Heimsieg, Auswärtssieg, 4:0 Punkte! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am zweiten Spieltag der Saison 2026/27 ihr erstes Auswärtsspiel erfolgreich gemeistert. Beim siebenfachen Deutschen Meister TV Großwallstadt setzten sich die Grün-Weißen mit 28:33 durch. Dabei hatten die Sachsen das Match über die meiste Spielzeit im Griff – doch siebeneinhalb torlose Minuten zum Ende der ersten Halbzeit sorgten für unnötige Spannung. Nach dem Heimsieg gegen Minden feierte der SC DHfK somit binnen fünf Tagen den zweiten Sieg in der 2. Handball-Bundesliga und kann sich nun auf sein nächstes Heimspiel am 12. September freuen.
Die Auseinandersetzung begann mit einer Parade von Anadin Suljaković und dem ersten Treffer durch Finn Schroven, der erneut im rechten Rückraum beginnen durfte. Der Linkshänder zeigte sich in der Anfangsphase sehr auffällig und war auch der Akteur, der in der 7. Spielminute auf 3:6 sowie in der 9. Minute auf 4:8 erhöhte. Leipzig hatte das Spiel gut im Griff.
Staffan Peter und Tom Koschek ließen jedoch zwei Siebenmeter liegen – und so konnten sich die Leipziger zunächst nicht weiter absetzen. Nach dem 11:14 durch Staffan Peter in der 23. Spielminute schlichen sich beim SC DHfK weitere Unkonzentriertheiten im Torabschluss ein. In den letzten siebeneinhalb Minuten bis zum Pausenpfiff sollte dem SC DHfK kein einziger Treffer mehr gelingen. So tankten die Gastgeber aus Großwallstadt neues Selbstvertrauen, um den favorisierten Sachsen die Stirn zu bieten. Mit einem 13:14-Halbzeitstand war die Partie zum Seitenwechsel noch völlig offen.
Doch Cheftrainer Frank Carstens fand in seiner Pausenansprache offensichtlich die passenden Worte. Leipzig kam mit viel Feuer aus der Kabine und erzielte in den ersten 90 Sekunden des zweiten Abschnitts drei Tore hintereinander. Mit 13:17 sah das Zwischenresultat plötzlich wieder viel klarer aus, was Großwallstadt sofort zu einer Auszeit zwang.
Fortan konnte der SC DHfK seinen Vorsprung gut halten. Auch Caspar Gauer, durch dessen Einwechslung sich Kapitän Dean Bombač eine Verschnaufzeit gönnen durfte, setzte nun auf der Mitte starke Akzente. Der 20-Jährige holte erst einen Siebenmeter heraus, traf wenig später zum 18:22 und spielte dann noch einen schönen Pass auf Luka Rogan, der zum 18:23 netzte. Zum ersten Mal lag Leipzig nun mit fünf Toren vorn.
Staffan Peter, mit acht Treffern bester Torschütze des Tages, sorgte in der 47. Spielminute mit dem 20:27 quasi für die Vorentscheidung. Großwallstadt kämpfte zwar wacker und kam drei Minuten vor Schluss noch einmal auf drei Treffer heran (27:30), doch gefährlich sollte es für die Leipziger nicht mehr werden. Den Schlusspunkt setzte Franz Semper in der letzten Minute mit Treffer Nummer 33 für die Leipziger, die sich nun mit 4:0 Punkten auf dem Konto auf ihr nächstes Heimspiel in acht Tagen (12.09.) gegen den VfL Lübeck-Schwartau freuen dürfen.
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Auftakt nach Maß! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben das so wichtige erste Saisonspiel in der 2. Handball-Bundesliga gegen GWD Minden mit 24:23 gewonnen. Im Top-Duell der beiden Bundesliga-Absteiger entwickelte sich von Beginn an eine hart umkämpfte Abwehrschlacht, in der beide Deckungsreihen aufopferungsvoll verteidigten und sich beide Schlussmänner mit zahlreichen Paraden auszeichneten. In beiden Halbzeiten hatten die Leipziger bereits mit drei Toren geführt (10:7 bzw. 16:13), mussten den Vorsprung aber jeweils wieder hergeben. Zwei Minuten vor Schluss lagen die Gäste aus Minden dann mit 22:23 vorn und schnupperten am Auswärtssieg. Doch Nationalspieler Franz Semper hatte etwas dagegen und traf in der 59. Spielminute zum Ausgleich sowie drei Sekunden vor Schluss zum viel umjubelten 24:23-Endstand.
Bis zu seinen beiden Treffern in der Schlussphase hatte Semper noch kein Tor beigesteuert. Der Rückraumakteur saß – genau wie Matej Klíma – zunächst auf der Bank, da beide Spieler in der letzten Trainingswoche angeschlagen waren. Dafür rückten Blaer Hinriksson und Neuzugang Finn Schroven in die Startaufstellung. Den ersten Zweitligatreffer für den SC DHfK Leipzig nach über elf Jahren erzielte Staffan Peter zum 1:0. Mit Andin Suljakovic stand außerdem ein weiterer neuer Spieler in der Anfangsformation, der sich direkt mit guten Szenen in den Blickpunkt spielte. Aufgrund mehrerer Paraden führte seine Mannschaft schnell mit 5:3, nach 20 Minuten sogar mit 10:7. Doch binnen drei Minuten war der Vorsprung wieder dahin. Mit einem 11:12-Rückstand ging es in die Pause.
Die zweite Hälfte gestaltete sich ähnlich. Leipzig erarbeitete sich wieder einen knappen Vorsprung und lag nach einem Kreistor von Luka Rogan nach 38 Minuten mit 16:13 vorn. Drei Minuten später war der Vorsprung erneut dahin. Morten Hempel Jensen netzte zum 17:17, Max Staar und Daniel Astrup Pedersen machten den Mindener 5:0-Lauf zum 17:19 perfekt. Jetzt musste sich der SC DHfK gemeinsam mit den mehr als 3.500 Fans mit allen Mitteln gegen diese Negativphase zur Wehr setzen.
Und gemeinsam schafften es die Grün-Weißen, noch intensiver zu verteidigen und wieder auf Unentschieden zu stellen. In den letzten fünf Minuten konnte jede Aktion entscheidend sein, denn an beiden Torhütern war kaum ein Vorbeikommen. Sowohl Andin Suljakovic als auch Malte Semisch brachten es auf herausragende 17 Paraden.
Blaer Hinriksson traf zum 22:22, Karolis Antanavičius brachte Minden mit seinem Tor zum 22:23 wieder in die Pole Position. Es waren nur noch zwei Spielminuten auf der Uhr. Und nun sollte die Stunde von Franz Semper schlagen. Der deutsche Nationalspieler wollte den Abend keinesfalls mit drei Fehlwürfen und keinem erfolgreichen Abschluss beenden. So fasste er sich ein Herz, knallte den Ball 60 Sekunden vor Schluss zum 23:23-Ausgleich in den Mindener Kasten und wiederholte das Kunststück im letzten Leipziger Angriff einfach noch einmal. Innenpfosten und rein! Der 24:23-Siegtreffer drei Sekunden vor Schluss versetzte die ARENA in ein Tollhaus und ließ 3.531 Handballfans glücklich nach Hause gehen.
Aaron Ziercke (Trainer GWD Minden)
„Wir waren zu Beginn etwas nervös, haben uns dann aber gut ins Spiel gekämpft und hatten definitiv die Möglichkeiten, hier etwas mitzunehmen. Entscheidend war am Ende unsere Chancenverwertung – gerade bei den freien Würfen haben wir zu viel liegen gelassen. Beide Torhüter haben ein sehr starkes Spiel gemacht. Es war eine Partie auf Augenhöhe, die in beide Richtungen hätte ausgehen können. Umso bitterer ist es natürlich, dass wir am Ende mit einem Tor verlieren.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig)
„Es war ein hochintensives Spiel, in dem es um jeden Millimeter ging. Beide Torhüter haben herausragend gehalten und die Partie bis zum Schluss offengehalten. Beim entscheidenden Ball war natürlich auch Glück dabei – aber nach dem Pech, das wir in den vergangenen acht Monaten hatten, nehmen wir das heute gerne an. Wir haben bis zum Ende gefightet und freuen uns über diesen wichtigen Auftaktsieg. Jetzt gilt der volle Fokus dem nächsten Spiel gegen Großwallstadt. Dort wollen wir von Beginn an emotional da sein und genau an diese Intensität anknüpfen.“
SC DHfK Leipzig vs. GWD Minden 24:23 (11:12)
Tore SC DHfK: Schroven 5, Peter 5, Hinriksson 4, Klima 2, Semper 2, Koschek 2, Binder 2, Rogan 2
GWD Minden: Jensen 7, Antanavičius 5, Vorlicek 4, Korte 3, Perdersen 1, Staar 1, Sterba 1, Metzner 1
Paraden: Leipzig 17, Minden 17
Siebenmeter: Leipzig 2/2, Minden 2/2
Zeitstrafen: Leipzig 4 Min., Minden 0 Min.
Technische Fehler: Leipzig 10, Minden 6
Offizielle Zuschauerzahl: 3.531 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Füchse Berlin Reinickendorf - SC DHfK Leipzig 38:36 (21:18)
Am 30. Spieltag (Freitag, 8. Mai) wurde von den Handballern des SC DHfK II in der Staffel Nord-Ost mit dem letzten Drittliga-Auftritt bei den Füchsen Berlin Reinickendorf II die Saison 2025/2026 abgeschlossen. Die Leipziger haben als Letzter der Sechzehnerstaffel und Absteiger aus der 3. Liga beim Tabellendritten trotz starker Gegenwehr mit 38:36 (21:18) die 25. Niederlage kassiert. Das DHfK-Team von Coach Matthias Albrecht holte in der ersten Saisonhälfte nichts Zählbares, erkämpfte aber in der Rückrunde vier Siege sowie ein Remis – und hat die Spielzeit mit 9:51 Punkten beendet. Im letzten Duell in Berlin war Co. Trainer Michael Schneider für die Regie verantwortlich, weil Albrecht ebenfalls am Freitagabend in Hannover seine Aufgaben für die Bundesliga-Mannschaft zu erfüllen hatte.
Vor nur 57 Fans in der Lilli-Henoch-Sporthalle boten die Grün-Weißen gegen die klar favorisierten Hausherren eine beherzte Vorstellung, die über die gesamte Spielzeit keine Erkenntnisse über die erwartete Überlegenheit der Gastgeber auslöste. Und sogar mehrfach eine Überraschung in greifbare Nähe rückte. Denn die Sachsen starteten verheißungsvoll über 5:8 (8. Minute) sowie 8:11 (13.) -und zeigten mit 12:12 bis zum 16:16 (24.) gleichwertige Leistungen. Mussten aber mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause gehen. Auch im zweiten Durchgang setzten die Gäste ihr starkes Aufbegehren über 25:23 (38.) bis zum Gleichstand 29:29 (45.) fort. Danach gelang sogar eine 29:30- Führung (46.), die bis zum 33:33 (53.) auf beiden Seiten die Chancen für eine erfolgreiche Partie offen hielt. Doch die Berliner Füchse sicherten sich binnen fünf Minuten mit einem 4:0-Lauf (37:33) den Heimsieg, der bis zum Abpfiff aber noch von den Gästen auf eine Zwei-Tore-Differenz halbiert wurde. Beste DHfK-Schützen waren Nick Volmert und Ben Kremen mit je sechs Treffern.
Horst Hampe
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Guretzky, Huber;
Voß 3,Volmert 6, Zimmermann, Kremen 6, Häcker 2, Koschek 4,Klecar 4, Hollenberg 1, Pietrusky 3, Brix 2/2, Busch 2, Illge 1, Faske 1, Börner 1
Siebenmeter: 5/6 : 2/2
Strafminuten: 6: 4
Für den SC DHfK Leipzig steht diesen Freitag das letzte Saisonspiel in der 3. Liga Staffel Nord-Ost an. Mit einem Punktestand von 9:49 bildet der SC DHfK Leipzig das Schlusslicht der Tabelle und muss am Ende dieser Saison in die vierte Liga absteigen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht noch wichtige Punkte zu holen gibt bei den Füchsen Berlin Reinickendorf, die als letzter Gegner noch auf dem Plan stehen.
In der Lilli-Henoch-Sporthalle Berlin soll es dem Favoriten, der auf dem dritten Rang steht, schwer gemacht werden, den Sieg zu beanspruchen. Mit einem Spielverlauf wie in der vergangenen Partie gegen den SV Plauen-Oberlosa haben die Grün-Weißen eine gute Chance. Am vergangenen Sonntag konnten sie sich vor heimischer Kulisse mit den Fans als Unterstützung gebührend mit einem 38:33 verabschieden. Doch auch die Gastgeber zeigen keine Schwäche, mit 27:34 gewannen sie auswärts gegen den TSV Altenholz. Im Hinspiel musste sich der DHfK-Nachwuchs mit einem 29:35 geschlagen geben. Doch die Leipziger werden alles daran setzen, einen letzten Sieg in der Saison einzufahren, um danach als Team feiern zu können. Der Anpfiff ist um 19 Uhr.
Sie können das Auswärtsspiel live auf sporteurope.tv verfolgen oder über den Liveticker in unserer FanApp. Die entsprechenden Links finden Sie unter dem Reiter "Vereinsergebnisse".
Weitere Spiele im Nachwuchs- und Breitensport
gemischte E-Jugend: SV Lok Leipzig-Mitte e.V. gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 14 Uhr)
U40 Frauen: Leipziger SV Südwest gegen SC DHfK Leipzig (Sonntag, 11 Uhr)
U40 Frauen: SC DHfK Leipzig gegen HSV Mölkau- Die Haie (Sonntag, 12:50 Uhr)
U40 Frauen: SG MoGoNo Leipzig gegen SC DHfK Leipzig (Sonntag, 13:25 Uhr)
Mit einem Turniersieg beim gut besetzten Nickelhüttencup 2026 beendete unser Jahrgangsteam MJC II (2012) erfolgreich die Saison 2055/26 und startete damit gleichzeitig schon wieder in die kommende Spielserie. Im Turnier traten schon alle 8 Mannschaften mit den neuen Jahrgängen für die Saison 2026/27 an. Nach 4 Wochen Wettkampfpause gingen wir erwartungsfroh und seit langer Zeit wieder mit dem kompletten Kader in diese Spiele.
In der Vorrunde, Wettkampfzeit betrug pro Spiel 25 Minuten, kam es gleich zum Vergleich mit dem HC Elbflorenz und wir konnten uns knapp behaupten. Die weiteren Vorrundenspiele gegen Talent Pilzen und der NSG Aue-Chemnitz II gewannen wir recht deutlich.
Im Halbfinale wartete die 1. Mannschaft des Gastgebers, auch diese Hürde nahmen wir mit guter Abwehrarbeit sicher. Im Finale kam es erneut zum Vergleich mit dem HC Elbflorenz und in dem gutklassigen, spannenden Duell wiederholten wir unseren Vorrundensieg.
Unsere Resultate:
SC DHfK – HC Elbflorenz 19:18;
Talent Pilzen 23 : 17;
NSGAue-Chemnitz II 16:6
Halbfinale: SC DHfK – NSG Aue-Chemnitz I 20: 12
Finale: SC DHfK – HC Elbflorenz 21: 19
Unser siegreiches Team in Aue:
Wilke 13P.=38%; Kraatz 5 P.= 17%; Dresler 9 P.=25 %/2 Vorbereitungen; Auerbach 4/5; Loest 15/5; Märten 17/11; Knoll 12/4; Richter 4/1; Schirmer 7/1; Thorn 6/4; Trautzsch 6/11; Warschun 6/1; Weber 4/2; Reuter 18/5
SC DHfK Leipzig gegen SV 04 Plauen-Oberlosa 38: 33 (17:18)
Am 29. Spieltag (Sonntag, 3. Mai) wurde von den Handballer des SC DHfK II in der Staffel Nord-Ost das letzte Drittliga-Heimspiel der Saison 2025/2026 gegen SV 04 Plauen-Oberlosa ausgetragen. Die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht haben als Schlusslicht und Absteiger aus der 3. Liga beim Duell mit dem Tabellenzwölften der Sechzehnerstaffel einen 38:33 (17:18) – Heimsieg eingefahren. Vor 195 Fans in der kleinen Arena-Halle wurde im ersten Durchgang ein spannendes Kräftemessen auf Augenhöhe geboten. Dabei lagen die Gäste aus dem Vogtland mit 6:9 (12. Minute) und 9:12 (16.) in Front. Doch die Hausherren blieben von der Startphase unbeeindruckt, denn sie brauchten nur fünf Minuten, um mit 13:13 zu egalisieren – und mit 17:17 (29.) den Gleichstand zu erhalten. Konnten aber den Gegentreffer 18 Sekunden vor dem Pausenpfiff nicht abwenden.
Nach Wiederanpfiff zeigte das junge Team der Grün-Weißen, dass sie auch im zweiten Durchgang den körperlich starken SV-Männern Paroli bieten können. Denn mit 21:20 (34.) gelang die erste DHfK-Führung, die aber nach dem Ausgleich (23:23) auf 29:26 (44.) ausgebaut wurde. Damit war noch keine Vorentscheidung gefallen, denn die Gäste erzielten den Anschlusstreffer 31:30 (48.). Doch die Leipziger bewiesen mit Willenskraft und stabiler Körpersprache, dass sie auch im Finish in der Lage sind, ihr Leistungsvermögen auszuschöpfen, denn sie zogen sechs Minuten vor Abpfiff auf 35:31 davon – und steuerten ihren Heimsieg mit einem Fünf-Tore-Vorsprung sicher ins Ziel. Bester DHfK-Schütze war Tom Koschek mit acht Treffern. Zum Saisonabschluss 2025/26 muss das DHfK-Team am 30. Spieltag (Freitag, 8. Mai, 19 Uhr) zum letzten Drittliga-Spiel beim Tabellendritten Füchse Berlin Reinickendorf II antreten.
Horst Hampe
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Huber, Guretzky;
Koschek 8/5, Kremen 4, Gauer 2, Zimmermann, Volmert 5, Pietrusky 4, Häcker 6, Klecar 3, Hollenberg, Voß 3, Illge 1, Börner 1, Faske 1, Busch.
Siebenmeter: 5/5 : 3/4
Strafminuten: 4 : 10
Die C-Jugend des DHfK-Nachwuchses nahm an diesem Wochenende an der Nord-Ostdeutschen Meisterschaft in Dresden teil. In der Gruppenphase C traten sie in zehnminütigen Partien unter anderem gegen den 1. VfL Potsdam an, auf den sie im weiteren Turnierverlauf erneut treffen sollten. Die Gruppenphase schlossen sie mit vier Siegen und somit als Tabellenerster ab, wobei ein deutlicher Erfolg gegen den TSV Kronshagen mit mehr als zehn Toren besonders hervorzuheben ist.
- SC DHfK Leipzig gegen SG OSF Berlin 21 : 10
- VfL Potsdam gegen SC DHfK Leipzig 13: 18
- HC Empor Rostock gegen SC DHfK Leipzig 7: 24
- TSV Kronhagen gegen SC DHfK Leipzig 10:23
Im Viertelfinale trafen die Leipziger auf den HTS/BW96 Handball, der seine Gruppenphase auf dem zweiten Rang beenden konnte. In diesem Duell demonstrierte der DHfK-Nachwuchs seine bereits mehrfach in der Saison gezeigte starke Leistung. Mit einem Ergebnis von 20:9 zogen die Grün-Weißen ins Halbfinale ein, wo sie auf den SC Magdeburg trafen. Trotz einer 18:12-Niederlage, die das Weiterkommen verhinderte, kämpften die Leipziger engagiert um den dritten Platz. In einer packenden Begegnung gegen den 1. VfL Potsdam sicherte sich der SC DHfK Leipzig schließlich den Sieg. Mit einem Endstand von 23:16 feierten die Leipziger die Bronze-Medaille des Turniers. Dies ist eine bemerkenswerte und hervorragende Leistung des gesamten Teams.
EHV Aue gegen SC DHfK Leipzig 41: 24 (20:15)
Die Handballer des SC DHfK II haben in der Vorwoche (18. April) beim Auftritt am 27. Spieltag gegen DHK Flensborg eine 32:37- Heimniederlage kassiert. Die Gastgeber bleiben Tabellenschlusslicht (7:47 Punkte) – und die Gäste aus Schleswig-Holstein sind Zehnter (20:34 Punkte) der Staffel Nord-Ost. Von den 64. Drittliga Vertretungen des DHB, die in der Saison 2025/2026 in vier Sechzehnerstaffeln ihre Punktspiele austragen, müssen am Ende der Spielzeit die drei letztplazierten Teams (Rang 14, 15 und 16) jeder Staffel aus der 3. Liga in die Regionalligen absteigen. Für die Männer vom SC DHfK II wurde nach siebenjähriger Zugehörigkeit am 27.Spieltag 2026 der Drittliga-Abstieg endgültig besiegelt. Denn mit noch drei austehenden Partien bleibt der Nichtabstiegsplatz 13 (Oranienburger HC - 16:38 Punkte) rechnerisch unerreichbar.
Am Freitag (24. April – 19 Uhr) mussten die Grün-Weißen von Trainer Matthias Albrecht beim klar favorisierten Tabellenzweiten EHV Aue (43:11 Punkte) antreten. Das Gastgeber-Team von Coach Uwe Jungandreas ist bereits für die Zweitliga- Aufstiegsrunde qualifiziert. Daher ist zu erwarten, dass sich der EHV mit einem starken Heimauftritt auf die nächsten schweren Prüfungen zielstrebig vorbereiten wird. Vor der imposaten Kulisse von 1508 Fans In der Erzgebirgshalle Lößnitz haben die Hausherren eine überzeugende Vorstellung geboten, die mit einem klaren 41:24 (20:15) – Heimsieg abgeschlossen wurde. Obwohl die Leipziger im ersten Durchgang alle Möglichkeiten ausschöpften, um die Angriffseffektivität des Gegners einzuschränken, denn sie starteten 2:5 (7. Minute) und blieben bis zum 5:8 (11.) in Führung. Doch die EHV Männer ließen sich davon nicht beeindrucken, sondern kippten nach dem 8:8-Ausgleich das Geschehen mit 15:9 (20.) zu ihren Gunsten. Die Gäste halbierten zwar die Differenz auf 16:13 (24.), mussten aber mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Nach Wiederanpfiff konnten allerdings die Grün-Weißen nicht mehr an das Leistungsvermögen der ersten Halbzeit anknüpfen. Denn sie leisteten sich zu viele Ballverluste durch technische Fehler und offenbarten Mängel bei der Chancenverwertung. Dagegen zeigten die Hausherren ihre Qualitäten auf allen Positionen. Nach 45 Minuten hatten sie ihre Führung schon zweistellig auf 30:20 ausgebaut. Auch anschließend legten sie noch kräftig weiter nach – und erreichten sieben Minuten vor Abpfiff mit 37:20 den Vorsprung, der auch am Ende beim klaren Heimsieg souverän eingefahren wurde. Herausragender EHV-Schütze des Sachsenderbys war der ehemalige DHfK-Spieler Paul Bones mit 14 Treffern.
Horst Hampe
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Guretzky, Huber;
Pietrusky 1,Volmert 3, Kremen 1, Gauer 4/2, Zimmermann 3, Illge 1, Greilich 2, Klecar 2, Schmuck 3, Voß 2, Busch 2, Faske, Hollenberg, Börner
Siebenmeter: 1/1 : 2/4
Strafminuten: 10 : 2
SC DHfK Leipzig gegen DHK Flensborg 32: 37 (13: 16)
Die Drittliga-Handballer des SC DHfK II hatten in der Vorwoche (11. April) in Hamburg-Barmbek mit starkem Auftritt einen Auswärtssieg in der letzten Minute knapp verpasst, aber mit dem 36:36 - Remis eine Punkteteilung gesichert. Am 27. Spieltag (18. April) stand in der Staffel Nord-Ost das Heimspiel gegen DHK Flensborg auf der Tagesordnung. Die Leipziger sind Tabellenletzter (7:45 Punkte) – und die Gäste aus Schleswig-Holstein belegen Platz zehn (18:34) der Sechzehnerstaffel. In der Hinrunde holten die DHK- Männer (Dänischer-Handball-Klub) am 15.November gegen die Sachsen einen 37:31 - Heimsieg.
Angesichts der Platzierungen mussten die grün-weißen Jungs von Trainer Matthias Albrecht zweifellos in der Außenseiterrolle antreten. Diese Prognose wurde bestätigt, denn die Norddeutschen haben einen 32:37 (13:16) – Auswärtserfolg eingefahren. Vor 110 Fans in der kleinen Arena-Halle zeigten die Leipziger mit 4:2 (8. Minute) eine starke Startphase -und setzten auch bis zum 7:7 (16.) gleichwertige Akzente. Obwohl die Gäste mit 9:14 (23.) die Führung übernahmen, ließen sich die Hausherren nicht weiter abschütteln, sondern verkürzten auf (13:15) - und gingen mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Flensborger auf 14:20 (36.). Die Gastgeber brauchten aber nur sechs Minuten, um die Differenz auf 20:23 zu halbieren. Der Gegner antwortete aber sofort mit erfolgreichen Abschlüssen, die den Vorsprung auf 22:30 (48.) erhöhten. Obwohl die Leipziger mit veränderten Abwehrvarianten aufopferungsvoll kämpften, um den Rückstand zu stoppen, gerieten sie 26:35 (54.) ins Hintertreffen. Damit war der DHK- Auswärtssieg in trockenen Tüchern, der allerdings in den letzten fünf Minuten mit einem 6:2-Lauf der Sachsen noch auf eine fünf Tore-Differenz reduziert wurde.
Bester DHfK-Schütze war Nick Volmert mit acht Treffern.
Horst Hampe
Aufstellung der U23
Guretzky, Huber;
Voß 1,Volmert 8, Kremen 4, Gauer 5/2, Hollenberg 2, Greilich 1, Klecar 3, Pietrusky 5, Börner 2, Faske 1, Häcker, Häfner, Illge, Busch
Siebenmeter: 2/5 : 0/1
Strafminuten: 6 : 10
In der Vorwoche (4. April) gastierten die Drittliga-Handballer des SC DHfK II beim HC Empor Rostock -und haben an der Ostsee eine bittere 34:23 – Niederlage kassiert. Am 11. April stand erneut eine lange Reise nach Norddeutschland auf dem Programm, denn am 26. Spieltag wurde in der Staffel Nord-Ost die Partie gegen HC Hamburg-Barmbek ausgetragen. Die Leipziger sind Tabellenletzter (6:44 Punkte) –und die Gastgeber belegen nach 25 Spieltagen Platz elf (16:34) der Sechzehnerstaffel.
In der Hinrunde hatten die Hamburger am 6. Dezember bei den Sachsen einen 34:38 – Auswärtssieg geholt. Die grün-weißen Jungs von Trainer Matthias Albrecht hatten im Rückrunden-Duell eine Revanche für die Heimniederlage im Visier, die sie allerdings im spannenden Endkampf nur ganz knapp verpassten, denn das Match wurde mit einem 36:36 (18:21) – Remis abgepfiffen.
HG Hamburg-Barmbek gegen SC DHfK Leipzig 36:36 (18:21)
Vor 199 Fans in der Sporthalle des Margaretha-Rothe -Gymnasiums boten die Konkurrenten eine kurze Abtastphase (3:3/6.Minute). Danach zeigten die Gäste im gesamten ersten Durchgang eine beherzte Vorstellung, denn sie gingen mit 4:6, 8:12 sowie 11:15 (20.) in Front. Und erzielten eine Drei-Tore-Pausenführung. Dabei glänzte Keeper Leopold Huber mit elf Paraden - und seine Vorderleute setzten sowohl in der Abwehr als auch bei der Chancenverwertung starke Akzente.
Auch nach Wiederanpfiff hatten die Sachsen das Geschehen im Griff, denn sie verdoppelten den Pausenvorsprung auf 21:27 (37.). Damit schien der Weg auf die Siegerstraße geebnet zu sein. Doch die Hausherren verkürzten schnell auf 26:28 (40.) Obwohl sich die Leipziger über 27:32 (45.) und 30:34 (49.) erneut absetzten, konnten sie die Führung nicht stabilisieren, sondern mussten den Ausgleich 34:34 (57.) hinnehmen. Obwohl die Gäste in der vorletzten Minute mit 35:36 die Nase wieder vorn hatten, konnte der greifbare Auswärtssieg durch das letzte Tor der Gastgeber 61 Sekunden vor Abpfiff nicht mehr ins Ziel gerettet werden. Beste DHfK-Schützen waren Caspar Gauer und Ben Kremen mit je acht Treffern.
Horst Hampe
Auftstellung der U23
Huber, Guretzky;
Pietrusky 2, Zimmermann 3, Faske, Kremen 8, Gauer 8, Brix 1, Volmert 6, Greilich 3/2, Klecar 1, Schmuck 3/3, Voß 1, Hollenberg, Börner, Illge
Siebenmeter: 2/4 : 5/7
Strafminuten: 2: 4