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Was für ein Re-Start der stärksten Liga der Welt: Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat sich das Team von Frank Carstens mit einem 33:35 (15:19)-Sieg beim HSV Hamburg belohnt. Nach dem ersten Heimsieg der Spielzeit gegen den HSV gelang nach der Winterpause nun auch der erste Auswärtserfolg. Erneut gegen die Hanseaten.

Leipzig eröffnete die Partie mit dem ersten Treffer durch William Bogojevic. Rückraum-Regisseur Dean Bombač übernahm früh die Verantwortung und stellte wenig später auf 0:2. Auch nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 blieb Leipzig über das Tempo bestimmend. Franz Semper traf zum dritten Leipziger Tor, ehe Lucas Krzikalla nach fünf Minuten auf 1:4 erhöhte – zuvor hatte der HSV-Keeper einen Siebenmeter noch vereitelt. Luka Rogan baute den Vorsprung im Anschluss auf 2:5 aus.

Die Grün-Weißen waren von Beginn an präsent, agierten wach und mit effektivem Umschaltspiel. Bombač dirigierte das Spiel, die Leipziger Abwehr samt Block stand stabil. In der Folge erhöhte Semper auf 4:8, Rogan stellte auf 4:9, ehe Krzikalla nach etwas mehr als elf Minuten die 5:10-Führung herstellte. Zu diesem Zeitpunkt lag die Leipziger Wurfquote bei starken 90 Prozent.

HSV-Trainer Torsten Jansen reagierte mit einer Auszeit und forderte mehr Rückzug. Am Spielverlauf änderte das zunächst wenig. Krzikalla verwandelte auch den zweiten Strafwurf sicher und markierte mit seinem vierten Treffer das 6:11. Kurz darauf traf Bogojevic aus der Hüfte sehenswert zum 8:12. Nach 20 Minuten standen fünf Tore Vorsprung und lediglich acht Gegentreffer für das Team von Frank Carstens zu Buche. Zudem war auch Tomáš Mrkva zur Stelle und parierte den ersten Siebenmeter der Gastgeber.

Carstens sammelte seine Mannschaft anschließend selbst zur Auszeit, verzichtete dabei jedoch bewusst auf zusätzliche Rückzugsforderungen. Leipzig blieb im Rhythmus: Krzikalla stellte auf 9:14, Semper stieg aus dem Rückraum hoch und traf zum 10:15. Mit einem Doppelschlag erhöhte Semper wenig später auf 11:16. Kapitän Lukas Binder erzielte anschließend seine ersten Treffer zum 12:17 und 13:18. Bombač erhöhte mit seinem dritten Tor auf 13:19, ehe Binder unmittelbar vor dem Pausenpfiff den 15:19-Halbzeitstand herstellte.

Der HSV Hamburg eröffnete die zweite Hälfte in Überzahl und legte direkt drei Treffer nach. Doch auch die Grün-Weißen waren sofort wieder da. Krzikalla legte den Ball zum 18:21 ins kurze Eck. Bombač und Vize-Europameister Semper stellten auf 20:23, ehe Bombač mit zwei Treffern in Folge und Semper anschließend auf 22:26 erhöhten. An Konstanz fehlte es der DHfK-Sieben weiterhin nicht. Leipzig ließ nichts abreißen.

Dann die Unterbrechung: Ahmed Khairi vereitelte eine klare Torchance der Hamburger und sah dafür die Rote Karte. Casper Mortensen verkürzte per Siebenmeter auf zwei Tore. Doch Leipzig hatte erneut die Antwort: Bombač schlug wieder zu – sein achter Treffer, zugleich bereits die zwölfte direkte Torbeteiligung. In der Folge brachten jedoch Ex-DHfK-Schlussmann Mohamed Essam Moustafa El-Tayar zwischen den HSV-Pfosten und Mortensen die Hausherren zurück ins Spiel. Mit einem Sieben-zu-eins-Lauf stellte Hamburg auf 28:28. Die Partie war wieder auf null gesetzt.

Die Gastgeber traten nun offensiv sicherer auf. Leipzig musste mehr investieren, fand jedoch weiterhin Lösungen. Bombač glich zum 29:29 aus, Semper traf mit seinem siebten Treffer zum 30:30. Blær Hinriksson und erneut Bombač stellten die Führungen zum 30:31 und 31:32 her. Bombač jagte die Kugel anschließend unter den Querbalken und erhöhte auf 31:33.

In der Crunchtime lief die Zeit von der Uhr. Und Tomáš Mrkva war entscheidend präsent. Hinriksson brachte den Ball zum Plus drei über die Linie, ehe Mrkva kurz vor Spielende einen Siebenmeter der Gastgeber parierte. Beim Stand von 33:34 wurde es noch einmal spannend. Zehn Sekunden vor Schluss brachte Frank Carstens den siebten Feldspieler. Staffan Peter veredelte den Angriff mit dem Treffer zum 33:35-Endstand.

Mit dem Auswärtssieg beim HSV Hamburg setzt der SC DHfK Leipzig nach der Winterpause ein sportliches Ausrufezeichen.

Tore HSV Hamburg: Mortensen 8, Jørgensen 7, Kofler 4, Schmidt 4, Andersen 3, Lassen 2, Sauter 2, Weller 2, Norlyk 1Tore SC DHfK Leipzig: Bombač 11, Semper 7, Krzikalla 5, Rogan 4, Bogojevic 3, Hinriksson 2, Binder 2, Peter 1

Paraden: 13 Hamburg, 12 Leipzig
Siebenmeter: 2/4 Hamburg, 1/2 Leipzig
Zeitstrafen: Hamburg 6 Min., Leipzig 8 Min.
Technische Fehler: 8 Hamburg, 9 Leipzig

Frank Carstens, SC DHfK Leipzig: „Wir haben über weite Strecken ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht, hatten mehrere Gelegenheiten, das Spiel früher zuzumachen, und haben dann leider entweder hinten oder vorne kleine Unkonzentriertheiten gehabt. Dass wir es dann am Ende machen, ist eine Sache des Willens, der Geschlossenheit und des Kampfgeistes – genau das, was man braucht, um seine Situation zu verbessern. Es gab diesen 7:1-Lauf von Hamburg, der das Spiel gedreht hat. Aber sehr, sehr positiv war, dass wir trotzdem immer eine Antwort hatten und stabil geblieben sind. Und Dean Bombač hat heute ein unglaubliches Spiel gemacht. Wie er jede Sekunde geregelt hat, mit elf Toren, den Assists, der Struktur – das habe ich so selten gesehen. Das ist zumindest ein Statement für den eigenen Kopf. Wir greifen an, tun das auch schon länger. Jetzt haben wir zwei Punkte geholt, sind gut aus der Pause gestartet. Der Weg ist noch lang.“

Torsten Jansen, HSV Hamburg: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht, dass wir hier zu Hause nicht den Sieg holen. Wir hatten das Momentum in der zweiten Halbzeit, waren plus eins, und ich war ziemlich sicher, dass wir das haben. Aber es war leider nicht der Fall. Diese Enttäuschung zieht sich durch die Saison, diese zwei Gesichter, diese Inkonstanz. Darüber haben wir schon oft gesprochen. Und ja, ich bin ein sehr, sehr schlechter Verlierer.“

TSV Altenholz - SC DHfK Leipzig 34:31 (17:13)

Am 1. Februar wurde von den Drittliga-Handballern des SC DHfK II als Schlusslicht der Sechzehnerstaffel Nord-Ost im Heimspiel gegen den Tabellenvierzehnten Oranienburg mit 25:21 den ersten Saisonsieg eingefahren. Damit haben die Leipziger ihre lange Talfahrt (16 Niederlagen) gestoppt - und mit gestärktem Selbstvertrauen den stabilisierten Formanstieg im Kampf um den Klassenerhalt bestätigt. Das junge Team der Grün-Weißen von Trainer Matthias Albrecht hat in der Rückrunde noch 13 Partien zu bestreiten. Dabei müssen alle Chancen mit dem vorhandenen Leistungsniveau konstant ausgeschöpft werden, um die akute Abstiegsgefahr abzuwenden.

Die nächste schwere Prüfung stand am 8. Februar beim Tabellenfünften TSV Altenholz (24:10 Punkte) auf der Tagesordnung. Vor 320 Fans in der Edgar-Maschkat-Halle haben die Sachsen zwar einen beherzten Auftritt und auch ein beachtliches Ergebnis geliefert, mussten allerdings einen 34:31 (17:13) – Heimsieg der favorisierten Hausherren einstecken.

In der Startphase 3:3 (7.Minute) wurde von den Kontrahenten gleichwertiges Abtasten geboten. Danach übernahmen die Norddeutschen über 10:6 und 14:9 (23.) die Führung. Obwohl die Gäste den Vorsprung auf 15:13 (29.) reduzierten, gingen sie mit einem Vier-Tore- Rückstand in die Pause.

Nach Wiederanpfiff  brauchten die Gastgeber nur elf Minuten, um die Führung komfortabel auf 26:18 auszubauen. Damit schien das Match vorzeitig zu Gunsten des TSV gesichert. Doch die Leipziger ließen sich nicht weiter abschütteln, sondern kämpften leidenschaftlich für ein besseres Ergebnis. Das Aufbegehren wurde belohnt, denn sie halbierten den Rückstand auf 30:26 (53.) – und es keimten sogar Hoffnungen, dass mit 32:29 (58.) noch Zählbares geholt werden kann. Die Überraschung wurde aber knapp verpasst, weil beide Teams in den letzten 90 Sekunden jeweils noch zweifach nachlegten. Beste DHfK-Schützen waren Franz Häcker (sechs) und Ben Kremen mit sieben Treffern.

Horst Hampe

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Huber, Guretzky;

Greilich 1/1, Kremen 7, Zimmermann 1, Kramm 1, Häcker 6, Pietrusky 3, Börner 3, Klecar 4, Volmert 2, Voß 3, Schmuck, Illge

Siebenmeter: 2/5 : 1/4

Strafminuten: 4 : 4

Es war das mit Spannung erwartete Duell am 12. Spieltag: In der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle traf die U19 des SC DHfK Leipzig am Samstagnachmittag auf den gastgebenden SC Magdeburg. Die Mission für die Leipziger war klar definiert – die Niederlage von 32:42 aus der Hinrunde sollte korrigiert werden.

Allerdings wog die Favoritenrolle schwer aufseiten der Gastgeber. Während der SCM nach einem Auswärtssieg gegen den VfL Horneburg das Selbstbewusstsein verstärkt hatte, reisten die Leipziger mit der Last von zwei Niederlagen in Folge nach Sachsen-Anhalt. Für den Tabellensiebten kam es in dieser Partie vor allem darauf an, die zuletzt schwächere Defensive zu stabilisieren, um keine Läufe der Magdeburger zuzulassen.

SC Magdeburg gegen SC DHfK Leipzig 43:28 (19:8)

Die Aufholjagd vermindert den Vorsprung

Mit Beginn des Spiels sind die Magdeburger offensiv stark und machen es den Leipzigern zu einer schweren Aufgabe, in der Partie gleichzuziehen. Durch einen Treffer von Rune Magnus Klecar in der 7. Minute finden die Grün-Weißen ins Spiel (3:1). Doch bereits in der 11. Minute haben die Gastgeber die Führung auf 7:2 ausgebaut. Die Leipziger erspielen sich ihre Chancen und holen einen Siebenmeter heraus oder können über die Außenposition durch Anton Voß abschließen (11:4/19.). Im Überzahlspiel netzt Jeron Busch zum 14:5 ein und durch Felix Leon Illge kann der Vorsprung auf 10 Tore verkürzt werden (17:7/25.). Die Leipziger gehen mit einem Stand von 19:8 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel sind es die Leipziger, die das Spiel übernehmen und einen 0:4-Lauf starten, wobei Mads Greilich zum 20:12 trifft (34.). In der 47. Minute trennen die beiden Mannschaften nur noch sechs Tore Unterschied. Allerdings lassen sich die Magdeburger davon nicht beeinflussen und bleiben weiterhin auf ihrem hohen Niveau. Mit weiteren Abschlüssen, die nicht im Tor enden wollen, setzt sich der Gastgeber ab. Marco Schmuck verwandelt in der 52. Minute den Siebenmeter zum 35:25 und Albert Sandeck trägt sich mit dem 43:28 in die Torschützenliste ein. Das Spiel ist entschieden und die zwei Punkte gehören den Magdeburgern.

Trainerstimme Thomas Kölblin

Wir setzen im Matchball 50 Minuten lang unsere Ziele gut um, vor allem auch in der Abwehr. Da muss ich den Jungs wirklich ein Lob aussprechen. Wir halten die 1-1-Spieler und die Rückraumspitzen immer weit weg vom Tor, schaffen es aber nicht im Angriff, unsere Tore reinzumachen. Wir haben mit guten Sperren und Kreuzbewegungen freie Würfe und freie Durchbrüche generiert, scheitern dann aber heute an uns. Von der Torausbeute und über die technischen Fehler, wo wir teilweise nicht zurücklaufen können, wodurch es dann viele 1:0-Konter gegen uns gibt. Wir zeigen trotzdem Moral und kämpfen uns mit minus 6 Toren ran. Dann lässt die Mannschaft in den letzten 10 Minuten leider etwas nach, sodass das Spiel mit -14 Toren weggegangen ist. Das ist schade, da wir mit gutem Selbstvertrauen die Partie hätten beenden können. So müssen wir jetzt gegen Horneburg den Bock umstoßen, damit wir aus dieser Abwärtsspirale rauskommen.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Thiele, Potschies, Hillgruber;

Häfner 3, Greilich 6, Klecar 4, Greiner 3, Illge 1, Sandeck 1, Voß 1, Schneider, Schmuck 4, Grunow, Busch 4, Schäfer, Kramm 1

Siebenmeter: 2/3 : 3/6

Strafminuten: 4 : 4

Gegen die gleichaltrige Mannschaft des HC Elbflorenz 2006 erwartete uns am Freitagabend, den 30.01.2026, ein schweres
Spiel. Es war das erste nach fünf Punktspielen gegen eine offensive Abwehrformation, zudem weilten mehrere unserer Jungs mit der älteren Landesauswahl im Trainingslager.

Die Anfangsphase gestaltete sich ergebnismäßig ausgeglichen. Trotz einer sehr dominanten Spielweise ließen wir zunächst zu viele Chancen ungenutzt. Nach rund 15 Minuten erhöhten wir jedoch deutlich das Tempo, überrannten den Gegner phasenweise und erspielten uns bis zur Halbzeit eine komfortable Führung von fünf Toren.

Auch in der zweiten Halbzeit agierten wir weitgehend souverän. Lediglich das Rückzugsverhalten ließ zeitweise zu wünschen übrig und ermöglichte dem Gegner einige einfache Torabschlüsse.

Insgesamt war es jedoch ein sehr starker Auftritt mit vielen gut herausgespielten Chancen, auf dem wir in den
kommenden Spielen aufbauen können.

 

HC Elbflorenz 2006 vs. SC DHfK Leipzig 22:38 (11:16)

Unser Team:

Sonntag, Rietdorf;
Bube, Harders, Weißig, Hebrack, Kowolik, Pörisch, Kairis, Schramm, Denk,
Warschun

HSG Neudorf /Döbeln - SC DHfK Leipzig 18: 35 (6:17)

Am vergangenen Samstag, den 31.01.2026, ging es für die U13 des SC DHfK Leipzig nach Döbeln zum letzten Ligaspiel vor den Winterferien. Das Ziel war klar:  eine deutliche Steigerung zur Vorwoche, insbesondere im Bereich der Abwehr. Ebenso wollte man im Angriff die hart erarbeiteten Chancen zu nutzen wissen.

Zu Beginn des Spiels gelang uns ersteres sehr gut. Wir kamen durch eine gute Abwehr gut in das Spiel. Dies konnten wir leider in den ersten fünf Minuten nicht wie erhofft mit Toren im Offensivspiel belohnen. So stand es in der sechsten Spielminute 1:3 für uns. Stück für Stück holte man sich die notwendige Sicherheit im Angriff. Auch im Tempospiel war man durch gute Abwehraktionen und starken Paraden immer wieder erfolgreich. Dadurch konnte man sich in den folgenden 12 Minuten, mit einem 10:2 Lauf, vom Gegner absetzen. Bis zur Halbzeit baute man den Abstand noch auf ein 6:17 aus, obwohl man offensiv zu
viele Chancen ausließ.

Für die zweite Halbzeit war weiterhin klar. Wir wollten unsere Chancen im Angriff besser nutzen, um unsere Ballgewinne und Paraden in der Abwehr zu belohnen.

Die ersten fünf Minuten brauchten wir erneut, um ins Spiel zu finden. Danach wurde die Zielsetzung immer besser umgesetzt. Über die Stationen 9:22 (36. Minute), 10:25 (41. Minute) und 15:33 (49. Minute) setzte man sich weiter ab. So stand nach 50 Minuten Spielzeit ein 18:35 Sieg auf der Anzeigetafel.

Eine deutliche Steigerung, insbesondere im Bereich der Abwehr und dem Zusammenspiel mit den Torhütern, welche tolle Paraden zeigten, war erkennbar. Im Angriff waren wir weiterhin zu inkonsequent und bestraften Fehler des Gegners zu selten.

Nun geht es in die Winterferien. Wir wünschen allen Jungs erholsame und verletzungsfreie Ferien.

Kader des SC DHfK Leipzig U13

Bäder, Gerstner, Kolonko, Söllick, Kühne, Dägelmann, Walther, Jablonka, Brosig, Claus

SC DHfK Leipzig - Oranienburger HC 25:21 (11:10)

  Vier Tage nach der wohl bisher besten Saisonleistung, die zwar durch eine knappe 33:34-Niederlage gegen HC Empor Rostock unbelohnt blieb, stand für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II am 1. Februar das Heimspiel gegen den Tabellenvierzehnten Oranienburger HC (9:25 Punkte) auf dem Programm. Obwohl die Leipziger mit 0:32 Punkten Schlusslicht der Sechzehnerstaffel Nord-Ost sind, keimen angesichts des deutlichen Formanstiegs neue Hoffnungen auf die dringend erforderliche Trendwende. In den 14 ausstehenden Rückrundenspielen bestehen allerhand Chancen, um die akute Abstiegsgefahr noch rechtzeitig abzuwenden. Vor 90 Fans in der kleinen Arena-Halle ist den Grün-Weißen ein wichtiger Schritt in die angestrebte Richtung gelungen, denn sie haben mit couragierten Leistungen einen 25:21 (11:10) - Heimsieg gegen Oranienburg eingefahren.

Die Startphase im Duell gegen die Brandenburger war allerdings nicht verheißungsvoll, denn die  Hausherren gerieten mit 3:9 (14. Minute) klar ins Hintertreffen. Damit schien sich frühzeitig anzubahnen, dass die Gäste die dominierende Rolle in dieser Partie dauerhaft sichern wollten. Doch das junge Team von Trainer Matthias Albrecht blieb davon unbeeindruckt – und hatte passende Antworten: Denn durch ihre Aufholjagd mit einem furiosen 8:0- Lauf  kippten sie das Geschehen bis zur 29. Minute in eine 11:9 -Führung.

Nach der Halbzeitpause setzten die Gäste sowohl im Angriff als auch in der Abwehr neue Akzente, die dreimal bis 14:14 (37.) den,Gleichstand und sogar einen 16:20 -Vorsprung (47.) einbrachten. Obwohl damit der OHC die Nase wieder vorn hatte und sich auch die Spannung erhöhte, boten die Sachsen erneut starke Gegenwehr. Mit verschiedenen Abwehrvarianten und erfolgreichen Positionsangriffen wurde der Ausgleich hergestellt (20:20 /52.). Dieser Treffer wurde von Keeper Daniel Guretzky markiert. Er hat aber vor allem mit zahlreichen Glanzparaden einen starken Beitrag beim erfolgreichen Auftritt geliefert. In den letzten sieben Minuten dominierten die Leipziger das Geschehen, denn Ben Kremen (2), Nils Greilich und Lasse Börner erzielten die letzten vier Tore, die den Heimsieg mit geschlossener Teamleistung sicher ins Ziel steuerten. Bester DHfK-Schütze war Nick Volmert mit fünf Treffern.

Horst Hampe                                                                             

Aufstellung SC DHfK Leipzig

Guretzky 1, Huber;

Pietrusky 4, Volmert 5, Zimmermann, Gauer 2, Kremen 4, Brix 1, Klecar 3, Greilich 2, Börner 2, Voß 1, Kramm, Schneider, Häfner, Grunow

Siebenmeter: 0/1 : 1/3

Strafminuten: 6 : 8

Nach dem spannenden Heimsieg im Spitzenspiel gegen die SG LVB und der daraus entstandenen Tabellenkonstellation gilt es in den kommenden Spielen möglichst vollständig zu punkten, um so den Spitzenreiter LVB weiter unter Druck zu setzen. Das neue Landesleistungszentrum HC Elbflorenz Dresden, löste das bisherige Zentrum Aue/Chemnitz ab, trat im Gegensatz zum Hinspiel mit fünf Sportlern des älteren Jahrgangs in der Kleinen Arena an.

Mit einem schlechten, behäbigen Start gegen die erwartet offensive Abwehr des Gegners kam es zu unnötigen Ballverlusten unserseits. Zu wenig Laufarbeit mit Tempo- und Richtungswechseln ergaben nur schwierige, ungünstige Wurflösungen. Im Abwehrverhalten agierten wir zu abwartend, der notwendige und konsequente Körperkontakt fehlte oft. So entwickelte ein sehr enges Spiel mit vielen hektischen Abschnitten in jeder Hinsicht. Leider wurden zu diesem Spiel zwischen zwei Landesleistungszentren junge, äußerst unerfahrene Schiedsrichter von der Spielleitung angesetzt, die dem Geschehen in diesem Wettkampf nicht gewachsen waren. Hier sollte man diese jungen Sportler tatkräftig vor Ort, z.B. als Betreuer am Kampfgericht unterstützen und die notwendigen Regelkenntnisse für die höchste Spielklasse der MJC mitgeben.

In der turbulenten Schlussphase, Unentschieden in der letzten Spielminute und Unterzahl beim
Gastgeber, gelangen uns mit viel Kampfgeist und Einsatzstärke über die Außenpositionen noch zwei ganz wichtige Tore.

SC DHfK U 14 – HC Elbflorenz Dresden    29 : 27     (14 : 12)

 Unser erfolgreiches Team:

Wilke 3 P.=25%; Dresler; Kraatz 1 P.= 20%;

Auerbach 3/1; Märten 2/2; Knoll 3/0; Richter; Schirmer 1/2; Thorn 4/1; Trautzsch 0/1; Warschun 4/2; Weber 1/0;
Reuter 11/4

Am Samstagabend reiste die U19 des SC DHfK Leipzig zum wegweisenden Auswärtsspiel beim 1. VfL Potsdam. Nach der jüngsten Niederlage gegen Flensburg wollten die siebtplatzierten Leipziger ihre Punktebilanz in der Ballspielhalle Luftschiffhafen wieder ausgleichen. Die Gastgeber aus Brandenburg belegten zu diesem Zeitpunkt den sechsten Rang und gingen mit dem Selbstvertrauen eines Unentschiedens gegen Rostock in die Partie. Trotz des deutlichen 35:25-Erfolgs der Leipziger im Hinspiel versprach das Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn eine spannende Begegnung auf Augenhöhe.

1.VfL Potsdam - SC DHfK Leipzig 37:33 (16:14)

Frühe Führung kann nicht gehalten werden

Beide Mannschaften trafen mit dem deutlichen Ziel aufeinander, sich die zwei Punkte zu sichern, um ihre Tabellensituation zu verbessern. Vor 75 Zuschauern ging die erste Drei-Tore-Führung an den SC DHfK Leipzig. So verwandelte Felix Illge in der 5. Minute zum 1:4. Den Stand ausgleichen konnten die Potsdamer in der 7. Minute, doch Marco Schmuck netzte seinen dritten Siebenmeter in der Partie zum 6:7 (9.) ein. Ab der 12. Minute erfolgte dann der Führungswechsel durch Johan Runge. Der Vorsprung wurde in der 15. Minute durch Albert Sandeck egalisiert, sowie ein weiteres Mal in der 20. Minute durch Elias Kramm. Für die Abwehrstärke der Gastgeber fanden die Leipziger vorerst nicht mehr die direkten Lösungen, weshalb sie sich mit zwei Toren Unterschied in die Pause trennten (16:14).

Nach dem Seitenwechsel starteten die Potsdamer einen 4:0-Lauf, wodurch sie sich auf 20:14 absetzen konnten. Eingekürzt wurde der Stand unter anderem durch Anton Voß in der 38. Minute zum 21:17. Allerdings erreichten die Leipziger nicht ihre gewohnte Stabilität in der Abwehr und im taktischen Offensivverhalten, weshalb in der 43. Minute bereits die dritte Auszeit bei einem Stand von 26:18 folgte. Rune Magnus Klecar schloss in drei aufeinanderfolgenden Angriffen ab und ließ noch einmal eine Chance für die Leipziger aufkommen (28:21/46.). Lukas Greiner konnte in der 51. Minute durch seinen Treffer auf 31:25 stellen, aber das Spiel war bereits entschieden. Der Kampfgeist bis zum Ende des Spiels verbesserte das Ergebnis noch auf 36:33 kurz vor Schluss. Die Leipziger stehen nach der Niederlage weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz, doch es bleiben noch genug Chancen für eine Verbesserung. Bester DHfK-Schütze ist mit 11 verwandelten Treffern Rune Magnus Klecar.

Trainerstimme Thomas Kölblin

Wir kommen eigentlich ganz gut ins Spiel rein und haben uns auch nach dem verlorenen Spiel in Flensburg vorgenommen, dass wir mit 100 % Einsatz, 100 % Fokus und auch als Team spielen wollen. Den Jungs kann man die Moral und den Einsatz nicht absprechen, aber wir haben es nicht geschafft, über 60 Minuten als Mannschaft zusammenzuspielen. Jeder wollte es dann alleine reißen, und das müssen wir nächste Woche gegen Magdeburg verbessern. Da haben wir nichts zu verlieren und können frei aufspielen. Wir dürfen uns klare Nackenschläge nicht erlauben, wie technische Fehler und einfache Bälle hinten rein zu bekommen, und dann egal wie es steht, einfach positiv voranzugehen. Das wird in den nächsten Tagen der Fokus sein.

Aufstellung SC DHfK Leipzig

Thiele, Potschies, Hillgruber;

Faske, Häfner 1, Greilich, Klecar 11, Greiner 3, Illge 5, Sandeck 2, Voß 2, Schneider, Schmuck 7/5, Grunow 1, Schäfer, Kramm 1

Siebenmeter: 4/4 : 5/6

Strafminuten: 8 : 8

SC DHfK Leipzig - HC Empor Rostock 33:34 (16:18)

Nach sechswöchiger Punktspielpause sind die Drittliga-Handballer des SC DHfK II am 24. Januar beim Stralsunder HV mit einer 44:37-Niederlage als Schlusslicht der Sechzehnerstaffel Nord-Ost (0:30 Punkte) in die Rückrunde gestartet. Für die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht war allerdings die Hinrunde noch nicht komplett abgeschlossen, weil der Heimauftritt gegen HC Empor Rostock fehlte - und erst am 28. Januar auf dem Programm stand. 
Obwohl im Nachholspiel die Ostseestädter (Tabellenachter/19:9 Punkte) in der Favoritenrolle antraten, boten die Grün-Weißen über die gesamte Spielzeit starke Gegenwehr auf Augenhöhe. Vor 95 Fans in der kleinen Arena-Halle blieb die beherzte Vorstellung der jungen Hausherren allerdings unbelohnt, denn sie haben nur ganz knapp den ersten Punktgewinn verpasst. Und die Rostocker entschieden das dauerhaft spannende Duell in der vorletzten Minute mit einem 33:34 (16:18) – Auswärtssieg glücklich zu ihren Gunsten.

Die Stationen des Matches bestätigen, dass die Sachsen mit der gezeigten Leistungssteigerung in der Lage sind, um künftig Zählbares einzufahren. Nach dem 2:0-Start und den Gleichständen von 5:5 (12. Minute), 11:11 (22.) gerieten sie zwar 14:18 (29.) in Rückstand, der aber vor der Pause noch halbiert wurde.

Nach Wiederanpfiff folgte mit 20:20 (37.) der nächste Ausgleich. Danach wurden mehrfach über 26:27 (48.) - 29:30 (55.) bis zum 32:33 (59.) die Anschlusstreffer hergestellt. Doch den Gästen gelang eine 32:34 – Führung (59.). Das von Nils Greilich 22 Sekunden vor Abpfiff erzielte Siebenmetertor reichte allerdings nicht mehr für eine  Punkteteilung. Bester DHfK-Schütze war Rune Magnus Klecar mit sieben Treffern.

Angesichts des Formanstiegs der Leipziger verstärken sich die Erwartungen, dass beim Heimspiel am 1. Februar (16.30 Uhr, Kleine Arena-Halle) gegen den Oranienburger HC (Tabellenplatz 14 / 9:25 Punkte) die Trendwende im Kampf um den Klassenerhalt gestartet wird.

               Horst Hampe                                                                                    

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Guretzky, Huber;

Voß, Volmert 6, Zimmermann 4, Gauer 2, Kremen 4, Brix 1, Klecar 7, Pietrusky 3, Greilich 4/3, Kramm 1, Börner 1, Schneider, Häfner 

Siebenmeter: 3/4  : 3/4


Strafminuten: 12 : 10

  

Am Samstag empfingen wir unsere Sportsfreunde vom HSV Dresden. Die Anfangsphase der Partie gegen die B-Jugend aus Dresden gestaltete sich sehr ausgeglichen. Anschließend folgte eine starke Phase unsererseits, in der wir uns bis zur 18. Minute mit sechs Toren auf 12:6 absetzen konnten.

Nach der Pause ließen wir mehrere gute Chancen ungenutzt, konnten jedoch bis zur 35. Spielminute einen Vier-Tore-Vorsprung behaupten. Dann machte sich allerdings immer mehr die mangelnde Beinarbeit und fehlende Konsequenz im Abwehrspiel bemerkbar, was in der Folge zu insgesamt zehn Minuten in Unterzahl führte. Zudem fehlte es über weite Strecken des Spiels am Spielfluss – zu oft wurde der Ball nicht konsequent weitergespielt.

Am Ende brachten wir den Vorsprung dennoch souverän über die Zeit und behielten die zwei Punkte verdient in Leipzig.

Bereits am kommenden Freitag steht das nächste Spiel an: Dann treffen wir auswärts auf die zweite Dresdener Vertretung- den HC Elbflorenz - und wollen bis dahin wieder besser in unseren Rhythmus finden.

 SC DHfK Leipzig vs. HSV Dresden 29:26 (17:12)

Unser Team:

Sonntag, Rietdorf;

Bube, Harders, Weißig, Kowolik, Pörisch, Kairis, Schramm, Denk

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