Mit dem Gastspiel beim Titelfavoriten Füchse Berlin startete die U17 des SC DHfK Leipzig in die entscheidende Meisterrunde der B-Jugendbundesliga. Die Leipziger reisten nach Abschluss der Vorrunde als Tabellendritter in die Lilli-Henoch-Sporthalle, nachdem sie einen deutlichen 52:36-Erfolg gegen Dessau im letzten Pflichtspiel holen konnten. In der Bundeshauptstadt trafen die Leipziger auf den noch ungeschlagenen Spitzenreiter. Ein Sieg gegen die Berliner sollte für die fünftplatzierten Leipziger das erste große Ausrufezeichen im Kampf um die vorderen Plätze der Meisterrunde setzen. Doch die Sachsen mussten bei einer Führung der Füchse von 15 Toren ihre Niederlage akzeptieren. Nach einem guten Start präsentierten die Berliner ihre starke Chancenverwertung, während die Leipziger mit keiner konstanten Stabilität dagegenhalten konnten. Die zwei Punkte bleiben in Berlin und der SC DHfK Leipzig steht weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz.
Füchse Berlin Reinickendorf - SC DHfK Leipzig 46: 31 (20:16)
In der Lilli-Henoch-Sporthalle begegneten sich beide Teams zum Auftakt der Meisterrunde in den ersten Minuten auf Augenhöhe. Die Leipziger glichen die Führung der Berliner immer wieder aus. So konnten sie in der 8. Minute durch Till Stricker und in der 9. Minute durch Franz Hamperl zum 6:6 gleichziehen. Ab der 16. Minute war es die erste Drei-Tore-Führung der Gastgeber, die in der 21. Minute durch Mats Schneider auf zwei Tore verkürzt wurde (14:12). Der 3:0-Lauf ab der 26. Minute stoppte durch den Treffer zum 19:15 für den SC DHfK Leipzig. Nach einem verwandelten Siebenmeter der Füchse trennten sich die Mannschaften mit einem 20:16 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Berliner Füchse spürbar den Druck und agierten in der Defensive deutlich aggressiver. Die Leipziger fanden nun seltener die Lücken in den Abwehrreihen der Berliner. Diese Schwächephase nutzten die Gastgeber eiskalt aus und setzten sich durch eine Serie schneller Tore erstmals entscheidend ab. So hatten diese bis zur 42. Minute ihre Führung auf zehn Tore erhöht. Trotz guten Akzenten wie dem Treffer durch Emil Wagawa in der 53. Minute reichte es nicht mehr, um den Rückstand in der Schlussphase einzukürzen (40:27). Am Ende setzten sich die favorisierten Füchse durch ihre größere Abgeklärtheit durch und behielten die zwei Punkte verdient in der Hauptstadt. Beste DHfK- Schützen sind Till Stricker und Franz Hamperl mit jeweils acht verwandelten Treffern.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Guretzky, Sonntag;
Eichler 1, Schneider 4, Kowolik 1, Wagawa 4, Toth 4, Hamperl 8, Stricker 8/4, Högl 1, Bube
Siebenmeter: 4/4 : 4/4
Strafminuten: 10 :6
Zum Sonntagmorgen ging es für unsere Jungs gegen die Vertretung aus Aue aufs Parkett. In einer Intensiven und guten Trainingswoche setzte man sich klare Ziele und wollte eine Weiterentwicklung zur Vorwoche sehen. Der Start des Spiels gestaltete sich ausgeglichen (4:3, 4. Minute). Nach der Anfangsphase stellte man nun eine deutliche bessere Abwehr, wodurch man ins eigene Tempospiel kam. So gelang es uns über die Stationen 10:6 (11. Minute) und 16:9 (18. Minute) einen Vorsprung aufzubauen. Diesen Vorsprung konnten wir bis zum Halbzeitpfiff auf 26:17 weiter ausbauen, obwohl man dennoch zu viele, einfache Gegentore zuließ.
Das Ziel für die 2. Halbzeit war klar: Eine weitere Steigerung in der Abwehr und ein konzentrierteres Angriffsspiel mit weniger Fehlern. Dies setzte man phasenweise gut um. In der Abwehr kamen wir zu mehr Ballgewinnen, sodass wir in Halbzeit zwei zu einfacheren Toren kamen. (6:0 Lauf zwischen Minute 27 und 32). Jedoch lies die Chancenverwertung und die Passgenauigkeit immer noch etwas zu wünschen übrig.
Trotzdem kommt der erste Heimsieg 2026 nicht in Gefahr. Am Ende der 50 Minuten stand ein 46:30 Sieg auf der Anzeigetafel. Man erkannte eine deutliche Steigerung zur Vorwoche und setzte einige Aufgaben konzentriert um.
SC DHfK Leipzig U13 – NSG EHV/NH/Buteo 46:30 (26:17)
Unser Team:
Bäder, Gerstner, Kolonko, Söllick, Kühne, Schirmer, Dägelmann, Walther, Jablonka,
Brosig, Claus
Am Samstag ist es zum absoluten Spitzenspiel der MJC in der sehr gut gefüllten, lautstarken Sporthalle der SOS gekommen. Der ungeschlagene Tabellenführer von der SG LVB weilte bei unserem zweitplatzierten Team und wollte vorzeitig eine Vorentscheidung im Kampf um den Meistertitel herbeiführen. Das Spiel bot in jeder Hinsicht alle Elemente an Spannung, wechselnden Spielständen, Einsatz und Wettkampfstimmung. Im hart umkämpften, aber fairen Wettstreit um jeden Ball und jedes Tor bestimmten die Abwehrreihen und Torhüter das Spielgeschehen.
Unser junges Team zeigte eine sehr gute kämpferische Einstellung und konnte damit die altersbedingte, körperliche Unterlegenheit immer wieder wett machen. In der ersten Halbzeit verloren wir auf der Rechtsaußenposition einige Zweikämpfe zu schnell. Die Hauptschützen der Straßenbahner bekamen wir dagegen recht gut unter Kontrolle. Im Angriff gelangen uns immer wieder gute, erfolgreiche Abschlüsse über die rechte Außenbahn.
Für ein besseres Ergebnis fehlten uns in Halbzeit zwei erfolgreiche Konter und mehr Tiefendruck gegen die kompakte Abwehr der Gäste. Ein paar Fehlwürfe und besonders die schlechte Gestaltung der Schlussphase, in den letzten fünf Minuten erzielten wir kein Tor mehr, ermöglichten dem Gegner immer wieder Ballbesitz und auch damit auch die Möglichkeit zum Ausgleich. Mit viel Einsatz und auch ein bisschen Glück brachten wir den äußerst knappen Sieg über die Zeit. Damit zogen wir mit der SG LVB im Punktestand gleich und die Spannung in den kommenden fünf Spieltagen bleibt sehr hoch. Besonders
hervorheben wollen wir die Teamleistung aller Sportler in diesem erfolgreichen Wettkampf.
SC DHfK U 14 – SG LVB 23 : 22 (13:12)
Unser Team:
Wilke; Dresler; Kraatz 6 P.=30%;
Auerbach 1/0; Loest 5/3, Knoll 1/1; Schirmer 1/0; Trautzsch 0/1; Warschun 1/0; Weber; Reuter 6/1; Kolonko 0/1, Thorn 8/1
Nach dem Turniersieg beim Sokol Cup reiste die Leipziger U19 am Freitag, den 16.01.2026, als Favorit zum ersten Auswärtsspiel des Jahres nach Flensburg. Die fünftplatzierten Grün-Weißen wollten in der Wikinghalle an den 36:33-Hinspielsieg anknüpfen und die jüngste Niederlage gegen Burgdorf vergessen machen. Doch auch die Gastgeber der SG Flensburg-Handewitt gingen nach ihrem deutlichen Erfolg gegen Horneburg mit Rückenwind in die Partie um die begehrten zwei Punkte.
SG Flensburg-Handwitt - SC DHfK Leipzig 32:25 (13:7)
Der bestehende 5-Tore-Vorsprung
In der Wikinghalle entwickelt sich vor 208 Zuschauern von Beginn an ein hochintensiver Schlagabtausch zwischen beiden Nachwuchsteams. Mit dem Treffer von Jeron Busch gelingt den Leipzigern der erneute Anschlusstreffer in der 7. Minute zum 4:3. Bis zur 20. Minute ist es ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Führung jedoch auf Seiten der Flensburger liegt (8:6). Dann starten die Gastgeber einen 4:0-Lauf, der erst durch das Tor von Bela Schäfer in der 25. Minute gestoppt wird (12:7). Mit einem Vorsprung von 6 Toren trennen sich die Teams zur Halbzeitpause, da der letzte Siebenmeter von Constantin Minning (SG Flensburg-Handewitt) verworfen wurde.
Nach dem Seitenwechsel bleibt die Leistung weiterhin hoch, allerdings erhalten die Leipziger ab der 34. Minute die Möglichkeit, in Überzahl zu spielen. Diese Chancen können sie gegen eine weiterhin starke Abwehr nicht nutzen. So ist es Mads Grunow, der in der 39. Minute den nächsten Treffer für den SC DHfK Leipzig verwandelt (16:10). In der 40. Minute führt eine Auszeit zur Verkürzung des Vorsprungs, sodass die Gäste ihn durch Mads Greilich in der 42. Minute bei fünf Toren halten (18:13). Ab der 48. Minute sind die Leipziger gefordert, im Unterzahlspiel möglichst keine Lücken in der Abwehr entstehen zu lassen und im Angriff Lösungen zu finden, was sie mit drei Treffern in Folge gut umsetzen (24:18/52.). Die Grün-Weißen können das Spiel nicht mehr drehen, weshalb sich am Ende die Flensburger über einen Sieg und zwei Punkte freuen können.
Aufstellung der SC DHfK Leipzig
Potschies, Hillgruber;
Häfner, Greilich 2, Klecar 10, Greiner 1, Illge, Sandeck 2, Reith, Stricker, Schneider 1, Grunow 4, Busch 3, Schäfer 2, Kramm
Siebenmeter: 2/4 : 1/2
Strafminuten: 2: 10
Zum letzten Pflichtspiel 2025 musste unser Team zur weitesten Auswartfahrt ins vorweihnachtliche Görlitz reisen. Im schweren Auswärtsspiel gegen einen heimstarken Gastgeber erwischten wir eine sehr gute Startphase. Mit guter Gegnerannahme und konzentrierter Abwehr setzten wir uns schnell bis zum Spielstand 2:11 ab. Jedoch der deutliche Vorsprung führte durch einige leichtfertige Aktionen unsererseits leider nicht zur vorzeitigen Spielentscheidung. Nachlassende Konzentration und falsche Entscheidungen gaben den Gastgeber zunehmend Möglichkeiten zum verkürzen des Torrückstandes. Nach der Halbzeit arbeiteten sich die Görlitzer besonders über ihre erfolgreichen Kreisanspiele bis auf 4 Tore heran. In den letzten 10 Spielminuten minimierten wir unsere Fehler deutlich. Mit dem Auswärtserfolg freuen uns über einen erfolgreichen Jahresabschluss. So gehen wir mit Rang zwei in die Weihnachtspause und müssen 2026 nur noch ein Punktspiel außerhalb von Leipzig, in Plauen am 10.01.26 bestreiten.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Eltern für die hervorragende Unterstützung unserer Mannschaft in dieser Saison.
Koweg Görlitz – SC DHfK U14 25 : 34 (11:16)
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Wilke; Dresler; Kraatz 8 P.=33%;
Auerbach 6/0; Loest 5/7; Richter; Schirmer 0/1; Thorn 6/0; Trautzsch 0/1; Warschun 8/1; Weber 1/0; Reuter 7/4; Kolonko 1/1
Die E-Jugend des SC DHfK Leipzig hat sich bei der diesjährigen Mini-WM den begehrten Titel gesichert. Im Turnier traten unsere Jungs als Team Portugal an und marschierten mit starken Leistungen bis auf das oberste Treppchen.
Bereits in der K.-o.-Phase unterstrichen die Grün-Weißen ihre Ambitionen. Im Viertelfinale gegen Ungarn zeigte die Mannschaft ihre gute Spielweise und zog mit einem deutlichen 18:11 ins Halbfinale ein. Dort wartete Georgien, gegen die unsere Talente beim 24:8-Erfolg nichts anbrennen ließen und mit viel Spielfreude den Finaleinzug perfekt machten. Das große Finale gegen Slowenien versprach die erwartete Spannung, da beide Mannschaften auf Augenhöhe agierten. ch zum erwarteten Krimi auf Augenhöhe. Mit Kampfgeist und Teamarbeit gewannen unsere Jungs mit einem 9:8 und das Team sicherte sich den Weltmeistertitel.
Glückwunsch an das Team!
Wir sind stolz auf eure Leistungen.
Die männliche Landesauswahl des Jahrgangs 2009 wird am Deutschland Cup in Kassel teilnehmen. Nach erfolgreicher Teilnahme am Westfalen-Cup und dem Select-Cup, den sie auf dem 10. Platz beendeten, steht nun das bedeutendste Turnier des Jahres an. Dieses findet vom 17.12.25 bis zum 21.12.25 statt. Dafür wurden zehn Spieler des SC DHfK Leipzig nominiert. Zusätzlich wurden Oscar Högl und Tom Weißig als Reservespieler berufen.
10 Nachwuchsspieler sind für das Turnier nominiert
Tor: Toni Sonntag
Feld: Emil Wagawa, Till Stricker, Christopher Tóth, Franz Hamperl, Mats Schneider, Karl Viehmann, Constantin Bube, Oskar Weber, Zacharias Eichler
Die Vorrundenspiele
Der erste Tag umfasste Trainingseinheiten und die Anreise. Am Donnerstag fand das erste Gruppenspiel der Vorrunde 4 statt, bei dem der Handballverband Sachsen auf den Handballverband Bayern traf. Beim letzten Aufeinandertreffen im Westfalen-Cup am 04. Oktober unterlagen die Sachsen mit 29:32. Auch in diesem Turnier mussten sie leider eine Niederlage hinnehmen.
HV Bayern - HV Sachsen 37:24 (21:13)
Dafür gab es den ersten Sieg beim zweiten Spiel im Turnier. So konnten sie sich gegen den Handballverband Saar behaupten und einen deutlichen Erfolg feiern.
HV Sachsen - HV Saar 39:25 (16:12)
Das letzte Spiel in der Vorrunde wurde ausgetragen gegen den Rheinland-Pfalz Handballverband. Nach einem Rückstand in der Halbzeitpause kam es in der 39. Minute zum Ausgleich durch Till Stricker (21:21) Mit einem 3 Tore Rückstand unterlagen die Sachsen am Ende. Damit beenden sie die Vorrunde auf dem 3. Platz (2:4)
HV Sachsen - Rheinland Pfalz HV 28 : 31 (11:14)
Die Platzierungsspiele
Im Überkreuzspiel um die Platzierungen 9 bis 12 werden die Sachsen am morgigen Tag auf den Handballverband Thüringen treffen. Das Spiel wird um 14:30 Uhr angepfiffen.
HV Sachsen - HV Thüringen 20 : 21 (9:6)
Nach der Niederlage heißt es für die Sachsen jetzt alles geben im Spiel um den 11. Platz. In der Partie spielen sie gegen den HV Mecklenburg-Vorpommern. Diese verloren knapp im Aufeinandertreffen gegen den HV Hessen mit 26:27. Das bedeuetet, es wird ein spannendes Duell, welches am Sonntag um 10:30 Uhr ausgetragen wird.
Die Landesauswahl 2009m beendet das Turnier mit einem starken Auftritt, indem sie einen deutlichen Sieg gegen den HV Mecklenburg-Vorpommern holen. Bereits zur Halbzeitpause können sie sich absetzen und das Spiel frühzeitig für sich entscheiden. Durch den Erfolg schließen die Sachsen das Turnier auf dem 11. Platz ab.
HV Mecklenburg-Vorpommern- HV Sachsen 21:34 (8: 17)
Glückwunsch Jungs. Ein guter Abschluss.
Zum Jahresabschluss fuhren wir zum Leistungsturnier des SC Magdeburg. Als Turnierauftakt traf man direkt auf die ebenfalls sächsische Vertretung aus Dresden. Unsere Anfangsphase war durch zu viele Fehler im Offensivspiel geprägt, wodurch man nur schwer ins Spiel fand. Nach kämpferischen 25 Minuten stand eine knappe 12:14 Niederlage auf der Anzeigetafel.
Nun hieß es gegen die Thüringer Auswahl die ersten zwei Punkte des Turniers zu holen. Mit deutlich mehr Einsatzbereitschaft und einer tollen Teamleistung gewann man mit 22:8. Auch spiel drei, welches durch viele Ballgewinne und hohes Tempo unsererseits
geprägt war, konnte man mit 24:9, gegen den TUSEM Essen, für sich entscheiden. Im letzten Spiel wartete der bis dato ungeschlagene HC Bremen auf uns. Eine sehr starke Anfangsphase, insbesondere in der Abwehr, brachte uns einen 8:1 Vorsprung
nach 12 gespielten Minuten. Durch einige Fehler und Unaufmerksamkeiten lud man den Gegnern nun zu schnellen Toren ein. In einer hektischen Schlussphase kam man nicht über ein 10:10 hinaus. Ein Spiel mit viel Lerneffekt und optimal für unsere Entwicklung!
Somit ging man als Gruppendritter am Folgetag ins Viertelfinale gegen Frisch auf Göppingen. Man begann sehr konzentriert und knüpfte an die gute Abwehrleistung des vergangenen Tages an. Im Angriff zeigten wir immer wieder gute Lösungen gegen viele Abwehrvarianten des Gegners. Nach hart umkämpften 25 Minuten zog man mit 16:14 ins Halbfinale ein. Hier traf man erneut auf die Jungs des HC Bremen. Ein Spiel, welches nochmal alle nötigen Kräfte von uns abverlangte. In einer sehr ausgeglichenen Partie, mit guten Aktionen in der Offensive und starken Paraden unseres Torhüters, zeigten beide Mannschaften eine tolle Leistung. Auch hier gestalteten wir die Schlussphase sehr spannend, diesmal aber mit dem Jubel auf unserer Seite! 12:11 gewann man das Halbfinale und zog somit verdient ins Finale ein.
Im sächsischen Finale gegen den HC Elbflorenz, musste man verletzungsbedingt auf 2 Spieler verzichten. Dennoch wollten wir auch dieses Spiel nutzen, um weitere Schritte in unserer Entwicklung zu gehen. Wir starteten gut in die Partie, allerdings mit immer zunehmender Fehleranfälligkeit im Offensivspiel. Auch in der Abwehr verlor man zu einfach Zweikämpfe. Somit musste man sich dem Gegner aus Dresden am Ende geschlagen geben und gratulierte diesem zum verdienten Turniersieg!
Alle Jungs zeigten sehr gute Leistungen über beide Tage und sammelten wichtige Erfahrungen, um weitere Schritte in der Entwicklung gehen zu können. Auch abseits des Feldes rückte man noch geschlossener als Mannschaft zusammen.
Unser Team:
Bäder, Kolonko, Claus, Schirmer, Kühne, Brosig, Dägelmann, Söllick, Voßler,
Walther, Jablonka
Am Sonntag um 16:00 Uhr trat die U19 des SC DHfK Leipzig (5. Platz, 9:7 Punkte) in der Kleinen Arena Leipzig zum richtungsweisenden Rückspiel gegen den direkten Tabellennachbarn TSV Burgdorf an. Die Leipziger standen vor der Aufgabe, die deutliche 43:33-Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen. Nach ausbleibendem Erfolg und einer schwierigen Anfangsphase in der Saison hatten die Leipziger sich in den letzten Spielen stark gesteigert. Dies manifestierte sich zuletzt in einem 40:25-Heimerfolg gegen den HC Empor sowie einem erkämpften 38:38-Unentschieden gegen den THW Kiel. Der Viertplatzierte aus Burgdorf unterstrich seine Ambitionen ebenfalls, da er zuvor auswärts einen souveränen 41:26-Sieg gegen den HC Empor erzielt hatte. Beide Mannschaften schenkten sich in diesem Spiel nichts, so wurden die Fehler ausgenutzt und die wichtigen Chancen genutzt. Die Oberhand bewahrten die Burgdorfer, gehörten ihnen doch die zwei Punkte und der Sieg am Ende.
SC DHfK Leipzig - TSV Burgdorf 32: 36 (16:18)
Der SC DHfK Leipzig eröffnete die Partie in der Jugendbundesliga A-Jugend männlich nach 57 Sekunden durch Franz Stolle mit dem ersten Treffer zum 1:0. Die TSV Burgdorf antwortete schnell und glich in der 1. Minute durch einen verwandelten Siebenmeter zum 1:1 aus. Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen, wobei Burgdorf in der 4. Minute erneut einen Strafwurf verwandelte und erstmals zum 1:2 in Führung ging. Leipzig hielt mit Toren von Albert Faske und Rune Magnus Klecar bis zur 12. Minute dagegen (4:4). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit setzten sich die Gäste aus Burgdorf erstmals leicht ab und übernahmen eine knappe Führung. Durch schnelle Gegenstöße und eine effektive Offensive konnten die Gäste ihren Vorsprung bis zur Pause ausbauen.
Nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste aus Burgdorf ihren Vorsprung kurz nach Wiederanpfiff weiter aus und führten in der 39. Minute bereits mit 19:24. Dennoch zeigte der SC DHfK Leipzig Kampfgeist und verkürzte den Abstand durch Treffer von Franz Stolle und Felix Leon Illge. Das gelang besonders gut über die schnelle Mitte, wie in der 46. Minute. Beim Stand von 23:27 (46. Minute) sah sich der Trainer der TSV Burgdorf gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um den Lauf der Leipziger zu stoppen. Nach dieser Unterbrechung stabilisierte sich die Abwehr der Gäste, und Levi Fielitz (TSV Burgdorf) traf in der 47. Minute per Siebenmeter zum 24:28. Obwohl Leipzig kämpfte und Marco Schmuck in der 51. Minute das 26:29 erzielte, konnte Burgdorf den Vorsprung souverän halten. Eine Auszeit der Leipziger in der 55. Minute beim Spielstand von 27:33 brachte kurzzeitig neue Energie, um den Rückstand zu minimieren. In den letzten Minuten gelang es der TSV Burgdorf jedoch, dank weiterer wichtiger Tore den verdienten Sieg zu sichern. Bester DHfK-Schütze war mit 7 Toren Felix Leon Illge.
Trainerstimme Thomas Kölblin:
Erst einmal Glückwunsch an Hannover. Sie haben wirklich über 60 Minuten ihr Spiel durchgezogen. Wir hätten es theoretisch heute schaffen können, waren aber einfach kollektiv nur in den ersten 10 Minuten auf der Höhe und haben dann einfach die nächsten 40 Minuten das gespielt, was wir wollten, und dann auch später im Angriff nicht das umgesetzt, was unser Plan war. Von dem her gehen die Punkte gerecht nach Hannover, und wir müssen jetzt schauen, dass wir die drei, vier Wochen Pause genießen, da wir jetzt viel mit Doppelbelastung zu tun hatten. Und dann einfach in Ruhe wieder herauskommen und gegen Flensburg dann wieder zwei Punkte einfahren können, damit wir den 5. Platz sichern können.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Potschies, Thiele, Hillgruber;
Faske 4, Häfner, Greilich, Klecar 6, Greiner 3, Illge 7, Schneider, Stolle 6, Schmuck 4/3, Grunow 2/2, Busch, Kramm
Siebenmeter: 5/8 : 9/9
Strafminuten: 12 : 16
Am Sonntag fand in der Kleinen Arena Leipzig die letzte Partie der Vorrunde 3 der Jugendbundesliga B statt, bei der die U17 des SC DHfK auf den Dessau-Roßlauer HV 06 traf. Für die Leipziger (3. Platz, 10:8 Punkte) war das Spiel um 13:30 Uhr von entscheidender Bedeutung, um die bestmögliche Ausgangsposition für die Rückrunde zu sichern. Das Team des SC DHfK ging mit dem Wissen um den deutlichen Erfolg im Hinspiel (47:32) in die Begegnung. Die Dessauer, die zuletzt eine 35:41-Niederlage gegen den MTV Braunschweig hinnehmen mussten, waren hochmotiviert, diese letzte Chance in der Vorrunde zu nutzen. Das Duell versprach eine spannende Auseinandersetzung um die finalen Punkte der Gruppenphase.
SC DHfK Leipzig - Dessau-Roßlauer Handballverein 06 52:36 (24:14)
Innerhalb von 20 Minuten 21.Treffer
Die U17 startet wie gewohnt in einer offensiven Deckungsweise. Franz Hamperl kann auf der Spitze für Störung sorgen und technische Fehler bei den Gegnern provozieren. Mit schnellen Antworten auf diese gewonnenen Chancen können die Leipziger ihre ersten drei Tore erzielen (3:1). Nach einem erneuten 3:0-Lauf der Leipziger wird von Dessau bereits die erste Auszeit in der 6. Minute genommen (6:2/6.). In der 8. Minute stellt Till Stricker auf 10:4, da die Gäste immer wieder Probleme haben, die Lücken in ihren Abwehrreihen zu schließen. Allerdings verwandelt Matteo Prokop sicher vom Strich den Siebenmeter und somit den 6. Treffer für die Dessauer (12:6). Den Gegnern fehlt der Zug zum Tor, so gelingt es den Leipzigern, sie immer wieder ins Zeitspiel zu bringen und sie zu ungenauen Abschlüssen zu zwingen. Ein verwandelter Freiwurf von Christopher Toth und ein gelungenes Anspiel an Oskar Weber von der Mittellinie aus führen zum 21:9 in der 20. Minute. Auch das Unterzahlspiel ab der 26. Minute überstehen die Leipziger mit nur einem Gegentreffer (23:13/27.). Den Vorsprung von 10 Toren halten die Grün-Weißen bis zur Halbzeitpause (24:14).
In der 2. Halbzeit lassen die Leipziger ein paar Chancen liegen, wie einen Siebenmeter, doch gleichen sie durch gewonnene Zweikämpfe und schnelle Abschlüsse zum 33:18 in der 39. Minute aus. Ab der 39. Minute arbeiten sie dann auch in Überzahl mit einer Manndeckung, bei der sich die Dessauer jedoch durchsetzen können und ihr 20. Tor treffen (33:20/40.). Karl Luis Viehmann netzt in der 42. Minute zwei folgende Siebenmeter ein (36:22). Das Spiel ist bereits entschieden, wird jedoch noch einmal besonders interessant, als Till Stricker mit einer Zwei-Minuten-Strafe von der Platte muss. Die Leipziger entscheiden sich erneut für einen zweiten Feldspieler. In der vorherigen Situation hatte Karl Luis Viehmann den Ball parieren können, da Michael Guretzky noch nicht im Tor war. Doch diesmal gelingt den Dessauern das Tor und es steht 49:33 (58.). Emil Wagawa verwandelt den letzten Treffer des SC DHfK Leipzig und ist mit 12 Toren der beste Torschütze im Spiel.
Aufstellung SC DHfK Leipzig
Guretzky;
Denk 3, Eichler 1, Schneider, Wagawa 12, Toth 5, Hamperl 8, Stricker 5, Weißig, Weber 1, Högl 6, Viehmann 11/5
Siebenmeter: 5/6 : 5/5
Strafminuten: 6 : 14