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Kids Day am 15. März 2026 gegen den TVB Stuttgart: An diesem besonderen Heimspieltag dreht sich alles um unsere jüngsten Fans. Alle Kids zahlen nur fünf Euro Eintritt! Willst du auch direkt neben und auf der Platte dabei sein?

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Bewerbungsschluss: Sonntag, 8. März 2026, 20 Uhr
Bewerbungsvideo via Mail an: presse@scdhfk-handball.de

Zeigt uns eure Reporter-Skills! Wir freuen uns auf eure Videos!

Es stand viel auf dem Spiel – und die Euphorie bei den Handballern des SC DHfK Leipzig war groß. Nach dem Auswärtssieg in Hamburg und dem Unentschieden in Minden waren die Grün-Weißen in diesem Jahr noch ungeschlagen und hatten die große Chance, mit einem Heimsieg gegen den Bergischen HC erstmals in dieser Saison die Abstiegszone zu verlassen. Doch der Handballnachmittag in der QUARTERBACK Immobilien ARENA entwickelte sich anders als erhofft. Die Leipziger kassierten einen massiven Dämpfer und mussten sich mit 28:35 geschlagen geben. Die Saison ist noch lang – aber der Weg zum Klassenerhalt ist nach diesem Auftritt noch länger und steiniger geworden.

Das Spiel begann vielversprechend: Franz Semper traf nach 40 Sekunden zum 1:0 für Leipzig. Es sollte jedoch fast die einzige Leipziger Führung bleiben. Noch einmal lagen die Grün-Weißen beim 4:3 (erneut durch Semper) vorn. Die restliche Spielzeit mussten sie einem Rückstand hinterherlaufen.

Schon nach 80 Sekunden nahm das Unheil seinen Lauf: Hoffnungsträger Dean Bombač kassierte eine frühe Zeitstrafe. Bis zur 15. Minute schien noch alles im Lot (7:7), doch dann setzten sich die Gäste allmählich ab. Der nächste Rückschlag: Kreisläufer Tim Hertzfeld erhielt nach 23 Minuten die rote Karte, sodass fortan Moritz Preuss die gesamte Last am Kreis allein tragen musste. Fünf Minuten vor der Halbzeit ging der BHC mit 11:14 in Führung. Kurz vor der Pause verkürzte Lucas Krzikalla noch einmal auf zwei Treffer. Zum Seitenwechsel war noch nichts verloren.

Zu Beginn der zweiten Hälfte keimte wieder Hoffnung auf, als Krzikalla auf 16:17 verkürzte. Doch dann scheiterte er vom Siebenmeterpunkt – und direkt im nächsten Angriff vergab Moritz Preuss eine freie Chance. Zwei ausgelassene Möglichkeiten, die richtig weh taten: So lag der BHC plötzlich mit vier Treffern vorn. Die DHfK-Männer wurden nervöser und offenbarten immer wieder Lücken in der Deckung. Die Gäste blieben ruhig und nutzten ihre Chancen konsequent. Für die Leipziger wurde Christopher Rudeck mehr und mehr zum Schrecken: 17 Paraden, während Domenico Ebner und Tomáš Mrkva gemeinsam nur sechs Paraden verbuchen konnten.

Die DHfK-Handballer versuchten dennoch alles: Blær Hinriksson erzielte zwei Treffer in Folge zum 19:22, Franz Semper brachte den Ball mit purem Willen in bester Volleyball-Manier zum 21:23 ins Tor. Doch die Zeit lief den Leipzigern davon. Zehn Minuten vor Schluss betrug der Rückstand fünf Tore – die Vorentscheidung war gefallen. Der BHC gewann am Ende mit 28:35 und entführte zwei wichtige Punkte.

Die Saison ist noch lang – aber der Weg zum Klassenerhalt ist nach dieser Niederlage definitiv noch steiniger geworden. Trainer Frank Carstens sagte: „Wir haben heute eine in die Fresse bekommen. Das tut richtig weh, aber für einen professionellen Leistungssportler gehört es dazu, wieder aufzustehen und weiterzumachen. Und wir werden wieder aufstehen.“

Die beste Leistung an diesem Handballnachmittag lieferten die Zuschauer: 5.280 Fans stärkten dem SC DHfK den Rücken und sorgten für eine sensationelle Kulisse. DANKE. Wir brauchen euch mehr denn je!

Markus Pütz (Trainer Bergischer HC):

„Wir haben es geschafft, weil wir über 60 Minuten bei uns geblieben sind. Ich mache der Mannschaft ein großes Kompliment. Wir lagen zweimal zurück, und ab dem 8:8 spielten wir sehr routiniert. Gefühlt sind die Jungs in dieser Woche fünf Jahre älter geworden. Unsere Torhüterleistung war entscheidend, gerade Christopher Rudeck hat wichtige Paraden gebracht. Vorne waren wir effektiv, und wir haben Leipzig nicht näher als zwei Tore herangelassen. Die Jungs haben sehr souverän gespielt. Trotzdem ist noch nichts vorbei.“

Frank Carstens (Trainer SC DHfK):

„Das Plus auf der BHC-Torhüterposition war heute ein Grand Canyon. Die Torwartleistung von Rudeck war überragend. Wir konnten unsere Torhüter nicht ausreichend unterstützen, und vorne hatten wir schlechte Quoten sowie keine guten Würfe. Wir hatten 13 freie Chancen – inklusive Siebenmeter. Das lässt sich schwer kompensieren. Wir haben versucht, über die Defensive Druck aufzubauen, doch der BHC war gut auf unsere 5:1-Deckung vorbereitet. Auch mit der Manndeckung konnten wir keinen Stress erzeugen. Unsere Jungs haben gekämpft, da kann ich ihnen nichts vorwerfen, aber uns fehlte die Abgezocktheit vor dem Tor und vielleicht auch der letzte Punch in der Defensive. Deshalb hat der BHC heute völlig verdient gewonnen.“

SC DHfK Leipzig vs. Bergischer HC: 28:35 (14:16)

Tore SC DHfK Leipzig: Krzikalla 6, Semper 5, Hinriksson 4, Piroch 4, Bombač 3, Binder 2, Preuss 2, Bogojevic 1, Khairi 1

Tore Bergischer HC: Becher 7, Hangstein 6, Steinhaus 6, Wasielewski 5, Seesing 4, Beyer 3, Schöttle 2, Fuchs 2

Paraden: Leipzig 6, BHC 17

Siebenmeter: Leipzig 5/8, BHC 3/4

Zeitstrafen: Leipzig 4 Min., BHC 6 Min.

Technische Fehler: Leipzig 6, BHC 7

Offizielle Zuschauerzahl: 5.280 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

Für die Handballer des SC DHfK Leipzig steht am kommenden Sonntag (Anwurf 16:30 Uhr) das erste Heimspiel des neuen Kalenderjahres auf dem Programm. Das Duell gegen den Bergischen HC verspricht absolute Hochspannung im Kampf um den Klassenerhalt, denn der SC DHfK Leipzig und der BHC zählen zu den direkten Konkurrenten im Tabellenkeller.

Präsentiert wird das erste Heimspiel des Jahres 2026 von der AOK PLUS, Gesundheitspartner des SC DHfK Leipzig. 5.000 Handballfans werden erwartet. „Es ist geil, vor so vielen Fans zu spielen. Das gibt uns extra Energie für dieses wichtige Spiel. Wir sind bereit für das erste Heimspiel des Jahres!“ freut sich Rückraumspieler William Bogojevic auf das Duell am Sonntag.

Mit dem Aktionscode ERSTKLASSIG26 können alle Handballfans diesen Klassenerhalts-Krimi zum Sonderpreis von nur 10 Euro besuchen. Außerdem feiert der SC DHfK-Fanclub „Feuerball L.E.“ am Spieltag seinen 15. Geburtstag und wird mit Sicherheit gemeinsam mit der Stehplatzbande für grandiose Stimmung unterm Hallendach sorgen.

Mit einem Heimsieg würde der SC DHfK Leipzig den Bergischen HC in der Tabelle überholen und zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison die Abstiegszone verlassen. Die Handballfans können sich dementsprechend auf ein emotionales und richtungsweisendes Duell einstellen. Auch im Hinspiel ging es bereits heiß her: Die Begegnung in Wuppertal endete nach intensivem Kampf mit einem 28:28-Unentschieden.

"Der Bergischer HC ist eine eingespielte Mannschaft mit einer tollen Mentalität, die keinen Ball verloren gibt und immer um ihre Chancen kämpft. Sie spielen eine körperlich sehr robuste 6:0-Deckung und haben mit Christopher Rudeck einen Torhüter in ihren Reihen, der derzeit in starker Form ist. Auch ihr Angriffsspiel ist sehr variabel – mit gefährlichen Rückraumspielern und einem guten Kreisläuferspiel. Wir müssen in der Verteidigung geduldig und aufmerksam agieren. Im Angriff wird es darauf ankommen, unsere technischen Fehler weiter zu reduzieren“, sagt Cheftrainer Frank Carstens vor der Begegnung.“

Wichtige Infos für alle Fans: Auch am Spieltag könnte es in Leipzig zum Streik im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kommen. Besucherinnen und Besucher des Heimspiels müssen sich deshalb auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Eine rechtzeitige Anreise zur QUARTERBACK Immobilien ARENA (per PKW) wird dringend empfohlen. Fans aus Leipzig sollten am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad anreisen.

Update: Auf den Linien 3/3E, 7, 11E (Hänichen < > Dölitz), 15, 60, 90/90E und SEV 7 (Burghausen < > Angerbrücke) ist ein Notfahrplan in Kraft gesetzt. Aktuelle Informationen unter www.L.de/v oder in der App LeipzigMOVE.

Die ARENA hat für euch zusätzliche Parkmöglichkeiten an der Jahnallee zur Verfügung gestellt.
Die ARENA hat für euch zusätzliche Parkmöglichkeiten an der Jahnallee zur Verfügung gestellt.

DYN und das DHfK-Fanradio (via Audiodeskription von Lomb-Audio) übertragen das erste Heimspiel des Jahres natürlich wie immer live:

🔗 LIVE bei DYN: https://shorturl.at/bZcoB
🔗 LIVE im Fanradio: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/

AOK PLUS präsentiert den Karrierespieltag

Der AOK PLUS liegt die Förderung junger Menschen sehr am Herzen. Deshalb informiert die AOK PLUS am Spieltag nicht nur über Bewegung, Ernährung, mentale Gesundheit und Präventionsangebote, sondern junge Besucherinnen und Besucher können sich auch direkt über Ausbildungs- und Karrierechancen informieren.

Am Stand der AOK PLUS in der FANZONE warten zudem viele Bewegungsangebote, wie eine Tapping-Challenge zum Testen der Reaktionsgeschwindigkeit, ein Tischtennis-Parcours sowie der AOK-Gesundheitswürfel.

Darüber hinaus können sich Interessierte am Karrierespieltag bei vier weiteren DHfK-Partnern über Karrieremöglichkeiten informieren:

Erst vor wenigen Wochen hatte der SC DHfK Leipzig bekannt gegeben, dass Kreisläufer Tim Hertzfeld zur neuen Saison fest nach Leipzig wechselt. Bis zum Saisonende sollte der 21-Jährige vorrangig in der zweiten Liga beim Dessau-Roßlauer HV zum Einsatz kommen und mittels Zweitspielrecht beim SC DHfK aushelfen, falls sich in der Abwehr oder auf der Kreisläuferposition ein DHfK-Akteur verletzen sollte.

Genau dieser Fall ist nun durch die Verletzung von Luka Rogan eingetreten, sodass Tim Hertzfeld seinen Trainingsschwerpunkt ab sofort nach Leipzig verlegt und in den nächsten Wochen primär für die Grün-Weißen auf Torejagd gehen wird.

Am Sonntag gegen den BHC könnt ihr Tim also schon wieder live in Aktion sehen! Falls ihr noch keine Tickets habt: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Bis Sonntag müssen sich die Fans des SC DHfK Leipzig noch gedulden – dann gehen lange neun Wochen ohne Heimspiel in der stärksten Liga der Welt endlich zu Ende! Doch um die Wartezeit zu verkürzen und sich angemessen auf das erste Heimspiel des Jahres gegen den Bergischer HC einzustimmen, dürfen sich die grün-weißen Fans in dieser Woche noch auf drei weitere Heimspiele freuen. Egal ob Donnerstag, Freitag oder Samstag – an jedem Tag bestreitet eine Mannschaft der Leipziger Handball Akademie ein Heimspiel in der kleinen ARENA.

Den Anfang macht am Donnerstag um 18 Uhr die B-Jugend mit dem Duell gegen den VfL Potsdam. Am Freitag um 18:30 Uhr empfängt die Leipziger A-Jugend die Top-Mannschaft der Füchse Berlin. Und am Samstag geht es dann noch in der 3. Liga der Männer zur Sache, wenn die U23 des SC DHfK um 17 Uhr auf die HSG Ostsee N/G trifft.

Die Nachwuchsteams der Grün-Weißen freuen sich über jede Unterstützung! Alle Nachwuchs-Heimspiele werden außerdem im Livestream auf Sporteurope.TV übertragen. Der Livestream wird präsentiert von DHfK-Nachwuchsförderer LWBLeipziger Wohnungs- und Baugesellschaft.

Ihr seid der Wahnsinn, liebe Fans! Für das sooo wichtige erste Heimspiel des Jahres am kommenden Sonntag (1. März, Anwurf 16:30 Uhr) gegen den Bergischen HC haben sich bereits 4.300 Handballfans ihr Ticket gesichert!

Dank dieses unfassbaren Fan-Supports wird unsere normale Hallenvariante langsam zu klein. Das Heimspiel wird deshalb wie bei Top-Spielen in der großen Hallenvariante ausgetragen. Ihr könnt euch ab sofort weitere Sitzplätze auf der Zusatztribüne in den Blöcken 8 und 9 sichern! Mit dem Aktionscode ERSTKLASSIG26 könnt ihr diesen Klassenerhalts-Krimi zum Sonderpreis von nur 10 Euro besuchen. >>> TICKETS

WIR WOLLEN GEMEINSAM DIE 5.000-ZUSCHAUER-MARKE KNACKEN!

Drei Punkte aus zwei Auswärtsspielen haben unsere Jungs im Jahr 2026 bereits erkämpft. Für das große Ziel, gemeinsam erstklassig zu bleiben, heißt es nun: punkten, punkten, punkten – mit absolutem Kampf, Willen und Aufopferung, insbesondere zu Hause.

Denn der Schlüssel auf dem Weg zum Klassenerhalt ist die Heimstärke! Acht der 13 verbleibenden Spiele bestreiten die Grün-Weißen zu Hause – mit der vollen Unterstützung der Fans auf den Tribünen. Und auf genau diese Rückendeckung können sich die DHfK-Männer dank ihrer Fans verlassen!

Dieser Abstiegskracher war an Spannung kaum zu überbieten. Der Tabellenletzte HSG Wetzlar und der Vorletzte SC DHfK Leipzig standen sich am Freitagabend in der Buderus Arena Wetzlar gegenüber. Beide Teams wollten dieses wegweisende Spiel unter keinen Umständen verlieren. Über weite Strecken der Begegnung lagen die DHfK-Männer in Führung und waren etwas näher dran am Sieg. Doch die HSG Wetzlar ließ sich zu keinem Zeitpunkt abschütteln und hatte einige Möglichkeiten, das Spiel in der Schlussphase zu drehen. In einer hochspannenden Crunchtime schafften es die Leipziger zwar nicht, beide Punkte zu entführen, doch schlussendlich geht das 26:26-Unentschieden vollkommen in Ordnung, denn diese Schlacht hatte keinen Verlierer verdient. Und in der Endabrechnung könnte dieser eine Zähler für beide Mannschaften Gold wert sein.

Der SC DHfK musste weiterhin auf Matej Klima verzichten und zudem kurzfristig auch ohne Kreisläufer Luka Rogan in die Partie gehen. Dafür rückte Tim Hertzfeldt in den Kader der Grün-Weißen. Leipzig startete konzentriert in die Auseinandersetzung. Insbesondere Nationalspieler Franz Semper hatte in der Anfangszeit gutes Zielwasser und netzte in den ersten zehn Minuten viermal ein. Leipzig führte mit 7:9. Das Spiel versprach außerdem ein unheimliches Tempo. Nach 13 Spielminuten hatten die 4.330 Zuschauer bereits 20 Tore gesehen (10:10). Ein Doppelschlag von Bombač und Krzikalla innerhalb von 16 Sekunden brachte Leipzig wieder mit 10:12 in Führung.

Nun wurde die Partie jedoch deutlich torärmer. Die Abwehrreihen packten entschlossener zu, die Torhüter kamen besser ins Spiel und in Anbetracht der Bedeutung dieses Spiels gesellten sich auch Nervosität und der ein oder andere technische Fehler dazu. Dean Bombač blieb davon unbeirrt und brachte den SC DHfK in der 27. Minute erstmals mit drei Treffern in Führung. Alle seine vier Würfe hatten bis dato den Weg ins Tor gefunden. Nach zwei Ballverlusten von Ahmed Khairi schmolz der Vorsprung bis zum Seitenwechsel jedoch auf ein Tor.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kassierte Leipzig den Ausgleich und musste eine Zeitstrafe gegen Moritz Preuss verkraften. Doch der SC DHfK überstand diese Phase mit Bravour. William Bogojevic und Franz Semper ließen es aus dem Rückraum klingeln und Dean Bombač stellte per Hüftwurf erneut auf plus drei. Etwas mehr als eine Viertelstunde war noch auf der Uhr.

Ein riesiger Faktor für die Leipziger Führung war auch Schlussmann Domenico Ebner. 14 Paraden hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Konto, am Ende sollten es 16 sein – bei einer Weltklassequote von 47 Prozent. Doch auch sein Gegenüber, Wetzlars Neuzugang Andreas Palicka, wusste zu überzeugen. Er vereitelte viele gute Möglichkeiten der Leipziger, sodass dieser Krimi in der 51. Minute quasi wieder bei null begann. Die HSG Wetzlar hatte zum 23:23-Ausgleich getroffen.

Die Hausherren aus Wetzlar waren jetzt am Drücker und hatten reihenweise gute Gelegenheiten, dieses wichtige Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Doch Leipzigs Abwehr und Torwart Domenico Ebner stemmten sich mit aller Kraft dagegen. So waren es am Ende die Leipziger, die näher am Sieg schnupperten. Staffan Peter traf zum 22:23 bzw. 24:25 – und William Bogojevic markierte 70 Sekunden vor Schluss die 25:26-Führung für Leipzig. Wetzlar glich noch einmal aus, sodass dem SC DHfK noch ein Angriff übrig blieb, um den Auswärtssieg perfekt zu machen. Der letzte Wurf von Bogojevic landete allerdings im Block der Wetzlarer Abwehr.

Obwohl es sich aus Leipziger Sicht unmittelbar nach der Schlusssirene wie ein verlorener Punkt anfühlte, kann das Unentschieden am Ende der Saison noch ganz viel wert sein. Denn durch den Punkt kämpft sich der SC DHfK weiter heran an die Nichtabstiegszone und hat am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den Bergischen HC die nächste Chance auf einen Big Point!

>>> Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Natürlich sind wir nicht zufrieden damit, heute nicht gewonnen zu haben. Aber wenn wir sehen, wie wir in einem wirklich sehr umkämpften Spiel – gerade in der Schlussphase, wo es auch in eine andere Richtung kippen kann – hier in Wetzlar dagegengehalten haben, finde ich, dass wir das gut gemacht haben. Wir hatten auch ein paar Ausfälle. Und ein paar Leute hatten heute irgendwie Lederallergie in den Händen – ich weiß es nicht. Da sind ganz viele Bälle einfach weggeflogen. Aber sowas passiert. Damit müssen wir jetzt weiter arbeiten. Wichtig ist, dass die Mannschaft letztlich am Ende mit einem Punkt rausgeht. Und was der wert ist, das wissen wir jetzt noch nicht.“

Domenico Ebner (Torhüter SC DHfK Leipzig):

„Die Gefühle sind eher gemischt, weil ich gerne heute zwei Punkte mitgenommen hätte. Wir haben ein großes Ziel, nämlich den Abstieg zu verhindern. Und da wären heute natürlich zwei Punkte riesig gewesen. Hier trafen zwei Mannschaften aufeinander, die irgendwie in Aufbruchsstimmung sind. Auch bei Wetzlar mit ihren Neuverpflichtungen und neuer Ausrichtung. Deswegen habe ich mich richtig auf das Spiel gefreut, weil schon vor Anpfiff richtig Feuer drin war. Ich glaube, wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht, aber am Ende unglücklich nur einen Punkt geholt. Deshalb schaue ich sehr positiv auf die Rückrunde, denn unser Weg ist noch nicht zu Ende. Nächste Woche kommt der BHC zu uns. Und da wollen wir dann natürlich unbedingt zwei Punkte holen.“

HSG Wetzlar gegen SC DHfK Leipzig 26:26 (16:17)

Tore HSG Wetzlar: Nafea 6, Cavor 5, Kirschner 4, Mappes 3, Vistotop 2, Simic 2, Spandau 2, Ahouansou 1, Schoch 1

Tore SC DHfK Leipzig: Semper 6, Krzikalla 5, Bogojevic 5, Bombač 5, Binder 2, Peter 2, Preuss 1

Paraden: 11 Wetzlar, 18 Leipzig

Siebenmeter: 1/1 Wetzlar, 1/1 Leipzig

Zeitstrafen: Wetzlar 4 Min., Leipzig 8 Min.

Technische Fehler: 8 Wetzlar, 15 Leipzig

In der DAIKIN Handball-Bundesliga steht für den SC DHfK Leipzig am Freitagabend ein richtungsweisendes Auswärtsspiel an. Um 19 Uhr treffen die Leipziger in der Buderus Arena auf die HSG Wetzlar.

Die Ausgangslage ist klar und brisant zugleich. Leipzig reist mit 7:33 Punkten als Vorletzter an. Wetzlar steht mit 7:35 Zählern am Tabellenende. Die Konstellation unterstreicht die Bedeutung dieser Partie – für die Sachsen ein Vier-Punkte-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt.

Das Hinspiel endete 25:24 für die Mittelhessen. Insgesamt fällt die Bilanz der bisherigen Aufeinandertreffen zugunsten des DHfK aus: Zwölf der 21 Partien entschieden die Sachsen für sich.

Zudem gehen die DHfK-Handballer mit Rückenwind in die Partie. Nach der Winterpause gelang ein 35:34-Restart beim HSV Hamburg. Anschließend nutzte das Team eine spielfreie Woche und arbeitete gezielt an Stabilität und Abstimmung. Trainer Frank Carstens weiß um die Tragweite dieser Begegnung. „Es gilt, in diesem wichtigen Spiel den Kampf anzunehmen und gleichzeitig die nötige Abgeklärtheit an den Tag zu legen. Wir wollen unsere Form bestätigen und unsere Chance nutzen.“

Im Fokus der Carstens-Sieben steht einmal mehr Franz Semper. Mit 84 Treffern und 33 Assists prägt Semper maßgeblich das Leipziger Offensivspiel. Allein 39 seiner Treffer markierte er aus dem rechten Rückraum. Auf HSG-Seite ist Philipp Ahouansou mit 110 Toren der zentrale Faktor im Angriffsspiel. „Wetzlar ist eine Mannschaft, die vor allem im Rückraum hervorragend besetzt ist. Sie verfügen mit Ahouansou, Schoch und Cavor über hervorragende Distanzschützen, genauso wie sie mit Mappes, Vistorop und Müller sehr gute Strategen und Zweikämpfer haben. Für unsere Abwehr wird es also darauf ankommen, die richtige Mischung aus Aggressivität und Kompaktheit zu finden", so DHfK-Coach Carstens.

Zusätzliche Brisanz erhält die Begegnung durch die Torhütersituation. Wetzlars Anadin Suljakovic kommt bislang auf 159 Paraden und wird ab Sommer im Kasten der Grün-Weißen stehen. Für ihn ist es somit ein direktes Duell mit seinem künftigen Arbeitgeber. Leipzigs Keeper Domenico Ebner liegt mit nur zwei Paraden weniger nahezu gleichauf, sodass sich auch zwischen den Pfosten ein Fight auf Augenhöhe andeutet.

Nicht zuletzt sorgt auch die Trainerkonstellation für Spannung. Bei der HSG steht mit Rúnar Sigtryggsson ein ehemaliger Leipziger an der Seitenlinie, während Carstens bei den Sachsen die Verantwortung trägt. Beide Mannschaften haben im Saisonverlauf auf der Trainerposition reagiert und personelle Veränderungen vorgenommen. Nun geht es darum, im Saisonendspurt die nötigen Punkte einzufahren.

Für den SC DHfK Leipzig ist die Marschroute klar: im direkten Duell ein klares Zeichen im Abstiegskampf setzen.

Die Partie wird wie immer live bei DYN und im DHfK-Fanradio übertragen:

Wir suchen zum 1.September 2026 eine/n engagierte/n FSJ (m/w/d) beim SC DHfK Handball! Sei dabei!

Wir bieten:

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Das bringst du mit:

Bewerbung an: m.albrecht@scdhfk-handball.de 

Der SC DHfK Leipzig und DHL setzen ihre gemeinsame Initiative „Mein Verein“ auch im Jahr 2026 fort und unterstützen damit erneut Breitensport- und Nachwuchsvereine aus der Metropolregion Mitteldeutschland. Bereits seit 2020 wird das Engagement von Amateur- und Jugendvereinen durch die Initiative gewürdigt und jährlich zehn Vereine bei ihrer wichtigen Vereinsarbeit finanziell unterstützt. 

Auch in diesem Jahr können wieder alle Vereine mitmachen – egal welche Sportart, egal welche Altersklasse: Ob F-Jugend-Handballer, Amateur-Fußballer oder Teenie-Schachclub – bewerben kann sich jedes Team, selbstverständlich auch inklusive Sportvereine

Der Aktionszeitraum startet am Donnerstag, den 12. Februar 2026. Ab diesem Zeitpunkt können sich Vereine aus der Region über die Aktionsseite von DHL für die Initiative anmelden und kommen anschließend in den Lostopf. Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 22. März 2026. 

Zum Auftakt der Aktion durfte sich in diesem Jahr bereits die TSG 1861 Taucha über besonderen Besuch von den Bundesligaspielern Lucas Krzikalla, Lukas Binder, Staffan Peter, Blær Hinriksson, Luka Rogan und Matej Klima freuen. Gemeinsam mit DHL hatten die DHfK-Handballer tolle Geschenke für die Kids und verschiedene Trainingsutensilien für den Verein dabei und gaben damit den offiziellen Startschuss für die Initiative. 

Darüber hinaus können sich zehn weitere Vereine über eine finanzielle Unterstützung in Höhe von jeweils 500 Euro für ihre Vereinskasse freuen. Nach Ablauf des Bewerbungszeitraums werden die Gewinnervereine ausgelost und offiziell bekanntgegeben. 

Weitere Informationen zur Aktion sowie das Bewerbungsformular finden interessierte Vereine unter: www.dhl.com/meinverein 

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