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Die Drittliga-Handballer des SC DHfK II mussten am 4. Oktober die lange Reise nach Schleswig- Holstein antreten, um dort als Schlusslicht (0:10 Punkte) das Kellerduell der Sechzehnerstaffel Nord-Ost gegen den 14. HSG Ostsee (3:9 Punkte) zu bestreiten. Das junge Leipziger Team von Trainer Matthias Albrecht konnte bisher in der neuen Saison 2025/26 in vier Heim - und einem Auswärtsspiel noch nichts Zählbares holen. Daher war der Auftritt an der Ostseeküste von besonderer Bedeutung, weil eine Trendwende gegen diesen Kontrahenten als lösbare Aufgabe erhofft werden konnte. Die Grün-Weißen hatten in der Saison 2024/25 beide Partien gegen die Norddeutschen klar mit 40:28 und 38:27 gewonnen.

HSG Ostsee N/G - SC DHfK Leipzig 39:33 (20:16)

Mit dem Start in die aktuelle Spielzeit hat sich allerdings das personelle Aufgebot der beiden Teams erheblich verändert. Offenbar ist es den HSG-Männern gelungen, eine verstärkte Formation aufzustellen, denn sie haben gegen die Sachsen einen 39:33 (20:16) - Heimsieg eingefahren – und damit den Gästen die sechste Niederlage in Folge hinzugefügt. Vor 268 Fans in der Ostholsteinhalle wurden in der ersten Viertelstunde gleichwertige Leistungen auf Augenhöhe geboten. Dabei lagen die Gäste mit 3:4 (8. Minute) und 8:9 (15.) sogar in Front. Nach dem Ausgleich (10:10/18.) setzten sich die Hausherren binnen sieben Minuten mit 16:12 ab – und gingen auch mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Norddeutschen über 26:19 (40.) auf 33:25 (49.) – und stellten damit die Weichen in Richtung der Siegerstraße. Obwohl die DHfK-Jungs aufopferungsvoll auch mit einer 3:2:1 - Abwehrvariante kämpften - und auf 36:31 (55.) verkürzten, war die Partie nicht mehr zu kippen – und sie mussten trotz 33 erzielten Treffern eine bittere Niederlage mit einer Sechs-Toren- Differenz einstecken.

Horst Hampe

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Huber, Guretzky;

Brix 5, Kremen 5, Zimmermann 3, Gauer 4, Volmert 3, Voß 1, Häcker 5/1, Klecar 6, Hollenberg 1, Kramm, Schmuck, Illge, Sandeck, Börner    

Siebenmeter: 4/6 : 1/2

Strafminuten: 6 :10

Was für ein heißer Pokal-Fight! Der SC DHfK Leipzig hat das K.o.-Duell gegen FRISCH AUF! Göppingen mit 28:26 (14:12) gewonnen. Damit zieht das Team von Cheftrainer Raúl Alonso ins Achtelfinale ein.

Die Partie begann ausgeglichen: Sowohl Marcel Schiller als auch Lucas Krzikalla trafen sicher vom Sieben-Meter-Punkt zum 1:1. Kurz darauf war es erneut Schiller, der seinen zweiten Treffer zum 1:3 erzielte. Die Göppinger überzeugten in dieser Phase mit einer starken Rückwärtsbewegung.

Doch Leipzig hielt dagegen. Krzikalla antwortete prompt mit seinem zweiten Tor aus Nahdistanz und verkürzte auf 2:3. Die Hausherren setzten sich bis zur neunten Minute dennoch auf 5:3 ab. Wieder war Linksaußen Schiller zur Stelle.

Im Überzahlspiel nutzte Thomas Piroch die Gelegenheit zum 4:5, ehe Ex-Leipziger Keeper Kristian Sæverås mit wichtigen Paraden den Vorsprung seiner Mannschaft verteidigte. Krzikalla brachte mit seinem dritten Treffer das 5:7 und Torhüter Domenico Ebner glänzte mit einer Glanzparade. Zudem nutzte Rückkehrer Luca Rogan einen Tempogegenstoß und ließ den Ball zum 6:7 ins leere Göppinger Tor segeln.

Angetrieben von ihrem Keeper, der drei Paraden in Serie zeigte, spielten sich die Leipziger frei und stellten folgerichtig in der 17. Minute den 7:7-Ausgleich her. Doch die Pokalpartie blieb hart umkämpft, beide Teams schenkten sich nichts.

In der 21. Minute traf Franz Semper aus dem Rückraum zum 9:9 und war fortan der Leipziger Taktgeber. Mit seinem zweiten Treffer brachte er die DHfK-Profis in der 27. Minute erstmals in Führung (12:11). Und Semper legte gleich nach. Sein Doppelschlag sicherte die 13:12-Führung. Kurz vor der Pause stellte Blær Hinriksson die erste Zwei-Tore-Führung der Leipziger her. Mit dem 14:12 ging es in die Kabinen. Die besten Werfer der ersten Halbzeit waren Adam Lönn und Franz Semper mit jeweils vier Treffern.

Die Leipziger legten nach dem Seitenwechsel sofort nach und starteten mit einem starken Lauf in die zweite Hälfte. Franz Semper hielt das Team von Raúl Alonso mit einem Doppelschlag weiter auf Distanz. Spätestens nach dem 12:18 durch Ahmed Khairi leuchtete ein komfortables Sechs-Tore-Polster auf der Anzeigetafel.

Göppingen tat sich in dieser Phase extrem schwer, eigene Treffer zu erzielen. Ganze zehn Minuten blieben die Hausherren torlos. Leipzig nutzte das eiskalt. Kapitän Lukas Binder erhöhte auf 12:19, ehe erneut Franz Semper mit dem 13:20 in der EWS Arena für klare Verhältnisse sorgte. Die Grün-Weißen überzeugten nun mit großem Kampfgeist und hielten die Göppinger dank der stabilen Sechs-Tore-Führung auf Abstand.

Rund 17 Minuten vor dem Ende meldeten sich die Hausherren jedoch zurück. Mit viel Einsatz kämpften sie sich wieder auf 17:21 heran. Alonso reagierte sofort und nahm die Auszeit, um seine Mannen neu zu justieren.

Doch der Vorsprung schmolz gefährlich. Beim 22:20 waren die Gastgeber wieder in Schlagdistanz. Alonso zog seine nächste und letzte Auszeit, um die DHfK-Profis nochmals zu straffen.

Über fünf Minuten fighteten beide Teams um jeden Ball, ohne dass Göppingen die Zwei-Tore-Distanz egalisieren konnte. Die Crunchtime verlangte beiden Pokal-Kontrahenten alles ab. Hinriksson, Matej Klima, Khairi und Piroch sorgten in der heißen Phase des Hin und Hers jeweils für ein Plus von drei Toren.

Domenico Ebner setzte mit einer Parade noch einen Akzent. In den letzten drei Minuten ließen sich die DHfK-Männer nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Die Alonso-Crew entschied das packende Duell mit 28:26 für sich.

FRISCH AUF! Göppingen gegen SC DHfK Leipzig gegen 26:28 (12:14)

Tore FRISCH AUF! Göppingen: Schiller 8, Neudeck 3, Newel 3, Hallbäck 3, Aström 2, Sunnefeldt 3, Schmidt 1, Klöve 1, Goßner 1, Persson 1

Tore SC DHfK Leipzig: Semper 7, Lönn 4, Piroch 3, Krzikalla 3, Hinriksson 3, Binder 2, Khairi 3, Rogan 1, Klima 1, Hertzfeld 1

Siebenmeter: Göppingen 5/5, Leipzig 2/2
Paraden: Göppingen 8, Leipzig 12
Zeitstrafen: Göppingen 4 Min., Leipzig 6 Min.
Technische Fehler: Göppingen 5, Leipzig 6

Nach einer guten Trainingswoche mit dem erfolgreichen und lehrhaften Trainingswettkampf am Donnertag in Jena gegen den gleichaltrigen Gastgeber und der Landesauswahl Brandenburg Jahrgang 2012 gingen wir erwartungsvoll in das Heimspiel gegen die NSG aus Plauen.

Nach einer ausgeglichenen Startphase steigerte sich langsam unser Team in der Abwehrarbeit und konnte sich dadurch allmählich vom Gegner absetzen. Wiederum gab es größere Probleme in der Verteidigung gegen einen Haupttorschützen vom Gegner. Mangelhafte, passive Ausgangsstellung und fehlende Hilfe der Nachbarpositionen ergaben immer wieder unnötige Torerfolge für die Gäste. Besonders in der Anfangsphase des Spiels vergaben wir viele gute Torchancen leichtfertig, darunter mehrere Strafwürfe.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung spielten wir dann unsere konditionellen Vorteile aus. Mehrere Spieler durften im Anschluss gleich noch einmal in der C I mitwirken.Im Spiel gegen den HC Elbflorenz zeigten unsere Sportler besonders im Abwehrverhalten gute Ansätze und trugen zum erfolgreichen Ergebnis bei.

SC DHfK U 14 – NSG SV04/HCE 37 : 23 (18:13)

Unser Team: Wilke 1P.=14%; Dresler 4 P.=27%; Kraatz 1P.=17%;

Auerbach 3/3; Loest 6/3; Märten 5/0; Knoll 4/2; Richter 2/1; Schirmer 2/0; Thorn 3/1; Trautzsch 4/4; Warschun 2/2; Weber 1/2, Reuter 5/3

Mit einer schweren Hypothek, die durch vier Niederlagen in den ersten vier Auftritten der neuen Saison 2025/26 nichts Zählbares einbrachten, stand für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II am 28. September das Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer der Staffel Nord-Ost MTV Braunschweig (10:0 Punkte) auf dem Programm. Angesichts der Ausgangslage war zu erwarten, dass die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht in diesem Duell nur als krasse Außenseiter antreten können. Die routinierten Gäste aus Niedersachsen wurden über die gesamte Partie ihrer Favoritenrolle gerecht - und haben einen deutlichen 29:41 (13:20) -Auswärtssieg eingefahren.

SC DHfK Leipzig- MTV Braunschweig 29: 41 (13:20)


Vor 75 Fans in der kleinen Arena-Halle zeigten die MTV-Männer sofort, dass an den momentanen
Kräfteverhältnissen keine Zweifel bestehen, denn sie starteten mit 0:3, 2:5 (5. Minute), erhöhten auf 5:9 (14.) sowie 10:15 (25.) - und gingen mit einem Sieben-Tore-Vorsprung in die Pause.

Dabei konnten sie mehrfach ihr Konzept mit sieben Feldspielern (ohne Keeper) erfolgreich umsetzen. Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Braunschweiger sicher das Geschehen. Obwohl die Grün-Weißen zunächst verkürzten 17:23 (33.), erhöhte der Gegner binnen fünf Minuten mit einem 4:0-Lauf auf eine zweistellige Differenz (17:27). Dagegen fanden die mühevoll kämpfenden Hausherren durch Ballverluste (technische Fehler), verpasste Chancenverwertung und Mängel beim Abwehrverhalten keine passenden Antworten auf die starken Positionsangriffe und sicheren Abschlüsse des Kontrahenten. Die Gäste hatten ihre stabile Führung über 24:34 (49.) sogar auf 26:41 (56.) ausgebaut. Den Leipzigern gelang aber noch eine bescheidene Ergebniskosmetik, denn sie erzielten in den letzten zwei Minuten drei Tore. Bester DHfK-Schütze war Nick Volmert mit neun Treffern.

Horst Hampe

Trainerstimme Matthias Albrecht:

Wir können grundsätzlich im Angriff zufrieden sein, da wir gute Lösungen finden, dynamisch im Weiterspielen sind und gute Entscheidungen treffen. Wir erarbeiten uns immer wieder gute Chancen, aber dann lassen wir zu viele Bälle liegen, besonders bei Würfen auf das leere Tor. In der Deckung ist es streckenweise so, dass wir mit zu wenig Leidenschaft, Bereitschaft und Beinarbeit verteidigen, was wir allerdings über die Spielzeit müssen. So konnten wir Braunschweig nicht gefährlich werden, aber beweisen, dass wir mithalten können. In dieser wichtigen Trainingswoche geht es jetzt darum, sich auf das kommende Spiel gegen die HSG Ostsee N/G vorzubereiten, um den Auswärtssieg zu holen.

Aufstellung SC DHfK Leipzig

Huber, Guretzky;

Voß 1, Volmert 9, Zimmermann 2, Gauer 3, Häcker 5/2, Brix, Klecar 1, Kremen 4, Hollenberg, Pietrusky 3, Börner 1, Kramm, Schmuck, Faske

Siebenmeter: 2/5 : 2/3

Strafminuten: 6 : 12

Die U17 der Leipziger wollte am Samstag den ersten Saisonsieg in der Jugendbundesliga B einfahren. Nach knappen Auftaktniederlagen gegen Braunschweig (36:33) und Magdeburg (35:33) traf das Team auf die NSG EHV/Nickelhütte/Aue. Die Aue/Chemnitzer gingen mit einem deutlichen 26:38-Auswärtserfolg gegen den Dessau-Roßlauer Handballverein 06 im Rücken ins Spiel und standen auf dem 4. Tabellenplatz in der Liga. Die Leipziger, als 5. Platzierte, waren ab 16 Uhr in der Erzgebirgshalle in Lößnitz gefordert. Der SC DHfK Leipzig legte schnell die Außenseiterrolle ab und dominierte das Spiel. Ihnen gelang es, die ersten wichtigen Punkte zu holen und einen deutlichen Auswärtssieg einzufahren.

NSG EHV/Nickelhütte/ Aue - SC DHfK Leipzig 34: 47 (15:22)

Die Leipziger übernehmen schnell die Führung

Von Beginn an beweisen die Leipziger ihren Kampfgeist, ist die Führung ab der 5. Minute auf ihrer Seite mit einem Treffer von Till Stricker zum 4:7. Die folgende Überzahl nutzen sie aus, erhöhen sie auf 5:10 und werden erst durch einen Lauf der Chemnitzer gestoppt. (8:10/13.) Besonders gelingt es den Leipzigern, in ein breites Spiel zu gehen und Till Stricker auf der Außenposition zum Abschluss kommen zu lassen. Er netzt in den nächsten drei Angriffen ein. (8:14/19.) Nach der Auszeit der Gastgeber bleibt das Spiel weiterhin in der Hand der Leipziger. Sie überstehen die Unterzahl mit einem Gegentreffer und verwandeln gleich zweimal. Kurz vor Abpfiff trifft Karl Luis Viehmann zum 15:22.

Nach dem Seitenwechsel lassen die Leipziger mit ihrer Leistung nicht nach, verwandelt Mats Schneider den erhaltenen Siebenmeter zum 16:23. In der 42. Minute liegt der Vorsprung bei 7 Toren, der durch einen 0:3-Lauf auf 10 Tore ausgebaut wird. Die Leipziger finden immer wieder die Lücken in der Abwehr und zwingen in der Defensive die Gegner zu Abschlüssen, die nicht im Tor ankommen. In der 48. Minute, nach einem weiteren 0:3-Lauf, trifft Tom Weißig zum 26:39. Die Gäste müssen noch ein weiteres Mal in Unterzahl agieren, doch da ist das Spiel schon entschieden und die Leipziger können nach 60 Minuten über ihren Sieg jubeln.

Trainerstimme Jonas Hönicke:

Wir haben nahezu eine fehlerfreie Wurfquote und konnten uns, wenn wir durch waren, uns fast immer belohnen. Gegen die Abwehr von Aue haben wir gute Lösungen gefunden und damit im Angriff 47 Tore geworfen. Trotzdem kommt es zu zu vielen einfachen Fehlern, die uns ein noch besseres Ergebnis gekostet haben, vor allem in der Abwehr. In der 1. Halbzeit verteidigten wir gut in einem schnellen Spiel. In der 2. Halbzeit ist es dann ein Hin und Her, wobei wir die bessere Torhüterleistung aufweisen. Aber insgesamt fehlt in der Abwehr noch die Härte, setzen wir zu wenig Stoppfouls und nutzen nicht die clevere Deckungsweise, um einfache Ballgewinne zu erzielen. Daran werden wir arbeiten und freuen uns auf unser kommendes Heimspiel.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Guretzky, Sonntag;

Denk, Schneider 7/3, Kowolik, Wagawa 1, Gragert 1, Toth 5, Hamperl 4, Stricker 8, Weißig 3, Weber 4; Högl 5, Viehmann 9

Siebenmeter: 1/2 : 3/3

Strafminuten: 4 :10

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen die SG Flensburg-Handewitt stand für die U19 die nächste Herausforderung an: das Auswärtsspiel gegen die Füchse Berlin Reinickendorf. Die Partie der Jugendbundesliga A fand am Freitag, 26.09., um 19:00 Uhr in der Lilli-Henoch-Sporthalle statt.Die Leipziger (Platz 7, 2:2 Punkte) trafen auf einen Top-Gegner: Die Füchse rangieren nach zwei Auftaktsiegen, unter anderem einem 40:37 gegen den HC Empor Rostock, auf dem 2. Tabellenplatz und waren die klaren Favoriten. Doch die Leipziger setzten darauf, an die sichtbare Leistungssteigerung aus dem Flensburg-Spiel anzuknüpfen. Das gelang ihnen auch, konnten sie in der 1. Halbzeit kurzzeitig einen Vorsprung von 6 Toren aufbauen. Allerdings blieben die Punkte am Ende in Berlin, war es das letzte entscheidende Tor von Leo Nowak in der 58. Minute.

Füchse Berlin Reinickendorf - SC DHfK Leipzig 34:33 (15:17)

Die Leipziger machen es dem Favoriten schwer

Das Spiel startet auf Augenhöhe. Kann der SC DHfK Leipzig auch in Unterzahl die Deckung der Füchse überwinden? So gleicht Albert Sandeck in der 5. Minute zum 3:3 aus. Ab der 16. Minute gelingt den Leipzigern ein Lauf von 6 Toren, der auch nicht durch die Auszeit der Gastgeber gestoppt werden kann (9:15/24.). In Führung gehend, ist es an den Füchsen, den Vorsprung zu minimieren, was sie mit einem 5:0 Lauf erreichen (14:15/29.). In der letzten Minute vor der Pause netzen Marco Schmuck und Albert Faske für die Grün-Weißen noch ein. Der Freiwurf von Filip Dominikovic landet im Tor, und so steht es zur Pause 15:17.

Nach dem Seitenwechsel übernehmen die Füchse die Führung, verwandelt Leo Novak zum 20:19, und Albert Faske erhält eine 2-Minuten-Strafe. Ab der 39. Minute werden die folgenden drei Angriffe als Siebenmeter ausgeführt, wobei der SC DHfK einen und die Füchse zwei treffen (24:22/43). Die Gastgeber setzen sich nicht ab, und die Leipziger holen immer wieder den Ausgleich, so durch Rune Magnus Klecar in der 51. Minute zum 29:29. In der 58. Minute wählen die Berliner ihre letzte Auszeit, die sie zur Absprache des wichtigen Angriffs nutzen. Der entscheidende Treffer, der die Leipziger sich nicht für ihr starkes Spiel belohnen lässt.

Trainerstimme Thomas Kölblin;

Erst einmal bin ich sehr stolz auf die Mannschaft, da wir das umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen haben, z.B. im Angriff mit guten Isolationen und Kreuzbewegungen. Wir haben 33 Tore geschossen, was eine sehr gute Leistung aufzeigt, auch wenn wir ein paar 100%-Möglichkeiten liegen gelassen haben. Das Torhüterduell gewinnen die Berliner, was ausschlaggebend für die Niederlage ist. Doch wir verteidigen fast perfekt über 60 Minuten und halten den Rückraumrechten Fynn Paulicks bei 3 Toren. Auch Leo Nowaks können wir bei knapp 10 Toren aus dem Feld halten, allerdings reicht das nicht für den Sieg. Aber ich bin sehr stolz, weil die Entwicklungskurve nach oben geht und im Rückspiel werden wir den Sieg holen.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig

Potschies, Hillgruber;

Faske 3, Häfner; Greilich; Klecar 7, Greiner 1, Illge 4, Sandeck 3, Schneider, Stolle 1, Schmuck 11/7, Grunow, Busch 2, Schäfer, Kramm 1

Siebenmeter: 4/4 : 7/7

Strafminuten: 12 :10

Beitragsbild; Timo Krause

Im dritten Saisonspiel fuhren wir zum Kontrahenten HC Elbflorenz. In diesem Auswärtsspiel wartete erstmalig eine gleichaltrige Mannschaft auf uns. Hochmotiviert ging unser Team in den Wettkampf mit einer traditionell äußerst offensiv ausgerichteten Abwehr des Gastgebers. Nach kurzer Anlaufzeit bespielten wir den Gegner erfolgreich mit Doppelpässen und druckvollen 1-1 Verhalten.

Kleinere Probleme gab es in der Verteidigung von Pässen und der Abwehrarbeit auf den Außen im Zusammenspiel mit den Torhütern. Mit einer geschlossenen Teamleistung brachten sich alle Feldspieler in die Torschützenliste ein. Ein besseres Endergebnis verhinderten noch zahlreiche Fehlwürfe aus sehr guten Wurfpositionen. Insgesamt können wir von einem guten Auftritt unserer Mannschaft sprechen und es ist eine positive Leistungsentwicklung in der neuen Altersklasse sichtbar.

 HC Elbflorenz U 14 – SC DHfK U14   23 : 34   (13:20)

Aufstellung der SC DHfK U14
 
Wilke; Dresler 2P.=22%; Kraatz 3 P.= 23%/1;

Auerbach 5/1; Loest 4/6; Märten 4/2; Knoll 2/1; Richter 1/1, Schirmer 3/1; Thorn 2/0; Trautzsch 2/4; Warschun 5/0; Weber 3/2; Reuter 3/4

Die Drittliga-Handballer des SC DHfK II sind auch beim vierten Auftritt in der Saison 2025/26 leer ausgegangen, denn sie haben am 21. September das Heimspiel gegen den Tabellensiebten TSV Altenholz mit 31:39 (18:20) verloren. Das junge Leipziger Team von Trainer Matthias Albrecht ist momentan mit 0:8 Punkten (119:149 Toren) Schlusslicht der Sechzehnerstaffel Nord-Ost. Das Abrutschen in den Tabellenkeller war eigentlich nicht zu erwarten, weil die Grün-Weißen am 6. September trotz der Niederlage im Heimspiel gegen Stralsund (34:37) ihre Eingespieltheit deutlich verbessert hatten. Allerdings konnten sie eine Woche danach bei der 28:36-Auswärtsniederlage in Oranienburg diesen Aufwärtstrend nicht bestätigen. Dennoch bestanden bei den Leipzigern vor 120 Fans in der kleinen Arena-Halle gegen die  Schleswig-Holsteiner Hoffnungen auf Zählbares, denn sie hatten zuletzt im Heimspiel am 12. April 2025 die Gäste knapp mit 30:29 bezwungen.

SC DHfK Leipzig - TSV Altenholz 31:39 (18: 20)

Gute Anfangsphase- Schwierige Endphase

Das Sonntagsspiel am 21. September wurde mit einer Viertelstunde Verspätung angepfiffen, weil die Gäste bei der Anreise lange im Stau standen. In der ersten Halbzeit wurde ein gleichwertiges Duell auf Augenhöhe - über 4:4 (7. Minute) und 9:9 (14.) geboten. Obwohl die Hausherren mit 11:9 (17.) in Front lagen, konnten sie mit 13:13 und 16:16 (26.) den Ausgleich und auch den Zwei-Tore-Pausenrückstand in der 30. Minute nicht abwenden.

Nach dem Seitenwechsel blieb zunächst der Ausgang der Partie noch völlig offen (21:22/33.). Doch danach dominierten zunehmend die Norddeutschen das Geschehen, denn sie gingen mit 22:27 (40.) in Führung und bauten ihren Vorsprung auf 25:33 (52.) aus. Dagegen konnten die Gastgeber im Abwehrverhalten, durch technische Fehler und bei der Chancenverwertung nicht mehr an das Niveau des ersten Durchgangs anknüpfen. Obwohl sie fünf Minuten vor Abpfiff auf 28:34 verkürzten, steuerte das TSV-Team den Auswärtssieg mit acht Toren Differenz souverän ins Ziel.   

    Bester DHfK-Schütze war Franz Häcker mit dreizehn Treffern.                                        

    Horst Hampe

    Trainerstimme:

    Wir spielen eine gute erste Halbzeit, können uns jedoch nicht belohnen, weil wir gut herausgespielte Chancen nicht nutzen. Damit gehen wir mit einem Rückstand in die Pause. In der zweiten Halbzeit lassen wir Bälle liegen und verlieren hinten zu viele Zweikämpfe. Jetzt heißt es daran zu arbeiten, dass wir konsequenter in der Deckung und im Angriff sind, um uns am Ende zu belohnen.

    Aufstellung des SC DHfK Leipzig

    DHfK -Kader:

    Huber, Guretzky

    Pietrusky 2, Volmert 1, Kremen, Hollenberg 1, Häcker 13//3, Brix 2, Gauer 5, Voß 3, Zimmermann 1, Kramm 2, Faske 1, Stürzebecher, Schmuck, Börner

    Siebenmeter: 3/4  : 2/3

    Strafminuten: 8  : 6  

    Leipzig kann das Tempo des Rekordmeisters nur phasenweise mitgehenDie Handballer des SC DHfK Leipzig mussten sich am Sonntagabend dem Favoriten trotz starker Phasen deutlich geschlagen geben. Mit 18 Treffern in der ersten Halbzeit zeigten die Grün-Weißen eine ansprechende Offensivleistung, doch der Rekordmeister aus Kiel legte ein wahres Höllentempo vor und erzielte in den ersten 30 Minuten sogar 23 Treffer. Nach zwischenzeitlichem 7-Tore-Rückstand kam Leipzig noch einmal auf drei Treffer heran, doch am Ende setzte sich der neue Tabellenführer der Handball-Bundesliga souverän mit 34:41 durch.

    Aufgrund der großen Personalprobleme am Kreis – Moritz Preuss und Luka Rogan standen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, zudem war Tim Hertzfeld mit Dessau im Einsatz – hatten die Leipziger ihren früheren Kapitän Thomas Oehlrich für die Partie reaktiviert. Und der 41-jährige Routinier versetzte die 4.500 Fans in der ARENA gleich mal in Ekstase, als er in der 7. Spielminute sein erstes Bundesligator seit 4 Jahren erzielte. Zu diesem Zeitpunkt lagen die DHfK-Männer mit 4:6 zurück, nach einer Viertelstunde war der Rückstand auf 8:12 angewachsen.

    Nun kam Domenico Ebner für den bis dahin glücklosen Ex-Kieler Tomáš Mrkva in den Kasten und entschärfte auch direkt einen Wurf. Leipzig blieb in Schlagdistanz und hatte beim 11:14 die Chance, per Siebenmeter wieder auf zwei Treffer zu verkürzen. Nachdem er seine ersten beiden Strafwürfe sicher verwandelt hatte, scheiterte Tomáš Piroch diesmal jedoch an Andreas Wolff, der den Ball an den Pfosten lenkte. Einige Minuten später wackelte erneut das Aluminium: diesmal knallte Lukas Binder einen Siebenmeter an die Latte. Solche Szenen waren, ebenso wie eine vergebene Konterchance von Blær Hinriksson, ausschlaggebend dafür, dass der SC DHfK den Halbzeitstand nicht knapper gestalten konnte. Trotz ordentlicher 18 Treffer ging Leipzig mit einem 5-Tore-Rückstand in die Pause.

    Die zweite Hälfte begann direkt mit einer Aktion zum Zungeschnalzen: Mit feinem Händchen drehte Blær Hinriksson den Ball vorbei an Andreas Wolff zum 20:24. Doch die Kieler drückten weiter gnadenlos aufs Tempo. Keine 36 Minuten waren gespielt, da erhöhte Eric Johansson auf 21:28. Allerdings zeigte auch Leipzig, dass es durchaus in der Lage war, das hohe Tempo mitzugehen. Innerhalb von drei Minuten sorgten Semper, Lönn, Binder und nochmals Semper für vier Leipziger Treffer in Serie – nur noch 25:28. War doch noch die große Überraschung möglich?

    Leider nicht. Der neue Tabellenführer antwortete mit einem eigenen 4:0-Lauf und ließ anschließend nichts mehr anbrennen. Als die Schlussviertelstunde anbrach, war die Partie beim Zwischenstand von 27:34 quasi entschieden. Die Kieler enteilten zwischenzeitlich sogar auf zehn Tore (28:38), doch die DHfK-Männer gaben nicht auf und betrieben in den Schlussminuten noch Ergebniskosmetik. Auch Thomas Oehlrich durfte sich erneut in die Torschützenliste eintragen. Den letzten Treffer des Tages erzielte schließlich Franz Semper aus dem Rückraum zum 34:41-Endstand.

    Die nächste Aufgabe für den SC DHfK Leipzig wartet am kommenden Samstag in der Mannheimer SAP-Arena gegen die Rhein-Neckar Löwen. Das nächste Heimspiel steigt am 4. Oktober gegen die SG Flensburg-Handewitt.

    Filip Jícha (Trainer THW Kiel):

    „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft und damit, wie das Spiel verlaufen ist. Wir waren sehr fokussiert. Wir waren auch die Mannschaft, die unbedingt aufs Gaspedal drücken wollte. Das ist uns gelungen. Die Wurf- bzw. Angriffseffizienz (23 Tore aus 30 Angriffen) in der ersten Halbzeit ist schon ein unglaublich guter Wert. Das hat uns eine gute Basis gegeben, um das Spiel weiter erfolgreich zu gestalten. In der zweiten Halbzeit kamen wir in eine Situation, in der wir unsere Chancen nicht nutzten und Probleme im Abschluss hatten. Dann haben uns die Leipziger in dem Sinne bestraft, dass sie einen 4:0-Lauf hatten. Mich hat gefreut, dass wir sofort mit einem 4:0-Lauf geantwortet haben. Die Leipziger haben uns aufgrund technischer Fehler zwei, drei Bälle geschenkt. Dann waren wir wieder die Mannschaft, die das Spiel im Griff hatte. Wie gesagt: eine schöne Momentaufnahme für die Mannschaft. Die Jungs arbeiten mit viel Lust, und wir freuen uns, dass nun zwei Heimspiele folgen.“

    Raúl Alonso (Trainer SC DHfK Leipzig):

    „Wir wussten, dass Kiel von der ersten Sekunde da sein würde, haben aber viel zu lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Wenn du 34 Tore gegen den THW wirfst und trotzdem mit minus sieben verlierst, ist klar, wo es gehakt hat. Kiel war heute in allen Mannschaftsteilen sehr gut abgestimmt, wir hatten zu selten dauerhaft Lösungen. In der zweiten Halbzeit sind wir mit Kampf und Tempo nochmal zurückgekommen, auch dank ein paar Paraden. Aber drei, vier einfache Ballverluste bringen Kiel sofort zurück in den Rhythmus – das bestrafen sie gnadenlos. Dem Team kann ich den Einsatz nicht absprechen, doch mit so einer großen Lücke ist es extrem schwer, das Spiel vernünftig zu Ende zu bringen. Wir hatten uns das Heimspiel anders vorgestellt. Gratulation an Kiel – wir müssen im nächsten Spiel von Beginn an eine ganz andere Energie zeigen.“

    SC DHfK Leipzig gegen THW Kiel 34:41 (18:23)

    Tore SC DHfK: Hinriksson 8, Piroch 6, Binder 6, Bogojevic 4, Semper 4, Oehlrich 2, Khairi 2, Lönn 1, Peter 1

    Tore THW Kiel: Laube 10, Johansson 8, Skipagøtu 7, Jacobsen 4, Madsen 4, Zerbe 3, Imre 3, Reinkind 1, Nacinovic 1

    Siebenmeter: Leipzig 2/4, Kiel 4/4

    Paraden: Leipzig 10, Kiel 10

    Zeitstrafen: Leipzig 6 Min, Kiel 4 Min

    Technische Fehler: Leipzig 13, Kiel 5

    Zuschauer: 4.462 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

    An diesem Sonntag um 16:30 Uhr musste sich die U17 in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg beweisen. Im Spiel gegen den SC Magdeburg ging es für das Team um wichtige Punkte für die Vorrunde 3 der B-Jugend. Die Leipziger gingen mit einer Niederlage gegen den MTV Braunschweig (36:33) im Rücken in die Partie. Der SC Magdeburg konnte sein letztes Spiel jedoch für sich entscheiden und schlug den Dessau-Roßlauer Handballverein 06 mit 35:24.

    SC Magdeburg - SC DHfK Leipzig 35:33 (17:16)

    Ein ausgeglichenes Spiel ohne Belohnung

    Die Partie beginnt für beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei der Magdeburger Anton Bahr zum 4:4 einnetzt (6.). Danach übernehmen die Gastgeber die Führung, doch Mats Schneider verwandelt den Anschlusstreffer zum 8:7 in der 12. Minute. In der 17. Minute erhält Franz Hamperl eine 2-Minuten-Strafe, die die Leipziger ohne Gegentreffer überstehen. Christopher Toth überwindet die Abwehr aus dem Rückraum und trifft zum erneuten Ausgleich in der 21. Minute (13:13). Die Überzahl können die Gäste nicht nutzen, wodurch sie mit einem Rückstand in die Pause gehen.

    In der 2. Halbzeit können die Leipziger weiterhin ihre Chancen nutzen, so verwandelt Karl Luis Viehmann in der 34. Minute zum 19:19. Während sie im Angriff ihre Abschlüsse finden, kommt es in der Defensive zu Lücken, wodurch Magdeburg immer wieder ausgleichen kann. In der 59. Minute müssen die Leipziger eine Disqualifikation hinnehmen und einen Siebenmeter, der Magdeburg den Sieg bringt. Damit holen die Leipziger keine 2 Punkte auswärts.

    Aufstellung des SC DHfK Leipzig

    Guretzky, Sonntag;

    Denk, Schneider 12, Kowolik, Wagawa, Toth 5, Hamperl, Stricker 2/1, Weber 1, Högl 3, Viehmann 10/2, Bube

    Siebenmeter: 6/8 3/5

    Strafminuten: 14 : 6

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