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Die U23 bestreitet ihr nächstes Auswärtsspiel, in dem die Leipziger auf Revanche setzen. Dabei treffen sie auf den Tabellenelften der 3. Liga Staffel Nord-Ost. Die Hamburg-Barmbek konnten im Hinspiel die zwei Punkte für sich verbuchen, nachdem sie sich bis zur 46. Minute einen 10-Tore-Vorsprung aufbauten. Allerdings gelang es dem DHfK-Nachwuchs, sich ein 34:37 kurz vor Abpfiff noch zu erkämpfen. Damit stehen die Chancen für den Ausgang der Partie an diesem Samstag um 18:30 Uhr offen.

Nachdem die Gastgeber zweimal in Folge auswärts erfolglos blieben, setzen sie nun auf den Heimvorteil in der Sporthalle des Margaretha-Rothe-Gymnasiums. So mussten sie gegen den TSV Altenholz und den HC Empor Rostock jeweils eine Niederlage hinnehmen. Die Grün-Weißen hatten zuletzt ebenfalls gegen den HC Empor Rostock verloren, da diese über die gesamte Spielzeit eine konstantere Leistung auf die Platte brachten. Doch auch die Leipziger bewiesen, dass sie ihre Stärken durchsetzen können, wie beim Sieg gegen die Sportfreunde Söhre. Das Heimspiel gewannen sie mit 34:30.

Das Spiel könnt ihr verfolgen im Livestream auf Sporteurope.tv oder im Liveticker, den ihr auf unserer Website unter dem Reiter Vereinsergebnisse findet. Der Anpfiff der Partie ist um 18:30 Uhr.

Wer wird als Sieger hervorgehen?

Der Magier bleibt an Bord! Dean Bombač wird auch in der kommenden Saison auf der Spielmacherposition des SC DHfK Leipzig die Fäden ziehen. Der 37-jährige Denker und Lenker hat einen Vertrag für die erste und zweite Liga bis 2027 unterschrieben. Diese großartige Nachricht wurde am Donnerstagabend unmittelbar vor Anwurf gegen FRISCH AUF! Göppingen in der ARENA verkündet und sollte für zusätzliche Euphorie auf der Platte und den Rängen sorgen. Doch ein überragender Marcel Schiller (16 Tore) wurde zum Spielverderber. Zudem sorgte die mangelhafte Chancenverwertung dafür, dass den Leipzigern ein Happy End ausblieb und das Heimspiel mit 29:34 (16:18) verloren ging.

Nach zweieinhalb Minuten ließ Dean Bombač zum ersten Mal in diesem Match seine außergewöhnliche Klasse aufblitzen, als er Luka Rogan mit einem Zauberpass völlig freispielte. Ein ehemaliger Leipziger stand allerdings im Weg, denn Kristian Sæverås entschärfte die Großchance. Göppingen lag dadurch nach drei Minuten mit 1:2 vorn. Jedoch traf Dean Bombač postwendend selbst zum Ausgleich, dann bediente er Kapitän Lukas Binder, der zur 4:2-Führung für den SC DHfK traf. Die Anfangsphase verlief wirklich vielversprechend.

Nach etwas mehr als zehn Minuten machte sich Lucas Krzikalla auf den Weg zur nächsten Zwei-Tore-Führung. Bei seinem Wurf erwischte er aber Göppingen-Keeper Julian Buchele im Gesicht und kassierte dafür eine Zeitstrafe. Prompt traf Marcel Schiller zum 5:5, 6:6 und 6:7 für die Gäste aus Göppingen. In der 20. Spielminute konnte Lukas Binder zwar noch einmal zurückschlagen und den SC DHfK mit 9:8 in Führung werfen, doch es sollte die letzte grün-weiße Führung in diesem Match sein. Die Marcel-Schiller-Show ging nämlich munter weiter: Unglaubliche zwölf Treffer gelangen dem ehemaligen Nationalspieler allein in der ersten Halbzeit. Mit 16:18 ging es in die Pause – noch war alles möglich.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte Leipzig zunächst nicht weiter verkürzen, denn die Chancenverwertung wurde nun immer mehr zum Problem. Staffan Peter, Blær Hinriksson und Dean Bombač konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. Doch den Göppingern erging es in dieser Phase nicht viel besser, denn die Leipziger Deckung stand nun ziemlich sattelfest. Lucas Krzikalla verkürzte auf 19:21, Lukas Binder stellte den 20:21-Anschluss her und Luka Rogan traf sehenswert per Heber zum vielumjubelten 21:21-Ausgleich. 20 Minuten vor Schluss war der SC DHfK wieder auf Kurs!

Leider vergab Staffan Peter wenig später einen Siebenmeter und Göppingen zog schnell wieder auf drei Tore davon (21:24). Mit seinem achten Siebenmetertreffer erhöhte Marcel Schiller auf 25:29. Leipzig ließ nichts unversucht, aber Luka Rogan verfehlte knapp das leere Tor, William Bogojevic setzte den Ball am Kasten vorbei und Lukas Binder ließ sich auf der Außenposition von Franko Lastro veräppeln. Mit 8:17 Paraden hatten die Leipziger zudem auf der Torhüterposition klar das Nachsehen. Und selbst als Domenico Ebner noch einmal eine starke Parade auspackte, landete der entscheidende Abpraller wieder bei Göppingen und machte die Aktion zunichte. Als Franz Semper fünf Minuten vor Schluss zum 28:30 traf, keimte zwar noch einmal Hoffnung auf, doch die Göppinger verwalteten ihren Vorsprung in den letzten Minuten routiniert.

Damit verpasst Leipzig die große Chance, auf einen Nichtabstiegsplatz zu springen. Doch schon in einer Woche gegen Gummersbach gibt es zu Hause die nächste Gelegenheit.

Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Wir haben die schlechtere Bilanz als Göppingen. Ich kann aber meinem Team außer dieser Tatsache wirklich nicht viel vorwerfen. Wir holen uns gute, sehr gute Chancen. Wir sind in der ersten Halbzeit nicht zufrieden mit der Verteidigung, kriegen das in der zweiten Halbzeit überragend hin, aber machen dann eben die Bälle nicht rein. Zehn Meter klare Chancen und was auch immer. Das ist typisch für eine Mannschaft, die da unten steht, so wie wir jetzt. Aber heute sind wir natürlich enttäuscht. Das ist klar, heute tut es weh. Es war absolut möglich, dieses Spiel zu gewinnen. Das haben wir nicht geschafft, weil Göppingen genau diese Stärke hat, die eine Mannschaft eben hat, die von den letzten sechs Spielen fünf gewonnen hat. Die bleiben dann locker beziehungsweise kämpfen da, wo sie kämpfen können, und sind dann eben vor dem Tor abgezockter als wir gewesen.“

Benjamin Matschke (Trainer FRISCH AUF! Göppingen):

„Wir haben mit Marcel Schiller einen herausragenden Spieler auf Linksaußen gehabt. Dazu kommt ein klares Plus im Torhüterbereich von fast zehn Paraden Unterschied. Ich glaube, Leipzig hat in der zweiten Halbzeit die Chance verpasst, selbst in Führung zu gehen. Sie haben ein wahnsinnig gutes Tempospiel gezeigt, genau davor hatten wir gewarnt. Aber dann hat Leipzig ihre freien Würfe nicht genutzt und klare Chancen liegen gelassen. So bleiben wir im Spiel. Wir kommen aus einem guten Lauf, haben viel Vertrauen – und genau das hilft uns, solche engen Spiele am Ende für uns zu entscheiden.“

SC DHfK Leipzig vs. FRISCH AUF! Göppingen 29:34 (16:18)

Tore SC DHfK Leipzig: Binder 6, Bombač 6, Peter 4, Semper 3, Hinriksson 3, Krzikalla 3, Piroch 2, Bogojevic 1, Rogan 1

Tore FRISCH AUF! Göppingen: Schiller 16, Pregler 5, Sunnefeldt 5, Lastro 3, Neudeck 1, Persson 1, Aström 1, Newel 1

Paraden: Leipzig 8, Göppingen 17
Siebenmeter: Leipzig 6/8, Göppingen 8/10
Zeitstrafen: Leipzig 10 Min., Göppingen 4 Min.
Technische Fehler: Leipzig 8, Göppingen 14

Offizielle Zuschauerzahl: 4.509 Handballfans in der QUARTERBACK Immoblien ARENA

HC Empor Rostock - SC DHfK Leipzig 34:23 (16:10)

Nach dem 34:30-Heimsieg gegen die Sportfreunde Söhre in der Vorwoche mussten die Drittliga-Handballer des SC DHfK II am 4. April (17 Uhr) in der Staffel Nord-Ost beim HC Empor Rostock antreten. Die Leipziger sind Tabellenletzer (6:42 Punkte) und die Ostseestädter belegen nach 24 Spieltagen Platz sechs (34:14) der Sechzehnerstaffel. Obwohl die Norddeutschen auch in der Hinrunde weit vor den Sachsen platziert waren, haben sie im Nachholspiel am 28. Januar in Leipzig nur einen hauchdünnen 33:34-Auswärtssieg geholt. Das junge grün-weiße Team von Trainer Matthias Albrecht hat damit die Stabilisierung ihres Leistungsvermögens bestätigt, denn danach sind im Februar gegen Oranienburg sowie bei der HSG Eider Harde die beiden ersten Saisonsiege gelungen.

Dennoch waren auch am 4. April die Männer des HC Empor die klaren Favoriten: Denn sie haben mit starker Vorstellung gegen die Sachsen einen souveränen 34:23 (16:10) – Heimsieg eingefahren. Vor 1378 Fans beim Premiere-Auftritt in der Hanse-Messe-Halle dominierten die Hausherren schon in der Startphase mit 7:2 (9.Minute) und 10:4 (15.) das Geschehen - und setzten sie sich mit 14:6 (24.) komfortabel ab. Obwohl die Gäste verkürzten, mussten sie mit einem Sechs-Tore-Rückstand in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel brauchten die Norddeutschen nur sechs Minuten, um den Vorsprung zweistellig auf 23:13 zu erhöhen. Nach Ballverlusten und mangelhafter Chancenverwertung waren offenbar die Kraftreserven der Gäste erschöpft, denn sie gerieten sogar mit 30:14 (44.) ins Hintertreffen. Damit stand eine Viertelstunde vor Abpfiff ein deutlicher Erfolg der Rostocker auf der Anzeigetafel. Die Leipziger ließen sich aber nicht weiter abschütteln, sondern sorgten über 32:22 (55.) für Ergebniskosmetik, die allerdings nur noch in der Statistik als bescheidene Korrektur eingeordnet werden kann. Bester DHfK-Schütze war Nick Volmert mit fünf Treffern.

Horst Hampe

Aufstellung SC DHfK Leipzig

Guretzky, Huber;

Guretzky, Huber; Greilich 2/1, Häcker 3, Zimmermann 1, Kremen 2, Volmert 5, Voß, Faske 1, Hollenberg 3, Schmuck 3/1, Pietrusky 1, Börner 1, Brix 1, Illge, Häfner

Siebenmeter: : 0/0 : 2/2

Strafminuten: 8: 10

Nach der Punktspielpause in der Vorwoche stand am 28. März für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II in der Staffel Nord-Ost das Kellerduell gegen die Sportfreunde Söhre von 1947 auf dem Tagesprogramm. Während die Leipziger als Schlusslicht der Sechzehnerstaffel nur zwei Siege holten (4:42 Punkte), belegen die Gäste aus Niedersachsen mit 12:36 Zählern den 14.Tabellenplatz, der am Saisonende 2025/26 ebenso wie die Ränge 15 und 16 den Abstieg aus der 3. Liga besiegeln würde. Die Grün-Weißen von Trainer Matthias Albrecht haben am 24. Spieltag gegen Söhre im Heimspiel mit 34:30 (15:14) ihren dritten Saisonsieg eingefahren. Bis zum letzten Auftritt am 8.Mai müssen die Leipziger noch zwei Heim - und vier Auswärtsspiele bestreiten.

SC DHfK Leipzig gegen Sportfreunde Söhre von 1947 34:30 (15:14)

Angesichts von gegenwärtig acht Punkten Rückstand auf das rettende Ufer (Platz 13) ist zwar rechnerisch der Klassenerhalt noch möglich – erfordert aber dauerhaft stabile Leistungen - und ist natürlich auch von den Ergebnissen der Abstiegskandidaten abhängig. Vor 125 Fans in der kleinen Arena- Halle wurde von den Kontrahenten über die gesamte Spielzeit ein spannendes Kräftemessen auf Augenhöhe geboten. Dabei lagen die Hausherren beim Start mit 4:2 (7. Minute) sowie 7:4 (9.) in Front. Die Gäste erzielten mehrfach den Ausgleich, gingen aber mit einem Tor Rückstand in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang wurden auf beiden Seiten keine vorentscheidende Akzente gesetzt. Obwohl die DHfK-Jungs mit 19:17 (37.) erneut die Führung übernahmen, konnten sie sich nicht weiter absetzen. Sowohl mit 24:24 (45.) als auch beim 28:28 (54.) blieb der Ausgang des Duells völlig offen. Doch in den letzten fünf Minuten bestimmten die Leipziger das Geschehen, denn ihr Keeper Leopold Huber zeigte dauerhaft Glanzparaden – und seine Vorderleute sorgten in der Abwehr und bei der Chancenverwertung für den Heimsieg, der mit 33:29 zwei Minuten vor Abpfiff in trockenen Tüchern war. Beste DHfK-Schützen waren Rune Magnus Klecar (zehn) und Nick Volmert mit acht Treffern.

Horst Hampe

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Huber, Guretzky, Potschies;

Pietrusky,Volmert 8, Kremen 3, Klecar 10, Zimmermann 4/1, Brix, Faske, Häcker 1, Greilich 5/1, Hollenberg 1, Voß 2, Börner, Illge

Siebenmeter: 2/4 : 2/4

Strafminuten: 8 : 4

Im letzten Punktspiel der Saison 25/26 in der Regionalliga Sachsen MJC ging es für unserer Team um den Meistertitel. Der Gastgeber konnte frei aufspielen und hatte sich sehr viel vorgenommen, um es unserem jungen Team sehr schwer zu machen. Wir benötigten den Sieg oder ein Unentschieden für die Meisterschaft und man konnte diese Drucksituation einigen Sportlern von uns
deutlich anmerken. Der harzfreie Wettkampf bereitete uns zusätzliche Probleme, besonders bei den Torwürfen gab es reichlich Ungenauigkeiten. Im Deckungsverhalten fehlte häufig die Konsequenz aller Sportler im Verteidigen der Kreisspieler und den Pässen nach Außen. Mangelhafte Geduld und fehlende Rückwärtsbewegung bei den längeren Angriffen der Gastgeber
führten immer wieder zu vermeidbaren Gegentoren. Auch rutschten unseren Torhütern einige haltbare Bälle durch die Hände. Damit fehlten uns die einfachen Kontertore und wir mussten uns im Positionsangriff abmühen. Hier gelang uns immer wieder das Freispielen der Rechtsaußenposition, wo wir viele Tore erzielten, aber auch noch weitere Treffer durch Pfostenwürfe vergaben.
Die Spannung im Wettkampf blieb bis zum Schlusspfiff hoch, der Gastgeber ging noch einmal in die Manndeckung und in den Schlusssekunden erzielten wir das erlösende Tor für den Auswärtssieg.

Herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel für unsere jahrgangsjunge Mannschaft und einer sehr erfolgreichen Spielserie 2025/26!

SG MoGoNo – SC DHfK U 14 23 : 25 (11:12)

Unser Team:

Wilke 4 P. = 36%; Dresler; Kraatz 4 P. = 20 %;

Auerbach 1/1; Loest 4/5; Märten 4/0; Knoll 2/1; Richter; Schirmer 1/0; Thorn 7/2; Trautzsch 3/3; Warschun 1/1; Weber 1/0; Reuter 1/4

Zum Saisonabschluss der Meisterrunde A reiste die U17 des SC DHfK Leipzig am Sonntag zur SG Narva Berlin. In der Lilli-Henoch-Sporthalle stand für beide Teams weit mehr als nur ein versöhnlicher Saisonausklang auf dem Spiel: Es ging im direkten Duell darum, den letzten Tabellenplatz zu vermeiden. Die Leipziger traten die Reise nach Berlin mit gemischten Gefühlen an, nachdem sie sich am vorangegangenen Wochenende trotz großen Kampfgeistes mit 33:40 gegen die Füchse Berlin geschlagen geben mussten. Obwohl die Defensive in der Vorwoche noch 40 Gegentreffer zuließ, schöpften die Grün-Weißen Hoffnung aus der eigenen Angreiferleistung und dem Hinspielerfolg. Damals bezwangen die Sachsen die SG Narva souverän mit 33:26, wobei vor allem die hohe Konzentration in der zweiten Spielhälfte den Ausschlag gab. Da auch die Berliner Gastgeber nach einer deutlichen 29:39-Niederlage gegen Braunschweig unter Druck standen, begegneten sich beide Tabellennachbarn am letzten Spieltag in einer sportlich völlig offenen Ausgangslage.

SG Narva Berlin - SC DHfK Leipzig 38:40 (14:20)

Mit Beginn des Spiels vor 60 Zuschauern zeigten die Leipziger einen überzeugenden Start, indem sie in der 6. Minute einen 0:5-Lauf erzielten und den Spielstand auf 1:6 erhöhten. Lenny Rocco Fischer traf zum 4:9. Die Berliner konnten den Vorsprung durch einen Treffer zum 6:10 verkürzen, doch die Grün-Weißen reagierten umgehend und behaupteten ihre deutliche Führung während der gesamten ersten Halbzeit (14:20).

Während die Nachwuchsspieler der DHfK in der ersten Spielhälfte den Torhüter wiederholt überwinden und die Fehler der Gastgeber im Gegenstoß effektiv nutzen konnten, dominierte der Gegner den Beginn der zweiten Halbzeit. Ab der 32. Minute verzeichneten die Leipziger einen 7:0-Lauf, der nicht nur den Ausgleich herbeiführte, sondern auch die vorzeitige Führung der Hauptstädter sicherte (23:22/37.). Christopher Toth unterbrach diesen Lauf und brachte die Sachsen mit seinem Treffer zurück ins Spiel um die wichtigen zwei Punkte (23:23/37.). Oskar Weber verwandelte zwei aufeinanderfolgende Siebenmeter und erhöhte auf 25:27 (41.). Die Partie blieb jedoch weiterhin offen; nach einem erneuten Ausgleich stand es 27:27, und in der 56. Minute 37:37. Die Schlussphase war von hoher Spannung geprägt. Ein Tor von Mats Schneider erhöhte die Chancen für den SC DHfK Leipzig (38:38/57.), insbesondere als eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die Berliner eine Überzahl und einen Siebenmeter für die Leipziger zur Folge hatte. Till Stricker verwandelte den letzten Treffer des Tages und sicherte damit den Auswärtssieg für die U17.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Guretzky, Sonntag;

Denk, Eichler 2, Schneider 6, Wagawa 6, Schramm 1, Toth 4, Hamperl 1, Stricker 7, Weber 7/7, Högl 1, Fischer 4, Viehmann 1

Siebenmeter: 5/5 : 7/7

Strafminuten: 6 :2

Am 14. März 2026  wurde von den Drittliga-Handballern des SC DHfK II in der Staffel Nord-Ost das 23. Punktspiel der Saison 2025/26 gegen HC Eintracht Hildesheim absolviert. Während die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht bisher als Tabellenletzter der Sechzehnerstaffel nur zwei Siege holten (4:40 Punkte), belegen die Gäste aus Niedersachsen den fünften Tabellenplatz (33:13 Zähler).

Angesichts dieser Platzierungen bestanden keine Zweifel, dass für die Grün-Weißen eine schwere Prüfung zu erwarten war. Obwohl die Gastgeber im ersten Durchgang den Favoriten Paroli geboten haben, konnten sie in der zweiten Halbzeit nicht mehr mithalten – und mussten eine klare 29:38 (14:15) – Heimniederlage einstecken.

Vor 70 Fans in der Halle der Sportoberschule setzten die Kontrahenten über 4:4 und 7:7 (12. Minute) gleichwertige Akzente. Danach gingen die Gäste mit 7:11 (18.) in Front. Davon blieben die Hausherren unbeeindruckt, denn sie stellten binnen zehn Minuten den Ausgleich (13:13) wieder her – und gingen nur mit einem Tor Rückstand in die Pause.

Nach Wiederanpfiff kippten die Hildesheimer das Geschehen blitzschnell zu ihren Gunsten. Sie legten vierfach auf 14:19 (34.) nach – und stabilisierten den Vorsprung mit 17:23 (38.).Doch die DHfK-Jungs kämpften aufopferungsvoll, denn sie halbierten den Rückstand auf 21:24 (41.). Damit war offenbar ihr Leistungsvermögen erschöpft, denn technische Fehler und Probleme  bei der Chancenverwertung wurden vom Gegner sofort mit Treffern zum 21:28 (45.) bestraft. Sechs Minuten vor Abpfiff bauten die cleveren Eintracht- Männer ihre Führung zweistellig auf 24:34 aus. Damit hatten sie vorzeitig mit einem starken Auftritt in der zweiten Halbzeit die deutliche Heimniederlage der Leipziger besiegelt. Bester DHfK-Schütze war Nick Volmert mit fünf Treffern.

Horst Hampe

SC DHfK II: Guretzky, Huber ; Voß 3,Volmert 5, Zimmermann 4/2, Kremen 2, Klecar 4, Brix 3, Hollenberg, Greilich 2/1, Pietrusky 2, Sandeck 3, Schäfer 1, Börner, Häfner, Schneider.

Siebenmeter: 3/5  : 3/5  -   Strafminuten: 6 : 16

Das war Abstiegskampf pur in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Die Handballer des SC DHfK Leipzig wollten gegen Stuttgart unbedingt zwei Punkte und gaben auf der Platte über 60 Minuten ihr letztes Hemd. Zudem mussten die Grün-Weißen den Umständen trotzen, dass mit Adam Lönn, Matej Klima und William Bogojevic alle drei Spieler auf Rückraum links nicht zur Verfügung standen. Trotzdem war Leipzig lange auf der Siegerstraße, doch kurz vor Schluss stand der SC DHfK plötzlich mit einem Drei-Tore-Rückstand mit dem Rücken zur Wand. Am Ende erkämpften sich die aufopferungsvoll kämpfenden Leipziger mit einem moralischen und emotionalen Kraftakt doch noch einen Punkt.

Mit Domenico Ebner und William Bogojevic hatte sich die Liste der Ausfälle kurzfristig um zwei weitere Krankmeldungen erweitert. So startete Spielmacher Blær Hinriksson im linken Rückraum. Nach 40 Sekunden erzielte Lucas Krzikalla die erste Leipziger Führung. Der Rechtsaußen war gemeinsam mit Nationalspieler Franz Semper der auffälligste Akteur der Anfangsphase. Viermal Krzikalla, fünfmal Semper – und so führte der SC DHfK Leipzig nach einer Viertelstunde mit 9:7.

Dann gesellten sich endlich auch weitere Torschützen hinzu. Luka Rogan erhöhte auf 10:7, Tomáš Piroch stellte auf 14:10. Die Vier-Tore-Führung der Grün-Weißen war absolut verdient und es war spürbar, dass die Jungs es unbedingt wollten. Zudem entschärfte Tomáš Mrkva einen Siebenmeter gegen Kai Häfner. Für Leipzig lief eigentlich alles nach Plan – es gab nur ein Problem: Dem TVB Stuttgart gelang es immer wieder, einen Siebenmeter herauszuholen. So netzte Häfner vom Strich zum 16:14 und 16:15.

Im letzten Angriff der ersten Hälfte ließen sich die Stuttgarter dann ganz viel Zeit und schafften es, ihren Angriff über mehr als eine Minute hinauszuzögern. Längst war Zeitspiel angezeigt, doch im allerletzten Moment brachte Lenny Rubin noch einen Wurf zustande, der unter der Latte zum 17:17-Halbzeitstand einschlug. Ärgerlich, denn gefühlt waren die Leipziger in den ersten 30 Minuten zwei oder drei Treffer besser gewesen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs legte Leipzig wieder vor. Franz Semper knallte zwei Bälle zur 19:17-Führung in den TVB-Kasten. Lucas Krzikalla verfehlte zwar einen Siebenmeter, doch Lukas Binder schnappte sich den Rebound und traf mit seinem 999. Bundesligator zum 21:19. Dean Bombač erhöhte auf 23:20 und heizte anschließend die Fans an, den SC DHfK weiterhin so fantastisch zu unterstützen.

Doch auch diesmal konnte der SC DHfK die Führung nicht halten. Stuttgart glich zum 23:23 aus. Nach einem Ballverlust von Ahmed Khairi gingen die Gäste erstmals in diesem Match in Führung. Und der TVB legte direkt nach: Rubin traf zum 24:26, Nigg zum 24:27. Sieben Minuten vor Ende stand der SC DHfK Leipzig mit dem Rücken zur Wand und es drohte die nächste ganz schmerzhafte Heimpleite.

Doch die Zuschauer wollten das nicht akzeptieren. Jeder einzelne der 4.793 Fans erhob sich von seinem Sitz und feuerte die DHfK-Männer bedingungslos an. Beflügelt von diesem grandiosen Support traf Bombač zum 25:27, Semper zum 26:27 und Kapitän Lukas Binder stellte mit seinem 1.000. Bundesligator den 27:27-Ausgleich her. Die ARENA kochte.

Die letzten Minuten wurden zu einer Handballschlacht mit offenem Visier. Hinriksson erzielte das 28:28, erneut Binder das 29:29. Dann rührte der SC DHfK in der Abwehr Beton an und erkämpfte sich 15 Sekunden vor Schluss noch einmal den Ball. Frank Carstens nahm umgehend eine Auszeit. Mit dem letzten Angriff hatte Leipzig tatsächlich noch die Chance, dieses hochintensive Kampfspiel mit einem Last-Second-Sieg zu beenden. Die Grün-Weißen kreierten noch einmal eine gute Wurfposition für Franz Semper, doch sein abgefälschter Wurf landete knapp neben dem Kasten. Wahrscheinlich wäre sonst das Hallendach der QUARTERBACK Immobilien ARENA davongeflogen.

So blieb am Ende leider nur ein Punkt. Doch angesichts der Vorzeichen und des Spielverlaufs dürfen die Leipziger mit dem Resultat nicht völlig unzufrieden sein. Eines jedenfalls hat die Mannschaft heute über die kompletten 60 Minuten deutlich gemacht: Die Grün-Weißen werden bis über die Schmerzgrenze hinaus bis zum letzten Spieltag alles für den Klassenerhalt geben!

Weiter geht’s nach der Länderspielpause mit dem nächsten Heimspiel: Am 29. März steht der Ostklassiker gegen den ThSV Eisenach an. >>> Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Misha Kaufmann (Trainer TVB Stuttgart):

„Leipzig hat lange geführt, eigentlich über weite Strecken des Spiels. Wir schaffen es aber, dranzubleiben. Ich denke, zur Halbzeit könnte Leipzig – so wie ich das Spiel empfunden habe – auch mit drei oder vier Toren führen. Leipzig kommt danach gut aus der Kabine, aber wir bleiben wieder dran, lassen uns nicht abschütteln, und irgendwann dreht sich das Spiel. Dann wussten wir: Wenn wir in der 45. Minute noch dran sind, wird es auch ein Kopfspiel für Leipzig. Wir hätten das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden können, tun das aber nicht – und am Ende resultiert daraus ein Unentschieden. Am Ende holen wir glücklich einen Punkt.“

Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Wenn ich mir anschaue, in welcher Besetzung wir heute dieses Spiel gespielt haben, dann muss ich meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. In unserer Situation kann ein Spiel auch sehr schnell weggehen, wenn man in der 54. Minute nach eigener Führung plötzlich mit drei Toren hinten liegt. Ich bin sehr stolz auf das Team, dass es wieder aufgestanden ist, sich dagegengestemmt und diesen Punkt noch mitgenommen hat. Wir hatten am Ende sogar noch einen Abschluss, der vom Zeitmanagement her perfekt gepasst hätte, aber dann nicht mehr erfolgreich war. Nach dem Ausfall von allen linken Rückraumspielern, die wir im Kader haben, war das heute eine moralisch und emotional sehr starke Leistung. Wofür dieser Punkt am Ende reichen wird, wissen wir noch nicht – es sind noch zehn Spiele zu spielen. Aber anfühlen tut es sich natürlich wie ein Punktverlust.“

SC DHfK Leipzig vs. TVB Stuttgart: 29:29 (17:17)

Tore SC DHfK Leipzig: Semper 9, Krzikalla 7, Binder 4, Piroch 2, Hinriksson 2, Bombač 2, Khairi 1, Gauer 1, Rogan 1

Tore TVB Stuttgart: Matzken 7, Zieker 5, Häfner K. 5, Nigg 4, Rubin 3, Häfner, M. 2, Mengon 2, Snajder 1

Paraden: Leipzig 11, Stuttgart 10

Siebenmeter: Leipzig 5/8, Stuttgart 5/7

Zeitstrafen: Leipzig 12 Min., Stuttgart 12 Min.

Technische Fehler: Leipzig 6, Stuttgart 6

Offizielle Zuschauerzahl: 4.793 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

Im Spitzenspiel Tabellenzweiter gegen den Tabellenvierten vom HSV Dresden hatte sich unsere Mannschaft einen guten Wettkampf und natürlich einen Erfolg gegen die Gäste aus der Spitzengruppe der Liga vorgenommen.

In der ersten Halbzeit lösten wir uns nach den nun schon fast obligatorischen, ausgeglichenen ersten zehn Wettkampfminuten kontinuierlich von den Dresdenern. Mit phasenweise guter Abwehrarbeit und gegenseitiger Hilfe besonders in Richtung der Außenbahnen gelangen uns immer wieder Ballgewinne. Daraus resultierten einige erfolgreiche, schnelle Angriffe. Unser Team strahlte wieder auf allen Positionen Torgefahr aus. Nur wenige technische Fehler brachten Sicherheit ins Spiel und wir konnten in der zweiten Halbzeit den sicheren Vorsprung weiter ausbauen. Leider war unsere Wurfeffektivität nur durchschnittlich, wir nahmen uns öfters ungünstige und teilweise viel zu zeitige Torwürfe, die dann das Ziel nicht erreichten.

Insgesamt können wir von einer guten, ansehenswerten ersten Halbzeit sprechen, in der zweiten Hälfte hielten wir das gute Niveau leider nicht mehr so hoch. In der Rückserie der Saison 25/26 wiesen wir, als junger Jahrgang der MJC, eine deutliche Leistungsentwicklung nach und wollen auch das letzte Punktspiel am kommenden Wochenende bei der SG MoGoNo erfolgreich bestehen.

SC DHfK U 14 vs. HSV Dresden 33: 22 (18:11)

Wilke 3P.= 43%; Dresler; Kraatz 4 P.= 27%; Auerbach 4/2; Loest 9/2; Märten 6 /4; Knoll 3/0; Richter 2/1; Schirmer 1/0; Thorn 2/1; Trautzsch 2/2; Warschun 1/4; Weber 0/1; Reuter 2/ 5; Kolonko 1/2

Die B-Jugend des SC DHfK Leipzig hat das Jugendbundesliga-Duell gegen die Füchse Berlin Reinickendorf mit 33:40 (14:20) verloren. Damit behauptete sich der Ligaprimus gegen die Grün-Weißen und steht mit 18:0 Punkten ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Die Gäste gingen zunächst mit drei Treffern in Führung. In den ersten Minuten begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. In der achten Spielminute gelang den Grün-Weißen der 5:5-Ausgleich. Anschließend zogen die Berliner davon und dominierten die restliche Partie. Mats Schneider war mit 13 Treffern bester DHfK-Torschütze.

Das letzte Match der Saison bestreiten die Sachsen in der kommenden Woche gegen die SG NARVA Berlin. Anwurf ist am Sonntag, den 22. März 2026, um 16:30 Uhr in der Lilli-Henoch-Sporthalle.

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