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Du träumst von einer Karriere als Bundesliga-Handballer? Dann melde dich jetzt an für die Sportartspezifische Eignungsüberprüfung zur Aufnahme an die Eliteschulen des Sports Leipzig (Sportgymnasium Leipzig und Sportoberschule Leipzig).

Wann?

08.01.2021 für die Klassenstufen 5 bis 8
15.00 bis19.00 Uhr im Sportgymnasium Leipzig

09.02.2021 für die Klassenstufen 9 bis 12
ganztägig mit Beginn 10.00 Uhr im Sportgymnasium Leipzig

Inhalte?

Bei der Eignungsüberprüfung müssen die jungen Nachwuchstalente gute technische und taktische Fähigkeiten mitbringen sowie in einer guten körperlichen und athletischen Verfassung sein. Es werden konditionelle und handballspezifische Tests durchgeführt sowie die Spielfähigkeit überprüft.

Unser Ziel:

Nachwuchstalente bis zum Bundesliga- und Nationalspieler ausbilden.

In Kooperation mit dem Landesgymnasium für Sport und der Sportoberschule legen wir neben der sportlichen Entwicklung auch einen großen Wert auf die schulische Ausbildung.

>>> Zum Anmeldebogen: Aufnahmeformular_HVS_2021-2022 männlich

Die Bewerbung für die Aufnahmeüberprüfung muss zusammen mit einer Darstellung des sportlichen Werdeganges und dem letzten Schulzeugnis bis zum 05.01.2021 bei HVS-Landestrainer Jacob Dietrich in der Geschäftsstelle des Handball-Verbandes Sachsen (per Mail oder Post) eingegangen sein.

E-Mail: landestrainer@hvs-handball.de

Post:
Handball-Verband Sachsen e.V.,
Am Sportforum 3,
04105 Leipzig

Nikolaus-Überraschung für das Kinderhospiz Bärenherz: DHfK-Sportkoordinator Philipp Müller hat im OBI Markt Leipzig Zentrum für das Kinderhospiz Bärenherz Leipzig einen schönen Weihnachtsbaum ausgesucht und die karitative Einrichtung damit am Nikolaus-Wochenende überrascht! Eine kleine Geste, die für ganz große Freude bei den Mitarbeiter*innen und Kindern sorgte, denn gemeinsam mit DHfK-Partner OBI übergab Philipp Müller auch noch eine kleine Gutschein-Tüte: Alle Familien, die die Weihnachtszeit mit ihren kranken Kindern zu Hause verbringen, dürfen sich in einem der drei Leipziger OBI Märkten ebenfalls kostenfrei einen Weihnachtsbaum aussuchen.

„Ich finde es total toll, dass wir jetzt einen Weihnachtsbaum für unser Haus bekommen haben. Wir hatten in diesem Jahr bisher nämlich tatsächlich noch keinen und waren total aus dem Häuschen, als der Anruf kam, dass uns OBI und der SC DHfK mit einem Baum überraschen möchten. Wenn sich die Familien zu Weihnachten und an den Feiertagen hier im Hospiz versammeln, wird uns der schöne Weihnachtsbaum das Fest versüßen. Für diese nette Weihnachtsgeste möchte ich mich recht herzlich bedanken und finde es großartig, dass OBI und der SC DHfK mit den Weihnachtsbaum-Gutscheinen auch noch unseren Familien eine große Freude macht“, so Ulrike Herkner, Geschäftsführerin des Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V.

 

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Bastian Roscheck, der aufgrund einer Knieverletzung kurzfristig nicht mit zum Auswärtsspiel nach Erlangen fahren konnte, liest heute seine Lieblings-Weihnachtsgeschichte vor, die sonst eigentlich nur seine große Tochter Frieda zu hören bekommt!

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31:22, 27:26, 24:23 und 25:22 – so lauteten die Ergebnisse aus Sicht der Heimmannschaft HC Erlangen bei ihren bisherigen vier Bundesliga-Heimspielen gegen den SC DHfK Leipzig. Dieser Niederlagenserie wollten die Leipziger am Samstagabend mit dem Rückenwind aus dem Derbysieg gegen Magdeburg unbedingt ein Ende setzen und erstmals etwas Zählbares aus der Arena Nürnberger Versicherung mitnehmen. Stattdessen aber hagelte es in Abwesenheit von Abwehrchef Bastian Roscheck, der aufgrund einer Knieverletzung kurzfristig ausgefallen war, eine 30:22-Klatsche.

Die erste und einzige Führung für Leipzig gab es gleich zu Beginn der Begegnung. Maciej Gebala hatte den SC DHfK mit 0:1 in Führung geworfen. In einer tempo- und torreichen Anfangsphase konnte Leipzig die Partie noch recht ausgeglichen gestalten – so stand es beispielsweise 5:4 nach 10 Minuten und 12:11 nach 20 Minuten – doch schon beim Seitenwechsel lag der HC Erlangen mit 16:12 klar auf der Siegerstraße. Bei Leipzig fehlten einfach die Ideen im Angriff, dazu gesellten sich technische Fehler sowie Nachlässigkeiten beim Passspiel und im Abschluss. Und wenn es Joel Birlehm gelang, hinten einen Ball abzuwehren, schnappten sich meist die Erlanger den Rebound.

Die Leipziger Fans zu Hause vor den TV-Geräten wollten in der zweiten Halbzeit sehen, dass der Knoten im Spiel der Grün-Weißen endlich platzt. Jedoch bekamen sie ab der 34. Minute überhaupt nichts mehr zu sehen. Aufgrund technischer Probleme musste die TV-Übertragung komplett abgebrochen werden – ein Novum in der Geschichte des SC DHfK Leipzig.

Zum Glück aller grün-weißen Anhänger gab es ja noch das Fanradio der Leutzscher Welle, wo die Liveübertragung tadellos bis zum Ende des Spiels funktionierte. Doch auch bei Reporter Lutz Walter gab es wenig Erfreuliches zu hören, denn Erlangen baute den Vorsprung immer weiter aus. 19:14 nach 35 Minuten, 22:14 in der 40. Spielminute und kurz nach der 50. Minute war der Tiefpunkt in dieser Begegnung erreicht. Mit 27:17 lagen die DHfK-Männer mit sage und schreibe zehn Treffern zurück und boten bis dahin eine der schwächsten Darbietungen ihrer Bundesliga-Historie. Einzig Torhüter Joel Birlehm erreichte mindestens Normalform. Ohne seine 15 Paraden wäre dieses Spiel für den SC DHfK wohl einem totalen Debakel gleichgekommen.

In den Schlussminuten dieser längst entschiedenen Partie nahmen auch die Erlanger ein wenig den Fuß vom Gas. So konnte Leipzig mit einem 4:0-Lauf noch ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben. Zudem hatte DHfK-Coach André Haber die Gelegenheit, den jungen Spielern Finn-Lukas Leun (17), Julius Meyer-Siebert (20), Nicolas Neumann (20) und Christian Ole Simonsen (20) noch etwas Bundesliga-Spielpraxis zu verschaffen. Zusammen mit dem Comeback von Martin Larsen nach seiner auskurierten Corona-Infektion waren das wohl die einzigen positiven Geschehnisse, in einem Spiel, in dem sich der SC DHfK Leipzig über 60 Minuten mit angezogener Handbremse präsentierte.

André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig): Erlangen hat heute eine sehr starke Leistung gezeigt und hochverdient gewonnen. Obwohl bei Erlangen drei wichtige Spieler gefehlt haben, sind andere in die Bresche gesprungen. Das hätte ich mir auch von meiner Mannschaft gewünscht. Wir haben es aber nicht geschafft, so einen Kampfgeist auf die Platte zu bringen. Wir müssen ganz ehrlich sagen, dass wir heute in vielen Punkten nicht konkurrenzfähig waren. Wir müssen jetzt schauen, wie wir die Kurve kriegen vor unserem nächsten Heimspiel gegen Wetzlar.“

Michael Haas (Trainer HC Erlangen): „Ich bin heute sehr stolz auf meine Mannschaft. Unter den Voraussetzungen, die wir hatten, war das heute wahnsinn, wie wir performt haben. Die Jungs haben gekämpft und sich reingeworfen. Selbst die Spieler, die man gar nicht auf dem Schirm hatte, haben plötzlich Verantwortung übernommen. Wir haben heute mit einer großartigen Teamleistung alles herausgeholt.“

HC Erlangen gegen SC DHfK Leipzig 30:22 (16:12)

Tore HC Erlangen: Olsson 5, von Gruchalla 5, Firnhaber 4, Kellner 3, Marschall 3, Fäth 3, Ivic 2, Bissel 2, Metzner 2, Overby 1

Tore SC DHfK Leipzig: Krzikalla 4, Wiesmach 3, Binder 3, Mamic 3, Weber 3, Pieczkowski 2, Gebala 2, Remke 1, Larsen 1

Siebenmeter: Erlangen 5/6, Leipzig 3/4

Zeitstrafen: Erlangen 8 Min, Leipzig 12 Min

Nach dem fulminanten 33:29-Derbysieg am vergangenen Wochenende gegen Magdeburg haben die Handballer des SC DHfK Leipzig die Gelegenheit, in fremder Halle nachzulegen. Beim Primetime-Auswärtsspiel am Samstagabend um 20:45 Uhr treffen die Grün-Weißen auf den HC Erlangen.

In der aktuellen Tabelle der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga haben die Mittelfranken zwar zwei Punkte weniger auf der Habenseite als die Leipziger, ein Blick auf die vergangenen Jahre verdeutlicht jedoch die Schwere der Aufgabe. Leipzig wartet in der 1. Liga noch auf den ersten Punktgewinn in Erlangen. In acht direkten Vergleichen ging stets die Heimmannschaft als Sieger von der Platte.

Während der SC DHfK Leipzig in den drei Spielen nach seiner Corona-Zwangspause noch ungeschlagen ist, gehen die Gastgeber mit zwei knappen Niederlagen in Folge gegen Balingen und Lemgo in die Partie. Gegen genau diese beiden Mannschaften hatten sich die Leipziger kürzlich mit einem Unentschieden getrennt.

HCE-Trainer Michael Haaß legte in der Vorbereitung auf das Duell gegen Leipzig den Fokus vor allem auf das Angriffsspiel seiner Mannschaft. „Wir müssen es am Samstag schaffen, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr voll da zu sein. Wir haben daher in dieser Woche intensiv an unseren Abläufen gearbeitet. Leipzig profitiert von seinem schnellen Umschaltspiel. Wir müssen es schaffen, dieses am Samstag durch ein schnelles Rückzugsverhalten zu unterbinden“, sagt Erlangens Chefcoach.

Für Leipzigs Trainer André Haber wird besonders das Deckungsverhalten am Samstag entscheidend sein. „Die Spiele in Erlangen waren zumeist kampfbetonte und sehr knappe Spiele. Der HC Erlangen hat sich in dieser Saison mit Steffen Fäth und Simon Jeppsson, die das Spiel nochmal in einer anderen Fassette prägen, verstärken können. Wir werden uns sehr gut vorbereiten, es wird auf eine gute Deckung ankommen, um in Erlangen für Punkte in Frage zu kommen. Ich denke wir werden ein hartumkämpftes Spiel sehen. Ich hoffe, dass wir in Erlangen gewinnen können.“

Personell wird André Haber wahrscheinlich auf den gleichen Kader zurückgreifen können, der beim Derbysieg gegen Magdeburg auf der Platte stand. Wenn das Team am Samstagvormittag in den Mannschaftsbus steigt, werden nach derzeitigem Stand die Trainingstaschen von Luca Witzke, Maximilian Janke, Martin Larsen und Kristian Saeveras fehlen. Alen Milosevic und Marc Esche sind dagegen in den vergangenen Tagen wieder ins Training eingestiegen, ob sie aber bereits morgen für einen Einsatz in Frage kommen, wird sich kurzfristig entschieden.

Übertragen wird das Bundesligaspiel in der ARENA Nürnberger Versicherung live auf SKY und im DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle: www.scdhfk-handball.de/live

Mit Alen Milosevic und Marc Esche dürfen zwei wichtige Spieler des SC DHfK Handball endlich wieder auf der Platte stehen. Einen Monat nach seiner Corona-Infektion hat Kapitän Alen Milosevic heute von der medizinischen Abteilung des SC DHfK Handball seine Freigabe zur Wiederaufnahme des Hallentrainings erhalten. Die Rückkehr des Kapitäns ist nicht die einzige gute Nachricht im Trainingskader des SC DHfK Leipzig. Bereits zuvor hatte sich Linksaußen Marc Esche wieder fit gemeldet und ist nach auskurierter Corona-Erkrankung inzwischen wieder voll im Mannschaftstraining.

Der schweizer Nationalspieler Alen Milosevic bestand am Mittwoch sämtliche Untersuchungen im Universitätsklinikum Leipzig. Wie bei den anderen DHfK-Spielern, die sich mit dem Virus infiziert hatten, wurden vor der Rückkehr in die Trainingshalle umfangreiche kardiologische Untersuchungen, ein Lungenfunktionstest und ein Belastungstest auf dem Fahrradergometer durchgeführt.

„Die Tests im Uniklinikum haben gezeigt, dass die Leistungsfähigkeit von Milo und Marc nicht mehr durch das Virus beeinträchtigt ist. Wir freuen uns sehr, dass Marc wieder im Training dabei ist und auch Milo jetzt wieder mit dem Hallentraining beginnen kann, werden die beiden nach der langen Pause aber sehr dosiert an den Trainingsalltag heranführen“, so Cheftrainer André Haber.

Was für eine Überraschung! Die Macher der Audiodeskription des SC DHfK Handball haben den Sächsischen Inklusionspreis 2020 gewonnen. Am Donnerstag wurde die HörMal Audiodeskription mit dem Inklusionspreis in der Kategorie Barrierefreiheit und Infrastruktur ausgezeichnet.

Als einer der Vorreiter in der Handball-Bundesliga was das Thema Inklusion betrifft, gibt es bei den Heimspielen des SC DHfK Leipzig bereits in der 5. Saison in Folge eine Audiodeskription bei jedem Heimspiel. Die Spielbeschreibung für sehbehinderte und blinde Handballfans durch geschulte Reporter hatte im Jahr 2017 als ehrenamtliches Projekt begonnen. In Zusammenarbeit mit der Handball-Bundesliga GmbH waren die DHfK-Blindenreporter bereits bei anderen Handball-Großveranstaltungen, wie dem Pixum Super Cup und dem All Star Game im Einsatz. Außerdem berichteten sie per Audiodeskription ebenfalls von der Handball-WM der Frauen 2017 sowie der Heim-WM 2019 der Männer.

Inzwischen hat das Team um Florian Eib, Peter Lomb und Tomke Koop professionelle Strukturen geschaffen. 2019 gründeten sie die HörMal Audiodeskription und setzen sich dort nicht nur beim Handball, sondern bei ganz vielen Großveranstaltungen für Teilhabe und Barrierefreiheit ein. Obwohl das Jahr 2020 große Herausforderungen mit sich brachte und viele geplante Sport- und Kulturveranstaltungen mit Audiodeskription abgesagt werden mussten, startete die HörMal Audiodeskription in diesem Jahr zahlreiche neue Projekte und entwickelte viele digitale Formate für ihre Zielgruppe. Gemeinsam mit dem SC DHfK Handball arbeiteten sie beispielsweise an barrierefreien Sport-Mitmacht-Videos für Kinder.

„Wir gratulieren der HörMal Audiodeskription ganz herzlich und sind sehr stolz darauf, dass dieses Projekt, was vor mehr als vier Jahren bei unserem ersten Inklusionsspieltag seinen Anfang genommen hat, heute mit so einer großartigen Auszeichnung prämiert wurde. Neben ihrem Engagement bei uns, hat die HörMal Audiodeskription bereits internationale Großereignisse begleitet und ihren Service mittlerweile auf ganz viel Sport- und Kulturveranstaltungen ausgeweitet. Das ist eine ganz spannende Geschichte, die zeigt, was möglich ist, wenn ein paar „positiv Verrückte“ bereit sind, anzupacken und ihren Enthusiasmus einzubringen“, freut sich DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

Die traditionelle Preisverleihung vom Sächsischen Inklusionspreis fand angesichts der aktuellen Corona-Schutz-Bestimmungen diesmal nicht im Sächsischen Landtag in Dresden, sondern beim Kommunalen Sozialverband in Leipzig statt. Insgesamt 60 Einrichtungen und Initiativen hatten sich mit eindrucksvollen Beispielen um den Inklusionspreis beworben.

Mehr Infos zur Auszeichnung der HörMal Audiodeskription: www.hoermal-audio.org/gewinner-saechsischer-inklusionspreis-2020

 

Kreisläufer Bastian Roscheck wird den SC DHfK Handball nach acht gemeinsamen Jahren im Sommer verlassen. Nach Gesprächen mit den Verantwortlichen des Vereins über die sportliche Ausrichtung für die Zukunft traf der 29-Jährige die Entscheidung, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern und eine neue sportliche Herausforderung zu suchen. Seinen Entschluss teilte der Abwehrspezialist Geschäftsführer Karsten Günther und Chefcoach André Haber in einem persönlichen Gespräch mit.

Bastian Roscheck war 2013 zum SC DHfK Leipzig gewechselt und mit dem Verein 2015 in die
1. Bundesliga aufgestiegen. In der stärksten Liga der Welt lief Roscheck bisher 164 Mal für die Sachsen auf und erzielte dabei 43 Bundesligatore, zudem erreichte er im DHB Pokal mit den Grün-Weißen im Jahr 2017 das REWE Final4 in Hamburg. Mit der deutschen Nationalmannschaft nahm Roscheck außerdem an der Europameisterschaft 2018 teil.

„Für mich war das eine unglaublich schwierige Entscheidung. Ich bin im Sommer insgesamt acht Jahre in diesem Verein und wir haben zusammen ganz viele Dinge erlebt, die mich für immer emotional mit den Menschen hier verbinden werden. Dafür bin ich sehr dankbar. Trotzdem habe ich das Bedürfnis mich in meiner Karriere noch einmal zu verändern. Mein Gefühl sagt mir, dass dafür jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Welche Herausforderung am Ende auf mich wartet, ist aktuell noch nicht abzusehen. Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge und freue mich darauf, bis zum Saisonende mit den Jungs noch einmal alles für eine erfolgreiche Saison zu investieren“, sagt Bastian Roscheck.

„Wir bedauern seine Entscheidung, denn Basti hat in unserem Club große Verdienste geleistet. Gleichzeitig respektieren wir seinen Entschluss und wollen die Zusammenarbeit im Juni gemeinsam mit dem besten Saisonergebnis beenden. Darauf liegt nun unser voller Fokus und ich bin sicher, dass Basti dazu noch sehr viel beitragen kann“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

Die Handballer des SC DHfK Leipzig bleiben in der Corona-Pandemie weiter sehr kreativ und bieten auch während des Teil-Lockdowns sehr interessanten Content für alle Fans, Kinder und Handballbegeisterte.

SC DHfK Fitnesskurs – präsentiert von der AOK PLUS

So wurde heute die inzwischen dritte Folge vom neuen SC DHfK Fitnesskurs veröffentlichet. Beim digitalen Mitmach-Angebot für alle Freizeit- und Nachwuchshandballer zeigen diesmal der kroatische Nationalspieler Marko Mamic und der polnische Nationalspieler Maciej Gebala, wie man draußen an der frischen Luft eine Parkbank als perfektes "Trainingsgerät" nutzen kann, um seine Vitalität und die persönliche Fitness außerhalb der Trainingshalle zu erhalten und zu steigern.

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SC DHfK Adventsgeschichten – präsentiert von ALLIANZ

Und auch an die ganz Kleinen wird gedacht, denn der persönliche Kontakt zu allen Kindergartenkindern und Grundschülern fehlt den DHfK-Handballern sehr. Deshalb möchte der Verein und seine Allianz Handball Schule allen Kindern an jedem Adventssonntag eine kleine Freude machen. Die Profi-Handballer höchst persönlich lesen an den Adventstagen ihre liebsten Weihnachtsgeschichten vor.

Den Anfang machte am vergangenen Sonntag Rechtsaußen Lucas Krzikalla. Am kommenden Sonntag können sich alle Handballfans zum 2. Advent auf eine Weihnachtsgeschichte von Bastian Roscheck freuen, die sonst eigentlich nur seine große Tochter Frieda zu hören bekommt.

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Zur Arena ist es für mich nicht weit, vielleicht sind es 200 m. Ich könnte also sieben, acht Minuten vor Anwurf, so habe ich ausgerechnet, aus dem Haus gehen und wäre immer noch rechtzeitig in der Halle. Meistens gehe ich aber eine halbe Stunde vorher, um vor dem Eingang noch eine Bratwurst zu essen. Das ist wie ein Ritual. Ebenso, dabei den Gesprächen zuzuhören, wenn die Fans die Chancen ihrer Grün-Weißen, deren letztes Spiel und die Stärken des Gegners diskutieren.

Beides fehlte am Sonntag, die Fans und der Bratwurststand. Ein paar Spaziergänger verliefen sich an jener Stelle, wo sonst riesiges Gedränge herrscht. Doch auch der Ost-Klassiker gegen den SC Magdeburg fand ohne Zuschauer statt. Abgesehen natürlich von denen, die die Fernsehübertragungen live traditionell bei Sky oder diesmal auch beim MDR verfolgten.

Auf dem Weg zur Pressetribüne - ich hatte eine Akkreditierung - begegnete mir: niemand. Der ganze lange Gang, wo ich sonst immer viele Freunde und Bekannte treffe, war menschenleer, alles wirkte surreal. Dass es aber auch unter solchen Umständen möglich ist, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen, hat das Derby gezeigt, das ein volles Haus mehr als verdient gehabt hätte. Und dass es für die Leipziger mit einem Sieg endete, ist angesichts ihrer schwierigen Vorgeschichte um so erfreulicher. Wie kaum ein anderes Team waren sie bekanntlich von Corona betroffen und hatten daher nach wie vor wichtige Spieler nicht zur Verfügung. So mussten zwangsläufig andere in die Bresche springen und taten das hervorragend.

Gregor Remke ist dafür vielleicht das beste Beispiel. Sein Mut - im Angriff und in der Abwehr - war auch insofern bemerkenswert, als ihm in den letzten Spielen nicht alles so gelungen war, wie er es sich vorgenommen hatte. Diejenigen, die ihn schon lange kennen, wissen, was er kann. Jetzt wissen es alle, die dieses Spiel gesehen habe. Auch der Auftritt von Niclas Pieczkowski, der aus einer langwierigen Verletzung kommt, war mehr als bemerkenswert. Über Joel Birlehms Paraden, mit denen er in der Schlussphase den Magdeburger Schützen den Zahn zog, war ich dagegen weniger überrascht. Das klingt möglicherweise merkwürdig, aber für mich gehört er ohnehin zu den besten deutschen Torhütern in der Bundesliga. Weshalb ich auch nicht verstanden habe, dass er von Bundestrainer Alfred Gislason nicht für den erweiterten EM-Kader nominiert wurde. Doch das ist ein anderes Thema.

Den drei Genannten ist der prestigeträchtige Erfolg natürlich nicht alleine zu verdanken. Dazu gehörten alle, die auf dem Feld standen oder auf der Bank saßen und dort für Stimmung sorgten. Auch die wenigen zugelassenen Trommler aus dem Helferteam des Vereins gaben alles und verdienten sich auch die Anerkennung von Gäste-Trainer Bennet Wiegert, weil sie ein bisschen Handball-Atmosphäre schufen.

Vor der Saison, als schon Geisterspiele drohten, sagte mir Lukas Binder, dass er sich das überhaupt nicht vorstellen könne. „Ich habe schließlich immer vor Zuschauern gespielt. Schon als ich anfing, waren Verwandte und Freunde immer da“, erklärte er. Nach dem Sonntag-Triumph fand er, dass es geht. „Und zwar dann, wenn man einmal im Kampfmodus ist.“  Vor dicht gefüllten Rängen falle das freilich leichter.

Doch die blieben nun mal leer, und alle wüschen sich, dass dieser Zustand möglichst schnell vorbeigehen möge. Dabei wissen sie auch, dass sich ihr Wusch wohl nicht so schnell erfüllt. Weil aber die Männer von Cheftrainer André Haber die harte Woche mit drei Spielen nunmehr positiv (zwei Unentschieden, ein Sieg) gestaltet haben, können sie daraus viel Positives mitnehmen. Gesteigertes Selbstbewusstsein und Vertrauen in eine großartige Moral sollten bleiben. Ohne natürlich davon auszugehen, dass nun jedes Spiel gewonnen wird.

Als die Partie zu Ende war, saß Karsten Günther noch minutenlang alleine auf der Auswechselbank, auf der zuvor der SCM Quartier bezogen hatte. Von der Gegenseite war der Geschäftsführer nicht sofort zu erkennen - Masken erschweren das zurzeit. Doch er war es, und seine Haltung verriet, welche Last von ihm abgefallen war. Man konnte förmlich sehen, welche Verantwortung auf seinen Schultern ruht. Am liebsten hätte ich ihm sofort eine Bratwurst geholt.

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