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Bis zu diesem Datum ist ja auch noch eine Weile hin, aber es könnte für den jungen Mann wichtig werden. An diesem Tag werden nämlich in Tokio die Olympischen Spiele eröffnet. Nun ist die deutsche Mannschaft zwar noch nicht qualifiziert, aber das setzte ich einfach mal voraus, als ich Witzke damit konfrontierte. Er war kurz vorher ins Aufgebot für die beiden Länderspiele gegen Kroatien berufen worden und konnte mit einer guten Leistung darauf hoffen, sich in die Nationalmannschaft zu spielen und im nächsten Jahr vielleicht sogar mit nach Japan zu fahren.

Klar ist das für einen 20-Jährigen ein verwegener Traum, aber warum nicht träumen? Als der Sachverhalt also aufgeklärt war, lächelte Witzke und winkte ab. So weit gingen seine Gedanken noch lange nicht, denn man wisse ja nie, was da noch alles passieren könnte, sagte er.

Nun ist ihm tatsächlich gleich einiges passiert nach diesem Gespräch, denn im Training vor dem Spiel in Zagreb hat er sich das Nasenbein gebrochen. Es wurde also nichts mit einer Empfehlung für das Team von Christian Prokop. Auch für die Bundesliga-Partie gegen Magdeburg wird Witzke noch ausfallen, der sich stets als echter Draufgänger präsentierte, immer Verantwortung übernahm, keinen Respekt zeigte und damit auch dem Bundestrainer aufgefallen war.

Die Verletzung des Fast-Nationalspielers hat einmal mehr gezeigt, wie schnell es gehen kann, dass der großen Freude große Enttäuschung folgt. Voller Adrenalin und mit den festen Vorsatz, das Beste zu geben, dürfte er die Reise zu den besten deutschen Handballern angetreten haben. Dass er nun unverrichteter Dinge wieder nach Leipzig zurückkehrte und sogar noch länger ausfällt, wird ihm auf seinen Weg hoffentlich nicht beirren. Schon nach wenigen Wochen in Leipzig hat der ehemalige Essener gezeigt, warum ihn Cheftrainer André Haber unbedingt haben wollte. Beide kennen sich schon eine Weile, sie haben zusammen im Vorjahr bei der U20-EM im vergangenen Jahr in Slowenien Bronze geholt. In diesem Sommer hatte Witzke bereits schon einmal Pech, im Juli verpasste er die U21-WM wegen einer Verletzung. Die deutsche Mannschaft hatte in Spanien den neunten Platz belegt.

Luca Witzke hat also trotz seines jungen Alters einige Erfahrungen mit Verletzungen. Damit ist er beim SC DHfK in guter Gesellschaft, wo gerade in der vergangenen Spielzeit immer wieder Ausfälle zu beklagen waren. Torhüter Jens Vortmann zum Beispiel verpasste die Saison nahezu komplett, nachdem er sich in der Vorbereitung während eines Freundschaftsspiels gegen die japanische Nationalmannschaft einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Jetzt ist der Kapitän wieder dabei - und gewissermaßen auf Abschiedstournee. Für ihn kommt im Sommer der norwegische Nationaltorhüter Kristian Saeveraas vom dänischen Meister Aalborg, er gilt mit seinen 23 Jahren als eines der größten Talente im Welt-Handball.

Dass Vortmanns Vertrag nicht verlängert wird, hat wohl nicht nur mich überrascht. Denn sportliche Gründe lieferte er nicht, seit er 2016 vom damals insolventen HSV Hamburg nach Leipzig kam. Jetzt ist er 32 und hat bislang nicht verlauten lassen, dass er demnächst aufhören will. Dass er gehen muss, bedauere ich sehr.

Wer den Angriff auf die internationalen Startplätze plant, muss sich bei dieser Ausgangslage wohl für Saeveraas entscheiden, wenn sich die Gelegenheit bietet. Man kann froh sein, solche Entscheidungen nicht selbst treffen zu müssen. Das Handball-Geschäft spielt mitunter in einer sehr harten Realität.

Erstellt von Winfried Wächter

Der 23-Jährige zählt zu Europas Top-Talenten auf der Torhüterposition und kann sich berechtigte Hoffnungen machen, im Januar bei Norwegens Heim-EM für die Skandinavier zwischen den Pfosten zu stehen. Erst am vergangenen Sonntag durfte die SG Flensburg-Handewitt in der EHF Champions League Bekanntschaft mit den Qualitäten des neuen DHfK-Torhüters machen, als Kristian Saeveraas mit zahlreichen Paraden maßgeblichen Anteil am Sieg von Aalborg gegen den Deutschen Meister hatte.

„Ich freue mich sehr darauf, ab der kommenden Saison in Leipzig zu spielen. Beim SC DHfK möchte ich die nächsten Schritte in meiner Entwicklung machen und bin voller Vorfreude auf die stärkste Liga der Welt“, so Kristian Saeveraas.

„Kristian ist ein Spieler, der in seinem jungen Alter schon internationale Erfahrung mitbringt, weil er bereits Champions League und EHF-Cup gespielt hat und aktuell zu den drei Torhütern gehört, die für Norwegen in der Golden League auflaufen. Er ist ein erfolgshungriger Torwart, der bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen und sich in der Bundesliga beweisen möchte. Er bringt ein sehr gutes Komplettpaket mit und hat seine Stärken im Stellungsspiel und Würfen aus der Nahdistanz. Gleichzeitig verfügt er über ein sehr gutes Umschaltspiel und zeichnet sich, so wie die meisten skandinavischen Torhüter, über ein gutes Zusammenspiel mit einer 6:0-Deckung aus“, so DHfK-Torwart-Trainer Milos Putera.

 

Vertrag von Kapitän Jens Vortmann läuft nach der Saison aus

Die Verpflichtung des Norwegers bedeutet gleichzeitig, dass der SC DHfK mit dem Torhüter-Duo Kristian Saeveraas und Joel Birlehm in die Saison 2020/21 gehen wird. Warum diese Personalentscheidung für den Verein keine einfache war, schildert Geschäftsführer Karsten Günther:

„Die Entscheidung, wie wir ab der kommenden Saison im Tor weitermachen, war brutal schwer. Wir haben uns mit Jens als Kapitän in Liga 1 etabliert und dazu hat er sportlich, aber auch als Persönlichkeit ganz viel beigetragen. Deshalb sind wir sehr glücklich, dass er nach seiner Kreuzbandverletzung wieder topfit ins Team zurückgekehrt ist. Auf der anderen Seite hatten wir die Chance, mit Kristian Saeveraas einen aktuellen Nationalspieler für die Torhüterposition zu verpflichten. Er besitzt ähnlich wie Joel Birlehm noch großes Entwicklungspotential und gibt uns die Chance, diese Position auch perspektivisch weiter zu stärken. Deshalb haben wir uns für Kristian entschieden und Jens in der letzten Woche in einem persönlichen Gespräch darüber informiert. Jetzt gilt der volle Fokus wieder den sportlichen Aufgaben, und da haben wir gemeinsam mit Jens in dieser Saison noch viel vor.“

Erstellt von JW

Die meisten Handball-Profis haben in den kommenden Tagen mal die Gelegenheit, ihre Akkus nach dem intensiven Saisonstart mit 13 Pflichtspielen in neun Wochen etwas aufzuladen und Zeit mit ihren Familien zu verbringen. Sechs Spielern des SC DHfK Leipzig wird dagegen eine andere Ehre zuteil, denn sie dürfen ihr jeweiliges Land bei der Nationalmannschaft vertreten.

So sind derzeit Alen Milosevic (Schweiz), Maciej Gebala (Polen), Viggo Kristjansson (Island), Marko Mamic (Kroatien) sowie Franz Semper und Luca Witzke (Deutschland) auf der Reise mit ihren Auswahlteams, denn in Vorbereitung auf die Handball-Europameisterschaft 2020 in Österreich, Schweden und Norwegen stehen zahlreiche Freundschaftsspiele auf der Agenda. Zudem ist Milos Putera als Torwarttrainer der slowakischen Nationalmannschaft unterwegs.

Für die deutsche Männer-Nationalmannschaft von Bundestrainer Christian Prokop kommt es gleich zweimal zu einer Neuauflage des WM-Hauptrundenspiels gegen Kroatien. Zunächst duellieren sich beide Mannschaften am Mittwoch (Anwurf 19.30 Uhr/ Livestream auf zdfsport.de) in Zagreb. Bereits am Samstag steht dann das „Rückspiel“ in Deutschland auf dem Programm (14.30 Uhr live im Free-TV in der ARD), wenn in der TUI Arena in Hannover der TAG DES HANDBALLS gefeiert wird. Die Leipziger Fans werden besonders gespannt auf die beiden Länderspiele schauen, denn Franz Semper auf DHB-Seite und Marko Mamic im Trikot der Kroaten könnten sich in Angriff und Abwehr im direkten Positionsduell gegenüberstehen.

„Zwei Freundschaftsspiele zwischen zwei sehr guten Nationalmannschaften vor sehr vielen Zuschauern, das wird schon Spaß machen“, freut sich Marko Mamic auf die Duelle gegen Semper & Co.

Doch es gibt auch eine großen Wermutstropfen. Das Länderspiel-Debüt vom „jungen wilden“ DHfK-Spielmacher Luca Witzke, der erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert wurde, muss leider warten. Die Lehrgangs- und Länderspielwoche ist für den 20-Jährigen vorzeitig beendet, denn er brach sich bei einem Trainingsunfall am Dienstagmorgen in Zagreb das Nasenbein.

Luca Witzke ist unter Aufsicht von Mannschaftsarzt Prof. Dr. Kurt Steuer medizinisch in einem Krankenhaus vor Ort versorgt worden. Er wird - nach Rücksprache mit den medizinisch Verantwortlichen des SC DHfK - bis zum Heimflug am Donnerstag beim DHB-Team verbleiben und anschließend zurück nach Leipzig reisen.

„Ich wünsche allen Spieler, die zur Nationalmannschaft fahren, egal ob vom SC DHfK Leipzig oder anderen Vereinen, dass sie gesund bleiben. Das ist vor allem nach den vielen Verletzungsmeldungen der vergangenen Wochen ganz wichtig. Dass Luca die Erfahrung seines ersten A-Länderspiels jetzt noch nicht machen darf, ist natürlich sehr schade für ihn. Er hatte sich diese Nominierung verdient, denn alles was Luca macht, tut er mit 100 Prozent Einsatz. So habe ich Luca in seinen ersten Wochen in Leipzig und schon zuvor bei der Junioren-Nationalmannschaft kennengelernt und so hätte er sich sicherlich auch im Trikot der A-Nationalmannschaft präsentiert. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass Luca alles dafür tun wird, nochmals für die Nationalmannschaft nominiert zu werden“, so DHfK-Cheftrainer André Haber.

Erstellt von JW

Martin Larsen gehörte bereits zum erweiterten Kader für die Europameisterschaft 2018 und Weltmeisterschaft 2019 und bestritt bisher 12 Länderspiele für den Weltmeister und Olympiasieger Dänemark, in denen er 20 Tore erzielte. Bevor er 2018 in die erste französische Liga wechselte, verbrachte der 1,95 Meter große Rückraumspieler seine gesamte Profikarriere bei seinem Heimatclub Aalborg Handball und spielte dort an der Seite von Leipzigs Rechtsaußen Patrick Wiesmach. Beide feierten im Jahr 2017 zusammen die dänische Meisterschaft.

„Ich freue mich sehr zum SC DHfK Leipzig zu wechseln, denn es war schon immer mein Traum, in der Bundesliga zu spielen, der stärksten Liga der Welt. Ich bin davon überzeigt, dass der Wechsel nach Leipzig für mich der perfekte Schritt für meine Karriere ist. Die Ambitionen des Vereins stimmen mit meinen eigenen Zielen überein und ich hoffe, dass ich mit dem SC DHfK und seinen fantastischen Fans etwas Großes erreichen kann. Ich werde die Entwicklung beim SC DHfK bis zum Sommer genau verfolgen und kann es kaum erwarten, für Leipzig zu spielen“, so Martin Larsen.

„Martin ist ein Spieler, der sich neben seinen sportlichen Qualitäten auch über eine sehr positive Emotionalität auszeichnet. Er hat schon in der Champions League gespielt und bringt viel internationale Erfahrung mit nach Leipzig. Ich bin sehr froh, dass wir Martin für die nächsten Jahre für den SC DHfK Leipzig gewinnen konnten und glaube, dass er sehr gut in unsere Mannschaft passen wird“, freut sich Cheftrainer André Haber.

Wer gemeinsam mit Larsen die Position auf Halbrechts in der Saison 2020/21 besetzen wird, wollen die Verantwortlichen des SC DHfK Leipzig in Ruhe bis Weihnachten entscheiden.

„Nachdem der Abgang von Franz Semper zur SG Flensburg-Handewitt frühzeitig feststand, konnten wir den Markt langfristig sondieren und freuen uns sehr, dass wir mit Martin Larsen einen Topspieler für Leipzig begeistern konnten. Mit Viggo Kristjanson und Gregor Remke haben wir außerdem zwei richtig gute Alternativen in unseren Reihen, die gemeinsam mit Martin in der kommenden Saison ein schlagkräftiges Duo oder Trio auf dieser Position bilden könnten“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

Erstellt von JW

Nun wecken gerade die Kieler Hoffnungen, dass sie im Frühjahr um den bedeutendsten Erfolg im Vereins-Handball ein ernsthaftes Wort mitsprechen können. Denn was sie bislang in diesem Wettbewerb zeigten, insbesondere während des jüngsten 31:20-Sieges beim Titelverteidiger Skopje, war ein eindrucksvoller Gruß an die Konkurrenz. In der Bundesliga hinken sie zwei Partien hinterher und haben bisher ein Spiel verloren. In Magdeburg, wo im Moment die Enttäuschung besonders groß sein dürfte. Erst recht nach der vierten Niederlage der Saison beim Tabellenführer Hannover. Diese durchwachsene (Zwischen-)Bilanz dürfte der ambitionierte SCM keineswegs eingeplant haben.

Die Bundesliga mag zuletzt ein Probleme gehabt haben, ihren Ruf als stärkste Liga der Welt zu bestätigen - die spannendste ist sie allemal. Spieltag für Spieltag gab es bislang Überraschungen, weil auch ein Außenseiter den Favoriten bezwingen oder zumindest an den Rand einer Niederlage bringen kann.

Die bislang fast einzige Konstante ist die TSV Hannover-Burgdorf. Dabei waren die Niedersachsen 2018/19 recht nah an Abstiegsplätze gerückt, wie bekanntlich auch die Leipziger. Doch mit dem Sieg gegen den SC Magdeburg untermauerten die Niedersachsen ihren Ruf als Überraschungsteam der Saison. Nach ihrer Niederlage in Melsungen, wo man natürlich verlieren kann, war von einigen das Ende ihres Höhenfluges erwartet worden. Doch die Recken belehrten die Skeptiker eines Besseren - mit einer geschlossenen Teamleistung, einem starken Torwart (Urban Lesjak) und ihren Fans im Rücken. Über 8000 Zuschauer saßen und jubelten beim Spiel des alten und neuen Bundesliga-Spitzenreiters in der TUI Arena und dürften sehr zufrieden nach Hause gegangen sein, sofern sie nicht Anhänger der Magdeburger waren.

Zuschauer spielen in jeder Sportart eine wichtige Rolle, im Handball aber vielleicht sogar eine besondere. Durch ihre unmittelbare Nähe zum Feld und damit zu den Akteuren auf der 20x40 m großen Spielfläche entsteht oft eine einzigartige Atmosphäre, in der zumeist der Gastgeber in den entscheidenden Phasen so angefeuert wird, dass er die letzten Reserven mobilisiert.
So wie es auch in der Arena Leipzig immer wieder zu erleben ist. Daher wussten die DHfK-Spieler nach dem 27:26-Erfolg gegen Balingen, bei wem sie sich in erster Linie zu bedanken hatten. „Unglaublich" war das Wort, das besonders oft zu hören war. „Unglaublich, wie wir wieder unterstützt wurden", zeigte Lucas Krzikalla nach dem Abpfiff auf die Ränge. Das helfe ungemein, besonders in kniffligen Situationen, sagte der Rechtsaußen mit der sicheren Hand am Siebenmeter-Strich. Fünf seiner fünf Versuche waren erfolgreich - mit einem Blick auf das knappe Resultat kann man darüber spekulieren, ob es ohne seine hundertprozentig Bilanz auch zu zwei Punkten gereicht hätte.

Nun gab es bei den bisherigen Auftritten der Leipziger allerhand knifflige Situationen. Es wäre daher fast überraschend, würde das gegen den TBV Lemgo nicht der Fall sein. Der Kontrahent ist im Moment mit 4:14 Zählern Drittletzter in der Tabelle. Doch danach wird keiner die Gäste beurteilen, der für den SC DHfK ins Spiel geht. Und auch keiner, der auf der Tribüne sitzt beziehungsweise steht. Denn inzwischen weiß jeder: Die Liga ist viel zu ausgeglichen, um das Punktverhältnis zum Maßstab zu machen.

Erstellt von Winfried Wächter

Erstmals im Aufgebot der A-Nationalmannschaft steht für die Mitte Leipzigs Neuzugang Luca Witzke. Der 20-jährige Rechtshänder war Teil der U21-Nationalmannschaft, verpasste in diesem Sommer jedoch verletzt die Nachwuchs-WM in Spanien. Nach seinem Wechsel von TUSEM Essen zum SC DHfK Leipzig spielte sich Witzke in den Fokus des Bundestrainers. Auch Leipzigs Linkshänder Franz Semper wurde erneut nominiert.

„Ich war überrascht über den Anruf des Bundestrainers, aber habe mich natürlich sehr gefreut und bin dankbar für diese Chance und Erfahrung. Es ist für mich die Belohnung für meine harte Arbeit und bestätigt mich, genau so weiterzumachen“, freut sich Luca Witzke.

„Ich freue mich für jeden von unseren Jungs, der eine Einladung zur Nationalmannschaft erhält. Ich finde es immer etwas ganz tolles, sein eigenes Land repräsentieren zu dürfen. Speziell für Luca ist das natürlich eine Sondersituation, zum ersten Mal bei der A-Nationalmannschaft dabei zu sein. Luca hat sich das durch seinen Einsatz und eine schnelle Adaptation in der Bundesliga verdient. Ich wünsche all unseren Nationalmannschafts-fahrern, dass sie gesund zurückkommen“, so DHfK-Chefcoach André Haber.

Erstellt von JW

Seit heute (14. bis 16. Oktober) findet in Kamen-Kaiserau der zweite Elite-Lehrgang des Deutschen Handballbundes statt. Wolfgang Sommerfeld, Mentor der Eliteförderung, und Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs, haben für die dreitägige Maßnahme insgesamt 15 Talente eingeladen.

Von der Handball Akademie des SC DHfK Leipzig durfte sich Niclas Heitkamp über eine Einladung freuen. Den neuen Elitekader für die Saison 2019/20 werden Sommerfeld und Beppler im Anschluss an den Lehrgang in Kamen-Kaiserau endgültig festlegen.

Nur eine Woche später Positionslehrgang in Kienbaum

Vom 21.-23.10.2019  findet dann bereits der nächste DHB-Lehrgang statt. Für den Positionslehrgang in Kienbaum haben die Bundestrainer Erik Wudtke und Carsten Klavehn ebenfalls Niclas Heitkamp nominiert. Auch Leipzigs Mika Sajenev ist mit dabei.

Zudem stehen mit Franz Häcker, Paul Bones, Jakob Leun, Finn Leun und Luca Hopfmann gleich fünf DHfK-Talente auf der Reserve-Liste.

DHB zu Besuch in Leipzig

Darüber hinaus ist der Deutsche Handballbund heute auch zu Besuch in Leipzig. Beim „Stützpunkttraining Sachsen" übernimmt DHB-Co-Trainer Dr. Alexander Koke am Montagabend die Trainingsleitung.

Acht DHfK-Sportler dürfen an dieser Trainingseinheit teilnehmen: Franz Häcker, Paul Bones, Jakob Leun, Finn Leun und Luca Hopfmann, Mika Sajenev, Manuel Rathay und Felix Kirschner.

 

Erstellt von JW

„Marc ist ein Junge von uns, der uns in einer ganz schwierigen Situation in der vergangenen Saison nach dem Ausfall von Raul Santos sofort weitergeholfen hat und sich mit guten Leistungen einen festen Platz in unserer Bundesligamannschaft erarbeitet hat. Seine schwere Knieverletzung ist tragisch, doch er ist bei unserem Mannschaftsarzt und Kniespezialist Prof. Dr. Pierre Hepp in besten Händen und bekommt von uns die volle Unterstützung und nötige Zeit, um vollständig zu genesen und aufs Handballfeld zurückzukehren. Deshalb ist es selbstverständlich, dass wir seinen Vertrag verlängern, um ihm in der jetzigen Situation den Rücken zu stärken. Über alle Vertragsdetails werden wir dann in Ruhe sprechen, wenn Marc das Krankenhaus verlassen hat“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

Raul Santos kehrt zurück in Profi-Mannschaft

Um den Ausfall von Marc Esche zu kompensieren, wird der österreichische Nationalspieler Raul Santos wieder in den Bundesligakader des SC DHfK Leipzig rücken.

„Aufgrund der schweren Verletzung von Marc brauchen wir einen zweiten Linksaußen im Bundesligakader und ich bin froh über die Situation, dass wir Raul noch im Verein haben und somit die Position auch weiterhin sehr gut und stabil besetzen können“, so Cheftrainer André Haber.

Erstellt von JW

„Die erste Operation seiner schweren Knieverletzung ist heute erfolgreich verlaufen. Allerdings wird planmäßig in einigen Wochen noch ein weiterer Eingriff notwendig sein“, so Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp.

„Das tut mir sehr leid für Marc, weil er es sich in der Rückrunde der vergangenen Saison absolut verdient hatte, im Bundesligakader zu stehen und mit unglaublicher kämpferischer Einstellung dabei war. Das ist jetzt für ihn ein Rückschlag, der ihn aber nicht aus der Bahn werfen wird, da bin ich mir ganz sicher, denn dafür hat der den nötigen Charakter, Kampfgeist und die Emotionalität. Ich wünsche Marc alles Gute, dass er schnell wieder gesund wird“, drückt Chefcoach André Haber sein Mitgefühl aus.

Blut spenden & Handball-Tickets sichern!

Am Universitätsklinikum Leipzig, dem Medizinpartner des SC DHfK, sind nicht nur die verletzten Profihandballer in besten Händen. Auch alle Handballfans können pünktlich zum Start der Herbstferien in der Uniklinik eine gute Tat vollbringen und werden als Dankeschön zum Gesundheitsspieltag des SC DHfK Leipzig gegen den TBV Lemgo Lippe eingeladen.

Jeder Blutspender, der am Montag, den 14. Oktober, in der Zeit von 8 bis 19 Uhr in der Johannisallee 32 Blut spendet, kann sich über zwei Tickets für das nächste Heimspiel der DHfK-Männer am kommenden Donnerstag um 19 Uhr gegen Lemgo freuen, denn in Ferienzeiten zählt für das Team des Instituts für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) jede Spende.

Die auf diesen Tag begrenzte gemeinsame Aktion des SC DHfK Handball und der UKL-Blutbank gilt ausschließlich für den Standort auf dem Gelände des UKL in der Johannisallee. Die Blutbank des UKL ist Präsentator des Heimspiels der Leipziger Bundesligahandballer gegen die Mannschaft aus Lemgo am 17. Oktober. Unter anderem mit einem Infostand wird sie dabei auf die Möglichkeit zur Blutspende am UKL aufmerksam machen und blutspendewillige Leipzigerinnen und Leipziger zum aktiven Helfen motivieren. Die Blutspende am Institut für Transfusionsmedizin des Leipziger Universitätsklinikums zählt zu den Vorreitern des organisierten Blutspendewesens in Deutschland, denn vom heutigen Standort in der Johannisallee 32 erfolgte vor über 85 Jahren der erste überregionale Blutspendeaufruf.

Fast jeder zwischen 18 und 68 Jahren, der über 50 kg wiegt und gesundheitlich fit ist, kann zum Lebensretter werden. Der Personalausweis ist zur Spende mitzubringen. Weitere Informationen zur Blutspende am UKL gibt es telefonisch unter 041 97 25 393 oder unter www.blutbank-leipzig.de

Erstellt von JW/UKL

Stattdessen wurden immer wieder Fehler produziert, die es den Nordhornern viel zu leicht machten. Natürlich verdient der Gastgeber Respekt für seine Leistung, und für Robert Weber kann man sich immer noch freuen, wenn er Bälle klaut und diese dank seiner Schlitzohrigkeit den gegnerischen Torhütern um oder durch die Beine legt.

Die Freude für den unverwüstlichen Rechtsaußen hält sich freilich in Grenzen, da es sich beim Kontrahenten um den SC DHfK Leipziger  handelt. In dessen Rückraum ging (gefühlt) bei jeder dritten Keuzbewegung der Ball verloren, wenn der Positionswechsel alles durcheinanderbrachte, nur nicht wie eigentlich beabsichtigt die Abwehr der Nordhorner.

Die Vorstellung der Leipziger ähnelte dem Auftritt in Ludwigshafen, wo das Team von André Haber auch als Favorit ins Spiel gegangen war, aber eine Niederlage kassierte. Die übrigens genauso verdient ausfiel wie die am Sonnabend, als erst in den letzten 20 Minuten - wenn auch da mit  Abstrichen - so agiert wurde wie von Anfang an erwartet. Freilich, ein Ausrutscher kann immer passieren, aber die Grün-Weißen leisteten in der Anfangsphase der Saison schon einen zu viel. Sie sind schon lange kein Verein mehr, dem solche Pleiten abgenommen werden. Erst recht nicht, wenn er nun nach Meinung vieler Experten über seinen besten Kader seit dem Einzug in die Bundesliga 2015 verfügt.

Die Auswärtsauftritte bei beiden Mannschaften am Tabellenende geben jedenfalls zu denken. Nach der Partie in Flensburg fragte ich Philipp Weber - in Nordhorn fehlte er verletzt -, warum nicht ein besseres Resultat erzielt werden konnte. Seine Mannschaft verlor bekanntlich 22:30. Er hielt dagegen und verwies darauf, dass man nicht vergessen dürfe, wo das Spiel stattgefunden hätte. Damit hatte er natürlich recht, beim deutschen Meister und einem Vorzeigeklub der Bundesliga, der den deutschen Handball seit vielen Jahren auf höchster internationaler Bühne vertritt, kann man verlieren, auch mit acht Toren Unterschied.

Aber Nordhorn und Ludwigshafen sind nun mal nicht Flensburg. Sie schöpften im direkten Vergleich ihre Möglichkeiten aber viel besser aus als die Sachsen. Gegen die beiden Abstiegskandidaten wurden 33 beziehungsweise 34 Gegentreffer kassiert. Das sagt zum einen einiges aus über die mangelhafte Gegenwehr in der Deckung und zum anderen über die vielen Ballverluste, durch die beide Außenseiter zu vielen leichten Toren kam.

Man mag sich gar nicht ausmalen, wo die Weber & Co stünden, wären diese beiden Spiele gewonnen worden. Klar wird trotzdem gerechnet: Sie stünden punktgleich mit der Überraschungsmannschaft aus Hannover, die zuletzt in Melsungen ihre erste Saisonniederlage kassierte, an der Spitze. So aber sind sie Achter, was immer noch in Ordnung ist. Jeweils zwei Pluspunkte gegen die Füchse und aus Minden waren schließlich keineswegs selbstverständlich.

Doch wenn die Bilanz weiter stimmen und es am Ende mit dem erhofften einstelligen Tabellenplatz klappen soll, dürfen sich Auftritte wie in Nordhorn nicht wiederholen. Das Gute am engen Spielplan besteht darin, dass postwendend Wiedergutmachung betrieben werden kann. Also gleich gegen Balingen vieles besser gemacht wird als zuletzt. Und das nicht nur über 20 Minuten wie in Nordhorn, sondern möglichst über die gesamte Spielzeit.

Erstellt von Winfried Wächter
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