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Wir haben ein Portal auf unserer Webseite eingerichtet, auf dem wir für euch tagesaktuell zusammentragen, wie ihr Hilfe für Kriegsbetroffene leisten könnt! 🙏

Für die Flüchtlingsunterkunft in Leipzig/Mockau werden z.B. aktuell ganz dringend Sporttaschen/Koffer/Rucksäcke, Bademäntel, Badelatschen & große Badetücher sowie Outdoorspielsachen benötigt!

Abgeben könnt ihr die Sachen am Donnerstag (10.03.) 09-18:00 Uhr in unserer Geschäftsstelle in der Schletterstraße 10a! Alle Sachen können gebraucht sein. Achtet aber darauf, dass es brauchbar ist!

Hier findet ihr unser Hilfsportal: www.scdhfk-handball.de/gemeinsam/

 

 

 

Jahresendspiel in der QUARTERBACK Immobilien ARENA: Die Handballer des SC DHfK Leipzig müssen vor der Winter- und WM-Pause noch einmal ran – und das letzte Handballmatch des Jahres 2020 hat es nochmal so richtig in sich. Am Sonntag (27.12.) um 14:40 Uhr empfangen die Männer von Chefcoach André Haber den aktuellen Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt.

„Zu Weihnachten gegen Flensburg hätten wir mit Sicherheit mehr als 10.000 Karten verkaufen können“, macht André Haber die Besonderheit dieses Duells deutlich. Beim großen Highlight zum Jahresausklang dürfen zwar leider erneut keine Zuschauer in der Halle dabei sein, dafür werden aber mehr als 100.000 Handballfans an den TV-Bildschirmen mitfiebern. Der MDR überträgt das Kracher-Spiel LIVE im Free-TV. Außerdem senden SKY (Sky Sport HD 2) und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle live: www.scdhfk-handball.de/live

Dass Leipzig in der Lage ist, eine Spitzenmannschaft wie Flensburg an einem guten Tag zu besiegen, darüber sind sich die Handballexperten einig. Nicht umsonst ist der SC DHfK in dieser Saison gegen die Spitzenteams Rhein-Neckar Löwen, Füchse Berlin und SC Magdeburg noch ungeschlagen. Außerdem erinnern sich die Leipziger gern an das Jahr 2017 zurück, als sie ihr erstes und bisher einziges Spiel gegen Flensburg gewinnen konnten (25:22). Auf Seiten des SC DHfK Leipzig werden wie schon in den vergangenen Spielen Maximilian Janke, Bastian Roscheck und Luca Witzke nicht zur Verfügung stehen. Ob Gregor Remke (Blessuren aus dem letzten Spiel gegen Minden) und Patrick Wiesmach wieder mitwirken können, entscheidet sich erst am Spieltag.

Das Top-Team aus dem hohen Norden hat sich nach dem ersten Saisondrittel in eine vielversprechende Ausgangsposition im Kampf um die Deutsche Meisterschaft gebracht. Lediglich eine Saisonniederlage (am 4. Spieltag beim THW Kiel) musste die Mannschaft von Coach Maik Machulla bisher einstecken. Das Wiedersehen auf der Platte mit dem langjährigen Leipziger Franz Semper muss allerdings leider ausfallen. Semper hatte sich Anfang des Monats einen Kreuzbandriss zugezogen. Die Operation wurde im Übrigen am Leipziger Universitätsklinikum vorgenommen. Seine Reha absolviert Semper ebenfalls in seiner ehemaligen Heimat Leipzig.

Die Trainerstimmen vor der Partie:

André Haber (SC DHfK Leipzig): „Die SG Flensburg-Handewitt ist derzeit das Nonplusultra in der Bundesliga und kann mit ihrer Qualität auch in Europa ein großes Wörtchen mitreden. Die Mannschaft zeichnet ihre Beständigkeit aus, denn ein großer Teil des Teams spielt schon länger zusammen. Sie hat in ihrer Spielweise eine eigene DNA entwickelt mit hoher Passgeschwindigkeit und einem breiten Angriffsspiel. Aber nicht nur gegen ihre Offensive, sondern auch gegen ihre Deckung brauchen wir einen guten Plan. Wir freuen uns auf dieses Heimspiel, selbst vor leeren Rängen. Es zeigt den Gemeinschaftsgeist in unserem Verein, dass beispielsweise Matthias Abrecht, bis vor anderthalb Jahren noch Co-Trainer der Bundesligamannschaft, oder unser Sportkoordinator Philipp Müller, wieder gemeinsam mit den Geschäftsstellenmitarbeitern an der Trommel für Stimmung sorgen werden.“

Maik Machulla (SG Flensburg-Handewitt): „Das ist eine große Hürde und alles andere als eine dankbare Auswärtsaufgabe. Der SC DHfK Leipzig ist eine Mannschaft, die sich jedes Jahr weiter in der Liga etabliert und immer einen Schritt nach vorn macht. Besonders zu Hause spielen die Leipziger mit ganz viel Wille, Leidenschaft und Aggressivität. Wir wollen unser Selbstvertrauen und den Rückenwind mit in dieses Spiel nehmen und dagegenhalten. Wir müssen gegen Leipzig alles abrufen, vor allem die richtige Einstellung und den nötigen Fokus.“

Die Handballer des SC DHfK Leipzig hätten aus sportlicher Sicht ein richtig harmonisches Weihnachtsfest haben können. Beim letzten Spiel vor dem Fest gegen GWD Minden hatten die Leipziger die Chance, den vierten Sieg in Folge unter Dach und Fach zu bringen. Jedoch konnten sie beim Auswärtsspiel in der Merkur Arena ihre Angriffseffektivität überhaupt nicht auf die Platte bringen. Nur 20 Treffer gelangen dem Tabellenfünften in den 60 Minuten – natürlich deutlich zu wenig für einen Punktgewinn in fremder Halle. Zum ersten Mal seit drei Jahren und zehn Monaten musste sich der SC DHfK gegen Minden mit 23:20 (13:10) geschlagen geben.

Kurzfristig mussten die Leipziger den Ausfall von Patrick Wiesmach verkraften. Der Rechtsaußen war im Abschlusstraining umgeknickt, für ihn rückte Jugend-Nationalspieler Niclas Heiktamp erstmals in einem Bundesligaspiel in den Profi-Kader. In die Startformation auf der Rechtsaußenposition stand dementsprechend Lucas Krzikalla. Der 26-Jährige brachte den SC DHfK auch per Siebenmeter direkt mit 0:1 in Führung. Ein solcher Spielstand hatte am heutigen Abend allerdings Seltenheitscharakter. Als nach knapp sieben Minuten Maciej Gebala vom Kreis zum 2:3 einnetzte, war dies tatsächlich die allerletzte Führung für den SC DHfK Leipzig in dieser Partie. Denn aus dem Spiel heraus lief in der Offensive wenig. Nach fünf Toren in Folge für die Gastgeber zum 7:3 konnte der Negativlauf erst durch einen weiteren Siebenmeter durch Lucas Krzikalla beendet werden. Eine Viertelstunde war absolviert (7:4) und Leipzigs Trainer André Haber hatte längst seine erste Auszeitkarte eingesetzt.

Zwar hatten die Leipziger durchaus eine passable Wurfauswahl, doch entweder scheiterten sie am Pfosten oder Malte Semisch im Mindener Kasten war zur Stelle. Ein weiteres großes Problem waren aber die vielen unnötigen Fehler. Niclas Pieczkowski ließ sich den Ball aus der Hand klauen, Martin Larsen knallte den Ball gegen den Mindener Block, Gregor Remke und Philipp Weber passten den Ball direkt zum Gegner, um nur einige Situationen in dieser Phase des Spieles zu beschreiben. Folgerichtig zogen die Hausherren bis auf 13:7 davon und DHfK-Coach André Haber musste bereits in der 25. Minute seine zweite Auszeit nehmen.

In den letzten Minuten der ersten Halbzeit versuchte es der Leipziger Trainer in eigener Überzahl mit einer aggressiven Manndeckung. Der Schachzug bereitete Minden tatsächlich große Probleme und so gehören die letzten drei Treffer dieser ersten Halbzeit allesamt dem SC DHfK. Das Halbzeitergebnis von 13:10 nach zwischenzeitlichem 6-Tore-Rückstand ließ für den zweiten Abschnitt hoffen. Hoffnung machte zudem ein Blick in die Geschichtsbücher. Von den acht Bundesligaduellen zwischen Leipzig und Minden hatte der SC DHfK sieben gewonnen, kurioserweise aber beim Seitenwechsel immer in Rückstand gelegen.

Jedoch sollte GWD Minden ihren Fluch der zweiten Halbzeit an diesem Handballabend brechen. Schnell gingen die Mindener wieder mit 16:11 in Führung. Philipp Weber wehrte sich zwar mit allen Mitteln und brachte sein Team mit einem Hattrick wieder auf 16:14 heran, doch auch er hatte anschließend in einer ganz entscheidenden Spielszene Pech. Ein nicht geahndetes Foul am Nationalspieler verhinderte in der 52. Minute den möglichen Leipziger Anschlusstreffer zum 19:18. Stattdessen traf Minden zum vorentscheidenden 20:17 und 21:17. Dem SC DHfK Leipzig lief jetzt erbarmungslos die Zeit davon.

Spätestens nach einem vergebenen Siebenmeter von Philipp Weber und zwei Würfen neben das Tor durch Marko Mamic, dem wie fast allen Leipziger Rückraumspielern an diesem Abend das Zielwasser fehlte, war die Partie entscheiden. Bevor sich die Leipziger an den Weihnachtsfeiertagen wieder in der Trainingshalle treffen, werden sie einen besinnlichen Heiligabend mit ihren Familien nutzen, um diese Niederlage aus den Köpfen zu kriegen – denn am 27.12. kommt die SG Flensburg-Handewitt zum großen Jahresendspiel nach Leipzig.

André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Die Ursache für die heutige Niederlage ist ganz einfach gefunden. Wir haben unglaublich viele Bälle verworfen und dazu noch viele technische Fehler gemacht. Mit 20 Toren können wir in der Bundesliga kein Spiel gewinnen. Wir hätten schon allein in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit die Chance gehabt, dieses Spiel zu unseren Gunsten zu drehen, haben das aber nicht geschafft, weil wir an Malte Semisch gescheitert sind und zu viele Bälle hergeben. Vor dem Spiel hätte ich noch geglaubt, dass 23 Gegentore heute für uns reichen können.“

Frank Carstens (Trainer GWD Minden): „Am Ende ist das wohl ein gerechtes Ergebnis. Trotzdem haben wir viele Fehler gemacht, gerade gegen die Manndeckung. Damit haben wir unsere komfortable Situation noch einmal in Gefahr gebracht. Aber das ist das Suchen nach dem Haar in der Suppe, denn wenn wir in unserer aktuellen Besetzung Leipzig schlagen, ist das schon klasse. Ich bin stolz darauf, wie wir die vielen Rückschläge der letzten Wochen weggesteckt haben. Die Spielabsage gegen Göppingen kommt uns, ehrlich gesagt, sehr gelegen, denn die Kräfte sind inzwischen wirklich aufgebraucht.“

GWD Minden gegen SC DHfK Leipzig 23:20 (13:10)

Torschützen GWD: Korte (8/2), Richtzenhain (5), Pehlivan (3), Knorr (2), Strakeljahn (2), Rambo (1), Staar (1), Thiele (1)

Torschützen SC DHfK: Weber (6/3), Binder (5), Krzikalla (3/2), Gebala (2), Mamic (2), Larsen (1), Milosevic (1)

Zeitstrafen: Minden 8 Min, Leipzig 4 Min

Siebenmeter: Minden 2/2, Leipzig 7/4

Schiedsrichter: Jannik Otto und Raphael Piper

Die Einheit am Donnerstag war aber nicht nur das letzte Mannschaftstraining der Saison, sondern auch das allerletzte gemeinsame Training mit Franz Semper und Raul Santos, die ab sofort in Flensburg bzw. Gummersbach neue sportliche Herausforderungen suchen. Routinier Philipp Müller absolvierte in dieser Woche sogar das offiziell letzte Mannschaftstraining als Profi-Handballer. Bereits in der vergangenen Woche hatte sich Kapitän Jens Vortmann von der Mannschaft verabschiedet und mit seiner Familie seine neue Wohnung in Oldenburg bezogen. Ab 01.07. steht der 32-Jährige für die kommenden vier Jahre beim Zweitliga-Aufsteiger Wilhelmshavener HV unter Vertrag.

„Ich hatte viereinhalb sehr intensive Jahre in Leipzig. Als Familie werden wir ohnehin immer eine besondere Beziehung zu dieser Stadt haben, weil unser Sohn hier geboren ist, wir uns immer wohl gefühlt und viele nette Leute kennengelernt haben. Sportlich waren für mich besonders die ersten zweieinhalb Jahre richtig toll. Dann hatte ich mir das Kreuzband gerissen und seitdem ging es etwas drunter und drüber. Ich habe sehr lange gebraucht, um wieder zurückzukommen, aber das war auch so gewollt, um die Verletzung vollständig auszukurieren. Ich bin sehr froh, dass ich beim SC DHfK eine so gute medizinische Betreuung genossen habe, seit dieser Saison wieder fit bin und keine nennenswerten Probleme mehr habe. Ich denke, dass ich noch einige Jahre auf einem guten Niveau Handball spielen kann“, so Jens Vortmann.

„Ich werde die Jungs hier natürlich vermissen, denn wir hatten als Team viel Spaß miteinander und haben uns auch auf dem Feld gut verstanden. Auch die tollen Fans werden mir besonders in Erinnerung bleiben. Ich glaube, ich habe kein einziges Auswärtsspiel erlebt, wo unser Fanclub uns nicht unterstützt hat. Insgesamt war es für mich zwar keine einfache Zeit in Leipzig, aber sie war sehr lehrreich und ich nehme daraus viel Erfahrung mit. Jetzt möchte ich mit Gummersbach wieder angreifen und mit dem VfL den Aufstieg forcieren“, sagt Raul Santos.

„Leipzig ist zu meiner Heimat geworden und ich habe hier inzwischen so viele Freunde. Ich bin seit der Jugend hier, habe in Leipzig begonnen, professionell Handball zu spielen und hier im Internat angefangen, selbstständig zu werden. Es gibt drei große Momente, die ich aus der wahnsinnig tollen Zeit in Leipzig besonders herausheben kann. Das war unser erster Deutscher Meistertitel in der B-Jugend. Das hat mich anschließend immer begleitet und unglaublich motiviert, weil es so ein riesiges Gefühl war, zusammen als Mannschaft einen Titel zu gewinnen. Wir haben dann auch in den beiden Jahren danach den Titel in der A-Jugend geholt. Als Zweites war es natürlich der Aufstieg in die 1. Bundesliga in meinem allerersten Jahr bei den Männern. Und dann noch das Final4 in Hamburg mit diesem unglaublichen Feeling, als wir als

Underdog gegen den THW Kiel von drei Fanlagern angefeuert wurden. Das war einfach ein grandioses Gefühl und hat Riesenspaß gemacht. Aber ich werde auch sehr vermissen, was hier immer bei den Heimspielen in der Arena abging und wie uns die Fans gepuscht haben, wenn es Spitz auf Knopf stand“, so Franz Semper, der sieben Jahre beim SC DHfK verbrachte und als erstes Leipziger Eigengewächs den Sprung in die A-Nationalmannschaft schaffte.

Neuzugänge vor Umzug nach Leipzig

Während Semper & Co dem SC DHfK Tschüss sagen, scharren auch schon die Neu-Leipziger langsam aber sicher mit den Hufen. Am vergangenen Wochenende rollte bereits der Umzugswagen aus Aalborg an. Die Spedition Zurek GmbH transportierte das Mobiliar des neue DHfK-Torhüters Kristian Saeveraas. Der 23-Jährige hat in Leipzig bei DHfK-Partner ImmVest Wolf GmbH eine Wohnung gefunden und durfte auch gleich erfahren, warum in Leipzig immer von einer Handballfamilie gesprochen wird, denn der Fanclub Feuerball L.E. half tatkräftig beim Einräumen der Möbel. „Ich möchte den Feuerbällen ein ganz großes Dankeschön aussprechen und freue mich schon sehr drauf, die DHfK-Fans kennenzulernen“, so Kristian Saeveraas. In vier Wochen wird der norwegische Nationalspieler dann selbst nach Leipzig kommen und seine neue Wohnung beziehen.

Und auch beim zweiten Neuzugang, dem dänische Nationalspieler Martin Larsen, laufen bereits die Umzugsplanungen. Der Rückraumspieler, der in Leipzig Franz Semper ersetzen soll, bezieht ebenfalls eine Wohnung der ImmVest Wolf GmbH. In der übernächsten Woche macht sich der Transporter der Spedition Zurek auf den Weg nach Frankreich. Auch diesmal haben die Fans des SC DHfK Leipzig wieder ihre Hilfe beim Einräumen zugesichert.

Neben einem positiven Saisonfazit des Trainerteams Haber/Putera und den emotionalen Abschiedworten von Franz Semper, Jens Vortmann und Raul Santos wurde beim virtuellen Saisonabschluss aber vor allem viel gelacht. Auch der der notwendige Sicherheitsabstand zwischen den Gesprächspartnern und Sport im Osten Moderatorin Stephanie Müller-SpirraHallensprecher Sascha Röser sowie Geschäftsführer Karsten Günther, die gemeinsam durchs Programm führten, taten der positiven Atmosphäre in der Gottschedstraße keinerlei Abbruch.

Am Ende der Show durfte nämlich so richtig gefeiert werden. Die Handballfamilie des SC DHfK Leipzig hat es tatsächlich geschafft, trotz der coronabedingten Ausfälle von vier Heimspielen, einen neuen Zuschauer-Saisonrekord aufzustellen. Die Fans hatten sich während der Liveshow nochmal mächtig ins Zeig gelegt beim Kauf der virtuellen „Mein Helden-Tickets“ und so wurde die alte Bestmarke von 73.287 aus der Vorsaison übertroffen. 73.474 Tickets standen am Ende der virtuellen Abschlussshow zu Buche, inzwischen steht das Heldenbarometer sogar bei 73.668 Tickets.

Durch die erfolgreiche Unterstützer-Aktion „Mein Helden-Ticket“ sowie den Verkauf der SC DHfK Gesichtsmasken waren zudem 21.987 Euro für den guten Zweck zusammengekommen. Die Leipziger Gruppe, Hauptsponsor des SC DHfK Handball, rundete die Spendensumme kurzerhand noch auf 26.000 Euro auf, sodass die grün-weißen Handballer nun einen Spendenscheck  von je 13.000 Euro an die Leipziger Kinderstiftung und das Kinderhospiz Bärenherz übergeben werden.

„Unsere Fans haben uns nicht nur durch die Saison getragen, sondern auch durch die wirklich schwerste und herausfordernde Zeit, die wir bisher hatten. So viele Leute sind für uns zum Helden geworden, wir haben einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt, richtig viel Gutes getan und vor allem als DHfK-Familie zusammengestanden. Ich möchte dafür ein riesiges Dankeschön sagen an unsere Fans, Sponsoren, die Mannschaft, das Trainerteam und unsere Geschäftsstellenmitarbeiter. Auch wenn es ungewöhnlich war, bin ich sehr stolz, dass wir gemeinsam so einen Saisonabschluss feiern durften und überzeugt, dass wir uns bald wieder in unserer ARENA sehen können“, so Geschäftsführer Karsten Günther, der an diesem Abend nicht nur als Barkeeper fungierte, sondern im Anschluss noch ein kleines Versprechen wahrmachte. Im Konfettiregen robbte der DHfK-Chef durch die Vodkaria. „Die Robbe“ war eine der beliebtesten Mitmachübungen aus der digitalen Sportstunde „Sport frei!“ des SC DHfK Leipzig, die während des Corona-Lockdowns tausende Kinder begeistert hatte.

Karsten Günther war aber nicht der einzige Protagonist an diesem Abend, der als Dank für den geknackten Zuschauerrekord noch eine Performance auspackte. Per Onlinevoting hatten sich die Leipziger Fans gewünscht, dass Kapitän Alen Milosevic und Lucas Krzikalla ihre Gesangskünste zum Besten geben müssen, sollte der Rekord fallen. Und so traten die beiden Publikumslieblinge als Superhelden verkleidet vor die Kamera und schmetterten zum großen Showfinale den Heldensong „Holding Out for a Hero“ von Bonnie Tyler.

>>> Impressionen der Auftritte von Karsten Günther, Alen Milosevic und Lucas Krzikalla

Darüber hinaus konnten zuvor alle Zuschauer bei der Versteigerung der Originaltrikots von Franz Semper, Jens Vortmann, Rauls Santos und Philipp Müller während der Liveshow fleißig mitbieten. Mit einem Gebot von je 500 Euro sicherte sich Michael Frühauf von Phönix Industriedienstleistungen gleich drei Spielertrikots. Das Dress von Philipp Müller, der an diesem Abend seine lange Handballkarriere beendete, dem SC DHfK Leipzig aber als Sportkoordinator erhalten bleibt, ging sogar für 650 Euro weg, an Jan Braun von der Schöne & Braun Rechtsanwaltspartnerschaft.

>>> Videobericht über den Saisonabschluss des SC DHfK Handball in der ARD-Mediathek

>>> Die komplette virtuelle Saisonabschlussparty im Re-Live

Drei Spieler haben zwar am vergangenen Freitag offiziell „Tschüss“ gesagt, doch auf eine kleine Überraschung dürfen sich die Leipziger Handballfans noch freuen: Bevor sie Leipzig in Richtung Flensburg, Wilhelmshaven und Gummersbach verlassen, haben sich Franz Semper, Jens Vortmann und Raul Santos noch auf eine kleine Tour durch Leipzig begeben und ihre Zeit in unserer Stadt Revue passieren lassen. Von Montag bis Mittwoch zeigt der SC DhfK Handball jeweils um 19 Uhr auf seinen Socia-Media-Kanälen eine Folge der "BMW Abschlussfahrt". Am Steuer sitzt übrigens der künftige Sportkoordinator Philipp Müller.

Erstellt von Medienpartner Leipziger Volkszeitung

Der SC DHfK Handball hat sich zum Abschluss der Saison, welche die Leipziger Handballer in der stärksten Liga der Welt auf Tabellenplatz 8 beendet haben, ein ganz besonderes Rahmenprogramm ausgedacht, an dem alle Fans zu Hause vor dem Bildschirm teilhaben können.

Los geht es um 18 Uhr! Der SC DHfK Handball zeigt auf seiner Facebookseite das Saisoneröffnungsspiel vom 25.08.2019 gegen die Füchse Berlin im Re-Live. Der Clou: Kommentiert wird die komplette Begegnung von der Bundesligamannschaft höchstpersönlich. Jeweils zwei Spieler kommentieren die Partie gemeinsam mit Sportreporter Thomas Kunze, unterhalten sich dabei aber auch über die aktuelle Zeit und gehen natürlich auch auf die Fragen ein, die bei Facebook während der Übertragung von den Zuschauern in den Kommentaren gestellt werden können. Während des Livestreams, der präsentiert wird vom BMW Werk Leipzig und produziert von Medienpartner Leipzig Fernsehen, wird mit Ausnahme der Spieler, die den SC DHfK verlassen, die komplette DHfK-Mannschaft zu hören sein und mit den Fans interagieren.

Die Bundesliga-Profis Franz Semper, Jens Vortmann, Raul Santos und Philipp Müller sind dann ab 20 Uhr die Hauptdarsteller bei der großen virtuellen Abschlussparty. Die Saisonabschlussshow mit den Spielerverabschiedungen inkl. Trikotversteigerung, Aus- und Rückblick mit dem Trainerteam, Live-Interaktion zwischen Fans und Mannschaft sowie dem Zuschauer-Saisonrekordversuch wird übertragen auf den Facebookseiten vom SC DHfK Handball und Sport im Osten, auf www.mdr.de sowie der SpiO-App.

Moderatorin Stephanie Müller-Spirra, Hallensprecher Sascha Röser und Geschäftsführer Karsten Günther führen durch ein buntes Programm und werden mit Sicherheit dafür sorgen, dass die Emotionen hochkochen, wenn die „Tschüss-Sagenden“ ein letztes Mal in Leipzig vor das Mikrophon und die Kamera  treten. Über die Kommentarfunktion bei Facebook können zudem alle Fans ihre Gebote abgeben, um die original Spielertrikots der Abgänge zu ergattern.

Und auch das Heldenbarometer soll an diesem Abend glühen! Fans, die während der Live-Show „Mein Helden-Tickets“ erwerben, erhalten ihren Heldenausweis signiert von einem der Protagonisten vor Ort (Chefcoach André Haber, Kapitän Alen Milosevic sowie Philipp Müller, Franz Semper, Jens Vortmann und Raul Santos) – bei den Letztgenannten zweifelsfrei die letzte Chance dieser Art. Wer am Freitagabend die "Helden-Kategorie" SUPERHELD kauft und in Leipzig wohnt, bekommt sein Heldenpaket mit vielen Prämien und Überraschungen sogar von einem DHfK-Bundesligaprofi persönlich zugestellt.

Da das Heldenbarometer einen Tag vor der großen Show bereits bei 72.259 Tickets steht, könnt am Freitag sogar der bisherige SC DHfK Zuschauer-Saisonrekord fallen (73.287). Sollte es den Leipziger Fans tatsächlich gelingen, können sie einen echten Brüller erleben. Alen Milosevic und Lucas Krzikalla haben sich bereit erklärt, im Falle einer erfolgreichen Rekordjagd ihr Gesangstalent zum Besten zu geben und am Ende der Liveshow vor sicher tausenden Zuschauern an den Bildschirmen einen Heldensong zu singen.

Jetzt mitmachen, Held werden und zum Zuschauerrekord beitragenwww.scdhfk-handball.de/heldenticket

Wenn der Zuschauerrekord fallen sollte, dürfen zwei wichtige soziale Einrichtungen mitjubeln. Von jedem verkauften oder umgewandelten „Mein Helden-Ticket“ und von jeder verkauften SC DHfK Gesichtsmaske (ab sofort zum Sonderpreis von 10 Euro erhältlich) werden nämlich je 50 Cent an die Leipziger Kinderstiftung sowie das Kinderhospiz Bärenherz gespendet. Die stattliche Spendensummer, die bereits jetzt knapp 20.000 Euro beträgt, übergibt der SC DHfK Leipzig gemeinsam mit Hauptsponsor Leipziger Gruppe am Ende der Show.

Erstellt von JW

Die U23-Handballer des SC DHfK Leipzig beenden die Saison 2019/20 in der 3. Liga Staffel Mitte nach der Quotientenregel auf einem hervorragenden 5. Tabellenplatz. „Es ist erstmal gut, dass nun für alle Mannschaften Klarheit herrscht. Es ist in meinem Augen die richtige Entscheidung und vollkommen nachvollziehbar. Auch wenn uns die Entscheidung unsere Sportart entzieht, sind andere Sachen gerade wichtiger als Handball“, so U23-Cheftrainer Enrico Henoch.

Sportlich zieht der Leipziger Trainer ein sehr positives Fazit aus der vorzeitig beendeten Spielzeit. „Der 5. Tabellenplatz ist ein sehr gutes Ergebnis. Wir haben uns gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert und uns vor allem bei den Heimspielen sehr gut präsentiert. Ich bin mit der Entwicklung meiner Mannschaft sehr zufrieden und mit dem tolle Saisonergebnis haben sich die Jungs für ihre guten Trainingsleistungen belohnt“, sagt Trainer Enrico Henoch, der auch schon auf die kommende Spielzeit blickt. „Wir gehen davon aus, dass in der kommenden Saison die Staffeln erweitert werden und die Abstiegsregelung angepasst wird. Im Umkehrschluss bedeutet das für uns, dass wir mehr Spiele bestreiten werden, was für unsere junge Mannschaft gut ist. Allerdings werden wir uns dann auch auf einen noch härteren Abstiegskampf in der Liga einstellen müssen.“

U23-Mannschaft verzichtet auf Gehalt

Wie zuvor schon die Profi-Mannschaft des SC DHfK Handball hat sich nach dem Saisonabbruch auch die Leipziger U23-Mannschaft dazu bereit erklärt, den Verein in der angespannten Situation zu entlasten. Die Drittliga-Handballer werden in den Monaten Mai und Juni auf ihre Gehälter verzichten.

„Uns allen im Team ist bewusst, dass wir uns in einer absoluten Ausnahmesituation befinden. Aus diesem Grund haben wir als U23-Mannschaft dem Gehaltsverzicht einstimmig zugestimmt. In allererster Linie wollen wir dem Verein damit helfen, um den Drittliga-Handball in Leipzig weiter abzusichern. Außerdem ermöglicht uns der SC DHfK, innerhalb des Sponsorennetzwerks anderweitig tätig zu werden. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt und stehen auch jetzt weiter geschlossen als eine große Familie zusammen“, so Kapitän Jonas Hönicke.

„Ich freue mich, dass auch die Spieler der U23 ihren Teil beitragen, der Verein in der Corona-Krise zu unterstützen. Ich weiß, dass es für die Jungs eine schwere Situation ist und hoffe, dass wir zeitnah wieder gemeinsam in der Halle stehen dürfen“, so Coach Enrico Henoch.

„Unsere Vereine der 3. Liga und Jugend-Bundesliga haben an ihren Standorten keine Möglichkeit, den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen und können in der Folge auch keine Spiele austragen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbund. „Die Saison in der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga abzubrechen, ist aufgrund der Corona-Pandemie und mit Blick auf die weiter dringend erforderliche Reduzierung der Zahl neuer Infektionen eine notwendige und richtige Entscheidung. Leicht gefallen ist uns dieser Schritt nicht, aber angesichts der Corona-Pandemie und der gesundheitlichen Risiken haben Vernunft und Verantwortung unser Handball-Herz überstimmt.“

Derzeit sind Großveranstaltungen bis zum 31. August verboten, aktuell gelten noch Einschränkungen für den gesamten Sportbetrieb. Mark Schober appelliert: „Wir müssen jetzt alle miteinander daran arbeiten, dem Handballsport nach der Corona-Pandemie einen erfolgreichen Neustart zu ermöglichen.“

Erstellt von JW/DHB

Die Mitgliederentscheidung für den Abbruch der 54. Saison macht den Weg frei für die Bewertung der vorzeitig beendeten Spielzeit durch das achtköpfige Präsidium der Handball-Bundesliga e. V.

Die hierfür herangezogene Abbruchtabelle wurde nach eingehender juristischer Prüfung auf Basis der Quotientenregel erstellt (Pluspunkte am 12. März 2020, dividiert durch Anzahl absolvierter Spiele mit 100 multipliziert und auf eine Stelle nach dem Komma gerundet. Bei gleichem Quotienten entscheidet die Tordifferenz). Hieraus ergeben sich folgende Wertungen:

Zum jetzigen Zeitpunkt würde sich durch obige Saisonbewertung eine Aufstockung der
LIQUI MOLY HBL von 18 auf 20 Klubs ergeben, was zur Folge hat, dass der SC DHfK Leipzig in der kommenden Saison 19 statt 17 Heimspiele austragen kann.

„Die Saison abbrechen zu müssen ist ein schwerer sportlicher Einschnitt, den es so auch noch nie gegeben hat. Dennoch ist das in der aktuellen Situation die einzig vernünftige Entscheidung. Sie gibt uns die Möglichkeit, ab jetzt für die neue Saison zu planen. Um die Zeit bis dahin wirtschaftlich solide zu überstehen, kommt es jetzt umso mehr auf unsere Fans und Partner an. Wenn wir es gemeinsam schaffen, die für diese Saison geschlossenen Vereinbarungen und bereits getätigte Einnahmen im Sponsoring und Ticketing zu sichern und mit unserer Heldenaktion einen neuen Zuschauerrekord aufzustellen, können wir auch nach der Corona-Krise auf einem wirtschaftlich soliden Fundament aufbauen. Die bisherigen Signale dafür waren sehr positiv und ich bin zuversichtlich, dass wir auch diese Herausforderung mit Teamgeist und Zusammenhalt meistern“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

„Es ist sehr schade, dass die Saison nicht beendet werden kann. Wir vermissen es, in der ARENA zu spielen und vor unseren Fans um Punkte zu kämpfen. Die Entscheidung ist in der aktuellen Situation absolut verständlich, aber natürlich ist es ärgerlich, dass unsere vier restlichen Heimspiele wegfallen. Mit tut es besonders leid, dass die Spieler, die uns am Ende der Saison verlassen, keine Möglichkeit mehr bekommen, nochmal vor unseren Fans aufzulaufen, um die Würdigung zu erhalten, die sie verdient haben. Das ist eine sehr traurige Begleiterscheinung. Andererseits bin ich aber sehr stolz, dass uns so viele Fans auch virtuell unterstützen und zum Helden geworden sind. Dafür möchte ich mich bedanken und freue mich schon riesig auf den Moment, an dem wir wieder in der ARENA einlaufen und zusammen Handballfeste in Leipzig feiern können“, sagt Leipzigs Cheftrainer André Haber.

Gleichzeitig richtet der SC DHfK Handball den Blick nach vorn. „Jetzt gilt es, die volle Power und Energie in gute Konzepte für einen Neustart nach dem Sommer zu investieren. Wir werden uns mit Gewissheit etwas einfallen lassen, wie wir diese Spielzeit für alle in einem angemessenen Rahmen beenden können und die Spieler würdig verabschieden, die nach der Saison den Verein verlassen. Sensationell wäre es, in diesem Rahmen auch gemeinsam mit all unseren Helden einen neuen Zuschauer-Saisonrekord zu feiern“, so Karsten Günther.

Jetzt mitmachen und Held werden!

Alle 36 Klubs und deren Mitarbeiter, die HBL GmbH sowie alle Sponsoren und Subunternehmen hoffen, dass die Anzahl der Neuinfektionen weiter sinkt. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung bei ihrer nächsten Sitzung (30. April) eine Neubewertung der Corona-Krise vornehmen können, welche Planungssicherheit im Hinblick auf den Einstieg in die Saison 2020/21 gibt.

Liga-Präsident Uwe Schwenker: „Die vorrangige Aufgabe für uns alle bleibt es, die Infektionsrate weiter und stabil nach unten zu drücken. Nur mit äußerster Disziplin werden wir das Coronavirus in den Griff bekommen. Natürlich hätten wir unsere Saison liebend gerne zu Ende gespielt. Dafür haben wir alles getan, aber die Corona-Pandemie lässt dies derzeit einfach nicht zu. Ein Wiedereinstieg zu einem noch späteren Zeitpunkt ist nicht mehr machbar, da das Zeitfenster, das uns bis zum 30. Juni bleiben würde, zu klein wäre, um den Spielern auch nur annähernd die Chance zu geben, sich im Trainingsbetrieb auf den harten Wettbewerb vorzubereiten. Das Verletzungsrisiko wäre zu groß. Deswegen ist der Abbruch der Saison sehr bitter, aber alternativlos.“

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Nach sechs Wochen Corona-Krise bleibt unsere Situation sehr ernst. Dank eines sehr guten Krisenmanagements werden wir auch die kommenden Wochen meistern. Der Abbruch der Saison unterstreicht aber die große Bedrohung, in der wir uns mehr denn je befinden. Existentiell entscheidend wird es nun sein, wann wir wieder in unseren Arenen vor Zuschauern spielen können. Wir tun daher alles uns Mögliche, um die Corona-Krise in den Griff zu bekommen, damit die Politik möglichst zeitnah eine auch für uns praktikable Neubewertung vornimmt.“

Erstellt von JW/HBL

Nach aktuellem Stand sind vorerst die Spiele bis mindestens einschließlich 22. April 2020 von der Aussetzung betroffen. Ziel ist, den Spielbetrieb am 23. April wieder aufzunehmen, um die ausgesetzte Saison nach Möglichkeit beenden zu können. Die ausgesetzten Spieltage sollen im Mai nachgeholt werden.

Demzufolge behalten alle bisher gekauften Tickets für die Heimspiele des SC DHfK Leipzig gegen die SG Flensburg-H. sowie gegen den THW Kiel weiterhin ihre Gültigkeit. Nachdem der neue Spieltermin für ein ausgesetztes Spiel bekannt ist, können Sie mit Ihrem Ticket am neuen Termin das Spiel problemlos besuchen. Sollten Sie zum neu angesetzten Spieltermin verhindert sein und können das Spiel nicht besuchen, haben Sie die Möglichkeit Ihr Ticket zurückzugeben. In diesem Ausnahmefall bekommen Sie den Ticketpreis (exkl. Onlinegebühr und Versandkosten) erstattet.

Eine Rückerstattung kann nur unter Vorlage des originalen Tickets erfolgen. Erst nach Bekanntgabe des neuen Spieltermins ist eine Rückgabe von bereits gekauften Tickets möglich. Weitere Informationen zum Prozess der Rückabwicklung erhalten Sie von uns nach Bekanntgabe des neuen Spieltermins. Wir bitten um Ihr Verständnis und danken für Ihre Geduld.

Sollten sich darüber hinaus noch Fragen ergeben, steht Ihnen das Team von ARENA TICKET sehr gern für Rückfragen zur Verfügung. Sie erreichen die Kollegen von Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr oder per E-Mail unter ticket@arena-ticket.com. Aufgrund der Erwartung einer hohen Nachfrage, haben wir nachfolgend einige FAQs zusammengestellt.

Grün-weiße Grüße senden

Ihre Handballer des SC DHfK Leipzig

FAQs:

Bis wann sind die Spiele der Handball-Bundesliga ausgesetzt?
Nach aktuellem Stand sind die Spiele bis einschließlich 22. April 2020 ausgesetzt. Ziel ist, den Spielbetrieb am 23. April wieder aufzunehmen, um die Saison nach Möglichkeit zu beenden. Die ausgesetzten Spieltage sollen im Mai nachgeholt werden.

Behalten meine Tickets bei einer Spielverlegung ihre Gültigkeit?
Ja, alle bereits erworbenen Tickets behalten weiterhin Ihre Gültigkeit und berechtigen zu einem Besuch des jeweiligen Spiels am neuen Spieltermin.

Kann ich mein Ticket bereits jetzt zurückgeben?
Nein, eine Rückgabe von Tickets und demzufolge die Erstattung des Ticketpreis (exkl. Onlinegebühr und Versandkosten) wird erst nach Bekanntgabe des neuen Spieltermins geprüft. Hierbei erhalten Sie von uns weitere Informationen zum Prozess der Rückabwicklung.

Ich kann am neuen Termin das Spiel nicht besuchen.
Unter Vorlage des originalen Tickets ist eine Rückerstattung des Ticketpreis (exkl. Onlinegebühr und Versandkosten) möglich. Über den Prozess der Rückabwicklung informieren wir Sie nach Bekanntgabe des neuen Spieltermins.

Kann ich mit meinem Ticket am ursprünglichen Spieltag mit dem ÖPNV (Zone 110) fahren?
Nein, das Ticket berechtigt an dem ursprünglichen Spieltermin nicht für die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Für den neu angesetzten Spieltermin ist das Ticket für die Fahrt im MDV (Zone 110) gültig.

Wie kann ich mich über die aktuelle Situation zu den Heimspielen des SC DHfK Leipzig informieren?
Aktuelle Informationen kommunizieren wir stets auf unserer Homepage sowie den uns zur Verfügung stehenden sozialen Kanälen.

Für die HBL GmbH und alle 36 Klubs stellt diese Entscheidung einen sportlich und wirtschaftlich einzigartigen, massiven und bedrohlichen Einschnitt dar. Dennoch hat sich der gesamte Handball-Profisport zu diesem sehr schwierigen Schritt entschlossen, da die oberste Priorität natürlich die Gesundheit und der Schutz der Bevölkerung sein muss. Die HBL GmbH und ihre Klubs leisten damit ihren Beitrag, die Corona-Epidemie bestmöglich einzudämmen.

Die Aussetzung der Spieltage 28, 29 und 30 gilt in der obersten Spielklasse vorerst bis mindestens einschließlich 22. April diesen Jahres. Ziel ist es, den Spielbetrieb am 23. April wieder aufzunehmen, um die ausgesetzte Saison nach Möglichkeit beenden zu können. Die ausgefallenen Spieltage sollen im Mai nachgeholt werden.

Die Geschäftsführer der Bundesligavereine wollen sich am kommenden Montag zu den neuen Entwicklungen austauschen. Am Dienstag (17.03.) wird der SC DHfK Leipzig auf sämtlichen Vereinskanälen umfassend über das weitere Vorgehen informieren und bittet alle Fans und Sponsoren um Verständnis, dass der Verein bis dahin aufgrund der dynamischen Entwicklung keine Einzelanfragen beantworten kann und der Ticketvorverkauf bis auf weiteres ausgesetzt wurde.

„Wir wurden von der neuen Entwicklung heute etwas überrascht, aber wir begrüßen diesen Schritt, weil er in der aktuell angespannten Situation kurzfristig für Klarheit und Einheitlichkeit in der Liga sorgt. Gleichzeitig wird das Ansteckungsrisiko für allen Beteiligten bis runter zu den Nachwuchsklassen minimiert“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

DHB und Landesverbände setzen Spielbetrieb aus: Keine Spiele für Nachwuchsteams des SC DHfK

Der Deutsche Handballbund hat am heutigen Donnerstag den Spielbetrieb in der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) für den 13. bis 15. März ausgesetzt. Wie mehrere andere Landesverbände hat auch der Handball-Verband Sachsen heute bekannt gegeben, dass am kommenden Wochenende in allen Spielebenen sowie allen Spiel- und Altersklassen keine Spiele ausgetragen werden.

Ebenfalls nicht stattfinden wird das Finale Four Turnier in der B-Jugend um die Mitteldeutsche Meisterschaft, welches am kommenden Sonntag (15.03.) in Leipzig ausgetragen werden sollte. Qualifiziert hatten sich der HSV Apolda 1990, ThSV Eisenach, SC Magdeburg und Gastgeber SC DHfK Leipzig.

Update vom 13.03.: Inzwischen wurde der gesamte Spielbetrieb des deutschen Handballs bis mindestens zum 19. April auf allen Ebenen ausgesetzt! >>> Mehr Infos

Meldung vom 12.03. 14 Uhr:

Coronavirus: Ticketverkauf beim SC DHfK Leipzig vorerst gestoppt

Wie in den meisten anderen Bundesländern hat auch das sächsische Gesundheitsministerium alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern ab dem heutigen Donnerstag untersagt. Der entsprechende Erlass gilt auf unbestimmte Zeit. Davon betroffen sind auch die Heimspiele des SC DHfK Leipzig in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Aufgrund des Veranstaltungsverbots hat der Verein den Ticketvorverkauf für die weiteren Saisonspiele vorerst gestoppt.

Die DHfK-Handballer haben in der aktuellen Saison in der LIQUI MOLY HBL noch vier Heimspiele zu absolvieren. Die kommenden beiden Topspiele gegen den amtierenden Deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt und Tabellenführer THW Kiel sind auf den 26. März und 12. April terminiert. Anschließend ist für den 23. April das Heimspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen und den 7. Mai das Heimspielfinale gegen die MT Melsungen vorgesehen.

Der SC DHfK Leipzig befindet sich derzeit zusammen mit der Handball-Bundesliga GmbH, dem Hallenbetreiber ZSL sowie allen Mitarbeitern und Beteiligten in engem Austausch zu dieser hochbrisanten Angelegenheit. Die Geschäftsführer der Bundesligavereine wollen am kommenden Montag über die Auswirkungen auf die Liga und das weitere Vorgehen beraten.

Im Anschluss wird der SC DHfK Leipzig auf sämtlichen Vereinskanälen umfassend über die Ergebnisse informieren und bittet alle Fans und Sponsoren um Verständnis, dass der Verein bis dahin aufgrund der dynamischen Entwicklung keine Einzelanfragen beantworten kann und der Ticketvorverkauf bis auf weiteres ausgesetzt wurde.

„Die Auswirkung auf die komplette Sport- und Veranstaltungsbranche wird dramatisch. Wir werden selbst ein sehr dickes Fell brauchen, vor allem aber die Unterstützung der Politik und ganz viel Solidarität aller Beteiligten. Trotz der existenzbedrohenden Lage steht aktuell für uns der Schutz der Risikopatienten und somit die Eindämmung der Virusausbreitung an oberster Stelle. Wir werden unser Möglichstes tun, dafür Sorge zu tragen und verweisen in enger Abstimmung mit unserer medizinischen Abteilung auf die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts im Umgang mit dem Coronavirus“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

Zu den Einschätzungen des Robert Koch-Instituts: www.rki.de

>>> Radio-Beitrag auf MDR AKTUELL

Erstellt von JW
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