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In jedem Fall sind es nur sportliche Schlagzeilen, die der SC DHfK produziert, während anderswo erhebliche Unruhe herrscht. In Erlangen, Melsungen und bei den Rhein-Neckar Löwen wurden Habers Cheftrainer-Kollegen entlassen. Dabei war aus Nordhessen noch kurz vorher zu hören, dass Heiko Grimm ein Ultimatum von drei Spielen gesetzt würde. Aber nach dem Remis am Wochenende beim Vorletzten Ludwigshafen zogen die MT-Verantwortlichen ihre Entscheidung vor.

In Mannheim übernimmt mit Martin Schwalb überraschend ein alter Bekannter das Amt von Kristjan Andresson. Er kehrt nach fast sechs Jahren Pause ins Trainer-Geschäft zurück.

Das hätte sich der bisherige Sky-Experte und Berater des Zweitligisten HSV Hamburg, mit dem er unter anderem die deutsche Meisterschaft (2011) und die Champions League (2013) gewann, schon früher vorstellen können. Ein passendes Angebot wurde ihm aber nicht unterbreitet. Dass der 193-fache Nationalspieler gerne Bundestrainer geworden wäre, gilt als offenes Geheimnis. Doch nach dem Rücktritt von Dagur Sigurdsson fiel 2017 die Wahl bekanntlich auf Christian Prokop, dessen Entlassung unter vielen Fans nach wie vor heftig diskutiert wird.

Ein Wunder ist das nicht, denn was sich der Deutsche Handball-Bund in dieser Angelegenheit leistete, dürfte nahezu beispiellos sein und noch eine Weile nachklingen. Wer seinem Bundestrainer nach vorherigen Treueschwüren nur wenige Tage später die Rote Karte zeigt, der wirkt nicht nur unglaubwürdig, der ist es auch. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Hier wird nicht etwa die Qualität von Prokop-Nachfolger Alfred Gislason infrage gestellt, die ist über jeden Zweifel erhaben. Wenn aber über Nacht Absprachen nichts mehr wert sind, herrscht nur noch Fassungslosigkeit.

Minden, nächster Gegner der Leipziger, hat zuletzt ebenfalls für Aufsehen gesorgt, in positiver Hinsicht. Ende des letzten Jahres wurde ihre legendäre Kampa-Halle wegen bau- und brandschutztechnischer Mängel geschlossen, und die Spiele müssen nun im benachbarten Lübbecke ausgetragen werden. Das hat die Mannschaft von Trainer Frank Carstens sehr gut bewältigt, in ihrer neuen Umgebung ist sie noch ungeschlagen. Die bisherigen beiden Heimspiele gegen Göppingen (27:26) und die Füchse (30:25) wurden gewonnen. Es gibt nicht viele Teams, die  die Berliner in dieser Saison zweimal bezwangen, Minden gehört dazu.

Der Hinspiel-Auftritt des SC DHfK Ende August in Minden ist deshalb noch in guter Erinnerung, weil der Verlauf einer Fieberkurve glich. Zunächst lagen die Sachsen 1:8 zurück, um am Ende 25:21 zu triumphieren. Vor allem dank der zehn Tore von Franz Semper und ihres ehemaligen Mindeners im Tor. Joel Birlehm erwischte einen Sahnetag, wovon ich allerdings nichts mehr mitbekam. Aus Enttäuschung hatte ich angesichts des hohen Rückstandes die Sky-Übertagung beendet - und diesen Schritt natürlich bitter bereut. Ich habe mich danach nie wieder vorher ausgeklinkt, also auch nicht aus der Übertragung aus Magdeburg. Man ist ja lernfähig. Die Rückkehr-Qualitäten des SC DHfK wurden 2019/20 schließlich zu seinem Markenzeichen.

Erstellt von Winfried Wächter

Ob ein kleines Match an der Spielkonsole zwischen Fans und Spielern, Duelle am Tischkicker oder einfach nur der ein oder andere Smalltalk: Die komplette Bundesligamannschaft des SC DHfK Leipzig stand vier Stunden lang für Autogramme, Fotos und Gespräche zur Verfügung und präsentierte sich bestens gelaunt, nahbar und „zum Anfassen“.

„Für uns ging es heute darum, Spaß zu haben, viele Fotos zu machen und einfach den Tag mit den Fans zu genießen“, sagte Rechtsaußen Lucas Krzikalla. „Es ist einfach eine tolle Aktion, mal mitten unter die Leute zu kommen, denn so eine Chance hat man natürlich während eines Spiels nicht“, freute sich auch Nationalspieler Franz Semper über die gelungene Abwechslung.

Einen ähnlichen Eindruck hatte auch sein Positions-Kollege Gregor Remke: „So mit den Fans zu interagieren funktioniert bei den Heimspielen leider nicht. Heute konnten wir uns die Zeit auch wirklich mal nur für die Fans nehmen. Es war einfach ein toller Tag für uns“.

Verstärkung erhielten die DHfK-Handballer beim Fanfest außerdem durch gleich drei Maskottchen. Handball- Leopard BalLEo hatte seine Kumpels Buddel vom Freizeitpark BELANTIS und den Ili-Biber von Getränkepartner Ileburger SACHSEN QUELLE mit im Schlepptau, die zusammen mit dem Showcolate Danceteam für echte Hingucker sorgten. Tolle Preise gab es zudem beim Fanquiz vom DHfK-Veranstaltungspartner BLT-Sonnek zu gewinnen.

„Wenn man sieht, wie toll dieses Fanfest angenommen wurde, lacht einem das Herz. So eine Veranstaltung ist nicht nur aus Marketingsicht wertvoll, sondern baut eine ganz tolle Bindung zu unseren Fans auf. Großes Dankeschön an die Höfe am Brühl, dass sie uns das ermöglicht haben und die vielen Partner, die uns hier so tatkräftig unterstützt haben“, freut sich Geschäftsführer Karsten Günther.

Die Handballer des SC DHfK Leipzig sagen DANKE an alle Besucher und Unterstützer:
Höfe am Brühl, BLT-Sonnek, Leipziger Gruppe, DHL Hub Leipzig, VERBIO AG, LUKAS Bäcker Leipzig, Ur-Krostitzer, Ileburger Sachsen Quelle, Kindermobil24, BELANTIS - Das AbenteuerReich, Hot Dog King, REWE, Champions Bar des Marriott Leipzig, mk24 Werbeagentur, urbanite, Showcolate - Dance Team des SC DHfK Leipzig e.V., dem Fanclub Feuerball-L.E. und der Stehplatzbande.

Erstellt von JW

Der derzeitige Tabellenführer der Sachsenliga freut sich auf „Stars zum Anfassen“ in der mit 850 Zuschauern restlos ausverkauften Sachsenlandhalle Glauchau. Insbesondere für den aus Meerane stammenden Leipziger Cheftrainer André Haber wird dieses Showmatch mit Sicherheit ein ganz besonderes Erlebnis.

„Ich kenne noch viele Leute aus dem Umfeld des Vereins, ob das ehemalige Spieler der 1. Mannschaft sind, Leute mit denen ich selbst noch zusammengespielt bzw. trainiert habe oder ehemalige Trainer. Das wird mit Sicherheit eine tolle Veranstaltung in einer handballbegeisterten Region und ich freue mich darauf, viele bekannte Gesichter zu sehen. Wir wollen zusammen mit der Mannschaft vom HC Glauchau/Meerane für ein tolles Event sorgen, was den Leuten in Erinnerung bleibt und wo sich vielleicht auch ein paar Kinder inspirieren lassen, zum Handball zu kommen “, so DHfK-Coach André Haber.

Samstag DHfK-Fanfest in den Höfen am Brühl

Am morgigen Samstag, den 22.02.2020 gehen die Bundesligastars des SC DHfK Leipzig auf Tuchfühlung mit ihren Fans. Der SC DHfK lädt alle Handballfans mit ihren ganzen Familien ein zu einem grün-weißen Tag voller Spiel und Spaß beim großen Fanfest von 14 bis 18 Uhr in den Höfen am Brühl.

Während sich die DHfK-Profis (selbstverständlich ist die komplette Mannschaft vor Ort) und das Team hinter dem Team unter das Fan-Volk mischen und spannende Interview-Fragen beantworten, locken zahlreiche Mitmachaktionen an der Spielkonsole, auf der Sprintanlage oder am Verbio-Tischkicker. Am DHfK-Glücksrad der Leipziger Gruppe, an der Torwand vom DHL Hub Leipzig und der beliebten Fotobox von Kindermobil24 werden sich mit Sicherheit wie im vergangenen Jahr wieder lange Schlangen bilden. Mit etwas Geduld können beispielsweise Tickets für die anstehenden Heimspiele gewonnen, ein persönliches Erinnerungsfoto mit dem Lieblingshandballer geschossen und der ein oder andere Smalltalk geführt werden.

Freuen können sich alle Besucher auch wieder auf umfangreiche gastronomische Angebote der DHfK-Sponsoren. Allen voran von LUKAS BäckerIleburger SACHSEN QUELLEUr-Krostitzer und Hot Dog King. Vor Ort können sich die Fans zudem mit einem persönlichen Fanshirt ausstatten und gleich im Anschluss signieren lassen.

Für die Kleinen besteht am Samstag nicht nur die Möglichkeit zum Kinderschminken, sondern es wird natürlich auch Maskottchen BalLEo am Start sein – der, wie sonst immer am Spielfeldrand, für gute Stimmung sorgen wird und jederzeit für ein gemeinsames Foto bereitsteht. Und was auf einer stilechten Party neben vielen Leckereien und Erfrischungen natürlich nicht fehlen darf, ist der grün-weiße Fanclub Feuerball-L.E. Für zusätzlichen Schwung sorgen außerdem die Mädels von Showcolate, dem Dance-Team des SC DHfK Leipzig e.V.

Die Handballer des SC DHfK Leipzig freuen sich auf zahlreiche Fans! #WIRSindEinTeam

 

Erstellt von JW

„Franz hat am Universitätsklinikum Leipzig in der Klinik für Kardiologie alle Tests erfolgreich bestanden und von Prof. Hagendorff die Freigabe erhalten, wieder unter Volllast zu trainieren“, so Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp.

„Wir freuen uns sehr über die Nachricht, dass das Belastungs-EKG bei Franz positiv aussieht. Jetzt geht es darum, Franz Schritt für Schritt wieder in den bestmöglichen Fitnesszustand zu bringen und Bundesligaspielfähigkeit herzustellen. Vielleicht ist bereits heute Abend beim Testspiel in Glauchau ein Kurzeinsatz möglich“, so Cheftrainer André Haber.

Erstellt von JW

Trotzdem ließen sich die Leipziger zunächst nicht abschütteln und schafften nach einer Viertelstunde durch Treffer von Patrick Wiesmach und Marko Mamic wieder das Anschlusstor (7:6). Dann folgte vielleicht die Schlüsselszene der ersten Halbzeit. Die Leipziger Abwehr eroberte einen weiteren Ball und leitete das Tempospiel ein. Lukas Binder hatte die Chance, per Konter den Ausgleich zu besorgen, doch der Linksaußen konnte das Laufduell um den Ball nicht für sich entscheiden. Statt 7:7 holte sich Magdeburg die 8:6-Führung und es gab obendrein noch eine Zweiminutenstrafen gegen Marko Mamic.

Der zweite Teil der ersten Halbzeit gehörte dann ganz klar den Gastgebern. Als DHfK-Coach André Haber nach etwas mehr als 20 Minuten beim Spielstand von 11:7 seine erste Auszeit nahm, hatte allein Magdeburgs Tim Hornke schon fünf Treffer zu Buche stehen. Auch nach dieser Auszeit leisteten sich die Messestädter noch ein paar unglückliche Aktionen und scheiterten mehrfach an Jannick Green, sodass Magdeburg mit einer verdienten Führung in die Kabine ging, wenngleich der Halbzeitstand mit 15:9 wohl ein paar Tore zu hoch ausfiel.

Als Magdeburg nach der Pause noch einen draufsetzte und mit 18:11 in Führung lag, drohte der SC DHfK richtig unter die Räder zu kommen. Schließlich hatte sich Marko Mamic wegen Meckerns eine 2x2-Minutenstrafe eingehandelt – was zeitgleich eine rote Karte für ihn bedeutete – sodass die Leipziger weitere vier Minuten mit einem Mann weniger auf der Platte standen. Mit insgesamt 16 Strafminuten musste der SC DHfK in der Partie insgesamt sogar satte zehn Minuten mehr in Unterzahl agieren als der Gegner.

Diese Vierminutenstrafe verfehlte ihre Wirkung nicht. Allerdings wirkte sich die Unterzahlsituation nicht so auf das Spielgeschehen aus, wie es die meisten Handballexperten unter den 6600 Zuschauern erwartet hatten. Denn zur Freude der 200 mitgereisten DHfK-Fans spornte die Dezimierung die Leipziger Truppe regelrecht an. Remke, Milosevic und Binder versenkten den Ball im SCM-Kasten und die Leipziger Abwehr überstand die Unterzahl völlig unbeschadet mit einem 3:0-Lauf.

Kaum waren die grün-weißen wieder komplett, netzte auch noch Maximilien Janke zum neuen Spielstand von 18:16. Auch der inzwischen eingewechselte Jens Vortmann parierte jetzt immer mehr Bälle, wodurch der Gaube an den ersten Sieg in Magdeburg seit über vier Jahren plötzlich wieder lebte. Und nach einem Doppelschlag von Patrick Wiesmach zum Anschlusstreffer war es dann tatsächlich geschehen. Die Leipziger hatten sich mit einer unfassbaren Moral sensationell zurückgekämpft in ein eigentlich längst verloren geglaubtes Derby. Erneut war es Patrick Wiesmach, der mit einem weiteren Tor – sozusagen mit einem lupenreinen Hattrick – den umjubelten 24:24 Ausgleichstreffer markierte.

Ein gutes Drehbuch wäre an dieser Stelle eigentlich zu Ende geschrieben. Doch dieses packende Handballmatch hatte noch fünf weitere Spielminuten zu bieten. Drei Minuten vor Ultimo beim Stand von 25:25 war noch immer nicht absehbar, in welche Richtung das Pendel ausschlagen würde. Während die Magdeburger in den finalen 180 Sekunden ihre zwei wichtigsten Angriffe der Begegnung in zwei Treffer ummünzten, fabrizierten die DHfK-Männer in ihren zwei wichtigsten Angriffen zwei Fehler. Vielleicht hatten die unglaubliche Aufholjagd und die vielen Unterzahlsituationen ja doch zu viele Körner gekostet. So mussten die Grün-Weißen mal wieder mit leeren Händen aus Magdeburg abreisen – in einem Derbyspektakel, was so schnell keiner vergessen wird.

SC Magdeburg gegen SC DHfK Leipzig 28:26 (15:9)

Torschützen SCM: Damgaard 8, Hornke 7, Mertens 4, Smits 3, Preuss 2, O'Sullivan 1, Steinert 1, Kuzmanovski 1, Schmidt 1,

Torschützen SC DHfK: Wiesmach 6, Binder 3, Krzikalla 3, Mamic 3, Witzke 2, Roscheck 2, Weber 2, Milosevic 2, Janke 1, Remke 1, Gebala 1

Siebenmeter: Magdeburg 5/6, Leipzig 3/4

Zeitstrafen: Magdeburg 6 Min, Leipzig 16 Min

Rote Karte: Mamic (Leipzig/35. Min)

Zuschauer: 6600 Handballfans in der GETEC-Arena (ausverkauft)

 

Erstellt von JW

Selbstverständlich ist die Magdeburger GETEC-Arena restlos ausverkauft und auch aus Leipzig werden 200 Gästefans erwartet. „Ein Auswärtsspiel in Magdeburg ist natürlich aufgrund der Halle, der hitzigen Atmosphäre und des Derbycharakters etwas ganz Besonderes“, macht DHfK-Chefcoach André Haber die Brisanz dieser Partie deutlich. Sein bester Torschütze Franz Semper (87 Saisontreffer) steht dem Leipziger Trainer zwar weiterhin nicht zur Verfügung, dafür könnte ein anderer Nationalspieler sein langersehntes Comeback feiern. Fast neun Monate konnte Spielmacher Niclas Pieczkoswki aufgrund einer Schulterverletzung kein Bundesligaspiel für den SC DHfK Leipzig bestreiten, doch der 30-Jährige hat sich zurückgekämpft und ist pünktlich zum Ostgipfel bereit für seine ersten Einsatzzeiten der Saison. „Ich habe mir in den letzten Wochen die Sicherheit im Training zurückgeholt und freue mich einfach, dass ich jetzt wieder auf die Platte zurückkehren kann. Nach so einer langen Zeit ohne Wettkampf ist der Hunger natürlich riesig“, so der 41-malige Nationalspieler.

Obwohl die Magdeburger im Kalenderjahr 2020 noch auf ihren ersten Bundesligasieg warten (Niederlagen gegen Flensburg und Berlin sowie Unentschieden gegen Hannover), gehen die Männer von Trainer Bennet Wiegert zu Hause als großer Favorit in die Partie. Schließlich konnte der SCM seine Heimspiele gegen Leipzig in den vergangenen beiden Jahren deutlich gewinnen. Überhaupt wartet der SC DHfK nun schon seit über vier Jahren auf einen Sieg gegen den großen Rivalen aus Sachsen-Anhalt. „In Anbetracht dessen, wie lange wir nicht gegen Magdeburg gewinnen konnten und wie viele Spiele wir in dieser Saison ganz knapp gegen Top-Mannschaften abgegeben haben, wären wir durchaus mal wieder dran mit einem Coup“, zeigt sich Leipzigs Trainer André Haber optimistisch. „In unserem Entwicklungsprozess sind wir inzwischen an einem Punkt, wo wir in jede Halle fahren und wissen, dass wir da etwas holen können.“

Ein wesentlicher Aspekt kommt den Leipzigern am Donnerstag zugute. Während der SC DHfK erst zwei Pflichtspiele in diesem Jahr bestreiten musste, sind es bei den Magdeburgern bereits fünf. „Dadurch konnten wir uns in Sachen Belastungssteuerung natürlich besser vorbereiten. Aber Magdeburg verfolgt immer einen sehr klaren Matchplan, verfügt über viel Struktur im Positionsangriff und ist von mehreren Positionen gefährlich. Wir müssen gut decken und ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen. Wir wollen aber vor allem unser eigenes Spiel durchziehen. Wir sind inzwischen eine der gefährlichsten Tempomannschaften der Liga und das werden wir auch morgen nicht vergessen“, so André Haber.

SKY und das DHfK-Fanradio übertragen das Derby wie immer live: https://www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/

Erstellt von JW

Die Leipziger Kinderstiftung ist seit mehr als 10 Jahren Charity-Partner des SC DHfK Handball und entschied sich dafür, mit den Zuwendungen in diesem Jahr ganz basisnahe Hilfe zu leisten: "In diesem Jahr gehen alle Spendengelder aus dem REWE Weihnachtsspieltag an die Streetworker der Stadt Leipzig, die uns einen Wunschzettel für obdachlose Jugendliche und junge Erwachsene übergeben haben. Die andere Hälfte der Spendengelder kommt im Laufe des Jahres dem Projekt Nightlife-Streetwork zugute, ein Kooperationsprojekt zwischen den Streetworkern der Stadt Leipzig und dem Mobile Jugendarbeit Leipzig e. V.“, so Alexander Malios, Vorstandsvorsitzender der Leipziger Kinderstiftung.

Bei der heutigen Sachspendenübergabe an die Streetworker wurden entsprechend des Wunschzettels eine Vielzahl von hilfreichen Artikeln, wie beispielsweise Jacken, Hosen, Hygieneartikel, Isomatten, Einlegesohlen, Stirnbänder, Mützen, Fahrkarten, Briefmarken und Gutscheine übergeben.

„Es ist großartig, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern vielen jungen Menschen in Leipzig, die betroffen sind von Wohnungs- und Obdachlosigkeit, Suchtproblemen oder Vernachlässigung, so zielgerichtet helfen konnten“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

„Soziales Engagement spielt sowohl bei REWE als auch beim SC DHfK Handball eine sehr große Rolle.
Seit vielen Jahren beinhaltet unsere Partnerschaft nun schon die Tradition, dass wir gemeinsam am
REWE Weihnachtsspieltag Spenden für den guten Zweck sammeln. Wir sind sehr glücklich, dass die Erlöse
in diesem Jahr wieder so wirkungsvoll eingesetzt werden“, sagt REWE-Partnerkaufmann Daniel Reiche stellvertretend für alle REWE Kaufleute in Leipzig und Umgebung.

„Diese Aktion überraschte uns total. Wir freuen uns, dass wir mit den Sachspenden jungen Menschen in sehr schwierigen Situationen helfen können, ganz unmittelbar und zielgenau. Auch für das Projekt Nightlife-Streetwork ist die Unterstützung wichtig, denn dadurch werden viele junge Menschen beim Party-Machen angesprochen, informiert und gut über Risiken aufgeklärt“, freut sich Lutz Wiederanders, Sachgebietsleiter für Straßensozialarbeit.

Bedürftige Kinder und Jugendliche sowie alle anderen sozial benachteiligten Menschen haben nach wie vor auch bei jedem Heimspiel des SC DHfK Leipzig die Möglichkeit, durch die Aktion „Leipziger Handball Herz“ mit dem Charity-Ticket kostenfrei Bundesliga-Handball in der stärksten Liga der Welt live zu erleben.

Egal ob Hospiz, Altersheim, soziale Einrichtungen oder wohltätige Vereine – jetzt anmelden unter:
www.scdhfk-handball.de/charity-ticket/

Erstellt von JW

Die Gastgeber verdoppelten ihren Vorsprung auf 19:13 (44.). Damit war die Gegenwehr der Grün-Weißen gestoppt, denn sie fanden keine Mittel, um die vorzeitige Entscheidung abzuwenden, sondern mussten den Hessen am Ende einen souveränen Heimsieg mit zweistelliger Differenz überlassen.

DHfK-Trainer Enrico Henoch ärgerte sich über den Auftritt seines Teams: „Wir hatten zwar eine starke Startphase, sind aber in der zweiten Halbzeit völlig eingebrochen. Durch den Druck des Gegners ist unsere junge Truppe nervös geworden. Die Angriffe wurden nicht mehr mutig mit Tempo, sondern mit technischen Fehlern sowie unvorbereiteten Würfen abgeschlossen.“

DHfK II: Guretzky, Simonsen; Neumann 5/1, Meyer-Siebert 1, Szep-Kis 2, Seidler 1, Wenzel 1, Fujita 2, Oehlrich, Gansau 3, Uhlig 1, Ruoff 1, Neudeck,  Reißmann, Langer.

7-m: 2/2 : 2/1.   

Strafminuten: 2 : 6.

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Nach zweiwöchiger Pause steht am 29. Februar (18 Uhr, kleine Arena-Halle) das nächste Heimspiel des SC DHfK II gegen Eintracht Baunatal auf dem Programm.

Erstellt von Horst Hampe

Der 20-Jährige gehört zu den großen Überraschungen der bisherigen Saison, denn nach seinem Wechsel von Zweitligist TUSEM Essen schaffte es der talentierte Rückraumspieler binnen kürzester Zeit, sich im Bundesligakader des SC DHfK Leipzig zu etablieren. Nach nur wenigen Monaten in der stärksten Liga der Welt erhielt Witzke im Oktober 2019 seine erste Einladung zur A-Nationalmannschaft. Nach einem Nasenbeinbruch beim DHB-Lehrgang verpasste der Rechtshänder zwar seinen ersten Länderspieleinsatz, gehörte aber im Januar 2020 als jüngster deutscher Spieler zum erweiterten 28er-Kader für die Europameisterschaft.

„Das familiäre und dennoch sehr professionelle Umfeld beim SC DHfK Leipzig war für mich ausschlaggebend für meine Vertragsverlängerung. Ich fühle mich hier in diesem Verein und in der Mannschaft einfach sehr wohl und kann mich voll mit den Zielen identifizieren, die der SC DHfK in den kommenden Jahren anpeilt. Ich möchte so gut wie möglich dabei helfen, diese Ziele auch zu erreichen und freue mich sehr, in den kommenden dreieinhalb Jahren weiter vor der tollen Kulisse und den außergewöhnlichen Leipziger Fans spielen zu dürfen“, so Luca Witzke, der in der aktuellen Bundesligasaison bisher 35 Tore und 23 Assists für den SC DHfK Leipzig verbuchen konnte.

Der Leipziger Cheftrainer zeigte sich ebenfalls glücklich über die Vertragsverlängerung: „Luca ist ein sehr talentierter Spieler, der über eine hohe Dynamik verfügt. Er hat hier in Leipzig bisher eine tolle Entwicklung genommen und darum freue ich mich sehr, dass wir unsere Zukunft mit ihm gestalten können“, so André Haber.

„Der erfolgreiche Weg des SC DHfK ist immer ganz eng mit Talenten verbunden, die hier in Leipzig eine Chance erhalten und sich zum Bundesliga- oder sogar Nationalspieler entwickeln können. Das trifft auch für Luca zu und deshalb freue ich mich ganz besonders, dass wir seinen Vertrag vorzeitig bis 2023 verlängern konnten. Ich bin überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren gemeinsam noch ganz viele positive Entwicklungsschritte machen werden“, sagt Geschäftsführer Karsten Günther.

Erstellt von DHB

Obwohl die Gäste knapp vor der Abstiegszone auf dem 13. Platz stehen, zeigten sie vor 132 Fans in der Halle der Sportoberschule über die volle Distanz stabile Gegenwehr. Die Hausherren hatten aber im Endspurt bessere Karten - und steuerten den knappen Heimsieg ins Ziel. DHfK-Trainer Enrico Henoch resümierte: „Diese Partie hat keinen Schönheitspreis verdient. Unsere Männer haben eine kämpferische Teamleistung geboten, aber auch zu viele Leistungsschwankungen offenbart. Mit Selbstvertrauen, Nervenstärke und ein bisschen Glück ist uns dieser Erfolg gelungen.“

Die Gastgeber gerieten nach 5:5 (10.) mit zwei Toren in Rückstand, gingen aber mit knapper Führung in die Pause. Im zweiten Durchgang lagen die Hessen in Front (20:18/46.) - und hatten sechs Minuten vor Abpfiff die Nase noch vorn (25:23). Danach trafen sie aber nur noch zweimal. Dagegen erhöhten die Grün-Weißen im Finish ihren Angriffsdruck - und legten sechs Tore nach. Beste DHfK-Schützen waren Julius Meyer-Siebert und Jonas Hönicke mit je sechs Treffern.

DHfK II: Simonsen, Guretzky; Neudeck 5, Meyer-Siebert 6, Hönicke 6/1, Oehlrich 2, Wenzel 1, Ruoff, Fritsche 1, Uhlig 1, Szep-Kis 2/2, Seidler 3, Gansau 2, Hellmann, Reißmann.

Siebenmeter: 4/3 : 3/3.

Strafminuten: 10 : 8.    

Erstellt von Horst Hampe
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