Die große Überraschung ist leider ausgeblieben. Im Nachholspiel des 21. Spieltags haben die Handballer des SC DHfK Leipzig eine 31:37-Niederlage gegen den VfL Gummersbach kassiert. Die derzeit heißeste Mannschaft der DAIKIN HBL gewann somit auch ihr elftes Spiel in Folge. Bereits zur Pause lag Gummersbach mit neun Treffern (12:21) in Führung. Doch die Handballer des SC DHfK Leipzig fanden in den zweiten 30 Spielminuten deutlich bessere Mittel und bereiteten dem Favoriten so einige Probleme. Schlussendlich war der Pausenrückstand aber einfach zu hoch, um die Partie noch einmal umzubiegen.
Die DHfK-Männer gingen mit zusätzlicher Energie in das Heimspiel gegen den Tabellenvierten, denn mit Matěj Klíma und Adam Lönn kehrten zwei schmerzlich vermisste Rückraumakteure endlich zurück in den Kader. Es dauerte allerdings nur 48 Sekunden, bis sich Marko Mamić die erste Zeitstrafe einhandelte. Zwar verteidigte Leipzig gut in Unterzahl, aber gleich das erste Gegentor war symptomatisch für die Situation des SC DHfK: Die Gummersbacher trafen nur den Pfosten, doch der Abpraller landete direkt in den Händen der Gäste, die durch Elliði Snær Viðarsson mit 0:1 in Führung gingen.
Dennoch war Leipzig gut drin im Spiel. Bombač, zweimal Piroch und Krzikalla ließen es klingeln, sodass nach etwas mehr als fünf Minuten ein 4:4 auf dem Videowürfel aufleuchtete. Nach sechseinhalb Minuten traf William Bogojevic aus neun Metern zum 5:5. Nun offenbarten sich allerdings Parallelen zum Hinspiel. Auch in Gummersbach hatte Leipzig eine starke Anfangsphase gezeigt – und war danach in einen vorentscheidenden Negativlauf geraten, der trotz guter Leistung nicht mehr vollständig repariert werden konnte. Auch diesmal nahm dieses Schicksal seinen Lauf. Bogojevic ließ sich den Ball in der Vorwärtsbewegung unglücklich abnehmen und Lucas Krzikalla vergab zwei Riesenchancen. Urplötzlich ging Gummersbach durch Miro Schluroff mit 5:9 in Führung und zog obendrein noch eine Zeitstrafe gegen Dean Bombač. So setzte sich der VfL Gummersbach nach etwas mehr als einer Viertelstunde auf 6:13 ab. Die gute Anfangsphase war völlig verpufft.
Frank Carstens reagierte und brachte Domenico Ebner für Tomas Mrkva in den Kasten sowie Franz Semper für Tomas Piroch. Doch auch Sempers erster Wurfversuch fand nicht den Weg ins Tor. Bis zum Seitenwechsel wuchs der Leipziger Rückstand auf neun Treffer (12:21) an. Die Hypothek vor der zweiten Halbzeit glich einer Mammutaufgabe.
Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs gehörte aber ganz klar dem SC DHfK. In der 39. Spielminute vollstreckte Blær Hinriksson zum 19:25. Drei der neun Tore Rückstand waren somit bereits aufgeholt. Jedoch stabilisierte sich die Spitzenmannschaft aus Gummersbach wieder und ließ den SC DHfK nicht viel näher herankommen.
Leipzig zeigte zwar eine klare Leistungssteigerung und bot den 4.492 Zuschauern auch sehenswerte Tore, wie beispielsweise ein Kempa-Anspiel von Staffan Peter auf Lukas Binder. Doch der Rückstand aus den ersten 30 Minuten war einfach zu hoch. Am Ende mussten sich die Grün-Weißen mit 31:37 geschlagen geben, hatten jedoch im zweiten Abschnitt bewiesen, dass sie zu Hause auch einem Top-Team wie dem VfL Gummersbach durchaus Probleme bereiten können.
Im nächsten Heimspiel am 30.04. müssen die Leipziger definitiv All In gehen und im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt den langersehnten Heimsieg holen.
Guðjón Valur Sigurðsson (Trainer VfL Gummersbach):
„Beide Mannschaften haben sehr gut angefangen, beide sind Tempo gegangen, waren effektiv im Angriff. Das Ausschlaggebende war circa ab der 10. Minute, als unsere Wurfquote deutlich höher war und wir das hochhalten konnten bis zum Ende der ersten Halbzeit und Leipzig hat eben ein paar Chancen liegen lassen. Wir haben sehr gut gedeckt und Dominik Kuzmanovic war überragend in der ersten Halbzeit. Wo wir von 5:5 bis Ende der Halbzeit auf 12:21 kommen, ist natürlich nicht selbstverständlich auswärts. In der zweiten Halbzeit haben wir uns sehr schwer getan in der Abwehr. Aber ich bin sehr glücklich und zufrieden, dass wir vorn so effektiv waren und dadurch auch verdient gewonnen haben.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Glückwunsch zum Sieg und zu der sehr starken Serie. Es hat nicht gereicht, weil wir überhaupt keine Deckungsqualität in der ersten Halbzeit gezeigt haben. Das Problem ist ganz klar die Deckung – wir sind viel zu offen gewesen, haben viel zu viele Tore über den Kreis bekommen und haben es überhaupt nicht hinbekommen, die Räume zuzulaufen. Das bringt Gummersbach Sicherheit, wir werden immer nervöser und haben mehr kleine Stockfehler drin, die gnadenlos bestraft werden. In der Halbzeit galt es, den Reset-Knopf zu drücken. In der zweiten Halbzeit haben wir deutlich besser verteidigt, Bälle gewonnen und Druck nach vorne entwickelt. Aber die erste Halbzeit ist eben nicht konkurrenzfähig.“
SC DHfK Leipzig vs. VfB Gummersbach 31:37 (12:21)
Tore SC DHfK Leipzig: Binder 5, Bombač 2, Peter 2, Semper 1, Hinriksson 5, Krzikalla 4, Piroch 5, Bogojevic 1, Rogan 2, Klima 2, Mamic 1, Preuss 1
VfB Gummersbach: Vidarsson 4, Kodrin 2, Vujovic 3, Blohme 3, Einarsson 3, Schluroff 6, Hallbäck 8, Mahé 1, Horzen 2, Smits 4, Zeman 1
Paraden: Leipzig 10, Gummersbach 15
Siebenmeter: Leipzig 5/6, Gummersbach 3/3
Zeitstrafen: Leipzig 8 Min., Gummersbach 6 Min.
Technische Fehler: Leipzig 5, Gummersbach 9
Offizielle Zuschauerzahl: 4.492 Handballfans in der QUARTERBACK Immoblien ARENA
Für die Handballer des SC DHfK Leipzig steht am morgigen Donnerstag das Nachholspiel vom 21. Spieltag an. Der Tabellenvierte VfL Gummersbach gastiert um 19 Uhr in der QUARTERBACK Immobilien ARENA.
Für den SC DHfK bietet die Partie eine große Chance, wichtige Heimpunkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln, während die unmittelbare Konkurrenz aus Wetzlar und Minden spielfrei hat. Gleichzeitig steckt der VfL Gummersbach mitten im Kampf um die Champions-League-Plätze. Der VfL reist mit einer beeindruckenden Serie von zehn Siegen in Folge nach Leipzig. Allerdings wird Topscorer Julian Köster verletzungsbedingt fehlen.
„Der VfL Gummersbach hat eine unglaubliche Durchschlagskraft im Angriff und verfügt mit Miro Schluroff über den derzeit vielleicht effizientesten Fernwerfer. Mit seiner Torgefahr sorgt er dafür, dass große Räume für seine Mitspieler entstehen. Gummersbach ist in bestechender Form und hat eine sehr eingespielte Mannschaft, die auch in der Verteidigung über herausragende Einzelkönner verfügt. Unsere Aufgabe ist es, unsere eigenen Qualitäten einzubringen und gemeinsam mit unseren Fans über 60 Minuten Druck zu machen. Wir brauchen einen schnellen Rückzug und eine gute Mischung aus Aggressivität und Kompaktheit. Wenn uns das gelingt, dann werden wir hier zu Hause auch eine Chance gegen Gummersbach haben“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.
Das Hinspiel in Gummersbach (27:34-Niederlage) war das erste Spiel von Frank Carstens als Cheftrainer des SC DHfK. In der vergangenen Saison konnte Leipzig das Heimspiel gegen den VfL Gummersbach zum 70. Vereinsjubiläum mit 34:29 gewinnen. Auch diesmal wird es wieder historisch: Vor genau 60 Jahren, im April 1966, holte der SC DHfK den Europapokal der Landesmeister. Der VfL Gummersbach gewann seinen ersten Titel in der Königsklasse ein Jahr später (1967).
Der geschichtsträchtige Triumph von 1966 wird am Spieltag noch einmal besonders gewürdigt. Aus diesem Anlass ist in dieser Woche auch die neue Podcastfolge „Körperkulturfunk“ mit Europapokal-Sieger Klaus Langhoff erschienen.
Über 4.000 Handballfans haben sich bereits ein Ticket für das Heimspiel gegen Gummersbach gesichert. Dyn und das DHfK-Fanradio übertragen die Begegnung live. Im Rahmen des Heimspiels wird zudem die Aktion „Mein Verein“ von DHL und dem SC DHfK einen würdigen Abschluss finden.
DHL und SC DHfK feiern Abschluss der Aktion „Mein Verein“
Mit der gemeinsamen Initiative „Mein Verein“ setzen der SC DHfK Leipzig und DHL auch in dieser Saison ein starkes Zeichen für den Breitensport in der Region. Seit 2020 werden dabei gezielt Vereine unterstützt, die sich mit viel Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen.
Auch in diesem Jahr war die Resonanz beeindruckend: Rund 150 Vereine haben sich beworben. Zehn Gewinnermannschaften wurden bereits ausgelost und dürfen sich über eine besondere Unterstützung von jeweils 500 Euro für ihre Vereinskasse freuen. Doch auch alle anderen gingen nicht leer aus: Jeder teilnehmende Verein erhielt bis zu fünf Tickets für das Heimspiel gegen Gummersbach.
Ein starkes Zeichen dafür, wie viel Herzblut und Zusammenhalt im Vereinssport unserer Region steckt – und natürlich wird die erfolgreiche Aktion auch in der kommenden Saison fortgesetzt.
Im Vereinspodcast "Körperkulturfunk" wird es diesmal historisch – und gleichzeitig hochaktuell: Mit Klaus Langhoff, Europapokalsieger von 1966, und U20-Nationalspieler Tom Koschek treffen zwei Generationen aufeinander, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten – und doch verbindet sie die gleiche Leidenschaft für den Handball.
Gemeinsam mit Moderator Patrick Fritzsche sprechen beide über den Sport damals und heute: Wie hat sich das Spiel entwickelt? Was hat sich in Ausbildung und Talentförderung verändert? Und welche Unterschiede – oder vielleicht auch überraschenden Gemeinsamkeiten – gibt es zwischen den Generationen?
65 Jahre Altersunterschied, aber ein Gespräch auf Augenhöhe – persönlich, spannend und mit vielen Einblicken in Vergangenheit und Gegenwart des Handballs beim SC DHfK Leipzig.
Passend dazu richtet sich der Blick auch nach vorn: In dieser Woche steht nicht nur die neue Podcastfolge an, sondern auch das Heimspiel gegen den VfL Gummersbach.
🎧 Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt! 🤾♂️ Und dann: Donnerstag in die ARENA!
Viel Spaß beim Anhören!
Nach dem enttäuschenden Auswärtsspiel am Ostersonntag in Berlin steht für die Handballer des SC DHfK Leipzig in dieser Woche ein enorm wichtiges Heimspiel an: Am Donnerstagabend (09.04.2026) gastiert FRISCH AUF! Göppingen zur GREEN NIGHT in Leipzig.
Beide Teams standen sich in dieser Saison bereits zweimal gegenüber. Das Hinspiel in Göppingen endete 24:24-Unentschieden, im Pokalwettbewerb (2. Runde) konnte sich Leipzig in der EWS Arena mit 28:26 durchsetzen. Allerdings kommt FRISCH AUF! Göppingen mit einem richtig guten Lauf nach Leipzig: Im März konnten die Göppinger all ihre vier Spiele (gegen Hannover, Eisenach, Lemgo und Erlangen) gewinnen. Und auch am Osterwochenende boten sie dem Tabellenführer SC Magdeburg bis in die Schlussphase einen Fight auf Augenhöhe.
„Die Stärken von FRISCH AUF! Göppingen liegen in ihrem variablen Angriffsspiel mit gutem Eins-gegen-eins-Verhalten. Außerdem wird eine körperlich sehr robuste Deckung auf uns zukommen. Wir müssen gegen diesen Gegner ein sehr gutes Zweikampfverhalten an den Tag legen und uns in den Abwehraktionen gegenseitig unterstützen, um selbst in unser Tempospiel zu kommen. Um Lücken in ihrer Deckung zu finden, wird es außerdem wichtig sein, den Ball gut laufen zu lassen und natürlich eine deutlich bessere Abschlussqualität auf die Platte zu bringen als im letzten Spiel in Berlin“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.
„Wir werden 200 Prozent geben, und jeder von uns glaubt daran, dass wir am Ende den Klassenerhalt schaffen werden!“, verdeutlicht Kreisläufer Luka Rogan die Einstellung der Mannschaft. 3.900 Handballfans haben sich bereits ein Ticket für das Heimspiel gegen Göppingen gesichert. Dyn und das DHfK-Fanradio übertragen live.
Green Night in der ARENA
Die QUARTERBACK Immobilien ARENA wird sich am Donnerstagabend zur GREEN NIGHT in einen grünen Hexenkessel verwandeln. Um die gesamte Halle in ein grünes Farbenmeer zu tauchen, sind der Kreativität auf den Rängen keine Grenzen gesetzt. Alle DHfK-Fans sind aufgerufen, in grüner Fankleidung zu erscheinen und grün leuchtende oder blinkende Fanartikel mitzubringen. Diese Kulisse wird nicht nur Gänsehaut erzeugen, sondern dem Team auf dem Spielfeld mit Sicherheit einen zusätzlichen Push verleihen.
Mit dem Ferienpass kostenfrei zum Heimspiel
Da das Heimspiel gegen Göppingen in den Osterferien stattfindet, hat sich der SC DHfK für alle Kinder noch eine weitere Überraschung ausgedacht: Mit dem Ferienpass ist jedes Kind (bis einschließlich 16 Jahre) in Begleitung eines Vollzahlers kostenlos dabei! Den Ferienpass könnt ihr ganz einfach beim Ticketkauf im Ticket-Onlineshop auswählen.
Dyn Move Your Sport Spieltag gegen Göppingen
Die Unterstützung des Sports und insbesondere des Nachwuchssports liegt Dyn sehr am Herzen. Dyn hat sich zum Ziel gesetzt, die positiven Werte des Sports wie Teamgeist, Solidarität und Fairness in die Gesellschaft zu tragen. Außerdem möchte Dyn dazu beitragen, dass sich die Sportarten nachhaltig positiv entwickeln – unter anderem durch eine intensivere Nachwuchsarbeit. Dafür hat Dyn die Initiative Move Your Sport ins Leben gerufen.
Dyn, die DAIKIN HBL und die 2. HBL stellen bereits zum zweiten Mal einen Spieltag in den Mittelpunkt von Dyn Move Your Sport, der gemeinsamen Initiative zur Nachwuchsförderung. Nachdem im November 2025 das Förderkonzept beider Profiligen im Fokus stand, richten Dyn, die DAIKIN HBL und die 2. HBL nun gemeinsam mit den Clubstandorten am 29. Spieltag der DAIKIN HBL und am 27. Spieltag der 2. HBL vom 9. bis 12. April 2026 den Blick auf die vielversprechendsten deutschen Handballtalente.
Jeder Handballfan kann sich an Dyn Move Your Sport beteiligen und so die Nachwuchsförderung in seiner Lieblingssportart einfach und ohne zusätzliche Kosten unterstützen. Bei Abschluss eines Abonnements oder nachträglich kann der Fan mit einem Klick seine Sportart auswählen, die vom Abo profitieren soll. Dyn reicht zehn Prozent der Netto-Aboerlöse an die easyCredit BBL, DAIKIN HBL, Volleyball Bundesliga, Tischtennis Bundesliga und Hockey-Bundesliga weiter, sobald die Abonnentin oder der Abonnent entschieden hat, in welchen Sport der Anteil fließen soll.
Vor dem Heimspiel am Donnerstagabend gegen FRISCH AUF! Göppingen gab es auf der Pressekonferenz ein Sponsorenbekenntnis mit Signalwirkung: Die B.A.S. Verkehrstechnik AG hat ihr Engagement als Trikotsponsor beim SC DHfK Handball ligaunabhängig um drei weitere Jahre verlängert und wird die Unterstützung sogar weiter ausbauen.
Dank der B.A.S. Verkehrstechnik AG werden zudem rund 250 Menschen in der Halle dabei sein, für die der Besuch eines Bundesligaspiels sonst oft nicht möglich wäre. Anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums unterstützt B.A.S. die Charity-Initiative des SC DHfK Handball zugunsten sozial engagierter Einrichtungen.
SC DHfK Leipzig und B.A.S. küren „Sachsens lautestes Team“
Im Rahmen der Mitmach-Aktion „Sachsens lautestes Team“, die der SC DHfK Leipzig gemeinsam mit der B.A.S. Verkehrstechnik AG ins Leben gerufen hat, wird am Donnerstag in der Halbzeitpause des Heimspiels gegen Göppingen die Gewinnermannschaft bekanntgegeben. In den vergangenen Wochen konnten sich Nachwuchsteams aus ganz Sachsen bewerben und zeigen, wie lautstark und kreativ sie den SC DHfK Leipzig im Kampf um den Klassenerhalt unterstützen.
Die Handballprofis Staffan Peter und Moritz Preuss dienten hierbei als fachkundige Jury. Das Gewinnerteam darf sich über einen exklusiven Trainingsbesuch von Nationalspieler Franz Semper freuen.
Es sollte ein unbekümmertes „Bonusspiel“ am Ostersonntag werden – und es endete in einer herben Klatsche. Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben das Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin mit 26:39 (10:20) verloren und konnten zu keinem Zeitpunkt auf Augenhöhe agieren. Eigentlich hatten die Leipziger im Auswärtsspiel beim Deutschen Meister nichts zu verlieren. Am Ende jedoch verloren die DHfK-Männer mehr, als ihnen lieb war, denn das Torverhältnis, das im Vergleich zur direkten Konkurrenz für den Ligaverbleib womöglich entscheidend werden könnte, erlitt durch diese hohe Pleite eine deutliche Delle.
Die Leipziger mussten vor dem Auswärtsspiel den nächsten Nackenschlag hinnehmen. Ausgerechnet Nationalspieler Franz Semper, der im Kalenderjahr 2026 durchschnittlich sieben Tore pro Spiel erzielte, fiel kurzfristig mit einer Muskelverletzung aus. Dafür entspannte sich die Situation auf der Position im linken Rückraum zumindest leicht, denn mit William Bogojevic kehrte einer der drei Verletzten zurück.
Berlin startete mit hohem Tempo in ihr Oster-Heimspiel. In den ersten fünf Spielminuten hagelte es bereits vier Treffer. Beim SC DHfK konnte hingegen nur Luka Rogan ein Tor erzielen. Nachdem Lucas Krzikalla dann auch noch einen Siebenmeter vergab, war die Anfangsphase endgültig verhunzt. Lasse Andersson erhöhte auf 5:1 für Berlin. Während Leipzig trotz gut herausgespielter Möglichkeiten immer wieder am Füchse-Keeper Lasse Ludwig scheiterte, bekamen umgekehrt die DHfK-Torhüter Domenico Ebner bzw. Tomas Mrkva gar nichts zu fassen. Bis zur 20. Spielminute war jeder Wurf der Füchse ein Treffer. Mit 16:6 lag der Deutsche Meister von 2025 schon so früh mit zehn Treffern in Führung.
Superstar Mathias Gidsel leistete sich dann endlich den ersten Berliner Fehlwurf, doch die Wurfquoten von 94 Prozent (Berlin) und 37 Prozent (Leipzig) offenbarten bis dato einen gewaltigen Klassenunterschied. In der 22. Minute traf Tomas Piroch zum 17:8. Der Semper-Vertreter war im ersten Durchgang der einzige Leipziger in Normalform und hatte fünf der acht DHfK-Treffer erzielt. Die Seiten wurden beim Spielstand von 20:10 gewechselt.
Für die Sachsen konnte es nun für den zweiten Abschnitt nur eine Devise geben: das Torverhältnis im Blick behalten und sich hier nicht völlig abschießen lassen, wie beispielsweise am 7. Spieltag der laufenden Saison, als Leipzig mit 18 Toren Rückstand (24:42) gegen Flensburg verlor und die höchste Pleite der Vereinsgeschichte kassierte. Der Beginn der zweiten Hälfte machte allerdings wenig Mut. Auch Halbzeit zwei begann mit einem 6:1-Lauf der Füchse, sodass es nach 37 Minuten bereits 26:11 stand. Kaum waren 40 Minuten absolviert, sorgte Lasse Andersson mit zwei Treffern in Folge für das 30:13. Nie zuvor hatte Leipzig nach 40 Spielminuten in einem Bundesligaspiel derart hoch zurückgelegen. Lasse Ludwig (19 Paraden) war für Leipzig beinahe unüberwindbar.
Zumindest gab es in der Schlussphase auch eine gute Nachricht: Eine derartige Niederlage wie gegen Flensburg wiederholte sich zum Glück nicht, denn der SC DHfK stabilisierte sich zusehends. So gelang Rechtsaußen Staffan Peter in den letzten 20 Spielminuten noch fünf Treffer. Und auch Jungtalent Caspar Gauer zeigte mit zwei Treffern gute Ansätze. Dennoch waren die Leipziger mit Sicherheit heilfroh, als die Partie beim Endstand von 39:26 schließlich abgepfiffen wurde.
Das Spiel muss nun schnell aus den Köpfen, denn das Heimspiel am Donnerstag gegen FRISCH AUF! Göppingen ist für das Schicksal des Clubs von deutlich größerer Bedeutung. >>> Tickets
Für die Handballer des SC DHfK Leipzig geht es im Saisonendspurt darum, jede sich bietende Chance auf etwas Zählbares zu ergreifen – denn der Abstiegskampf wird bis zum letzten Spieltag gnadenlos. Angesichts der aktuellen Situation lastet in den meisten der verbleibenden neun Bundesligaspiele eine gehörige Portion Druck auf den DHfK-Handballern, denn es müssen dringend Punkte her, um auch in der kommenden Saison in der stärksten Liga der Welt zu bleiben.
Das kommende Auswärtsspiel zählt jedoch nicht unbedingt zu diesen Druckspielen. Am Ostersonntag (Anwurf 15:00 Uhr) sind die Leipziger beim amtierenden Deutschen Meister Füchse Berlin zu Gast. Nur die wenigsten Handballexperten rechnen in der Max-Schmeling-Halle mit einem grün-weißen Auswärtserfolg – was den Sachsen mit Sicherheit zugutekommt. In dieser Partie haben die DHfK-Männer wenig zu verlieren und können befreit aufspielen. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass sie sich keine hohen Ziele gesteckt haben. Kampflos werden die Leipziger den Füchsen die Punkte jedenfalls nicht überlassen!
„Berlin hat das beste Tempospiel der Liga und vielleicht insgesamt auch das beste Spiel mit Ball. Dieses Team ist über die Jahre sehr gut eingespielt und hat mittlerweile auch die nötige Tiefe entwickelt, um in der Bundesliga und gleichzeitig in der Champions League eine starke Rolle zu spielen. Unsere Aufgabe ist es, dieses Angriffsspiel zu unterbrechen und den Gegner in ungünstige Abschlusssituationen zu bringen, um selbst unser Konterspiel durchzubringen. Ich freue mich auf den Vergleich mit dem amtierenden Deutschen Meister aus Berlin“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.
Auswärtsspiel am Ostersonntag live im Free-TV
Am Sonntag zeigen Welt TV und Dyn Sport Mix die Partie Füchse Berlin gegen den SC DHfK Leipzig live im Free-TV! Das kostenfreie Angebot Dyn Sport Mix ist empfangbar auf Amazon Prime Video, Joyn, Pluto.TV und Zattoo sowie via Satellit über ASTRA. Natürlich übertragen auch DYN und das DHfK-Fanradio live.
Anschließend kommen Göppingen und Gummersbach nach Leipzig
Nach dem Auswärtsspiel in der Hauptstadt stehen dann wieder zwei enorm wichtige Heimspiele nacheinander an: Am kommenden Donnerstag (09.04.2026) gastiert FRISCH AUF! Göppingen zur GREEN NIGHT in Leipzig. Genau eine Woche später (16.04.2026) wird ebenfalls in der QUARTERBACK Immobilien ARENA das Nachholspiel gegen den VfL Gummersbach ausgetragen.
>>> Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
Was für grandiose Nachrichten, was für Emotionen vor Anwurf des Ostklassikers zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem ThSV Eisenach. Als Hallensprecher Sachsa Röser wenige Augenblicke vor Spielbeginn vor der pickepackevollen QUARTERBACK Immobilien ARENA die Hammer-News verkündete, entflammte der Jubel, als hätte der SC DHfK gerade das Siegtor in letzter Sekunde erzielt. Eigengewächs Franz Semper verlängert seinen Vertrag vorzeitig und ligaunabhängig bis 2030.
Der 28-Jährige hatte seinen Vertrag für die 1. Bundesliga erst im vergangenen Oktober bis 2028 verlängert. Nun legt die Leipziger Identifikationsfigur noch einen obendrauf und bekennt sich unabhängig von der künftigen Ligazugehörigkeit zu seinem Club. Für den SC DHfK hat die Verlängerung mit Franz Semper besondere Strahlkraft. Der Rückraumspieler ist ein echtes Leipziger Gesicht, trägt Grün-Weiß seit der B-Jugend und avancierte in seiner sportlichen Heimat zum Nationalspieler. Der Linkshänder kehrte jüngst mit der Silbermedaille im Gepäck von der EHF EURO 2026 zurück.
„Ich freue mich, egal was passiert, in Leipzig bleiben zu können. Ich will aber gar nicht, dass es so viel Aufmerksamkeit bekommt, weil ich den Fokus lieber darauf richten möchte, in der 1. Liga zu bleiben. Dafür haben wir noch alle Chancen, und ich werde alles daransetzen, diese zu nutzen“, so Franz Semper.
Cheftrainer Frank Carstens ergänzt: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Franz und hoffe, dass er seine starke Form der letzten Spiele bis zum Saisonende weiter stabilisieren kann. Franz ist für diese Mannschaft ein absoluter Führungsspieler geworden und hat trotzdem noch großes Potenzial.“
Mit diesem richtungsweisenden Bekenntnis von Franz Semper nimmt das Team der Zukunft weiter Konturen an. Bereits zuvor gaben Moritz Preuss, Tomáš Mrkva und Staffan Peter ihre ligaunabhängige Zusage für den SC DHfK. Zum DHfK-Aufgebot in der Saison 2026/27 zählen außerdem die Leipziger Eigengewächse Anton Voss und Caspar Gauer. Weitere wichtige Bausteine im Kader bilden Lukas Binder, Tom Koschek, Tim Hertzfeld sowie Neuzugang Anadin Suljaković. Damit umfasst der Kader für die Zukunft aktuell zehn Spieler.

Der OSTKLASSIKER steht an! Die Handballer des SC DHfK Leipzig treffen am Sonntag (Anwurf 15:00 Uhr) auf den ThSV Eisenach. Die Begegnung wird wie immer für eine knisternde Atmosphäre unter dem Hallendach sorgen und Handballfans aus ganz Mitteldeutschland in ihren Bann ziehen. 5.300 Tickets wurden bereits für den Ostklassiker verkauft. Das Spiel wird außerdem live im Free-TV bei WELT TV übertragen.
>>> Tickets sind noch an der Tageskasse sowie online erhältlich unter: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
Der SC DHfK Leipzig braucht nicht nur ganz dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, sondern kämpft auch gegen ein kleines Eisenach-Trauma: Das Hinspiel endete 31:27 für den ThSV. Der letzte Pflichtspielsieg gegen den Konkurrenten aus Thüringen ist inzwischen zehn Jahre her. Im März 2016 gewannen die DHfK-Männer mit 35:24 in Eisenach. Kapitän Lukas Binder erzielte damals fünf Tore. Zeitgleich möchte Eisenach seinen Auswärtsfluch beenden. Der ThSV konnte in dieser Saison noch keinen Punkt in der Ferne einfahren.
„Die letzten Spiele gegen Eisenach waren immer Schlachten. Wir konnten den ThSV Eisenach zwar in den letzten Jahren nicht besiegen, aber es waren durchaus einige knappe Spiele dabei, und wir haben gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, Eisenach zu schlagen. Wenn wir mit dem Messer zwischen den Zähnen in das Spiel gehen, bin ich davon überzeugt, dass wir die bessere Mannschaft sind“, so Lukas Binder.
„Duelle mit Eisenach sind besondere und hochintensive Spiele, die physisch und mental sehr fordernd sind. Der ThSV Eisenach ist eine Mannschaft, die von ihrem Kampf lebt. Wir müssen es schaffen, kämpferisch dagegenzuhalten und das sehr durchbruchlastige Spiel der Eisenacher aufzuhalten. Das Zweikampfverhalten wird ein ganz wichtiger Punkt in diesem Spiel. Die Vorfreude auf diese Aufgabe ist groß, und jetzt müssen wir die Ketten lösen“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.
Die Partie wird am Sonntagnachmittag wie immer live bei DYN und im DHfK-Fanradio übertragen:
- LIVE bei DYN: https://shorturl.at/bZcoB
- LIVE im Fanradio: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
- Außerdem: live und kostenlos bei WELT TV
Leipziger Gruppe präsentiert den OSTKLASSIKER
Der SC DHfK Leipzig begrüßt zum Ostklassiker gegen Eisenach die Leipziger Gruppe als Spieltagspräsentator. Bereits seit 2010 begleitet sie den SC DHfK Handball als Haupt- und Titelsponsor und wird auch über die laufende Saison hinaus ein verlässlicher Partner bleiben.
Die Leipziger Gruppe feiert in diesem Jahr außerdem ihr 10-jähriges Markenjubiläum. Aus diesem Anlass gibt es im Laufe des Jahres zehn Highlight-Events – eines davon ist der Ostklassiker zwischen Leipzig und Eisenach. Gemeinsam mit den DHfK-Fans wurde zudem eine stimmungsvolle Aktion vorbereitet – es lohnt sich also, frühzeitig auf den Plätzen zu sein und nichts zu verpassen!
Auch in der FANZONE wartet einiges auf die Besucherinnen und Besucher: Bei der Fotobox könnt ihr Erinnerungsfotos mit Fan-Utensilien aufnehmen und diese für eine LED-Mosaikwand freigeben – mit etwas Glück erscheint euer Bild sogar auf dem Videowürfel. Darüber hinaus gibt es einen Greifarmautomaten sowie ein Fan-Quiz mit tollen Gewinnen.
Die Saison 2025/26 in der DAIKIN Handball-Bundesliga geht so langsam aber sicher in die Endphase. Noch zehn Spiele stehen für die Handballer des SC DHfK Leipzig an. Zehn Chancen – sechs davon in eigener Halle – um den Rückstand in der Tabelle auf die Nichtabstiegsplätze aufzuholen und GEMEINSAM ERSTKLASSIG zu bleiben.
Bevor die spannende Liga-Endphase beginnt, steht an diesem Wochenende erst einmal eine Länderspielpause an. In zwei Länderspielen fordert Deutschland in dieser Woche den Rekord-Afrikameister Ägypten sowohl in der Dortmunder Westfalenhalle (Donnerstag, 19. März, 18.15 Uhr) als auch in der Bremer ÖVB-Arena (Sonntag, 22. März, 15.30 Uhr) heraus. Beide Partien werden via ProSieben im Free-TV und im Livestream über Dyn übertragen. Vom SC DHfK Leipzig wurde erneut Rückraumspieler Franz Semper nominiert. Und auch beim Gegner aus Ägypten ist mit Ahmed Khairi ein Leipziger mit von der Partie.
Zudem stehen am Wochenende weitere DHfK-Spieler mit ihren Nationalmannschaften auf internationalem Parkett. Neben Semper und Khairi wurden auch Tomáš Piroch und Tomáš Mrkva (beide Tschechien) sowie Luka Rogan (Serbien) in ihre Auswahlmannschaften berufen. Domenico Ebner (krank) und der frischgebackene Papa Marko Mamic verzichten diesmal auf eine Länderspielreise.
Auch U20-Bundestrainer Martin Heuberger hat zum nächsten Lehrgang geladen. Zunächst treffen die DHB-Talente am Freitag, 20. März, um 19.30 Uhr in Steißlingen auf die österreichische Auswahl. Am Tag darauf findet das Rückspiel um 15.30 Uhr in Bregenz statt. Die beiden Tests sind aktuelle Gradmesser der U20-Nationalmannschaft auf dem Weg zur EHF EURO im Sommer, die vom 8. bis zum 19. Juli in Rumänien stattfinden wird. Vom SC DHfK Leipzig sind diesmal Linksaußen Tom Koschek und Rechtsaußen Anton Voss sowie Rückraumspieler Nick Volmert mit dabei. Spielmacher Caspar Gauer steht im Reservekader.
Beim 19-jährigen Linkshänder Nick Volmert war erst vor wenigen Tagen sein Wechsel von der U23 des SC DHfK Leipzig zum EHV Aue bekanntgegeben worden. In der kommenden Saison 2026/27 wird Volmert aber nicht nur für die Erzgebirgler auf Torejagd gehen, sondern erhält auch ein Zweitspielrecht für die Profis des SC DHfK Handball.
DHfK-Coach Frank Carstens hat jedenfalls in dieser Woche einen ziemlich kleinen Trainingskader, um mit der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel zu beginnen. Nichtsdestotrotz kommt die Länderspielpause auch einigen Akteuren ganz recht, um die Zeit für ihren Genesungsprozess zu nutzen. Schließlich laborieren mit Adam Lönn, William Bogojevic und Matej Klima sämtliche Spieler auf der Position im linken Rückraum an Verletzungen.
Am 29.03. geht es dann in der QUARTERBACK Immobilien ARENA wieder hoch her. Der Ostklassiker gegen den ThSV Eisenach wirft bereits seine Schatten voraus, denn mehr als 4.500 Tickets sind bereits jetzt verkauft.
Die Grün-Weißen und ihre Fans sind bereit für eine wahre Handballschlacht im Kampf um den Klassenerhalt!
>>> Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114