Jetzt direkt zur APP

X
Link zur Startseite des SCDHFK Handball
Link zur Startseite des SCDHFK Handball

Die U23-Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Samstagabend eine Überraschung gegen den HC Eintracht Hildesheim verpasst. Der SC DHfK musste sich mit 29:38 (14:15) geschlagen geben.

Die Partie in der kleinen ARENA begann ausgeglichen. Anton Voß brachte den SC DHfK nach sechs Minuten mit 4:3 in Führung. Auch nach elf Spielminuten – Jan Brix hatte eingenetzt – führten weiterhin die Gastgeber (7:6). Doch ein 5-Tore-Lauf der Hildesheimer zum zwischenzeitlichen 7:11 wendete das Blatt. Allerdings ließen sich die Leipziger nicht abschütteln. Albert Sandeck erzielte kurz vor der Halbzeit den 14:14-Ausgleich. Mit einem Treffer Rückstand ging es in die Pause.

Nach einer sehr couragierten ersten Hälfte war jedoch im zweiten Durchgang relativ schnell die Luft raus. Hildesheim benötigte nach Wiederanpfiff lediglich drei Minuten, um sich einen komfortablen 5-Tore-Vorsprung zu erarbeiten. Diesmal konnte sich Leipzig nicht zurückkämpfen, sodass am Ende eine recht deutliche Niederlage zu Buche stand. Bester DHfK-Torschütze war Nick Volmert mit fünf Treffern.

Der SC DHfK Leipzig hat bei der SG Flensburg-Handewitt lange eine mutige Leistung gezeigt und die Partie bis zur Pause offengehalten. Ohne den kurzfristig ausgefallenen Kapitän Lukas Binder musste sich das Team von Frank Carstens am Ende jedoch mit 28:36 (18:18) geschlagen geben.

Der SC DHfK Leipzig setzte in der ersten Halbzeit ein starkes Ausrufezeichen. Dabei sprach die Ausgangslage klar für die Hausherren. Doch davon war zu Beginn wenig zu spüren. Den ersten Treffer der Partie erzielte William Bogojevic zum 0:1. Kurz darauf zeigte sich das schnelle Umschaltspiel der Gäste: Bogojevic bediente Tom Koschek, der zum 1:3 einnetzte und Leipzig früh mit zwei Toren in Führung brachte. Die Anfangsphase war von hohem Tempo geprägt – passend zur DNA der Flensburger.

Beim Stand von 3:4 für Leipzig kam es zu einer ersten Schlüsselszene. In der sechsten Spielminute sah Moritz Preuss nach einem Schlag ins Gesicht die Rote Karte. Ein bitterer Rückschlag für die Gäste. Leipzig ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Franz Semper traf zum 4:5, wenig später verwandelte Lucas Krzikalla einen Siebenmeter zur erneuten Führung (5:6). Zwar gingen die Hausherren in der zehnten Minute erstmals selbst in Führung, doch Dean Bombač antwortete postwendend mit dem Treffer zum 7:7.

In der Folge hielten vor allem William Bogojevic und Franz Semper den SC DHfK im Spiel. Beide entwickelten sich zu den prägenden Offensivkräften der Leipziger. Auch im Tor setzte Domenico Ebner Akzente und verbuchte beim Stand von 12:12 bereits seine vierte Parade. Während Flensburg in den ersten 20 Minuten mehrfach an der Chancenverwertung scheiterte, verteidigte Leipzig mit großem Einsatz und zeigte ein starkes Rückzugsverhalten.

Bogojevic avancierte schließlich mit sechs Toren und zwei Assists zur zentralen Figur im Leipziger Spiel. Doch dann folgte der nächste Rückschlag: Der Rückraumspieler sah nach einer strittigen Entscheidung ebenfalls die Rote Karte. Trotz dieses erneuten Nackenschlags hielt der SC DHfK dagegen. Beim Stand von 15:16 kämpften sich die Leipziger weiterhin in jede Aktion und ließen sich nicht abschütteln. Mit viel Einsatz, Mut und Tempo behaupteten sie sich gegen den Favoriten – und gingen mit einem verdienten 18:18 in die Halbzeitpause.

Die ersten sechs Minuten der zweiten Hälfte blieben zunächst torlos. Simon Pytlick erlöste schließlich die 6.300 Zuschauer in der GP JOULE Arena mit dem ersten Treffer nach der Pause. In dieser Phase gelangen den Leipzigern lediglich zwei Tore innerhalb von zehn Minuten. Flensburg nutzte diese Schwächephase konsequent aus und erarbeitete sich mit drei Treffern in Folge ein 24:20-Polster.

Dem SC DHfK Leipzig fehlte zunehmend die Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Im Innenblock mussten Marko Mamić und Tim Hertzfeld seit der sechsten Spielminute Verantwortung übernehmen. Beim Stand von 22:27 sah Flensburgs Niclas Kirkeløkke nach einem Gesichtstreffer gegen Blær Hinriksson die Rote Karte. Doch die Hausherren spielten ihre Qualität aus und bestimmten das Schlussviertel der Partie.

Die Grün-Weißen bissen sich weiter durch. Mit einer offensiven 5:1-Abwehrformation, viel Kampf und Leidenschaft arbeiteten sie sich noch einmal auf 26:30 heran. In der Defensive fehlte jedoch immer wieder der letzte Zugriff und am Ende auch die nötigen Körner, um das Spiel zu kippen. Flensburg wurde schließlich seiner Favoritenrolle gerecht und brachte die Bundesliga-Partie mit 36:28 souverän zu Ende.

Lucas Krzikalla: „Wir haben das Spiel verloren und wir wissen auch, wo wir uns befinden. Deswegen geht es für uns einfach um jeden Punkt, egal wo wir sind, ob das dann in Flensburg ist oder zu Hause gegen den BHC. Wir brauchen die Punkte, deswegen müssen wir da auch kämpfen. Und das haben wir auch heute getan.“

SG Flensburg-Handewitt vs. DHfK Leipzig 36:28 (18:18)

SG Flensburg-Handewitt: Grgić 11, Møller 7, Golla 6, Pytlick 5, Kirkeløkke 4, Tønnesen 1, Volz 1, Jakobsen 1, Knutzen 1, Novak 1

SC DHfK Leipzig: Semper 8, Bogojevic 6, Krzikalla 3, Khairi 3, Piroch 2, Koschek 2, Peter 1, Hinriksson 1, Bombač 1, Hertzfeld 1

Paraden: Flensburg 12, Leipzig 8
Siebenmeter: Flensburg 5/7, Leipzig 3/6
Zeitstrafen: Flensburg 8 Min. , Leipzig 6 Min.
Technische Fehler: Flensburg 7, Leipzig 13

Am 28. Februar stand für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II als Letzter der Sechzehnerstaffel Nord-Ost (4:36 Punkte) der Heimauftritt im Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten HSG Ostsee N/G (8:34 Punkte) auf der Tagesordnung. Für das junge Team von Trainer Matthias Albrecht war das Kräftemessen mit den Norddeutschen aus Neustadt in Ostholstein eine richtungsweisende Herausforderung, um den Rückstand im Kampf um den Klassenerhalt zu verkürzen. Obwohl die Leipziger in der ersten Halbzeit mit starker Vorstellung auf Augenhöhe ihr Ziel auf Zählbares -  sogar mit einer Pausenführung - umsetzten, mussten sie sich im Finish mit einer knappen 36:38 (19:17)- Heimniederlage geschlagen geben.

Vor 120 Fans in der kleinen Arena-Halle zeigten die Kontrahenten nach wechselseitigen Führungen über die Stationen 10:10 (12. Minute) sowie 14:14 (21.), dass ein enger Spielausgang zu erwarten ist. Die Hausherren erzielten aber noch einen Zwei-Tore-Pausenvorsprung. Diese Führung konnte allerdings nach Wiederanpfiff nicht stabilisiert werden, denn die Schleswig-Holsteiner erhöhten Ihren Angriffsdruck – und gingen binnen sechs Minuten mit 20:21 in Front. Die Sachsen ließen sich aber nicht abschütteln, sondern kämpften aufopferungsvoll - und stellten den Gleichstand wieder her (25:25/43.).

Doch die HSG-Männer übernahmen erneut mit 28:30 (48.) die Führung – und bauten diese auf 30:35 (55.) aus. Damit war das Duell aber noch nicht vorzeitig entschieden, denn die Leipziger veränderten ihre Abwehrvarianten und legten auch in der Offensive nach. Doch die letzten zwei Minuten des Aufbegehrens (35:37) reichten nicht mehr, um im spannenden Endkampf noch Zählbares zu holen. Bester DHfK-Schütze war Ben Kremen mit sieben Treffern.

Horst Hampe

SC DHfK II: Guretzky, Huber ; Pietrusky 6, Volmert 4, Zimmermann 1,Gauer 6/1, Kremen 7, Brix 5, Hollenberg, Häcker 5, Klecar 1, Kramm 1,Greilich, Schmuck, Voß, Börner.

Siebenmeter: 1/3  : 5/6 

Strafminuten: 12 : 8.

Unsere Mannschaft startete am Samstag zu früher Stunde in Richtung Plauen. Das Spiel wurde auf Grund einer Unwetterwarnung wegen Glatteisgefahr in Sachsen verlegt. Einen frühen Wettkampfstart mit entsprechender Anreise muss eine gute Mannschaft auch kennen lernen, sich diesbezüglich vorbereiten und erfolgreich meistern. Einige Sportler konnten leider ihre Müdigkeit nur schwer abschütteln oder gar nicht verarbeiten. Mit einer insgesamt guten Abwehrarbeit, dafür sprechen nur 21 Gegentore, gaben wir den Einheimischen schwierige Aufgaben und kamen regelmäßig in den Ballbesitz. Den Haupttorschützen des Gastgebers bekamen wir, im Gegensatz zum Hinspiel, recht gut in den Griff, dafür stieß aber der Rückraumrechte viel zu einfach in die Lücken auf unserer linken Abwehrseite hinein. Ab der 10. Spielminute setzten wir uns kontinuierlich vom Gegner ab. In der 33. Minute stand erstmalig ein 10 Tore Plus auf der Anzeigetafel und wir wechselten munter durch. Insgesamt können wir von einer soliden Leistung sprechen, bemängeln müssen wir aber die Wurfgenauigkeit, da müssen wir uns in den letzten 3 Punktspielen der Saison 25/26 deutlich verbessern.

NSG SV04/HCE Plauen – SC DHfK U14  21:32 (11:19)

Unser Team: Wilke 5P.=38%; Dresler 4 P.= 33%; Kraatz 5 P.=50%; Auerbach 2/1; Loest 9/2; Märten 7/1; Knoll 4/6; Schirmer 2/1; Thorn 2/4; Warschun 0/1; Weber 1/0; Reuter 5/3

Es stand viel auf dem Spiel – und die Euphorie bei den Handballern des SC DHfK Leipzig war groß. Nach dem Auswärtssieg in Hamburg und dem Unentschieden in Minden waren die Grün-Weißen in diesem Jahr noch ungeschlagen und hatten die große Chance, mit einem Heimsieg gegen den Bergischen HC erstmals in dieser Saison die Abstiegszone zu verlassen. Doch der Handballnachmittag in der QUARTERBACK Immobilien ARENA entwickelte sich anders als erhofft. Die Leipziger kassierten einen massiven Dämpfer und mussten sich mit 28:35 geschlagen geben. Die Saison ist noch lang – aber der Weg zum Klassenerhalt ist nach diesem Auftritt noch länger und steiniger geworden.

Das Spiel begann vielversprechend: Franz Semper traf nach 40 Sekunden zum 1:0 für Leipzig. Es sollte jedoch fast die einzige Leipziger Führung bleiben. Noch einmal lagen die Grün-Weißen beim 4:3 (erneut durch Semper) vorn. Die restliche Spielzeit mussten sie einem Rückstand hinterherlaufen.

Schon nach 80 Sekunden nahm das Unheil seinen Lauf: Hoffnungsträger Dean Bombač kassierte eine frühe Zeitstrafe. Bis zur 15. Minute schien noch alles im Lot (7:7), doch dann setzten sich die Gäste allmählich ab. Der nächste Rückschlag: Kreisläufer Tim Hertzfeld erhielt nach 23 Minuten die rote Karte, sodass fortan Moritz Preuss die gesamte Last am Kreis allein tragen musste. Fünf Minuten vor der Halbzeit ging der BHC mit 11:14 in Führung. Kurz vor der Pause verkürzte Lucas Krzikalla noch einmal auf zwei Treffer. Zum Seitenwechsel war noch nichts verloren.

Zu Beginn der zweiten Hälfte keimte wieder Hoffnung auf, als Krzikalla auf 16:17 verkürzte. Doch dann scheiterte er vom Siebenmeterpunkt – und direkt im nächsten Angriff vergab Moritz Preuss eine freie Chance. Zwei ausgelassene Möglichkeiten, die richtig weh taten: So lag der BHC plötzlich mit vier Treffern vorn. Die DHfK-Männer wurden nervöser und offenbarten immer wieder Lücken in der Deckung. Die Gäste blieben ruhig und nutzten ihre Chancen konsequent. Für die Leipziger wurde Christopher Rudeck mehr und mehr zum Schrecken: 17 Paraden, während Domenico Ebner und Tomáš Mrkva gemeinsam nur sechs Paraden verbuchen konnten.

Die DHfK-Handballer versuchten dennoch alles: Blær Hinriksson erzielte zwei Treffer in Folge zum 19:22, Franz Semper brachte den Ball mit purem Willen in bester Volleyball-Manier zum 21:23 ins Tor. Doch die Zeit lief den Leipzigern davon. Zehn Minuten vor Schluss betrug der Rückstand fünf Tore – die Vorentscheidung war gefallen. Der BHC gewann am Ende mit 28:35 und entführte zwei wichtige Punkte.

Die Saison ist noch lang – aber der Weg zum Klassenerhalt ist nach dieser Niederlage definitiv noch steiniger geworden. Trainer Frank Carstens sagte: „Wir haben heute eine in die Fresse bekommen. Das tut richtig weh, aber für einen professionellen Leistungssportler gehört es dazu, wieder aufzustehen und weiterzumachen. Und wir werden wieder aufstehen.“

Die beste Leistung an diesem Handballnachmittag lieferten die Zuschauer: 5.280 Fans stärkten dem SC DHfK den Rücken und sorgten für eine sensationelle Kulisse. DANKE. Wir brauchen euch mehr denn je!

Markus Pütz (Trainer Bergischer HC):

„Wir haben es geschafft, weil wir über 60 Minuten bei uns geblieben sind. Ich mache der Mannschaft ein großes Kompliment. Wir lagen zweimal zurück, und ab dem 8:8 spielten wir sehr routiniert. Gefühlt sind die Jungs in dieser Woche fünf Jahre älter geworden. Unsere Torhüterleistung war entscheidend, gerade Christopher Rudeck hat wichtige Paraden gebracht. Vorne waren wir effektiv, und wir haben Leipzig nicht näher als zwei Tore herangelassen. Die Jungs haben sehr souverän gespielt. Trotzdem ist noch nichts vorbei.“

Frank Carstens (Trainer SC DHfK):

„Das Plus auf der BHC-Torhüterposition war heute ein Grand Canyon. Die Torwartleistung von Rudeck war überragend. Wir konnten unsere Torhüter nicht ausreichend unterstützen, und vorne hatten wir schlechte Quoten sowie keine guten Würfe. Wir hatten 13 freie Chancen – inklusive Siebenmeter. Das lässt sich schwer kompensieren. Wir haben versucht, über die Defensive Druck aufzubauen, doch der BHC war gut auf unsere 5:1-Deckung vorbereitet. Auch mit der Manndeckung konnten wir keinen Stress erzeugen. Unsere Jungs haben gekämpft, da kann ich ihnen nichts vorwerfen, aber uns fehlte die Abgezocktheit vor dem Tor und vielleicht auch der letzte Punch in der Defensive. Deshalb hat der BHC heute völlig verdient gewonnen.“

SC DHfK Leipzig vs. Bergischer HC: 28:35 (14:16)

Tore SC DHfK Leipzig: Krzikalla 6, Semper 5, Hinriksson 4, Piroch 4, Bombač 3, Binder 2, Preuss 2, Bogojevic 1, Khairi 1

Tore Bergischer HC: Becher 7, Hangstein 6, Steinhaus 6, Wasielewski 5, Seesing 4, Beyer 3, Schöttle 2, Fuchs 2

Paraden: Leipzig 6, BHC 17

Siebenmeter: Leipzig 5/8, BHC 3/4

Zeitstrafen: Leipzig 4 Min., BHC 6 Min.

Technische Fehler: Leipzig 6, BHC 7

Offizielle Zuschauerzahl: 5.280 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

Am 16. Spieltag der A-Jugendbundesliga Nord empfing die U19 des SC DHfK Leipzig die Füchse Berlin Reinickendorf in der Kleinen Arena. Nach der jüngsten 26:31-Niederlage an der Ostseeküste gegen den HC Empor Rostock stand für die Grün-Weißen am Freitagabend alles im Zeichen der Wiedergutmachung. Um im Saisonendspurt den anvisierten fünften Tabellenplatz noch erreichen zu können, war das Team gefordert, wieder an die zuvor gezeigten Leistungen – eine aggressive Deckung und schnelle Tore über den Gegenstoß – anzuknüpfen. Die Hürde für die Leipziger Talente war jedoch hoch, denn mit den Füchsen gastierte der aktuelle Tabellendritte in Sachsen. Die Hauptstädter reisten mit breiter Brust an, nachdem sie sich zuletzt in einer hochdramatischen Partie gegen den THW Kiel durchgesetzt hatten. Auch die Erinnerung an das Hinspiel sorgte für zusätzliche Spannung: Damals begegneten sich beide Teams bis kurz vor Schluss auf Augenhöhe, ehe ein Treffer in der 58. Minute den Leipzigern einen Punktgewinn verwehrte und den Berlinern einen knappen 34:33-Sieg bescherte.

Starke Paraden der Torwärter verleihen Spannung

Das Spiel vor 120 Zuschauern startete mit einer Geschwindigkeit, die Hektik bei beiden Mannschaften förderte. In den Anfangsminuten unterliefen ihnen technische Fehler und die Leipziger trafen häufiger die Latte. In der 4. Minute netzte Rune Magnus Klecar ein und holte erneut die Führung für die Gastgeber (3:2). Allerdings zogen die Berliner vorerst auf drei Tore weg, indem sie besonders aus dem Rückraum abschlossen (5:8/14.). Mit starken Paraden konnte Janne Potschies die Grün-Weißen im Spiel unterstützen. Anton Voß gelang der Anschlusstreffer in der 17. Minute zum 7:8. Im Unterzahlspiel bauten die Gäste ihren Vorsprung auf vier Tore aus (8:12/20.). Ab der 26. Minute mussten die Leipziger sogar die doppelte Unterzahl überstehen, was sie mit nur einem Gegentreffer erreichten (12:16/27.). Der DHfK-Nachwuchs konnte kurz vor der Pause noch ein Tor erzielen und Marco Schmuck setzte sich im Zweikampf durch, was den Füchsen eine Zwei-Minuten-Strafe einbrachte (13:16/30.).

In der zweiten Halbzeit gingen die Leipziger in eine offenere Deckungsweise, indem sie Pelle Schneider vorzogen. Sie gestalteten das Spiel weiterhin breit und konnten über den Kreis mit Jeron Busch und über die Außen, unter anderem mit Felix Leon Illge, die Tore erzielen. Im Verlauf der Partie setzten sie auf vier Rückraumspieler. Im Überzahlspiel gelang Marco Schmuck der Anschlusstreffer, der das Spiel nochmal richtig spannend gestaltete (24:25/47.). Mit dem Ausgleichstreffer von Albert Sandeck in der 50. Minute besaßen die Leipziger die Chance auf einen möglichen Sieg (27:27). In der 53. Minute starteten die Berliner einen 0:3-Lauf durch einen Ballverlust sowie einen Lattentreffer (28:31/56.). Die Grün-Weißen gingen in die Manndeckung, doch die Füchse behielten den Fokus und holten sich die zwei Punkte.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Potschies, Thiele, Hillgruber;

Häfner 1, Klecar 6, Greiner, Illge 6, Sandeck 3, Voß 4, Stricker, Schneider, Schmuck 6/2, Grunow, Busch 3, Schäfer, Kramm 2

Siebenmeter: 2/3 : 5/5

Strafminuten: 8 : 10

Am siebten Spieltag der Meisterrunde empfing die U19 des SC DHfK Leipzig den 1. VfL Potsdam zum vorletzten Heimspiel der Saison. Nach dem befreienden 33:26-Erfolg gegen Narva Berlin am vergangenen Wochenende brannten die Leipziger darauf, die ersten Punkte aus dem Heimsieg zu vergolden und ihre Leistung weiter zu stabilisieren. Vor heimischer Kulisse galt es am Donnerstagabend, die Phasen der Unkonzentriertheit und technischen Fehler, die das letzte Spiel phasenweise prägten, endgültig abzustellen. Die Tabellensituation versprach ein Duell auf Augenhöhe, da beide Mannschaften im unteren Drittel der Meisterrunde um den Anschluss kämpften. Während die Gäste aus Brandenburg als Tabellenvierter und mit dem Rückenwind eines 30:30-Unentschiedens gegen Braunschweig anreisten, lauerten die Leipziger nur einen Rang dahinter auf dem fünften Platz. In diesem Aufeinandertreffen stand für den DHfK-Nachwuchs vor allem die defensive Kompaktheit im Fokus, um gegen die favorisierten Potsdamer die Oberhand zu behalten.

SC DHfK Leipzig gegen 1. VfL Potsdam 30:33 (13:14)

Mit einer Führung ab der 45. Sekunde startete das Spiel für die Leipziger mit einem Vorteil. In der 6. Minute pariert Toni Sonntag den Siebenmeter, kann jedoch den folgenden nicht halten (3:2/9.). Die Gastgeber stehen mit Kampfgeist in der Abwehr, wodurch sie sich einen Vorsprung aufbauen können (5:3/12.). Das Überzahlspiel ab der 13. Minute nutzen die Grün-Weißen nicht aus, obwohl sie sich in den Zweikämpfen durchsetzen können. Über die erste Welle kann Till Stricker in der 18. Minute abschließen und aus dem Unentschieden eine Führung machen (8:7/18.). Ab der 19. Minute dreht sich das Spiel für die Potsdamer und sie ziehen bis zur 24. Minute mit zwei Toren weg (10:12/24.). Den Leipzigern gelingt nicht der Ausgleich vor der Pause, doch den Anschlusstreffer netzt Kajus Kairis zum Halbzeitstand von 13:14 ein.

Nach dem Seitenwechsel hält die Stimmung in der Halle weiter an, besonders durch die mitgereisten Potsdamer Fans. Die Leipziger müssen in Unterzahl agieren, können die zwei Minuten jedoch mit nur einem Gegentreffer überstehen (14:15/32.). Lenny Rocco Fischer trifft sein erstes Tor nach langem krankheitsbedingtem Ausfall und trägt sich in die Torschützenliste ein (17:17/35.). Bis zur 48. Minute ist es ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die U17 immer wieder den Ausgleich holt. Allerdings wird dann der Torwart der Gäste zum Faktor und auch die Ballverluste häufen sich (26:30/54.). Die Chancen der Leipziger stehen jedoch weiterhin offen nach einem Treffer von Mats Schneider zum 29:31 in der 58. Minute. Die Gastgeber stellen vorerst auf Manndeckung um, um das Spiel schneller zu gestalten und den Angriff der Gegner zu stören. Doch die Potsdamer können sich die zwei Punkte sichern mit einem Ergebnis von 30:33. Bester DHfK-Schütze ist mit neun verwandelten Treffern Karl Luis Viehmann.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Sonntag, Guretzky;

Eichler, Schneider 5, Kowolik 1, Kairis 3, Wagawa 1, Toth 3, Hamperl 3, Stricker 4, Weißig, Fischer 1, Viehmann 9/3

Siebenmeter: 3/3 : 7/8

Strafminuten: 6 : 12

Am 15. Spieltag der Jugendbundesliga Nord führte die Reise der U19 des SC DHfK Leipzig zum HC Empor Rostock. In der Fiete-Reder-Sporthalle suchten die Sachsen am Sonntagnachmittag den dritten Erfolg in Serie, um ihre Bilanz auf 13:15 Punkte auszugleichen und den sechsten Tabellenplatz weiter zu festigen. Nach dem souveränen 38:29-Heimsieg gegen Hamburg reisten die Leipziger mit großem Selbstvertrauen an, um ihre aufsteigende Form nun auch in der Fremde unter Beweis zu stellen.

Die Rollen vor dem Anpfiff waren dabei klar verteilt: Während der SC DHfK das Hinspiel deutlich mit 40:25 dominiert hatte, steckte der zehntplatzierte Gastgeber aus Rostock nach einer herben 31:43-Schlappe gegen Kiel in einer Ergebniskrise. Dennoch stellten sich die Grün-Weißen auf einen kämpferischen Gegner ein, der vor heimischer Kulisse auf Wiedergutmachung brannte. Für Leipzig kam es in dieser Partie vor allem darauf an, die defensive Konsequenz beizubehalten und durch ein hohes Tempo die Kontrolle über das Spielgeschehen zu übernehmen.

HC Empor Rostock gegen SC DHfK Leipzig 31:26 (16:11)

Vor heimischem Publikum und mit der Absicht, die zugeschriebene Außenseiterrolle nicht zu bestätigen, gestalteten die Rostocker das Spiel für die Leipziger von Beginn an herausfordernd. Innerhalb von neun Minuten bauten sie ihre Führung auf fünf Tore aus (7:2/9. Minute). Diese beeindruckende Geschwindigkeit wurde zuletzt vom SC DHfK Leipzig im Spiel gegen Hamburg demonstriert. Den Grün-Weißen gelang es jedoch nicht, einfache Tore durch schnelle Gegenstöße oder verwandelte Siebenmeter zu erzielen. Im Überzahlspiel ab der 18. Minute konnten sie die beiden folgenden Angriffe erfolgreich abschließen, wobei Anton Voß zum 11:5 und Louis Häfner zum 11:6 trafen. Ab der 22. Minute fanden die Gäste ihren Rhythmus und verkürzten den Vorsprung durch Mads Grunow auf vier Tore (12:9/25. Minute). Zur Halbzeit trennten sich die Mannschaften mit einem Stand von 16:11.

Die zweite Halbzeit begann für die Leipziger mit einer stabilisierten Leistung, die ihnen die realistische Chance auf einen Ausgleich bot. Anton Voß erzielte in der 37. Minute das Tor zum 17:15. Dennoch reichte diese Leistung nicht aus, um die Rostocker zu überwinden, die ihr Ziel, den Gewinn von zwei Punkten, konsequent verfolgten. Marco Schmuck verwandelte zwei aufeinanderfolgende Siebenmeter. Durch schnelle Reaktionen der Gastgeber stand es in der 52. Minute 25:20. Bela Schäfer trug sich in der 59. Minute mit dem Treffer zum 31:26 ebenfalls in die Torschützenliste ein.

Trainerstimme Thomas Kölblin:

Leider müssen wir sagen, können wir die Serie von zwei Siegen aus zwei Spielen nicht weiter ausbauen. Es hat bei uns heute nach der langen Auswärtsfahrt einfach an Bereitschaft, Einstellung und Konstanz komplett gefehlt. Daher wird es für uns jetzt natürlich wirklich hart, noch auf den fünften Tabellenplatz zu kommen. Wir müssen zügig aufarbeiten, dass uns gegen die Füchse die Revanche gelingt.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig:

Thiele, Potschies, Hillgruber;

Häfner 1, Klecar 2, Greiner, Illge 4, Reith, Wagawa, Voß 6, Schneider, Schmuck 9/6, Grunow 2, Busch 1, Schäfer 1, Kramm

Siebenmeter: 2/3 : 6/9

Strafminuten: 10 : 6

MTV Braunschweig gegen SC DHfK Leipzig 36: 29 (14:15)

Am 20. Spieltag (Sonnabend / 21.Februar) wurde von den Drittliga-Handballern der Staffel Nord-Ost mit der Partie MTV Braunschweig gegen SC DHfK II das zweite Drittel der Saison 2025/26 abgeschlossen. Das Match war für die Gäste als Tabellenletzter des Sechzehnerfeldes (4:34 Punkte) beim klar favorisierten Spitzenreiter Braunschweig (32:6 Punkte) eine besonders anspruchsvolle Herausforderung. Die Leipziger hatten in der Hinrunde nichts Zählbares geholt (0:30), haben aber bei den ersten vier Spielen der Rückrunde mit zwei Siegen Ihren Formanstieg im Kampf um den Klassenerhalt bestätigt. Das grün-weiße Team von Trainer Matthias Albrecht wollte natürlich am 21. Februar an den starken Auftritt der Vorwoche beim 31:37-Auswärtssieg gegen die HSG Eider Harde anknüpfen.Obwohl die junge Truppe im ersten Durchgang den Gastgebern auf Augenhöhe Paroli bieten konnte, mussten sie sich am Ende mit einer klaren 36:29 (14:15) - Auswärtsniederlage beim Tabellenführer geschlagen geben.

Im Match vor 950 Fans in der Sporthalle Alte Waage wurden im ersten Durchgang gleichwertige Kräfteverhältnisse geboten. Dabei ging es über 3:3 sowie 6:6 (10. Minute). Danach gelang den Leipzigern mit 7:11 und 10:14 (22.) eine überraschende Führung. Der MTV legte zwar vierfach nach, dennoch gingen die Gäste mit einem knappen Vorsprung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel konnten die Sachsen allerdings nicht mehr an das in der ersten Halbzeit gezeigte Leistungsvermögen anknüpfen. Dagegen setzten die Hausherren sofort starke Akzente, denn sie kippten das Geschehen mit einem 7:0 - Lauf binnen sieben Minuten auf 21:15. Damit hatten die Niedersachsen vorzeitig ein stabiles Fundament für ihren Weg auf die Siegerstraße gelegt. Obwohl die Gäste den Rückstand auf 22:18 (41.) verkürzten, behielten die Gastgeber mit 27:20 und 29:22 (49.) die Partie im Griff. Auch beim letzten Aufbegehren der Leipziger mit veränderten Abwehrvarianten 30:26 (52.) blieben sie unbeeindruckt –und steuerten ihren Heimsieg mit sieben Toren Vorsprung sicher ins Ziel. Beste DHfK-Schützen waren Caspar Gauer und Franz Häcker mit je sechs Treffern.

Horst Hampe

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Huber, Guretzky;

Pietrusky 4, Volmert 2, Gauer 6, Kremen 5, Häcker 6/6, Zimmermann 1, Greilich 2, Brix 3, Reith, Hollenberg, Börner, Schäfer

Siebenmeter: 4/4 : 6/8

Strafminuten: 10 : 0

Das Spiel der U19 wurde an diesem Mittwoch, dem 18. Februar, in der Kleinen Arena Leipzig ausgetragen. Dabei trafen die Tabellennachbarn SC DHfK Leipzig und der Handball Sport Verein Hamburg aufeinander. Die Leipziger, die am Samstag im Auswärtsspiel einen Sieg feiern konnten, stehen in der Favoritenrolle.

Trainerstimme Thomas Kölblin

Gegen Hamburg morgen, das ist das verlegte Spiel wegen krankheitsbedingter Ausfälle, das wird ein sehr umkämpftes Spiel. Bei uns und auch bei Hamburg liefen die letzten paar Wochen nicht so gut, wie wir uns dies vorgestellt haben und waren sehr schwankend. Vor allem Hamburg hat schon ein paar Big Points gegen Magdeburg und auch ein enges Spiel gegen Burgdorf hingelegt. Von dem her sind wir gespannt, in welcher Konstellation sie morgen auftreten. Mit einem Kreisläufer oder vier Rückraumspielern, das heißt, das wird sehr spannend und deswegen hoffen wir, dass wir eine positive Serie starten können, um einfach den Anschluss an den 5. Platz halten zu können.

SC DHfK Leipzig- Handball Sport Verein Hamburg 38: 29 (21:18)

Torreicher Start in die Partie

Das Spiel beginnt vor 100 Zuschauern mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit und Torgefährlichkeit seitens der Leipziger, was den Gegnern den Einstieg in die Partie erschwert. Nach einem präzisen Schlagwurf von Rune Magnus Klecar zum 1:1 übernehmen die Grün-Weißen die Führung und behaupten diese über die gesamte Spielzeit von 60 Minuten. Die Leipziger nutzen geschickt die erste Welle und bestrafen den langsamen Rückzug der Gäste. So erzielt Felix Leon Illge über die schnelle Mitte das 2:1. Ein sicherer Abschluss von Marco Schmuck per Siebenmeter führt zum 5:2 in der 4. Minute. Nach einem weiteren direkten Anspiel an den Kreis und dem Ausbau des Vorsprungs auf 9:4 nehmen die Hamburger ihre erste Auszeit. Durch eine Umstellung in der Defensive finden sie eine Stabilität, die die Gastgeber vorerst stoppt. Beide Mannschaften zeigen in der ersten Halbzeit jedoch keine konstante Abwehrleistung, was die DHfK-Nachwuchsspieler in der zweiten Halbzeit ändern werden. Die Gäste können sich bis zur Halbzeitpause auf drei Tore herankämpfen, sodass der Spielstand nach 30 Minuten 21:18 beträgt.

In der zweiten Halbzeit erzielen die Hamburger leichte Tore aus den Fehlern der Leipziger. Mit einem 0:3-Lauf stellen sie auf 25:24 und erzielen damit den ersten Anschlusstreffer in der 35. Minute. Die Gastgeber haben zunehmend Schwierigkeiten im Abschluss, finden jedoch nach dem Torwartwechsel zwischen Janne Potschies und Jakob Thiele wieder ins Spiel. Louis Häfner netzt zum 29:26 ein, und Felix Leon Illge verwandelt erst mit dem Treffer an die Latte, der dann ins Tor springt (31:27/47.). Die Hamburger finden keine Lösungen in der Offensive, wodurch die letzte Auszeit in der 52. Minute genommen wird. Die Leipziger spielen mit vier Rückraumschützen die Partie zu Ende und siegen mit einem Vorsprung von neun Toren. Damit stehen die Leipziger weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz. Der beste DHfK-Schütze ist mit sechs verwandelten Treffern Anton Voß.

Trainerstimme Thomas Kölblin:

Wir haben die Serie mit zwei Siegen in Folge gestartet, dies war sehr gut für die Moral der Jungs. Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwergetan, vor allem in der Abwehr. Im Angriff war es sehr ordentlich, weil wir gute Lösungen gefunden haben. In der Abwehr standen wir nicht konsequent und haben noch viele Tore passiv von den Hamburgern bekommen. Das haben wir dann auch in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Wir haben dann ihr Tempospiel stoppen können. Von dem her waren es zum Schluss verdiente zwei Punkte und wir können mit breiter Brust nach Rostock fahren und hoffentlich die Serie mit drei von drei Siegen fortsetzen.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Potschies, Thiele, Hillgruber;

Häfner 4, Greilich, Klecar 5, Greiner 5, Illge 5, Sandeck, Voß 6, Schneider, Schmuck 5/2, Grunow 2, Busch 4, Schäfer, Kramm 2

Siebenmeter: 2/2 : 4/4

Strafminuten: 4: 6

chevron-down