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21:21 (12:9) Unentschieden in der Lausitz

Nach dem Kantersieg vor fünf Wochen gegen Hermsdorf (38:24) haben sich die B-Jugend-Handballer des SC DHfK am fünften Spieltag der  Regionalliga Nordost  beim LHC Cottbus mit einem 21:21 (12:9) – Unentschieden getrennt.

Die  Leipziger von Trainer Lennart Lingener gerieten in der Lausitz-Arena nach acht Minuten   3:6 ins Hintertreffen – und gingen auch mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause. Im zweiten Durchgang stellten zwar die Grün-Weißen den Ausgleich her (13:13), mussten aber den Gastgebern erneut die Führung überlassen (17:15). In der spannenden Schlussphase egalisierten die Sachsen noch viermal knappe Rückstände – und sicherten sich durch Janne Pietrusky mit dem letzten Tor der Partie die Punkteteilung.

Bester DHfK- Schütze war Paul Schmischow mit neun Treffern. Das U17 hat momentan ein ausgeglichenes Punktekonto (5:5) und belegt damit Rang sechs der Elferstaffel.         Horst Hampe

31:33 (13:16) Auswärtssieg in Vinnhorst

Den Drittliga-Handballern des SC DHfK II (Tabellenneunter) ist im Duell gegen den souveränen Spitzenreiter der Staffel C  TuS Vinnhorst (20:0 Punkte) mit einem 33:31 (16:13) – Auswärtssieg eine dicke Überraschung gelungen. Die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht boten vor 326 Fans im Sportzentrum Vinnhorst den hohen Favoriten über die volle Distanz eine beherzte Vorstellung auf Augenhöhe.

Obwohl die Hausherren mit 4:1 (8. Minute) starteten, blieben die Grün-Weißen unbeeindruckt, denn sie stellten nach einer Viertelstunde den Ausgleich her (8:8). Danach zogen sie sogar auf 13:10 (20.) davon – und gingen mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste mit starken Positionsangriffen sofort nach – und bauten ihre Führung auf  20:15 (37.) aus. Damit war allerdings die greifbare Vorentscheidung noch nicht gefallen, weil die Gastgeber zunächst mit einem Dreierpack verkürzten – und danach egalisierten (22:22/44.). Das heiß umkämpfte – aber nicht unfaire Match – war damit auf dem Höhepunkt angekommen. Dabei hatten die Sachsen passende Antworten parat, um in der 50. Minute wieder die Führung (27:24) zu übernehmen. Die Partie blieb aber weiter offen, weil die Gastgeber 24 Sekunden vor Abpfiff den Anschluss erzielten (31:32). Doch die Leipziger bewiesen starke Nerven und Cleverness, denn  mit der letzten Aktion setzte Niklas Seifert mit dem 33. Treffer den Schlusspunkt des erfolgreichen Auswärtsauftritts seines Teams.

Beste DHfK-Werfer waren Elias Gansau und Jonas Hönicke mit je acht Toren. Die U23 hat jetzt 8:12 Punkte auf dem Konto – und ist auf Rang acht des Zwölferfeldes vorgerückt. Coach Albrecht freute sich über den starken Auftritt und die wichtigen Punkte: „Unsere Truppe hat das bisher beste Saisonspiel abgeliefert. Das Duell gegen die körperlich stärkeren Kontrahenten wurde vor allen mit leidenschaftlichem Einsatz und Willensstärke aller Akteure gewonnen. Das Team hat die Abwehrarbeit konsequent umgesetzt – und im Angriff die Chancen effektiv verwertet.“    Horst Hampe                                                                                          

DHfK II: Hoppe, Seidemann; Saleh 4, Uhlig 1, Seifert 3, Hönicke 8,  Gansau 8/2, Schwock 3, F. Leun 1, Peter 4/2, Häcker 1, Bones, J. Leun, Martyn, Hopfmann, Kock.   

7-m:  2/1 : 4 /4.   Zeitstrafen:  6 : 2  Minuten.

A-Jugend gewinnt 26:41 (13:20)

Beim zweiten Auftritt in der Hauptrunde A (Staffel 1) haben die A-Jugend-Bundesliga-Handballer des SC DHfK im Kampf um den Einzug in die K.o. – Runde der Deutsche Meisterschaft beim TSV GWD Minden mit 41:26 (20:13) einen souveränen  Auswärtssieg eingefahren.

Die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht hatten das Match vor 58 Fans in der Hauptschul-Sporthalle Dankersen mit einem 6:1-Start (8.) sofort unter Kontrolle – sie bauten danach binnen zehn Minuten die Führung sogar zweistellig auf 13:3 aus. Obwohl die Gastgeber bis zur Pause den Rückstand um drei Tore verkürzten, war dennoch nicht zu erwarten, dass sie die Grün-Weißen nach der überzeugenden Vorstellung im ersten Durchgang noch ernsthaft in Gefahr bringen können. Auch nach Wiederanpfiff dominierten die Sachsen klar das Geschehen, denn sie setzten ihre erfolgreichen Angriffe kontinuierlich fort – und bauten den komfortablen Vorsprung über die Stationen 29:16 (41.) und 39:22 (53.) noch weiter aus.

Damit ist dem U19-Team ein Auswärtssieg in überraschender Höhe gelungen, der zweifellos das Selbstvertrauen für die nächsten Prüfungen gestärkt hat. Beste DHfK-Schützen waren Paul Bones (acht) und Nils Greilich mit sechs Treffern. Coach Albrecht lobte den Auftritt: „Unsere Jungs  haben über 60 Minuten ihre Aufgaben sehr sicher gelöst. Die Deckungsarbeit war konsequent und dauerhaft stabil. Auch das Tempospiel wurde erfolgreich umgesetzt. Es war eine sehr gute Teamleistung.“       Horst Hampe

DHfK- U19: Weber, Schuhmann;  Greilich 6, Bertl 4, Bones 8, Zimmermann 3, J. Leun 4, Peter 3, Backofen 5, Martyn 4,  F. Leun 3, Kock 1, Meyer.    

7-m: 1/1 : 0/0.   Zeitstrafen: 12 : 10  Minuten.

Zweite Mannschaft bezwingt HC Burgenland 26:25 (9:15)

Nach vier Niederlagen in Folge und einem spielfreien Wochenende wollten die Drittliga-Handballer des SC DHfK II (Zehnter der Staffel C) im Heimspiel gegen den Tabellenachten HC Burgenland, der sechs ehemalige Leipziger Drittliga-Akteure in seinen Reihen hat, unbedingt den Bock umstoßen.

Das ehrgeizige Vorhaben ist im Endspurt mit einem schwer erkämpften 26:25 (9:15)-Sieg gelungen. Vor 130 Zuschauern in der kleinen Arena-Halle setzten die Hausherren zwar binnen acht Minuten ein klares Zeichen (4:1). Doch dieser Start erwies sich als Strohfeuer, denn die Gäste hatten nach einer Viertelstunde (5:5) das Geschehen im Griff – und gingen mit einem Sechs-Tore-Vorsprung in die Pause. Die Leipziger von Coach Matthias Albrecht zeigten aber nach dem Seitenwechsel eine andere Körpersprache und besseres Positionsspiel. Obwohl die Grün-Weißen bis zur 42. Minute brauchten, um den Rückstand zu halbieren (17:20), wurden damit wichtige Akzente für eine scheinbar unlösbare Aufholjagd gesetzt. Sie kämpften aufopferungsvoll, stabilisierten ihre Abwehr, erzielten von den Außenpositionen durch Luca Hopfmann und Moritz Schwock sowie aus dem Rückraum wichtige Treffer, die fünf Minuten vor Abpfiff den Ausgleich (23:23) einbrachten.

Im Finish zeigten die Gastgeber starke Nerven, denn 44 Sekunden vor Ultimo entschieden sie das spannende Duell mit dem umjubelten Siegtreffer des achtfachen Torschützen Elias Gansau zu ihren Gunsten.

 „Trotz des Pausenrückstandes hatten wir den Willen, das Match noch zu kippen. Die lautstarke Unterstützung durch die Fans und unserer B-Jugend hat uns zusätzlich motiviert. Durch kompakte Abwehrarbeit und den tollen Paraden von Torhüter Michael Hoppe wurde uns der Rücken gestärkt. Unsere Truppe hat mit leidenschaftlichem Teamgeist diesen Erfolg ins Ziel gesteuert“, sagte der erfolgreichste DHfK-Rückraumschütze Gansau.

Die U23 hat jetzt 12:6 Punkte auf dem Konto – und ist auf Rang neun des Zwölferfeldes vorgerückt. Trainer Albrecht bilanzierte: „Unsere Männer haben in Halbzeit zwei das vorhandene Potenzial wirkungsvoll umgesetzt und bewiesen, dass nach Schwächephasen so ein Spiel mit Selbstvertrauen noch korrigiert werden kann. Mein Kompliment an unsere Akteure. Wir freuen uns alle über diesen Heimsieg.       Horst Hampe                                                                                                                               

DHfK II: Seidemann, Hoppe; Hopfmann 6, F. Leun 1, Hanemann 1, Hönicke 3, Gansau 8/1, Schwock 4, Uhlig 1,  J. Leun 1, Häcker, Bones 1, Mahlitz, Saleh, Seifert. 7-m:  2/1 : 2/2   Zeitstrafen: 6 : 6 Minuten

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Für die Handballer des SC DHfK II steht mit dem nächsten Auftritt eine besonders schwere Prüfung auf dem Programm, denn die Leipziger müssen am Sonntag (21.11. /17 Uhr) beim souveränen Spitzenreiter der Staffel C  TuS Vinnhorst (20:0 Punkte) antreten.

17:36 (9:18) Auswärtssieg

Am Samstag sind wir zu unserem zweiten Saisonspiel nach Dresden, zum bis dahin Tabellenersten HSV Dresden, gefahren. Nach einem ausgeglichenen Start stand es 2:2 in der 3. Minute. In den folgenden 10 Minuten konnten wir uns durch beherzte Abwehrarbeit und einem guten Tempospiel auf 2:10 in der 12. Spielminute absetzen.  Bis zur Halbzeit war es wieder ein ausgeglichenes Spiel, wodurch es mit einer komfortablen 9-Tore-Führung (9:18) in die Halbzeit ging. In der ersten Hälfte wurden dennoch zwei Baustellen offenbart: Zum einen die aktive und fehlende Beinarbeit in der Abwehr und zum anderen eine mangelhafte Chancenverwertung. Letzteres war unter anderem einem starken Torwart des HSV Dresden zuzuschreiben. Die zweite Hälfte begann gut, insbesondere durch eine wesentlich bessere Torwurfeffektivität. Die erste Auszeit des Heimtrainers kam in der 35. Minute beim Stand von 12:24. Das Spiel nahm seinen Lauf, in dem wir uns immer weiter absetzen konnten. Am Ende stand ein 17:36 auf der Anzeige.

DHfK: Guretzky 18 P. (51%); Siebeck 3; Neumann; Schneider 11; Schutte 7; Dölz 3; Bardo 1; Liepelt 9; Stürzebecher; Wagawa 2

Geschrieben von CU/PR

E1 zu Besuch beim HC Elbflorenz

Bei schönstem Morgenrot begann der Tag mit der Fahrt nach Dresden. Dort erwartete unsere E-Jugend das zweite Turnier, neben der Saison, dieses Jahr. Die Aufregung war groß, standen viele Vereine aus ganz Deutschland und sogar Tschechien auf der Liste.

Teilnehmer:

HC Empor Rostock (2x), Füchse Berlin, NSG EHV/NH Aue, SC DHfK Leipzig, HC Buteo Chemnitz, Sokol Vrosice, SG AC/Eintracht Berlin, SV Fortuna ’50 Neubrandenburg, HSV Dresden, Nordhäuser SV

Die Pandemie sorgte auch an diesem Tag noch für Unvorhergesehenes. Einer unserer Spieler ist direkt nach seiner Ankunft wieder abgereist, da der Kontakt zu einer positiven Person hatte. Unsere dünn besetzte Mannschaft wurde also dezimiert und trat die Spiele zu 8 an. Mit nur einem Auswechselspieler bedeutete dies bei 100min Spielzeit, dass jeder an seine Grenzen kommen wird. Die Spiele an diesem Tag werden mit den Saisonspielen nicht vergleichbar sein, denn hier reisen Teams aus Leistungsregionen an. Die 12 Teams wurden in drei Staffeln eingeteilt.

Staffeln

A            HC Elbflorenz, Empore Rostock 2012, Füchse Berlin, Sokol Vrsovice

B            Nordhäuser SV, Empore Rostock 2011, SC DHfK Leipzig, AC/Eintracht Berlin

C            HSV Dresden, Buteo Chemnitz, NSG EHV/NH Aue, Fortuna Neubrandenburg

Das erste Spiel unsere Jungs bestritten sie gegen Berlin. Ein Spiel was auf Augenhöhe stattfand. Sehr ausgeglichen und kämpferisch war. Das Abwehrverhalten auf beiden Seiten war noch nicht optimal, die Torhüterleistung hingegen war gut. Am Ende waren es ein paar Fehler (beim Wurf in den Kreis getreten) und unplatzierte Würfe zu viel, so dass Berlin am Ende knapp mit 9:11 als Sieger vom Platz ging. Das Spiel hat Kraft gekostet, dennoch waren alle begeistert und weiteren Spielen positiv gesinnt. Der nächste Gegner, Nordhausen, war unsere E-Jugend bereits aus dem letzten Turnier bekannt. Damals hatte sie keinen Sieg einfahren können. Auch an diesem Tag sollte uns dies nicht gelingen. Nordhausen spielte ein richtig starkes Umkehrspiel. Alles war auf Konter und zweite Welle ausgelegt. Wenn es uns mal gelang sie in den Positionsangriff zu zwingen, hatten wir Chancen in der Abwehr den Ball zu erobern. Solche Situationen gab es aber leider nur sehr selten. Nach 20min trennten wir uns mit 6:19. Nach einer weiteren Stunde Pause – es gab lecker Nudeln – stand das letzte Vorrundenspiel auf dem Plan gegen den älteren Jahrgang der Rostocker. In den ersten Minuten sah unser Spiel richtig gut aus. Wir hatten die Rostocker in der Deckung gut unter Kontrolle und mit viel Körpereinsatz und Laufbereitschaft erkämpften wir uns im Angriff die Tore. Die Kraft hielt aber keine weiteren 20 Minuten auf diesem Niveau durch. So kamen die Rostocker immer leichter an unserer Deckung vorbei und wir immer schwerer an ihrer. Die Niederlage von 6:13 lag schwer auf dem Gemüt. Mit diesem Ergebnis rutschten wir in die Platzierungsspiele um die Plätze 10-12. Die Gegner waren Sokol uns der junge Jahrgang von Aue.  Im ersten Spiel gegen die Prager Jungs und Mädchen errungen wir den ersten Sieg (11:8), nicht zuletzt durch die mitgereisten Eltern, die spürten, dass ganz viel Motivation benötigt wird, um letzte Kraftreserven zu mobilisieren. Die Stunde Pause brauchte unsere Mannschaft, um den Akku fürs letzte Spiel wieder etwas zu laden. Aue würde es uns nicht leicht machen. Von der ersten Minute an war es ein ausgeglichener Wettkampf. Zwischenzeitlich hatte Aue kurz die Nase vorn. Doch auch bei den Jungs aus Aue spürte man die bereits gespielten 90 Minuten. Gegen Ende rafften wir uns noch einmal zusammen und eroberten mehr und mehr Bälle in der Deckung. Der Sieg (14:9) nach 20 Minuten wurde stark erkämpft und hatte sämtliche Reserven unsere Kinder gefordert.

Zur Siegerehrung bekam jedes Team eine große Tüte mit Süßigkeiten und der beste Spieler aus jeder Mannschaft ein Halloween-Cup-T-shirt. Glückwunsch an Thadeus, der aus unserem Team dazu nominiert wurde.

Platzierung:

    1. Neubrandenburg  2. Elbflorenz  3. Nordhausen 4. Rostock 2011 5. Füchse Berlin
      6. Dresden 7. Chemnitz 8. Rostock 2012  9. Berlin 10. DHfK  11. Aue 12. Sokol

Vielen Dank für die großartige Ausrichtung des Turnier und hoffentlich bis zum nächsten Jahr.

C2 siegt souverän 21:32 (11:17) beim HSV

Trotz verschärfter Corona-Bestimmungen fand unser Punktspiel beim HSV Dresden, gut vom Gastgeber organisiert, unter fast normalen Wettkampfbedingungen statt. In dieser Saison ist eigentlich jedes Spiel ein Vergleich mit einen unbekannten Gegner. Durch die lange Wettkampfpause haben sich alle Mannschaften altersmäßig neu formiert. Besonders in der Anfangsphase hatten wir einige Probleme im individuellen Abwehrverhalten gegen die stärksten Angreifer vom HSV. Hier ist unsere Beinarbeit zu langsam und auch viele freie Bälle bekamen wir nicht zu fassen. Ab der 22. Minute steigerten wir uns in der Defensive deutlich und der Gastgeber konnte nur noch 2 Tore bis zur 38.Minute erzielen. Im Angriff haben wir Reserven in der Bewegung ohne Ball, dort fehlen kurze Antritte mit konsequenten Zug zum Tor. Auch war die Wurfeffizienz nicht gut. Nach der Halbzeitpause erhielten alle Sportler Wettkampfzeiten, aber diese wurden jedoch recht unterschiedlich genutzt. Gute Torhüterleistungen vorn John-Pascal und Jurek  verdeckten noch einige Abwehrfehler.

DHfK: Lang 6 P. = 35%; Schickel 8 P. = 44%.; Greilich 6 Tore/7 Vorbereitungen; Schneider, P. 6/1; Stolle 4/0; Sandeck 12/8; Palzer; Dürbeck; Jonsson; Freiberg 3/0; Schneider, M. 1/1; Woischnik

Zweite Mannschaft unterliegt 35:32 (20:14) in Bernburg

Nach drei Niederlagen in Folge hatten sich die Drittliga-Handballer des SC DHfK II (Zehnter der Staffel C) vorgenommen, beim SV Anhalt Bernburg (Siebter) Zählbares zu holen. Das anspruchsvolle Vorhaben konnte allerdings nicht umgesetzt werden, weil die Hausherren fulminant loslegten – und dabei mit einem 6:0-Lauf ihren Vorsprung in der ersten Viertelstunde auf 13:4 ausbauten. Damit hatten sie ein stabiles Fundament gelegt, um am Ende einen 35:32 (20:14)-Sieg einzufahren.

Dagegen war für die Gäste vor 295 Fans in der Bruno-Hinz-Sporthalle ein Debakel zu befürchten. Doch die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht ließen sich nicht noch weiter abschütteln, sondern verkürzten bis zur Pause die Differenz auf sechs Treffer.

Auch nach Wiederanpfiff setzten die Grün-Weißen sowohl in der Abwehr als auch im Angriff  stärkere Akzente. Sie kämpften aufopferungsvoll, um die Aufholjagd fortzusetzen. Dabei wurde der Rückstand  mehrfach verringert 19:23 (37.) – 26:30 (48.) – und blieb auch fünf Minuten vor dem Ende (29:33) erhalten. In der vorletzten Minute kamen die Gäste beim 32:34 sogar noch in die Nähe einer scheinbar aussichtslosen Punkteteilung. Doch zwei Sekunden vor Abpfiff sicherten sich die Bernburger mit dem 35. Tor ihren Heimsieg.

Beste DHfK-Werfer waren Elias Gansau (sechs) Jakob Leun und Franz Häcker mit je fünf Treffern. Die Leipziger haben jetzt 4:12 Punkte auf dem Konto. Trotzdem bleibt Rang zehn im Zwölferfeld vor Hannover- Burgwedel und Plauen-Oberlosa erhalten. Trainer Albrecht resümierte: „Unser Team hat mit deutlichem Rückstand nach 20 Minuten überhaupt erst den richtigen Weg ins Spiel gefunden. Obwohl das Potenzial nicht ausgeschöpft wurde, haben unsere Akteure danach über 40 Minuten ordentliche Leistungen geboten. Der Druck auf unsere Truppe hat sich weiter erhöht – und muss unbedingt durch Erfolgserlebnisse abgebaut werden.“

Nach einem spielfreien Wochenende empfangen die DHfK -U23-Handballer am 13.11. (19 Uhr, kleine-Arena) den Tabellenachten HC Burgenland.

Horst Hampe

DHfK II: Seidemann 2, Kirschner, Weber;  Schwock 3, Gansau 6/3, Hanemann 4, Uhlig 2, F. Leun 2, Hopfmann, Hönicke, J. Leun 5, Häcker 5, Peter 2, Bones 1, Mahlitz, Seifert.

7-m: 3/2 : 4/3.  Strafminuten: 12 : 10.

29:26 (14:11) Niederlage gegen Titelfavoriten

Am ersten Spieltag der Hauptrunde A (Staffel 1) mussten die A-Jugend-Bundesliga-Handballer des SC DHfK im Kampf um den Einzug in die nächste Runde der Deutschen Meisterschaft bei den Füchsen Berlin antreten. Für alle Vertretungen der sechs Hauptrunden-Staffeln stehen Hin-und Rückspiele auf dem Programm, die bis Anfang April 2022 zu absolvieren sind.

Obwohl die Gastgeber beim ersten Auftritt dauerhaft die Führung behaupteten, war es dennoch ein heiß umkämpftes Duell, das am Ende die Hauptstädter mit 29:26 (14:11) zu ihren Gunsten entschieden. Die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht gerieten zwar vor 50 Fans in der Sporthalle Hohenschönhausen beim Start mit 1:5 in Rückstand, stabilisierten aber ihre Aktionen – und erzielten  nach 23 Minuten den Anschlusstreffer (9:10). Nach dem Drei-Tore-Pausenrückstand boten die Grün-Weißen im zweiten Durchgang stabiles Aufbegehren, denn sie verkürzten erneut (16:17/39.). Diese knappe Differenz stand auch in der 48. Minute (21:22) auf der Anzeigetafel. Doch anschließend zogen die Gastgeber mit einem  Dreierpack auf  25:21 (52.) davon – und sicherten sich mit drei Toren Vorsprung den Doppelpunktgewinn.

Beste DHfK-Schützen waren Paul Bones (sieben) und Finn-Lukas Leun mit fünf Treffern. Coach Albrecht sagte: „Diese Niederlage ist ärgerlich. Dennoch bin ich mit dem Auftritt nicht unzufrieden. Die Einstellung und der Kampfgeist waren in Ordnung. Unsere Jungs haben bewiesen, dass sie auf hohem Niveau mithalten können. Unsere Chancenverwertung war nicht optimal. Leider waren Kleinigkeiten am Ende ausschlaggebend, um Zählbares zu holen.“      Horst Hampe

DHfK- U19: Moosmann, Kirschner;  Hopfmann 1, Bones 7/2,  Martyn 2, J. Leun 3, F. Leun 5, Greilich 3, Zimmermann 4, Peter, Bertl 1, Menges.

7-m: 4/4 : 4/2.  Zeitstrafen: 12 : 12  Minuten.

Hauptrunden-Auftakt für A-Jugend

Die Mannschaft der U23 ist diese Woche schon am Freitag um 19:30 Uhr gefordert. Das Team von Trainer Matthias Albrecht fährt nach der knappen Heimniederlage gegen Hannover-Burgwedel nun nach Bernburg, um endlich wieder auf die Siegerstraße zurückzufinden. Für die A-Jugend beginnt jetzt die heiße Zeit der Saison. Am Sonntag um 16 Uhr steht für die Jungs die erste Begegnung der Hauptrunde A an – gleich auswärts gegen den Favoriten Füchse Berlin.

Freitag, 29.10.2021

U23

SV Anhalt Bernburg 19:30 UhrSC DHfK Leipzig II

U23-Trainer Matthias Albrecht:

 „Freitag wird ein sehr unangenehmes Spiel. Bernburg ist eine gute Mannschaft, die uns körperlich überlegen sein wird. Außerdem haben sie im Rückraum gute Spieler, mit einer hohen Wurfgewalt kommen. Das heißt für uns, dass wir die Abwehrleistung von letzte Woche wiederholen und noch aktiver arbeiten müssen. Im Angriff werden wir versuchen, variabel zu spielen. Wichtig ist, dass wir kontinuierlicher und auch konsequenter im Abschluss sind. Wir brauchen das Erfolgserlebnis, um wieder Selbstvertrauen für die restliche Saison zu tanken. Dafür arbeiten wir hart und ich bin überzeugt, dass wir es schaffen können.“

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A-Jugend

Füchse Berlin16 UhrSC DHfK Leipzig

Cheftrainer Akademie Matthias Albrecht:

 „Am Sonntag geht es mit den Füchsen Berlin gleich gegen den Favoriten auf die Deutsche Meisterschaft. Wir haben uns vorgenommen, von Anfang an gut gegenzuhalten. Die Füchse haben sehr gute ausgebildete Spieler, wo wir vor allem im Zweikampfverhalten gegenhalten müssen. Wir wollen das Spiel so lange wie möglich offen gestalten und dann haben wir auch eine Chance zu gewinnen.  Das ist auch unser Anspruch. Trotzdem wird es natürlich sehr schwer. Aber wenn alle ihr Potential ausschöpfen, dann sind wir dennoch alles andere als chancenlos.“

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