Genau so hatte sich der SC DHfK Leipzig den Start ins Wochenende ausgemalt! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Freitagabend den vierten Auswärtssieg in Folge perfekt gemacht. In einem verrückten Spiel in Göppingen lagen die Leipziger nach einer überragenden ersten Halbzeit bereits mit 10:18 vorn. Doch dann wurde das Match zu einer Bewährungsprobe für das grün-weiße Nervenkostüm. Nach dem 27:27-Ausgleich und mehreren schmerzhaften Zeitstrafen behielten die Sachsen trotzdem die Ruhe und sicherten sich beide Punkte! Nur eine halbe Stunde zuvor durfte bereits die U17 des Vereins ordentlich jubeln. Mit einem 25:24-Erfolg in Magdeburg schaffte die Leipziger B-Jugend den Sprung ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft.
Die ersten beiden Leipziger Würfe in der Göppinger EWS Arena nahm sich Eigengewächs Staffan Peter. Zunächst scheiterte er am Göppinger Schlussmann, doch bei seiner zweiten Chance machte es der 20-Jährige besser und traf zum 1:1. Anschließend sorgte Lukas Binder für das 1:3 und Luca Witzke für das 2:4. Der SC DHfK war von Anfang an gut drin in der Begegnung.
Einmal gelang den Hausherren noch der Ausgleich zum 5:5, doch danach spielte nur noch der SC DHfK. Begünstigt wurde der Leipziger Tempohandball von einer sehr guten Leistung von Torhüter Kristian Sæverås, der allein in der Anfangsviertelstunde fünf Bälle parierte. So traf Staffan Peter per Dreher zum 6:10, Viggó Kristjánsson erhöhte auf 7:12 bzw. 7:13. Sinnbildlich für diese beinahe perfekten ersten 30 Minuten: In der letzten Sekunde vor dem Pausenpfiff zog Andri Rúnarsson aus großer Entfernung einfach nochmal ab – und auch dieser Wurf landete im Göppinger Kasten. Mit einem sagenhaften 10:18-Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.
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Mehr InformationenDoch trotz dieses deutlichen Zwischenresultats lag wenige Minuten nach Wiederanpfiff irgendwie schon in der Luft, dass die Geschichte dieser Auseinandersetzung noch nicht zu Ende erzählt war. Nur sechs Minuten waren im zweiten Durchgang absolviert, da war der komfortable Acht-Tore-Vorsprung der Leipziger schon auf die Hälfte zusammengeschmolzen (15:19). Beim SC DHfK klappte gar nichts mehr. Leipzig hatte völlig die Kontrolle über dieses Spiel verloren und musste nun auch noch in doppelter Unterzahl agieren. Und wenn es einmal nicht läuft, passte es nur zu gut ins Bild, dass Matej Klíma Pech mit dem Pfosten hatte, Moritz Preuss knapp durch den Kreis lief und Domenico Ebners gehaltener Ball über Umwege doch wieder beim Gegner landete. Es war einfach der Wurm drin…
15 Minuten vor Schluss war diese Begegnung beim Stand von 20:21 wieder komplett offen. Es wurden Erinnerungen wach an das Hinspiel. Damals hatte Göppingen ebenfalls einen Acht-Tore-Vorsprung verspielt – und am Ende dennoch gewonnen. Und genauso machte es diesmal der SC DHfK. Obwohl sich Kapitän Simon Ernst fünf Minuten vor Ende die rote Karte holte, Marko Mamic ebenfalls eine Zeitstrafe kassierte und das Momentum nach dem 27:27-Ausgleich nun komplett bei Göppingen lag, behielten die körperkulturellen Handballer die Ruhe. Zudem bewies Trainer Rúnar Sigtryggsson Mut und isländische Coolness, indem er seine Mannschaft auch in dieser heiklen Unterzahlsituation mit dem sechsten Feldspieler (und ohne Torhüter) in den Angriff schickte. Luca Witzke zahlte den Mut zurück, indem er drei Minuten vor Schluss zum wichtigen 27:28 traf. In der letzten Spielminute war es dann erneut Witzke, der sich den Abschluss nahm und für die Entscheidung sorgte. Mit einem 30:27-Auswärtssieg beendete der SC DHfK die Serie von vier sieglosen Spielen gegen Göppingen und holt sich zeitgleich den vierten Auswärtserfolg am Stück.
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Wir haben heute zwei verschiedene Halbzeiten gesehen. Wir sind wirklich gut gestartet, hatten eine intensive Abwehr und eine hohe Laufbereitschaft. Deshalb lagen wir so deutlich vorn. Wir dürfen allerdings keinen Augenblick nachlassen. Die Stimmung in der Kabine von Göppingen war sicherlich eine ganz andere als bei uns, denn Göppingen ist nach der Pause super zurückgekommen. Sie haben meiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit alles abverlangt. Doch letztendlich zählen die Punkte. Wir haben das vierte Auswärtsspiel in Folge gewonnen und fahren glücklich nach Hause.“
Markus Baur (Trainer FRISCH AUF! Göppingen):
„So verrückt kann Handball sein. Die ersten Minuten waren noch ausgeglichen. Doch da hatten die Leipziger schon einige einfache Tore geworfen. Danach sind wir weniger in die Zweikämpfe gekommen und haben folgerichtig den Anschluss verloren. Wir haben uns regelrecht unsere Grube selbst gegraben, unsere Chancen nicht verwertet, dem enormen Tempo der Leipziger nichts entgegensetzen können. Es war wirklich komisch. Wir haben nach dem Seitenwechsel um jeden Ball gekämpft, die Zweikämpfe angenommen, ein hohes Tempo in den Angriff bekommen. Wir konnten Leipzig vor größere Aufgaben stellen und schließlich den Anschluss schaffen. Das Entscheidende war sicherlich, dass wir unsere Überzahl in der Schlussphase nicht nutzen konnten und unsere Chancen nicht genutzt haben. So haben wir gegen eine gute Mannschaft wie Leipzig nicht gepunktet. Glückwunsch an Rúnar und sein Team.“
FRISCH AUF! Göppingen gegen SC DHfK Leipzig 27:30 (10:18)
Torfolge: 1:0, 5:5, 7:14, 10:18, 16:19, 21:22, 23:26, 27:27, 27:30
FRISCH AUF! Göppingen: Julian Buchele (6 Paraden), Marin Sego (3 Paraden); Tim Kneule 3, Andreas Flodman 2/1, Sebastian Heymann, Josip Sarac 8, Vid Potego, Tobias Ellebaek 2, Erik Persson 4, Marcel Schiller 2/1, Franko Lastro 1, Till Hermann 2, Kresimir Kozina 1, Jaka Malus 1, David Schmidt 1
SC DHfK Leipzig: Domenico Ebner (4 Parade), Kristian Sæverås (8 Paraden); Andri Rúnarsson 2, Simon Ernst, Luca Witzke 6, Lukas Binder 5, Matej Klíma 1, Marko Mamic, Staffan Peter 3, Moritz Preuss 1, Franz Semper 2, Viggó Kristjánsson 10/3
Strafzeiten: Göppingen 6 Min; Leipzig 10 Min
Rote Karte: Ernst/Leipzig 56. Min
Siebenmeter: Göppingen 4/2; Leipzig 3/3
Technische Fehler: Göppingen 8; Leipzig 5
Paraden: Göppingen 9; Leipzig 12
Zuschauer: 4.700 Handballfans in der EWS Arena
Die U17 des SC DHfK Leipzig hat das Viertelfinal-Hinspiel der Deutschen Meisterschaft mit 25:23 (14:8) gegen den SC Magdeburg gewonnen.
Von Beginn an dominierten die Grün-Weißen das Derby und lagen nach 10 Minuten bereits mit 8:2 vorn. Diese 6-Tore-Vorsprung nahmen die Leipziger auch mit in die Pause. Mitte der zweiten Halbzeit folgte die erste kritische Phase, als Magdeburg auf 18:16 heran kam und die Chance auf das Anschlusstor hatte. Leipzig antwortete mit einem 5:0-Lauf und zog wieder deutlich auf 23:16 davon. Doch in den letzten Spielminuten schmolz der klare Vorsprung erneut dahin, sodass sich die DHfK-Talente am Ende „nur“ mit 25:23 durchsetzten.
„Ich bin mit diesem Auftritt dennoch sehr zufrieden. Wir haben über 50 Minuten eine fantastische Abwehrleistung gezeigt und im Angriff vor allem in der ersten Halbzeit viele gute Lösungen gefunden. In der zweiten Hälfte gab es leider zwei Phasen, wo wir zu viele einfache Fehler machen und Magdeburg dadurch ins Tempospiel kommt. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem Sieg, denn es ist ein guter Grundstein für das Rückspiel in Magdeburg“, so Trainer Matthias Albrecht.
Außerdem durfte sich die D-Jugend des SC DHfK am Sonntag über den 2. Platz bei der Ostdeutschen Meisterschaft in Dessau freuen.
Nach dem Gruppensieg am Samstag standen die Leipziger im Halbfinale, wo durch einen 21:13 Sieg gegen den HC Elbflorenz der Finaleinzug perfekt gemacht wurde. Erst im Endspiel musste sich der SC DHfK gegen die Füchse Berlin geschlagen geben, die Leipzig noch am Vortag in der Gruppenphase geschlagen hatte.
Wir gratulieren der B-Jugend und der D-Jugend zu den tollen Erfolgen!
Aller guten Dinge sind leider doch nicht immer drei. Die Handballer des SC DHfK Leipzig hatten in den vergangenen beiden Spielzeiten ihr Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt jeweils mit einem Tor gewonnen. 4.737 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA machten sich berechtigte Hoffnungen, das Flensburg-Triple am Freitagabend perfekt zu machen. Zwar war das Match zwischen beiden Teams erneut bis in die Schlussphase enorm spannend, doch nach einer Unterzahlsituation fünf Minuten vor Schluss schlug das Pendel diesmal leider nicht in die Leipziger Richtung aus. Mit 32:35 mussten sich die DHfK-Männer gegen die Spitzenmannschaft geschlagen geben.
Kapitän Lukas Binder besorgte in der fünften Spielminute die erste Leipziger Führung zum 2:1. Die Grün-Weißen waren von Beginn an äußerst gallig und hatten richtig Bock auf diesen Handballabend. Im Kasten hatte Kristian Sæverås am 30. Geburtstag von seinem Kollegen Domenico Ebner den Vorzug erhalten. Und der Norweger packte direkt in der Anfangsphase der Begegnung drei Paraden aus. So führte Leipzig nach zehn Minuten mit 5:3. Die Zuschauer in der ARENA bekamen obendrein äußerst schöne Tore zu sehen. Franz Semper knallte den Ball exakt in den Winkel zum 8:6, Moritz Preuss stellte per Leger auf 9:6. Der Auftritt der Leipziger konnte sich wirklich sehen lassen.
Mit rasantem Tempo ging es weiter bis zur Pause. Stets lag Leipzig knapp vorn, doch kurz vor der Halbzeit erschlich sich Flensburg plötzlich erstmals seit dem 0:1 wieder eine Führung zum 14:15. In der letzten Szene vor dem Pausenpfiff gelang es Luca Witzke, im Nachfassen den psychologisch wichtigen Ausgleichstreffer zum 18:18 zu erzielen. Mit 36 Toren in einer Halbzeit kamen die Zuschauer bisher voll auf ihre Kosten.
Der bestens aufgelegte Leipziger Rückraum setzte auch im zweiten Abschnitt einen Wirkungstreffer nach dem anderen. Sieben Tore von Witzke, sechs Treffer von Klíma und Semper sowie fünf Tore von Kristjánsson waren an diesem Abend ein großes Faustpfand. Nur von außen klemmte die Säge ein wenig, denn sowohl von Linksaußen als auch Rechtsaußen ließ der SC DHfK einige wichtige Treffer liegen. So verpasste es Leipzig mehrmals, mit drei Toren davonzuziehen.
Wie schon in Halbzeit eins mauserte sich Flensburg heimlich, still und leise zur 27:28-Führung, obwohl Leipzig permanent vorweg marschiert war. Zunächst konnte der SC DHfK dies noch korrigieren, doch fünf Minuten vor Ende folgte ein schwer zu verdauender Nackenschlag. Nach einem vermeintlichen Schultertreffer von Lukas Binder gegen Benjamin Burić kassierte der DHfK-Kapitän nach Videobeweis eine Zweiminutenstrafe. Statt Ballbesitz für Leipzig und der Chance auf das Führungstor geriet Leipzig in Unterzahl mit 30:32 in Rückstand. Aufopferungsvoll stemmten sich die Körperkulturellen gegen die Niederlage, doch es sollte nicht mehr reichen. Erstmals seit dem Jahr 2020 verlor der SC DHfK wieder ein Heimspiel gegen Flensburg.
Nicolej Krickau (Trainer SG Flensburg-Handewitt):
„Das Spiel hat großen Spaß gemacht. Es steckte auf beiden Seiten ein hohes Tempo drin. Auf der gegnerischen Seite brachten Franz, Klíma und Witzke ein hohes Niveau mit, die Leipziger haben uns immer wieder vor Probleme gestellt, allerdings standen wir ebenfalls sehr kompakt. Zum Schluss waren wir cooler und glücklicher und haben die letzte Überzahl gut genutzt. Das war das Entscheidende. Wir können auf unsere Mannschaft stolz sein.“
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Glückwunsch an Flensburg zum Sieg. Wir hatten einige Probleme mit unserem Rückzug, doch das Ganze insbesondere in der zweiten Halbzeit in den Griff bekommen, und einige Chancen von außen liegen gelassen. Flensburg hatte die bessere Torhüterleistung. Ich werde allerdings mit unserer Leistung nicht unzufrieden sein. Wir hatten ein hohes Tempo und unsere Rückraumachse einen sehr guten Balltransport. Der Knackpunkt des Spiels waren sicherlich die zwei Minuten gegen Binder. Wir lagen vorn, dann haben Gottfridsson und Einarsson ihre Erfahrung ausgespielt und schließlich lagen wir hinten. Das war’s dann.“
SC DHfK Leipzig gegen SG Flensburg-Handewitt 32:35 (18:18)
Torfolge: 0:1, 5:3, 9:6, 11:11, 14:12, 15:16, 18:18, 22:21, 26:24, 27:28, 30:29, 32:35
SC DHfK Leipzig: Domenico Ebner (keine Parade), Kristian Sæverås (5 Paraden); Andri Mar Rúnarsson, Simon Ernst 1, Luca Witzke 7, Lucas Krzikalla 1, Lukas Binder 2, Matej Klíma 6, Marko Mamic, Staffan Peter 1, Moritz Preuss 3, Maciej Gebala, Franz Semper 6, Viggó Kristjánsson 5/1
SG Flensburg-Handewitt: Benjamin Burić (9 Paraden), Kevin Møller (3 Paraden); Simon Bogetoft, Pytlick 8, Johannes Golla 1, Teitur Örn Einarsson 5, Mads Mensah Larsen 2, Jim Gottfridsson 2, Lukas Jørgensen 4, Johan Hansen, Aksel Horgen 2, August Baskar Pedersen, Boris Zivkovic, Emil Jakobsen 11/4, Blaz Blagotinsek, Lasse Kjaer Møller
Strafzeiten: Leipzig 4 min; Flensburg 2 min
Siebenmeter: Leipzig 1/1; Flensburg 4/4
Paraden: Leipzig 5; Flensburg 12
Technische Fehler: Leipzig 11; Flensburg 8
Entscheidungen mittels Videobeweis: 1
Zuschauer: 4.737 in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Die Gäste aus Leipzig lagen bereits in der Anfangsphase kontinuierlich vorn. Luca Witzke traf nach gut sieben Minuten zum 3:5 für die Sachsen. Nach exakt zehn Minuten rissen dann die Hausherren die Begegnung an sich. Christoph Steinert brachte den HCE mit 6:5 in Führung. Franz Semper antworte wiederum mit dem 6:7-Führungstreffer für den SC DHfK, doch dann schlichen sich bei den Leipzigern ein paar Fehler ein. Der HC Erlangen nutzte das Momentum, um auf 13:10 davonzuziehen.
Der in den letzten Wochen so überragende Domenico Ebner hatte diesmal nicht seinen besten Tag erwischt. Der italienische Nationaltorhüter konnte lediglich einen Ball abwehren, sodass das Leipziger Trainergespann Kristian Sæverås in den Kasten stellte. Der Torhüterwechsel sollte sich schnell auszahlen. Der Norweger entschärfte zwei Würfe der Erlanger, was Preuss, Binder und Ernst befähigte, innerhalb von 80 Sekunden drei Treffer zum 13:13-Ausgleich zu markieren. Steffan Peter und Franz Semper sorgten schließlich für eine knappe Leipziger Halbzeitführung.
Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber zunächst wieder das Kommando und lagen bis zur 45. Minute stets mit einem oder zwei Treffern vorn. Doch eine Viertelstunde vor Schluss erzielte Lukas Binder zunächst das Ausgleichstor, dann brachte der wiedergenesene Viggó Kristjánsson den SC DHfK in Führung. Unter den 7.248 Zuschauern waren nun die mitgereisten Fans aus Leipzig immer lauter und lauter zu vernehmen. Denn Luca Witzke erhöhte auf 21:23. Jetzt waren noch zehn Minuten zu gehen.
Zwar hatte Viggó Kristjánsson zunächst etwas Pech mit der Latte und ließ die Drei-Tore-Führung liegen. Erlangen schnupperte wieder am Unentschieden, doch dann folgte zwischen der 54. und 57. Minute ein Vierfachschlag durch Kristjánsson, Krzikalla und zweimal Witzke. Plötzlich war der SC DHfK auf 23:28 enteilt und es waren nur noch drei Minuten zu absolvieren. Die Körperkulturellen ließen sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen und waren sichtlich erleichtert, den acht Jahre anhaltenden Auswärtsfluch zwischen Leipzig und Erlangen zu pulverisieren.
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Ich bin glücklich, dass wir das erste Mal in der Vereinsgeschichte in Nürnberg gewinnen konnten. Es war das erwartet schwere Spiel. Wir hatten zunächst Probleme, in die Begegnung zu kommen. Doch dann haben wir die erste Halbzeit ausgeglichen gestaltet und spielten konzentriert weiter. Der Einsatz von Kristian Sæverås hatte sich ebenfalls gelohnt, seine Paraden haben uns geholfen, insbesondere nach seiner langen Wartezeit, da Domenico Ebner in den letzten Monaten so super gehalten hatte. Das war schön zu sehen, dass Kristian seine Leistungen aus dem Training bestätigen konnte. Es gab darüber hinaus keinen Bruch in unserem Spiel, wir waren immer mit der gleichen Intensität unterwegs. So konnten wir schließlich einen wichtigen Auswärtssieg feiern. Die Punkte tun gut, speziell nach der letzten Niederlage zu Hause.“
Hartmut Mayerhoffer (Trainer HC Erlangen):
„Wir hatten am Anfang einige Probleme mit dem Tempospiel der Leipziger, das haben wir einigermaßen in den Griff bekommen und schließlich gegen die gegnerische 5:1-Abwehr gute Lösungen gefunden. Wir schafften es außerdem gut, aus der Halbzeitpause zu kommen, dank einiger Paraden von Bertie, doch lassen in der Mitte der zweiten Halbzeit gute Chancen liegen und verlieren den Faden. Dann hatten wir tatsächlich im Angriff keine Struktur mehr und darum das Spiel verloren. Das war heute eine bittere Niederlage für uns. Glückwunsch an Leipzig zum Sieg.“
HC Erlangen gegen SC DHfK Leipzig 26:29 (14:15)
Torfolge: 1:0, 3:5, 9:8, 13:10, 19:17, 21:23, 23:27, 26:29
HC Erlangen: Bertram Obling (8 Paraden), Klemen Ferlin (2 Paraden); Lutz Heiny 6, Stephan Seitz 3, Yannik Bialowas, Nico Büdel 1, Christopher Bissel 3, Antonio Metzner, Jonathan Svensson 2, Nikolai Link, Simon Jeppsson, Christoph Steinert 5/5, Tim Gommel 4, Tim Zechel 2, Stefan Bauer
SC DHfK Leipzig: Domenico Ebner (1 Parade), Kristian Sæverås (4 Paraden); Andri Rúnarsson, Simon Ernst 1, Luca Witzke 5, Lucas Krzikalla 2, Lukas Binder 3, Matej Klíma 6, Marko Mamic, Staffan Peter 3, Moritz Preuss 2, Oskar Sunnefeldt, Maciej Gebala, Franz Semper 3, Viggó Kristjánsson 4/3
Strafzeiten: Erlangen 6 Min; Leipzig 6 Min
Siebenmeter: Erlangen 5/5; Leipzig 4/3
Paraden: Erlangen 10; Leipzig 5
Technische Fehler: Erlangen 7; Leipzig 6
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Die HBL hat dem SC DHfK Leipzig am heutigen Mittwoch die Lizenz für die kommende Saison 2024/25 ohne Auflagen erteilt. Diese Entscheidung hat die Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e.V. unter Vorsitz von Rolf Nottmeier nach intensiver Prüfung der eingereichten Unterlagen getroffen. Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens überprüft die Lizenzierungskommission die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Vereine. Unter die Lupe werden aber auch infrastrukturelle, rechtliche sowie sportliche Kriterien der Erst- und Zweitligisten genommen. Das Lizenzierungsverfahren ist eine entscheidende Instanz für wirtschaftliche Stabilität, fairen Wettbewerb und Integrität.
„Ein herzliches Dankeschön an unsere über 250 Sponsoren und Partner, die das wirtschaftliche Rückgrat für den Bundesligahandball in Leipzig bilden. Es weiter zu stärken und auszubauen um sportlich erfolgreich zu sein, ist eine große Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Die Lizenzerteilung ohne Auflagen ist eine wichtige Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Diese gilt es mit sportlichen Topleistungen bis zum Saisonende zu untermauern", sagt Geschäftsführer Karsten Günther.
Der SC DHfK Handball richtet außerdem einen großen Dank an seine Steuerkanzlei CONTAX & Franke GbR, Steuerberater Rechtsanwälte, die den Verein seit über zehn Jahren intensiv berät und im Lizenzierungsprozess begleitet hat.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig wollten am Freitagabend gemeinsam mit knapp 4.500 Fans – unter ihnen 500 feierwütige Studenten – eine große Handballparty feiern. Auf den prall gefüllten Tribünen der QUARTERBACK Immobilien ARENA war beim Heimspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf alles angerichtet für einen langen Partyabend, doch das Endergebnis trübte die ausgelassene Stimmung ein wenig. Der SC DHfK musste sich nämlich in einem packenden Kampfspiel mit der allerletzten Aktion mit 26:27 (12:12) geschlagen geben.
Vor den Augen von Bundestrainer Alfred Gislason kamen die Gastgeber stürmisch in die Partie. Domenico Ebner bestätigte von Beginn an seine überragenden Leistungen der letzten Wochen und entschärfte schon in den ersten Minuten mehrere Hannoveraner Würfe. Preuss, Binder und Witzke machten mit einer 3:0-Führung nach fünf Minuten direkt deutlich, dass sich die Sachsen für die Auseinandersetzung einiges vorgenommen hatten. Staffan Peter erhöhte nach zwölf Minuten auf 6:2. Der SC DHfK dominierte die Anfangsphase des Spiels mehr als deutlich.
Aus unerklärlichen Gründen machten die Leipziger aber nicht einfach genauso weiter. Ganz im Gegenteil: Andri Rúnarsson leistete sich einen fahrlässigen Fehlpass, Staffan Peter und Moritz Preuss ließen beste Gelegenheiten liegen. Viel zu schnell war der erarbeitete Vorsprung dahin, als die Recken in der 16. Spielminute zum 6:6 ausglichen. Am Negativtrend konnte auch eine Auszeit von DHfK-Coach Rúnar Sigtryggsson nichts ändern. Nach dem nächsten Fehlpass von Luca Witzke und einer Zeitstrafe gegen Simon Ernst zog Hannover auf 6:8 davon. Mit einem 0:6-Lauf war die Begegnung komplett auf den Kopf gestellt.
Nach sieben Minuten ohne Treffer erlöste Franz Semper schließlich die Leipziger Fans. Zwar schlichen sich weiterhin unnötige Fehler im Spielaufbau ein, sodass die Recken auf 7:10 erhöhten, doch der SC DHfK zog den Hals aus der Schlinge. Witzke traf zum 10:10, Semper zum 12:12. Die beiden deutschen Nationalspieler zeigten dem Bundestrainer mit insgesamt sieben bzw. fünf Toren, dass er den Weg nach Leipzig nicht umsonst angetreten war. Es folgte der uneingeschränkte Hingucker des Tages. Mit Ablauf der Uhr bekam Leipzig noch einen direkten Freiwurf zugesprochen. Andri Rúnarsson, der in dieser Saison bereits gegen den Bergischen HC eine solchen Freiwurf verwandelt hatte, trat an und brachte das Kunststück tatsächlich erneut zustande. Die Unparteiischen konnten allerdings nicht mit Gewissheit bestätigen, dass der Ball die Torlinie mit vollem Umfang überschritten hatte. Somit ging es, zum Unmut der Leipziger, mit einem 12:12-Unentscheiden in die Pause. Am Ende sollte genau dieses eine Tor dem SC DHfK Leipzig zum Punktgewinn fehlen…
In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich die beiden Teams nämlich weiterhin. In der 42. Spielminute konnte der SC DHfK Leipzig durch Lucas Krzikalla nach langer Zeit mal wieder in Führung gehen. Aber keine der beiden Mannschaften schaffte es, sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Tatsächlich gab es im gesamten Verlauf der zweiten Halbzeit keine einzige Zwei-Tore-Führung – ein derart ausgeglichener Spielverlauf ist im Handball nur äußerst selten zu beobachten. Das lag auch an den beiden Torhütern. Domenico Ebner glänzte mit 14 Paraden einmal mehr, doch auch Recken-Keeper Dario Quenstedt erwischte mit elf Paraden keinen schlechten Tag. Fünf Minuten für Schluss netzte Franz Semper zum 24:23 für die Hausherren aus Leipzig.
Allerdings agierten die Grün-Weißen ausgerechnet in der alles entscheidenden Phase unglücklich. Matej Klíma scheiterte zweimal an Hannoveraner Schlussmann, zudem handelte sich Simon Ernst seine dritte Zeitstrafe ein, was einen Platzverweis für den Kapitän bedeutete. Kein Experte hätte in den finalen 60 Sekunden vorhersehen können, ob die umkämpfte Partie mit einem Unentschieden, Heimsieg oder Auswärtserfolg zu Ende gehen wird. Zur Enttäuschung der DHfK-Fans trat leider letzteres ein, denn wenige Augenblicke vor Schluss traf Uladzislau Kulesh per Freiwurf über den Leipziger Block hinweg zum Sieg für die TSV Hannover Burgdorf. Für den SC DHfK fehlte nicht viel, um den Abstand auf die Recken in der Tabelle auf einen Minuspunkt zu verkürzen. Durch den unglücklichen Spielausgang sind es nun jedoch fünf Punkte.
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Glückwunsch an Hannover zum Sieg in diesem Fight. Die Spiele zwischen Leipzig und Hannover sind immer interessant. Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele technische Fehler gemacht. Hannover hat viel Druck auf unsere Halbpositionen ausgeübt, wir waren nicht in der Lage, dagegen gute Lösungen zu finden. Das lief in der zweiten Halbzeit besser. Aber natürlich ist es enttäuschend, dass wir in so einem Spiel keinen Punkt holen. Ich habe heute Nachrichten aus Dänemark, Norwegen und Island bekommen, wo es den Videobeweis schon mehrere Jahre gibt – und keiner versteht, warum sich die Schiedsrichter die letzte Szene im ersten Durchgang nicht noch einmal ansehen durften. Das beschäftigt mich. Aber natürlich hätten wir besser spielen müssen, um dieses erwartet schwere und intensive Spiel zu gewinnen.“
SC DHfK Leipzig gegen TSV Hannover-Burgdorf 26:27 (12:12)
Torschützen SC DHfK: Witzke 7, Binder 6, Semper 5, Krzikalla 3, Rúnarsson 3, Peter 1, Preuss 1
Strafzeiten: Leipzig 6 Min; Hannover 4 Min
Rote Karte: Ernst (Leipzig, 58. Min)
Siebenmeter: Leipzig 2/2; Hannover 1/1
Paraden: Leipzig 14; Hannover 11
Technische Fehler: Leipzig 13; Hannover 10
Zuschauer: 4.487 in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Dieses Heimspiel des SC DHfK Leipzig war wieder einmal nichts für schwache Nerven. Die grün-weißen Handballer besiegten am Sonntagnachmittag den TBV Lemgo Lippe mit 29:28. Doch lange Zeit sah es überhaupt nicht danach aus. Nach gutem Start klappte bei den Leipzigern gegen Ende der ersten Halbzeit überhaupt nichts mehr, sodass die Hausherren zur Pause mit 12:16 in Rückstand lagen. Doch mit einer Willens- und Energieleistung kämpften sich die DHfK-Männer zurück ins Match und übernahmen die Führung. In einer wilden Schlussphase konnte Lemgo wieder ausgleichen, ehe Kapitän Simon Ernst unmittelbar danach von der Mittellinie zum 29:28-Endstand traf. Leipzig musste zwar nochmal zittern, aber Torwart Domenico Ebner hielt in der letzten Sekunde der Begegnung die beiden Punkte fest.
Am 52. Geburtstag von Cheftrainer Rúnar Sigtryggsson startete der SC DHfK ganz nach dem Geschmack des Coaches mit viel Power ins Spiel. Andri Rúnarsson traf zum 1:0, Moritz Preuss zum 2:0 und erneut war es Rúnarsson, der auf 4:1 bzw. 6:3 erhöhte. Die Sachsen waren in der Anfangsviertelstunde klar die bessere Mannschaft und ließen sich auch von mehreren Aluminiumtreffern, einer frühen zweiten Zeitstrafe gegen Marko Mami und dem zwischenzeitlichen 7:7-Ausgleich nicht von ihrem Matchplan abbringen. In der 20. Spielminute netzte Maciej Gebala zum 10:7, kurz darauf Luca Witzke zum 11:8.
Doch dann lief plötzlich alles schief. Die körperkulturellen Handballer gingen nun äußerst fahrlässig mit ihren Chancen um. Luca Witzke traf aus guter Position nur das Außennetz, Franz Semper scheiterte nach schöner Körpertäuschung an TBV-Keeper Urh Kastelic. Lemgo kam mit einem 3:0-Lauf zum 11:11-Gleichstand. Nach einem Treffer von Staffan Peter folgte dann sogar ein 5:0-Lauf des TVB Lemgo Lippe, denn der SC DHfK blieb die letzten knapp sechs Minuten des ersten Durchgangs ohne Treffer. 12:12, 12:13, 12:14, 12:15, 12:16 – die Fans des SC DHfK Leipzig mussten hilflos mit ansehen, wie es immer wieder im Leipziger Tor klingelte und die Gäste aus dem Lipperland plötzlich vier Tore vorn lagen. Passend dazu endeten die ersten 30 Minuten mit einem weiteren Lattenkracher von Franz Semper. Bei 12:16 wurden die Seiten gewechselt.
Jetzt war Moral gefragt. Zu Beginn des zweiten Abschnitts ging Lukas Binder voran und erzielte allein in den ersten sechs Spielminuten nach Wiederanpfiff drei Tore von der Außenposition. Die Leipziger konnten sich so Stück für Stück wieder heranarbeiten, bis Simon Ernst in der 41. Spielminute den umjubelten 21:21-Ausgleichstreffer markierte. Nun ging es hin und her. Die Lemgoer legten vor, die Leipziger zogen immer wieder hinterher. Bereits ab der 52. Spielminute erhoben sich die 4.454 Fans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA und erlebten, wie Moritz Preuss zur ersten Leipziger Führung in der zweiten Halbzeit traf. Unmittelbar danach legte Simon Ernst nach, indem er den Ball zum 27:25 ins leere Tor kegelte. Obendrein parierte Domenico Ebner einen Siebenmeter.
Dieses verrückte Spiel war allerdings noch immer nicht entschieden, denn Leipzig verpasste es, den Deckel drauf zu machen. Und so kam der TBV 30 Sekunden vor Ende mit dem siebten Feldspieler auf der Platte tatsächlich nochmal zum 28:28. Geistesgegenwärtig nutzte Kapitän Simon Ernst die schnelle Mitte, um sofort eine Bogenlampe in Richtung des Lemgoer Tores zu werfen. Eine durchaus riskante Entscheidung, denn bei einem Fehlwurf hätten die Gäste aus Lemgo sogar noch die Chance auf einen Sieg bekommen. Aber der Wurf von Ernst landete im Tor – und unter ohrenbetäubendem Jubel der Fans brachte Leipzig das 29:28 über die Ziellinie, denn Domenico Ebner entschärfte in der allerletzten Sekunde den finalen Wurf von Nicolai Theilinger.
Florian Kehrmann (Trainer TBV Lemgo Lippe):
„Es war ein echtes Phasenspiel. Wir hatten am Anfang einige technische Fehler und waren dadurch in Rückstand geraten. Dann haben wir unsere Abwehr stabilisiert, die gegnerischen Angriffe in den Griff bekommen und selbst schöne Tore geworfen. Klar, die Halbzeitführung fühlte sich irgendwie zu hoch an. Nach dem Seitenwechsel haben wir irgendwann das Tempo der Leipziger nicht mehr auffangen können, wir haben mehrere Chancen vergeben und in der Schlussphase falsche Entscheidungen getroffen. So geht der Sieg der Leipziger in Ordnung.“
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Es war das erwartet schwere Spiel. Wir hatten gut begonnen, doch mussten unsere Abwehr auf Grund der beiden Zeitstrafen gegen Marko Mamic schnell umstellen. Außerdem waren wir in den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel nicht konzentriert genug. Das mussten wir besser machen. Wir haben in der zweiten Halbzeit schneller gespielt, sind immer wieder über die Außen gekommen. Auch unsere Abwehr hat dann besser funktioniert und in der entscheidenden Phase hatten wir einige wichtige Paraden von Domenico Ebner. Zugegeben, das Spiel hätte genauso in die andere Richtung kippen können und ein Unentschieden wäre sicherlich gerecht gewesen. Darum freue ich mich umso mehr, dass wir heute zwei Punkte hierbehalten.“
SC DHfK Leipzig gegen TBV Lemgo Lippe 29:28 (12:16)
Torfolge: 5:2, 7:7, 11:8, 12:16, 17:19, 21:21, 22:24, 27:25, 29:28
SC DHfK Leipzig: Domenico Ebner (7 Paraden), Pascal Bochmann (1 Parade); Andri Rúnarsson 4, Simon Ernst 3, Luca Witzke 3, Lucas Krzikalla, Lukas Binder 6, Matej Klíma 1, Marko Mamic, Staffan Peter 5, Moritz Preuss 3, Maciej Gebala 1, Franz Semper 3
TBV Lemgo Lippe: Finn Zecher (2 Paraden), Urh Kastelic (9 Paraden); Lukas Hutecek 8, Nicolai Theilinger 5, Samuel Zehnder 1/1, Jan Brosch 3, Frederik Simak, Emil Buhl Laerke 3, Leve Carstensen 4, Tim Suton, Lukas Zerbe, Nils Versteijnen, Leos Petrovsky 4
Strafzeiten: Leipzig 6 min; Lemgo 4 min
Siebenmeter: Leipzig 1/0; Lemgo 2/1
Paraden: Leipzig 8; Lemgo 11
Technische Fehler: Leipzig 7; Lemgo 12
Zuschauer: 4.454 in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Einige unsere Handballer dürfen in diesem Jahr von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen träumen! Im Olympiajahr möchten wir euch deshalb gemeinsam mit unserem Partner Allianz Deutschland in einer Content-Serie verschiedene Eindrücke auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2024 vermitteln!
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