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Für den SC DHfK Leipzig steht diesen Freitag das letzte Saisonspiel in der 3. Liga Staffel Nord-Ost an. Mit einem Punktestand von 9:49 bildet der SC DHfK Leipzig das Schlusslicht der Tabelle und muss am Ende dieser Saison in die vierte Liga absteigen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht noch wichtige Punkte zu holen gibt bei den Füchsen Berlin Reinickendorf, die als letzter Gegner noch auf dem Plan stehen.

In der Lilli-Henoch-Sporthalle Berlin soll es dem Favoriten, der auf dem dritten Rang steht, schwer gemacht werden, den Sieg zu beanspruchen. Mit einem Spielverlauf wie in der vergangenen Partie gegen den SV Plauen-Oberlosa haben die Grün-Weißen eine gute Chance. Am vergangenen Sonntag konnten sie sich vor heimischer Kulisse mit den Fans als Unterstützung gebührend mit einem 38:33 verabschieden. Doch auch die Gastgeber zeigen keine Schwäche, mit 27:34 gewannen sie auswärts gegen den TSV Altenholz. Im Hinspiel musste sich der DHfK-Nachwuchs mit einem 29:35 geschlagen geben. Doch die Leipziger werden alles daran setzen, einen letzten Sieg in der Saison einzufahren, um danach als Team feiern zu können. Der Anpfiff ist um 19 Uhr.

Sie können das Auswärtsspiel live auf sporteurope.tv verfolgen oder über den Liveticker in unserer FanApp. Die entsprechenden Links finden Sie unter dem Reiter "Vereinsergebnisse".

Weitere Spiele im Nachwuchs- und Breitensport

gemischte E-Jugend: SV Lok Leipzig-Mitte e.V. gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 14 Uhr)

U40 Frauen: Leipziger SV Südwest gegen SC DHfK Leipzig (Sonntag, 11 Uhr)

U40 Frauen: SC DHfK Leipzig gegen HSV Mölkau- Die Haie (Sonntag, 12:50 Uhr)

U40 Frauen: SG MoGoNo Leipzig gegen SC DHfK Leipzig (Sonntag, 13:25 Uhr)

 Mit einem Turniersieg beim gut besetzten Nickelhüttencup 2026 beendete unser Jahrgangsteam MJC II (2012) erfolgreich die Saison 2055/26 und startete damit gleichzeitig schon wieder in die kommende Spielserie. Im Turnier traten schon alle 8 Mannschaften mit den neuen Jahrgängen für die Saison 2026/27 an. Nach 4 Wochen Wettkampfpause gingen wir erwartungsfroh und seit langer Zeit wieder mit dem kompletten Kader in diese Spiele.

In der Vorrunde, Wettkampfzeit betrug pro Spiel 25 Minuten, kam es gleich zum Vergleich mit dem HC Elbflorenz und wir konnten uns knapp behaupten. Die weiteren Vorrundenspiele gegen Talent Pilzen und der NSG Aue-Chemnitz II gewannen wir recht deutlich.

Im Halbfinale wartete die 1. Mannschaft des Gastgebers, auch diese Hürde nahmen wir mit guter Abwehrarbeit sicher. Im Finale kam es erneut zum Vergleich mit dem HC Elbflorenz und in dem gutklassigen, spannenden Duell wiederholten wir unseren Vorrundensieg.

Unsere Resultate:

SC DHfK – HC Elbflorenz  19:18;

Talent Pilzen 23 : 17;

NSGAue-Chemnitz II 16:6

Halbfinale: SC DHfK – NSG Aue-Chemnitz I  20: 12

Finale: SC DHfK – HC Elbflorenz   21: 19

Unser siegreiches Team in Aue:

Wilke 13P.=38%; Kraatz 5 P.= 17%; Dresler 9 P.=25 %/2 Vorbereitungen; Auerbach 4/5; Loest 15/5; Märten 17/11; Knoll 12/4; Richter 4/1; Schirmer 7/1; Thorn 6/4; Trautzsch 6/11; Warschun 6/1; Weber 4/2; Reuter 18/5

 

 

 

 

 

 

 

SC DHfK Leipzig gegen SV 04 Plauen-Oberlosa 38: 33 (17:18)

Am 29. Spieltag (Sonntag, 3. Mai) wurde von den Handballer des SC DHfK II in der Staffel Nord-Ost das letzte Drittliga-Heimspiel der Saison 2025/2026 gegen SV 04 Plauen-Oberlosa ausgetragen. Die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht haben als Schlusslicht und Absteiger aus der 3. Liga beim Duell mit dem Tabellenzwölften der Sechzehnerstaffel einen 38:33 (17:18) – Heimsieg eingefahren. Vor 195 Fans in der kleinen Arena-Halle wurde im ersten Durchgang ein spannendes Kräftemessen auf Augenhöhe geboten. Dabei lagen die Gäste aus dem Vogtland mit 6:9 (12. Minute) und 9:12 (16.) in Front. Doch die Hausherren blieben von der Startphase unbeeindruckt, denn sie brauchten nur fünf Minuten, um mit 13:13 zu egalisieren – und mit 17:17 (29.) den Gleichstand zu erhalten. Konnten aber den Gegentreffer 18 Sekunden vor dem Pausenpfiff nicht abwenden.

Nach Wiederanpfiff zeigte das junge Team der Grün-Weißen, dass sie auch im zweiten Durchgang den körperlich starken SV-Männern Paroli bieten können. Denn mit 21:20 (34.) gelang die erste DHfK-Führung, die aber nach dem Ausgleich (23:23) auf 29:26 (44.) ausgebaut wurde. Damit war noch keine Vorentscheidung gefallen, denn die Gäste erzielten den Anschlusstreffer 31:30 (48.). Doch die Leipziger bewiesen mit Willenskraft und stabiler Körpersprache, dass sie auch im Finish in der Lage sind, ihr Leistungsvermögen auszuschöpfen, denn sie zogen sechs Minuten vor Abpfiff auf 35:31 davon – und steuerten ihren Heimsieg mit einem Fünf-Tore-Vorsprung sicher ins Ziel. Bester DHfK-Schütze war Tom Koschek mit acht Treffern. Zum Saisonabschluss 2025/26 muss das DHfK-Team am 30. Spieltag (Freitag, 8. Mai, 19 Uhr) zum letzten Drittliga-Spiel beim Tabellendritten Füchse Berlin Reinickendorf II antreten.

Horst Hampe

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Huber, Guretzky;

Koschek 8/5, Kremen 4, Gauer 2, Zimmermann, Volmert 5, Pietrusky 4, Häcker 6, Klecar 3, Hollenberg, Voß 3, Illge 1, Börner 1, Faske 1, Busch.  

Siebenmeter: 5/5 : 3/4

Strafminuten: 4 : 10

Die C-Jugend des DHfK-Nachwuchses nahm an diesem Wochenende an der Nord-Ostdeutschen Meisterschaft in Dresden teil. In der Gruppenphase C traten sie in zehnminütigen Partien unter anderem gegen den 1. VfL Potsdam an, auf den sie im weiteren Turnierverlauf erneut treffen sollten. Die Gruppenphase schlossen sie mit vier Siegen und somit als Tabellenerster ab, wobei ein deutlicher Erfolg gegen den TSV Kronshagen mit mehr als zehn Toren besonders hervorzuheben ist.

  1. SC DHfK Leipzig gegen SG OSF Berlin 21 : 10
  2. VfL Potsdam gegen SC DHfK Leipzig 13: 18
  3. HC Empor Rostock gegen SC DHfK Leipzig 7: 24
  4. TSV Kronhagen gegen SC DHfK Leipzig 10:23

Im Viertelfinale trafen die Leipziger auf den HTS/BW96 Handball, der seine Gruppenphase auf dem zweiten Rang beenden konnte. In diesem Duell demonstrierte der DHfK-Nachwuchs seine bereits mehrfach in der Saison gezeigte starke Leistung. Mit einem Ergebnis von 20:9 zogen die Grün-Weißen ins Halbfinale ein, wo sie auf den SC Magdeburg trafen. Trotz einer 18:12-Niederlage, die das Weiterkommen verhinderte, kämpften die Leipziger engagiert um den dritten Platz. In einer packenden Begegnung gegen den 1. VfL Potsdam sicherte sich der SC DHfK Leipzig schließlich den Sieg. Mit einem Endstand von 23:16 feierten die Leipziger die Bronze-Medaille des Turniers. Dies ist eine bemerkenswerte und hervorragende Leistung des gesamten Teams.

EHV Aue gegen SC DHfK Leipzig 41: 24 (20:15)

Die Handballer des SC DHfK II haben in der Vorwoche (18. April) beim Auftritt  am 27. Spieltag gegen DHK Flensborg eine 32:37- Heimniederlage kassiert. Die Gastgeber bleiben Tabellenschlusslicht (7:47 Punkte) – und die Gäste aus Schleswig-Holstein sind Zehnter (20:34 Punkte) der Staffel Nord-Ost. Von den 64. Drittliga Vertretungen des DHB, die in der Saison 2025/2026 in vier Sechzehnerstaffeln ihre Punktspiele austragen, müssen am Ende der Spielzeit die drei letztplazierten Teams (Rang 14, 15 und 16) jeder Staffel aus der 3. Liga in die Regionalligen absteigen. Für die Männer vom SC DHfK II wurde nach siebenjähriger Zugehörigkeit am 27.Spieltag 2026 der Drittliga-Abstieg endgültig besiegelt. Denn mit noch drei austehenden Partien bleibt der Nichtabstiegsplatz 13 (Oranienburger HC  - 16:38 Punkte) rechnerisch unerreichbar.

Am Freitag (24. April – 19 Uhr) mussten die Grün-Weißen von Trainer Matthias Albrecht beim klar favorisierten Tabellenzweiten EHV Aue (43:11 Punkte) antreten. Das Gastgeber-Team von Coach Uwe Jungandreas ist bereits für die Zweitliga- Aufstiegsrunde qualifiziert. Daher ist zu erwarten, dass sich der EHV mit einem starken Heimauftritt auf die nächsten schweren Prüfungen zielstrebig vorbereiten wird. Vor der imposaten Kulisse von 1508 Fans In der Erzgebirgshalle Lößnitz haben die Hausherren eine überzeugende Vorstellung geboten, die mit einem klaren 41:24 (20:15) – Heimsieg abgeschlossen wurde. Obwohl die Leipziger im ersten Durchgang alle Möglichkeiten ausschöpften, um die Angriffseffektivität des Gegners einzuschränken, denn sie starteten  2:5 (7. Minute) und blieben bis zum 5:8 (11.) in Führung. Doch die EHV Männer ließen sich davon nicht beeindrucken, sondern kippten nach dem 8:8-Ausgleich das Geschehen mit 15:9 (20.) zu ihren Gunsten. Die Gäste halbierten zwar die Differenz auf 16:13 (24.), mussten aber mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause gehen.

Nach Wiederanpfiff konnten allerdings die Grün-Weißen nicht mehr an das Leistungsvermögen der ersten Halbzeit anknüpfen. Denn sie leisteten sich zu viele Ballverluste durch technische Fehler und offenbarten Mängel bei der Chancenverwertung. Dagegen zeigten die Hausherren ihre Qualitäten auf allen Positionen. Nach 45 Minuten hatten sie ihre Führung schon zweistellig auf 30:20 ausgebaut. Auch anschließend legten sie noch kräftig weiter nach – und erreichten sieben Minuten vor Abpfiff mit 37:20 den Vorsprung, der auch am Ende beim klaren Heimsieg souverän eingefahren wurde. Herausragender EHV-Schütze des Sachsenderbys war der ehemalige DHfK-Spieler Paul Bones mit 14 Treffern.

 Horst Hampe

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Guretzky, Huber;

Pietrusky 1,Volmert 3, Kremen 1, Gauer 4/2, Zimmermann 3, Illge 1, Greilich 2, Klecar 2, Schmuck 3, Voß 2, Busch 2, Faske, Hollenberg, Börner

Siebenmeter: 1/1 : 2/4

Strafminuten: 10 : 2

SC DHfK Leipzig gegen DHK Flensborg 32: 37 (13: 16)

Die Drittliga-Handballer des SC DHfK II hatten in der Vorwoche (11. April) in Hamburg-Barmbek mit starkem Auftritt einen Auswärtssieg in der letzten Minute knapp verpasst, aber mit dem 36:36 - Remis eine Punkteteilung gesichert. Am 27. Spieltag (18. April) stand in der Staffel Nord-Ost das Heimspiel gegen DHK Flensborg auf der Tagesordnung. Die Leipziger sind Tabellenletzter (7:45 Punkte) – und die Gäste aus Schleswig-Holstein belegen Platz zehn (18:34) der Sechzehnerstaffel. In der Hinrunde holten die DHK- Männer (Dänischer-Handball-Klub) am 15.November gegen die Sachsen einen 37:31 - Heimsieg.

Angesichts der Platzierungen mussten die grün-weißen Jungs von Trainer Matthias Albrecht zweifellos in der Außenseiterrolle antreten. Diese Prognose wurde bestätigt, denn die Norddeutschen haben einen 32:37 (13:16) – Auswärtserfolg eingefahren. Vor 110 Fans in der kleinen Arena-Halle zeigten die Leipziger mit 4:2 (8. Minute) eine starke Startphase -und setzten auch bis zum 7:7 (16.) gleichwertige Akzente. Obwohl die Gäste mit 9:14 (23.) die Führung übernahmen, ließen sich die Hausherren nicht weiter abschütteln, sondern verkürzten auf (13:15) - und gingen mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Flensborger auf 14:20 (36.). Die Gastgeber brauchten aber nur sechs Minuten, um die Differenz auf 20:23 zu halbieren. Der Gegner antwortete aber sofort mit erfolgreichen Abschlüssen, die den Vorsprung auf 22:30 (48.) erhöhten. Obwohl die Leipziger mit veränderten Abwehrvarianten aufopferungsvoll kämpften, um den Rückstand zu stoppen, gerieten sie 26:35 (54.) ins Hintertreffen. Damit war der DHK- Auswärtssieg in trockenen Tüchern, der allerdings in den letzten fünf Minuten mit einem 6:2-Lauf der Sachsen noch auf eine fünf Tore-Differenz reduziert wurde.
Bester DHfK-Schütze war Nick Volmert mit acht Treffern.

Horst Hampe

Aufstellung der U23

Guretzky, Huber;

Voß 1,Volmert 8, Kremen 4, Gauer 5/2, Hollenberg 2, Greilich 1, Klecar 3, Pietrusky 5, Börner 2, Faske 1, Häcker, Häfner, Illge, Busch

Siebenmeter: 2/5 : 0/1

Strafminuten: 6 : 10

In der Vorwoche (4. April) gastierten die Drittliga-Handballer des SC DHfK II beim HC Empor Rostock -und haben an der Ostsee eine bittere 34:23 – Niederlage kassiert. Am 11. April stand erneut eine lange Reise nach Norddeutschland auf dem Programm, denn am 26. Spieltag wurde in der Staffel Nord-Ost die Partie gegen HC Hamburg-Barmbek ausgetragen. Die Leipziger sind Tabellenletzter (6:44 Punkte) –und die Gastgeber belegen nach 25 Spieltagen Platz elf (16:34) der Sechzehnerstaffel.
In der Hinrunde hatten die Hamburger am 6. Dezember bei den Sachsen einen 34:38 – Auswärtssieg geholt. Die grün-weißen Jungs von Trainer Matthias Albrecht hatten im Rückrunden-Duell eine Revanche für die Heimniederlage im Visier, die sie allerdings im spannenden Endkampf nur ganz knapp verpassten, denn das Match wurde mit einem 36:36 (18:21) – Remis abgepfiffen.

HG Hamburg-Barmbek gegen SC DHfK Leipzig 36:36 (18:21)

Vor 199 Fans in der Sporthalle des Margaretha-Rothe -Gymnasiums boten die Konkurrenten eine kurze Abtastphase (3:3/6.Minute). Danach zeigten die Gäste im gesamten ersten Durchgang eine beherzte Vorstellung, denn sie gingen mit 4:6, 8:12 sowie 11:15 (20.) in Front. Und erzielten eine Drei-Tore-Pausenführung. Dabei glänzte Keeper Leopold Huber mit elf Paraden - und seine Vorderleute setzten sowohl in der Abwehr als auch bei der Chancenverwertung starke Akzente.

Auch nach Wiederanpfiff hatten die Sachsen das Geschehen im Griff, denn sie verdoppelten den Pausenvorsprung auf 21:27 (37.). Damit schien der Weg auf die Siegerstraße geebnet zu sein. Doch die Hausherren verkürzten schnell auf 26:28 (40.) Obwohl sich die Leipziger über 27:32 (45.) und 30:34 (49.) erneut absetzten, konnten sie die Führung nicht stabilisieren, sondern mussten den Ausgleich 34:34 (57.) hinnehmen. Obwohl die Gäste in der vorletzten Minute mit 35:36 die Nase wieder vorn hatten, konnte der greifbare Auswärtssieg durch das letzte Tor der Gastgeber 61 Sekunden vor Abpfiff nicht mehr ins Ziel gerettet werden. Beste DHfK-Schützen waren Caspar Gauer und Ben Kremen mit je acht Treffern.

Horst Hampe

Auftstellung der U23

Huber, Guretzky;

Pietrusky 2, Zimmermann 3, Faske, Kremen 8, Gauer 8, Brix 1, Volmert 6, Greilich 3/2, Klecar 1, Schmuck 3/3, Voß 1, Hollenberg, Börner, Illge

Siebenmeter: 2/4 : 5/7

Strafminuten: 2: 4

Der Magier bleibt an Bord! Dean Bombač wird auch in der kommenden Saison auf der Spielmacherposition des SC DHfK Leipzig die Fäden ziehen. Der 37-jährige Denker und Lenker hat einen Vertrag für die erste und zweite Liga bis 2027 unterschrieben. Diese großartige Nachricht wurde am Donnerstagabend unmittelbar vor Anwurf gegen FRISCH AUF! Göppingen in der ARENA verkündet und sollte für zusätzliche Euphorie auf der Platte und den Rängen sorgen. Doch ein überragender Marcel Schiller (16 Tore) wurde zum Spielverderber. Zudem sorgte die mangelhafte Chancenverwertung dafür, dass den Leipzigern ein Happy End ausblieb und das Heimspiel mit 29:34 (16:18) verloren ging.

Nach zweieinhalb Minuten ließ Dean Bombač zum ersten Mal in diesem Match seine außergewöhnliche Klasse aufblitzen, als er Luka Rogan mit einem Zauberpass völlig freispielte. Ein ehemaliger Leipziger stand allerdings im Weg, denn Kristian Sæverås entschärfte die Großchance. Göppingen lag dadurch nach drei Minuten mit 1:2 vorn. Jedoch traf Dean Bombač postwendend selbst zum Ausgleich, dann bediente er Kapitän Lukas Binder, der zur 4:2-Führung für den SC DHfK traf. Die Anfangsphase verlief wirklich vielversprechend.

Nach etwas mehr als zehn Minuten machte sich Lucas Krzikalla auf den Weg zur nächsten Zwei-Tore-Führung. Bei seinem Wurf erwischte er aber Göppingen-Keeper Julian Buchele im Gesicht und kassierte dafür eine Zeitstrafe. Prompt traf Marcel Schiller zum 5:5, 6:6 und 6:7 für die Gäste aus Göppingen. In der 20. Spielminute konnte Lukas Binder zwar noch einmal zurückschlagen und den SC DHfK mit 9:8 in Führung werfen, doch es sollte die letzte grün-weiße Führung in diesem Match sein. Die Marcel-Schiller-Show ging nämlich munter weiter: Unglaubliche zwölf Treffer gelangen dem ehemaligen Nationalspieler allein in der ersten Halbzeit. Mit 16:18 ging es in die Pause – noch war alles möglich.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte Leipzig zunächst nicht weiter verkürzen, denn die Chancenverwertung wurde nun immer mehr zum Problem. Staffan Peter, Blær Hinriksson und Dean Bombač konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. Doch den Göppingern erging es in dieser Phase nicht viel besser, denn die Leipziger Deckung stand nun ziemlich sattelfest. Lucas Krzikalla verkürzte auf 19:21, Lukas Binder stellte den 20:21-Anschluss her und Luka Rogan traf sehenswert per Heber zum vielumjubelten 21:21-Ausgleich. 20 Minuten vor Schluss war der SC DHfK wieder auf Kurs!

Leider vergab Staffan Peter wenig später einen Siebenmeter und Göppingen zog schnell wieder auf drei Tore davon (21:24). Mit seinem achten Siebenmetertreffer erhöhte Marcel Schiller auf 25:29. Leipzig ließ nichts unversucht, aber Luka Rogan verfehlte knapp das leere Tor, William Bogojevic setzte den Ball am Kasten vorbei und Lukas Binder ließ sich auf der Außenposition von Franko Lastro veräppeln. Mit 8:17 Paraden hatten die Leipziger zudem auf der Torhüterposition klar das Nachsehen. Und selbst als Domenico Ebner noch einmal eine starke Parade auspackte, landete der entscheidende Abpraller wieder bei Göppingen und machte die Aktion zunichte. Als Franz Semper fünf Minuten vor Schluss zum 28:30 traf, keimte zwar noch einmal Hoffnung auf, doch die Göppinger verwalteten ihren Vorsprung in den letzten Minuten routiniert.

Damit verpasst Leipzig die große Chance, auf einen Nichtabstiegsplatz zu springen. Doch schon in einer Woche gegen Gummersbach gibt es zu Hause die nächste Gelegenheit.

Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Wir haben die schlechtere Bilanz als Göppingen. Ich kann aber meinem Team außer dieser Tatsache wirklich nicht viel vorwerfen. Wir holen uns gute, sehr gute Chancen. Wir sind in der ersten Halbzeit nicht zufrieden mit der Verteidigung, kriegen das in der zweiten Halbzeit überragend hin, aber machen dann eben die Bälle nicht rein. Zehn Meter klare Chancen und was auch immer. Das ist typisch für eine Mannschaft, die da unten steht, so wie wir jetzt. Aber heute sind wir natürlich enttäuscht. Das ist klar, heute tut es weh. Es war absolut möglich, dieses Spiel zu gewinnen. Das haben wir nicht geschafft, weil Göppingen genau diese Stärke hat, die eine Mannschaft eben hat, die von den letzten sechs Spielen fünf gewonnen hat. Die bleiben dann locker beziehungsweise kämpfen da, wo sie kämpfen können, und sind dann eben vor dem Tor abgezockter als wir gewesen.“

Benjamin Matschke (Trainer FRISCH AUF! Göppingen):

„Wir haben mit Marcel Schiller einen herausragenden Spieler auf Linksaußen gehabt. Dazu kommt ein klares Plus im Torhüterbereich von fast zehn Paraden Unterschied. Ich glaube, Leipzig hat in der zweiten Halbzeit die Chance verpasst, selbst in Führung zu gehen. Sie haben ein wahnsinnig gutes Tempospiel gezeigt, genau davor hatten wir gewarnt. Aber dann hat Leipzig ihre freien Würfe nicht genutzt und klare Chancen liegen gelassen. So bleiben wir im Spiel. Wir kommen aus einem guten Lauf, haben viel Vertrauen – und genau das hilft uns, solche engen Spiele am Ende für uns zu entscheiden.“

SC DHfK Leipzig vs. FRISCH AUF! Göppingen 29:34 (16:18)

Tore SC DHfK Leipzig: Binder 6, Bombač 6, Peter 4, Semper 3, Hinriksson 3, Krzikalla 3, Piroch 2, Bogojevic 1, Rogan 1

Tore FRISCH AUF! Göppingen: Schiller 16, Pregler 5, Sunnefeldt 5, Lastro 3, Neudeck 1, Persson 1, Aström 1, Newel 1

Paraden: Leipzig 8, Göppingen 17
Siebenmeter: Leipzig 6/8, Göppingen 8/10
Zeitstrafen: Leipzig 10 Min., Göppingen 4 Min.
Technische Fehler: Leipzig 8, Göppingen 14

Offizielle Zuschauerzahl: 4.509 Handballfans in der QUARTERBACK Immoblien ARENA

HC Empor Rostock - SC DHfK Leipzig 34:23 (16:10)

Nach dem 34:30-Heimsieg gegen die Sportfreunde Söhre in der Vorwoche mussten die Drittliga-Handballer des SC DHfK II am 4. April (17 Uhr) in der Staffel Nord-Ost beim HC Empor Rostock antreten. Die Leipziger sind Tabellenletzer (6:42 Punkte) und die Ostseestädter belegen nach 24 Spieltagen Platz sechs (34:14) der Sechzehnerstaffel. Obwohl die Norddeutschen auch in der Hinrunde weit vor den Sachsen platziert waren, haben sie im Nachholspiel am 28. Januar in Leipzig nur einen hauchdünnen 33:34-Auswärtssieg geholt. Das junge grün-weiße Team von Trainer Matthias Albrecht hat damit die Stabilisierung ihres Leistungsvermögens bestätigt, denn danach sind im Februar gegen Oranienburg sowie bei der HSG Eider Harde die beiden ersten Saisonsiege gelungen.

Dennoch waren auch am 4. April die Männer des HC Empor die klaren Favoriten: Denn sie haben mit starker Vorstellung gegen die Sachsen einen souveränen 34:23 (16:10) – Heimsieg eingefahren. Vor 1378 Fans beim Premiere-Auftritt in der Hanse-Messe-Halle dominierten die Hausherren schon in der Startphase mit 7:2 (9.Minute) und 10:4 (15.) das Geschehen - und setzten sie sich mit 14:6 (24.) komfortabel ab. Obwohl die Gäste verkürzten, mussten sie mit einem Sechs-Tore-Rückstand in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel brauchten die Norddeutschen nur sechs Minuten, um den Vorsprung zweistellig auf 23:13 zu erhöhen. Nach Ballverlusten und mangelhafter Chancenverwertung waren offenbar die Kraftreserven der Gäste erschöpft, denn sie gerieten sogar mit 30:14 (44.) ins Hintertreffen. Damit stand eine Viertelstunde vor Abpfiff ein deutlicher Erfolg der Rostocker auf der Anzeigetafel. Die Leipziger ließen sich aber nicht weiter abschütteln, sondern sorgten über 32:22 (55.) für Ergebniskosmetik, die allerdings nur noch in der Statistik als bescheidene Korrektur eingeordnet werden kann. Bester DHfK-Schütze war Nick Volmert mit fünf Treffern.

Horst Hampe

Aufstellung SC DHfK Leipzig

Guretzky, Huber;

Guretzky, Huber; Greilich 2/1, Häcker 3, Zimmermann 1, Kremen 2, Volmert 5, Voß, Faske 1, Hollenberg 3, Schmuck 3/1, Pietrusky 1, Börner 1, Brix 1, Illge, Häfner

Siebenmeter: : 0/0 : 2/2

Strafminuten: 8: 10

Nach der Punktspielpause in der Vorwoche stand am 28. März für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II in der Staffel Nord-Ost das Kellerduell gegen die Sportfreunde Söhre von 1947 auf dem Tagesprogramm. Während die Leipziger als Schlusslicht der Sechzehnerstaffel nur zwei Siege holten (4:42 Punkte), belegen die Gäste aus Niedersachsen mit 12:36 Zählern den 14.Tabellenplatz, der am Saisonende 2025/26 ebenso wie die Ränge 15 und 16 den Abstieg aus der 3. Liga besiegeln würde. Die Grün-Weißen von Trainer Matthias Albrecht haben am 24. Spieltag gegen Söhre im Heimspiel mit 34:30 (15:14) ihren dritten Saisonsieg eingefahren. Bis zum letzten Auftritt am 8.Mai müssen die Leipziger noch zwei Heim - und vier Auswärtsspiele bestreiten.

SC DHfK Leipzig gegen Sportfreunde Söhre von 1947 34:30 (15:14)

Angesichts von gegenwärtig acht Punkten Rückstand auf das rettende Ufer (Platz 13) ist zwar rechnerisch der Klassenerhalt noch möglich – erfordert aber dauerhaft stabile Leistungen - und ist natürlich auch von den Ergebnissen der Abstiegskandidaten abhängig. Vor 125 Fans in der kleinen Arena- Halle wurde von den Kontrahenten über die gesamte Spielzeit ein spannendes Kräftemessen auf Augenhöhe geboten. Dabei lagen die Hausherren beim Start mit 4:2 (7. Minute) sowie 7:4 (9.) in Front. Die Gäste erzielten mehrfach den Ausgleich, gingen aber mit einem Tor Rückstand in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang wurden auf beiden Seiten keine vorentscheidende Akzente gesetzt. Obwohl die DHfK-Jungs mit 19:17 (37.) erneut die Führung übernahmen, konnten sie sich nicht weiter absetzen. Sowohl mit 24:24 (45.) als auch beim 28:28 (54.) blieb der Ausgang des Duells völlig offen. Doch in den letzten fünf Minuten bestimmten die Leipziger das Geschehen, denn ihr Keeper Leopold Huber zeigte dauerhaft Glanzparaden – und seine Vorderleute sorgten in der Abwehr und bei der Chancenverwertung für den Heimsieg, der mit 33:29 zwei Minuten vor Abpfiff in trockenen Tüchern war. Beste DHfK-Schützen waren Rune Magnus Klecar (zehn) und Nick Volmert mit acht Treffern.

Horst Hampe

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Huber, Guretzky, Potschies;

Pietrusky,Volmert 8, Kremen 3, Klecar 10, Zimmermann 4/1, Brix, Faske, Häcker 1, Greilich 5/1, Hollenberg 1, Voß 2, Börner, Illge

Siebenmeter: 2/4 : 2/4

Strafminuten: 8 : 4

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