Die Pokalreise für den SC DHfK Leipzig ist bereits in der 1. Runde des DHB-Pokals beendet. Am Freitagabend unterlagen die Sachsen in einer unglaublich intensiven Pokalschlacht Gastgeber TuSEM Essen nach zwei Verlängerungen mit 33:36. Nach der beinahe makellosen Vorbereitung war die Niederlage gegen den Liga-Kontrahenten womöglich ein mahnender Hallo-Wach-Moment zum genau richtigen Zeitpunkt, der den Leipzigern schonungslos aufgezeigt hat, welch schwierige Mission in der 2. Handball-Bundesliga auf den SC DHfK zukommen wird.
Schon in der Anfangsviertelstunde hatten die Grün-Weißen ihre Probleme, in die Partie zu finden. Nach 17 Minuten führten die Essener Hausherren mit 10:6. Dann nahm die DHfK-Mannschaft Fahrt auf. Finn Schroven glich mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für den SC DHfK zum 13:13 aus, Blær Hinriksson netzte zur ersten Leipziger Führung. Mit einem knappen 16:15 für Leipzig ging es in die Pause.
Im zweiten Abschnitt hatten die Leipziger zwar lange die Kontrolle und lagen permanent knapp vorn, doch Essen ließ sich nie abschütteln. In der 55. Minute übernahm Essen sogar wieder die Führung. Leipzigs neuer Keeper Anadin Suljaković verhinderte mit einer Siebenmeterparade 80 Sekunden vor dem Ende Schlimmeres. Es ging mit einem 26:26-Endstand in die Verlängerung.
Auch hier war Suljaković nun ein wichtiger Faktor, der mit weiteren Paraden dafür sorgte, dass der SC DHfK die Chance hatte, mit drei Treffern in Führung zu gehen, nachdem Fritz-Leon Haake zum 29:27 getroffen hatte. Doch ein Bombač-Fehlpass zehn Sekunden vor Ende der ersten Verlängerungshälfte ermöglichte den Essenern in letzter Sekunde den 29:28-Anschluss. In der zweiten Hälfte der Verlängerung traf dann Moritz Preuss zum vermeintlichen 32:31-Siegtreffer für Leipzig – doch die Unparteiischen erkannten ein Stürmerfoul. So musste es in eine weitere Verlängerung gehen.
Dort versuchte Neuzugang Fritz-Leon Haake eine Essener Konterchance zu unterbinden – und kassierte dafür die rote Karte. Essen erhöhte auf plus zwei und traf kurz danach in den leeren Leipziger Kasten zur Drei-Tore-Führung. Dem SC DHfK lief die Zeit davon, um das Ergebnis noch einmal zu reparieren. Mit 33:36 unterlagen die Sachsen zwar unglücklich, aber letztlich nicht unverdient bei einem stark kämpfenden TuSEM Essen.
Zum Saisonauftakt am 31. August gegen GWD Minden in der QUARTERBACK Immobilien ARENA müssen die DHfK-Männer definitiv einiges besser machen, um mit einem Erfolgserlebnis in die neue Zweitligasaison zu starten – und dabei brauchen die Grün-Weißen jeden Fan in der Halle!
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Cheftrainer Frank Carstens:
„Das war ein unheimlich intensives Spiel, das durch die zwei Verlängerungen, den großen Kampf und den Einsatz beider Mannschaften zu einer echten Schlacht geworden ist. TuSEM war überragend eingestellt und hat gerade zu Beginn viele Dinge von uns weggenommen. Wir haben ein bisschen gebraucht, um in den richtigen Modus zu kommen. Danach war es ein offenes Spiel. TuSEM hat sich in den entscheidenden Momenten durchgesetzt und den einen oder anderen Fehler weniger gemacht. Deshalb hat Essen verdient gewonnen. Wir haben heute ein Spiel verloren und sind aus dem Pokal ausgeschieden. Das ist bitter, aber unser großes Ziel ist aber natürlich ein anderes und liegt in der Liga. Bis zum Start gegen Minden haben wir die Chance, uns weiter zu verbessern und wieder das umzusetzen, was wir in der Vorbereitung gezeigt haben. Aber es ist auch klar: Vorbereitungsspiele sind keine Pflichtspiele, das haben wir heute gesehen. Im Pokal gehört noch ein bisschen mehr dazu – und das hat uns TuSEM Essen heute vorgemacht.“
TuSEM Essen gegen SC DHfK Leipzig 36:33 (15:16, 26:26, 31:31) nach doppelter Verlängerung
Tore SC DHfK: Semper 7, Bombač 6, Peter 5, Binder 4, Schroven 3, Gauer 2, Haake 2, Hinriksson 1, Rogan 2, Preuss 1
Ab Freitag wird es wieder richtig ernst. Für die Handballer des SC DHfK Leipzig geht es am Wochenende zwar noch nicht um Punkte, doch das K.-o.-Spiel in der 1. Runde des DHB-Pokals ist keinesfalls weniger spannungsgeladen. Im ersten Pflichtspiel der Saison 2026/27 messen sich die Grün-Weißen direkt mit einem Ligakontrahenten. Am Freitag um 19:00 Uhr gastieren die DHfK-Männer beim TUSEM Essen.
Gemeinsam mit Gummersbach und Großwallstadt dominierte TUSEM Essen in den 80er-Jahren die deutsche Handballszene. Die Rot-Weißen erlangten drei Meisterschaften, drei Pokalsiege und drei Europapokalsiege. Doch nach 26 Jahren Handball-Bundesliga erfolgte 2005 der Lizenzentzug. TUSEM kehrte zwar noch dreimal in die erste Liga zurück (2007, 2012 und 2020), doch konnte sich immer nur ein Jahr im Oberhaus halten. Doch inzwischen haben die Essener wieder eine talentierte und hungrige Mannschaft beisammen.
„Essen verfügt über ein starkes kollektives Tempospiel und zwei sehr gute Torhüter. Die Mannschaft spielt im Kern auch schon länger zusammen, was sich in einem sehr guten Kleingruppenspiel zeigt. Für uns kommt es darauf an, das Zentrum in der Verteidigung dichtzubekommen und in der Offensive eine hohe Effizienz zu zeigen. Wir wollen in die nächste Runde und freuen uns auf das erste Pflichtspiel“, so Chefcoach Frank Carstens.
Die Vorbereitung verlief jedenfalls vielversprechend. Nach Siegen gegen Aue, Dresden, Zubří, Flensburg, Coburg und Płock hat sich Leipzig viel Selbstvertrauen erarbeitet. Eine 28:35-Niederlage gegen den Deutschen Meister SC Magdeburg blieb die einzige Pleite der Leipziger in der Vorbereitung. Und auch die Statistik gegen Essen spricht für Leipzig. In acht Spielen gegen TUSEM musste sich der SC DHfK bisher nur einmal geschlagen geben (im Jahr 2011). Übrigens: Nur knapp sechs Wochen nach dem Pokalduell werden die DHfK-Handballer bereits erneut die Reise nach Essen antreten, denn am 2. Oktober stehen sich beide Mannschaften in der 2. Bundesliga gegenüber.
Dyn überträgt das Pokalspiel am Freitagabend live. >>> Zum Dyn-Abo
Das erste Pflichtspiel der Saison 2026/27 findet in Essen statt! Losfee Laura Rüffieux, Kapitänin des amtierenden deutschen Frauen-Meisters HSG Blomberg-Lippe, zog die Kugel des SC DHfK Leipzig gleich in der allerersten Paarung der Auslosung. Die Leipziger treffen in der 1. Runde des DHB-Pokals am 21. August 2026 auf den TuSEM Essen.
Zum Saisonauftakt kommt es damit zum Duell mit einer echten Traditionsmannschaft. TuSEM Essen gewann in seiner Vereinsgeschichte drei deutsche Meisterschaften sowie drei Europapokalsiege und belegte in der vergangenen Saison den 15. Platz in der 2. Handball-Bundesliga.
Zuletzt standen sich beide Mannschaften am 8. Mai 2021 in der 1. Bundesliga gegenüber. Die DHfK-Männer konnten damals mit einem 26:24-Auswärtssieg beide Punkte aus Essen entführen.
Vielleicht ein gutes Omen? Bereits vor genau zehn Jahren begann die bislang erfolgreichste Pokalreise der Leipziger Vereinsgeschichte in Essen. Nach Siegen gegen den SV Anhalt Bernburg und die SG Langenfeld beim First-Four-Turnier in Essen zog der SC DHfK in der Saison 2016/17 erstmals in das Final4 um den DHB-Pokal ein.
Die Termine des DHB-Pokals 2026/27 in der Übersicht:
1. Runde: 21. + 23.08.2026
2. Runde: 22. – 24.09.2026
Achtelfinale: 11. + 12.11.2026
Viertelfinale: 16. + 17.12.2026
Lidl Final4 um den DHB-Pokal 2026/27: 10./11. April 2027
Der DHB-Pokalwettbewerb geht mit angepasstem Modus in eine neue Spielzeit: Am Mittwoch, den 24. Juni 2026, ab 12:00 Uhr lost die Handball-Bundesliga GmbH die 1. Runde des DHB-Pokals 2026/27 aus. HBL-Medienpartner Dyn überträgt die Ziehung gemeinsam mit der HBL live auf YouTube. Als Losfee fungiert Laura Rüffieux, Kapitänin des amtierenden deutschen Frauen-Meisters HSG Blomberg-Lippe.
Erweiterter Modus: 42 Teams, mehr Breite, mehr Wettbewerb
Der DHB-Pokal 2026/27 startet mit einem überarbeiteten Modus, der den Wettbewerb gezielt aufwertet und einer größeren Zahl von Vereinen die nationale Pokal-Bühne eröffnet. In der 1. Runde gehen zur neuen Saison nicht nur zwei weitere Drittligisten und alle 18 Zweitligisten, sondern auch zehn Teams aus der künftigen Opel Handball-Bundesliga an den Start. Insgesamt treten im kommenden Pokalwettbewerb in der 1. Runde 42 Mannschaften an (nach den Platzierungen der Saison 2025/26):
- 10 Erstligisten (Tabellenplätze 8–18 der Saison 2025/26, der BHC als 13. steigt aufgrund des 2. Platzes beim Lidl Final4 2026 um den DHB-Pokal erst im Achtelfinale ein. Diese Regel gilt für die Plätze 1-3 im DHB-Pokal.)
- 18 Teams aus der 2. HBL
- 14 Teams aus den dritten Ligen
Für die international vertretenen Teams bleibt die Spielanzahl trotz des neuen Modus identisch zur Vorsaison, da die Tabellenplätze 1-7 erst später in den Pokal-Wettbewerb einsteigen.
In der 2. Runde komplettieren fünf weitere Erstligisten das Teilnehmerfeld: der SC Magdeburg, die SG Flensburg-Handewitt, der VfL Gummersbach, der THW Kiel und die MT Melsungen. Insgesamt starten also 21 Gewinner der 1. Runde zuzüglich der fünf genannten Clubs in Runde 2.
Im folgenden Pokal-Achtelfinale starten dann die drei bestplatzierten Teams des Lidl Final4 2026 in den Wettbewerb: Pokalsieger Füchse Berlin, der Zweitplatzierte Bergische HC sowie der Drittplatzierte TBV Lemgo Lippe.
Erläuterung zum Auslosungsverfahren: Regionalisierung für kürzere Reisewege
Um den teilnehmenden Vereinen der 1. Runde möglichst kurze Anreisewege zu Beginn des Wettbewerbs zu ermöglichen, sind die 42 Teams regional in die Gruppen Nord und Süd unterteilt. In jeder Gruppe gibt es jeweils einen Topf 1 und einen Topf 2, die sich in der DAIKIN HBL und der 2. HBL an den Abschlussplatzierungen der Teams in ihren jeweiligen Ligen orientieren.
Die Paarungen werden stets zwischen Topf 1 und Topf 2 gezogen. Das Heimrecht in der 1. Runde liegt immer beim schlechter platzierten Team aus Topf 1.
Die 1. Runde des DHB-Pokals 2026/27 wird am 21. und 23. August 2026 ausgetragen – also rund um den Rexel Super Cup im SAP Garden München, der offiziellen Saisoneröffnung der Opel Handball-Bundesliga der Männer und der Alsco Handball Bundesliga Frauen, die am 22. August stattfindet.
Die Einteilung der Lostöpfe im Überblick
Topf 1 Nord (3. Liga / 2. HBL)
3. Liga: MTV Braunschweig, TSV Altenholz, TV Emsdetten, ASV Hamm-Westfalen, TuS Vinnhorst, TuS Spenge, Longericher SC
2. HBL: TSV Bayer Dormagen, TuSEM Essen, TuS Ferndorf, HSG Krefeld Niederrhein
Topf 2 Nord (2. HBL / 1. HBL)
2. HBL: 1. VfL Potsdam, VfL Eintracht Hagen, HSG Nordhorn-Lingen, VfL Lübeck-Schwartau, TuS N-Lübbecke, Dessau-Roßlauer HV 06
1. HBL: Handball Sport Verein Hamburg, TSV Hannover-Burgdorf, ThSV Eisenach, GWD Minden, SC DHfK Leipzig
Topf 1 Süd (3. Liga / 2. HBL)
3. Liga: EHV Aue, HG Saarlouis, TV Gelnhausen, HSG Hanau, SV Salamander Kornwestheim, TSB Heilbronn-Horkheim, SG Pforzheim-Eutingen
2. HBL: TV Großwallstadt, Eulen Ludwigshafen, HC Oppenweiler/Backnang
Topf 2 Süd (2. HBL / 1. HBL)
2. HBL: HBW Balingen-Weilstetten, SG BBM Bietigheim, HC Elbflorenz 2006, HSC 2000 Coburg, TV 05/07 Hüttenberg
1. HBL: Rhein-Neckar Löwen, FRISCH AUF! Göppingen, TVB Stuttgart, HC Erlangen, HSG Wetzlar
Die Termine des DHB-Pokals 2026/27 in der Übersicht:
1. Runde: 21. + 23.08.2026
2. Runde: 22. – 24.09.2026
Achtelfinale: 11. + 12.11.2026
Viertelfinale: 16. + 17.12.2026
Lidl Final4 um den DHB-Pokal 2026/27: 10./11. April 2027
Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben die große Chance verpasst, sich für die Endrunde des DHB-Pokals zu qualifizieren. Am Mittwochabend hatten die Grün-Weißen die Möglichkeit, auf der Zielgeraden eines sportlich sehr schwierigen Handballjahres noch einmal ein dickes Ausrufezeichen zu setzen. Doch das Pokal-Viertelfinale gegen den TBV Lemgo Lippe ging mit 27:35 (11:14) verloren.
Dass die Leipziger ihr Heimspiel aufgrund der Hallenbelegung in der rund 120 Kilometer entfernten BallsportARENA Dresden austragen mussten, tat der Stimmung auf den Rängen überhaupt keinen Abbruch. Die Zuschauerinnen und Zuschauer in der mit 2.704 Fans ausverkauften Halle sahen von der ersten Sekunde an einen packenden Fight mit unglaublich viel Leidenschaft beider Mannschaften. Angetrieben von einer sensationellen Atmosphäre lief die Anfangsviertelstunde für die DHfK-Männer wie im Rausch. Zunächst hatten die Gäste aus Lemgo mit 2:4 geführt, doch Dean Bombač traf zum 5:5-Ausgleich und bediente wenig später Moritz Preuß mit einem Traumpass, den der Kreisläufer zur 7:5-Führung veredelte. In der gesamten Arena war eine unglaubliche Energie spürbar.
Allerdings zeigten die Gäste aus Ostwestfalen in den Folgeminuten, warum sie derzeit zu den allerbesten Mannschaften der DAIKIN Handball-Bundesliga gehören. Domenico Ebner rutschte ein Wurf unglücklich durch, Franz Semper traf nur den Pfosten und Lemgo-Keeper Constantin Möstl entschärfte reihenweise gute Chancen der Leipziger. Der TBV Lemgo Lippe übernahm nach 20 Minuten die 8:10-Führung. Zur Halbzeit lagen die Gäste mit 11:14 vorn. In einem Duell auf absoluter Augenhöhe machte einzig Constantin Möstl mit neun Paraden (45 Prozent gehaltener Würfe) den großen Unterschied.
In der zweiten Halbzeit konnten die DHfK-Männer die besagte Energie jedoch nicht mehr auf die Platte bringen. Bereits nach wenigen Spielminuten war der Rückstand auf 13:18 angewachsen. Lemgo erzielte im zweiten Abschnitt beinahe in jedem Angriff einen Treffer. Eine Viertelstunde vor Schluss stand es 19:25. Kurzzeitig keimte noch einmal Euphorie auf, als Lucas Krzikalla den Ball im Lemgoer Tor unterbrachte und 30 Sekunden später gleich der nächste Leipziger Treffer folgte. Domenico Ebner hatte das Spielgerät über das komplette Feld befördert und Tom Koschek mustergültig bedient, der zum 21:25 einnetzte. Doch auch diese sehenswerte Aktion leitete keine Aufholjagd ein. Lemgo antwortete mit drei Treffern in Serie (21:28) und spielte die letzten zehn Minuten souverän herunter.
Mit der Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit konnte Cheftrainer Frank Carstens überhaupt nicht zufrieden sein. Das Pokalspiel endete schließlich mit 27:35 zugunsten des favorisierten TBV Lemgo Lippe. Nach dem Pokalausritt nach Dresden müssen sich die Handballer nun schnellstmöglich wieder auf den Liga-Alltag fokussieren, denn bis zum Jahreswechsel stehen noch zwei schwere Begegnungen an. Am Sonntag geht es zum Ostderby nach Magdeburg, wo der Tabellenführer wartet. Am 27.12.2025 empfangen die DHfK-Männer dann zum großen Weihnachts-Showdown die Rhein-Neckar Löwen.
DANKE an alle Fans, die uns nach Dresden begleitet und für eine so großartige Stimmung gesorgt haben. Genau diese Atmosphäre brauchen wir auch im letzten Heimspiel gegen die Löwen!
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Florian Kehrmann (Trainer TBV Lemgo Lippe):
„Wir waren wirklich sehr gut vorbereitet und sind extrem fokussiert in das Spiel gegangen. Am Anfang hatten wir ein paar Probleme im Angriff und waren deshalb darauf angewiesen, über die Abwehr ins Spiel zu kommen. Die ersten 15 Minuten waren dann auch eine echte Abwehrschlacht. Leipzig hatte kurz das Momentum und lag eins, zwei Tore vorne, aber wir konnten das relativ schnell wieder ausgleichen. Nach der Halbzeit kommen wir sehr gut rein, stellen direkt auf fünf und haben dann konstant vier, fünf Tore Vorsprung. Komischerweise wird es in dieser Phase eher ein Angriffsspiel – fast jeder Angriff endet mit einem Tor. Uns war aber klar: Wir müssen wieder in die Abwehr kommen. Wir brauchen Ballgewinne, um Leipzig nicht rankommen zu lassen, denn man kann nicht jeden Angriff erfolgreich abschließen. Am Ende ist der Sieg vielleicht ein bisschen zu hoch ausgefallen, aber trotzdem absolut verdient."
Frank Carstens (Trainer DHfK Leipzig):
„Die erste Halbzeit war es eher ein Abwehrspiel, die zweite Halbzeit dann ein Angriffsspiel. Wir hatten große Probleme, Tore zu erzielen. In der ersten Halbzeit hat uns auch ein Stück weit die Torhüterleistung gefehlt, um noch einmal richtig Druck auf Lemgo auszuüben. In der zweiten Halbzeit lassen wir den Torhüter dann komplett im Stich. Wir machen nicht mehr das, was wir uns vorgenommen haben und was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben. Wir schaffen es nicht mehr, konsequent zu doppeln. So haben wir auch in den Punktspielen keine Chance, eine vernünftige Deckung zu stellen. Da müssen wir ganz anders auftreten. Das hat mir heute überhaupt nicht gefallen. Ich möchte mich ausdrücklich bei unseren Zuschauern bedanken, die sich hier auf den Weg nach Dresden gemacht haben. Die Unterstützung war großartig. Die Zuschauer haben nicht nachgelassen – wir leider schon. Und das hat am Ende dazu geführt, dass wir heute eine blau-weiße Party gesehen haben und keine grün-weiße."
SC DHfK Leipzig gegen TBV Lemgo Lippe 27:35 (11:14)
Tore SC DHfK Leipzig: Krzikalla 6, Klima 4, Koschek 3, Semper 3, Bombač 3, Rogan 3, Preuss 2, Hinriksson 2, Peter 1
Tore Lemgo: Versteijnen 8, Schagen 6, Zehnder 5, Willecke 5, Hutecek 4, Suton 4, Carstensen 2,
Simak 1,
Siebenmeter: Leipzig 2/2, Lemgo 3/3
Paraden: Leipzig 6, Lemgo 12
Zeitstrafen: Leipzig 4 Min., Lemgo 6 Min.
Technische Fehler: Leipzig 3, Lemgo 2
Zuschauerzahl: 2.704 Handballfans in der BallsportARENA Dresden (ausverkauft)
Es könnte ein historischer Handballabend werden. Am Mittwochabend (Anwurf 19 Uhr) empfangen die Handballer des SC DHfK Leipzig in der BallsportARENA Dresden den TBV Lemgo Lippe im Viertelfinale des DHB-Pokals. Mit einem Sieg würden sich die DHfK-Handballer nach 2017 zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte für die Pokalendrunde, das Lidl Final4, qualifizieren.
Da die heimische QUARTERBACK Immobilien ARENA leider nicht zur Verfügung steht, wird das Pokalspiel unter dem Motto „Sachsen hält zusammen“ in der Landeshauptstadt Dresden ausgetragen. Präsentiert wird der Pokalkracher von Schindler Aufzüge. Von den 2.700 zur Verfügung stehenden Plätzen sind bereits 2.650 Tickets verkauft, sodass nur noch knapp 50 Karten verfügbar sind. Auch 120 Fans aus Lemgo werden in der BallsportARENA dabei sein.
Für die Handballromantiker unter den DHfK-Fans hätte die Pokalauslosung keine bessere Geschichte liefern können. Lemgo war der allererste große Gegner überhaupt, gegen den der damalige Viertligist SC DHfK Leipzig nach seiner Neugründung 2007 antreten durfte. In der 2. Runde des DHB-Pokals am 19.09.2007 stand Lemgo-Coach Florian Kehrmann noch selbst als Spieler auf der Platte. Das Pokalspiel endete mit einem 37:21-Erfolg für den TBV Lemgo.
Mehr als 18 Jahre später geht Lemgo erneut als Favorit in die Begegnung. Der aktuelle Tabellendritte gilt in der DAIKIN Handball-Bundesliga als Mannschaft der Stunde und ist seit sechs Bundesligaspielen ungeschlagen. Dabei konnte das Team von Trainer Florian Kehrmann unter anderem die Schwergewichte Füchse Berlin und SG Flensburg-Handewitt bezwingen. Auch Rekordmeister THW Kiel schaffte es am vergangenen Wochenende nicht, den TBV Lemgo Lippe in die Knie zu zwingen (23:23).
Das sagen Cheftrainer Frank Carstens und Kapitän Lukas Binder
„Lemgo ist extrem schwer vorzubereiten, weil sie mehrere offensive Spielsysteme auf höchstem Niveau beherrschen – vom Spiel mit vier Rückraumspielern bis hin zum siebten Feldspieler. Dazu kommt ihre enorme Kontinuität: Sie entwickeln ihre Leistungsträger über Jahre hinweg und bleiben auch in schwierigen Phasen sehr ruhig“, beschreibt Chefcoach Frank Carstens den Gegner aus Lemgo.
Doch auch wenn am Mittwoch ein bärenstarker Gegner wartet, werden die Handballer des SC DHfK Leipzig alles dafür geben, um den Traum vom Lidl Final4 wahr werden zu lassen. Das letzte Mal, als der SC DHfK Leipzig ein Heimspiel im Pokal-Viertelfinale bestreiten durfte, schafften die Sachsen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte den Einzug ins Final4. Am 13.12.2016 brachen in der QUARTERBACK Immobilien ARENA alle Dämme, als die Grün-Weißen die TSV Hannover-Burgdorf mit 28:24 bezwingen konnten.
„Dieses Spiel ist eine riesige Chance – ein Ausflug aus dem Bundesliga-Alltag in die Pokalwelt. Hier kann man sich einen Traum erfüllen. Nicht jeder Spieler hat schon einmal ein Final4 erlebt, und genau das macht dieses Viertelfinale emotional zu etwas ganz Besonderem. In einem K.-o.-Spiel geht es von der ersten Sekunde an um alles. Wenn es uns gelingt, schnell eine Einheit mit dem Publikum zu bilden und diese Energie mitzunehmen, kann das ein ganz entscheidender Faktor werden, so wie zuletzt bei unseren Heimspielen – und dann ist alles möglich“, sagt Frank Carstens.
Kapitän Lukas Binder war bereits 2017 bei der bisher einzigen Final4-Teilnahme des SC DHfK dabei, genau wie Lucas Krzikalla, Franz Semper sowie der heutige Torwarttrainer Milos Putera. „Das Lidl Final4 ist ein unglaublich schönes Event. Diese Atmosphäre, die Fanlager in den vier Ecken. Die Teilnahme an der Pokalendrunde im Jahr 2017 würde ich zusammen mit dem Aufstieg in die erste Bundesliga und dem All-Star-Game in Leipzig immer noch als einen meiner Karriere-Höhepunkte bezeichnen. Es ist ein Riesen-Highlight und ich möchte das unbedingt wieder erleben“, so Lukas Binder.
Der direkte Vergleich und der Weg ins Viertelfinale
Der SC DHfK Leipzig und der TBV Lemgo Lippe standen sich bisher 22-mal gegenüber. Beide Mannschaften konnten jeweils neun Spiele gewinnen, vier Begegnungen endeten unentschieden. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison entschied der TBV Lemgo Lippe am 2. Spieltag in der QUARTERBACK Immobilien ARENA mit 34:29 für sich. Auf dem Weg ins Pokal-Viertelfinale setzte sich der SC DHfK Leipzig auswärts bei FRISCH AUF! Göppingen sowie bei der HSG Nordhorn-Lingen durch. Lemgo qualifizierte sich mit einem Heimsieg gegen den VfL Gummersbach und einem Auswärtserfolg bei Eintracht Hagen für die Runde der letzten Acht.
Wichtige Infos für das Pokal-Heimspiel in Dresden:
- Hallenöffnung: 17:30 Uhr
- Parkplatzsituation: Fans können die umliegenden Parkhäuser (kostenpflichtig) oder die kostenfreien Parkmöglichkeiten am Ostragehege (fußläufig ca. 500 Meter) nutzen
- Busshuttle: Die Fanbusse starten ab 15 Uhr an der QUARTERBACK Immobilien ARENA (Parkplatz P1), der letzte Bus fährt 16 Uhr ab
- Anreise mit der Bahn: Der Regional-Express startet zu jeder vollen Stunde am Leipziger Hauptbahnhof und erreicht nach 90 Minuten den Bahnhof Dresden Mitte. Von dort erreichen die Fans die BallsportARENA mit einem Fußweg von nur 5 Minuten
- Die Partie wird am Mittwochabend wie immer live bei DYN und im DHfK-Fanradio übertragen:
Ganz Sachsen drückt den grün-weißen Handballern am Mittwoch die Daumen für den Traum vom Lidl Final4!
Der SC DHfK Leipzig trägt sein Viertelfinale im DHB-Pokal am 17. Dezember 2025 um 19:00 Uhr in der BallsportARENA Dresden aus. Die Handballfans aus ganz Sachsen können sich auf ein einmaliges Pokal-Highlight freuen, denn bei dem Duell zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem TBV Lemgo Lippe geht es um den Einzug ins Final4 2026 in Köln.
Für den Pokal-Kracher wurde gemeinsam mit der BallsportARENA Dresden sowie dem HC Elbflorenz eine tragfähige Lösung gefunden. Die heimische QUARTERBACK Immobilien ARENA ist am Spieltermin mit einer anderen Veranstaltung belegt, sodass die Hallensituation leider kein Heimspiel in der Messestadt zulässt.
Exklusiver Vorverkaufsstart am Freitag (21.11.) – freier Vorverkauf beginnt am Montag (24.11.)
Der Ticketvorverkauf für das Pokal-Highlight gliedert sich in zwei Phasen:
• Freitag, 21.11.: Exklusiver Vorverkauf für Dauerkarteninhaber, Sponsoren und Fanmitglieder
• Montag, 24.11.: Öffentlicher Vorverkauf für alle Handballfans
Alle Informationen zu Ticketpreisen und Sitzplatzkategorien folgen zeitnah auf den Kanälen des SC DHfK. Dauerkarteninhaber erhalten eine E-Mail mit allen relevanten Infos.
Alle nach Dresden! Bus- und Zugshuttle aus Leipzig geplant
Damit möglichst viele Grün-Weiße unsere Mannschaft in der Landeshauptstadt unterstützen können, organisiert der SC DHfK Fanbusse sowie ein Zugshuttle ab Leipzig. Sobald alle Details fixiert sind, informieren wir über Abfahrtzeiten, Preise und Vorteilsangebote für die Fans aus Leipzig.
Sportliches Ziel: Gemeinsam nach Köln!
Die grün-weißen Handballer haben die große Chance, sich nach 2017 zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte wieder für die Pokalendrunde zu qualifizieren. Das Final4 2026 in der Kölner LANXESS arena ist ein riesiger Traum für Mannschaft, Sponsoren, Fans und den gesamten Verein.
„Ein Heimspiel außerhalb Leipzigs ist alles andere als optimal, aber angesichts der Hallensituation die einzige Option. Wir werden das Beste daraus machen und alles dafür tun, dass viele Leipziger Fans in Dresden dabei sein können. Gemeinsam mit den Handballfans aus ganz Sachsen wollen wir den Traum vom Final4 wahr machen und freuen uns, dass wir mit der BallsportARENA Dresden sowie dem HC Elbflorenz dafür einen guten Weg gefunden haben“, sagt Geschäftsführer Karsten Günther.
Leipzig und Lemgo: Die ganz besondere Pokalgeschichte
Für die Handballromantiker unter den DHfK-Fans hätte die Pokalauslosung keine bessere Story liefern können. Lemgo war der allererste große Gegner überhaupt, gegen den der SC DHfK Handball nach seiner Neugründung 2007 antreten durfte. Den Leipziger Fans der ersten Stunde ist das Pokalduell gegen den TBV Lemgo vom 19.09.2007 für immer in Erinnerung geblieben.
Damals stand Lemgo-Coach Florian Kehrmann noch selbst auf der Platte. Mit ihm sowie Michael Kraus, Carsten Lichtlein, Sebastian Preiß und Lars Kaufmann kam Lemgo mit fünf frischgebackenen Weltmeistern nach Leipzig – und gewann am Ende mit 37:21. Doch der Viertligist aus Leipzig hatte bis kurz vor der Halbzeit sogar mit zwei Toren geführt und für eine sensationelle Stimmung in der altehrwürdigen Ernst-Grube-Halle gesorgt.
Seinerzeit war ein mögliches Final4 noch ein riesiges Luftschloss. Ausgerechnet gegen diesen Gegner könnten die Grün-Weißen nun den großen Coup schaffen und nach Köln fahren.
Der SC DHfK Leipzig freut sich auf ein großes Handballfest in Dresden und auf die Unterstützung vieler Grün-Weißer aus dem gesamten Freistaat.

DHB-Pokal: Viertelfinalansetzungen komplett
Nachdem die HBL GmbH bereits am 12. November die ersten drei Viertelfinalbegegnungen des DHB-Pokals 2025/26 mit Datum und Anwurfzeiten veröffentlicht hatte, ist mit der Terminierung der Partie zwischen Leipzig und Lemgo das Viertelfinale vollständig fixiert.
Die Viertelfinalansetzungen im Überblick:
Mittwoch, 17. Dezember 2025
19:00 Uhr: SC DHfK Leipzig vs. TBV Lemgo Lippe (BallsportARENA Dresden)
Donnerstag, 18. Dezember 2025
19:00 Uhr: Füchse Berlin vs. THW Kiel (Max-Schmeling-Halle)
19:00 Uhr: Bergischer HC vs. MT Melsungen (Unihalle Wuppertal)
19:30 Uhr: SC Magdeburg vs. SG Flensburg-Handewitt (GETEC Arena)
Nach Abpfiff des letzten Viertelfinals am 18. Dezember stehen alle Teilnehmer des Lidl Final4 um den DHB-Pokal 2026 fest. Das Highlight-Event steigt am 18. und 19. April 2026 in der LANXESS arena Köln.
Über den offiziellen Ticketshop der DAIKIN HBL sind aktuell nur noch Restkarten für das Event verfügbar. Nach Abschluss des Viertelfinales erhalten die vier qualifizierten Clubs zudem ihre Kontingente für die Fan-Ecken der LANXESS arena (jeweils bis zu 1.200 Tickets). Die Auslosung der Halbfinalpaarungen erfolgt zeitnah im Anschluss an die Viertelfinalrunde.
Eure Wünsche wurden erhört – wir dürfen das Viertelfinale des DHB-Pokals zu Hause bestreiten!
Der SC DHfK Leipzig empfängt Mitte Dezember den TBV Lemgo Lippe. Der Sieger der Partie fährt zum REWE Final4 nach Köln! 🏆
Florian Krage-Brewitz vom deutschen Volleyball-Meister Berlin Volleys sorgte am Donnerstagabend als „Losfee“ für die Viertelfinal-Begegnungen und zog darüber hinaus zwei echte Schwergewichtsduelle: Titelverteidiger THW Kiel muss beim Meister Füchse Berlin antreten, und Bundesliga-Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt trifft auf den SC Magdeburg.
Das letzte Mal, als der SC DHfK Leipzig ein Pokal-Viertelfinale in eigener Halle bestreiten durfte, schafften die Sachsen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte den Einzug ins Final4. Am 13.12.2016 brachen in der QUARTERBACK Immobilien ARENA alle Dämme, als die Grün-Weißen die TSV Hannover-Burgdorf mit 28:24 bezwingen konnten.
Die genauen Ansetzungen und Vorverkaufsinfos werden zeitnah bekanntgegeben. Das REWE Final4 findet am 18. & 19. April 2026 in der LANXESS arena in Köln statt.
Der SC DHfK Leipzig hat gegen die HSG Nordhorn-Lingen den Pokal-Fight 27:28 (11:14) gewonnen und zieht damit ins Viertelfinale des DHB-Pokals ein. Somit stehen die Sachsen seit 2017/18 wieder unter den besten Acht im Pokalwettbewerb. Das Match gegen den Zweitligisten entwickelte sich allerdings zu einer echten Zitterpartie.
Lucas Krzikalla eröffnete die Partie mit einem Sieben-Meter-Treffer im Kreissportzentrum EUREGIUM. Die Hausherren gingen von Beginn an das Tempo mit und brachten Leipzigs Rückraum unter Druck. Auf beiden Seiten war Feuer auf der Platte. Damit war das Pokal-Match in den ersten Spielminuten ausgeglichen.
Die erste Führung für die Gastgeber brachte Nordhorns Toptorschütze Frieder Bandlow nach neun Minuten zum 4:3. Der Zweitligist nutzte seine starke Anfangsphase und setzte sich auf 6:4 ab, ehe sich die Grün-Weißen zurückmeldeten. In der 15. Spielminute fiel der Ausgleich zum 6:6 durch den Schweden Adam Lönn. Nur 58 Sekunden später legte Lönn erneut nach – sein drittes Tor in Folge. Eine Minute später erhöhte Staffan Peter mit seinem zweiten Tor zum Spielstand von 6:8. Frisch von der Länderspielpause zurück, legte Franz Semper zum 8:9 auf. Sein DHB-Kollege aus der U20-Nationalmannschaft Caspar Gauer, der nun auf der Spielmacherposition auflief, sorgte aus der Ferne für die 8:10-Führung. Das Drei-Tore-Plus (10:13) brachte Luka Rogan in der 27. Spielminute elegant durch einen Heber ins HSG-Tor.bTomáš Mrkva sicherte mit einer Parade kurz vor dem Pausenpfiff die 11:14-Führung für die Leipziger.
Die Grün-Weißen waren im Game, präsentierten sich nach der Pause hellwach und bauten die Führung sukzessive aus. Die Sachsen lagen in der 38. Spielminute durch Koschek, Piroch, Lönn und Hinriksson mit fünf Toren vorn. Den Abstand hielt der SC DHfK zunächst aufrecht – dabei traf Piroch, und das gleich doppelt (16:21). Nur Minuten später waren die Gastgeber den Grün-Weißen jedoch gefährlich auf den Fersen. In der 45. Spielminute nahm Leipzigs Coach Raul Alonso beim Spielstand von 18:21 folgerichtig eine Auszeit. Die HSG hingegen fightete sich auf ein 21:21-Remis an die DHfK-Crew heran. Die Pokal-Partie war wieder offen. Und das Team von Trainer Mark Bult blieb bissig. Staffan Peter (per Tempogegenstoß) und Franz Semper (mit einem harten Wurf aus dem Rückraum) stellten wieder eine Zwei-Tore-Führung her (26:28). Die letzten 30 Sekunden liefen von der Uhr. Die HSG kämpfte um den Ausgleich beim Spielstand von 27:28. Doch die Grün-Weißen schnappten sich den Ball kurz vor dem Abpfiff, sicherten den Spielstand und damit das Weiterkommen ins DHB-Viertelfinale.
HSG Nordhorn-Lingen gegen SC DHfK Leipzig 27:28 (11:14)
Tore Nordhorn: 6 Bandlow, 1 Wilhelm, 6 Lux, 7 Marschall, 1 Sajenev, 6 Zintel
Tore SC DHfK Leipzig: 4 Piroch, 3 Krzikalla, 5 Lönn, 1 Khairi, 4 Peter, 2 Gauer, 4 Semper, 1 Rogan, 3 Hinriksson, 1 Koschek
Paraden: 12 Nordhorn, 15 Leipzig
Siebenmeter: 2/4 Nordhorn, 3/4 Leipzig
Zeitstrafen: Nordhorn 2 Min., Leipzig 8 Min.
Technische Fehler: 11 Nordhorn, 17 Leipzig
Zuschauer: 1.947
Am Mittwochabend steht alles im Zeichen des DHB-Pokals! Gemeinsam verfolgen wir das Achtelfinale in der Vodkaria und erleben gemeinsam das Spiel in grün-weißer Atmosphäre.
Anwurf: 19.30 Uhr
Gegner: HSG Nordhorn-Lingen
Ziel: Viertelfinale!
Kommt vorbei und fiebert mit. Auf euch wartet gute Gesellschaft und ein Abend ganz im Zeichen des Sports. Beim Tippspiel vor Ort könnt ihr ein Trikot von Domenico Ebner gewinnen.
Ort:
Vodkaria Leipzig
Gottschedstraße 15
04109 Leipzig
Wichtig: Wir treffen uns im Wohnzimmer, nicht im großen Esszimmer.
Wir zählen auf euch!
Handball, Leidenschaft, gemeinsam für Leipzig!