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Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben auch das dritte Spiel der Saison 2026/27 für sich entschieden. Die Grün-Weißen gewannen am Samstagabend mit 33:32 (16:14) gegen den bisherigen Tabellenzweiten VfL Lübeck-Schwartau. Nach anfänglichen Schwierigkeiten – die ersten vier Treffer erzielten allesamt die Gäste – hatte Leipzig die Partie gut im Griff. Doch am Ende machten es die DHfK-Handballer unnötig spannend und ließen sich beinahe noch einen Punkt abnehmen. Mit Cleverness und etwas Glück blieben jedoch beide Punkte in der Messestadt.

Die 2.897 Fans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA mussten erstmal kräftig schlucken, als nach fünf Spielminuten ein 0:4 für die Auswärtsmannschaft auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Matěj Klíma erlöste die Zuschauer dann endlich mit dem ersten Tor für Leipzig. Die Hausherren kamen nun immer besser rein. Finn Schroven und Luka Rogan schafften den Anschluss zum 3:4 bzw. 4:5. Dennoch lief Leipzig dem anfänglichen Rückstand immer weiter hinterher und es dauerte bis zur 25. Spielminute, bis Franz Semper den 12:12-Ausgleich markierte. Und der Nationalspieler setzte weiter Akzente. Nach einem schönen Semper-Pass auf Rechtsaußen markierte Staffan Peter die erste Leipziger Führung zum 13:12. Mit der Pausensirene war es dann erneut Semper, der die Kugel im Schwartauer Kasten zur 16:14-Halbzeitführung versenkte. Und direkt nach Wiederanpfiff hieß der erste Torschütze der zweiten Hälfte ebenfalls Franz Semper. Leipzig führte nun mit drei Treffern und war auf Kurs.

Neben dem Linkshänder waren es in dieser Phase des Spiels vor allem Staffan Peter und Caspar Gauer, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Gauer erhöhte auf 20:16, Peter auf 22:17. Zwei Tore in Serie von Lukas Binder sorgten schließlich für eine beruhigende 6-Tore-Führung. Es deutete alles darauf hin, dass Leipzig dieses Spiel souverän nach Hause spielt.

Das klappte allerdings nicht. In der Schlussviertelstunde stand die DHfK-Deckung überhaupt nicht mehr sicher, sodass die Schwartauer immer viel zu leicht durch die Leipziger Abwehr kamen. Da Leipzigs Angriffsspiel aber weiterhin gut funktionierte, führte der SC DHfK in der 55. Spielminute noch immer mit fünf Treffern (32:27). Doch dann gelang dem VfL Lübeck-Schwartau das gleiche Kunststück wie zu Beginn des Spiels – die Blau-Weißen erzielten vier Treffer in Folge. Kapitän Dean Bombač traf anschließend zum wichtigen 33:31, aber die Gäste gaben sich noch immer nicht geschlagen und erzielten zehn Sekunden später erneut den Anschlusstreffer.

In den letzten Sekunden der Begegnung brachte Leipzig den siebten Feldspieler, um mit einer weiteren Anspielstation den Ball nicht mehr hergeben zu müssen. Doch Caspar Gauer verlor zehn Sekunden vor Schluss das Spielgerät. Glücklicherweise verteidigten die Leipziger die allerletzten Sekunden so clever, dass die Uhr heruntertickte und die Gäste den finalen Freiwurf nicht im Tor unterbringen konnten. Mit drei Siegen aus drei Spielen im Gepäck geht es nun am kommenden Wochenende zum Sachsenderby nach Dresden.

David Röhrig (Trainer VfL Lübeck-Schwartau):

„Wir haben einen überragenden Start und spielen fantastische erste 20 Minuten im Angriff und solide in der Abwehr. Danach hat Leipzig das Spiel zunehmend dominiert und uns mit sehr viel Körperlichkeit den Schneid abgekauft. Dadurch sind wir etwas ins Stottern geraten, haben unseren Spielflow verloren und vielleicht auch ein bisschen früh die Köpfe hängen lassen. Trotzdem haben wir gesagt: Kommt Männer, wir probieren es einfach – und auf einmal waren wir wieder im Spiel. Das zeigt für mich eine tolle Moral unserer Mannschaft. Dass wir am Ende die Chance auf einen Punkt in der letzten Sekunde nicht nutzen können, ist natürlich tragisch, aber damit müssen wir leben.“

Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Wir mussten uns zu Beginn erst an die Spielweise von Schwartau gewöhnen und darauf einstellen. Das ist uns zunehmend gut gelungen, und gerade die ersten zehn bis 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren wirklich stark. Wir haben uns einen guten Vorsprung erarbeitet und auch vorne sehr gut gespielt. In der letzten Viertelstunde lässt unsere Abwehrqualität dann aber von Minute zu Minute nach und wir machen das Spiel unnötig noch einmal spannend. Wir müssen sicher souveräner mit so einem Vorsprung umgehen. Trotzdem überwiegt die Freude: Wir mussten heute an unsere Grenzen und darüber hinaus gehen, um dieses Spiel zu gewinnen – und jetzt haben wir erst einmal drei Siege in Folge.“

SC DHfK Leipzig vs. VfL Lübeck-Schwartau 33:32 (16:14)

Tore SC DHfK Leipzig: Peter 8, Semper 6, Schroven 3, Hinriksson 3, Gauer 3,Binder 3, Klima 3, Rogan 1, Preuss 1, Koschek 1, Bombac 1

Tore Lübeck-Schwartau: Holpert 8, Emdorf 6, Hagedorn 5, Holzhacker 4, Juhl 3, Heinemann 3, Nickelsen 2, Houmøller 1

Paraden: Leipzig 10, Schwartau 10

Siebenmeter: Leipzig 3/5, Schwartau 4/4

Zeitstrafen: Leipzig 2 Min., Schwartau 4 Min.

Technische Fehler: Leipzig 10, Schwartau 9

Offizielle Zuschauerzahl: 2.897 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

Die Handballer des SC DHfK Leipzig bestreiten am Samstagabend (Anwurf 19:30 Uhr) ihr zweites Heimspiel der neuen Saison. Die Grün-Weißen empfangen um 19:30 Uhr den Tabellenzweiten VfL Lübeck-Schwartau in der QUARTERBACK Immobilien ARENA.

Das Heimspiel steht unter dem Motto TEAMABEND und wird präsentiert von WBG Kontakt. Bereits 2.500 Fans haben sich ein Ticket für die Begegnung gesichert. Dyn und das DHfK-Fanradio übertragen live.

Nach dem hart umkämpften und viel umjubelten 24:23-Auftaktsieg gegen Minden und dem Auswärtserfolg in Großwallstadt wollen die Grün-Weißen mit euch gemeinsam den nächsten Heimsieg einfahren. Doch der Gegner wird erneut eine harte Nuss. Seit nunmehr 18 Jahren gehört der VfL Lübeck-Schwartau quasi zum Inventar der 2. Handball-Bundesliga. Der Standort Bad Schwartau kann in seiner Vereinshistorie auf großartige Erfolge zurückblicken. In der Saison 2000/01 gewannen die Schwartauer sogar den DHB-Pokal. Und zum Saisonstart präsentierten sie sich in Topform: Der VfL Lübeck-Schwartau konnte seine beiden ersten Saisonspiele jeweils deutlich mit elf Treffern Vorsprung gewinnen (34:23 bei TuS N-Lübbecke sowie 42:31 gegen Bayer Dormagen) und belegt hinter Eintracht Hagen den 2. Tabellenplatz.

„Lübeck-Schwartau ist eine sehr starke Mannschaft und aktuell genau so gut, wie es die Tabelle ausdrückt. Wenn man in einer für ihre Ausgeglichenheit bekannten 2. Liga zwei Spiele mit je elf Toren gewinnt, ist das eine Riesenleistung. Sie haben sehr dominante Spieler, die über ein hohes Entscheidungsvermögen und einen hohen Handball-IQ verfügen. Dazu kommen drei Linkshänder, die das Spiel auf ihre Seite ziehen können, zwei sehr gute Torhüterleistungen und sichere Außen. Wir sind individuell ähnlich gefordert wie in Großwallstadt, aber spielerisch ist dieser Gegner noch einmal ein Tick reifer. Das Duell wird uns auf jeden Fall alles abverlangen“, so Chefcoach Frank Carstens.

„Frank hat uns vor der Saison gesagt, dass die 2. Bundesliga sehr stark ist. Nach den Eindrücken aus den ersten Spielen kann ich jetzt schon bestätigen: Er hatte recht. Die Mannschaften sind wirklich gut, und ich glaube, dass die kommenden Gegner noch stärker werden. Es ist eine richtig harte Liga und auch auf eine andere Art schwierig zu spielen als in der 1. Liga. Dort sind wir an Spieler mit hoher individueller Qualität und an Handball auf Topniveau gewöhnt. Hier ist es etwas anders: Jeder Gegner geht mit Feuer in den Augen in die Spiele und mit dem Ziel, uns unbedingt zu schlagen. Das macht es wirklich, wirklich hart. Wir müssen uns an diesen Handball anpassen und unseren Weg gehen, wenn wir am Ende dort stehen wollen, wo wir hinwollen“, sagt Kapitän Dean Bombač.

Sonderangebot für Teams, Gruppen, Vereine und Freunde

Das wird ein Teamabend der Extraklasse! Am Samstag laden die Handballer des SC DHfK Leipzig alle Mannschaften, Teams und Gruppen zu einem besonderen Abend ganz im Zeichen von Teamgefühl, Zusammenhalt und gemeinsamen Daumendrücken ein.

Wenn der SC DHfK Leipzig am 3. Spieltag der neuen Saison den VfL Lübeck-Schwartau empfängt, könnt ihr gemeinsam mit euren Teamkollegen oder Freunden die QUARTERBACK Immobilien ARENA zum Beben bringen. Mit dem TEAMDEAL erhaltet ihr nämlich 5 Tickets zum Preis von 4! Einlösen könnt ihr das Angebot im Ticket-Onlineshop mit dem Aktionscode TEAMABEND.

Es wird kein Selbstläufer, aber mit euch im Rücken werden es unsere Jungs schaffen! Also schnappt euch eure Mannschaft, Kollegen oder Freunde und erlebt gemeinsam einen besonderen Handballabend in der QUARTERBACK Immobilien ARENA! Gemeinsam anfeuern, gemeinsam mitfiebern und hoffentlich gemeinsam den nächsten DHfK-Heimsieg feiern. Denn Handball macht im Team einfach noch mehr Spaß!

WBG Kontakt präsentiert Heimspiel und sorgt für Wirbel in der Fanzone

Unter dem Motto „Treue kennt keine Liga“ ist die Wohnungsbau-Genossenschaft Kontakt e.G. beim Heimspiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau als Spieltagspartner dabei und hat für die Fans eine besondere Aktion vorbereitet. In der FANZONE wartet die KONTAKT-Wirbelbox: 60 Sekunden lang gilt es, so viele herumwirbelnde Karten wie möglich zu fangen. Wer die richtige Karte erwischt, kann sich ein Freiticket für eines der kommenden Heimspiele sichern. Vorbeikommen, mitmachen und mit etwas Glück schon beim nächsten Heimspiel wieder dabei sein – für volle Ränge und lautstarke Unterstützung unserer Grün-Weißen!

Außerdem präsentiert sich WBG Kontakt zum Spieltag auch als Arbeitgeber in der Region. Als sicherer und verantwortungsvoller Arbeitgeber bietet die WBG Kontakt vielfältige berufliche Perspektiven in den kaufmännischen, technischen und handwerklichen Bereichen der Wohnungswirtschaft.

Weitere Informationen gibt es unter: www.wbg-kontakt.de/jobs

In unserem ersten Spiel der MHV-Regionalliga der männlichen B-Jugend traten wir – die U15 (Jahrgang 2012) des SC DHfK Leipzig – gegen den Stadtrivalen SG MoGoNo an.

Die Gäste aus dem Leipziger Norden zeigten schon früh mit einer aktiven 6:0-Abwehr ihre Präsenz im Spiel. Wir auf der anderen Seite verschliefen den Start und lagen bereits in der 13. Minute mit 7:3 hinten. Das lag vor allem an uns selbst, da wir im Angriff viele Fehlpässe spielten oder einfache Bälle verwarfen. Nach diesem schwachen Start schafften wir es, uns in der 21. Minute bis auf 1 Tor heranzukämpfen. Jedoch nutzte die SG MoGoNo die wiederum folgende Schwächephase aus und konnte schlussendlich mit einem 4-Tore-Vorsprung in die Halbzeit gehen.

Das erste Tor nach der Halbzeit ging zwar auf unser Konto, aber die weiterhin unkonzentrierte Spielweise machte 2 schnelle Gegentreffer möglich. Im weiteren Spielverlauf lag die SG MoGoNo immer mit 3 bis 6 Toren vorne. Wir konnten zwar zum Ende nochmal kurz aufdrehen – aber die Höhe der Niederlage nicht weiter verringern.

Nun heißt es für uns, die Niederlage zu analysieren, zu verdauen und den Blick nach vorn zu richten. Beim anstehenden Spiel am Sonntag gegen den USV Halle gilt es, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, von Anfang an aufmerksam in das Spiel zu gehen und die ersten 2 Punkte der Saison zu holen!

SG MoGoNo Leipzig vs. SC DHfK Leipzig 27:22 (12:8)

Unser Team: Desler, Kraatz, Wilke; Auerbach, Harders, Knoll, Märten, Reuter, Richter, Schirmer, Thorn, Trautzsch, Warschun, Weber

Mit dem Ortsderby bei der SG MoGoNo startete unsere Mannschaft Jahrgang 2013 in der Regionalliga Sachsen MJC mit größerem Ball  in eine neue Altersklasse. Wie erwartet verlief der Saisonstart etwas holprig, hinzu kam das Klisterverbot in der Sporthalle, was sich für unsere junge Mannschaft häufig als nachteilig erweist. Besonders in der ersten Halbzeit überwogen Fehlwürfe und technische Fehler bei beiden Mannschaften und es entwickelte sich ein sehr zähes Spiel. Nur die Torhüter von beiden Mannschaften konnten sich mehrfach auszeichnen.  

Unser Team führte häufig mit zwei oder drei Toren, aber aufgrund der vielen individuellen Fehler gelang es uns nicht, sich entscheidend vom Gastgeber abzusetzen. Erst Mitte der zweiten Spielhälfte, mit dem Kräfteverschleiß der Gastgeber einhergehend, bekamen wir die faire Begegnung nun vollständig unter Kontrolle.

Im kommenden Heimspiel gegen das Team aus Freiberg muss aber eine deutliche Leistungssteigerung erfolgen, um unsere Zielstellung: Kampf um die Medaillen, zu erreichen.

SG MoGoNo – SC DHfK U14  20:30 (8:10)

Unser Team: Bäder 14 P.=41%/2; Kolonko 4/5; Söllick 0/1; Kühne 2/3; Schirmer 6/1; Dägelmann 4/0; Walter 2/0; Brosig 5/1; Claus 1/0; Sperling 4/3; Rentsch 2/3

Zum Auftakt der MHV-Regionalliga-Saison 2026/27  hatten sich die Handballer des SC DHfK II und HV R-W Staßfurt in der Vorwoche mit einem Remis (26:26) getrennt. Am 2. Spieltag (4.September) mussten die Leipziger bei der HG 85 Köthen antreten, die beim ersten Auftritt in Aschersleben ein klaren 31:39 –Auswärtssieg holten. Obwohl damit die aktuellen Kräfteverhältnisse der beiden Kontrahenten noch nicht klar zu bewerten sind, war zu erwarten, dass vermeintlich die Gastgeber die Favoritenrolle übernehmen.

Doch im Duell vor 643 Fans in der Heinz-Fricke-Sporthalle dominierten in der ersten Viertelstunde die Gäste das Geschehen, denn sie zogen in der 8. Minute mit 0:4 in Front und behielten mit einem 3:6-Vorsprung die Oberhand. Danach übernahmen die Hausherren mit 8:7 (20.) die Führung und gingen mit 13:11 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel brauchte das grün-weiße U23-Team mit Trainer Michael Schneider nur vier Minuten, um mit 24:24 auszugleichen und über 17:17 (40.) auf Augenhöhe für Spannung zu sorgen. Obwohl Köthen in der 50. Minute mit 25:21 in Führung ging, ließen sich die mutigen Gäste nicht weiter abschütteln, sondern stellten mit einem 4:0-Lauf  erneut den Gleichstand (25:25/53.) wieder her. Auch zwei Minuten vor dem Abpfiff (27:27) blieb der Ausgang noch völlig offen. Doch in den letzten 45 Sekunden entschieden die routinierten Gastgeber die Partie mit 30:28 zu Ihren Gunsten.

Horst Hampe

DHfK II-Tore:  Grunow 6, Sandeck 5, Schmuck 5, Illge 3,  Zimmermann 3, Stolle 3, Faske 2, Busch 1.   

Siebenmeter: 4/5 : 3/4 

Zeitstrafen: 4 : 2  Minuten

Zum Saisonstart des SC DHfK Handball erstrahlte die QUARTERBACK Immobilien ARENA erstmals nach der Sommerpause in neuem und nachhaltigem Licht. Ermöglicht wurde dies durch eine Investition der Stadt Leipzig in Höhe von 1,43 Millionen Euro, mit welcher die Hallenbeleuchtung vollständig von konventionellen Metalldampflampen auf moderne, energiesparende LED-Technologie umgestellt wurde. Mit ihrem Engagement sichert die Stadt in schwierigen finanziellen Zeiten den sportlichen Betrieb in der größten Multifunktionshalle Mitteldeutschlands und setzt ein deutliches Zeichen für nachhaltige Veranstaltungen in Leipzig.

Karsten Günther, Geschäftsführer SC DHfK Handball: „Die neue Lichtanlage wertet die ARENA enorm auf. Sie macht unsere Spielstätte jetzt wieder ligakonform und fernsehtauglich, bietet aber auch einen großen Mehrwert für unsere Mannschaft und besonders für unsere Fans, weil das Spieltagserlebnis noch einmal auf ein neues Level gehoben wird. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Baustein, um Heimspiele künftig noch nachhaltiger veranstalten zu können. Unser besonderer Dank gilt deshalb der Stadt Leipzig, die diese wichtige Investition ermöglicht hat, sowie der QUARTERBACK Immobilien ARENA für die Umsetzung und die enge Zusammenarbeit.“

Bürgermeister Heiko Rosenthal: „Die QUARTERBACK Immobilien ARENA ist seit 25 Jahren ein wichtiges Aushängeschild der Sportstadt Leipzig. Wir investieren jetzt gleichzeitig in die Zukunft des Spitzensports, in eine nachhaltigere städtische Sportinfrastruktur und in einen geringeren Energieverbrauch.“

Matthias Kölmel, Geschäftsführer der ZSL Betreibergesellschaft mbH, betont die Bedeutung der städtischen Förderung: „Dass die Stadt Leipzig diese Investition in eine umweltfreundlichere Zukunft der ARENA ermöglicht hat, ist ein entscheidender Baustein für einen nachhaltigen Veranstaltungsbetrieb.“

Sein Geschäftsführer-Kollege Philipp Franke ergänzt: „Wir reduzieren unseren Energieverbrauch deutlich, erhöhen die Flexibilität im Veranstaltungsbetrieb und bieten vor allem unseren sportlichen Fans künftig noch außergewöhnlichere Lichtmomente."

Weniger Verbrauch, mehr Effizienz: Die neue Arena-Beleuchtung

Die bisherige Beleuchtungsanlage stammte aus dem Eröffnungsjahr 2002 und arbeitete mit konventionellen Metalldampflampen, einer Technologie, die im Vergleich zu LED deutlich mehr Energie verbraucht, wärmer wird und eine kürzere Lebensdauer hat. Zuletzt erreichten die alten Leuchtmittel nur noch rund 65 bis 80 Prozent ihrer ursprünglichen Lichtleistung. Zudem waren Ersatzteile kaum noch verfügbar.

Ende Juni 2026 begann deshalb die umfassende Erneuerung hin zu einer zeitgemäßen, umweltfreundlichen Lösung. Insgesamt 193 LED-Fluter ersetzen die alte Anlage: 107 Hochleistungsfluter mit jeweils rund 120.000 Lumen, 84 multifunktionale Fluter mit einstellbarer Weißlichtfarbe und RGBW-Farbmischung sowie zwei Spezialfluter für die optimale Ausleuchtung des Photo-Finish-Bereichs bei Leichtathletikveranstaltungen.

Der Wechsel auf LED reduziert den Energieverbrauch der Hallenbeleuchtung erheblich, verlängert die Lebensdauer der Leuchtmittel und senkt damit langfristig auch die Betriebskosten. Ein integriertes Energiemonitoring macht den Verbrauch zudem transparent und ermöglicht eine bedarfsgerechte, ressourcenschonende Steuerung der Anlage je nach Veranstaltung.

Besseres Licht für Veranstaltungen und TV-Übertragungen

Die neue Beleuchtung bietet deutlich mehr Möglichkeiten für die Inszenierung von Veranstaltungen. Die multifunktionalen Fluter wechseln zwischen warmen und kalten Weißtönen und erzeugen zahlreiche Farbtöne, beispielsweise für individuelle Lichtszenen beim Einlaufen der Mannschaften, beim Torjubel oder, sofern durch die Veranstaltungsproduktionen gewünscht, bei Konzerten und Shows. Herzstück des Systems ist eine moderne Lichtsteuerung, über die sich die verschiedenen Szenarien programmieren lassen, ergänzt durch eine automatische Funktionsüberwachung. Auch für TV-Übertragungen bringt die neue Technik Vorteile: Die LED-Beleuchtung arbeitet flimmerfrei und sorgt so insbesondere bei hochauflösenden und schnellen Zeitlupenaufnahmen für eine gleichmäßige, hochwertige Ausleuchtung.

Für den vollen Durchblick ist damit auch beim zweiten Heimspiel des SC DHfK Leipzig gesorgt, wenn die Grün-Weißen am kommenden Samstag (12.09.) um 19:30 Uhr den VfL Lübeck-Schwartau empfangen.

>>> Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114/event/3371

Heimsieg, Auswärtssieg, 4:0 Punkte! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am zweiten Spieltag der Saison 2026/27 ihr erstes Auswärtsspiel erfolgreich gemeistert. Beim siebenfachen Deutschen Meister TV Großwallstadt setzten sich die Grün-Weißen mit 28:33 durch. Dabei hatten die Sachsen das Match über die meiste Spielzeit im Griff – doch siebeneinhalb torlose Minuten zum Ende der ersten Halbzeit sorgten für unnötige Spannung. Nach dem Heimsieg gegen Minden feierte der SC DHfK somit binnen fünf Tagen den zweiten Sieg in der 2. Handball-Bundesliga und kann sich nun auf sein nächstes Heimspiel am 12. September freuen.

Die Auseinandersetzung begann mit einer Parade von Anadin Suljaković und dem ersten Treffer durch Finn Schroven, der erneut im rechten Rückraum beginnen durfte. Der Linkshänder zeigte sich in der Anfangsphase sehr auffällig und war auch der Akteur, der in der 7. Spielminute auf 3:6 sowie in der 9. Minute auf 4:8 erhöhte. Leipzig hatte das Spiel gut im Griff.

Staffan Peter und Tom Koschek ließen jedoch zwei Siebenmeter liegen – und so konnten sich die Leipziger zunächst nicht weiter absetzen. Nach dem 11:14 durch Staffan Peter in der 23. Spielminute schlichen sich beim SC DHfK weitere Unkonzentriertheiten im Torabschluss ein. In den letzten siebeneinhalb Minuten bis zum Pausenpfiff sollte dem SC DHfK kein einziger Treffer mehr gelingen. So tankten die Gastgeber aus Großwallstadt neues Selbstvertrauen, um den favorisierten Sachsen die Stirn zu bieten. Mit einem 13:14-Halbzeitstand war die Partie zum Seitenwechsel noch völlig offen.

Doch Cheftrainer Frank Carstens fand in seiner Pausenansprache offensichtlich die passenden Worte. Leipzig kam mit viel Feuer aus der Kabine und erzielte in den ersten 90 Sekunden des zweiten Abschnitts drei Tore hintereinander. Mit 13:17 sah das Zwischenresultat plötzlich wieder viel klarer aus, was Großwallstadt sofort zu einer Auszeit zwang.

Fortan konnte der SC DHfK seinen Vorsprung gut halten. Auch Caspar Gauer, durch dessen Einwechslung sich Kapitän Dean Bombač eine Verschnaufzeit gönnen durfte, setzte nun auf der Mitte starke Akzente. Der 20-Jährige holte erst einen Siebenmeter heraus, traf wenig später zum 18:22 und spielte dann noch einen schönen Pass auf Luka Rogan, der zum 18:23 netzte. Zum ersten Mal lag Leipzig nun mit fünf Toren vorn.

Staffan Peter, mit acht Treffern bester Torschütze des Tages, sorgte in der 47. Spielminute mit dem 20:27 quasi für die Vorentscheidung. Großwallstadt kämpfte zwar wacker und kam drei Minuten vor Schluss noch einmal auf drei Treffer heran (27:30), doch gefährlich sollte es für die Leipziger nicht mehr werden. Den Schlusspunkt setzte Franz Semper in der letzten Minute mit Treffer Nummer 33 für die Leipziger, die sich nun mit 4:0 Punkten auf dem Konto auf ihr nächstes Heimspiel in acht Tagen (12.09.) gegen den VfL Lübeck-Schwartau freuen dürfen.

>>> Tickets:https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Der Heimauftakt verlief vielversprechend, nun wollen die Handballer des SC DHfK Leipzig auch auswärts punkten. Nach dem wichtigen 24:23-Heimsieg am Montagabend gegen Mitabsteiger GWD Minden reisen die DHfK-Männer am heutigen Donnerstag nach Unterfranken. Dort steht am Freitag um 19:30 Uhr beim TV Großwallstadt das erste Auswärtsspiel der Saison auf der Agenda.

Es gibt kaum einen Handballfan, der mit dem Vereinsnamen TV Großwallstadt nichts anfangen kann. Großwallstadt gehört mit sieben Deutschen Meisterschaften, vier DHB-Pokalsiegen und fünf internationalen Titeln zu den erfolgreichsten Handballvereinen Deutschlands. Doch 2013 stieg der Verein nach 44 Jahren Bundesligazugehörigkeit in die 2. Bundesliga ab, wurde später sogar in die 3. Liga durchgereicht. In den vergangenen Jahren hat sich das frühere Handball-Schwergewicht allerdings wieder stabilisiert. Der Saisonstart verlief jedoch nicht ganz nach dem Geschmack der Blau-Weißen. Beim TV Hüttenberg setzte es eine 34:42-Pleite.

Doch die Leipziger gehen gewarnt in das Aufeinandertreffen. Vor 14 Tagen mussten die Sachsen schmerzlich erfahren, welch unangenehme und kampfbetonte Auswärtsspiele in dieser Saison auf den SC DHfK zukommen werden. Die Pokalniederlage in Essen offenbarte deutlich, dass 80 oder 90 Prozent des Leistungsvermögens in fremder Halle auch in der 2. Liga selten für Punkte reichen werden.

„Der TVG verfügt über eine Mannschaft mit sehr viel Talent und einigen erfahreneren Spielern, die eine sehr interessante Spielidee mit viel Tempo und variablem Spiel in der Abwehr verfolgen. Für uns gilt es, weiter an unserer Stabilität zu arbeiten und unsere zuletzt verbesserte Abwehr wieder mit der gleichen Intensität und Aufmerksamkeit zu spielen. Großwallstadt wird uns mit seinen Fans und seiner Spielweise maximal fordern und mit höchstem Einsatz zu Werke gehen. Für uns gilt es, von der ersten Sekunde dagegenzuhalten, sofort hellwach zu sein und die Leistung aus dem letzten Spiel zu bestätigen“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.

Dyn überträgt die Begegnung am Freitagabend live aus der Untermainhalle Elsenfeld: https://shorturl.at/pl17W

Auftakt nach Maß! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben das so wichtige erste Saisonspiel in der 2. Handball-Bundesliga gegen GWD Minden mit 24:23 gewonnen. Im Top-Duell der beiden Bundesliga-Absteiger entwickelte sich von Beginn an eine hart umkämpfte Abwehrschlacht, in der beide Deckungsreihen aufopferungsvoll verteidigten und sich beide Schlussmänner mit zahlreichen Paraden auszeichneten. In beiden Halbzeiten hatten die Leipziger bereits mit drei Toren geführt (10:7 bzw. 16:13), mussten den Vorsprung aber jeweils wieder hergeben. Zwei Minuten vor Schluss lagen die Gäste aus Minden dann mit 22:23 vorn und schnupperten am Auswärtssieg. Doch Nationalspieler Franz Semper hatte etwas dagegen und traf in der 59. Spielminute zum Ausgleich sowie drei Sekunden vor Schluss zum viel umjubelten 24:23-Endstand.

Bis zu seinen beiden Treffern in der Schlussphase hatte Semper noch kein Tor beigesteuert. Der Rückraumakteur saß – genau wie Matej Klíma – zunächst auf der Bank, da beide Spieler in der letzten Trainingswoche angeschlagen waren. Dafür rückten Blaer Hinriksson und Neuzugang Finn Schroven in die Startaufstellung. Den ersten Zweitligatreffer für den SC DHfK Leipzig nach über elf Jahren erzielte Staffan Peter zum 1:0. Mit Andin Suljakovic stand außerdem ein weiterer neuer Spieler in der Anfangsformation, der sich direkt mit guten Szenen in den Blickpunkt spielte. Aufgrund mehrerer Paraden führte seine Mannschaft schnell mit 5:3, nach 20 Minuten sogar mit 10:7. Doch binnen drei Minuten war der Vorsprung wieder dahin. Mit einem 11:12-Rückstand ging es in die Pause.

Die zweite Hälfte gestaltete sich ähnlich. Leipzig erarbeitete sich wieder einen knappen Vorsprung und lag nach einem Kreistor von Luka Rogan nach 38 Minuten mit 16:13 vorn. Drei Minuten später war der Vorsprung erneut dahin. Morten Hempel Jensen netzte zum 17:17, Max Staar und Daniel Astrup Pedersen machten den Mindener 5:0-Lauf zum 17:19 perfekt. Jetzt musste sich der SC DHfK gemeinsam mit den mehr als 3.500 Fans mit allen Mitteln gegen diese Negativphase zur Wehr setzen.

Und gemeinsam schafften es die Grün-Weißen, noch intensiver zu verteidigen und wieder auf Unentschieden zu stellen. In den letzten fünf Minuten konnte jede Aktion entscheidend sein, denn an beiden Torhütern war kaum ein Vorbeikommen. Sowohl Andin Suljakovic als auch Malte Semisch brachten es auf herausragende 17 Paraden.

Blaer Hinriksson traf zum 22:22, Karolis Antanavičius brachte Minden mit seinem Tor zum 22:23 wieder in die Pole Position. Es waren nur noch zwei Spielminuten auf der Uhr. Und nun sollte die Stunde von Franz Semper schlagen. Der deutsche Nationalspieler wollte den Abend keinesfalls mit drei Fehlwürfen und keinem erfolgreichen Abschluss beenden. So fasste er sich ein Herz, knallte den Ball 60 Sekunden vor Schluss zum 23:23-Ausgleich in den Mindener Kasten und wiederholte das Kunststück im letzten Leipziger Angriff einfach noch einmal. Innenpfosten und rein! Der 24:23-Siegtreffer drei Sekunden vor Schluss versetzte die ARENA in ein Tollhaus und ließ 3.531 Handballfans glücklich nach Hause gehen.

Aaron Ziercke (Trainer GWD Minden)

„Wir waren zu Beginn etwas nervös, haben uns dann aber gut ins Spiel gekämpft und hatten definitiv die Möglichkeiten, hier etwas mitzunehmen. Entscheidend war am Ende unsere Chancenverwertung – gerade bei den freien Würfen haben wir zu viel liegen gelassen. Beide Torhüter haben ein sehr starkes Spiel gemacht. Es war eine Partie auf Augenhöhe, die in beide Richtungen hätte ausgehen können. Umso bitterer ist es natürlich, dass wir am Ende mit einem Tor verlieren.“

Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig)

„Es war ein hochintensives Spiel, in dem es um jeden Millimeter ging. Beide Torhüter haben herausragend gehalten und die Partie bis zum Schluss offengehalten. Beim entscheidenden Ball war natürlich auch Glück dabei – aber nach dem Pech, das wir in den vergangenen acht Monaten hatten, nehmen wir das heute gerne an. Wir haben bis zum Ende gefightet und freuen uns über diesen wichtigen Auftaktsieg. Jetzt gilt der volle Fokus dem nächsten Spiel gegen Großwallstadt. Dort wollen wir von Beginn an emotional da sein und genau an diese Intensität anknüpfen.“

SC DHfK Leipzig vs. GWD Minden 24:23 (11:12)

Tore SC DHfK: Schroven 5, Peter 5, Hinriksson 4, Klima 2, Semper 2, Koschek 2, Binder 2, Rogan 2

GWD Minden: Jensen 7, Antanavičius 5, Vorlicek 4, Korte 3, Perdersen 1, Staar 1, Sterba 1, Metzner 1

Paraden: Leipzig 17, Minden 17

Siebenmeter: Leipzig 2/2, Minden 2/2

Zeitstrafen: Leipzig 4 Min., Minden 0 Min.

Technische Fehler: Leipzig 10, Minden 6

Offizielle Zuschauerzahl: 3.531 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

SC DHfK Leipzig II vs. HV R-W Staßfurt 26:26 (14:17)

Vor 70 Fans in der kleinen Arena-Halle sorgten die Gäste mit einem Blitzstart in die neue MHV-Regionalliga-Saison für eine Überraschung, denn sie gingen in der vierten Minute mit 0:4 in Front. Die Leipziger mit Trainer Michael Schneider fanden nach 20 Minuten ihren Rhythmus – und erzielten mit 10:10 sowie beim 13.13 (25.) die Ausgleichstreffer. Die Staßfurter stellten aber noch  mit 14:17-eine Pausenführung her.

Auch nach dem Seitenwechsel egalisierte das junge DHfK-U23-Team auf Augenhöhe mit 18:18 (36.) und  bis zum 24:24 (53.) das Geschehen. Obwohl die Grün-Weißen in der 58. Minute mit 26:24 die Führung übernahmen, konnten sie den greifbaren Heimsieg nicht ins Ziel steuern, weil die Gäste 35 Sekunden vor Abpfiff den Gleichstand herstellten.

Horst Hampe

DHfK II – Tore: Illge 11, Sandeck 4, Grunow 4, Stolle 2, Busch 2, Zimmermann 1, Faske 1, Schmuck 1.  

Siebenmeter: 3 /4 : 1/1

Zeititstrafen: 2 : 8 Minuten

„Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Sie haben über 60 Minuten sehr gut gedeckt. Am Ende geht diese Punktteilung in Ordnung“, so Trainer Michael Schneider.

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