Zum Start der Pflanzzeit hat der SC DHfK Handball gemeinsam mit „So geht sächsisch.“, dem TeamSportSachsen e.V. und der „Stiftung Wald für Sachsen" erneut ein Zeichen für den sächsischen Wald gesetzt.
In Markranstädt trafen sich am Montag zahlreiche Sportler, Verantwortliche und Fans von verschiedenen Leipziger Sportvereinen, um die für 2023 ausgerufene „Waldmeisterschaft“ weiter mit Leben zu füllen. Seit deren Beginn im November 2022 hat die Stiftung Wald für Sachsen rund 50 Pflanzaktionen organisiert und rund 300.000 Bäume und Sträucher gepflanzt. Bis Jahresende 2023 werden rund 500.000 Bäume eine neue Heimat haben.
Karsten Günther, Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig und Vorstandsvorsitzender TeamSportSachsen e.V.: „Für uns war schon nach den Pflanzaktionen im Frühjahr dieses Jahres klar, dass es keine einmalige Aktion bleiben darf und wir weiter mit anpacken wollen. Um nachhaltig etwas für unseren Wald zu tun, müssen wir immer wieder auf seinen kritischen Zustand aufmerksam machen und für das Thema sensibilisieren. Wer nicht vor Ort aktiv mit pflanzen konnte, darf der Stiftung Wald für Sachsen gern eine Spende zukommen lassen. Gemeinsam können wir viel mehr erreichen.“
Neben den DHfK-Handballer beteiligten sich am Montag auch der 1. FC Lokomotive Leipzig, die BSG Chemie Leipzig, der HC Leipzig, RB Leipzig, die Icefighters Leipzig sowie Sportler und Verantwortliche der Olympiasport Leipzig GmbH an der Aktion. Die Wiederbewaldung der rund ein Hektar großen, durch Borkenkäferbefall entstandenen Kahlfläche erfolgte durch die Pflanzung von 1.000 Flatterulmen, 1.000 Hainbuchen, 1.000 Winterlinden sowie 400 Vogelkirschen.
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Mehr InformationenMinisterpräsident Michael Kretschmer betont: „Die Wiederaufforstung der sächsischen Wälder ist und bleibt für uns alle ein immens wichtiges Thema und liegt mir persönlich sehr am Herzen. Umso mehr freue ich mich, dass sich immer mehr Vereine, Verbände und Institutionen daran beteiligen und mit Spendensammlungen oder Pflanzaktionen die Idee unterstützen. Ich danke allen Beteiligten für dieses wichtige Engagement.“
Die Pflanzaktion in Markranstädt bildete den Auftakt für insgesamt drei Pflanzaktionen in Sachsen, bei denen mehr als 8.500 Bäume unterschiedlicher Arten gepflanzt werden – darunter Stiel- und Traubeneichen sowie Spitzahorn, aber auch Winterlinden, Hainbuchen und Vogelkirschen.
Weitere Pflanzaktionen:
- Mittwoch, 8. November 2023, 13-15 Uhr, Lichtenberg bei Pulsnitz
- Donnerstag, 9. November 2023, 13-15 Uhr, Zwickau-Marienthal
Die Handballer des SC DHfK Leipzig empfangen im Achtelfinale des DHB-Pokals die Spitzenmannschaft MT Melsungen. Das hochkarätige Pokalduell wird am Dienstagabend, den 12. Dezember, um 20 Uhr in der QUARTERBACK Immobilien ARENA angeworfen.
Vorverkauf gestartet
Tickets für den Pokal-Kracher gegen Melsungen sind ab sofort erhältlich. Zudem hat der Vorverkauf für das Heimspielfinale des Kalenderjahres 2023 (am 17. Dezember) gegen den VfL Gummersbach begonnen. Beide Heimspiele sind der günstigsten Spielkategorie C zugeordnet. Azubi-Studi-Tickets sind für nur 10 Euro erhältlich.
Mit dem Kombi-Ticket zwei Heimspiele in einer Woche erleben
Mit dem Kombi-Ticket „Pokal-Spezial“ haben alle Fans die Möglichkeit, kurz vor dem Weihnachtsfest zwei packende Heimspiele innerhalb von einer Woche zu erleben und dabei noch kräftig zu sparen.
Das Pokal-Spezial-Ticket berechtigt zum Eintritt für das Heimspiel im DHB-Pokal-Achtelfinale am 12. Dezember gegen die MT Melsungen sowie für das darauffolgende Heimspielfinale gegen den VfL Gummersbach. Zudem verspricht das Pokal-Spezial-Ticket einen Preisnachlass von 30 Prozent!

Dauerkarteninhaber erhalten Vorkaufsrecht zum Vorteilspreis
Wie immer im DHB-Pokal genießen Dauerkarteninhaber beim SC DHfK Handball ein Vorkaufsrecht auf ihre Stammplätze und erhalten darüber hinaus noch einen Vorteilspreis mit bis zu 10 Euro Rabatt. Ab dem 6. November finden Dauerkarteninhaber ihre Pokal-Tickets als Optionsbuchung direkt in ihrem Kundenkonto im Ticket-Onlineshop und müssen ihre Eintrittskarten nur noch aktivieren.
Die Partien im Achtelfinale im Überblick:
Dienstag, 12.12.2023
19:00 Uhr Handball Sport Verein Hamburg vs. ThSV Eisenach
19:30 Uhr SG BBM Bietigheim vs. Füchse Berlin
20:00 Uhr SC DHfK Leipzig vs. MT Melsungen
Mittwoch, 13.12.2023
19:00 Uhr SC Magdeburg vs. HSG Wetzlar
19:00 Uhr VfL Eintracht Hagen vs. TuS N-Lübbecke
19:00 Uhr TuSEM Essen vs. Rhein-Neckar Löwen
19:30 Uhr VfL Gummersbach vs. FRISCH AUF! Göppingen
19:30 Uhr SG Flensburg-Handewitt vs. Bergischer HC
Die acht siegreichen Teams ziehen in das Viertelfinale ein, welches am 03./04. Februar 2024 ansteht. Im Anschluss daran steht fest, welche vier Mannschaften im REWE Final4 2024 in der Kölner LANXESS arena am 13. und 14. April um den Titel kämpfen.
Die weiteren Pokaltermine 2023/24 im Überblick:
Achtelfinale: 12./13. Dezember 2023
Viertelfinale: 03./04. Februar 2024
REWE Final4 (Halbfinals, Spiel um Platz 3 & Finale): 13. & 14. April 2024
Die stärkste Liga der Welt pausierte am vergangenen Wochenende und die Handballer des SC DHfK Leipzig durften sich auf ein paar trainingsfreie Tage freuen. Das galt allerdings längst nicht für alle, denn zahlreiche Leipziger waren mit ihren Nationalmannschaften im Einsatz.
Domenico Ebner (Italien), Kristian Saeveras (Norwegen), Marko Mamic (Kroatien), Matej Klima (Tschechien) und Maciej Gebala (Polen) waren auf Länderspielreise. Auch der verletzte Luca Witzke (Deutschland) und der angeschlagene Viggó Kristjánsson (Island) waren bei den Lehrgängen ihrer Nationalmannschaften mit dabei.
Die polnische Nationalmannschaft um Maciej Gebala bereitete sich in einem Trainingslager in Szczyrk auf die Europameisterschaft vor. Am Wochenende reiste das Team nach Ungarn, wo zwei Testspiele anstanden. Auch Team Tschechien mit Rückraumspieler Matej Klima steckt mitten in der EM-Vorbereitung. In der Vodova-Halle in Brünn stand ein Freundschaftsspiel gegen Bosnien und Herzegowina an. Norwegen mit dem Leipziger Torhüter Kristian Saeveras war Gastgeber für ein Vier-Nationen-Turnier mit Spanien, Dänemark und den Niederlanden. Die kroatische Nationalmannschaft, wo Marko Mamic erstmals nach seinem Kreuzbandriss wieder mit dabei war, verzichtete hingegen auf offizielle Testspiele. Die Kroaten, die sich in Porec intensiv auf ihre EM-Gegner vorbereiteten, absolvierten allerdings ein internes Testspiel. Trainer Goran Perkovac hatte hierfür mehr als 30 Spieler eingeladen.
Richtig ernst wurde es dagegen für Domenico Ebner und die italienische Nationalmannschaft. In der ersten Qualifikationsphase für die IHF-Weltmeisterschaft 2025 traf Italien auf die Türkei. Nur der Sieger nach Hin- und Rückspiel erreichte die 2. Quali-Phase. Nach einer 9-Tore-Pleite im Hinspiel waren die Italiener quasi schon ausgeschieden, doch im Rückspiel schafften Domenico Ebner und seine Jungs das Wunder, denn sie bewangen die Türkei mit 10 Toren und stehen somit in der 2.Runde!
Die Länderspiele unsere Jungs
Mittwoch, 01.11.
Türkei gegen Italien (mit Domenico Ebner) 37:28
Donnerstag, 02.11.
Norwegen (mit Kristian Saeveras) gegen Dänemark 24:27
Freitag, 03.11.
Deutschland gegen Ägypten 31:31
Samstag, 04.11.
Ungarn gegen Polen (mit Maciej Gebala) 31:27
Norwegen (mit Kristian Saeveras) gegen Niederlande 33:37
Sonntag 05.11.
Tschechien (mit Matej Klima) gegen Bosnien und Herzegowina 30:18
Ungarn gegen Polen (mit Maciej Gebala) 36:26
Norwegen (mit Kristian Saeveras) gegen Spanien 31:29
Deutschland gegen Ägypten 28:27
Italien (mit Domenico Ebner) gegen Türkei 37:27
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Die Handballer des SC DHfK Leipzig müssen bis zum Ende des Kalenderjahres auf Kreisläufer Moritz Preuss verzichten. Der 28-Jährige wird in dieser Woche im Universitätsklinikum Leipzig an der linken Hand operiert.
„Moritz hat sich einen Bandriss an den Handwurzelknochen zugezogen und wird am Donnerstag von unseren Handchirurgen operiert“, so Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp.
„Ich habe mir die Verletzung bereits im Spiel gegen Kiel zugezogen und wollte meine Hand eigentlich erst in der Winterpause operieren lassen. Weitere Untersuchungen haben aber ergeben, dass eine zeitnahe OP alternativlos ist, weil die Gefahr zu groß ist, dass sonst noch mehr kaputt geht und die Ausfallzeit viel länger werden könnte. Deshalb haben wir entschieden, den Eingriff jetzt durchzuführen“, sagt Moritz Preuss.
Auch Luca Witzke und Simon Ernst fehlen noch mehrere Wochen
Neben der längeren Ausfallzeit von Moritz Preuss müssen die DHfK-Handballer weiterhin auch auf die beiden deutschen Nationalspieler Simon Ernst und Luca Witzke verzichten.
Spielmacher Luca Witzke fehlt seit vier Wochen aufgrund einer Muskelverletzung im Oberschenkel, sein Positionskollege Simon Ernst verpasste die letzten Spiele wegen einer muskulären Verletzung im Beckenbereich.
Ein genauer Zeitpunkt für eine Rückkehr auf die Platte ist bei beiden Spielern noch nicht absehbar, aber beide Mittelmänner arbeiten mit dem Team des ASEVIDA Reha-Zentrum hart an einem Comeback.
In dieser Woche absolviert Luca Witzke seine Reha in München, um trotz Verletzung am ersten DHB-Lehrgang der Länderspielsaison 2023/24 teilnehmen zu können und sich mit der Nationalmannschaft taktisch & mental auf die anstehende Europameisterschaft vorzubereiten.
Wie er wird auch der isländische Auswahlspieler Viggó Kristjánsson auf Länderspielreise gehen, den Lehrgang allergings nur passiv bei der Nationalmannschaft verbringen. Der 29-Jährige nutzt die Pause, um eine Handverletzung, die er sich beim Spiel in Flensburg zugezogen hatte, weiter auszukurieren.
Der SC DHfK Leipzig wünscht seinen verletzten Spielern einen guten Genesungsverlauf und eine baldige Rückkehr auf die Platte! Außerdem wünscht der Verein den weiteren Nationalspielern Domenico Ebner (Italien), Kristian Saeveras (Norwegen), Marko Mamic (Kroatien), Matej Klima (Tschechien) und Maciej Gebala (Polen) eine erfolgreiche und verletzungsfreie Länderspielreise.
Die Verhältnisse vor dem Bundesligaspiel des einheimischen SC DHfK Leipzig gegen Handball Balingen-Weilstetten schienen klar. „Es ist unsere Pflicht, gegen einen Gegner, der in der Tabelle hinter uns liegt, zwei Punkte zu holen“, sagte Chefcoach Rúnar Sigtryggsson vor dem Match. Obendrein hatten die „Gallier von der Alb“ das wichtige Heimspiel gegen Wetzlar verloren. Schlussendlich wurden die Pflicht und die Erwartungen der Experten erfüllt. Die Leipziger gewannen das Kampfspiel mit 26:25 (14:8) Toren denkbar knapp.
Sowohl die Gastgeber als auch die Gäste begannen die Begegnung mit mehreren technischen Fehlern. Die körperkulturellen Handballer konnten im dritten Positionsangriff zum ersten Mal treffen und daraufhin mit 3:0 Toren davonziehen. Daraufhin schaffte Jonas Schoch – im Alleingang – das zwischenzeitliche 3:3. So startete das Bundesligaspiel nach neun Minuten praktisch neu.
In der Folgezeit bestimmten die einheimischen Handballer das Geschehen in der QUARTERBACK Immobilien ARENA klar. Marko Mamic formte die Abwehr zu einem regelrechten Bollwerk. Außerdem sorgten Matej Klíma, Viggó Kristjánsson und Oskar Sunnefeldt für die entsprechenden Tore aus dem Rückraum. 8:4, 11:6, 13:7. „Wir haben eine sehr gute Halbzeit gespielt“, fasste Sigtryggsson die Leistung zusammen. Allein Mohamed El-Tayar schien sich seinen ehemaligen Kollegen entgegenzustemmen. Der Balinger Torwart aus Ägypten hielt einen Siebenmeter, einen schnellen Gegenangriff und einige Würfe aus dem Rückraum. So wurden die Seiten bei einem dennoch sehr deutlichen 14:8 gewechselt.
Allerdings schienen die „Gallier von der Alb“ in der Kabine in den Zaubertrank gefallen zu sein. Sie griffen in der zweiten Halbzeit durchgehend mit einem siebten Feldspieler an, stellten die grün-weiße Abwehr vor große Probleme und schafften ruckzuck das Anschlusstor. Leo Prantner erzielte von Rechtsaußen das 17:16 aus Gastgebersicht. Zwar konnten die Leipziger durch eine notwendige Auszeit und eine defensivere Abwehr den freien Fall aufhalten, doch die Balinger schafften sowohl den Ausgleich als auch die Führung, alles unter erschwerten Bedingungen, denn Jerome Müller hatte zuvor eine Zeitstrafe erhalten. Der Zwischenstand lautete 22:23 bzw. 23:24 und eine große Überraschung schien greifbar, denn es waren nur noch dreieinhalb Minuten zu gehen.
Die Leipziger ließen in dieser Phase ihr Zusammenspiel vermissen, versuchten das Geschehen mit Einzelaktionen zu drehen und scheiterten immer wieder am Balinger Bollwerk oder Torwart El-Tayar. Dafür hatten Oskar Sunnefeldt und Matej Klíma in der ultimativen Schlussphase die nötige Entschlossenheit. Erst markierte Sunnefeldt das 24:24 und 25:24 im Doppelpack. Dann erzielte Klíma unter Druck – die beiden Schiedsrichter hatten passives Spiel signalisiert und einen allerletzten Pass gestattet – das entscheidende 26:24 dreißig Sekunden vor Schluss. Für HBW-Trainer Jens Bürkle die entscheidende Szene in diesem Spiel.
Der Endstand lautete 26:25. Die Leipziger konnten ihr drittes Heimspiel in der laufenden Saison gewinnen, das Abrutschen ins letzte Tabellendrittel vermeiden und einen einstelligen Tabellenplatz belegen. So gehen die DHfK-Männer mit einem wichtigen Erfolgserlebnis in die Länderspielpause.
Jens Bürkle (Trainer HBW Balingen-Weilstetten):
„Wir hatten am Anfang einige Schwierigkeiten gegen die kompakte Abwehr von Leipzig und lagen zur Halbzeit – trotz sieben Feldspieler – klar zurück. Doch nach dem Seitenwechsel haben wir zielstrebiger und ruhiger gespielt, sind schließlich in Führung gegangen. Ich habe den einen Freiwurf als Entscheidung gesehen, die Leipziger hatten nur noch diesen Wurf, den unser Torwart durch die Beine rutschen ließ. Wir haben das eine oder andere komische Tor kassiert. Es war wirklich ein enges Spiel, doch die Leipziger haben verdient gewonnen, sie lagen ja meistens vorn.“
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Wir haben in der Saison solche knappen Spiele schon verloren, doch dieses Mal nicht, das ist das Positive. Wir hatten in der ersten Halbzeit ja gegen sieben Feldspieler eine sehr gute Quote. Doch in der zweiten Halbzeit hatten wir leider nicht mehr die Einstellung, waren zu passiv und ich habe auch Führungspersönlichkeiten vermisst. Zum Glück hat Oskar Sunnefeldt in der entscheidenden Phase viel Verantwortung übernommen und getroffen. Was heute zählt sind die zwei Punkte. Wir haben in den letzten fünf Spielen sieben Punkte gewonnen und stehen jetzt zum ersten Mal auf einem einstelligen Tabellenplatz. Jetzt geht es darum, in der oberen Tabellenhälfte zu bleiben.“
SC DHfK Leipzig gegen HBW Balingen-Weilstetten 26:25 (14:8)
Torfolge: 2:0, 3:3, 8:4, 12:6, 14:8, 15:13, 17:16, 20:20, 22:23, 23:24, 26:25
SC DHfK Leipzig: Domenico Ebner (1 Parade), Kristian Sæverås (5 Paraden); Andri Rúnarsson, Lukas Binder 1, Matej Klíma 6, Marko Mamic, Staffan Peter 2, Moritz Preuss 2, Oskar Sunnefeldt 6, Maciej Gebala, Tim Matthes, Franz Semper 1, Mika Sajenev, Viggó Kristjánsson 8/3
HBW Balingen-Weilstetten: Mohamed El-Tayar (12 Paraden), Mario Ruminsky (0 Paraden); Nikola Grahovac 3, Filip Vistorop 2, Csaba Leimeter 2, Leo Prantner 3, Elias Huber, Daniel Ingason 1, Oddur Gretarsson 2/2, Jerome Müller 3, Jona Schoch 4, Lukas Saueressig, Patrick Volz 3/1, Tobias Heinzelmann 2
Siebenmeter Leipzig 4/3; Balingen 4/3
Strafzeiten: Leipzig 2 Min; Balingen 10 Min
Paraden: Leipzig 6; Balingen 12
Technische Fehler: Leipzig 12; Balingen 13
Zuschauer: 4.252 in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
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Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben einen Auswärtspunkt bei der TSV Hannover-Burgdorf geholt. Bei aller Freude darüber, nach dem 25:25 mit etwas Zählbarem zurück nach Leipzig zu fahren, wäre mit etwas mehr Cleverness der Sieg absolut möglich gewesen. Denn nach der 1:0-Führung von Hannover in der ersten Minute lagen die Hausherren nämlich die gesamte Partie nie mehr vorn.
Leipzig antwortete auf den ersten und einzigen Rückstand mit einem 3:0-Lauf. Lucas Krzikalla erzielte sein erstes Saisontor – und Matej Klíma, zuletzt Matchwinner gegen Kiel, war sofort wieder brandgefährlich. Vier Treffer erzielte der tschechische Nationalspieler in den ersten zehn Minuten der Begegnung. Leipzig führte verdient mit 3:7. Recken-Trainer Christian Prokop nahm die erste Auszeit.
An ehemaliger Wirkungsstätte kratzte Domenico Ebner Mitte der ersten Hälfte auch noch einen Siebenmeter gegen Marius Steinhauser raus. Dennoch kam Hannover wieder ran, auch weil Leipzig ziemlich oft in Unterzahl agieren musste. In der 23. Minute konnten die beiden Isländer Andri Rúnarsson und Viggó Kristjánsson wieder den alten 4-Tore-Abstand herstellen (10:14). Doch leider verspielte der SC DHfK diese Führung aufgrund zu vieler technischer Fehler. Immerhin vereitelte Kristian Sæverås unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleichstreffer durch Marian Michalczik. Mit einer knappen 14:15-Führung für Leipzig ging es in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff gehörte Viggó Kristjánsson der erste Treffer und die Leipziger schaffte es, ihren zarten Vorsprung zunächst zu behaupten. Nachdem Lucas Krzikalla nach 37 Spielminuten eine Riesenchance zum 16:18 liegen ließ, fing sich der SC DHfK dann aber doch den Ausgleich ein. Zudem kassierten die Grün-Weißen eine doppelte Zeitstrafe, denn Preuss und Klíma wurden auf die Bank geschickt. Ein enorm wichtiges Tor kam in dieser Phase abermals von Viggó Kristjánsson, der den Ball in doppelter Unterzahl ins Reckengehäuse kegelte. Leipzig hatte noch das eine oder andere Mal die Möglichkeit, wieder auf drei Treffer zu enteilen, doch die Sachsen fanden im Positionsangriff keine Lücken, spielten ihre Konter nicht konsequent genug zu Ende und vergaben durch Kristjánsson einen Siebenmeter. So stand es sieben Minuten vor Schluss wieder Unentschieden (23:23) und der Spielausgang war völlig offen.
Der entscheidende Faktor, dass die Partie nicht komplett zu Gunsten der Hausherren kippte, war Kristian Sæverås. Der Keeper machte ein Weltklassespiel und wehrte in 32 Minuten 14 Würfe ab, was einer herausragenden Quote von 54 Prozent gehaltener Bälle entsprach. Ein bitterer technischer Fehler des ebenfalls bärenstarken Matej Klíma (7 Feldtore) sorgte 80 Sekunden vor Ende dafür, dass Leipzig den Deckel nicht drauf machen konnte. Zudem handelte sich der Tscheche in dieser Aktion noch eine Zeitstrafe ein, da er den Ball nicht umgehend ablegte. So kassierte der SC DHfK 30 Sekunden vor der Schlusssirene den 25:25-Ausgleichstreffer. Leipzig hatte nochmal den Ball, aber Rúnar Sigtryggsson und seine Mannschaft entschieden sich dafür, kein unnötiges Risiko mehr einzugehen und den wichtigen Auswärtspunkt unter Dach und Fach zu bringen.
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Es ist gut, dass wir einen Punkt geholt haben. Beim letzten Angriff hätte so viel passieren können. Zeitspiel, ein technischer Fehler, da wollten wir einen Pfiff der Schiedsrichter umgehen. Ansonsten haben Viggó Kristjánsson und Marko Mamic gut gespielt. Doch von der Bank kam heute leider weniger Unterstützung, außer von Kristian Sæverås, er war heute der Garant für den verdienten Punkt.“
Christian Prokop (Trainer TSV Hannover-Burgdorf):
„Wir können mit dem Punkt zufrieden sein. Wir sind die ganze Zeit einem Rückstand hinterhergelaufen, wir hatten zu viele Fehlwürfe, es gingen auch einige Pässe über drei, vier Meter ins Nirgendwo, da müssen wir unsere Leistung hinterfragen. Wir brauchen mehr Sicherheit im Zusammenspiel und müssen mehr miteinander arbeiten. Vlado Kulesh und Branko Vujovic sowie die beiden Torhüter haben uns diesen Punkt gerettet.“
TSV Hannover-Burgdorf gegen SC DHfK Leipzig 25:25 (14:15)
Torfolge: 1:3, 5:9, 9:11, 10:14, 14:15, 15:17, 19:19, 20:22, 23:23, 24:25, 25:25
TSV Hannover-Burgdorf: Simon Gade (8 Paraden), Dario Quenstedt (5 Paraden); Branko Vujovic 6, Renars Uscins 1, Marius Steinhauser 7/4, Marian Michalczik, Vlado Kulesh 7, Tilen Strmljan, Jonathan Edvardsson, Ilija Brozovic 2, Justus Fischer 1, Hannes Feise, Vincent Büchner 1
SC DHfK Leipzig: Domenico Ebner (2 Paraden), Kristian Sæverås (14 Paraden); Andri Rúnarsson 2, Lucas Krzikalla 2, Lukas Binder 3, Matej Klíma 7, Marko Mamic, Moritz Preuss 2, Oskar Sunnefeldt 2, Maciej Gebala, Franz Semper, Viggó Kristjánsson 7/3
Strafzeiten: Hannover 2 Min; Leipzig 14 min
Siebenmeter: Hannover 5/4; Leipzig 4/3
Technische Fehler: Hannover 8; Leipzig 12
Paraden: Hannover 13; Leipzig 16
Zuschauer: 4.943 in der ZAG Arena in Hannover
Aus Liebe zur Gesundheit!
Auch in der Saison 2023/2024 vertrauen wir unserem langjährigen Gesundheitspartner - der AOK PLUS - die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen.
Thorsten Jannaschk (Geschäftsführer der Region Leipzig) und Harald Forth (Regionalcenterleiter) unterschreiben für ein weiteres Jahr eine Kooperation mit dem SC DHFK Handball.
Die AOK PLUS Sachsen/Thüringen unterstützt uns und Euch in allen Lebenslagen mit zahlreichen Zusatzleistungen und einen kompetenten Kundenservice.
Übrigens: Habt ihr schon die AOK NAVIDA App ausprobiert? Ganz einfach mit Symptomcheck, Arztsuche und Videosprechstunde rund um die Uhr versorgt sein. Probiert’s aus!
Zur App: https://www.aok.de/pk/plus/app-navida-gesundheitsassistentin/
Beim Heimspiel des SC DHfK Leipzig gegen den THW Kiel durften sich am vergangenen Samstag 15 Vereine aus der Region über eine Finanzspritze von jeweils 500 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit freuen.
Die Verlosung erfolgte im Rahmen der Aktion „Mein Verein“, die vom DHL Drehkreuz Leipzig ins Leben gerufen wurde. Vor über 5.000 Zuschauern gaben in der Halbzeitpause Martin Dulig (Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Markus Otto (Geschäftsführer am DHL Drehkreuz Leipzig) und Karsten Günther (Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig) die 15 Gewinnermannschaften bekannt.
Mehr als 300 „Herzensvereine“ wurden zuvor von den Mitarbeiter*innen vom DHL Drehkreuz und den Fans des SC DHfK Leipzig für das Gewinnspiel nominiert.
Folgende Mannschaften wurden ausgelost*
HC Großenhain
TuS Harsefeld
BSV Fichte Erdeborn
SG LVB Leipzig, Abteilung Kanu
Speedskating Leipzig e.V.
Leipziger SC 1901, F-Jugend
VfA Motor Leipzig e.V.
TSV Leipzig Engelsdorf
Judokan Schkeuditz 2000 e.V.
Altenhainer Heimatverein e.V.
Spielvereinigung Leipzig 1899 e.V.
SV Regis-Breitingen Handball
HSC Dieskau
1. FC Lokomotive Leipzig
Steinpleiser SV 94 (Rakete Römertal)
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*Alle Gewinnermannschaften werden bis spätestens 31.10.2023 kontaktiert. Das DHL Drehkreuz Leipzig und der SC DHfK Handball bedanken sich für die vielen Einsendungen und die großartige Resonanz zu dieser tollen Aktion.