Die Handballer des SC DHfK Leipzig sind mit einer Auswärtsniederlage in die Saison 2025/26 gestartet. Gleich am ersten Spieltag durften die DHfK-Männer zum prestigeträchtigen Ost-Kracher in die Eisenacher Werner-Aßmann-Halle reisen. In der hitzigen Atmosphäre brauchten die Grün-Weißen eine Weile, um ihren Rhythmus zu finden. Mit einem Fünf-Tore-Rückstand (11:16) ging es in die Pause. Im zweiten Abschnitt gaben die DHfK-Männer weiter alles, schafften es aber nicht, die Hypothek aus der ersten Hälfte zu egalisieren. Schlussendlich musste sich der SC DHfK im Ost-Duell mit 27:31 geschlagen geben.
Der neue isländische Spielmacher Blær Hinriksson erzielte vom Siebenmeterstrich das erste Leipziger Tor der neuen Saison zum 0:1. In der Anfangsphase durfte er direkt noch einmal an die Linie, diesmal jedoch ohne Erfolg. So führte Eisenach nach fünf Spielminuten mit 3:1, wenig später gar mit 4:1. In doppelter Überzahl gelang dem SC DHfK durch Kapitän Lukas Binder in der achten Minute endlich der erste Treffer aus dem Spiel heraus. Erneut war es Binder, der am Kreis eingelaufen war und die Grün-Weißen in der zwölften Minute mit 5:6 in Führung brachte.
Doch die Anfangsnervosität konnte der SC DHfK dadurch nicht komplett ablegen. Immer wieder scheiterte Leipzig entweder am Aluminium oder am starken ThSV-Keeper Matija Spikic. Durch vier Tore in Serie zogen die Hausherren zunächst auf 9:6 davon, dann vergrößerte sich der Vorsprung sogar auf 13:7. Die Werner-Aßmann-Halle glich kurz vor dem Seitenwechsel bereits einem Tollhaus – schwierige Arbeitsbedingungen für die Leipziger Spielmacher Blær Hinriksson und Ahmed Khairi, die beide ihr allererstes Bundesligaspiel bestritten. Zudem gab es eine große Baustelle am Kreis: Zwei Eisenacher waren Luka Rogan auf die Schulter gefallen, was den 22-Jährigen für den weiteren Verlauf außer Gefecht setzte. Der Ausfall wog umso schwerer, da sein Positionskollege Moritz Preuss ebenfalls angeschlagen war und nun noch mehr auf die Zähne beißen musste. Mit 16:11 ging es in die Halbzeit.
Nach Wiederanpfiff erzielte Eisenach direkt das nächste Tor. Doch der SC DHfK ließ sich davon nicht entmutigen. Franz Semper verkürzte auf 18:15. Auch die Leipziger Abwehr stand nun richtig gut – und obendrein packte Tomáš Mrkva in seinem Debüt für Leipzig mehrere spektakuläre Paraden aus. Mehr als sieben Minuten gelang den Gastgebern kein Treffer. Doch die Leipziger nutzten ihre Chancen nicht konsequent genug, um wieder in absolute Schlagdistanz zu kommen. Trotz aller Bemühungen pendelte sich der Rückstand in der Schlussviertelstunde zwischen drei und fünf Toren ein. „Die Tür ist für uns nochmal aufgegangen, aber wir sind leider nicht durchgegangen“, sagte Geschäftsführer Karsten Günther nach dem Match treffend. Die Grün-Weißen, bei denen auch der 19-jährige Caspar Gauer sein Bundesligadebüt feierte, versuchten es in der Schlussphase noch einmal mit einer offensiven Deckung. Doch der ThSV Eisenach brachte seinen Vorsprung schließlich verdient über die Ziellinie und siegte mit 31:27.
Raúl Alonso (Cheftrainer SC DHfK Leipzig):
„Wir hatten uns heute einiges vorgenommen und wussten, dass das eine schöne Partie für die ganze Region sein würde. Am Anfang haben wir jedoch nicht unsere konsequente Linie gefunden und einige klare Chancen liegen lassen, sodass Eisenach wegziehen konnte. Danach haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und waren wieder im Spiel. Letztlich waren es aber die einfachen Handlungen, die bei Eisenach besser funktioniert haben – beispielsweise die Durchbrüche, die wir nicht stoppen konnten. Außerdem hat uns im Angriffsspiel die nötige Tiefe gefehlt. Der Ausfall von Luka Rogan hat uns natürlich auch wehgetan. Nichtsdestotrotz möchte ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen: Es ist nicht leicht, in dieser Atmosphäre permanent einem Rückstand hinterherzulaufen. Die Jungs haben bis zum Schluss alles gegeben.“
Sebastian Hinze (Cheftrainer ThSV Eisenach):
„Das war ein toller Start für uns. Nachdem beide Mannschaften zu Beginn Probleme hatten, haben wir schneller zu unserer Abwehr gefunden und in der ersten Halbzeit ein sehr stabiles Angriffsspiel mit wenigen technischen Fehlern gezeigt. Durch einige Ballgewinne und wichtige Paraden konnten wir uns absetzen. In der zweiten Halbzeit war das Spiel dann zwar wellenförmig, aber wir konnten unsere Führung durchweg behaupten. Deshalb bin ich mit dem Spiel sehr glücklich und möchte auch einen großen Dank an unsere Fans richten.“
ThSV Eisenach gegen SC DHfK Leipzig 31:27 (16:11)
Tore ThSV: Hangstein 5, Aellen 5, Büchner 4, Beneke 4, Attenhofer 3, Walz 3, Seitz 2, Meyer 2, Joelsson 2, Leu 1
Tore SC DHfK: Hinriksson 8, Binder 5, Semper 4, Preuss 3, Peter 2, Piroch 1, Lönn 1, Khairi 1, Mamic 1, Bogojevic 1
Siebenmeter: Eisenach 2/3, Leipzig 4/5
Paraden: Eisenach 9, Leipzig 10
Zeitstrafen: Eisenach 8 Min, Leipzig 4 Min
Technische Fehler: Eisenach 10, Leipzig 11
Die Krostitzer Brauerei hat gemeinsam mit dem SC DHfK Handball und RB Leipzig eine einzigartige Ur-Krostitzer Fan-Haltestelle eingeweiht. Die Haltestelle befindet sich am Waldplatz in Leipzig in direkter Nähe zur ARENA und zum Stadion. In den Farben grün und rot ist das Wartehäuschen als Doppel-Wohnzimmer für die ankommenden Fans der Teams von SC DHfK und RB Leipzig gestaltet. Drei Monate wird die neue Ur-Krostitzer Fan-Haltestelle weit mehr als ein einfacher Wartebereich sein. Sie ist ein Ort, an dem sich Sportbegeisterte austauschen, Siege feiern und die einzigartige Atmosphäre vor und nach den Spielen genießen können. Mit dieser Aktion möchte Ur-Krostitzer den Sportfans ein besonderes Erlebnis bieten und einen Treffpunkt schaffen, der sich anfühlt wie ein „Wohnzimmer für Fans“.
Eine Eröffnung mit Starbesetzung
Zur feierlichen Einweihung hatten es sich die Markenmaskottchen Uri, BalLEo und Bulli zur Aufgabe gemacht, höchstselbst gemeinsam ein Band durchzuschneiden und damit symbolisch die Haltestelle zu eröffnen. Im Anschluss wurde mit Ur-Krostitzer Alkoholfrei angestoßen, um die neue Anlaufstelle für Fans zu feiern.
Werde Teil der Fan-Haltestelle
Insgesamt drei Monate wird das rot-grüne Wartehäuschen den Sportfans ein besonderes Erlebnis bieten. Anstatt einfach nur auf die nächste Straßenbahn zu warten, sollen die Anhänger hier in entspannter Atmosphäre zusammenkommen und sich wie zu Hause fühlen. Ur-Krostitzer freut sich zusammen mit RB Leipzig und dem SC DHfK auf viele gemeinsam gefeierte Heimsiege und schöne Fan-Momente in der neuen Wohnzimmer-Atmosphäre am Waldplatz, die auch gerne geteilt werden können.
„Das Spiel mit der nachhaltigsten Erinnerung“
Wenn es um Leipziger Handball-Torhüter geht und darum, wie sie die Fans mit ihren Paraden begeisterten, fällt stets auch der Name Klaus Franke. Er gehörte zu den Besten seines Fachs und hatte unter anderem großen Anteil am Europapokal-Sieg des SC DHfK, als die Leipziger am 22. April 1966 in Paris Honved Budapest 16:14 bezwingen konnten.
Am Sonnabend (23. August) ist der EC-Sieger und 58-malige DDR-Nationalspieler im Alter von 84 Jahren in Leipzig verstorben. „Er hat stets mit Leistung überzeugt, wie auch im Endspiel von Paris“, erinnert sich Lothar Fährmann, einer seiner damaligen Weggefährten. „Und dadurch wurde er auch ein Wortführer in der Mannschaft, sein Urteil hatte Gewicht.“
Dass Handball Klaus Frankes Leben bestimmen würde, war in seiner Jugend keineswegs abzusehen. Denn als Leichtathlet mit speziellen Fähigkeiten für hohe Flüge (1,95 m im Hochsprung und 3,65 m mit dem Stab) und auch als Fußball-Torhüter hatte es der gebürtige Wittenberger zu beachtlichen Leistungen gebracht. Doch dann kam es 1960 in der Sportschule Kienbaum zu einer für ihn wegweisenden Begegnung, als er dort mit der Leichtathletik-Juniorenauswahl auf die Handball-Nationalmannschaft traf. Heinz Seiler, deren Cheftrainer, warf Bälle auf das von Franks gehütete Tor - und scheiterte ein ums andere Mal. „Du kommst zu uns“, sagte Seiler anschließend zum damals 19-Jährigen, der kurz danach in Leipzig ein Studium an der Deutschen Hochschule für Körperkultur begann, tatsächlich bei den Handballern des gleichnamigen Sportclubs und mit seiner Mannschaft schließlich auf Europas Thron landete. „Es war bestimmt das Spiel mit der nachhaltigsten Erinnerung“, sagte Klaus Franke stets über den unvergesslichen Abend..

In der französischen Hauptstadt fungierte der „Schorsch“, wie er von allen genannt wurde, übrigens in Doppelfunktion. Als seine Mannschaftskameraden nach dem Abpfiff ihren Sieg feierten, schrieb er im Hotelzimmer den Spielbericht für die Leipziger Volkszeitung und gab ihn in den frühen Morgenstunden telefonisch durch.
1971 war er wieder in Paris und wurde mit der DDR Vizeweltmeister. In diesem Jahr wechselte Franke zum SC Leipzig. Weil beim SC DHfK mit Siegfried Voigt ein zweiter Torwart hervorragende Leistungen zeigte, sollten beide in Hinblick auf die Olympischen Spiele 1972 in München genügend Spielpraxis erhalten. Zwar wurde der SC Leipzig - auch dank Franke - in der Spielzeit 1971/72 DDR-Meister, doch den Sprung ins Olympia-Aufgebot verpasste er und akzeptierte die für ihn bittere Entscheidung.
1973 beendete er seine Laufbahn und wurde Trainer. Zunächst bei den Männern des SCL, später bei den Frauen, die bislang von Peter Kretzschmar betreut worden waren. Mit ihnen feierte er mehrere Meisterschaften und gewann 1986 den Europapokal.
Peter Kretzschmar, der die Frauen-Nationalmannschaft übernommen hatte, macht ihn zu seinem Co-Trainer. Beide verband eine tiefe Freundschaft. „Wir lagen auf einer Wellenlänge“, beschrieb Franke ihr Verhältnis. Frankes Beziehung zur gesamten Familie Kretzschmar sollten für den SC DHfK durchaus als Vorteil erweisen. Als die Grün-Weißen 2007 den Neubeginn starteten, saß Franke stets unter den Zuschauern, teilweise gemeinsam mit Peter Kretzschmar, und drückte die Daumen. Er vermittelte auch den Kontakt zu Stefan Kretzschmar, nachdem sich abzeichnete, dass der 2009 in Magdeburg seinen Dienst als Sportdirektor quittieren würde. Das Ergebnis: DHfK-Geschaftsführer Karsten Günther überzeugte Kretzsche vom Leipziger Projekt, und eines der bekanntesten Gesichter des deutschen Handballs fungierte fortan zehn Jahre lang als Aufsichtsrat bei den ehrgeizigen Sachsen.
Franke hatte auf erfolgreichen Weg seiner Vorgänger stets aufmerksam verfolgt. Er selbst gab sein Wissen als Torwarttrainer weiter, so bei den Piranhas in Markranstädt oder beim Zweitligisten in Dessau-Roßlau. Die Arbeit mit jungen Leuten habe ihn stets viel Freude bereitet und auch in schwierigen Zeiten viel Kraft gegeben, berichtet Michael Zita. Der ehemalige Torhüter und Trainer stand mit ihm in engem Kontakt. „Und da er die Spiele nicht mehr verfolgen konnte, wollte er immer wissen, wie sie abgelaufen sind.“ Klaus Franke war eben ein Handballer aus ganzem Herzen - bis zuletzt.
Winfried Wächter
DIE TRAUERFEIER FINDET AM 19.09.2025 UM 15 UHR AUF DEM FRIEDHOF LEIPZIG-PLAGWITZ STATT.
Ein Samstag ganz im Zeichen des Handballs: Der SC DHfK Handball lud zum großen Familien- und Handballfest in die QUARTERBACK Immobilien ARENA ein. Knapp 1.000 Besucher schnupperten wieder grün-weiße Hallenluft und erlebten ein Programm, das von den Minis über die Talente der Handball-Akademie bis hin zu den Profis in der stärksten Liga der Welt reichte.
Zuschauer und Fans genossen ein Handballfest ohnegleichen. Neben spannenden Spielen standen Autogrammstunden, Mitmachaktionen und zahlreiche Attraktionen rund um die Heimspielstätte auf dem Programm. Auch Partner wie die Leipziger Gruppe, die AOK PLUS, die Johanniter und die Fan-Clubs sorgten für Abwechslung und Unterhaltung.
Sportliche Highlights
Das erste Pflichtspiel der U23 gegen die HSG Eider Harde endete mit einer 26:37 (13:22)-Niederlage. Trotz des Auftakts will das Team von Trainer Matthias Albrecht beim nächsten Kräftemessen wieder angreifen.
Unsere Bundesliga-Profis bestritten ihre Generalprobe gegen den tschechischen Erstligisten HCB Karviná. In einem wahren Torfestival setzten sich die Männer von Chef-Coach Raúl Alonso mit 36:30 (16:14) durch. „ Das Match heute war nicht ganz perfekt. Phasenweise war ich zufrieden. Wir haben genügend Material, um das Match zu analysieren und uns zu verbessern", sagt Raul Alonso. „Wir sind jeden Tag sehr fleißig. Die Jungs sind neugierig. Wir trainieren viel. Wir sind am Anfang eines gemeinsamen Prozesses."
Stimmungsvoll ins Wochenende
Beim anschließenden Fan-Fest feierten Profis, Nachwuchsmannschaften und Besucher gemeinsam bei Freigetränken und Live-Musik. Ein gelungener Ausklang eines rundum erfolgreichen Tages.
Ausblick
In der kommenden Woche heißt es: endlich wieder Bundesliga, endlich wieder Derby! Der SC DHfK Leipzig startet am Samstag, den 30. August 2025, auswärts beim ThSV Eisenach in die neue Saison. Anwurf ist 16 Uhr in der Werner-Assmann-Halle.
DHfK-Torschützen im Testspiel gegen Karviná | Piroch: 6, Semper: 3, Khairi: 5, Hinriksson: 4, Mamić: 1, Lönn: 2, Bogojević:2, Krzikalla: 3, Peter:2, Koschek:2, Preuss: 5, Gauer: 1
Am Samstagnachmittag ist die Auslosung der 2. Runde im DHB-Pokal 2025/26 erfolgt. Im Rahmen des Handball Super Cups in München griff der ehemalige Nationalspieler Steffen Weinhold als Losfee in den Lostopf und sorgte für einige spannende Partien wie das Duell der ehemaligen DHB-Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen und SG Flensburg-Handewitt. Auch der SC DHfK Leipzig hat ein schweres Los erwischt. Im Bundesliga-Duell treffen die Grün-Weißen in gut fünf Wochen auswärts auf FRISCH AUF! Göppingen.
Im Lostopf befanden sich 26 Mannschaften: 16 Clubs aus der DAIKIN HBL, 9 Zweitligisten sowie der TV Emsdetten aus der 3. Liga, der in der zweiten Runde Heimrecht gegen den TVB Stuttgart hat. Nach dem bekannten Modus genießt jeweils die unterklassige Mannschaft Heimrecht. Für die Auslosung gilt die Ligazugehörigkeit der Saison 2024/25, weshalb die SG BBM Bietigheim als Erstligist und GWD Minden sowie der BHC als Zweitligisten geführt werden.
Ein echtes Derby gibt es außerdem in Sachsen-Anhalt, wo der Dessau-Roßlauer HV 06 den aktuellen Champions-League-Sieger SC Magdeburg empfängt. Meister Füchse Berlin trifft in einem DAIKIN HBL-internen Duell auf die HSG Wetzlar.
Die folgenden 13 Paarungen wurden für die 2. Runde gezogen:
HSG Nordhorn-Lingen vs. HC Erlangen
TSV Bayer Dormagen vs. TSV Hannover-Burgdorf
TV Emsdetten vs. TVB Stuttgart
VfL Eintracht Hagen vs. TBV Lemgo Lippe
Dessau-Roßlauer HV 06 vs. SC Magdeburg
HC Elbflorenz 2006 vs. HSV Hamburg
TV Hüttenberg vs. VfL Gummersbach
Füchse Berlin vs. HSG Wetzlar
GWD Minden vs. ThSV Eisenach
FRISCH AUF! Göppingen vs. SC DHfK Leipzig
TV Großwallstadt vs. SG BBM Bietigheim
Rhein-Neckar Löwen vs. SG Flensburg-Handewitt
HSC 2000 Coburg vs. Bergischer HC
Die Partien werden zwischen dem 30. September und dem 02. Oktober 2025 ausgetragen und werden allesamt von HBL-Medienpartner Dyn live übertragen. Die 13 Sieger ziehen ins Achtelfinale ein, wo dann auch Pokalsieger THW Kiel, Vize-Pokalsieger MT Melsungen und der 2025 drittplatzierte HBW Balingen-Weilstetten in den Wettbewerb einsteigen.
Die weiteren Termine des DHB-Pokals 2025/26 im Überblick:
2. Runde: 30. September - 02. Oktober 2025
Achtelfinale: 05./06. November 2025
Viertelfinale: 17./18. Dezember 2025
Lidl Final4 um den DHB-Pokal: 18. & 19. April 2026
Der SC DHfK Leipzig verleiht den Linksaußen Nils Greilich mit sofortiger Wirkung an den ASV Hamm-Westfalen. Die Leihe zum nordrhein-westfälischen Drittligisten ist zunächst bis Ende November 2025 befristet.
Mit dem Transfer nach Hamm reagiert der SC DHfK flexibel auf die aktuelle Kader-Situation beider Handball-Clubs: Hamm benötigt verletzungsbedingt Unterstützung auf Linksaußen. Greilich schließt diese Lücke im ASV-Kader. Der 21-Jährige soll von kontinuierlichen Einsatzzeiten profitieren und wertvolle Spielpraxis sammeln. „Für Nils ist das ein sehr guter Schritt. Beim ASV Hamm-Westfalen kommt er in ein maximal professionelles Umfeld. Ich bin mir sicher, dass ihn diese Herausforderung in seiner Entwicklung weiterbringen wird“, erklärt Sportdirektor Bastian Roscheck.
Greilich absolvierte seine ersten Bundesliga-Minuten bereits 2021 im DHfK-Trikot und gehörte in der vergangenen Saison zum Profi-Kader. Zudem gehört der gebürtige Leipziger zum erweiterten Aufgebot der deutschen U21-Nationalmannschaft.
Der SC DHfK wird die Entwicklung des Eigengewächses während der Leihe eng begleiten. Nach Ablauf der Vereinbarung kehrt Greilich planmäßig nach Leipzig zurück.
WIR FEIERN HANDBALL! Leipzig wird wieder grün-weiß! Am TAG DES HANDBALLS 2025 gehört unsere QUARTERBACK Immobilien ARENA, das Umfeld und der ganze Tag nur einem: dem Handball und unserer Sportfamilie. Von den jüngsten Talenten über packende Spiele unserer U23 bis hin zum großen Testspiel unserer Bundesligamannschaft – hier pulsiert den ganzen Tag echtes DHfK-Feeling.
Dazu gibt’s ein Familienfest voller Action, Spaß und Emotionen. Kommt vorbei, bringt Freunde, Kids und Familie mit und lasst uns gemeinsam zeigen, was unsere Handball-Heimat so besonders macht! Eintritt frei bis 16.00 Uhr!
DAS PROGRAMM: EIN TAG, VOLLER HIGHLIGHTS
10 Uhr: Nachwuchs-Handball live
Unsere Kleinsten zeigen, wie viel Leidenschaft schon im Nachwuchs steckt. Anfeuern ist Pflicht!
12 Uhr: Start des großen Familienfests
Für alle Generationen: von Hüpfburg bis Torwand, von Piraten-Parcours bis Airdome:
- Riesige Hüpfburgen (Leipziger Gruppe und dein.eventwerk)
- Abenteuerlicher Piraten-Parcours
- Besuch der Polizei
- Torwandwerfen – zeigt, wer die besten Schützen sind
- Sport und Action im AOK PLUS Airdome
- Maskottchen BalLEo sorgt für Stimmung
- Erfrischendes Eis vom Eiswerk Brehna
- Fanshop mit exklusiven SC-DHfK-Artikeln
Mit dabei: unsere Abteilungen vom Kindersportzentrum über Judo, Rudern und Wasserball bis zur gesamten DHfK-Sportfamilie
16 Uhr: Autogrammstunde
Trefft unsere Profis persönlich, holt euch Unterschriften und Selfies (circa 30 Minuten).
ARENA-ZEIT: EIN TICKET, ZWEI SPIELE!
Ab 16 Uhr geht’s in die Arena (ticketpflichtig):
- 16.30 Uhr: Pflichtspiel U23 vs. HSG Eider Harde
- 18.30 Uhr: Testspiel unserer Bundesliga-Mannschaft SC DHfK Leipzig vs. HCB Karviná
Und danach: großes Fanfest mit Musik, Getränken & bester Stimmung.
TICKETS und PREISE
- Vollzahler: 10 Euro
- Ermäßigt: 7,50 Euro
- Kinder: 5 Euro
- Fanmitglieder: freier Eintritt!
Noch kein Mitglied? Dann ist jetzt die perfekte Gelegenheit: Anmelden, Teil der DHfK-Familie werden und den Tag kostenlos erleben! 👉 Jetzt Fanmitglied werden
GUT ZU WISSEN
- Eintritt bis 16 Uhr frei (Familienfest und Rahmenprogramm)
- Ab 16 Uhr: Ticket-Pflicht für den ARENA-Bereich
- Fanshop geöffnet: sichert euch grün-weißes Merch
- Neues Grün-Weiß Magazin am Fanshop sichern und durchstöbern. Handball ohne Limit auf 120 Seiten!
Der Countdown läuft: Ab Mittwoch, 10 Uhr, startet der offizielle Vorverkauf für das große Ostderby gegen den SC Magdeburg am 19. Oktober.
Wenn die Grün-Weißen auf den amtierenden Champions-League-Sieger treffen, ist Gänsehaut garantiert. Sichert euch jetzt rechtzeitig eure Plätze und seid live dabei, wenn unsere Mannschaft mit den Fans im Rücken alles in die Waagschale wirft, um den Magdeburgern ein Bein zu stellen. Gemeinsam werden wir die QUARTERBACK Immobilien ARENA in einen grün-weißen Hexenkessel verwandeln.
Tickets sind ab Mittwoch am ARENA-Ticketschalter oder im Ticket-Onlineshop erhältlich.
Schnell sein lohnt sich: In den vergangenen Jahren war das Ostderby regelmäßig binnen kürzester Zeit ausverkauft. Fanmitglieder haben wie immer ein exklusives Vorkaufsrecht! >>> Jetzt Fanmitglied werden
Infos für Gästefans:
Fans des SC Magdeburg können ihre Tickets im Gästeblock direkt über den SCM buchen: www.scm-handball.de/fanclubs
Die deutsche U19-Nationalmannschaft hat in Kairo Geschichte geschrieben und erstmals den Weltmeistertitel gewonnen. Im Endspiel gegen Spanien entwickelte sich ein echter Handball-Krimi: Nach 60 Minuten stand es 27:27 (14:16), auch die Verlängerungen brachten beim 31:31 und 36:36 keine Entscheidung. Erst im Siebenmeterwerfen fiel die Entscheidung – dank starker Paraden von Finn Knaack und Anel Durmic setzte sich das DHB-Team hauchdünn mit 41:40 durch und krönte sich zum Weltmeister. Mit dabei: DHfK-Talent Anton Voß, der sich über Gold im Nationaltrikot freuen durfte.
Am Tag nach dem Finalerfolg ging es für Anton zunächst mit dem Flugzeug von Kairo nach Frankfurt und anschließend mit der Bahn zurück nach Leipzig. Bei seiner Ankunft um 19:10 Uhr am Leipziger Hauptbahnhof staunte der frisch gebackene Weltmeister nicht schlecht, denn der Goldmedaillengewinner wurde von seiner Familie und unserer Handball Akademie gebührend empfangen. Sichtlich gerührt von der Überraschung der rund 50 Sportler, Trainer und Familienmitglieder nahm Anton die Glückwünsche entgegen und ließ sich feiern.
Anton, wir sind stolz auf dich!
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Mehr InformationenAm Freitagabend traf der SC DHfK Leipzig zum Auftakt des PROCURAL Handball Cup auf das polnische Top-Team Orlen Wisła Płock, Meister der Superliga und regelmäßig vertreten in der Champions League. Die Partie bot ein intensives Duell, bei dem wir uns nach einer guten Leistung knapp mit 27:30 geschlagen geben mussten.
Das Spiel begann ausgeglichen: Zur Halbzeit stand es 14:14. In der zweiten Hälfte gelang es den Gastgebern, sich leicht abzusetzen, während die Grün-Weißen ordentlich dagegenhielten.
Unsere Torschützen: Binder 5, Lönn 5, Piroch 4, Khairi 4, Bogojević 3, Semper 2, Hiriksson 2, Krzikalla 1, Preuss 1
Am Samstag stand das zweite Turnierspiel gegen TTH Holstebro auf dem Programm. Mit einem 28:23-Sieg gegen das dänische Team endete ein erfolgreiches Testspielwochenende. Schon zur Halbzeit hatte der SC DHfK deutlich mit 18:11 geführt.
Danke an die Organisatoren in Plock für ein starkes Turnier – wir hatten viel Spaß beim PROCURAL Handball Cup und haben gezeigt, dass wir zwei Wochen vor dem Bundesligastart in Eisenach auf einem guten Weg sind.
