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Die Handballer des SC DHfK Leipzig bestreiten am Sonntagnachmittag das nächste Heimspiel. Um 17:00 Uhr empfangen die Grün-Weißen den TSV Bayer Dormagen in der QUARTERBACK Immobilien ARENA und wollen ihre Tabellenführung verteidigen.

Mehr als 3.000 Fans haben sich bereits ein Ticket für die Begegnung gesichert. Alle Kinder bis einschließlich 16 Jahre zahlen am KIDS DAY nur 5 Euro. Das Heimspiel steht unter dem Motto KIDS DAY und wird präsentiert vom Elldus Resort Oberwiesenthal.

„Dormagen hat ein sehr starkes Tempospiel, ist in der Feldübergabe sicher und sehr entschlossen. Dazu kommt, dass wir gegen zwei verschiedene Deckungssysteme Lösungen brauchen. Für uns wird wichtig sein, einen guten Rückzug zu haben und vorne gute Abschlüsse zu nehmen. Ballverluste zwischen sechs und neun Metern sind verboten, weil es dann wirklich schnell geht. Gleichzeitig müssen wir in der Verteidigung nochmal eine Schippe drauflegen, denn jeder Spieler von Dormagen kann ins Eins-gegen-eins gehen und den Ball anschließend gut weiterspielen. Wir müssen deshalb zweikampfstark sein und gleichzeitig geistig frisch bleiben. Wenn wir an unsere herausragende Abwehrleistung der ersten 45 Minuten in Dresden anknüpfen können, dann bin ich guter Dinge“, so Cheftrainer Frank Carstens.

Finn Schroven trifft auf seinen Ex-Klub

Nach drei Niederlagen zum Saisonstart konnten die Rheinländer am vergangenen Spieltag gegen Essen ihren ersten Sieg einfahren. Eine besondere Partie wird es dabei für Finn Schroven: Der 23-Jährige wechselte im Sommer aus Dormagen nach Leipzig und war in der vergangenen Saison nicht nur mit 158 Treffern der beste Torschütze des TSV, sondern mit 138 Assists sogar bester Vorlagengeber der Liga. Für Schroven und seine neuen Leipziger Teamkollegen geht es am 27. September also um einiges. Der SC DHfK will Heimsieg Nummer drei – und dafür brauchen die Grün-Weißen wieder ihre Fans im Rücken!

„Das wird ein sehr besonderes Spiel für mich und ich habe große Vorfreude, weil ich mit vielen Jungs noch letzte Saison zusammengespielt habe. Es ist eine sehr junge und talentierte Mannschaft, die viel aufs Tempo gehen und gute Eins-gegen-ein-Qualität mitbringen“, sagt Rückraumspieler Finn Schroven.

Dyn und das SC DHfK Fanradio übertragen die Partie am Sonntagnachmittag live.

KIDS DAY: Nächstes Handball-Spektakel in Leipzig 

Zwei Heimspiele, zwei echte Handball-Krimis, zweimal das bessere Ende für den SC DHfK Leipzig. Nach den packenden 24:23- und 33:32-Erfolgen gegen Minden und Bad Schwartau wollen die Grün-Weißen nächsten Heimsieg feiern – und beim KIDS DAY soll die QUARTERBACK Immobilien ARENA wieder ordentlich beben. Auf die jüngsten DHfK-Fans wartet ein Heimspieltag der besonderen Art, denn die ARENA wird am Sonntag zum großen Abenteuerspielplatz.

Besonderes Highlight für alle jungen Handballfans: Zum KIDS DAY kosten alle Kinder-Tickets unabhängig von der Kategorie nur 5 Euro. Ein Aktionscode ist nicht notwendig. Damit wird der Heimspieltag am Sonntagnachmittag zum perfekten Familienausflug – und vielleicht entdeckt dabei auch der eine oder andere Nachwuchsfan seine Leidenschaft für den Handball.

Am Samstag fuhr unsere Mannschaft zum bisher ungeschlagenen Radeberger SV. Mit einem vollständigen Kader nahmen wir von der ersten Minute den Kampf um den für uns wichtigen Auswärtssieg auf. In einer kompakten Abwehrformation, wiederum mit guter Torhüterleistung von Willy, erkämpften wir uns viele Bälle. Daraus resultierten etliche erfolgreiche Konterangriffe für unser Team. Probleme gab es mehrfach gegen den körperlich kompakten Kreisläufer und im 1-1 Verhalten auf den rechten Deckungsseite. Mit deutlich weniger Fehlwürfen und technischen Fehlern unsererseits stabilisierte sich das Angriffsspiel. Eine 11 Tore Halbzeitführung ergab einem sehr komfortablen Vorsprung. Aufgrund des positiven Spielverlaufs verteilten sich die Wettkampfzeiten ausgeglichen auf alle Sportler, leider vermehrten sich auf Grund des deutlichen Spielstandes kleinere Fehler im Angriff und in der Abwehr. Insgesamt können wir von einem guten Wettkampf sprechen und die positive Leistungsentwicklung gilt es in den kommenden Wettkämpfen  fortzusetzen.

Radeberger SV – SC DHfK U14 21:36 (9:20)

Unser Team: Bäder 10 P=32%-2; Kolonko 10/6; Söllick 3/1; Kühne 1/2; Schirmer 3/0; Dägelmann 3/2; Walther 6/3; Brosig 3/1; Claus 4/1; Sperling 1/1; Rentsch 2/6

In der MHV-Regionalliga stand für die Handballer des SC DHfK II nach dem 27:26 - Heimsieg gegen SG Pirna/Heidenau in der Vorwoche am vierten Spieltag (20. September) der Auftritt beim HSV Bad Blankenburg auf dem Programm. Die Gastgeber sind nach drei Partien Tabellenvierter - und die Leipziger  belegen Rang acht der Sechzehnerstaffel.

Das Duell in der Guts-Muths-Sporthalle wurde von den Gastgebern in der Vorschau als echtes Highlight angekündigt – und sollte mit einem Heimerfolg die Position in der Viertliga-Spitzengruppe festigen. Auch das grün-weiße U23-Team von Trainer Michael Schneider hatte am 3. Spieltag Selbstvertrauen getankt und Formanstieg bestätigt. Damit waren die Voraussetzungen für ein spannendes Kräftemessen erfüllt. Dabei haben die schnellen Sachsen mit einer kampfstarken Teamleistung beim 35:39 (18:21) -Auswärtssieg gegen die gestandenen HSV-Routiniers für eine Überraschung gesorgt – und sind auf Tabellenplatz fünf vorgerückt.

In der ersten Halbzeit lagen nach wechselseitigen Führungen die Thüringer mit 8:5 (11.Minute) in Front. Danach kippten die Messestädter die Partie mit 10:14 (18.) zu ihren Gunsten – und gingen mit einem drei Tore Vorsprung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste das Geschehen sofort unter Kontrolle, denn sie stabilisierten ihre Führung auf 22:29 (38.). Auch zehn Minuten später (29:34) hielten sie die Hausherren auf Distanz, die ließen sich allerdings nicht weiter abschütteln, sondern verkürzten (34:36/57.) Doch die jungen Leipziger blieben unbeeindruckt, denn sie legten schnell zweifach nach 34:38 (59.) und steuerten ihren Auswärtserfolg sicher ins Ziel.

Horst Hampe

SC DHfK II-Tore: Illge 11/2, Greiner 5, Häfner 4/2, Schmuck 4, Busch 4, P. Schneider 3, Grunow 3, Stolle 2, Faske 1, Schäfer 1, M. Schneider 1.

Siebenmeter: 6/7 : 4/6  -  Zeitstrafen: 14 : 2  Minuten

Grün-weißes Handballfest in Dresden! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Sonntagnachmittag das Derby gegen den HC Elbflorenz mit 37:35 gewonnen und sich durch den vierten Sieg im vierten Spiel an die Tabellenspitze der 2. Handball-Bundesliga gesetzt. Die Leipziger lagen von Anfang an stets vorn und boten dabei über 45 Minuten eine beeindruckende Leistung. Doch nach einer zwischenzeitlichen 9-Tore-Führung (32:23) leistete sich der SC DHfK in der Schlussphase reihenweise Unkonzentriertheiten und machte es mal wieder spannender als nötig. Letztendlich ließen die Grün-Weißen aber nichts mehr anbrennen und dürfen sich zu Recht über einen völlig verdienten Auswärtssieg im Spitzenspiel der 2. HBL freuen.

Erstmals in dieser Saison begann Tomáš Mrkva im Tor des SC DHfK. Der tschechische Schlussmann zahlte das Vertrauen auch postwendend zurück und entschärfte die ersten beiden Angriffe der Dresdner. Vorn war sein Landsmann Matej Klima direkt on fire und erzielte die ersten beiden Leipziger Treffer zum 0:2. Mrkva und Klima sollten aber nicht nur in der Anfangsphase von sich reden machen – mit zehn Paraden bzw. zehn Toren gehörten die beiden Tschechen über die gesamten 60 Minuten zu den besten Spielern auf der Platte.

Außerdem zeigte Kapitän Dean Bombač einmal mehr sein außergewöhnliches Können. Per Hüftwurf knallte er den Ball zum 1:4 ins Gehäuse, dann spielte er einen hollywoodreifen Zauberpass aus der Drehung, den Luka Rogan zum 5:10 veredelte. Und auch hinten war der Kapitän hellwach, klaute einen Ball und traf zum 9:13. Anschließend musste der SC DHfK eine doppelte Unterzahl überstehen, denn Hinriksson und Suljaković wurden für zwei Minuten des Feldes verwiesen. Doch Leipzig verteidigte auch mit vier Leuten so beherzt, dass sie die kompletten 120 Sekunden unbeschadet überstanden und per Siebenmeter durch Staffan Peter sogar noch ihren Vorsprung vergrößern konnten. Nachdem in der letzten Minute der ersten Hälfte Franz Semper auf 14:18 stellte, landete der letzte direkte Freiwurf des HC Elbflorenz in den Händen von Tomáš Mrkva.

Nach der Pause legte Leipzig nochmal eine Schippe drauf. Blær Hinriksson traf vom Siebenmeterstrich per Heber zum 14:20, Luka Rogan erhöhte nach 35 Spielminuten auf 17:24. Sechs Leipziger Treffer in den ersten fünf Minuten des zweiten Abschnitts waren ein echtes Ausrufezeichen. Davon konnte sich Dresden zwar kurzzeitig erholen und auf 21:24 verkürzen, aber unmittelbar danach setzte sich der SC DHfK wieder ab. Semper erzielte den 30. Treffer des Tages zum 23:30, Matej Klima und Staffan Peter legten zum 23:31 bzw. 23:32 nach. In der BallsportARENA waren nur noch 200 DHfK-Fans zu hören. Zwölf Minuten vor Schluss war die Partie eigentlich entschieden.

Doch der SC DHfK hat in dieser Liga bisher noch nicht gelernt, die unnötigen Spannungsmomente zu vermeiden. In sieben Angriffen in Folge agierten die Grün-Weißen viel zu nachlässig, sodass der HC Elbflorenz sechs Treffer in Folge erzielte (29:32) und kurz vor Schluss sogar nochmal auf zwei Treffer herankam. Den Derbysieg ließen sich die Leipziger aber nicht mehr aus der Hand nehmen. Gemeinsam mit den großartigen Fans, die im Gästeblock für einen Höllenlärm gesorgt hatten, feierten, hüpften und tanzten die DHfK-Handballer nach Schlusspfiff glückselig durch die BallsportARENA.

André Haber (Trainer HC Elbflorenz):

„Wir sind schlecht in die Partie gestartet und früh deutlich in Rückstand geraten. Danach haben wir uns besser ins Spiel gekämpft, im Angriff aber zu viele Fehler gemacht und gute Möglichkeiten nicht genutzt. Beim Stand von 23:32 hat meine Mannschaft noch einmal große Moral gezeigt und sich gemeinsam mit der Halle zurückgekämpft. Der Rückstand war am Ende jedoch zu groß. Die Niederlage ist bitter, aber der Zusammenhalt und die Moral in der Mannschaft stimmen.“

 Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Auf diesem Spiel lag viel Druck. Wir sind sehr gut gestartet und haben über ungefähr 45 Minuten unsere beste Saisonleistung gezeigt. Defensiv konnten wir viele Stärken von Elbflorenz unterbinden und haben verdient geführt. In der Schlussphase haben wir mehrere Angriffe nicht erfolgreich abgeschlossen und das Spiel dadurch unnötig spannend gemacht. Trotzdem haben wir gegen einen starken Gegner verdient gewonnen, und ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“

Karsten Günther (Geschäftsführer SC DHfK Leipzig):

„Die Tabellenführung ist eine schöne Momentaufnahme, die sich vor allem unsere Fans mehr als verdient haben. Der Support war fantastisch und das Ergebnis tut allen mit grün-weißem Herzen richtig gut. Am wichtigsten ist aber der Blick nach vorne. Da wollen und können wir uns weiter steigern – in allen Bereichen. Deshalb freue ich mich schon auf das nächste Spiel am Sonntag zuhause gegen Dormagen. Nur das zählt jetzt!“

HC Elbflorenz Dresden gegen SC DHfK Leipzig 35:37 (14:18)

Tore Dresden: Dierberg 8,Löser 5, Seidler 5,Greß 4, Norberg 4,Fuhrmann 3, Stavast 3, Preußner 2, Zimmer 1, Thümmler 1

Tore Leipzig: Klima 10, Peter 7, Rogan 5, Semper 4, Binder 4, Bombac 4, Hinriksson 2, Schroven 1

Siebenmeter: Dresden 6/7, Leipzig 4/5

Strafminuten: Dresden 12 Min, Leipzig 12 Min

Paraden: Dresden 8, Leipzig 13

Technische Fehler: Dresden 8, Leipzig 14

Zuschauer: 2.704 (ausverkauft)

Das wird ein Spiel wie kaum ein anderes! Das Sachsenderby zwischen dem HC Elbflorenz Dresden und dem SC DHfK Leipzig ist eines der großen Highlights der Saison 2026/27 – wenn nicht sogar DAS Highlight. Das Derby zwischen den beiden sächsischen Metropolen Dresden und Leipzig um die Handball-Vorherrschaft im Freistaat wird am Sonntagnachmittag die Fans in ihren Bann ziehen. Der HC Elbflorenz geht mit 6:0 Punkten als Tabellenzweiter in die Partie, Leipzig folgt dahinter punktgleich auf Rang drei. Anwurf ist am Sonntag um 17 Uhr in der BallsportARENA Dresden. Dyn überträgt live.

Nicht wenige Handballfans in Sachsen sympathisieren mit beiden Vereinen – und auch die Clubs haben einen guten Draht zueinander. Nicht zuletzt, weil der langjährige DHfK-Coach André Haber inzwischen in Dresden ein Team aufgebaut hat, das den Aufstieg in die 1. Bundesliga anstrebt. Mit Julius Meyer-Siebert, Timo Löser, Oliver Seidler oder Sebastian Greß gehören allerhand in Leipzig ausgebildete Spieler zu den Dresdner Leistungsträgern.

„Das wird ein sehr emotionales Spiel und ich freue mich sehr auf dieses Duell. Bei Dresden haben viele Spieler wichtige Rollen, die auch mal bei uns im Verein waren. Außerdem hat Dresdens Trainer André Haber eine sehr lange Zeit beim SC DHfK verbracht und ist immer noch ein enger Freund von mir. Es wird also eine emotionale Schlacht zwischen zwei Mannschaften, die beide über großes Talent verfügen. Wir haben gut trainiert und werden alles dafür geben, dieses Derby zu gewinnen“, sagt Linksaußen Lukas Binder.

Am vergangenen Spieltag hatte Dresden mit einem 42:26-Kantersieg bei TuSEM Essen, jener Mannschaft, die Leipzig aus dem Pokal kegelte, für ein dickes Ausrufezeichen gesorgt. „Das Spiel gegen Elbflorenz Dresden wird uns in allen Elementen des Spiels maximal fordern. Sie haben in den bisherigen Spielen, allen voran beim Auswärtsspiel in Essen, nicht nur sehr gute Ergebnisse erzielt, sondern auch starke Leistungen gebracht. Ihre Abwehr und ihr Tempospiel sind sehr konsequent und trotzdem flexibel. Sie verfügen über einen tiefen Kader, in dem jeder Spieler ein Spiel entscheiden kann. Wir haben sicherlich andere Spielverläufe in unseren bisherigen Begegnungen gehabt. Wir mussten deutlich engere Spiele spielen, aber das kann auch ein Vorteil für uns sein. Insgesamt freuen wir uns auf dieses interessante Sachsenderby und werden mit bester Besetzung in Dresden antreten“, so Cheftrainer Frank Carstens.

Obwohl beide Mannschaften seit knapp 20 Jahren existieren und sich die erfolgreichen Nachwuchsleistungszentren beider Clubs regelmäßig duellieren, hat es im Profibereich noch nie ein Pflichtspiel beider Clubs gegeneinander gegeben. Lediglich in der Oberliga (4. Liga) kreuzten sich in den Spielzeiten 2007/08 sowie 2009/10 die Klingen beider Teams – am Ende stieg der SC DHfK Leipzig jeweils auf. Zuletzt trafen sich beide Mannschaften in der Saisonvorbereitung beim Sachsen Cup, wo sich Leipzig mit 34:28 durchsetzen konnte.

Die BallsportARENA Dresden ist am Sonntag natürlich restlos ausverkauft. Jener Spielstätte, in der der SC DHfK in der vergangenen Saison im DHB-Pokal-Viertelfinale gegen Lemgo selbst ein Heimspiel ausrichten durfte. Die Leipziger Fans wissen also, wie sie auch in Dresden für ordentlich Stimmung sorgen können. 200 DHfK-Fans unterstützen die Grün-Weißen am Sonntag in der Landeshauptstadt. Die Elbflorenz-Fans werden lautstark dagegenhalten. Und insgeheim eint beide Fanlager ein großer Traum: der gemeinsame Aufstieg in die stärkste Liga der Welt.

Der VfL Lübeck-Schwartau hat nach der 32:33-Niederlage beim SC DHfK Leipzig Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt und eine Neuansetzung der Partie beantragt.

Das Verfahren vor dem zuständigen Sportgericht des Deutschen Handballbundes läuft. Verfahrensgegner des VfL ist die HBL. Der SC DHfK Leipzig geht fest vom Bestand der Spielwertung aus und wird über den weiteren Verlauf des Verfahrens informieren.

Am zweiten Spieltag trafen wir auf den USV Halle. Wir starteten gut in die Partie und waren von Beginn an wach. Mit guten Aktionen im Angriff und einer guten Zusammenarbeit in der Abwehr gaben wir zunächst den Takt vor und konnten uns zwischenzeitlich mit zwei Toren absetzen. Durch eine gute Torwartleistung der Hallenser und mangelndes Rückzugsverhalten unsererseits drehte sich das Spiel jedoch, sodass sich die Gäste mit 3 Toren in Führung absetzen konnten.

Auch in die zweite Halbzeit starteten wir motiviert und konzentriert. Leider verhinderten einfache Abstimmungsfehler, dass wir den Rückstand weiter verkürzen konnten. Zum Ende des Spiels setzte sich Halle schließlich mit 6 Toren ab.

Nach intensiven und umkämpften 50 Minuten stand am Ende ein 28:34 für die Gäste auf der Anzeigetafel. Trotz der Niederlage zeigten wir in mehreren Bereichen eine deutliche Steigerung im Vergleich zum ersten Spiel. Eigene einfache Fehler verhinderten jedoch ein noch besseres Ergebnis.

SC DHfK Leipzig U15 vs. USV Halle U17 - 28:34 (14:17)

Unser Team: Desler, Kraatz, Wilke; Auerbach, Harders, Knoll, Märten, Reuter, Richter, Schirmer, Thorn, Trautzsch, Warschun, Weber

Mit der Weiterentwicklung des Sportforums soll in Leipzig ein moderner Hallencampus für den Leistungs- und Spitzensport sowie für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen entstehen. Der Freistaat Sachsen unterstützt das Großprojekt mit bis zu 60 Millionen Euro.

Geplant sind die umfassende Modernisierung der QUARTERBACK Immobilien ARENA mit künftig rund 12.000 Plätzen und der Neubau einer wettkampffähigen Ballsporthalle für bis zu 5.000 Zuschauer.

„Wir verbessern die Bedingungen für den Leipziger Breiten-, Leistungs- und Spitzensport und schaffen gleichzeitig die Voraussetzungen, künftig noch stärker nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen nach Leipzig, Sachsen und Mitteldeutschland zu holen“, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. „Arena und neue Ballsporthalle sollen künftig gemeinsam mit den bereits vorhandenen Einrichtungen einen modernen, nachhaltigen und international wettbewerbsfähigen Sportcampus bilden. Die Unterstützung des Freistaats von bis zu 60 Millionen Euro gibt uns die notwendige Rückendeckung für dieses wichtige Zukunftsprojekt – und auch für die Olympiabewerbung zusammen mit Berlin.“

Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen: „Mit der Modernisierung der Arena und dem Neubau der Ballsporthalle stärken wir den Sportstandort Leipzig und damit das Sportland Sachsen insgesamt. Hier entsteht ein moderner, leistungsfähiger Sportcampus, der beste Bedingungen für den Breiten-, Leistungs- und Spitzensport schafft und Leipzig noch attraktiver für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen macht. Es gibt viele gute Gründe für diese Investition – olympische Wettkämpfe in Leipzig sind einer davon. Sollte die Bewerbung »Berlin+« erfolgreich sein, kann Leipzig eine wichtige Rolle bei den Sommerspielen 2036, 2040 oder 2044 übernehmen. Klar ist auch: Die Investition ist langfristig angelegt. Sie kommt in jedem Fall und wird diesen wunderbaren und traditionsreichen Sportstandort weiter voranbringen.“

Das städtische Kernkonzept sieht vor, die bestehende Quarterback Immobilien Arena grundlegend zu sanieren und deren Zuschauerkapazität auf rund 12.000 Plätze auszubauen. Flankiert wird diese Modernisierung durch den dringend benötigten Neubau einer wettkampffähigen Ballsporthalle für bis zu 5.000 sportbegeisterte Besucher. Durch die räumliche Nähe entstehen wertvolle Synergieeffekte mit dem Olympiastützpunkt, dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaft und lokalen Vereinen. Der offizielle Startschuss für das Vergabeverfahren in Form eines Konzeptwettbewerbs soll zeitnah vorbereitet und durchgeführt werden, um innovative Konzepte zu prüfen. Die finale Vergabe und der Zuschlag für Planung, Bau sowie Betrieb des neuen Sportcampus sind fest für das Jahr 2028 im Projektablaufplan verankert.

Die neue Ballsporthalle soll nach der Fertigstellung als Heimspielstätte den Bundesliga-Handballern des SC DHfK und des HC Leipzig zur Verfügung stehen. Die Modernisierung des Sportforums insgesamt garantiert zudem den dauerhaften Erhalt der hydraulisch verfahrbaren Leichtathletikanlage mit ihrem Spezialboden für den sächsischen Leichtathletikverband. Gleichzeitig werden die Nebenhallen der Arena als zukunftssicherer Standort für den wichtigen Bundesstützpunkt Fechten und den Fechtclub Leipzig ausgebaut

Ein starkes Signal für den Sport in der Leipzig, das weit über die Olympia-Bewerbung hinausreicht. Und gleichzeitig ein echter Booster für BERLIN+ Leipzig investiert in die Infrastruktur, die unsere Sportstadt langfristig stärkt und auch für Olympische und Paralympische Spiele neue Möglichkeiten schafft.

Rückenwind für den Sport. Rückenwind für Leipzig. Rückenwind für die Olympia-Bewerbung Berlin.

Im ersten Heimspiel der Regionalliga trafen wir auf die unbekannte Mannschaft aus Freiberg. Mit einer guten Abwehrarbeit wollten wir ins erfolgreiche Konterspiel kommen, dies gelang uns phasenweise schon recht gut. Leider nutzten wir die Ballgewinne häufig nicht gut genug, da wiederum viele Fehlwürfe und technische Fehler beste Chancen zunichte machten.

Gegen lang ausgespielte Angriffe der Gäste erkämpften und erliefen wir eindeutig zu wenige Bälle, es fehlte hierbei die Geduld und der richtige Zeitpunkt für das erfolgreiche Stören der Passwege. Mit einer geschlossenen Mannschaftleistung auf allen Positionen setzten wir uns im Spielverlauf kontinuierlich vom Gegner ab und erspielten einige sehr gute Torgelegenheiten. Insgesamt steigerten wir uns gegenüber dem ersten Punktspiel deutlich, nun gilt es am kommenden Wochenende beim schweren Auswärtsspiel in Radeberg zu bestehen.

SC DHfK U 14 – HSG Freiberg 32 :17 (15:8)

Bäder 7 P.=29%; Kolonko 10/4; Söllick 2/0; Schirmer 6/3; Dägelmann 1/1; Walther 1/0; Brosig 4/5; Claus 1/1 Sperling 1/1; Rentsch 5/7; Jünnemann 1/0

Am 2. Spieltag der Vorwoche (4.September) hatten die Handballer des SC DHfK II beim HV 85 Köthen ihren ersten Auswärts-Auftritt in der MHV- Regionalliga. Obwohl zu erwarten war, dass die Gastgeber als Favoriten antreten, konnten die Leipziger das Duell über weite Strecken auf Augenhöhe offen halten - und haben bei der 30:28-Niederlage nur in der letzten Minute eine Punkteteilung knapp verpasst.

Im zweiten Heimspiel gegen die SG Pirna/Heidenau (13. September) hat das grün-weiße U23-Team mit Trainer Michael Schneider erneut eine beherzte Vorstellung geboten, die aber mit einem 27:26 (14:12) Erfolg belohnt wurde.

Vor 75 Fans in der kleinen Arena-Halle zeigten die Kontrahenten zunächst gleichwertige Akzente (7:7/14.Minute). Danach setzten sich die Hausherren mit 13:10 (23.) ab – und gingen mit einem zwei Tore-Vorsprung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff egalisierten die Gäste mehrfach (15:15/35.) bis 19:19 (42.). Doch die Leipziger antworteten binnen drei Minuten mit einer 22:19-Führung, die allerdings nicht ausgebaut werden konnte - und schnell wieder ausgeglichen wurde (22:22/49.). Damit war für den Endkampf Spannung pur ausgelöst, denn es wurde noch viermal bis zur 59. Minute (26:26) der Gleichstand hergestellt.

Dennoch hatten die Leipziger das Glück und Können auf ihrer Seite, weil Torhüter Daniel Guretzky zehn Sekunden vor Abpfiff mit seinem Wurf zum Siegtreffer die Partie zu Gunsten seines Teams krönte.

Horst Hampe

DHfK II-Tore: Illge 11/4, Faske 3, Schneider 3, Sandeck 2, Schmuck 2, Greiner 2, Schäfer1, Stolle 1, Busch 1, Guretzky 1. 

Siebenmeter: 4/5 : 3/3  -  Zeitstrafen: 2 : 10  Minuten

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