Dieser Erfolg war überlebenswichtig! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Donnerstagabend den ersten Heimsieg des Jahres 2026 errungen. Gegen den HC Erlangen zeigten die DHfK-Handballer von der ersten Minute an, dass sie die zwei Punkte heute um jeden Preis in Leipzig behalten wollten. So erkämpften sich die Grün-Weißen eine 17:13-Pausenführung, in der 52. Minute führten die Leipziger sogar mit 27:21. Doch dann begann das große Zittern. Erlangen steckte nicht auf und verkürzte 30 Sekunden vor Schluss auf 30:29. Doch Acht-Tore-Mann Dean Bombač zeigte in der entscheidenden Phase seine ganze Raffinesse und sorgte dafür, dass die Uhr heruntertickte und die 4.510 Fans den erlösenden Heimsieg feiern durften!
Leipzig spielte von Beginn an mit dem Messer zwischen den Zähnen. Staffan Peter erzielte nach 50 Sekunden das erste Tor des Tages, William Bogojevic traf nach vier Minuten ins leere Tor zum 4:2. Der SC DHfK hatte sogar die Chance auf das 6:3, doch Tomáš Piroch scheiterte zweimal, sodass Erlangen den 5:5-Ausgleich erzielte. Nach elf Spielminuten gingen die Gäste schließlich zum ersten Mal in diesem Match mit 6:7 in Führung. Doch der SC DHfK antwortete immer wieder schnell. Binder traf zum 7:7, Bogojevic zum 8:8 und Semper zum 9:9. Erlangen zog anschließend durch zwei Kreistore auf zwei Tore davon, aber auch diesmal hielt die Gäste-Führung nicht lange. Dean Bombač besorgte den Ausgleich, Moritz Preuss die Führung, und Kapitän Lukas Binder traf zur Drei-Tore-Führung. Der letzte Treffer der ersten Hälfte gehörte erneut Dean Bombač zum 17:13-Pausenstand.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit war es erneut Anführer Dean Bombač, der die Erlanger Abwehr düpierte und zum 19:15 traf. Zwar ließ Lucas Krzikalla einen Siebenmeter liegen, trotzdem schaffte es der SC DHfK, den Vorsprung weiter zu vergrößern. Nach dem Treffer von Matěj Klíma zum 22:16 musste Erlangen-Trainer Johannes Sellin mit einer Auszeit reagieren. Danach begann die Marek-Nissen-Show. Der Erlanger Rückraumspieler sorgte im Alleingang für einen 4:0-Lauf der Gäste. Plötzlich war die Partie wieder eng (22:20). Mit Hilfe von ganz wichtigen Paraden von Tomáš Mrkva befreite sich Leipzig aus der kritischen Phase. In der 52. Minute schien die Partie bei einer Sechs-Tore-Führung (27:21) entschieden – aber Erlangen steckte nicht auf.
Wie so häufig in dieser Saison mussten die DHfK-Fans noch einmal um den Heimsieg zittern. Nach 57 Minuten betrug der Vorsprung nur noch zwei Treffer (28:26) – und 30 Sekunden vor Schluss schaffte der HCE tatsächlich den Anschlusstreffer zum 30:29. Die 4.510 Zuschauer brauchten nun Nerven aus Stahl. Aber zum Glück hatte der SC DHfK Dean Bombač. Der Spielmacher gab den Ball am Ende einfach nicht mehr her und spielte ganz clever die Zeit herunter. Der Schlusspfiff glich einem Donnerhall, denn der Jubel in der QUARTERBACK Immobilien ARENA über den ersten Heimsieg des Jahres kannte keine Grenzen! Der SC DHfK hatte es geschafft, mit vereinten Kräften auch das zehnte von zehn Bundesliga-Heimspielen gegen Erlangen für sich zu entscheiden – mehr als ein grün-weißes Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt!
Johannes Sellin (Trainer HC Erlangen):
„Glückwunsch an Leipzig zum Heimsieg. Wir sind über 60 Minuten eigentlich immer einem Rückstand hinterhergelaufen, hatten viele Ausfälle – auch während des Spiels – und trotzdem alles reingehauen. Wir haben uns gut zurückgekämpft, hatten aber vor allem vor der Halbzeit und zu Beginn der zweiten Halbzeit unsere Probleme. Am Ende ist es dann ein bisschen schade in der letzten Abwehraktion, aber wir müssen in Kauf nehmen, dass wir hier mit einem Tor verlieren.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Zunächst mal danke für die Glückwünsche. Es war ein offenes Spiel, wir liegen bis kurz vor der Halbzeit immer ein Tor hinten. Dann machen wir einen Schritt nach vorne und stehen Anfang der zweiten Halbzeit überragend in der Abwehr. Erlangen war hervorragend vorbereitet, wir mussten viel über individuelle Aktionen kommen. Am Ende war es ein enges Spiel und wir sind glücklich, dass wir das Ding gewinnen und den dritten Saisonsieg holen.“
SC DHfK Leipzig vs. HC Erlangen 30:19 (17:13)
Tore SC DHfK Leipzig: Binder 4, Bombač 8, Peter 4, Semper 2, Hinriksson 2, Piroch 2, Bogojevic 2, Rogan 2, Klima 1, Preuss 3
HC Erlangen: Nissen 11, Øverjordet 3, Scheerer 1, Bissel 2, Metzner 3, Lochman 1, Buck 1, Steinert 3, Gebala 3, Gömmel 1
Paraden: Leipzig 12, Erlangen 14
Siebenmeter: Leipzig 1/2, Erlangen 2/2
Zeitstrafen: Leipzig 4 Min., Erlangen 2 Min.
Technische Fehler: Leipzig 4, Erlangen 9
Offizielle Zuschauerzahl: 4.510 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Die Spannung im Abstiegskampf spitzt sich immer mehr zu! Nach dem starken Auswärtspunkt am vergangenen Wochenende in Kiel wollen und müssen die DHfK-Handballer am Donnerstagabend nachlegen. Um 19 Uhr ist der HC Erlangen zu Gast in Leipzig in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. In Anbetracht der Tabellensituation wäre es für die DHfK-Männer von enormer Bedeutung, endlich den ersten Heimsieg des Jahres perfekt zu machen und ganz wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib einzufahren.
Das Heimspiel steht unter dem Motto Azubi-Studi-Spieltag. Studierende und Auszubildende können schon ab 8 € dabei sein – inklusive Freigetränk! Präsentiert wird das Heimspiel vom Universitätsklinikum Leipzig. Außerdem nutzt der SC DHfK Leipzig den Spieltag, um auf den Wings for Life World Run aufmerksam zu machen. 4.000 Fans haben sich bereits ein Ticket für die Partie gesichert. Dyn und das DHfK-Fanradio übertragen das Spiel am Donnerstagabend live!
„Der HC Erlangen musste in den letzten Spielen aufgrund vieler Ausfälle sehr viel rotieren, sodass wir nicht genau wissen, mit welchem Kader sie nach Leipzig kommen. Deshalb ist es nicht so einfach, sich auf diese Mannschaft einzustellen, und wir sind gut beraten, uns auf alles vorzubereiten. Grundsätzlich ist Erlangen eine körperlich starke Mannschaft, die eine harte Deckung stellt. Außerdem verfügen sie über ein sehr variables und entscheidungssicheres Angriffsspiel sowie eine gute Feldüberquerung“ sagt Cheftrainer Frank Carstens.
Der DHfK-Trainer sieht die Abschlussqualität seiner Jungs als einen wichtigen Schlüssel zum Erfolg: „Für uns wird wichtig sein, ihre Kreisanspiele zu unterbinden und im Eins-gegen-eins besser zu verteidigen, als wir das im Hinspiel gemacht haben. Wenn es uns gelingt, genauso cool und abgeklärt abzuschließen wie zuletzt in Kiel, dann steigen unsere Chancen, das Spiel in unserer Halle zu gewinnen.“
Wiedersehen mit alten Bekannten
Das Duell hat eine ganz besondere Geschichte, denn mehrere Spieler des HC Erlangen wie Maciej Gębala, Andri Rúnarsson oder Viggó Kristjánsson trugen einst das DHfK-Trikot. Doch wenn der Anwurf ertönt, sind Freundschaften für 60 Minuten vergessen – dann heißt es: Alles für den Sieg!
Erlangen ist der Lieblings-Heimspielgegner des SC DHfK Leipzig
Ein Blick in die Statistik sorgt für zusätzliches Selbstvertrauen: Seit der Saison 2016/17 kreuzen sich die Wege zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem HC Erlangen in der DAIKIN HBL. In der Bundesliga-Geschichte konnte Leipzig bisher alle neun Heimspiele gegen Erlangen gewinnen.
Diese beeindruckende Serie soll auch am Donnerstagabend weitergehen! Die DHfK-Männer werden alles dafür geben und zählen auf eure lautstarke Unterstützung!
Spielertrikots und Startplätze für den Wings for Life World Run zu gewinnen
Am Spieltag rückt auch ein wichtiges Thema in den Fokus: Der SC DHfK Leipzig macht auf den Wings for Life World Run aufmerksam. Am 10. Mai wird wieder für all jene gelaufen, die es selbst nicht können.
Im Zuge der Aktion verlost der SC DHfK Handball über seinen Instagram-Kanal die originalen Spielertrikots der Starting Seven aus dem Heimspiel gegen Erlangen. Beim Halbzeitgewinnspiel habt ihr zudem die Chance, zwei Startplätze inklusive Starter-Setup für den Wings for Life World Run zu gewinnen.
👉 Jetzt anmelden: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/#halbzeitgewinnspiel/
DHfK-Handballer rufen zum Blutspenden auf
Die Blutbank des Universitätsklinikums Leipzig ist am Donnerstag als Spieltagspräsentator mit dabei und wirbt gemeinsam mit dem SC DHfK Leipzig für das Thema Blutspende. Unter dem Motto „Teamgeist zeigen und Leben retten“ wird deutlich, wie wichtig jede einzelne Spende ist – denn Blut wird täglich benötigt und kann nicht künstlich hergestellt werden.
Wer helfen möchte, kann sich direkt vor Ort in der QUARTERBACK Immobilien ARENA informieren oder unter www.blutbank-leipzig.de einen Termin vereinbaren.
Das wird ein stimmungsvoller Donnerstag! Beim Azubi-Studi-Spieltag gibt’s für Studierende und Auszubildende Tickets schon ab 8 € – inklusive Freigetränk! Außerdem könnt ihr euch bereits ab 17 Uhr auf ein Warm-up vor der ARENA mit DJ & Red Bull freuen.
Nach dem spannungsgeladenen Handballspiel steigt dann die After-Game-Party in der ARENA. Und als Sahnehäubchen erhalten alle Heimspielbesucher am Abend noch freien Eintritt im N39.
Erst Handball, dann Party – sei dabei und unterstütze das Team in der entscheidenden Saisonphase! Dieses Spiel darf kein Handballfan verpassen!
Was für ein unglaubliches Spiel, was für eine Initialzündung für das bevorstehende Heimspiel am Donnerstag gegen Erlangen! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Samstagabend tatsächlich einen Auswärtspunkt beim Rekordmeister THW Kiel geholt! Die Grün-Weißen kämpften über die kompletten 60 Minuten wie besessen und waren schon zum Seitenwechsel (13:14) ganz nah dran. Am Ende stand ein völlig verdientes 28:28-Unentschieden.
Zu Beginn der Partie hatte noch wenig auf eine derartige Überraschung hingedeutet. Laube, Zerbe und Bilyk brachten den Favoriten aus Kiel nach fünf Spielminuten mit 4:1 in Führung. Harald Reinkind erhöhte in der 9. Minute auf 6:2. Doch dann kam der ehemalige Kieler Tomáš Mrkva im Tor des SC DHfK Leipzig immer besser ins Match und packte seine ersten drei Paraden aus. William Bogojević knallte den Ball aus dem Rückraum zum 6:4 in den Winkel, und Lukas Binder vollendete den 3:0-Lauf der Leipziger mit dem 6:5-Anschluss. Nach der fünften Mrkva-Parade erzielte Nationalspieler Franz Semper mit seinem ersten Treffer den 8:8-Ausgleich. Das Torhüterduell ging in der ersten Halbzeit klar an den SC DHfK, denn der Kieler Star-Keeper Andreas Wolff bekam kaum etwas zu fassen. So blieb es bis zum Seitenwechsel eng. Blær Hinriksson netzte per Siebenmeter zum 11:11, und Moritz Preuss traf sehenswert vom Kreis zum 13:13. Zwei Sekunden vor dem Halbzeitgong holte sich der Gastgeber aus Kiel dann doch noch die 14:13-Pausenführung.
Doch auch im zweiten Abschnitt ließen die DHfK-Männer einfach nicht nach. So konnten sich die Kieler zu keinem Zeitpunkt mit mehr als zwei Treffern absetzen. Der SC DHfK stand sehr gut in der Deckung und hatte in seinen Angriffen immer wieder die passende Antwort. In der 40. Minute traf Staffan Peter zum 18:18, nach 50 Minuten war es dann Kapitän Lukas Binder, der zum 24:24 ausglich. Die letzten zehn Minuten mussten die Entscheidung bringen.
Die 10.000 Zuschauer in der MERKUR Ostseehalle mussten sich weiter verwundert die Augen reiben, denn in der Schlussphase übernahm der Tabellenletzte aus Leipzig sogar zum ersten Mal in dieser Begegnung die Führung! Dean Bombač und Staffan Peter hatten zum 24:25 bzw. 25:26 getroffen. Die Sachsen mussten für eine mögliche Sensation nur noch fünf Minuten durchziehen.
Die letzten Minuten wurden dann zur Nervenschlacht. Mit einem artistischen Traumtor erzielte Dean Bombač das 25:27 für den SC DHfK Leipzig, doch der Treffer zählte leider nicht. Dann legte der THW wieder vor und holte sich durch Magnus Landin Jacobsen 90 Sekunden vor Schluss die 27:26-Führung. Doch Matej Klima traf eine Minute vor Schluss zum 27:27-Ausgleich. Fünf Sekunden vor Schluss war es dann der herausragende Staffan Peter (8 Tore), der zum viel umjubelten 28:28-Unentschieden netzte. Leipzig musste zwar noch einmal um den Punktgewinn zittern, denn der THW erhielt nach Videobeweis noch einen letzten direkten Freiwurf. Der abgefälschte Wurf von Nikola Bilyk landete aber neben dem Tor.
Somit punktet der SC DHfK Leipzig zum erst zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte in Kiel. Was für ein wichtiger Punkt im Kampf um den Klassenerhalt, der zeigt, dass gemeinsam nichts unmöglich ist!
Jetzt heißt es: Am Donnerstag gegen Erlangen ALLE IN DIE ARENA und an diese sensationelle Leistung anknüpfen!
Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
Das gibt Aufwind für die entscheidende Saisonphase: Die unabhängige Lizenzierungskommission hat am heutigen Mittwoch über die Lizenzvergabe in beiden Profi-Bundesligen entschieden und das Präsidium des HBL e. V. sowie die Clubs über die Lizenzerteilung für die kommende Saison informiert. Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben die Lizenz für die Saison 2026/27 sowohl für die 1. Bundesliga als auch für die 2. HBL ohne Auflagen erhalten.
Die bereits im vorjährigen Lizenzierungsverfahren attestierte wirtschaftliche Stabilität der Handball-Bundesligisten hat sich trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation weiter verbessert. Diese erfreuliche Entwicklung ergab das diesjährige Prüfverfahren. Unter den 36 Bewerbern gab es deshalb keine negative Lizenzentscheidung. Nur einige wenige Clubs müssen im Verlauf der kommenden Spielzeit Auflagen erfüllen – ein Zeichen dafür, dass sich die Bundesligisten insgesamt auf einem sehr guten Weg befinden.
„Das sind sehr gute Nachrichten, die dem Verein Sicherheit und Rückhalt für den Saisonendspurt geben. Eine zweigleisige Planung ist für uns Neuland und eine große Herausforderung. Doch genau in solchen Situationen wird deutlich, auf wen man sich verlassen und mit wem man die Zukunft gestalten kann. Ein riesiger Dank gilt daher all unseren Partnern, die Bundesligahandball in Leipzig möglich machen. Für sie und gemeinsam mit ihnen werden wir alles dafür tun, auch zukünftig mit dem SC DHfK Leipzig in der ‚stärksten Liga der Welt‘ vertreten zu sein“, sagt Geschäftsführer Karsten Günther.
Die Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e. V. hat die Entscheidungen nach Prüfung der eingereichten Unterlagen sowie im Rahmen konstruktiver Lizenzgespräche mit den Lizenzbewerbern getroffen. Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens wird die finanzielle Leistungsfähigkeit der Vereine überprüft. Ebenso werden infrastrukturelle und rechtliche Kriterien bewertet. Das Verfahren sichert dem deutschen Profihandball wirtschaftliche Stabilität, einen fairen Wettbewerb und Integrität.
Der Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Direktor des Arbeitsgerichts Minden, Olaf Rittmeier (Steuerberater), Frank Bohmann (HBL-Geschäftsführer) und Mattes Rogowski (HBL-Geschäftsleitung Sport & Lizenzen) an. Unterstützt wird die Kommission durch Marie Küppers (Managerin Spielorganisation, Sportentwicklung, Lizenzierung HBL GmbH).
Im Zuge der Lizenzerteilung bedankt sich die SC DHfK Handball Verwaltung GmbH zudem bei der Steuerkanzlei CONTAX & Franke GbR, Steuerberater und Rechtsanwälte, die den Verein seit über fünfzehn Jahren berät und im Lizenzierungsprozess intensiv begleitet.
Die große Überraschung ist leider ausgeblieben. Im Nachholspiel des 21. Spieltags haben die Handballer des SC DHfK Leipzig eine 31:37-Niederlage gegen den VfL Gummersbach kassiert. Die derzeit heißeste Mannschaft der DAIKIN HBL gewann somit auch ihr elftes Spiel in Folge. Bereits zur Pause lag Gummersbach mit neun Treffern (12:21) in Führung. Doch die Handballer des SC DHfK Leipzig fanden in den zweiten 30 Spielminuten deutlich bessere Mittel und bereiteten dem Favoriten so einige Probleme. Schlussendlich war der Pausenrückstand aber einfach zu hoch, um die Partie noch einmal umzubiegen.
Die DHfK-Männer gingen mit zusätzlicher Energie in das Heimspiel gegen den Tabellenvierten, denn mit Matěj Klíma und Adam Lönn kehrten zwei schmerzlich vermisste Rückraumakteure endlich zurück in den Kader. Es dauerte allerdings nur 48 Sekunden, bis sich Marko Mamić die erste Zeitstrafe einhandelte. Zwar verteidigte Leipzig gut in Unterzahl, aber gleich das erste Gegentor war symptomatisch für die Situation des SC DHfK: Die Gummersbacher trafen nur den Pfosten, doch der Abpraller landete direkt in den Händen der Gäste, die durch Elliði Snær Viðarsson mit 0:1 in Führung gingen.
Dennoch war Leipzig gut drin im Spiel. Bombač, zweimal Piroch und Krzikalla ließen es klingeln, sodass nach etwas mehr als fünf Minuten ein 4:4 auf dem Videowürfel aufleuchtete. Nach sechseinhalb Minuten traf William Bogojevic aus neun Metern zum 5:5. Nun offenbarten sich allerdings Parallelen zum Hinspiel. Auch in Gummersbach hatte Leipzig eine starke Anfangsphase gezeigt – und war danach in einen vorentscheidenden Negativlauf geraten, der trotz guter Leistung nicht mehr vollständig repariert werden konnte. Auch diesmal nahm dieses Schicksal seinen Lauf. Bogojevic ließ sich den Ball in der Vorwärtsbewegung unglücklich abnehmen und Lucas Krzikalla vergab zwei Riesenchancen. Urplötzlich ging Gummersbach durch Miro Schluroff mit 5:9 in Führung und zog obendrein noch eine Zeitstrafe gegen Dean Bombač. So setzte sich der VfL Gummersbach nach etwas mehr als einer Viertelstunde auf 6:13 ab. Die gute Anfangsphase war völlig verpufft.
Frank Carstens reagierte und brachte Domenico Ebner für Tomas Mrkva in den Kasten sowie Franz Semper für Tomas Piroch. Doch auch Sempers erster Wurfversuch fand nicht den Weg ins Tor. Bis zum Seitenwechsel wuchs der Leipziger Rückstand auf neun Treffer (12:21) an. Die Hypothek vor der zweiten Halbzeit glich einer Mammutaufgabe.
Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs gehörte aber ganz klar dem SC DHfK. In der 39. Spielminute vollstreckte Blær Hinriksson zum 19:25. Drei der neun Tore Rückstand waren somit bereits aufgeholt. Jedoch stabilisierte sich die Spitzenmannschaft aus Gummersbach wieder und ließ den SC DHfK nicht viel näher herankommen.
Leipzig zeigte zwar eine klare Leistungssteigerung und bot den 4.492 Zuschauern auch sehenswerte Tore, wie beispielsweise ein Kempa-Anspiel von Staffan Peter auf Lukas Binder. Doch der Rückstand aus den ersten 30 Minuten war einfach zu hoch. Am Ende mussten sich die Grün-Weißen mit 31:37 geschlagen geben, hatten jedoch im zweiten Abschnitt bewiesen, dass sie zu Hause auch einem Top-Team wie dem VfL Gummersbach durchaus Probleme bereiten können.
Im nächsten Heimspiel am 30.04. müssen die Leipziger definitiv All In gehen und im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt den langersehnten Heimsieg holen.
Guðjón Valur Sigurðsson (Trainer VfL Gummersbach):
„Beide Mannschaften haben sehr gut angefangen, beide sind Tempo gegangen, waren effektiv im Angriff. Das Ausschlaggebende war circa ab der 10. Minute, als unsere Wurfquote deutlich höher war und wir das hochhalten konnten bis zum Ende der ersten Halbzeit und Leipzig hat eben ein paar Chancen liegen lassen. Wir haben sehr gut gedeckt und Dominik Kuzmanovic war überragend in der ersten Halbzeit. Wo wir von 5:5 bis Ende der Halbzeit auf 12:21 kommen, ist natürlich nicht selbstverständlich auswärts. In der zweiten Halbzeit haben wir uns sehr schwer getan in der Abwehr. Aber ich bin sehr glücklich und zufrieden, dass wir vorn so effektiv waren und dadurch auch verdient gewonnen haben.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Glückwunsch zum Sieg und zu der sehr starken Serie. Es hat nicht gereicht, weil wir überhaupt keine Deckungsqualität in der ersten Halbzeit gezeigt haben. Das Problem ist ganz klar die Deckung – wir sind viel zu offen gewesen, haben viel zu viele Tore über den Kreis bekommen und haben es überhaupt nicht hinbekommen, die Räume zuzulaufen. Das bringt Gummersbach Sicherheit, wir werden immer nervöser und haben mehr kleine Stockfehler drin, die gnadenlos bestraft werden. In der Halbzeit galt es, den Reset-Knopf zu drücken. In der zweiten Halbzeit haben wir deutlich besser verteidigt, Bälle gewonnen und Druck nach vorne entwickelt. Aber die erste Halbzeit ist eben nicht konkurrenzfähig.“
SC DHfK Leipzig vs. VfB Gummersbach 31:37 (12:21)
Tore SC DHfK Leipzig: Binder 5, Bombač 2, Peter 2, Semper 1, Hinriksson 5, Krzikalla 4, Piroch 5, Bogojevic 1, Rogan 2, Klima 2, Mamic 1, Preuss 1
VfB Gummersbach: Vidarsson 4, Kodrin 2, Vujovic 3, Blohme 3, Einarsson 3, Schluroff 6, Hallbäck 8, Mahé 1, Horzen 2, Smits 4, Zeman 1
Paraden: Leipzig 10, Gummersbach 15
Siebenmeter: Leipzig 5/6, Gummersbach 3/3
Zeitstrafen: Leipzig 8 Min., Gummersbach 6 Min.
Technische Fehler: Leipzig 5, Gummersbach 9
Offizielle Zuschauerzahl: 4.492 Handballfans in der QUARTERBACK Immoblien ARENA
Für die Handballer des SC DHfK Leipzig steht am morgigen Donnerstag das Nachholspiel vom 21. Spieltag an. Der Tabellenvierte VfL Gummersbach gastiert um 19 Uhr in der QUARTERBACK Immobilien ARENA.
Für den SC DHfK bietet die Partie eine große Chance, wichtige Heimpunkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln, während die unmittelbare Konkurrenz aus Wetzlar und Minden spielfrei hat. Gleichzeitig steckt der VfL Gummersbach mitten im Kampf um die Champions-League-Plätze. Der VfL reist mit einer beeindruckenden Serie von zehn Siegen in Folge nach Leipzig. Allerdings wird Topscorer Julian Köster verletzungsbedingt fehlen.
„Der VfL Gummersbach hat eine unglaubliche Durchschlagskraft im Angriff und verfügt mit Miro Schluroff über den derzeit vielleicht effizientesten Fernwerfer. Mit seiner Torgefahr sorgt er dafür, dass große Räume für seine Mitspieler entstehen. Gummersbach ist in bestechender Form und hat eine sehr eingespielte Mannschaft, die auch in der Verteidigung über herausragende Einzelkönner verfügt. Unsere Aufgabe ist es, unsere eigenen Qualitäten einzubringen und gemeinsam mit unseren Fans über 60 Minuten Druck zu machen. Wir brauchen einen schnellen Rückzug und eine gute Mischung aus Aggressivität und Kompaktheit. Wenn uns das gelingt, dann werden wir hier zu Hause auch eine Chance gegen Gummersbach haben“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.
Das Hinspiel in Gummersbach (27:34-Niederlage) war das erste Spiel von Frank Carstens als Cheftrainer des SC DHfK. In der vergangenen Saison konnte Leipzig das Heimspiel gegen den VfL Gummersbach zum 70. Vereinsjubiläum mit 34:29 gewinnen. Auch diesmal wird es wieder historisch: Vor genau 60 Jahren, im April 1966, holte der SC DHfK den Europapokal der Landesmeister. Der VfL Gummersbach gewann seinen ersten Titel in der Königsklasse ein Jahr später (1967).
Der geschichtsträchtige Triumph von 1966 wird am Spieltag noch einmal besonders gewürdigt. Aus diesem Anlass ist in dieser Woche auch die neue Podcastfolge „Körperkulturfunk“ mit Europapokal-Sieger Klaus Langhoff erschienen.
Über 4.000 Handballfans haben sich bereits ein Ticket für das Heimspiel gegen Gummersbach gesichert. Dyn und das DHfK-Fanradio übertragen die Begegnung live. Im Rahmen des Heimspiels wird zudem die Aktion „Mein Verein“ von DHL und dem SC DHfK einen würdigen Abschluss finden.
DHL und SC DHfK feiern Abschluss der Aktion „Mein Verein“
Mit der gemeinsamen Initiative „Mein Verein“ setzen der SC DHfK Leipzig und DHL auch in dieser Saison ein starkes Zeichen für den Breitensport in der Region. Seit 2020 werden dabei gezielt Vereine unterstützt, die sich mit viel Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen.
Auch in diesem Jahr war die Resonanz beeindruckend: Rund 150 Vereine haben sich beworben. Zehn Gewinnermannschaften wurden bereits ausgelost und dürfen sich über eine besondere Unterstützung von jeweils 500 Euro für ihre Vereinskasse freuen. Doch auch alle anderen gingen nicht leer aus: Jeder teilnehmende Verein erhielt bis zu fünf Tickets für das Heimspiel gegen Gummersbach.
Ein starkes Zeichen dafür, wie viel Herzblut und Zusammenhalt im Vereinssport unserer Region steckt – und natürlich wird die erfolgreiche Aktion auch in der kommenden Saison fortgesetzt.
Im Vereinspodcast "Körperkulturfunk" wird es diesmal historisch – und gleichzeitig hochaktuell: Mit Klaus Langhoff, Europapokalsieger von 1966, und U20-Nationalspieler Tom Koschek treffen zwei Generationen aufeinander, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten – und doch verbindet sie die gleiche Leidenschaft für den Handball.
Gemeinsam mit Moderator Patrick Fritzsche sprechen beide über den Sport damals und heute: Wie hat sich das Spiel entwickelt? Was hat sich in Ausbildung und Talentförderung verändert? Und welche Unterschiede – oder vielleicht auch überraschenden Gemeinsamkeiten – gibt es zwischen den Generationen?
65 Jahre Altersunterschied, aber ein Gespräch auf Augenhöhe – persönlich, spannend und mit vielen Einblicken in Vergangenheit und Gegenwart des Handballs beim SC DHfK Leipzig.
Passend dazu richtet sich der Blick auch nach vorn: In dieser Woche steht nicht nur die neue Podcastfolge an, sondern auch das Heimspiel gegen den VfL Gummersbach.
🎧 Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt! 🤾♂️ Und dann: Donnerstag in die ARENA!
Viel Spaß beim Anhören!
Der Magier bleibt an Bord! Dean Bombač wird auch in der kommenden Saison auf der Spielmacherposition des SC DHfK Leipzig die Fäden ziehen. Der 37-jährige Denker und Lenker hat einen Vertrag für die erste und zweite Liga bis 2027 unterschrieben. Diese großartige Nachricht wurde am Donnerstagabend unmittelbar vor Anwurf gegen FRISCH AUF! Göppingen in der ARENA verkündet und sollte für zusätzliche Euphorie auf der Platte und den Rängen sorgen. Doch ein überragender Marcel Schiller (16 Tore) wurde zum Spielverderber. Zudem sorgte die mangelhafte Chancenverwertung dafür, dass den Leipzigern ein Happy End ausblieb und das Heimspiel mit 29:34 (16:18) verloren ging.
Nach zweieinhalb Minuten ließ Dean Bombač zum ersten Mal in diesem Match seine außergewöhnliche Klasse aufblitzen, als er Luka Rogan mit einem Zauberpass völlig freispielte. Ein ehemaliger Leipziger stand allerdings im Weg, denn Kristian Sæverås entschärfte die Großchance. Göppingen lag dadurch nach drei Minuten mit 1:2 vorn. Jedoch traf Dean Bombač postwendend selbst zum Ausgleich, dann bediente er Kapitän Lukas Binder, der zur 4:2-Führung für den SC DHfK traf. Die Anfangsphase verlief wirklich vielversprechend.
Nach etwas mehr als zehn Minuten machte sich Lucas Krzikalla auf den Weg zur nächsten Zwei-Tore-Führung. Bei seinem Wurf erwischte er aber Göppingen-Keeper Julian Buchele im Gesicht und kassierte dafür eine Zeitstrafe. Prompt traf Marcel Schiller zum 5:5, 6:6 und 6:7 für die Gäste aus Göppingen. In der 20. Spielminute konnte Lukas Binder zwar noch einmal zurückschlagen und den SC DHfK mit 9:8 in Führung werfen, doch es sollte die letzte grün-weiße Führung in diesem Match sein. Die Marcel-Schiller-Show ging nämlich munter weiter: Unglaubliche zwölf Treffer gelangen dem ehemaligen Nationalspieler allein in der ersten Halbzeit. Mit 16:18 ging es in die Pause – noch war alles möglich.
Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte Leipzig zunächst nicht weiter verkürzen, denn die Chancenverwertung wurde nun immer mehr zum Problem. Staffan Peter, Blær Hinriksson und Dean Bombač konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. Doch den Göppingern erging es in dieser Phase nicht viel besser, denn die Leipziger Deckung stand nun ziemlich sattelfest. Lucas Krzikalla verkürzte auf 19:21, Lukas Binder stellte den 20:21-Anschluss her und Luka Rogan traf sehenswert per Heber zum vielumjubelten 21:21-Ausgleich. 20 Minuten vor Schluss war der SC DHfK wieder auf Kurs!
Leider vergab Staffan Peter wenig später einen Siebenmeter und Göppingen zog schnell wieder auf drei Tore davon (21:24). Mit seinem achten Siebenmetertreffer erhöhte Marcel Schiller auf 25:29. Leipzig ließ nichts unversucht, aber Luka Rogan verfehlte knapp das leere Tor, William Bogojevic setzte den Ball am Kasten vorbei und Lukas Binder ließ sich auf der Außenposition von Franko Lastro veräppeln. Mit 8:17 Paraden hatten die Leipziger zudem auf der Torhüterposition klar das Nachsehen. Und selbst als Domenico Ebner noch einmal eine starke Parade auspackte, landete der entscheidende Abpraller wieder bei Göppingen und machte die Aktion zunichte. Als Franz Semper fünf Minuten vor Schluss zum 28:30 traf, keimte zwar noch einmal Hoffnung auf, doch die Göppinger verwalteten ihren Vorsprung in den letzten Minuten routiniert.
Damit verpasst Leipzig die große Chance, auf einen Nichtabstiegsplatz zu springen. Doch schon in einer Woche gegen Gummersbach gibt es zu Hause die nächste Gelegenheit.
Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Wir haben die schlechtere Bilanz als Göppingen. Ich kann aber meinem Team außer dieser Tatsache wirklich nicht viel vorwerfen. Wir holen uns gute, sehr gute Chancen. Wir sind in der ersten Halbzeit nicht zufrieden mit der Verteidigung, kriegen das in der zweiten Halbzeit überragend hin, aber machen dann eben die Bälle nicht rein. Zehn Meter klare Chancen und was auch immer. Das ist typisch für eine Mannschaft, die da unten steht, so wie wir jetzt. Aber heute sind wir natürlich enttäuscht. Das ist klar, heute tut es weh. Es war absolut möglich, dieses Spiel zu gewinnen. Das haben wir nicht geschafft, weil Göppingen genau diese Stärke hat, die eine Mannschaft eben hat, die von den letzten sechs Spielen fünf gewonnen hat. Die bleiben dann locker beziehungsweise kämpfen da, wo sie kämpfen können, und sind dann eben vor dem Tor abgezockter als wir gewesen.“
Benjamin Matschke (Trainer FRISCH AUF! Göppingen):
„Wir haben mit Marcel Schiller einen herausragenden Spieler auf Linksaußen gehabt. Dazu kommt ein klares Plus im Torhüterbereich von fast zehn Paraden Unterschied. Ich glaube, Leipzig hat in der zweiten Halbzeit die Chance verpasst, selbst in Führung zu gehen. Sie haben ein wahnsinnig gutes Tempospiel gezeigt, genau davor hatten wir gewarnt. Aber dann hat Leipzig ihre freien Würfe nicht genutzt und klare Chancen liegen gelassen. So bleiben wir im Spiel. Wir kommen aus einem guten Lauf, haben viel Vertrauen – und genau das hilft uns, solche engen Spiele am Ende für uns zu entscheiden.“
SC DHfK Leipzig vs. FRISCH AUF! Göppingen 29:34 (16:18)
Tore SC DHfK Leipzig: Binder 6, Bombač 6, Peter 4, Semper 3, Hinriksson 3, Krzikalla 3, Piroch 2, Bogojevic 1, Rogan 1
Tore FRISCH AUF! Göppingen: Schiller 16, Pregler 5, Sunnefeldt 5, Lastro 3, Neudeck 1, Persson 1, Aström 1, Newel 1
Paraden: Leipzig 8, Göppingen 17
Siebenmeter: Leipzig 6/8, Göppingen 8/10
Zeitstrafen: Leipzig 10 Min., Göppingen 4 Min.
Technische Fehler: Leipzig 8, Göppingen 14
Offizielle Zuschauerzahl: 4.509 Handballfans in der QUARTERBACK Immoblien ARENA
Nach dem enttäuschenden Auswärtsspiel am Ostersonntag in Berlin steht für die Handballer des SC DHfK Leipzig in dieser Woche ein enorm wichtiges Heimspiel an: Am Donnerstagabend (09.04.2026) gastiert FRISCH AUF! Göppingen zur GREEN NIGHT in Leipzig.
Beide Teams standen sich in dieser Saison bereits zweimal gegenüber. Das Hinspiel in Göppingen endete 24:24-Unentschieden, im Pokalwettbewerb (2. Runde) konnte sich Leipzig in der EWS Arena mit 28:26 durchsetzen. Allerdings kommt FRISCH AUF! Göppingen mit einem richtig guten Lauf nach Leipzig: Im März konnten die Göppinger all ihre vier Spiele (gegen Hannover, Eisenach, Lemgo und Erlangen) gewinnen. Und auch am Osterwochenende boten sie dem Tabellenführer SC Magdeburg bis in die Schlussphase einen Fight auf Augenhöhe.
„Die Stärken von FRISCH AUF! Göppingen liegen in ihrem variablen Angriffsspiel mit gutem Eins-gegen-eins-Verhalten. Außerdem wird eine körperlich sehr robuste Deckung auf uns zukommen. Wir müssen gegen diesen Gegner ein sehr gutes Zweikampfverhalten an den Tag legen und uns in den Abwehraktionen gegenseitig unterstützen, um selbst in unser Tempospiel zu kommen. Um Lücken in ihrer Deckung zu finden, wird es außerdem wichtig sein, den Ball gut laufen zu lassen und natürlich eine deutlich bessere Abschlussqualität auf die Platte zu bringen als im letzten Spiel in Berlin“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.
„Wir werden 200 Prozent geben, und jeder von uns glaubt daran, dass wir am Ende den Klassenerhalt schaffen werden!“, verdeutlicht Kreisläufer Luka Rogan die Einstellung der Mannschaft. 3.900 Handballfans haben sich bereits ein Ticket für das Heimspiel gegen Göppingen gesichert. Dyn und das DHfK-Fanradio übertragen live.
Green Night in der ARENA
Die QUARTERBACK Immobilien ARENA wird sich am Donnerstagabend zur GREEN NIGHT in einen grünen Hexenkessel verwandeln. Um die gesamte Halle in ein grünes Farbenmeer zu tauchen, sind der Kreativität auf den Rängen keine Grenzen gesetzt. Alle DHfK-Fans sind aufgerufen, in grüner Fankleidung zu erscheinen und grün leuchtende oder blinkende Fanartikel mitzubringen. Diese Kulisse wird nicht nur Gänsehaut erzeugen, sondern dem Team auf dem Spielfeld mit Sicherheit einen zusätzlichen Push verleihen.
Mit dem Ferienpass kostenfrei zum Heimspiel
Da das Heimspiel gegen Göppingen in den Osterferien stattfindet, hat sich der SC DHfK für alle Kinder noch eine weitere Überraschung ausgedacht: Mit dem Ferienpass ist jedes Kind (bis einschließlich 16 Jahre) in Begleitung eines Vollzahlers kostenlos dabei! Den Ferienpass könnt ihr ganz einfach beim Ticketkauf im Ticket-Onlineshop auswählen.
Dyn Move Your Sport Spieltag gegen Göppingen
Die Unterstützung des Sports und insbesondere des Nachwuchssports liegt Dyn sehr am Herzen. Dyn hat sich zum Ziel gesetzt, die positiven Werte des Sports wie Teamgeist, Solidarität und Fairness in die Gesellschaft zu tragen. Außerdem möchte Dyn dazu beitragen, dass sich die Sportarten nachhaltig positiv entwickeln – unter anderem durch eine intensivere Nachwuchsarbeit. Dafür hat Dyn die Initiative Move Your Sport ins Leben gerufen.
Dyn, die DAIKIN HBL und die 2. HBL stellen bereits zum zweiten Mal einen Spieltag in den Mittelpunkt von Dyn Move Your Sport, der gemeinsamen Initiative zur Nachwuchsförderung. Nachdem im November 2025 das Förderkonzept beider Profiligen im Fokus stand, richten Dyn, die DAIKIN HBL und die 2. HBL nun gemeinsam mit den Clubstandorten am 29. Spieltag der DAIKIN HBL und am 27. Spieltag der 2. HBL vom 9. bis 12. April 2026 den Blick auf die vielversprechendsten deutschen Handballtalente.
Jeder Handballfan kann sich an Dyn Move Your Sport beteiligen und so die Nachwuchsförderung in seiner Lieblingssportart einfach und ohne zusätzliche Kosten unterstützen. Bei Abschluss eines Abonnements oder nachträglich kann der Fan mit einem Klick seine Sportart auswählen, die vom Abo profitieren soll. Dyn reicht zehn Prozent der Netto-Aboerlöse an die easyCredit BBL, DAIKIN HBL, Volleyball Bundesliga, Tischtennis Bundesliga und Hockey-Bundesliga weiter, sobald die Abonnentin oder der Abonnent entschieden hat, in welchen Sport der Anteil fließen soll.