Der Nordheimerr HC schlägt unsere zweite Garde deutlich mit 33:22
Nach dreiwöchiger Winterpause haben die Drittliga-Handballer des SC DHfK II (Tabellenachter) im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres beim Vorletzten der Staffel Mitte Northeimer HC mit 22:33 (10:18) eine deftige Niederlage kassiert.
Das Leipziger U23-Team von Trainer Enrico Henoch wurde von den abstiegsbedrohten Gastgebern vor 344 Fans mit einem 4:0 – Blitzstart überrascht und geriet schon nach einer Viertelstunde klar in Rückstand (3:12). Obwohl Julius Meyer-Siebert beim 2:7 (11.) das 500. DHfK- Saisontor erzielte, wurde dieser Jubiläumstreffer nicht als Signal für eine Aufholjagd wahrgenommen, sondern führte zu einem Acht-Tore-Pausenrückstand. „Wir sind miserabel gestartet. Haben einen kopflosen Auftritt abgeliefert, der uns frühzeitig ins Hintertreffen brachte. Trotz Einwechslung aller Spieler sowie verschiedener Angriffs-und Abwehr-Varianten konnten wir nichts umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, ärgerte sich Coach Henoch. Im zweiten Durchgang keimte zwar bei den Gästen kurz Hoffnung, denn sie verkürzten auf 15:21 (37.). Doch fünf Minuten danach stellten die Hausherren die alte Differenz wieder her – und bauten diese sogar zweistellig aus (29:17). Damit war zehn Minute vor Ultimo die überraschende Klatsche für die Leipziger besiegelt.
DHfK II: Simonsen, Guretzky; Neumann 7/4, Meyer-Siebert 2, Hönicke, Seidler 1, Reißmann, Hellmann, Uhlig 2, Gansau 2, Szep-Kis 3, Fritsche 1, Wenzel 4, Fujita, Neudeck, Langer.
7-m: 4/4 : 6/4. Strafminuten: 4 : 8.
Zum Jahresanfang stand das Duell gegen den punktgleichen Mitstreiter NSG TSV/SV04/HCE auf dem Programm gegen die man im Hinspiel mit drei Toren verlor.
Die ersten 13 Minuten liefen wie im Hinspiel – mit mangelnder Wurfeffektivität. Dies änderte sich … allerdings stieg gleichzeitig die TRF-Anzahl. Zur Pause sprang dennoch eine Vier-Tore-Führung heraus. In Halbzeit zwei spielte überwiegend der 05-er-Jahrgang, der mit deutlich besserer Wurfausbeute agierte. In den letzten zehn Minuten lies bei manchen Sportlern die Fokussierung nach und das Spiel wurde etwas spannender: Man erzielte nur noch vier Tore und kassierte im Gegenzug acht. Am Ende gingen die Körperkulturellen als Sieger vom Parkett, wobei manche Spieler mit guten Aktionen in die Rückrunde gestartet sind.
Mit dem Spiel gegen die erstarkten Dresdener, die mit Erfolgen gegen Aue und Elbflorenz Dresden aufhorchen ließen, begann das neue Jahr für uns sehr anspruchsvoll.
In den ersten Minuten starteten beide Teams recht nervös, technische Fehler und Fehlwürfe bestimmten die Startphase. Dann jedoch setzte sich unsere Mannschaft mit guter Abwehrarbeit und sicheren Torhüter kontinuierlich ab, Halbzeitstand 17 : 7. Bis Mitte der 2. Halbzeit hielten wir die gute Spielweise aufrecht, erst in den letzten 10 Spielminuten mit vielen personellen Umstellungen bestimmten viele einfache Fehler den Wettkampf gegen die altersmäßig junge Mannschaft vom HSV Dresden.
SC DHfK Leipzig – HSV Dresden 29 : 17 (17: 7)
Guretzky 0/2- 13 P. = 54%; Kuhnhardt 2 P.= 25%; Stürzebecher 4/9; Börner 5/2; Fink 1/0; Klecar 7/6; Flechsig 3/0; Faske 2/1; Albers 1/2; Gauer 5/7; Sickert 1/0