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Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben die große Chance verpasst, sich für die Endrunde des DHB-Pokals zu qualifizieren. Am Mittwochabend hatten die Grün-Weißen die Möglichkeit, auf der Zielgeraden eines sportlich sehr schwierigen Handballjahres noch einmal ein dickes Ausrufezeichen zu setzen. Doch das Pokal-Viertelfinale gegen den TBV Lemgo Lippe ging mit 27:35 (11:14) verloren.

Dass die Leipziger ihr Heimspiel aufgrund der Hallenbelegung in der rund 120 Kilometer entfernten BallsportARENA Dresden austragen mussten, tat der Stimmung auf den Rängen überhaupt keinen Abbruch. Die Zuschauerinnen und Zuschauer in der mit 2.704 Fans ausverkauften Halle sahen von der ersten Sekunde an einen packenden Fight mit unglaublich viel Leidenschaft beider Mannschaften. Angetrieben von einer sensationellen Atmosphäre lief die Anfangsviertelstunde für die DHfK-Männer wie im Rausch. Zunächst hatten die Gäste aus Lemgo mit 2:4 geführt, doch Dean Bombač traf zum 5:5-Ausgleich und bediente wenig später Moritz Preuß mit einem Traumpass, den der Kreisläufer zur 7:5-Führung veredelte. In der gesamten Arena war eine unglaubliche Energie spürbar.

Allerdings zeigten die Gäste aus Ostwestfalen in den Folgeminuten, warum sie derzeit zu den allerbesten Mannschaften der DAIKIN Handball-Bundesliga gehören. Domenico Ebner rutschte ein Wurf unglücklich durch, Franz Semper traf nur den Pfosten und Lemgo-Keeper Constantin Möstl entschärfte reihenweise gute Chancen der Leipziger. Der TBV Lemgo Lippe übernahm nach 20 Minuten die 8:10-Führung. Zur Halbzeit lagen die Gäste mit 11:14 vorn. In einem Duell auf absoluter Augenhöhe machte einzig Constantin Möstl mit neun Paraden (45 Prozent gehaltener Würfe) den großen Unterschied.

In der zweiten Halbzeit konnten die DHfK-Männer die besagte Energie jedoch nicht mehr auf die Platte bringen. Bereits nach wenigen Spielminuten war der Rückstand auf 13:18 angewachsen. Lemgo erzielte im zweiten Abschnitt beinahe in jedem Angriff einen Treffer. Eine Viertelstunde vor Schluss stand es 19:25. Kurzzeitig keimte noch einmal Euphorie auf, als Lucas Krzikalla den Ball im Lemgoer Tor unterbrachte und 30 Sekunden später gleich der nächste Leipziger Treffer folgte. Domenico Ebner hatte das Spielgerät über das komplette Feld befördert und Tom Koschek mustergültig bedient, der zum 21:25 einnetzte. Doch auch diese sehenswerte Aktion leitete keine Aufholjagd ein. Lemgo antwortete mit drei Treffern in Serie (21:28) und spielte die letzten zehn Minuten souverän herunter.

Mit der Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit konnte Cheftrainer Frank Carstens überhaupt nicht zufrieden sein. Das Pokalspiel endete schließlich mit 27:35 zugunsten des favorisierten TBV Lemgo Lippe. Nach dem Pokalausritt nach Dresden müssen sich die Handballer nun schnellstmöglich wieder auf den Liga-Alltag fokussieren, denn bis zum Jahreswechsel stehen noch zwei schwere Begegnungen an. Am Sonntag geht es zum Ostderby nach Magdeburg, wo der Tabellenführer wartet. Am 27.12.2025 empfangen die DHfK-Männer dann zum großen Weihnachts-Showdown die Rhein-Neckar Löwen.

DANKE an alle Fans, die uns nach Dresden begleitet und für eine so großartige Stimmung gesorgt haben. Genau diese Atmosphäre brauchen wir auch im letzten Heimspiel gegen die Löwen!

>>> Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Florian Kehrmann (Trainer TBV Lemgo Lippe):

„Wir waren wirklich sehr gut vorbereitet und sind extrem fokussiert in das Spiel gegangen. Am Anfang hatten wir ein paar Probleme im Angriff und waren deshalb darauf angewiesen, über die Abwehr ins Spiel zu kommen. Die ersten 15 Minuten waren dann auch eine echte Abwehrschlacht. Leipzig hatte kurz das Momentum und lag eins, zwei Tore vorne, aber wir konnten das relativ schnell wieder ausgleichen. Nach der Halbzeit kommen wir sehr gut rein, stellen direkt auf fünf und haben dann konstant vier, fünf Tore Vorsprung. Komischerweise wird es in dieser Phase eher ein Angriffsspiel – fast jeder Angriff endet mit einem Tor. Uns war aber klar: Wir müssen wieder in die Abwehr kommen. Wir brauchen Ballgewinne, um Leipzig nicht rankommen zu lassen, denn man kann nicht jeden Angriff erfolgreich abschließen. Am Ende ist der Sieg vielleicht ein bisschen zu hoch ausgefallen, aber trotzdem absolut verdient."

Frank Carstens (Trainer DHfK Leipzig):

„Die erste Halbzeit war es eher ein Abwehrspiel, die zweite Halbzeit dann ein Angriffsspiel. Wir hatten große Probleme, Tore zu erzielen. In der ersten Halbzeit hat uns auch ein Stück weit die Torhüterleistung gefehlt, um noch einmal richtig Druck auf Lemgo auszuüben. In der zweiten Halbzeit lassen wir den Torhüter dann komplett im Stich. Wir machen nicht mehr das, was wir uns vorgenommen haben und was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben. Wir schaffen es nicht mehr, konsequent zu doppeln. So haben wir auch in den Punktspielen keine Chance, eine vernünftige Deckung zu stellen. Da müssen wir ganz anders auftreten. Das hat mir heute überhaupt nicht gefallen. Ich möchte mich ausdrücklich bei unseren Zuschauern bedanken, die sich hier auf den Weg nach Dresden gemacht haben. Die Unterstützung war großartig. Die Zuschauer haben nicht nachgelassen – wir leider schon. Und das hat am Ende dazu geführt, dass wir heute eine blau-weiße Party gesehen haben und keine grün-weiße."

SC DHfK Leipzig gegen TBV Lemgo Lippe 27:35 (11:14)

Tore SC DHfK Leipzig: Krzikalla 6, Klima 4, Koschek 3, Semper 3, Bombač 3, Rogan 3, Preuss 2, Hinriksson 2, Peter 1

Tore Lemgo: Versteijnen 8, Schagen 6, Zehnder 5, Willecke 5, Hutecek 4, Suton 4, Carstensen 2,
Simak 1, 

Siebenmeter: Leipzig 2/2, Lemgo 3/3

Paraden: Leipzig 6, Lemgo 12

Zeitstrafen: Leipzig 4 Min., Lemgo 6 Min. 

Technische Fehler: Leipzig 3, Lemgo 2

Zuschauerzahl: 2.704 Handballfans in der BallsportARENA Dresden (ausverkauft)

Es könnte ein historischer Handballabend werden. Am Mittwochabend (Anwurf 19 Uhr) empfangen die Handballer des SC DHfK Leipzig in der BallsportARENA Dresden den TBV Lemgo Lippe im Viertelfinale des DHB-Pokals. Mit einem Sieg würden sich die DHfK-Handballer nach 2017 zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte für die Pokalendrunde, das Lidl Final4, qualifizieren.

Da die heimische QUARTERBACK Immobilien ARENA leider nicht zur Verfügung steht, wird das Pokalspiel unter dem Motto „Sachsen hält zusammen“ in der Landeshauptstadt Dresden ausgetragen. Präsentiert wird der Pokalkracher von Schindler Aufzüge. Von den 2.700 zur Verfügung stehenden Plätzen sind bereits 2.650 Tickets verkauft, sodass nur noch knapp 50 Karten verfügbar sind. Auch 120 Fans aus Lemgo werden in der BallsportARENA dabei sein.

Für die Handballromantiker unter den DHfK-Fans hätte die Pokalauslosung keine bessere Geschichte liefern können. Lemgo war der allererste große Gegner überhaupt, gegen den der damalige Viertligist SC DHfK Leipzig nach seiner Neugründung 2007 antreten durfte. In der 2. Runde des DHB-Pokals am 19.09.2007 stand Lemgo-Coach Florian Kehrmann noch selbst als Spieler auf der Platte. Das Pokalspiel endete mit einem 37:21-Erfolg für den TBV Lemgo.

Mehr als 18 Jahre später geht Lemgo erneut als Favorit in die Begegnung. Der aktuelle Tabellendritte gilt in der DAIKIN Handball-Bundesliga als Mannschaft der Stunde und ist seit sechs Bundesligaspielen ungeschlagen. Dabei konnte das Team von Trainer Florian Kehrmann unter anderem die Schwergewichte Füchse Berlin und SG Flensburg-Handewitt bezwingen. Auch Rekordmeister THW Kiel schaffte es am vergangenen Wochenende nicht, den TBV Lemgo Lippe in die Knie zu zwingen (23:23).

Das sagen Cheftrainer Frank Carstens und Kapitän Lukas Binder

„Lemgo ist extrem schwer vorzubereiten, weil sie mehrere offensive Spielsysteme auf höchstem Niveau beherrschen – vom Spiel mit vier Rückraumspielern bis hin zum siebten Feldspieler. Dazu kommt ihre enorme Kontinuität: Sie entwickeln ihre Leistungsträger über Jahre hinweg und bleiben auch in schwierigen Phasen sehr ruhig“, beschreibt Chefcoach Frank Carstens den Gegner aus Lemgo.

Doch auch wenn am Mittwoch ein bärenstarker Gegner wartet, werden die Handballer des SC DHfK Leipzig alles dafür geben, um den Traum vom Lidl Final4 wahr werden zu lassen. Das letzte Mal, als der SC DHfK Leipzig ein Heimspiel im Pokal-Viertelfinale bestreiten durfte, schafften die Sachsen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte den Einzug ins Final4. Am 13.12.2016 brachen in der QUARTERBACK Immobilien ARENA alle Dämme, als die Grün-Weißen die TSV Hannover-Burgdorf mit 28:24 bezwingen konnten.

„Dieses Spiel ist eine riesige Chance – ein Ausflug aus dem Bundesliga-Alltag in die Pokalwelt. Hier kann man sich einen Traum erfüllen. Nicht jeder Spieler hat schon einmal ein Final4 erlebt, und genau das macht dieses Viertelfinale emotional zu etwas ganz Besonderem. In einem K.-o.-Spiel geht es von der ersten Sekunde an um alles. Wenn es uns gelingt, schnell eine Einheit mit dem Publikum zu bilden und diese Energie mitzunehmen, kann das ein ganz entscheidender Faktor werden, so wie zuletzt bei unseren Heimspielen – und dann ist alles möglich“, sagt Frank Carstens.

Kapitän Lukas Binder war bereits 2017 bei der bisher einzigen Final4-Teilnahme des SC DHfK dabei, genau wie Lucas Krzikalla, Franz Semper sowie der heutige Torwarttrainer Milos Putera. „Das Lidl Final4 ist ein unglaublich schönes Event. Diese Atmosphäre, die Fanlager in den vier Ecken. Die Teilnahme an der Pokalendrunde im Jahr 2017 würde ich zusammen mit dem Aufstieg in die erste Bundesliga und dem All-Star-Game in Leipzig immer noch als einen meiner Karriere-Höhepunkte bezeichnen. Es ist ein Riesen-Highlight und ich möchte das unbedingt wieder erleben“, so Lukas Binder.

Der direkte Vergleich und der Weg ins Viertelfinale

Der SC DHfK Leipzig und der TBV Lemgo Lippe standen sich bisher 22-mal gegenüber. Beide Mannschaften konnten jeweils neun Spiele gewinnen, vier Begegnungen endeten unentschieden. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison entschied der TBV Lemgo Lippe am 2. Spieltag in der QUARTERBACK Immobilien ARENA mit 34:29 für sich. Auf dem Weg ins Pokal-Viertelfinale setzte sich der SC DHfK Leipzig auswärts bei FRISCH AUF! Göppingen sowie bei der HSG Nordhorn-Lingen durch. Lemgo qualifizierte sich mit einem Heimsieg gegen den VfL Gummersbach und einem Auswärtserfolg bei Eintracht Hagen für die Runde der letzten Acht.

Wichtige Infos für das Pokal-Heimspiel in Dresden:

Ganz Sachsen drückt den grün-weißen Handballern am Mittwoch die Daumen für den Traum vom Lidl Final4!

Der SC DHfK Leipzig trägt sein Viertelfinale im DHB-Pokal am 17. Dezember 2025 um 19:00 Uhr in der BallsportARENA Dresden aus. Die Handballfans aus ganz Sachsen können sich auf ein einmaliges Pokal-Highlight freuen, denn bei dem Duell zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem TBV Lemgo Lippe geht es um den Einzug ins Final4 2026 in Köln.

Für den Pokal-Kracher wurde gemeinsam mit der BallsportARENA Dresden sowie dem HC Elbflorenz eine tragfähige Lösung gefunden. Die heimische QUARTERBACK Immobilien ARENA ist am Spieltermin mit einer anderen Veranstaltung belegt, sodass die Hallensituation leider kein Heimspiel in der Messestadt zulässt.

Exklusiver Vorverkaufsstart am Freitag (21.11.) – freier Vorverkauf beginnt am Montag (24.11.)

Der Ticketvorverkauf für das Pokal-Highlight gliedert sich in zwei Phasen:

Freitag, 21.11.: Exklusiver Vorverkauf für Dauerkarteninhaber, Sponsoren und Fanmitglieder
Montag, 24.11.: Öffentlicher Vorverkauf für alle Handballfans

Alle Informationen zu Ticketpreisen und Sitzplatzkategorien folgen zeitnah auf den Kanälen des SC DHfK. Dauerkarteninhaber erhalten eine E-Mail mit allen relevanten Infos.

Alle nach Dresden! Bus- und Zugshuttle aus Leipzig geplant

Damit möglichst viele Grün-Weiße unsere Mannschaft in der Landeshauptstadt unterstützen können, organisiert der SC DHfK Fanbusse sowie ein Zugshuttle ab Leipzig. Sobald alle Details fixiert sind, informieren wir über Abfahrtzeiten, Preise und Vorteilsangebote für die Fans aus Leipzig.

Sportliches Ziel: Gemeinsam nach Köln!

Die grün-weißen Handballer haben die große Chance, sich nach 2017 zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte wieder für die Pokalendrunde zu qualifizieren. Das Final4 2026 in der Kölner LANXESS arena ist ein riesiger Traum für Mannschaft, Sponsoren, Fans und den gesamten Verein.

„Ein Heimspiel außerhalb Leipzigs ist alles andere als optimal, aber angesichts der Hallensituation die einzige Option. Wir werden das Beste daraus machen und alles dafür tun, dass viele Leipziger Fans in Dresden dabei sein können. Gemeinsam mit den Handballfans aus ganz Sachsen wollen wir den Traum vom Final4 wahr machen und freuen uns, dass wir mit der BallsportARENA Dresden sowie dem HC Elbflorenz dafür einen guten Weg gefunden haben“, sagt Geschäftsführer Karsten Günther.

Leipzig und Lemgo: Die ganz besondere Pokalgeschichte

Für die Handballromantiker unter den DHfK-Fans hätte die Pokalauslosung keine bessere Story liefern können. Lemgo war der allererste große Gegner überhaupt, gegen den der SC DHfK Handball nach seiner Neugründung 2007 antreten durfte. Den Leipziger Fans der ersten Stunde ist das Pokalduell gegen den TBV Lemgo vom 19.09.2007 für immer in Erinnerung geblieben.

Damals stand Lemgo-Coach Florian Kehrmann noch selbst auf der Platte. Mit ihm sowie Michael Kraus, Carsten Lichtlein, Sebastian Preiß und Lars Kaufmann kam Lemgo mit fünf frischgebackenen Weltmeistern nach Leipzig – und gewann am Ende mit 37:21. Doch der Viertligist aus Leipzig hatte bis kurz vor der Halbzeit sogar mit zwei Toren geführt und für eine sensationelle Stimmung in der altehrwürdigen Ernst-Grube-Halle gesorgt.

Seinerzeit war ein mögliches Final4 noch ein riesiges Luftschloss. Ausgerechnet gegen diesen Gegner könnten die Grün-Weißen nun den großen Coup schaffen und nach Köln fahren.

Der SC DHfK Leipzig freut sich auf ein großes Handballfest in Dresden und auf die Unterstützung vieler Grün-Weißer aus dem gesamten Freistaat.

Die Leipziger Fankurve beim Final4 im Jahr 2017

DHB-Pokal: Viertelfinalansetzungen komplett

Nachdem die HBL GmbH bereits am 12. November die ersten drei Viertelfinalbegegnungen des DHB-Pokals 2025/26 mit Datum und Anwurfzeiten veröffentlicht hatte, ist mit der Terminierung der Partie zwischen Leipzig und Lemgo das Viertelfinale vollständig fixiert.

Die Viertelfinalansetzungen im Überblick:

Mittwoch, 17. Dezember 2025

19:00 Uhr: SC DHfK Leipzig vs. TBV Lemgo Lippe (BallsportARENA Dresden)

Donnerstag, 18. Dezember 2025

19:00 Uhr: Füchse Berlin vs. THW Kiel (Max-Schmeling-Halle)

19:00 Uhr: Bergischer HC vs. MT Melsungen (Unihalle Wuppertal)

19:30 Uhr: SC Magdeburg vs. SG Flensburg-Handewitt (GETEC Arena)

Nach Abpfiff des letzten Viertelfinals am 18. Dezember stehen alle Teilnehmer des Lidl Final4 um den DHB-Pokal 2026 fest. Das Highlight-Event steigt am 18. und 19. April 2026 in der LANXESS arena Köln.

Über den offiziellen Ticketshop der DAIKIN HBL sind aktuell nur noch Restkarten für das Event verfügbar. Nach Abschluss des Viertelfinales erhalten die vier qualifizierten Clubs zudem ihre Kontingente für die Fan-Ecken der LANXESS arena (jeweils bis zu 1.200 Tickets). Die Auslosung der Halbfinalpaarungen erfolgt zeitnah im Anschluss an die Viertelfinalrunde.

Eure Wünsche wurden erhört – wir dürfen das Viertelfinale des DHB-Pokals zu Hause bestreiten!
Der SC DHfK Leipzig empfängt Mitte Dezember den TBV Lemgo Lippe. Der Sieger der Partie fährt zum REWE Final4 nach Köln! 🏆

Florian Krage-Brewitz vom deutschen Volleyball-Meister Berlin Volleys sorgte am Donnerstagabend als „Losfee“ für die Viertelfinal-Begegnungen und zog darüber hinaus zwei echte Schwergewichtsduelle: Titelverteidiger THW Kiel muss beim Meister Füchse Berlin antreten, und Bundesliga-Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt trifft auf den SC Magdeburg.

Das letzte Mal, als der SC DHfK Leipzig ein Pokal-Viertelfinale in eigener Halle bestreiten durfte, schafften die Sachsen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte den Einzug ins Final4. Am 13.12.2016 brachen in der QUARTERBACK Immobilien ARENA alle Dämme, als die Grün-Weißen die TSV Hannover-Burgdorf mit 28:24 bezwingen konnten.

Die genauen Ansetzungen und Vorverkaufsinfos werden zeitnah bekanntgegeben. Das REWE Final4 findet am 18. & 19. April 2026 in der LANXESS arena in Köln statt.

Der SC DHfK Leipzig hat gegen die HSG Nordhorn-Lingen den Pokal-Fight 27:28 (11:14) gewonnen und zieht damit ins Viertelfinale des DHB-Pokals ein. Somit stehen die Sachsen seit 2017/18 wieder unter den besten Acht im Pokalwettbewerb. Das Match gegen den Zweitligisten entwickelte sich allerdings zu einer echten Zitterpartie.

Lucas Krzikalla eröffnete die Partie mit einem Sieben-Meter-Treffer im Kreissportzentrum EUREGIUM. Die Hausherren gingen von Beginn an das Tempo mit und brachten Leipzigs Rückraum unter Druck. Auf beiden Seiten war Feuer auf der Platte. Damit war das Pokal-Match in den ersten Spielminuten ausgeglichen.


Die erste Führung für die Gastgeber brachte Nordhorns Toptorschütze Frieder Bandlow nach neun Minuten zum 4:3. Der Zweitligist nutzte seine starke Anfangsphase und setzte sich auf 6:4 ab, ehe sich die Grün-Weißen zurückmeldeten. In der 15. Spielminute fiel der Ausgleich zum 6:6 durch den Schweden Adam Lönn. Nur 58 Sekunden später legte Lönn erneut nach – sein drittes Tor in Folge. Eine Minute später erhöhte Staffan Peter mit seinem zweiten Tor zum Spielstand von 6:8. Frisch von der Länderspielpause zurück, legte Franz Semper zum 8:9 auf. Sein DHB-Kollege aus der U20-Nationalmannschaft Caspar Gauer, der nun auf der Spielmacherposition auflief, sorgte aus der Ferne für die 8:10-Führung. Das Drei-Tore-Plus (10:13) brachte Luka Rogan in der 27. Spielminute elegant durch einen Heber ins HSG-Tor.bTomáš Mrkva sicherte mit einer Parade kurz vor dem Pausenpfiff die 11:14-Führung für die Leipziger.

Die Grün-Weißen waren im Game, präsentierten sich nach der Pause hellwach und bauten die Führung sukzessive aus. Die Sachsen lagen in der 38. Spielminute durch Koschek, Piroch, Lönn und Hinriksson mit fünf Toren vorn. Den Abstand hielt der SC DHfK zunächst aufrecht – dabei traf Piroch, und das gleich doppelt (16:21). Nur Minuten später waren die Gastgeber den Grün-Weißen jedoch gefährlich auf den Fersen. In der 45. Spielminute nahm Leipzigs Coach Raul Alonso beim Spielstand von 18:21 folgerichtig eine Auszeit. Die HSG hingegen fightete sich auf ein 21:21-Remis an die DHfK-Crew heran. Die Pokal-Partie war wieder offen. Und das Team von Trainer Mark Bult blieb bissig. Staffan Peter (per Tempogegenstoß) und Franz Semper (mit einem harten Wurf aus dem Rückraum) stellten wieder eine Zwei-Tore-Führung her (26:28). Die letzten 30 Sekunden liefen von der Uhr. Die HSG kämpfte um den Ausgleich beim Spielstand von 27:28. Doch die Grün-Weißen schnappten sich den Ball kurz vor dem Abpfiff, sicherten den Spielstand und damit das Weiterkommen ins DHB-Viertelfinale.

HSG Nordhorn-Lingen gegen SC DHfK Leipzig 27:28 (11:14)

Tore Nordhorn: 6 Bandlow, 1 Wilhelm, 6 Lux, 7 Marschall, 1 Sajenev, 6 Zintel

Tore SC DHfK Leipzig: 4 Piroch, 3 Krzikalla, 5 Lönn, 1 Khairi, 4 Peter, 2 Gauer, 4 Semper, 1 Rogan, 3 Hinriksson, 1 Koschek

Paraden: 12 Nordhorn, 15 Leipzig

Siebenmeter: 2/4 Nordhorn, 3/4 Leipzig 

Zeitstrafen: Nordhorn 2 Min., Leipzig 8 Min.

Technische Fehler: 11 Nordhorn, 17 Leipzig

Zuschauer: 1.947

Am Mittwochabend steht alles im Zeichen des DHB-Pokals! Gemeinsam verfolgen wir das Achtelfinale in der Vodkaria und erleben gemeinsam das Spiel in grün-weißer Atmosphäre.

Anwurf: 19.30 Uhr
Gegner: HSG Nordhorn-Lingen
Ziel: Viertelfinale!

Kommt vorbei und fiebert mit. Auf euch wartet gute Gesellschaft und ein Abend ganz im Zeichen des Sports. Beim Tippspiel vor Ort könnt ihr ein Trikot von Domenico Ebner gewinnen.

Ort:
Vodkaria Leipzig
Gottschedstraße 15
04109 Leipzig

Wichtig: Wir treffen uns im Wohnzimmer, nicht im großen Esszimmer.

Wir zählen auf euch!
Handball, Leidenschaft, gemeinsam für Leipzig!

In der Liga haben die Handballer des SC DHfK Leipzig den Turnaround bisher noch nicht geschafft – im DHB-Pokal dagegen stehen die Grün-Weißen vor einem ganz wichtigen Schritt. Am Mittwochabend könnten die Leipziger erstmals seit der Saison 2017/18 wieder das Viertelfinale erreichen.

Nach dem 28:26-Erfolg in Göppingen wartet nun bei der HSG Nordhorn-Lingen die nächste Auswärtsprüfung. Um 19:30 Uhr geht es im Kreissportzentrum EUREGIUM Nordhorn um den Einzug ins Viertelfinale. Der Sieger der Partie wäre nur noch einen Erfolg vom REWE Final4 in Köln (18. & 19. April 2026 in der LANXESS arena) entfernt.

Einen Großteil der Vorbereitung auf das Pokalduell mussten die Leipziger allerdings ohne acht Nationalspieler bestreiten. Erst am Montagnachmittag kehrten die Auswahlspieler nach der Länderspielpause zurück ins Mannschaftstraining. Somit blieben lediglich zwei gemeinsame Einheiten mit dem kompletten Kader, bevor der Mannschaftsbus am Dienstag ins knapp 500 Kilometer entfernte Nordhorn – kurz vor der niederländischen Grenze – aufbrach. „Wir hatten eine intensive internationale Woche, in der wir an einigen Basics arbeiten konnten und auch den angeschlagenen Spielern die Möglichkeit gegeben haben, wieder in den Trainingsrhythmus zu kommen. Seit Montag liegt unser Fokus voll auf dem Pokalspiel in Nordhorn“, so Cheftrainer Raúl Alonso.

Auf dem Papier scheint die Aufgabe für den SC DHfK Leipzig machbar – schließlich erwischten die Sachsen in der Auslosung einen der vier verbliebenen Zweitligisten. Doch Nordhorn ist alles andere als ein Freifahrtschein, wie Alonso betont: „Nordhorn hat bewiesen, dass sie zu Hause sehr stark spielen können und verdient im Achtelfinale stehen. Sie werden erneut mit viel Energie, Einsatz und variablem Spiel auftreten – darauf müssen wir uns einstellen. Eine aggressive und kompakte Abwehr, zusammen mit gutem Rückzugsverhalten, muss die Basis für unser Spiel sein. Pokalspiele sind immer besondere Begegnungen, und wir wissen, dass wir erneut eine gute emotionale Balance brauchen, um in die nächste Runde zu kommen.“

Auf dem Weg ins Achtelfinale hatte Nordhorn-Lingen zunächst mit 35:27 bei Eintracht Hildesheim gewonnen. In der zweiten Runde setzte die HSG mit einem fulminanten 35:32-Heimsieg gegen den HC Erlangen ein dickes Ausrufezeichen setzten. Leipzig und Nordhorn standen sich bereits einmal im DHB-Pokal gegenüber: Am 18. August 2019 setzte sich der SC DHfK Leipzig mit 31:21 durch.

Beim letzten Pokalduell beider Teams im Jahr 2019 waren mit Marko Mamic, Lukas Binder, Lucas Krzikalla und Franz Semper vier Spieler aus der aktuellen Mannschaft dabei. Foto: Rainer Justen

Public Viewing in der VODKARIA

DYN und das DHfK-Fanradio übertragen das Pokalspiel am Mittwochabend live.
Alle Fans, Partner und Sponsoren, die diesen spannenden Pokalabend nicht allein verbringen wollen, sind herzlich zum Public Viewing eingeladen! Beim Tippspiel vor Ort könnt ihr ein Trikot von Domenico Ebner gewinnen.

📍 Vodkaria, Gottschedstraße 15, 04109 Leipzig (Anwurf: 19:30 Uhr)

Was für ein heißer Pokal-Fight! Der SC DHfK Leipzig hat das K.o.-Duell gegen FRISCH AUF! Göppingen mit 28:26 (14:12) gewonnen. Damit zieht das Team von Cheftrainer Raúl Alonso ins Achtelfinale ein.

Die Partie begann ausgeglichen: Sowohl Marcel Schiller als auch Lucas Krzikalla trafen sicher vom Sieben-Meter-Punkt zum 1:1. Kurz darauf war es erneut Schiller, der seinen zweiten Treffer zum 1:3 erzielte. Die Göppinger überzeugten in dieser Phase mit einer starken Rückwärtsbewegung.

Doch Leipzig hielt dagegen. Krzikalla antwortete prompt mit seinem zweiten Tor aus Nahdistanz und verkürzte auf 2:3. Die Hausherren setzten sich bis zur neunten Minute dennoch auf 5:3 ab. Wieder war Linksaußen Schiller zur Stelle.

Im Überzahlspiel nutzte Thomas Piroch die Gelegenheit zum 4:5, ehe Ex-Leipziger Keeper Kristian Sæverås mit wichtigen Paraden den Vorsprung seiner Mannschaft verteidigte. Krzikalla brachte mit seinem dritten Treffer das 5:7 und Torhüter Domenico Ebner glänzte mit einer Glanzparade. Zudem nutzte Rückkehrer Luca Rogan einen Tempogegenstoß und ließ den Ball zum 6:7 ins leere Göppinger Tor segeln.

Angetrieben von ihrem Keeper, der drei Paraden in Serie zeigte, spielten sich die Leipziger frei und stellten folgerichtig in der 17. Minute den 7:7-Ausgleich her. Doch die Pokalpartie blieb hart umkämpft, beide Teams schenkten sich nichts.

In der 21. Minute traf Franz Semper aus dem Rückraum zum 9:9 und war fortan der Leipziger Taktgeber. Mit seinem zweiten Treffer brachte er die DHfK-Profis in der 27. Minute erstmals in Führung (12:11). Und Semper legte gleich nach. Sein Doppelschlag sicherte die 13:12-Führung. Kurz vor der Pause stellte Blær Hinriksson die erste Zwei-Tore-Führung der Leipziger her. Mit dem 14:12 ging es in die Kabinen. Die besten Werfer der ersten Halbzeit waren Adam Lönn und Franz Semper mit jeweils vier Treffern.

Die Leipziger legten nach dem Seitenwechsel sofort nach und starteten mit einem starken Lauf in die zweite Hälfte. Franz Semper hielt das Team von Raúl Alonso mit einem Doppelschlag weiter auf Distanz. Spätestens nach dem 12:18 durch Ahmed Khairi leuchtete ein komfortables Sechs-Tore-Polster auf der Anzeigetafel.

Göppingen tat sich in dieser Phase extrem schwer, eigene Treffer zu erzielen. Ganze zehn Minuten blieben die Hausherren torlos. Leipzig nutzte das eiskalt. Kapitän Lukas Binder erhöhte auf 12:19, ehe erneut Franz Semper mit dem 13:20 in der EWS Arena für klare Verhältnisse sorgte. Die Grün-Weißen überzeugten nun mit großem Kampfgeist und hielten die Göppinger dank der stabilen Sechs-Tore-Führung auf Abstand.

Rund 17 Minuten vor dem Ende meldeten sich die Hausherren jedoch zurück. Mit viel Einsatz kämpften sie sich wieder auf 17:21 heran. Alonso reagierte sofort und nahm die Auszeit, um seine Mannen neu zu justieren.

Doch der Vorsprung schmolz gefährlich. Beim 22:20 waren die Gastgeber wieder in Schlagdistanz. Alonso zog seine nächste und letzte Auszeit, um die DHfK-Profis nochmals zu straffen.

Über fünf Minuten fighteten beide Teams um jeden Ball, ohne dass Göppingen die Zwei-Tore-Distanz egalisieren konnte. Die Crunchtime verlangte beiden Pokal-Kontrahenten alles ab. Hinriksson, Matej Klima, Khairi und Piroch sorgten in der heißen Phase des Hin und Hers jeweils für ein Plus von drei Toren.

Domenico Ebner setzte mit einer Parade noch einen Akzent. In den letzten drei Minuten ließen sich die DHfK-Männer nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Die Alonso-Crew entschied das packende Duell mit 28:26 für sich.

FRISCH AUF! Göppingen gegen SC DHfK Leipzig gegen 26:28 (12:14)

Tore FRISCH AUF! Göppingen: Schiller 8, Neudeck 3, Newel 3, Hallbäck 3, Aström 2, Sunnefeldt 3, Schmidt 1, Klöve 1, Goßner 1, Persson 1

Tore SC DHfK Leipzig: Semper 7, Lönn 4, Piroch 3, Krzikalla 3, Hinriksson 3, Binder 2, Khairi 3, Rogan 1, Klima 1, Hertzfeld 1

Siebenmeter: Göppingen 5/5, Leipzig 2/2
Paraden: Göppingen 8, Leipzig 12
Zeitstrafen: Göppingen 4 Min., Leipzig 6 Min.
Technische Fehler: Göppingen 5, Leipzig 6

Dieses nervenaufreibende Duell ist noch ganz frisch in den Köpfen der Spieler: Am 11. September waren die Handballer des SC DHfK Leipzig zu Gast bei FRISCH AUF! Göppingen, boten eine starke Leistung und hatten in der 54. Spielminute bei einer 23:18-Führung den ersten Saisonsieg beinahe in der Tasche. Aber eben nur beinahe. Denn in den letzten sechs Minuten hatten die Leipziger das Pech an den Händen kleben und es lief so ziemlich alles schief. Am Ende stand mit einem 24:24-Unentschieden immerhin der erste Punkt der Saison 2025/26 zu Buche.

Am morgigen Mittwoch wird es aber definitiv kein Unentschieden geben. In der 2. Runde des DHB-Pokals treffen sich beide Mannschaften nach kurzer Zeit schon wieder – erneut in der Göppinger EWS Arena. Sollte die Partie nach 60 Minuten wieder mit einem Gleichstand enden, würden diesmal Verlängerung und eventuell sogar ein Siebenmeterwerfen über das Weiterkommen entscheiden. Nach dieser Vorgeschichte verspricht das Match jedenfalls eine gehörige Portion Spannung. Anwurf ist um 19 Uhr. DYN und das DHfK-Fanradio übertragen live!

„Auch wenn wir vor kurzem schon gegen Göppingen gespielt haben, ist ein K.o.-Spiel im Pokal eine völlig neue Situation. Wir wissen, wie schwer es ist, in der EWS Arena zu bestehen. Deshalb wird uns dieses Spiel alles abverlangen. Wenn wir aber ähnlich wie im Ligaduell mit einer starken Defensive und einem variablen Angriff auftreten und zudem unsere Chancen konsequenter nutzen, dann haben wir gute Möglichkeiten, die nächste Runde zu erreichen. Für uns wäre ein Erfolg enorm wichtig, denn wir arbeiten lange und hart auf solche Momente hin“, sagt DHfK-Cheftrainer Raúl Alonso.

Am Mittwochabend wartet ein echtes K.o.-Duell auf den SC DHfK Leipzig: Im DHB-Pokal geht es auswärts bei Frisch Auf! Göppingen um den Einzug in die nächste Runde.

Alle Sponsoren, Partner und Fans, die nicht mitreisen können, müssen nicht auf Pokal-Atmosphäre verzichten. Die Vodkaria wird zum grün-weißen Wohnzimmer: Lasst uns gemeinsam beim Public Viewing Pokal-Feeling pur erleben und die DHfK-Profis aus der Ferne pushen. Lasst uns zusammen mitfiebern!

Begleitet wird der Abend von Sponsoring-Mitarbeiter Philipp Müller, der mit fachkundigen Einschätzungen durch das Spiel führt.

💚 Anwurf in Göppingen: 19 Uhr
📍 Vodkaria, Gottschedstraße 15, 04109 Leipzig

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