A-Jugend gewinnt 17:31 (7:14) in Brandenburg
Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde A (Staffel 1) stand für die A-Jugend- Bundesliga-Handballer des SC DHfK (Tabellenzweiter) der Auftritt beim VfL Potsdam (Vierter) auf dem Programm. Vor der Partie hatten die Kontrahenten Personalprobleme verkündet, weil beide Seiten aufgrund mehrerer Ausfälle nicht wussten, welche Spieler einsatzfähig sind. In dieser Situation haben die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht vor 45 Fans in der Ballspielhalle Luftschiffhafen offenbar passende Lösungen gefunden, denn sie lagen vom Start weg in Front (4:1/11.), bauten ihren Vorsprung auf 10:4 (21.) aus – und gingen mit 14:7 in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Grün-Weißen das Geschehen. Sie brauchten nur vier Minuten, um ihre Führung zweistellig aufzustocken (17:7). Die ohnehin komfortable Differenz wurde sogar auf 24:10 (46.) erhöht. Damit war frühzeitig eine klare Entscheidung zu Gunsten der Sachsen gefallen, die bis zum Ende stabil erhalten blieb – und den Gastgebern keine Chancen zur Ergebniskosmetik ermöglichten.
Beste DHfK-Werfer waren Nils Greilich (sechs), Friedrich Schmitt und Vinzent Bertl mit je fünf Treffern. Horst Hampe
DHfK- U19: Kirschner, Moosmann; Greilich 6, Schmitt 5, Sajenev 3, Bertl 5, F. Leun 2, Backofen 2, Bones 3/3, Martyn 2, J. Leun, Zimmermann 1, Meyer 2, Holler.
7-m: 3/3 : 3/3. Strafminuten: 10:10.
Zweite Mannschaft besiegt Bernburg 30:24 (14:11)
Die Drittliga-Handballer des SC DHfK II (Sechster der Staffel C) mussten am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SV Anhalt Bernburg (Fünfter) antreten. Das Leipziger Team von Trainer Enrico Henoch hatte sich vorgenommen, die Hinspiel-Niederlage (32:35) vom Oktober unbedingt zu korrigieren. Die Revanche ist den Grün-Weißen mit beherztem Auftritt gelungen, denn sie haben einen klaren 30:24 (14.11)-Sieg eingefahren.
In dem mit Spannung erwarteten Duell vor 100 Fans in der Halle der Sportoberschule hatten zwar die Gastgeber eine schwache Auftaktphase, denn sie gerieten mit 1:4 (6. Minute) in Rückstand. Doch die Kräfteverhältnisse wurden schnell ausgeglichen (5:5/10.) – und blieben bis zum 11:11 (19.) unverändert. Danach setzten die Hausherren starke Akzente, die von Keeper Michael Hoppe mit zehn Glanzparaden beflügelt worden – und einen Drei-Tore-Pausen-Vorsprung einbrachten.
Auch im zweiten Durchgang hatten die Gastgeber das Geschehen im Griff, sie behaupteten ihre Führung, die mit 19:16 (39.) und 21:18 (44.) zunächst stabil blieb, aber danach mit einem Dreierpack schnell auf 24:18 verdoppelt wurde. Fünf Minute vor Abpfiff hatten sie mit 27:21 das Match vorzeitig in trockenen Tüchern.
Die Leipziger feierten ihren verdienten Heimsieg und freuten sich, dass der für den Klassenerhalt unbedingt notwendige Rang sechs erneut verteidigt werden konnte.
Beste DHfK-Schützen waren Elias Gansau und Staffan Peter mit je sechs Treffern. Horst Hampe
DHfK II: Hoppe, Seidemann; Peter 6, F. Leun 3, Uhlig, Seifert 3, Gansau 6/4, Schwock 2, Hönicke 4, J. Leun, P. Müller, Bones 2, Sajenev 4, Kock.
7-m: 4/4 : 4/1. Strafminuten: 2 : 12.
Zweite Mannschaft verliert 31:32 gegen Hildesheim
Mit vier Siegen in Folge zum Jahresauftakt und nach zehn Tagen Wettkampfpause sind die Drittliga-Handballer des SC DHfK II (Sechster der Staffel C) am Mittwochabend im Heimspiel gegen den Tabellendritten HC Eintracht Hildesheim angetreten. Die Leipziger von Trainer Enrico Henoch wollten unbedingt in der Erfolgsspur bleiben und an ihre starken Auftritte anknüpfen. Obwohl die Grün-Weißen vor 60 Fans in der kleinen Arena-Halle den favorisierten Gästen auf Augenhöhe über die volle Distanz Paroli bieten konnten, mussten sie im Endkampf eine hauchdünne 31:32 (16:14) – Niederlage einstecken.
In der Startphase des Matches boten die Kontrahenten kontrolliertes Abtasten (4:4/ 8.), das allerdings binnen acht Minuten von den Gästen in eine 11:6 – Führung gekippt wurde. Die Hausherren ließen sich jedoch vom Rückstand nicht beeindrucken, sondern setzten zur Aufholjagd an, die den Ausgleich (13:13/25.) und sogar einen Zwei-Tore-Pausenvorsprung einbrachten. Auch nach dem Seitenwechsel behaupteten die Gastgeber ihre Führung, die mit 21:18 (40.) und 27:24 (52.) stabilisiert wurde. Doch die Aussichten zum Heimsieg waren plötzlich stark eingetrübt, denn in der 54. Minute wurde die Partie durch eine Verletzung gravierend beeinträchtigt. Das sportliche Geschehen musste lange unterbrochen werden, weil für Rückraumspieler Franz Häcker nach einer Sturzverletzung (Ellenbogen-Gelenk) dringend medizinische Hilfe erforderlich war. Diese kritische Situation löste offenbar bei den Leipzigern schockierende Momente und Störungen im Spielrhythmus aus. Obwohl die Gastgeber noch knapp in Front lagen (30:29/57.), konnten sie im Finish den Ausgleich und das Tor zum glücklichen HCE-Auswärtssieg in letzter Minute nicht mehr abwenden.
Bester DHfK-Schütze war Elias Gansau mit acht Treffern.
„Unser Team hat über 60 Minuten aufopferungsvoll gekämpft. Die Abwehrleistungen waren heute leider nicht ausreichend kompakt und griffig, um die schnellen Gegentore zu verteidigen. Wir haben aber auch mehrere klare Torchancen liegen gelassen. Angesichts des Spielverlaufes ist diese knappe Niederlage sehr ärgerlich“, bilanzierte Coach Henoch. Horst Hampe
DHfK II: Hoppe, Seidemann; Peter 5, J. Leun 2, Seifert 1, Hönicke 2, Häcker 4, Schwock 2, Uhlig, Gansau 8/7, Hanemann 3, P. Müller, F. Leun 3, Bones 1, Greilich, Backofen.
7-m: 7/7 : 4/2. Strafminuten: 0 : 8.
A-Jugend besiegt HSG Handball Lemgo 32:27 (16:16)
Die A-Jugend- Bundesliga-Handballer des SC DHfK (Tabellenzweiter) haben in der Hauptrunde A (Staffel 1) das Heimspiel gegen den Siebten HSG Handball Lemgo durch starkes Aufbegehren in der zweiten Halbzeit mit 32:27 (16:16) gewonnen.
Vor 57 Fans in der kleinen Arena-Halle wurden die favorisierten Gastgeber von Trainer Matthias Albrecht mit einem starken Auftritt des Kontrahenten offenbar überrascht. Denn die Gäste starteten mit 5:2 (7. Minute) und hatten nach einer Viertelstunde (10:7) die Nase weiterhin vorn. Nach 24 Minuten konnten zwar die Grün-Weißen den Ausgleich herstellen (12:12), mussten aber mit Gleichstand in die Pause gehen.
Im zweiten Durchgang setzten die Leipziger sowohl in der Abwehr als auch im Angriff stärkere Akzente, denn sie übernahmen die Führung (18:16/35.) – und bauten diese auf fünf Tore aus (27:22/49.). Damit hatten die Sachsen ein solides Polster, um in der Endphase den Heimsieg gegen den Vorletzten der Achterstaffel in den sicheren Hafen zu steuern.
Beste DHfK-Schützen waren Kreisläufer Mika Sajenev (acht) und Rückraumspieler Paul Bones mit sechs Treffern.
„Unsere Jungs haben im ersten Durchgang ihr Potenzial nicht abgerufen. Obwohl der Gegner in den letzten Wochen eine deutliche Steigerung des Leistungsvermögens bestätigt hat, war dieser starke Auswärtsauftritt nicht zu erwarten. Trotz der mageren Vorstellung in der ersten Halbzeit haben wir am Ende einen sicheren Pflichtsieg eingefahren“, resümierte Coach Albrecht. Horst Hampe
DHfK- U19: Weber, Moosmann; Backofen 3, J. Leun 3, Bones 6/3, Martyn 2, Bertl 2, Kock 4, Sajenev 8, Leun, Menges 4, Schmitt, Zimmermann.
7-m: 4/3 : 3/1. Strafminuten: 0 : 10.
U23 schlägt Hannover-Burgdorf II klar 36:25 (19:14)
Nach drei Siegen in Folge und einem spielfreien Wochenende stand für die Drittliga-Handballern des SC DHfK II (Tabellensechster/Staffel C) der Heimauftritt gegen den Achten TSV Burgdorf II auf dem Programm. Das Duell der Bundesliga-Reserven haben die Leipziger mit einem klaren 36:25 (19:14) -Sieg zu ihren Gunsten entschieden. Damit hat das Team von Trainer Enrico Henoch Rang sechs in der Zwölferstaffel verteidigt und das Konto (17:17 Punkte) ausgeglichen.
Obwohl eine schwere Prüfung zu erwarten war, hatten sich die Gastgeber vor 40 Fans in der kleinen Arena-Halle eine Revanche für die 27:35- Hinspiel-Niederlage im Oktober vorgenommen. In der Startphase (4:4 / 9. Minute) wurden ausgeglichene Kräfteverhältnisse geboten, die allerdings nach einer Viertelstunde durch die 10:6-Führung der Niedersachsen nicht mehr erkennbar waren. Doch dieser Rückstand löste bei den Grün-Weißen überraschendes Aufbegehren aus, denn sie kippten die Partie vom 7:11 (16.) mit einem 9:0-Lauf (!) binnen zehn Minuten in eine 16:11-Führung – und gingen auch mit einem Fünf-Tore-Vorsprung in die Pause.
Im zweiten Durchgang behielten die Gastgeber das Geschehen souverän im Griff, denn nach 40 Minuten wurde der Vorsprung aufgestockt (25:17) – und dauerhaft stabilisiert. Acht Minuten vor dem Ende war vorzeitig die Entscheidung mit zweistelliger Differenz (31:21) in trockenen Tüchern. Die U23-Truppe hat beim vierten Sieg am Stück einen geschlossene Teamleistung geboten. Keeper Michael Hoppe glänzte mit tollen Paraden und stärkte das Abwehrverhalten seiner Vorderleute. Herausragender DHfK-Schütze war Franz Häcker mit elf Treffern.
„Mir ist es in einem Drittligaspiel erstmals eine zweistellige Torausbeute gelungen. Meine Mitspieler haben für passende Anspiele gesorgt – und mich zur Fortsetzung der erfolgreichen Würfe ermutigt“, freute sich der 20-jährige Rückraumspieler.
„Abgesehen von der ersten Viertelstunde wurde von unseren Männern eine beherzte Vorstellung geboten. Die Abwehr war über weite Strecken stabil und hat mehrfach schnelle Konter eingeleitet. Bei unseren Angriffen haben wir mit gestärktem Selbstvertrauen gute Abschluss-Lösungen gefunden“, lobte Coach Henoch den starken Heimauftritt. Horst Hampe
DHfK II: Hoppe 1, Seidemann; Saleh 4, J. Leun 2, Uhlig, Hanemann, Häcker 11, Schwock 5, Hönicke 2, Peter 5/5, Siefert 5, P. Müller, Menges 1, F. Leun, Mahlitz, Bertl.
7-m: 6/5 : 5/4. Strafminuten: 4 : 14.
A-Jugend besiegt Lemgo im Heimspiel!
Wieder steht uns ein handballreiches Wochenende bevor! Sowohl die A-Jugend als auch die Mannschaft der U23 stehen diese Woche wieder auf der Platte.
Den Beginn machen die Jungs der A-Jugend am Samstag. Ab 16:30 Uhr stehen sie der U19 der HSG Handball Lemgo gegenüber. Unser Gegner belegt aktuelle den siebten Tabellenplatz (2:18) und reist mit einer denkbar knappen Niederlage (24:25 gegen den HSV Hamburg) nach Leipzig. Im Hinspiel konnte der SC DHfK trotz vieler vergebener Chancen 22:30 gewinnen. Ein Sieg ist demnach fest eingeplant, um die Position in der Hauptrunde weiter zu festigen. Ob den Jungs das gelingt, könnt ihr ab 16:15 Uhr LIVE auf unserem Youtube-Kanal verfolgen, wenn wir das ganze Spiel für euch übertragen!
Am Sonntag geht es gleich weiter. Parallel zum Auswärtsspiel unserer Bundesligamannschaft tritt die U23 zuhause gegen den TSV Burgdorf 2 an. Mit einer Reihe von erfolgreichen Spielen im Rücken soll nun der nächste Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden. Auch die Burgdorfer kämpfen noch um den Verbleib in der 3. Liga. Das Team ist momentan Achter der Staffel und hat drei Punkte Rückstand auf unsere Mannschaft. Der Sieg wäre demnach für beide Kontrahenten wichtig. Es verspricht also spannend zu werden! Auch das Aufeinandertreffen könnt ihr LIVE verfolgen. Start ist 15:45 Uhr auf sportdeutschland.tv!
Samstag, 12.02.2022
A-Jugend
| SC DHfK Leipzig | 32:27 | HSG Handball Leipzig |
A-Jugendtrainer Matthias Albrecht:
„Das klare Ziel für Samstag ist natürlich zu gewinnen. Wir sind momentan aufgrund von Verletzungen in einer schwierigen Kadersituation. Wir müssen sehen, wie breit wir aufgestellt sein werden, haben aber dennoch einen guten Kader. Wir haben vor, deutlich besser als im Hinspiel aufzutreten. Dort haben wir zu viele Chancen liegen gelassen und waren nicht konsequent genug. Auch, wenn wir mit +7 gewonnen haben, erwarte ich ein schwieriges Spiel, da sich Lemgo in den letzten Monaten gut entwickelt hat. Das spiegeln auch die vergangenen Ergebnisse wieder. Wir werden versuchen gut zu decken und auch im Rückraum sicher zu stehen. Weiterhin müssen wir auf die Anspiele am Kreis aufpassen und ein gutes Rückzugsspiel zeigen. Wenn wir das umsetzen, haben wir gute Chancen zu gewinnen.“
Sonntag, 13.02.2022
U23
| SC DHfK Leipzig II | 36:25 | TSV Burgdorf II |
U23 Trainer Enrico Henoch:
„Am kommenden Sonntag treffen unsere Jungs nach einwöchiger Spielpause mit dem Bundesliganachwuchs des TSV Hannover Burgdorf auf einen unmittelbaren Konkurrenten um Platz 6. Nach der deutlichen 27:35 Niederlage gegen die spielstarken und technisch gut ausgebildeten Jungrecken, brennen unsere Jungs auf eine Revanche und die nächsten 2 Pluspunkte in heimischer Halle. Dafür gilt es jedoch kompakt in der Abwehr zu agieren und selber ins eigene Tempospiel zu kommen, bzw.wieder konsequenter die eigenen Chancen zu nutzen, als in der Partie gegen Northeim. Auch wenn noch nicht klar ist, mit welcher Mannschaft man auflaufen kann, verspürt man nach 3 Siegen in Folge ein gesteigertes Selbstvertrauen, welches mit einem erneuten Heimsieg weiter anwachsen sollte.“
A-Jugend besiegt SG Flensburg-Handewitt 27:38 (14:22)
Die A-Jugend-Bundesliga-Handballer des SC DHfK (Tabellenzweiter) haben in der Hauptrunde A (Staffel 1) gegen den Fünften SG Flensburg-Handewitt einen klaren 38:27 (22:14)- Auswärtssieg eingefahren.
Vor 140 Fans in der Wikinghalle konnten die Gastgeber nur in den ersten fünf Minuten (3:3) Paroli bieten. Danach dominierten die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht das Geschehen, denn sie gingen mit 16:8 (20.) in Front – und auch mit einem Acht-Tore-Vorsprung in die Pause. Nach Wiederanpfiff bauten die Grün-Weißen binnen sechs Minuten ihre Führung zweistellig aus (27:16). Damit waren vorzeitig alle Zweifel an einem Erfolg der Sachsen beseitigt. Doch angesichts ihrer klaren Führung gönnten sie sich offenbar eine kurze Verschnaufpause – und ermutigten die Gastgeber zur Ergebniskosmetik, die mit einer starken Phase ihren Rückstand verkürzten (23:28/43.) Davon ließen sich die Leipziger allerdings nicht beeindrucken, sondern stellten schnell die Zehn-Tore-Differenz wieder her (33:23/47.). In der restlichen Spielzeit behaupteten die Gäste ihren sicheren Vorsprung und verteidigten Rang zwei in der Achterstaffel.
Herausragende DHfK-Schützen waren Paul Bones (elf) und Nils Greilich mit zehn Treffern.
„Ich bin mit dem Auftritt sehr zufrieden. Unsere Jungs haben sowohl in der Abwehr als auch mit Tempo-Angriffen ihr Potenzial abgerufen und dabei überzeugende Leistungen geboten“, lobte Coach Albrecht sein Team. Horst Hampe
DHfK- U19: Kirschner 1, Moosmann; Greilich 10, Bertl 1, Martyn 4, Bones 11/6, J. Leun 3, Hopfmann 1, Zimmermann 1, Menges 3, Peter 1, Schmitt 2, Kock, Meyer.
7-m: 4/3 : 6/6. Strafminuten: 10 : 6.
A-Jugend schlägt GWD 38:30 (18:17)
Das A-Jugend-Punktspiel (Hauptrunde A / Staffel 1) der Bundesliga-Handballer des SC DHfK (Tabellenzweiter/11:5) gegen das Schlusslicht der Achterstaffel TSV GWD Minden (1:13 Punkte) wurde am 9. Spieltag vor 45 Fans in der kleinen Arena-Halle ausgetragen. Angesichts der aktuellen Platzierungen und des DHfK – Kantersieges (41:26) Mitte November in Minden war zu erwarten, dass die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht erneut ihre Favoritenrolle bestätigen.
Doch in dieser Partie lief für die Gastgeber nicht alles durchgängig rund. Obwohl ein souveräner 6:1-Start (8. Minute) gelang, konnten sie ihren Vorsprung nicht verteidigen, sondern mussten mit 11:11 (21.) den Ausgleich hinnehmen, der auch noch bis zum 17:17 (29.) erhalten blieb. Die Gäste gingen nur mit einem knappen Rückstand (17:18) in die Pause – und hatten mit starker Gegenwehr für ein überraschendes Halbzeitergebnis gesorgt. Nach dem Seitenwechsel setzten die Grün-Weißen sofort stärkere Akzente, denn sie erhöhten die Führung binnen fünf Minuten auf 23:17. Damit waren die Kräfteverhältnisse deutlich zugunsten der Gastgeber gekippt, die ihren Vorsprung sicher behaupteten (30:24 /49.) – sogar zweistellig (35:25/54.) ausbauten – und den 38:30 – Pflichtsieg vorzeitig ins Ziel steuerten. In diesem Spiel konnten sich alle zwölf DHfK- Feldspieler und auch Keeper Oliver Weber in die Torschützenliste eintragen. Horst Hampe
DHfK-U19: Kirschner, Weber 2; Hopfmann 3, J.Leun 1, Bertl 2, Zimmermann 3, Bones 7/4, Greilich 6, Martyn 1, Meyer 1, Menges 1, Schmitt 4, Kock 4, Backofen 3. 7-m: 5/4 : 3/3. Strafminuten: 6 : 12.
Zweite Mannschaft bewzingt Northeim 24:23 (10:14)
Den Drittliga-Handballern des SC DHfK II ist ein erfolgreicher Jahresauftakt gelungen, denn sie haben im Januar zuhause gegen MTV Braunschweig sowie beim HSV Hannover gewonnen – und zuletzt am Sonntag auch gegen den Northeimer HC einen 24:23 (10:14) – Heimsieg eingefahren. Die Leipziger von Trainer Enrico Henoch verteidigten damit Rang sechs in der Zwölferstaffel (15:17 Punkte).
Vor 65 Fans in der kleinen Arena-Halle wurde von den Kontrahenten ein spannendes Duell geboten, das nach knappen wechselseitigen Führungen bis zur 25. Minute ausgeglichen war (9:9). Die Northeimer erzielten aber noch einen klaren Vier-Tore-Pausenvorsprung. Im zweiten Durchgang blieb die Gäste-Führung zunächst unverändert (17:13/39.) Doch die Grün-Weißen erkannten offenbar die gefährliche Situation, denn sie stabilisierten ihr Abwehrverhalten und halbierten trotz mehrfach vergebener Torchancen den Rückstand (17:19/42.). Eine Viertelstunde vor Abpfiff schafften die Gastgeber den Anschlusstreffer (19:20), der für Hochspannung im Finish sorgte. Denn die Hausherren gingen mit 21:20 (48.) in Front, konnten aber den Ausgleich nicht abwenden. Die erneute DHfK-Führung mit 24:22 war schließlich zwei Minuten vor Ultimo ausschlaggebend für den schwer erkämpften Erfolg. Obwohl die Niedersachsen nochmal verkürzten (24:23), bewiesen die Leipziger Nervenstärke – und steuerten in den letzten 75 Sekunden den Heimsieg clever ins Ziel.
Beste DHfK-Schützen waren Staffan Peter (sieben) und Paul Bones mit sechs Treffern.
„Unser Team hat erneut nach einem Rückstand kämpferisches Aufbegehren und starke Moral im Endkampf bewiesen. Wir hatten zwar kritische Phasen, weil wir allerhand klare Torchancen nicht verwertet haben. Von unseren Männern wurden ordentliche Abwehr- und Torhüter-Leistungen geboten, die schließlich mit einem knappen Sieg belohnt worden“, lobte Coach Henoch den Auftritt. Horst Hampe
DHfK II: Hoppe, Seidemann; Saleh, F. Leun 2, Uhlig, Seifert 1 Hönicke 2, Schwock 1, Häcker 5, Peter 7/5, J. Leun, Bones 6, Hanemann, P. Müller, Mahlitz.
7-m: 6/5 : 0/0. Strafminuten: 4 : 8.
Zweite Mannschaft bezwingt HSV 29:33 (14:12)
Die Drittliga-Handballer des SC DHfK II hatten zum Jahresauftakt in der Vorwoche das Heimspiel gegen MTV Braunschweig (Fünfter der Staffel C) mit einem grandiosen Endspurt 30:26 gewonnen. Daher konnten die Leipziger von Trainer Enrico Henoch (Rang sieben) mit viel Selbstvertrauen in das eigene Leistungsvermögen beim Tabellenzehnten HSV Hannover antreten. Die Messestädter haben diese Prüfung erneut mit starken Aktionen im Finale bestanden – und dabei einen wichtigen 33:29 (12:14) – Auswärtssieg eingefahren. Denn sie sind auf Rang sechs (13:17 Punkte) des Zwölferfeldes vorgerückt. Diese oder eine bessere Platzierung ist am Ende ausschlaggebend, um den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern – und nicht in die brisante Abstiegsrunde zu geraten.
Im Duell vor 140 Fans in der Sporthalle Misburg wurden auf beiden Seiten sowohl in der ersten Viertelstunde (5:5) als auch bis zum 10:10 (24. Minute) gleichwertige Leistungen geboten. Den Hausherren gelang aber noch eine Zwei-Tore-Pausenführung. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber klare Vorteile, denn sie bauten ihren Vorsprung binnen drei Minuten auf 17:12 aus. Damit setzten sie zwar deutliche Akzente, die sich allerdings auf dem langen Weg ins Ziel nicht als Vorentscheidung bestätigten. Denn die Grün-Weißen konnten schnell ihre Schwächephase stoppen. Sie stabilisierten das Abwehrverhalten, wurden effektiver bei der Chancenverwertung – und erzielten den Anschlusstreffer (17:18 /37.). Beim anschließenden Schlagabtausch stellten sie den Gleichstand her (23:23 /44.). Damit war das Match wieder völlig offen. In der letzten Viertelstunde sorgten die Kontrahenten für einen spannenden Endkampf, der den Gästen in der 53. Minute eine Drei-Tore-Führung (29:26) einbrachte – und danach clever verteidigt wurde (31:28). Zwei Minuten vor Abpfiff besiegelte Jonas Hönicke mit den zwei letzten seiner sieben Tore die Heimniederlage der Niedersachsen.
Erfolgreichster DHfK-Schütze war Elias Gansau mit neun Treffern. Horst Hampe
DHfK II: Hoppe, Seidemann; Schwock 4, Gansau 9/2, Hönicke 7, Hanemann 4, F. Leun 2, Saleh 4, Uhlig, Seifert, J. Leun 2, Häcker 1, P. Müller, Bones, Hopfmann, Mahlitz.
7-m: 7/7 : 3/2. Strafminuten: 2 : 4.