Am 16. Spieltag der A-Jugendbundesliga Nord empfing die U19 des SC DHfK Leipzig die Füchse Berlin Reinickendorf in der Kleinen Arena. Nach der jüngsten 26:31-Niederlage an der Ostseeküste gegen den HC Empor Rostock stand für die Grün-Weißen am Freitagabend alles im Zeichen der Wiedergutmachung. Um im Saisonendspurt den anvisierten fünften Tabellenplatz noch erreichen zu können, war das Team gefordert, wieder an die zuvor gezeigten Leistungen – eine aggressive Deckung und schnelle Tore über den Gegenstoß – anzuknüpfen. Die Hürde für die Leipziger Talente war jedoch hoch, denn mit den Füchsen gastierte der aktuelle Tabellendritte in Sachsen. Die Hauptstädter reisten mit breiter Brust an, nachdem sie sich zuletzt in einer hochdramatischen Partie gegen den THW Kiel durchgesetzt hatten. Auch die Erinnerung an das Hinspiel sorgte für zusätzliche Spannung: Damals begegneten sich beide Teams bis kurz vor Schluss auf Augenhöhe, ehe ein Treffer in der 58. Minute den Leipzigern einen Punktgewinn verwehrte und den Berlinern einen knappen 34:33-Sieg bescherte.
Starke Paraden der Torwärter verleihen Spannung
Das Spiel vor 120 Zuschauern startete mit einer Geschwindigkeit, die Hektik bei beiden Mannschaften förderte. In den Anfangsminuten unterliefen ihnen technische Fehler und die Leipziger trafen häufiger die Latte. In der 4. Minute netzte Rune Magnus Klecar ein und holte erneut die Führung für die Gastgeber (3:2). Allerdings zogen die Berliner vorerst auf drei Tore weg, indem sie besonders aus dem Rückraum abschlossen (5:8/14.). Mit starken Paraden konnte Janne Potschies die Grün-Weißen im Spiel unterstützen. Anton Voß gelang der Anschlusstreffer in der 17. Minute zum 7:8. Im Unterzahlspiel bauten die Gäste ihren Vorsprung auf vier Tore aus (8:12/20.). Ab der 26. Minute mussten die Leipziger sogar die doppelte Unterzahl überstehen, was sie mit nur einem Gegentreffer erreichten (12:16/27.). Der DHfK-Nachwuchs konnte kurz vor der Pause noch ein Tor erzielen und Marco Schmuck setzte sich im Zweikampf durch, was den Füchsen eine Zwei-Minuten-Strafe einbrachte (13:16/30.).
In der zweiten Halbzeit gingen die Leipziger in eine offenere Deckungsweise, indem sie Pelle Schneider vorzogen. Sie gestalteten das Spiel weiterhin breit und konnten über den Kreis mit Jeron Busch und über die Außen, unter anderem mit Felix Leon Illge, die Tore erzielen. Im Verlauf der Partie setzten sie auf vier Rückraumspieler. Im Überzahlspiel gelang Marco Schmuck der Anschlusstreffer, der das Spiel nochmal richtig spannend gestaltete (24:25/47.). Mit dem Ausgleichstreffer von Albert Sandeck in der 50. Minute besaßen die Leipziger die Chance auf einen möglichen Sieg (27:27). In der 53. Minute starteten die Berliner einen 0:3-Lauf durch einen Ballverlust sowie einen Lattentreffer (28:31/56.). Die Grün-Weißen gingen in die Manndeckung, doch die Füchse behielten den Fokus und holten sich die zwei Punkte.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Potschies, Thiele, Hillgruber;
Häfner 1, Klecar 6, Greiner, Illge 6, Sandeck 3, Voß 4, Stricker, Schneider, Schmuck 6/2, Grunow, Busch 3, Schäfer, Kramm 2
Siebenmeter: 2/3 : 5/5
Strafminuten: 8 : 10
Am siebten Spieltag der Meisterrunde empfing die U19 des SC DHfK Leipzig den 1. VfL Potsdam zum vorletzten Heimspiel der Saison. Nach dem befreienden 33:26-Erfolg gegen Narva Berlin am vergangenen Wochenende brannten die Leipziger darauf, die ersten Punkte aus dem Heimsieg zu vergolden und ihre Leistung weiter zu stabilisieren. Vor heimischer Kulisse galt es am Donnerstagabend, die Phasen der Unkonzentriertheit und technischen Fehler, die das letzte Spiel phasenweise prägten, endgültig abzustellen. Die Tabellensituation versprach ein Duell auf Augenhöhe, da beide Mannschaften im unteren Drittel der Meisterrunde um den Anschluss kämpften. Während die Gäste aus Brandenburg als Tabellenvierter und mit dem Rückenwind eines 30:30-Unentschiedens gegen Braunschweig anreisten, lauerten die Leipziger nur einen Rang dahinter auf dem fünften Platz. In diesem Aufeinandertreffen stand für den DHfK-Nachwuchs vor allem die defensive Kompaktheit im Fokus, um gegen die favorisierten Potsdamer die Oberhand zu behalten.
SC DHfK Leipzig gegen 1. VfL Potsdam 30:33 (13:14)
Mit einer Führung ab der 45. Sekunde startete das Spiel für die Leipziger mit einem Vorteil. In der 6. Minute pariert Toni Sonntag den Siebenmeter, kann jedoch den folgenden nicht halten (3:2/9.). Die Gastgeber stehen mit Kampfgeist in der Abwehr, wodurch sie sich einen Vorsprung aufbauen können (5:3/12.). Das Überzahlspiel ab der 13. Minute nutzen die Grün-Weißen nicht aus, obwohl sie sich in den Zweikämpfen durchsetzen können. Über die erste Welle kann Till Stricker in der 18. Minute abschließen und aus dem Unentschieden eine Führung machen (8:7/18.). Ab der 19. Minute dreht sich das Spiel für die Potsdamer und sie ziehen bis zur 24. Minute mit zwei Toren weg (10:12/24.). Den Leipzigern gelingt nicht der Ausgleich vor der Pause, doch den Anschlusstreffer netzt Kajus Kairis zum Halbzeitstand von 13:14 ein.
Nach dem Seitenwechsel hält die Stimmung in der Halle weiter an, besonders durch die mitgereisten Potsdamer Fans. Die Leipziger müssen in Unterzahl agieren, können die zwei Minuten jedoch mit nur einem Gegentreffer überstehen (14:15/32.). Lenny Rocco Fischer trifft sein erstes Tor nach langem krankheitsbedingtem Ausfall und trägt sich in die Torschützenliste ein (17:17/35.). Bis zur 48. Minute ist es ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die U17 immer wieder den Ausgleich holt. Allerdings wird dann der Torwart der Gäste zum Faktor und auch die Ballverluste häufen sich (26:30/54.). Die Chancen der Leipziger stehen jedoch weiterhin offen nach einem Treffer von Mats Schneider zum 29:31 in der 58. Minute. Die Gastgeber stellen vorerst auf Manndeckung um, um das Spiel schneller zu gestalten und den Angriff der Gegner zu stören. Doch die Potsdamer können sich die zwei Punkte sichern mit einem Ergebnis von 30:33. Bester DHfK-Schütze ist mit neun verwandelten Treffern Karl Luis Viehmann.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Sonntag, Guretzky;
Eichler, Schneider 5, Kowolik 1, Kairis 3, Wagawa 1, Toth 3, Hamperl 3, Stricker 4, Weißig, Fischer 1, Viehmann 9/3
Siebenmeter: 3/3 : 7/8
Strafminuten: 6 : 12
Bis Sonntag müssen sich die Fans des SC DHfK Leipzig noch gedulden – dann gehen lange neun Wochen ohne Heimspiel in der stärksten Liga der Welt endlich zu Ende! Doch um die Wartezeit zu verkürzen und sich angemessen auf das erste Heimspiel des Jahres gegen den Bergischer HC einzustimmen, dürfen sich die grün-weißen Fans in dieser Woche noch auf drei weitere Heimspiele freuen. Egal ob Donnerstag, Freitag oder Samstag – an jedem Tag bestreitet eine Mannschaft der Leipziger Handball Akademie ein Heimspiel in der kleinen ARENA.
Den Anfang macht am Donnerstag um 18 Uhr die B-Jugend mit dem Duell gegen den VfL Potsdam. Am Freitag um 18:30 Uhr empfängt die Leipziger A-Jugend die Top-Mannschaft der Füchse Berlin. Und am Samstag geht es dann noch in der 3. Liga der Männer zur Sache, wenn die U23 des SC DHfK um 17 Uhr auf die HSG Ostsee N/G trifft.
Die Nachwuchsteams der Grün-Weißen freuen sich über jede Unterstützung! Alle Nachwuchs-Heimspiele werden außerdem im Livestream auf Sporteurope.TV übertragen. Der Livestream wird präsentiert von DHfK-Nachwuchsförderer LWB – Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft.
Heimspiel der U23
Die U23 bestreitet in der Kleinen Arena Leipzig ihr nächstes Heimspiel. Nach der 36:29-Niederlage gegen den MTV Braunschweig geht es um die Herausarbeitung der guten Anfangsphase. Die Leipziger waren mit einer Führung in die erste Halbzeit gestartet und hatten sich bis zur 13. Minute einen 6:9-Vorsprung aufbauen können. Allerdings dominierte am Ende der Erstplatzierte. Die Grün-Weißen, die auf dem 16. Tabellenplatz stehen, treffen auf ihren momentanen Tabellennachbarn. Die HSG Ostsee N/G, die zuletzt auch sechs Niederlagen hinnehmen mussten, werden es dem SC DHfK Leipzig nicht leicht machen. Im Hinspiel hatten sie mit einem 39:33 gewinnen können, jedoch ist bei den Gastgebern eine deutliche Leistungssteigerung zu sehen, die sie auch auf die Platte bringen wollen.
Heimspiel der U19
Für die U19 des SC DHfK Leipzig stehen die Zeichen auf Wiedergutmachung: Am kommenden Freitag, den 27. Februar, wird der 16. Spieltag der 1. A-Jugendbundesliga Nord in der Kleinen Arena Leipzig ausgetragen. Um 18:30 Uhr treffen die Leipziger auf die Füchse Berlin Reinickendorf. Nach einer 31:26-Niederlage gegen den HC Empor Rostock im vergangenen Auswärtsspiel wollen die Grün-Weißen den Sieg holen, um den fünften Tabellenplatz zum Ende der Saison noch erreichen zu können. Zuvor hatten sie in zwei Spielen siegen können, indem sie ins Tempo gingen und im Gegenstoß einfache Tore erzielten. Diese Leistung soll wieder abgerufen werden. Die Gäste aus Berlin befinden sich indes auf dem dritten Tabellenplatz. Ihr vergangenes Duell gegen den THW Kiel lieferte ein spannendes Spiel, bei dem sie nach mehreren Führungswechseln als Sieger hervorgingen. Auch das Hinspiel gegen die Leipziger beinhaltete eine Menge Spannung. So war es in der 58. Minute noch ausgeglichen, bis Leo Nowak den Sieg für die Füchse mit einem 34:33 holte. Wird es eine Revanche für den Ausgang des Hinspiels geben?
Heimspiel der U17
Beim vergangenen Heimspiel am 15. Februar sicherte sich die U23 die ersten zwei Punkte in der Meisterrunde A in der Jugendbundesliga. Der entscheidende 33:26-Heimerfolg gegen die SG Narva Berlin gelang den Leipzigern durch eine stabilisierte Abwehr in der zweiten Hälfte der Partie und die Ausnutzung des schnellen Angriffs über die erste Welle. Allerdings mussten auch die Leipziger schwierige Phasen überstehen, in denen die Fehlwürfe und Ballverluste zunahmen. Das soll sich in der Partie am Donnerstag, dem 25. Februar, ändern. Den siebten Spieltag und gleichzeitig das vorletzte Heimspiel der U19 bestreiten die Leipziger gegen den 1. VfL Potsdam. Das Rückrundenspiel wird in der folgenden Woche am 07.03. ausgetragen. Während die Potsdamer den Vorteil aus der besseren Platzierung ziehen (vierter Tabellenplatz), haben die Leipziger (Fünftplatzierte) den Heimvorteil. Das Spiel findet in der Kleinen Arena Leipzig um 18:00 Uhr statt. Tabellarisch befinden sich beide Mannschaften in der unteren Hälfte. Allerdings konnten die Potsdamer zuletzt ein Unentschieden von 30:30 im Auswärtsspiel gegen den MTV Braunschweig erzielen. Wer behält die Konzentration und holt sich die zweiten Punkte?
Seid live dabei und unterstützt die Jungs, indem ihr für gute Stimmung sorgt. Tickets gibt es vor Ort zu erwerben. Wir freuen uns auf jeden von euch.
Die Heimspiele der U23, U19 und U17 werden im Livestream auf sporteurope.tv übertragen. Der Livestream wird präsentiert vom Nachwuchsförderer und Partner der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft. Alle Spiele könnt ihr im Liveticker in der SC DHfK FanApp unter dem Reiter "Vereinsergebnisse" verfolgen.
Weitere Spiele im Nachwuchs- und Breitensport
U14: NSG SV04/HCE gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 10 Uhr)
U12: SC DHfK Leipzig gegen Buteo Youngsters Chemnitz II (Samstag, 10:15 Uhr)
E2: SC DHfK Leipzig gegen SG LVB (Samstag, 10:30 Uhr)
U13: SC DHfK Leipzig gegen Buteo Youngsters Chemnitz (Samstag, 12 Uhr)
gemischte E-Jugend: NSG Neuseeland gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 12:30 Uhr)
U15: SC DHfK Leipzig gegen HBV Jena II (Samstag, 12:30 Uhr)
Verbandsliga Frauen: SC DHfK Leipzig gegen HC Frauenreuth (Samstag, 14 Uhr)
U19 II: SC DHfK Leipzig gegen HC Elbflorenz 2006 (Samstag, 14:30 Uhr)
Verbandsliga Männer: SC DHfK Leipzig gegen HC Frauenreuth (Samstag, 16 Uhr)
E1: NHV Concordia Delitzsch II gegen SC DHfK Leipzig (Sonntag, 10:30 Uhr)
U13: NSG SV04/HCE gegen SC DHfK Leipzig (Sonntag, 13 Uhr)
Am 15. Spieltag der Jugendbundesliga Nord führte die Reise der U19 des SC DHfK Leipzig zum HC Empor Rostock. In der Fiete-Reder-Sporthalle suchten die Sachsen am Sonntagnachmittag den dritten Erfolg in Serie, um ihre Bilanz auf 13:15 Punkte auszugleichen und den sechsten Tabellenplatz weiter zu festigen. Nach dem souveränen 38:29-Heimsieg gegen Hamburg reisten die Leipziger mit großem Selbstvertrauen an, um ihre aufsteigende Form nun auch in der Fremde unter Beweis zu stellen.
Die Rollen vor dem Anpfiff waren dabei klar verteilt: Während der SC DHfK das Hinspiel deutlich mit 40:25 dominiert hatte, steckte der zehntplatzierte Gastgeber aus Rostock nach einer herben 31:43-Schlappe gegen Kiel in einer Ergebniskrise. Dennoch stellten sich die Grün-Weißen auf einen kämpferischen Gegner ein, der vor heimischer Kulisse auf Wiedergutmachung brannte. Für Leipzig kam es in dieser Partie vor allem darauf an, die defensive Konsequenz beizubehalten und durch ein hohes Tempo die Kontrolle über das Spielgeschehen zu übernehmen.
HC Empor Rostock gegen SC DHfK Leipzig 31:26 (16:11)
Vor heimischem Publikum und mit der Absicht, die zugeschriebene Außenseiterrolle nicht zu bestätigen, gestalteten die Rostocker das Spiel für die Leipziger von Beginn an herausfordernd. Innerhalb von neun Minuten bauten sie ihre Führung auf fünf Tore aus (7:2/9. Minute). Diese beeindruckende Geschwindigkeit wurde zuletzt vom SC DHfK Leipzig im Spiel gegen Hamburg demonstriert. Den Grün-Weißen gelang es jedoch nicht, einfache Tore durch schnelle Gegenstöße oder verwandelte Siebenmeter zu erzielen. Im Überzahlspiel ab der 18. Minute konnten sie die beiden folgenden Angriffe erfolgreich abschließen, wobei Anton Voß zum 11:5 und Louis Häfner zum 11:6 trafen. Ab der 22. Minute fanden die Gäste ihren Rhythmus und verkürzten den Vorsprung durch Mads Grunow auf vier Tore (12:9/25. Minute). Zur Halbzeit trennten sich die Mannschaften mit einem Stand von 16:11.
Die zweite Halbzeit begann für die Leipziger mit einer stabilisierten Leistung, die ihnen die realistische Chance auf einen Ausgleich bot. Anton Voß erzielte in der 37. Minute das Tor zum 17:15. Dennoch reichte diese Leistung nicht aus, um die Rostocker zu überwinden, die ihr Ziel, den Gewinn von zwei Punkten, konsequent verfolgten. Marco Schmuck verwandelte zwei aufeinanderfolgende Siebenmeter. Durch schnelle Reaktionen der Gastgeber stand es in der 52. Minute 25:20. Bela Schäfer trug sich in der 59. Minute mit dem Treffer zum 31:26 ebenfalls in die Torschützenliste ein.
Trainerstimme Thomas Kölblin:
Leider müssen wir sagen, können wir die Serie von zwei Siegen aus zwei Spielen nicht weiter ausbauen. Es hat bei uns heute nach der langen Auswärtsfahrt einfach an Bereitschaft, Einstellung und Konstanz komplett gefehlt. Daher wird es für uns jetzt natürlich wirklich hart, noch auf den fünften Tabellenplatz zu kommen. Wir müssen zügig aufarbeiten, dass uns gegen die Füchse die Revanche gelingt.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig:
Thiele, Potschies, Hillgruber;
Häfner 1, Klecar 2, Greiner, Illge 4, Reith, Wagawa, Voß 6, Schneider, Schmuck 9/6, Grunow 2, Busch 1, Schäfer 1, Kramm
Siebenmeter: 2/3 : 6/9
Strafminuten: 10 : 6
MTV Braunschweig gegen SC DHfK Leipzig 36: 29 (14:15)
Am 20. Spieltag (Sonnabend / 21.Februar) wurde von den Drittliga-Handballern der Staffel Nord-Ost mit der Partie MTV Braunschweig gegen SC DHfK II das zweite Drittel der Saison 2025/26 abgeschlossen. Das Match war für die Gäste als Tabellenletzter des Sechzehnerfeldes (4:34 Punkte) beim klar favorisierten Spitzenreiter Braunschweig (32:6 Punkte) eine besonders anspruchsvolle Herausforderung. Die Leipziger hatten in der Hinrunde nichts Zählbares geholt (0:30), haben aber bei den ersten vier Spielen der Rückrunde mit zwei Siegen Ihren Formanstieg im Kampf um den Klassenerhalt bestätigt. Das grün-weiße Team von Trainer Matthias Albrecht wollte natürlich am 21. Februar an den starken Auftritt der Vorwoche beim 31:37-Auswärtssieg gegen die HSG Eider Harde anknüpfen.Obwohl die junge Truppe im ersten Durchgang den Gastgebern auf Augenhöhe Paroli bieten konnte, mussten sie sich am Ende mit einer klaren 36:29 (14:15) - Auswärtsniederlage beim Tabellenführer geschlagen geben.
Im Match vor 950 Fans in der Sporthalle Alte Waage wurden im ersten Durchgang gleichwertige Kräfteverhältnisse geboten. Dabei ging es über 3:3 sowie 6:6 (10. Minute). Danach gelang den Leipzigern mit 7:11 und 10:14 (22.) eine überraschende Führung. Der MTV legte zwar vierfach nach, dennoch gingen die Gäste mit einem knappen Vorsprung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel konnten die Sachsen allerdings nicht mehr an das in der ersten Halbzeit gezeigte Leistungsvermögen anknüpfen. Dagegen setzten die Hausherren sofort starke Akzente, denn sie kippten das Geschehen mit einem 7:0 - Lauf binnen sieben Minuten auf 21:15. Damit hatten die Niedersachsen vorzeitig ein stabiles Fundament für ihren Weg auf die Siegerstraße gelegt. Obwohl die Gäste den Rückstand auf 22:18 (41.) verkürzten, behielten die Gastgeber mit 27:20 und 29:22 (49.) die Partie im Griff. Auch beim letzten Aufbegehren der Leipziger mit veränderten Abwehrvarianten 30:26 (52.) blieben sie unbeeindruckt –und steuerten ihren Heimsieg mit sieben Toren Vorsprung sicher ins Ziel. Beste DHfK-Schützen waren Caspar Gauer und Franz Häcker mit je sechs Treffern.
Horst Hampe
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Huber, Guretzky;
Pietrusky 4, Volmert 2, Gauer 6, Kremen 5, Häcker 6/6, Zimmermann 1, Greilich 2, Brix 3, Reith, Hollenberg, Börner, Schäfer
Siebenmeter: 4/4 : 6/8
Strafminuten: 10 : 0
Auswärtsspiel der U23
An diesem Samstag, den 21.02. steht für die U23 eine Herausforderung auf dem Programm. In der Sporthalle Alte Waage müssen sich die Leipziger gegen den Tabellenersten den MTV Braunschweig behaupten. Am 20. Spieltag der 3. Liga Nord-Ost treffen die Welten des Tabellenendes und der Spitzenposition direkt aufeinander. Anpfiff ist um 19:30 Uhr.
Die Ausgangslage könnte gegensätzlicher kaum sein. Während die Gastgeber aus Niedersachsen nach ihrem jüngsten 32:18 Heimsieg gegen den Oranienburger HC ihre Ambitionen auf den Aufstieg eindrucksvoll untermauerten, kämpft der SC DHfK Leipzig II weiterhin um den Anschluss. Doch trotz des aktuellen 16. Tabellenplatzes reist das Team mit einem Erfolgserlebnis an: Am vergangenen Wochenende feierte die U23 einen wichtigen 37:31-Auswärtssieg bei der HSG Eider Harde und bewies dabei eine deutlich gesteigerte Teamleistung. Dass gegen Braunschweig eine absolute Topleistung nötig ist, zeigt der Blick auf das Hinspiel, das die Leipziger mit 41:29 verloren geben mussten. Für die Gäste ist dieses Spiel eine Gelegenheit, ohne Druck gegen das beste Team der Liga über sich hinauszuwachsen. Es ist die Chance, wertvolle Erfahrungen auf höchstem Drittliga-Niveau zu sammeln und vielleicht für die größte Überraschung des Spieltags zu sorgen.
Auswärtsspiel der U19
Für die U19 des SC DHfK Leipzig stehen die Zeichen auf Angriff: Am kommenden Sonntag führt die Reise zum 15. Spieltag der 1. Jugendbundesliga Nord an die Ostseeküste. Um 14:00 Uhr gastieren die Leipziger beim HC Empor Rostock in der Fiete-Reder-Sporthalle. Nach zwei Siegen in Folge will das Team seine aufsteigende Form nun auch auswärts unter Beweis stellen. Mit einem souveränen 38:29-Erfolg gegen den Handball Sport Verein Hamburg hat sich die Mannschaft stabilisiert und den sechsten Tabellenplatz gefestigt. Das Ziel für das Duell im Norden ist klar definiert: Die Bilanz in der Punktverteilung soll ausgeglichen werden (13:15 Punkten), um in der Tabelle den Blick fest nach oben zu richten.
Die Gastgeber aus Rostock befinden sich indes in einer schwierigen Phase. Aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz rangierend, musste der HC Empor zuletzt eine deutliche 31:43-Niederlage gegen den THW Kiel hinnehmen. Dennoch wird die U19 den Gegner keinesfalls unterschätzen, auch wenn das Hinspiel in Leipzig mit 40:25 eine klares Ergebnis lieferte. In der heimischen Fiete-Reder-Halle ist Rostock für seine kämpferische Einstellung bekannt und wird alles daransetzen, vor eigenem Publikum die Wende einzuleiten. In dieser Partie wird es für die Leipziger darauf ankommen, die Spielfreude und defensive Konsequenz aus dem Hamburg-Spiel mitzunehmen. Wenn es den DHfK-Talenten gelingt, von Beginn an das Tempo hochzuhalten und die Offensive entscheidend zu stören, stehen die Chancen gut, die zwei Punkte mit auf die Heimreise nach Sachsen zu nehmen.
Das Auswärtsspiel der U23 und der U19 werden im Livestream auf sporteurope.tv übertragen. Der Livestream wird präsentiert vom Nachwuchsförderer und Partner der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft. Alle Spiele könnt ihr im Liveticker in der SC DHfK FanApp unter dem Reiter "Vereinsergebnisse" verfolgen.
Das Spiel der U19 wurde an diesem Mittwoch, dem 18. Februar, in der Kleinen Arena Leipzig ausgetragen. Dabei trafen die Tabellennachbarn SC DHfK Leipzig und der Handball Sport Verein Hamburg aufeinander. Die Leipziger, die am Samstag im Auswärtsspiel einen Sieg feiern konnten, stehen in der Favoritenrolle.
Trainerstimme Thomas Kölblin
Gegen Hamburg morgen, das ist das verlegte Spiel wegen krankheitsbedingter Ausfälle, das wird ein sehr umkämpftes Spiel. Bei uns und auch bei Hamburg liefen die letzten paar Wochen nicht so gut, wie wir uns dies vorgestellt haben und waren sehr schwankend. Vor allem Hamburg hat schon ein paar Big Points gegen Magdeburg und auch ein enges Spiel gegen Burgdorf hingelegt. Von dem her sind wir gespannt, in welcher Konstellation sie morgen auftreten. Mit einem Kreisläufer oder vier Rückraumspielern, das heißt, das wird sehr spannend und deswegen hoffen wir, dass wir eine positive Serie starten können, um einfach den Anschluss an den 5. Platz halten zu können.
SC DHfK Leipzig- Handball Sport Verein Hamburg 38: 29 (21:18)
Torreicher Start in die Partie
Das Spiel beginnt vor 100 Zuschauern mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit und Torgefährlichkeit seitens der Leipziger, was den Gegnern den Einstieg in die Partie erschwert. Nach einem präzisen Schlagwurf von Rune Magnus Klecar zum 1:1 übernehmen die Grün-Weißen die Führung und behaupten diese über die gesamte Spielzeit von 60 Minuten. Die Leipziger nutzen geschickt die erste Welle und bestrafen den langsamen Rückzug der Gäste. So erzielt Felix Leon Illge über die schnelle Mitte das 2:1. Ein sicherer Abschluss von Marco Schmuck per Siebenmeter führt zum 5:2 in der 4. Minute. Nach einem weiteren direkten Anspiel an den Kreis und dem Ausbau des Vorsprungs auf 9:4 nehmen die Hamburger ihre erste Auszeit. Durch eine Umstellung in der Defensive finden sie eine Stabilität, die die Gastgeber vorerst stoppt. Beide Mannschaften zeigen in der ersten Halbzeit jedoch keine konstante Abwehrleistung, was die DHfK-Nachwuchsspieler in der zweiten Halbzeit ändern werden. Die Gäste können sich bis zur Halbzeitpause auf drei Tore herankämpfen, sodass der Spielstand nach 30 Minuten 21:18 beträgt.
In der zweiten Halbzeit erzielen die Hamburger leichte Tore aus den Fehlern der Leipziger. Mit einem 0:3-Lauf stellen sie auf 25:24 und erzielen damit den ersten Anschlusstreffer in der 35. Minute. Die Gastgeber haben zunehmend Schwierigkeiten im Abschluss, finden jedoch nach dem Torwartwechsel zwischen Janne Potschies und Jakob Thiele wieder ins Spiel. Louis Häfner netzt zum 29:26 ein, und Felix Leon Illge verwandelt erst mit dem Treffer an die Latte, der dann ins Tor springt (31:27/47.). Die Hamburger finden keine Lösungen in der Offensive, wodurch die letzte Auszeit in der 52. Minute genommen wird. Die Leipziger spielen mit vier Rückraumschützen die Partie zu Ende und siegen mit einem Vorsprung von neun Toren. Damit stehen die Leipziger weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz. Der beste DHfK-Schütze ist mit sechs verwandelten Treffern Anton Voß.
Trainerstimme Thomas Kölblin:
Wir haben die Serie mit zwei Siegen in Folge gestartet, dies war sehr gut für die Moral der Jungs. Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwergetan, vor allem in der Abwehr. Im Angriff war es sehr ordentlich, weil wir gute Lösungen gefunden haben. In der Abwehr standen wir nicht konsequent und haben noch viele Tore passiv von den Hamburgern bekommen. Das haben wir dann auch in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Wir haben dann ihr Tempospiel stoppen können. Von dem her waren es zum Schluss verdiente zwei Punkte und wir können mit breiter Brust nach Rostock fahren und hoffentlich die Serie mit drei von drei Siegen fortsetzen.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Potschies, Thiele, Hillgruber;
Häfner 4, Greilich, Klecar 5, Greiner 5, Illge 5, Sandeck, Voß 6, Schneider, Schmuck 5/2, Grunow 2, Busch 4, Schäfer, Kramm 2
Siebenmeter: 2/2 : 4/4
Strafminuten: 4: 6
Wir suchen zum 1.September 2026 eine/n engagierte/n FSJ (m/w/d) beim SC DHfK Handball! Sei dabei!
Wir bieten:
- Mitarbeit in einem freundlichen und engagierten Team
- Ein monatliches Taschengeld im Rahmen des FSJ
- Abwechslungsreiche Aufgaben in Kooperationsschulen und Verein
- Berufliche und persönliche Orientierung im Sportbereich
- Raum für eigenverantwortliches Arbeiten und eigene Ideen
- Begleitende Seminare/Fortbildungen im Rahmen des FSJ
- Einblicke in die Arbeit eines Handballbundesligisten
Deine Aufgaben:
- Unterstützung im Sportangebot an einer Grundschule (z. B. AGs, Bewegungsangebote, Unterstützung im Sportunterricht)
- Mitarbeit in der Geschäftsstelle/Verwaltung (Organisation, Kommunikation, ggf. Social Media)
- Mitgestaltung von Sportunterricht und Vereinssport (Training, Spieltage, Events)
- Aktive Mitarbeit bei Vereinsaktionen und Veranstaltungen
- Kreatives Einbringen in Vereinsstrukturen und Projekte
- Trainingsorganisation und Durchführung im Nachwuchs sowie Nachbereitung
Das bringst du mit:
- Interesse daran, Sport zu vermitteln und mit Kindern/Jugendlichen zu arbeiten
- Erfahrung im Handball ist wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich
- Motivation, Eigeninitiative und Zuverlässigkeit
- Teamfähigkeit und freundliches Auftreten
- Grundlegende PC-Kenntnisse (Word, Excel, PowerPoint)
Bewerbung an: m.albrecht@scdhfk-handball.de
Am sechsten Spieltag der B-Jugendbundesliga Meisterrunde A empfing die U17 des SC DHfK Leipzig die SG Narva Berlin zum richtungsweisenden Heimspiel. In der Kleinen Arena Leipzig trafen am Sonntagnachmittag zwei Mannschaften aufeinander, die in der bisherigen Meisterrunde noch auf ihr erstes großes Erfolgserlebnis warteten. Für die Leipziger galt es dabei vor allem, die deutliche 31:46-Niederlage gegen die Füchse Berlin aus der Vorwoche abzuschütteln.
Die Ausgangslage versprach eine Begegnung auf Augenhöhe, da beide Teams das Tabellenende unter sich ausmachten. Während die Gastgeber mit 0:10 Punkten auf dem sechsten Rang rangierten, reisten die Berliner als Tabellenfünfte an. Diese hatten zuletzt mit einem Unentschieden gegen Braunschweig ihren ersten Zähler verbucht (1:11 Punkte) und gingen somit mit einem minimalen psychologischen Vorteil in die Partie. Für den SC DHfK bot dieses direkte Duell die ideale Chance, die ersten Punkte der Meisterrunde einzufahren und den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen.
SC DHfK Leipzig- SG Narva Berlin
In der Partie vor 87 Zuschauern legen die Berliner einen besseren Start hin. Dabei haben die Leipziger ein gutes Rückzugsverhalten und Toni Sonntag sorgt für entscheidende Paraden. Allerdings haben die Gastgeber Schwierigkeiten, den Ball im Tor unterzubringen, was an einer guten Torwartleistung sowie an knappen Fehlwürfen liegt. In der 11. Minute haben die Gäste einen Vorsprung von drei Toren ausgebaut (3:6). Doch die Leipziger gehen bewusst in die Zweikämpfe und Franz Hamperl zieht den Siebenmeter, der erfolgreich von Karl Luis Viehmann ausgeführt wird (5:6/14.). Die folgende Führung geht jedoch erneut an die Berliner, die auch im Zeitspiel noch Lösungen finden (7:9/20.). Christopher Toth holt die erste Führung auf Seiten der Leipziger seit der dritten Minute (12:11/28.). Kurz vor dem Schluss der ersten Halbzeit netzt Jesko Ritter zum Ausgleich ein und die Mannschaften trennen sich mit einem Unentschieden in die Pause (13:13).
Nach dem Wiederanpfiff gelingt es Emil Wagawa nach einem Steal im Gegenstoß, das Tor zum 16:15 zu erzielen. In der zweiten Halbzeit kommt es zur Stabilisierung der Abwehr, wodurch die Leipziger einen Vorsprung ausbauen können (22:18/40.). Durch das Spiel über die erste Welle kann Leipzig ins Tempo gehen und sich die Lücken in der Abwehr der Berliner zunutze machen. So gelingt das Zuspiel von Mats Schneider zu Oskar Weber an den Kreis perfekt, der zum 25:20 abschließt (45.). Auf zwei Gegentore antworten die Leipziger mit einem 3:0-Lauf, da den Gästen der Zug zum Tor fehlt (30:24/52.). Durch eine Disqualifizierung erhalten die Grün-Weißen in der 59. Minute noch einen Siebenmeter, der von Theodor Schramm verwandelt wird (33:26). Beste DHfK-Schützen sind mit jeweils sieben verwandelten Treffern Emil Wagawa und Franz Hamperl.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Sonntag, Guretzky;
Denk 1, Eichler 4, Schneider 2, Wagawa 7, Schramm 1/1, Toth 2, Hamperl 7, Stricker 3, Weber 3, Fischer, Viehmann 3/1
Siebenmeter: 2/4 : 0/0
Strafminuten: 0 : 4