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Die erste Hälfte der Sommerpause neigt sich dem Ende entgegen. Seit knapp drei Wochen genießen die Handballer des SC DHfK Leipzig ihren wohlverdienten Sommerurlaub. Für vier Spieler, nämlich Franz Semper, Luca Witzke, Kristian Saeveras, Marko Mamic geht es allerdings schon bald los mit der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris.

Für die übrigen Profis des SC DHfK wird es dann ab Mitte Juli wieder erst. In exakt vier Wochen – am 18.07. – findet sich das neue DHfK-Team zum Media Day erstmals wieder in Leipzig zusammen. Einen Tag später hat Chefcoach Rúnar Sigtryggsson die erste Trainingseinheit angesetzt.

Ab dem 26. Juli duellieren sich die Grün-Weißen wieder mit anderen Mannschaften. Im Laufe der Saisonvorbereitung stehen bei den DHfK-Männern fünf Vorbereitungsspiele und ein Turnier auf dem Plan. Des Weiteren wird es zwei Trainingslager geben. Das erste große Highlight der Sommervorbereitung steigt dann am 10. August. Zum zehnten Mal wird der beliebte SC DHfK Handball Golf Cup ausgetragen und im Anschluss daran findet die Teampräsentation der Saison 2024/25 für alle Partner und Sponsoren statt.

Ein wichtiges Datum, welches sich DHfK-Fans ganz dick im Kalender vormerken sollten, ist der 24. August. Beim Tag des Handballs in Leipzig dreht sich einen kompletten Tag lang alles um den Handballsport. Zunächst werden sämtliche Nachwuchs- und Männermannschaften des SC DHfK ein Testspiel absolvieren, bevor dann am Abend die Profis ihre Generalprobe gegen den polnischen Meister & Pokalsieger Wisla Plock bestreiten.

Die Vorbereitungstermine im Überblick

18.07.  Media Day

19.07. Trainingsauftakt

26.07. Erstes Testspiel in Herzberg

29.07. - 31.07. Kurztrainingslager in Oberwiesenthal

07.08. Testspiel in Plauen gegen Aue (Sachsen Cup 2024)

09.08.  Testspiel in Waldheim gegen Dresden (Sachsen Cup 2024)

10.08.  10. SC DHfK Handball Golf Cup & Teampräsentation

11.08. - 15.08. Trainingslager in Hard (Österreich)

15.08. - 18.08. S-Cup in Altensteig

22.08. Testspiel in Ziegelheim gegen Erlangen

24.08. Tag des Handballs in Leipzig: Generalprobe gegen Wisla Plock (QUARTERBACK Immobilien ARENA)

05. - 08.09. Erstes Punktspiel in der DAIKIN HBL gegen den TVB Stuttgart (QUARTERBACK Immobilien ARENA)

Unter dem Leitsatz „Sport ist MehrWert!“ setzen sich der TeamSportSachsen e.V. und der
Landessportbund Sachsen e.V. für eine intensivere Würdigung sowie stärkere gesellschaftspolitische
Verankerung des organisierten Sports und der Vereine in Sachsen ein. Gemeinsam wurden sechs
Forderungen formuliert, welche auch im Rahmen des am 17. Juni in Dresden stattfindenden Sportgipfels durch die Vertreter thematisiert werden.

Sport bewegt. Sport verbindet. Sport zeigt Haltung. Sport leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Mehrwert – beispielsweise, wenn es um die Förderung des sozialen Zusammenhalts in Form von Teilhabe, Integration, Inklusion sowie Nachwuchsförderung oder die Entlastung des Gesundheits- und Sozialsystems durch Prävention- und Jugendarbeit geht. Nicht zuletzt ist der Sport als Wertevermittler auch für die innere Sicherheit sowie als Standortfaktor und Werbeträger von Relevanz für die gesamte
Gesellschaft.

Karsten Günther, Vorstandsvorsitzender TeamSportSachsen e.V.: „Für eine stärkere gesellschaftspolitische Verankerung des organisierten Sports im Freistaat haben wir als Verein sechs Forderungen aufgestellt und adressieren diese an die sächsische Landespolitik. Unser Ziel ist es, gerade auch in Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen im September 2024 in einen noch gezielteren Austausch mit Vertretern aus Politik und in der Folge natürlich auch der Verwaltung zu gehen, um die Kraft des Sports in und für den Freistaat voll zur Entfaltung zu bringen.“

Der TeamSportSachsen e.V. bündelt die Interessen von insgesamt 25 Profisportvereinen aus dem
Freistaat Sachsen
und verfolgt seit dem Zusammenschluss als Initiative im Jahr 2020 den Ansatz, sportartenübergreifend Knowhow auszutauschen.

Forderungen im Überblick

  1. Anerkennung des Sports als Pflichtaufgabe
    Stärkung der sächsischen Sportinstitutionen durch Gleichstellung des Sports in der politischen und gesamtgesellschaftlichen Betrachtung - sowohl rechtlich als auch personell und finanziell!
  2. Ausbau der Sportinfrastrukturen
    Ohne Sportstätten ist kein Sporttreiben möglich. Mit der Investition in moderne Sportstätten wird die Basis des Sporttreibens im Schul-, Freizeit-, Breiten- sowie im Nachwuchs- und Leistungssport geschaffen. Darüber hinaus benötigt es auch gezielte Sportstätteninvestitionen in Leuchtturmprojekte, um internationale Sportgroßereignisse nach Sachsen zu holen.
  3. Unterstützung von Sportförderern/Sponsoren
    Professioneller Sport und die Förderung des Nachwuchses funktionieren nur durch die finanzielle Unterstützung von Wirtschaftsunternehmen. Steuerrechtliche Vorgaben auf Bundes- und Landesebene für eben jene unverzichtbaren Sportförderer sind auf die Anwendbarkeit im Sport zu prüfen und anzupassen. Sportsponsoring sollte in der Betrachtung analog zu Spendengeldern als Beitrag für die Gesellschaft gewürdigt werden.
  4. Wertschätzung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements
    Das Ehrenamt ist die wichtigste Ressource im organisierten Sport und benötigt eine zielgerichtete Stärkung. Dies kann durch eine klare Strategie der Entbürokratisierung, der Gewährung von Bildungsfreistellung oder die Etablierung einer attraktiven Anerkennungskultur durch die staatlichen Institutionen geschehen.
  5. Förderung des aktiven Sporttreibens im Kindes- und Jugendalter
    Bewegung im Kindes- und Jugendalter hat maßgebliche Relevanz für eine gesunde Entwicklung. Wir setzen uns für regelmäßige und verpflichtende Bewegungsangebote im Kita- und Grundschulbereich sowie die Erarbeitung von Programmen zur Förderung zusätzlicher Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche, z.B. durch die Schaffung von Lehrer-Trainer-Stellen, ein.
  6. Bündelung der Interessen des Sports in einer interministeriellen Organisationseinheit
    Eine Bündelung der interministeriellen Zuständigkeiten in einer zentralen Organisationseinheit, die sich sowohl für den Breiten- als auch Leistungssport zuständig zeigt und als interministerieller Ansprechpartner fungiert, ist unabdingbar. Darüber hinaus sollte diese auch die Verantwortung für die Bewerbung, Durchführung und finanzielle Unterstützung von Sportgroßveranstaltungen in Sachsen tragen.

Mitteldeutschlands größter E-Commerce-Händler bleibt auch in der Saison 2024/25 Trikotsponsor des SC DHfK Leipzig. Relaxdays stärkt den DHfK-Handballern seit dem Jahr 2020 den Rücken. Nun geht die erfolgreiche Kooperation in die fünfte gemeinsame Spielzeit.

Das regional verwurzelte Unternehmen wurde 2006 von Martin Menz in Halle (Saale) gegründet. Für den DHfK-Trikotsponsor arbeiten mittlerweile knapp 500 Kollegen an sechs Standorten (u. a. Halle, Leipzig und Dresden) und das vielfältige Sortiment von Relaxdays besteht aus über 20.000 verschiedenen Artikeln aus den Bereichen Haus, Garten und Freizeit.

„Hinter uns liegt eine wirtschaftlich sehr herausfordernde Saison. Dank unserer Partner und Sponsoren haben wir es geschafft, trotz schwieriger Rahmenbedingungen die Spielzeit auch finanziell in sicherem Fahrwasser abzuschließen. Die Zusammenarbeit mit Relaxdays ist ein ganz wichtiges Puzzleteil für unsere wirtschaftliche Stabilität – und die Verlängerung als Trikotsponsor gibt uns großen Rückenwind, um weiterhin so stabil aufgestellt zu sein und unsere ehrgeizigen Ziele in der neuen Saison in Angriff zu nehmen“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

Martin Menz, Geschäftsführer von Relaxdays, ergänzt: „Wir sind stolz darauf, unsere Partnerschaft mit dem SC DHfK Leipzig fortzusetzen. Sowohl Relaxdays als auch der SC DHfK stehen für organischen, nachhaltigen Erfolg und konstanten Einsatz. Diese Werte verbinden uns und treiben uns an, immer wieder Höchstleistungen zu erbringen. Wir freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Saison gemeinsam mit dem SC DHfK Leipzig.“

Alfred Gislason nominiert zwei Leipziger für das Aufgebot zur Vorbereitung auf das olympische Turnier

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Männer geht mit 17 Spielern in die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2024. Bundestrainer Alfred Gislason gab am gestrigen Montag seinen Kader bekannt. Mit Linkshänder Franz Semper und Spielmacher Luca Witzke schafften es zwei Leipziger in das Aufgebot. Die Olympia-Vorbereitung beginnt am 30. Juni in Hennef.

„Ich freue mich natürlich sehr über die Nominierung. Es ist eine Bestätigung für meine harte Arbeit, die ich in der Rückrunde nach meiner Verletzung investiert habe. Bis Ende Juni werde ich nun versuchen, nach der langen Saison den Kopf ein wenig freizubekommen – um dann mit voller Energie in die Vorbereitung zu gehen“, sagt der Leipziger Mittelmann Luca Witzke. Auch sein Teamkollege Franz Semper freut sich über die Einladung und betont, dass es für ihn ein „Riesen-Traum“ wäre, mit zu den Olympischen Spielen nach Paris fahren zu dürfen. Für diesen Traum wird der 26-Jährige in der Vorbereitung alles geben.

DHfK-Trainer Rúnar Sigtryggsson beglückwünscht seine beiden Rückraumspieler: „Ich freue mich für Franz und Luca. Nach schwierigen Jahren in Flensburg ist es Franz gelungen, in Leipzig innerhalb von nur einem Jahr zu seiner alten Stärke zurückzufinden und er hat vielleicht sogar noch eine Schippe draufgelegt. Auch Luca hat sich stark zurückgearbeitet, nachdem es im Januar aufgrund einer Verletzung die Heim-EM verpasst hatte. Das hat er auch schon beim letzten Lehrgang der Nationalmannschaft unter Beweis gestellt, als er vom Bundestrainer nachnominiert wurde“, so Rúnar Sigtryggsson.

Bis zum 8. Juli muss sich Bundestrainer Alfred Gislason endgültig festlegen, mit welchen 14 Spielern er ins Turnier gehen wird und wie die drei Reserveplätze belegt werden. Nach diesem Termin sind aus dieser 14+3-Formation nur noch aus Verletzungsgründen Änderungen aus dem erweiterten 35er-Kader möglich.

In der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Paris bestreiten die DHB-Männer außerdem noch drei Testspiele gegen Frankreich (13. Juli), Ungarn (19. Juli) sowie Japan (21. Juli). Zum Olympia-Auftakt treffen die DHB-Handballer dann am 27. Juli auf Schweden. Die weiteren Gegner heißen Japan, Kroatien, Spanien und Slowenien. Die besten vier Teams jeder Vorrundengruppe erreichen die Viertelfinals, die ab dem 6. August in Lille ausgetragen werden.

Aufgebot für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele:

Tor: Andreas Wolff (KS Vive Kielce), David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Joel Birlehm (Rhein-Neckar Löwen)

Linksaußen: Lukas Mertens (SC Magdeburg), Rune Dahmke (THW Kiel)

Rechtsaußen: Christoph Steinert (HC Erlangen), Tim Hornke (SC Magdeburg)

Kreis: Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)

Rückraum Mitte: Juri Knorr (Rhein-Neckar Löwen), Luca Witzke (SC DHfK Leipzig), Marian Michalczik (TSV Hannover-Burgdorf)

Rückraum links: Julian Köster (VfL Gummersbach), Marko Grgic (ThSV Eisenach)

Rückraum rechts: Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf), Franz Semper (SC DHfK Leipzig) 

Mit 33:35 Punkten und einem Torverhältnis von 995:978 haben die Handballer des SC DHfK Leipzig die Saison 2023/24 auf einem versöhnlichen 8. Tabellenplatz der LIQUI MOLY HBL beendet. Geschäftsführer Karsten Günther und Chefcoach Rúnar Sigtryggsson ziehen ein insgesamt positives Fazit zur zurückliegenden Spielzeit.

Im Laufe der 34 Spieltage erlebten die Leipziger zwar eine Achterbahnfahrt und standen im Winter lediglich zwei Punkte über der Abschiedszone, doch insbesondere in der zweiten Saisonhälfte zeigte das Team eine sehr positive Entwicklung und präsentierte sich wesentlich gefestigter. 15:23 Punkte aus der ersten Saisonhälfte stehen 18:12 Punkten im Kalenderjahr 2024 gegenüber.

„Nach einer sehr guten Saisonvorbereitung sind wir nur mit 3:9 Punkten in die Saison gestartet und hatten große Probleme mit unserer Abwehr. Nachdem wir die Deckung umgestellt hatten und Marko Mamic reinkam, wurde die Abwehr deutlich stabiler und wir haben es dann geschafft, regelmäßig zu punkten. Auch Verletzungen wichtiger Spieler wie Moritz Preuss, Simon Ernst oder Luca Witzke konnten wir lange kompensieren, zum Ende des Jahres aber leider nicht mehr. Ab dem Auswärtsspiel in Eisenach gab es einen Bruch bei uns und sechs Niederlagen in Folge haben weh getan, sodass wir zu Beginn des Jahres bis auf Platz 16 durchgereicht wurden“, beschreibt Trainer Rúnar Sigtryggsson die erste Saisonhälfte. In der Winterpause haben wir uns hingesetzt, die Situation intensiv analysiert und uns u. a. dafür entschieden, die Rotation zu verkleinern. Es ist uns dann gelungen, eine sehr stabile Rückrunde zu spielen. Natürlich haben wir nicht immer gewonnen, aber die Leistungen waren deutlich konstanter. Ich bin sehr zufrieden, dass wir am Ende noch den achten Tabellenplatz erreicht haben“, so das Resümee von Rúnar Sigtryggsson.

„Wir hatten uns vor der Saison auf die Fahnen geschrieben, uns zu verbessern und eine Entwicklung nachzuweisen. Sportlich haben wir uns von Rang 11 auf Platz 8 verbessert, mehr Punkte als in der Vorsaison geholt und auch ein deutlich besseres Torverhältnis. Mit der Hinrunde waren wir natürlich überhaupt nicht zufrieden, aber im Jahr 2024 ist es uns gelungen, uns in sämtlichen Teamparametern zu verbessern und in allen Mannschaftsteilen weiterzuentwickeln. Es gehört auch zur Wahrheit, dass wir in Sachen Heimstärke noch nicht da sind, wo wir gern hinmöchten, aber genau darin liegt auch unser größtes Potential. Insgesamt war es zwar eine durchwachsene Saison, aber mit einer klaren Tendenz in die richtige Richtung und einem guten Kalenderjahr 2024. Darauf können wir aufbauen!“, zieht Geschäftsführer Karsten Günther Bilanz.

Neben der sportlichen Weiterentwicklung der Mannschaft kann der SC DHfK in der Spielzeit 2023/24 aber noch auf viele weitere Entwicklungsschritte und Meilensteine zurückblicken. So sorgte im Nachwuchs die Leipziger B-Jugend mit dem Einzug ins Finale der deutschen Meisterschaft für Furore. Dass in der kommenden Bundesliga-Saison sieben der 16 Kaderplätze mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs besetzt werden, ist ein weiteres Indiz für die hervorragende Jugendarbeit in der Leipziger Handball Akademie. Wirtschaftlich gelang es dem Club, trotz immenser Herausforderungen und steigender Kosten, die Saison in den schwarzen Zahlen zu beenden. Und auch für das große Zukunftsprojekt „Hallenneubau“ konnten im Laufe der Saison richtungsweisende Weichen gestellt werden. Nun steht aber erstmal die verdiente Sommerpause inkl. der Olympischen Spiele in Paris vor der Tür, wo sich vier Profis des SC DHfK Handball berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme machen dürfen.

Videobeitrag >>> Das Saisonfazit in voller Länge: https://www.youtube.com/watch?v=TeXcUMeiXDg

"Es tut so weh, weil es so geil war!" Der programmierende Handballstar, eine tiefgehende Freundschaft und alle Dateils zu seinem Wechsel nach Erlangen

In der neuesten Episode des SC DHfK Handball Podcasts wird eine besondere Geschichte erzählt, die nicht nur Sportfans anspricht. Moderator Patrick Fritzsche diskutiert mit den Gästen Maciej Gabala, einem langjährigen Spieler des SC DHfK Leipzig, und Jan Höppner von Simplias GmbH, wie tiefgehende Freundschaften über die Grenzen des Sports hinausreichen und dennoch tief mit ihm verwurzelt sind.

Maciej, der sich nicht nur auf dem Handballfeld einen Namen gemacht hat, sondern auch in der IT-Welt unterwegs ist, teilt seine Gedanken und Emotionen über seinen Abschied von Leipzig. Er spricht über die Herausforderungen und Chancen, die seine Karriere geprägt haben, und die starke Bindung, die er zu seinem Freund und Geschäftspartner Jan aufgebaut hat.

Jan, ein Unternehmer, der durch eine zufällige Begegnung im Park mit Maciejs Frau verbunden wurde, erzählt, wie diese Begegnung beide Familien zusammengebracht hat und wie ihre Freundschaft sich auch im Geschäftlichen bewährt hat. Durch ihre Verbindung konnte der polnische Nationalspieler seine Leidenschaft für die Programmierung vertiefen, was ihm half, sowohl auf dem Spielfeld als auch in der Softwareentwicklung zu wachsen.

Die Episode gibt Einblicke in die emotionale Welt des Profisports, wo Freundschaften oft eine lebenslange Unterstützung bieten und wie diese Beziehungen durch gemeinsame Interessen und Herausforderungen gestärkt werden. Maciejs Abschied von Leipzig ist nicht nur ein sportlicher Wechsel, sondern auch ein neues Kapitel in seinem Leben, das er mit der Unterstützung von Freunden und Familie angeht.

>>> Jetzt auf Spotify hören: https://open.spotify.com/episode/1mgFiAdVicOVqpecDCfx2x?si=QFjj9lG-TKa2sEGNmCrDZQ

Das war eine Saisonfinale aus dem Bilderbuch! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am letzten Spieltag der Saison einen 29:24-Heimsieg gegen die Rhein-Neckar Löwen gefeiert. Im 21. Aufeinandertreffen war es für Leipzig der vierte Sieg gegen den Deutschen Meister der Jahre 2016 und 2017. Durch den Heimerfolg verteidigten die körperkulturellen Handballer den 8. Tabellenplatz in der stärksten Liga der Welt. Doch nach Abpfiff wurde der Handballtag noch besser: In einer Gänsehaut-Zeremonie wurden die Spieler, die den Verein im Sommer verlassen, vor 6.000 Handballfans gebührend verabschiedet.

Schon zu Beginn des Spiels lag in der ausverkauften QUARTERBACK Immobilien ARENA bereits ein großartiger Saisonabschluss in der Luft. Die ersten beiden Leipziger Würfe von Viggó Kristjánsson und Matej Klíma landeten umgehend im Kasten der Löwen. Nach fünf Minuten sorgte Lucas Krzikalla, der gemeinsam mit Tim Matthes auf der Außenposition beginnen durfte, für die 4:2 Führung. Die Gäste aus Mannheim antworteten mit drei Toren innerhalb von 60 Sekunden und legten eine Minute später sogar noch einen Treffer drauf. Vier Tore in Folge bedeuteten nun ein 4:6 für die Löwen.

Dieser Rückschlag wurde von den Leipzigern aber umgehend korrigiert, denn auch der SC DHfK war in der Lage, viermal in Serie zu treffen. Luca Witzke besorgte nach zwölf Minuten das 8:6 für grün-weiß. Diesen Vorsprung gaben die Sachsen bis zum Ende der ersten Hälfte nicht mehr her und führten mitunter mit vier Treffern (14:10). Bis zum Seitenwechsel kamen die Rhein-Neckar Löwen aber wieder auf Tuchfühlung, sodass es mit einem 16:14 in die Halbzeit ging.

Auch in Hälfte zwei hatte die Leipziger Führung lange bestand, doch in der 43. Minute kamen die Mannheimer durch Tobias Reichmann dann doch zum 20:20-Ausgleich. Nun hätte die Begegnung kippen können, doch die DHfK-Männer ließen dies nicht zu.

Franz Semper knallte mehre Bälle in den Winkel, Staffan Peter & Lukas Binder blieben von außen treffsicher und Maciej Gebala holte in seinem allerletzten Spiel im DHfK-Trikot nochmal einen Siebenmeter heraus. Viggó Kristjánsson sagte danke und knallte den Strafwurf vorbei an David Späth ins Gehäuse – es war sein 200. Tor in dieser Bundesligasaison. Die Löwen konnten anschließend keine Krallen mehr zeigen und mussten sich am Ende verdient in Leipzig geschlagen geben. Mit 29:24 endete die Partie und die Saisonabschluss-Feierlichkeiten in der ARENA konnten eingeläutet werden.

SC DHfK Leipzig gegen Rhein-Neckar Löwen 29:24 (16:14)

Torfolge: 3:1, 4:6, 10:7, 13:9, 16:14, 21:21, 27:23, 29:24

SC DHfK Leipzig: Kristian Sæverås (11 Paraden), Pascal Bochmann (1 Paraden); Andri Rúnarsson 1, Simon Ernst, Luca Witzke 4, Lucas Krzikalla 1, Lukas Binder 3, Matej Klíma 2, Marko Mamic, Staffan Peter 4, Moritz Preuss 3, Oskar Sunnefeldt, Maciej Gebala, Tim Matthes, Franz Semper 4, Viggó Kristjánsson 7/2

RN Löwen: David Späth (14 Paraden); Niclas Kirkeløkke, Steven Plucnar, Juri Knorr 9, David Móré 1, Andreas Holst Jensen, Gustav Davidsson 1, Patrick Groetzki 2, Olle Forsell Schefvert, Tobias Reichmann 6/5, Ymir Örn Gislason, Jon Lindenchrone Andersen 1, Lion Zacharias, Jannik Kohlbacher 4

Strafzeiten: Leipzig 4 Min; RNL 6 Min;

Siebenmeter: Leipzig 3/2; RNL 6/5

Technische Fehler: Leipzig 5; RNL 12

Paraden: Leipzig 12; RNL 14

Zuschauer: 6.000 in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

Die Handballer des SC DHfK Leipzig bestreiten am Sonntag um 16:30 Uhr das letzte Saisonspiel. Zu Gast in der QUARTERBACK Immobilien ARENA sind die Rhein-Neckar Löwen.

Für den SC DHfK geht es darum, den achten Tabellenplatz zu sichern und sich von den Fans möglichst mit einem Heimsieg in die olympische Sommerpause zu verabschieden. Maciej Gebala, Oskar Sunnefeldt, Tim Matthes, Moritz Strosack, Mika Sajenev und Pascal Bochmann werden außerdem zum letzten Mal das grün-weiße Trikot tragen und nach der Begegnung in einer emotionalen Abschiedszeremonie gewürdigt.

Das Zuschauerinteresse für das Saisonfinale ist gigantisch. 5.900 Handballfans haben bereits ein Ticket für das letzte Saisonspiel erworben. Wer noch dabei sein will, muss sich ranhalten. Im Ticket-Onlineshop gibt es nur noch knapp 100 Eintrittskarten. Präsentiert wird das Saisonfinale von der Leipziger Gruppe, dem Hauptsponsor des SC DHfK Leipzig.

„Die Rhein-Neckar Löwen sind ein gefährlicher Gegner. Obwohl sie in dieser Saison nicht so konstant sind, haben sie einen sehr starken Kader und wir müssen uns selbst gut präsentieren, wenn wir am Sonntag gewinnen wollen. Für einen Sieg müssen sowohl unser Tempospiel als auch die Abwehr und Torhüterleistung stimmen, das werden wohl die wichtigsten Pfeiler für ein erfolgreiches Spiel sein. Und ganz klar, freuen wir uns auf die Stimmung in der ARENA, denn ein ausverkauftes Spiel ist nicht selbstverständlich. Wir möchten unsere Jungs mit einem letzten Sieg verabschieden“, sagt Leipzigs Top-Torschütze Viggo Kristjánsson im Namen seiner Mannschaft.

Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen bei den Top-Teams aus Magdeburg und Kiel wollen die Sachsen unbedingt verhindern, die Saison mit drei Niederlagen in Folge zu beenden. Im Rennen um Tabellenplatz acht haben die DHfK-Männer einen Zähler Vorsprung vor dem dahinter lauernden Handball Sport Verein Hamburg. „Mit den Rhein-Neckar Löwen kommt individuelle Qualität auf uns zu, die wir in Schach halten müssen. So einen Einbruch wie zuletzt in Kiel darf es nicht wieder geben und wir werden ein anderes Gesicht zeigen müssen. Es geht nochmal darum, alles zu zeigen und mit einem guten Gefühl in die Sommerpause zu gehen“, so Chefcoach Rúnar Sigtryggsson.

DYN und das DHfK-Fanradio übertragen die Begegnung wie immer live.

>>> Live bei DYN: https://bit.ly/3I2Ntra

>>> Live im DHfK-Fanradio: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/

Langjähriger Hauptsponsor Leipziger Gruppe präsentiert das große Saisonfinale

Von der Kita bis zum Spitzensport. Getreu dem Motto „Aus Leipzig für Leipzig“ engagiert sich die Leipziger Gruppe in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Umwelt sowie Forschung und Bildung. Und seit ganz vielen Jahren auch schon für den SC DHfK und sein Handball-Team. Auch in der kommenden Saison 2024/25 ist die Leipziger Gruppe verlässlicher Partner des Bundesliga-Handballs in Leipzig. Der Vertrag ist bis zum Jahr 2029 gültig und gibt beiden Partnern Planungssicherheit. Die Leipziger Gruppe agiert bereits seit 2010 als Haupt- und Trikotsponsor. Das L steht also somit auch für langjährige Loyalität - von der vierten Liga bis zu einem Top-Team der Bundesliga.

In der Halbzeitpause ist die Leipziger Gruppe auch Schirmheer der großen Ehrung von rund 200 Ehrenamtlichen und Nachwuchsspielern, die sich durch ihr geleistetes Engagement in der Saison 2023/24 verdient gemacht haben. Wer ebenfalls ehrenamtliche Projekte fördern möchte, hat über die Crowdfunding-Plattform der Leipziger Gruppe die Möglichkeit, Herzensprojekte zur Umsetzung zu bringen und dafür Geld zu sammeln. Alle Interessenten können sich am Leipziger Infostand in der FANZONE dazu beraten lassen.

Große Saisonabschlussparty nach Spielende

Direkt nach Abpfiff sollten alle grün-weißen Fans ihre Taschentücher bereithalten. Im feierlichen Rahmen der großen Verabschiedungszeremonie werden auf der Platte die sechs Abgänger Maciej Gebala, Oskar Sunnefeldt, Tim Matthes, Moritz Strosack, Mika Sajenev und Pascal Bochmann gebührend verabschiedet. Im Anschluss daran dürfen sich alle Gäste auf Freigetränke sowie die große Saisonabschlussparty in der ARENA freuen. Je nach Wetterlage steht auf dem Wirtschaftshof für die Kleinen eine Hüpfburg bereit; für das leibliche Wohl der Großen sorgen diverse Verpflegungsstände und der Mannschaftsbus lädt zur Besichtigung ein.

Außerdem findet nach dem Spiel die exklusive Verlosung eines kompletten getragenen Satzes an Mannschaftstrikots statt. An unserem Glücksrad beim Fanshop auf der Eventfläche erhalten alle Teilnehmer die Möglichkeit, für 5 € pro Dreh ein originales Mannschaftstrikot zu gewinnen. Der komplette Erlös kommt der SC DHfK Handball Akademie zugute.

Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben das letzte Auswärtsspiel der Saison beim THW Kiel mit 28:37 verloren. Vor mehr als 10.000 Zuschauern im Kieler Handball-Mekka boten die Leipziger dem Rekordmeister lange Zeit ordentlich Paroli. Zur Halbzeitpause lagen die Gäste aus Sachsen sogar mit 16:15 vorn. Mitte der zweiten Hälfte produzierten die Leipziger allerdings viel zu viele Fehler und erzielten in zehn Minuten nur ein Tor. So bogen die Kieler auf die Siegerstraße ein und spielten die Partie in der Schlussphase routiniert runter.

Die Auseinandersetzung begann direkt mit einem Hingucker, als Eric Johansson den ersten Angriff mit einem Kempa-Treffer vollendete. Leipzig zeigte sich davon allerdings unbeeindruckt und kam auch direkt ins Rollen. Binder, Peter und Kristjánsson hießen die ersten DHfK-Torschützen – und Leipzig führte nach dreieinhalb Minuten mit 2:3. In den folgenden Minuten wechselte die Führung hin und her. Nach einer Viertelstunde traf Pekeler zum 9:7 für die Hausherren, Ekberg netzte zum 10:8.

Dann kam die wohl beste Phase der Leipziger. Zweimal Klíma, Preuss und Kristjánsson besorgten innerhalb von drei Minuten einen 4:0-Lauf für Leipzig, sodass die Sachsen nun mit 10:12 in Front lagen. Kurz vor der Pause hatte Leipzig sogar die Möglichkeit, mit drei Toren zu enteilen, doch Kiel wusste dies zu verhindern und verkürzte zur Pause auf 15:16. Dennoch war die Führung für den SC DHfK Leipzig hochverdient, denn die Grün-Weißen hatten einfach viel weniger Fehler fabriziert.

Auch Halbzeit zwei begann vielversprechend. Luca Witzke versenkte den Ball im THW-Kasten – und auf der anderen Seite glänzte DHfK-Torwart Kristian Sæverås mit einer Doppelparade. So blieb es auch bis zum Zwischenstand von 22:22 eine völlig ausgeglichene Begegnung. Und dann lief beim SC DHfK Leipzig auf einmal überhaupt nichts mehr zusammen. Es reihte sich ein Ballverlust an den nächsten, hinzu gesellten sich mehrere Aluminiumtreffer und vergebene Großchancen. Zwischen der 40. und 50. Spielminute erzielte Leipzig nur einen mageren Treffer. Plötzlich führten die Kieler mit 28:23. Die Schwächephase der Leipziger war aber noch nicht zu Ende, sodass sich der Rückstand bis zum Abpfiff immer weiter vergrößerte. Besonders Niclas Ekberg hatte gut lachen. Der Rekord-Torschütze des THW Kiel erzielte in seinem letzten Heimspiel im THW-Trikot elf Tore. Mit 37:28 endete die Begegnung klar und deutlich. Kurios: Im gesamten Spiel hatten die Schiedsrichter Tobias Tönnies und Robert Schulze keine einzige Zeitstrafe verteilt.

„Ich bin etwas sprachlos. Wir haben hier 40 Minuten so ein gutes Spiel gemacht. Dieses deutliche Ergebnis fühlt sich am Ende gar nicht richtig an“, sagte Leipzigs Nationalspieler Franz Semper nach der Partie. Mit sieben Treffern war er der beste Leipziger Torschütze an diesem Abend und versprach: „Im letzten Spiel zu Hause werden wir für unsere Fans und die Spieler, die uns verlassen, nochmal alles reinwerfen!“ Das Saisonfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen wird am Sonntagnachmittag um 16:30 Uhr in der QUARTERBACK Immobilen ARENA angeworfen. Noch gibt es ca. 150 Resttickets:
>>> https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

THW Kiel gegen SC DHfK Leipzig 37:28 (15:16)

Torfolge: 2:3, 9:7, 10:12, 15:16, 18:19, 25:22, 31:24, 37:28

THW Kiel: Tomas Mrkva (9 Parade), Samir Bellahcene (6 Paraden); Sven Ehrig 1 Domagoj Duvnjak 2, Harald Reinkind, Magnus Landin 1, Petter Øverby 2, Steffen Weinhold 1, Patrick Wiencek, Niclas Ekberg11/4, Eric Johansson 7, Rune Dahmke 1, Karl Wallinius, Nikola Bilyk 1, Hendrik Pekeler 3, Elias Ellefsen á Skipagøtu 7

SC DHfK Leipzig: Kristian Sæverås (11 Paraden), Daniel Guretzky; Andri Rúnarsson 1, Simon Ernst 1, Luca Witzke 5, Lucas Krzikalla, Lukas Binder 3, Matej Klíma 3, Marko Mamic, Staffan Peter 3, Moritz Preuss 1, Oskar Sunnefeldt, Maciej Gebala, Tim Matthes, Franz Semper 7, Viggó Kristjánsson 4/1

Siebenmeter: Kiel 4/4, Leipzig 1/2

Strafzeiten: keine

Paraden: Kiel 15; Leipzig 11

Technische Fehler: Kiel 11; Leipzig 16

Zuschauer: 10.201 Handballfans in der Wunderino Arena

Noch knapp 2 Monate zum Start der Olympischen Spiele in Paris. Gemeinsam mit unserem Partner Allianz vermitteln wir in der Content-Serie „Road to Paris 2024“ verschiedene Eindrücke unserer Spieler auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2024!

Im dritten Teil der Serie geben unsere beiden Nationalspieler Kristian Sæverås (Norwegen) und Marko Mamić (Kroatien) persönliche Einblicke über die Bedeutung von Olympia, sprechen über ihre bisherigen olympischen Erfahrungen und blicken auf ihre Ziele für Paris! 

Die ausführlichen Interviews, sowie die ersten beiden Teile findet ihr auf unserem YouTube Channel: @dhfkhandball

Viel Spaß beim Anschauen!

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