Im letzten Punktspiel der Saison 25/26 in der Regionalliga Sachsen MJC ging es für unserer Team um den Meistertitel. Der Gastgeber konnte frei aufspielen und hatte sich sehr viel vorgenommen, um es unserem jungen Team sehr schwer zu machen. Wir benötigten den Sieg oder ein Unentschieden für die Meisterschaft und man konnte diese Drucksituation einigen Sportlern von uns
deutlich anmerken. Der harzfreie Wettkampf bereitete uns zusätzliche Probleme, besonders bei den Torwürfen gab es reichlich Ungenauigkeiten. Im Deckungsverhalten fehlte häufig die Konsequenz aller Sportler im Verteidigen der Kreisspieler und den Pässen nach Außen. Mangelhafte Geduld und fehlende Rückwärtsbewegung bei den längeren Angriffen der Gastgeber
führten immer wieder zu vermeidbaren Gegentoren. Auch rutschten unseren Torhütern einige haltbare Bälle durch die Hände. Damit fehlten uns die einfachen Kontertore und wir mussten uns im Positionsangriff abmühen. Hier gelang uns immer wieder das Freispielen der Rechtsaußenposition, wo wir viele Tore erzielten, aber auch noch weitere Treffer durch Pfostenwürfe vergaben.
Die Spannung im Wettkampf blieb bis zum Schlusspfiff hoch, der Gastgeber ging noch einmal in die Manndeckung und in den Schlusssekunden erzielten wir das erlösende Tor für den Auswärtssieg.
Herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel für unsere jahrgangsjunge Mannschaft und einer sehr erfolgreichen Spielserie 2025/26!
SG MoGoNo – SC DHfK U 14 23 : 25 (11:12)
Unser Team:
Wilke 4 P. = 36%; Dresler; Kraatz 4 P. = 20 %;
Auerbach 1/1; Loest 4/5; Märten 4/0; Knoll 2/1; Richter; Schirmer 1/0; Thorn 7/2; Trautzsch 3/3; Warschun 1/1; Weber 1/0; Reuter 1/4
Zum Saisonabschluss der Meisterrunde A reiste die U17 des SC DHfK Leipzig am Sonntag zur SG Narva Berlin. In der Lilli-Henoch-Sporthalle stand für beide Teams weit mehr als nur ein versöhnlicher Saisonausklang auf dem Spiel: Es ging im direkten Duell darum, den letzten Tabellenplatz zu vermeiden. Die Leipziger traten die Reise nach Berlin mit gemischten Gefühlen an, nachdem sie sich am vorangegangenen Wochenende trotz großen Kampfgeistes mit 33:40 gegen die Füchse Berlin geschlagen geben mussten. Obwohl die Defensive in der Vorwoche noch 40 Gegentreffer zuließ, schöpften die Grün-Weißen Hoffnung aus der eigenen Angreiferleistung und dem Hinspielerfolg. Damals bezwangen die Sachsen die SG Narva souverän mit 33:26, wobei vor allem die hohe Konzentration in der zweiten Spielhälfte den Ausschlag gab. Da auch die Berliner Gastgeber nach einer deutlichen 29:39-Niederlage gegen Braunschweig unter Druck standen, begegneten sich beide Tabellennachbarn am letzten Spieltag in einer sportlich völlig offenen Ausgangslage.
SG Narva Berlin - SC DHfK Leipzig 38:40 (14:20)
Mit Beginn des Spiels vor 60 Zuschauern zeigten die Leipziger einen überzeugenden Start, indem sie in der 6. Minute einen 0:5-Lauf erzielten und den Spielstand auf 1:6 erhöhten. Lenny Rocco Fischer traf zum 4:9. Die Berliner konnten den Vorsprung durch einen Treffer zum 6:10 verkürzen, doch die Grün-Weißen reagierten umgehend und behaupteten ihre deutliche Führung während der gesamten ersten Halbzeit (14:20).
Während die Nachwuchsspieler der DHfK in der ersten Spielhälfte den Torhüter wiederholt überwinden und die Fehler der Gastgeber im Gegenstoß effektiv nutzen konnten, dominierte der Gegner den Beginn der zweiten Halbzeit. Ab der 32. Minute verzeichneten die Leipziger einen 7:0-Lauf, der nicht nur den Ausgleich herbeiführte, sondern auch die vorzeitige Führung der Hauptstädter sicherte (23:22/37.). Christopher Toth unterbrach diesen Lauf und brachte die Sachsen mit seinem Treffer zurück ins Spiel um die wichtigen zwei Punkte (23:23/37.). Oskar Weber verwandelte zwei aufeinanderfolgende Siebenmeter und erhöhte auf 25:27 (41.). Die Partie blieb jedoch weiterhin offen; nach einem erneuten Ausgleich stand es 27:27, und in der 56. Minute 37:37. Die Schlussphase war von hoher Spannung geprägt. Ein Tor von Mats Schneider erhöhte die Chancen für den SC DHfK Leipzig (38:38/57.), insbesondere als eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die Berliner eine Überzahl und einen Siebenmeter für die Leipziger zur Folge hatte. Till Stricker verwandelte den letzten Treffer des Tages und sicherte damit den Auswärtssieg für die U17.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Guretzky, Sonntag;
Denk, Eichler 2, Schneider 6, Wagawa 6, Schramm 1, Toth 4, Hamperl 1, Stricker 7, Weber 7/7, Högl 1, Fischer 4, Viehmann 1
Siebenmeter: 5/5 : 7/7
Strafminuten: 6 :2
Am 14. März 2026 wurde von den Drittliga-Handballern des SC DHfK II in der Staffel Nord-Ost das 23. Punktspiel der Saison 2025/26 gegen HC Eintracht Hildesheim absolviert. Während die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht bisher als Tabellenletzter der Sechzehnerstaffel nur zwei Siege holten (4:40 Punkte), belegen die Gäste aus Niedersachsen den fünften Tabellenplatz (33:13 Zähler).
Angesichts dieser Platzierungen bestanden keine Zweifel, dass für die Grün-Weißen eine schwere Prüfung zu erwarten war. Obwohl die Gastgeber im ersten Durchgang den Favoriten Paroli geboten haben, konnten sie in der zweiten Halbzeit nicht mehr mithalten – und mussten eine klare 29:38 (14:15) – Heimniederlage einstecken.
Vor 70 Fans in der Halle der Sportoberschule setzten die Kontrahenten über 4:4 und 7:7 (12. Minute) gleichwertige Akzente. Danach gingen die Gäste mit 7:11 (18.) in Front. Davon blieben die Hausherren unbeeindruckt, denn sie stellten binnen zehn Minuten den Ausgleich (13:13) wieder her – und gingen nur mit einem Tor Rückstand in die Pause.
Nach Wiederanpfiff kippten die Hildesheimer das Geschehen blitzschnell zu ihren Gunsten. Sie legten vierfach auf 14:19 (34.) nach – und stabilisierten den Vorsprung mit 17:23 (38.).Doch die DHfK-Jungs kämpften aufopferungsvoll, denn sie halbierten den Rückstand auf 21:24 (41.). Damit war offenbar ihr Leistungsvermögen erschöpft, denn technische Fehler und Probleme bei der Chancenverwertung wurden vom Gegner sofort mit Treffern zum 21:28 (45.) bestraft. Sechs Minuten vor Abpfiff bauten die cleveren Eintracht- Männer ihre Führung zweistellig auf 24:34 aus. Damit hatten sie vorzeitig mit einem starken Auftritt in der zweiten Halbzeit die deutliche Heimniederlage der Leipziger besiegelt. Bester DHfK-Schütze war Nick Volmert mit fünf Treffern.
Horst Hampe
SC DHfK II: Guretzky, Huber ; Voß 3,Volmert 5, Zimmermann 4/2, Kremen 2, Klecar 4, Brix 3, Hollenberg, Greilich 2/1, Pietrusky 2, Sandeck 3, Schäfer 1, Börner, Häfner, Schneider.
Siebenmeter: 3/5 : 3/5 - Strafminuten: 6 : 16
Das war Abstiegskampf pur in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Die Handballer des SC DHfK Leipzig wollten gegen Stuttgart unbedingt zwei Punkte und gaben auf der Platte über 60 Minuten ihr letztes Hemd. Zudem mussten die Grün-Weißen den Umständen trotzen, dass mit Adam Lönn, Matej Klima und William Bogojevic alle drei Spieler auf Rückraum links nicht zur Verfügung standen. Trotzdem war Leipzig lange auf der Siegerstraße, doch kurz vor Schluss stand der SC DHfK plötzlich mit einem Drei-Tore-Rückstand mit dem Rücken zur Wand. Am Ende erkämpften sich die aufopferungsvoll kämpfenden Leipziger mit einem moralischen und emotionalen Kraftakt doch noch einen Punkt.
Mit Domenico Ebner und William Bogojevic hatte sich die Liste der Ausfälle kurzfristig um zwei weitere Krankmeldungen erweitert. So startete Spielmacher Blær Hinriksson im linken Rückraum. Nach 40 Sekunden erzielte Lucas Krzikalla die erste Leipziger Führung. Der Rechtsaußen war gemeinsam mit Nationalspieler Franz Semper der auffälligste Akteur der Anfangsphase. Viermal Krzikalla, fünfmal Semper – und so führte der SC DHfK Leipzig nach einer Viertelstunde mit 9:7.
Dann gesellten sich endlich auch weitere Torschützen hinzu. Luka Rogan erhöhte auf 10:7, Tomáš Piroch stellte auf 14:10. Die Vier-Tore-Führung der Grün-Weißen war absolut verdient und es war spürbar, dass die Jungs es unbedingt wollten. Zudem entschärfte Tomáš Mrkva einen Siebenmeter gegen Kai Häfner. Für Leipzig lief eigentlich alles nach Plan – es gab nur ein Problem: Dem TVB Stuttgart gelang es immer wieder, einen Siebenmeter herauszuholen. So netzte Häfner vom Strich zum 16:14 und 16:15.
Im letzten Angriff der ersten Hälfte ließen sich die Stuttgarter dann ganz viel Zeit und schafften es, ihren Angriff über mehr als eine Minute hinauszuzögern. Längst war Zeitspiel angezeigt, doch im allerletzten Moment brachte Lenny Rubin noch einen Wurf zustande, der unter der Latte zum 17:17-Halbzeitstand einschlug. Ärgerlich, denn gefühlt waren die Leipziger in den ersten 30 Minuten zwei oder drei Treffer besser gewesen.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs legte Leipzig wieder vor. Franz Semper knallte zwei Bälle zur 19:17-Führung in den TVB-Kasten. Lucas Krzikalla verfehlte zwar einen Siebenmeter, doch Lukas Binder schnappte sich den Rebound und traf mit seinem 999. Bundesligator zum 21:19. Dean Bombač erhöhte auf 23:20 und heizte anschließend die Fans an, den SC DHfK weiterhin so fantastisch zu unterstützen.
Doch auch diesmal konnte der SC DHfK die Führung nicht halten. Stuttgart glich zum 23:23 aus. Nach einem Ballverlust von Ahmed Khairi gingen die Gäste erstmals in diesem Match in Führung. Und der TVB legte direkt nach: Rubin traf zum 24:26, Nigg zum 24:27. Sieben Minuten vor Ende stand der SC DHfK Leipzig mit dem Rücken zur Wand und es drohte die nächste ganz schmerzhafte Heimpleite.
Doch die Zuschauer wollten das nicht akzeptieren. Jeder einzelne der 4.793 Fans erhob sich von seinem Sitz und feuerte die DHfK-Männer bedingungslos an. Beflügelt von diesem grandiosen Support traf Bombač zum 25:27, Semper zum 26:27 und Kapitän Lukas Binder stellte mit seinem 1.000. Bundesligator den 27:27-Ausgleich her. Die ARENA kochte.
Die letzten Minuten wurden zu einer Handballschlacht mit offenem Visier. Hinriksson erzielte das 28:28, erneut Binder das 29:29. Dann rührte der SC DHfK in der Abwehr Beton an und erkämpfte sich 15 Sekunden vor Schluss noch einmal den Ball. Frank Carstens nahm umgehend eine Auszeit. Mit dem letzten Angriff hatte Leipzig tatsächlich noch die Chance, dieses hochintensive Kampfspiel mit einem Last-Second-Sieg zu beenden. Die Grün-Weißen kreierten noch einmal eine gute Wurfposition für Franz Semper, doch sein abgefälschter Wurf landete knapp neben dem Kasten. Wahrscheinlich wäre sonst das Hallendach der QUARTERBACK Immobilien ARENA davongeflogen.
So blieb am Ende leider nur ein Punkt. Doch angesichts der Vorzeichen und des Spielverlaufs dürfen die Leipziger mit dem Resultat nicht völlig unzufrieden sein. Eines jedenfalls hat die Mannschaft heute über die kompletten 60 Minuten deutlich gemacht: Die Grün-Weißen werden bis über die Schmerzgrenze hinaus bis zum letzten Spieltag alles für den Klassenerhalt geben!
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Misha Kaufmann (Trainer TVB Stuttgart):
„Leipzig hat lange geführt, eigentlich über weite Strecken des Spiels. Wir schaffen es aber, dranzubleiben. Ich denke, zur Halbzeit könnte Leipzig – so wie ich das Spiel empfunden habe – auch mit drei oder vier Toren führen. Leipzig kommt danach gut aus der Kabine, aber wir bleiben wieder dran, lassen uns nicht abschütteln, und irgendwann dreht sich das Spiel. Dann wussten wir: Wenn wir in der 45. Minute noch dran sind, wird es auch ein Kopfspiel für Leipzig. Wir hätten das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden können, tun das aber nicht – und am Ende resultiert daraus ein Unentschieden. Am Ende holen wir glücklich einen Punkt.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Wenn ich mir anschaue, in welcher Besetzung wir heute dieses Spiel gespielt haben, dann muss ich meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. In unserer Situation kann ein Spiel auch sehr schnell weggehen, wenn man in der 54. Minute nach eigener Führung plötzlich mit drei Toren hinten liegt. Ich bin sehr stolz auf das Team, dass es wieder aufgestanden ist, sich dagegengestemmt und diesen Punkt noch mitgenommen hat. Wir hatten am Ende sogar noch einen Abschluss, der vom Zeitmanagement her perfekt gepasst hätte, aber dann nicht mehr erfolgreich war. Nach dem Ausfall von allen linken Rückraumspielern, die wir im Kader haben, war das heute eine moralisch und emotional sehr starke Leistung. Wofür dieser Punkt am Ende reichen wird, wissen wir noch nicht – es sind noch zehn Spiele zu spielen. Aber anfühlen tut es sich natürlich wie ein Punktverlust.“
SC DHfK Leipzig vs. TVB Stuttgart: 29:29 (17:17)
Tore SC DHfK Leipzig: Semper 9, Krzikalla 7, Binder 4, Piroch 2, Hinriksson 2, Bombač 2, Khairi 1, Gauer 1, Rogan 1
Tore TVB Stuttgart: Matzken 7, Zieker 5, Häfner K. 5, Nigg 4, Rubin 3, Häfner, M. 2, Mengon 2, Snajder 1
Paraden: Leipzig 11, Stuttgart 10
Siebenmeter: Leipzig 5/8, Stuttgart 5/7
Zeitstrafen: Leipzig 12 Min., Stuttgart 12 Min.
Technische Fehler: Leipzig 6, Stuttgart 6
Offizielle Zuschauerzahl: 4.793 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Im Spitzenspiel Tabellenzweiter gegen den Tabellenvierten vom HSV Dresden hatte sich unsere Mannschaft einen guten Wettkampf und natürlich einen Erfolg gegen die Gäste aus der Spitzengruppe der Liga vorgenommen.
In der ersten Halbzeit lösten wir uns nach den nun schon fast obligatorischen, ausgeglichenen ersten zehn Wettkampfminuten kontinuierlich von den Dresdenern. Mit phasenweise guter Abwehrarbeit und gegenseitiger Hilfe besonders in Richtung der Außenbahnen gelangen uns immer wieder Ballgewinne. Daraus resultierten einige erfolgreiche, schnelle Angriffe. Unser Team strahlte wieder auf allen Positionen Torgefahr aus. Nur wenige technische Fehler brachten Sicherheit ins Spiel und wir konnten in der zweiten Halbzeit den sicheren Vorsprung weiter ausbauen. Leider war unsere Wurfeffektivität nur durchschnittlich, wir nahmen uns öfters ungünstige und teilweise viel zu zeitige Torwürfe, die dann das Ziel nicht erreichten.
Insgesamt können wir von einer guten, ansehenswerten ersten Halbzeit sprechen, in der zweiten Hälfte hielten wir das gute Niveau leider nicht mehr so hoch. In der Rückserie der Saison 25/26 wiesen wir, als junger Jahrgang der MJC, eine deutliche Leistungsentwicklung nach und wollen auch das letzte Punktspiel am kommenden Wochenende bei der SG MoGoNo erfolgreich bestehen.
SC DHfK U 14 vs. HSV Dresden 33: 22 (18:11)
Wilke 3P.= 43%; Dresler; Kraatz 4 P.= 27%; Auerbach 4/2; Loest 9/2; Märten 6 /4; Knoll 3/0; Richter 2/1; Schirmer 1/0; Thorn 2/1; Trautzsch 2/2; Warschun 1/4; Weber 0/1; Reuter 2/ 5; Kolonko 1/2
Die B-Jugend des SC DHfK Leipzig hat das Jugendbundesliga-Duell gegen die Füchse Berlin Reinickendorf mit 33:40 (14:20) verloren. Damit behauptete sich der Ligaprimus gegen die Grün-Weißen und steht mit 18:0 Punkten ungeschlagen an der Tabellenspitze.
Die Gäste gingen zunächst mit drei Treffern in Führung. In den ersten Minuten begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. In der achten Spielminute gelang den Grün-Weißen der 5:5-Ausgleich. Anschließend zogen die Berliner davon und dominierten die restliche Partie. Mats Schneider war mit 13 Treffern bester DHfK-Torschütze.
Das letzte Match der Saison bestreiten die Sachsen in der kommenden Woche gegen die SG NARVA Berlin. Anwurf ist am Sonntag, den 22. März 2026, um 16:30 Uhr in der Lilli-Henoch-Sporthalle.
Die A-Jugend des SC DHfK Leipzig hat in der Jugendbundesliga das Duell beim Handball Sport Verein Hamburg mit 34:29 (15:14) gewonnen und sicherte sich damit zwei Punkte beim direkten Konkurrenten.
Felix Illge eröffnete die Partie in der Fremde mit einem erfolgreichen Siebenmeter. Illge war auch bester Werfer der Grün-Weißen und versenkte im Laufe der Partie zwölf Treffer.
Bis zur zwölften Spielminute waren zunächst die Hausherren die führende Mannschaft. Danach übernahmen die Sachsen die Kontrolle und gewannen die hart umkämpfte erste Hälfte knapp mit 15:14.
Albert Faske, Rune Klecar und Louis Häfner sorgten anschließend für einen Drei-Tore-Vorsprung der Leipziger. In der 42. Spielminute gelang den Gastgebern noch einmal der Ausgleich zum 21:21. Doch von da an hatten die Leipziger das Zepter in der Hand und erspielten sich Schritt für Schritt den verdienten Auswärtssieg. „Für uns war es nochmal ein sehr versöhnlicher Abschluss, den wir mit zwei Punkten beenden konnten. Trotz einer ziemlichen Rumpftruppe mit vielen Verletzten und Kranken haben wir alles reingeworfen. In der ersten Halbzeit waren wir nicht aggressiv genug und hatten zu wenig Höhe in der Abwehr, das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht. Deshalb war es insgesamt ein versöhnlicher Abschluss. Ich bin stolz auf die Jungs, auch wenn die Saison nicht so verlaufen ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber aus so einer Saison lernt man oft am meisten – wir Trainer genauso wie die Spieler", so Tom Kölblin, DHfK-A-Jugend-Trainer.
Der SC DHfK beendet damit die Meisterrunde auf Platz sieben. Somit muss die Mannschaft beim Qualifikationsturnier antreten, um auch in der kommenden Saison weiterhin in der A-Jugend-Bundesliga zu spielen.
Der SC DHfK Leipzig hat bei der SG Flensburg-Handewitt lange eine mutige Leistung gezeigt und die Partie bis zur Pause offengehalten. Ohne den kurzfristig ausgefallenen Kapitän Lukas Binder musste sich das Team von Frank Carstens am Ende jedoch mit 28:36 (18:18) geschlagen geben.
Der SC DHfK Leipzig setzte in der ersten Halbzeit ein starkes Ausrufezeichen. Dabei sprach die Ausgangslage klar für die Hausherren. Doch davon war zu Beginn wenig zu spüren. Den ersten Treffer der Partie erzielte William Bogojevic zum 0:1. Kurz darauf zeigte sich das schnelle Umschaltspiel der Gäste: Bogojevic bediente Tom Koschek, der zum 1:3 einnetzte und Leipzig früh mit zwei Toren in Führung brachte. Die Anfangsphase war von hohem Tempo geprägt – passend zur DNA der Flensburger.
Beim Stand von 3:4 für Leipzig kam es zu einer ersten Schlüsselszene. In der sechsten Spielminute sah Moritz Preuss nach einem Schlag ins Gesicht die Rote Karte. Ein bitterer Rückschlag für die Gäste. Leipzig ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Franz Semper traf zum 4:5, wenig später verwandelte Lucas Krzikalla einen Siebenmeter zur erneuten Führung (5:6). Zwar gingen die Hausherren in der zehnten Minute erstmals selbst in Führung, doch Dean Bombač antwortete postwendend mit dem Treffer zum 7:7.
In der Folge hielten vor allem William Bogojevic und Franz Semper den SC DHfK im Spiel. Beide entwickelten sich zu den prägenden Offensivkräften der Leipziger. Auch im Tor setzte Domenico Ebner Akzente und verbuchte beim Stand von 12:12 bereits seine vierte Parade. Während Flensburg in den ersten 20 Minuten mehrfach an der Chancenverwertung scheiterte, verteidigte Leipzig mit großem Einsatz und zeigte ein starkes Rückzugsverhalten.
Bogojevic avancierte schließlich mit sechs Toren und zwei Assists zur zentralen Figur im Leipziger Spiel. Doch dann folgte der nächste Rückschlag: Der Rückraumspieler sah nach einer strittigen Entscheidung ebenfalls die Rote Karte. Trotz dieses erneuten Nackenschlags hielt der SC DHfK dagegen. Beim Stand von 15:16 kämpften sich die Leipziger weiterhin in jede Aktion und ließen sich nicht abschütteln. Mit viel Einsatz, Mut und Tempo behaupteten sie sich gegen den Favoriten – und gingen mit einem verdienten 18:18 in die Halbzeitpause.
Die ersten sechs Minuten der zweiten Hälfte blieben zunächst torlos. Simon Pytlick erlöste schließlich die 6.300 Zuschauer in der GP JOULE Arena mit dem ersten Treffer nach der Pause. In dieser Phase gelangen den Leipzigern lediglich zwei Tore innerhalb von zehn Minuten. Flensburg nutzte diese Schwächephase konsequent aus und erarbeitete sich mit drei Treffern in Folge ein 24:20-Polster.
Dem SC DHfK Leipzig fehlte zunehmend die Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Im Innenblock mussten Marko Mamić und Tim Hertzfeld seit der sechsten Spielminute Verantwortung übernehmen. Beim Stand von 22:27 sah Flensburgs Niclas Kirkeløkke nach einem Gesichtstreffer gegen Blær Hinriksson die Rote Karte. Doch die Hausherren spielten ihre Qualität aus und bestimmten das Schlussviertel der Partie.
Die Grün-Weißen bissen sich weiter durch. Mit einer offensiven 5:1-Abwehrformation, viel Kampf und Leidenschaft arbeiteten sie sich noch einmal auf 26:30 heran. In der Defensive fehlte jedoch immer wieder der letzte Zugriff und am Ende auch die nötigen Körner, um das Spiel zu kippen. Flensburg wurde schließlich seiner Favoritenrolle gerecht und brachte die Bundesliga-Partie mit 36:28 souverän zu Ende.
Lucas Krzikalla: „Wir haben das Spiel verloren und wir wissen auch, wo wir uns befinden. Deswegen geht es für uns einfach um jeden Punkt, egal wo wir sind, ob das dann in Flensburg ist oder zu Hause gegen den BHC. Wir brauchen die Punkte, deswegen müssen wir da auch kämpfen. Und das haben wir auch heute getan.“
SG Flensburg-Handewitt vs. DHfK Leipzig 36:28 (18:18)
SG Flensburg-Handewitt: Grgić 11, Møller 7, Golla 6, Pytlick 5, Kirkeløkke 4, Tønnesen 1, Volz 1, Jakobsen 1, Knutzen 1, Novak 1
SC DHfK Leipzig: Semper 8, Bogojevic 6, Krzikalla 3, Khairi 3, Piroch 2, Koschek 2, Peter 1, Hinriksson 1, Bombač 1, Hertzfeld 1
Paraden: Flensburg 12, Leipzig 8
Siebenmeter: Flensburg 5/7, Leipzig 3/6
Zeitstrafen: Flensburg 8 Min. , Leipzig 6 Min.
Technische Fehler: Flensburg 7, Leipzig 13
Am 28. Februar stand für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II als Letzter der Sechzehnerstaffel Nord-Ost (4:36 Punkte) der Heimauftritt im Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten HSG Ostsee N/G (8:34 Punkte) auf der Tagesordnung. Für das junge Team von Trainer Matthias Albrecht war das Kräftemessen mit den Norddeutschen aus Neustadt in Ostholstein eine richtungsweisende Herausforderung, um den Rückstand im Kampf um den Klassenerhalt zu verkürzen. Obwohl die Leipziger in der ersten Halbzeit mit starker Vorstellung auf Augenhöhe ihr Ziel auf Zählbares - sogar mit einer Pausenführung - umsetzten, mussten sie sich im Finish mit einer knappen 36:38 (19:17)- Heimniederlage geschlagen geben.
Vor 120 Fans in der kleinen Arena-Halle zeigten die Kontrahenten nach wechselseitigen Führungen über die Stationen 10:10 (12. Minute) sowie 14:14 (21.), dass ein enger Spielausgang zu erwarten ist. Die Hausherren erzielten aber noch einen Zwei-Tore-Pausenvorsprung. Diese Führung konnte allerdings nach Wiederanpfiff nicht stabilisiert werden, denn die Schleswig-Holsteiner erhöhten Ihren Angriffsdruck – und gingen binnen sechs Minuten mit 20:21 in Front. Die Sachsen ließen sich aber nicht abschütteln, sondern kämpften aufopferungsvoll - und stellten den Gleichstand wieder her (25:25/43.).
Doch die HSG-Männer übernahmen erneut mit 28:30 (48.) die Führung – und bauten diese auf 30:35 (55.) aus. Damit war das Duell aber noch nicht vorzeitig entschieden, denn die Leipziger veränderten ihre Abwehrvarianten und legten auch in der Offensive nach. Doch die letzten zwei Minuten des Aufbegehrens (35:37) reichten nicht mehr, um im spannenden Endkampf noch Zählbares zu holen. Bester DHfK-Schütze war Ben Kremen mit sieben Treffern.
Horst Hampe
SC DHfK II: Guretzky, Huber ; Pietrusky 6, Volmert 4, Zimmermann 1,Gauer 6/1, Kremen 7, Brix 5, Hollenberg, Häcker 5, Klecar 1, Kramm 1,Greilich, Schmuck, Voß, Börner.
Siebenmeter: 1/3 : 5/6
Strafminuten: 12 : 8.
Unsere Mannschaft startete am Samstag zu früher Stunde in Richtung Plauen. Das Spiel wurde auf Grund einer Unwetterwarnung wegen Glatteisgefahr in Sachsen verlegt. Einen frühen Wettkampfstart mit entsprechender Anreise muss eine gute Mannschaft auch kennen lernen, sich diesbezüglich vorbereiten und erfolgreich meistern. Einige Sportler konnten leider ihre Müdigkeit nur schwer abschütteln oder gar nicht verarbeiten. Mit einer insgesamt guten Abwehrarbeit, dafür sprechen nur 21 Gegentore, gaben wir den Einheimischen schwierige Aufgaben und kamen regelmäßig in den Ballbesitz. Den Haupttorschützen des Gastgebers bekamen wir, im Gegensatz zum Hinspiel, recht gut in den Griff, dafür stieß aber der Rückraumrechte viel zu einfach in die Lücken auf unserer linken Abwehrseite hinein. Ab der 10. Spielminute setzten wir uns kontinuierlich vom Gegner ab. In der 33. Minute stand erstmalig ein 10 Tore Plus auf der Anzeigetafel und wir wechselten munter durch. Insgesamt können wir von einer soliden Leistung sprechen, bemängeln müssen wir aber die Wurfgenauigkeit, da müssen wir uns in den letzten 3 Punktspielen der Saison 25/26 deutlich verbessern.
NSG SV04/HCE Plauen – SC DHfK U14 21:32 (11:19)
Unser Team: Wilke 5P.=38%; Dresler 4 P.= 33%; Kraatz 5 P.=50%; Auerbach 2/1; Loest 9/2; Märten 7/1; Knoll 4/6; Schirmer 2/1; Thorn 2/4; Warschun 0/1; Weber 1/0; Reuter 5/3