Die Handballer des SC DHfK Leipzig konnten dem amtierenden Champions-League-Sieger am Sonntagnachmittag nicht Paroli bieten. Gegen den SC Magdeburg kassierten die Grün-Weißen eine klare 23:36-Niederlage. Trotz einer über weite Strecken der ersten Halbzeit sehr beherzten Leistung der Hausherren gingen die Leipziger bereits mit sechs Treffern Rückstand in die Pause (13:19). Im zweiten Abschnitt dauerte es nur wenige Minuten, bis ein zweistelliger Rückstand auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Die Partie war längst entschieden, doch die 6.000 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA unterstützten den SC DHfK Leipzig trotz des hohen Rückstands bis zur letzten Spielminute großartig.
Die Gastgeber waren gut in die Begegnung gestartet. Tim Hertzfeld brachte den SC DHfK nach 30 Sekunden vom Kreis in Führung. Nach einem Treffer von Matej Klima stand es nach fünf Spielminuten 3:3, in der 7. Minute netzte Franz Semper zum 4:4. Alles deutete zunächst auf ein enges und spannendes Ostderby hin.
Doch in den folgenden vier Minuten zogen die Gäste das Tempo deutlich an. Magdeburg erzielte fünf Tore in Serie – die gute Anfangsphase der Leipziger hatte sich urplötzlich in einen 4:9-Rückstand verwandelt. Nun mussten die Grün-Weißen diesem Rückstand ständig hinterherlaufen und schafften es nicht, sich wieder nennenswert heranzupirschen. Nach 20 Minuten lautete der Zwischenstand 9:14, nach 27 Minuten sogar 10:18. Der SC DHfK machte keineswegs ein schlechtes Spiel, aber Magdeburg nutzte seine Chancen eiskalt und zeigte sich gnadenlos effektiv. Die DHfK-Männer bissen auf die Zähne und schafften es immerhin, vor dem Halbzeitpfiff noch etwas zu verkürzen. Mit 13:19 wurden die Seiten gewechselt.
Dennoch gibt es angenehmere Aufgaben, als gegen eine der besten Handballmannschaften der Welt sechs Treffer aufholen zu müssen – und diese These bewahrheitete sich ziemlich schnell. Denn die Magdeburger gaben weiter Vollgas und vergrößerten ihren Vorsprung bis zur 38. Spielminute auf zehn Tore (15:25). Verständlicherweise war die Gegenwehr der DHfK-Männer, die mit vielen angeschlagenen Akteuren in dieses Derby gehen mussten, nun sichtlich gebrochen. Am Ende mussten die Leipziger ihre bislang höchste Derbyniederlage hinnehmen.
Ein Bundesligaspiel steht nun noch an, bevor es in die Länderspielpause geht. Am kommenden Samstag gastieren die Leipziger in Wuppertal beim Bergischen HC – in Anbetracht der Tabellensituation ein immens wichtiges Spiel für die Männer von Chefcoach Raúl Alonso.
Raúl Alonso, Trainer SC DHfK Leipzig: „Der SCM ist 60 Minuten zu 100 Prozent da. Wir hatten uns vorgenommen, gut zu starten, das ist gelungen. Dann nutzt Magdeburg unsere Fehler eiskalt, und wir packen defensiv nicht zu. Dazu kommen technische Fehler. Dann kommt Sicherheit auf der einen Seite, Unsicherheit auf der anderen. Wir schaffen es erneut nicht, mental im Spiel zu bleiben, das ist vor heimischem Publikum bitter. Mir tut das für unsere Fans unheimlich leid. Wir haben das Derby nicht so gespielt, wie wir es müssen, und auch zuletzt zu Hause nicht das gezeigt, was wir uns vornehmen. Jetzt müssen wir uns schütteln und den Blick nach vorne richten. Wir wissen, dass ein wichtiges Spiel am kommenden Wochenende ansteht.“
Bennet Wiegert, Trainer SC Magdeburg: „Ich glaube, dass wir heute extrem ready waren, extrem ready auf ein Derby. Tabellenstände spielen da keine Rolle, beide Mannschaften haben mehr zu gewinnen als nur zwei Punkte. Wir wussten, dass Leipzig eines der schwierigsten Auswärtsspiele der Saison ist. Wenn wir das Momentum bekommen, kann das für uns Sicherheit und für Leipzig Unsicherheit bringen, das war heute der Fall. Bis zum 4:4 war es ausgeglichen, dann geht’s schnell auf 5:10. Diese fünf Tore bringen uns Sicherheit. Wir machen extrem viele einfache Tore aus dem Tempospiel, 17 Tempospieltore sind für uns eine Benchmark. Das fühlt sich extrem gut an, wenn der Gegner sich gegen unsere Abwehr aufreiben muss und wir im Gegenzug wieder treffen. Das kann zermürbend sein. Das Ergebnis ist alles andere als selbstverständlich, fühlt sich aber extrem gut an. Jetzt gilt es, in einer engen Woche mit vier Spielen wieder Sicherheit zu finden.“
SC DHfK Leipzig gegen SC Magdeburg 23:36 (13:19)
Tore SC DHfK Leipzig: Khairi 5, Krzikalla 3, Piroch 3, Semper 3, Hertzfeld 3, Koschek 2, Hinriksson 2, Klima 1, Peter 1
Tore SC Magdeburg: Kristjansson 7, Magnusson 7, Mertens 5, Hornke 4, Jonsson 3, Weber 3, Claar 2, Lagergren 2, Saugtrup 2, Bergendahl 1
Sieben-Meter: 3/3 Leipzig, 5/6 Magdeburg
Paraden: 12 Leipzig, 11 Magdeburg
Zeitstrafen: Leipzig 4 Min., Magdeburg 0 Min.
Technische Fehler: 12 Leipzig, 7 Magdeburg
Zuschauerzahl: 6.000 (Ausverkauft)
Die U17-Mannschaft des SC DHfK Leipzig (Tabellenplatz 3) reiste am Samstag, den 18. Oktober 2025, um 17:00 Uhr in die Anhalt-Arena zum Auswärtsspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 (Tabellenplatz 6) im Rahmen der B-Jugend-Bundesliga, Vorrunde 3. Nach einem jüngsten Heimerfolg gegen den HC Elbflorenz (38:34) strebten die Leipziger die Sicherung ihrer Tabellenposition an. Trotz des letzten Heimsieges war die Reduzierung der technischen Fehler eine zentrale Zielsetzung für diese Begegnung. Die Leipziger hatten gegen den 6. Platzierten die Favoritenrolle inne, die sie auch ausspielten. Nach einer starken Präsenz in der 1. Halbzeit und der Führung ab der 3. Minute, konnten die Leipziger nach 60 Minuten den Sieg mit einem 15 Tore Vorsprung einfahren. Durch den Erhalt der 2 Punkte stehen die Leipziger weiterhin auf dem 3. Tabellenplatz.
Dessau-Roßlauer Handballverein 06 - SC DHfK Leipzig 32:47 (16:23)
Die Führung ab der 3. Minute
Vor 121 Zuschauern starten die Leipziger mit einem schnellen Ergreifen der Führung, so trifft Christopher Toth zum 1:3. Ab der 5. Minute müssen die Gäste durch eine Zwei-Minuten-Strafe in Unterzahl spielen, erhöhen jedoch auf 2:5. Den Leipzigern gelingt das Anspiel an den Kreis zu Zacharias Eichler (3:7/8.), aber auch über den Rückraum finden sie die Abschlüsse, so verwandelt Mats Schneider zum 8:12 in der 18. Minute. Bis zur Halbzeitpause erhöhen die Leipziger auf 6 Tore und gehen in die Pause mit einem Stand von 16:23.
Nach der Halbzeitpause bleiben die Leipziger weiter fokussiert und können auf 17:27 in der 34. Minute stellen. Die Partie bleibt deutlich auf Seiten der Leipziger. Karl Luis Viehmann kann seinen 5. Siebenmeter in der 44. Minute zum 21:36 verwandeln. Nach 60 Minuten ist es der verdiente Auswärtssieg der Leipziger. Bester DHfK-Schütze ist Karl Luis Viehmann mit 13 Treffern.
Trainerstimme Jonas Hönicke
Wir haben uns nach dem letzten Heimspiel gegen Dresden vorgenommen, die Sachen, die jeder Sportler mitbringen muss, was nichts mit Talent zu tun hat, das heißt Emotionen, Kampfgeist und Teamgeist, 60 Minuten auf die Platte zu bringen, und das haben wir in dem Auswärtsspiel zu 100 % geschafft. Es war jeder für den anderen da, und in keiner Phase des Spieles war bei irgendjemandem der Kopf unten. Das ist eine Grundvoraussetzung, aber das haben wir nicht so konstant auf die Platte gebracht wie heute, und deswegen sind wir damit sehr einverstanden. Dadurch sind wir auch der Meinung, dass die Höhe des Sieges verdient ist. Es war unser bestes Auftreten bisher, auf dem sich aufbauen lässt. Wir haben noch ein Auswärtsspiel, und der Rest sind Heimspiele, worauf wir uns sehr freuen. Wir genießen jetzt erstmal das spielfreie Wochenende und greifen dann weiter an.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Guretzky, Sonntag;
Denk 1, Eichler 3, Schneider 8, Wagawa 4, Toth 6, Hamperl, Stricker 7, Weber 2, Högl 3, Viehmann 13/5
Siebenmeter: 5/5 : 2/2
Strafminuten: 8 : 6
Mit einer guten Leistung aus dem überzeugenden 35:25-Heimsieg gegen den 1. VfL Potsdam ging die U19 des SC DHfK Leipzig in das nächste Topspiel. Am vergangenen Freitag, den 17. Oktober 2025, empfingen die Grün-Weißen um 18:00 Uhr in der Kleinen Arena Leipzig den SC Magdeburg. Die Leistungssteigerung im jüngsten Duell in der A-Jugendbundesliga macht Mut, doch die Herausforderung konnte kaum größer sein: Es gastierte der ungeschlagene Tabellenführer der A-Jugend-Bundesliga Nord. Der SC Magdeburg reiste nach vier Siegen aus vier Spielen, zuletzt einem souveränen 25:35-Auswärtserfolg gegen den HC Empor Rostock, als klarer Favorit an. Trotz Heimvorteils und jüngstem Erfolg wurde das Aufeinandertreffen mit dem Spitzenreiter ein echter Härtetest für die jungen Leipziger. Diese bewiesen jedoch in der 1. Halbzeit, dass sie diese Herausforderung annehmen können, sodass die Magdeburger erst kurz vor der Pause sich die Führung mit 18:20 sichern konnten. In der 2. Hälfte unterlagen die Leipziger, dann mit 32:42. Damit steht der SC DHfK Leipzig momentan auf dem 7. Tabellenplatz in der Liga.
SC DHfK Leipzig - SC Magdeburg 32:42 (18:20)
Das Unentschieden bis zur 24. Minute
Die Partie startet vor 199 Zuschauern mit einem Tempospiel der Magdeburg, so steht es in der 4. Minute 1:4. Doch die Leipziger finden Stabilität und können ihre Chancen im Angriff nutzen, wodurch ihnen in die Einkürzung des Vorsprunges gelingt. (6:8/8.) Ab der 17. Minute spielen die Gastgeber in Überzahl nach einer Zwei-Minuten Strafe und Marco Schmuck verwandelt den Siebenmeter zum 12:14. Die Gäste finden die Lücken in den Abwehrreihen und weisen wenige technische Fehler auf, was es dem SC DHfK erschwert, den Anschlusstreffer ein zunetzen. Es ist Rune Magnus Klecar, der auf 14:15 in der 20. Minute stellt und Felix Leon Illge trifft zum folgenden Ausgleich (15:15). Das Spiel in Unterzahl kurz vor Ende der 1. Halbzeit bringt den Magdeburgern mit 2 Toren die Führung. Diese wird jedoch in der 24. Minute egalisiert (18:18). Kurz vor Abpfiff erhöhen die Gäste auf 18:20.
Nach dem Seitenwechsel ist es ein 0:5 Lauf innerhalb von zwei Minuten den die Leipziger erleben (19:26). In der 44. Minute verwandelt Albert Sandeck zum 26:31. Die Gäste verdeutlichen ihre Leistungen, sowohl in der Offensive und der Defensive und erhöhen ihren Vorsprung in der 52. Minute auf 10 Tore (27:37). Diesen kann die U19 nicht einkürzen und so endet das Partie mit 32:42. Die besten DHfK-Schützen sind mit jeweils 6 Treffern Rune Klecar und Marco Schmuck.
Trainerstimme Thomas Kölblin
Wir waren mit dem Halbzeitergebnis 18:20 aus Angriffssicht sehr zufrieden und wollten uns im folgenden Verlauf weiter auf die Abwehr fokussieren. Man muss gestehen, was wir uns vorgenommen haben in der Defensive, zum Beispiel, dass wir den Vierer-Sektor eng halten und uns unterstützen wollen, haben wir nicht 60 Minuten auf die Platte gebracht. Dadurch ist es ein verdienter Sieg für die Magdeburger, da wir es nicht geschafft haben, über 60 Minuten zu verteidigen. Jetzt liegt der Fokus erstmal zwei Wochen auf uns, sodass wir daran arbeiten können, um dann gegen den VfL Horneburg nachzulegen.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Thiele, Potschies, Hillgruber;
Faske 3, Häfner, Greilich, Klecar 6, Greiner 2, Illge 5/1, Sandeck 1, Voß 1, Schneider 1, Schmuck 6/2, Grunow 1, Busch 2, Kramm 4,
Siebenmeter: 3/6 : 4/5
Strafminuten: 8 : 8
Die U19 des SC DHfK Leipzig wollte am vergangenen Sonntag, dem 12. Oktober 2025, um 16:00 Uhr ihre aufsteigende Form bestätigen. In der Sporthalle der Sportoberschule Leipzig empfing die A-Jugend den Fünftplatzierten der A-Jugend-Bundesliga, den 1. VfL Potsdam. Aktuell steht Leipzig auf Platz 7. Zuletzt musste das Team eine knappe 33:34-Niederlage gegen die Füchse Berlin Reinickendorf hinnehmen. Dennoch zeigten die Leipziger über die vollen 60 Minuten eine starke Leistung und lieferten dem Top-Team einen packenden Kampf. Der Gast aus Potsdam kommt mit einem Sieg im Gepäck, nachdem er den HC Empor Rostock mit 37:33 besiegen konnte. Damit standen die Leipziger trotz Heimvorteil in der Außenseiterrolle, die sie in der Partie überwinden konnten und sich den Sieg sicherten. Mit den verdienten 2 Punkte stehen die Leipziger nun auf dem 5. Tabellenplatz (4:4 Punkte).
SC DHfK Leipzig - 1.VfL Potsdam 35:25 (14:14)
Die Leipziger spielen eine starke 2. Halbzeit
Beide Mannschaften starten in die Partie auf Augenhöhe, so findet Leipzig die Abschlüsse, doch auch die Potsdamer nutzen ihre Chancen. In der 10. Minute verwandelt Elias Kramm zum 6:6, und Louis Häfner ist im 1 gegen 1 erfolgreich und netzt den Anschlusstreffer zum 8:9 ein (17.). Mit einem starken Tempogegenstoß holt Rune Magnus Klecar nicht nur den Ausgleich, sondern auch eine 2-Minuten-Zeitstrafe für die Potsdamer raus (10:10/20.). In der Überzahl bauen sich die Grün-Weißen einen Vorsprung von 3 Toren auf (13:10/25.). Die Leipziger können die Potsdamer ins Zeitspiel zwingen, sich dabei aber nicht belohnen, so gelingt Jannes Westphal der Ausgleich in der 29. Minute zum 14:14.
Nach dem Seitenwechsel sind es die Leipziger, die mit Beginn der 2. Hälfte ihre Leistungen wieder abrufen können. Sie übernehmen die Führung und Albert Faske netzt zum 21:16 in der 36. Minute ein. Die Leipziger können in der Abwehr überzeugen, Jakob Thiele pariert die Würfe der Potsdamer. In der 50. Minute müssen die Leipziger in Unterzahl agieren, wobei sie die Führung auf 10 Tore erhöhen. Das Spiel ist entschieden und nach 60 Minuten gehören den Leipzigern zwei wichtige Punkte.
Trainerstimme Thomas Kölblin;
Die erste Halbzeit war noch schwer umkämpft, so konnten die Potsdamer gut dagegenhalten. Wir schafften es nicht, die wurfgewaltigen Rückraumspieler fernzuhalten, weil wir nicht konsequent deckten. Im Angriff nutzten wir nicht die 100%-Chancen, sondern nahmen uns Halbchancen. Das setzten wir jedoch in der zweiten Halbzeit besser um, so ließen wir nur Würfe unter Kontakt zu. Wir gingen konsequenter ins Tempospiel und holten so den verdienten Sieg in der verdienten Höhe.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig:
Potschies, Thiele, Hillgruber;
Faske 4, Häfner 1, Greilich 1, Klecar 7, Greiner, Illge, Sandeck 2, Schneider, Stolle 1, Schmuck 6/5, Grunow 2, Busch 4, Kramm 7
Siebenmeter: 5/5 : 5/6
Strafminuten: 4 : 4
Am vergangenen Sonntag, dem 12. Oktober 2025, hatte die U17 des SC DHfK Leipzig ihr erstes Heimspiel in der Vorrunde 3 der B-Jugend-Bundesliga. Das Ost-Derby gegen den HC Elbflorenz wurde um 13:30 Uhr in der Sporthalle der Sportschule in Leipzig angepfiffen. Die Begegnung versprach Spannung, da beide Teams in der Tabelle direkt hintereinander liegen: Elbflorenz war Dritter, der SC DHfK Leipzig belegte den vierten Platz. Die Vorzeichen waren unterschiedlich: Die DHfK-Jungs reisten mit einem deutlichen 47:34-Auswärtssieg (13 Tore Vorsprung) gegen die NSG EHV/Nickelhütte/Buteo an. Die Dresdner mussten sich in ihrer letzten Partie hingegen mit einem 39:39-Unentschieden gegen den Dessau-Roßlauer Handballverein 06 zufriedengeben. Die Leipziger U17 wollten den Heimvorteil nutzen, um den direkten Konkurrenten zu überholen und sich in der Spitzengruppe der Vorrunde 3 festzusetzen. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte, in welcher beide Mannschaften sich nichts schenkten, konnten sich die Leipziger in der zweiten Halbzeit absetzen und gewannen die Partie mit 38:34. Durch die gewonnenen zwei Punkte stehen die Leipziger auf dem 3. Tabellenplatz (4:4).
SC DHfK Leipzig - HC Elbflorenz 38:34 (19:19)
Häufiger Führungswechsel in der Partie
In die Partie starten beide Mannschaften mit einer offensiven Deckungsweise und dem Plan, im Tempospiel schnell einfache Tore zu erzielen. Allerdings zeigen beide Teams anfangs einen guten Rückzug, und so kann in den ersten Minuten keiner die Führung übernehmen. So netzt Oscar Weber zum 4:3 in der 4. Minute ein, doch der Ausgleich fällt in der 6. Minute. Den Leipzigern unterlaufen im Angriff technische Fehler und Ballverluste, sodass die Dresdner in Führung gehen. Außerdem findet auch der Dresdner Torwart immer mehr in die Partie und macht es den Leipzigern schwerer. Doch diese drehen das Spiel ab der 14. Minute mit einem Ballgewinn und zwei verwandelten Siebenmetern von Mats Schneider (9:11/16.), sodass Emil Wagawa in der 16. Minute den Anschlusstreffer verwandelt (10:11). Die Leipziger stehen nun kompakter in der Abwehr, doch die Gäste finden Lösungen und arbeiten mit dem Einläufer, um die Abwehrreihen zu durchdringen. In der 22. Minute kann Leipzig einen 4:0-Lauf starten, nachdem den Dresdnern häufiger Fehler unterlaufen, wie das Kreis ab. (16:15/24.) Kurz vor der Halbzeit gleichen die Dresdner zum 19:19 aus.
Auch nach dem Seitenwechsel findet der Dresdner Torwart sofort wieder ins Spiel, liefern sich beide Seiten (SC DHfK: Michael Guretzky) ein gutes Duell. Beide Mannschaften überzeugen Anfang der 2. Hälfte nicht mit ihrer Wurfquote, es sind schwer erarbeitete Tore. (23:23/41.) Während den Dresdnern das Anspiel an den Kreis gelingt, entscheidet sich der SC DHfK für vier Rückraumspieler, um dann den 7. Feldspieler zu bringen. In der 57. Minute bauen die Grün-Weißen ihren Vorsprung auf 4 Tore aus, den die Dresdner nicht mehr einkürzen können. Die Leipziger gewinnen die Partie.
Trainerstimme Jonas Hönicke;
Wir sind sehr glücklich und zufrieden, dass wir das erste Heimspiel der Saison mit einem Sieg abschließen konnten. Damit sind wir einen wichtigen Schritt in der Tabelle gegangen und haben Dresden überholt. Über die Zusammensetzung des Sieges sind wir nicht glücklich, da es unser schlechtestes Spiel war, was Abwehrarbeit, Lösungen im Angriff und unsere Chancenverwertung anbelangt. Es war ein Spiel, was für beide Mannschaften mit einem Sieg hätte enden können. Wir können uns auf dem Sieg allerdings nicht ausruhen, da mit dem nächsten Gegner Dessau eine Mannschaft kommt, die ebenfalls wieder sehr offensiv deckt, und da benötigen wir bessere Lösungen. Wir brauchen eine stärkere Abwehrarbeit, damit wir unsere Torwärter besser unterstützen können und unter 30 Gegentoren bleiben.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig:
Guretzky, Sonntag;
Denk, Eichler 2, Schneider 13/3, Kairis, Wagawa 3, Toth 4, Hamperl 4, Stricker 9/1, Weber 2, Högl 1, Viehmann, Bube
Siebenmeter: 4/6 : 3/3
Strafminuten: 6 : 6
Für die Drittliga-Handballer des SC Magdeburg II und SC DHfK II stand am Freitag (10. Oktober) in der Staffel Nord-Ost das Kräftemessen der beiden Bundesliga-Reserven auf dem Programm. Die Elbestädter belegen Tabellenplatz drei (10:4 Punkte) - und die Leipziger sind momentan Schlusslicht (0:12 Punkte) der Sechzehnerstaffel. In der Vorsaison 2024/25 hatten die Kontrahenten in spannenden Duellen jeweils einen knappen Auswärtssieg (30:31) in Magdeburg und (34:36) in Leipzig geholt. Angesichts der aktuellen Platzierungen war allerdings erkennbar, dass die Gastgeber diesmal als klare Favoriten die Partie bestreiten werden. Obwohl die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht bisher in vier Heim - und zwei Auswärtsspielen noch nichts Zählbares einfahren konnten, keimten dennoch Hoffnungen, dass bei einem aus zahlreichen Nachwuchs-Wettbewerben bekannten Gegner, im siebten Drittliga-Anlauf auch die Negativserie beendet werden kann. Doch die Grün-Weißen mussten erneut mit leeren Händen die Sporthalle verlassen, denn sie haben eine klare 42:31 (22:15) - Auswärtsniederlage kassiert.
SC Magdeburg - SC DHfK Leipzig 42:31 (22:15)
Vor 530 Fans (freier Eintritt für alle) in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle wurden nur in der Startphase (7:7 /13. Minute) gleichwertige Leistungen geboten. Danach übernahmen die Hausherren über 10:7 sowie 15:10 (21.) die Führung, bauten diese auf 19:12 (25.) aus – und gingen auch mit einem Sieben- Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause.
Obwohl die Sachsen nach Wiederanpfiff auf 24:20 (35.) verkürzten, blieb das ebenfalls junge SCM - Team von Trainer Christoph Theuerkauf unbeeindruckt, denn sie stellten binnen drei Minuten die alte Differenz wieder her (28:21) - und dominierten danach zunehmend das Geschehen. Eine Viertelstunde vor dem Ende wurden von den Gastgebern mit zweistelligem Vorsprung (32:22) alle Zweifel an der vorzeitigen Entscheidung ausgeräumt. Die Leipziger bleiben Tabellenletzter (0:14 Punkte) der Drittliga-Sechzehnerstaffel Nord-Ost. Erfolgreichster DHfK-Schütze war Franz Häcker mit elf Treffern.
Horst Hampe
Trainerstimme Matthias Albrecht;
Wir starten ganz ordentlich in die Partie, leider kommt dann ein Bruch in das Spiel rein. Wir haben zu wenig Bewegung, keine Dynamik und machen zu viele Fehler in der Offensive. Allerdings besteht das größere Problem in der Defensive, da wir ab der 11. Minute bis zur 30. Minute nicht mehr verteidigen. So gibt es zu wenig Bereitschaft in der Deckung. In der 2. Halbzeit können wir uns nochmal rankämpfen, doch darauffolgend lassen wir zu viele glasklare Chancen liegen, vor allem nach dem Seitenwechsel sind es 7 100% Chancen. Die Verteidigung wird engagierter und gemeinschaftlicher, wodurch sie sich verbessert. Das bedeutet wir müssen jetzt analysieren und gut auswerten, damit wir schnell die Kurve bekommen und in der Abwehr wieder mehr Bereitschaft und Leidenschaft zeigen können, sodass wir Punkte holen können.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig:
SC DHfK II: Huber, Guretzky; Voß 2, Volmert 2, Schmuck 1, Zimmermann 4, Kremen 4, Brix 2, Häcker 11//2, Klecar 5, Börner, Hollenberg, Kramm, Illge, Sandeck, Faske
Siebenmeter: 3/3: 2/3
Strafminuten: 6: 4
Der SC DHfK Leipzig gab sich am Freitagabend in der Rothenbach-Halle Kassel der MT Melsungen mit 25:34 (9:18) geschlagen. Trotz engagiertem Beginn konnte das Team von Cheftrainer Raúl Alonso die Effizienz der Gastgeber nicht kontern.
Der SC DHfK Leipzig startete engagiert in das Auswärtsspiel bei der MT Melsungen und hielt die Begegnung in der Anfangsphase offen. Nach einem kämpferischen Auftakt und mehreren gelungenen Offensivaktionen blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Tomáš Piroch, Blær Hinriksson und Matej Klima sorgten mit ihren Treffern dafür, dass Leipzig bis zur zehnten Minute beim Stand von 4:4 auf Augenhöhe agierte.
Cheftrainer Raúl Alonso musste in Kassel auf Kapitän Lukas Binder verzichten, der mit einer Muskelverletzung ausfiel. Dafür kehrte Nils Greilich in den Kader zurück, der zuletzt mit Zweitspielrecht beim ASV Hamm-Westfalen im Einsatz gewesen war. Auch Ahmed Khairi fiel verletzungsbedingt aus, sodass Caspar Gauer auf Rückraum Mitte und Tim Hertzfeld im Innenblock agierten. Zudem standen mit Franz Semper, Luka Rogan und Adam Lönn drei angeschlagene Spieler im Aufgebot, die im Verlauf der ersten Halbzeit zum Einsatz kamen. Ein besonderes Highlight aus Leipziger Sicht: U19-Nationalspieler Caspar Gauer erzielte in der ersten Halbzeit sein erstes Tor in der Handball-Bundesliga.
Im weiteren Verlauf verlor Leipzig jedoch zunehmend den Zugriff auf die Partie. Die MT präsentierte sich in dieser Phase effizienter im Abschluss und setzte sich dadurch Tor um Tor ab. Die Mannschaft von Trainer Roberto García Parrondo agierte taktisch diszipliniert, spielte die Angriffe aus und setzte die Leipziger Abwehr mit variablen Spielzügen immer wieder unter Druck. Besonders Florian Drosten (sechs Tore) und Nikolaj Enderleit stellten die Defensive der Gäste mehrfach vor große Herausforderungen.
In der Abwehr fand der SC DHfK kaum Zugriff auf den Gegner. Die Abstimmung im Innenblock stimmte zu selten und die MT nutzte die Lücken konsequent. Torhüter Tomáš Mrkva zeigte zwar mehrere starke Paraden, erhielt jedoch zu wenig Unterstützung aus dem Deckungsverband. Mehrere Zeitstrafen und technische Fehler störten zusätzlich den Spielfluss und erschwerten es der Mannschaft, ihren Rhythmus zu halten. Offensiv fehlte es an Ruhe und Präzision, wodurch Melsungen mit einer kompakten Abwehr und hoher Effizienz davonzog.
Die Gastgeber führten zur Halbzeit mit 18:9. Für die zweite Hälfte war nun eine deutliche Leistungssteigerung gefordert, insbesondere in der Abwehrarbeit und im Umschaltspiel, um wieder Stabilität zu finden und den Rückstand zu verkürzen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte der SC DHfK Leipzig zunächst eine leicht verbesserte Leistung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit fielen mehrere Aktionen zugunsten der Gäste aus. Lucas Krzikalla traf per Siebenmeter – sein bereits sechstes Tor vom Punkt in dieser Saison – und Blær Hinriksson sowie Matej Klima sorgten für weitere Treffer.
Beim Stand von 20:14 verkürzten die Leipziger zwischenzeitlich auf einen Sechs-Tore-Rückstand. In einer Auszeit forderte Cheftrainer Raúl Alonso von seiner Mannschaft mehr Würfe über die Außenpositionen sowie eine kompaktere Abwehrarbeit. Der erhoffte Umschwung blieb jedoch aus. Die Hessen kontrollierten weiterhin souverän das Geschehen. Die Mannschaft von Roberto García Parrondo präsentierte sich über die gesamte Partie hinweg abgeklärt und nutzte Leipziger Fehler konsequent aus. Die MT Melsungen löste ihre Aufgabe souverän und ging mit einem 34:25-Heimsieg von der Platte.
MT Melsungen gegen SC DHfK Leipzig 34:25 (18:9)
Tore MT Melsungen: Drosten 8, Enderleit 7, Mandic 3, Ntanzi 3, Darmoul 3, Arnarsson 2, Soler 2, Kastening 2, Krištopāns 1, Ignatow 1, Kulesh 1, Schefvert 1
Tore SC DHfK Leipzig: Hinriksson 8, Krzikalla 5, Piroch 4, Klima 3, Bogojevic 3, Gauer 1 Hertzfeld 1
Paraden: Melsungen 10, Leipzig 7
Zeitstrafen: Melsungen 12 Min., Leipzig 8 Min.
Technische Fehler: 6 Melsungen, 10 Leipzig
Die Drittliga-Handballer des SC DHfK II mussten am 4. Oktober die lange Reise nach Schleswig- Holstein antreten, um dort als Schlusslicht (0:10 Punkte) das Kellerduell der Sechzehnerstaffel Nord-Ost gegen den 14. HSG Ostsee (3:9 Punkte) zu bestreiten. Das junge Leipziger Team von Trainer Matthias Albrecht konnte bisher in der neuen Saison 2025/26 in vier Heim - und einem Auswärtsspiel noch nichts Zählbares holen. Daher war der Auftritt an der Ostseeküste von besonderer Bedeutung, weil eine Trendwende gegen diesen Kontrahenten als lösbare Aufgabe erhofft werden konnte. Die Grün-Weißen hatten in der Saison 2024/25 beide Partien gegen die Norddeutschen klar mit 40:28 und 38:27 gewonnen.
HSG Ostsee N/G - SC DHfK Leipzig 39:33 (20:16)
Mit dem Start in die aktuelle Spielzeit hat sich allerdings das personelle Aufgebot der beiden Teams erheblich verändert. Offenbar ist es den HSG-Männern gelungen, eine verstärkte Formation aufzustellen, denn sie haben gegen die Sachsen einen 39:33 (20:16) - Heimsieg eingefahren – und damit den Gästen die sechste Niederlage in Folge hinzugefügt. Vor 268 Fans in der Ostholsteinhalle wurden in der ersten Viertelstunde gleichwertige Leistungen auf Augenhöhe geboten. Dabei lagen die Gäste mit 3:4 (8. Minute) und 8:9 (15.) sogar in Front. Nach dem Ausgleich (10:10/18.) setzten sich die Hausherren binnen sieben Minuten mit 16:12 ab – und gingen auch mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Norddeutschen über 26:19 (40.) auf 33:25 (49.) – und stellten damit die Weichen in Richtung der Siegerstraße. Obwohl die DHfK-Jungs aufopferungsvoll auch mit einer 3:2:1 - Abwehrvariante kämpften - und auf 36:31 (55.) verkürzten, war die Partie nicht mehr zu kippen – und sie mussten trotz 33 erzielten Treffern eine bittere Niederlage mit einer Sechs-Toren- Differenz einstecken.
Horst Hampe
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Huber, Guretzky;
Brix 5, Kremen 5, Zimmermann 3, Gauer 4, Volmert 3, Voß 1, Häcker 5/1, Klecar 6, Hollenberg 1, Kramm, Schmuck, Illge, Sandeck, Börner
Siebenmeter: 4/6 : 1/2
Strafminuten: 6 :10
Was für ein heißer Pokal-Fight! Der SC DHfK Leipzig hat das K.o.-Duell gegen FRISCH AUF! Göppingen mit 28:26 (14:12) gewonnen. Damit zieht das Team von Cheftrainer Raúl Alonso ins Achtelfinale ein.
Die Partie begann ausgeglichen: Sowohl Marcel Schiller als auch Lucas Krzikalla trafen sicher vom Sieben-Meter-Punkt zum 1:1. Kurz darauf war es erneut Schiller, der seinen zweiten Treffer zum 1:3 erzielte. Die Göppinger überzeugten in dieser Phase mit einer starken Rückwärtsbewegung.
Doch Leipzig hielt dagegen. Krzikalla antwortete prompt mit seinem zweiten Tor aus Nahdistanz und verkürzte auf 2:3. Die Hausherren setzten sich bis zur neunten Minute dennoch auf 5:3 ab. Wieder war Linksaußen Schiller zur Stelle.
Im Überzahlspiel nutzte Thomas Piroch die Gelegenheit zum 4:5, ehe Ex-Leipziger Keeper Kristian Sæverås mit wichtigen Paraden den Vorsprung seiner Mannschaft verteidigte. Krzikalla brachte mit seinem dritten Treffer das 5:7 und Torhüter Domenico Ebner glänzte mit einer Glanzparade. Zudem nutzte Rückkehrer Luca Rogan einen Tempogegenstoß und ließ den Ball zum 6:7 ins leere Göppinger Tor segeln.
Angetrieben von ihrem Keeper, der drei Paraden in Serie zeigte, spielten sich die Leipziger frei und stellten folgerichtig in der 17. Minute den 7:7-Ausgleich her. Doch die Pokalpartie blieb hart umkämpft, beide Teams schenkten sich nichts.
In der 21. Minute traf Franz Semper aus dem Rückraum zum 9:9 und war fortan der Leipziger Taktgeber. Mit seinem zweiten Treffer brachte er die DHfK-Profis in der 27. Minute erstmals in Führung (12:11). Und Semper legte gleich nach. Sein Doppelschlag sicherte die 13:12-Führung. Kurz vor der Pause stellte Blær Hinriksson die erste Zwei-Tore-Führung der Leipziger her. Mit dem 14:12 ging es in die Kabinen. Die besten Werfer der ersten Halbzeit waren Adam Lönn und Franz Semper mit jeweils vier Treffern.
Die Leipziger legten nach dem Seitenwechsel sofort nach und starteten mit einem starken Lauf in die zweite Hälfte. Franz Semper hielt das Team von Raúl Alonso mit einem Doppelschlag weiter auf Distanz. Spätestens nach dem 12:18 durch Ahmed Khairi leuchtete ein komfortables Sechs-Tore-Polster auf der Anzeigetafel.
Göppingen tat sich in dieser Phase extrem schwer, eigene Treffer zu erzielen. Ganze zehn Minuten blieben die Hausherren torlos. Leipzig nutzte das eiskalt. Kapitän Lukas Binder erhöhte auf 12:19, ehe erneut Franz Semper mit dem 13:20 in der EWS Arena für klare Verhältnisse sorgte. Die Grün-Weißen überzeugten nun mit großem Kampfgeist und hielten die Göppinger dank der stabilen Sechs-Tore-Führung auf Abstand.
Rund 17 Minuten vor dem Ende meldeten sich die Hausherren jedoch zurück. Mit viel Einsatz kämpften sie sich wieder auf 17:21 heran. Alonso reagierte sofort und nahm die Auszeit, um seine Mannen neu zu justieren.
Doch der Vorsprung schmolz gefährlich. Beim 22:20 waren die Gastgeber wieder in Schlagdistanz. Alonso zog seine nächste und letzte Auszeit, um die DHfK-Profis nochmals zu straffen.
Über fünf Minuten fighteten beide Teams um jeden Ball, ohne dass Göppingen die Zwei-Tore-Distanz egalisieren konnte. Die Crunchtime verlangte beiden Pokal-Kontrahenten alles ab. Hinriksson, Matej Klima, Khairi und Piroch sorgten in der heißen Phase des Hin und Hers jeweils für ein Plus von drei Toren.
Domenico Ebner setzte mit einer Parade noch einen Akzent. In den letzten drei Minuten ließen sich die DHfK-Männer nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Die Alonso-Crew entschied das packende Duell mit 28:26 für sich.
FRISCH AUF! Göppingen gegen SC DHfK Leipzig gegen 26:28 (12:14)
Tore FRISCH AUF! Göppingen: Schiller 8, Neudeck 3, Newel 3, Hallbäck 3, Aström 2, Sunnefeldt 3, Schmidt 1, Klöve 1, Goßner 1, Persson 1
Tore SC DHfK Leipzig: Semper 7, Lönn 4, Piroch 3, Krzikalla 3, Hinriksson 3, Binder 2, Khairi 3, Rogan 1, Klima 1, Hertzfeld 1
Siebenmeter: Göppingen 5/5, Leipzig 2/2
Paraden: Göppingen 8, Leipzig 12
Zeitstrafen: Göppingen 4 Min., Leipzig 6 Min.
Technische Fehler: Göppingen 5, Leipzig 6
Nach einer guten Trainingswoche mit dem erfolgreichen und lehrhaften Trainingswettkampf am Donnertag in Jena gegen den gleichaltrigen Gastgeber und der Landesauswahl Brandenburg Jahrgang 2012 gingen wir erwartungsvoll in das Heimspiel gegen die NSG aus Plauen.
Nach einer ausgeglichenen Startphase steigerte sich langsam unser Team in der Abwehrarbeit und konnte sich dadurch allmählich vom Gegner absetzen. Wiederum gab es größere Probleme in der Verteidigung gegen einen Haupttorschützen vom Gegner. Mangelhafte, passive Ausgangsstellung und fehlende Hilfe der Nachbarpositionen ergaben immer wieder unnötige Torerfolge für die Gäste. Besonders in der Anfangsphase des Spiels vergaben wir viele gute Torchancen leichtfertig, darunter mehrere Strafwürfe.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung spielten wir dann unsere konditionellen Vorteile aus. Mehrere Spieler durften im Anschluss gleich noch einmal in der C I mitwirken.Im Spiel gegen den HC Elbflorenz zeigten unsere Sportler besonders im Abwehrverhalten gute Ansätze und trugen zum erfolgreichen Ergebnis bei.
SC DHfK U 14 – NSG SV04/HCE 37 : 23 (18:13)
Unser Team: Wilke 1P.=14%; Dresler 4 P.=27%; Kraatz 1P.=17%;
Auerbach 3/3; Loest 6/3; Märten 5/0; Knoll 4/2; Richter 2/1; Schirmer 2/0; Thorn 3/1; Trautzsch 4/4; Warschun 2/2; Weber 1/2, Reuter 5/3