„Die Verletzung ist sehr bitter für Jonas und ich hoffe sehr, dass er gestärkt aus der langen Verletzungspause hervorgehen wird. Wenn die kommende Saison beginnt, werden andere Spieler mehr Verantwortung übernehmen müssen, aber genau dafür sind wir ein Mannschaftssport und ich bin mir sicher, dass wir das Beste aus der Situation machen werden“, so U23-Cheftrainer Enrico Henoch.
Der Coach hat aber auch schon konkrete Pläne, wie er seinen Kapitän trotz der langwierigen Verletzung weiterhin im Teamtraining integrieren kann: „Wir werden Jonas in den Trainingsbetrieb einbauen und er soll unser Trainerteam im kommenden halben Jahr als eine Art zweiter Co-Trainer unterstützen, sodass er die ganze Zeit nah an der Mannschaft bleiben wird“, so Henoch.
Zugutekommen wird dem Rückraumspieler seine Erfahrung als Nachwuchstrainer, denn Jonas Hönicke betreut seit dieser Saison die E-Jugend der Allianz Handball Schule des SC DHfK Leipzig. Als Trainer verbuchte Hönicke mit seinen Jungs bis zum Saisonabbruch 16 Siege aus 16 Spielen in der Bezirksliga, der höchsten Spielebene in der Altersklasse U11.
Die Einheit am Donnerstag war aber nicht nur das letzte Mannschaftstraining der Saison, sondern auch das allerletzte gemeinsame Training mit Franz Semper und Raul Santos, die ab sofort in Flensburg bzw. Gummersbach neue sportliche Herausforderungen suchen. Routinier Philipp Müller absolvierte in dieser Woche sogar das offiziell letzte Mannschaftstraining als Profi-Handballer. Bereits in der vergangenen Woche hatte sich Kapitän Jens Vortmann von der Mannschaft verabschiedet und mit seiner Familie seine neue Wohnung in Oldenburg bezogen. Ab 01.07. steht der 32-Jährige für die kommenden vier Jahre beim Zweitliga-Aufsteiger Wilhelmshavener HV unter Vertrag.
„Ich hatte viereinhalb sehr intensive Jahre in Leipzig. Als Familie werden wir ohnehin immer eine besondere Beziehung zu dieser Stadt haben, weil unser Sohn hier geboren ist, wir uns immer wohl gefühlt und viele nette Leute kennengelernt haben. Sportlich waren für mich besonders die ersten zweieinhalb Jahre richtig toll. Dann hatte ich mir das Kreuzband gerissen und seitdem ging es etwas drunter und drüber. Ich habe sehr lange gebraucht, um wieder zurückzukommen, aber das war auch so gewollt, um die Verletzung vollständig auszukurieren. Ich bin sehr froh, dass ich beim SC DHfK eine so gute medizinische Betreuung genossen habe, seit dieser Saison wieder fit bin und keine nennenswerten Probleme mehr habe. Ich denke, dass ich noch einige Jahre auf einem guten Niveau Handball spielen kann“, so Jens Vortmann.
„Ich werde die Jungs hier natürlich vermissen, denn wir hatten als Team viel Spaß miteinander und haben uns auch auf dem Feld gut verstanden. Auch die tollen Fans werden mir besonders in Erinnerung bleiben. Ich glaube, ich habe kein einziges Auswärtsspiel erlebt, wo unser Fanclub uns nicht unterstützt hat. Insgesamt war es für mich zwar keine einfache Zeit in Leipzig, aber sie war sehr lehrreich und ich nehme daraus viel Erfahrung mit. Jetzt möchte ich mit Gummersbach wieder angreifen und mit dem VfL den Aufstieg forcieren“, sagt Raul Santos.
„Leipzig ist zu meiner Heimat geworden und ich habe hier inzwischen so viele Freunde. Ich bin seit der Jugend hier, habe in Leipzig begonnen, professionell Handball zu spielen und hier im Internat angefangen, selbstständig zu werden. Es gibt drei große Momente, die ich aus der wahnsinnig tollen Zeit in Leipzig besonders herausheben kann. Das war unser erster Deutscher Meistertitel in der B-Jugend. Das hat mich anschließend immer begleitet und unglaublich motiviert, weil es so ein riesiges Gefühl war, zusammen als Mannschaft einen Titel zu gewinnen. Wir haben dann auch in den beiden Jahren danach den Titel in der A-Jugend geholt. Als Zweites war es natürlich der Aufstieg in die 1. Bundesliga in meinem allerersten Jahr bei den Männern. Und dann noch das Final4 in Hamburg mit diesem unglaublichen Feeling, als wir als
Underdog gegen den THW Kiel von drei Fanlagern angefeuert wurden. Das war einfach ein grandioses Gefühl und hat Riesenspaß gemacht. Aber ich werde auch sehr vermissen, was hier immer bei den Heimspielen in der Arena abging und wie uns die Fans gepuscht haben, wenn es Spitz auf Knopf stand“, so Franz Semper, der sieben Jahre beim SC DHfK verbrachte und als erstes Leipziger Eigengewächs den Sprung in die A-Nationalmannschaft schaffte.
Neuzugänge vor Umzug nach Leipzig
Während Semper & Co dem SC DHfK Tschüss sagen, scharren auch schon die Neu-Leipziger langsam aber sicher mit den Hufen. Am vergangenen Wochenende rollte bereits der Umzugswagen aus Aalborg an. Die Spedition Zurek GmbH transportierte das Mobiliar des neue DHfK-Torhüters Kristian Saeveraas. Der 23-Jährige hat in Leipzig bei DHfK-Partner ImmVest Wolf GmbH eine Wohnung gefunden und durfte auch gleich erfahren, warum in Leipzig immer von einer Handballfamilie gesprochen wird, denn der Fanclub Feuerball L.E. half tatkräftig beim Einräumen der Möbel. „Ich möchte den Feuerbällen ein ganz großes Dankeschön aussprechen und freue mich schon sehr drauf, die DHfK-Fans kennenzulernen“, so Kristian Saeveraas. In vier Wochen wird der norwegische Nationalspieler dann selbst nach Leipzig kommen und seine neue Wohnung beziehen.
Und auch beim zweiten Neuzugang, dem dänische Nationalspieler Martin Larsen, laufen bereits die Umzugsplanungen. Der Rückraumspieler, der in Leipzig Franz Semper ersetzen soll, bezieht ebenfalls eine Wohnung der ImmVest Wolf GmbH. In der übernächsten Woche macht sich der Transporter der Spedition Zurek auf den Weg nach Frankreich. Auch diesmal haben die Fans des SC DHfK Leipzig wieder ihre Hilfe beim Einräumen zugesichert.
Aber durch den großartigen Zusammenhalt der Fans, Partner & Sponsoren und einer äußerst erfolgreichen "Mein Helden-Ticket"-Aktion konnten die Handballer des SC DHfK Leipzig diese Ausnahmesituation bisher gut meistern und sogar einen neuen Zuschauer-Saisonrekord aufstellen.
Mit den Lockerungen vieler Corona-Maßnahmen wächst mehr und mehr die Hoffnung, dass der geliebte Handballsport in der stärksten Liga der Welt möglichst bald wieder in den Arenen der Republik stattfinden kann und demzufolge steigt schon jetzt die Vorfreude auf die neue Saison, wo der SC DHfK Leipzig gemeinsam mit seinen Fans wieder viele emotionale Handballfeste in der QUARTERBACK Immobilien ARENA feiern möchte.
Unter dem Motto "Jetzt erst recht" trotzt die DHfK-Handballfamilie allen Ungewissheiten und startet deshalb bereits jetzt mit dem DAUERKARTEN-VORVERKAUF für die Saison 2020/21. Ab sofort können sich die Leipziger Handballfans die neue HELDEN-Dauerkarte sichern, die aktuell auf 500 Plätze limitiert ist.
Sollte es in der neuen Saison behördliche Zuschauerbeschränkungen geben, sind diese 500 Fans die ersten, die live bei allen DHfK-Heimspielen dabei sein dürfen, wenn es die behördlichen Beschränkungen zulassen. Im optimalen Fall sehen die Inhaber der HELDEN-Dauerkarte durch die Aufstockung der 1. Bundesliga sogar 19 statt bisher 17 Heimspiele – und das zum gleichen Preis der Vorsaison (ab 150 Euro ermäßigt bzw. 225 Euro für Vollzahler).
Diese stark limitierte HELDEN-Dauerkarte ist eine Fortsetzung der bisherigen Dauerkarte aber gleichzeitig auch eine Unterstützer-Dauerkarte. Alle Käufer verzichten im Falle von Geisterspielen oder bei Spielausfällen auf eine (anteilige) Rückerstattung und tragen mit ihrer Solidarität dazu bei, die wirtschaftliche Basis und damit die Zukunft des SC DHfK Handball zu sichern.
Dauerkartenbesitzer der Vorsaison genießen bis zum 30.6.2020 ein Vorkaufsrecht für die neue HELDEN-Dauerkarte und können sich zudem als Frühbuchervorteil über ein exklusives Sonderfanshirt freuen. Aber auch Neukunden können ab sofort einen Antrag auf eine HELDEN-Dauerkarte einreichen. Nach Ablauf der Vorkaufsfrist werden ab dem 01.07.2020 die Anträge aller Neukunden in Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.
Sichere Dir jetzt die exklusive Chance auf bis zu 19 Heimspiele, sei einer von aktuell maximal 500 möglichen Besitzern einer HELDEN-Dauerkarten und verfolge in der neuen Saison alle mit Zuschauern ausgetragenen Heimspiele live in der ARENA!
>>> Hier geht’s zum Dauerkarten-Antrag und weiten Infos: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/dauerkarten
In der zurückliegenden Spielzeit gehörte Oliver Seidler zum Bundesligakader des SC DHfK Leipzig, spielte aber vorwiegend für das Leipziger U23-Team in der 3. Liga Staffel Mitte. Dort erzielte er bei 18 Einsätzen 60 Tore. Seidler durchlief alle Ausbildungsstationen in Leipzig, holte mit dem SC DHfK sowohl in der B- als auch in der A-Jugend die Deutsche Meisterschaft und bestritt zehn Länderspiele für die Jugend-Nationalmannschaft (U19) sowie drei Auswahlspiele für die Junioren-Nationalmannschaft (U21).

„Ich habe hier in Leipzig das Handballspielen erlernt und von der E-Jugend bis in den Bundesligakader alle Stationen durchlaufen. Jetzt freue ich mich auf den nächsten wichtigen Schritt in meiner Entwicklung“, sagt Oliver Seidler über seinen Wechsel zum Zweitliga-Aufsteiger.
„Oli hatte in den letzten beiden Jahren sportlich eine große Aktie daran, dass wir in der vergangenen Saison den Klassenerhalt geschafft und in diesem Jahr mit Platz 5 eine richtig gute Platzierung erreicht haben. Ich denke, dass Oli mit seinen Qualitäten im Abwehrbereich und seinem inzwischen deutlich verbesserten Angriffsspiel bereit ist, den Schritt in die 2. Liga zu wagen. Mit Uwe Jungandreas wird er in Dessau außerdem einen Trainer haben, der über viele Jahre bewiesen hat, dass er mit jungen Spielern sehr gut arbeiten kann“, so Enrico Henoch, Chefcoach der Leipziger U23.
Neben einem positiven Saisonfazit des Trainerteams Haber/Putera und den emotionalen Abschiedworten von Franz Semper, Jens Vortmann und Raul Santos wurde beim virtuellen Saisonabschluss aber vor allem viel gelacht. Auch der der notwendige Sicherheitsabstand zwischen den Gesprächspartnern und Sport im Osten Moderatorin Stephanie Müller-Spirra, Hallensprecher Sascha Röser sowie Geschäftsführer Karsten Günther, die gemeinsam durchs Programm führten, taten der positiven Atmosphäre in der Gottschedstraße keinerlei Abbruch.

Am Ende der Show durfte nämlich so richtig gefeiert werden. Die Handballfamilie des SC DHfK Leipzig hat es tatsächlich geschafft, trotz der coronabedingten Ausfälle von vier Heimspielen, einen neuen Zuschauer-Saisonrekord aufzustellen. Die Fans hatten sich während der Liveshow nochmal mächtig ins Zeig gelegt beim Kauf der virtuellen „Mein Helden-Tickets“ und so wurde die alte Bestmarke von 73.287 aus der Vorsaison übertroffen. 73.474 Tickets standen am Ende der virtuellen Abschlussshow zu Buche, inzwischen steht das Heldenbarometer sogar bei 73.668 Tickets.
Durch die erfolgreiche Unterstützer-Aktion „Mein Helden-Ticket“ sowie den Verkauf der SC DHfK Gesichtsmasken waren zudem 21.987 Euro für den guten Zweck zusammengekommen. Die Leipziger Gruppe, Hauptsponsor des SC DHfK Handball, rundete die Spendensumme kurzerhand noch auf 26.000 Euro auf, sodass die grün-weißen Handballer nun einen Spendenscheck von je 13.000 Euro an die Leipziger Kinderstiftung und das Kinderhospiz Bärenherz übergeben werden.
„Unsere Fans haben uns nicht nur durch die Saison getragen, sondern auch durch die wirklich schwerste und herausfordernde Zeit, die wir bisher hatten. So viele Leute sind für uns zum Helden geworden, wir haben einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt, richtig viel Gutes getan und vor allem als DHfK-Familie zusammengestanden. Ich möchte dafür ein riesiges Dankeschön sagen an unsere Fans, Sponsoren, die Mannschaft, das Trainerteam und unsere Geschäftsstellenmitarbeiter. Auch wenn es ungewöhnlich war, bin ich sehr stolz, dass wir gemeinsam so einen Saisonabschluss feiern durften und überzeugt, dass wir uns bald wieder in unserer ARENA sehen können“, so Geschäftsführer Karsten Günther, der an diesem Abend nicht nur als Barkeeper fungierte, sondern im Anschluss noch ein kleines Versprechen wahrmachte. Im Konfettiregen robbte der DHfK-Chef durch die Vodkaria. „Die Robbe“ war eine der beliebtesten Mitmachübungen aus der digitalen Sportstunde „Sport frei!“ des SC DHfK Leipzig, die während des Corona-Lockdowns tausende Kinder begeistert hatte.
Karsten Günther war aber nicht der einzige Protagonist an diesem Abend, der als Dank für den geknackten Zuschauerrekord noch eine Performance auspackte. Per Onlinevoting hatten sich die Leipziger Fans gewünscht, dass Kapitän Alen Milosevic und Lucas Krzikalla ihre Gesangskünste zum Besten geben müssen, sollte der Rekord fallen. Und so traten die beiden Publikumslieblinge als Superhelden verkleidet vor die Kamera und schmetterten zum großen Showfinale den Heldensong „Holding Out for a Hero“ von Bonnie Tyler.
>>> Impressionen der Auftritte von Karsten Günther, Alen Milosevic und Lucas Krzikalla
Darüber hinaus konnten zuvor alle Zuschauer bei der Versteigerung der Originaltrikots von Franz Semper, Jens Vortmann, Rauls Santos und Philipp Müller während der Liveshow fleißig mitbieten. Mit einem Gebot von je 500 Euro sicherte sich Michael Frühauf von Phönix Industriedienstleistungen gleich drei Spielertrikots. Das Dress von Philipp Müller, der an diesem Abend seine lange Handballkarriere beendete, dem SC DHfK Leipzig aber als Sportkoordinator erhalten bleibt, ging sogar für 650 Euro weg, an Jan Braun von der Schöne & Braun Rechtsanwaltspartnerschaft.
>>> Videobericht über den Saisonabschluss des SC DHfK Handball in der ARD-Mediathek
>>> Die komplette virtuelle Saisonabschlussparty im Re-Live
Drei Spieler haben zwar am vergangenen Freitag offiziell „Tschüss“ gesagt, doch auf eine kleine Überraschung dürfen sich die Leipziger Handballfans noch freuen: Bevor sie Leipzig in Richtung Flensburg, Wilhelmshaven und Gummersbach verlassen, haben sich Franz Semper, Jens Vortmann und Raul Santos noch auf eine kleine Tour durch Leipzig begeben und ihre Zeit in unserer Stadt Revue passieren lassen. Von Montag bis Mittwoch zeigt der SC DhfK Handball jeweils um 19 Uhr auf seinen Socia-Media-Kanälen eine Folge der "BMW Abschlussfahrt". Am Steuer sitzt übrigens der künftige Sportkoordinator Philipp Müller.
Der SC DHfK Handball hat sich zum Abschluss der Saison, welche die Leipziger Handballer in der stärksten Liga der Welt auf Tabellenplatz 8 beendet haben, ein ganz besonderes Rahmenprogramm ausgedacht, an dem alle Fans zu Hause vor dem Bildschirm teilhaben können.
Los geht es um 18 Uhr! Der SC DHfK Handball zeigt auf seiner Facebookseite das Saisoneröffnungsspiel vom 25.08.2019 gegen die Füchse Berlin im Re-Live. Der Clou: Kommentiert wird die komplette Begegnung von der Bundesligamannschaft höchstpersönlich. Jeweils zwei Spieler kommentieren die Partie gemeinsam mit Sportreporter Thomas Kunze, unterhalten sich dabei aber auch über die aktuelle Zeit und gehen natürlich auch auf die Fragen ein, die bei Facebook während der Übertragung von den Zuschauern in den Kommentaren gestellt werden können. Während des Livestreams, der präsentiert wird vom BMW Werk Leipzig und produziert von Medienpartner Leipzig Fernsehen, wird mit Ausnahme der Spieler, die den SC DHfK verlassen, die komplette DHfK-Mannschaft zu hören sein und mit den Fans interagieren.
Die Bundesliga-Profis Franz Semper, Jens Vortmann, Raul Santos und Philipp Müller sind dann ab 20 Uhr die Hauptdarsteller bei der großen virtuellen Abschlussparty. Die Saisonabschlussshow mit den Spielerverabschiedungen inkl. Trikotversteigerung, Aus- und Rückblick mit dem Trainerteam, Live-Interaktion zwischen Fans und Mannschaft sowie dem Zuschauer-Saisonrekordversuch wird übertragen auf den Facebookseiten vom SC DHfK Handball und Sport im Osten, auf www.mdr.de sowie der SpiO-App.
Moderatorin Stephanie Müller-Spirra, Hallensprecher Sascha Röser und Geschäftsführer Karsten Günther führen durch ein buntes Programm und werden mit Sicherheit dafür sorgen, dass die Emotionen hochkochen, wenn die „Tschüss-Sagenden“ ein letztes Mal in Leipzig vor das Mikrophon und die Kamera treten. Über die Kommentarfunktion bei Facebook können zudem alle Fans ihre Gebote abgeben, um die original Spielertrikots der Abgänge zu ergattern.
Und auch das Heldenbarometer soll an diesem Abend glühen! Fans, die während der Live-Show „Mein Helden-Tickets“ erwerben, erhalten ihren Heldenausweis signiert von einem der Protagonisten vor Ort (Chefcoach André Haber, Kapitän Alen Milosevic sowie Philipp Müller, Franz Semper, Jens Vortmann und Raul Santos) – bei den Letztgenannten zweifelsfrei die letzte Chance dieser Art. Wer am Freitagabend die "Helden-Kategorie" SUPERHELD kauft und in Leipzig wohnt, bekommt sein Heldenpaket mit vielen Prämien und Überraschungen sogar von einem DHfK-Bundesligaprofi persönlich zugestellt.
Da das Heldenbarometer einen Tag vor der großen Show bereits bei 72.259 Tickets steht, könnt am Freitag sogar der bisherige SC DHfK Zuschauer-Saisonrekord fallen (73.287). Sollte es den Leipziger Fans tatsächlich gelingen, können sie einen echten Brüller erleben. Alen Milosevic und Lucas Krzikalla haben sich bereit erklärt, im Falle einer erfolgreichen Rekordjagd ihr Gesangstalent zum Besten zu geben und am Ende der Liveshow vor sicher tausenden Zuschauern an den Bildschirmen einen Heldensong zu singen.
Jetzt mitmachen, Held werden und zum Zuschauerrekord beitragen: www.scdhfk-handball.de/heldenticket
Wenn der Zuschauerrekord fallen sollte, dürfen zwei wichtige soziale Einrichtungen mitjubeln. Von jedem verkauften oder umgewandelten „Mein Helden-Ticket“ und von jeder verkauften SC DHfK Gesichtsmaske (ab sofort zum Sonderpreis von 10 Euro erhältlich) werden nämlich je 50 Cent an die Leipziger Kinderstiftung sowie das Kinderhospiz Bärenherz gespendet. Die stattliche Spendensummer, die bereits jetzt knapp 20.000 Euro beträgt, übergibt der SC DHfK Leipzig gemeinsam mit Hauptsponsor Leipziger Gruppe am Ende der Show.
Künftig wollen die DHfK-Handballer zwei handballspezifische Halleneinheiten pro Woche absolvieren, um bereits jetzt dem Verletzungsrisiko für die Zeit nach der Corona-Krise vorzubeugen. „Uns geht es vorwiegend um Verletzungsprophylaxe. Ich finde es wichtig, einige handballspezifische Bewegungen in der Halle abzubilden, um beispielsweise Schulterverletzungen vorzubeugen. Auch der Hallenuntergrund spielt dabei für mich eine wichtige Rolle, denn das ist schließlich der Untergrund, auf dem die Jungs ihre Wettkämpfe bestreiten“, so Chefcoach André Haber.

„Wir waren in den vergangenen Tagen in sehr engem Austausch mit dem Sportamt sowie dem Dezernat Umwelt und Sport, die gerade eine Vielzahl an Herausforderungen zu bewältigen haben. Darum bin ich sehr dankbar, dass die Details zur Wiederaufnahme des Hallentrainings so zügig geklärt werden konnten und unsere Jungs heute endlich wieder auf der Platte stehen durften“, sagt Geschäftsführer Karsten Günther.
Noch nicht wieder anwesend beim Training im Mannschaftsverbund sind momentan noch Marco Mamic und Patrick Wiesmach, die sich derzeit in ihren Heimatländern Kroatien bzw. Dänemark fit halten.
DHfK-Partner VERBIO stellt Desinfektionsmittel für DHfK-Handballer
Die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG hat eine Produktion zur Herstellung von Hand- und Flächen-Desinfektionsmittel eingerichtet, um während der Corona-Pandemie zur Bedarfsdeckung beizutragen. Zur Realisierung des Wiedereinstiegs in den Trainingsbetreib stellt VERBIO jedem Spieler des SC DHfK Handball eine persönliche Flasche verbioSept zur Verfügung.
Auch weitere Partner und Sponsoren des SC DHfK Leipzig nutzen bereits die Hand- und Flächen-Desinfektionsmittel von VERBIO. Wer Desinfektionsmittel für sein eigenes Unternehmen bestellen möchte, kann dies über die Corona-Hilfsbörse www.coronahilfe.scdhfk-handball.de
Die Erlöse kommen wiederum den Handballern zugute: Für alle verkauften Kanister innerhalb des Sponsorennetzwerks der SC DHfK Handball unterstützt VERBIO die Aktion „Mein Helden-Ticket“ und hat bereits zahlreiche Heldentickets erworben. Alle Infos zur Aktion: www.scdhfk-handball.de/heldenticket
An alle Freunde und Besucher der Galopprennbahn Scheibenholz werden unter www.scheibenholz.com symbolische Tickets für den Aufgalopp der Herzen verkauft. Auch die Handballer des SC DHfK Leipzig beteiligen sich an der Aktion zum Erhalt der Rennanlage. Umgekehrt hatte bereits vor einigen Wochen auch Scheibenholz-Geschäftsführer Alexander Leip den SC DHfK Handball mit dem Kauf von virtuellen Handballtickets bei der Aktion „Mein Helden-Ticket“ unterstützt.
Am 1. Mai werden alle Fans außerdem unter www.facebook.com/scheibenholz auf eine emotionsreiche virtuelle Reise durch die letzten Jahre Aufgalopp mitgenommen. Zudem sendet der SC DHfK Handball am Freitagvormittag um 10 Uhr auf seinen Social-Media-Kanälen eine Sonderfolge der digitalen Sportstunde zum Mitmachen: https://youtu.be/eVyHKkMxWCw
„Den SC DHfK und das Scheibenholz verbinden jetzt schon eine langjährige Freundschaft. Wir unterstützen uns gegenseitig bei verschiedenen Events, unsere Maskottchen treten öfters gegeneinander an und auch ich war schon häufig Gast beim Aufgalopp am 1. Mai. Ich bin sehr dankbar, dass Alex Leib schon zum DHfK-Helden geworden ist und hoffe, dass sich viele Leute die symbolischen Tickets für den Aufgalopp holen, damit der Rennverein und die Rennbahn erhalten bleiben, wo wir uns möglichst alle im kommenden Jahr zum Aufgalopp wieder sehen können“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.
Matthias Macht, Referent für Sponsoring bei der SSG Leipzig und früherer DHfK-Sponsor, unterstützt im Namen der Schwimmer die Aktion „Mein Helden-Ticket“ als Superheld. Die entsprechende Heldenurkunde an die Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig wurde am Mittwochvormittag von Geschäftsführer Karsten Günther in der Schwimmhalle übergeben.
„Wir als Ingenieurbüro, welches in der Baubranche tätig ist, sind zurzeit zum Glück noch nicht so stark von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Neben unserer Hilfe, die der SSG Leipzig zugutekommt, haben wir uns jetzt entschieden, auch die Heldenaktion der DHfK-Handballer zu unterstützen, die gerade versuchen, mit dem Verkauf von Heldentickets die finanziellen Engpässe, die durch den Saisonabbruch entstanden sind, etwas zu kompensieren. Mit diesem Engagement wollen wir aber auch die beiden Sportarten zusammenbringen, denn der Hochleistungssport in Leipzig ist eng miteinander verbunden. Sobald das wieder möglich sein wird, werden wir deshalb eine spannende Challenge zwischen Handballern und Schwimmern veranstalten“, so Matthias Macht.
„Die Situation ist für alle sehr speziell, aber wir sind froh, dass unsere Spitzensportler inzwischen wieder ins Wasser dürfen. Genau wie einige unserer Schwimmer hätten auch ein paar Jungs vom SC DHfK Handball in diesem Jahr gute Chancen gehabt, zu den olympischen Spielen zu fahren. Wir als Schwimmteam waren schon bei einigen Handballspielen in der Arena zu Gast und von der Stimmung sehr angetan. Ich wünsche den Handballern viel Erfolg bei ihrer Heldenaktion und freue mich schon sehr auf unseren gemeinsamen Wettstreit“, sagt Schwimmtrainer Frank Embacher, der in seiner Trainerlaufbahn unter anderem Paul Biedermann zum Weltmeister formte.
„Die Corona-Krise stellt uns vor viele Herausforderungen, aber sie bringt auch ganz viele positive Dinge zutage. Die Solidarität der Sportfamilie wächst von Tag zu Tag. Ich freue mich sehr über die Unterstützung unserer Heldenaktion und durch die Firma Fassadentechnik Matthias Macht und hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis wir unser gemeinsames Event austragen können, denn das wäre gleichbedeutend, dass wir auch endlich wieder in die Halle dürfen und zur Normalität zurückkehren, so Karsten Günther , der im Rahmen der Heldenurkunden-Übergabe auch 25 SC DHfK Gesichtsmasken an die Schwimmer der SSG Leipzig übergab, die sich sehr über die Spende freuten.
Wie der Wettkampf zwischen Handballern und Schwimmer aussehen könnte, erklärt Matthias Macht: „Es wäre natürlich ungerecht, wenn die Handballer gegen die Schwimmer schwimmen oder sich die Schwimmer im Handball mit den DHfK-Jungs messen. Darum haben wir uns überlegt, in einem Mix aus beiden Sportarten ein Wasserballspiel SC DHfK Leipzig gegen SSG Leipzig auszutragen und daraus mit weiteren Aktionen ein rundes Event zu stricken. Wir haben hier in der Schwimmhalle Platz für 299 Zuschauen und es wäre großartig, wenn wir die Halle voll kriegen und daraus eine Art Heldenaktion für die Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig machen.“
Die U23-Handballer des SC DHfK Leipzig beenden die Saison 2019/20 in der 3. Liga Staffel Mitte nach der Quotientenregel auf einem hervorragenden 5. Tabellenplatz. „Es ist erstmal gut, dass nun für alle Mannschaften Klarheit herrscht. Es ist in meinem Augen die richtige Entscheidung und vollkommen nachvollziehbar. Auch wenn uns die Entscheidung unsere Sportart entzieht, sind andere Sachen gerade wichtiger als Handball“, so U23-Cheftrainer Enrico Henoch.
Sportlich zieht der Leipziger Trainer ein sehr positives Fazit aus der vorzeitig beendeten Spielzeit. „Der 5. Tabellenplatz ist ein sehr gutes Ergebnis. Wir haben uns gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert und uns vor allem bei den Heimspielen sehr gut präsentiert. Ich bin mit der Entwicklung meiner Mannschaft sehr zufrieden und mit dem tolle Saisonergebnis haben sich die Jungs für ihre guten Trainingsleistungen belohnt“, sagt Trainer Enrico Henoch, der auch schon auf die kommende Spielzeit blickt. „Wir gehen davon aus, dass in der kommenden Saison die Staffeln erweitert werden und die Abstiegsregelung angepasst wird. Im Umkehrschluss bedeutet das für uns, dass wir mehr Spiele bestreiten werden, was für unsere junge Mannschaft gut ist. Allerdings werden wir uns dann auch auf einen noch härteren Abstiegskampf in der Liga einstellen müssen.“
U23-Mannschaft verzichtet auf Gehalt
Wie zuvor schon die Profi-Mannschaft des SC DHfK Handball hat sich nach dem Saisonabbruch auch die Leipziger U23-Mannschaft dazu bereit erklärt, den Verein in der angespannten Situation zu entlasten. Die Drittliga-Handballer werden in den Monaten Mai und Juni auf ihre Gehälter verzichten.
„Uns allen im Team ist bewusst, dass wir uns in einer absoluten Ausnahmesituation befinden. Aus diesem Grund haben wir als U23-Mannschaft dem Gehaltsverzicht einstimmig zugestimmt. In allererster Linie wollen wir dem Verein damit helfen, um den Drittliga-Handball in Leipzig weiter abzusichern. Außerdem ermöglicht uns der SC DHfK, innerhalb des Sponsorennetzwerks anderweitig tätig zu werden. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt und stehen auch jetzt weiter geschlossen als eine große Familie zusammen“, so Kapitän Jonas Hönicke.
„Ich freue mich, dass auch die Spieler der U23 ihren Teil beitragen, der Verein in der Corona-Krise zu unterstützen. Ich weiß, dass es für die Jungs eine schwere Situation ist und hoffe, dass wir zeitnah wieder gemeinsam in der Halle stehen dürfen“, so Coach Enrico Henoch.
„Unsere Vereine der 3. Liga und Jugend-Bundesliga haben an ihren Standorten keine Möglichkeit, den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen und können in der Folge auch keine Spiele austragen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbund. „Die Saison in der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga abzubrechen, ist aufgrund der Corona-Pandemie und mit Blick auf die weiter dringend erforderliche Reduzierung der Zahl neuer Infektionen eine notwendige und richtige Entscheidung. Leicht gefallen ist uns dieser Schritt nicht, aber angesichts der Corona-Pandemie und der gesundheitlichen Risiken haben Vernunft und Verantwortung unser Handball-Herz überstimmt.“
Derzeit sind Großveranstaltungen bis zum 31. August verboten, aktuell gelten noch Einschränkungen für den gesamten Sportbetrieb. Mark Schober appelliert: „Wir müssen jetzt alle miteinander daran arbeiten, dem Handballsport nach der Corona-Pandemie einen erfolgreichen Neustart zu ermöglichen.“