Das wird ein Spiel wie kaum ein anderes! Das Sachsenderby zwischen dem HC Elbflorenz Dresden und dem SC DHfK Leipzig ist eines der großen Highlights der Saison 2026/27 – wenn nicht sogar DAS Highlight. Das Derby zwischen den beiden sächsischen Metropolen Dresden und Leipzig um die Handball-Vorherrschaft im Freistaat wird am Sonntagnachmittag die Fans in ihren Bann ziehen. Der HC Elbflorenz geht mit 6:0 Punkten als Tabellenzweiter in die Partie, Leipzig folgt dahinter punktgleich auf Rang drei. Anwurf ist am Sonntag um 17 Uhr in der BallsportARENA Dresden. Dyn überträgt live.
Nicht wenige Handballfans in Sachsen sympathisieren mit beiden Vereinen – und auch die Clubs haben einen guten Draht zueinander. Nicht zuletzt, weil der langjährige DHfK-Coach André Haber inzwischen in Dresden ein Team aufgebaut hat, das den Aufstieg in die 1. Bundesliga anstrebt. Mit Julius Meyer-Siebert, Timo Löser, Oliver Seidler oder Sebastian Greß gehören allerhand in Leipzig ausgebildete Spieler zu den Dresdner Leistungsträgern.
„Das wird ein sehr emotionales Spiel und ich freue mich sehr auf dieses Duell. Bei Dresden haben viele Spieler wichtige Rollen, die auch mal bei uns im Verein waren. Außerdem hat Dresdens Trainer André Haber eine sehr lange Zeit beim SC DHfK verbracht und ist immer noch ein enger Freund von mir. Es wird also eine emotionale Schlacht zwischen zwei Mannschaften, die beide über großes Talent verfügen. Wir haben gut trainiert und werden alles dafür geben, dieses Derby zu gewinnen“, sagt Linksaußen Lukas Binder.
Am vergangenen Spieltag hatte Dresden mit einem 42:26-Kantersieg bei TuSEM Essen, jener Mannschaft, die Leipzig aus dem Pokal kegelte, für ein dickes Ausrufezeichen gesorgt. „Das Spiel gegen Elbflorenz Dresden wird uns in allen Elementen des Spiels maximal fordern. Sie haben in den bisherigen Spielen, allen voran beim Auswärtsspiel in Essen, nicht nur sehr gute Ergebnisse erzielt, sondern auch starke Leistungen gebracht. Ihre Abwehr und ihr Tempospiel sind sehr konsequent und trotzdem flexibel. Sie verfügen über einen tiefen Kader, in dem jeder Spieler ein Spiel entscheiden kann. Wir haben sicherlich andere Spielverläufe in unseren bisherigen Begegnungen gehabt. Wir mussten deutlich engere Spiele spielen, aber das kann auch ein Vorteil für uns sein. Insgesamt freuen wir uns auf dieses interessante Sachsenderby und werden mit bester Besetzung in Dresden antreten“, so Cheftrainer Frank Carstens.
Obwohl beide Mannschaften seit knapp 20 Jahren existieren und sich die erfolgreichen Nachwuchsleistungszentren beider Clubs regelmäßig duellieren, hat es im Profibereich noch nie ein Pflichtspiel beider Clubs gegeneinander gegeben. Lediglich in der Oberliga (4. Liga) kreuzten sich in den Spielzeiten 2007/08 sowie 2009/10 die Klingen beider Teams – am Ende stieg der SC DHfK Leipzig jeweils auf. Zuletzt trafen sich beide Mannschaften in der Saisonvorbereitung beim Sachsen Cup, wo sich Leipzig mit 34:28 durchsetzen konnte.
Die BallsportARENA Dresden ist am Sonntag natürlich restlos ausverkauft. Jener Spielstätte, in der der SC DHfK in der vergangenen Saison im DHB-Pokal-Viertelfinale gegen Lemgo selbst ein Heimspiel ausrichten durfte. Die Leipziger Fans wissen also, wie sie auch in Dresden für ordentlich Stimmung sorgen können. 200 DHfK-Fans unterstützen die Grün-Weißen am Sonntag in der Landeshauptstadt. Die Elbflorenz-Fans werden lautstark dagegenhalten. Und insgeheim eint beide Fanlager ein großer Traum: der gemeinsame Aufstieg in die stärkste Liga der Welt.
Der VfL Lübeck-Schwartau hat nach der 32:33-Niederlage beim SC DHfK Leipzig Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt und eine Neuansetzung der Partie beantragt.
Das Verfahren vor dem zuständigen Sportgericht des Deutschen Handballbundes läuft. Verfahrensgegner des VfL ist die HBL. Der SC DHfK Leipzig geht fest vom Bestand der Spielwertung aus und wird über den weiteren Verlauf des Verfahrens informieren.
Am zweiten Spieltag trafen wir auf den USV Halle. Wir starteten gut in die Partie und waren von Beginn an wach. Mit guten Aktionen im Angriff und einer guten Zusammenarbeit in der Abwehr gaben wir zunächst den Takt vor und konnten uns zwischenzeitlich mit zwei Toren absetzen. Durch eine gute Torwartleistung der Hallenser und mangelndes Rückzugsverhalten unsererseits drehte sich das Spiel jedoch, sodass sich die Gäste mit 3 Toren in Führung absetzen konnten.
Auch in die zweite Halbzeit starteten wir motiviert und konzentriert. Leider verhinderten einfache Abstimmungsfehler, dass wir den Rückstand weiter verkürzen konnten. Zum Ende des Spiels setzte sich Halle schließlich mit 6 Toren ab.
Nach intensiven und umkämpften 50 Minuten stand am Ende ein 28:34 für die Gäste auf der Anzeigetafel. Trotz der Niederlage zeigten wir in mehreren Bereichen eine deutliche Steigerung im Vergleich zum ersten Spiel. Eigene einfache Fehler verhinderten jedoch ein noch besseres Ergebnis.
SC DHfK Leipzig U15 vs. USV Halle U17 - 28:34 (14:17)
Unser Team: Desler, Kraatz, Wilke; Auerbach, Harders, Knoll, Märten, Reuter, Richter, Schirmer, Thorn, Trautzsch, Warschun, Weber
Mit der Weiterentwicklung des Sportforums soll in Leipzig ein moderner Hallencampus für den Leistungs- und Spitzensport sowie für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen entstehen. Der Freistaat Sachsen unterstützt das Großprojekt mit bis zu 60 Millionen Euro.
Geplant sind die umfassende Modernisierung der QUARTERBACK Immobilien ARENA mit künftig rund 12.000 Plätzen und der Neubau einer wettkampffähigen Ballsporthalle für bis zu 5.000 Zuschauer.
„Wir verbessern die Bedingungen für den Leipziger Breiten-, Leistungs- und Spitzensport und schaffen gleichzeitig die Voraussetzungen, künftig noch stärker nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen nach Leipzig, Sachsen und Mitteldeutschland zu holen“, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. „Arena und neue Ballsporthalle sollen künftig gemeinsam mit den bereits vorhandenen Einrichtungen einen modernen, nachhaltigen und international wettbewerbsfähigen Sportcampus bilden. Die Unterstützung des Freistaats von bis zu 60 Millionen Euro gibt uns die notwendige Rückendeckung für dieses wichtige Zukunftsprojekt – und auch für die Olympiabewerbung zusammen mit Berlin.“
Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen: „Mit der Modernisierung der Arena und dem Neubau der Ballsporthalle stärken wir den Sportstandort Leipzig und damit das Sportland Sachsen insgesamt. Hier entsteht ein moderner, leistungsfähiger Sportcampus, der beste Bedingungen für den Breiten-, Leistungs- und Spitzensport schafft und Leipzig noch attraktiver für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen macht. Es gibt viele gute Gründe für diese Investition – olympische Wettkämpfe in Leipzig sind einer davon. Sollte die Bewerbung »Berlin+« erfolgreich sein, kann Leipzig eine wichtige Rolle bei den Sommerspielen 2036, 2040 oder 2044 übernehmen. Klar ist auch: Die Investition ist langfristig angelegt. Sie kommt in jedem Fall und wird diesen wunderbaren und traditionsreichen Sportstandort weiter voranbringen.“
Das städtische Kernkonzept sieht vor, die bestehende Quarterback Immobilien Arena grundlegend zu sanieren und deren Zuschauerkapazität auf rund 12.000 Plätze auszubauen. Flankiert wird diese Modernisierung durch den dringend benötigten Neubau einer wettkampffähigen Ballsporthalle für bis zu 5.000 sportbegeisterte Besucher. Durch die räumliche Nähe entstehen wertvolle Synergieeffekte mit dem Olympiastützpunkt, dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaft und lokalen Vereinen. Der offizielle Startschuss für das Vergabeverfahren in Form eines Konzeptwettbewerbs soll zeitnah vorbereitet und durchgeführt werden, um innovative Konzepte zu prüfen. Die finale Vergabe und der Zuschlag für Planung, Bau sowie Betrieb des neuen Sportcampus sind fest für das Jahr 2028 im Projektablaufplan verankert.
Die neue Ballsporthalle soll nach der Fertigstellung als Heimspielstätte den Bundesliga-Handballern des SC DHfK und des HC Leipzig zur Verfügung stehen. Die Modernisierung des Sportforums insgesamt garantiert zudem den dauerhaften Erhalt der hydraulisch verfahrbaren Leichtathletikanlage mit ihrem Spezialboden für den sächsischen Leichtathletikverband. Gleichzeitig werden die Nebenhallen der Arena als zukunftssicherer Standort für den wichtigen Bundesstützpunkt Fechten und den Fechtclub Leipzig ausgebaut
Ein starkes Signal für den Sport in der Leipzig, das weit über die Olympia-Bewerbung hinausreicht. Und gleichzeitig ein echter Booster für BERLIN+ Leipzig investiert in die Infrastruktur, die unsere Sportstadt langfristig stärkt und auch für Olympische und Paralympische Spiele neue Möglichkeiten schafft.
Rückenwind für den Sport. Rückenwind für Leipzig. Rückenwind für die Olympia-Bewerbung Berlin.

Im ersten Heimspiel der Regionalliga trafen wir auf die unbekannte Mannschaft aus Freiberg. Mit einer guten Abwehrarbeit wollten wir ins erfolgreiche Konterspiel kommen, dies gelang uns phasenweise schon recht gut. Leider nutzten wir die Ballgewinne häufig nicht gut genug, da wiederum viele Fehlwürfe und technische Fehler beste Chancen zunichte machten.
Gegen lang ausgespielte Angriffe der Gäste erkämpften und erliefen wir eindeutig zu wenige Bälle, es fehlte hierbei die Geduld und der richtige Zeitpunkt für das erfolgreiche Stören der Passwege. Mit einer geschlossenen Mannschaftleistung auf allen Positionen setzten wir uns im Spielverlauf kontinuierlich vom Gegner ab und erspielten einige sehr gute Torgelegenheiten. Insgesamt steigerten wir uns gegenüber dem ersten Punktspiel deutlich, nun gilt es am kommenden Wochenende beim schweren Auswärtsspiel in Radeberg zu bestehen.
SC DHfK U 14 – HSG Freiberg 32 :17 (15:8)
Bäder 7 P.=29%; Kolonko 10/4; Söllick 2/0; Schirmer 6/3; Dägelmann 1/1; Walther 1/0; Brosig 4/5; Claus 1/1 Sperling 1/1; Rentsch 5/7; Jünnemann 1/0
Am 2. Spieltag der Vorwoche (4.September) hatten die Handballer des SC DHfK II beim HV 85 Köthen ihren ersten Auswärts-Auftritt in der MHV- Regionalliga. Obwohl zu erwarten war, dass die Gastgeber als Favoriten antreten, konnten die Leipziger das Duell über weite Strecken auf Augenhöhe offen halten - und haben bei der 30:28-Niederlage nur in der letzten Minute eine Punkteteilung knapp verpasst.
Im zweiten Heimspiel gegen die SG Pirna/Heidenau (13. September) hat das grün-weiße U23-Team mit Trainer Michael Schneider erneut eine beherzte Vorstellung geboten, die aber mit einem 27:26 (14:12) Erfolg belohnt wurde.
Vor 75 Fans in der kleinen Arena-Halle zeigten die Kontrahenten zunächst gleichwertige Akzente (7:7/14.Minute). Danach setzten sich die Hausherren mit 13:10 (23.) ab – und gingen mit einem zwei Tore-Vorsprung in die Pause.
Nach Wiederanpfiff egalisierten die Gäste mehrfach (15:15/35.) bis 19:19 (42.). Doch die Leipziger antworteten binnen drei Minuten mit einer 22:19-Führung, die allerdings nicht ausgebaut werden konnte - und schnell wieder ausgeglichen wurde (22:22/49.). Damit war für den Endkampf Spannung pur ausgelöst, denn es wurde noch viermal bis zur 59. Minute (26:26) der Gleichstand hergestellt.
Dennoch hatten die Leipziger das Glück und Können auf ihrer Seite, weil Torhüter Daniel Guretzky zehn Sekunden vor Abpfiff mit seinem Wurf zum Siegtreffer die Partie zu Gunsten seines Teams krönte.
Horst Hampe
DHfK II-Tore: Illge 11/4, Faske 3, Schneider 3, Sandeck 2, Schmuck 2, Greiner 2, Schäfer1, Stolle 1, Busch 1, Guretzky 1.
Siebenmeter: 4/5 : 3/3 - Zeitstrafen: 2 : 10 Minuten
Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben auch das dritte Spiel der Saison 2026/27 für sich entschieden. Die Grün-Weißen gewannen am Samstagabend mit 33:32 (16:14) gegen den bisherigen Tabellenzweiten VfL Lübeck-Schwartau. Nach anfänglichen Schwierigkeiten – die ersten vier Treffer erzielten allesamt die Gäste – hatte Leipzig die Partie gut im Griff. Doch am Ende machten es die DHfK-Handballer unnötig spannend und ließen sich beinahe noch einen Punkt abnehmen. Mit Cleverness und etwas Glück blieben jedoch beide Punkte in der Messestadt.
Die 2.897 Fans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA mussten erstmal kräftig schlucken, als nach fünf Spielminuten ein 0:4 für die Auswärtsmannschaft auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Matěj Klíma erlöste die Zuschauer dann endlich mit dem ersten Tor für Leipzig. Die Hausherren kamen nun immer besser rein. Finn Schroven und Luka Rogan schafften den Anschluss zum 3:4 bzw. 4:5. Dennoch lief Leipzig dem anfänglichen Rückstand immer weiter hinterher und es dauerte bis zur 25. Spielminute, bis Franz Semper den 12:12-Ausgleich markierte. Und der Nationalspieler setzte weiter Akzente. Nach einem schönen Semper-Pass auf Rechtsaußen markierte Staffan Peter die erste Leipziger Führung zum 13:12. Mit der Pausensirene war es dann erneut Semper, der die Kugel im Schwartauer Kasten zur 16:14-Halbzeitführung versenkte. Und direkt nach Wiederanpfiff hieß der erste Torschütze der zweiten Hälfte ebenfalls Franz Semper. Leipzig führte nun mit drei Treffern und war auf Kurs.
Neben dem Linkshänder waren es in dieser Phase des Spiels vor allem Staffan Peter und Caspar Gauer, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Gauer erhöhte auf 20:16, Peter auf 22:17. Zwei Tore in Serie von Lukas Binder sorgten schließlich für eine beruhigende 6-Tore-Führung. Es deutete alles darauf hin, dass Leipzig dieses Spiel souverän nach Hause spielt.
Das klappte allerdings nicht. In der Schlussviertelstunde stand die DHfK-Deckung überhaupt nicht mehr sicher, sodass die Schwartauer immer viel zu leicht durch die Leipziger Abwehr kamen. Da Leipzigs Angriffsspiel aber weiterhin gut funktionierte, führte der SC DHfK in der 55. Spielminute noch immer mit fünf Treffern (32:27). Doch dann gelang dem VfL Lübeck-Schwartau das gleiche Kunststück wie zu Beginn des Spiels – die Blau-Weißen erzielten vier Treffer in Folge. Kapitän Dean Bombač traf anschließend zum wichtigen 33:31, aber die Gäste gaben sich noch immer nicht geschlagen und erzielten zehn Sekunden später erneut den Anschlusstreffer.
In den letzten Sekunden der Begegnung brachte Leipzig den siebten Feldspieler, um mit einer weiteren Anspielstation den Ball nicht mehr hergeben zu müssen. Doch Caspar Gauer verlor zehn Sekunden vor Schluss das Spielgerät. Glücklicherweise verteidigten die Leipziger die allerletzten Sekunden so clever, dass die Uhr heruntertickte und die Gäste den finalen Freiwurf nicht im Tor unterbringen konnten. Mit drei Siegen aus drei Spielen im Gepäck geht es nun am kommenden Wochenende zum Sachsenderby nach Dresden.
David Röhrig (Trainer VfL Lübeck-Schwartau):
„Wir haben einen überragenden Start und spielen fantastische erste 20 Minuten im Angriff und solide in der Abwehr. Danach hat Leipzig das Spiel zunehmend dominiert und uns mit sehr viel Körperlichkeit den Schneid abgekauft. Dadurch sind wir etwas ins Stottern geraten, haben unseren Spielflow verloren und vielleicht auch ein bisschen früh die Köpfe hängen lassen. Trotzdem haben wir gesagt: Kommt Männer, wir probieren es einfach – und auf einmal waren wir wieder im Spiel. Das zeigt für mich eine tolle Moral unserer Mannschaft. Dass wir am Ende die Chance auf einen Punkt in der letzten Sekunde nicht nutzen können, ist natürlich tragisch, aber damit müssen wir leben.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Wir mussten uns zu Beginn erst an die Spielweise von Schwartau gewöhnen und darauf einstellen. Das ist uns zunehmend gut gelungen, und gerade die ersten zehn bis 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren wirklich stark. Wir haben uns einen guten Vorsprung erarbeitet und auch vorne sehr gut gespielt. In der letzten Viertelstunde lässt unsere Abwehrqualität dann aber von Minute zu Minute nach und wir machen das Spiel unnötig noch einmal spannend. Wir müssen sicher souveräner mit so einem Vorsprung umgehen. Trotzdem überwiegt die Freude: Wir mussten heute an unsere Grenzen und darüber hinaus gehen, um dieses Spiel zu gewinnen – und jetzt haben wir erst einmal drei Siege in Folge.“
SC DHfK Leipzig vs. VfL Lübeck-Schwartau 33:32 (16:14)
Tore SC DHfK Leipzig: Peter 8, Semper 6, Schroven 3, Hinriksson 3, Gauer 3,Binder 3, Klima 3, Rogan 1, Preuss 1, Koschek 1, Bombac 1
Tore Lübeck-Schwartau: Holpert 8, Emdorf 6, Hagedorn 5, Holzhacker 4, Juhl 3, Heinemann 3, Nickelsen 2, Houmøller 1
Paraden: Leipzig 10, Schwartau 10
Siebenmeter: Leipzig 3/5, Schwartau 4/4
Zeitstrafen: Leipzig 2 Min., Schwartau 4 Min.
Technische Fehler: Leipzig 10, Schwartau 9
Offizielle Zuschauerzahl: 2.897 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Die Handballer des SC DHfK Leipzig bestreiten am Samstagabend (Anwurf 19:30 Uhr) ihr zweites Heimspiel der neuen Saison. Die Grün-Weißen empfangen um 19:30 Uhr den Tabellenzweiten VfL Lübeck-Schwartau in der QUARTERBACK Immobilien ARENA.
Das Heimspiel steht unter dem Motto TEAMABEND und wird präsentiert von WBG Kontakt. Bereits 2.500 Fans haben sich ein Ticket für die Begegnung gesichert. Dyn und das DHfK-Fanradio übertragen live.
Nach dem hart umkämpften und viel umjubelten 24:23-Auftaktsieg gegen Minden und dem Auswärtserfolg in Großwallstadt wollen die Grün-Weißen mit euch gemeinsam den nächsten Heimsieg einfahren. Doch der Gegner wird erneut eine harte Nuss. Seit nunmehr 18 Jahren gehört der VfL Lübeck-Schwartau quasi zum Inventar der 2. Handball-Bundesliga. Der Standort Bad Schwartau kann in seiner Vereinshistorie auf großartige Erfolge zurückblicken. In der Saison 2000/01 gewannen die Schwartauer sogar den DHB-Pokal. Und zum Saisonstart präsentierten sie sich in Topform: Der VfL Lübeck-Schwartau konnte seine beiden ersten Saisonspiele jeweils deutlich mit elf Treffern Vorsprung gewinnen (34:23 bei TuS N-Lübbecke sowie 42:31 gegen Bayer Dormagen) und belegt hinter Eintracht Hagen den 2. Tabellenplatz.
„Lübeck-Schwartau ist eine sehr starke Mannschaft und aktuell genau so gut, wie es die Tabelle ausdrückt. Wenn man in einer für ihre Ausgeglichenheit bekannten 2. Liga zwei Spiele mit je elf Toren gewinnt, ist das eine Riesenleistung. Sie haben sehr dominante Spieler, die über ein hohes Entscheidungsvermögen und einen hohen Handball-IQ verfügen. Dazu kommen drei Linkshänder, die das Spiel auf ihre Seite ziehen können, zwei sehr gute Torhüterleistungen und sichere Außen. Wir sind individuell ähnlich gefordert wie in Großwallstadt, aber spielerisch ist dieser Gegner noch einmal ein Tick reifer. Das Duell wird uns auf jeden Fall alles abverlangen“, so Chefcoach Frank Carstens.
„Frank hat uns vor der Saison gesagt, dass die 2. Bundesliga sehr stark ist. Nach den Eindrücken aus den ersten Spielen kann ich jetzt schon bestätigen: Er hatte recht. Die Mannschaften sind wirklich gut, und ich glaube, dass die kommenden Gegner noch stärker werden. Es ist eine richtig harte Liga und auch auf eine andere Art schwierig zu spielen als in der 1. Liga. Dort sind wir an Spieler mit hoher individueller Qualität und an Handball auf Topniveau gewöhnt. Hier ist es etwas anders: Jeder Gegner geht mit Feuer in den Augen in die Spiele und mit dem Ziel, uns unbedingt zu schlagen. Das macht es wirklich, wirklich hart. Wir müssen uns an diesen Handball anpassen und unseren Weg gehen, wenn wir am Ende dort stehen wollen, wo wir hinwollen“, sagt Kapitän Dean Bombač.
Sonderangebot für Teams, Gruppen, Vereine und Freunde
Das wird ein Teamabend der Extraklasse! Am Samstag laden die Handballer des SC DHfK Leipzig alle Mannschaften, Teams und Gruppen zu einem besonderen Abend ganz im Zeichen von Teamgefühl, Zusammenhalt und gemeinsamen Daumendrücken ein.
Wenn der SC DHfK Leipzig am 3. Spieltag der neuen Saison den VfL Lübeck-Schwartau empfängt, könnt ihr gemeinsam mit euren Teamkollegen oder Freunden die QUARTERBACK Immobilien ARENA zum Beben bringen. Mit dem TEAMDEAL erhaltet ihr nämlich 5 Tickets zum Preis von 4! Einlösen könnt ihr das Angebot im Ticket-Onlineshop mit dem Aktionscode TEAMABEND.
Es wird kein Selbstläufer, aber mit euch im Rücken werden es unsere Jungs schaffen! Also schnappt euch eure Mannschaft, Kollegen oder Freunde und erlebt gemeinsam einen besonderen Handballabend in der QUARTERBACK Immobilien ARENA! Gemeinsam anfeuern, gemeinsam mitfiebern und hoffentlich gemeinsam den nächsten DHfK-Heimsieg feiern. Denn Handball macht im Team einfach noch mehr Spaß!
WBG Kontakt präsentiert Heimspiel und sorgt für Wirbel in der Fanzone
Unter dem Motto „Treue kennt keine Liga“ ist die Wohnungsbau-Genossenschaft Kontakt e.G. beim Heimspiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau als Spieltagspartner dabei und hat für die Fans eine besondere Aktion vorbereitet. In der FANZONE wartet die KONTAKT-Wirbelbox: 60 Sekunden lang gilt es, so viele herumwirbelnde Karten wie möglich zu fangen. Wer die richtige Karte erwischt, kann sich ein Freiticket für eines der kommenden Heimspiele sichern. Vorbeikommen, mitmachen und mit etwas Glück schon beim nächsten Heimspiel wieder dabei sein – für volle Ränge und lautstarke Unterstützung unserer Grün-Weißen!
Außerdem präsentiert sich WBG Kontakt zum Spieltag auch als Arbeitgeber in der Region. Als sicherer und verantwortungsvoller Arbeitgeber bietet die WBG Kontakt vielfältige berufliche Perspektiven in den kaufmännischen, technischen und handwerklichen Bereichen der Wohnungswirtschaft.
Weitere Informationen gibt es unter: www.wbg-kontakt.de/jobs
In unserem ersten Spiel der MHV-Regionalliga der männlichen B-Jugend traten wir – die U15 (Jahrgang 2012) des SC DHfK Leipzig – gegen den Stadtrivalen SG MoGoNo an.
Die Gäste aus dem Leipziger Norden zeigten schon früh mit einer aktiven 6:0-Abwehr ihre Präsenz im Spiel. Wir auf der anderen Seite verschliefen den Start und lagen bereits in der 13. Minute mit 7:3 hinten. Das lag vor allem an uns selbst, da wir im Angriff viele Fehlpässe spielten oder einfache Bälle verwarfen. Nach diesem schwachen Start schafften wir es, uns in der 21. Minute bis auf 1 Tor heranzukämpfen. Jedoch nutzte die SG MoGoNo die wiederum folgende Schwächephase aus und konnte schlussendlich mit einem 4-Tore-Vorsprung in die Halbzeit gehen.
Das erste Tor nach der Halbzeit ging zwar auf unser Konto, aber die weiterhin unkonzentrierte Spielweise machte 2 schnelle Gegentreffer möglich. Im weiteren Spielverlauf lag die SG MoGoNo immer mit 3 bis 6 Toren vorne. Wir konnten zwar zum Ende nochmal kurz aufdrehen – aber die Höhe der Niederlage nicht weiter verringern.
Nun heißt es für uns, die Niederlage zu analysieren, zu verdauen und den Blick nach vorn zu richten. Beim anstehenden Spiel am Sonntag gegen den USV Halle gilt es, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, von Anfang an aufmerksam in das Spiel zu gehen und die ersten 2 Punkte der Saison zu holen!
SG MoGoNo Leipzig vs. SC DHfK Leipzig 27:22 (12:8)
Unser Team: Desler, Kraatz, Wilke; Auerbach, Harders, Knoll, Märten, Reuter, Richter, Schirmer, Thorn, Trautzsch, Warschun, Weber
Mit dem Ortsderby bei der SG MoGoNo startete unsere Mannschaft Jahrgang 2013 in der Regionalliga Sachsen MJC mit größerem Ball in eine neue Altersklasse. Wie erwartet verlief der Saisonstart etwas holprig, hinzu kam das Klisterverbot in der Sporthalle, was sich für unsere junge Mannschaft häufig als nachteilig erweist. Besonders in der ersten Halbzeit überwogen Fehlwürfe und technische Fehler bei beiden Mannschaften und es entwickelte sich ein sehr zähes Spiel. Nur die Torhüter von beiden Mannschaften konnten sich mehrfach auszeichnen.
Unser Team führte häufig mit zwei oder drei Toren, aber aufgrund der vielen individuellen Fehler gelang es uns nicht, sich entscheidend vom Gastgeber abzusetzen. Erst Mitte der zweiten Spielhälfte, mit dem Kräfteverschleiß der Gastgeber einhergehend, bekamen wir die faire Begegnung nun vollständig unter Kontrolle.
Im kommenden Heimspiel gegen das Team aus Freiberg muss aber eine deutliche Leistungssteigerung erfolgen, um unsere Zielstellung: Kampf um die Medaillen, zu erreichen.
SG MoGoNo – SC DHfK U14 20:30 (8:10)
Unser Team: Bäder 14 P.=41%/2; Kolonko 4/5; Söllick 0/1; Kühne 2/3; Schirmer 6/1; Dägelmann 4/0; Walter 2/0; Brosig 5/1; Claus 1/0; Sperling 4/3; Rentsch 2/3