Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben den siebten Sieg im achten Saisonspiel eingefahren. Gegen den ASV Hamm-Westfalen setzten sich die Grün-Weißen am Freitagabend mit 37:33 (18:18) durch. Dass beide Mannschaften bis vor wenigen Monaten noch zwei Ligen trennten, war jedoch über 45 Minuten der Begegnung überhaupt nicht zu erkennen. Der Aufsteiger aus der dritten Liga bot dem Bundesligaabsteiger lange die Stirn, doch nach 45 Minuten zündete Leipzig endlich den Turbo. „Man hat gesehen, warum Leipzig in dieser Liga eine Spitzenmannschaft ist. In 6 Minuten haben sie uns abgekocht“, fasste Gästetrainer Jamal Naji die Partie zusammen. Gemeint war die Phase zwischen der 45. und 51. Spielminute, als Leipzig ein knappes 27:26 in ein vorentscheidendes 33:27 verwandelte. Am Ende durften 3.309 Zuschauer – unter ihnen viele Auszubildende und Studierende – zufrieden nach Hause gehen.
Co-Kapitän Lukas Binder war nach seiner Knieverletzung zurück im Kader, doch Tom Koschek durfte auf Linksaußen erneut beginnen. Sein Gegenüber – Rechtsaußen Staffan Peter – besorgte die ersten beiden Leipziger Treffer des Tages zur 2:1-Führung. Die nächsten drei Treffer gehörten dann aber erst einmal den Gästen, die somit nach sechs Minuten eine 4:2-Führung übernahmen. Leipzig brauchte bis zur 12. Spielminute, um die Führung zurückzuerobern. Zwei Koschek-Treffer nacheinander sorgten für das 8:6. Matej Klíma und Luka Rogan erhöhten wenig später auf plus drei (11:8 bzw. 12:9), doch die Gäste aus Hamm blieben weiter gallig. Nach dem 12:12 durch Lucas Firnhaber war die Partie nach 20 Minuten wieder ausgeglichen. Das sollte sich auch bis zum Halbzeitpfiff nicht ändern. Zwei Minuten vor dem Pausentee lag der Tabellenvorletzte aus Hamm sogar mit 18:16 vorn. Doch Finn Schroven stellte per Buzzer-Beater den 18:18-Halbzeitstand her.
Zu Beginn der zweiten Hälfte legte Hamm immer wieder vor: 18:19, 19:20, 20:21. Das 21:22 vom Siebenmeterstrich durch Ole Machner in Minute 36 sollte jedoch die letzte Gästeführung in dieser Begegnung bleiben. Die DHfK-Männer agierten nun nämlich noch entschlossener in der Verteidigung. So konnten Matej Klíma und Franz Semper den SC DHfK mit ihren Rückraumwürfen mit 25:23 in Führung schießen. Allerdings war der ASV Hamm-Westfalen nach drei Vierteln der Spielzeit noch immer nicht geschlagen. Doch jetzt machte Leipzig richtig ernst. Innerhalb von sechs Spielminuten katapultierte sich der SC DHfK kompromisslos auf die Siegerstraße. Allein für den 4:0-Lauf zum 30:27, 31:27, 32:27 und 33:27 benötigten die Grün-Weißen gerade einmal anderthalb Minuten. Zweimal Hinriksson, Peter und Schroven hießen die Torschützen – für Hamm ging das Ganze nun viel zu schnell. So war die Messe gelesen und Leipzig spielte den Heimsieg am Ende souverän herunter. Dass die letzten drei Treffer der Partie wieder allesamt den Gästen gehörten, war nur noch eine Randnotiz.
Der SC DHfK kletterte durch den Erfolg für mindestens 20 Stunden wieder an die Tabellenspitze der 2. HBL und hatte die Steilvorlage für eine grandiose After-Game-Party gegeben. Mit freundlicher Unterstützung von Ur-Krostitzer und dem N39 wurde nämlich direkt nach Schlusspfiff in der ARENA die Tanzfläche eröffnet, auf der die Handballfans noch bis spät in die Abendstunden tanzten, sangen und feierten.
Jamal Naji (Trainer ASV Hamm-Westfalen):
„Ich finde, dass wir jetzt angekommen sind in der Liga, dass wir wettbewerbsfähig sind. Das ist für mich einfach ein gutes Zeichen, was unsere Entwicklung in den letzten sechs, sieben Wochen angeht. Am Ende des Tages ist Leipzig in dieser Liga eine Spitzenmannschaft. Wir verlieren das Spiel in sechs Minuten. Wir ärgern uns, aber wir müssen auch das Positive aus diesem Spiel mitnehmen und nächste Woche spielen wir gegen Nettelstedt. Da gilt es dann, zu Hause zwei Punkte zu behalten.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Ich finde, es war heute ein geiler Fight, ein intensives Spiel. In der ersten Halbzeit hatten wir Schwierigkeiten im Rückzugsverhalten, aber in der zweiten Halbzeit haben wir einige Dinge besser gemacht. Wir hatten eine höhere Paradenzahl, treffen ein kleines bisschen besser und sind dann weg, müssen aber trotzdem bis zum Ende sehr wach bleiben. In dieser Liga herrscht ein hohes Niveau, sowohl kämpferisch als auch spielerisch. Da muss man voll da sein. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die Mannschaft es geschafft hat, trotz einiger Schwächen dann diese Kampfkraft während des Spiels zu entwickeln und sich dagegenzustellen. Das ist vor drei Wochen noch schiefgegangen gegen Dormagen - heute hat es gut geklappt.“
SC DHfK Leipzig – ASV Hamm-Westfalen 37:33 (18:18)
Tore SC DHfK: Peter 8, Klima 5, Semper 5, Koschek 4, Bombac 3, Schroven 3, Hinriksson 3, Rogan 2, Voß 2, Preuss 1, Haake 1
Tore Hamm: Firnhaber 7, Kühn 6, Capric 5, Machner 5, Gabrielsson 4, Bornemann 2, Coßmann 2, Kreiselmaier 1, Jacobs 1
Siebenmeter: Leipzig 6/6, Hamm 2/2
Paraden: Leipzig 11, Hamm 14
Technische Fehler: Leipzig 6, Hamm 10
Zeitstrafen: Leipzig 8 Min, Hamm 6 Min
Zuschauer: 3.309 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Die Semesterferien sind vorbei und beim SC DHfK Leipzig steht der nächste Azubi-Studi-Spieltag vor der Tür: Am 16. Oktober wird die QUARTERBACK Immobilien ARENA zur größten Azubi- und Studi-Party Leipzigs, wenn der SC DHfK Leipzig um 20 Uhr den ASV Hamm-Westfalen empfängt. 2.700 Fans haben sich bereits ein Ticket für die Partie am Freitagabend gesichert.
Zuletzt standen sich Leipzig und Hamm in der Bundesligasaison 2022/23 gegenüber, als der SC DHfK beide Spiele für sich entscheiden konnte. In der zweiten Bundesliga trafen beide Teams zuletzt in der Spielzeit 2014/15 aufeinander. Obwohl die Grün-Weißen am Ende der Saison als Zweitligameister den Aufstieg feierten, gelang den Sachsen damals sowohl in Hamm (27:31) als auch in Leipzig (28:28) kein Sieg gegen den ASV Hamm-Westfalen. Aktuell befindet sich Hamm zwar nur auf Tabellenplatz 17 – doch Ergebnisse wie der 28:27-Heimsieg gegen Bundesligaabsteiger GWD Minden unterstreichen die Qualität dieser Mannschaft.
„Hamm hat sehr schnelle Spieler im Rückraum, die sich gut in den Räumen bewegen können. Wir müssen deshalb sehr antizipativ decken und ihre Laufwege vorhersehen. Dazu kommen auf den Halbpositionen große, kräftige Linkshänder, die mit viel Wucht aufs Tor kommen. Insgesamt ist das eine Mannschaft, die mit viel Tempo, aggressiver Verteidigung und Emotionen spielt. Als Aufsteiger haben sie bereits vier Punkte geholt und gezeigt, wie schwierig sie zu bespielen sind. Entscheidend wird sein, dass wir unsere Qualitäten durchbringen, in der Deckung kompakt stehen und unser Tempospiel konsequent umsetzen. Gerade in der Feldüberquerung haben wir zuletzt gegen Lübbecke einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht. Das müssen wir auch gegen Hamm auf die Platte bringen, denn unser Tempospiel kann uns entscheidende Vorteile verschaffen“, so Cheftrainer Frank Carstens.
Ur-Krostitzer und N39 sorgen für ordentlich Stimmung neben der Platte
Gemeinsam mit Spieltagspräsentator Ur-Krostitzer und dem N39 lassen es die DHfK-Handballer bei der Handballparty so richtig krachen – inklusive einer ausgelassenen 3. und sogar 4. Halbzeit!
Denn rund um das Duell in der 2. Handball-Bundesliga wartet auf alle Azubis und Studierenden ein langer Partyabend! Das Azubi-Studi-Ticket gibt es bereits ab 8 Euro und beinhaltet sogar ein Freigetränk, beispielsweise ein frisch gezapftes Ur-Krostitzer.
In der FANZONE und auf den Rängen sorgt Spieltagspräsentator Ur-Krostitzer außerdem mit einer Fotobox, einer Kronkorkenschätzaktion, einem Glücksrad, Leuchtarmbändern und einer T-Shirt-Kanone für reichlich Abwechslung und Unterhaltung.
Doch damit ist der Abend noch lange nicht vorbei. Nach dem Bundesliga-Spiel geht die Party in der Halle weiter, denn direkt nach Schlusspfiff wird in der ARENA die Tanzfläche zur Aftergame-Party eröffnet – ganz stilecht mit einem DJ vom N39. Und wer danach noch nicht genug hat, kann direkt im Club weiterfeiern: Alle Heimspielbesucher haben am Freitagabend freien Eintritt im N39.
So wird aus dem Handballabend ein echter Partymarathon: erst 60 Minuten stimmungsvoller Bundesliga-Handball, anschließend die dritte Halbzeit auf der Arena-Tanzfläche und als krönender Abschluss die vierte Halbzeit im N39.
Dyn und DHfK-Fanradio übertragen live
Bei der TV-Übertragung von Dyn können sich alle Zuschauerinnen und Zuschauer diesmal auf fachkundige Analysen des ehemaligen DHfK-Kapitäns Simon Ernst freuen, der die Partie als Experte an der Seite von Kommentator Hendrik Heidrich begleitet. Auch das DHfK-Fanradio – unterstützt von Lomb Audio und der Deutschen Kreditbank (DKB) – überträgt die Begegnung live.
SC DHfK unterstützt die Aktion „Basis trifft Spitze“
Zudem freut sich der SC DHfK Handball auf den Besuch von mehr als 50 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern. Unter dem Motto „Basis trifft Spitze“ – einer Aktion des Handball-Verbandes Sachsen (HVS) in Kooperation mit dem Deutschen Handballbund (DHB) dürfen sich die Referees im Anschluss an die Partie mit dem Bundesliga-Gespann Marcus Hurst & Mirko Krag aus dem DHB-Elitekader austauschen.
Du träumst von einer Karriere als Profi-Handballer? Unsere Eigengewächse wie Franz Semper, Lukas Binder oder Staffan Peter hatten einst denselben Traum!
Melde dich jetzt zur Eignungsprüfung für die Aufnahme am Sportgymnasium oder an der Sportoberschule Leipzig für das Schuljahr 2027/2028 (Klasse 5 bis 12) an – und mach den ersten Schritt auf deinem Weg zum Profi-Handballer!
Für das neue Schuljahr 2027/2028 hat der Handball-Verband Sachsen folgende Termine für die Eignungsüberprüfungen der sportbetonten Schulen in Leipzig (männlich) fixiert:
Einschulung in Klasse 9 – 12: Eignungsüberprüfung am 06.11.2026
Einschulung in Klasse 5 – 8: Eignungsüberprüfung am 27.11.2026
Bei Interesse an einer Teilnahme sendet bitte ein E-Mail an Sophia Neumann: s.neumann@hvs-handball.de
Anschließend erhaltet ihr dann den Link für die Forms-Abfrage, welche als verbindliche Anmeldung gilt.
Weitere Fragen zu den Eignungsüberprüfungen beantwortet Landestrainer Jacob Dietrich: landestrainer@hvs-handball.de
2. Handball-Bundesliga: 33:32 des SC DHfK Leipzig bleibt in der Wertung
Die 2. Kammer des Bundessportgerichts des Deutschen Handballbundes hat den Einspruch des VfL Lübeck-Schwartau gegen die Wertung des Zweitligaspiels beim SC DHfK Leipzig vom 12. September 2026 zurückgewiesen. Die Partie der 2. Handball-Bundesliga bleibt damit mit 33:32 für Leipzig in der Wertung.
Der Einspruch bezog sich auf zwei Entscheidungen der Schiedsrichter in der Schlussphase der Begegnung. Nach Auffassung der Kammer unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Scheuch lag in beiden Situationen kein spielentscheidender Regelverstoß vor. Die Entscheidungen beruhten auf der Wahrnehmung beziehungsweise Beurteilung der Schiedsrichter und sind daher als Tatsachenentscheidungen gemäß § 47 Abs. 1 RO-DHB unanfechtbar.
Geschäftsführer Karsten Günther zur Entscheidung:
„Gut, dass jetzt Klarheit herrscht! Wir waren über den Einspruch sehr verwundert und danken unserem Sportrechtsbeistand Dr. Sven Nagel für die enge Begleitung in diesem Fall. Gleichzeitig ist der Auftrag für unser Team ganz klar, sich weiter zu steigern und solche Situationen zukünftig souveräner zu lösen.“
USV Halle vs. SC DHfK Leipzig II 32:30 (18:13)
Nach den ersten sechs Auftritten der Saison 2026/27 in der MHV- Regionalliga haben die Handballer des SC DHfK II 6:6 Punkte auf ihrem Konto - und belegen damit Platz sieben im Tabellenmittelfeld der Sechzehnerstaffel.
Am 7. Spieltag (10.Oktober) musste das U23-Team von Trainer Michael Schneider und Co. Peter Pausch zum Nachbarschaftsduell beim Neunten USV Halle (4:8 Punkte) antreten. Eigentlich waren gleichwertige Kräfteverhältnisse zu erwarten. Doch die Leipziger konnten vor allem in der ersten Halbzeit ihr Leistungs-vermögen nicht abrufen, denn sie gerieten dauerhaft ins Hintertreffen. Im zweiten Durchgang brauchten die Gäste zwar noch eine Viertelstunde, um sich im Abwehrverhalten und auch bei der Chancenverwertung zu stabilisieren. Obwohl sie damit sogar späte Anschlusstore erzielten, kam das Aufbegehren zu spät, denn sie konnten die 32:30 (18:13) – Niederlage beim USV nicht mehr abwenden.
In der Sporthalle im Bildungszentrum Halle Neustadt dominierten die Hausherren über 5:2 (8. Minute) – 11:6 (16.) und bis zur Pause das Geschehen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Vorsprung mit 21:16 (35.) konstant. Obwohl die Grün-Weißen auf 22:19 (38.) verkürzten, sind sie erneut auf die alte Differenz (25:20/41.) zurückgefallen. Dennoch blieb offenbar bei den Sachsen der Willen erhalten, das Ergebnis zu korrigieren. Mit einer starken Aufholjagd, die für ein spannendes Finish sorgte, erzielten sie mit 29:28 (54.) sowie 30:29 (59.) Anschlusstreffer, die aber für ein Remis nicht ausreichten, weil die Gastgeber in der letzten Minute noch zweimal nachlegten – und damit ihren Heimsieg ins Ziel steuerten. Beste DHfK-Werfer waren Albert Faske und Mads Grunow mit je sechs Treffern.
Horst Hampe
SC DHfK II -Tore: Faske 6, Grunow 6, Zimmermann 5/5, P. Schneider 4, M. Schneider 4,
Schäfer 3,Wagawa 1, Busch 1.
Siebenmeter: 7/7 : 5/5 - Zeitstrafen: 4 : 4 Minuten
Der SC DHfK Leipzig setzt gemeinsam mit seinem Partner Allianz auch in diesem Jahr ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit rund um das Thema Brustkrebs. Im Rahmen des Pink October lief die Mannschaft beim Heimspiel am Donnerstag, 8. Oktober, um 19:30 Uhr gegen TuS N-Lübbecke in einem limitierten Sondertrikot auf.
Das erste komplett pinke Trikot in der Geschichte des SC DHfK Handball ist ein exklusives Sammlerstück, welches nur noch an diesem Wochenende vorbestellt werden kann. Der Preis beträgt 79,95 Euro, eine Beflockung mit Spielernamen gibt es für zusätzlich 10 Euro.
10 Prozent der Einnahmenspendet der SC DHfK Handball an einen guten Zweck.
Damit können die DHfK-Fans gemeinsam mit der Mannschaft die ARENA in ein pinkes Farbenmeer verwandeln und beim Pink October ein sichtbares Zeichen für mehr Aufmerksamkeit, Aufklärung und Unterstützung im Kampf gegen Brustkrebs setzen.
+++ UPDATE: +++ IHR SEID DER WAHNSINN!!! Innerhalb von 5 Stunden sind alle Trikots der ertsen Auflage ausverkauft!
Doch wir haben gute Nachrichten: Gemeinsam mit der Allianz organisieren wir die Bestellung einer 2. Auflage. Damit ist eine Vorbestellung noch bis Sonntag, den 11.10. (mit einer Lieferzeit von ca. 8 Wochen) möglich. Bis dahin könnt ihr euch die Sondertrikots sichern und gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen Brustkrebs setzen!
>>> Hier geht es zur Vorbestellung: https://shorturl.at/fEjZn
Pro Vorbestellung kann jeweils ein Trikot bestellt werden. Wer mehrere Exemplare bestellen möchte, füllt das Formular entsprechend mehrfach aus.
Gemeinsam für mehr Aufmerksamkeit
Der Oktober steht weltweit im Zeichen der Brustkrebsaufklärung. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Jährlich erhalten in Deutschland rund 70.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Auch Männer können betroffen sein, wobei Brustkrebs bei Männern deutlich seltener auftritt.
Mit dem Pink October soll deshalb Aufmerksamkeit für die Erkrankung geschaffen und die Bedeutung von Aufklärung und Früherkennung hervorgehoben werden. Wird Brustkrebs früh erkannt, sind die Heilungschancen in der Regel deutlich besser. In Deutschland gibt es dafür verschiedene Angebote zur Brustkrebs-Früherkennung, darunter regelmäßige ärztliche Untersuchungen und das Mammographie-Screening.
Der SC DHfK Leipzig möchte gemeinsam mit der Allianz dazu beitragen, das Thema sichtbar zu machen und Menschen für einen bewussten Umgang mit Brustkrebs zu sensibilisieren. Das pinke Sondertrikot soll dabei nicht nur auf dem Spielfeld ein sichtbares Zeichen setzen.
70.000 Kilometer für 70.000 Frauen
Auch Bewegung spielt beim diesjährigen Pink October eine Rolle. Im Rahmen der Allianz Pink Run Challenge können Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 1. bis zum 31. Oktober 2026 gemeinsam Kilometer sammeln. Ziel sind 70.000 Kilometer – symbolisch für die rund 70.000 Frauen, die jedes Jahr in Deutschland an Brustkrebs erkranken.
Die Teilnahme an der Challenge ist kostenlos. Über die entsprechende Lauf-App können Läufe und Spaziergänge getrackt und so Kilometer für das gemeinsame Ziel gesammelt werden. Wird das Ziel von 70.000 Kilometern erreicht, spendet die Allianz an Outdoor Against Cancer.
Der SC DHfK Leipzig unterstützt damit die gemeinsame Botschaft des Pink October: Aufklären, aufmerksam machen, unterstützen und gemeinsam ein Zeichen gegen Brustkrebs setzen!
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Mehr InformationenDas war überzeugend! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Donnerstagabend mit 33:26 gegen TuS N-Lübbecke gewonnen und damit am 7. Spieltag ihren sechsten und bisher höchsten Saisonsieg eingefahren. In ihren pinken Sondertrikots hatten die DHfK-Handballer auch neben dem Spielfeld ein gesellschaftlich wichtiges Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs gesetzt. Was folgte, war auch ein sportlich klares Zeichen, denn bis auf eine ausgeglichene Anfangsviertelstunde bestimmten die Leipziger die Partie über die gesamte Spielzeit.
Für den verletzten Co-Kapitän Lukas Binder rückte Tom Koschek in die Startformation und besorgte auch direkt den ersten Treffer der Begegnung. Doch in den ersten 15 Spielminuten konnte sich keine der beiden Mannschaften einen wirklichen Vorteil verschaffen. Nach einem vergebenen Siebenmeter von Staffan Peter gingen die Gäste aus Lübbecke in der 10. Minute erstmals mit 3:4 in Führung. Hinriksson, Semper und Klíma brachten Leipzig mit drei Treffern in Folge wieder auf Kurs – doch nach einer Viertelstunde war die Partie weiterhin völlig offen (8:7).
Inzwischen war U19-Weltmeister Anton Voß in die Partie gekommen, denn Leipzigs Top-Torschütze Staffan Peter hatte bis dato keinen wirklichen Sahnetag erwischt. Und Voß nutzte seine Chance. Nach einem Fehlwurf zu Beginn zeigte sich der junge Rechtsaußen äußerst treffsicher und avancierte mit sieben Treffern zum erfolgreichsten Torschützen der Begegnung. Leipzig setzte sich nun allmählich ab. Hinriksson erhöhte auf 12:9, Klima auf 14:9 und der besagte Voß sorgte für den 16:10-Halbzeitstand.
In der zweiten Hälfte zog Leipzig weiter davon. Voß traf nach 40 Minuten zum 22:15, Semper netzte zum 26:14 und schließlich sorgte Moritz Preuss dafür, dass der SC DHfK Leipzig zum ersten Mal in dieser Saison in einer Partie mit zehn Treffern in Führung lag. Der Kreisläufer knipste zum 28:18 und 29:19. Zehn Minuten waren noch zu spielen.
Die pinken DHfK-Männer und die 3.114 Fans wussten bereits, dass sich Leipzig diesen Sieg nicht mehr nehmen lassen würde. So nahmen die Leipziger etwas den Fuß vom Gas und ließen ihre souveräne 31:20-Führung mit fünf Gegentreffern in Serie wieder etwas bröckeln. Es waren allerdings nur noch zwei Minuten zu spielen. Tom Koschek und Finn Schroven hießen die letzten beiden Leipziger Torschützen und machten den ungefährdeten 33:26-Sieg klar. Bereits in acht Tagen geht es direkt mit dem nächsten Heimspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen weiter.
Nur noch bis zum morgigen Freitag (09. Oktober) haben die Leipziger Fans übrigens die Chance, sich eines der begehrten pinken DHfK-Trikots zu sichern: https://shorturl.at/fEjZn
Davor Dominiković (Trainer TuS N-Lübbecke):
„Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben unsere taktischen Vorgaben zunächst ordentlich umgesetzt. Leider haben wir zu viele klare Chancen vergeben und uns gerade in Überzahlsituationen entscheidende technische Fehler geleistet. Gegen eine Mannschaft wie Leipzig darf uns das nicht passieren. Positiv ist, dass wir trotz des deutlichen Rückstands Charakter gezeigt und bis zum Schluss gekämpft haben. Am Ende geht der Sieg für Leipzig in Ordnung.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Über weite Strecken haben wir heute ein wirklich gutes und konsequentes Spiel gezeigt. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase haben wir uns defensiv gesteigert, Ballgewinne erzwungen und sind dadurch besser ins Tempospiel gekommen. So konnten wir uns einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Etwas ärgerlich ist, dass wir diesen in der Schlussphase nicht konsequent gehalten haben. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden, denn nach den zuletzt engen Heimspielen war dieser deutliche Sieg auch für das Selbstvertrauen der Mannschaft wichtig.“
SC DHfK Leipzig – TuS N-Lübbecke 33:26 (16:10)
Tore SC DHfK: Voß 7, Semper 6, Hinriksson 6, Koschek 5, Klima 4, Preuss 3, Peter 1, Schroven 1
Tore TuS N-Lübbecke: Schulze 5, Pabst 4, Santos 3, Gautzsch 3, Dederding 3, Sturhahn 2, Eisele 2, Blaauw 2, Hörr 1, Dräger 1
Siebenmeter: Leipzig 4/6, Lübbecke 3/3
Paraden: Leipzig 15, Lübbecke 9
Zeitstrafen: Leipzig 8 Min., Lübbecke 10 Min.
Technische Fehler: Leipzig 14, Lübbecke 16
Offizielle Zuschauerzahl: 3.114 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Es wird PINK in der grün-weißen Festung! Zum nächsten Heimspiel wird die QUARTERBACK Immobilien ARENA des SC DHfK Leipzig ausnahmsweise kein Farbenmeer aus Grün und Weiß – diesmal erstrahlt das Wohnzimmer der DHfK-Handballer ganz in pink. Die Leipziger Handballer laden am 8. Oktober zum PINK OCTOBER. Zu Gast ist der TuS N-Lübbecke. Anwurf ist um 19:30 Uhr in der QUARTERBACK Immobilien ARENA.
Der Spieltag steht dabei ganz im Zeichen des Kampfes gegen Brustkrebs. Gemeinsam mit Spieltagspräsentator Allianz, die seit vielen Jahren auf das wichtige Thema Brustkrebsvorsorge aufmerksam macht, haben sich die Leipziger etwas ganz Besonderes ausgedacht: Der SC DHfK wird an diesem Spieltag in einem pinken Sondertrikot auflaufen. Im Vorverkauf haben sich bereits 2.700 Fans ein Ticket für diesen sehr besonderen Handballabend gesichert.
„Es ist toll, wenn wir mit unserem Sport dazu beitragen können, die Aufmerksamkeit für ein solch gesellschaftlich relevantes Thema zu erhöhen. Viele Menschen haben einen persönlichen Bezug zu diesem Thema, das ist auch bei mir der Fall. Deshalb ist das Heimspiel am Donnerstag eine super Gelegenheit, die wir gerne nutzen“, sagt Trainer Frank Carstens über das Motto Pink October.
1. Auflage des Sondertrikots binnen weniger Stunden ausverkauft
Das pinke Sondertrikot ist auch bei den Fans ein echter Renner: Die auf 100 Stück limitierte 1. Auflage der Sondertrikots war innerhalb von nur 5 Stunden komplett ausverkauft. Alle Fans, die rechtzeitig bestellt haben, können ihr pinkes Trikot zum Heimspiel am Fanshop in der ARENA abholen. So wird die Halle an diesem Abend nicht nur auf dem Spielfeld pink: Auch auf den Rängen werden die Fans gemeinsam mit den DHfK-Männern ein sichtbares Zeichen für die Brustkrebsvorsorge setzen.
„Ich finde, das Trikot ist sehr, sehr gut gelungen und war ja auch sofort vergriffen. Wir sehen darin eine super Chance, gemeinsam mit dem SC DHfK beim Spiel gegen Lübbecke das Thema Pink October noch einmal stärker in den Mittelpunkt zu rücken und darauf aufmerksam zu machen. Auch in der Halle wird es am Donnerstag verschiedene Aktionen geben – unter anderem eine Fotobox, ein Quiz und verschiedene Informationsmöglichkeiten zum Thema Brustkrebsvorsorge“, sagt Daniela Hempel, Standortleiterin der Allianz in Leipzig.
Sondertrikot noch bis zum 09.10. erhältlich
Wer die Chance verpasst hat, sich eines der ersten 100 Sondertrikots zu sichern, darf dennoch ein Teil dieser besonderen Kampagne sein. Eine zweite Auflage der pinken Sondertrikots kann noch bis diesen Freitag (09.10.) über das Bestellformular auf der Website der DHfK-Handballer vorbestellt werden.
>>> Zum Bestellformular: https://shorturl.at/fEjZn
Zudem wird es in der Halbzeitpause ein Quiz zum Thema „Brustkrebs und Vorsorge“ geben, bei dem es coole pinke Preise zu gewinnen gibt. Außerdem sollten alle Fans unbedingt beim Allianz-Stand in der FANZONE (Foyer) vorbeischauen. Neben einem pinken Erinnerungsbild an der Allianz-Fotobox gibt es zudem ein signiertes pinkes Sondertrikot zu gewinnen!
Das Vorbeikommen und Anfeuern der Mannschaft lohnt sich also an diesem besonderen Heimspieltag doppelt. Lasst uns gemeinsam den „Pink October“ zu einer Bewegung machen, um dem wichtigen Präventionsthema Brustkrebsvorsorge mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Nach Heimniederlage gegen Dormagen sollen unbedingt wieder zwei Punkte her
Eine Reaktion auf die unnötige Pleite (26:27) im letzten Heimspiel gegen Dormagen zeigten die DHfK-Handballer bereits vergangenen Freitag beim 35:32-Sieg in Essen. Nun wartet der Tabellenelfte aus Nettelstedt, der bisher 5:7 Punkte auf dem Konto hat und mit Dormagen und Essen bereits zwei Mannschaften besiegen konnte, gegen die der SC DHfK in Liga und Pokal bereits Pleiten einstecken musste.
„Wir sind uns alle bewusst, dass uns so etwas wie gegen Dormagen nicht passieren darf. Vielleicht hat uns das letzte Heimspiel noch einmal mehr bewusst gemacht, dass wir in jedem der 34 Spiele unsere Leistung komplett bringen müssen, uns in jedes Spiel reinkämpfen und es von Anfang an annehmen müssen. Deshalb werden wir am Donnerstag wieder alles geben, besonders für unsere Fans. Ich bin mir sicher, dass wir zwei Punkte holen“, zeigt sich Rechtsaußen Staffan Peter zuversichtlich.
Den Gegner schätzt Chefcoach Frank Carstens wie folgt ein: „Lübbecke bringt auf jeden Fall ein paar Kilos mit. Sie sind körperlich sehr präsent und haben ein echtes Abwehrbollwerk. Sie stehen im Zentrum sehr eng, sodass dort wenig Torchancen entstehen. Wir müssen schon einen guten Aufwand betreiben, um unsere Löcher in ihrer Defensive zu finden. Im Angriff haben sie darüber hinaus ein paar sehr gute Individualisten. Das wird also eine haarige Aufgabe, so wie bisher jedes Spiel.“
Dyn und das DHfK-Fanradio – unterstützt von Lomb Audio und der Deutschen Kreditbank (DKB) – übertragen die Begegnung live:
Mit einer bisherigen „weißen Weste“ – ungeschlagen - fuhr unser Team gut vorbereitet zum schweren Auswärtsspiel beim HC Elbflorenz Dresden. Der Gastgeber setzte erstmalig in der Saison seinen kompletten älteren Jahrgang in der Regionalliga Sachsen ein. Damit spielte unsere Mannschaft gegen den älteren Jahrgang des Gastgebers und nahm diese sportliche Herausforderung mit viel Einsatzbereitschaft und Herzblut an.
Mit einer kompakten Abwehr und gutem Rückzugsverhalten wollten wir dem Gastgeber keine einfachen Tormöglichkeiten ermöglichen. Dies gelang uns phasenweise recht ordentlich, es fehlten aber öfters die schnellen Hände zum Ball. Eine wiederum gute Torhüterleistung von Willy gab zusätzlichen Rückhalt für die Abwehr. Leider verspielten wir viele Bälle gegen die erwartet offensive Abwehr der Elbflorenzer, hier muss die Verantwortung für den Ball deutlich erhöht werden. Ergebnistechnisch konnte sich der Gastgeber bis zum 22:25 nicht klar absetzen und unser Team hielt im Spitzenspiel den Spielausgang bis kurz vor Wettkampfschluss offen.
Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft einen guten Wettkampf und kann so in den nächsten Monaten an den deutlich aufgezeigten Problemen im Abwehr- und Angriffsspiel arbeiten.
HC Elbflorenz U15 – SC DHfK U14 30:24 (16:13)
Unser Team: Bäder 8 P.=21%/1; Kolonko 5/3; Söllick 2/1; Kühne 1/0; Schirmer 2/1; Dägelmann 1/1; Walther 2/1; Brosig 5/0; Claus 1/0; Rentzsch 5/6
MHV-Regionalliga, 6. Spieltag: SC DHfK Leipzig II vs. HSV Apolda 1990 32:34 (17:16)
Nach dem Heimauftritt in der Vorwoche gegen Wittenberg-Piesteritz, der mit einem 33.33-Remis abgeschlossen wurde, stand in der MHV-Regionalliga für die Handballer des SC DHfK II am 6. Spieltag (04.Oktober) gegen HSV Apolda das nächste Heimspiel auf dem Programm. Die Leipziger belegen Tabellenplatz sieben (6:4 Punkte) - und die Gäste sind Vierter (8:2 Punkte) der Sechzehnerstaffel.
Angesichts der aktuellen Platzierungen war für das U23-Team der Messestädter von Trainer Michael Schneider erneut eine schwere Prüfung zu erwarten. Obwohl die Hausherren in der kleinen Arena-Halle, die nur mit neun Feldspielern antraten, über weite Strecken gegen die favorisierten Thüringer bravourös auf Augenhöhe kämpften, wurde das spannende Duell erst in der Crunchtime mit einer 32:34 (17:16) -Heimniederlage besiegelt.
Die Grün-Weißen zeigten mit 7:4 (10. Minute) eine starke Startphase, mussten aber beim 11:12 (17.) bis zum 13:16 (26.) die Führung an die Gäste abgeben. Mit einem 4:0-Lauf kippten die Sachsen das Geschehen zu ihren Gunsten - und gingen mit einem Tor Vorsprung in die Pause. Auch im zweiten Durchgang setzten die Kotrahenten gleichwertige Akzente. Nach wechselseitigen Führungen wurde bis zum 26:26 (49.) sechsmal der Ausgleich hergestellt. Doch fünf Minuten vor Ultimo gingen die routinierten HSV-Männer mit 29:32 in Front. Obwohl sich die Leipziger nicht vorzeitig geschlagen geben wollten, war in dieser Partie auch mit zwei Toren in der letzten Minute nichts mehr möglich, um noch Zählbares zu holen.Bester DHfK-Werfer war Franz Stolle mit neun Treffern.
Horst Hampe
Tore SC DHfK II: Stolle 9, Zimmermann 5/1, P. Schneider 5, Häfner 4/1, Busch 3, M. Schneider 3, Faske 2, Schäfer 1.
Siebenmeter: 2/3 : 1/2 - Zeitstrafen: 4 : 8 Minuten