Die Revanche ist geglückt! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben nach den Siegen in Großwallstadt und Dresden auch das dritte Auswärtsspiel in der 2. Handball-Bundesliga für sich entschieden. Am Freitagabend setzten sich die Sachsen mit 35:32 (19:14) bei TUSEM Essen durch. Vor exakt sechs Wochen waren die Grün-Weißen an gleicher Wirkungsstätte nach doppelter Verlängerung aus dem DHB-Pokal ausgeschieden. Mit dem Auswärtserfolg bleibt der SC DHfK Leipzig mit nun 10:2 Punkten tabellarisch weiterhin in der Spitzengruppe, während die Gastgeber aus Essen ihre rote Laterne als Tabellenletzter behalten.
TUSEM Essen war gegen den Favoriten aus Leipzig erneut sehr gut eingestellt und bis auf die Haarspitzen motiviert, schließlich wollte die junge Essener Mannschaft ihren Pokal-Coup wiederholen. Dementsprechend verlief die Anfangsphase äußerst ausgeglichen. 5:5 lautete der Zwischenstand nach etwas mehr als zehn Minuten. Nach einer Viertelstunde brachte Co-Kapitän Lukas Binder den SC DHfK erstmals mit zwei Treffern in Führung (5:7).
Bei den Gästen aus Leipzig stach in der ersten Hälfte ein Spieler besonders heraus: Franz Semper hatte richtig gutes Zielwasser getrunken und versenkte bis zur 22. Spielminute acht Tore im Essener Kasten. Allein innerhalb von drei Minuten traf der Nationalspieler viermal zum 7:9, 8:10, 9:11 und 10:12. Essen fand einfach keine Mittel gegen die Durchschlagskraft des Linkshänders. Und es wurde auch ein wenig gezaubert. Dean Bombač packte mal wieder ein Weltklasseanspiel aus, welches Moritz Preuss zum 10:14 verwertete. Wenig später war wieder Moritz Preuss involviert, der mit einer Rolle in der Luft spektakulär zum 13:18 für Leipzig einnetzte. Mit einer Fünf-Tore-Führung (14:19) ging es auch in die Pause.
In der zweiten Hälfte änderte sich an den Gegebenheiten relativ wenig. Der Vorsprung der Leipziger pegelte sich dauerhaft im Bereich zwischen vier und sechs Treffern ein. Der SC DHfK konnte Essen zwar nicht endgültig abschütteln, ließ den Pokalschreck aber auch nicht näher herankommen. Auch acht Minuten vor Schluss – Finn Schroven hatte zum 26:31 getroffen – wirkte es so, als könnte Leipzig den Auswärtssieg locker nach Hause spielen.
„Ich hoffe, dass wir es irgendwann auch mal hinbekommen, in den entscheidenden Phasen die Dinger reinzumachen, damit es nicht so ein Zittersieg wird, wie es zuletzt häufig war“, traf Franz Semper nach dem Spiel den Nagel auf den Kopf. Schließlich hatte Leipzig in der noch jungen Saison schon mehrfach Spiele im Griff gehabt und am Ende noch einmal Spannung aufkommen lassen. Auch diesmal machte der SC DHfK den Deckel nicht drauf. Essen stellte auf eine offensive Deckung um, was dazu führte, dass Schroven, Bombač, Klíma und Gauer zwischen der 52. und 56. Spielminute genauso viele technische Fehler produzierten, wie Leipzig bis dahin im gesamten Match unterlaufen waren. Zudem musste Lukas Binder das Spielfeld verlassen, nachdem er unglücklich auf einem Bodenauskleber ausgerutscht war.
Essen kam somit noch einmal gefährlich nah auf zwei Tore heran (32:34), doch Tom Koschek sorgte 25 Sekunden vor Schluss schließlich für die Entscheidung. Mit 10:2 Punkten springt der SC DHfK Leipzig durch den Auswärtssieg für mindestens einen Tag auf Tabellenplatz zwei und freut sich schon jetzt auf das Pink-October-Heimspiel am kommenden Donnerstag gegen TuS N-Lübbecke.
Das wird ein spannendes Unterfangen am Freitagabend: Die Handballer des SC DHfK Leipzig gastieren am 6. Spieltag der 2. HBL am Freitag um 19:30 Uhr bei TUSEM Essen. Die grün-weißen Handballer wollen unbedingt eine Reaktion auf die kürzliche Heimniederlage gegen den TSV Bayer Dormagen zeigen. Und die Partie verspricht durch die Pokal-Vorgeschichte eine Extranote Brisanz. In der ersten Runde des DHB-Pokals war der SC DHfK am 21. August nach doppelter Verlängerung mit 33:36 in Essen ausgeschieden. Nun kommt es in der Sporthalle „Am Hallo“ zum nächsten Aufeinandertreffen.
„Der TUSEM ist die erste Mannschaft, gegen die wir jetzt zum zweiten Mal in dieser jungen Saison antreten, und ich bin sehr gespannt darauf, wie wir die Aufgabe diesmal lösen werden. Die Niederlage im Pokal seinerzeit hat wehgetan und ist bei uns auch noch sehr präsent. Wir haben uns noch etwas intensiver auf dieses Duell vorbereitet und wollen in der Verteidigung besser stehen als zuletzt. Vor allem das Zweikampfverhalten und die Kooperation in der Abwehr gilt es zu verbessern, damit ihre treffsicheren Außenspieler nicht so viele gute Chancen bekommen. Auch die Ballverluste im Angriff gilt es wieder zu minimieren, um Essen die Kontermöglichkeiten zu nehmen. Wir freuen uns auf den Vergleich mit dem TUSEM“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.
Mit 8:2 Punkten findet sich der SC DHfK derzeit auf dem 5. Tabellenplatz wieder. TUSEM Essen bildet mit 1:9 Zählern das Schlusslicht der 2. Bundesliga. Nach dem überraschenden Pokalerfolg gegen Leipzig konnten die Essener zwar am zweiten Spieltag gegen Minden einen weiteren Coup landen und einen Punkt vom Bundesligaabsteiger entführen. Doch weitere Erfolgserlebnisse bleiben aus. Die bisher höchste Saisonpleite kassierte Essen im Heimspiel gegen Dresden (26:42). Auch die Partien gegen vermeintliche Gegner auf Augenhöhe (Nordhorn, Dormagen, Lübbecke) gingen allesamt verloren.
Gegen Leipzig werden die Essener jedoch mit Sicherheit mit breiter Brust ins Spiel gehen, schließlich wissen sie noch genau, wie sie Leipzig die Stirn bieten können. Es wird also interessant, wie der SC DHfK das Rematch in Essen angehen wird und ob die Revanche am Freitag glückt. Dyn überträgt die Begegnung live.
Der SC DHfK Leipzig setzt gemeinsam mit seinem Partner Allianz auch in diesem Jahr ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit rund um das Thema Brustkrebs. Im Rahmen des Pink October läuft die Mannschaft beim Heimspiel am Donnerstag, 8. Oktober, um 19:30 Uhr gegen TuS N-Lübbecke in einem limitierten Sondertrikot auf.
Das erste komplett pinke Trikot in der Geschichte des SC DHfK Handball ist auf nur 100 Exemplare begrenzt und damit ein exklusives Sammlerstück, welches ab sofort vorbestellt werden kann. Der Preis beträgt 79,95 Euro, eine Beflockung mit Spielernamen gibt es für zusätzlich 10 Euro.
10 Prozent der Einnahmenspendet der SC DHfK Handball an einen guten Zweck.
Die Vorbestellung ist bis einschließlich Mittwoch, 7. Oktober, um 12 Uhr möglich. Pünktlich zum Heimspieltag liegen die vorbestellten Trikots am 8. Oktober am Fanshop in der ARENA zur Abholung und Bezahlung bereit. Auch spontan vor Ort können die Sondertrikots am Spieltag erworben werden.
Damit können die DHfK-Fans gemeinsam mit der Mannschaft die ARENA in ein pinkes Farbenmeer verwandeln und beim Pink October ein sichtbares Zeichen für mehr Aufmerksamkeit, Aufklärung und Unterstützung im Kampf gegen Brustkrebs setzen.
+++ UPDATE: +++ IHR SEID DER WAHNSINN!!! Innerhalb von 5 Stunden sind alle 100 Trikots ausverkauft!
Doch wir haben gute Nachrichten: Gemeinsam mit der Allianz organisieren wir die Bestellung einer 2. Auflage. Damit ist eine Vorbestellung noch bis Freitag, den 09.10. (mit einer Lieferzeit von ca. 8 Wochen) möglich. Bis dahin könnt ihr euch die Sondertrikots sichern und gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen Brustkrebs setzen!
>>> Hier geht es zur Vorbestellung: https://shorturl.at/fEjZn
Pro Vorbestellung kann jeweils ein Trikot bestellt werden. Wer mehrere Exemplare bestellen möchte, füllt das Formular entsprechend mehrfach aus.
Gemeinsam für mehr Aufmerksamkeit
Der Oktober steht weltweit im Zeichen der Brustkrebsaufklärung. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Jährlich erhalten in Deutschland rund 70.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Auch Männer können betroffen sein, wobei Brustkrebs bei Männern deutlich seltener auftritt.
Mit dem Pink October soll deshalb Aufmerksamkeit für die Erkrankung geschaffen und die Bedeutung von Aufklärung und Früherkennung hervorgehoben werden. Wird Brustkrebs früh erkannt, sind die Heilungschancen in der Regel deutlich besser. In Deutschland gibt es dafür verschiedene Angebote zur Brustkrebs-Früherkennung, darunter regelmäßige ärztliche Untersuchungen und das Mammographie-Screening.
Der SC DHfK Leipzig möchte gemeinsam mit der Allianz dazu beitragen, das Thema sichtbar zu machen und Menschen für einen bewussten Umgang mit Brustkrebs zu sensibilisieren. Das pinke Sondertrikot soll dabei nicht nur auf dem Spielfeld ein sichtbares Zeichen setzen.
70.000 Kilometer für 70.000 Frauen
Auch Bewegung spielt beim diesjährigen Pink October eine Rolle. Im Rahmen der Allianz Pink Run Challenge können Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 1. bis zum 31. Oktober 2026 gemeinsam Kilometer sammeln. Ziel sind 70.000 Kilometer – symbolisch für die rund 70.000 Frauen, die jedes Jahr in Deutschland an Brustkrebs erkranken.
Die Teilnahme an der Challenge ist kostenlos. Über die entsprechende Lauf-App können Läufe und Spaziergänge getrackt und so Kilometer für das gemeinsame Ziel gesammelt werden. Wird das Ziel von 70.000 Kilometern erreicht, spendet die Allianz an Outdoor Against Cancer.
Der SC DHfK Leipzig unterstützt damit die gemeinsame Botschaft des Pink October: Aufklären, aufmerksam machen, unterstützen und gemeinsam ein Zeichen gegen Brustkrebs setzen!
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Mehr InformationenDu träumst von einer Karriere als Profi-Handballer? Unsere Eigengewächse wie Franz Semper, Lukas Binder oder Staffan Peter hatten einst denselben Traum!
Melde dich jetzt zur Eignungsprüfung für die Aufnahme am Sportgymnasium oder an der Sportoberschule Leipzig für das Schuljahr 2027/2028 (Klasse 5 bis 12) an – und mach den ersten Schritt auf deinem Weg zum Profi-Handballer!
Für das neue Schuljahr 2027/2028 hat der Handball-Verband Sachsen folgende Termine für die Eignungsüberprüfungen der sportbetonten Schulen in Leipzig (männlich) fixiert:
Einschulung in Klasse 9 – 12: Eignungsüberprüfung am 06.11.2026
Einschulung in Klasse 5 – 8: Eignungsüberprüfung am 27.11.2026
Bei Interesse an einer Teilnahme sendet bitte ein E-Mail an Sophia Neumann: s.neumann@hvs-handball.de
Anschließend erhaltet ihr dann den Link für die Forms-Abfrage, welche als verbindliche Anmeldung gilt.
Weitere Fragen zu den Eignungsüberprüfungen beantwortet Landestrainer Jacob Dietrich: landestrainer@hvs-handball.de
Mit zwei Erfolgen in den zuletzt absolvierten Partien der MHV-Regionalliga im Rücken wurde von den Handballern des SC DHfK II am 5. Spieltag (27. September) der SV G-W Wittenberg-Piesteritz zum Heimspiel empfangen. Die Leipziger belegen Tabellenplatz fünf (5:3 Punkte) - und die Gäste aus Sachsen-
Anhalt stehen auf Rang dreizehn (2:6 Punkte) der Sechzehnerstaffel. Angesichts der aktuellen Platzierungen sowie nach dem in der Vorwoche gegen die Routiniers des HSV Bad Blankenburg eingefahrenen 35:39-Auswärtssieges war zu erwarten, dass das U23-Team der Messestädter von Trainer Michael Schneider die Favoritenrolle übernehmen musste.
Obwohl die Gastgeber in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit die Partie dominierten – und bis zur Pause eine Vier-Tore-Führung vorlegten, konnten sie im Durchgang zwei nicht mehr an diese stabilen Leistungen anknüpfen, denn in der spannenden Schlussphase setzte der Gegner gleichwertige Akzente – und haben sich am Ende mit einem 33:33 (19:15)-Remis getrennt.
Vor 125 Zuschauern in der kleinen Arena-Halle (davon überwiegend lautstarke Fans aus Wittenberg) wurde von den Kontrahehnten im ersten Durchgang mit knappen wechselseitigen Führungen ein starkes Kräftemessen geboten. In der 19. Minute gingen die Hausherren mit 12:11 in Front, erhöhten ihren Vorsprung auf 17:12 (26.) – und sicherten sich mit einer vier Tore Differenz die Pausenführung.
Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Sachsen das Geschehen unter Kontrolle 23:17/35.). Doch der Gegner ließ sich nicht weiter abschütteln, sondern verkürzte (24:22/41.) – und stellte den Ausgleich her (25:25/45.). Danach lieferten beide Teams einen turbulenten Kraftakt, der noch siebenmal bis zur 58. Minute (32:32) auf Augenhöhe egalisiert wurde. Obwohl die Gäste mit 32:33 (59.) in Front lagen, erzielte Jeron Busch mit seinem Treffer in der letzten Sekunde die Punkteteilung für die Leipziger. Herausragender DHfK-Werfer war erneut Felix Leon Illge mit elf Toren.
Horst Hampe
SC DHfK II-Tore: Illge 11/7, P. Schneider 7, Faske 3, Grunow 3, Zimmermann 2, Stolle 2, Busch 2, Häfner 1, M. Schneider 1, Sandeck 1.
Siebenmeter: 7/7 : 3/3 - Zeitstrafen: 8 : 18 Minuten
Am 4. Spieltag stand unsere weiteste Auswärtsfahrt zum ThSV Eisenach an. Die körperlich deutlich überlegenen Gegner waren von Anfang an da, während wir oft zu unaufmerksam waren. Fehler der Gegner konnten wir so auch nicht bestrafen und so lagen wir bereits nach 9 min mit 7:3 hinten. Zwei Zeitstrafen der Gegner nutzten wir, um auf 2 Tore heranzukommen. Danach konnten die Eisenacher ihren Vorsprung wieder vergrößern (18:10).
In die zweite Halbzeit starteten wir sehr gut mit einem 5:5-Lauf und konnten mit einer offensiveren Abwehr den Gegner zum Time-Out zwingen. Wir zeigten einige gute Aktionen hinten wie auch vorne. Zudem nahmen unsere Torhüter mehrere freie Bälle weg. Nach einer deutlich besseren zweiten Hälfte kam es zu einem Ergebnis von 34:23 für die Gastgeber.
Im Vergleich zur Vorwoche konnten wir unsere Fehleranfälligkeit wieder deutlich reduzieren. Manko bleibt jedoch unsere Chancenverwertung.
ThSV Eisenach U17 vs. SC DHfK Leipzig U15 – 34:23 (18:10)
Unser Team: Desler, Kraatz, Wilke; Auerbach, Harders, Knoll, Loest, Märten, Richter, Schirmer, Trautzsch, Warschun, Weber
Mit einem deutlichen Heimerfolg ist unsere Mannschaft weiterhin ungeschlagen in der Regionalliga MJC Sachsen 26/27. Eine konsequente Deckungsarbeit bereitete den Gästen große Probleme und wir gelangten dadurch immer wieder ins erfolgreiche Konterverhalten.
Mit einer sehr ausgeglichenen Teamleistung und nur wenigen Angriffsfehlern setzten wir uns kontinuierlich ab. Reserven bestehen weiterhin bei der Wurfeffektivität, hier müssen wir an der Wurfauswahl, Präzision und den Variationen arbeiten.
SC DHfK U 14 – HSG Neudorf/Döbeln 41:14 (19:9)
Unser Team: Bäder 7 P.=33%; Kolonko 10/7, Söllick 1/1; Kühne 1/2; Schirmer 5/3; Dägelmann 5/2; Walther 4/0; Brosig 9/2; Claus 1/1; Rentsch 2/6, Jünnemann 3/1
Ein Handballnachmittag voller Spiel, Spaß und Spannung wurde am Sonntag zum KIDS DAY angekündigt. Insbesondere das Attribut Spannung traf beim Heimspiel gegen den TSV Bayer Dormagen genau den Nerv, denn die Auseinandersetzung entwickelte sich zu einem echten Krimi. Den meisten der 3.561 Fans verging jedoch am Ende der Spaß, denn ihre grün-weißen Handballer standen nach Schlusspfiff mit leeren Händen da. Dormagen setzte sich mit 26:27 in Leipzig durch und fügte dem SC DHfK somit die erste Saisonniederlage zu.
Da Kapitän Dean Bombač unter der Woche nicht mit der Mannschaft trainieren konnte, stand der junge Spielmacher Caspar Gauer erstmals in der Anfangsformation. Die Partie begann mit einem Treffer von Lukas Binder. Danach parierte Tomáš Mrkva direkt den ersten Siebenmeter gegen den ehemaligen Leipziger Peter Strosack. Auf der Gegenseite machte es Staffan Peter vom Siebenmeterstrich besser und netzte zum 2:0 für Leipzig.
Die junge Mannschaft von Bayer Dormagen legte aber den Respekt vor den favorisierten Leipzigern rasch ab. Nach sechs Spielminuten gingen die Gäste erstmals in Führung (2:3). Auch nach einer Viertelstunde führte Dormagen weiterhin knapp. Dann lief Lukas Binder richtig heiß und markierte die nächsten drei DHfK-Treffer im Alleingang zum 8:7, 9:8 und 10:8. Leipzig gelang es aber nicht, sich noch weiter abzusetzen. Zum Glück hatten die Hausherren Lukas Binder, der auch zum 11:11 bzw. 12:11 traf und somit tatsächlich fünf Leipziger Treffer in Serie erzielt hatte. Dennoch musste der SC DHfK mit einem 13:14-Pausenrückstand in die Kabine gehen.
In der Startphase der zweiten Hälfte vergrößerte sich der Rückstand gar auf 16:20 (40. Min.). Der SC DHfK ging zu schludrig mit seinen Chancen um. Immer wieder scheiterten die Sachsen an Christian Ole Simonsen, der selbst vier Jahre lang für den Nachwuchs des SC DHfK Leipzig spielte und für die Grün-Weißen sieben Bundesligaspiele in der stärksten Liga der Welt bestritt.
Doch nun zeigten die DHfK-Männer ihre Qualität. Klíma, Peter, Bombač und nochmals Peter & Klíma ließen es fünfmal in Folge klingeln. Durch den 5:0-Lauf war das Zwischenergebnis wieder repariert und der SC DHfK lag endlich wieder in Führung. Nach zwei wichtigen Treffern von Finn Schroven und einem Tor von Dean Bombač führte Leipzig acht Minuten vor dem Ende mit 25:23 und hatte nun bei eigenem Ballbesitz mehrfach die Chance, auf drei Tore wegzuziehen und auf den nächsten Heimsieg zuzusteuern. Doch Ungenauigkeiten und technische Fehler vermasselten Leipzig die Tour. Ausgerechnet in der entscheidenden Phase blieb Leipzig fünf Minuten ohne Treffer. Dormagen kam zum 25:25-Ausgleich.
Matej Klíma fasste sich schließlich ein Herz und knallte den Ball anderthalb Minuten vor Schluss zur 26:25-Führung in den Kasten. Aber Dormagen hatte noch Moritz Köster. Der Rückraumriese traf von hinten zum 26:26 und zehn Sekunden vor Schluss zum 26:27. Zwischendurch hatte Lukas Binder noch eine Großchance zur Leipziger Führung vergeben, denn auch hier stand Christian Ole Simonsen im Weg. Zwar wurde Dean Bombač im letzten Leipziger Angriff noch einmal hart gefoult, doch Leipzig bekam nur einen direkten Freiwurf zugesprochen, den Matej Klíma zwar aufs Tor, aber leider nicht ins Tor bringen konnte.
Durch die erste Saisonniederlage verabschiedet sich der SC DHfK von der Tabellenführung und findet sich aufgrund des Torverhältnisses nur noch auf Rang fünf wieder. Am Freitag geht es weiter mit einem Auswärtsspiel bei TUSEM Essen, mit denen der SC DHfK aus dem DHB-Pokal noch eine Rechnung offen hat.
Julian Bauer (Trainer TSV Bayer Dormagen):
„Das ist für uns ein ganz besonderer Sieg. Heute hat vieles zusammengepasst: eine überragende Torhüterleistung, eine gute Abwehr und in den entscheidenden Phasen auch das nötige Matchglück. Gerade als Leipzig mehrfach dabei war, das Spiel auf seine Seite zu ziehen, sind wir ruhig geblieben und haben immer wieder Lösungen gefunden. Vor dieser Kulisse hier zu spielen, hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Dormagen war heute einfach bereiter als wir. Mit unserer Deckungsleistung kann ich insgesamt zufrieden sein, wir haben uns genügend Bälle erarbeitet, daraus aber zu wenig gemacht. Vor allem im Angriff haben wir über 60 Minuten keinen guten Ballfluss gefunden und uns zu viele technische Fehler und Fehlwürfe geleistet. Trotzdem hatten wir bis zum Schluss unsere Möglichkeiten, konnten die entscheidenden Chancen aber nicht nutzen.“
SC DHfK Leipzig vs. TSV Bayer Dormagen 26:27 (13:14)
Tore SC DHfK Leipzig: Peter 8, Binder 7, Klima 3, Schroven 2, Semper 2, Bombač 2, Rogan 1, Gauer 1
TSV Bayer Dormagen: Krist 6, Leis 4, Köster 3, Böckenholt 3, Hein 3, Boehnert 2, Strosack 2, Schmidt 2, Leun 1, Scholl 1
Paraden: Leipzig 16, Dormagen 14
Siebenmeter: Leipzig 3/3, Dormagen 2/4
Zeitstrafen: Leipzig 2 Min., Dormagen 10 Min.
Technische Fehler: Leipzig 11, Dormagen 13
Offizielle Zuschauerzahl: 3.561 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Die Handballer des SC DHfK Leipzig bestreiten am Sonntagnachmittag das nächste Heimspiel. Um 17:00 Uhr empfangen die Grün-Weißen den TSV Bayer Dormagen in der QUARTERBACK Immobilien ARENA und wollen ihre Tabellenführung verteidigen.
Mehr als 3.000 Fans haben sich bereits ein Ticket für die Begegnung gesichert. Alle Kinder bis einschließlich 16 Jahre zahlen am KIDS DAY nur 5 Euro. Das Heimspiel steht unter dem Motto KIDS DAY und wird präsentiert vom Elldus Resort Oberwiesenthal.
„Dormagen hat ein sehr starkes Tempospiel, ist in der Feldübergabe sicher und sehr entschlossen. Dazu kommt, dass wir gegen zwei verschiedene Deckungssysteme Lösungen brauchen. Für uns wird wichtig sein, einen guten Rückzug zu haben und vorne gute Abschlüsse zu nehmen. Ballverluste zwischen sechs und neun Metern sind verboten, weil es dann wirklich schnell geht. Gleichzeitig müssen wir in der Verteidigung nochmal eine Schippe drauflegen, denn jeder Spieler von Dormagen kann ins Eins-gegen-eins gehen und den Ball anschließend gut weiterspielen. Wir müssen deshalb zweikampfstark sein und gleichzeitig geistig frisch bleiben. Wenn wir an unsere herausragende Abwehrleistung der ersten 45 Minuten in Dresden anknüpfen können, dann bin ich guter Dinge“, so Cheftrainer Frank Carstens.
Finn Schroven trifft auf seinen Ex-Klub
Nach drei Niederlagen zum Saisonstart konnten die Rheinländer am vergangenen Spieltag gegen Essen ihren ersten Sieg einfahren. Eine besondere Partie wird es dabei für Finn Schroven: Der 23-Jährige wechselte im Sommer aus Dormagen nach Leipzig und war in der vergangenen Saison nicht nur mit 158 Treffern der beste Torschütze des TSV, sondern mit 138 Assists sogar bester Vorlagengeber der Liga. Für Schroven und seine neuen Leipziger Teamkollegen geht es am 27. September also um einiges. Der SC DHfK will Heimsieg Nummer drei – und dafür brauchen die Grün-Weißen wieder ihre Fans im Rücken!
„Das wird ein sehr besonderes Spiel für mich und ich habe große Vorfreude, weil ich mit vielen Jungs noch letzte Saison zusammengespielt habe. Es ist eine sehr junge und talentierte Mannschaft, die viel aufs Tempo gehen und gute Eins-gegen-ein-Qualität mitbringen“, sagt Rückraumspieler Finn Schroven.
Dyn und das SC DHfK Fanradio übertragen die Partie am Sonntagnachmittag live.
KIDS DAY: Nächstes Handball-Spektakel in Leipzig
Zwei Heimspiele, zwei echte Handball-Krimis, zweimal das bessere Ende für den SC DHfK Leipzig. Nach den packenden 24:23- und 33:32-Erfolgen gegen Minden und Bad Schwartau wollen die Grün-Weißen nächsten Heimsieg feiern – und beim KIDS DAY soll die QUARTERBACK Immobilien ARENA wieder ordentlich beben. Auf die jüngsten DHfK-Fans wartet ein Heimspieltag der besonderen Art, denn die ARENA wird am Sonntag zum großen Abenteuerspielplatz.
Besonderes Highlight für alle jungen Handballfans: Zum KIDS DAY kosten alle Kinder-Tickets unabhängig von der Kategorie nur 5 Euro. Ein Aktionscode ist nicht notwendig. Damit wird der Heimspieltag am Sonntagnachmittag zum perfekten Familienausflug – und vielleicht entdeckt dabei auch der eine oder andere Nachwuchsfan seine Leidenschaft für den Handball.
Am Samstag fuhr unsere Mannschaft zum bisher ungeschlagenen Radeberger SV. Mit einem vollständigen Kader nahmen wir von der ersten Minute den Kampf um den für uns wichtigen Auswärtssieg auf. In einer kompakten Abwehrformation, wiederum mit guter Torhüterleistung von Willy, erkämpften wir uns viele Bälle. Daraus resultierten etliche erfolgreiche Konterangriffe für unser Team. Probleme gab es mehrfach gegen den körperlich kompakten Kreisläufer und im 1-1 Verhalten auf den rechten Deckungsseite. Mit deutlich weniger Fehlwürfen und technischen Fehlern unsererseits stabilisierte sich das Angriffsspiel. Eine 11 Tore Halbzeitführung ergab einem sehr komfortablen Vorsprung. Aufgrund des positiven Spielverlaufs verteilten sich die Wettkampfzeiten ausgeglichen auf alle Sportler, leider vermehrten sich auf Grund des deutlichen Spielstandes kleinere Fehler im Angriff und in der Abwehr. Insgesamt können wir von einem guten Wettkampf sprechen und die positive Leistungsentwicklung gilt es in den kommenden Wettkämpfen fortzusetzen.
Radeberger SV – SC DHfK U14 21:36 (9:20)
Unser Team: Bäder 10 P=32%-2; Kolonko 10/6; Söllick 3/1; Kühne 1/2; Schirmer 3/0; Dägelmann 3/2; Walther 6/3; Brosig 3/1; Claus 4/1; Sperling 1/1; Rentsch 2/6