FROHE WEIHNACHTEN

wünschen die Handballer des SC DHfK Leipzig

Was 2007 noch wie ein Märchen klang, ist seit nunmehr 8 Jahren Realität. Unsere Mannschaft ist fester Bestandteil der „stärksten Liga der Welt“. Auf dem Weg dahin sind wir durch viele Höhen und so manche Tiefen gegangen. Dabei konnten wir uns immer auf eines verlassen: Die SC DHfK Handballfamilie hält zusammen!

So auch in diesem turbulenten Jahr 2022, geprägt von sportlichen Höhenflügen und einer Bruchlandung, unserem Stufenplan aus der Coronapandemie, dem Appell für Frieden, unserem Engagement für Menschen in Not sowie Krizis Vorbildfunktion und und dem Restart im November mit neuem Coach.

Dabei haben unsere Fans und Partner immer mit angepackt und uns Kraft gegeben, in den zurückliegenden Monaten und seit über 15 Jahren.

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Euch allen wünschen wir auf diesem Wege eine besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt vor allem gesund und genießt die besinnliche Zeit, versüßt mit einem hautnahen Blick zurück auf 15 ereignisreiche Jahre Handballgeschichte! Danke, dass ihr diese Geschichte mit uns schreibt.

Wir wollen auch 2023 wieder viele spannende und erfolgreiche Kapitel hinzufügen.

GEMEINSAM! MIT EUCH! FÜR EUCH! Und wünschen von Herzen ein Frohes Fest!

Woher wir kommen, wohin wir wollen!

Manchmal habe ich mich gefragt, wie wohl mein Handball-Leben ohne den Neubeginn des SC DHfK vor 15 Jahren verlaufen wäre. Immerhin bin ich seit 2010 dabei und habe einiges miterlebt. Natürlich nicht alles so bewusst, wie das eben so ist, wenn man gerade aus der C-Jugend kommt und jede Menge Flausen im Kopf hatte.

Die hatte ich, und ich bin beim SC DHfK vor allem Matthias Albrecht und Karsten Günther dankbar, die immer wieder zu mir gestanden haben, wenn ich mich wieder einmal nicht so verhalten hatte, wie es notwendig gewesen wäre. Sie haben immer an mich geglaubt. Vielleicht sogar mehr als ich selbst. Und was Karsten Günther mit seiner Mannschaft alles erreicht hat, wird in dieser Chronik sehr gut deutlich. Man muss sich mal überlegen, woher sie 2007 kamen und unter welchen Ausgangsbedingungen sie gestartet sind. Und sich dann vor Augen führen, wo wir heute stehen und welches Ansehen sich der SC DHfK inzwischen in diesem relativ kurzen Zeitraum erarbeitet hat. Was in diesen Jahren alles passiert ist, ist auf den folgenden Seiten nachzulesen.

Natürlich hätte es da gut gepasst, wenn wir gerade in dieser Spielzeit besser in die Saison gestartet wären. Es kam leider anders, und das ärgert mich, das ärgert uns, enorm. André Haber hat es das Amt gekostet. Ihm und natürlich unseren treuen Fans, die uns in dieser schwierigen Zeit unglaublich unterstützt haben, sind wir zu großem Dank und zu einer Leistungssteigerung verpflichtet. Dafür werden wir alles geben.

Hätte es den Neubeginn nicht gegeben, würde ich vermutlich heute noch für die SG LVB spielen. Das wäre auch kein Problem, aber ich wäre vermutlich nie Profi geworden, sondern würde heute vielleicht als Koch arbeiten. Das war immer meine Leidenschaft und ist es noch heute. Meine Frau ist jedenfalls sehr zufrieden, wenn ich ihr wieder etwas serviere.

Ohne den SC DHfK wäre ich nie in der Bundesliga aufgetaucht, hätte das Final Four nicht erlebt und würde nicht Woche für Woche auf Weltklasse-Handballer treffen. So aber habe ich alles erlebt, wovon man als junger Handballer träumt. Und das in meiner Geburtsstadt, die ich ohnehin nie verlassen wollte. Bevor ich in den DHfK-Nachwuchs wechselte, hatte ich auch ein Probetraining bei den Füchsen in der Hauptstadt absolviert, das von Bob Hanning geleitet wurde. Er sprach mich mit Lutz an, womit für mich schon klar war, dass das nichts wird mit Berlin. Inzwischen sehe ich ihm das natürlich längst nach, vor allem wenn ich mir überlege, wie viele Namen von jungen Kerlen wie mir er sich immer wieder merken musste.

Ich habe schon in der Chronik geblättert und mich an der einen oder anderen Stelle festgelesen. Einer meiner Lieblingstexte ist der über Otto Hölke. Man muss ein bisschen älter sein, um sich an ihn zu erinnern. Er war der Rechtsaußen des SC DHfK, der am 22. April 1966 in Paris gegen Honved Budapest den Europapokal gewann und später als Sportlehrer ein Kollege meines Opas Winfried Binder an der Uni Leipzig wurde. Diese Erinnerung hat mich sehr gefreut, schließlich bin ich vor allem durch meinen Großvater zum Handball gekommen. Meine Mutter war Volleyballerin und hätte nichts dagegen gehabt, wenn ich mich ihrer Sportart zugewandt hätte. Doch das war nichts für mich, auch für Fußball konnte ich mich nicht sonderlich begeistern.

Handball wurde und ist meine große Leidenschaft. Hier erlebt man so viele Emotionen und teilt sie mit den Fans. Auf diese Gemeinschaft bin ich besonders stolz. Und natürlich auch darauf, dass wir seit dem Neubeginn schon oft gezeigt haben, dass wir ein würdiger Nachfolger unserer Europapokal-Helden von 1966 sind. Einen internationalen Startplatz haben wir freilich noch nicht erreicht. Aber er wird kommen. Weil der SC DHfK ein Verein ist, der mit großer Leidenschaft seine Ziele verfolgt. Es ist immer wichtig, zu wissen, woher man kommt und wohin man will. Die Chronik zeigt, woher wir kommen. Wohin wir wollen, liegt angesichts unserer Tradition auf der Hand.

Lukas Binder, aktueller Kapitän der DHfK-Handballer

Unsere Chronik

Die folgenden Bilder vermitteln euch einen kleinen Eindruck von unserer 176-seitigen Chronik