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Für die Handballer des SC DHfK Leipzig geht es im Saisonendspurt darum, jede sich bietende Chance auf etwas Zählbares zu ergreifen – denn der Abstiegskampf wird bis zum letzten Spieltag gnadenlos. Angesichts der aktuellen Situation lastet in den meisten der verbleibenden neun Bundesligaspiele eine gehörige Portion Druck auf den DHfK-Handballern, denn es müssen dringend Punkte her, um auch in der kommenden Saison in der stärksten Liga der Welt zu bleiben.

Das kommende Auswärtsspiel zählt jedoch nicht unbedingt zu diesen Druckspielen. Am Ostersonntag (Anwurf 15:00 Uhr) sind die Leipziger beim amtierenden Deutschen Meister Füchse Berlin zu Gast. Nur die wenigsten Handballexperten rechnen in der Max-Schmeling-Halle mit einem grün-weißen Auswärtserfolg – was den Sachsen mit Sicherheit zugutekommt. In dieser Partie haben die DHfK-Männer wenig zu verlieren und können befreit aufspielen. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass sie sich keine hohen Ziele gesteckt haben. Kampflos werden die Leipziger den Füchsen die Punkte jedenfalls nicht überlassen!

„Berlin hat das beste Tempospiel der Liga und vielleicht insgesamt auch das beste Spiel mit Ball. Dieses Team ist über die Jahre sehr gut eingespielt und hat mittlerweile auch die nötige Tiefe entwickelt, um in der Bundesliga und gleichzeitig in der Champions League eine starke Rolle zu spielen. Unsere Aufgabe ist es, dieses Angriffsspiel zu unterbrechen und den Gegner in ungünstige Abschlusssituationen zu bringen, um selbst unser Konterspiel durchzubringen. Ich freue mich auf den Vergleich mit dem amtierenden Deutschen Meister aus Berlin“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.

Auswärtsspiel am Ostersonntag live im Free-TV

Am Sonntag zeigen Welt TV und Dyn Sport Mix die Partie Füchse Berlin gegen den SC DHfK Leipzig live im Free-TV! Das kostenfreie Angebot Dyn Sport Mix ist empfangbar auf Amazon Prime Video, Joyn, Pluto.TV und Zattoo sowie via Satellit über ASTRA. Natürlich übertragen auch DYN und das DHfK-Fanradio live.

Anschließend kommen Göppingen und Gummersbach nach Leipzig

Nach dem Auswärtsspiel in der Hauptstadt stehen dann wieder zwei enorm wichtige Heimspiele nacheinander an: Am kommenden Donnerstag (09.04.2026) gastiert FRISCH AUF! Göppingen zur GREEN NIGHT in Leipzig. Genau eine Woche später (16.04.2026) wird ebenfalls in der QUARTERBACK Immobilien ARENA das Nachholspiel gegen den VfL Gummersbach ausgetragen.

>>> Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Was für grandiose Nachrichten, was für Emotionen vor Anwurf des Ostklassikers zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem ThSV Eisenach. Als Hallensprecher Sachsa Röser wenige Augenblicke vor Spielbeginn vor der pickepackevollen QUARTERBACK Immobilien ARENA die Hammer-News verkündete, entflammte der Jubel, als hätte der SC DHfK gerade das Siegtor in letzter Sekunde erzielt. Eigengewächs Franz Semper verlängert seinen Vertrag vorzeitig und ligaunabhängig bis 2030.

Der 28-Jährige hatte seinen Vertrag für die 1. Bundesliga erst im vergangenen Oktober bis 2028 verlängert. Nun legt die Leipziger Identifikationsfigur noch einen obendrauf und bekennt sich unabhängig von der künftigen Ligazugehörigkeit zu seinem Club. Für den SC DHfK hat die Verlängerung mit Franz Semper besondere Strahlkraft. Der Rückraumspieler ist ein echtes Leipziger Gesicht, trägt Grün-Weiß seit der B-Jugend und avancierte in seiner sportlichen Heimat zum Nationalspieler. Der Linkshänder kehrte jüngst mit der Silbermedaille im Gepäck von der EHF EURO 2026 zurück.

„Ich freue mich, egal was passiert, in Leipzig bleiben zu können. Ich will aber gar nicht, dass es so viel Aufmerksamkeit bekommt, weil ich den Fokus lieber darauf richten möchte, in der 1. Liga zu bleiben. Dafür haben wir noch alle Chancen, und ich werde alles daransetzen, diese zu nutzen“, so Franz Semper.

Cheftrainer Frank Carstens ergänzt: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Franz und hoffe, dass er seine starke Form der letzten Spiele bis zum Saisonende weiter stabilisieren kann. Franz ist für diese Mannschaft ein absoluter Führungsspieler geworden und hat trotzdem noch großes Potenzial.“

Mit diesem richtungsweisenden Bekenntnis von Franz Semper nimmt das Team der Zukunft weiter Konturen an. Bereits zuvor gaben Moritz Preuss, Tomáš Mrkva und Staffan Peter ihre ligaunabhängige Zusage für den SC DHfK. Zum DHfK-Aufgebot in der Saison 2026/27 zählen außerdem die Leipziger Eigengewächse Anton Voss und Caspar Gauer. Weitere wichtige Bausteine im Kader bilden Lukas Binder, Tom Koschek, Tim Hertzfeld sowie Neuzugang Anadin Suljaković. Damit umfasst der Kader für die Zukunft aktuell zehn Spieler.

Der OSTKLASSIKER steht an! Die Handballer des SC DHfK Leipzig treffen am Sonntag (Anwurf 15:00 Uhr) auf den ThSV Eisenach. Die Begegnung wird wie immer für eine knisternde Atmosphäre unter dem Hallendach sorgen und Handballfans aus ganz Mitteldeutschland in ihren Bann ziehen. 5.300 Tickets wurden bereits für den Ostklassiker verkauft. Das Spiel wird außerdem live im Free-TV bei WELT TV übertragen.

>>> Tickets sind noch an der Tageskasse sowie online erhältlich unter: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Der SC DHfK Leipzig braucht nicht nur ganz dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, sondern kämpft auch gegen ein kleines Eisenach-Trauma: Das Hinspiel endete 31:27 für den ThSV. Der letzte Pflichtspielsieg gegen den Konkurrenten aus Thüringen ist inzwischen zehn Jahre her. Im März 2016 gewannen die DHfK-Männer mit 35:24 in Eisenach. Kapitän Lukas Binder erzielte damals fünf Tore. Zeitgleich möchte Eisenach seinen Auswärtsfluch beenden. Der ThSV konnte in dieser Saison noch keinen Punkt in der Ferne einfahren.

„Die letzten Spiele gegen Eisenach waren immer Schlachten. Wir konnten den ThSV Eisenach zwar in den letzten Jahren nicht besiegen, aber es waren durchaus einige knappe Spiele dabei, und wir haben gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, Eisenach zu schlagen. Wenn wir mit dem Messer zwischen den Zähnen in das Spiel gehen, bin ich davon überzeugt, dass wir die bessere Mannschaft sind“, so Lukas Binder.

„Duelle mit Eisenach sind besondere und hochintensive Spiele, die physisch und mental sehr fordernd sind. Der ThSV Eisenach ist eine Mannschaft, die von ihrem Kampf lebt. Wir müssen es schaffen, kämpferisch dagegenzuhalten und das sehr durchbruchlastige Spiel der Eisenacher aufzuhalten. Das Zweikampfverhalten wird ein ganz wichtiger Punkt in diesem Spiel. Die Vorfreude auf diese Aufgabe ist groß, und jetzt müssen wir die Ketten lösen“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.

Die Partie wird am Sonntagnachmittag wie immer live bei DYN und im DHfK-Fanradio übertragen:

Leipziger Gruppe präsentiert den OSTKLASSIKER

Der SC DHfK Leipzig begrüßt zum Ostklassiker gegen Eisenach die Leipziger Gruppe als Spieltagspräsentator. Bereits seit 2010 begleitet sie den SC DHfK Handball als Haupt- und Titelsponsor und wird auch über die laufende Saison hinaus ein verlässlicher Partner bleiben.

Die Leipziger Gruppe feiert in diesem Jahr außerdem ihr 10-jähriges Markenjubiläum. Aus diesem Anlass gibt es im Laufe des Jahres zehn Highlight-Events – eines davon ist der Ostklassiker zwischen Leipzig und Eisenach. Gemeinsam mit den DHfK-Fans wurde zudem eine stimmungsvolle Aktion vorbereitet – es lohnt sich also, frühzeitig auf den Plätzen zu sein und nichts zu verpassen!

Auch in der FANZONE wartet einiges auf die Besucherinnen und Besucher: Bei der Fotobox könnt ihr Erinnerungsfotos mit Fan-Utensilien aufnehmen und diese für eine LED-Mosaikwand freigeben – mit etwas Glück erscheint euer Bild sogar auf dem Videowürfel. Darüber hinaus gibt es einen Greifarmautomaten sowie ein Fan-Quiz mit tollen Gewinnen.

Die Saison 2025/26 in der DAIKIN Handball-Bundesliga geht so langsam aber sicher in die Endphase. Noch zehn Spiele stehen für die Handballer des SC DHfK Leipzig an. Zehn Chancen – sechs davon in eigener Halle – um den Rückstand in der Tabelle auf die Nichtabstiegsplätze aufzuholen und GEMEINSAM ERSTKLASSIG zu bleiben.

Bevor die spannende Liga-Endphase beginnt, steht an diesem Wochenende erst einmal eine Länderspielpause an. In zwei Länderspielen fordert Deutschland in dieser Woche den Rekord-Afrikameister Ägypten sowohl in der Dortmunder Westfalenhalle (Donnerstag, 19. März, 18.15 Uhr) als auch in der Bremer ÖVB-Arena (Sonntag, 22. März, 15.30 Uhr) heraus. Beide Partien werden via ProSieben im Free-TV und im Livestream über Dyn übertragen. Vom SC DHfK Leipzig wurde erneut Rückraumspieler Franz Semper nominiert. Und auch beim Gegner aus Ägypten ist mit Ahmed Khairi ein Leipziger mit von der Partie.

Zudem stehen am Wochenende weitere DHfK-Spieler mit ihren Nationalmannschaften auf internationalem Parkett. Neben Semper und Khairi wurden auch Tomáš Piroch und Tomáš Mrkva (beide Tschechien) sowie Luka Rogan (Serbien) in ihre Auswahlmannschaften berufen. Domenico Ebner (krank) und der frischgebackene Papa Marko Mamic verzichten diesmal auf eine Länderspielreise.

Auch U20-Bundestrainer Martin Heuberger hat zum nächsten Lehrgang geladen. Zunächst treffen die DHB-Talente am Freitag, 20. März, um 19.30 Uhr in Steißlingen auf die österreichische Auswahl. Am Tag darauf findet das Rückspiel um 15.30 Uhr in Bregenz statt. Die beiden Tests sind aktuelle Gradmesser der U20-Nationalmannschaft auf dem Weg zur EHF EURO im Sommer, die vom 8. bis zum 19. Juli in Rumänien stattfinden wird. Vom SC DHfK Leipzig sind diesmal Linksaußen Tom Koschek und Rechtsaußen Anton Voss sowie Rückraumspieler Nick Volmert mit dabei. Spielmacher Caspar Gauer steht im Reservekader.

Beim 19-jährigen Linkshänder Nick Volmert war erst vor wenigen Tagen sein Wechsel von der U23 des SC DHfK Leipzig zum EHV Aue bekanntgegeben worden. In der kommenden Saison 2026/27 wird Volmert aber nicht nur für die Erzgebirgler auf Torejagd gehen, sondern erhält auch ein Zweitspielrecht für die Profis des SC DHfK Handball.

DHfK-Coach Frank Carstens hat jedenfalls in dieser Woche einen ziemlich kleinen Trainingskader, um mit der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel zu beginnen. Nichtsdestotrotz kommt die Länderspielpause auch einigen Akteuren ganz recht, um die Zeit für ihren Genesungsprozess zu nutzen. Schließlich laborieren mit Adam Lönn, William Bogojevic und Matej Klima sämtliche Spieler auf der Position im linken Rückraum an Verletzungen.

Am 29.03. geht es dann in der QUARTERBACK Immobilien ARENA wieder hoch her. Der Ostklassiker gegen den ThSV Eisenach wirft bereits seine Schatten voraus, denn mehr als 4.500 Tickets sind bereits jetzt verkauft.

Die Grün-Weißen und ihre Fans sind bereit für eine wahre Handballschlacht im Kampf um den Klassenerhalt!

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Der SC DHfK Leipzig treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison 2026/27 weiter voran – und sendet dabei ein starkes Signal der Geschlossenheit und Vereinstreue: Torhüter Tomáš Mrkva, Kreisläufer Moritz Preuss und Rechtsaußen Staffan Peter haben ihre Zusage gegeben, auch im Falle eines Abstiegs in die 2. Liga den Weg mit dem SC DHfK Leipzig gemeinsam weiterzugehen. Ihre Verträge besaßen bislang ausschließlich Gültigkeit für die 1. Handball-Bundesliga. 

Zuvor hatten mit Kapitän Lukas Binder, Tom Koschek, Anadin Suljaković, Tim Hertzfeld, Caspar Gauer und Anton Voß bereits sechs weitere Spieler ligaunabhängige Verträge abgeschlossen. Damit schafft der SC DHfK Leipzig unabhängig von der sportlichen Ausgangslage auf vier Positionen Planungssicherheit für die kommende Spielzeit.

Vernunfts- und Zukunftsentscheidung auf Rechtsaußen

Im Zuge der zweigleisigen Kaderplanung steht nun auch fest, dass sich die Wege von Lucas Krzikalla und dem SC DHfK Leipzig zum Saisonende vorerst trennen werden. Der auslaufende Vertrag des 32-Jährigen wird nicht verlängert.

„Die Entscheidung auf der Rechtsaußenposition ist uns extrem schwergefallen. Lucas hat sich über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz für unseren Verein verdient gemacht, viele Talente für eine Handballkarriere inspiriert und ist ein echtes Aushängeschild des SC DHfK Leipzig. Auch in dieser Saison zeigt er konstant starke Leistungen. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für die zukünftige Entwicklung unseres Kaders. Auf Rechtsaußen verfügen wir mit Staffi und Anton über zwei junge Spieler mit großem Potenzial und langfristiger Perspektive, die bis 2028 an uns gebunden sind und wie Kritschi aus unserer eigenen Akademie stammen. In der aktuellen Gesamtsituation – geprägt von sportlicher Ungewissheit und wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen – war es daher notwendig, diese Entscheidung so zu treffen“, erklärt Geschäftsführer Karsten Günther.

Lucas Krzikalla spielt schon seit 2010 für den SC DHfK Handball und wird bis zum letzten Spieltag alles für den Club geben. „Der SC DHfK ist für mich nicht einfach nur ein Verein, sondern war über meine gesamte Profikarriere hinweg meine sportliche Heimat. Die vielen Erfahrungen, Begegnungen und Erlebnisse aus den vergangenen 16 Jahren hier in Leipzig haben mich geprägt und werden mich ein Leben lang begleiten. Ich bin unglaublich dankbar für diese besondere Zeit. Deshalb sehe ich es als eine Selbstverständlichkeit, alles dafür zu geben, dass der SC DHfK Leipzig auch in der kommenden Saison in der stärksten Liga der Welt spielt“, sagt Lucas Krzikalla.

Geschäftsführer Karsten Günther ergänzt: „Für unseren Verein und für Lucas ist es wichtig, nun Klarheit zu haben und den Fokus voll auf die anstehenden Aufgaben zu richten. Außerdem haben wir Lucas signalisiert, dass er auch nach seiner aktiven Karriere jederzeit einen Platz in unserem Verein haben wird, sofern er das möchte, denn er ist nicht nur ein klasse Sportler, sondern ein ganz besonderer Mensch mit dem es große Freude macht zusammenzuarbeiten!“

Neben Domenico Ebner (Wechsel zum TBV Lemgo Lippe) und Ahmed Khairi, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft, stehen damit drei Abgänge im Sommer fest.

Am 14. März 2026  wurde von den Drittliga-Handballern des SC DHfK II in der Staffel Nord-Ost das 23. Punktspiel der Saison 2025/26 gegen HC Eintracht Hildesheim absolviert. Während die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht bisher als Tabellenletzter der Sechzehnerstaffel nur zwei Siege holten (4:40 Punkte), belegen die Gäste aus Niedersachsen den fünften Tabellenplatz (33:13 Zähler).

Angesichts dieser Platzierungen bestanden keine Zweifel, dass für die Grün-Weißen eine schwere Prüfung zu erwarten war. Obwohl die Gastgeber im ersten Durchgang den Favoriten Paroli geboten haben, konnten sie in der zweiten Halbzeit nicht mehr mithalten – und mussten eine klare 29:38 (14:15) – Heimniederlage einstecken.

Vor 70 Fans in der Halle der Sportoberschule setzten die Kontrahenten über 4:4 und 7:7 (12. Minute) gleichwertige Akzente. Danach gingen die Gäste mit 7:11 (18.) in Front. Davon blieben die Hausherren unbeeindruckt, denn sie stellten binnen zehn Minuten den Ausgleich (13:13) wieder her – und gingen nur mit einem Tor Rückstand in die Pause.

Nach Wiederanpfiff kippten die Hildesheimer das Geschehen blitzschnell zu ihren Gunsten. Sie legten vierfach auf 14:19 (34.) nach – und stabilisierten den Vorsprung mit 17:23 (38.).Doch die DHfK-Jungs kämpften aufopferungsvoll, denn sie halbierten den Rückstand auf 21:24 (41.). Damit war offenbar ihr Leistungsvermögen erschöpft, denn technische Fehler und Probleme  bei der Chancenverwertung wurden vom Gegner sofort mit Treffern zum 21:28 (45.) bestraft. Sechs Minuten vor Abpfiff bauten die cleveren Eintracht- Männer ihre Führung zweistellig auf 24:34 aus. Damit hatten sie vorzeitig mit einem starken Auftritt in der zweiten Halbzeit die deutliche Heimniederlage der Leipziger besiegelt. Bester DHfK-Schütze war Nick Volmert mit fünf Treffern.

Horst Hampe

SC DHfK II: Guretzky, Huber ; Voß 3,Volmert 5, Zimmermann 4/2, Kremen 2, Klecar 4, Brix 3, Hollenberg, Greilich 2/1, Pietrusky 2, Sandeck 3, Schäfer 1, Börner, Häfner, Schneider.

Siebenmeter: 3/5  : 3/5  -   Strafminuten: 6 : 16

Auf die Handballer des SC DHfK Leipzig wartet am Sonntag (Anwurf 16:30 Uhr) ein weiteres wichtiges Heimspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Zu Gast ist der TVB Stuttgart.

Das Heimspiel wird präsentiert von der Allianz und steht unter dem Motto KIDS DAY. Im Vorfeld der Partie durften bei der offiziellen Pressekonferenz bereits einige Kids spannende und kreative Fragen an Cheftrainer Frank Carstens und Rückraumspieler Tomáš Piroch stellen: Zur Pressekonferenz

Mehr als 4.200 Fans haben sich bereits ein Ticket für das Heimspiel gesichert. „Diese Fanunterstützung ist beispielhaft. Wenn es gut läuft, kann jeder – aber wenn es wirklich schwierig wird, dann zählt’s. Und das zeigen unsere Fans in jedem Heimspiel!“, lobt Trainer Frank Carstens die Unterstützung durch die Leipziger Zuschauer. „Die Unterstützung in dieser Situation ist unglaublich und die allergrößte Motivation für uns“, bestätigt Tomáš Piroch.

Auch die Europapokalhelden von 1966 werden am Sonntag vor Ort die Daumen drücken. Ebenso begrüßen wir die ehemaligen MoGoNo-Handballer, die vor genau 50 Jahren die DDR-Schülermeisterschaft nach Leipzig holten.

Der Gegner aus Stuttgart hat es allerdings in sich: Die Stuttgarter werden momentan als Mannschaft der Stunde in der zweiten Tabellenhälfte bezeichnet. Der TVB ist seit drei Spielen ungeschlagen und verlor von seinen fünf Begegnungen im Jahr 2026 lediglich einmal – beim Deutschen Meister Füchse Berlin. Insbesondere der 32:27-Heimsieg am vergangenen Spieltag gegen den THW Kiel sorgte in ganz Handballdeutschland für staunende Gesichter. Die DHfK-Handballer werden sich also warm anziehen müssen. Auch im Hinspiel behielt der TVB Stuttgart mit 33:32 in einem wahren Krimi die Oberhand. Routinier Kai Häfner schenkte dem SC DHfK damals zehn Tore ein. Doch das ist Schnee von gestern. Im Abstiegskampf werden die Leipziger jeden Prozentpunkt aus sich herausholen, um Stuttgart diesen Sonntag vor den eigenen Fans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA zu bezwingen.

„Der TVB Stuttgart ist eine Mannschaft, die sehr über das Eins-gegen-eins-Spiel kommt, sehr stark im Passspiel ist und eine etwas ungewöhnliche Angriffsorganisation hat, weil sie mit vier Rückraumspielern agieren. Jede Mannschaft, die gegen den TVB Stuttgart spielt, muss sich speziell darauf vorbereiten. Darüber hinaus ist Stuttgart aktuell in sehr guter Form. Wir haben letzte Woche in Flensburg in der ersten Halbzeit sehr gut angegriffen und unsere Schützen in eine gute Position gebracht. Daran wollen wir auch am Sonntag anknüpfen“, so Cheftrainer Frank Carstens.

Die Partie wird am Samstagabend wie immer live bei DYN und im DHfK-Fanradio übertragen:

Allianz präsentiert den KIDS DAY gegen Stuttgart

Am großen KIDS DAY kommen alle Kinder dank der Allianz voll auf ihre Kosten. Mit BalLEo, Allianz-Adler Ali, Zoo-Löwe Tammi und Elldus-Drache Fips werden gleich vier Maskottchen die ARENA unsicher machen und gemeinsam für jede Menge Spaß und strahlende Kinderaugen sorgen. Freut euch auf High-Fives, Fotos und tierisch gute Umarmungen. An der Allianz-Fotobox in der Fanzone könnt ihr außerdem unvergessliche Erinnerungsfotos schießen.

Doch damit nicht genug: Der KIDS DAY bietet jede Menge Handball-Action und spannende Mitmachaktionen. Im Kids Club warten tolle Spiel- und Kreativangebote von Eventwerk, während beim Laser-Biathlon des Elldus Resorts Geschicklichkeit und Treffsicherheit gefragt sind. Für beste Unterhaltung sorgen außerdem die Showeinlagen von Showcolate und des Junior-Cheerdance-Teams Showcolaties.

Beim Heimspiel gegen Stuttgart wartet diesmal außerdem ein ganz besonderes Halbzeitgewinnspiel: Zum KIDS DAY treten zwei Teams bestehend aus jeweils einem Kind und einem Elternteil gegeneinander an. Mitmachen lohnt sich – die Teams können nicht nur ihr Können auf dem Spielfeld zeigen, sondern auch coole Preise der Allianz gewinnen!

>>> Hier Anmelden: https://www.scdhfk-handball.de/heimspiel/#halbzeitgewinnspiel/

Und in der SC DHfK Fan-App können wie immer digitale Spielerkarten an den Scanpoints in der Halle gesammelt, am Tippspiel teilgenommen und der Spieler des Spiels gewählt werden. Außerdem ganz neu: Am Spieltag gibt es in der Fan-App ein Fanquiz. Hier können die Fans ihr handballerisches Wissen über den Gegner testen und Punkte sammeln.

>>> Zur Fan-App: https://shorturl.at/J82HH

Kommt vorbei und erlebt einen tierisch guten KIDS DAY in der ARENA – alle Kinder zahlen nur fünf Euro!

Heimspiel der U23

Am Samstagabend (18:30 Uhr) bestreitet die U23 ihr nächstes Heimspiel in der Kleine ARENA und trifft auf den HC Eintracht Hildesheim. Die Hildesheimer stehen aktuell auf Tabellenplatz fünf. Bei dem letzten Heimspiel konnte der SC DHfK keine optimale Leistung zeigen und musste eine Niederlage einstecken. Bei der Partie gegen die Hildesheimer müssen nun Punkte her!

Das Spiel wird wie immer live auf sporteurope.tv übertragen. Der Livestream wird präsentiert von Nachwuchsförderer Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft.

Auswärtsspiel der U19

Für die U19 geht es am Wochenende nach Hamburg. Dort treffen die Leipziger am Sonntag auf den Handball Sport Verein Hamburg, der aktuell auf Tabellenplatz acht steht. Im vergangenen Spiel gegen den TWH Kiel mussten sich die DHfK-Jungs geschlagen geben. Vor allem in der zweiten Halbzeit zeigte das Team jedoch großen Kampfgeist – genau diese Einstellung wollen sie nun mit in die Partie gegen die Hamburger nehmen.

Auch das Spiel der U19 kann live über sporteurope.tv verfolgt werden.

Heimspiel der U17

Am Sonntag steht die U17 in der Kleinen ARENA auf der Platte und trifft auf die Füchse Berlin Reinickendorf. Die Grün-Weißen wollen in den verbleibenden Spielen der Saison noch einmal mit starken Leistungen überzeugen.

Die Partie wird auch auf sporteurope.tv übertragen. Alle Spiele unserer Nachwuchs- und Breitensportmannschaften könnt ihr außerdem im Liveticker in der SC DHfK Fan-App unter dem Reiter "Vereinsergebnisse" verfolgen.

Weitere Spiele im Nachwuchs- und Breitensport

E2: SG MoGoNo Leipzig gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 10 Uhr)

Gemischte E-Jugend: VfB Eilenburg gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 12 Uhr)

U12: HSG Rückmarsdorf gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 10 Uhr)

U13: SG MoGoNo Leipzig gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 13:30 Uhr)

U14: SC DHfK Leipzig gegen HSV Dresden (Samstag, 14 Uhr)

Europapokalsieger Klaus Langhoff drücken am Sonntag in der Halle dem SC DHfK die Daumen - wie auch die MoGoNo-Schülermeister von 1976

Klaus Langhoff war erschrocken. Und zwar richtig. Was war das denn? Das konnte doch nicht sein! Haben wir tatsächlich damals so gespielt, so bedächtig und so langsam?, fragte er sich immer wieder, als er sich vor ein paar Tagen die 60 Minuten noch einmal angeschaut hatte. Es ging um die historische Partie vom 22. April 1966, um den Europapokal-Sieg des SC DHfK Leipzig, um den Triumph im Cup der Landesmeister (der heutigen Champions League), als im Finale von Paris  Honved Budapest 16:14 bezwungen worden war. Doch die Bilder täuschten nicht, an jenem Abend hatten die Langhoff & Co. über weite Strecken eher zurückhaltend agiert.

„Dabei war das gar nicht unsere Art“, sagt er. Das Konterspiel und schnelle Ballpassagen seien durchaus stets eine Stärke seiner Mannschaft gewesen, versichert Langhoff und will damit aber keinen Vergleich zum aktuellen Handball anstellen. Heutzutage sei das natürlich eine ganz andere Geschwindigkeit, mit der auf dem Feld zu Werke gegangen werde. „Aber so langsam wie bei unserem größten Sieg waren wir eigentlich nie. Das war wie Parteiball vor der Deckung.“ 

Am Ende war Langhoff mit den Bildern allerdings doch noch einigermaßen versöhnt, gesteht er mit einem Lächeln. Zwei Schlagwürfe von ihm waren in der Schlussphase im Tor der Ungarn eingeschlagen. „Insgesamt war es aber nicht unsere beste Leistung.“ Dass es zum Sieg gereicht hatte, sei vor allem auch ein Verdienst des im Vorjahr am 23. August verstorbenen Torhüter Klaus Franke gewesen. „Mit seinen Paraden hat er uns gerettet.“

Am Sonntag werden Langhoff und andere 66er Europapokal-Helden in der QUARTERBACK Immobilien ARENA auf der Tribüne sitzen und ihren Enkeln in der wichtigen Partie gegen Stuttgart die Daumen drücken. Einmal im Jahr findet das von Ferry Sarközi organisierte Treffen statt, und meistens hat es Glück gebracht, auch bei schwierigen Spielverläufen. Langhoff erinnert sich noch gut an die Premiere in der Bundesliga am 22. April 2016, als der SC DHfK in seiner ersten Saison im deutschen Oberhaus die Füchse Berlin 25:23 bezwungen hatte. „Mit einer imponierenden Steigerung nach der Halbzeit, als ein Vier-Tore-Rückstand aufgeholt wurde.“ Philipp Weber mit acht und Franz Semper mit sechs Toren waren damals die erfolgreichsten Leipziger, die am Ende der Spielzeit mit 30 Punkten auf Rang elf landeten und als Aufsteiger die Konkurrenz beeindruckt hatten.

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Die Gegenwart sieht bekanntlich anders aus, der SC DHfK muss um den Klassenerhalt bangen. Natürlich hofft Langhoff auf einen erfolgreichen Abschluss der Spielzeit. Nach dem erfolgreichen Start mit dem Sieg beim HSV und dem Unentschieden in Wetzlar sah er die Mannschaft auf einem guten Weg, die folgende Heimniederlage gegen den Bergischen HC hat den 86-Jährigen aber wieder nachdenklich gestimmt. Wie auch die zweite Halbzeit in Flensburg nach dem sehr guten ersten Durchgang. Wenngleich die Roten Karten gegen Moritz Preuss und William Bogojevic dem ohnehin personell gebeutelten Team natürlich zusetzten.

Langhoff hofft am Sonntag auf einen geschlossenen mannschaftlichen Auftritt. Und fordert: „Bloß nicht aufgeben!“ Diese Einstellung würden die Zuschauer honorieren, und mit ihrer Unterstützung im Rücken sollte einiges möglich sein. Seine Forderung richtet sich an alle Spieler, nicht nur an die, die auf dem Feld stehen. Es sei immer wichtig, auch auf der Auswechselbank die entsprechenden Signale zu senden und so Geschlossenheit zu demonstrieren. Eine Eigenschaft, die die Europapokal-Sieger von 1966 auch dann auszeichnete, wenn sie gerade nicht unbedingt - siehe das Finale von Paris - ihre besten Leistungen abriefen.

Zehn Jahre nach dem EC-Triumph des SC DHfK sorgte eine weitere Leipziger Mannschaft für einen bemerkenswerten Erfolg. Der bestimmte allerdings nicht die ganz großen Schlagzeilen, handelte es sich doch um eine Nachwuchsmannschaft. Die Jungen B, so die damalige offizielle Bezeichnung für die 12/13-Jährigen, der SG MoGoNo waren aus der Endrunde der fünf besten Schüler-Teams der DDR in Wahren an der Müritz als Sieger hervorgegangen. Mit MoGoNo ist der SC DHfK eng verbunden, schließlich war 2007 der Wechsel der nahezu kompletten Gohliser Handball-Abteilung zu den Grün-Weißen der Grundstein für den Neubeginn im Leipziger Männerhandball. Kein Wunder also, dass auch die einstigen Schüler-Meister zum Spiel gegen Stuttgart eingeladen wurden. Holger Zuckschwerdt ist einer von ihnen und freut sich, den einen oder anderen Weggefährten  von einst zu treffen. So unter anderem Peter Holzke oder Steffen Eckert. Da wird es viel zu erzählen geben, unter anderem über die Punktspiele in den extrem kleinen Hallen in der Wittenberger Straße oder in der Teichstraße.

Zuckschwerdt ist dem Handball immer verbunden geblieben, hat nicht nur für MoGoNo, sondern auch für die HSG TH Leipzig gespielt. „Dort war Dieter Wöhler mein Trainer“, erinnert er sich gut. Beide werden sich am Sonntag wieder begegnen, Wöhler gehört bekanntlich auch zu den Europapokal-Siegern. Zum SC DHfK hat Zuckschwerdt eine besondere Beziehung und ist dort seit vielen Jahren Stammgast. Sein Enkel läuft für die  dortige E-Jugend auf und wird von Daniel Andrä betreut. Der 62-Jährige hofft, dass dem SC DHfK der Klassenerhalt gelingt. „Auch wenn der Auftritt gegen den BHC eine ziemliche Enttäuschung war. Aber jetzt bin ich natürlich gespannt, wie sie sich gegen Stuttgart präsentieren.“

Autor: Winfried Wächter

Namen zum MoGoNo-Mannschaftsfoto

Obere Reihe stehend von links: Dr. Wolfgang Röke (Co-Trainer), Klaus Fichtner (Vater der Fichtner-Söhne), Steffen Eckert, Peter Holzke (Torhüter), Frau Zahn (Mutter von Steffen Zahn), Holger Zuckschwerdt, Frau Schulze (Mutter von Tilo Schulze), Karsten Plettner, Frau Fichtner (Mutter der Fichtner-Söhne), Rene Freitag, Herr Schulze (Vater von Tilo Schulze), Tilo Schulze, Herr Plettner (Vater von Karsten Plettner), Gerhard Weimer (Legende, TZ-Trainer MoGoNo),

Untere Reihe knieend von links: Ralf Fichtner (nach Jürgen der zweitälteste, dann kamen Bernd, Mario und Torsten), Uwe Loschke, Steffen Keller (2. Torhüter), Steffen Zahn, Steffen Aust, Jens-Uwe Röke

Ein halbes Jahrhundert Unternehmensgeschichte: Herzlichen Glückwunsch an unseren Partner B.A.S. Verkehrstechnik AG zum 50-jährigen Firmenjubiläum!

B.A.S. ist seit 36 Jahren am Standort Leipzig aktiv. Seit 2013 steht das Unternehmen auch an der Seite des SC DHfK Leipzig und engagiert sich für den Handballnachwuchs sowie für gesellschaftliche Projekte in der Stadt. „Leipzig ist ein wichtiger Bestandteil der Firmenhistorie. Am Standort Leipzig sind die meisten Mitarbeitenden beschäftigt, der Erfolg des Unternehmens hat auch starke Wurzeln in Leipzig. Deswegen liegt es uns als mittelständiges Familienunternehmen am Herzen, der Region was zurückzugeben“, so B.A.S-Vorstand Ralph Goerres

Zum Firmenjubiläum baut B.A.S. dieses Engagement nun weiter aus. Im Rahmen der Jubiläumsaktion stärkt das Unternehmen unsere Charity-Initiative: Für jedes Heimspiel der Rückrunde stellt B.A.S. 50 Tickets für sozial engagierte Einrichtungen sowie für Menschen zur Verfügung, denen ein Besuch in der QUARTERBACK Immobilien ARENA sonst oft nicht möglich wäre.

Passend dazu suchen der SC DHfK Handball und die B.A.S. Verkehrstechnik AG ab kommender Woche „Sachsens lautestes Team“. Bei der Team-Challenge können Nachwuchsmannschaften zeigen, wer für die beste Stimmung auf den Rängen sorgt. Im Rahmen dieser Aktion werden 500 Freikarten vergeben! Für die teilnehmenden Teams gibt es zusätzlich attraktive Gewinne. Der Hauptpreis ist ein exklusiver Trainingsbesuch von Nationalspieler Franz Semper. Die Auslosung der Gewinner findet zum DHfK-Heimspiel am 9. April 2026 gegen FRISCH AUF! Göppingen statt.

Vielen Dank für dieses Engagement und die langjährige Partnerschaft.

Gemeinsam Handball erleben. Gemeinsam erstklassig. 

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