Das Olympia-Qualifikationsturnier in Berlin gewinnt aus Sicht der deutschen Handball-Nationalmannschaft weitere Konturen. Bundestrainer Alfred Gislason hat am heutigen Montag ein 19 Spieler umfassendes Aufgebot nominiert, darunter auch den Leipziger Spielmacher Philipp Weber.

In der Max-Schmeling-Halle trifft das Team um Kapitän Uwe Gensheimer auf den WM-Zweiten Schweden (Freitag, 12. März, 15.15 Uhr, ARD live), den EM-Vierten Slowenien (Samstag, 13. März, 15.35 Uhr, ZDF live) und Afrikavertreter Algerien (Sonntag, 14. März, 15.45 Uhr, ZDF live). Die ersten beiden Mannschaften des Turniers qualifizieren sich für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August).

Auch Marko Mamic (Kroatien) und Kristian Saeveras (Norwegen) wurden von ihren Nationalverbänden für die Olympia-Quali nominiert. Außerdem begeben sich auch Maciej Gebala (Poalen) und Alen Milosevic (Schweiz) in der kommenden Woche auf Länderspielreise und sind bei der EM-Quali im Einsatz.

Aber nicht nur die Profis sind mit der Nationalmannschaft unterwegs. Die deutschen Handball-Talente der Jahrgänge 2004 und jünger kommen vom 7. bis zum 10. März zu einem Lehrgang in Kienbaum zusammen. Chef-Bundestrainer Jochen Beppler und DHB-Talentcoach Carsten Klavehn haben für die Maßnahme der U17-Nationalmannschaft unsere beiden Leipziger B-Jugend-Talente Nils Greilich (Nr. 27) und Matteo Menges (Nr. 32) nominiert.