Nach dem Heimspiel am letzten Wochenende gegen den THW Kiel wartet auf die Handballer des SC DHfK Leipzig am Samstag, den 27. September 2025, das nächste Topduell. In der Mannheimer SAP Arena gastieren die Grün-Weißen um 19:00 Uhr bei den Rhein-Neckar Löwen.
Die vergangene Spielzeit war für die Löwen eher eine Saison zum Vergessen: Platz neun – viel zu wenig für den Meister von 2016 und 2017. Sportlicher Leiter Uwe Gensheimer hatte also mächtig zu tun: Neun Spieler gingen (unter anderem Juri Knorr), acht Neuzugänge kamen. Ebenfalls neu ist Trainer Maik Machulla. Das Potenzial ist groß – doch ähnlich wie beim SC DHfK Leipzig ist die spannendste Frage, wie schnell der Umbruch Früchte trägt. Die Rhein-Neckar Löwen gingen jedenfalls als große Wundertüte in die Saison 2025/26, was sich in den bisherigen Ergebnissen bestätigt hat. So folgten beispielsweise nach einem überragenden Saisonstart in Melsungen (29:27-Sieg) zwei enttäuschende Niederlagen in Hamburg und Hannover. In der heimischen SAP Arena konnten die Löwen dagegen beide Heimspiele (gegen Minden und Eisenach) für sich entscheiden.
Cheftrainer Raúl Alonso blickt mit großem Respekt auf die Aufgabe: „Die Löwen haben eine sehr ausbalancierte Mannschaftsstruktur. Jede Position ist mehrfach mit sehr guten Spielern besetzt. Nach dem Umbruch mit neuem Trainer und dem Weggang einiger Leistungsträger haben sie die Qualität im Kader noch einmal breiter aufgestellt. Besonders auf der Rückraummitte-Position bringen Dani Baijens und Haukur Thrastarson mit ihrer Champions-League-Erfahrung frische Impulse ein – ergänzt durch weitere starke Rückraumspieler, die viele taktische Möglichkeiten eröffnen. Mit Maik Machulla steht zudem ein erfahrener Coach an der Seitenlinie, der für eine temporeiche und vielseitige Spielanlage steht.“
In der vergangenen Saison waren die Duelle beider Teams extrem umkämpft. Sowohl in Leipzig (28:27 für den SC DHfK) als auch in Mannheim (35:34 für die Löwen) entschied ein einziger Treffer die Partie. Auch diesmal erwartet Raúl Alonso wieder einen harten Kampf: „Ich bin sicher, dass die Rhein-Neckar Löwen die jüngste Niederlage in Hannover mit einem kämpferischen Heimspiel ausgleichen wollen. Daher wird es für uns darauf ankommen, in allen Bereichen unser oberes Limit zu erreichen, um dieses Spiel auf Augenhöhe zu gestalten. Mit diesem Ziel fahren wir nach Mannheim.“
DYN und das DHfK-Fanradio (via Audiodeskription von Lomb-Audio) übertragen die Begegnung am Samstagabend wie immer live:
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Leipzig kann das Tempo des Rekordmeisters nur phasenweise mitgehenDie Handballer des SC DHfK Leipzig mussten sich am Sonntagabend dem Favoriten trotz starker Phasen deutlich geschlagen geben. Mit 18 Treffern in der ersten Halbzeit zeigten die Grün-Weißen eine ansprechende Offensivleistung, doch der Rekordmeister aus Kiel legte ein wahres Höllentempo vor und erzielte in den ersten 30 Minuten sogar 23 Treffer. Nach zwischenzeitlichem 7-Tore-Rückstand kam Leipzig noch einmal auf drei Treffer heran, doch am Ende setzte sich der neue Tabellenführer der Handball-Bundesliga souverän mit 34:41 durch.
Aufgrund der großen Personalprobleme am Kreis – Moritz Preuss und Luka Rogan standen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, zudem war Tim Hertzfeld mit Dessau im Einsatz – hatten die Leipziger ihren früheren Kapitän Thomas Oehlrich für die Partie reaktiviert. Und der 41-jährige Routinier versetzte die 4.500 Fans in der ARENA gleich mal in Ekstase, als er in der 7. Spielminute sein erstes Bundesligator seit 4 Jahren erzielte. Zu diesem Zeitpunkt lagen die DHfK-Männer mit 4:6 zurück, nach einer Viertelstunde war der Rückstand auf 8:12 angewachsen.
Nun kam Domenico Ebner für den bis dahin glücklosen Ex-Kieler Tomáš Mrkva in den Kasten und entschärfte auch direkt einen Wurf. Leipzig blieb in Schlagdistanz und hatte beim 11:14 die Chance, per Siebenmeter wieder auf zwei Treffer zu verkürzen. Nachdem er seine ersten beiden Strafwürfe sicher verwandelt hatte, scheiterte Tomáš Piroch diesmal jedoch an Andreas Wolff, der den Ball an den Pfosten lenkte. Einige Minuten später wackelte erneut das Aluminium: diesmal knallte Lukas Binder einen Siebenmeter an die Latte. Solche Szenen waren, ebenso wie eine vergebene Konterchance von Blær Hinriksson, ausschlaggebend dafür, dass der SC DHfK den Halbzeitstand nicht knapper gestalten konnte. Trotz ordentlicher 18 Treffer ging Leipzig mit einem 5-Tore-Rückstand in die Pause.
Die zweite Hälfte begann direkt mit einer Aktion zum Zungeschnalzen: Mit feinem Händchen drehte Blær Hinriksson den Ball vorbei an Andreas Wolff zum 20:24. Doch die Kieler drückten weiter gnadenlos aufs Tempo. Keine 36 Minuten waren gespielt, da erhöhte Eric Johansson auf 21:28. Allerdings zeigte auch Leipzig, dass es durchaus in der Lage war, das hohe Tempo mitzugehen. Innerhalb von drei Minuten sorgten Semper, Lönn, Binder und nochmals Semper für vier Leipziger Treffer in Serie – nur noch 25:28. War doch noch die große Überraschung möglich?
Leider nicht. Der neue Tabellenführer antwortete mit einem eigenen 4:0-Lauf und ließ anschließend nichts mehr anbrennen. Als die Schlussviertelstunde anbrach, war die Partie beim Zwischenstand von 27:34 quasi entschieden. Die Kieler enteilten zwischenzeitlich sogar auf zehn Tore (28:38), doch die DHfK-Männer gaben nicht auf und betrieben in den Schlussminuten noch Ergebniskosmetik. Auch Thomas Oehlrich durfte sich erneut in die Torschützenliste eintragen. Den letzten Treffer des Tages erzielte schließlich Franz Semper aus dem Rückraum zum 34:41-Endstand.
Die nächste Aufgabe für den SC DHfK Leipzig wartet am kommenden Samstag in der Mannheimer SAP-Arena gegen die Rhein-Neckar Löwen. Das nächste Heimspiel steigt am 4. Oktober gegen die SG Flensburg-Handewitt.
Filip Jícha (Trainer THW Kiel):
„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft und damit, wie das Spiel verlaufen ist. Wir waren sehr fokussiert. Wir waren auch die Mannschaft, die unbedingt aufs Gaspedal drücken wollte. Das ist uns gelungen. Die Wurf- bzw. Angriffseffizienz (23 Tore aus 30 Angriffen) in der ersten Halbzeit ist schon ein unglaublich guter Wert. Das hat uns eine gute Basis gegeben, um das Spiel weiter erfolgreich zu gestalten. In der zweiten Halbzeit kamen wir in eine Situation, in der wir unsere Chancen nicht nutzten und Probleme im Abschluss hatten. Dann haben uns die Leipziger in dem Sinne bestraft, dass sie einen 4:0-Lauf hatten. Mich hat gefreut, dass wir sofort mit einem 4:0-Lauf geantwortet haben. Die Leipziger haben uns aufgrund technischer Fehler zwei, drei Bälle geschenkt. Dann waren wir wieder die Mannschaft, die das Spiel im Griff hatte. Wie gesagt: eine schöne Momentaufnahme für die Mannschaft. Die Jungs arbeiten mit viel Lust, und wir freuen uns, dass nun zwei Heimspiele folgen.“
Raúl Alonso (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Wir wussten, dass Kiel von der ersten Sekunde da sein würde, haben aber viel zu lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Wenn du 34 Tore gegen den THW wirfst und trotzdem mit minus sieben verlierst, ist klar, wo es gehakt hat. Kiel war heute in allen Mannschaftsteilen sehr gut abgestimmt, wir hatten zu selten dauerhaft Lösungen. In der zweiten Halbzeit sind wir mit Kampf und Tempo nochmal zurückgekommen, auch dank ein paar Paraden. Aber drei, vier einfache Ballverluste bringen Kiel sofort zurück in den Rhythmus – das bestrafen sie gnadenlos. Dem Team kann ich den Einsatz nicht absprechen, doch mit so einer großen Lücke ist es extrem schwer, das Spiel vernünftig zu Ende zu bringen. Wir hatten uns das Heimspiel anders vorgestellt. Gratulation an Kiel – wir müssen im nächsten Spiel von Beginn an eine ganz andere Energie zeigen.“
SC DHfK Leipzig gegen THW Kiel 34:41 (18:23)
Tore SC DHfK: Hinriksson 8, Piroch 6, Binder 6, Bogojevic 4, Semper 4, Oehlrich 2, Khairi 2, Lönn 1, Peter 1
Tore THW Kiel: Laube 10, Johansson 8, Skipagøtu 7, Jacobsen 4, Madsen 4, Zerbe 3, Imre 3, Reinkind 1, Nacinovic 1
Siebenmeter: Leipzig 2/4, Kiel 4/4
Paraden: Leipzig 10, Kiel 10
Zeitstrafen: Leipzig 6 Min, Kiel 4 Min
Technische Fehler: Leipzig 13, Kiel 5
Zuschauer: 4.462 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Handball, Wiesn-Gaudi & Oehle-Rückkehr! Die Handballer des SC DHfK Leipzig empfangen am Sonntag um 18 Uhr den deutschen Rekordmeister THW Kiel. Das Heimspiel steht unter dem Motto Oktoberfest und wird präsentiert von Wiesnstern. Knapp 4.000 Tickets wurden bereits verkauft.
Nach dem engen Terminplan an den ersten vier Spieltagen war es für Leipzigs Coach Raúl Alonso das erste Mal, dass er sich mit seinem Team eine komplette Trainingswoche auf den nächsten Gegner vorbereiten konnte. Der THW geht dagegen mit einem deutlich kürzeren Vorlauf in die Partie. Am Donnerstagabend waren die Zebras in Hannover gefordert und holten einen starken 40:34-Auswärtssieg. Gemeinsam mit dem SC Magdeburg ist der THW Kiel die einzige Mannschaft in der DAIKIN HBL, die mit 8:0 Punkten nach vier Spielen noch eine weiße Weste vorweisen kann.
„Es hat sich sehr gut angefühlt, die ganze Woche mit den Jungs zu arbeiten. Wir konnten uns von den letzten Spielen körperlich und mental erholen und an einigen Dingen arbeiten, für die wir in den letzten Wochen kaum Zeit hatten. Die Jungs haben es gut gemacht und wir freuen uns sehr auf dieses Spiel. Wir müssen emotional und handballerisch auf ein sehr gutes Level kommen, um eine Chance zu haben, Punkte zu holen“, sagt Cheftrainer Raúl Alonso, der von 2010 bis 2015 als Jugend- und Assistenztrainer in Kiel tätig war.
Einer, der den THW ebenfalls sehr gut kennt, ist DHfK-Keeper Tomáš Mrkva. Als der SC DHfK vor zwei Jahren zum letzten Mal gegen den Rekordmeister gewinnen konnte, stand Mrkva im THW-Kasten und konnte trotz 18 Paraden die Niederlage nicht verhindern. Er erinnert sich: „Die Spiele in Leipzig waren für den THW immer sehr schwierig, auch aufgrund der fantastischen Kulisse in der ARENA. Kiel ist auf jeder Position doppelt weltklasse besetzt. Für uns wird es darauf ankommen, die schwächeren Phasen im Spiel von Kiel zu erkennen und gnadenlos auszunutzen. Deshalb müssen wir am Sonntag mit Überzeugung auftreten, an uns glauben und unsere eigene Leistung auf die Platte bringen.“
Ein Prosit auf den Topspieltag: Oktoberfest-Gaudi gegen den Rekordmeister
Nicht nur auf der Platte, sondern auch drumherum ist am Sonntag einiges geboten: Die Eventfläche in der ARENA verwandelt sich in ein echtes Oktoberfest-Erlebnis – stilecht mit Wiesn-Deko, Musik und bayerischem Flair.
Unser SC DHfK Rummel mit zahlreichen Mitmachaktionen von eventwerk. sorgt für jede Menge Spaß bei Groß und Klein: Alle Besucher können sich u. a. auf „Hau den Lukas!“, Maßkrugschieben und Filzhutwerfen freuen.
Aufbrezeln für Brezeln!
Alle Fans, die in Dirndl oder Lederhose kommen, erhalten zur Begrüßung außerdem eine Gratis-Brezel von LUKAS Bäcker (erhältlich am Infostand in der FANZONE).
Also: Schmeißt euch in Tracht, bringt eure Freunde mit und freut euch auf einen unvergesslichen Tag voller Handball-Action, Festzelt-Feeling und Wiesn-Gaudi!
Gratis zum Heimspiel der U23
Unmittelbar vor dem Bundesliga-Kracher ist auch die U23 des SC DHfK Leipzig in der kleinen ARENA im Einsatz. Um 16 Uhr empfangen die Leipziger am Sonntag den TSV Altenholz. Inhaber einer Dauerkarte oder einer Tageskarte vom Heimspiel gegen Kiel erhalten gegen Vorlage ihres Tickets freien Eintritt.
Die Personalprobleme am Kreis haben den SC DHfK Leipzig kurz vor dem Topspiel gegen den THW Kiel zu einer besonderen Maßnahme veranlasst: Da Moritz Preuss und Luka Rogan verletzungsbedingt weiterhin ausfallen und Ersatzmann Tim Hertzfeld am Wochenende für den Dessau-Roßlauer HV im Einsatz ist, wird Thomas Oehlrich für das Heimspiel am Sonntag in der QUARTERBACK Immobilien ARENA reaktiviert.
Der ehemalige Kapitän der Leipziger, langjährige Abwehrchef und Mitglied der DHfK Hall of Fame stellt sich damit noch einmal in den Dienst der Mannschaft und wird die Grün-Weißen gegen den Rekordmeister am Kreis unterstützen. Der SC DHfK bedankt sich bei seinem Verein Concordia Delitzsch, der diesen kurzfristigen Einsatz des 41-jährigen Routiniers ermöglicht hat.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig empfangen am Sonntag um 18 Uhr den THW Kiel. Für die Partie gegen den amtierenden Pokalsieger um Star-Keeper Andreas Wolff wird eine großartige Kulisse erwartet. Das Heimspiel steht unter dem Motto Oktoberfest und wird präsentiert von Wiesnstern.
Nicht nur auf der Platte, sondern auch drumherum ist am Sonntag einiges geboten: Die Eventfläche in der ARENA verwandelt sich in ein echtes Oktoberfest-Erlebnis – stilecht mit Wiesn-Deko, Musik und bayerischem Flair.
Unser SC DHfK Rummel mit zahlreichen Mitmachaktionen von eventwerk. sorgt für jede Menge Spaß bei Groß und Klein: Alle Besucher können sich u. a. auf „Hau den Lukas!“, Maßkrugschieben und Filzhutwerfen freuen.
Tickets: >>> https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
Aufbrezeln für Brezeln!
Alle Fans, die in Dirndl oder Lederhose kommen, erhalten zur Begrüßung außerdem eine Gratis-Brezel von LUKAS Bäcker. Also: Schmeißt euch in Tracht, bringt eure Freunde mit und freut euch auf einen unvergesslichen Tag voller Handball-Action, Festzelt-Feeling und Wiesn-Gaudi!
Gratis zum Heimspiel der U23
Unmittelbar vor dem Bundesliga-Kracher ist auch die U23 des SC DHfK Leipzig in der kleinen ARENA im Einsatz. Um 16 Uhr empfangen die Leipziger am Sonntag den TSV Altenholz. Inhaber einer Dauerkarte oder einer Tageskarte vom Heimspiel gegen Kiel erhalten gegen Vorlage ihres Tickets freien Eintritt.
Der SC DHfK Leipzig Handball kann auch künftig auf die Unterstützung von DHL vertrauen. Das DHL-Drehkreuz Leipzig hat sein Trikotsponsoring um zwei weitere Jahre verlängert. Damit bleibt DHL dem Verein langfristig treu und unterstreicht sein Engagement für den Sport, die Nachwuchsförderung und die gesellschaftliche Verantwortung in der Region.
„Gerade in unserer aktuellen Phase des sportlichen Neustarts ist die langfristige Verlängerung mit DHL für unseren Verein ein ganz wichtiges Signal. Die Partnerschaft bietet uns Planungssicherheit und stärkt unsere weitere Entwicklung – sowohl im Profibereich als auch bei der Arbeit an der Basis. Ich freue mich sehr über dieses starke Statement, was uns zusätzliche Energie für das Topspiel am Sonntag gegen Kiel verleiht“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.
„Mit der Verlängerung unserer Partnerschaft mit dem SC DHfK Leipzig ist es uns nicht nur wichtig, den erfolgreichen Weg des Vereins auch zukünftig weiter zu unterstützen. Vor allem möchten wir ein starkes Zeichen für unser langfristiges Engagement im Jugend- und Breitensport setzen. Gemeinsam wollen wir jungen Menschen Perspektiven bieten und die sportliche Entwicklung in der Region nachhaltig fördern“, erklärte Elio Curti, Geschäftsführer DHL Drehkreuz Leipzig.
Ein zentraler Bestandteil der Kooperation bleibt die Initiative MEIN VEREIN, die lokale Sportvereine gezielt unterstützt – sei es durch finanzielle Mittel, Equipment oder Projekte für junge Talente.
>>> Mehr zur Initiative: www.dhl.com/meinverein
Die Handball-Bundesliga GmbH hat die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage 11 bis 15 in der DAIKIN HBL veröffentlicht.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig empfangen am 9. November um 18 Uhr den amtierenden Deutschen Meister Füchse Berlin. Ein weiterer Heimspiel-Kracher steigt am Sonntag, den 30. November. Zum Start in die Adventszeit sind die Recken der TSV Hannover-Burgdorf mit Coach Christian Prokop zu Gast in Leipzig. Die Begegnung wird um 15 Uhr angeworfen.
Der freie Vorverkauf für diese beiden Heimspielestartet am kommenden Mittwoch (24.09.) um 10 Uhr. Fanmitglieder des SC DHfK Leipzig können sich die begehrten Plätze bereits ab Montag (22.09.) im Pre-Sale sichern. >>> Zur Fanmitgliedschaft: www.scdhfk-handball.de/fanzone/fanmitgliedschaft/
Außerdem müssen die DHfK-Männer dreimal auswärts ran: Am 14.11. in Minden (Anwurf 19 Uhr), am 22.11. in Gummersbach (19 Uhr) und am 07.12. in Stuttgart (18 Uhr).
Der 4. Spieltag in der DAIKIN HBL steht an: Vier Tage nach der knappen 24:25-Heimpleite gegen die HSG Wetzlar sind die Handballer des SC DHfK Leipzig in Baden-Württemberg gefordert. Am Donnerstagabend gastieren die Leipziger bei FRISCH AUF! Göppingen. Anwurf in der EWS Arena ist 19 Uhr.
Vor knapp einem halben Jahr waren die DHfK-Männer zuletzt in Göppingen zu Gast – damals endete die Partie mit einem 29:27-Heimsieg für die Gastgeber. Am Kader der Schwaben hat sich seitdem wenig verändert, Trainer Ben Matschke setzt auf viel Kontinuität. Lediglich zwei externe Neuzugänge wurden verpflichtet – die haben es allerdings in sich: Im Rückraum kam Martin Hanne (9 Länderspiele für Deutschland) aus Hannover und im Tor verstärkte sich Göppingen mit Kristian Sæverås, der zuvor über 1.000 Paraden für den SC DHfK Leipzig verbuchen konnte.
„Wir müssen gegen den SC DHfK in der Abwehr gut decken und es schaffen, dass sich Leipzig schwierige Würfe nehmen muss, um in unser Tempospiel zu kommen. Sie haben große Jungs in der Abwehr, die wir in Bewegung bringen müssen. Wenn uns das gelingt, haben wir eine gute Möglichkeit, dieses Spiel zu gewinnen. Ich freue mich sehr darauf, meine Ex-Kollegen und Freunde wiederzusehen“, so der ehemalige Leipziger Kristian Sæverås.
„Ich denke, jeder, der etwas mit Handball zu tun hat, konnte sehen, dass wir in der englischen Woche mit drei Spielen innerhalb weniger Tage bereits eine signifikante Leistungssteigerung gezeigt haben. Nun sind wir in Göppingen gefordert und treffen dort auf einen Gegner, den eine hohe Kampfbereitschaft auszeichnet und der mit viel Aggressivität in die Zweikämpfe geht. Meine Jungs arbeiten weiterhin hervorragend im Training und wir gehen mit einem positiven Gefühl in jede Einheit. Mit der gleichen Attitüde gehen wir auch die morgige Begegnung an“, sagt Cheftrainer Raúl Alonso.
Neben den Langzeitverletzten Spielern Simon Ernst und Matej Klíma muss der SC DHfK auch weiterhin auf Kreisläufer Luka Rogan verzichten. Zudem entscheidet sich erst kurzfristig, ob der zuletzt angeschlagene Moritz Preuss am Kreis für das Auswärtsspiel zur Verfügung steht.
Liveübertragung
DYN und das DHfK-Fanradio (via Audiodeskription von Lomb-Audio) übertragen die Begegnung am Donnerstagabend wie immer live:
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Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben auch das dritte Spiel der Saison 2025/26 verloren. Am Sonntagnachmittag machten die Grün-Weißen über weite Strecken des Spiels wieder einen Schritt nach vorn und führten nach 45 Minuten mit 19:15. Doch in der zweiten Hälfte rückte das Endergebnis nach einem medizinischen Notfall in den Hintergrund. Schlussendlich unterlagen die DHfK-Männer der HSG Wetzlar denkbar knapp mit 24:25.
Linksaußen Lukas Krzikalla stand diesmal von Beginn an auf der Platte, außerdem kehrte Franz Semper in die Anfangssieben zurück, nachdem am Donnerstag noch Neuzugang Tomáš Piroch den Vorzug erhalten hatte. Und Franz Semper lieferte prompt: Seine ersten drei Abschlüsse fanden allesamt den Weg in den Wetzlarer Kasten. So führten die DHfK-Männer nach gut fünf Minuten mit 3:2. Nach einer insgesamt sehr ausgeglichenen Anfangsphase ging Wetzlar nach einer knappen Viertelstunde erstmals mit 5:6 in Führung. Doch Leipzig antwortete unverzüglich: Semper und Krzikalla stellten die Verhältnisse wieder her, ehe Kapitän Lukas Binder nach einem Tempogegenstoß zum 9:7 erhöhte.
Dann parierte auch noch Tomáš Mrkva einen Siebenmeter. Doch die Leipziger ließen selbst einen Strafwurf liegen und vergaben eine weitere Großchance, sodass sich der SC DHfK nicht absetzen konnte. So blieb es bis zum Halbzeitpfiff eine äußerst umkämpfte Begegnung. Mit einer knappen 13:12-Führung gingen die Körperkulturellen in die Halbzeit.
Auch nach der Pause blieb es knapp. Tomáš Mrkva entschärfte den nächsten Siebenmeter, Blær Hinriksson stellte mit einem Heber auf 16:15. Nach einem medizinischen Notfall auf den Rängen musste die Partie dann jedoch für rund zehn Minuten unterbrochen werden. Dank der schnellen Hilfe und der sofortigen medizinischen Betreuung durch mehrere anwesende Ärzte konnte die betroffene Person stabilisiert werden, sodass das Spiel anschließend fortgesetzt werden konnte. Ein riesengroßer Dank geht an alle Helferinnen und Helfer für ihr schnelles Eingreifen sowie an die Fans für ihr Verständnis und die Ruhe in der Situation – da rückt der sportliche Wettstreit vollkommen in den Hintergrund.
Nach Wiederanpfiff schien der SC DHfK zunächst weiterhin voll im Rhythmus. Mrkva war hinten erneut zur Stelle und Franz Semper, dem an diesem Nachmittag zehn Tore aus dem Rückraum gelangen, knallte den Ball zum 19:15 ins Netz. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte der SC DHfK bereits den Blinker Richtung Siegerstraße gesetzt.
Allerdings war nun irgendwie der Stecker gezogen. Die Grün-Weißen erspielten sich zwar weiterhin gute Chancen, doch die Bälle wollten einfach nicht mehr rein. Stefan Cavor glich sieben Minuten vor dem Ende zum 21:21 aus. Ahmed Khairi brachte die Leipziger nochmals in Führung, doch anschließend brachen vier Gästetreffer in Folge zum 22:25 den Leipzigern das Genick. Es waren nämlich nur noch drei Minuten auf der Uhr. Die Hausherren investierten nochmal alles: Adam Lönn stellte den 24:25-Anschluss her und kurz vor Abpfiff erkämpfte sich die DHfK-Abwehr den Ball. Im letzten Abschluss blieb Franz Semper leider sein elftes Tor verwehrt. Es gab zwar noch einmal einen direkten Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit, aber Wetzlars Schlussmann Anadin Suljakovic kratzte den Wurf von William Bogojevic gerade so von der Linie.
Momir Ilic (Trainer HSG Wetzlar):
„Natürlich ist das Wichtigste heute die Gesundheit – was da in der Halle passiert ist, geht über Handball hinaus, und ich hoffe, dass alles in Ordnung ist. Sportlich gesehen war es ein schwieriges Spiel für uns. Wir hatten in den letzten Tagen nur wenig Zeit zur Vorbereitung, teilweise mit reduziertem Kader. Zwei Spieler sind heute direkt zum Spiel angereist, trotzdem hatten wir viele Chancen. Als wir vier Tore zurücklagen, mussten wir die Abwehr umstellen. Danach sind wir zurückgekommen und haben Charakter gezeigt. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, dass sie bis zum Ende gekämpft haben. Ähnlich war es schon in Kiel, und ich glaube, wir sind auf einem guten Weg. Es war ein großer Kampf gegen einen starken Gegner. Ich wünsche Raúl und seinem Team viel Glück für die nächsten Spiele.“
Raúl Alonso (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Zuerst einmal möchte ich mich im Namen der Mannschaft den Genesungswünschen anschließen. Das war ein sehr schwieriger Moment für alle, wenn der Sport plötzlich in den Hintergrund rückt – das ist völlig selbstverständlich. Zum Spiel: Glückwunsch an Wetzlar zu einem verdienten, wenn auch etwas glücklichen Sieg. Am Ende haben sie die besseren Entscheidungen getroffen. Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen. Wir haben es geschafft, das Spiel so zu gestalten, dass wir in der Schlussphase in Führung lagen und die Chance hatten, es zuzumachen. Trotz der kurzfristigen taktischen Umstellung haben wir klare Chancen herausgespielt – aber leider nicht genutzt. Das tut weh, weil wir die Punkte dringend brauchen. Es ist das dritte Spiel in einer Woche, ich sehe eine klare Entwicklung bei uns, aber am Ende stehen null Punkte. Das ist bitter und eine mentale Herausforderung, aber wir müssen weiter an uns und unsere Fähigkeiten glauben. Die Jungs haben heute alles reingeworfen und unser Publikum hat uns unglaublich unterstützt. Vielen Dank auch an die Sanitäter und Ärzte für ihren Einsatz.“
SC DHfK Leipzig – HSG Wetzlar 24:25 (13:12)
Tore Leipzig: Semper (10), Khairi (6), Hinriksson (4), Lönn (2), Binder (1), Bogojevic (1)
Tore Wetzlar: Simic (5), Ahouansou (4), Cavor (4), Nafea (4), Theiß (3), Grahovac (2), Vistorop (2), Mappes (1/1)
Siebenmeter: Leipzig 3/5, Wetzlar 2/4
Paraden: Leipzig: 13, Wetzlar 11
Zeitstrafen: Leipzig: 4 Min, Wetzlar: 4 Min
Technische Fehler: Leipzig 8, Wetzlar 7
Zuschauer: 3.713 in der QUARTERBACK Immobilien ARENA Leipzig
Die Handballer des SC DHfK Leipzig brennen auf die ersten Punkte in der Saison 2025/26. An den ersten beiden Spieltagen konnten die Leipziger in Eisenach (27:31) sowie zu Hause gegen Lemgo (29:34) noch nichts Zählbares einfahren. Doch nach dem großen Umbruch war völlig klar, dass die neuformierte DHfK-Mannschaft unter Cheftrainer Raúl Alonso eine Weile brauchen wird, bis alle Automatismen greifen und sich die Abwehr- und Angriffssysteme stabilisieren.
Besonders in der ersten Halbzeit gegen den starken Gegner aus Lemgo am Donnerstagabend waren bereits deutliche Fortschritte erkennbar. Nun wollen die Grün-Weißen am Familiensonntag den nächsten Schritt nach vorn machen und gegen die HSG Wetzlar um die ersten Pluspunkte kämpfen. 3.000 Tickets wurden bereits verkauft. Anwurf in der QUARTERBACK Immobilien ARENA ist 15 Uhr.
Gefährlicher Gegner kommt nach Leipzig
Nach einer enttäuschenden Saison mit großem Umbruch im Vorjahr stand bei der HSG Wetzlar auch in diesem Sommer ein weiterer Kaderumbau an. Gleich neun Neuzugänge stießen zum Team von Chefcoach Momir Ilic. Das letzte Duell mit Leipzig im Mai entschied der SC DHfK klar mit 30:18 für sich. Doch Vorsicht ist geboten: Die HSG Wetzlar konnte am 1. Spieltag für ein dickes Ausrufezeichen sorgen und der SG Flensburg-Handewitt einen Punkt abringen (33:33). Auch am 2. Spieltag beim Rekordmeister THW Kiel hielten die Hessen gut mit und mussten sich am Ende nur knapp geschlagen geben.
„Wetzlar hat gegen zwei Top-Teams sehr starke Leistungen gezeigt. Das Unentschieden gegen Flensburg beim Heimspiel und die Art, wie sie in Kiel aufgetreten sind - dort führten sie zur Halbzeit sogar mit zwei Toren - zeigt eine Mannschaft, die nach ihrem Umbruch richtig gut zusammengefunden hat. Sie werden mit extrem hohem Selbstbewusstsein zu uns reisen. Wir haben gegen sie auch in der Vorbereitung gespielt und gemerkt, dass sie eine Mannschaft sind, die intensiv, schnell und druckvoll im Positionsspiel agiert“, sagt Leipzigs Chefcoach Raúl Alonso.
Familiensonntag: Autogrammstunde mit Simon Ernst & DKMS-Registrierung
Für die kleinen Handballfans gibt es am Familiensonntag natürlich wieder den großen KIDS CLUB mit unzähligen Mitmachstationen von Kindermobil24 und eventwerk. Dort können die Kinder vor dem Spiel, in der Pause und nach Abpfiff toben, sich an der Bastelstraße kreativ betätigen und das umfangreiche Angebot an Spielemöglichkeiten entdecken. Auch Maskottchen BalLEo wird für gute Laune sorgen.
Außerdem wird in der FANZONE von 13:45 Uhr bis 14:30 Uhr eine Autogrammstunde mit dem 68-maligen Nationalspieler und Europameister von 2016 Simon Ernst stattfinden. Zudem ist die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) von 13:30 Uhr bis 16 Uhr vor Ort. Handballfans können sich direkt am Spieltag typisieren lassen und dazu beitragen, die Heilungschancen von Blutkrebspatienten weltweit zu verbessern.
Heimspiel live im Free-TV
DYN und das DHfK-Fanradio (via Audiodeskription von Lomb-Audio) übertragen die Begegnung am Sonntagnachmittag wie immer live:
LIVE bei DYN: https://shorturl.at/bZcoB
LIVE im Fanradio: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
Das Heimspiel wird außerdem um 15 Uhr live im Free-TV auf WELT TV übertragen!
PYUR präsentiert das Heimspiel gegen Wetzlar
Das zweite Heimspiel der Saison am Sonntagnachmittag gegen Wetzlar wird präsentiert von PYUR – inzwischen in der vierten Saison treuer Partner des SC DHfK Leipzig. Der Markenname, abgeleitet vom englischen „pure“ (einfach), ist seit 2017 am Markt und zählt zu den größten Kabelnetzbetreibern in Deutschland. Stark im Osten: In Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist PYUR besonders verbreitet. Highspeed übers Kabel: Mit Internetgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s bringt PYUR Gigabit-Tempo in die Haushalte. TV & Streaming kombiniert: Neben klassischem Kabel-TV setzt die Marke auf moderne Hybrid-Lösungen mit Apps, Mediatheken und Streamingdiensten – also Entertainment für jeden Geschmack.