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Die Handballer des SC DHfK Leipzig setzen ihr Engagement für den Frieden fort. In Kooperation mit der Stadt Leipzig und ihrem Hauptsponsor Leipziger Gruppe bündeln die DHfK-Handballer alle Kräfte, damit schnelle Hilfe dahin gelangt, wo sie aktuell am nötigsten ist. Über die Plattform Leipziger Crowd werden ab sofort Spenden gesammelt zur Unterstützung von Hilfsprojekten in der Ukraine sowie Schutzsuchender in Leipzig. Die körperkulturellen Handballer stehen der neuen Leipziger Crowdfunding-Aktion als erster offizieller Partner eng zu Seite.

Neben der eigenen Sondertrikot-Initiative des SC DHfK, deren Erlöse an Kinder, die Opfer von Krieg und Vertreibung wurden, gespendet werden, haben Handballfans dadurch nun auch die Möglichkeit, einen beliebigen finanziellen Betrag direkt für wichtige Hilfsaktionen zur Verfügung zu stellen. Über die Verteilung der Spenden wird anschließend in enger Absprache mit entsprechenden Organisationen und nach Bedarf entschieden. Die Zielsumme ist hierbei 609.869 Euro, was 1 Euro pro Leipziger Einwohner entspricht. Die gesammelten Gelder werden 1:1 an die humanitären Projekte übergeben.

"Wir alle in Leipzig können hier gemeinsam an einem Strang ziehen und die Schutzbedürftigen mit unserer Spende unterstützen", appelliert DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

>>> Zur Spendenseite: www.leipziger-crowd.de/ukraine-hilfe

Infos zur Leipziger Crowd

Mit der Leipziger Crowd unterstützt die Leipziger Gruppe gemeinnützige Projekte, die für ihre Vorhaben Spender suchen und finden und dann zusätzlich von einer Förderung der Gruppe profitieren. Bislang konnten auf diesem Weg Leipziger Vereine und Initiativen bereits 56 Projekte erfolgreich beenden, insgesamt mehr als 5.700 Unterstützer erreichen und eine Summe von mehr als 480.000 Euro sammeln. Mehr dazu auf: www.leipziger-crowd.de

Sondertrikots direkt am Spieltag erhältlich

Weiterhin ist außerdem die zweite Auflage des DHfK-Sondertrikots #GemeinsamFürFrieden verfügbar. Zum Preis von 66,91 Euro können die Trikots mit Friedensbotschaft unter www.handballzeit.de bestellt werden. Zudem gibt es die Sondertrikots auch am Sonntag beim Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt direkt am Fanshop im Foyer der ARENA zu kaufen. Mit sämtlichen Erlösen aus dem Verkauf der Trikots werden Opfer kriegerischer Handlungen, insbesondere Kinder, unterstützt.

Zusammenfassung des Forschungsprojektes RESTART 2.0:

RESTART 2.0 ist ein wissenschaftliches Forschungsprojekt des Universitätsklinikums Halle (Saale), der Technischen Universität (TU) Berlin und der Charité - Universitätsmedizin Berlin, in dem ein Bewertungssystem entwickelt werden soll mit dem die Raumlufttechnik von Veranstaltungsstätten rasch und effektiv hinsichtlich des Ansteckungsrisikos mit SARS-CoV-2 eingestuft werden kann. Dafür sollen zehn verschiedene Veranstaltungsorte in Halle (Saale), Leipzig und Berlin durch experimentelle Messungen und Computersimulationen auf die Ausbreitung und Verteilung von Aerosolen detailliert untersucht werden. Das Projekt wird vom Land Sachsen-Anhalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Exzellenzinitiative der Berlin University Alliance (BUA) sowie aus Eigenmitteln der Universitätsmedizin Halle (Saale) finanziert.

Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen insgesamt zehn Veranstaltungsorte hinsichtlich der Aerosolverteilung und –ausbreitung untersucht werden. In der Vergangenheit wurden mit dem Messsystem bereits erste Veranstaltungsorte, wie das Steintor Varieté, das Puppentheater und das Neue Theater in Halle (Saale) sowie das Maxim-Gorki-Theater und die Volksbühne in Berlin vermessen.

Beim Bundesligaspiel zwischen dem SC DHfK Leipzig und der SG Flensburg-Handewitt wird am Sonntag, den 06.03.2022 in der QUARTERBACK Immobilien ARENA erstmals eine Vermessung bei einer Sport-Großveranstaltung durchgeführt. Es ist zudem die erste Untersuchung im Rahmen dieses Projektes, bei der mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer anwesend sind.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Das Forschungsprojekt RESTART 2.0 ist ein Folgeprojekt von Restart-19, bei dem die von Hallen-Großveranstaltungen ausgehende Gefahr hinsichtlich der Ausbreitung von COVID-19 untersucht wurde. Dabei stellte sich heraus, dass die Belüftungstechnik bzw. das Vorhandensein einer Raumlufttechnischen (RLT) Anlage für das Ansteckungsrisiko und das sichere Durchführen von Veranstaltungen von zentraler Bedeutung ist, da sich diese auf die Strömungsverhältnisse und damit auf die Ausbreitung potentiell infektiöser Aerosole auswirkt. Da die Belüftungstechnik in den verschiedenen Veranstaltungsstätten einer großen Heterogenität unterliegt, müsste jede einzeln auf ihre Tauglichkeit und Effektivität geprüft werden. Dafür fehlt es derzeit an einem einheitlichen Bewertungssystem, das eine objektive, reproduzierbare und schnelle Beurteilung der verschiedenen Belüftungskonzepte ermöglicht. Für die Etablierung eines solchen Bewertungssystems ist die Messung der Aerosolverteilung in verschiedenen Veranstaltungsräumen essentiell, da diese wesentlich von den lokalen Strömungsverhältnissen abhängen. Ein solches Messsystem wurde von Frühjahr bis Sommer 2020 in einer Kooperation zwischen dem Labor für Biofluidmechanik der Charité - Universitätsmedizin Berlin und dem Hermann-Föttinger-Institut der TU Berlin entwickelt.

Beschreibung des Messsystems

Das Messsystem besteht aus einem Emitter, der das Aerosol in die Raumluft abgibt und eine an (SARS-CoV-2) erkrankte Person simuliert, und den Absorbern, die die Raumluft „einatmen“ und an verschiedenen definierten Messpositionen im Raum platziert werden. Bei dem emittierten Aerosol handelt es sich um Wasser, das mit Kochsalz versetzt ist, das als Marker und Virussurrogat fungiert. Innerhalb der Absorber wird dieser Marker aus der eingeatmeten Luft abgeschieden und durch eine Leitfähigkeitsmessung detektiert. Das System ermöglicht daher eine präzise Bestimmung der vom Emitter zum Absorber übertragenen Aerosolmenge in einem spezifischen Raum an den unterschiedlichen Positionen.

Ähnlich wie aerogen übertragene Erreger, verbleibt der Marker nach Verdunstung der Flüssigkeit in der Raumluft und folgt dem Luftstrom. Somit kann das Messsystem konkret zeigen, ob es in einer bestimmten Umgebung zu einer Ansammlung von Viren in der Raumluft kommt oder diese durch eine effiziente Raumlüftung entfernt werden.

Warum messen wir mit Publikum?

Der durch die menschliche Körperwärme erzeugte thermische Auftrieb hat einen wesentlichen Einfluss auf die Raumströmung. In einem leeren Veranstaltungsraum würden sich Aerosole anders verteilen und bewegen als in einem Raum, der mit Zuschauern besetzt ist. Für die Beurteilung der Aerosolausbreitung und –verteilung während einer realen Veranstaltungssituation, ist es daher essentiell Messungen mit Zuschauern durchzuführen.

Zusammenfassung des Forschungsprojektes RESTART 2.0:

RESTART 2.0 ist ein wissenschaftliches Forschungsprojekt des Universitätsklinikums Halle (Saale), der Technischen Universität (TU) Berlin und der Charité - Universitätsmedizin Berlin, in dem ein Bewertungssystem entwickelt werden soll mit dem die Raumlufttechnik von Veranstaltungsstätten rasch und effektiv hinsichtlich des Ansteckungsrisikos mit SARS-CoV-2 eingestuft werden kann. Dafür sollen zehn verschiedene Veranstaltungsorte in Halle (Saale), Leipzig und Berlin durch experimentelle Messungen und Computersimulationen auf die Ausbreitung und Verteilung von Aerosolen detailliert untersucht werden. Das Projekt wird vom Land Sachsen-Anhalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Exzellenzinitiative der Berlin University Alliance (BUA) sowie aus Eigenmitteln der Universitätsmedizin Halle (Saale) finanziert.

Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen insgesamt zehn Veranstaltungsorte hinsichtlich der Aerosolverteilung und –ausbreitung untersucht werden. In der Vergangenheit wurden mit dem Messsystem bereits erste Veranstaltungsorte, wie das Steintor Varieté, das Puppentheater und das Neue Theater in Halle (Saale) sowie das Maxim-Gorki-Theater und die Volksbühne in Berlin vermessen.

Beim Bundesligaspiel zwischen dem SC DHfK Leipzig und der SG Flensburg-Handewitt wird am Sonntag, den 06.03.2022 in der QUARTERBACK Immobilien ARENA erstmals eine Vermessung bei einer Sport-Großveranstaltung durchgeführt. Es ist zudem die erste Untersuchung im Rahmen dieses Projektes, bei der mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer anwesend sind.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Das Forschungsprojekt RESTART 2.0 ist ein Folgeprojekt von Restart-19, bei dem die von Hallen-Großveranstaltungen ausgehende Gefahr hinsichtlich der Ausbreitung von COVID-19 untersucht wurde. Dabei stellte sich heraus, dass die Belüftungstechnik bzw. das Vorhandensein einer Raumlufttechnischen (RLT) Anlage für das Ansteckungsrisiko und das sichere Durchführen von Veranstaltungen von zentraler Bedeutung ist, da sich diese auf die Strömungsverhältnisse und damit auf die Ausbreitung potentiell infektiöser Aerosole auswirkt. Da die Belüftungstechnik in den verschiedenen Veranstaltungsstätten einer großen Heterogenität unterliegt, müsste jede einzeln auf ihre Tauglichkeit und Effektivität geprüft werden. Dafür fehlt es derzeit an einem einheitlichen Bewertungssystem, das eine objektive, reproduzierbare und schnelle Beurteilung der verschiedenen Belüftungskonzepte ermöglicht. Für die Etablierung eines solchen Bewertungssystems ist die Messung der Aerosolverteilung in verschiedenen Veranstaltungsräumen essentiell, da diese wesentlich von den lokalen Strömungsverhältnissen abhängen. Ein solches Messsystem wurde von Frühjahr bis Sommer 2020 in einer Kooperation zwischen dem Labor für Biofluidmechanik der Charité - Universitätsmedizin Berlin und dem Hermann-Föttinger-Institut der TU Berlin entwickelt.

Beschreibung des Messsystems

Das Messsystem besteht aus einem Emitter, der das Aerosol in die Raumluft abgibt und eine an (SARS-CoV-2) erkrankte Person simuliert, und den Absorbern, die die Raumluft „einatmen“ und an verschiedenen definierten Messpositionen im Raum platziert werden. Bei dem emittierten Aerosol handelt es sich um Wasser, das mit Kochsalz versetzt ist, das als Marker und Virussurrogat fungiert. Innerhalb der Absorber wird dieser Marker aus der eingeatmeten Luft abgeschieden und durch eine Leitfähigkeitsmessung detektiert. Das System ermöglicht daher eine präzise Bestimmung der vom Emitter zum Absorber übertragenen Aerosolmenge in einem spezifischen Raum an den unterschiedlichen Positionen.

Ähnlich wie aerogen übertragene Erreger, verbleibt der Marker nach Verdunstung der Flüssigkeit in der Raumluft und folgt dem Luftstrom. Somit kann das Messsystem konkret zeigen, ob es in einer bestimmten Umgebung zu einer Ansammlung von Viren in der Raumluft kommt oder diese durch eine effiziente Raumlüftung entfernt werden.

Warum messen wir mit Publikum?

Der durch die menschliche Körperwärme erzeugte thermische Auftrieb hat einen wesentlichen Einfluss auf die Raumströmung. In einem leeren Veranstaltungsraum würden sich Aerosole anders verteilen und bewegen als in einem Raum, der mit Zuschauern besetzt ist. Für die Beurteilung der Aerosolausbreitung und –verteilung während einer realen Veranstaltungssituation, ist es daher essentiell Messungen mit Zuschauern durchzuführen.

Wenn das mal keine großartigen Nachrichten sind: Endlich haben wieder alle Sportfans die Möglichkeit, die Handballer des SC DHfK Leipzig live in der ARENA anzufeuern. Ab dem kommenden Heimspiel am Sonntag (06.03.2022) gegen Flensburg kommt die 3G-Regel zur Anwendung. Zudem entfällt auch die Maskenpflicht am Sitzplatz.

Auch die ursprünglich geltende Kapazitätsgrenze von 2.500 Zuschauerinnern und Zuschauern wird aufgehoben. Nach den gestrigen Beschlüssen des Freistaates Sachsen und der ab Freitag geltenden neuen sächsischen Corona-Schutz-Verordnung darf der SC DHfK Handball wieder deutlich mehr Fans zu seinen Heimspielen begrüßen. Laut der aktuellen Verordnungslage und der geplanten Hallenvariante können am Sonntag 4.000 Zuschauer in der QUARTERBACK Immobilien ARENA dabei sein. Bei Bedarf könnte der Verein die Kapazität sogar noch weiter erhöhen.

Einem stimmungsvollen Handballfest am Sonntag bei der Partie zwischen dem SC DHfK Leipzig und der SG Flensburg-Handewitt steht also nichts mehr im Wege.

Tickets für die Partie sind erhältlich am ARENA-Ticketschalter oder online unter: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Alle relevanten Schutz- und Hygieneregeln für den Besuch des Handballspiels sind hier zusammengefasst: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/hygieneregeln/

Das sind die neuen Bestimmungen für Sportveranstaltungen in Sachsen:

Sportgroßveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besucher/innen können unter 2G-Bedingungen im Innenbereich mit bis zu 60 Prozent der Höchstkapazität, höchstens jedoch bis 6.000 Personen durchgeführt werden. Im Außenbereich sind bis zu 75 Prozent der Höchstkapazität, höchstens jedoch 25.000 Personen möglich. Darüber hinaus gibt es für Sportgroßveranstaltungen auch die Option, die 3G-Regelung anzuwenden, wenn die Kapazität nur bis maximal 50 Prozent ausgelastet wird.

Karsten Günther, Sprecher der Initiative Teamsport Sachsen und Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig: “Endlich haben wieder alle Sportfans in Sachsen die Möglichkeit, ihr Team live beim Spiel anzufeuern! Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt hin zur Normalität, auf den wir lange hingearbeitet haben. Wir sind dankbar für diese Entscheidung.”

 

Wenn das mal keine großartigen Nachrichten sind: Endlich haben wieder alle Sportfans die Möglichkeit, die Handballer des SC DHfK Leipzig live in der ARENA anzufeuern. Ab dem kommenden Heimspiel am Sonntag (06.03.2022) gegen Flensburg kommt die 3G-Regel zur Anwendung. Zudem entfällt auch die Maskenpflicht am Sitzplatz.

Auch die ursprünglich geltende Kapazitätsgrenze von 2.500 Zuschauerinnern und Zuschauern wird aufgehoben. Nach den gestrigen Beschlüssen des Freistaates Sachsen und der ab Freitag geltenden neuen sächsischen Corona-Schutz-Verordnung darf der SC DHfK Handball wieder deutlich mehr Fans zu seinen Heimspielen begrüßen. Laut der aktuellen Verordnungslage und der geplanten Hallenvariante können am Sonntag 4.000 Zuschauer in der QUARTERBACK Immobilien ARENA dabei sein. Bei Bedarf könnte der Verein die Kapazität sogar noch weiter erhöhen.

Einem stimmungsvollen Handballfest am Sonntag bei der Partie zwischen dem SC DHfK Leipzig und der SG Flensburg-Handewitt steht also nichts mehr im Wege.

Tickets für die Partie sind erhältlich am ARENA-Ticketschalter oder online unter: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Alle relevanten Schutz- und Hygieneregeln für den Besuch des Handballspiels sind hier zusammengefasst: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/hygieneregeln/

Das sind die neuen Bestimmungen für Sportveranstaltungen in Sachsen:

Sportgroßveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besucher/innen können unter 2G-Bedingungen im Innenbereich mit bis zu 60 Prozent der Höchstkapazität, höchstens jedoch bis 6.000 Personen durchgeführt werden. Im Außenbereich sind bis zu 75 Prozent der Höchstkapazität, höchstens jedoch 25.000 Personen möglich. Darüber hinaus gibt es für Sportgroßveranstaltungen auch die Option, die 3G-Regelung anzuwenden, wenn die Kapazität nur bis maximal 50 Prozent ausgelastet wird.

Karsten Günther, Sprecher der Initiative Teamsport Sachsen und Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig: “Endlich haben wieder alle Sportfans in Sachsen die Möglichkeit, ihr Team live beim Spiel anzufeuern! Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt hin zur Normalität, auf den wir lange hingearbeitet haben. Wir sind dankbar für diese Entscheidung.”

 

Am kommenden Sonntag werden die Handballer des SC DHfK Leipzig in einem Sondertrikot zur Partie gegen die SG Flensburg-Handewitt auflaufen. Damit wollen sie ihre Solidarität mit den Opfern kriegerischer Handlungen zum Ausdruck bringen und gleichzeitig einen eindringlichen Appell für ein friedliches Miteinander und das sofortige Ende von Waffengewalt senden. Die Erlöse des Sondertrikots, welches ab heute Nachmittag für 66,91 Euro im Fanshop unter www.handballzeit.de in einer limitierten Auflage von 100 Stück bestellbar ist, kommen Kindern, die Opfer von Kriegen und Vertreibung wurden, zugute. In Kooperation mit der Stadt Leipzig werden die Handballer alle Kräfte bündeln und sich dafür einsetzen, dass schnelle Hilfe dahin gelangt, wo sie aktuell am nötigsten ist. Genaue Informationen zu den einzelnen Projekten werden noch bekannt gegeben.

Die Sondertrikot-Aktion wurde von den Trikotsponsoren des SC DHfK Handball ermöglicht, die zugunsten der Friedensbotschaft unter dem Hashtag #GemeinsamFürFrieden auf ihre Logowerbung verzichten. Ein herzlicher Dank geht daher an den Hauptsponsor Leipziger Gruppe, den Präsentator des Spieltages Allianz sowie DHL, Relaxdays, REWE, schnelleStelle.de, QUARTERBACK Immobilien AG, das Marriott Leipzig Hotel und den Ausrüster Craft sowie alle Patensponsoren. Das Trainerteam und sämtliche Betreuer werden an diesem Tag ebenfalls mit Sondershirts auflaufen. Auch hier möchte sich der SC DHfK Handball bei den Sponsoren BMW, DKB, Medipolis, Josi, RADIO PSR, Universitätsklinikum Leipzig, Sportmedizin am Brühl und ASEVIDA bedanken.

DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther äußert sich dazu wie folgt: „Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine führen uns auf beängstigende Art und Weise vor Augen, dass Frieden nicht selbstverständlich ist – nirgends auf der Welt und auch nicht in Europa! Wir verurteilen jegliche Form von Krieg und Gewalt und wollen mit diesem Trikot daran appellieren, wie wichtig es ist für Frieden einzutreten und alles dafür zu tun, Konflikte friedlich zu lösen. Gleichzeitig wollen wir unsere Solidarität mit den Opfern von Krieg und Vertreibung zum Ausdruck bringen und versuchen, mit den Erlösen und unserem Netzwerk insbesondere Kindern zu helfen, die Opfer solcher Gräueltaten wurden, sowohl in unserer Partnerstadt Kiew und der Ukraine als auch an anderen Kriegsschauplätzen weltweit.“

>>> Jetzt limitiertes Sondertrikot bestellen und damit Kinder unterstützen, die Opfer von Kriegen und Vertreibung wurden.

Marko Mamić und Joško Gvardiol über den Sport in ihrem Heimatland Kroatien, ihre Rolle in der Abwehr und die Trefferqualitäten des DHfK-Kapitäns Alen Milošević

Aus der Abwehr ihrer Mannschaften sind sie nicht wegzudenken - der 27-jährige Marko Mamić bei den DHfK-Handballern und der sieben Jahre jüngere Joško Gvardiol bei den RB-Fußballern. Beide stammen aus Kroatien, wo ihre Sportarten traditionell hoch im Kurs stehen. Die Fußballer wurden 2018 in Russland nach der 2:4-Niederlage im Finale gegen Frankreich Vizeweltmeister. Die Handballer erlebten (auch auf Grund vieler Ausfälle) zuletzt zwar einige Enttäuschungen, verfügen aber weiterhin über ein starkes Team. Und immer wieder wachsen in Kroatien viele Talente nach. Dabei ist es ein relativ kleines Land mit knapp über vier Millionen Einwohnern. Grund genug, um mit den Nationalspielern Mamić (65 Einsätze, 104 Tore) und Gvardiol (9 Einsätze, ein Tor) darüber zu reden. Und natürlich auch darüber, wie sie ihre Sportarten und Teams gegenseitig beurteilen.

Wie sind die vielen Erfolge von kroatischen Sportlern zu erklären?

Marko Mamić: Sport hat bei uns einfach eine sehr große Bedeutung, er ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Die Kroaten sind auch sehr emotional dabei und fördern dadurch das Interesse. Fast jedes Kind treibt Sport, das ist einfach normal. Meistens wird zunächst Fußball gespielt, dann Basketball oder Handball.

Joško Gvardiol: Das sehe ich auch so. Sport gehört bei uns dazu. Es ist selbstverständlich, dass wir uns füreinander interessieren und unsere Wettkämpfe gegenseitig verfolgen. Das habe ich zum Beispiel während der Handball-Europameisterschaft auch gemacht.

Wer ist populärer in Kroatien? Domagoj Duvnjak vom THW Kiel oder Luca Modrić von Real Madrid?

Marko Mamić: Beide sind gleich, denke ich. Aber ich bin ja auch Handballer. Ansonsten ist es bei uns wie in vielen anderen Ländern, dass Fußball in der Popularität an erster Stelle steht. Dahinter sehe ich Basketball und Handball.

Joško Gvardiol: Die populärste Sportart in Kroatien ist Fußball. Aber wir haben auch andere starke Teams mit sehr guten und sehr bekannten Sportlern. Ich denke, wir respektieren uns alle gegenseitig sehr.

Haben Sie gleich Fußball gespielt?

Joško Gvardiol: Als ich zwölf oder 13 Jahre alt war, habe ich Fußball und Handball gespielt. Danach eine gewisse Zeit nur Fußball. Mit 16 Jahren habe ich aber neben dem Fußball gleichzeitig mit Basketball begonnen. Aber schließlich fiel meine Entscheidung für Fußball aus. Und jetzt bin ich hier in Leipzig.

Wo Sie als starker Abwehrspieler auffallen, wie auch Marko beim SC DHfK. Macht es mehr Spaß, Tore zu verhindern als Tore zu erzielen?

Joško Gvardiol:  Nein, eigentlich nicht. Es macht ja auch eine Menge Spaß, zu Null zu spielen, einen Zweikampf zu gewinnen, zu grätschen oder ein Kopfballduell für sich zu entscheiden. Zudem schalte ich mich manchmal ja auch in den Angriff mit ein und konnte so schon das eine oder andere Tor erzielen. Ich fühle mich auf meiner Position absolut wohl!

Ein zu Null ist bei euch schlecht möglich.

Marko Mamić: Stimmt. Das Schöne am Handball ist doch, dass man so gut wie nie ausschließlich in der Abwehr steht und überhaupt nichts mit dem Angriff zu tun hat. Das Spiel ist viel zu schnell geworden, bei Ballgewinn muss jeder versuchen, möglichst sofort Druck auf den Gegner zu entwickeln, was bei uns als zweite Welle bezeichnet wird. Aber im Innenblock zu stehen, erfordert schon eine große Konzentration, weil man immer das gesamte Spiel im Blick haben muss, weil der Ball jederzeit von jeder Position aus an den Kreis gespielt werden kann.

Beim 2:0-Sieg gegen Wolfsburg haben Sie mit dem linken Fuß getroffen das Tor erzielt. Sind Sie auch Linkshänder?

Joško Gvardiol: Nein, ich bin Rechtshänder.

Marko Mamić: Auf welcher Position hast du Handball gespielt?

Joško Gvardiol: Im linken Rückraum.

Marko Mamić: Das ist ja meine Angriffsposition. Und, warst du mehr Shooter oder Spielmacher?

Joško Gvardiol: Eher Spielmacher.

Mit einer Körpergröße von 1,85 Meter und einem Gewicht von 80 Kilogramm wären Sie im internationalen Handball heutzutage fast zu klein. Ein paar Kilo mehr würden jedenfalls nicht schaden.

Joško Gvardiol: Da muss ich auf jeden Fall korrigieren. Ich bin 1,87 Meter und wiege 85 Kilogramm. Also bitte.

Marko Mamić: Das reicht für den Handball. Wir würden schon Verwendung für Joško finden. Solches Spielverständnis, wie er es hat, ist auf jeder Position von Vorteil. Sein Überblick auf dem Feld ist beachtlich.

Wird bei RB zum Beispiel zur Erwärmung vor dem eigentlichen Training auch Handball gespielt? Bei vielen Handball-Mannschaften gehört zum Vergleich das Kicken als Erwärmung nahezu zum Standardprogramm.

Joško Gvardiol: Nein, bei uns passiert das eher mit Basketball.

Marko Mamić:  Bei uns wird oft Fußball gespielt. Ich finde, dass wir das auch ziemlich gut machen. Da treten immer alt gegen jung an.

Und wer gewinnt?

Marko Mamić: Natürlich wir. Also alt. Wir haben auch richtig gute Spieler, wenn ich an Alen Milošević oder Patrick Wiesmach denke. Alen trifft immer, er ist unglaublich.

Und wie machen Sie sich so mit Ihren 2,02 Meter so auf diesem fremden Gebiet?

Marko Mamić: Was heißt hier fremd!? Als Kind habe ich zu Hause auch mit Fußball begonnen. Und hauptsächlich im Mittelfeld agiert. So ähnlich wie Patrick Vieira.

Alle Achtung, Vieira wurde 1998 mit Frankreich Weltmeister - nach dem Halbfinale-Sieg gegen Kroatien - und zwei Jahre später Europameister. Auch er war als Jugendlicher schon sehr groß. Welche Handball-Fähigkeiten erkennen Sie bei Ihren RB-Kollegen, Joško?

Joško Gvardiol: Das ist schwer zu sagen, weil wir eben nicht spielen. Das Verletzungsrisiko wäre zu groß. Aber ich könnte mir vorstellen, dass Yussuf Poulsen bestimmt auch ein guter Handballer wäre.

Haben Sie Ihre Spiele gegenseitig besucht?

Joško Gvardiol: Ja, beim Spiel gegen Melsungen war ich da. Leider habe ich kein Glück gebracht, denn sie haben verloren. Ich bin ja erst seit Sommer in Leipzig, so viel Gelegenheit bestand da nicht, auch wegen Corona. Aber ich will auf jeden Fall noch öfter kommen.

Marko Mamić: Ich war schon oft im Stadion, bin ja schon seit 2019 hier. Auch wegen Joško will ich mir weitere Spiele anschauen. Hoffentlich werden bald möglichst viele Zuschauer zugelassen. Und dann muss ich sehen, wie ich an eine Karte komme.

Joško Gvardiol: Ich werde versuchen zu helfen.

Mit der Bitte um gegenseitige Beurteilung: Auf welchem Platz landet der SC DHfK beziehungsweise RB am Ende der Saison?

Joško Gvardiol: Ich denke, der SC DHfK landet auf dem fünften Platz. Das ist nicht einfach, aber sie können es schaffen.

Marko Mamić: In der Champions League, da habe ich keine Zweifel. Vielleicht werden die RB-Fußballer Dritter oder sogar noch Zweiter.

Dieses und viele weitere spannende Interviews sowie Hintergrundgeschichten und Wissenswertes zum SC DHfK Handball findet ihr in unserem neuen GRÜN WEISS MAGAZIN, welches ihr am Sonntag beim Heimspiel am Fanshop erhaltet und hier online lesen könnt: www.scdhfk-handball.de/gruenweiss-das-magazin/

Am kommenden Sonntag werden die Handballer des SC DHfK Leipzig in einem Sondertrikot zur Partie gegen die SG Flensburg-Handewitt auflaufen. Damit wollen sie ihre Solidarität mit den Opfern kriegerischer Handlungen zum Ausdruck bringen und gleichzeitig einen eindringlichen Appell für ein friedliches Miteinander und das sofortige Ende von Waffengewalt senden. Die Erlöse des Sondertrikots, welches ab heute Nachmittag für 66,91 Euro im Fanshop unter www.handballzeit.de in einer limitierten Auflage von 100 Stück bestellbar ist, kommen Kindern, die Opfer von Kriegen und Vertreibung wurden, zugute. In Kooperation mit der Stadt Leipzig werden die Handballer alle Kräfte bündeln und sich dafür einsetzen, dass schnelle Hilfe dahin gelangt, wo sie aktuell am nötigsten ist. Genaue Informationen zu den einzelnen Projekten werden noch bekannt gegeben.

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UPDATE (02.03.2022):

+++ 2. Auflage des Sondertrikots +++

Das gestern vorgestellte Sondertrikot des SC DHfK Leipzig, mit dem die Grün-Weißen Handballer am Sonntag gegen die SG Flensburg Handewitt einen eindringlichen Appell für ein friedliches Miteinander und das sofortige Ende von Waffengewalt senden möchten, war bereits nach einer Nacht ausverkauft. Die erste Auflage des Sondertrikots mit Friedensbotschaft war in einer limitierten Auflage von 100 Stück erhältlich. Die Aktion stieß auf überwältigende Resonanz.

Gemeinsam mit seinen Fans, Partnern und Unterstützern möchte der SC DHfK Handball maximale Hilfe für Kriegsopfer leisten und gleichzeitig allen Handballfans die Chance geben, sich an der Aktion zu beteiligen. Deshalb gibt es ab sofort ein neues Modell als zweite Auflage es Sondertrikots, mit dem die grün-weiße Handballfamilie ihre Botschaft für Frieden in die Welt tragen und Opfer von Krieg und Vertreibung unterstützen möchte.

Die 2. Auflage des Sondertrikots (limitiert auf 500 Exemplare) ist nun auch in Kindergrößen erhältlich. Alle Bestellungen ohne Nummer und Name können bereits diesen Sonntag (6.3.2022) zum Heimspiel gegen Flensburg am Fanshop abgeholt werden.

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Die Sondertrikot-Aktion wurde von den Trikotsponsoren des SC DHfK Handball ermöglicht, die zugunsten der Friedensbotschaft unter dem Hashtag #GemeinsamFürFrieden auf ihre Logowerbung verzichten. Ein herzlicher Dank geht daher an den Hauptsponsor Leipziger Gruppe, den Präsentator des Spieltages Allianz sowie DHL, Relaxdays, REWE, schnelleStelle.de, QUARTERBACK Immobilien AG, das Marriott Leipzig Hotel und den Ausrüster Craft sowie alle Patensponsoren. Das Trainerteam und sämtliche Betreuer werden an diesem Tag ebenfalls mit Sondershirts auflaufen. Auch hier möchte sich der SC DHfK Handball bei den Sponsoren BMW, DKB, Medipolis, Josi, RADIO PSR, Universitätsklinikum Leipzig, Sportmedizin am Brühl und ASEVIDA bedanken.

DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther äußert sich dazu wie folgt: „Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine führen uns auf beängstigende Art und Weise vor Augen, dass Frieden nicht selbstverständlich ist – nirgends auf der Welt und auch nicht in Europa! Wir verurteilen jegliche Form von Krieg und Gewalt und wollen mit diesem Trikot daran appellieren, wie wichtig es ist für Frieden einzutreten und alles dafür zu tun, Konflikte friedlich zu lösen. Gleichzeitig wollen wir unsere Solidarität mit den Opfern von Krieg und Vertreibung zum Ausdruck bringen und versuchen, mit den Erlösen und unserem Netzwerk insbesondere Kindern zu helfen, die Opfer solcher Gräueltaten wurden, sowohl in unserer Partnerstadt Kiew und der Ukraine als auch an anderen Kriegsschauplätzen weltweit.“

>>> Jetzt Sondertrikot bestellen und damit Kinder unterstützen, die Opfer von Kriegen und Vertreibung wurden.

Marko Mamić und Joško Gvardiol über den Sport in ihrem Heimatland Kroatien, ihre Rolle in der Abwehr und die Trefferqualitäten des DHfK-Kapitäns Alen Milošević

Aus der Abwehr ihrer Mannschaften sind sie nicht wegzudenken - der 27-jährige Marko Mamić bei den DHfK-Handballern und der sieben Jahre jüngere Joško Gvardiol bei den RB-Fußballern. Beide stammen aus Kroatien, wo ihre Sportarten traditionell hoch im Kurs stehen. Die Fußballer wurden 2018 in Russland nach der 2:4-Niederlage im Finale gegen Frankreich Vizeweltmeister. Die Handballer erlebten (auch auf Grund vieler Ausfälle) zuletzt zwar einige Enttäuschungen, verfügen aber weiterhin über ein starkes Team. Und immer wieder wachsen in Kroatien viele Talente nach. Dabei ist es ein relativ kleines Land mit knapp über vier Millionen Einwohnern. Grund genug, um mit den Nationalspielern Mamić (65 Einsätze, 104 Tore) und Gvardiol (9 Einsätze, ein Tor) darüber zu reden. Und natürlich auch darüber, wie sie ihre Sportarten und Teams gegenseitig beurteilen.

Wie sind die vielen Erfolge von kroatischen Sportlern zu erklären?

Marko Mamić: Sport hat bei uns einfach eine sehr große Bedeutung, er ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Die Kroaten sind auch sehr emotional dabei und fördern dadurch das Interesse. Fast jedes Kind treibt Sport, das ist einfach normal. Meistens wird zunächst Fußball gespielt, dann Basketball oder Handball.

Joško Gvardiol: Das sehe ich auch so. Sport gehört bei uns dazu. Es ist selbstverständlich, dass wir uns füreinander interessieren und unsere Wettkämpfe gegenseitig verfolgen. Das habe ich zum Beispiel während der Handball-Europameisterschaft auch gemacht.

Wer ist populärer in Kroatien? Domagoj Duvnjak vom THW Kiel oder Luca Modrić von Real Madrid?

Marko Mamić: Beide sind gleich, denke ich. Aber ich bin ja auch Handballer. Ansonsten ist es bei uns wie in vielen anderen Ländern, dass Fußball in der Popularität an erster Stelle steht. Dahinter sehe ich Basketball und Handball.

Joško Gvardiol: Die populärste Sportart in Kroatien ist Fußball. Aber wir haben auch andere starke Teams mit sehr guten und sehr bekannten Sportlern. Ich denke, wir respektieren uns alle gegenseitig sehr.

Haben Sie gleich Fußball gespielt?

Joško Gvardiol: Als ich zwölf oder 13 Jahre alt war, habe ich Fußball und Handball gespielt. Danach eine gewisse Zeit nur Fußball. Mit 16 Jahren habe ich aber neben dem Fußball gleichzeitig mit Basketball begonnen. Aber schließlich fiel meine Entscheidung für Fußball aus. Und jetzt bin ich hier in Leipzig.

Wo Sie als starker Abwehrspieler auffallen, wie auch Marko beim SC DHfK. Macht es mehr Spaß, Tore zu verhindern als Tore zu erzielen?

Joško Gvardiol:  Nein, eigentlich nicht. Es macht ja auch eine Menge Spaß, zu Null zu spielen, einen Zweikampf zu gewinnen, zu grätschen oder ein Kopfballduell für sich zu entscheiden. Zudem schalte ich mich manchmal ja auch in den Angriff mit ein und konnte so schon das eine oder andere Tor erzielen. Ich fühle mich auf meiner Position absolut wohl!

Ein zu Null ist bei euch schlecht möglich.

Marko Mamić: Stimmt. Das Schöne am Handball ist doch, dass man so gut wie nie ausschließlich in der Abwehr steht und überhaupt nichts mit dem Angriff zu tun hat. Das Spiel ist viel zu schnell geworden, bei Ballgewinn muss jeder versuchen, möglichst sofort Druck auf den Gegner zu entwickeln, was bei uns als zweite Welle bezeichnet wird. Aber im Innenblock zu stehen, erfordert schon eine große Konzentration, weil man immer das gesamte Spiel im Blick haben muss, weil der Ball jederzeit von jeder Position aus an den Kreis gespielt werden kann.

Beim 2:0-Sieg gegen Wolfsburg haben Sie mit dem linken Fuß getroffen das Tor erzielt. Sind Sie auch Linkshänder?

Joško Gvardiol: Nein, ich bin Rechtshänder.

Marko Mamić: Auf welcher Position hast du Handball gespielt?

Joško Gvardiol: Im linken Rückraum.

Marko Mamić: Das ist ja meine Angriffsposition. Und, warst du mehr Shooter oder Spielmacher?

Joško Gvardiol: Eher Spielmacher.

Mit einer Körpergröße von 1,85 Meter und einem Gewicht von 80 Kilogramm wären Sie im internationalen Handball heutzutage fast zu klein. Ein paar Kilo mehr würden jedenfalls nicht schaden.

Joško Gvardiol: Da muss ich auf jeden Fall korrigieren. Ich bin 1,87 Meter und wiege 85 Kilogramm. Also bitte.

Marko Mamić: Das reicht für den Handball. Wir würden schon Verwendung für Joško finden. Solches Spielverständnis, wie er es hat, ist auf jeder Position von Vorteil. Sein Überblick auf dem Feld ist beachtlich.

Wird bei RB zum Beispiel zur Erwärmung vor dem eigentlichen Training auch Handball gespielt? Bei vielen Handball-Mannschaften gehört zum Vergleich das Kicken als Erwärmung nahezu zum Standardprogramm.

Joško Gvardiol: Nein, bei uns passiert das eher mit Basketball.

Marko Mamić:  Bei uns wird oft Fußball gespielt. Ich finde, dass wir das auch ziemlich gut machen. Da treten immer alt gegen jung an.

Und wer gewinnt?

Marko Mamić: Natürlich wir. Also alt. Wir haben auch richtig gute Spieler, wenn ich an Alen Milošević oder Patrick Wiesmach denke. Alen trifft immer, er ist unglaublich.

Und wie machen Sie sich so mit Ihren 2,02 Meter so auf diesem fremden Gebiet?

Marko Mamić: Was heißt hier fremd!? Als Kind habe ich zu Hause auch mit Fußball begonnen. Und hauptsächlich im Mittelfeld agiert. So ähnlich wie Patrick Vieira.

Alle Achtung, Vieira wurde 1998 mit Frankreich Weltmeister - nach dem Halbfinale-Sieg gegen Kroatien - und zwei Jahre später Europameister. Auch er war als Jugendlicher schon sehr groß. Welche Handball-Fähigkeiten erkennen Sie bei Ihren RB-Kollegen, Joško?

Joško Gvardiol: Das ist schwer zu sagen, weil wir eben nicht spielen. Das Verletzungsrisiko wäre zu groß. Aber ich könnte mir vorstellen, dass Yussuf Poulsen bestimmt auch ein guter Handballer wäre.

Haben Sie Ihre Spiele gegenseitig besucht?

Joško Gvardiol: Ja, beim Spiel gegen Melsungen war ich da. Leider habe ich kein Glück gebracht, denn sie haben verloren. Ich bin ja erst seit Sommer in Leipzig, so viel Gelegenheit bestand da nicht, auch wegen Corona. Aber ich will auf jeden Fall noch öfter kommen.

Marko Mamić: Ich war schon oft im Stadion, bin ja schon seit 2019 hier. Auch wegen Joško will ich mir weitere Spiele anschauen. Hoffentlich werden bald möglichst viele Zuschauer zugelassen. Und dann muss ich sehen, wie ich an eine Karte komme.

Joško Gvardiol: Ich werde versuchen zu helfen.

Mit der Bitte um gegenseitige Beurteilung: Auf welchem Platz landet der SC DHfK beziehungsweise RB am Ende der Saison?

Joško Gvardiol: Ich denke, der SC DHfK landet auf dem fünften Platz. Das ist nicht einfach, aber sie können es schaffen.

Marko Mamić: In der Champions League, da habe ich keine Zweifel. Vielleicht werden die RB-Fußballer Dritter oder sogar noch Zweiter.

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Heute war es wieder so weit! Der SC DHfK Handball und die Allianz verbrachten mit 50 Kindern einen wundervollen Tag, vollgepackt mit Spiel, Spaß und Bewegung! Mit dabei waren auch unsere Bundesligaprofis Lucas Krzikalla, Luca Witzke und Lovro Jotic. Und neben DHfK-Maskottchen Bal LEo hatten wir mit dem Allianz Maskottchen auch noch einen Überraschungsgast!
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