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Am Sonntag um 16:00 Uhr trat die U19 des SC DHfK Leipzig (5. Platz, 9:7 Punkte) in der Kleinen Arena Leipzig zum richtungsweisenden Rückspiel gegen den direkten Tabellennachbarn TSV Burgdorf an. Die Leipziger standen vor der Aufgabe, die deutliche 43:33-Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen. Nach ausbleibendem Erfolg und einer schwierigen Anfangsphase in der Saison hatten die Leipziger sich in den letzten Spielen stark gesteigert. Dies manifestierte sich zuletzt in einem 40:25-Heimerfolg gegen den HC Empor sowie einem erkämpften 38:38-Unentschieden gegen den THW Kiel. Der Viertplatzierte aus Burgdorf unterstrich seine Ambitionen ebenfalls, da er zuvor auswärts einen souveränen 41:26-Sieg gegen den HC Empor erzielt hatte. Beide Mannschaften schenkten sich in diesem Spiel nichts, so wurden die Fehler ausgenutzt und die wichtigen Chancen genutzt. Die Oberhand bewahrten die Burgdorfer, gehörten ihnen doch die zwei Punkte und der Sieg am Ende.

SC DHfK Leipzig - TSV Burgdorf 32: 36 (16:18)

Der SC DHfK Leipzig eröffnete die Partie in der Jugendbundesliga A-Jugend männlich nach 57 Sekunden durch Franz Stolle mit dem ersten Treffer zum 1:0. Die TSV Burgdorf antwortete schnell und glich in der 1. Minute durch einen verwandelten Siebenmeter zum 1:1 aus. Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen, wobei Burgdorf in der 4. Minute erneut einen Strafwurf verwandelte und erstmals zum 1:2 in Führung ging. Leipzig hielt mit Toren von Albert Faske und Rune Magnus Klecar bis zur 12. Minute dagegen (4:4). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit setzten sich die Gäste aus Burgdorf erstmals leicht ab und übernahmen eine knappe Führung. Durch schnelle Gegenstöße und eine effektive Offensive konnten die Gäste ihren Vorsprung bis zur Pause ausbauen.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste aus Burgdorf ihren Vorsprung kurz nach Wiederanpfiff weiter aus und führten in der 39. Minute bereits mit 19:24. Dennoch zeigte der SC DHfK Leipzig Kampfgeist und verkürzte den Abstand durch Treffer von Franz Stolle und Felix Leon Illge. Das gelang besonders gut über die schnelle Mitte, wie in der 46. Minute. Beim Stand von 23:27 (46. Minute) sah sich der Trainer der TSV Burgdorf gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um den Lauf der Leipziger zu stoppen. Nach dieser Unterbrechung stabilisierte sich die Abwehr der Gäste, und Levi Fielitz (TSV Burgdorf) traf in der 47. Minute per Siebenmeter zum 24:28. Obwohl Leipzig kämpfte und Marco Schmuck in der 51. Minute das 26:29 erzielte, konnte Burgdorf den Vorsprung souverän halten. Eine Auszeit der Leipziger in der 55. Minute beim Spielstand von 27:33 brachte kurzzeitig neue Energie, um den Rückstand zu minimieren. In den letzten Minuten gelang es der TSV Burgdorf jedoch, dank weiterer wichtiger Tore den verdienten Sieg zu sichern. Bester DHfK-Schütze war mit 7 Toren Felix Leon Illge.

Trainerstimme Thomas Kölblin:

Erst einmal Glückwunsch an Hannover. Sie haben wirklich über 60 Minuten ihr Spiel durchgezogen. Wir hätten es theoretisch heute schaffen können, waren aber einfach kollektiv nur in den ersten 10 Minuten auf der Höhe und haben dann einfach die nächsten 40 Minuten das gespielt, was wir wollten, und dann auch später im Angriff nicht das umgesetzt, was unser Plan war. Von dem her gehen die Punkte gerecht nach Hannover, und wir müssen jetzt schauen, dass wir die drei, vier Wochen Pause genießen, da wir jetzt viel mit Doppelbelastung zu tun hatten. Und dann einfach in Ruhe wieder herauskommen und gegen Flensburg dann wieder zwei Punkte einfahren können, damit wir den 5. Platz sichern können.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Potschies, Thiele, Hillgruber;

Faske 4, Häfner, Greilich, Klecar 6, Greiner 3, Illge 7, Schneider, Stolle 6, Schmuck 4/3, Grunow 2/2, Busch, Kramm

Siebenmeter: 5/8 : 9/9

Strafminuten: 12 : 16

Am Sonntag fand in der Kleinen Arena Leipzig die letzte Partie der Vorrunde 3 der Jugendbundesliga B statt, bei der die U17 des SC DHfK auf den Dessau-Roßlauer HV 06 traf. Für die Leipziger (3. Platz, 10:8 Punkte) war das Spiel um 13:30 Uhr von entscheidender Bedeutung, um die bestmögliche Ausgangsposition für die Rückrunde zu sichern. Das Team des SC DHfK ging mit dem Wissen um den deutlichen Erfolg im Hinspiel (47:32) in die Begegnung. Die Dessauer, die zuletzt eine 35:41-Niederlage gegen den MTV Braunschweig hinnehmen mussten, waren hochmotiviert, diese letzte Chance in der Vorrunde zu nutzen. Das Duell versprach eine spannende Auseinandersetzung um die finalen Punkte der Gruppenphase.

SC DHfK Leipzig - Dessau-Roßlauer Handballverein 06 52:36 (24:14)

Innerhalb von 20 Minuten 21.Treffer

Die U17 startet wie gewohnt in einer offensiven Deckungsweise. Franz Hamperl kann auf der Spitze für Störung sorgen und technische Fehler bei den Gegnern provozieren. Mit schnellen Antworten auf diese gewonnenen Chancen können die Leipziger ihre ersten drei Tore erzielen (3:1). Nach einem erneuten 3:0-Lauf der Leipziger wird von Dessau bereits die erste Auszeit in der 6. Minute genommen (6:2/6.). In der 8. Minute stellt Till Stricker auf 10:4, da die Gäste immer wieder Probleme haben, die Lücken in ihren Abwehrreihen zu schließen. Allerdings verwandelt Matteo Prokop sicher vom Strich den Siebenmeter und somit den 6. Treffer für die Dessauer (12:6). Den Gegnern fehlt der Zug zum Tor, so gelingt es den Leipzigern, sie immer wieder ins Zeitspiel zu bringen und sie zu ungenauen Abschlüssen zu zwingen. Ein verwandelter Freiwurf von Christopher Toth und ein gelungenes Anspiel an Oskar Weber von der Mittellinie aus führen zum 21:9 in der 20. Minute. Auch das Unterzahlspiel ab der 26. Minute überstehen die Leipziger mit nur einem Gegentreffer (23:13/27.). Den Vorsprung von 10 Toren halten die Grün-Weißen bis zur Halbzeitpause (24:14).

In der 2. Halbzeit lassen die Leipziger ein paar Chancen liegen, wie einen Siebenmeter, doch gleichen sie durch gewonnene Zweikämpfe und schnelle Abschlüsse zum 33:18 in der 39. Minute aus. Ab der 39. Minute arbeiten sie dann auch in Überzahl mit einer Manndeckung, bei der sich die Dessauer jedoch durchsetzen können und ihr 20. Tor treffen (33:20/40.). Karl Luis Viehmann netzt in der 42. Minute zwei folgende Siebenmeter ein (36:22). Das Spiel ist bereits entschieden, wird jedoch noch einmal besonders interessant, als Till Stricker mit einer Zwei-Minuten-Strafe von der Platte muss. Die Leipziger entscheiden sich erneut für einen zweiten Feldspieler. In der vorherigen Situation hatte Karl Luis Viehmann den Ball parieren können, da Michael Guretzky noch nicht im Tor war. Doch diesmal gelingt den Dessauern das Tor und es steht 49:33 (58.). Emil Wagawa verwandelt den letzten Treffer des SC DHfK Leipzig und ist mit 12 Toren der beste Torschütze im Spiel.

Aufstellung SC DHfK Leipzig

Guretzky;

Denk 3, Eichler 1, Schneider, Wagawa 12, Toth 5, Hamperl 8, Stricker 5, Weißig, Weber 1, Högl 6, Viehmann 11/5

Siebenmeter: 5/6 : 5/5

Strafminuten: 6 : 14

SV04 Plauen-Oberlosa - SC DHfK Leipzig 35:33 (18:15)

Am 13. Dezember mussten die Drittliga-Handballer des SC DHfK II als Schlusslicht (0:26 Punkte) der Sechzehnerstaffel Nord-Ost beim Zehnten SV 04 Plauen- Oberlosa (10:16 Punkte) antreten. Die beiden Vertretungen haben in der Vorsaison 2024/25 keine Punktspiele gegeneinander ausgetragen, weil die Vogtländer in der 3. Liga - Südstaffel eingegliedert waren. Obwohl das Leipziger Team von Trainer Matthias Albrecht bisher noch nichts Zählbares holen konnte, war dennoch der Auftritt im Sachsen-Derby von besonderer Bedeutung, weil trotz der Negativserie mit stabilisierten Leistungen neue Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis bestanden. Die Grün-Weißen haben zwar starke Gegenwehr geboten, die Trendwende wurde allerdings nicht geschafft, denn sie kassierten eine knappe 35:33 (18:15) – Auswärtsniederlage.

Vor 465 Fans in der Kurt-Helbig-Halle wurde schon in der ersten Viertelstunde (8:8) ein spannendes Duell auf Augenhöhe geboten. Die Gäste lagen nach 20 Minuten mit 11:9 in Front, konnten aber beim 13:13 (24.) den Ausgleich nicht abwenden. In der letzten Minute des ersten Durchgangs erzielten die Hausherren binnen 28 Sekunden noch drei Treffer – und gingen auch mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff blieb die Differenz zunächst unverändert (22:19/35.) Danach erkämpften die jungen Leipziger erneut den Gleichstand (26:26/44.) – und übernahmen mit 28:29 die Führung, die wieder egalisiert wurde (30:30). In den letzten zehn Minuten wurde Spannung pur geboten, denn die Partie und auch die Punkteteilung blieben bis zum 34:33 (58.) völlig offen. Während die Gäste in der 59. Minute den Ausgleich knapp verpassten, gelang den Vogtländern 96 Sekunden vor Abpfiff das letzte Tor des Derbys – und feierten damit einen glücklichen Heimsieg. Herausragender DHfK-Schütze war Franz Häcker mit dreizehn Treffern.

Horst Hampe

Trainerstimme Matthias Albrecht

Ich glaube, so nah an einem Sieg wie heute waren wir noch nie dran. Die Jungs spielen wirklich 60 Minuten lang mit viel Leidenschaft und teilweise auch richtig gutem Handball. Aber aktuell haben wir leider den Handballgott nicht auf unserer Seite, und es sind viele unglückliche Umstände dabei. Fünf Abpraller, die direkt in die Hände von Plauen fallen, und wo du als Deckungsspieler auch nichts machen kannst. Und dann in der Crunchtime lässt du ein, zwei Sachen liegen. Das ist dann ärgerlich, aber wie gesagt, die Jungs befinden sich auf einem guten Weg, und da müssen wir weitermachen und den Kopf oben behalten. Heute war es sehr, sehr gut, und wie gesagt, irgendwann werden wir uns belohnen.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Huber, Potschies

Stolle 3, Volmert 6, Zimmermann 2, Gauer 3, Häcker 13/4, Greilich 3, Kremen, Klecar 1, Brix 2, Faske, Greiner, Grunow, Börner, Kramm

Siebenmeter: 3/4 : 4/5

Strafminuten: 8 : 2

Im letzten Vorrundenspiel der MHV B-Jugend Regionalliga erwarteten wir den BSV Magdeburg. Nach einer schlechten Anfangsphase mit vielen Ballverlusten und Fehlwürfen konnten sich die Gäste Mitte der ersten Hälfte absetzen und gingen mit einer Führung von 10:15 in die Halbzeit.

Im zweiten Abschnitt starteten wir wieder schwach und der BSV Magdeburg baute die Führung immer weiter aus. Das gute Abwehrspiel aus der letzten Partie war nicht erkennbar und vorne fehlte erneut die Zielstrebigkeit in den Aktionen. Mit 30 Fang- und Passfehlern können wir uns bei einer starken Torhüterleistung bedanken, dass nur ein 20:33 auf der Anzeige steht.

Insgesamt muss man dieses Spiel abhaken und sich auf die nächsten Spiele konzentrieren, um wieder zu gewinnen.

 SC DHfK Leipzig vs. BSV Magdeburg 20:33 (10:15)

 Unser Team:

Rietdorf, Kraatz;
Bube, Harders, Hebrack, Weißig, Loest, Reuter, Auerbach, Thorn

Mit dezimiertem Kader und einigen ausfällen ging es für uns am Sonntag zum HSV Dresden, eine sehr junge Mannschaft mit viel Spielwitz. Trotz dessen war das Ziel klar: der dritte Sieg und eine Entwicklung zum Spiel der Vorwoche.
Nach ausgeglichenem Start (4:4) konnten wir uns, durch disziplinierte Abwehrarbeit und guten Ideen im Angriff einen 7:0-Lauf, erarbeiten (11:4). Eine sehr aktive und aufmerksame Abwehrarbeit prägte unsere erste Halbzeit, offensiv lies man aber
trotzdem einige Chancen zum Torerfolg liegen. (Halbzeitstand: 15:6)

Halbzeit zwei begann ähnlich ausgeglichen wie Halbzeit eins. Einige Fehler und Unaufmerksamkeiten erlaubten dem Gegner nun einfachere Tore. Phasenweise zeigte man aber auch hier wieder eine gute Abwehrarbeit mit Ballgewinnen, die zu schnellen Toren führten. Nach 50 Minuten stand ein 34:21 Sieg zu buche und man konnte sich über den 3. Sieg in der Meisterrunde freuen.

Eine aktive und disziplinierte Abwehrleistung zeigte eine klare Steigerung zur Vorwoche. Einige Unaufmerksamkeiten sowie nicht genutzte Chancen müssen wir versuchen in den kommenden Wochen zu minimieren.

HSV Dresden - SC DHfK Leipzig U13 34:21 (15:6)

Unser Team:

Gerstner, Kolonko, Söllick, Kühne, Schirmer, Dägelmann, Jablonka, Walther, Brosig,
Claus

Nach dem schwer erarbeiteten Auswärtssieg in Hoyerswerda folgte schon innerhalb einer Woche auch das
Rückspiel gegen den derzeitigen Tabellenletzten der Liga. Diesmal hatten wir eine deutlich bessere personelle Ausgangsposition, da unser älterer Jahrgang im Anschluss spielte und wir damit auf fast alle Sportler zurückgreifen konnten. Mit einer konzentrierten Startphase setzten wir uns zeitig vom Gegner ab. Eine funktionierende Abwehr und daraus resultierende schnelle Angriffe brachten uns zunehmend einen sicheren Torabstand. Einige unkonzentrierte Fehlwürfe verhinderten in einem guten Wettkampf ein noch höheres Ergebnis. Alle Sportler beteiligten sich erfolgreich am Gesamterfolg.

 SC DHfK U 14 – LHV Hoyerswerda  34 : 17     (17:8)

Unser Team:  

Wilke 1 P.=18%; Dresler 1 P.= 18%; Kraatz 3 P.= 43%;

Auerbach 6/3; Loest 7/6; Knoll 6/1; Schirmer 4/1; Thorn 4/4; Trautzsch 1/1; Weber 2/1; Reuter 4/7


Das Rückspiel des 9. Spieltags der B-Jugend-Bundesliga Vorrunde 3 zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem HC Elbflorenz war von entscheidender Bedeutung: Im Duell der Tabellennachbarn trennten die beiden Teams vor der Partie nur drei Punkte. Nachdem die Leipziger bereits das Hinspiel am 12. Oktober knapp mit 38:34 (4-Tore-Vorsprung) für sich entschieden hatten, gelang es ihnen auch am Sonntagnachmittag in der BallsportArena, die wichtigen Punkte einzufahren und ihre Ausgangsposition für die Hauptrunde zu sichern. Die B-Jugend des SC DHfK Leipzig hat ihre starke Leistung im Sachsen-Derby eindrucksvoll untermauert und das Rückspiel gegen den HC Elbflorenz deutlich mit 40:31 gewonnen.

HC Elbflorenz - SC DHfK Leipzig 31:40 (15:22)

40 Treffer in 60 Minuten bringen den Leipzigern den Sieg

Von Beginn an ließen die Leipziger keinen Zweifel am Siegeswillen aufkommen. Nach einem frühen Führungstreffer durch Emil Wagawa (0:1) setzten sich die DHfK-Jungs schnell auf 3:5 ab und gaben die Führung zu keinem Zeitpunkt mehr aus der Hand. Obwohl die Gäste aus Dresden versuchten, mit Auszeiten und Umstellungen den Spielfluss zu stören, zog die DHfK-Offensive konsequent ihr Spiel durch und fand immer wieder Lücken in der Elbflorenz-Deckung. In der 21. Minute mussten die Leipziger in Unterzahl spielen, was sie mit einer ausgeglichenen Bilanz abschlossen (13:17). Karl Luis Viehmann verwandelte den Siebenmeter in der 27. Minute und stellte auf 14:20. Kurz vor der Halbzeitpause netzte Christopher Toth zum 15:22 ein und erzielte die erste 7-Tore-Führung im Spiel.

Christopher Toth ist auch der Spieler, der in der zweiten Halbzeit die Anfangsphase mitbestimmt. Ab der 34. Minute sind es die folgenden drei Angriffe der Leipziger, die er trifft und einen 10-Tore-Vorsprung herausholt (18:28/39.). Die Gäste finden immer wieder ihre Chancen und nach einem Fehler der Dresdner kann Till Stricker in der 44. Minute auf 20:32 stellen. Ab der 51. Minute gelingt den Gastgebern ein 4:0-Lauf, allerdings ist der Vorsprung bereits zu groß, weshalb es nur zum Verkürzen und nicht zum Ausgleichen kommt (27:37). Die Leipziger siegen durch einen konstanten Offensivdrang, den Oscar Högl mit dem 40. Treffer für den SC DHfK Leipzig unter Beweis stellt. Mit diesem überzeugenden 9-Tore-Vorsprung hat der SC DHfK Leipzig den direkten Tabellennachbarn auf Distanz gehalten und einen wichtigen Schritt in Richtung Hauptrunde gemacht. Bester DHfK-Schütze ist mit 8 verwandelten Treffern Till Stricker.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Guretzky, Rietdorf;

Eichler 4, Schneider 3, Kairis, Wagawa 3, Schramm 3, Toth 5, Hamperl 4, Stricker 8, Weber 1, Högl 6, Viehmann 2, Bube 1

Siebenmeter: 3/3: 2/3

Strafminuten: 4: 6

Der SC DHfK Leipzig hat beim TVB Stuttgart eine knappe 32:33-Niederlage kassiert. Die Sachsen zeigten über lange Phasen eine starke, kontrollierte und spielbestimmende Leistung, die am Ende jedoch nicht in Zählbares mündete.

Die Bundesliga-Partie in der Porsche-Arena begann mit einem Auftakt nach Maß für die Gäste aus Leipzig: Tom Koschek nutzte einen Tempogegenstoß zum frühen 0:1-Führungstreffer. Beide Teams starteten ausgeglichen in die Begegnung. 2:2 stand nach fünf gespielten Minuten auf der Anzeigetafel.

Der TVB stabilisierte sich anschließend in der Abwehr, gewann wichtige Zweikämpfe und kam über klare Rückraumwürfe zu einer 5:3-Führung. Stuttgart überzeugte in dieser Phase mit einem kompakten Abwehrverbund und konsequenten Abschlüssen. Lucas Krzikalla verkürzte jedoch postwendend zum 5:4. Der TVB blieb zunächst stabil, ehe Max Häfner mit gutem Timing erneut auf zwei Tore stellte (6:4). Leipzig antwortete über Krzikalla per Siebenmeter (6:5) und durch einen videobestätigten Treffer von William Bogojevic (7:6).

Die Gäste arbeiteten beharrlich am Ausgleich, der schließlich in der 16. Minute durch Krzikalla zum 9:9 gelang. Leipzig fand zunehmend besseren Zugriff – vor allem über die rechte Seite. Franz Semper, der im ersten Durchgang zu absoluter Topform auflief und insgesamt sechs Treffer erzielte, markierte das 9:10 und brachte seine Mannschaft erneut in Führung.

Die Partie nahm immer deutlicher Fahrt auf. Bogojevic hielt die Grün-Weißen mit seinem dritten Tor (10:11) im Rennen. Leipzig nutzte eine Überzahlsituation konsequent, als Krzikalla zum 10:12 stellte. Semper bestätigte die Durchschlagskraft der Sachsen in der 24. Minute und legte das Drei-Tore-Polster (11:14) auf.

Getragen wurde der Leipziger Aufschwung auch von starken Paraden von Domenico Ebner, der mehrfach sehenswert entschärfte und damit wichtige Impulse setzte. Nach einem weiteren Treffer von Semper (13:15) und einem kraftvollen Sprungwurf von Bogojevic (13:16) behaupteten die Gäste ihre Führung. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte Luca Rogan mit einem sehenswerten Abschluss zum 14:17-Halbzeitstand.

Nach Wiederanpfiff setzte Blaer Hinriksson Akzente: Der Rückraumakteur, bislang vor allem als Assistgeber in Erscheinung getreten, markierte zunächst seinen ersten Treffer zum 16:18. Der Isländer meldete sich umgehend erneut zurück und stellte mit seinem zweiten Tor auf 17:19, bevor er wenig später mit seinem dritten Erfolgserlebnis zum 19:20 nachlegte.

Leipzig blieb abgeklärt. William Bogojevic und Moritz Preuß trafen zuverlässig und hielten den Vorsprung der Sachsen stabil. Für ein echtes Highlight sorgte Hinriksson, der einen sehenswerten Kempa zum 20:23 verwandelte. Bogojevic drehte weiter auf und erzielte im Rückraum einen Doppelpack zum 23:26 – seine Treffer sieben und acht des Abends.

Nach einer weiteren starken Parade leitete Domenico Ebner einen schnellen Tempogegenstoß ein. Matej Klima wurde perfekt auf die Reise geschickt, und Lucas Krzikalla verwertete zum 25:28. Ebner blieb ein herausragender Rückhalt für sein Team, das in dieser Phase deutlich wacher und entschlossener agierte als der TVB.

Doch Stuttgart gab sich nicht geschlagen. In der Crunchtime stellten die Hausherren ihre Deckung um, arbeiteten sich Tor um Tor heran und glichen schließlich zum 28:28 aus. Kurz darauf betrat Adam Lönn, an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt, das Feld, kassierte jedoch unmittelbar eine Zwei-Minuten-Strafe. Stuttgart schlug zurück und erzielte den 31:30-Führungstreffer in den leeren Leipziger Kasten. Zudem erhöhte Kai Häfner via Siebenmeter auf 32:31.

Das Spiel wurde zum nervenaufreibenden Schlagabtausch. Hinriksson antwortete erneut mit einem mutigen Durchbruch zum 32:32. Dann folgte die nächste Schlüsselszene: Mrkva parierte einen Siebenmeter spektakulär und hielt Leipzig damit im Spiel. Doch die Grün-Weißen verpassten es trotz starker Gesamtleistung, sich am Ende zu belohnen. Nach dem K.-o.-Schlag durch Kai Häfner mussten sich die Sachsen schließlich 32:33 geschlagen geben.

Der SC DHfK Leipzig braucht seine Fans mehr denn je, um am Mittwoch vor heimischer Kulisse endlich die ersehnten zwei Punkte einzufahren.

Geschäftsführer Karsten Günther: „Bitterer kannst du nicht verlieren. Wir liefern einen Riesenfight gegen alle Widerstände in diesem Spiel und machen am Ende den einen Fehler zu viel. Das tut heute extrem weh, muss uns aber ab morgen zusätzlichen Ansporn für das Spiel gegen Hamburg geben. Da wollen wir gemeinsam mit unseren Fans endlich einen Sieg holen!“

TVB Stuttgart vs. SC DHfK Handball 33:32 (14:17)

Tore TVB Stuttgart: K. Häfner 10, Nigg 7, Rubin 5, Mengon 4, M. Häfner 3, Zieker 2, Serradilla 1, Snajder 1

Tore SC DHfK Leipzig:  Bogojevic 9, Krzikalla 6, Semper 6, Hinriksson 6, Rogan 2, Binder 1, Preuss 1, Koschek 1  

Siebenmeter: Stuttgart 5/6, Leipzig 2/2

Paraden: Stuttgart 7, Leipzig 15

Zeitstrafen: Stuttgart 8 Min., Leipzig 8 Min.

Technische Fehler: Stuttgart 7, Leipzig 12

SC DHfK Leipzig - HG Hamburg-Barmbeck 34:38 (18:19)

Für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II stand am Nikolaustag (6. Dezember) das Nachholspiel vom 8. November in der Staffel Nord-Ost gegen HG Hamburg-Barmbek auf der Tagesordnung. Die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht mussten beim 13. Saisonauftritt die vorrangige Frage beantworten, ob sie nach zwölf Niederlagen in Folge die Trendwende im Kampf um den Klassenerhalt umsetzen können. Für eine Prognose zum Kräftemessen mit den Norddeutschen (13. Rang/7:17 Punkte) im Heimspiel der Grün-Weißen (Letzter/0:24 Punkte) der Sechzehnerstaffel fehlten vergleichbare Ergebnisse - es wurden auch noch keine Partien gegeneinander ausgetragen.

Im Duell vor 75 Fans in der Oberschulhalle war schon in der Startphase erkennbar, dass sich beide Teams auf eine besondere Prüfung vorbereitet hatten, um an die Konkurrenten im Tabellenkeller Zeichen für die nächsten Begegnungen zu setzen. Obwohl die Hausherren in der ersten Halbzeit mit stabilen Leistungen auf Augenhöhe Paroli geboten haben, konnten sie im zweiten Durchgang nicht an das Niveau der ersten 30 Minuten anknüpfen - und gerieten arg ins Hintertreffen. Dennoch gaben sie sich nicht vorzeitig geschlagen, sondern zeigten kämpferisches Aufbegehren, das zwar für Zählbares zu spät kam, aber noch für ein spannendes Finish sorgte. Die Sachsen konnten mit dem 34:38 (18:19) - Auswärtssieg der Gäste die 13. Saisonniederlage nicht mehr abwenden.

Der Start in das Duell war über 5:5 (6. Minute) ein gleichwertiges Abtasten. Danach gingen die Leipziger über 13:9 und 15:11 (19.) in Front. Der Vorsprung war aber nicht stabil, denn die Gäste egalisierten viermal 18:18 (28.) - und holten auch noch eine knappe Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel legten die Hamburger kräftig nach und erhöhten die Differenz von 20:23 (38.) binnen neun Minuten zweistellig auf 21:31. Damit war die vorzeitige Entscheidung gefallen. Doch das junge DHfK-Team ließ sich nicht weiter abschütteln, sondern halbierte den Rückstand ((28:33/56.) -und verkürzte noch auf 33:36 (59.). Damit war im Endkampf das Geschehen auf der Platte zunehmend von harten Zweikämpfen sowie hektischen Aktionen betroffen, die jeweils mit Strafminuten geahndet worden, aber für das Ergebnis nicht mehr ausschlaggebend waren.

Horst Hampe

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Guretzky, Huber;

Stolle 3, Volmert 5, Zimmermann 3, Gauer 5, Häcker 5//1, Brix 5, Faske, Schmuck 2/2, Klecar 4, Börner, Grunow 2, Kremen, Greilich, Kramm

Siebenmeter: 3/6 : 3/6

Strafminuten: 12 : 16

Am vergangenen Samstag reisten unsere Jungs nach Chemnitz, um Punkt drei und vier beim Kampf um die Sachsenmeisterschaft zu nach Leipzig zu holen. Wie erwartet, wollten die Chemnitzer dies verhindern.

Das Spiel wurde angepfiffen und wir kamen schwer in unser Spiel. In der Abwehr fehlte der nötige Zugriff und man verlor viele Einzelaktionen. Im Angriffsspiel brachten wir die Chemnitzer durch unnötig viele Fehler zu einfachen Ballgewinnen. So kam es, dass wir bereits nach 11 Minuten einem fünf-Tore-Rückstand hinterherlaufen mussten. Nach der ersten genommenen Auszeit sind wir etwas besser in der Partie angekommen und fanden allmählich zur defensiven Stärke. Trotzdem war es uns lediglich möglich den Abstand bei 5 Toren bis zur Halbzeit zu halten.

Somit war es eine Aufgabe für die zweiten 25 Minuten den 15:10 Halbzeitrückstand aufzuholen. Dies taten wir auch. Wir fanden nach 5 Minuten in Halbzeit zwei immer besser zu unserem Spiel und auch im Angriff ließen die Fehler nach. Unsere Chancen wurden besser genutzt und hinten bekamen wir immer mehr Zugriff in der Abwehr. So war es uns möglich, dass wir uns über mehrere Stationen (18:14, 19:17, 20:19) immer näher an die Chemnitzer ran arbeiten konnten. In der 38. Minute gelang uns der langersehnte Ausgleich und in der 42. Minute der stark erkämpfte Führungstreffer. Diese Führung wollten wir uns nun nicht mehr nehmen lassen. Mit einer starken Unterstützung von der Bank und Tribüne, sowie einem starken Willi Bäder im Tor konnten wir die Führung weiter ausbauen, sodass nach 50 Minuten ein 29:24 Sieg für uns auf der Tafel stand.

Lobenswert war der geschlossene Team-/Kampfgeist sowie Wille, den man über 50 Minuten zeigte! Obwohl wir im Hinterkopf haben, dass noch viel Arbeit zu tun ist, damit eine solche erste Halbzeit nicht noch mal passiert, lässt sich auf Halbzeit zwei aufbauen!

Buteo Youngsters Chemnitz- SC DHfK U13 24: 29 (15: 10)

Unser Team:

Bäder (35%), Gerstner Kolonko (11), Söllick, Kühne (1), Schirmer (2), Dägelmann (3), Walther (4), Jablonka (1), Brosig (4), Claus, (3), Spiegelhauer

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