5.800 Handballfans sahen am Sonntagnachmittag in der QUARTERBACK Immobilien ARENA ein packendes 27:27 zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem SC Magdeburg. Doch nicht nur sportlich war das Ostderby beste Werbung für den Sport. Mit einem großen Bodenaufkleber direkt im Mittelkreis machte der SC DHfK Handball auf die Kampagne „Sport ist mehrWERT“ aufmerksam.
Die Mitgliedsvereine des TeamSportSachsen e.V. haben diese Kampagne gestartet, um auf die Auswirkungen der geplanten Mittelkürzungen für den Sport im Bundeshaushalt 2024 aufmerksam zu machen. Es gilt auf breiter Basis ein Zeichen zu setzen, um bis zur zweiten und dritten Lesung des Haushaltsentwurfs im Bundestag Ende November darauf aufmerksam zu machen, dass der Sport die Wertschätzung in der Haushaltsplanung erfährt, die er verdient hat. Bei den Liveübertragungen von DYN und „Sport im Osten“ sowie den Nachberichten bei MDR aktuell und den Ländermagazinen erreichte die Botschaft allein gestern knapp eine Million TV-Zuschauer.
Der Sporthaushalt im Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) sieht im Vergleich zum aktuellen Jahr eine Kürzung um rund 10 % vor (von ca. 303 Mio. Euro auf ca. 276 Mio. Euro). Von den Einsparungen betroffen wären u. a. die Finanzierung von wichtigen Trainingsmaßnahmen von Athleten auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen in Paris 2024 als auch die Bezahlung des Leistungssportpersonals in den Sportverbänden. Hinzu kommen drastische Kürzungen in Höhe von 20 % für das Institut für angewandte Trainingswissenschaft (IAT) sowie das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES), die für Sportverbände und Athleten in Deutschland wertvolle wissenschaftliche und technische Unterstützung leisten. Auch über den Spitzensport hinaus sendet der Haushaltsentwurf 2024 bedenkliche Signale an den organisierten Sport. So sind etwa für den im Koalitionsvertrag angekündigten „Entwicklungsplan Sport“ keine Mittel vorgesehen.
Karsten Günther, Geschäftsführer SC DHfK Leipzig & Vorstandsvorsitzender TeamSportSachsen e.V.: „Der Spitzensport schafft unvergessliche Momente, die Millionen von Menschen erreichen. Er schafft damit Vorbilder, vermittelt Werte und sorgt für Identifikation - das haben zuletzt die Erfolge der Nationalmannschaften beim Basketball und Eishockey gezeigt. Sie können einen echten Boom für ihre Sportart auslösen, denn sie animieren tausende Kinder und Jugendliche, ihren Idolen nachzueifern und sich Vereinen im ganzen Land anzuschließen. Dort tun sie nicht nur etwas für Gesundheit, Spaß und Wohlbefinden, sie begegnen sich unabhängig von Herkunft, Sprache, Bildung oder sozialem Status auf Augenhöhe. Sie teilen nicht nur eine Umkleidekabine, sondern ein Ziel. Sie lernen dieses konsequent zu verfolgen, zu scheitern und wieder aufzustehen, um es zu erreichen. Sie lernen auch ihre Grenzen durch Anstrengung, Ausdauer und Disziplin zu verschieben und gemeinsam mehr zu erreichen als allein. Denn genau darum geht es im Mannschaftssport, genau das macht ihn an der Basis so wertvoll und zu einer unverzichtbaren Institution für Teilhabe, Integration und Wertevermittlung in unserem Land. Mit der geplanten Kürzung von Mitteln für essentielle Einrichtungen des Spitzensports wie dem IAT in Leipzig wird im Jahr der Olympischen Spiele ein völlig falsches Zeichen an alle Athleten, Trainer und Unterstützer des Sports gesendet. Wir brauchen diese Einrichtungen als Support für unsere Spitzenathleten! Und wir brauchen zusätzlich ein starkes Investitionsprogramm für Sportinfrastruktur, Schulsport und Trainer. Man kann gerne über eine effektivere Mittelverwendung diskutieren, aber keinesfalls über weniger, denn das wird der herausragenden Funktion des Sports für unsere Gesellschaft nicht gerecht. Sport ist viel mehrWERT und genau darauf wollen wir bei dieser Aktion gemeinsam mit unseren Partnern hinweisen!“
Die Bundesligaspiele zwischen den alten Rivalen vom SC DHfK Leipzig und SC Magdeburg waren oft spannend bis zum Schluss. Die Handballfans können sich sicherlich an den grün-weißen Siegtreffer von Marvin Sommer in den letzten Sekunden im September 2015 erinnern. Außerdem gingen acht Begegnungen, die Hälfte der Spiele zwischen den beiden Vertretungen, entweder unentschieden oder mit einem Tor Unterschied aus. Das war dieses Mal wieder so. Das MDR-Livespiel am Sonntagnachmittag zwischen Leipzig und Magdeburg endete nach einem unfassbar spannenden Spielverlauf mit 27:27 (10:15).
Allerdings schien alles auf einen Magdeburger Auswärtssieg hinauszulaufen. Einerseits lagen die Gastgeber am Anfang der Begegnung ein einziges Mal vorn. Kreisläufer Moritz Preuss hatte die Grün-Weißen mit 1:0 Toren in Führung geworfen. Weiterhin hatte Moritz Strosack das zwischenzeitliche 3:3 erzielt. Ansonsten ließen die Leipziger in den folgenden Minuten zu viele Chancen aus. Die Linksaußen Lukas Binder und Tim Matthes scheiterten mehrmals am herausragenden Sergey Hernández Ferrer im gegnerischen Tor.
Prompt dominierte der aktuelle Champions-League-Sieger das Geschehen vor der Pause klar. Die Magdeburger besaßen eine zupackende Abwehr, die Ausgangspunkt schneller Gegenangriffe war, und darüber hinaus mit Albin Lagergren und Philipp Weber zwei aggressive Rückraumspieler, welche die Gastgeber vor große Probleme stellten. Die favorisierten Gäste zogen innerhalb acht Minuten durch sieben Treffer in Folge auf 3:10 davon. In diesem Moment schienen sowohl die Magdeburger Spieler als auch deren Fans die QUARTERBACK Immobilien ARENA klar zu beherrschen. Tatsächlich hätte der deutsche Meister der vorletzten Saison mit sechs, sieben, acht Treffern zur Pause vorn liegen können. „Sie haben uns praktisch an die Wand gespielt“, fasste DHfK-Trainer Rúnar Sigtryggsson das Ganze zusammen. Allein Franz Semper traf mehrmals in den gegnerischen Kasten und konnte die körperkulturellen Handballer auf „Schlagdistanz“ halten. Simon Ernst erzielte in der Schlusssekunde der ersten Hälfte das 10:15.
Nun musste auf grün-weißer Seite etwas passieren. Die Gastgeber stellten die Abwehr zur zweiten Halbzeit um, brachten Marko Mamic, der mehrere Bälle abfangen konnte und schnelle Gegenzüge einleitete. Außerdem avancierte Torwart Domenico Ebner zu einem fantastischen Rückhalt. So konnten die Gastgeber den Rückstand allmählich aufholen. 19:23, 21:24, 23:25, 25:26. Plötzlich beherrschten die einheimischen Handballfans die Stimmung in der Halle und pushten das eigene Team.
Ein Knackpunkt waren sicherlich die beiden Zeitstrafen der Magdeburger von Christian O’Sullivan und Janus Dadi Smarason in der Schlussphase des Spiels. Der norwegische Nationalspieler hatte Torwart Domenico Ebener bei einem schnellen Gegenzug am Kopf getroffen, der isländische Nationalspieler verbotenerweise den Videobeweis gefordert. In dieser Phase gingen die Leipziger zum zweiten Mal im Match mit 27:26 Toren in Führung. Jeder Treffer wurde nun in ohrenbetäubender Lautstärke bejubelt.
Jetzt war für den SC DHfK auf einmal sogar der nicht mehr für möglich gehaltene Sieg drin. Doch die Sachsen ließen im nächsten Angriff zwei gute Gelegenheiten zum sicherlich entscheidenden 28:26 liegen. Dafür konnte Omar Igni Magnusson – neunzig Sekunden vor Spielschluss – abermals ausgleichen.
Es sollte der letzte Treffer der Begegnung sein. Erst scheiterte Viggó Kristjánsson an Torwart Nikola Portner, dann begingen die Magdeburger in der Hektik einen technischen Fehler und Luca Witzke hämmerte den allerletzten Wurfversuch in den Magdeburger Block. Sowohl die Gastgeber als auch Gäste dürften mit dem dritten Unentschieden der beiden Vertretungen in der Geschichte der Bundesliga zufrieden sein.
Bennet Wiegert (Trainer SC Magdeburg):
„Es ist eine schwierige Analyse für mich. Wir waren vor der Pause sehr dominant und hatten eine sensationelle Torhüterleistung, ja, wir hätten zur Halbzeit mit sechs, sieben Toren führen können, vielleicht auch führen müssen. Wir haben diesen Vorsprung auch lange Zeit behaupten können. Doch dann passierte dieser Kopftreffer bei einem Konter, wir mussten in doppelter Unterzahl spielen und haben unsere Führung verspielt. Dann hatten wir nochmals Ballbesitz in der Schlussphase, doch einen technischen Fehler, dass die Leipziger in Ballbesitz kamen, eine Auszeit nahmen und eine gute Siegchance hatten. Darum muss ich mit diesem Punkt zufrieden sein.“
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig:
„Es war kurios. Wir hatten am Anfang des Spiels zu viele Ballverluste und Magdeburg einen ganz starken Torwart, zugegeben, wir hätten zur Pause sechs, sieben, acht Tore zurückliegen können. Wir hatten in der Pause unsere Abwehr umgestellt und wichtige Hilfe von unserem Torwart erhalten. So konnten wir Schritt für Schritt heranrücken. Verrückt. Wir hatten sogar den allerletzten Angriff, doch keinen zwingenden Abschluss mehr. Ich war im allerersten Augenblick sauer darüber, doch dann, nach einigen Überlegungen, zufrieden mit dem Punkt. Wir hatten an den letzten Spieltagen ja einige Spiele in den letzten Sekunden verloren.“
SC DHfK Leipzig gegen SC Magdeburg 27:27 (10:15)
Torfolge: 1:0, 3:10, 6:11, 7:14, 10:15, 15:18, 14:18, 18:20, 19:23, 24:25, 27:26, 27:27
SC DHfK Leipzig: Domenico Ebner (8 Paraden), Kristian Sæverås (1 Paraden); Andri Runarsson 2, Simon Ernst 3, Luca Witzke 3, Lukas Binder 1, Matej Klíma 1, Marko Mamic, Moritz Preuss 4, Maciej Gebala 1, Moritz Strosack 2, Tim Matthes, Franz Semper 4, Viggó Kristjánsson 6/3
SC Magdeburg: Sergey Hernández Ferrer (9 Paraden), Nikola Portner (2 Paraden); Piotr Chrapkowski, Matthias Musche, Felix Claar 1, Daniel Pettersson, Janus Dadi Smarason 1, Omar Igni Magnusson 5, Tim Hornke 1/1, Philipp Weber 1, Albin Lagergren 8, Lukas Mertens 2, Magnus Saugstrup 1, Christian O’Sullivan 1, Michael Damgaard, Oscar Bergendahl
Siebenmeter Leipzig 3/3; Magdeburg 5/4
Strafzeiten Leipzig 6 Min; Magdeburg 4 Min
Paraden Leipzig 9; Magdeburg 11
Technische Fehler Leipzig 7; Magdeburg 9
Zuschauer: 5.763 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Es ist Derby-Zeit, denn die Handballer des SC DHfK Leipzig empfangen am Sonntag um 16 Uhr den Champions League Sieger SC Magdeburg.
Das Ticketbarometer ist bereits auf über 5.200 gestiegen! Wer am Sonntag zum großen Derby-Kracher gegen den SC Magdeburg live dabei sein möchte, hat aber immer noch die Chance, sich im Ticket-Onlineshop oder an der Tageskasse ein Ticket zu sichern. Ca. 6.000 Steh- und Sitzplätze stehen am Sonntagnachmittag insgesamt zur Verfügung. Das Heimspiel wird präsentiert von der Deutschen Kreditbank AG (DKB).
Als wäre es gestern gewesen, so gut können sich alle Leipziger Handballfans noch an das letzte Derby vor gut einem halben Jahr erinnern, als der SC DHfK den SC Magdeburg vor einer fantastischen Kulisse sensationell mit 33:32 besiegen konnte. Für Kreisläufer und Ex-Magdeburger Moritz Preuss war es damals das allererste Spiel im grün-weißen Trikot. „Wie hoch ist unsere Bereitschaft, die SCM-Angriffe zu verteidigen!? Wie gierig sind wir auf diese zwei Punkte!? Genau auf diese Einstellung wird es am Sonntag ankommen“, weiß Moritz Preuss.
Obwohl der SC DHfK in all seinen bisherigen vier Saisonspielen bis in die Schlusssekunden einen Punktgewinn oder sogar möglichen Sieg in Reichweite hatte, stehen bisher erst 2:6 Punkte zu Buche. „Diese knappen Niederlagen haben uns sehr genervt und wir haben in der Mannschaft viel darüber gesprochen, wie wir solche knappen Spiele in Zukunft für uns entscheiden“, so Preuss. „Ich habe der Mannschaft außerdem gesagt, dass wir einfach so spielen sollen wie Barcelona“, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu. In der Champions League hatte der Titelverteidiger SC Magdeburg am Donnerstagabend eine deutliche 20:32-Niederlage beim FC Barcelona kassiert. Es ist also davon auszugehen, dass die Magdeburger beim Derby erst recht ihr wahres Gesicht zeigen wollen.
„Mit Magdeburg kommt am Sonntag eine der weltbesten Mannschaften zu uns. Wir freuen uns riesig darauf, uns mit so einer guten Mannschaft messen zu können. Ich kann mich noch sehr gut an das Spiel im Februar und die einmalige Atmosphäre erinnern. Es wird mit Sicherheit auch diesmal wieder sehr laut und sehr intensiv, denn beide Teams haben großartige Fans. Der SCM ist mit seinen neuen Spielmachern auf keinen Fall schwächer geworden. Wir haben zwar bisher ganz vernünftige Spiele gezeigt, aber uns fehlen natürlich ein paar Punkte. Wir werden weiter versuchen, an unserem Spiel zu arbeiten und uns zu stabilisieren“, so Cheftrainer Rúnar Sigtryggsson.
Derby-Kracher live im Free-TV
Das Heimspiel des SC DHfK Leipzig gegen den SC Magdeburg wird am Sonntag um 16 Uhr wie immer live bei DYN und im Audiodeskriptions-Stream des DHfK-Fanradios übertragen. Außerdem zeigt „Sport im Osten“ das Derby live im Free-TV beim MDR!
ALLE IN GRÜN-WEISS IN DIE ARENA: Neues Fanshirt ab Sonntag erhältlich
Gegen den favorisierten SC Magdeburg könnten die Fans auf den Rängen mal wieder das Zünglein an der Waage sein. Um die Gänsehautatmosphäre in der Halle nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar zu machen, sollen alle Fans am Sonntag in grün-weiß in die ARENA kommen. Passend dazu bringen der SC DHfK Handball und Merchandise-Produzent TeamShirts pünktlich zum Ostderby ein neues Fanshirt an den Start. Das Fanshirt in den grün-weißen Vereinsfarben ist ab 24.09 am Fanshop in der ARENA für 24,95 € erhältlich.

SC DHfK mit klarer Botschaft für den Sport und eine angemessene Sportförderung
Die Mitgliedsvereine des TeamSportSachsen e.V. haben eine Kampagne gestartet, um auf die Auswirkungen der geplanten Mittelkürzungen für den Sport im Bundeshaushalt 2024 aufmerksam zu machen. Beim Heimspiel des SC DHfK Leipzig gegen den SC Magdeburg wird diese Kampagne auf dem Anwurfkreis der QUARTERBACK Immobilien ARENA für die Fans in der Halle und vor einem Millionenpublikum am TV erstmals sichtbar sein.
Neue Saison, neuer Service: Die Audiodeskription, eine professionelle Hörbeschreibung für blinde und sehbehinderte Personen, wird fester Bestandteil der LIQUI MOLY HBL.
Als Partnerprojekt der LIQUI MOLY HBL und der Deutschen Kreditbank AG (DKB) wird für jeden Spieltag das jeweilige Topspiel am Sonntagnachmittag mit Audiodeskriptions-Stream angeboten. Über den Webplayer auf der HBL-Website ist dieser für alle kostenlos abrufbar.
Die Fans der Partnervereine der DKB – der Füchse Berlin, des SC DHfK Leipzig und des SC Magdeburg – erwartet ein zusätzlicher Service. Alle Heimspiele der drei Vereine werden vor Ort von Blindenreportern kommentiert und im Webplayer gestreamt. Als Vorreiter in der LIQUI-MOLY Handball-Bundesliga bietet der SC DHfK Leipzig ab dieser Saison den Service der Audiodeskription als einziger Club sogar bei den Auswärtsspielen an – live auf www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
Am Aktionsstand der DKB im Foyer der ARENA können sich die anwesenden Handballfans am Sonntag zum Thema Blindheit informieren und die Sichtweise Seheingeschränkter einnehmen. Für die blinden und sehbehinderten Fans wird das Handballspektakel von professionellen Reportern begleitet. Sie bringen ihnen den Handballsport über Aktionen, wie das Abtasten eines Handballs und des Tors sowie aktive Übungen, wie das Ausprobieren bestimmter Wurftechniken, näher. Während des Spiels beschreiben sie detailliert das Geschehen auf der Platte. Diese Tonspur empfangen die anwesenden, seheingeschränkten Personen über Headsets an ihren Plätzen in der Halle.
Die Audiodeskription beim SC DHfK Leipzig wird neben der DKB unterstützt von Lomb-Audio. Anmeldung über Peter Lomb unter: 0178-8277449
Für alle, die nicht vor Ort sein können, gibt es die Hörbeschreibung des Spiels als Service der DKB über den Webplayer unter www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
Der Champions-League-Sieger kommt! Für den Derby-Kracher am 24. September zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem SC Magdeburg ist die 5.000er-Marke fast geknackt!
Die gute Nachricht für alle Handballfans, die sich noch immer kein Ticket gesichert haben: In der QUARTERBACK Immobilien ARENA wird zu diesem besonderen Spiel das große Hallensetup aufgebaut, sodass bis zu 6.000 Zuschauer Platz finden.
In PK3 und im Stehplatzbereich sind für das Derby weiterhin Tickets erhältlich: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
Top-Sitzplätze in Kat 1 gegen Göppingen und Balingen sichern
Zentrale Sitzplätze in der Kategorie 1 waren für das Ostderby erwartungsgemäß innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Wer sich die besten Plätze direkt auf Höhe der Mittellinie sichern möchte, hat aber bereits eine Woche später die Chance darauf. Am 1. Oktober ist FRISCH AUF! Göppingen zu Gast in der ARENA, Tickets für dieses Heimspiel sind bereits erhältlich!
Auch für das Heimspiel gegen Balingen am 29. Oktober hat der Vorverkauf an diesem Mittwoch begonnen. Außerdem ist auch das Kracher-Heimspiel gegen den Rekordmeister THW Kiel (am 14.10.) bereits im freien Verkauf!
Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
Hamburg hat sich seit dem Aufstieg in die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga vor zwei Jahren in kürzester Zeit wieder zu einem furiosen Handballstandort entwickelt. In der vergangenen Saison kratzten die Elbstädter bis zum Schluss an der Qualifikation für den europäischen Wettbewerb. Besonders zu Hause war der Handball Sport Verein Hamburg mit 21:13 Punkten nur ganz schwer zu bezwingen.
Wenig beeindruckt von der Heimstärke der Hamburger zeigte sich allerdings der SC DHfK Leipzig. Sowohl in der Saison 2021/22 als auch in der Saison 2022/23 entführten die Sachsen zwei Auswärtspunkte aus der Hansestadt. Am Samstagabend können die DHfK-Männer nun den Hamburg-Hattrick perfekt machen und auch das dritte Gastspiel in Hamburg gewinnen. Doch einfach wird das gewiss nicht.
Der HSVH steht nämlich nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt und aktuell 0:6 Punkten schon ziemlich unter Druck und ist gegen den SC DHfK Leipzig in seinem allerersten Heimspiel der Saison sozusagen zum Siegen verdammt. Blickt man auf die bisherigen Gegner der Hamburger, relativiert sich der missglückte Saisonstart jedoch schnell, denn mit Flensburg, Melsungen und Magdeburg bekamen es die Hamburger ausschließlich mit Top-Mannschaften zu tun.
„Auf uns wartet ein Gegner, der in den letzten Monaten in der Bundesliga für Furore gesorgt hat. Der Auftakt in die neue Saison ist den Hamburgern sehr schwergefallen, aber sie mussten alle drei Spiele auswärts gegen sehr gute Mannschaften bestreiten. Zudem hatte der HSVH zum Saisonstart mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Ich gehe davon aus, dass wir am Samstag ein Handballspiel auf Augenhöhe sehen werden“, so DHfK-Cheftrainer Rúnar Sigtryggsson.
Das Auswärtsspiel wird am Samstagabend um 19 Uhr in der Sporthalle Hamburg angeworfen. DYN und das Fanradio des SC DHfK Leipzig übertragen live: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
U21-Weltmeister ist er bereits, ein gestandener Bundesligaprofi möchte er unbedingt werden! Um dieses Ziel zu erreichen und sich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln, bekommt Kreisläufer Mika Sajenev ab sofort die Möglichkeit, viele Spielanteile in der 2. Handball-Bundesliga zu sammeln. Der 20-Jährige erhält ein Zweitspielrecht für Kooperationspartner EHV Aue. Seit Anfang des Jahres haben die beiden sächsischen Handballclubs SC DHfK Leipzig und EHV Aue ihre Kräfte noch stärker gebündelt und eine enge Kooperation gestartet, die nun weiter ausgebaut wird.
Mika Sajenev gehört weiterhin zum Bundesligakader des SC DHfK Leipzig und wird künftig zwischen dem Erzgebirge und der Messestadt pendeln. Bereits zum nächsten Auswärtsspiel des EHV Aue am Freitag in Ludwigshafen soll der Kreisläufer zum Einsatz kommen.
„Der EHV Aue ist für mich eine gute Station, um mehr Spielpraxis zu erhalten und vor allem Erfahrungen in der 2. HBL zu sammeln. Diese Chance möchte ich nutzen, um mich weiterzuentwickeln und der Mannschaft zu helfen“, sagt Mika Sajenev. In der vergangenen Saison kam der 2,03 Meter große Kreisspieler hauptsächlich in der U23 Mannschaft des SC DHfK in der 3. Liga zum Einsatz, erzielte aber auch schon acht Treffer für die Profis in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga.
Auch Cheftrainer Rúnar Sigtryggsson sieht in dem Zweitspielrecht einen Mehrwert für alle Beteiligten. „Es geht natürlich hauptsächlich darum, Mika mehr Spielzeit und mehr Verantwortung auf der Platte zu geben, denn das ist sehr wichtig für seine weitere Entwicklung. Die zweite HBL ist eine sehr gute Liga und eine deutlich stärkere Plattform als die dritte Liga.“
Auch der SC DHfK bekommt Unterstützung von Talenten aus Aue
Neben Rechtsaußen Staffan Peter und Torhüter Pascal Bochmann ist Mika Sajenev somit das dritte Talent, welches mit einem Doppelspielrecht für die Profiteams aus Leipzig und Aue ausgestattet wird.
Gleichzeitig erhält Rückraumtalent Daniel Sova (20 Jahre) ein Zweifachspielrecht für die U23 des SC DHfK Leipzig und soll das Drittligateam von Trainer Enrico Henoch verstärken. Zudem kann sich auch die B-Jugend des SC DHfK über einen talentierten Neuzugang freuen. Anton Briest (Jahrgang 2007) darf ab sofort sowohl für die B-Jugend der SC DHfK Leipzig als auch für die SG Nickelhütte Aue auflaufen.
„Ab der Saison 2024/25 wird eine neue B-Jugend Bundesliga eingeführt, deshalb hat die Qualifikation für die Bundesliga für uns in der neuen Saison die oberste Priorität. Ich freue mich, dass wir dank der Kooperation mit Aue die Möglichkeit haben, in unserer Handball Akademie Unterstützung von Daniel und Anton zu erhalten“, sagt Nachwuchskoordinator Matthias Albrecht.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig empfangen am Sonntag die HSG Wetzlar. Anwurf der Begegnung ist um 16:30 Uhr. Das Heimspiel steht unter dem Motto „Dank ans Ehrenamt“ und wird präsentiert von der Sparkasse Leipzig. Mehr als 3.300 Fans haben sich bereits ein Ticket für die Partie gegen Wetzlar gesichert.
Mit null Pluspunkten finden sich beide Mannschaften in der Tabelle derzeit weit hinten wieder. Während die DHfK-Männer allerdings gegen Berlin und Melsungen bis in die Schlusssekunden an einem Punktgewinn schnupperten und sich gegen beide Top-Mannschaften auf absoluter Augenhöhe präsentierten, so mussten die Handballer der HSG Wetzlar mit einer 16-Tore-Nierlage gegen Magdeburg und einer 11-Tore-Pleite gegen Kiel zwei herbe Klatschen hinnehmen. Am Donnerstagabend war der erste Punktgewinn für Wetzlar zum Greifen nah, denn die HSG führte 15 Minuten vor Schluss mit 19:14 gegen Lemgo. Doch Ende stand erneut eine enttäuschende 24:27-Heimniederlage zu Buche. Zweifelsohne wollen die Mittelhessen am Sonntag in Leipzig ein ganz anderes Gesicht zeigen, was die Begegnung für den SC DHfK Leipzig nicht ungefährlich macht.
DYN und das DHfK-Fanradio übertragen die Partie live: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
Die Stimmen zum Spiel
„Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen und die ersten zwei Punkte holen. Natürlich haben wir auch Druck, aber das ist in der Bundesliga bei jedem Spiel der Fall. Die Stimmung in der Mannschaft ist weiterhin gut. Wir wissen, was wir können und ich bin optimistisch, dass wir das auch auf die Platte bringen“, sagt Linksaußen Tim Matthes.
„Wir haben in den ersten beiden Spielen relativ viele technische Fehler gemacht und viele Bälle verloren. Daran haben wir in dieser Woche gearbeitet und unseren Gegner gut analysiert. Wir freuen uns auf die Partie am Sonntag in unserer ARENA“, so Kreisläufer Moritz Preuss.
Wir treffen am Sonntag auf einen Gegner, der nach zwei deutlichen Niederlagen gegen Magdeburg und Kiel und der gestrigen Heimniederlage gegen Lemgo nicht das größte Selbstvertrauen hat. Wetzlar wird versuchen, das Spiel zu verlangsamen und lange Angriffe zu spielen. Die HSG hat große Kerle im Mittelblock und spielt eine körperlich betonte Abwehr. Es wird garantiert kein leichtes Spiel, auch wenn das einige Leute erwarten“, sagt Cheftrainer Rúnar Sigtryggsson.
Von seiner eigenen Mannschaft erhofft sich der DHfK-Coach etwas mehr Coolness und Spielwitz als in den ersten beiden Bundesligaspielen. „Wir müssen mehr an unsere Fähigkeiten glauben. Es hat uns riesig geärgert, dass wir aus den ersten beiden Spielen keine Punke mitgenommen haben. Aber das ist jetzt abgehakt und unser voller Fokus liegt darauf, am Sonntag die ersten Punkte zu holen!“
Lucas Krzikalla fällt aus
Beim Heimspiel am Sonntag muss der SC DHfK Leipzig auf Rechtssaußen Lucas Krzikalla verzichten. Der 29-Jährige, der schon das Spiel in Melsungen verpasste, hat sich eine Bauchmuskelverletzung zugezogen und wird mehrere Wochen ausfallen. Auf der Rechtsaußenposition liegt somit die Hauptlast auf den Schultern von Neuzugang Moritz Strosack. „Die Verletzung von Kritschi ist sehr bitter für uns. Ich bin aber nach Leipzig gekommen, um zu spielen und freue mich natürlich, dass ich jetzt spielen darf. Ich denke, es wird ein sehr umkämpftes Spiel, weil beide Teams die Punkte unbedingt wollen“, so der Rechtsaußen.
Unterstützung bekommt Strosack womöglich von Staffan Peter. Ob der 20-Jährige per Zweitspielrecht aushelfen kann, entscheidet sich aber erst kurzfristig, da er zunächst am Samstagabend mit dem EHV Aue im Einsatz ist.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig bestreiten am Samstagabend das erste Auswärtsspiel der Saison 2023/24. In der Rothenbach-Halle Kassel treffen die Grün-Weißen um 19 Uhr auf die MT Melsungen. Nach der knappen Auftaktniederlage gegen die Füchse Berlin steht damit direkt das nächste ganz schwere Spiel auf dem Programm.
In der vergangenen Saison schafften es die Leipziger zum ersten Mal, sowohl zu Hause als auch auswärts gegen Melsungen zu gewinnen – doch das Unterfangen gestaltet sich am Samstag weitaus schwieriger. Der Gegner aus Melsungen ist mit einem beeindruckenden 10-Tore-Sieg gegen Göppingen in die neue Saison gestartet und hat mächtig Selbstvertrauen getankt. Gemessen am Etat und der Qualität der Einzelspieler gilt die MT ohnehin bereits seit Jahren zu den absoluten Topteams in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Nicht wenige Experten trauen der Truppe von Trainer Roberto García Parrondo in dieser Saison zu, die großen Ambitionen endlich auch in die Tat umzusetzen.
„Die MT hat sich erneut toll verstärkt und insbesondere mit dem Transfer von Kristopans, der Jahre lang in der Champions League gespielt hat, ein Ausrufezeichen gesetzt. In der Abwehr bringen sie eine enorme Körperlichkeit mit und sind taktisch sehr variabel“, so Kapitän Simon Ernst.
„Melsungen ist eine sehr starke Mannschaft, die jedes Jahr als ein Spitzenverein eingeschätzt wird. Ihr Kader ist immer einer der besten in der Bundesliga – und sie haben sich auch diese Saison wieder punktuell verstärkt. Gegen Göppingen haben sie einen super Start hingelegt. Wir sind also gewarnt, dass eine ganz andere Mannschaft auf uns zukommen wird als in der letzten Saison“, so Cheftrainer Rúnar Sigtryggsson.
Der Leipziger Trainer weiß auch, was an diesem Wochenende unbedingt besser laufen muss als zum Saisonstart. „Grundsätzlich gibt es bei uns gar nicht so viele Sachen, die wir verbessern müssen, sondern wir waren im ersten Spiel gegen die Füchse einfach zu aufgeregt und konnten deshalb unser Potential nicht abrufen. Deshalb wird es am Samstag am wichtigsten sein, dass wir etwas befreiter in das Spiel gehen!“
Torhüter Domenico Ebner pflichtet seinem Trainer bei: „Wir müssen es schaffen, unsere Nervosität abzulegen und 60 Minuten unser Spiel durchzuziehen. Wenn uns das gelingt, werden wir auch in Melsungen eine Chance bekommen, das Spiel zu gewinnen“, sagt Ebner, der in Kassel mit Timo Kastening und Ivan Martinović auf zwei ehemalige Weggefährten trifft.
DYN und das SC DHfK Fanradio übertragen die Begegnung am Samstagabend live: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
In der 3. Runde sdes DHB-Pokals 2023/24 (03. - 05. Oktober) steigen die Handballer des SC DHfK Leipzig mit einem Auswärtsspiel in den Wettbewerb ein und treffen auf den Sieger der Partie Bergische Panther gegen den VfL Lübeck-Schwartau! Das ergab die Auslosung am Mittwoch.
Im ersten Schritt wurden die neun Partien der 2. Runde (Q2) gezogen, die vom 04. bis 24. September 2023 ausgespielt wird. Hier befanden sich die sechs siegreichen Clubs der 1. Runde sowie zwölf weitere Teams aus den 3. Ligen und der 2. HBL im Lostopf.
Die Partien der 2. Runde im Überblick:
Spiel 1: Bergische Panther vs. VfL Lübeck-Schwartau
Spiel 2: MTV Braunschweig vs. Dessau-Roßlauer HV
Spiel 3: HSG Krefeld Niederrhein vs. HSG Nordhorn-Lingen
Spiel 4: ASV Hamm-Westfalen vs. 1. VfL Potsdam
Spiel 5: TuS N-Lübbecke vs. GWD Minden
Spiel 6: HC Oppenweiler/Backnang vs. TuSEM Essen
Spiel 7: TuS Fürstenfeldbruck vs. HSC 2000 Coburg
Spiel 8: TuS Ferndorf vs. SG BBM Bietigheim
Spiel 9: Eulen Ludwigshafen vs. VfL Eintracht Hagen
In Runde 3, welche vom 03. bis 05. Oktober 2023 ausgespielt wird, starten 26 Teams. Hier kommt es bereits zu einigen Erstligaduellen. Unter anderem empfängt Rekordpokalsieger THW Kiel die HSG Wetzlar und der HC Erlangen die Füchse Berlin. DHB-Amateurpokalsieger interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen darf sich auf ein Duell mit dem VfL Gummersbach freuen.
Die Partien der 3. Runde im Überblick:
Sieger Spiel 1 vs. SC DHfK Leipzig
HC Gelpe/Strombach vs. Sieger Spiel 6
Sieger Spiel 5 vs. HBW Balingen-Weilstetten
Sieger Spiel 4 vs. Handball Sport Verein Hamburg
TBV Lemgo Lippe vs. FRISCH AUF! Göppingen
TVB Stuttgart vs. ThSV Eisenach
Sieger Spiel 9 vs. Sieger Spiel 7*
THW Kiel vs. HSG Wetzlar
HC Erlangen vs. Füchse Berlin
Sieger Spiel 3 vs. Bergischer HC
Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen vs. VfL Gummersbach
Sieger Spiel 8 vs. TSV Hannover-Burgdorf
Sieger Spiel 2 vs. MT Melsungen
Im Achtelfinale, welches am 12./13. Dezember ausgespielt wird, treten die 13 Sieger der 3. Runde sowie Platz 1-3 des Pokalwettbewerbes der Saison 2022/23 an. Dieses sind Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen, der zweitplatzierte SC Magdeburg und die SG Flensburg-Handewitt, die beim REWE Final4 2023 das Spiel um Platz 3 gewonnen hat.