Am achten Spieltag der Jugendbundesliga B Vorrunde 3 empfing die U17-Auswahl des SC DHfK Leipzig ihren direkten Tabellennachbarn, die NSG EHV/ Nickelhütte/ BUTEO, zu einem spannungsgeladenen Duell in der Kleinen Arena. Für die jungen Leipziger, die vor der Partie den dritten Tabellenrang bekleideten, trennten lediglich zwei Zähler vom viertplatzierten Kontrahenten. Nach der jüngst erlittenen Niederlage gegen Spitzenreiter SC Magdeburg (25:33) setzte sich die Mannschaft zum Ziel, an den überzeugenden Auswärtssieg gegen Aue (47:34) anzuknüpfen. Dieses Vorhaben setzten die Grün-Weißen eindrucksvoll um: In der Samstagsbegegnung sicherten sie sich einen klaren 42:32-Erfolg und festigten damit ihren Platz im oberen Drittel der Liga.
SC DHfK Leipzig- NSG EHV/ Nickelhütte/ BUTEO 42: 32 (21:14)
Mit schnellen Tempogegenstößen bauen sie den Vorsprung aus
Vor 108 Zuschauern starten die Leipziger mit einer 5:1-Deckung, um die Angriffe der Gegner zu stören und Fehler zu provozieren. Direkt aus dem Freiwurf verwandelt Christopher Toth den ersten Treffer für den SC DHfK Leipzig im Spiel. Im Überzahlspiel holen die Leipziger die Führung mit einem Tor vom Kreis durch Zacharias Eichler (3:2/4.). Die Leipziger zwingen die Auer ins Zeitspiel, da sie eine starke Abwehrarbeit und einen guten Rückzug liefern, was ihnen die Möglichkeit bringt, auf 9:4 in der 10. Minute zu erhöhen. Die Leipziger können die technischen Fehler und Ballverluste der Gegner nutzen und zum schnellen Tempogegenstoß ansetzen, sodass Till Stricker zum 11:15 trifft. Ab der 13. Minute folgt ein 3:0-Lauf über Emil Wagawa, der drei Angriffe in Reihe verwandelt (14:6). Daniel Guretzky kann den Siebenmeter der Gegner in der 23. Minute parieren. Die Auer verkürzen mit einem 0:3-Lauf, da auch ihr Torwart ins Spiel findet (19:13/28.). Mit einem Stand von 21:14 gehen die Mannschaften in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel bleibt es ein konstantes Kräftemessen, wobei die Leipziger immer wieder das Tempo suchen und das Spiel über die erste oder zweite Welle entscheiden wollen. Besonders über die Außenposition können sich die Leipziger ihre Chancen herausarbeiten (27:20/38.). Das Anspiel an den Kreis funktioniert, und Zacharias Eichler verwandelt zum 29:21 in der 40. Minute. Franz Hamperl durchbricht die Abwehrreihe der Auer und trifft zum 31:22 (41.). Auch im Unterzahlspiel ab der 47. Minute lassen sich die Leipziger den Sieg nicht mehr nehmen und behalten eine 8-Tore-Führung bei. Das 40. Tor netzt Oscar Högl in der 57. Minute ein. Die Leipziger gewinnen verdient, holen sich die zwei Punkte und festigen ihren 3. Tabellenplatz. Bester DHfK-Schütze ist mit 9 Treffern Christopher Toth.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Sonntag, Guretzky;
Eichler 4, Schneider 2/1, Kairis 1, Wagawa 8, Schramm, Toth 9, Hamperl 5, Stricker 7, Weber 1, Högl 5, Viehmann
Siebenmeter: 1/1 : 2/4
Strafminuten: 4 : 4
Das Heimspiel gegen die Füchse Berlin Reinickendorf II war für die U23 des SC DHfK Leipzig von vornherein das härteste Los der Saison. Am Freitagabend trafen die jungen Leipziger, die in der 3. Liga Staffel Nord-Ost noch auf die ersten Punkte warteten (16. Platz, 0:22 Punkte), auf den souveränen Tabellenführer (24:2 Punkte). Die Füchse hatten ihre Dominanz zuletzt mit einem deutlichen 37:27-Sieg gegen HG Hamburg-Barmbek eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Für die Mannschaft aus Leipzig, die im Duell mit EHV Aue bereits offensive Akzente setzen konnte (32:38-Niederlage), bot das Aufeinandertreffen in der Sporthalle Sportoberschule Leipzig eine große Gelegenheit. Es ging darum, vor heimischem Publikum eine engagierte Leistung abzurufen und zu zeigen, welche sportliche Entwicklung die Mannschaft in den letzten Wochen genommen hatte.
SC DHfK Leipzig - Füchse Berlin Reinickendorf II 29:35 (17:19)
Das Spiel startet mit einem Hüftwurf von Ben Kremen in der 1. Minute zum 1:1. Mit einem starken Wurf aus dem Rückraum von Franz Häcker bringt er den SC DHfK Leipzig in Führung (4:3/5.). In der 9. Minute können sich die Füchse mit 3 Toren absetzen (5:8). Das Anspiel an den Kreis wird zum Treffer von Nils Zimmermann und er stellt auf 6:8 in der 11. Minute. Durch einen Lattentreffer bleibt der Siebenmeter von den Gästen aus, doch die Berliner starten einen 0:4-Lauf (7:13/20.). Bis zur 28. Minute verkürzen die Leipziger auf 2 Tore, doch die Leipziger werden gestoppt durch die Disqualifizierung von Nick Volmert.
Vor der Halbzeitpause verwandelt Franz Häcker den Freiwurf zum 15:17.Durch einen 0:3-Lauf ziehen die Berliner mit 5 Toren weg, sodass es 15:20 steht. Durch mehrere Paraden von Daniel Guretzky behalten die Leipziger die Chance, im Spiel zu bestehen. Mit einem Treffer in der 52. Minute reiht sich Janne Pietrusky in die Torschützenliste ein (25:31/52.), sowie Albert Faske in der 59. Minute (29:35). Bester DHfK-Schütze ist mit 9 verwandelten Treffern Franz Häcker
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Guretzky, Huber, Potschies;
Faske 1, Volmert, Häcker 9/1, Klecar 5, Illge 1, Zimmermann 5, Kremen 3, Brix, Voß 2, Schmuck, Pietrusky 1, Börner 1, Kramm 1
Siebenmeter: 1/1 : 3/5
Strafminuten: 6 : 4
Unser junges Team muss derzeit viele Reisekilometer durch Sachsen absolvieren. Dabei waren im jetzigen November die ganz schweren Spiele gegen die Mannschaften aus der Tabellenspitze dabei. Mit dem HSV Dresden stellte sich die nächste schwere Auswärtshürde in unseren Weg. Wir starteten nur recht zögerlich in das wichtige Spiel. Probleme im 1-1 Verhalten in der Abwehr und einige Passfehler im Angriff ergaben gute Tormöglichkeiten für den Gastgeber. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnten wir uns etwas von den Dresdenern absetzen und gingen mit einem 4 Tore Plus in die Pause. Auch die gesamte zweite Halbzeit blieb es beim knappen Spielabstand. Wiederum zu viele Fehlwürfe in besten Positionen verhinderten eine vorzeitige Spielentscheidung für uns. Mit viel Einsatz in der Schlussphase gewannen wir auch dieses wichtige Spiel im Kampf um die Spitzenplätze. Am kommenden Wochenende fahren wir nach Hoyerswerda und wollen dort unseren derzeitigen Platz in der Tabelle verteidigen.
HSV Dresden – SC DHfK U 14 26 : 29 (13: 17)
Unser Team in Dresden:
Dresler 3 P.=23%; Wilke; Kraatz 6 P.=32%/1;
Auerbach 2/0; Loest 9/2; Knoll 0/1; Schirmer; Thorn 5/0; Trautzsch 2/2; Warschun 3/1; Weber 2/1, Reuter 5/2; Kolonko 1/2
Für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II stand am Sonntag (23. November) in der Staffel Nord-Ost das Heimspiel gegen EHV Aue auf dem Programm. Momentan sind die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht nach zehn Partien ohne Punktgewinn Tabellenletzter der Sechzehnerstaffel - und der Gegner aus dem Erzgebirge von Coach Uwe Jungandreas steht auf Rang vier mit 15:9 Punkten. Angesichts dieser Konstellation war klar erkennbar, dass für die Grün-Weißen als Außenseiter eine schwere Prüfung zu erwarten ist. In einem fairen Duell vor 250 Fans in der kleinen Arena-Halle wurden von den Kontrahenten über weite Strecken ebenbürtige Leistungen geboten. Dennoch konnten die cleveren EHV-Männer ihre Favoritenrolle mit einem 32:38 (17:21) – Auswärtssieg klar bestätigen. Die beiden Teams haben in der Vorsaison keine Punktkämpfe gegeneinander ausgetragen, weil der EHV in der Staffel Süd eingegliedert war – und dort als Fünfter (35:25 Punkte) ins Ziel kam. DHfK II hatte als Achter (29:31) der Nord-Ost-Staffel die Spielzeit 2024/25 beendet.
SC DHfK Leipzig - EHV Aue 32:38 (17:21)
Beim aktuellen Sachsenderby am 23. November gelang den Hausherren ein 3:0- Blitzstart, der über 6:4 (7. Minute) bis zum 7:7 (10.) für Hoffnungen auf die Trendwende sorgte. Die Gäste brauchten nur acht Minuten, um mit ihrer 9:12 -Führung das Duell zu kippen. Das junge DHfK-Team ließ sich nicht weiter abschütteln, sondern verkürzte über 14:15 und 17:18 (29.), kassierte aber noch drei Treffer – und ging mit einem 17:21-Rückstand in die Pause.
Nach Wiederanpfiff blieb zunächst die Differenz unverändert (21:25/38.) – wurde danach sogar auf 26:28 (49.) verkürzt - damit war auch Zählbares noch in greifbarer Nähe. Doch die Gäste hatten sofort Antworten parat, denn sie setzten sich mit einem 4:0-Lauf auf 26:32 (51.) ab. Mit diesem Sechs-Tore-Vorsprung war die Partie vorzeitig entschieden - und auch die elfte Saisonniederlage der Leipziger besiegelt. Bester DHfK-Schütze war erneut Franz Häcker mit elf Treffern.
Horst Hampe
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Huber, Guretzky;
Pietrusky 1, Volmert 2, Zimmermann 4, Kremen 5, Häcker 11/3, Brix, Schmuck, Busch 3, Klecar 3, Faske 2, Voß 1, Illge, Börner, Kramm
Siebenmeter: 3/4 : 2/3
Strafminuten: 2 : 4
Am Samstag, dem 22. November 2025, trat die U19-Mannschaft des SC DHfK Leipzig in der A-Jugend-Bundesliga auswärts in der Edgar-Meschkat-Halle in Altenholz-Stift gegen den THW Kiel an. Die Leipziger reisten als Tabellenfünfter (8:6 Punkte) an und hatten mit dem souveränen 40:25-Sieg gegen den HC Empor Rostock im Rücken eine starke offensive Form bewiesen. Die Herausforderung war immens, da der THW Kiel (11:3 Punkte) den dritten Tabellenplatz belegte und seine Klasse zuletzt mit einem 34:34-Unentschieden gegen den Spitzenreiter Füchse Berlin untermauert hatte. Die Begegnung diente der U19 als entscheidender Härtetest, um ihren sportlichen Status gegen ein Top-Team der Liga zu validieren.
Der Trainer der U19, Thomas Kölblin, merkte vor der Partie an, dass er aktuell sehr zufrieden mit der Mannschaft sei. In dem vergangenen Spiel gegen den VfL Horneburg hatten sie bewiesen, dass sie den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen und gegen den HC Empor Rostock, dass sie, wenn es gut läuft, auch einmal im Duell dominieren können. Beide Spiele haben dem Team Selbstvertrauen für die Partie gegen den THW Kiel gegeben. Das Aufeinandertreffen ist wegweisend, geht es doch um den Anschluss an die Top 4 und die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft.
THW Kiel - SC DHfK Leipzig 38:38 (18:17)
Vor 123 Zuschauern zeigten die Leipziger von Beginn an, dass sie in der Außenseiterrolle nicht zu unterschätzen sind. Es ist Felix Illge, der in der 1. Minute zum 1:2 einnetzt. Bis zur 5. Minute kann sich der SC DHfK Leipzig einen Vorsprung von 3 Toren herausarbeiten (2:5). Die Führung halten sie, bis den Kielern in der 16. Minute ein 3:0-Lauf gelingt und Jens Cremer den Anschlusstreffer landet (9:10). Erneut können sich die Gäste absetzen, so verwandelt Marco Schmuck seinen Siebenmeter in der 23. Minute zum 12:15. Doch die Gastgeber übernehmen nach dem Ausgleich in der 25. Minute zum 15:15. Zur Halbzeitpause trennt die Mannschaften nur ein Tor, das Spiel bleibt weiter ohne klare Dominanz eines Teams.
Die zweite Halbzeit startet für die Kieler mit einem Vorteil: Die Leipziger müssen ab der 32. Minute in Unterzahl spielen, was die Gastgeber ausnutzen und auf 23:19 stellen. In der 40. Minute beträgt der Vorsprung der Kieler 7 Tore. Allerdings finden die Leipziger ihre Chancen und Franz Stolle verkürzt in der 42. Minute auf 28:23. Die Grün-Weißen können besonders ab der 49. Minute noch einmal aufdrehen, ihnen gelingt ein 0:3-Lauf, der sie zum Anschlusstreffer führt (31:30). Doch das Spiel wirkt entschieden, Marco Schmuck verwirft seinen Siebenmeter und die Kieler treffen zum 36:33. In vier Minuten 3 Tore zum Unentschieden ist eine Aufgabe, die die Leipziger angenommen haben, und sie erreichen das Unentschieden durch einen erneuten 0:3-Lauf. In der 59. Minute und 54 Sekunden verwandelt Rune Magnus Klecar zum 38:38 und die Leipziger holen einen Punkt in Kiel.
Trainerstimme Thomas Kölblin
Das ist ganz klar ein gewonnener Punkt, lagen wir doch fast 40 Minuten zurück. Der Mannschaft muss ich hoch anrechnen, dass sie 60 Minuten lang gekämpft hat. In den ersten 20 Minuten haben sie mit guten Kreuzbewegungen, klaren Isolationen und vor allem kompakter Abwehr auch gegen die Schützen gearbeitet. Das haben sie dann fast 30 Minuten ein bisschen vermissen lassen und dann mit der Umstellung auf eine offensivere Abwehr kam das aggressive und konsequentere Decken zurück. Dadurch konnten sie viele Ballgewinne generieren und dadurch haben wir auch das Unentschieden und den Punkt geholt.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Thiele, Potschies;
Faske 1, Häfner, Grelich, Klecar 11, Greiner 1, Illge 2, Sandeck 1, Schneider, Stolle 3, Schmuck 12/6, Grunow, Busch 5, Schäfer, Kramm 2
Siebenmeter: 3/3: 6/8
Strafminuten: 10 : 4
Nach zwei Wochen mit hoher Belastung durch Auswahlmaßnahmen vom HVS musste unser Team zum schweren Rückspiel nach Radeberg. Im Spitzenspiel Tabellenzweiter gegen den Dritten ging es um eine gute Ausgangsposition im weiteren Kampf um die Medaillenränge in der Regionalliga MJC. Leider müssen wir weiterhin auf den verletzten Cornelius verzichten, wir wünschen ihm eine schnelle Genesung. Insgesamt starteten wir gut in die Partie, gewannen viele Zweikämpfe und konnten so zahlreiche Kontertore
erzielen.
Alle Spieler erreichten bis zur Halbzeitpause ein gutes Niveau und gingen mit einer verdienten 4 Tore Führung in die Pause. Leider vergaßen wir in der Kabine unsere Tugenden, der Gastgeber glich innerhalb von nur 5 Minuten aus. Viele Fehlwürfe und Passfehler, hinzu kam inkonsequentes Abwehrverhalten gegen den Hauptschützen vom Gastgeber, gaben den Radebergern Motivation und Möglichkeiten das gute Spiel doch noch umzubiegen.
Leider bekamen unsere Torhüter die Lieblingswurfecke vom Torjäger der Regionalliga nicht in den Griff, so dass die Partie bis zum Schluss mehr als spannend blieb. Kämpferisch steigerte sich unser Team im Verlauf der Schlussphase. Wir mussten häufig in Unterzahl spielen und dadurch kam der Gegner zu schnellen Abschlüssen im Zentrum der Abwehr. Die Gastgeber verwarfen in der letzten Minute ihren Strafwurf und damit die Ausgleichmöglichkeit und wir erzielten noch ein Tor zum knappen Auswärtssieg.
Radeberger SV – SC DHfK U14 30 : 32 (15:19)
Unser Team:
Kraatz 8 P=28%; Dresler 1P.=14 %;
Auerbach 5/1, Loest 7/3; Knoll 4/0; Richter; Schirmer 1/1;
Thorn 4/0; Trautzsch; Warschun 4/4; Weber 1/1, Reuter 3/4; Kolonko 3/2
Nach einer ausgeglichen Anfangsphase (9:10) konnten wir uns mit einem 6:0-Lauf absetzen und sind in die Pause mit einem Ergebnis von 13:19 gegangen. In der zweiten Halbzeit konnten wir die Führung noch weiter ausbauen - doch unsere Chancenverwertung, war wie schon im ersten Durchgang, nicht optimal. Insgesamt war es eine gute Teamleistung mit starken Paraden unserer beiden Torhüter. Wir gewannen unser Auswärtsspiel beim HBV Jena 90 II mit einem Endergebnis von 27:35. Zu diesem Sieg hat auch unsere lautstarke Tribüne beigetragen!
HBV Jena 90 II vs. SC DHfK Leipzig 27:35 (13:19)
Unser Team:
Rietdorf, Wilke;
Bube, Harders, Kairis, Hebrack, Pörisch, Kowolik, Schramm, Weißig
Die U19 des SC DHfK Leipzig bestätigte am Sonntag, den 16. November 2025, ihre starke Form in der A-Jugend-Bundesliga. In der Kleinen Arena empfing das Team den HC Empor Rostock und nutzte das gestärkte Selbstvertrauen aus dem jüngsten 39:28-Sieg gegen Horneburg. Die Grün-Weißen standen mit 6:6 Punkten auf dem 5. Platz und zielten auf einen Sieg, um in der Tabelle ihren Platz zu sichern. Gegen die Rostocker (8. Platz), die zuvor eine knappe Niederlage gegen Kiel einsteckten, zeigten die Leipziger eine konzentrierte Leistung. Die U19 gewann die Partie souverän und sicherte die zwei Punktt, wodurch sie nur einer zum 4. Platzierten dem TSV Burgdorf trennt.
SC DHfK Leipzig- HC Empor Rostock 40:25 (17:12)
Leipzig landet 7 Treffer innerhalb von 6. Minuten
Das Spiel ist anfangs geprägt von Schnelligkeit. Rune Magnus Klecar beantwortet den Gegentreffer in der 2. Minute direkt. (2:1) Vor 102 Zuschauern sind es jedoch die Rostocker, die die Führung übernehmen, nachdem der Pass zum Außen nicht ankommt. (2:3/4.) Felix Illge zieht in der 4. Minute nicht nur einen Siebenmeter, den er verwandelt, sondern auch eine Zwei-Minuten-Strafe. (3:3) Nach einem Stürmerfoul der Gäste folgt ein Schlagwurf von Bela Schäfer und der erneute Ausgleich (5:5). In der 12. Minute kommt es zur dritten Parade des Rostocker Torwarts im Siebenmeter-Duell, doch die Leipziger schaffen es, trotzdem dranzubleiben, unter anderem durch einen starken Ballgewinn von Albert Sandeck. (7:6/14.) Die Leipziger werden von der Abwehr festgemacht, und beide Mannschaften haben es schwerer, Lösungen in der Offensive zu finden, wodurch auf beiden Seiten Hektik entsteht. Doch die Leipziger können das Überzahlspiel nutzen und stellen auf 11:8. In der 24. Minute wird der Ball erneut abgefangen, und Felix Illge kann im schnellen Gegenstoß zum 12:9 einnetzen. Durch Mads Grunow vergrößert sich der Vorsprung auf 4 Tore, und Jeron Busch trifft in letzter Sekunde ins leere Tor zum Halbzeitstand von 17:12.
Nach dem Seitenwechsel dominierte Leipzig und setzte sich mit einem 7:0-Lauf ab (24:13/36.). Die Rostocker hatten mit Lattentreffern und Paraden von Janne Potschies zu kämpfen, so gelang ihm die Doppelparade in der 40. Minute. Die Leipziger schafften es, die Gäste ins Zeitspiel zu zwingen und mit guten Stopfouls deren Angriff zu unterbrechen. Albert Sandeck stellte auf 30:17, und Pelle Schneider erhöhte in der 57. Minute auf 40:24. Die Leipziger gewannen, da sie die technischen Fehler der Rostocker gut bestrafen konnten und Lösungen im Angriff gefunden haben.
Trainerstimme Thomas Kölblin
Wir sind ein bisschen schlecht reingekommen, da wir die Chancenverwertung nicht ganz genutzt haben. Wir haben drei, vier freie Würfe und drei Siebenmeter verworfen. Doch wir haben bis zur Halbzeit nur 12 Gegentore bekommen und am Schluss nur 25 Gegentreffer erhalten. Von dem her haben wir einen Achtungserfolg vor dem wichtigen Spiel gegen Kiel erzielt. Wir haben noch mal gezeigt, dass wir 60 Minuten voll Gas geben können und daher haben wir jetzt sehr viel Selbstvertrauen für Kiel getankt. Ich kann sehr zufrieden sein mit dem Sieg.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Potschies, Thiele, Hillgruber;
Faske 3, Häfner, Greilich, Klecar 8, Greiner 1, Illge 4/2, Sandeck 8, Schneider 5, Stolle, Grunow 6/4, Busch 1, Schäfer 2, Kramm 2
Siebenmeter: 6/9 : 3/3
Strafminuten: 2 : 8
DHK Flensborg - SC DHfK Leipzig III 37:31 (16:16)
Nach zwei Wochen Punktspielpause mussten die Drittliga-Handballer des SC DHfK II am Sonnabend (15. November) in der Staffel Nord-Ost zum Kellerduell beim DHK Flensborg in Schleswig-Holstein antreten. Die Gastgeber stehen auf dem 15. Tabellenplatz (5:17 Punkte) - und die Leipziger sind nach neun Partien (0:18 Punkte) Schlusslicht der Sechzehnerstaffel. Die Mannschaften kennen sich aus zwei Begegnungen der Vorsaison. Dabei unterlagen sie jeweils im Auswärtsspiel, beide haben aber ihren Heimauftritt gewonnen. Die Spielzeit 2024/25 wurde von den Sachsen als Achter (29:31 Punkte) – und vom Dänischen-Handball-Klub (DHK) auf dem zehnten Tabellenplatz (25:35) beendet. Beim ersten Kräftemessen der Kontrahenten in der Saison 2025/26 haben die Norddeutschen vor 279 Fans in der Idraetshalle Flensborg einen 37:31 (16:16) – Heimsieg eingefahren. Obwohl die Grün-Weißen mit willensstarker Gegenwehr
über 23:23 (45. Minute) sowie bis zum 26:25 (50.) Paroli bieten konnten, wurden sie erst im Finish bezwungen. Damit hat das neuformierte junge Leipziger Team von Trainer Matthias Albrecht nach zehn Auftritten das erste Saisondrittel ohne Punktgewinn abgeschlossen.
Die Hausherren hatten mit 5:2 (8.Minute) und 9:4 (14.) eine starke Startphase. Doch die Gäste blieben davon unbeeindruckt, denn sie erzielten über 11:9 mit 12:12 (22.) den Ausgleich, der bis zur Halbzeitpause (16:16) gesichert wurde.
Nach dem Seitenwechsel gingen die Leipziger mit stabiler 5:1-Abwehrformation und Glanzparaden von Keeper Daniel Guretzky mit 21:18 sowie 22:19 (40.) in Front. Damit keimten erste Hoffnungen, weil Zählbares in greifbarer Nähe erreichbar erschien. Doch die körperlich starken DHK-Männer stellten mit 23:23 (45.) den Gleichstand wieder her - und übernahmen die Führung 29:25 (53.). Dieser Vorsprung sicherte im Endkampf den Heimsieg der Gastgeber (34:30/59.) - die in den letzten 77 Sekunden noch mit einem 3:1-Lauf nachlegten. Bester DHfK-Schütze war Franz Häcker mit neun Treffern.
Horst Hampe
Trainerstimme Matthias Albrecht:
"Wir sind nicht ganz so gut ins Spiel gestartet und lagen schnell hinten, aber wir haben uns dann gut gefangen und kämpfen uns stark ran. In der 14. Minute verletzt sich Caspar Gauer, wodurch er nicht mehr spielen kann. Aber spielen trotzdem weiter sehr gut, steht es bis zur Pause 16:16. Wir kommen gut aus der Pause raus, da wir auch stark verteidigen, Ballgewinne haben und die Lösungen im Angriff finden. Wir führen mit drei Toren und dann ist leider das Problem, dass ein Knick reinkommt, wo Flensburg 7:6 umstellt, was wir dann nicht mehr so leicht bewältigen können."
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Guretzky, Huber;
Voß 1, Volmert 7, Zimmermann 1, Kremen 5, Gauer, Brix 5, Häcker 9//1, Klecar 2, Faske, Busch 1, Pietrusky, Häfner, Kramm,
Börner
Siebenmeter: 2/4: 1/1
Strafminuten: 6 : 8
Am Freitagabend, dem 14. November, um 18:30 Uhr, stand für die U17 des SC DHfK Leipzig in der Kleinen Arena ein echtes Spitzenspiel an. Im Rahmen der B-Jugend-Bundesliga Vorrunde 3 empfingen die drittplatzierten Leipziger den verlustpunktfreien Tabellenführer SC Magdeburg. Nach der knappen 29:30-Niederlage gegen den MTV Braunschweig galt der DHfK als Außenseiter. Die Aufgabe war klar: Die technischen Fehler minimieren und die starken Phasen der Vorwoche herausarbeiten, um gegen die ungeschlagenen Magdeburger (die zuletzt Dessau 29:36 bezwangen) bestehen zu können. Den Leipzigern gelang es nicht den Magdeburgern die erste Niederlage zu bringen, verloren sie mit einem Endergebnis von 25:33.
SC DHfK Leipzig - SC Magdeburg 25:33 (13:18)
Die Aufholjagden um die Führung
Vor 197 Zuschauern beginnen die Leipziger mit einer 3:2-Deckung, um Fehler der Gegner zu provozieren. Ein folgender Schrittfehler der Magdeburger und die Leipziger können im Tempogegenstoß auf 2:0 stellen. Die Gäste sind gezwungen, in der 4. Minute schon ihre erste Auszeit zu nehmen, was sich jedoch als Vorteil herausstellt, da sie innerhalb von zwei Minuten vier Treffer landen und die Führung übernehmen (3:5/7.). Dem Torhüter der Magdeburger gelingen zwei Paraden in Folge, wodurch sich der Vorsprung erhöht (4:7/8.). Ab der 12. Minute müssen die Leipziger in Unterzahl agieren, doch Till Stricker netzt zum 8:10 ein. In der 21. Minute verwirft Karl Luis Viehmann den Siebenmeter, doch Christopher Toth bekommt den Ball im Nachfassen und trifft zum 9:13. Durch einen Schlagwurf aus der Distanz stellt Karl Luis Viehmann auf 12:16, allerdings bleibt die Führung bei den Magdeburgern.
In der zweiten Hälfte sind es die Magdeburger, die das Spiel bestimmen. Sie können das Überzahlspiel nutzen und mit einem 0:3-Lauf auf 14:23 in der 35. Minute stellen. Doch die Leipziger, die durch Krankheitsfälle nicht auf den gesamten Kader der U17 zurückgreifen können, kämpfen weiter um den Anschluss im Spiel. Mit einer offensiveren Deckungsweise versuchen sie im Überzahlspiel, die Magdeburger zu Ballverlusten zu bringen. Die herausgearbeiteten Chancen können sie zum Teil jedoch nicht nutzen, aufgrund von technischen Fehlern oder guten Paraden des Magdeburger Torwartes. In der 41. Minute trifft Kajus Kairis zum 17:25. Er und Theodor Schramm aus der C-Jugend sind zur Verstärkung der Mannschaft da. In der 44. Minute kommt es zur Doppelparade von Michael Guretzky, wodurch Christopher Toth im Gegenstoß zum 20:25 verwandelt. Die Leipziger verkürzen durch Till Stricker noch einmal auf 22:27, doch die Magdeburger behalten die Oberhand und siegen mit 25:33. Bester DHfK-Schütze ist mit acht verwandelten Treffern Karl Luis Viehmann.
Aufstellung SC DHfK Leipzig
Sonntag, Guretzky;
Denk, Eichler 2, Schneider, Kairis 1, Wagawa 2, Schramm, Toth 6, Hamperl, Stricker 6, Weber, Högl, Viehmann 8, Bube
Siebenmeter: 4/5 : 0/2
Strafminuten: 12 : 12