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In der ARENA Leipzig bekommen es die Männer von Chefcoach André Haber im Oktober mit der MT Melsungen zu tun. Erst in der vorletzten Saison standen sich beide Teams im Pokal-Achtelfinale gegenüber, wo sich die Leipziger auswärts überraschend durchsetzen konnten. Als Spieltermin für das diesjährige Achtelfinale ist der 3. Oktober angedacht. Infos über den Ticketvorverkauf folgen demnächst.

Der einzige verbliebene Zweitligist, der ASV Hamm-Westfalen, trifft außerdem auf die Eulen Ludwigshafen. Titelverteidiger und Rekordpokalsieger THW Kiel muss zur HSG Wetzlar.

Die Spieltermine im DHB-Pokal 2019/20: Die Achtelfinals werden in der ersten Oktober-Woche ausgespielt. Es folgen die Viertelfinals am 03./04. Dezember 2019. Wer sich auch hier durchsetzen kann, zieht in das DHB-Pokalfinale „REWE Final4“ ein, welches am 04./05. April 2020 in der Hamburger Barclaycard Arena ausgetragen wird.

Alle Achtelfinal-Paarungen des DHB-Pokals 2019/20 im Überblick: 

AF 1: Rhein-Neckar Löwen vs. FRISCH AUF! Göppingen

AF 2: SC DHfK Leipzig vs. MT Melsungen

AF 3: TVB Stuttgart vs. HC Erlangen

AF 4: Füchse Berlin vs. SC Magdeburg

AF 5: HSG Wetzlar vs. THW Kiel

AF 6: ASV Hamm-Westfalen vs. Die Eulen Ludwigshafen

AF 7: TBV Lemgo Lippe vs. Bergischer HC

AF 8: SG Flensburg-Handewitt vs. TSV Hannover-Burgdorf

Nie zuvor war die Ticket-Nachfrage für das erste Saisonspiel in der ARENA Leipzig so groß. Die bisherige Bestmarke datiert aus dem Jahr 2015. Damals kamen zum ersten Bundesligaspiel überhaupt in der Geschichte des SC DHfK Leipzig gegen den HSV Hamburg 4.016 Fans in die ARENA. Für das Auftaktspiel am Sonntag sind bereits jetzt 3.800 Tickets vergriffen, sodass am Sonntag knapp 5.000 Handballfans zum Kracher-Auftakt erwartet werden.

 

Auch Leipzigs Cheftrainer André Haber kann seine Vorfreude auf das erste Saisonspiel in der LIQUI MOLY HBL nicht verbergen: „Ich freue mich schon riesig auf die Arena und darauf, dass hoffentlich vier bis fünftausend Leute kommen. Von daher: Alle in die Halle, das wird ne coole Nummer!“

 

Tickets sind an allen Vorverkaufsstellen ab 20 Euro erhältlich, unter anderem auf der neuen stimmungsvollen Stehplatz-Tribüne in den Blöcken 8 und 9. Ermäßigte Tickets (Schüler, Studenten, Azubis, Rentner & Menschen mit Behinderung sowie Inhaber des Leipzig Passes) bekommen ab 15 Euro eine Eintrittskarte. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre können schon ab 10 Euro dabei sein. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt kostenlos.

 

Jetzt Tickets direkt online bestellen unter www.scdhfk-handball.de/tickets

 

Weitere Vorverkaufsstellen:

 

·         Ticket-Hotline: 0341 - 2341 100

·         Ticketschalter der ARENA Leipzig

·         LVB- Service Center (Margrafenstraße 2, 04109 Leipzig)

·         LVB- Mobilitätszentrum (Willy-Brandt-Platz, 04109 Leipzig)

·         Ticketgalerie GmbH (Hainstraße 1/Barthels Hof, 04109 Leipzig)

·         S-Punkt Eilenburg (Bahnhofstraße 21, 04838 Eilenburg)

·         Musik Box Taucha (Leipziger Straße 2, 04425 Taucha)

Am Sonnabend hatten die Grün-Weißen allein in der Anfangsphase einige Probleme. Da wurden einige Angriffe nicht genau genug vorgetragen, sodass die jungen Handballer aus Altenholz, die vornehmlich aus den norddeutschen Trainingszentren in Flensburg und Kiel stammten, die Auseinandersetzung eine Viertelstunde lang offenhielten. Da lautete der Zwischenstand 6:6.

Doch dann drehte der Favorit aus der Bundesliga auf. Neuzugang Luca Witzke avancierte mit seinen sechs Treffern zum besten Torschützen bei den Sachsen. Lucas Krzikalla steuerte fünf Treffer bei. Lukas Binder, Viggó Kristiánsson, Marko Mamic und Alen Milosevic erzielten jeweils vier Tore. Sogar die lange verletzten Maciej Gebala und Gregor Renke waren drei Mal erfolgreich. „Schön, dass wir das Spiel gewonnen haben, obwohl wir – mit unserem Spiel – nicht einhundert Prozent zufrieden sind. Es hätten am Anfang einige Zuspiele an den Kreis besser klappen und unser Rückzugsverhalten besser sein können. Doch wir haben letztendlich das Pokalspiel dominiert. Wir sind eine Runde weiter. Das zählt!“ sagte Chefcoach André Haber nach dem Match.

Es galt also am Sonntag gegen einen nominell deutlich stärkeren Kontrahenten ein paar Sachen zu verbessern. Immerhin hatten die Handballer aus Nordhorn und Lingen in der letzten Saison ein einziges Heimspiel gegen Balingen/Weilstetten verloren und waren folgerichtig vor mehreren anderen Favoriten in die Bundesliga aufgestiegen. Doch die Leipziger begannen das Pokalspiel hoch konzentriert. Der wieder genesene Patrick Wiesmach verwandelte am Anfang zwei Siebenmeter sicher. Auch Franz Semper und Marko Mamic netzten ein. Sie lagen ruckzuck mit 4:1 Toren beziehungsweise nach zwanzig Minuten mit 12:4 Treffern vorn.

Vergessen die vergangenen Zeiten in der 2. Bundesliga, als die einheimischen die sächsichen Handballer mit 31:28, 32:30 oder 27:21 regelmäßig aus dem Euregium schossen. Dieses Mal waren die Grün-Weißen die besseren. Sie waren dem Gegner sowohl körperlich als auch spielerisch klar überlegen. Sie machten viel weniger Fehler, besaßen einen starken Joel Birlehm im Kasten und bauten den deutlichen Vorsprung weiter aus. 16:7, 21:11, 25:14, 29:17. Auf der anderen Seite schienen nur Robert Weber und Patrick Midema (in der Schlussphase) an den Ketten zu zerren. Selbst die dreißig grün-weißen Schlachtenbummler hatten die Stimmungshoheit auf den Rängen übernommen. Die Leipziger gewannen das Pokalspiel schlussendlich mit 31:21 Toren keinen Treffer zu hoch.

Jetzt dürfen Alen Milosevic, Jens Vortmann und Kollegen mit Spannung auf die Auslosung des Achtelfinales blicken. Sie würden sich – einer nicht repräsentativen Umfrage zufolge – über ein Heimspiel in der Arena an der Jahnallee freuen.

Cheftrainer André Haber:

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir heute so gut ins Spiel gestartet sind und von der ersten Minute an so da waren. Bis zur 45. Minute haben wir voll durchgezogen und nicht nachgelassen, egal wie der Spielstand war. Ich bin froh, dass von den Sachen, die wir im Vergleich zu gestern besser machen wollten, so viele gegriffen haben. Wir hatten uns heute auch auf die Fahne geschrieben, die Kräfte zu verteilen, und mit einem solchen Vorsprung spielt es sich dann natürlich auch leichter.

Bei der Pokalauslosung würde ich mich sehr über ein Heimspiel freuen. Jetzt haben wir aber erstmal eine Trainingswoche, wo wir uns wieder richtig gut vorbereiten müssen, denn am kommenden Sonntag kommt mit den Füchsen Berlin ein sehr starker Gegner, da brauchen wir ein richtig gutes Spiel. Ich freue mich schon riesig auf die Arena und darauf, dass hoffentlich vier bis fünftausend Leute kommen. Von daher: Alle in die Halle, das wird ne coole Nummer!“

Torschützen SC DHfK:

Wiesmach 10/6, Mamic 6, Weber 4, Binder 4, Semper 2, Krzikalla 2, Witzke 1, Müller 1, Milosevic 1

 

Erstellt von Spielbericht: Leutzscher Welle

„Es ist schön, dass wir das Spiel gewonnen haben und eine Runde weiter sind, obwohl wir mit unserem Spiel nicht einhundert Prozent zufrieden sind. Es hätten am Anfang einige Zuspiele an den Kreis besser funktionieren und unser Rückzugsverhalten besser sein können. Deswegen stand es zwischenzeitlich 6:6. Doch wir haben letztendlich das Pokalspiel dominiert. Wir sind eine Runde weiter, das zählt“, so Cheftrainer André Haber.

Am Sonntag um 17 Uhr wartet nun ein echter Brocken. Gastgeber und Bundesligaaufsteiger HSG Nordhorn-Lingen setzte sich im zweiten Halbfinale des Erstrundenturniers mit 34:26 (16:11) gegen die SGSH Dragons durch. Auch die Final-Partie des First-Four-Turniers zwischen Nordhorn und Leipzig wird am Sonntag wieder live von der Leutzscher Welle und Sportdeutschland.TV übertragen.

Torschützen SC DHfK: Witzke 6, Krzikalla 4, Binder 4, Janke 4, Mamic 4, Kristjansson 4, Milosevic 4, Semper 3, Remke 3, Gebala 3, Müller 1

Erstellt von JW

„Altenholz ist ein sehr ambitionierter Drittligist mit einer guten Mischung aus erfahrenen Spielern und Nachwuchstalenten, wie beispielsweise Sven Ehrig vom THW Kiel. Im Hinblick auf ihre Spielweise überzeugt der TSV vor allem durch gutes Tempospiel“, schätzt Chefcoach André Haber den Gegner ein.

Die Partie gegen Altenholz wird um 15 Uhr angeworfen. Der Sieger der Partie trifft direkt am Sonntag in der 2. Pokalrunde auf die siegreiche Mannschaft des anderen Halbfinal-Duells zwischen Gastgeber HSG Nordhorn-Lingen und den SGSH Dragons. Das Finalspiel des First-Four-Turniers beginnt am Sonntag um 17 Uhr und auf die Leipziger könnte dann mit Turnier-Ausrichter und Bundesligaaufsteiger Nordhorn ein echter Brocken warten. „Unser voller Fokus liegt jetzt auf dem TSV Altenholz. Trotzdem fahren wir natürlich zum Pokalturnier, um auch am kommenden Montag noch im Wettbewerb zu sein“, so Trainer André Haber.

Sportdeutschland.TV überträgt die komplette 1. und 2. Runde des DHB-Pokals im Livestream: https://sportdeutschland.tv/handball/dhb-pokal-1-runde-tsv-altenholz-sc-dhfk-leipzig

Auch die Leutzscher Welle sendet am Samstag und Sonntag LIVE aus Nordhorn. Das Leipziger Fanradio hatte in den vergangenen acht Jahren jedes einzelne Pflichtspiel der grün-weißen Handballer übertragen: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/

Erstellt von JW

„Bei der Operation hat sich die Schwere seiner Schulterverletzung bestätigt. Die OP ist aber sehr gut verlaufen und seine abgelöste Gelenklippe wurde wieder befestigt, sodass die Reha-Phase unmittelbar beginnen kann. Wir rechnen mit einer Ausfallzeit von einem halben Jahr“, so Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp, der den operativen Eingriff durchführte.

„Wir sind froh, dass „Pitsche“ die OP gut überstanden hat und jetzt volle Unterstützung von unseren Medizin- und Rehapartnern erhält, damit er im kommenden Jahr wieder auf die Platte zurückkehren kann“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

Raul Santos fehlt im Kader

Neben Niclas Pieczkowski wird ein weiterer Spieler nicht mit zum Pokalturnier reisen. Der SC DHfK Leipzig geht vorerst ohne Linksaußen Raul Santos im Kader in die neue Saison. Aufgrund der langen Verletzungspause (Meniskusschädigung) von Raul Santos war in der Rückrunde der vergangenen Saison Marc Esche aus dem eigenen Nachwuchs in den Profi-Kader aufgerückt und hatte sich zusammen mit Lukas Binder schnell als Duo auf der Linksaußenposition etabliert.

„Drei fitten Linksaußen mit berechtigten Anspruch auf Spielpraxis und Trainingsintensität können wir nicht gerecht werden. Deshalb haben wir uns entschieden, mit Lukas und Marc auf dieser Position in die Saison zu starten. Mit Raul und seinem Berater haben wir dazu sehr offene Gespräche geführt und suchen nun gemeinsam nach einer neuen Lösung. Raul erhält dabei die volle Unterstützung von unserem Verein und wird vorerst bei unserer U23 aushelfen und weiterhin Individualtraining bei unserer Bundesligamannschaft bestreiten, um schnell in Topform zu kommen“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

„Die Entscheidung, die mir der Verein in einem persönlichen Gespräch mit André Haber und Karsten Günther mitgeteilt hat, war natürlich erstmal sehr hart für mich, weil ich in meiner Reha viel investiert habe und mich aktuell sehr gut fühle. Mein Knie hat die ersten Wettkampfbedingungen bei den Spielen mit der U23 sehr gut verkraftet und ich bin vollkommen schmerzfrei. Es ist für mich eine schwierige Situation, vor allem, weil es so kurz vor dem Saisonstart ist, aber ich bin da in guter Absprache mit einem Manager. Für mich heißt es jetzt, voll auf mich zu schauen und weiterhin gut zu trainieren, denn ich bin, was meinen Fitnesszustand angeht, sehr gut drauf und bereit für neue Aufgaben“, so Raul Santos.

Erstellt von JW

„Meine Frau und ich fühlen uns in Leipzig sehr wohl und der SC DHfK ist für mich zu einer Herzensangelegenheit geworden. Die Entwicklung, die wir hier in Leipzig gemacht haben, ist echt verrückt. Ich bin nun schon seit 2013 ein Teil davon und möchte diesen unglaublichen Weg weiter mitgehen“, so der 29-Jährige, der bisher 41 Länderspiele für die Schweiz bestritt und mit den Eidgenossen in diesem Jahr die Quali für die Europameisterschaft 2020 schaffte.

Ein Wechsel zu einem anderen Verein, der auch auf internationaler Bühne spielt, war in den Überlegungen des Kreisläufers zwar eine Option, doch noch reizvoller war für ihn das langfristige Ziel, das internationale Geschäft mit dem SC DHfK Leipzig zu erreichen. „Die Vision Europa ist klar formuliert und ich stehe voll dahinter. Ich durfte auf internationaler Ebene schon viel Erfahrung sammeln und möchte das Ganze auch mit dem SC DHfK Leipzig erleben. Natürlich ist auch eine erneute Teilnahme am Final Four etwas, was man immer erreichen möchte. Aber vor allem möchte ich einfach meinen Teil dazu beitragen, dass sich unsere Mannschaft von Jahr zu Jahr weiterentwickelt“, so Alen Milosevic.

„Milo ist eines der Gesichter unserer Mannschaft und ich freue mich sehr, dass er sich für den weiteren Weg mit uns entschieden hat. Er begleitet uns jetzt bereits in der siebten Saison und ist zu einem ganz wichtigen Puzzleteil unserer Mannschaft gereift, der für das Team Verantwortung übernimmt und sich mit uns und unseren Werten sehr gut identifizieren kann“, freut sich Chefcoach André Haber über die Vertragsverlängerung.

Alen Milosevic wird aber nicht nur für die nächsten vier Jahre das grün-weiße Trikot tragen, sondern ist ab sofort auch Mannschaftskapitän des SC DHfK Leipzig. Das Amt des Mannschaftskapitäns teilt sich der Kreisläufer in der neuen Saison mit Torhüter Jens Vortmann. Außerdem gibt es in der Saison 2019/20 auch einen neuen Mannschaftsrat. Neben den beiden gleichberechtigten Mannschaftskapitänen Jens Vortmann und Alen Milosevic wird der Mannschaftsrat ergänzt durch die Spieler Philipp MüllerBastian Roscheck und Patrick Wiesmach.

Erstellt von JW

Der beste Leipziger Torschütze war am Samstag Viggó Kristjánsson mit fünf Treffern, am Sonntag erzielten Franz Semper und Patrick Wiesmach je 7 Tore.

„Gegen Lübbecke haben wir vor allem im Angriff zu schwach agiert. Wir haben zu viele Chancen liegen lassen, waren zu ungefährlich und haben nicht zu dem Tempospiel gefunden, das wir gern auf die Platte bringen wollen“, hatte Chefcoach André Haber nach der Halbfinalniederlage gesagt.

Der Leipziger Trainer sah am Sonntag eine verbesserte Angriffsleistung seiner Mannschaft. „Wir lagen in der Partie mehrfach zurück, umso schöner ist es daher, dass wir am Ende der regulären Spielzeit ein Unentschieden erringen konnten. Wir haben uns heute im Angriffsspiel gesteigert, das zeigen die deutlich mehr geworfenen Tore. Allerdings war unser Rückzugsverhalten phasenweise entsetzlich, da müssen wir jetzt ran und das schnellstmöglich verbessern, um für den Pokal und Ligastart gewappnet zu sein“ so das Fazit von Cheftrainer André Haber.

TuS N-Lübbecke – SC DHfK Leipzig 21:19 (11:10)

Torschützen SC DHfK: Kristjánsson 5, Semper 3, Mamic 3, Binder 2, Esche 2, Wiesmach 1, Witzke 1, Krzikalla 1, Milosevic 1

GWD Minden – SC DHfK Leipzig 41:40 nach Siebenmeterwerfen (33:33/17:17)

Torschützen SC DHfK: Semper 7, Wiesmach 7, Witzke 6, Mamic 5, Kristjánsson 4, Weber 3, Krzikalla 3, Esche 2, Milosevic 1, Roscheck 1, Müller 1

Erstellt von JW

Die Leipziger kamen bereits schwer ins Spiel, lagen längere Zeit zurück, steigerten sich dann und konnten auf 7:7 aufschließen. In der zweiten Halbzeit liefen sie jedoch einem konstanten Rückstand von ein bis zwei Toren hinterher. Bester Torschütze der Partie wurde DHfK-Spieler Viggó Kristjánsson mit fünf Treffern, vier davon vom 7-Meter-Punkt aus. Bester Schütze des Gewinnerteams wurde Ex-DHfK-Spieler Peter Strosack.

Nach der Niederlage im Halbfinale geht es für den SC DHfK beim Spielo-Cup am Sonntag weiter: Um 15 Uhr steht das Spiel um Platz drei gegen GWD Minden an. Der Erstligist hatte am Nachmittag eine 20:23-Niederlage gegen den HSC 2000 Coburg kassieren müssen. Im Finale des Spielo-Cups treten Sonntag 17 Uhr also mit Lübbecke und Coburg zwei Zweitligisten gegeneinander an.

„Heute haben wir vor allem im Angriff zu schwach agiert. Wir haben zu viele Chancen liegen lassen“, resümierte DHfK-Trainer André Haber. „Wir waren zu ungefährlich – das gilt es schnellstens zu reparieren, weil das noch nicht Bundesliga-reif war.“ Mit der Steigerung in der Abwehr nach den ersten zwölf Minuten sei er zwar zufrieden, „aber zu dem Tempospiel, das wir gern wollten, haben wir nicht gefunden“.

Erstellt von www.sportbuzzer.de

Coach Enrico Henoch war mit dem Ergebnis und vor allem dem Angriffsspiel seiner Mannschaft sehr zufrieden, denn er musste auf mehrere Stammkräfte (Hönicke, Uhlig, Seidler, Meyer-Siebert, Wenzel und Ruoff) verzichten und hatte dafür drei Talente aus der Leipziger A-Jugend aufgestellt. Bester Torschütze der Leipziger war Elias Gansau mit 8 Treffern.

SC DHfK II mit „Hammer“ zum Drittliga-Auftakt

Der Deutsche Handballbund hat die vorläufigen Spielpläne der 3. Liga für die Saison 2019/20 veröffentlicht. Die 64 Männer-Vertretungen wurden wieder in vier 16er-Gruppen eingegliedert. Das neuformierte U23-Team des SC DHfK II (bisher Spielgemeinschaft LVB/DHfK II) tritt in der Staffel Mitte (zuvor Ost) an. Zum Auftakt empfangen die Leipziger von Trainer Enrico Henoch am 24. August (19.30 Uhr, Sporthalle Rabet) die SG Nußloch.

Für die DHfK-Erstliga-Reserve ist damit gleich eine besonders schwere Prüfung zu erwarten, denn die Baden-Württemberger beendeten die Vorsaison hinter Zweitliga-Aufsteiger Eisenach als Zweiter. Sie entschieden dabei  beide Partien gegen die Messestädter zu ihren Gunsten. Die Leipziger belegten 2018/19  Rang zwölf  - und sicherten sich mit starken Rückrunden-Auftritten vorzeitig den Klassenerhalt.

Am 31. August (18.30, Ballsport-Arena) steht für DHfK II das erste Sachsenderby beim Aufsteiger HC Elbflorenz II auf dem Programm. Eine Woche danach (7. September, 18 Uhr) folgt in der kleinen  Arena-Halle das zweite Heimspiel der Grün-Weißen gegen den Northeimer HC.

Die erste Saisonhälfte wird am 8. Dezember abgeschlossen. Im alten Jahr werden noch zwei Spieltage der Rückrunde ausgetragen, die  nach dreiwöchiger Feiertagspause (12. Januar) fortgesetzt und am 25. April beendet wird.

Erstellt von JW/Horst Hampe
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