Leere Hallen bei der Handball-Akademie
Foto: Marc Hain

Die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie haben leider nicht nur leere Zuschauerränge in der QUARTERBACK Immobilien ARENA zur Folge, sondern betreffen auch den gesamten Nachwuchsbereich des SC DHfK Handball sowie alle anderen Nachwuchsleistungszentren des Leistungssports. Deshalb musste sich Nachwuchskoordinator Matthias Albrecht für die Jugendmannschaften ein neues Konzept ausdenken, mit dem er den Zusammenhalt stärken, die Fitness erhalten und auch den pädagogischen Ansprüchen weiterhin gerecht werden kann.

Zuallererst bekamen alle Jugendspieler einen Trainingsplan aus dem Bereich Athletik in die Hand, den jeder individuell zu Hause umsetzen konnte. Einige der Trainingseinheiten wurden digital von Athletiktrainer Hagen Pietrek geleitet, zu der sich die Nachwuchsspieler online mit ihm zur Trainingseinheit trafen. Um die mentale Stärke der Spieler zu festigen, wurden zusätzlich Einheiten mit dem Teampsychologen Henning Thrien umgesetzt, die für die Weiterentwicklung der Nachwuchstalente ebenso essenziell sind.

Als Teambuilding-Maßnahmen wurden verschiedene Teamveranstaltungen durch die Trainer der Handball Akademie organisiert, in denen sich die Jugendlichen regelmäßig virtuell trafen und Zeit miteinander verbracht haben. Beim Online- Quizzen und bei Gesellschaftsspielen am PC konnten sie sich miteinander messen und passend zur Weihnachtszeit wurde auch virtuell zusammen gebacken und gekocht. Und natürlich haben die Trainer mit den Nachwuchsspielern zusammen alle Auswärtsspiele der Bundesligaprofis angeschaut, bei denen die Jugendspielern selbst zu Kommentatoren wurden.

Matthias Albrecht (Nachwuchskoordinator & Cheftrainer der Handball-Akademie SC DHfK Leipzig):

„Für uns war es sehr wichtig, auch in dieser Zeit regelmäßig Kontakt zu den Jungs zu haben. Deswegen haben wir neben den virtuellen Trainingseinheiten auch Onlinemannschaftssitzungen abgehalten.  Dort ging es aber in erster Linie um den Spaß, wo die Jungs u.a. gemeinsam gekocht oder auch verschiedene Spiele gemacht haben. In der aktuellen Situation können wir uns zwar nicht persönlich treffen, aber wir wollen die vorhandenen Medien nutzen, um uns zu sehen und uns auszutauschen.  Es ist einfach wichtig, dass wir in dieser Zeit Kontakt zueinander halten.“

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