Am siebten Spieltag der Meisterrunde empfing die U19 des SC DHfK Leipzig den 1. VfL Potsdam zum vorletzten Heimspiel der Saison. Nach dem befreienden 33:26-Erfolg gegen Narva Berlin am vergangenen Wochenende brannten die Leipziger darauf, die ersten Punkte aus dem Heimsieg zu vergolden und ihre Leistung weiter zu stabilisieren. Vor heimischer Kulisse galt es am Donnerstagabend, die Phasen der Unkonzentriertheit und technischen Fehler, die das letzte Spiel phasenweise prägten, endgültig abzustellen. Die Tabellensituation versprach ein Duell auf Augenhöhe, da beide Mannschaften im unteren Drittel der Meisterrunde um den Anschluss kämpften. Während die Gäste aus Brandenburg als Tabellenvierter und mit dem Rückenwind eines 30:30-Unentschiedens gegen Braunschweig anreisten, lauerten die Leipziger nur einen Rang dahinter auf dem fünften Platz. In diesem Aufeinandertreffen stand für den DHfK-Nachwuchs vor allem die defensive Kompaktheit im Fokus, um gegen die favorisierten Potsdamer die Oberhand zu behalten.
SC DHfK Leipzig gegen 1. VfL Potsdam 30:33 (13:14)
Mit einer Führung ab der 45. Sekunde startete das Spiel für die Leipziger mit einem Vorteil. In der 6. Minute pariert Toni Sonntag den Siebenmeter, kann jedoch den folgenden nicht halten (3:2/9.). Die Gastgeber stehen mit Kampfgeist in der Abwehr, wodurch sie sich einen Vorsprung aufbauen können (5:3/12.). Das Überzahlspiel ab der 13. Minute nutzen die Grün-Weißen nicht aus, obwohl sie sich in den Zweikämpfen durchsetzen können. Über die erste Welle kann Till Stricker in der 18. Minute abschließen und aus dem Unentschieden eine Führung machen (8:7/18.). Ab der 19. Minute dreht sich das Spiel für die Potsdamer und sie ziehen bis zur 24. Minute mit zwei Toren weg (10:12/24.). Den Leipzigern gelingt nicht der Ausgleich vor der Pause, doch den Anschlusstreffer netzt Kajus Kairis zum Halbzeitstand von 13:14 ein.
Nach dem Seitenwechsel hält die Stimmung in der Halle weiter an, besonders durch die mitgereisten Potsdamer Fans. Die Leipziger müssen in Unterzahl agieren, können die zwei Minuten jedoch mit nur einem Gegentreffer überstehen (14:15/32.). Lenny Rocco Fischer trifft sein erstes Tor nach langem krankheitsbedingtem Ausfall und trägt sich in die Torschützenliste ein (17:17/35.). Bis zur 48. Minute ist es ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die U17 immer wieder den Ausgleich holt. Allerdings wird dann der Torwart der Gäste zum Faktor und auch die Ballverluste häufen sich (26:30/54.). Die Chancen der Leipziger stehen jedoch weiterhin offen nach einem Treffer von Mats Schneider zum 29:31 in der 58. Minute. Die Gastgeber stellen vorerst auf Manndeckung um, um das Spiel schneller zu gestalten und den Angriff der Gegner zu stören. Doch die Potsdamer können sich die zwei Punkte sichern mit einem Ergebnis von 30:33. Bester DHfK-Schütze ist mit neun verwandelten Treffern Karl Luis Viehmann.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Sonntag, Guretzky;
Eichler, Schneider 5, Kowolik 1, Kairis 3, Wagawa 1, Toth 3, Hamperl 3, Stricker 4, Weißig, Fischer 1, Viehmann 9/3
Siebenmeter: 3/3 : 7/8
Strafminuten: 6 : 12
Am 15. Spieltag der Jugendbundesliga Nord führte die Reise der U19 des SC DHfK Leipzig zum HC Empor Rostock. In der Fiete-Reder-Sporthalle suchten die Sachsen am Sonntagnachmittag den dritten Erfolg in Serie, um ihre Bilanz auf 13:15 Punkte auszugleichen und den sechsten Tabellenplatz weiter zu festigen. Nach dem souveränen 38:29-Heimsieg gegen Hamburg reisten die Leipziger mit großem Selbstvertrauen an, um ihre aufsteigende Form nun auch in der Fremde unter Beweis zu stellen.
Die Rollen vor dem Anpfiff waren dabei klar verteilt: Während der SC DHfK das Hinspiel deutlich mit 40:25 dominiert hatte, steckte der zehntplatzierte Gastgeber aus Rostock nach einer herben 31:43-Schlappe gegen Kiel in einer Ergebniskrise. Dennoch stellten sich die Grün-Weißen auf einen kämpferischen Gegner ein, der vor heimischer Kulisse auf Wiedergutmachung brannte. Für Leipzig kam es in dieser Partie vor allem darauf an, die defensive Konsequenz beizubehalten und durch ein hohes Tempo die Kontrolle über das Spielgeschehen zu übernehmen.
HC Empor Rostock gegen SC DHfK Leipzig 31:26 (16:11)
Vor heimischem Publikum und mit der Absicht, die zugeschriebene Außenseiterrolle nicht zu bestätigen, gestalteten die Rostocker das Spiel für die Leipziger von Beginn an herausfordernd. Innerhalb von neun Minuten bauten sie ihre Führung auf fünf Tore aus (7:2/9. Minute). Diese beeindruckende Geschwindigkeit wurde zuletzt vom SC DHfK Leipzig im Spiel gegen Hamburg demonstriert. Den Grün-Weißen gelang es jedoch nicht, einfache Tore durch schnelle Gegenstöße oder verwandelte Siebenmeter zu erzielen. Im Überzahlspiel ab der 18. Minute konnten sie die beiden folgenden Angriffe erfolgreich abschließen, wobei Anton Voß zum 11:5 und Louis Häfner zum 11:6 trafen. Ab der 22. Minute fanden die Gäste ihren Rhythmus und verkürzten den Vorsprung durch Mads Grunow auf vier Tore (12:9/25. Minute). Zur Halbzeit trennten sich die Mannschaften mit einem Stand von 16:11.
Die zweite Halbzeit begann für die Leipziger mit einer stabilisierten Leistung, die ihnen die realistische Chance auf einen Ausgleich bot. Anton Voß erzielte in der 37. Minute das Tor zum 17:15. Dennoch reichte diese Leistung nicht aus, um die Rostocker zu überwinden, die ihr Ziel, den Gewinn von zwei Punkten, konsequent verfolgten. Marco Schmuck verwandelte zwei aufeinanderfolgende Siebenmeter. Durch schnelle Reaktionen der Gastgeber stand es in der 52. Minute 25:20. Bela Schäfer trug sich in der 59. Minute mit dem Treffer zum 31:26 ebenfalls in die Torschützenliste ein.
Trainerstimme Thomas Kölblin:
Leider müssen wir sagen, können wir die Serie von zwei Siegen aus zwei Spielen nicht weiter ausbauen. Es hat bei uns heute nach der langen Auswärtsfahrt einfach an Bereitschaft, Einstellung und Konstanz komplett gefehlt. Daher wird es für uns jetzt natürlich wirklich hart, noch auf den fünften Tabellenplatz zu kommen. Wir müssen zügig aufarbeiten, dass uns gegen die Füchse die Revanche gelingt.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig:
Thiele, Potschies, Hillgruber;
Häfner 1, Klecar 2, Greiner, Illge 4, Reith, Wagawa, Voß 6, Schneider, Schmuck 9/6, Grunow 2, Busch 1, Schäfer 1, Kramm
Siebenmeter: 2/3 : 6/9
Strafminuten: 10 : 6
MTV Braunschweig gegen SC DHfK Leipzig 36: 29 (14:15)
Am 20. Spieltag (Sonnabend / 21.Februar) wurde von den Drittliga-Handballern der Staffel Nord-Ost mit der Partie MTV Braunschweig gegen SC DHfK II das zweite Drittel der Saison 2025/26 abgeschlossen. Das Match war für die Gäste als Tabellenletzter des Sechzehnerfeldes (4:34 Punkte) beim klar favorisierten Spitzenreiter Braunschweig (32:6 Punkte) eine besonders anspruchsvolle Herausforderung. Die Leipziger hatten in der Hinrunde nichts Zählbares geholt (0:30), haben aber bei den ersten vier Spielen der Rückrunde mit zwei Siegen Ihren Formanstieg im Kampf um den Klassenerhalt bestätigt. Das grün-weiße Team von Trainer Matthias Albrecht wollte natürlich am 21. Februar an den starken Auftritt der Vorwoche beim 31:37-Auswärtssieg gegen die HSG Eider Harde anknüpfen.Obwohl die junge Truppe im ersten Durchgang den Gastgebern auf Augenhöhe Paroli bieten konnte, mussten sie sich am Ende mit einer klaren 36:29 (14:15) - Auswärtsniederlage beim Tabellenführer geschlagen geben.
Im Match vor 950 Fans in der Sporthalle Alte Waage wurden im ersten Durchgang gleichwertige Kräfteverhältnisse geboten. Dabei ging es über 3:3 sowie 6:6 (10. Minute). Danach gelang den Leipzigern mit 7:11 und 10:14 (22.) eine überraschende Führung. Der MTV legte zwar vierfach nach, dennoch gingen die Gäste mit einem knappen Vorsprung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel konnten die Sachsen allerdings nicht mehr an das in der ersten Halbzeit gezeigte Leistungsvermögen anknüpfen. Dagegen setzten die Hausherren sofort starke Akzente, denn sie kippten das Geschehen mit einem 7:0 - Lauf binnen sieben Minuten auf 21:15. Damit hatten die Niedersachsen vorzeitig ein stabiles Fundament für ihren Weg auf die Siegerstraße gelegt. Obwohl die Gäste den Rückstand auf 22:18 (41.) verkürzten, behielten die Gastgeber mit 27:20 und 29:22 (49.) die Partie im Griff. Auch beim letzten Aufbegehren der Leipziger mit veränderten Abwehrvarianten 30:26 (52.) blieben sie unbeeindruckt –und steuerten ihren Heimsieg mit sieben Toren Vorsprung sicher ins Ziel. Beste DHfK-Schützen waren Caspar Gauer und Franz Häcker mit je sechs Treffern.
Horst Hampe
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Huber, Guretzky;
Pietrusky 4, Volmert 2, Gauer 6, Kremen 5, Häcker 6/6, Zimmermann 1, Greilich 2, Brix 3, Reith, Hollenberg, Börner, Schäfer
Siebenmeter: 4/4 : 6/8
Strafminuten: 10 : 0
Das Spiel der U19 wurde an diesem Mittwoch, dem 18. Februar, in der Kleinen Arena Leipzig ausgetragen. Dabei trafen die Tabellennachbarn SC DHfK Leipzig und der Handball Sport Verein Hamburg aufeinander. Die Leipziger, die am Samstag im Auswärtsspiel einen Sieg feiern konnten, stehen in der Favoritenrolle.
Trainerstimme Thomas Kölblin
Gegen Hamburg morgen, das ist das verlegte Spiel wegen krankheitsbedingter Ausfälle, das wird ein sehr umkämpftes Spiel. Bei uns und auch bei Hamburg liefen die letzten paar Wochen nicht so gut, wie wir uns dies vorgestellt haben und waren sehr schwankend. Vor allem Hamburg hat schon ein paar Big Points gegen Magdeburg und auch ein enges Spiel gegen Burgdorf hingelegt. Von dem her sind wir gespannt, in welcher Konstellation sie morgen auftreten. Mit einem Kreisläufer oder vier Rückraumspielern, das heißt, das wird sehr spannend und deswegen hoffen wir, dass wir eine positive Serie starten können, um einfach den Anschluss an den 5. Platz halten zu können.
SC DHfK Leipzig- Handball Sport Verein Hamburg 38: 29 (21:18)
Torreicher Start in die Partie
Das Spiel beginnt vor 100 Zuschauern mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit und Torgefährlichkeit seitens der Leipziger, was den Gegnern den Einstieg in die Partie erschwert. Nach einem präzisen Schlagwurf von Rune Magnus Klecar zum 1:1 übernehmen die Grün-Weißen die Führung und behaupten diese über die gesamte Spielzeit von 60 Minuten. Die Leipziger nutzen geschickt die erste Welle und bestrafen den langsamen Rückzug der Gäste. So erzielt Felix Leon Illge über die schnelle Mitte das 2:1. Ein sicherer Abschluss von Marco Schmuck per Siebenmeter führt zum 5:2 in der 4. Minute. Nach einem weiteren direkten Anspiel an den Kreis und dem Ausbau des Vorsprungs auf 9:4 nehmen die Hamburger ihre erste Auszeit. Durch eine Umstellung in der Defensive finden sie eine Stabilität, die die Gastgeber vorerst stoppt. Beide Mannschaften zeigen in der ersten Halbzeit jedoch keine konstante Abwehrleistung, was die DHfK-Nachwuchsspieler in der zweiten Halbzeit ändern werden. Die Gäste können sich bis zur Halbzeitpause auf drei Tore herankämpfen, sodass der Spielstand nach 30 Minuten 21:18 beträgt.
In der zweiten Halbzeit erzielen die Hamburger leichte Tore aus den Fehlern der Leipziger. Mit einem 0:3-Lauf stellen sie auf 25:24 und erzielen damit den ersten Anschlusstreffer in der 35. Minute. Die Gastgeber haben zunehmend Schwierigkeiten im Abschluss, finden jedoch nach dem Torwartwechsel zwischen Janne Potschies und Jakob Thiele wieder ins Spiel. Louis Häfner netzt zum 29:26 ein, und Felix Leon Illge verwandelt erst mit dem Treffer an die Latte, der dann ins Tor springt (31:27/47.). Die Hamburger finden keine Lösungen in der Offensive, wodurch die letzte Auszeit in der 52. Minute genommen wird. Die Leipziger spielen mit vier Rückraumschützen die Partie zu Ende und siegen mit einem Vorsprung von neun Toren. Damit stehen die Leipziger weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz. Der beste DHfK-Schütze ist mit sechs verwandelten Treffern Anton Voß.
Trainerstimme Thomas Kölblin:
Wir haben die Serie mit zwei Siegen in Folge gestartet, dies war sehr gut für die Moral der Jungs. Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwergetan, vor allem in der Abwehr. Im Angriff war es sehr ordentlich, weil wir gute Lösungen gefunden haben. In der Abwehr standen wir nicht konsequent und haben noch viele Tore passiv von den Hamburgern bekommen. Das haben wir dann auch in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Wir haben dann ihr Tempospiel stoppen können. Von dem her waren es zum Schluss verdiente zwei Punkte und wir können mit breiter Brust nach Rostock fahren und hoffentlich die Serie mit drei von drei Siegen fortsetzen.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Potschies, Thiele, Hillgruber;
Häfner 4, Greilich, Klecar 5, Greiner 5, Illge 5, Sandeck, Voß 6, Schneider, Schmuck 5/2, Grunow 2, Busch 4, Schäfer, Kramm 2
Siebenmeter: 2/2 : 4/4
Strafminuten: 4: 6
Am sechsten Spieltag der B-Jugendbundesliga Meisterrunde A empfing die U17 des SC DHfK Leipzig die SG Narva Berlin zum richtungsweisenden Heimspiel. In der Kleinen Arena Leipzig trafen am Sonntagnachmittag zwei Mannschaften aufeinander, die in der bisherigen Meisterrunde noch auf ihr erstes großes Erfolgserlebnis warteten. Für die Leipziger galt es dabei vor allem, die deutliche 31:46-Niederlage gegen die Füchse Berlin aus der Vorwoche abzuschütteln.
Die Ausgangslage versprach eine Begegnung auf Augenhöhe, da beide Teams das Tabellenende unter sich ausmachten. Während die Gastgeber mit 0:10 Punkten auf dem sechsten Rang rangierten, reisten die Berliner als Tabellenfünfte an. Diese hatten zuletzt mit einem Unentschieden gegen Braunschweig ihren ersten Zähler verbucht (1:11 Punkte) und gingen somit mit einem minimalen psychologischen Vorteil in die Partie. Für den SC DHfK bot dieses direkte Duell die ideale Chance, die ersten Punkte der Meisterrunde einzufahren und den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen.
SC DHfK Leipzig- SG Narva Berlin
In der Partie vor 87 Zuschauern legen die Berliner einen besseren Start hin. Dabei haben die Leipziger ein gutes Rückzugsverhalten und Toni Sonntag sorgt für entscheidende Paraden. Allerdings haben die Gastgeber Schwierigkeiten, den Ball im Tor unterzubringen, was an einer guten Torwartleistung sowie an knappen Fehlwürfen liegt. In der 11. Minute haben die Gäste einen Vorsprung von drei Toren ausgebaut (3:6). Doch die Leipziger gehen bewusst in die Zweikämpfe und Franz Hamperl zieht den Siebenmeter, der erfolgreich von Karl Luis Viehmann ausgeführt wird (5:6/14.). Die folgende Führung geht jedoch erneut an die Berliner, die auch im Zeitspiel noch Lösungen finden (7:9/20.). Christopher Toth holt die erste Führung auf Seiten der Leipziger seit der dritten Minute (12:11/28.). Kurz vor dem Schluss der ersten Halbzeit netzt Jesko Ritter zum Ausgleich ein und die Mannschaften trennen sich mit einem Unentschieden in die Pause (13:13).
Nach dem Wiederanpfiff gelingt es Emil Wagawa nach einem Steal im Gegenstoß, das Tor zum 16:15 zu erzielen. In der zweiten Halbzeit kommt es zur Stabilisierung der Abwehr, wodurch die Leipziger einen Vorsprung ausbauen können (22:18/40.). Durch das Spiel über die erste Welle kann Leipzig ins Tempo gehen und sich die Lücken in der Abwehr der Berliner zunutze machen. So gelingt das Zuspiel von Mats Schneider zu Oskar Weber an den Kreis perfekt, der zum 25:20 abschließt (45.). Auf zwei Gegentore antworten die Leipziger mit einem 3:0-Lauf, da den Gästen der Zug zum Tor fehlt (30:24/52.). Durch eine Disqualifizierung erhalten die Grün-Weißen in der 59. Minute noch einen Siebenmeter, der von Theodor Schramm verwandelt wird (33:26). Beste DHfK-Schützen sind mit jeweils sieben verwandelten Treffern Emil Wagawa und Franz Hamperl.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Sonntag, Guretzky;
Denk 1, Eichler 4, Schneider 2, Wagawa 7, Schramm 1/1, Toth 2, Hamperl 7, Stricker 3, Weber 3, Fischer, Viehmann 3/1
Siebenmeter: 2/4 : 0/0
Strafminuten: 0 : 4
Am 13. Spieltag der Jugendbundesliga Nord suchte die U19 des SC DHfK Leipzig in der Sporthalle Horneburg den Weg aus der Krise. Nach einer enttäuschenden Serie von vier Niederlagen – zuletzt markiert durch das deutliche 43:28 im Derby gegen Magdeburg – stand das Team am Samstagnachmittag unter Zugzwang. Um den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht endgültig zu verlieren, galt die Partie gegen den VfL Horneburg als richtungsweisende Charakterprobe für die derzeit auf Rang sieben platzierten Leipziger. Die Vorzeichen für die Leipziger waren jedoch ambivalent. Zwar weckte die Erinnerung an den souveränen 39:28-Heimerfolg aus der Hinrunde Hoffnung auf eine Trendwende, doch die Gastgeber spielten mit frischem Aufwind. Der VfL Horneburg hatte am vergangenen Wochenende mit einem 30:26 gegen Rostock seinen ersten Saisonsieg gefeiert und trat vor heimischer Kulisse mit neugewonnenem Selbstvertrauen gegen die kriselnden Gäste an. In der Sporthalle Horneburg setzten sich die Leipziger mit 35:31 (18:14) gegen den VfL Horneburg durch und stoppten damit eindrucksvoll ihre Niederlagenserie
VfL Horneburg - SC DHfK Leipzig 31:35 (15: 17)
Die Leipziger fanden gut in die Partie und legten den Fokus von Beginn an auf eine stabilisierte Defensive. Zwar agierten die Gastgeber aus Horneburg nach ihrem jüngsten ersten Saisonsieg mit viel Selbstvertrauen und hielten die Begegnung in der Anfangsphase offen, doch die individuelle Qualität der Grün-Weißen gab zunehmend den Ausschlag. Besonders im Umschaltspiel zeigten sich die Gäste verbessert und erarbeiteten sich bis zur Halbzeitpause eine verdiente 18:14-Führung.
Nach dem Seitenwechsel versuchte der VfL Horneburg noch einmal alles, um die Partie vor heimischer Kulisse zu drehen. Die Norddeutschen kämpften sich leidenschaftlich heran, doch die Leipziger behielten in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf. Anders als in den Vorwochen ließ sich das Team auch von kurzen Schwächephasen nicht aus dem Konzept bringen. Angeführt von einer konsequenteren Chancenverwertung als zuletzt gegen Potsdam oder Magdeburg, behauptete der SC DHfK den Vorsprung stabil bei drei bis fünf Toren. Bester DHfK-Schütze ist mit neun verwandelten Treffern Rune Magnus Klecar.
Trainerstimme Thomas Kölblin
Erstmal Glückwunsch an die Jungs, dass sie nach drei Niederlagen das Ruder jetzt herumgerissen haben und wir jetzt wieder einen Sieg eingefahren haben. Das war sehr wichtig für die Moral der Jungs und da wollen wir jetzt nächste Woche gegen Hamburg nachlegen, um einfach noch die Chance auf Platz fünf zu erhalten. Wir müssen einfach schauen, dass wir die Verletzten, soweit wir die aktuell haben, kompensieren können und das geht nur als Einheit und als Gemeinschaft. Wir werden mit einer kompakten Abwehr anfangen und dann mit sehr viel Tempo darauf antworten. Das wird in den nächsten Tagen das Ziel sein.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Thiele, Potschies, Hillgruber;
Häfner 4, Eichler, Greilich, Klecar 9, Greiner 3, Illge 1, Sandeck 3, Voß 2, Schneider 1, Schmuck 11/7, Grunow 1, Kramm
Siebenmeter: 3/4 : 7/8
Strafminuten: 2 : 4
HSG Eider Harde - SC DHfK Leipzig 31:37 (15:20)
Fünf Tage nach dem Auftritt gegen die Norddeutschen vom TSV Altenholz mussten die Drittliga-Handballer des SC DHfK II am 13. Februar (Freitag/Anwurf 20.30 Uhr) erneut in Schleswig-Holstein beim Tabellenneunten der Staffel Nord-Ost HSG Eider Harde antreten. Das Match hatte für die Gäste als Tabellenletzter im Kampf um den Klassenerhalt einen hohen Stellenwert mit besonderen Vorzeichen. Obwohl die Sachsen in den letzten drei Partien ihren Formanstieg bestätigten, waren dennoch die Gastgeber in der Favoritenrolle, denn sie holten in der Hinrunde einen souveränen 26:37- Auswärtssieg in Leipzig - und hatten mit ihrem 33:30-Heimerfolg gegen das Spitzenteam Eintracht Hildesheim zuletzt in der Vorwoche für eine Überraschung gesorgt. Offenbar ist die junge Truppe der Grün-Weißen von Trainer Matthias Albrecht von der aktuellen Situation unbeeindruckt geblieben, denn sie haben mit 31:37 (20:15) ihren ersten Auswärtssieg in der Saison 2025/26 eingefahren.
Die Partie vor 425 Fans in der Werner Kuhrt-Halle zeigte in den ersten zwölf Minuten (6:6) gleichwertige Kräfteverhältnisse. Danach dominierten die Gäste mit erfolgreichen Positionsangriffen und stabiler Abwehr das Geschehen, denn sie gingen über 7:11 sowie mit 8:15 (21. Minute) klar In Front – und mit einem Fünf-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause.
Im zweiten Durchgang ließen sich die Hausherren allerdings nicht weiter abschütteln, sondern minimierten ihre Fehler - und erzielten binnen acht Minuten den Anschlusstreffer - 20:21. Obwohl das Duell auch bis zum 25:26 (45.) zu kippen schien, aber den Gastgebern keine Führung gelang, steigerten die Leipziger ihre Leistungen auf das Niveau der ersten Halbzeit. Sie behielten damit in der letzte Viertelstunde die Oberhand- und sorgten mit einem starken Endspurt für den sicheren Zieleinlauf zum klaren Auswärtssieg. Bester DHfK-Schütze war Franz Häcker mit neun Treffern.
Horst Hampe
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Guretzky, Huber;
Pietrusky 7, Volmert 5, Gauer 5, Kremen 7, Häcker 9/4, Zimmermann 3, Brix1,Greilich, Reith, Schäfer
Siebenmeter: 5/5 : 4/5
Strafminuten: 4 : 2
Was für ein Re-Start der stärksten Liga der Welt: Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat sich das Team von Frank Carstens mit einem 33:35 (15:19)-Sieg beim HSV Hamburg belohnt. Nach dem ersten Heimsieg der Spielzeit gegen den HSV gelang nach der Winterpause nun auch der erste Auswärtserfolg. Erneut gegen die Hanseaten.
Leipzig eröffnete die Partie mit dem ersten Treffer durch William Bogojevic. Rückraum-Regisseur Dean Bombač übernahm früh die Verantwortung und stellte wenig später auf 0:2. Auch nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 blieb Leipzig über das Tempo bestimmend. Franz Semper traf zum dritten Leipziger Tor, ehe Lucas Krzikalla nach fünf Minuten auf 1:4 erhöhte – zuvor hatte der HSV-Keeper einen Siebenmeter noch vereitelt. Luka Rogan baute den Vorsprung im Anschluss auf 2:5 aus.
Die Grün-Weißen waren von Beginn an präsent, agierten wach und mit effektivem Umschaltspiel. Bombač dirigierte das Spiel, die Leipziger Abwehr samt Block stand stabil. In der Folge erhöhte Semper auf 4:8, Rogan stellte auf 4:9, ehe Krzikalla nach etwas mehr als elf Minuten die 5:10-Führung herstellte. Zu diesem Zeitpunkt lag die Leipziger Wurfquote bei starken 90 Prozent.
HSV-Trainer Torsten Jansen reagierte mit einer Auszeit und forderte mehr Rückzug. Am Spielverlauf änderte das zunächst wenig. Krzikalla verwandelte auch den zweiten Strafwurf sicher und markierte mit seinem vierten Treffer das 6:11. Kurz darauf traf Bogojevic aus der Hüfte sehenswert zum 8:12. Nach 20 Minuten standen fünf Tore Vorsprung und lediglich acht Gegentreffer für das Team von Frank Carstens zu Buche. Zudem war auch Tomáš Mrkva zur Stelle und parierte den ersten Siebenmeter der Gastgeber.
Carstens sammelte seine Mannschaft anschließend selbst zur Auszeit, verzichtete dabei jedoch bewusst auf zusätzliche Rückzugsforderungen. Leipzig blieb im Rhythmus: Krzikalla stellte auf 9:14, Semper stieg aus dem Rückraum hoch und traf zum 10:15. Mit einem Doppelschlag erhöhte Semper wenig später auf 11:16. Kapitän Lukas Binder erzielte anschließend seine ersten Treffer zum 12:17 und 13:18. Bombač erhöhte mit seinem dritten Tor auf 13:19, ehe Binder unmittelbar vor dem Pausenpfiff den 15:19-Halbzeitstand herstellte.
Der HSV Hamburg eröffnete die zweite Hälfte in Überzahl und legte direkt drei Treffer nach. Doch auch die Grün-Weißen waren sofort wieder da. Krzikalla legte den Ball zum 18:21 ins kurze Eck. Bombač und Vize-Europameister Semper stellten auf 20:23, ehe Bombač mit zwei Treffern in Folge und Semper anschließend auf 22:26 erhöhten. An Konstanz fehlte es der DHfK-Sieben weiterhin nicht. Leipzig ließ nichts abreißen.
Dann die Unterbrechung: Ahmed Khairi vereitelte eine klare Torchance der Hamburger und sah dafür die Rote Karte. Casper Mortensen verkürzte per Siebenmeter auf zwei Tore. Doch Leipzig hatte erneut die Antwort: Bombač schlug wieder zu – sein achter Treffer, zugleich bereits die zwölfte direkte Torbeteiligung. In der Folge brachten jedoch Ex-DHfK-Schlussmann Mohamed Essam Moustafa El-Tayar zwischen den HSV-Pfosten und Mortensen die Hausherren zurück ins Spiel. Mit einem Sieben-zu-eins-Lauf stellte Hamburg auf 28:28. Die Partie war wieder auf null gesetzt.
Die Gastgeber traten nun offensiv sicherer auf. Leipzig musste mehr investieren, fand jedoch weiterhin Lösungen. Bombač glich zum 29:29 aus, Semper traf mit seinem siebten Treffer zum 30:30. Blær Hinriksson und erneut Bombač stellten die Führungen zum 30:31 und 31:32 her. Bombač jagte die Kugel anschließend unter den Querbalken und erhöhte auf 31:33.
In der Crunchtime lief die Zeit von der Uhr. Und Tomáš Mrkva war entscheidend präsent. Hinriksson brachte den Ball zum Plus drei über die Linie, ehe Mrkva kurz vor Spielende einen Siebenmeter der Gastgeber parierte. Beim Stand von 33:34 wurde es noch einmal spannend. Zehn Sekunden vor Schluss brachte Frank Carstens den siebten Feldspieler. Staffan Peter veredelte den Angriff mit dem Treffer zum 33:35-Endstand.
Mit dem Auswärtssieg beim HSV Hamburg setzt der SC DHfK Leipzig nach der Winterpause ein sportliches Ausrufezeichen.
Tore HSV Hamburg: Mortensen 8, Jørgensen 7, Kofler 4, Schmidt 4, Andersen 3, Lassen 2, Sauter 2, Weller 2, Norlyk 1Tore SC DHfK Leipzig: Bombač 11, Semper 7, Krzikalla 5, Rogan 4, Bogojevic 3, Hinriksson 2, Binder 2, Peter 1
Paraden: 13 Hamburg, 12 Leipzig
Siebenmeter: 2/4 Hamburg, 1/2 Leipzig
Zeitstrafen: Hamburg 6 Min., Leipzig 8 Min.
Technische Fehler: 8 Hamburg, 9 Leipzig
Frank Carstens, SC DHfK Leipzig: „Wir haben über weite Strecken ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht, hatten mehrere Gelegenheiten, das Spiel früher zuzumachen, und haben dann leider entweder hinten oder vorne kleine Unkonzentriertheiten gehabt. Dass wir es dann am Ende machen, ist eine Sache des Willens, der Geschlossenheit und des Kampfgeistes – genau das, was man braucht, um seine Situation zu verbessern. Es gab diesen 7:1-Lauf von Hamburg, der das Spiel gedreht hat. Aber sehr, sehr positiv war, dass wir trotzdem immer eine Antwort hatten und stabil geblieben sind. Und Dean Bombač hat heute ein unglaubliches Spiel gemacht. Wie er jede Sekunde geregelt hat, mit elf Toren, den Assists, der Struktur – das habe ich so selten gesehen. Das ist zumindest ein Statement für den eigenen Kopf. Wir greifen an, tun das auch schon länger. Jetzt haben wir zwei Punkte geholt, sind gut aus der Pause gestartet. Der Weg ist noch lang.“
Torsten Jansen, HSV Hamburg: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht, dass wir hier zu Hause nicht den Sieg holen. Wir hatten das Momentum in der zweiten Halbzeit, waren plus eins, und ich war ziemlich sicher, dass wir das haben. Aber es war leider nicht der Fall. Diese Enttäuschung zieht sich durch die Saison, diese zwei Gesichter, diese Inkonstanz. Darüber haben wir schon oft gesprochen. Und ja, ich bin ein sehr, sehr schlechter Verlierer.“
TSV Altenholz - SC DHfK Leipzig 34:31 (17:13)
Am 1. Februar wurde von den Drittliga-Handballern des SC DHfK II als Schlusslicht der Sechzehnerstaffel Nord-Ost im Heimspiel gegen den Tabellenvierzehnten Oranienburg mit 25:21 den ersten Saisonsieg eingefahren. Damit haben die Leipziger ihre lange Talfahrt (16 Niederlagen) gestoppt - und mit gestärktem Selbstvertrauen den stabilisierten Formanstieg im Kampf um den Klassenerhalt bestätigt. Das junge Team der Grün-Weißen von Trainer Matthias Albrecht hat in der Rückrunde noch 13 Partien zu bestreiten. Dabei müssen alle Chancen mit dem vorhandenen Leistungsniveau konstant ausgeschöpft werden, um die akute Abstiegsgefahr abzuwenden.
Die nächste schwere Prüfung stand am 8. Februar beim Tabellenfünften TSV Altenholz (24:10 Punkte) auf der Tagesordnung. Vor 320 Fans in der Edgar-Maschkat-Halle haben die Sachsen zwar einen beherzten Auftritt und auch ein beachtliches Ergebnis geliefert, mussten allerdings einen 34:31 (17:13) – Heimsieg der favorisierten Hausherren einstecken.
In der Startphase 3:3 (7.Minute) wurde von den Kontrahenten gleichwertiges Abtasten geboten. Danach übernahmen die Norddeutschen über 10:6 und 14:9 (23.) die Führung. Obwohl die Gäste den Vorsprung auf 15:13 (29.) reduzierten, gingen sie mit einem Vier-Tore- Rückstand in die Pause.
Nach Wiederanpfiff brauchten die Gastgeber nur elf Minuten, um die Führung komfortabel auf 26:18 auszubauen. Damit schien das Match vorzeitig zu Gunsten des TSV gesichert. Doch die Leipziger ließen sich nicht weiter abschütteln, sondern kämpften leidenschaftlich für ein besseres Ergebnis. Das Aufbegehren wurde belohnt, denn sie halbierten den Rückstand auf 30:26 (53.) – und es keimten sogar Hoffnungen, dass mit 32:29 (58.) noch Zählbares geholt werden kann. Die Überraschung wurde aber knapp verpasst, weil beide Teams in den letzten 90 Sekunden jeweils noch zweifach nachlegten. Beste DHfK-Schützen waren Franz Häcker (sechs) und Ben Kremen mit sieben Treffern.
Horst Hampe
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Huber, Guretzky;
Greilich 1/1, Kremen 7, Zimmermann 1, Kramm 1, Häcker 6, Pietrusky 3, Börner 3, Klecar 4, Volmert 2, Voß 3, Schmuck, Illge
Siebenmeter: 2/5 : 1/4
Strafminuten: 4 : 4
Es war das mit Spannung erwartete Duell am 12. Spieltag: In der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle traf die U19 des SC DHfK Leipzig am Samstagnachmittag auf den gastgebenden SC Magdeburg. Die Mission für die Leipziger war klar definiert – die Niederlage von 32:42 aus der Hinrunde sollte korrigiert werden.
Allerdings wog die Favoritenrolle schwer aufseiten der Gastgeber. Während der SCM nach einem Auswärtssieg gegen den VfL Horneburg das Selbstbewusstsein verstärkt hatte, reisten die Leipziger mit der Last von zwei Niederlagen in Folge nach Sachsen-Anhalt. Für den Tabellensiebten kam es in dieser Partie vor allem darauf an, die zuletzt schwächere Defensive zu stabilisieren, um keine Läufe der Magdeburger zuzulassen.
SC Magdeburg gegen SC DHfK Leipzig 43:28 (19:8)
Die Aufholjagd vermindert den Vorsprung
Mit Beginn des Spiels sind die Magdeburger offensiv stark und machen es den Leipzigern zu einer schweren Aufgabe, in der Partie gleichzuziehen. Durch einen Treffer von Rune Magnus Klecar in der 7. Minute finden die Grün-Weißen ins Spiel (3:1). Doch bereits in der 11. Minute haben die Gastgeber die Führung auf 7:2 ausgebaut. Die Leipziger erspielen sich ihre Chancen und holen einen Siebenmeter heraus oder können über die Außenposition durch Anton Voß abschließen (11:4/19.). Im Überzahlspiel netzt Jeron Busch zum 14:5 ein und durch Felix Leon Illge kann der Vorsprung auf 10 Tore verkürzt werden (17:7/25.). Die Leipziger gehen mit einem Stand von 19:8 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel sind es die Leipziger, die das Spiel übernehmen und einen 0:4-Lauf starten, wobei Mads Greilich zum 20:12 trifft (34.). In der 47. Minute trennen die beiden Mannschaften nur noch sechs Tore Unterschied. Allerdings lassen sich die Magdeburger davon nicht beeinflussen und bleiben weiterhin auf ihrem hohen Niveau. Mit weiteren Abschlüssen, die nicht im Tor enden wollen, setzt sich der Gastgeber ab. Marco Schmuck verwandelt in der 52. Minute den Siebenmeter zum 35:25 und Albert Sandeck trägt sich mit dem 43:28 in die Torschützenliste ein. Das Spiel ist entschieden und die zwei Punkte gehören den Magdeburgern.
Trainerstimme Thomas Kölblin
Wir setzen im Matchball 50 Minuten lang unsere Ziele gut um, vor allem auch in der Abwehr. Da muss ich den Jungs wirklich ein Lob aussprechen. Wir halten die 1-1-Spieler und die Rückraumspitzen immer weit weg vom Tor, schaffen es aber nicht im Angriff, unsere Tore reinzumachen. Wir haben mit guten Sperren und Kreuzbewegungen freie Würfe und freie Durchbrüche generiert, scheitern dann aber heute an uns. Von der Torausbeute und über die technischen Fehler, wo wir teilweise nicht zurücklaufen können, wodurch es dann viele 1:0-Konter gegen uns gibt. Wir zeigen trotzdem Moral und kämpfen uns mit minus 6 Toren ran. Dann lässt die Mannschaft in den letzten 10 Minuten leider etwas nach, sodass das Spiel mit -14 Toren weggegangen ist. Das ist schade, da wir mit gutem Selbstvertrauen die Partie hätten beenden können. So müssen wir jetzt gegen Horneburg den Bock umstoßen, damit wir aus dieser Abwärtsspirale rauskommen.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Thiele, Potschies, Hillgruber;
Häfner 3, Greilich 6, Klecar 4, Greiner 3, Illge 1, Sandeck 1, Voß 1, Schneider, Schmuck 4, Grunow, Busch 4, Schäfer, Kramm 1
Siebenmeter: 2/3 : 3/6
Strafminuten: 4 : 4