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Das Duell in der kleinen Arena-Halle vor 180 Fans gegen die als Favoriten eingeschätzten Niedersachsen verlief in der erste Viertelstunde auf Augenhöhe (7:7). Die Gäste übernahmen zwar nach 20 Minuten die Führung (11:9), dennoch gingen die Hausherren mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause. Dabei sorgte vor allem Julius Mayer-Siebert mit acht Treffern in Halbzeit eins für den Aufschwung der Grün-Weißen. „Wir waren gut vorbereitet auf diesen Gegner eingestellt. Unser Truppe hat variabel mit hohem Tempo gespielt. Wenn man gleich mit dem ersten Wurf trifft, dann  läuft es mit erhöhtem Selbstvertrauen richtig rund“, erklärte der Rückraumspieler seine Formstärke.

Nach dem Seitenwechsel glänzte Elias Gansau mit acht Treffern. Die Leipziger bauten ihre Führung zielstrebig auf 27:22 (45.) aus. Obwohl  Northeim verkürzte (26:29/50.), blieben die Gastgeber un- beeindruckt und legten im Endspurt kräftig nach. „Wir haben unser  Konzept vor allem im zweiten Durchgang wirkungsvoll umgesetzt. Unsere junge Truppe ist mit Selbstvertrauen aufgetreten  - und hat sich mit starken Leistungen belohnt“, lobte Henoch sein Team.

DHfK  II: Guretzky, Simonsen; Langer 3, Remke 4, Fritsche 4, Hönicke 3,  Meyer-Siebert 10, Neumann 1, Gansau 8, Santos 3/3, Reißmann 1, Szep-Kis, Neudeck, Fujita.

Siebenmeter: Leipzig 3/3, Northeim 5/5

Strafminuten: Leipzig 6 Min, Northeim 8 Min

Erstellt von Horst Hampe

Die Gäste aus Niedersachsen waren zuletzt im Heimspiel gegen Germania Großsachsen ebenfalls erfolgreich (32:29) - und  haben nach zwei Spieltagen durch das Saisonauftakt-Remis in Kirchzell einen Zähler mehr als die Leipziger (Rang zehn) auf ihrem Konto.

Für die Gastgeber ist Northeim ein unbekannter Kontrahent, der nach Auswertung von Video-Aufzeichnungen durch DHfK-Trainer Enrico Henoch „wurfgewaltige Rückraumschützen“ in seinen Reihen hat. „Unser Abwehrchef Thomas Oehlrich ist wegen einer Oberschenkel-Verletzung nicht einsatzfähig. Dennoch werden wir eine Formation aufbieten, die auf diese Konstellation eingestellt ist.

Unsere junge Truppe wird mit Heimvorteil selbstverständlich alles in die Waagschale werfen, um den Sachsenderby-Sieg zu veredeln“, hofft Coach Henoch.

Erstellt von Horst Hampe

Auf der anderen Seite hatten die Eulen aus Ludwigshafen gleich mehrere freche Kampfansagen geliefert. Im Hallenheft sagten schätzungsweise 1966 Experten einen Heimsieg voraus. Sie begründeten das Ganze mit den knappen Niederlagen gegen die Rhein-Neckar Löwen und Kiel und erinnerten an das sensationelle 27:24 über die Leipziger im vergangenen Jahr. „Wir müssen die eigenen Fehler minimieren und mutig spielen“, wurde Benjamin Matschke im Vorfeld zitiert.

Tatsächlich zeigte Dominik Mappes im mittleren Rückraum der Friesenheimer ein tolles Spiel. An seiner Seite erzielten Gunnar Dietrich und Jerome Müller das eine oder andere Tor. Doch die eigentliche Überraschung stellte Max Neuhaus dar. Der Youngster (aus dem Magdeburger Nachwuchs) absolvierte sein erstes Bundesligaspiel und avancierte zum „Helden des Tages“. Er markierte vier Tore in wenigen Minuten und überraschte mit André Haber selbst seinen früheren Trainer bei der deutschen Juniorennationalmannschaft. Die Friesenheimer nutzten das eine oder andere Missverständnis des Gegners und spielten sich unmittelbar vor dem Seitenwechsel in einen regelrechten Rausch. Sie bogen das erwähnte 6:8 ohne Federlesen um. Der Halbzeitstand lautete 16:12.

Das Resultat gab den Gastgebern das erforderliche Selbstvertrauen, den eigenen Matchplan konsequent zu befolgen. Sie brauchten bloß auf einen der zahllosen Fehler der Gäste und die eigene Chance warten. Die Friesenheimer marschierten nach der Pause stets zwischen zwei und fünf Toren vorneweg. 17:12, 18:16, 21:17, 22:20. Immer, wenn die geduldigen Eulen ein Tor brauchten, trafen Pascal Durack oder Jerome Müller in den grün-weißen Kasten.

Außerdem hatten die Leipziger die letzte Gelegenheit, der Begegnung eine Wendung zu geben, fast fahrlässig liegen gelassen. Erst hatte Lukas Binder das 24:22 (aus Friesenheimer Sicht) geworfen, dann Maximilian Janke im darauffolgenden Angriff die „Nülle“ nicht unter Kontrolle bekommen und dadurch das Anschlusstor verpasst. In den vergangenen Spielen hatte ja immer ein anderer Spieler den Fehler seines Kameraden ausbügeln können. „Die Mannschaftsleistung setzt sich immer aus vielen Einzelleistungen zusammen. Doch dieses Mal haben zu viele Spieler ihr Vermögen nicht erreicht“, schätzte André Haber ein.

Der Chefcoach der Leipziger riskierte in der Schlussphase alles, brachte anstelle des Torwarts einen siebenten Feldspieler, ließ offensiv decken. Doch das nutzten die cleveren Friesenheimer, die weiterhin in einem emotionalen Rausch spielten, gnadenlos aus, den eigenen Vorsprung in die Höhe zu schrauben. 26:22, 29:24, 31:26. Sie gewannen schließlich die Auseinandersetzung der beiden befreundeten Vereine mit 34:27 Toren völlig verdient.

André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig): „Wir hatten uns viel vorgenommen und wussten natürlich, was uns heute erwartet. Es ist Wahnsinn, wie sich die Eulen hier aufgeopfert haben. Ben Matschke hatte einmal gesagt, dass Leipzig in Sachen Mentalität das Vorbild der Eulen ist. Heute haben uns die Eulen darin überholt. Bei uns war der Spielstart ganz ok und wir hatten die Partie beim 6:8 eigentlich unter Kontrolle. Dann passieren uns allerdings 4 Fehler in Folge und im gesamten Spiel waren es 13 Ballverluste. Das ist zu viel in der ersten Bundesliga, zumal auch Fehler in ganz wichtigen Situationen dabei waren. Bei uns ist in vielen Mannschaftsteilen zu viel schiefgelaufen und Ludwigshafen hatten heute Spieler, die einfach besser waren. Darum gehen wir als verdienter Verlierer von der Platte. Mich ärgert besonders, dass wir das Mentalitätsduell verloren haben.“

Benjamin Matschke (Eulen-Trainer): „Ich freue mich sehr, dass die Mannschaft den Fans so einen Abend geben konnte. Ich schätze diesen Sieg unheimlich hoch ein, weil sich Leipzig unglaublich gut verstärkt hat und mit diesem Personal mit Sicherheit eine richtig gute Runde spielen wird. Handball lernt uns immer wieder Demut – Woche für Woche – und ich möchte meine Mannschaft heute loben. Alle Spieler waren in den letzten 48 Stunden sehr giftig, da kann ich keinen herausheben. Das war heute ein richtiges Brett.“

Karsten Günther (Geschäftsführer SC DHfK Leipzig): „Die Niederlage ist extrem bitter, weil sie verdient war. Aber wenn wir den Biss und die Konsequenz von Ludwigshafen heut als Vorbild nehmen und an dieses Spiel denken, wenn der innere Schweinehund mal wieder überwunden werden muss, dann kann es noch ganz wertvoll werden. Es liegt jetzt an uns, was wir draus machen!“

Die Eulen Ludwigshafen gegen SC DHfK Leipzig 34:27 (16:12)

SC DHfK Leipzig: Birlehm, Vortmann; Wiesmach 6/2, Semper 6, Mamic 4, Weber 4, Binder 2, Esche 1, Gebala, Janke 1, Milosevic 1, Roscheck 1, Witzke 1

Ludwigshafen: Durak 8/3, Dietrich 5, Müller 5, Neuhaus 5, Mappes 3, Scholz 3, Falk 2, Hofmann 2, Stüber 1

Siebenmeter: Ludwigshafen 3/5, Leipzig 2/2

Strafen: Ludwigshafen 8 Min, Leipzig keine

Zuschauer: 1912 Handballfans in der Friedrich-Ebert-Halle

Erstellt von Spielbericht: Leutzscher Welle

Durch den besten Saisonstart ihrer Bundesligageschichte (6:0 Punkte) stehen die DHfK-Männer erstmals vorübergehend an der Tabellenspitze. Allerdings können der SC Magdeburg und die TSV Hannover-Burgdorf bereits am heutigen Mittwoch nachlegen und jeweils mit einem Heimsieg aufgrund des besseren Torverhältnisses an den Leipzigern vorbeiziehen.

Chefcoach André Haber weiß außerdem, warum diese Momentaufnahme nicht überbewertet werden sollte: „Wir sind am dritten Spieltag, wo gerade erst die Hälfte der Mannschaften gespielt haben. Es ist schön, dass wir die ersten drei Spiele gewonnen haben und ich finde es für die Jungs toll, dass wir erstmals mit 6:0 Punkten gestartet sind, denn das hat sich die Mannschaft über sechseinhalb Wochen erarbeitet und in den letzten anderthalb Wochen erkämpft. Aber ich werde nicht auf die Tabelle schauen, bevor nicht wenigstens ein paar Spieltage mehr absolviert sind.“

Für das Auswärtsspiel am Donnerstagabend kann der DHfK-Trainer wieder auf den gleichen Kader zurückgreifen, wie beim Heimsieg gegen Stuttgart. Sky und das Fanradio der Leutzscher Welle übertragen LIVE aus Ludwigshafen: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/

„Ludwigshafen ist eine kämpferisch sehr starke Mannschaft, die über 60 Minuten alles gibt. Das wissen wir aus der Vergangenheit und haben die Eulen in der letzten Saison unter Beweis gestellt. Mit Benjamin Matschke haben sie außerdem einen Trainer, der sich gegen jeden Gegner etwas Spezielles einfallen lässt, sodass vielleicht auch mal die eine oder andere Auslösehandlung dabei ist, die man in der ersten Liga nicht so häufig sieht. Wir müssen morgen gegen ihre unbequeme 5:1-Abwehr gut angreifen. In unserer eigenen Deckung wird es wichtig sein, das Kreisläuferspiel von Ludwigshafen mit ihren körperlich sehr starken Kreisspielern in den Griff zu bekommen“, sagt André Haber über den kommenden Gegner.

Die Eulen konnten zwar in den ersten drei Saisonspielen noch keinen Punkt erkämpfen, doch erst gestern beim Auswärtsspiel in Kiel präsentierten sie sich in sehr guter Verfassung und schafften es bei der knappen 30:27-Niederlage, den deutschen Rekordmeister bis in die Schlussphase zu fordern. Und an das letzte Auswärtsspiel in Ludwigshafen haben die Leipziger ohnehin keine guten Erinnerungen, denn im November 2018 kassierten die DHfK-Männer eine schmerzliche 27:24-Pleite. Nichtsdestotrotz ist die Marschroute für Donnerstag klar: „Meine Mannschaft hat sich den Rückenwind in den letzten drei Spielen redlich erarbeitet, von daher fahren wir frohen Mutes nach Ludwigshafen und wollen natürlich auch dort gewinnen“, so der Leipziger Cheftrainer.

Erstellt von JW

Nach der Fußball Champions-League-Auslosung steht nun auch fest, dass das DHB-Pokal Achtelfinale zwischen dem SC DHfK Leipzig und der MT Melsungen am Dienstag, den 1. Oktober um 19 Uhr in der ARENA Leipzig angeworfen wird.

Mit einem enormen Aufwand hat die ZSL Betreibergesellschaft eine Verlegung des Pokalspiels auf den 1.10. ermöglicht, da am 2.10. in der benachbarten Red Bull Arena das ersten Champions-League-Heimspiel von RB Leipzig stattfindet. Damit werden Verkehrseinschränkungen für die Handballfans vermieden und den Sportfans in Leipzig der Besuch von beiden Spielen ermöglicht.

Allen treuen Dauerkarteninhaber gewährte der SC DHfK Leipzig dabei ein Vorkaufsrecht. Die exklusive Vorverkaufsphase für Dauerkarteninhaber erstreckte sich vom 30.08. bis zum heutigen Mittwoch (04.09.19).

Am morgigen Donnerstag (05.09.2019 um 10 Uhr) beginnt endlich auch der freie Vorverkauf. Über den Ticketonlineshop sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen können sich alle grün-weißen Handballfans ihre Tickets für die Pokal-Schlacht gegen die MT Melsungen sichern.

Breits seit der vergangenen Woche läuft außerdem der Vorverkauf für die drei Heimspiele im Oktober. Mit dem Oktoberfest-Ticket sehen DHfK-Fans die drei Heimspiele gegen Lemgo, Balingen und den BHC und sparen dabei 30 Prozent. Somit profitieren auch alle treuen Fans, die keine Dauerkarte haben und können im Oktober quasi ein Spiel gratis besuchen.

www.scdhfk-handball.de/tickets

Analog zu den Bundesligaspielen gelten beim Pokalspiel folgende Preise:

  Kategorie 1 Kategorie 2 Stehplatz Block 8+9
Vollzahler 26 € 20 € 14 €
Ermäßigt 20 € 15 € 10 €
Kind (6 bis 16 Jahre)   10 € 6 €

 

Alle Achtelfinal-Paarungen des DHB-Pokals 2019/20 im Überblick: 

AF 1: Rhein-Neckar Löwen vs. FRISCH AUF! Göppingen

AF 2: SC DHfK Leipzig vs. MT Melsungen

AF 3: TVB Stuttgart vs. HC Erlangen

AF 4: Füchse Berlin vs. SC Magdeburg

AF 5: HSG Wetzlar vs. THW Kiel

AF 6: ASV Hamm-Westfalen vs. Die Eulen Ludwigshafen

AF 7: TBV Lemgo Lippe vs. Bergischer HC

AF 8: SG Flensburg-Handewitt vs. TSV Hannover-Burgdorf

Die Bittenfelder stellten die Gastgeber vor einige interessante Aufgaben und lagen 0:3 beziehungsweise mit 7:10 Treffern vorn. Sie hätten den Vorsprung auch ausbauen können. „Wir hatten eine sehr, sehr gute Leistung geboten, hätten mit einer Führung in die Pause gehen müssen“, schätzte Jürgen Schweikardt, der Trainer der Gäste, zutreffend ein.

Doch die Gastgeber, die in den letzten Spielen schon größeren Rückständen hinterhergelaufen waren, hatten unmittelbar vor dem Seitenwechsel sechs wahnsinnige Minuten zu bieten. Da stand die grün-weiße Abwehr felsenfest, da konterten Lukas Binder und Lucas Krzikalla die Schwaben regelrecht aus, konnte Philipp Weber den dritten Siebenmeter der Gastgeber verwandeln und anschließend einen Schlagwurf im gegnerischen Kasten unterbringen. Prompt lagen die einheimischen Handballer mit 13:11 Toren vorn. Das Halbzeitresultat lautete 14:13.

Die grün-weißen Handballer bauten den Vorsprung nach dem Seitenwechsel weiter aus. Marko Mamic traf mehrere Male aus dem Rückraum und Maciej Gebala vom Kreis. Auch Franz Semper und Torwart Jens Vortmann, der eine sehr solide Leistung zeigte, avancierten zu wichtigen Torschützen des Spiels. 17:13, 20:17, 23:19, 26:22. Trainer André Haber sah insbesondere in der geschlossenen Mannschaftsleistung den Schlüssel zum zweiten Heimsieg in der laufenden Saison: „Wir können unsere Aufgaben auf viele Schultern verteilen und immer wieder neue Akzente setzen!“ Tatsächlich brachten auch Luca Witzke und Viggó Kristjánsson in die einheimische Offensive enormen Schwung. Außerdem hielt Joel Birlehm einen Siebenmeter und einen Rückraumwurf des kroatischen Robert Markotic fest.

Trotz dieser scheinbar sicheren Führung fühlte sich André Haber keinesfalls sicher: „Es war ein regelrechter Arbeitssieg!“ Denn die Bittenfelder wollten nicht aufgeben, brachten anstelle des Torwarts einen zusätzlichen Feldspieler und konnten mehrmals den Anschluss herstellen. Doch dann standen die Gäste – trotz laufender Zeitstrafe – mit sieben „Appelmännern“ auf der Platte. Das passierte den Bittenfeldern (es gibt eine köstliche Apfelsorte dieses Namens) zwei Mal hintereinander. So konnten sie natürlich nichts holen. Die Begegnung endete 31:28 aus sächsischer Sicht. Mit diesem Ergebnis erreichte der SC DHfK Leipzig seinen besten Saisonstart in der Bundesliga seit 1966.

 

Cheftrainer André Haber:

„Wir haben heute gegen einen sehr geduldigen Gegner gespielt. In der ersten Halbzeit hatten wir eine sehr gute Phase, wo wir aus sechs Angriffen sechs Tempotore machen und das Spiel von 7:10 auf 13:11 zu unseren Gunsten kippen. In der zweiten Halbzeit hatten wir unsere Mühe mit dem geduldigen Angriff von Stuttgart und den 7 gegen 6 Situationen. Ich bin sehr glücklich und stolz darauf, dass wir das Spiel gewonnen und den besten Saisonstart hingelegt haben, den wir bisher in der Bundesliga hatten. Ich glaube, der Schlüssel zum Erfolg ist aktuell die Mannschaftleistung und unser Input von der Bank.“

SC DHfK Leipzig gegen TVB Stuttgart 31:28 (14:13)

SC DHfK Leipzig: Vortmann 1, Birlehm; Semper 2, Wiesmach, Witzke 3, Krzikalla 3, Binder 6, Janke 2, Müller, Roscheck 1, Weber 4/1, Mamic 5, Gebala 2, Milosevic, Esche, Kristjansson 2,

TVB Stuttgart: Bitter, Lehmann; Häfner 4, Asgeirsson 1, Weiß 1, Späth, Lönn 7, Markotic 3, Röthlisberger, Zieker 7/3, Pfattheicher 4, Peshevski 1, Wieling,

Siebenmeter: Leipzig 1/3, Stuttgart 3/4

Zeitstrafen: Leipzig 2 Min, Stuttgart 10 Min

Zuschauer: 3563 Handballfans in der ARENA Leipzig

Erstellt von Spielbericht: Leutzscher Welle

Zum After-Work-Heimspiel empfangen die Grün-Weißen am Dienstag um 19 Uhr den TVB Stuttgart in der ARENA LEIPZIG. Präsentiert wird das zweite Heimspiel in der LIQUI MOLY HBL vom Audi Zentrum Leipzig, das sich nicht nur rings um das Spiel präsentiert, sondern auch alle Fans nach Spielschluss in die ARENA SPORTSBAR einlädt, um den After-Work-Spieltag bei Cocktails und Livemusik von David K. ausklingen zu lassen. Zudem gibt es nach dem Match in der ARENA SPORTSBAR auch eine Talkrunde mit Spielmacher Niclas Pieczkowski.

Bis auf den verletzten Mittelmann kann Chefcoach André Haber am Dienstag aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der Einsatz von Rechtsaußen Patrick Wiesmach, der schon das Auswärtsspiel in Minden aufgrund von Knieproblemen verpasst hatte, entscheidet sich erst kurzfristig.

Vor dem Gegner TVB Stuttgart, der in der Sommerpause einen großen Umbruch im Kader eingeleitet hat, sind die Leipziger jedenfalls gewarnt, denn der SC DHfK wartet seit Oktober 2016 auf einen Heimsieg gegen den Mit-Aufsteiger der Saison 2014/15. „Spiele gegen Stuttgart sind immer ekelhaft und sehr kampfbetont. Sie haben ihren Kader etwas umgestellt, viele neue Gesichter, sind sehr robust und unbequem. Vor einem Jahr haben wir den Saisonauftakt gegen Stuttgart verloren, dieses Mal soll es mit unserem Publikum im Rücken anders laufen“, so Abwehrchef Bastian Roscheck.

Fünf der sechs neuen Gesichter beim TVB kamen im Sommer ohne Bundesligaerfahrung ins Schwabenland. Das bedeutet noch mehr Verantwortung für die altbewährten und erfahrenen TVB-Spieler wie Manuel Späth oder Jogi Bitter, der zur neuen Saison das Kapitänsamt von Simon Baumgarten übernommen hat.

Beim Saisonauftakt in Erlangen erlebten die Handballer aus Stuttgart am vergangenen Donnerstag allerdings keinen Start nach Maß. Beim HC Erlangen kassierte das Team von Coach Jürgen Schweikardt eine 29:24-Pleite und wird dementsprechend in Leipzig alles in die Waagschale werfen, um die ersten Saisonpunkte zu holen.

Für die Partie Leipzig gegen Stuttgart wurden im Vorverkauf mehr als 3.200 Eintrittskarten abgesetzt. An allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse der ARENA wird es noch Tickets für das Match gegen. Sky und das DHfK-Fanradio senden außerdem am Donnerstagabend LIVE aus Minden: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/

 

Die Einschätzungen beider Cheftrainer:

André Haber (SC DHfK Leipzig): „Der TVB Stuttgart ist uns sehr gut bekannt, weil wir jetzt schon im neunten Jahr in Folge gegeneinander spielen. Die Stuttgarter haben vor der Saison einen relativ großen Umbruch in ihrer Mannschaft vollführt. Wir wissen, dass sie in der Deckung gern weite Wege gehen und sehr engagiert verteidigen. Für uns ist heute natürlich wichtig, einen besseren Spielstart hinzukriegen, als in den ersten beiden Saisonspielen. Wir haben aber aus den ersten zwei Bundesligaspielen genügend Rückenwind und ich freue mich ungemein, dass wir wieder zu Hause in der ARENA sind und hoffentlich das nächste Handballfest mit unseren Zuschauern feiern können.“

 

Jürgen Schweikardt (TVB Stuttgart): „Leipzig ist für uns ein ähnliches Auswärtsspiel wie Erlangen, zu dem wir als Unterdog anreisen. Mit dem Sieg gegen Berlin haben sie ihre Heimstärke erst kürzlich mal wieder unter Beweis gestellt. Letzte Saison sind wir zwar mit einem Erfolgserlebnis in Leipzig in die Runde gestartet, in diesem Jahr sind es aber andere Voraussetzungen. Wir haben eine komplett neu formierte Mannschaft, die sich erst noch finden muss. Wir werden unser Bestes geben, wissen aber um die Schwere der Aufgabe.“

 

Audi Zentrum Leipzig präsentiert nächstes Heimspiel gegen Stuttgart

Die Audi Leipzig GmbH ist mit ihren zwei Standorten im Norden und Süden der Stadt einziger zertifizierter Vertragshändler der AUDI AG im Großraum Leipzig. Mit 185 Mitarbeitern und 15 Auszubildenden ist das Unternehmen wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor der Region. An beiden Standorten wird die komplette Audi Produktpalette angeboten, sowohl im Neu- als auch im Gebrauchtwagenbereich. Der Standort Nord verfügt über einen Audi Sport Store, der im Jahr 2020 auch für den Standort Süd geplant ist. Beide Standorte sind als Kompetenzzentrum für Elektromobilität zertifiziert, was sie autorisiert sowohl Hybride als auch vollelektrische Audi e-tron Modelle anzubieten. Audi Service Leistungen sowie Audi Original Zubehör und Teile komplettieren die Fachkompetenz der beiden Vollfunktionsbetriebe.

Neben dem Einzelkundengeschäft etabliert sich seit einigen Jahren die Marke „Fuhrpark-Sachsen.de“ für das Großabnehmergeschäft in Sachsen. Unter diesem Verbund realisiert die Audi Leipzig GmbH zusammen mit der Volkswagen Automobile Leipzig GmbH das Großkundengeschäft. Beide Gesellschaften haben ihre Kooperationsverträge mit dem SC DHfK als Nachwuchspate der Handball Akademie verlängert. Fuhrpark Sachsen.de wird darüber hinaus für die laufende Saison neuer Kooperationspartner in der Kategorie Silber.

Im Rahmen dieser Partnerschaft unterstützen die Audi Zentren Leipzig den SC DHfK zudem mit der Bereitstellung eines fabrikneuen Audi Q3 für Nachwuchskoordinator Matthias Albrecht, den er am vergangenen Freitag in Empfang nahm.

Erstellt von JW

Es war doch das erste Spiel gewesen, geht's noch?, wurde uns nahezu unisono entgegengehalten. „Geht's noch" haben Bastian Roscheck, Jens Vortmann, Max Janke, Franz Semper und Lucas Krzikalla freilich nicht gesagt, dafür sind sie viel zu gut erzogen. Doch es lief darauf hinaus, weil sie bei aller Freude über den Triumph relativieren und nicht übermütig wirken wollten.

In der Anfangsphase lief gegen Minden erneut wenig zusammen. Doch nach einem 1:8-Rückstand drehten die DHfK-Männer auf. Foto: Rainer Justen
In der Anfangsphase lief gegen Minden erneut wenig zusammen. Doch nach einem 1:8-Rückstand drehten die DHfK-Männer auf. Foto: Rainer Justen

Dabei war es nach dieser Partie schwer, die Euphorie in Genzen zu halten. Wer so klar zurückliegt, 1:7 nach 13 Minuten bekanntlich, und in der ersten Halbzeit lange nicht den Eindruck erweckt, da wäre noch etwas zu korrigieren, um am Ende doch zu triumphieren, der hat regelrecht ein kleines Kunststück vollbracht.

Was ich zur Halbzeit an Meinungen erfahren habe, ist natürlich nicht repräsentativ. Ein früherer sehr, sehr guter Handballer wollte sich gar sein Eintrittsgeld zurückgeben lassen, so sehr war er vom Auftritt der Gastgebenden enttäuscht. Ein anderer, nicht ganz so guter Handballer im Vergleich zum so überaus Enttäuschten, ging dagegen fest davon aus, dass es trotz des Vier-Tore-Rückstandes noch eine Korrektur gegeben könnte. Ich glaube, Letzterer war mit seinem Optimismus in der Minderheit.

Wie gesagt, das kann ich nicht statistische belegen, sondern gewann den Eindruck aus den Gesprächen am dicht gefüllten Bierstand. Es ist auch egal, weil nach Wiederbeginn nichts von einer Skepsis auf dem Rängen zu spüren war. Wer immer sie mit sich herumtrug, hat sie entweder  verborgen oder wurde von den anderen mitgerissen.  Dass in Leipzig zwischen Fans und Mannschaft eine besondere Beziehung herrscht, haben schon viele Gastmannschaften hervorgehoben. Die Füchse werden es nach diesem denkwürdigen Spiel bestätigen.

Der Höhepunkt vor dem Höhepunkt war für mich die 54. Minute, als Lucas Krzikalla allein Richtung Berliner Tor rannte und den erstmaligen Ausgleich erzielte. Da begann die Halle regelrecht zu kochen, die hauptsächlich Jens Vortmann mit seinen Paraden zuvor schon zum Sieden gebracht hatte an diesem ohnehin heißen Sonntagnachmittag. Als der Rechtsaußen dann zwei Sekunden vor Schluss den Siegtreffer erzielte, konnte nur der Handball-Gott seine Hände im Spiel gehabt haben.

Der musste einiges gut machen, denn Krzikalla und vor allem Vortmann hatten in der vorigen Saison bekanntlich erhebliches Verletzungspech. Wobei, dass sie nun solche entscheidenden Akzente setzten, war wohl weniger auf himmlischen Beistand zurückzuführen als vielmehr auf ihre  harte Reha- und spätere Trainingsarbeit.

In Minden wurden am Dienstag zwei andere zu Helden. Vortmanns Kollege Joel Birlehm und Franz Semper erhielten nach dem Sieg das größte Lob. Gut zu wissen, dass das DHfK-Spiel also wie erhofft viele Alternativen bereithält. Dass sich die Mannschaft auch nicht von einem 1:8  beeindrucken ließ, ist nach dem Husarenritt gegen die Füchse fast keine Überraschung mehr. Zur Regel sollten solche hohen Rückstände in der Anfangsphase aber bitte nicht werden. Gegen Stuttgart wäre jetzt ein 1:9 zwar logisch, muss aber wirklich nicht sein.

So weit sollte es bitte nicht kommen. Denn dass die Aufholjagd immer so erfolgreich verläuft, ist nicht garantiert. Denn die Ausgangslage ist nach dem Sieg in Minden für die Grün-Weißen in jedem Fall hervorragend. Auch wenn jeder weiß: Es war erst das zweite Spiel.

Erstellt von Winfried Wächter

Unsere junge Truppe hat leidenschaftlich gekämpft und auch in kritischen Situationen die Nerven behalten. Mein Einstand ist mir ganz gut gelungen, es gibt aber noch allerhand Luft nach oben“, sagte der auch als Kapitän fungierende Hönicke.

Obwohl die Leipziger 3:0 (4.) starteten, gerieten sie 6:7 (15.) in Rückstand, gingen aber mit knapper Führung in die Pause. Die Gäste mussten die Partie ab der fünften Minute verletzungsbedingt ohne Routinier Thomas Oehlrich bestreiten. Nach dem Seitenwechsel glänzte Keeper Christian Ole Simonsen mit tollen Paraden - und motivierte damit seine Vorderleute. Nach dem 18:18 (40.) steigerten die Leipziger ihre Effektivität im Angriff und setzten sich vorentscheidend  auf 27:20 (53.) ab. Obwohl die Hausherren verkürzten ((24:27/56.), steuerten die Grün-Weißen ihren Auswärtssieg sicher ins Ziel.

„Wir haben heute die technischen Fehler minimiert. Bei uns war starke Moral und Siegeswillen erkennbar. Der Grundstein des Erfolges wurde von der Abwehr gelegt“, resümierte Coach Henoch.

DHfK II: Guretzky, Simonsen; Santos 7/4, Meyer-Siebert 5, Oehlrich, Gansau 4, Remke 1, Fujita 3, Fritsche 4, Hönicke 6, Reißmann, Neudeck 1, Neumann, Langer.

Siebenmeter: Dresden 6/5, Leipzig 4/4

Strafminuten: Dresden 8 Min, Leipzig 14 Min

Erstellt von Horst Hampe

Beide Vertretungen gingen in der Vorwoche beim Saisonauftakt leer aus. Während die Leipziger im Heimspiel gegen Nußloch (25:31) unterlagen, konnte auch Dresden bei Germania Großsachsen (20:26) nichts Zählbares holen. Daher ist ein brisantes Duell im Kampf um die ersten Punkte der Saison 2019/20

zu erwarten. Das U23-Team von DHfK-Trainer Enrico Henoch wird voraussichtlich mit nur einer Veränderung gegenüber der Formation des ersten Spieltages antreten. Anstelle des verletzten Kevin Szep-Kis ist der vom Dessau-Rosslauer HV zurückgekehrte Jonas Hönicke einsatzfähig. „Wir haben uns auf

eine schwierige Auswärtsaufgabe vorbereitet. Unsere vielen technischen Fehler der Vorwoche müssen unbedingt minimiert werden. Auch im Abwehrverhalten will unsere Truppe  kompakter auftreten“, sagte Henoch. Die Grün-Weißen hoffen, dass sie angesichts der kürzesten Anreise in dieser Spielzeit von zahlreichen Fans lautstark in Dresden unterstützt werden.

Erstellt von Horst Hampe
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