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„Alle Akteure unserer jungen Truppe haben leidenschaftlich gekämpft und mit starker Moral an einen Überraschungserfolg geglaubt. Unsere Offensive hat aus dem Rückraum und von  den Kreispositionen effektive Akzente gesetzt - und in kritischen Situationen Nervenstärke bewiesen“, lobte Henoch den Auftritt. Sein Team übernahm nach einer Viertelstunde mit 10:8 die Führung, ging auch mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause. Im zweiten Durchgang egalisierten die Gastgeber ((19:19/36.), die mit Ex-National-spieler Christian Zeitz den erfolgreichsten Werfer (zehn Tore) in ihren Reihen hatten.

Dennoch blieben die Leipziger stabil, gingen mehrfach mit einem Treffer in Front. In den letzten sieben Minuten dominierten die Grün-Weißen das spannende Geschehen, denn sie bauten ihre  Führung auf 33:29 (58.) aus - und hatten damit den gefeierten Auswärtssieg in trockenen Tüchern. Beste DHfK-Schützen waren Julius Meyer-Siebert und Oliver Seidler mit je acht Treffern.

DHfK  II: Guretzky, Simonsen; Neudeck 4, Meyer-Siebert 8, Hönicke 1, Seidler 8, Wenzel 2, Langer, Neumann 4/3, Gansau 4, Uhlig, Hellmann 4/3, Fritsche, Szep-Kis, FujitaReißmann.

Siebenmeter: 8/5 : 7/6

Strafminuten: 8 : 4

Erstellt von Horst Hampe

Ab Punkt 16 Uhr war es dann jedoch vorbei mit der Besinnlichkeit, denn beide Mannschaften schenkten sich von der ersten Minute an überhaupt nichts. Der auffälligste Spieler in den ersten zehn Minuten war zweifelsfrei Philipp Weber. Der Nationalspieler erzielte drei der ersten vier DHfK-Tore. Die Außenspieler Lukas Binder und Patrick Wiesmach waren es dann, die für die erste Leipziger Führung im Spiel sorgten und mit zwei Kontertoren das 5:4 bzw. 6:4 besorgten.

Der SC DHfK konnte diesen Vorsprung anschließend weiter ausbauen (12:9), doch dann zeigte sich erstmals der Ex-Leipziger Viggó Kristjánsson. Nach seinem ersten Tor zum 12:10 markierte der Isländer auch den 14:14-Ausgleichstreffer. Die Seiten wurden schließlich bei einen völlig ausgeglichenem 15:15 gewechselt.

Als beide Mannschaften wieder aus der Kabine kamen, übernahmen plötzlich die Hessen das Kommando. Schnell führten die Gäste mit 16:19 und verteidigten ihren Vorsprung durch zwei weitere Treffer von Viggó Kristjánsson (20:22 und 21:24). In der vergangenen Saison hatte der SC DHfK sein Heimspiel gegen Wetzlar mit 21:25 verloren. Auch diesmal leuchtete ein 21:25 auf der Anzeigetafel, als André Haber seine Mannschaft zur Auszeit zusammenrief. Allerdings blieb Leipzig diesmal noch eine Viertelstunde Zeit, um dieses Ergebnis zu korrigieren.

Und tatsächlich kämpften sich die körperkulturellen Handballer wieder heran. Getragen von den 4850 Fans verkürzte Lukas Binder auf 23:25 und Maximilian Janke schaffte zweimal den Anschlusstreffer zum 25:26 bzw. 26:27. Ein riesiger Jubelschrei hallte durch die ARENA, als Patrick Wiesmach schließlich den vermeidlichen Ausgleichstreffer erzielte, doch der Ball hatte nicht den Weg ins Tor gefunden, sondern sich nur im Außennetz verheddert.

Dennoch hatten die Leipziger in den finalen 60 Sekunden weiterhin die Gelegenheit, die Partie wieder auf Unentschieden zu stellen. Allerdings gingen die letzten beiden DHfK-Angriffe durch zwei Fehlpässe sehr unrühmlich zu Ende, und so konnte Wetzlar – durch wen sonst als Viggó Kristjánsson – zum 26:29-Endstand einnetzen. Neben dem Isländer wurde auch der andere ehemalige Leipziger Alexander Feld, der drei Tore zum Auswärtserfolg beisteuerte, nach dem Match ausdrücklich von Gäste-Trainer Kai Wandschneider gelobt.

„Ohne Viggo hätte Wetzlar das Spiel heut wahrscheinlich nicht gedreht. Daher nehme ich diese Niederlage auf meine Kappe. Es war im Wesentlichen meine Entscheidung, ihn gehen zu lassen und ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass unser Weg, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, der Richtige ist, auch wenn wir die Früchte erst später ernten werden“, sagte Geschäftsführer Karsten Günther unmittelbar nach dem Spiel.

SC DHfK Leipzig gegen HSG Wetzlar 26:29 (15:15)

SC DHfK: Vortmann, Birlehm; Semper 3, Wiesmach 4, Witzke 2, Krzikalla 1/1, Binder 3, Janke 3, Müller, Roscheck, Weber 9, Mamic, Remke, Gebala, Milosevic 1

HSG Wetzlar: Klimpke, Ivanisevic; Feld 3, Björnsen 3, Weber, Mirkulovski, Torbrügge 1, Weissgerber, Frend Öfers, Holst 4/3, Schefvert 5, Rubin 2, Lindskog 4, Kristjansson 5, Cavor 2

Siebenmeter: Leipzig 1/1, Wetzlar 4/3

Strafminuten: Leipzig 6 Min, Wetzlar 4 Min

Zuschauer: 4850 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

Erstellt von JW

In der vergangenen Saison gewannen die Hessen beide Spiele gegen den SC DHfK Leipzig. Diesen Spieß wollen die Männer von Chefcoach André Haber am Sonntag unbedingt umdrehen und sich vor den eigenen Fans mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause verabschieden. Nach dem Heimspiel-Finale stehen bis Jahresende allerdings noch drei Auswärtsspiele (am 21.12. in Lemgo, am 26.12. bei den Füchsen Berlin und am 29.12. in Balingen) auf dem Programm.

Sky und das Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Begegnung am Sonntagnachmittag live: https://www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/

Die Einschätzungen beider Cheftrainer

André Haber (SC DHfK Leipzig): „Der Heimspielabschluss des Jahres 2019 ist für uns ganz wichtig und darum will das Spiel am Sonntag keiner lieber gewinnen, als wir selbst! In den vergangenen Jahren hatten wir sehr viele Berührungspunkte mit der HSG Wetzlar und haben häufig gegeneinander gespielt. Es ist diesmal eine Sondersituation, da das letzte Spiel gegen Wetzlar aufgrund des Spielplans schon ein Jahr zurück liegt. Die HSG Wetzlar spielt einen sehr cleveren und unaufgeregten Handball. Wir brauchen einen sehr guten Plan und vor allem die Unterstützung unserer Heim-Halle, um gemeinsam mit unseren Fans einen gelungenen und erfolgreichen Jahresausklang feiern zu können.“

Kai Wandschneider (HSG Wetzlar): „ Leipzig spielt eine starke Saison und hat zuhause alle Mannschaften unserer Kragenweite geschlagen. Nur, wenn wir es schaffen, uns gegenüber dem Stuttgart-Spiel auf allen Positionen deutlich zu steigern, haben wir eine Chance etwas Zählbares mitzunehmen.“

Sticker-Tauschbörse im ARENA-Foyer

In Leipzig ist seit Anfang Dezember das Sammelfieber ausgebrochen, denn erstmals in der Vereinsgeschichte haben die Handballer des SC DHfK Leipzig gemeinsam mit REWE ihr eigenes Stickeralbum entworfen. (Weiterhin erhältlich in 28 Leipziger REWE Märkten)

Eine Chance, die letzten fehlenden Sticker zu ergattern und doppelte Sticker einzutauschen, gibt es am Sonntag bei der großen Sticker-Tauschbörse im Foyer der QUARTERBACK Immobilien ARENA beim Bundesligaspiel SC DHfK Leipzig gegen HSG Wetzlar.

Große DHfK-Weihnachtswette

Der neue DHfK-Bronze-Sponsor MOOLOOLABAS fordert alle Fans des SC DHfK Leipzig zur großen Weihnachtswette heraus: Schafft es die ganze Halle, vor dem Spiel gemeinsam ein DHfK-Weihnachtslied zu singen, spendet MOOLOOLABAS einen Euro für jeden Zuschauer an die Leipziger Kinderstiftung.

Bei dem Lied handelt es sich im Übrigen um den Siegersong beim „DHfK Song Contest“ im Rahmen der Weihnachtsfeier der grün-weißen Handballer. Die Gruppe um Teamkapitän Marco Mamic hatte das traditionelle Weihnachtslied „Lasst uns froh und munter sein“ in ein DHfK-Weihnachtslied umgedichtet und wurde von der Enchilada-Jury zum Gewinner gekürt.

Begleitet wird der DHfK-Chor der fast 5000 Handballfans am Sonntag von FRANZISKA & Band.

Songtext: www.scdhfk-handball.de/aktuelles/details/der-songtext-zur-grossen-dhfk-weihnachtswette/

 

Fakten zum Spiel:

Spielort: QUARTERBACK Immobilien ARENA (Am Sportforum 2, 04105 Leipzig)

Anwurf: 16 Uhr

Hallenöffnung: 14:30 Uhr

Vorverkaufs-Zwischenstand: 4650 (Stand 13.12.2019)

Erwartete Zuschauerzahl: 4850

Spieltagspräsentator: REWE

Tickets: Alle bekannten VVK-Stellen oder online: www.scdhfk-handball.de/tickets

Sicherheitsinformationen: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/sicherheitsinformationen/

Infos für Gästefans: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/informationen-fuer-gaestefans/

Schiedsrichter: Christoph Immel (Erkelenz) und Ronald Klein (Mettmann)

Erstellt von JW

Offiziell endet die EURO-Pause mit Anwurf des 21. Spieltags am 1. Februar 2020. Dann geht es in der 54. Bundesligasaison weiter um Meisterschaftspunkte und Titel. Die vorolympische Saison 2019/20 endet am Donnerstag, den 14. Mai 2020 mit dem 34. Spieltag.

Der SC DHfK Leipzig startet mit einem Heimspiel gegen den HC Erlangen in das Handballjahr 2020. Die Partie findet am 02.02. um 16 Uhr in der QUARTERBACK Immobilien ARENA statt. Der Vorverkauf für das erste Spiel im neuen Jahr startet am kommenden Montag (16.12.) mit einem Frühbucher-Vorteilsticket für Online-Käufer. Wer sich sein Ticket noch bis zum 31.12.2019 sichert, spart mit dem Aktionscode WEIHNACHTEN19 bis zu 6 Euro. -> www.scdhfk-handball.de/tickets

Ebenfalls fest angesetzt wurden die Rückrunden-Heimspiele gegen GWD Minden (29.02. um 20:45 Uhr) und die Eulen Ludwigshafen (08.03. um 16 Uhr).

Auch das Datum für das verlegte Top-Spiel gegen Rekordmeister THW Kiel steht nun fest. Der Kracher steigt am Ostersonntag (12.04.) in der Leipziger ARENA. Die Anwurfzeit ist noch nicht fixiert. Informationen zum Vorverkaufsstart werden rechtzeitig bekannt gegeben

Weitere Infos von der LIQUI MOLY HBL:

Wurde bisher das All Star Game des deutschen Handballs nach Ende von EURO oder WM und vor dem Rückrundenstart ausgespielt, wird die kommende Auflage des traditionsreichen Matches zwischen der deutschen Handballnationalmannschaft und einer Liga-Weltauswahl am 16. Mai 2020, also zwei Tage nach Beendigung der Saison, in der TUI Arena Hannover stattfinden. Der deutsche Handball wird diese Gelegenheit nutzen, um vor den olympischen Sommerspielen seine „Besten“ auszuzeichnen.

Das Pokalfinalwochenende um den DHB-Pokal 2019/20 wird beim REWE Final4 am 04./05. April in der Hamburger Barclaycard Arena ausgetragen.

Die noch nicht terminierten Spieltage werden schnellst möglich kommuniziert. Die jetzt verfügbaren Spieltags-Termine der Rückrunde sind unter Vorbehalt kommuniziert, da es aufgrund der Beteiligung deutscher Vereine an den europäischen Klubwettbewerben Champions League und EHF-Cup noch zu wenigen Spielverlegungen kommen könnte.

Noch ausstehende Heimspiel-Ansetzungen für den SC DHfK Leipzig:

 

Die bereits angesetzten DHfK-Spiele im Überblick:

 

Spieltag Wochentag Datum Uhrzeit Heim Gast
21 Sonntag 02.02.2020 16:00 SC DHfK Leipzig HC Erlangen
22 Sonntag 09.02.2020 16:00 TVB 1898 Stuttgart SC DHfK Leipzig
24 Donnerstag 20.02.2020 19:00 SC Magdeburg SC DHfK Leipzig
25 Samstag 29.02.2020 20:45 SC DHfK Leipzig TSV GWD Minden
26 Dienstag 03.03.2020 19:00 Rhein-Neckar Löwen SC DHfK Leipzig
27 Sonntag 08.03.2020 16:00 SC DHfK Leipzig Die Eulen Ludwigshafen
23 Sonntag 12.04.2020 n.n. SC DHfK Leipzig THW Kiel
30 Sonntag 26.04.2020 n.n. HSG Wetzlar SC DHfK Leipzig
34 Donnerstag 14.05.2020 19:00 TSV Hannover-B. SC DHfK Leipzig

 

 

Erstellt von JW

Beim Heimspielabschluss 2019 geht es für die grün-weißen Handballer aber nicht nur um einen erfolgreichen Abschluss der Hinrunde, sondern auch darum, etwas für Menschen zu tun, denen es nicht so gut geht. Gemeinsam mit den REWE Märkten in und um Leipzig spendet der SC DHfK Handball deshalb am Sonntag alle Zusatzeinnahmen aus diversen Charity-Aktionen (z.B. Glühwein- und Kinderpunschverkauf) an die Leipziger Kinderstiftung.

Weitere 4.850 Euros für den guten Zweck könnten sich dazu gesellen: Der neue DHfK-Bronze-Sponsor MOOLOOLABAS fordert nämlich alle Fans des SC DHfK Leipzig zur großen Weihnachtswette heraus: Schafft es die ganze Halle, vor dem Spiel gemeinsam ein DHfK-Weihnachtslied zu singen, spendet MOOLOOLABAS einen Euro für jeden Zuschauer an die Leipziger Kinderstiftung.

Bei dem Lied handelt es sich im Übrigen um den Siegersong beim „DHfK Song Contest“ im Rahmen der Weihnachtsfeier der grün-weißen Handballer. Die Gruppe um Teamkapitän Marco Mamic hatte das traditionelle Weihnachtslied „Lasst uns froh und munter sein“ in ein DHfK-Weihnachtslied umgedichtet und wurde von der Enchilada-Jury zum Gewinner gekürt.

„Wir sind sehr dankbar, dass uns der SC DHfK Handball sowie seine Sponsoren und Spieler so großzügig unterstützen. Gerade in der Weihnachtszeit ist es besonders wichtig zu zeigen, wie effektiv soziales Engagement in Leipzig sein kann. Darum gehen in diesem Jahr alle Spendengelder aus dem REWE Weihnachtsspieltag an die Streetworker der Stadt Leipzig, die uns einen Wunschzettel für obdachlose Jugendliche und junge Erwachsene übergeben haben. Die Zuwendungen werden somit ganz basisnah für genau die Dinge eingesetzt, die Obdachlose in der kalten Jahreszeit ganz dringend benötigen, nämlich Schlafsäcke, Decken, Isomatten, Jacken, Kopfkissen, Socken, Handschuhe oder Mützen“, so Alexander Malios, Vorstandsvorsitzender von DHfK-Charity-Partner Leipziger Kinderstiftung.

Bereits im Vorfeld der Partie haben die Spieler und Mitarbeiter des SC DHfK Leipzig außerdem eine gute Tat vollbracht: Bei der Mannschafts-Weihnachtsfeier am Montag im Enchilada Leipzig übergaben die DHfK-Handballer 60 Geschenke für bedürftige Kinder der Leipziger Kinderstiftung.

Alle Kinder, die am 3. Advent gemeinsam mit ihren Familien das Heimspiel in der QUARTERBACK Immobilien ARENA besuchen, dürfen sich zudem ebenfalls über ein Geschenk freuen. Die Profi-Handballer des SC DHfK Leipzig haben vor dem Spiel höchstpersönlich für alle Kids einen REWE Weihnachtsbeutel gepackt.

Erstellt von JW

Hannover wurde da gerne als Beispiel angeführt, und nachdem die Recken in Kiel klar und in Leipzig auch deutlich (wenn auch am Ende nicht vom Ergebnis her) verloren hatten, schien ihr Höhenflug tatsächlich zu Ende. Nach zwei solchen Auftritten war nun wirklich nicht damit zu rechnen, dass sie schnell wieder in die Spur finden würden.

Fanden sie aber, und zwar eindrucksvoll. Jetzt stehen sie im Halbfinale des DHB-Pokals, sind im Frühjahr beim lukrativen Final Four dabei und haben alle Zweifler eines Besseren belehrt. Ihr Sieg bei den Rhein-Neckar Löwen gilt angesichts ihrer beiden vorherigen Auftritt natürlich als große Überraschung. Und dass sie anschließend auch gleich noch im Bundesliga-Duell die (allerdings ersatzgeschwächten) Füchse mit einer Niederlage nach Hause schickten, zeigt, über welche Qualitäten Hannover verfügt. Wer nach zwei Auftritten wie denen in Kiel und Leipzig so zurückkommt, der hat sich Anerkennung und Respekt verdient.

Allerdings wird damit nachträglich noch einmal deutlich, was für eine Mannschaft der SC DHfK in seinem letzten Heimspiel in die Schranken gewiesen hat, als die Niedersachsen eigentlich in keiner Phase eine richtige Sieg-Chance hatten. Sein Team habe nie zum gewohnten System gefunden, bekannte denn auch Hannovers Trainer Carlos Ortega. Das lag natürlich in erster Linie daran, dass die Leipziger ihren Kontrahenten lange dermaßen bearbeitet hatten, dass es eine Freude war, ihnen dabei zuzusehen. Insbesondere Morten Olsen bekam das zu spüren. Der dänische Weltklassespieler war es übrigens, der mit dem letzten Wurf die Partie bei den Löwen für seine Mannschaft entschied und ihr damit zum dritten Mal in Folge die Fahrt nach Hamburg sicherte.

Es wäre schön gewesen, wenn der SC DHfK an die Leistung gegen Hannover hätte anknüpfen können. Das konnte er aber nicht, in Erlangen leistete er sich so viele Fehler, dass es schon eines schwachen Gegners bedurft hätte, um als Sieger aus aus der Halle zu gehen. Und schwach sind die Franken ganz gewiss nicht. Somit haben die Grün-Weißen ihren Fans wieder einmal bestätigt, dass sie eben nicht konstant genug sind. Auch das gehört zu dieser Bundesliga-Saison, in der sich bei den Leipziger sehr viel Licht und dann überraschend viel Schatten abwechseln. Dadurch ging allerhand Zählbares verloren, und man mag sich gar nicht ausrechnen, wo die Truppe von André Haber in der Tabelle stehen würde, hätte sie öfter ihre Nerven im Griff und sich weniger Fehler geleistet.

Weil das aber nicht gelang, genießt sie zwar bei der Konkurrenz sehr viel Anerkennung, doch die bisherige Punktausbeute entspricht keineswegs ihren Möglichkeiten. Diesen Widerspruch zu lösen, wird die Aufgabe der kommenden Monate sein.

Fest steht, dass sich die Weber & Co. zu Hause leichter tun, was freilich auch kein Alleinstellungsmerkmal ist. Sie kann Berge mit den Zuschauern im Rücken versetzen, ohne sie ihre Leistung aber nicht oft genug abrufen. Da die nächste Partie in der Arena ausgetragen wird, besteht allerdings die berechtigte Hoffnung auf einen besseren Auftritt als in Erlangen. Das ist keineswegs respektlos gegenüber dem Kontrahenten Wetzlar gemeint. Dafür ist der Gegner viel zu gut, auch wenn er zuletzt zu Hause gegen Stuttgart gepatzt hat. Davor hatte er aber zuvor auswärts gewonnen - in Erlangen. Noch Fragen?

Erstellt von Winfried Wächter

„Wir haben durch zu viele versiebte klare Chancen eine Pausenführung verpasst. Im zweiten Durchgang fehlten uns nach einfachen Ballverlusten und zu schnellen Abschlüssen passende Lösungen, um die kompakte TVK-Abwehr zu überwinden. Dennoch bin ich erleichtert, dass uns noch ein Remis gelungen ist“, sagte Henoch.

Sein Team geriet 0:3 (6.) ins Hintertreffen und kam erst nach einer Viertelstunde (6:6) richtig ins Spiel. Obwohl nach dem Seitenwechsel (14:14/36.)  Chancen zur DHfK- Führung bestanden, blieben diese mehrfach ungenutzt. Dagegen hatten die Gäste aus dem bayerischen Odenwald mit einem 21:18-Vorsprung (51.) alle Trümpfe für einen Auswärtssieg in den Händen, der aber in der letzten Minute noch abgewendet werden konnte.

DHfK  II: Guretzky, Löhne; Hellmann 3/2, Wenzel, Hönicke 1, Oehlrich, Meyer-Siebert 4, Neudeck 1, Gansau 9, Neumann 1/1, Fritsche 4, Reißmann, Uhlig, Langer, Szep-Kis, Ruoff.

Siebenmeter: 5/3 : 5/3

Strafminuten: 14 : 2

        

Erstellt von Horst Hampe

Profit schlagen konnten die Leipziger daraus aber zunächst nicht. Lucas Krzikalla scheiterte in seinem zweiten Strafwurf an Nikolas Katsigiannis im Erlanger Tor. Die „Katze“ entschärfte in der Anfangsphase, die auf beiden Seiten von zahlreichen Fehlern geprägt war, auch weitere klare Chancen der Leipziger. Insbesondere Nationalspieler Franz Semper fand in den ersten Minuten nicht zu seiner gewohnten Durchschlagskraft und vergab zudem eine völlig freie Konterchance. So erhielt der Linkshänder früh eine Pause und für ihn kam Gregor Remke ins Spiel. Wenige Augenblicke später hatte der 21-Jährige sein erstes Saisontor zu Buche stehen, denn er traf nach 10 Minuten zum 4:4-Ausgleich.

Foto: Rainer Justen
Foto: Rainer Justen

In einem kampfbetonten Spiel ging es in der Folgezeit sehr torarm zu. Im Mittelpunkt des Geschehens standen vor allem die beiden Torhüter, denn nicht nur Katsigiannis, sondern auch Joel Birlehm auf Seiten des SC DHfK kam immer besser ins Spiel und vereitelte zahlreiche Gelegenheiten der Hausherren. Der junge Leipziger Schlussmann konnte sich nach einer Parade sogar in die Torschützenliste eintragen. Mit einem spektakulären Trickwurf über das gesamte Feld umkurvte er den in sein Tor zurückeilenden EHC-Torhüter. Einen Dreher von einem Torhüter hatten selbst die größten Handballexperten unter den 5044 Zuschauern noch nicht oft zu Gesicht bekommen. Die körperkulturellen Handballer führten nun mit 5:7 und schienen die Begegnung nach 20 Minuten allmählich unter Kontrolle zu kriegen.

Doch bis zum Pausenpfiff sollte den grün-weißen nur noch ein einziger Treffer gelingen. Die DHfK-Männer trafen im Angriff keine guten Entscheidungen mehr und machten sich das Leben durch vermeidbare Fehler schwer. Zwei Gegentreffer binnen 45 Sekunden auf das leere Tor, die zweite Zeitstrafe gegen Abwehrchef Bastian Roscheck, und ein weiteres Gegentor in der letzten Sekunde der ersten Hälfte – so mussten die körperkulturellen mit einem 10:8-Rückstand in die Kabine gehen.

Nach Wiederanpfiff erhöhten die Hausherren prompt auf einen Drei-Tore-Vorsprung. Die Leipziger legten aber in Sachen Einsatz und Kampf nochmal eine Schippe drauf und fighten sich zurück. Marco Mamic stellte mit zwei sehenswerten Treffern den Ausgleich her und Philipp Weber brachte den SC DHfK mit 16:17 in Führung. Eine Viertelstunde vor Schluss war die Auseinandersetzung völlig offen.

Allerdings wiederholten sich die Geschehnisse der ersten Halbzeit, denn erneut gaben die Leipziger ihre Führung mit überflüssigen Fehlern leichtfertig aus der Hand. Das taktische Mittel eines zusätzlichen Feldspielers ging erneut schief. 18:17 ins leere Tor, 19:17 ins leere Tor – der SC DHfK verteilte am zweiten Advent Geschenke. Die Erlanger nahmen diese dankend an und hatten nun ihren ersten Sieg nach sieben erfolglosen Spielen ganz dicht vor Augen. Selbst in doppelter Unterzahl fanden sie jetzt die Lücken in der DHfK-Abwehr. Leipzig kam zwar noch einmal zum Ausgleich, doch als Lucas Krzikalla in der 58. Minute einen Siebenmeter am Tor vorbei warf und Erlangen auf 24:21 davonzog, war die Partie endgültig zu Gunsten der Franken entschieden. Wieder einmal mussten die DHfK-Männer mit leeren Händen aus Nürnberg abreisen.

André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig): „Wir haben erwartet, dass Erlangen in der Abwehr von Beginn an sehr couragiert zu Werke gehen wird. Diese Phase haben wir gut überstanden, auch wenn wir am Anfang etwas Probleme mit dem Abschluss hatten und zu viele Fehler gemacht haben. Aufgrund einer sehr guten Abwehrleistung waren wir dann gut im Spiel und lagen mit zwei Toren in Führung. Es war schade, dass wir in den letzten sechs Minuten der ersten Halbzeit kein Tor mehr machen konnten und mit zwei Toren Minus in die Pause gehen mussten. Trotzdem hatten wir auch in der zweiten Halbzeit alles selbst in der Hand, aber wir waren heute im Angriff zu dünn, um hier zu gewinnen. Die 14 technischen Fehler, die wir heute gemacht haben, reichen für zwei Spiele.“

Aðalsteinn Eyjólfsson (Trainer HC Erlangen): „Die Bereitschaft in der Abwehr war heute der Schlüssel. Wir haben die Leipziger zu sehr vielen Fehlern gezwungen, die wir mit Kontern genutzt haben. Das soll immer unsere Stärke sein und wir konnten das zuletzt zu selten zeigen. Von daher freue ich mich besonders, dass es heute so geklappt hat. Die Leidenschaft und der Wille meiner Mannschaft war beeindruckend und deshalb sind wir heute über unsere Leistung und die zwei Punkte sehr glücklich.“

HC Erlangen gegen SC DHfK Leipzig 25:22 (10:8)

HC Erlangen: Katsigiannis 1, Lichtlein; Minel 2, Ivic 6, Link, Overby 1, Sellin 6/2, Bissel, Haaß 3, Firnhaber 3, Büdel, Murawski 1, Schäffer, Metzner, von Gruchalla 2/2

SC DHfK: Birlehm 1, Vortmann; Semper 1, Wiesmach 3, Witzke 1, Krzikalla 4/4, Binder 4, Janke 2, Müller, Roscheck, Weber 3, Mamic 2, Remke 1, Gebala, Milosevic

Siebenmeter: Erlangen 5/4, Leipzig 6/4,

Strafminuten: Erlangen 12 Min, Leipzig 6 Min

Rote Karte: Link (Erlangen/ 3. Min)

Zuschauer: 5044 Handballfans in der Arena Nürnberger Versicherung

Erstellt von JW

In den bisherigen drei Duellen in der 1. Bundesliga konnten die DHfK-Männer noch nie in der Arena Nürnberger Versicherung gewinnen. In der vergangenen Saison kassierten die Leipziger erst in der letzten Sekunde eine 26:25-Pleite.

Von solchen knappen Niederlagen konnten die DHfK-Männer auch in den vergangenen Wochen ein Lied singen, allerdings verkauften sich die Grün-Weißen bei den Niederlagen mit einem Treffer Rückstand gegen die Top-Teams Magdeburg, Kiel und Rhein-Neckar Löwen sehr teuer und holten zudem zwei Siege gegen die ebenfalls hoch gehandelten Mannschaften der MT Melsungen und TSV Hannover-Burgdorf.

Alle fünf Partien verdeutlichten: Der SC DHfK kann sich, egal ob zu Hause oder auswärts, mit jedem Team in der stärksten Liga der Welt auf Augenhöhe duellieren. Trainer und Mannschaft gibt diese Erkenntnis ein sehr gutes Gefühl, und mit diesem Gefühl wollen die Leipziger am Sonntag auch endlich einen Sieg beim HC Erlangen einfahren.

Die Gastgeber gehen mit einer Negativserie von fünf Pleiten in Folge in die Partie und wollen vor den eigenen Fans natürlich die Kehrtwende einleiten. Das große Potential, was bei den Franken zweifelsfrei vorhanden ist, zeigten sie im Oktober beim Punktgewinn gegen Titelkandidat Rhein-Neckar Löwen.

DHfK-Trainer André Haber kann am 2. Advent bis auf seine Langzeitverletzten Niclas Pieczkowski und Marc Esche auf den kompletten Kader zurückgreifen. Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Begegnung live: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/

„Wir fahren gut vorbereitet nach Erlangen und bei uns sind alle Spieler fit. Wir wollen vor allem unsere Spielweise der letzten Wochen weiter bestätigen, weil die viel Spaß gemacht hat und uns ein gutes Gefühl gibt. Das Spiel gegen den HCE ist das nächste wichtige Auswärtsspiel und wir wollen unbedingt in Erlangen gewinnen. Der HC Erlangen ist eine Mannschaft, die eine unglaubliche Bekämpfer-Abwehr spielt und im Angriff eine hohe Wucht auf unsere Deckung bringen wird. Darum müssen wir uns eng an unseren Plan halten, um am Sonntag erfolgreich sein zu können“, so Chefcoach André Haber.

Erstellt von JW

„Mit dem 28er-Kader stecken wir den Rahmen ab, in dem wir uns im Januar bewegen können“, sagt Prokop. „Wir haben auf vielen Positionen eine große Konkurrenz. Ich werde mir die Leistungen aller Spieler weiterhin anschauen und mit den Jungs im Austausch stehen.“

Gleich Vier Spieler des SC DHfK Leipzig stehen im erweiterten EM-Kader und dürfen sich Hoffnungen auf eine Teilnahme am Turnier im Januar machen. Neben Franz Semper im rechten Rückraum und Philipp Weber im linken Rückraum nominierte Bundestrainer Christian Prokop mit Luca Witzke und Maximilian Janke auch zwei Leipziger für die Spielmacher-Position auf Rückraum Mitte.

„Ich freue mich für jeden unserer Sportler, der in seine Nationalmannschaft berufen wird, weil das eine sehr große Ehre ist. Die vier Jungs, die heute für die deutsche Nationalmannschaft berufen wurden und unsere Auswahlspieler anderer Nationen können ihre Nominierungen als großes Lob für die bisherige gezeigte Leistung sehen und gleichzeitig natürlich als Ansporn, für alles was wir jetzt noch mit dem SC DHfK im Dezember vor der Brust haben“, so DHfK-Chefcoach André Haber.

Bundestrainer Prokop plant, mit bis zu 18 Spielern in die unmittelbare, am 2. Januar beginnende Vorbereitung auf die EHF EURO 2018 zu gehen. Die Nominierung hierzu folgt vor den Weihnachtstagen.

Mit welchen bis zu 16 Handballern Deutschland dann in die Vorrunde der EHF EURO 2020 geht, muss am 8. Januar um 20 Uhr beim Technical Meeting in Trondheim festgelegt werden. In der New Nidarohallen trifft das Team von Bundestrainer Christian Prokop auf die Niederlande (9. Januar), Spanien (11. Januar) und Lettland (13. Januar, Spielbeginn jeweils um 18.15 Uhr). Während der Vor- und Hauptrunde sowie am Finalwochenende sind jeweils bis zu zwei Wechsel mit Spielern aus dem erweiterten 28er-Kader möglich.

Der erweiterte 28er-Kader der deutschen Handball-Nationalmannschaft auf einen Blick:

Linksaußen: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Marcel Schiller (Frisch Auf Göppingen), Patrick Zieker (TVB Stuttgart)

Rückraum links: Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf), Finn Lemke (MT Melsungen), Philipp Weber (SC DHfK Leipzig), Paul Drux (Füchse Berlin), Julius Kühn (MT Melsungen)

Rückraum Mitte: Marian Michalczik (TSV GWD Minden), Fabian Wiede (Füchse Berlin), Tim Kneule (Frisch Auf Göppingen), Max Janke (SC DHfK Leipzig)Luca Witzke (SC DHfK Leipzig)

Rückraum rechts: Steffen Weinhold (THW Kiel), Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Kai Häfner (MT Melsungen), David Schmidt (TVB Stuttgart)

Rechtsaußen: Tobias Reichmann (MT Melsungen), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Timo Kastening (TSV Hannover-Burgdorf)

Kreis: Hendrik Pekeler (THW Kiel), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Patrick Wiencek (THW Kiel), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt)

Tor: Andreas Wolff (KS Vive Kielce/POL), Dario Quenstedt (THW Kiel), Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Johannes Bitter (TVB Stuttgart)

Erstellt von DHB /JW
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