B-Jugend besiegt Elbflorenz Dresden knapp 28:29 (14:12)
Nach sechswöchiger Punktspielpause sind die B-Jugend-Handballer des SC DHfK in der Regionalliga Nordost gegen HC Elbflorenz Dresden mit einem knappen 29:28 (12:14)-Auswärtssieg ins neue Jahr gestartet. Das Leipziger U17-Team hatte zuletzt am ersten Dezember-Wochenende zuhause gegen Rostock mit 33:26 und in Aue mit 32:16 klare Erfolge binnen 24 Stunden eingefahren – und belegte damit zum Jahresabschluss Rang drei (9:5 Punkte) der Elferstaffel.
Die Auftaktpartie 2022 in der Ballsport-Arena Dresden beim Tabellenachten erwies sich allerdings als eine schwere Prüfung für die Gäste, die sie wohl nicht erwartet hatten. Denn die Elbestädter boten über die gesamte Spielzeit (2 x 25 Minuten) starke Gegenwehr. In der sechsten Minute gingen die Gastgeber 4:2 in Front – und nach Gleichstand (12:12) mit zwei Toren Vorsprung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel behielt der HCE die Nase vorn, baute die Führung auf 19:15 (34.) aus – und hatte beim 24:18 (39.) ein solides Fundament gelegt, um den Heimsieg einzufahren.
Doch den Leipzigern mit Trainer Martin Kretschmar gelang eine furiose Aufholjagd, die zunächst den Rückstand halbierte (23:26), in der 48. Minute mit dem 27:27-Ausgleich und 49 Sekunden vor Abpfiff sogar noch mit dem letzten Treffer von Nick Volmert belohnt wurde. Der glückliche Auswärtssieg sorgte selbstverständlich bei den grün-weißen Jungs für eine fröhliche Heimreise.
Beste DHfK-Werfer waren Moritz Beltzer (neun), Louis Bensch, Paul Schmischow (je fünf) und Nick Volmert mit vier Toren. Horst Hampe
A-Jugend unterliegt Füchse Berlin 23:27 (12:14)
Zum Jahresauftakt stand das A-Jugend-Heimspiel (Hauptrunde A / Staffel 1) der Bundesliga-Handballer des SC DHfK gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Füchse Berlin auf dem Programm. Die Leipziger hatten Ende Oktober den ersten Hauptrunden-Auftritt in Berlin mit 26:29 verloren. Danach startete das U19-Team von Trainer Matthias Albrecht eine Serie mit fünf Siegen am Stück (davon drei auswärts), die den Sprung auf Tabellenplatz zwei (10:2 Punkte) der Achterstaffel einbrachte. Damit war der Auftritt gegen die Füchse ein echtes Spitzenspiel der Hauptrunde A, die von den acht Teams mit je 14 Partien am ersten März-Wochenende abgeschlossen wird.
Vor 32 Fans in der kleinen Arena-Halle wurde von den Kontrahenten in den ersten 25 Minuten ein Match auf Augenhöhe geboten (11:11). Die Gäste erzielten aber noch eine Zwei-Tore-Pausenführung. Obwohl die Grün-Weißen im zweiten Durchgang den Ausgleich herstellten (18:18/42.), gerieten sie binnen sieben Minuten erneut in Rückstand (19:22). Mit dem Anschlusstreffer 22:23 (55.) keimten zwar Hoffnungen auf Zählbares. Doch die Berliner legten vierfach nach – und packten den Auswärtssieg in trockene Tücher.
Herausragender DHfK-Schütze war Paul Bones mit zehn Treffern Coach Albrecht sagte:„Es ist ärgerlich, dass wir leer ausgegangen sind. Unser Team hat sowohl in der ersten Halbzeit als auch nach der Pause die Partie offen gehalten, aber dabei auch mehrfach Zweikämpfe verloren. Das Potenzial wurde von unseren Jungs nicht abgerufen. In den letzten fünf Minuten haben die favorisierten Berliner ihren knappen Vorsprung clever ins Ziel gesteuert.“ Horst Hampe
DHfK- U19: Weber, Kirschner; Hopfmann 3, F. Leun 4, Martyn 2, Bones 10/1, Greilich 3, Kock, J. Leun 1, Menges, Peter, Bertl, Zimmermann.
7-m: 2/1 : 5/4. Strafminuten: 12 : 6.
Zweite Mannschaft bezwingt MTV Braunschweig 30:26 (14:16)
Zum Auftakt des neuen Jahres stand am 11. Januar für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten der Zwölferstaffel HC Eintracht Hildesheim auf dem Programm. Diese Partie musste aber vorsorglich wegen Verdacht auf Corona-Infektionen kurzfristig abgesagt werden.
Dadurch mussten die Grün-Weißen fünf Tage warten, um mit einem Heimauftritt gegen den Fünften MTV Braunschweig in die Punktspiele 2022 zu starten. Die Leipziger von Trainer Enrico Henoch haben vor 32 Fans in der kleinen Arena-Halle das spannende Duell in den letzten zehn Minuten durch ein furioses Finish mit einem 30:26 (14:16)-Sieg zu ihren Gunsten entschieden.
Für die Gäste begann die Partie vielversprechend, denn sie gingen 5:2 (6. Minute) in Front. Obwohl die Hausherren nach einer Viertelstunde egalisierten (7:7), blieben die MTV- Angriffe effektiver – und sorgten für eine Zwei-Tore-Pausenführung.
Vor allem nach Wiederanpfiff dominierten die Niedersachsen das Geschehen, denn sie bauten ihren Vorsprung auf 20:15 (38.) aus. Auch nach 49 Minuten war angesichts der 25:21- Gäste-Führung nicht zu erwarten, dass der Auswärtssieg noch in Gefahr geraten könnte.
Doch die Gastgeber gaben sich nicht vorzeitig geschlagen, sondern mobilisierten alle Reserven. Keeper Michael Hoppe stärkte mit Glanzparaden den Rücken seiner Vorderleute, die ohne technische Fehler und effektiver Chancen-Verwertung eine Aufholjagd starteten. Dabei erzielten sie zunächst mit einem Viererpack in der 55. Minute den Ausgleich (25:25) – und legten im Endspurt mit beherzten Aktionen sofort noch drei Treffer zur 28:25-Führung nach, die in der letzten Minute auf 30:26 ausgebaut wurde.
Beste DHfK-Schützen waren Elias Gansau (sechs), Jonas Hönicke und Finn Leun mit je fünf Treffern.
„Unsere Männer haben nach dem Fünf-Tore-Rückstand in der zweiten Halbzeit kämpferisches Aufbegehren und Nervenstärke bewiesen – und an den Sieg geglaubt. Mit Temposteigerung, Disziplin, Minimierung der technischen Fehler sowie durch Umstellung auf eine 5:1-Abwehrformation haben wir uns in der starken Schlussphase belohnt“, freute sich Coach Henoch. Das U23-Team ist mit diesem Heimsieg auf Rang sieben der Zwölferstaffel vorgerückt (11:17 Punkte). Horst Hampe
DHfK II: Hoppe, Seidemann; Saleh, J. Leun 1, Uhlig 1, Hanemann 2, Hönicke 5, Schwock 4, Gansau 6/2, Leun 5, Seifert, Häcker 4, P. Müller, Bones, Peter 2, Mahlitz. 7-m: 2/2 : 2/1 Strafminuten: 8 : 10
A-Jugend spielt 32:32 (13:17) gegen den SC Magdeburg
Das A-Jugend-Heimspiel (Hauptrunde A / Staffel 1) der Bundesliga-Handballer des SC DHfK (Zweiter) gegen den punktgleichen Tabellennachbarn SC Magdeburg (Dritter) war das Spitzenduell der Achterstaffel am 8. Spieltag. In dieser Partie war angesichts der momentanen Platzierungen zu erwarten, dass von beiden Teams über die volle Distanz ein spannendes Kräftemessen auf Augenhöhe geboten wird. Obwohl sich die Kontrahenten am Ende mit einem 32:32 (13:17) – Remis trennten, sorgte dennoch der Verlauf des Geschehens vor 25 Fans in der kleinen Arena-Halle für allerhand Überraschungen.
Den Elbestädtern gelang ein furioser 6:1 – Start (9. Minute), der die Gastgeber offenbar beeindruckte und deren gewohnten Spielrhythmus zerstörte. Das Leipziger Team von Trainer Matthias Albrecht konnte zwar mit langem Anlauf die Differenz auf 12:14 (28. Minute) verkürzen, musste aber mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Pause gehen. Auch im zweiten Durchgang blieben die Gäste in Front. Sie verteidigten ihren Vorsprung von 17:15 (35.) bis zum 25:20 (45.). Doch die Grün-Weißen ließen sich nicht weiter abschütteln, sondern kämpften aufopferungsvoll um Zählbares, das fünf Minuten vor Ultimo mit dem Anschlusstreffer (28:29) in greifbarer Nähe war. Der SCM behauptete mit 31:29 (57.) seine Führung. Doch im Endspurt zeigten die Leipziger Teamgeist und Nervenstärke, die mit drei Toren von Staffan Peter – das letzte 21 Sekunden vor Abpfiff – mit einer Punkteteilung belohnt wurden. Herausragender DHfK-Schütze war erneut Paul Bones mit elf Treffern. Horst Hampe
DHfK- U19: Kirschner, Moosmann; Peter 7, Bones 11/2, J. Leun 3, Bertl 1, Zimmermann 1, Kock 1, Leun 3, Greilich 2, Menges 2, Martyn 1, Hopfmann.
7-m: 3/2 : 3/. Strafminuten: 4 : 12.
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30:22 (16:9) zum Jahresabschluss
In der letzten Partie des Jahres mussten die Drittliga-Handballer des SC DHfK II eine schwere Prüfung beim Tabellenzweiten des Zwölferfeldes HC Eintracht Hildesheim absolvieren. Das junge Leipziger Team von Trainer Matthias Albrecht hatte das ehrgeizige Ziel, gegen diesen Favoriten erneut für eine Überraschung zu sorgen, die vor vier Wochen mit einem 33:31-Sieg beim Spitzenreiter der Staffel C TuS Vinnhorst erkämpft wurde. Die anspruchsvolle Herausforderung konnten die Grün-Weißen allerdings nicht in Zählbares umsetzen, denn sie mussten mit einer klaren 22:30 (9:16) – Auswärtsniederlage die Heimreise antreten.
Den Gästen gelang vor 766 Zuschauern in der Volksbank-Arena Hildesheim mit der 5:3-Führung (9.) ein verheißungsvoller Start. Obwohl die Hausherren nach 18 Minuten mit 9:8 in Front lagen, war dennoch ein spannendes Duell auf Augenhöhe zu erwarten. Doch daraus wurde nichts, weil sich danach das Geschehen schlagartig veränderte. Die Niedersachsen sicherten sich binnen zehn Minuten mit einem 6:0-Lauf (15:8) klare Vorteile, die auch den vorentscheidenden Pausenvorsprung einbrachten.
Dagegen konnten die Gäste in der letzten Phase der ersten Halbzeit durch einfache technische Fehler und allerhand klarer Torchancen, die der HCE-Keeper entschärfte, nichts Gleichwertiges bieten. Die Leipziger gaben sich aber nicht vorzeitig geschlagen, sondern verkürzten sofort nach Wiederanpfiff auf 11:16. Sie zeigten bis zum Ende des zweiten Durchgangs (13:14) leidenschaftliches Aufbegehren auf Augenhöhe, um eine Ergebnis-Verbesserung zu erreichen. Davon ließen sich die Gastgeber jedoch nicht beeindrucken, denn sie stellten die alte Sieben-Tore-Differenz stets wieder her, die bis zum 23:16 (44.) und auch vier Minuten vor Abpfiff (28:21) clever verteidigt wurde – und den klaren Heimsieg vorzeitig sicherte.
Coach Albrecht resümierte: „Unser Team hat sowohl vor der Schwächephase in der ersten Hälfte als auch im gesamten zweiten Durchgang ordentliche Leistungen geboten. Der routinierte Gegner hat unsere Fehler eiskalt bestraft und auch in Unterzahl mit Cleverness Gegentore verhindert. Leider haben wir es nicht geschafft, unser Leistungsvermögen über die volle Distanz abzurufen. Für uns alle ist diese Niederlage ein sehr ärgerlicher Jahresausklang.“
Das U23-Team steht momentan mit 9:17 Punkten auf Rang neun der Zwölferstaffel. Nach der Feiertagspause werden die Drittliga-Partien am 11. Januar fortgesetzt. Dabei müssen die Leipziger erneut gegen HC Eintracht Hildesheim zum Rückspiel in der kleinen Arena-Halle antreten.
Horst Hampe
DHfK II: Hoppe, Seidemann; Saleh 3, F. Leun 1, Uhlig 1, Hanemann 2, Gansau 3, Kock, Hönicke 5, J. Leun, Häcker, Seifert 3, Bones 1, Greilich 1, Peter 2/1.
7-m: 5/4 : 1/1. Strafminuten: 12 : 6.
Siege gegen Flensburg und Potsdam
U19 feiert Doppelsieg am Wochenende
Das am 20. November abgesagte erste A-Jugend-Heimspiel (Hauptrunde A / Staffel 1) der Bundesliga-Handballer des SC DHfK gegen SG Flensburg-Handewitt wurde neu angesetzt und am 18. Dezember in der kleinen Arena-Halle (ohne Zuschauer) ausgetragen.
Die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht mussten daher in der Vorwoche ihren vierten Auswärtsauftritt in Folge beim HSV Hamburg bestreiten – und sind mit einem souveränen 38:23-Sieg auf Rang vier der Achterstaffel vorgerückt (6:2 Punkte). Dadurch wurde das Nachholspiel gegen den Fünften Flensburg (5:7 Punkte) zu einem Duell der Tabellennachbarn, das die Gastgeber klar mit 29:23 (16:13) zu ihren Gunsten entschieden.
In der Startphase erzielten die Norddeutschen mehrfach bis zum 9:9 (13. Minute) den Gleichstand – und hielten die Partie offen (13:12/21.). Dennoch mussten sie mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause gehen. Auch nach dem Seitenwechsel stellten die Gäste den Ausgleich schnell wieder her (17:17/34.).
Doch die Grün-Weißen hatten passende Antworten parat, denn sie zogen binnen sechs Minuten mit einem 4:0-Lauf davon (21:17). Damit hatten die Hausherren ein solides Fundament gelegt, das fünf Minuten vor Ultimo stabilisiert wurde (25:20) – und den Heimsieg in trockenen Tüchern sicherte. Beste DHfK-Werfer waren Paul Bones (sieben), Lasse Kock und Matteo Menges mit je vier Treffern. Horst Hampe
DHfK- U19: Kirschner, Weber; Hopfmann 2, F. Leun 3, Sajenev 2, Bertl 3, Bones 7/3, Kock 4, J. Leun 2, Martyn 1, Menges 4, Schmitt 1, Zimmermann.
7-m: 4/3 : 1/1. Strafminuten: 2 : 6.
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Beim zweiten Heimauftritt der Leipziger U19 am Sonntag in der kleinen Arena-Halle gegen den vermeintlich stärkeren Konkurrenten vom VfL Potsdam, der in der Vorrunde zuhause Anfang September die Sachsen knapp mit 24:23 bezwungen hatte, wollten die Jungs von Trainer Matthias Albrecht unbedingt eine offene Rechnung begleichen. Die Revanche ist den Messestädtern mit einem überzeugenden 37:24 (17:12) – Kantersieg gelungen.
Im ersten Durchgang konnten die Gäste nur bis zum 6:6 (13.) Paroli bieten. Danach setzten sich die Hausherren binnen zehn Minuten mit 14:10 ab und sicherten sich einen Fünf-Tore-Pausenvorsprung. Nach Wiederanpfiff dominierten die Grün-Weißen mit effektiver Chancenverwertung zunehmend das Geschehen. Sie hatten nach 45 Minuten die Potsdamer schon zweistellig abgeschüttelt (26:16). Doch damit war die Torausbeute der Sachsen noch nicht abgeschlossen, sondern sie legten weiter kräftig nach – und bauten die Differenz fünf Minuten vor Abpfiff sogar auf 34:19 aus. In dieser Partie konnten sich alle zwölf DHfK-Feldspieler in die Torschützenliste eintragen.
Mit dem Doppelsieg sind die Leipziger auf Rang zwei (10:2 Punkte) der Achterstaffel vorgerückt. Das Wochenend-Fazit von Coach Albrecht: „Unsere Jungs und ich sind mit dem Gewinn von 4:0 Punkten Mega happy. Am Sonnabend haben wir gegen Flensburg mit stabilen Leistungen einen klaren Sieg eingefahren. Das Team hat am Sonntag ansteigende Form bewiesen, denn sowohl bei der Abwehrarbeit – einschließlich Torhüter – als auch im Positionsangriff wurde eine extrem starke Vorstellung geboten. Wir werden nach der Feiertagspause ab 14. Januar mit reichlich Selbstvertrauen in den nächsten Duellen der Hauptrunde antreten – und wollen natürlich unser Leistungsvermögen bestätigen.“ Horst Hampe
DHfK: Weber, Kirschner; Peter 4/2, F. Leun 6, Martyn 4, Bones 6/2, Bertl 1, Greilich 4, J. Leun 2, Zimmermann 2, Menges 3, Schmitt 3, Meyer 1, Backofen 1.
7-m: 6/4 : 4/4. Strafminuten: 8 : 6.
Zweite Mannschaft verliert 25:22 (13:11) in Plauen
Mit Sieg und Remis gegen die Spitzenteams der Staffel C (TuS Vinnhorst und SC Magdeburg II) im Rücken, sind die Drittliga-Handballer des SC DHfK II (Tabellenachter) in der Favoritenrolle beim Schlusslicht des Zwölferfeldes SV 04 Plauen-Oberlosa angetreten. Die Leipziger Männer von Trainer Matthias Albrecht konnten allerdings ihren Aufwärtstrend in der Kurt-Helbig-Halle (ohne Fans) nicht bestätigen, denn sie kassierten eine überraschende 22:25 (11:13) – Niederlage.
In diesem Duell boten die Kontrahenten nur in der ersten Viertelstunde (5:5) ausgeglichenes Leistungsvermögen. Danach zogen die Hausherren mit einem 5:0-Lauf auf 10:5 (22.) davon. Die Gäste verkürzten bis zur Pause den Rückstand (11:13) – und hatten sich damit die Chancen auf Zählbares in greifbarer Nähe erhalten.
Doch die Grün-Weißen gerieten nach Wiederanpfiff in eine Schwächephase, die mehrfach mit erfolglosen Angriffen abgeschlossen wurde. Sie brauchten zwölf Minuten, um den ersten Treffer in der zweiten Halbzeit zu erzielen (12:16). Obwohl DHfK-Keeper Michael Hoppe allerhand Würfe mit tollen Reflexen entschärfte, konnten dennoch die Hausherren ihren Vorsprung (19:15 /50.) mit stabilen Abwehrleistungen verteidigen. Vier Minuten vor dem Ende (23:18) hatten die Vogtländer ihren zweiten Saisonsieg in trockenen Tüchern. Für die Gäste war nur noch Ergebniskosmetik möglich, um den Endstand zu korrigieren.
Linksaußen Moritz Schwock war mit sechs Treffern der beste Leipziger Schütze. Das U23-Team belegt mit 9:15 Punkten unverändert Rang acht der Zwölferstaffel. Das Fazit von Coach Albrecht: „Wir hatten uns vorgenommen, zwei wichtige Punkte zu holen. Unsere Männer waren aber weit vom eigentlichen Können entfernt. Der Gegner hat ordentlich zugepackt und mit gesunder Härte zu viel Respekt bei uns ausgelöst. Unsere technischen Fehler und vor allem die mangelhaften Angriffsleistungen aus dem Rückraum haben den Gastgebern endscheidende Vorteile eingebracht. Und bei uns für eine schwere Enttäuschung gesorgt. Horst Hampe
DHfK II: Hoppe, Seidemann; Schwock 6, Gansau 1, Uhlig 2, Seifert, F. Leun 2, Hopfmann, Bones 2/2, Häcker 5, J. Leun 1, Saleh 1, Hanemann 2, Sajenev, Kock, Bertl,
7-m: 7/6 : 3/2. Strafminuten: 4 : 2
B-Jugend schlägt Rostock und Aue binnen 24h
SC DHfK Leipzig vs. HC Empor Rostock 33:26 (19:15)
Nach vierzehn Tagen Wettkampfpause standen für die B-Jugend-Handballer des SC DHfK an einem Wochenende (4. und 5. Dezember) gleich zwei Punktspiele in der Regionalliga Nordost auf dem Programm. Die Leipziger von Trainer Lennart Lingener und Co. Martin Möhle besiegten am Sonnabend beim Heimauftritt in der kleinen Arena-Halle den Tabellendritten Empor Rostock mit 33:26 (19:15). In diesem Duell konnten die Norddeutschen den Sachsen nur in der ersten Viertelstunde Paroli bieten (12:12). Danach gingen die Grün-Weißen in Front – und mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gastgeber zunehmend das Geschehen. Sie bauten ihre Führung zweistellig aus (28:18). Damit war die Partie vorzeitig klar entschieden. Die Rostocker nutzten aber noch die letzten Minuten, um Ergebniskosmetik zu betreiben.
Bester DHfK-Schütze war Nick Volmert mit acht Treffern.
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NSG EHV/NH Aue vs. SC DHfK Leipzig 16:32 (8:12)
Das Sonntagsspiel in der Erzgebirgshalle Lößnitz hatten die Leipziger gegen die NSG EHV/NH Aue vom Start weg mit einer 7:2- Führung (10. Minute) unter Kontrolle. Die Gastgeber ließen sich allerdings zunächst nicht weiter abschütteln, sondern verkürzten den Rückstand bis zur Pause auf 8:12. Im zweiten Durchgang waren die Gäste nicht mehr zu stoppen, denn sie bauten ihre effektiven Angriffe stabil aus, die mit 20:10 (36. Minute) für eindeutige Verhältnisse sorgten. Obwohl angesichts der klaren Differenz vorzeitig keine Zweifel mehr am Erfolg bestanden, legten die Grün-Weißen dennoch weiter nach – und beendeten den Auswärtsauftritt mit einem überzeugenden 32:16-Kantersieg.
Erfolgreichste DHfK-Werfer waren Moritz Beltzer (sieben) und Jonas Stürzebecher mit fünf Toren. Das U17- Team hat das Punktekonto aufgestockt (9:5) – und ist damit auf Rang drei der Elferstaffel vorgerückt. Horst Hampe
Duell der Bundesliga-Reserven endet 28:28 (16:13)
Nach dem 33:31-Überraschungssieg der Drittliga-Handballer des SC DHfK II (Tabellenneunter) beim souveränen Spitzenreiter der Staffel C TuS Vinnhorst am 21. November, hatte das Team der U23 anschließend ein spielfreies Wochenende, weil die Heimpartie gegen Eintracht Hildesheim pandemiebedingt werden musste.
Dadurch stand als nächste schwere Prüfung das erste Rückrundenspiel gegen den Zweiten SC Magdeburg II am 3. Dezember auf der Tagesordnung. Zum Saisonauftakt im September unterlagen Leipziger in Magdeburg klar mit 20:31 und wollten daher eine offene Rechnung begleichen. In der kleinen Arena-Halle (ohne Zuschauer) wurde das anspruchsvolle Vorhaben mit einem Teilerfolg beendet, denn die Bundesliga-Reserven haben sich mit einem leistungsgerechten 28:28 (16:13) – Remis getrennt.
Die Männer von Trainer Matthias Albrecht boten den Favoriten über die volle Distanz starke Gegenwehr auf Augenhöhe. Nach knappen wechselseitigen Führungen in der Startphase gingen die Hausherren 11:8 (17.) in Front – und auch mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause. Im zweiten Durchgang stellten die Elbestädter binnen zehn Minuten den Ausgleich her (19:19). In der letzten Viertelstunde (23:23) wurde von den Kontrahenten Spannung pur geboten. Obwohl die Gäste drei Minuten vor Ultimo mit 27:24 führten, gaben sich die Grün-Weißen nicht vorzeitig geschlagen, sondern egalisierten schnell mit einem Dreierpack (27:27/59.). Eine halbe Minute vor Abpfiff hatten die Magdeburger erneut die Nase knapp vorn. Doch mit dem letzten Angriff belohnten sich die leidenschaftlich kämpfenden Gastgeber zwei Sekunden vor dem Ende mit dem Ausgleichtreffer durch Finn Leun – und holten eine verdiente Punkteteilung.
DHfK-Keeper Michael Hoppe war starker Rückhalt für seine Vorderleute, denn er glänzte in kritischen Situationen mit tollen Paraden. Erneut bester Leipziger Schütze war Elias Gansau mit sieben Treffern. Das U23-Team belegt momentan mit 9:13 Punkten Rang acht des Zwölferfeldes. Coach Albrecht lobte den Auftritt seiner Männer: „Unsere Truppe hat erneut gegen einen starken Gegner Moral und Kampfbereitschaft auf hohem Niveau bewiesen. Wir hatten sowohl in der Abwehr als auch im Angriff gute Phasen, aber zwischendurch auch kleine Hänger. Dennoch ist das Remis ein gerechtes Ergebnis, das uns einen wichtigen Punkt eingebracht hat.“
Horst Hampe
DHfK II: Hoppe, Weber; Schwock 4, Gansau 7/2, Seifert 5, Bones 3, J. Leun, Hopfmann, Uhlig 1, F. Leun 1, Häcker 3, Hanemann 1, Peter 3/1, Bertl, Sajenev, Kock.
7-m: 4/3 : 4 /1 Strafminuten: 8 : 4
A-Jugend bezwingt Ostenwestfalen mit 22:30 (11:14)
In der Vorwoche wurde das erste A-Jugend-Heimspiel ( Hauptrunde A / Staffel 1) der Bundesliga-Handballer des SC DHfK gegen Flensburg-Handewitt abgesagt, weil die Gäste wegen eines Langzeit-Verkehrsstaus nicht rechtzeitig anreisen konnten. Daher mussten die Leipziger (Tabellensechster/ 2:2 Punkte) ihren dritten Auswärtsauftritt in Folge bei der HSG Handball Lemgo (Schlusslicht /0:8) der Achterstaffel bestreiten – und haben diese Partie klar mit 30:22 (14:11) gewonnen.
Das Team von Trainer Matthias Albrecht konnte in dem Match vor 80 Fans in der Sporthalle Gesamtschule Lemgo zunächst nicht die Favoritenrolle bestätigen, sondern geriet 4:6 (13.) ins Hintertreffen. Erst sechs Minuten vor Abpfiff des ersten Durchgangs fanden die Gäste den passenden Rhythmus – und gingen mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel brauchten die Grün-Weißen nur sieben Minuten, um den Vorsprung zu verdoppeln (18:12). Auch danach hatten die Sachsen das Geschehen fest im Griff, denn sie bauten ihre Führung weiter aus (27:18 / 53.). Obwohl beide Seiten in der Schlussphase jeweils noch einen Dreierpack nachlegten, war das Duell vorzeitig entschieden – und der zweite Leipziger-Auswärtssieg in trockenen Tüchern.
Herausragender DHfK-Werfer war Paul Bones mit 14 Treffern. „Wir haben im ersten Durchgang zu viele Chancen liegen gelassen. Aber in der zweiten Halbzeit sind uns von allen Positionen und auch durch Konter wichtige Tore gelungen. Bei meinen Abschlüssen waren einige Glückstreffer dabei. Ich bin sicher, dass ich noch nie so erfolgreich war“, freute sich der 17-jährige Rückraumschütze.
Coach Albrecht analysierte: „Von unseren Jungs wurden in dieser Partie durchwachsene Leistungen geboten. Vor allem in der ersten Hälfte haben sie sich bei der Chancenverwertung schwer getan. Nach der Pause waren die Aktionen konsequenter – und haben am Ende einen sicheren Erfolg eingebracht. Dennoch ist bei unserem Team noch viel Luft nach oben vorhanden.“ Horst Hampe
DHfK- U19: Kirschner, Moosmann; Greilich 3, Menges 2, Bones 14/4 , Martyn 2 , J. Leun 1, Hopfmann 5, Schmitt 3, F. Leun, Kock, Zimmermann, Meyer.
7-m: 4/4 : 5/4 Strafminuten: 8 : 10