Was für Emotionen, was für eine Moral, was für eine Gänsehautstimmung! Die Handballer des SC DHfK haben am Donnerstagabend die bislang ungeschlagenen Rhein-Neckar Löwen niedergerungen und somit auch das dritte Heimspiel der Saison 2024/25 gewonnen. Vor 4.117 begeisterten Handballfans lagen die DHfK-Männer schon nach 20 Minuten mit 12:7 vorn. Die Seiten wurden aber bei einem 13:13 Unentschieden gewechselt. Im zweiten Abschnitt blieb es unfassbar umkämpft. Acht Minuten vor Schluss lagen die Löwen mit 23:25 vorn, doch diesmal schlugen die Sachsen zurück. In einem Ritt auf der Rasierklinge verteidigten die DHfK-Männer und ihre Fans in den letzten 90 Sekunden mit Mann und Maus die 28:27-Führung.
Mit Siegen gegen Kiel, Bietigheim und Melsungen waren die Gäste aus Mannheim perfekt in die neue Saison gestartet und hatten sich mit ihren souveränen Auftritten Respekt in ganz Handballdeutschland erspielt. Die letzte Niederlage in der Bundesliga hatten die Rhein-Neckar Löwen am letzten Spieltag der vergangenen Saison kassiert – und zwar in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Doch die Leipziger benötigten überhaupt keinen Blick in den Rückspiegel, um sich für diese Auseinandersetzung zu motivieren, schließlich hatten die Grün-Weißen in ihren ersten drei Spielen ebenfalls eine gehörige Portion Selbstvertrauen gesammelt.
Das spiegelte sich auch in den ersten Minuten des Matches wider. Der SC DHfK ging mit Tempo und Überzeugung in die Auseinandersetzung und führte nach zehn Minuten mit 6:3. Franz Semper erhöhte aus dem Rückraum auf 8:4, Luca Witzke überwand die Löwen-Deckung zum 11:6 und Moritz Preuss traf vom Kreis zum 12:7. In den ersten 20 Minuten passte bei den Leipzigern beinahe alles zusammen. Doch dann zeigten die Löwen, warum sie derzeit zu den formstärksten Mannschaften der Liga gehören. Sechs Tore in Folge gingen auf das Torkonto der Rhein-Neckar Löwen, die plötzlich mit 12:13 führten. Staffan Peter gehörte das letzte Tor der ersten 30 Minuten.
Der SC DHfK kam mit viel Feuer aus der Kabine und führte sofort wieder mit 16:13. Die Löwen ließen sich aber nicht noch ein zweites Mal abschütteln. Die Partie wurde immer intensiver und zudem kochten auch die Emotionen hoch. Ein Kopftreffer gegen Kristian Saeveras wurde nicht geahndet, sondern auf Siebenmeter für die Gäste entschieden. Die Leipziger Bank um das Trainerteam Rúnar Sigtryggsson und Milos Putera hatte wenig Verständnis für diese Entscheidung der Schiedsrichterinnen – und prompt kassierte der SC DHfK auch noch eine Bankstrafe. Die Rhein-Neckar Löwen nutzten den kleinen Bruch im Leipziger Spiel, um mit 18:20 in Führung zu gehen.
Zehn Minuten vor dem Ende folge der nächste Wermutstropfen für den SC DHfK. Luka Rogan wurde nach Videobeweis mit einer roten Karte vom Platz geschickt. Ivan Martinovic verwandelte für die Gäste zwei weitere Siebenmeter zum 23:25. Dem SC DHfK blieben nur noch acht Minuten.
Aller widrigen Umstände zum Trotz raffen sich die Körperkulturellen wieder auf. Franz Semper feuerte die Kugel zum 25:25- bzw. 26:26 Ausgleich in den Kasten. Die Löwen bekamen ihren sechsten Siebenmeter zugesprochen (Leipzig im gesamten Match keinen einzigen), doch der erneut überragende Kristian Saeveras (16 Paraden) wehrte die Großchance ab. Matej Klíma brachte den SC DHfK erstmals seit mehr als 22 Minuten wieder in Führung (27:26). Luca Witzke legte mit einem erstklassigen Wurf zum 28:27 nach.
Nun hieß es 90 Sekunden lang verteidigen, verteidigen, verteidigen! Unter ohrenbetäubender Lautstärke in der Halle ließ sich die DHfK-Abwehr bis zur Schlusssirene nicht mehr überwinden. Der SC DHfK Leipzig gewann damit zum dritten Mal nacheinander sein Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen. Mit Ablauf der Uhr knallte Kapitän Lukas Binder den Ball vor Freude auf den Boden – nach einem extrem spannenden und intensiven Handballspiel konnte der grün-weiße Siegestanz beginnen.
Sebastian Hinze (Trainer Rhein-Neckar Löwen):
„Brutal enges Spiel! Wir haben in der ersten Halbzeit, gerade zu Beginn, die 3-2-1 ganz gut gespielt. Aus den Situationen von sechs Metern machen wir zu wenig Tore, um das Spiel eng zu halten. Leipzig kam dann sehr gut ins Tempospiel. Dann drehte sich das Spiel jedoch ein bisschen, und Leipzig ließ eins, zwei Chancen liegen. So konnten wir zur Halbzeit auf unentschieden spielen. Dafür ein großes Lob, dass wir in Leipzig aus einem Minus von fünf Toren zur Halbzeit zurückkommen. Es ist so, dass ich eigentlich zufrieden bin. Das klingt blöd, wenn man hier mit einem Tor verliert. Aber wir decken eigentlich gut und kriegen in der letzten halben Stunde sehr viele Bälle aus dem Rückraum. Das war eine hohe Qualität. Trotzdem haben wir die Chancen, die sich in so einem engen Spiel geboten haben, nicht konsequent genutzt. Leipzig kämpft 60 Minuten, und dafür nochmal Glückwunsch. Für uns ist es bitter, weil wir in der Summe eigentlich ein gutes Auswärtsspiel machen.“
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Ja, das war wirklich ein Phasenspiel für uns. Ich bin natürlich sehr zufrieden mit den zwei Punkten, weil unser Gegner wirklich stark ist. Ich muss die Rhein-Neckar Löwen loben – wie sie momentan spielen, ist beeindruckend, fast wie eine andere Mannschaft. Und das mit dem gleichen Trainer und der gleichen Aufstellung! Sie spielen wirklich tollen Handball und haben uns damit unter viel Druck gesetzt. Zum Glück haben wir ein Tor mehr gemacht, aber es war das erwartete enge Spiel. Die Löwen können sowohl Tempo machen als auch lange Angriffe spielen. Viele Dinge wurden uns heute schwer gemacht. Die Aufgabe war heute sehr schwierig für uns. Mit dem Sieg sind wir sehr glücklich und zufrieden.“
SC DHfK Leipzig gegen Rhein-Neckar Löwen 28:27 (13:13)
Tore SC DHfK: Peter 7, Witzke 6, Semper 5, Rúnarsson 3, Klima 2, Binder 2, Preuss 2, Ernst 1
Tore RN Löwen: Martinovic 9, Jacobsen 6, Heymann 3, Davidsson 2, Groetzki 2, Forsell Schefvert 2, Knorr 1, Andersen 1, Nothdurft 1
Siebenmeter: Leipzig keinen, Löwen 4/6
Paraden: Leipzig 16, Löwen 16
Zeitstrafen: Leipzig 8 Min, Löwen 6 Min
Zuschauer: 4.117 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Der Sport schreibt immer wieder schöne Geschichten. So auch am 22. September in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Zum 70. Geburtstag des SC DHfK Leipzig hatten mit Franz Semper (9 Tore) und Lukas Binder (8 Tore) ausgerechnet zwei Leipziger Eigengewächse maßgeblichen Anteil am Jubiläums-Heimsieg gegen den VfL Gummersbach. Hinzu kamen 9 Treffer von Luca Witzke, 15 Paraden von Kristian Saeveras und eine geschlossene Mannschaftsleistung, sodass der SC DHfK bereits zur Halbzeit mit 17:11 führte. Am Ende durften die schwarz gekleideten DHfK-Männer in ihren edlen Sondertrikots vor 4.321 Fans einen 34:29-Heimsieg bejubeln.
Nach einem Fehlwurf von Nationalspieler Julian Köster markierte auf der Gegenseite sein DHB-Kollege Luca Witzke den ersten Treffer des Tages zum 1:0 für Leipzig. Binder und Semper brachten Leipzig mit 5:3 in Führung, anschließend traf Witzke zum 7:4. Die ersten zehn Minuten der Begegnung gehörten klar den Hausherren, die das Jubiläums-Heimspiel mit großer Entschlossenheit angingen. Gummersbach hatte aber schnell eine Antwort parat und glich in der 13. Spielminute zum 7:7 aus.
Die Leipziger nahmen den Ausgleichstreffer offensichtlich persönlich, denn fortan verstanden die DHfK-Männer keinen Spaß mehr. Erst knipsten Binder und Witzke, dann erzielte Franz Semper zwei Tore innerhalb von 20 Sekunden und zwang Gäste-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson zur Auszeit. Der VfL hatte allerdings ein Problem: Franz Semper hatte sich nun so richtig warm geworfen. Der Linkshänder knallte gleich den nächsten Strahl in das Gummersbacher Gehäuse und machte damit den 5:0-Lauf von Leipzig perfekt (12:7). Zu diesem Zeitpunkt hatte der SC DHfK Leipzig eine Wurfquote von unglaublichen 85 Prozent. Da auch die Abwehr richtig gut stand, Kristian Saeveras im Tor etliche Bälle parierte und Semper zwei weitere Rückraumtore beisteuerte, zog der SC DHfK auf 15:9 davon. Bei diesem Vorsprung blieb es auch bis zum Seitenwechsel (17:11).
In der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst nichts am Spielgeschehen. Leipzig hatte das Spiel völlig im Griff und führte nach 50 Minuten ganz souverän mit 29:21. Zwischendurch durfte bei den Sachsen auch noch ein 18-Jähriger sein Bundesligadebüt feiern. Torhüter Leopold Huber war für den erkrankten Domenico Ebner in den Kader gerutscht. In der 40. Minute war sein großer Augenblick gekommen, als er für einen Siebenmeter auf die Platte durfte. Den Strafwurf von Milos Vujovic konnte der Debütant zwar nicht abwehren, aber den Moment, vor über 4.000 Fans das Spielfeld in der stärksten Liga der Welt zu betreten, wird der talentierte Schlussmann sicherlich noch lange in Erinnerung behalten. Die Zuschauerinnen und Zuschauer in der gut gefüllten ARENA stimmten sich jedenfalls schonmal auf die Siegesfeier ein.
Doch irgendwie schien es so, als hätten die DHfK-Handballer auch schon einen Haken an diese Begegnung gemacht. Plötzlich waren die Gummersbacher gedankenschneller, die Leipziger machten hingegen einige unnötige Fehler und leisteten sich mehrere Ballverluste. Innerhalb der folgenden sechs Minuten schmolz der schöne 9-Tore-Vorsprung bedrohlich zusammen. Vier Minuten vor Schluss führte der SC DHfK nur noch mit 30:28.
Die Körperkulturellen wachten aber rechtzeitig wieder auf. Luca Witzke und Lukas Binder erlösten die grün-weißen Fans mit ihren Treffern zum 31:28 bzw. 32:28. Der letzte Leipziger Treffer dieses tollen Handballspiels gehörte dem Mann, der auf der anderen Seite des Spielfeldes eine ganz wichtige Aktie an diesem Heimsieg hatte. Keeper Kristian Saeveras parierte seinen 15. Wurf und beförderte anschließend den Ball direkt in den verwaisten Gummersbacher Kasten. Nun durften Fans und Mannschaft endlich den verdienten 34:29-Heimsieg feiern – und können sich in nur vier Tagen beim nächsten Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen bereits alle wiedersehen.
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Gudjon Valur Sigurdsson (Trainer VfL Gummersbach):
„Herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Wir müssen anerkennen, dass Leipzig heute die deutliche bessere Mannschaft war und verdient gewonnen hat. Ich bin sehr enttäuscht von der Performance meiner Mannschaft. In der ersten Halbzeit waren wir mit unserem Rückzugsverhalten zu keinem Zeitpunkt in der Lage, die Leipziger Gegenstöße zu unterbinden. In der zweiten Hälfte haben wir versucht, noch ein bisschen Chaos zu stiften, aber als wir näher herangekommen sind, haben wir uns wieder zu viele Abspielfehler geleistet. Deshalb geht dieser Sieg auch in der Höhe komplett in Ordnung“
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Es war für uns in allen Bereichen eine sehr gute erste Halbzeit. Wir hatten heute einige Spieler, die ein richtig gutes Spiel gemacht haben, wie Franz Semper in der ersten Halbzeit oder Kristian Saeveras im gesamten Spiel. Auch Luca Witzke und Lukas Binder hatten eine sehr starke Quote und in der Abwehr haben es Simon Ernst und Marko Mamic gut gelöst. Als Gummersbach Chaos ins Spiel gebracht hat, waren wir nicht cool genug, es einfach runterzuspielen. Da hat uns Kristian mit seinen Paraden gerettet. Insgesamt bin ich aber sehr glücklich, wie wir das Spiel angegangen sind und am Ende die zwei Punkte haben.“
SC DHfK Leipzig gegen VfL Gummersbach 34:29 (17:11)
Tore SC DHfK: Semper 9, Witzke 9, Binder 8, Rúnarsson 3, Klíma 2, Preuss 1, Mamic 1, Saeveras 1
Tore VfL Gummersbach: Vujovic 7, Blohme 6, Vidarsson 5, Köster 4, Mahé 3, Tskhovrebadze 1, Horzen 1, Zeman 1, Pregler 1
Siebenmeter: Leipzig 3/3, Gummersbach 6/6
Paraden: Leipzig 15, Gummersbach 11
Zeitstrafen: Leipzig 12 Min, Gummersbach 10 Min
Zuschauer: 4.321 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Der Europapokalsieger von 1966 trifft auf den Europacupgewinner von 1967! Ein passenderes Duell hätten sich die Spielplan-Architekten für den historischen Jubiläumsspieltag kaum ausdenken können, wenn der 1954 gegründete SC DHfK Leipzig am Sonntag um 16:30 Uhr den VfL Gummersbach empfängt. Anlässlich des 70. Vereinsgeburtstag werden die DHfK-Handballer in einem schwarzen Sondertrikot auflaufen. Mehr als 3.800 Fans haben sich schon im Vorverkauf ein Ticket für das Jubiläums-Heimspiel gesichert, welches präsentiert wird von der Sparkasse Leipzig.
Nach dem mehr als gelungenen Saisonauftakt mit einem 33:24-Heimsieg gegen Stuttgart wollen die Grün-Weißen im zweiten Heimspiel der Saison möglichst nachlegen und die nächsten Punkte in die Messestadt holen. Das erste Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin ging am vergangenen Wochenende zwar mit 32:37 verloren, doch auch in dieser Begegnung zeigten die Sachsen durchaus gute Ansätze.
Auch der VfL Gummersbach erwischte einen super Saisonstart und konnte direkt zwei Punkte aus der Recken-Festung in Hannover entführen. Doch am zweiten Spieltag erlebten die Gummersbacher ein enttäuschendes Heimspieldebüt und mussten sich dem TVB Lemgo Lippe mit 27:29 geschlagen geben. Die Auftaktergebnisse lassen demnach keinerlei Rückschlüsse zu, welche Mannschaft am Sonntag als Favorit in die Auseinandersetzung geht. Schon in der vergangenen Saison waren beide Duelle zwischen Leipzig und Gummersbach hart umkämpft, am Ende konnte sich der 12-fache Meister aus Gummersbach in beiden Spielen knapp durchsetzen.
„Der VfL Gummersbach wird als eine der heißesten Mannschaften in der Bundesliga gehandelt. Einige Experten trauen ihnen sogar zu, in die Top4 vorzustoßen. Der VfL hat sich richtig gut verstärkt und spielt einen aggressiven Handball. In der letzten Saison waren beide Spiele gegeneinander auf Augenhöhe und wir haben den Punktgewinn zweimal knapp verpasst. Deshalb haben wir etwas gutzumachen. Ich bin davon überzeugt, dass wir wieder auf Augenhöhe mit dem VfL spielen können und es uns mit der Unterstützung unserer Fans gelingen kann, die zwei Punkte am Sonntag zu holen“, sagt Leipzigs Cheftrainer Rúnar Sigtryggsson.
500 Ehrenamtler beim Heimspiel gegen Gummersbach
Zum Jubiläumsspieltag „70 Jahre Weltklasse“ hat sich der Spieltagspräsentator eine tolle Aktion für alle Ehrenamtler ausgedacht. Die Sparkasse Leipzig lädt 500 ehrenamtlich engagierte Personen ein, um das mit Spannung erwartete Traditionsduell gegen Gummersbach live in der QUARTERBACK Immobilien ARENA zu verfolgen. Doch nicht nur das: Alle eingeladenen Ehrenamtler erhalten in der Halle einen kostenfreien Eisbecher von der Sparkasse und können obendrein noch eines von drei hochwertigen Ehrenamtspaketen gewinnen.
DHfK-Handballer laufen im Sondertrikot auf
70 Jahre Weltklasse! Zum Jubiläumsspieltag am Sonntag werden die Handballer des SC DHfK Leipzig im offiziellen Sondertrikot zum 70-jährigen Jubiläum des SC DHfK Leipzig e. V. auflaufen.
Das schlichte, elegante Design in schwarz steht symbolisch für die Wurzeln des Clubs und 70 Jahre Weltklasse im Vereinssport. Der silberne Verlauf des Vereinswappens, der sich stilvoll über die Vorderseite zieht, verleiht dem Trikot eine edle Note und macht es zu einem besonderen Highlight für jeden Fan.
Dieses Trikot vereint Tradition und Zukunft: Dezente Raglanärmel und der minimalistische Look unterstreichen die schlichte Eleganz, während das Handball-Logo auf der Brust und das Ursprungswappen des Gesamtvereins auf dem rechten Ärmel nostalgische Gefühle wecken. Es ist mehr als nur ein Stück Stoff – es ist eine Hommage an unsere Vergangenheit und ein Statement für kommende Erfolge.
Hol dir jetzt dein Jubiläumstrikot und sei bereit für eine Saison voller erstklassiger Momente – auf der Platte und auf den Rängen. Perfekt für alle, die die Leidenschaft für den SC DHfK Leipzig leben und teilen! Die neuen Sondertrikots sind für 70 Euro am Fanshop in der Fanzone der ARENA erhältlich sowie im Fanshop in den Höfen am Brühl und online unter: https://shop.teamshirts.de/scdhfk-handball/
Weitere Infos zum Heimspiel
- Hallenöffnung: 15:00 Uhr
- Schiedsrichter: Christian vom Dorff & Fabian vom Dorff
- Großer Kidsclub von eventwerk. und Kindermobil24
- Robuste 2. Auflage der neuen Klapperhölzer „clapperwood“ am Fanshop erhältlich
- Vorwiegend bargeldloses Bezahlen in der Halle
- Mit der App SC DHfK Handball gibt es 10 % Rabatt auf Speisen und Getränke
>>> App Store / >>>Play Store
Der erfolgreichste Sportverein der Welt wird 70 Jahre! Das muss natürlich gefeiert werden! Anlässlich des Mottos „70 Jahre Weltklasse“ könnt ihr euch auf zwei Veranstaltungs-Highlights freuen!
Am 20. September feiert der SC DHfK Leipzig e. V. mit all seinen 21 Abteilungen ein riesiges Familienfest (Eintritt frei) mit anschließendem Abendprogramm!
>>> Infos und Tickets für die Jubiläumsfeier
Zwei Tage später bestreiten die DHfK-Handballer dann ihr großes Jubiläums-Heimspiel gegen die ebenfalls äußerst traditionsreiche Handballabteilung des VfL Gummersbach.
Zu diesem besonderen Heimspiel werden die Handballer des SC DHfK Leipzig mit einem schwarzen Sondertrikot auflaufen, auf dem das Gründungslogo des Vereins in Szene gesetzt wird.
>>> Tickets für den Jubiläumsspieltag
Am Sonntag (22. September, Anwurf 16:30 Uhr) bestreiten die DHfK-Handballer dann ihr großes Jubiläums-Heimspiel gegen die ebenfalls äußerst traditionsreiche Handballabteilung des VfL Gummersbach. Zu diesem besonderen Heimspiel werden die Handballer des SC DHfK Leipzig im offiziellen Sondertrikot zum 70-jährigen Jubiläum des SC DHfK Leipzig e. V. auflaufen.
Das schlichte, elegante Design in schwarz steht symbolisch für die Wurzeln des Clubs und 70 Jahre Weltklasse im Vereinssport. Der silberne Verlauf des Vereinswappens, der sich stilvoll über die Vorderseite zieht, verleiht dem Trikot eine edle Note und macht es zu einem besonderen Highlight für jeden Fan.
Dieses Trikot vereint Tradition und Zukunft: Dezente Raglanärmel und der minimalistische Look unterstreichen die schlichte Eleganz, während das Handball-Logo auf der Brust und das Ursprungswappen des Gesamtvereins auf dem rechten Ärmel nostalgische Gefühle wecken. Es ist mehr als nur ein Stück Stoff – es ist eine Hommage an unsere Vergangenheit und ein Statement für kommende Erfolge.
Hol dir jetzt dein Jubiläumstrikot und sei bereit für eine Saison voller erstklassiger Momente – auf der Platte und auf den Rängen. Perfekt für alle, die die Leidenschaft für den SC DHfK Leipzig leben und teilen! Die neuen Sondertrikots sind für 70 Euro am Fanshop in der Fanzone der ARENA erhältlich sowie im Fanshop in den Höfen am Brühl und Online unter: https://shop.teamshirts.de/scdhfk-handball/
PS: Danke an SACHSEN MEDIA für die Produktion dieses coolen Clips!
„Wo ist Dietl?“ Diese Frage wurde oft gestellt beim siegreichen Saisonfinale der DHfK-Handballer am 2. Juni gegen die Rhein-Neckar Löwen, zu dem ihre Europapokal-Sieger von 1966 eingeladen waren. Wolf-Dietrich Neiling, genannt Dietl, war ihr Kreisläufer und einer ihrer wichtigsten Spieler, sein Fehlen wurde natürlich bedauert. Nun wurde bekannt, dass der 82-Jährige vor einiger Zeit verstorben ist.
1960 kam Neiling als 18-Jähriger aus dem heimischen Biesenthal bei Berlin an die Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK) nach Leipzig. Im gleichnamigen Sportclub stieß er bei den Handballern auf viele ehrgeizige Gleichgesinnte und gewann mit ihnen viermal die DDR-Meisterschaft (1961, 1962, 1965, 1966). Den Europapokal-Sieg am 22. April 1966 im Europapokal der Landesmeister, der heutigen Champions League, gegen Honved Budapest (16:14), bezeichnete der 40-fache Nationalspieler (41 Tore) stets als den absoluten Höhepunkt seiner Karriere. Dass es nicht zu mehr Auswahleinsätzen reichte, lag auch an den damaligen politischen Verhältnissen. Sogenannte West-Verwandtschaft - Neilings Schwester lebte in der Bundesrepublik - war in den meisten Fällen mit dem Ende der internationalen Einsätze verbunden.
Nach seiner Laufbahn arbeitete er als Hochschullehrer an der DHfK und betreute als Übungsleiter mehrere Mannschaften. Als die weltberühmte Einrichtung 1990 abgewickelt und als Sportfakultät der Uni Leipzig angeschlossen wurde, zählte Neiling weiter zu den Lehrkräften. Beim Internationalen Trainerkurs betreute er viele Jahre lang Studenten aus aller Welt.
Den Handball-Neubeginn beim SC DHfK verfolgte der Europapokal-Sieger von Anfang an mit großem Interesse, da viele DHfK-Trainer und -Mitarbeiter seine Lehrkurse an der Fakultät durchlaufen hatten und freute sich über den erfolgreichen Weg seiner Nachfolger seit 2007. „Mein größter Wunsch ist, dass es unsere Nachfolger wie wir in den Europapokal schaffen“, sagte er oft. Die Erfüllung dieses Wunsches hat er leider nicht mehr erlebt, doch die „Erben“ der 66-er Generation arbeiten an diesem großen Ziel. „Wolf-Dietrich Neiling hat unserer Gründungscrew von 2007 immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden und entscheidend dazu beigetragen, dass wir den Neustart beim SC DHfK Leipzig tatsächlich wagen“, sagte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther. „Er war ein enger Weggefährte, der uns mit seinem kritischen Blick und seiner Fachkenntnis, aber auch mit seinem Humor viel mitgegeben hat, um es dem Dreamteam von 1966 gleich zu tun und den Traum vom Europacup irgendwann wahr zu machen. Er wird uns und der gesamten Leipziger Handball-Familie sehr fehlen.“
Ruhe in Frieden, Dietl!
Die Beisetzung findet am 23. August um 10:45 auf dem Leipziger Südfriedhof statt.
Auch unsere Geschäftsstelle in der Schletterstraße verabschiedet sich jetzt für die kommenden 14 Tage in die Urlaubszeit, um danach wieder voll durchzustarten und die Saison 2024/25 bestmöglich vorzubereiten!
Ab dem 8.7 sind wir wieder für euch und eure Anliegen da!
In dringenden Fällen könnt ihr euch jederzeit melden unter geschaeftsstelle@scdhfk-handball.de
Mitteldeutschlands größter E-Commerce-Händler bleibt auch in der Saison 2024/25 Trikotsponsor des SC DHfK Leipzig. Relaxdays stärkt den DHfK-Handballern seit dem Jahr 2020 den Rücken. Nun geht die erfolgreiche Kooperation in die fünfte gemeinsame Spielzeit.
Das regional verwurzelte Unternehmen wurde 2006 von Martin Menz in Halle (Saale) gegründet. Für den DHfK-Trikotsponsor arbeiten mittlerweile knapp 500 Kollegen an sechs Standorten (u. a. Halle, Leipzig und Dresden) und das vielfältige Sortiment von Relaxdays besteht aus über 20.000 verschiedenen Artikeln aus den Bereichen Haus, Garten und Freizeit.
„Hinter uns liegt eine wirtschaftlich sehr herausfordernde Saison. Dank unserer Partner und Sponsoren haben wir es geschafft, trotz schwieriger Rahmenbedingungen die Spielzeit auch finanziell in sicherem Fahrwasser abzuschließen. Die Zusammenarbeit mit Relaxdays ist ein ganz wichtiges Puzzleteil für unsere wirtschaftliche Stabilität – und die Verlängerung als Trikotsponsor gibt uns großen Rückenwind, um weiterhin so stabil aufgestellt zu sein und unsere ehrgeizigen Ziele in der neuen Saison in Angriff zu nehmen“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.
Martin Menz, Geschäftsführer von Relaxdays, ergänzt: „Wir sind stolz darauf, unsere Partnerschaft mit dem SC DHfK Leipzig fortzusetzen. Sowohl Relaxdays als auch der SC DHfK stehen für organischen, nachhaltigen Erfolg und konstanten Einsatz. Diese Werte verbinden uns und treiben uns an, immer wieder Höchstleistungen zu erbringen. Wir freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Saison gemeinsam mit dem SC DHfK Leipzig.“
Die Handballer des SC DHfK Leipzig freuen sich auf das Ostderby. Am Sonntag um 16 Uhr gastieren die DHfK-Männer beim Tabellenführer SC Magdeburg und können ganz befreit aufspielen, schließlich rechnen alle Handballexperten mit einem Heimsieg, der für den SCM zu 99,9 Prozent gleichbedeutend mit der Deutschen Meisterschaft wäre.
Zwei Spieltage vor Saisonende hätten die Magdeburger dann vier Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten THW Kiel und obendrein eine um gut 80 Tore bessere Differenz. Als krasser Außenseiter wollen die DHfK-Männer das Derby einfach genießen und ihre Chance ergreifen, sollten sie die Gelegenheit bekommen, noch einmal etwas Spannung in den Meisterschaftskampf zu bringen. Mit vier Auswärtssiegen in Serie kommen die Leipziger jedenfalls mit ordentlich Selbstvertrauen in die GETEC-Arena und werden von über 200 DHfK-Fans begleitet. Und im Hinspiel konnten die Sachsen dem Ligaprimus ja auch schon einen Punkt abknöpfen…
„Der SC Magdeburg ist zurzeit die beste Handball-Vereinsmannschaft der Welt, das haben sie in den vergangenen Monaten immer wieder bestätigt. Gegen so eine Mannschaft und bei der bombastischen Stimmung in der GETEC-Arena müssen wir aufpassen, dass wir nicht unter die Räder kommen“, warnt Trainer Rúnar Sigtryggsson seine Spieler. Die DHfK-Mannschaft ist sich der Schwere dieser Aufgabe zwar bewusst, dennoch sind die Grün-Weißen fest entschlossen, auch in Magdeburg um zwei Punkt zu kämpfen. „Das ist ein absolutes Highlight-Spiel! Genau für solche Spiele haben wir hier in Leipzig vor inzwischen 17 Jahren mal angefangen – und jetzt treten wir beim Tabellenführer der Handball-Bundesliga mit einer Mannschaft an, die sich vornimmt, dort etwas Zählbares mitzunehmen. Etwas Schöneres kann es doch kaum geben“, bringt Geschäftsführer Karsten Günther seine Vorfreude zum Ausdruck.
Domenico Ebner fällt aus
Für das Derby nicht zur Verfügung stehen wird Torhüter Domenico Ebner. Der italienische Nationaltorwart laboriert an Ellenbogenproblemen und wird die Partie in Magdeburg deshalb verpassen. Für ihn rückt U18-Nationalspieler Daniel Guretzky in den Profi-Kader des SC DHfK. Erst kürzlich durfte der 17-Jährige am Lehrgang der deutschen A-Nationalmannschaft in Kopenhagen teilnehmen und unter der Anleitung von Torwarttrainer Mattias Andersson den Nationalkeepern Andreas Wolff und David Späth über die Schulter schauen.
Partie LIVE im FREE-TV
DYN und das DHfK-Fanradio übertragen die Begegnung wie immer live. Zusätzlich wird das Derby auch im Free-TV beim MDR zu sehen sein.
>>> Live bei DYN: https://bit.ly/3I2Ntra
>>> Live im DHfK-Fanradio: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
Nur noch 100 Tage zum Start der Olympischen Spiele in Paris. Gemeinsam mit unserem Partner Allianz vermitteln wir in der Content-Serie „Road to Paris 2024“ verschiedene Eindrücke unserer Spieler auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2024!
Passend dazu gibt uns unser Spieler Franz Semper persönliche Einblicke zur erfolgreichen Olympiaqualifikation mit der deutschen Nationalmannschaft, erinnert sich an Heim-WM 2019 und spricht über den Traum, bei den Olympischen Spielen dabei sein zu dürfen.
Viel Spaß beim Anschauen!