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SC DHfK Leipzig – TV Nieder-Olm 31:36 (17:18)

Beim ersten Heimauftritt der Saison 2022/23 haben die A-Jugend-Handballer des SC DHfK im Bundesliga-Duell der Staffel Mitte gegen TV Nieder-Olm  eine 31:36 (17:18)-Niederlage kassiert. Die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht boten in der kleinen Arena-Halle im ersten Durchgang ebenbürtige Leistungen. Obwohl die Grün-Weißen 7:4 (12.) in Front lagen, mussten sie nach einer Viertelstunde den Ausgleich hinnehmen, der mehrfach  bis zur 29. Minute (17:17) verteidigt wurde, aber die Gäste erzielten noch eine knappe Pausenführung. 

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie bis zum 20:20 (38.) völlig offen. Doch danach setzten die zielstrebig agierenden Jungs aus Rheinland-Pfalz sowohl in der Abwehr als auch im Angriff überraschende Akzente – und schafften nach 45 Minuten eine 25:21 -Führung, die binnen sieben Minuten auf 30:23 ausgebaut wurde. Damit kontrollierte der Gegner des Geschehen  – und stellte vorzeitig die Weichen auf die Siegerstraße.

Obwohl die Gastgeber aufopferungsvoll kämpften, aber am Gäste-Keeper oder mit Pfostenwürfen scheiterten, war es nur noch möglich, die Heimniederlage in der Endphase mit einer Fünf-Tore-Differenz abzuschließen. Das TV-Team feierte euphorisch den Auswärtssieg – und ist damit  auf Tabellenplatz zwei (4:0 Punkte) der Staffel Mitte vorgerückt, dagegen sind die enttäuschten Leipziger momentan mit 0:4 Zählern Vorletzter des Zehnerfeldes.          

Horst Hampe

DHfK- U19: Schuhmann, Moosmann; Pietrusky 6, Meyer 1, Martyn 4, Bertl 2, Schmitt 5/1, Greilich 6, Schmischow 1, Lenz, Volmert 4, Beltzer 2, Brix, Bensch.     

7-m: 2/1 : 7/7. 

Strafminuten: 4 : 12.

SC DHfK Leipzig gegen ThSV Eisenach 39:16 (17:5)

Die B-Jugend des SC DHfK Leipzig hat im Prestigeduell gegen Eisenach einen Kantersieg gefeiert und damit den 2. Sieg im 2. Saisonspiel geholt. Die grün-weiße U17 setzte sich im Heimspiel gegen den ThSV Eisenach ganz souverän mit 39:16 (17:5) durch. Albert Sandeck und Rune Magnus Klecar waren mit je 8 Treffern die erfolgreichsten Werfer der Partie. Auch Caspar Gauer zeigte mit 7 Toren eine starke Offensivleistung.

„Ich war sehr einverstanden mit unserer Leistung, gerade mit unserem konzentrierten Spielstart und der Phase nach dem 2:2, wo wir 15 Minuten ohne Gegentor bleiben, auch aufgrund einer sehr guten Torhüterleistung von Emil Shchurov. Wir haben auch sehr solide nach vorn gespielt und wenige Fehler gemacht. In der zweiten Halbzeit haben mir die ersten 10 Minuten nicht gefallen, weil wir sowohl im Angriff als auch in der Abwehr etwas vom Gas gegangen sind. Danach haben wir uns aber wieder gefangen. Die Jungs haben die Partie dann sehr gut zu Ende gespielt und sich mit einem deutlichen Heimsieg belohnt“, so Trainer Lennart Lingener.

Die Partie im Re-Live:

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SG NARVA Berlin SC DHfK Leipzig 32:37

Für die U17 begann am Sonntagnachmittag die neue Spielzeit. Die B-Jugend der SC DHfK Leipzig eröffnete die Saison 2022/23 in der Regionalliga Nordost mit einem Auswärtsspiel bei der SG NARVA Berlin. Nach 50 Spielminuten stand ein 32:37 (19:24)-Auftaktsieg zu Buche. Trainer Lennart Lingener sieht jedeoch deutliches Steigerungspotenzial.

„Wir haben das Spiel zwar mit 5 Toren Vorsprung gewonnen, was recht komfortabel aussieht, allerdings fällt das Fazit zum Spiel recht ernüchternd aus. Wir hatten in der 1. Halbzeit erhebliche Probleme mit unserer Kompaktheit, haben zu viele Zweikämpfe verloren und die nötige Aggressivität vermissen lassen. Unser Tempospiel und der Zug zum Tor waren in der ersten Hälfte gut, aber 19 Gegentore in den ersten 25 Minuten sind einfach viel zu viel. In der zweiten Halbzeit haben wir es leider nicht geschafft, den Hebel umzulegen, sodass Berlin wieder rankam und ausgleichen konnte. Am Ende konnten wir es lediglich über Individualität im Angriff gelöst, aber wir brauen in solchen Spielen einfach einen deutlicheren Unterschied und können deshalb mit dem Saisonauftakt nicht zufrieden sein“, sagt Trainer Lennart Lingener.

Sportfreunde Söhre von 1947 – SC DHfK Leipzig II 29:40 (15:18)

Beim ersten Auswärts-Auftritt in der Saison 2022/23 (Staffel Ost) haben die Drittliga-Handballer des SC DHfK II gegen die Sportfreunde Söhre einen  souveränen 40:29 (18:15) -Sieg eingefahren. Die Niedersachsen gehören als Aufsteiger zu den acht unbekannten Kontrahenten, die für das Leipziger U23-Team von Trainer Enrico Henoch in der neuen 13er-Staffel auf dem Pflichtspiel-Programm stehen.

In der Steinberg-Sporthalle Diekholzen gelang den Gastgebern mit 4:1 eine starke Startphase, die aber schnell korrigiert wurde (4:4/7. Minute). Obwohl die Grün-Weißen die Führung übernahmen (7:6), boten die Drittliga-Neulinge in der ersten Viertelstunde ebenbürtige Leistungen (10:10). Danach setzten sich die Gäste mit 15:12 (23.) ab – und sicherten zunächst einen Drei-Tore-Pausen-Vorsprung.  

Im zweiten Durchgang erhöhten die Sachsen die Führung auf 23:18 (35.),versiebten aber mehrere Chancen, um sich vorzeitig klar abzusetzen. Dagegen belohnten die Gastgeber ihren aufopferungsvollen Kampf  mit Verkürzung des Rückstandes (22:24 /40.). Doch damit hatten offenbar die Sportfreunde Söhre ihr Pulver verschossen. Die Leipziger dominierten in der letzten Viertelstunde mit grandiosen Angriffsleistungen klar das Geschehen, denn sie erhöhten ihre Drei-Tore-Führung (28:25) binnen zehn Minuten mit einem 9:1-Lauf auf 37:26. Damit war schon fünf Minuten vor Ultimo der Auswärtssieg mit zweistelliger Differenz eine überzeugende Vorstellung, die in der noch jungen Saison erstmalig eine DHfK-Drittliga-Tabellenführung einbrachte. Die erfolgreichsten Schützen waren Staffan Peter (acht) und Mika Sajenev mit sechs Treffern.       

Horst Hampe                                                                                                                               

DHfK II: Hoppe, Klein 2; Hopfmann 1, F. Leun 5, Hönicke 1, Hanemann, Uhlig 4, Schwock 3, Peter 8/4, Bones 4, Sajenev 6, J. Leun 3, Kock 3, Heitkamp, Bertl. 

7-m: 2/1 : 5/4.   

Strafminuten: 10 : 4.

JSG Melsungen/Körle/Guxhagen – SC DHfK Leipzig 29:24 (11:12)

Am ersten Spieltag der A-Jugend-Bundesliga (Staffel Mitte)  mussten die Handballer des SC DHfK bei der JSG Melsungen/Körle/Guxhagen antreten. Die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht boten zwar in der Stadtsporthalle Melsungen über eine Dreiviertelstunde solide Leistungen, wurden aber  in den letzten fünf Minuten von den Gastgebern überrollt – und kassierten eine überraschend klare 24:29 (12:11) – Auswärtsniederlage.

Obwohl die Grün-Weißen mit 5:2 (10.) starteten, konnten sie ihre Vorteile nicht stabilisieren, sondern mussten den schnellen Ausgleich hinnehmen (6:6). Nach 20 Minuten lagen die Sachsen erneut mit drei Toren in Front (10:7), gingen aber nur noch mit knapper Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste ihren Vorsprung auf 17:13 (38.) – und waren auch mit 19:16 (46.) vermeintlich auf dem Weg in Richtung Siegerstraße. Die Hessen ließen sich aber  nicht weiter abschütteln, sondern erkämpften mit 20:19 (50.) ihre erste Führung in dieser Partie, die auch beim 23:22 (55.) noch erhalten war – und den Gästen weiterhin die Chance auf Zählbares offenhielt.. Doch den Gastgebern gelang ein furioses Finish, das nach vier von ihrem Torhüter parierten DHfK-Würfen jeweils mit Gegentoren abgeschlossen wurde (27:23). Damit hatten sie das Duell noch klar zu ihren Gunsten entschieden – und die Leipziger mussten mit einer bitteren Niederlage die Heimreise antreten. Beste DHfK-Schützen waren Niels Greilich und Friedrich Schmitt mit je fünf Treffern.

Horst Hampe

DHfK- U19: Schuhmann, Moosmann; Backofen 4, Meyer 2, Martyn 4, Schmitt 5/1, Bertl 3, Greilich 5/2, Beltzer 1, Lenz, Schmischow, Pietrusky, Brix.

7-m: 3/2 : 4/3.

Strafminuten: 10 : 6.

„Glückwunsch zum Sieg nach Melsungen. Wir haben 40 Minuten gut in der Deckung gestanden und konnten uns immer wieder einen Vorsprung von drei, vier Toren erarbeiten. Leider hat unsere Angriffsleistung über die komplette Spieldauer nicht gestimmt und wir haben unseren Vorsprung immer viel zu schnell hergeschenkt. Am Ende war es wie ein Kartenhaus, was zusammenbricht. Im Angriff ging am Ende kaum noch etwas und auch in der Deckung standen wir nicht mehr kompakt genug, sodass am Ende eine verdiente Niederlage steht. Wir hatten uns nach der guten Vorbereitung viel mehr vorgenommen, dennoch haben wir jetzt noch 8 Spiele, um unser Ziel zu erreichen, in die Hauptrunde zu kommen. Daran gilt es jetzt zu arbeiten“, so Nachwuchskoordinator Matthias Albrecht.

SC DHfK Leipzig II – SV Anhalt Bernburg 28:26 (17:11)

Die Drittliga-Handballer des SC DHfK II haben beim ersten Auftritt in der Saison 2022/23 (Staffel Ost) gegen SV Anhalt Bernburg einen 28:26 (17:11) -Heimsieg eingefahren.

Die Vorsaison wurde von den Leipzigern in der Zwölferstaffel C bereits Mitte März auf Tabellenrang  fünf mit sicherem Klassenerhalt abgeschlossen. Diese Platzierung  war dafür ausschlaggebend, dass keine zusätzlichen Auftritte in der Abstiegsrunde (Platz 7-12) absolviert werden mussten.

In der neuen Spielzeit 2022/23 wurde das DHfK- U23-Team von Trainer Enrico Henoch in die Staffel Ost eingegliedert. Dabei treffen die Sachsen nur noch auf vier bekannte Vertretungen aus der vorherigen Saison (Bernburg, Northeim, Magdeburg II, Hildesheim) – und müssen gegen acht neue Kontrahenten antreten.

Im Auftaktmatch am 6. September überraschten die Gastgeber in der Oberschul-Sporthalle die Saalestädter mit einem Blitzstart (4:0 / 5.). Binnen sechs Minuten erzielten allerdings die Gäste den Anschlusstreffer (5:4).  Doch die Grün-Weißen hatten durch Glanzparaden von Keeper Michael Hoppe einen starken Rückhalt, setzten sich erneut ab (11:7/18.) – und gingen mit sechs Toren Vorsprung in die Pause.

Im zweiten Durchgang dominierten sie über weite Strecken das Geschehen und lagen mehrfach mit sechs Treffern in Front (23:17/47.) Auch fünf Minuten vor Abpfiff (27:21) behaupteten die Hausherren noch ihre klaren Führung. Die Bernburger gaben sich aber nicht vorzeitig geschlagen, sondern sorgten im Finish für Spannung, denn sie legten mit einem Dreierpack nach (27:24). Doch die Leipziger zeigten starke Nerven. Paul Bones erzielte 90 Sekunden vor dem Ende das letzte Tor für sein Team (28:24). Damit steuerten die Gastgeber einen verdienten Heimsieg in den sicheren Hafen.

Erfolgreichste DHfK-Schützen waren Rechtsaußen Staffan Peter (acht) und Linksaußen Moritz Schwock mit fünf Treffern.

Horst Hampe

DHfK II: Hoppe, Klein; Peter 8/3, J. Leun 2, Hönicke 3, Sajenev 3, Uhlig 2, Schwock 5, Hanemann 1, Bones 3, F. Leun 1, Kock, Heitkamp, Hopfmann.

7-m: 4/3 : 4/4.

Strafminuten: 8 : 2

Großer Erfolg beim weltgrößten Nachwuchsturnier! Auch die anderen DHfK-Nachwuchsteam waren bis zum Finaltag im Wettbewerb

Die Handball-Akademie des SC DHfK Leipzig kehrt mit einem Siegerpokal vom größten Jugendhandballturnier der Welt zurück! Beim Partille Cup in Schweden duellieren sich jedes Jahr mehr als 1000 Nachwuchsmannschaften aus über 50 Ländern.

Die Jungs der Altersklasse U14 konnten sich nach einem ungeschlagenen Turnier den verdienten Sieg sichern und reisen mit der begehrten Trophäe zurück nach Leipzig. Glückwunsch an die C-Jugend des SC DHfK Leipzig zu diesem unglaublichen Erfolg!

Auch die anderen DHfK-Mannschaften haben sich stark geschlagen! Die U21 erreichte das Viertelfinale und schied dort gegen den späteren Sieger aus. Die U18 musste sich ebenfalls im Viertelfinale verabschieden. Gegner Asaa BK unterlag im Finale nur ganz knapp und wurde Zweiter! Für die U16 war nach einem wahren Kampf im Achtelfinale Endstation, nachdem das Team zuvor den Gruppensieg in der Vorrunde erreichen konnte.

Alles in Allem ein sehr guter Auftritt unserer Jungs und eine super Woche in Schweden. Die neue Saison 2022/23 kann kommen!

Alle Ergebnisse: https://results.partillecup.com/2022

Caspar Gauer mit erfolgreichem Länderspieldebüt

Die männliche U18 des Deutschen Handballbundes gewinnt zum Abschluss der Handball Days in Lübeck mit 41:22 gegen die Niederlande. Dieser deutliche Erfolg bringt dem Team von Jugend-Bundestrainer Erik Wudtke neben dem dritten Sieg im dritten Spiel auch den ersten Platz beim Nations Cup.

Nils Greilich (SC DHfK Leipzig) sorgte im letzten Turnierspiel mit vier Steals dafür, dass die Stabilität zurück in die deutsche Hintermannschaft gelangte. Aber nicht nur das. Auch beim Tempogegenstoß blieb er eiskalt und sorgte dafür, dass der Abstand nach der Pause weiter anwachsen konnte (30:16, 42. Minute). Insgesamt erzielte der Leipziger gegen die Niederlande drei Treffer. Zuvor gelangen Greilich beim knappen 34:32-Erfolg gegen Island zwei Tore.

Einen ganz besonderen Gänsehautmoment, erstmals mit dem Blick auf die deutsche Flagge die Nationalhymne zu singen, erlebte außerdem Caspar Gauer. Der Leipziger durfte seine ersten Länderspiele mit dem U16-Nationalteam bestreiten.

Die Reise nach Frankreich zu den drei Vergleichen mit dem westlichen Nachbarn war für Caspar Gauer und die deutsche U16-Nationalmannschaft eine Erfolgsgeschichte. Die DHB-Auswahl hinterließ einen starken Eindruck und machte in La-Grand-Croix den verdienten Hattrick perfekt: Bei den drei Siegen gegen Frankreich gelangen Caspar Gauer insgesamt sechs Länderspieltore.

SG Flensburg-Handewitt – SC DHfK Leipzig 27 : 24 (14:12)

Mit einem 23:21-Heimsieg im DM-Halbfinal-Hinspiel am Himmelfahrtstag im Rücken mussten die B-Jugend-Handballer des SC DHfK schon zwei Tage danach zum Rückspiel bei der SG Flensburg-Handewitt antreten. Das Leipziger-Team von Trainer Lennart Lingener hat das hochspannende Duell (2 x 25 Minuten) in der Schlussphase unglücklich mit 24:27 (12:14) verloren. Damit verpassten die Sachsen hauchdünn (47:48 Tore) den Einzug ins DM-Finale 2022. Dennoch wurden von den DHfK-Jungs herausragende Saisonleistungen geboten, denn sie gehören mit der Qualifikation bis ins Semifinale zu den vier besten  B-Jugend-Vertretungen Deutschlands.

Die Grün-Weißen starteten in der Wikinghalle mit starkem Selbstvertrauen (3:1 /5. Minute) – und erhöhten ihren Vorsprung sogar auf 8:4 (14.). Dieser überraschende Auftakt wurde von den Norddeutschen mit einem Dreierpack beantwortet (7:8) – auf 12:11 (22.) korrigiert – und mit einer Zwei-Tore-Pausenführung abgeschlossen.

Nach Wiederanpfiff setzten sich die Gastgeber binnen sechs Minuten auf 18:14 ab. Die Differenz  blieb zunächst  unverändert (21:17). Die Leipziger gaben sich aber nicht vorzeitig geschlagen, sondern setzten auf Augenhöhe zur Aufholjagd an, die nach 22:19 mit einem 3:0- Lauf den Ausgleich einbrachte (22:22/40.). Auch vier Minuten vor Abpfiff (24:24) hatten die Gäste noch beste Aussichten, um mit einem Remis den Finaleinzug zu schaffen. Doch die Flensburger legten zweifach nach – und entschieden den Krimi mit einem Siebenmeter in letzter Sekunde zu ihren Gunsten. Erfolgreichste DHfK-Schützen waren Moritz Beltzer und Paul Schmischow mit je sechs Treffern.      

Horst Hampe

DHfK-U17: Schuhmann; Pietrusky 3, Volmert, Lenz 2, Gauer 3, Beltzer 6, Brix 3/2, Schmischow 6, Hollenberg 1, Pavlovskyi, Stürzebecher, Oelke, Shchurov.   

7-m: 5/3 : 3/2. 

Strafminuten: 6 : 8.

SC DHfK Leipzig – SG Flensburg-Handewitt 23 : 21 (13:12)

Mit zwei klaren Siegen im Viertelfinale gegen TV Nieder-Olm  sind die B-Jugend-Handballer des SC DHfK in der Vorwoche souverän ins DM-Halbfinale eingezogen. Das Leipziger-Team von Trainer Lennart Lingener musste am Himmelfahrtstag als Gastgeber im DM-Halbfinal-Hinspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt antreten. Die Grün-Weißen haben das spannende Duell (2 x 25 Minuten) vor  254 Fans in der kleinen Arena-Halle mit 23:21 (13:12) zu ihren Gunsten entschieden.

In der Startphase hatten die Kontrahenten offenbar  Ladehemmungen beim Abschluss, denn sie brauchten acht Minuten (1:2), um ihren Spielrhythmus zu finden. Nach einer Viertelstunde lagen die Norddeutschen 5:3 in Front. Doch die Hausherren egalisieren schnell (7:7), übernahmen die Führung (11:9/22.) und gingen mit knappen Vorsprung in die Pause.

Im zweiten Durchgang setzten die Gastgeber im Angriff stärkere Akzente, die einen Zwischenstand von 18:14 (34.) einbrachten. Dabei war ausschlaggebend, dass DHfK-Keeper Niclas Schuhmann mit tollen Reflexen mehrfach Großchancen (darunter vier Siebenmeter) entschärfte. Auch von seinen Vorderleuten wurden kompakte Abwehr-Leistungen  geboten. Obwohl die Leipziger auch fünf Minuten vor Abpfiff mit einem Vier-Tore-Vorsprung (22:18) den Erfolg in greifbarer Nähe hatten, war dennoch die Partie nicht vorzeitig entschieden. Denn die  Flensburger kämpften um Ergebnisverbesserung, die zwar erreicht wurde, aber den Heimsieg nicht mehr in Gefahr brachte. Beste DHfK-Schützen war Janne Arvid Pietrusky (sechs) und Jan Brix mit fünf Treffern.

„Unsere Jungs haben einen couragierten Auftritt geboten. Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, weil uns gegen diesen starken Gegner ein schwer erkämpfter Sieg gelungen ist. Wir haben noch Reserven im Rückzugsverhalten und bei der Dynamik im Positionsspiel, die wir im Endkampf unbedingt voll ausschöpfen müssen“, resümierte Coach Lingener. Das Rückspiel um den Einzug ins DM-Finale wird  bereits am 28. Mai (14 Uhr) in Flensburg angepfiffen.   

Horst Hampe

DHfK-U17: Schuhmann, Gurezkij; Pietrusky 6, Volmert 3, Lenz, Gauer 3, Beltzer, Brix 5/3, Stürzebecher 2, Schmischow 2, Hollenberg 1, Pavlovskyi 1, Oelke.   

7-m: 4/3 : 7/3. 

Strafminuten: 16 : 6.

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