Das Olympia-Qualifikationsturnier in Berlin gewinnt aus Sicht der deutschen Handball-Nationalmannschaft weitere Konturen. Bundestrainer Alfred Gislason hat am heutigen Montag ein 19 Spieler umfassendes Aufgebot nominiert, darunter auch den Leipziger Spielmacher Philipp Weber.
(übrigens wurde Philipp Weber auch von der LIQUI MOLY HBL nominiert für die Wahl zum „DKB Spieler des Monats Februar“)
In der Max-Schmeling-Halle trifft das Team um Kapitän Uwe Gensheimer auf den WM-Zweiten Schweden (Freitag, 12. März, 15.15 Uhr, ARD live), den EM-Vierten Slowenien (Samstag, 13. März, 15.35 Uhr, ZDF live) und Afrikavertreter Algerien (Sonntag, 14. März, 15.45 Uhr, ZDF live). Die ersten beiden Mannschaften des Turniers qualifizieren sich für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August).
Auch Marko Mamic (Kroatien) und Kristian Saeveras (Norwegen) wurden von ihren Nationalverbänden für die Olympia-Quali nominiert. Außerdem begeben sich auch Maciej Gebala (Poalen) und Alen Milosevic (Schweiz) in der kommenden Woche auf Länderspielreise und sind bei der EM-Quali im Einsatz.
Aber nicht nur die Profis sind mit der Nationalmannschaft unterwegs. Die deutschen Handball-Talente der Jahrgänge 2004 und jünger kommen vom 7. bis zum 10. März zu einem Lehrgang in Kienbaum zusammen. Chef-Bundestrainer Jochen Beppler und DHB-Talentcoach Carsten Klavehn haben für die Maßnahme der U17-Nationalmannschaft unsere beiden Leipziger B-Jugend-Talente Nils Greilich (Nr. 27) und Matteo Menges (Nr. 32) nominiert.
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Happy Birthday liebe FEUERBÄLLE!
Der Fanclub Feuerball-L.E. feiert heute seinen 10. Geburtstag! Wahnsinn, wie lange ihr uns schon so bedingungslos den Rücken stärkt!
Danke, dass wir uns immer auf eure Unterstützung verlassen können und ihr mit uns durch dick und dünn geht! Auf die nächsten 10 Jahre! Macht weiter so!
PS: Auch unser kommender Spieltagspräsentator BLT Sonnek hat sich noch eine kleine Überraschung für euch ausgedacht! Seid gespannt #dhfkhandball #handballhelden #fans #feuerbälle
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Der SC DHfK Handball hat am Donnerstagabend gemeinsam mit dem gesamten Bundesligateam sowie seinen Sponsoren und Partnern den offiziellen Neujahrsauftakt 2021 gefeiert. Die traditionelle Sponsorenveranstaltung fand pandemiebedingt in diesem Jahr erstmals in digitaler Form statt.
Neben einer umfangreichen Auswertung der Hinrunde bekamen die Sponsoren von Geschäftsführer Karsten Günther brandaktuelle Informationen zur Kaderplanung, erhielten Live-Einblicke ins Mannschaftstraining und durften sich mit Trainern, Spielern sowie den prominenten Gästen Ralf Rangnick und Dr. Stefan Moritz austauschen. Zudem gab es Echtzeit-Pulsdaten der Handballer und die ersten Eindrücke vom neuen 360-Grad Arena-Rundgang zu sehen. Auch das neue Grün-Weiß Magazin wurde im Rahmen der Veranstaltung präsentiert.
Technische Unterstützung bei der Live-Produktion erhielten die Handballer von ihrem Videodienstleister und Medienpartner Sachsen Fernsehen.
Ein paar Ausschnitte vom Livestream gibt es hier:
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Es geht weiter mit den positiven Kader-News beim SC DHfK Leipzig. Nach der Vertragsverlängerung des polnischen Nationalspielers Maciej Gebala zu Beginn dieser Woche ist nun die nächste zukunftsweisende Entscheidung gefallen. Vereins-Urgestein Lukas Binder verlängert seinen aktuell bis 2022 datierten Vertrag vorzeitig bis 2025.
Der Linksaußen ist der dienstälteste Handballprofi in den Reihen des SC DHfK Leipzig und gehört dem Club bereits mehr als zwölf Jahre an. Bereits im Alter von 17 Jahren gab Binder in der Saison 2008/2009 sein Debüt für die Leipziger Männermannschaft und durchlebte mit dem Club von der 4. Liga bis in die stärkste Liga der Welt alle Stationen. Die gemeinsame Erfolgsgeschichte möchte der 28-Jährige nun auch in den kommenden viereinhalb Jahren weiterschreiben.
„Ich freue mich sehr, so einen langfristigen Vertrag in Leipzig unterschrieben zu haben. Ich glaube, bis 2025 habe ich es dann tatsächlich geschafft, dass kein anderer Handballer in der Bundesliga so lange bei seinem Verein gespielt hat. Wir haben beim SC DHfK tolle Fans, eine schöne Halle und eine Mannschaft, der ich vertraue. Außerdem habe ich Trainer André Haber und Geschäftsführer Karsten Günther viel zu verdanken und möchte deshalb den Weg mit dem SC DHfK gern bis 2025 weitergehen“, sagt Lukas Binder, der in der laufenden Saison mit 66 Treffern nicht nur der zweitbeste Torschütze des SC DHfK Leipzig ist, sondern von allen Linksaußen der Bundesliga nach Bjarki Már Elísson die zweitmeisten Feldtore vorzuweisen hat.
Ein Vereinswechsel kam bei Binders Zukunftsplanungen nie wirklich infrage. „Auch wenn es vielleicht langweilig klingt, nie etwas anderes zu probieren, entdeckt man dennoch in Leipzig immer etwas Neues und hat hier alles, was man braucht. Ich bin in der Stadt Leipzig verwurzelt, lebe gemeinsam mit meiner Freundin und meinem Hund in einer schönen neuen Wohnung und baue mir gerade nebenbei ein Unternehmen als zweites Standbein für die Zeit nach meiner Karriere auf. Es passt einfach alles hier und es würde für mich wenig Sinn machen, Leipzig zu verlassen“, so Binder.
„Ich bin sehr froh darüber, dass Bindi bleibt, denn er ist der Inbegriff des Urgesteins beim SC DHfK. Er ist für unsere Mannschaft sportlich eine große Stütze und mit Sicherheit auch ein ganz wichtiger Spieler für das Teamgefüge. Es ist in meinen Augen alles andere als selbstverständlich, so eine lange Zeit bei einem Verein zu spielen und diese Vereinstreue von Lukas Binder ist etwas Besonderes, worüber ich mich sehr freue“, sagt Cheftrainer André Haber.
Einen großen Traum will Lukas Binder dabei nie aus den Augen verlieren: „Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit und hoffe natürlich, dass ich mir irgendwann noch den Traum erfüllen kann, mit meinem SC DHfK Leipzig international zu spielen! Jetzt geht es aber erst einmal darum, die Saison ordentlich fortzuführen und gemeinsam die Pandemie gut zu überstehen, damit es hoffentlich bald wieder möglich sein wird, mit unseren tollen Fans in der ARENA feiern zu können.“
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Die Allianz Deutschland setzt inmitten der Corona-Pandemie ein großes Ausrufezeichen für den Handballstandort Leipzig. Der Trikotsponsor der Leipziger Bundesligamannschaft setzt sein umfangreiches Engagement für die Jugend fort und intensiviert erneut seine Nachwuchsförderung.
Egal ob „echte“ Schulbesuche oder digitale Unterrichtsstunden – die Nachwuchsangebote der Allianz Handball Schule sind immer sehr begehrt. Deshalb sollen Schulen, die sich besonders für den Sport engagieren und regelmäßig an den Aktionen der Allianz Handball Schule teilnehmen, künftig den Status als DHfK-Partnerschule erlangen können. Alle Partnerschulen profitieren darüber hinaus auch vom großen Partner-Netzwerk des SC DHfK Handball. Zudem fördert die Allianz ab sofort „BalLEos Welt“, um Sport und Bewegung mit Hilfe des DHfK-Maskottchens bereits in den Kindertagesstätten stärker zu verankern.
„Wir sind langjähriger und stolzer Partner des Vereins und es ist uns wichtig, auch in diesen schwierigen Zeiten an der Seite des SC DHfK Leipzig zu stehen. Vor allem das Projekt „SC DHfK und Allianz machen Schule“ liegt uns sehr am Herzen. Ziel ist es, in der Zukunft noch mehr Kinder für den Sport zu begeistern“, sagt Illona Forster (Sportmarketing Allianz Deutschland AG).
„Ich freue mich sehr, dass die Allianz mit dem Bekenntnis zu unserer Partnerschaft nicht nur unserem Verein den Rücken stärkt, sondern weiterhin große Verantwortung übernimmt für den Sport in der ganzen Region. Es macht uns sehr stolz, gemeinsam mit der Allianz den Handballsport bereits an der Basis zu fördern, nämlich in den Grundschulen und ab sofort auch in Kitas,“ so Karsten Günther (Geschäftsführer SC DHfK Handball).
Die Allianz Handball Schule
Schon seit 2016 unterstützt die Allianz den SC DHfK Handball als Trikotsponsor und zuverlässiger Versicherer des gesamten Clubs. Die intensive Partnerschaft zeichnete sich jedoch in den vergangenen fünf Jahren insbesondere durch das umfangreiche Nachwuchsengagement aus. Auch in den kommenden Jahren wollen die Allianz und der SC DHfK daher weiter ihre Kräfte bündeln, um Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung zu begeistern.
So bleibt die Allianz Namensgeber der Allianz Handball Schule und fördert weiterhin nachhaltig sämtliche Angebote des SC DHfK im Altersbereich von 6 bis 10 Jahren. Die gemeinsame Schulaktion „SC DHfK und Allianz machen Schule“ wird auch in Zukunft im Zentrum der erfolgreichen Kooperation stehen. In den Grundschulen der Region kamen seit dem Jahr 2016 bereits knapp 15.000 Kinder in den Genuss einer Sportstunde mit den DHfK-Handballern.
Des Weiteren werden die gemeinsam entwickelten Tools wie das Allianz Handballcamp, die Allianz Lehrerfortbildung und die Allianz Grundschulliga wieder an den Start gehen, sobald dies das Pandemiegeschehen zulässt. Gleiches gilt für die Allianz Einlaufkinder, die ihren Vorbildern hoffentlich spätestens zur kommenden Saison wieder ganz nah sein dürfen. Aber auch in Zeiten des Lockdowns waren beide Partner sehr kreativ: Um Schulen und Lehrer in der schwierigen Situation zu unterstützen und auch die Eltern während des Homeschoolings zu entlasten, bietet die Allianz Handball Schule seit Ende Januar digitale Unterrichtsstunden an, bei denen sich die Bundesligaspieler des SC DHfK Leipzig via Videochat als Lehrer zur Verfügung stellen.
„Das ist auch für uns etwas ganz Neues, da wir den Schülerinnen und Schülern nicht nur Sportübungen zeigen und ihre Fragen beantworten, sondern uns auch im Unterrichten ganz anderer Fächer versuchen. Da ist schon manchmal etwas mehr Vorbereitungszeit nötig, aber es macht großen Spaß, auf diesem Weg endlich wieder mit den Kids interagieren zu können“, sagt SC DHfK Rechtsaußen Lucas Krzikalla und Markenbotschafter der Allianz Handball Schule.
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Endlich haben auch die Handballer des SC DHfK Leipzig ihren eigenen Podcast! Im „Körperkulturfunk“ unterhalten sich die Moderatoren Flo, Peter und Benni abwechselnd mit spannenden Gästen aus der Leipziger Handballfamilie. In dem Podcast sollen Spieler, Freunde und Sponsoren des SC DHfK Handball zu Wort kommen. Es geht um interessante Themen rund um den Handball und darüber hinaus. Der Körperkulturfunk soll vor allem tiefe Einblicke in das Leben der Grün-Weißen geben.
Bei der Namensgebung für den neuen Podcast wurden die Fans mit eingebunden. Aus den über 50 Namensvorschlägen auf den Social-Media-Kanälen des Vereins wurde schließlich der Titel „Körperkulturfunk“ ausgewählt, in Anlehnung an den seit 1954 bestehenden Vereinsnamen Sportclub Deutsche Hochschule für Körperkultur.
Am heutigen Donnerstag ging die erste Episode online. Zu Gast in Folge 1 ist Sportkoordinator Philipp Müller, der Mann für alle Fälle bei den körperkulturellen Handballern. Im Podcast berichtet er unter anderem von den vielfältigen Tätigkeiten nach dem Ende seiner aktiven Karriere. Ständig die Augen und Ohren nach neuen Spielern offenzuhalten, gehört ohnehin zu seinem Alltag. Zu diesem gehören nun auch Fahrten organisieren, Unterkünfte besorgen, Probleme regeln oder als Hygienebeauftragter, Gesicht für Imagekampagnen und Trommler zu fungieren.
Philipp Müller hat in dieser Saison so ziemlich jede Aufgabe übernommen und kann zahlreiche spannende Geschichten erzählen. Ganz nebenbei stand er über weite Strecken der Saison auch noch als „Aushilfsprofi“ in der Trainingshalle. Außerdem spricht der 36-Jährige über private Erfahrungen und lässt uns einen Philipp Müller hören, den man so vielleicht noch nicht kennt. Natürlich in gewohnter "Mülli-Manier".
Körperkulturfunk
Episode 1: Mülli der Alleskönner
- auf Spotify: https://spoti.fi/3bzqVO8
- außerdem ist der Podcast zu hören auf YouTube und demnächst auch auf Apple Podcast und Google Podcast
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Eine Initiative aus Experten und Wissenschaftlern sowie Kultur und Sport hat am Montag ein Konzept vorgelegt, das die Teilnahme von Zuschauern und Gästen an kulturellen und sportlichen Veranstaltungen bei einer Auslastung von 25 bis 30 Prozent in Konzertsälen und Sporthallen sowie von 35 bis 40 Prozent in Stadien unter freiem Himmel ermöglichen könnte. Zudem befürwortete die Sportministerkonferenz einen schrittweisen Wiedereinstieg in den Sport.
Die Initiative „TeamSportSachsen“ unterstützt diese Ansätze und fordert deshalb eine klare Perspektive sowohl für ihre Beschäftigten als auch für die vielen aktiven Mitglieder im Nachwuchs– und Amateursport. Vorschläge wurden gemeinsam mit unterschiedlichen Experten unter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultur und Tourismus und des Landestourismusverbandes (LTV) in einer AG Restart für Sachsen bereits im Januar erarbeitet, sollten nun jedoch auch Berücksichtigung bei der Entwicklung der Öffnungsstrategie finden. Auch sollte der Inzidenzwert nicht als singuläres Entscheidungskriterium herangezogen werden.
Karsten Günther, Sprecher der Initiative „TeamSportSachsen“ und Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig: „Mit der Restart 19-Studie konnten wir immens wichtige Erkenntnisse sammeln und sind seitdem auch bei der digitalen Kontaktnachverfolgung, bei den Testverfahren sowie bei smarten Lösungen zum Besuchermanagement riesige Schritte vorwärts gekommen. Diese gilt es nun endlich in einen Gesamtplan zur stufenweisen Öffnung zu integrieren und mit der neuen Coronaschutzverordnung ab 8. März auch zur Anwendung zu bringen. Wir wünschen uns eine Rückkehr zu den erarbeiteten Konzepten, um neue Verbote und Vertröstungen zu vermeiden. Wir brauchen einen offenen und konstruktiven Dialog sowie den Mut, die vorliegenden Pläne auch anzuwenden. Es geht in der aktuellen Situation nicht vordergründig darum, Spaß und Unterhaltung in unser aller Leben zurückzubringen. Es geht vielmehr um die Sicherung von tausenden Arbeitsplätzen, den Erhalt von Vereinen und Kultureinrichtungen als soziale Institutionen und um die riesige Bedeutung des Sports für unsere Gesundheit. Fakt ist, dass es für einen gewissen Zeitraum ein Leben mit Einschränkungen im Zuge der Pandemie geben wird – aber eben auch ein Leben mit etwas mehr Normalität. Mit vereinten Kräften können wir viel zur Bewältigung dieser unterschiedlichen Herausforderungen beitragen.”
Der polnische Nationalspieler Maciej Gebala möchte gemeinsam mit dem SC DHfK Handball die „Vision Europa“ verwirklichen und wird mindestens drei weitere Jahre das grün-weiße Trikot tragen. Der 27-Jährige verlängerte seinen Kontrakt vorzeitig bis 2024. Trotz lukrativer Angebote einiger Top-Clubs entschied sich der zwei Meter große Kreisläufer für einen Verbleib in der Messestadt.
„Meine Familie und ich fühlen uns super wohl hier in Leipzig und für mich passt beim SC DHfK einfach alles zusammen. Es gibt mir ein sehr gutes Gefühl, wie der Verein geführt und wie professionell hier gearbeitet wird. Wir haben eine richtig gute Mannschaft und sind ein geiles Team. Ich habe mich hier in den letzten zweieinhalb Jahren sehr gut entwickelt und möchte da einfach weitermachen, denn sowohl ich als auch der Club sind noch lange nicht am Ende unserer Entwicklung“, sagt Maciej Gebala.
Die ambitionierten Ziele des Vereins decken sich dabei mit seinen eigenen Vorstellungen: „Ich kann mich zu einhundert Prozent mit den Zielen des Vereins identifizieren und bin deshalb sehr froh, dass ich bis mindestens 2024 hierbleiben kann. Das macht großen Spaß und ich habe richtig viel Bock auf die kommenden Jahre“, so der 27-Jährige.
Maciej Gebala wechselte 2018 von der polnischen Champions-League-Mannschaft Wisla Plock zum SC DHfK Leipzig und bestritt mittlerweile 63 Länderspiele für Polen. Bei der Handall-Weltmeisterschaft in Ägypten gehörte er zu den Leistungsträgern der polnischen Mannschaft und erzielte 18 Tore in seinen 5 WM-Spielen.
Beim SC DHfK Leipzig bildet Gebala gemeinsam mit Kapitän Alen Milosevic ein gefährliches Offensivduo am Kreis. Zusammen bringen es die beiden aktuell auf 56 Treffer bei einer Wurfeffektivität von 80 Prozent. Aber nicht nur im Angriff spielt Gebala eine tragende Rolle im Leipziger Spiel. Der massive Innenblock mit Maciej Gebala (2 Meter) und Marko Mamic (2,03) ist ein entscheidender Faktor dafür, dass der SC DHfK Handball mit durchschnittlich 26,1 Gegentoren pro Spiel die zweitwenigsten Treffer der Bundesliga kassiert.
„Maciej ist in meinen Augen ein vorbildlicher Sportler, der ständig bemüht ist besser zu werden und sich in unserer Mannschaft zu einer wichtigen Säule entwickelt hat. Deshalb freue ich mich sehr, dass er vorzeitig verlängert hat und weiter bei uns bleibt“, sagt Leipzigs Cheftrainer André Haber. Und auch Geschäftsführer Karsten Günther freut sich sehr über die Vertragsunterzeichnung: „Maciej hat sich zu einem absoluten Führungsspieler in unserer Mannschaft entwickelt und ich bin sehr froh, dass wir mit ihm gemeinsam die nächsten Ziele in Angriff nehmen können. Seine Vertragsverlängerung bestätigt uns darin, dass der SC DHfK sowohl Toptalenten als auch ambitionierten Nationalspielern eine sehr gute Perspektive bietet“, so Karsten Günther.
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Überraschungsbesuch beim Institut für Virologie am Universitätsklinikum Leipzig.
Als kleines Dankeschön für alles, was das Institut seit einem dreiviertel Jahr für uns leistet, haben wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Virologie mit einem leckeren Mittagessen von unserem Catering-Partner Leipzig Marriott Hotel überrascht.
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Die Handballer des SC DHfK Leipzig waren ganz nah dran, nach dem Auswärtssieg bei der MT Melsungen in der vergangenen Saison auch diesmal wieder Punkte aus Kassel zu entführen. In der ersten Halbzeit waren die Leipziger klar die bessere Mannschaft und hätten einen noch deutlicheren Vorsprung mit in die Pause nehmen können. Im zweiten Durchgang steigerten sich dann allerdings die favorisierten Gastgeber deutlich und der SC DHfK ließ die eine oder andere große Torchance aus. Auch die zehn Treffer vom bärenstark aufspielenden Philipp Weber reichten am Ende nicht, um die knappe 31:28 (12:14) Niederlage zu verhindern.
Beide Mannschaften begannen das Spiel relativ vogelwild. Zahlreiche Fehler prägten die ersten Minuten der Partie. Nationalspieler Philipp Weber war aber von Beginn an gut aufgelegt und sorgte mit drei Treffern in den ersten zehn Spielminuten für eine 4:5-Führung der Gäste aus Leipzig. Dann folgte ein kurzer Schreckmoment: Nach einem Zusammenstoß musste Weber die Platte verlassen und wurde an der Seitenlinie behandelt. Für ihn übernahm Luca Witzke die Spielsteuerung der Grün-Weißen. Witzke war es auch, der den SC DHfK mit 6:8 in Führung brachte. Auch der rechte Rückraumspieler Martin Larsen war richtig gut in das Match gekommen und steuerte drei Treffer in der Anfangsviertelstunde bei. Nach zwei Konterläufen von Lukas Binder war Leipzig nach 17 Minuten auf 6:10 enteilt. Nach einem weiteren Tor von Martin Larsen zum 7:11 musste MT-Trainer Gudmundur Gudmundsson seine erste Auszeit nehmen.
Beim SC DHfK Leipzig hieß es dann erst einmal durchatmen, denn Spielmacher Philipp Weber konnte nach seiner Behandlungspause wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Prompt bediente er Martin Larsen, der sein inzwischen fünftes Tor zum 8:12 erzielte. Zu gern hätten die Leipziger diesen Vorsprung mit in die Halbzeit genommen, denn zu diesem Zeitpunkt war die 4-Tore-Führung der Gäste absolut verdient. Drei Minuten vor der Pause nahm Trainer André Haber beim Spielstand von 11:14 eine Auszeit und erteilte seinen Männern einen klaren Auftrag: „Ich möchte, dass wir noch zwei Tore machen“. Daraus wurde allerdings nichts. Das Halbzeitergebnis von 12:14 war aus Sicht der Gastgeber ein wenig schmeichelhaft.
Und so war der Vorsprung schneller weg, als die DHfK-Spieler gucken konnten. Lucas Krzikalla vergab nach Wiederanpfiff bereits seinen zweiten Siebenmeter und Kai Häfner markierte nach 33 Minuten das 14:14-Ausgleichstor. Die Leipziger ließen sich nicht nervös machen und gingen wieder mit 15:17 in Führung, nutzten aber klare Gelegenheiten nicht, um wieder wegzuziehen. So parierte Nebojsa Simic, der für den glücklosen Silvio Heinevetter in die Partie gekommen war, unter anderem zwei freie Einschussgelegenheiten von Linksaußen Marc Esche. Da Philipp Weber anschließend auch noch Pech hatte und am Innerpfosten scheiterte, ging die MT Melsungen plötzlich mit 18:17 in Führung. Das gab den Hausherren auftrieb. Die Nationalspieler Julius Kühn (7 Tore) und Kai Häfner (8 Treffer) liefen jetzt richtig heiß.
Zwar wehrte sich allen voran Philipp Weber mit allen Mitteln und schaffte zwei Treffer nacheinander zum 21:21-Ausgleich, aber zehn Minuten vor Spielende lag Melsungen zum ersten Mal in dieser Begegnung mit zwei Treffern vorn (25:23). Wiesmach und Esche sorgten mit ihren Ausgleichstreffern zum 26:26 bzw. 27:27 nochmal für Hochspannung, aber nach dem 29:28-Anschluss durch Martin Larsen gelang dem SC DHfK Leipzig in den letzten fünf Minuten dieser Auseinandersetzung kein Treffer mehr.
Durch eine deutliche Leistungssteigerung der Melsunger in der zweiten Halbzeit blieben die zwei Punkte am Ende verdient in Kassel. Mit einem Heimspiel-Doppelpack am 4. März gegen Essen und 7. März gegen Stuttgart haben die DHfK-Handballer nun die Chance, in eigener Halle die nächsten wichtigen Punkte einzufahren.
André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Wir sind wirklich gut ins Spiel gekommen und haben von der ersten Minute an gezeigt, dass wir daran glauben, Melsungen auch auswärts schlagen zu können. Wir haben uns eine Führung von vier Toren erspielt und hatten die Kontrolle über das Spiel. Leider haben wir dann etwas von unserer positiven Grundhaltung verloren, die man braucht, um auswärts bestehen zu können. Das müssen wir uns vorwerfen lassen, weil für uns eine hohe emotionale Stabilität wichtig ist. Dazu haben wir zu viele Bälle verworfen und uns in der Abwehr ein paar Abpraller zu wenig geschnappt. So ist das Matchglück etwas auf die Melsunger Seite gekippt. Ich denke, heute wäre für beide Mannschaften auch eine Punkteteilung gerecht gewesen.“
Gudmundur Gudmundsson (Trainer MT Melsungen):
„Das war heute ein bisschen wechselhaft. Ich finde, wir haben eine sehr gute Abwehr gespielt in der ersten Halbzeit, aber im Angriff zu viele technische Fehler gemacht. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Leipzig ist eine gute Mannschaft. Besonders mit Philipp Weber hatten wir große Probleme. Ich bin aber sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie wir dann gespielt haben. Man hat bei unserer Mannschaft Bereitschaft, Kampfgeist und enormen Willen gesehen. Das hat mich sehr gefreut. Langsam finden wir unseren Rhythmus wieder und das war heute ein wichtiger Sieg.“
MT Melsungen gegen SC DHfK Leipzig 31:28 (12:14)
Torschützen MT Melsungen: Häfner 8, Kühn 7, Danner 4, Kastening 4/2, Kunkel 4, Pavlovic 3, Salger 1
Torschützen SC DHfK Leipzig: Weber 10, Larsen 6, Esche 3, Binder 2, Krzikalla 2/1, Gebala 1, Mamic 1, Milosevic 1, Witzke 1, Wiesmach 1
Zeitstrafen: Melsungen 6 Min, Leipzig 2 Min
Siebenmeter: Melsungen 2/2, Leipzig 1/3
