Die Handballer des SC DHfK Leipzig bestreiten morgen ihr nächstes Heimspiel. Am Donnerstagabend um 19:05 Uhr empfangen die Grün-Weißen den Handball Sport Verein Hamburg in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Die Vorfreude in der Leipziger Handballfamilie auf dieses Duell ist groß.
Mit Hamburg verbindet den SC DHfK nämlich eine ganz besondere Geschichte. Am 23.08.2015 erzielte Lucas Krzikalla gegen den HSV Handball das allererste Tor der Leipziger Bundesligageschichte. Am Ende feierte der SC DHfK mit 31:27 vor 4.016 Zuschauern seinen ersten Bundesligasieg. Nach sechs Jahren kommt es am Donnerstag zum zweiten Mal zu einem Erstligaduell zwischen Leipzig und Hamburg.
Auf Seiten des SC DHfK Leipzig standen damals schon Alen Milosevic, Lukas Binder und Lucas Krzikalla sowie der heutige Co-Trainer Milos Putera mit auf der Platte. Auch Chefcoach André Haber war, damals noch als Co-Trainer, schon an der Seitenlinie. Obwohl der Gegner Handball Sport Verein Hamburg inzwischen ein ganz neuer Verein ist, der sich nach der Insolvenz des HSV wieder von der Oberliga bis in die stärkste Liga der Welt hocharbeiten musste, bestehen noch einige Parallelen zu früher. Nach dem Bundesligaaufstieg steht bei den Hamburgern nun wieder das bewährte Torhüter-Gespann Jogi Bitter und der ehemalige DHfK-Kapitän Jens Vortmann zwischen den Pfosten. Mit einem 32:27-Heimsieg gegen die Rhein-Neckar Löwen zeigte der Handball Sport Verein Hamburg am vergangenen Sonntag eindrucksvoll, welch schwere Aufgabe auf den SC DHfK wartet.
Der SC DHfK Leipzig holte am vergangenen Spieltag ebenfalls die ersten Punkte in dieser Saison (26:27-Auswärtssieg in Lemgo). Gegen Hamburg soll nun unbedingt der erste Heimsieg gelingen. Dem Leipziger Cheftrainer André Haber stehen für dieses Unterfangen alle Spieler zur Verfügung. Die Partie wird präsentiert vom DHfK-Medizinpartner Universitätsklinikum Leipzig. Bisher wurden 2.200 Tickets verkauft. >>> Zum Ticketshop <<<
Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle senden wie immer live. Außerdem überträgt der SC DHfK ab 18:05 Uhr den Spieltags-Countdown mit spannenden Gesprächspartnern live auf YouTube und Facebook.
Erneut offenes Impfangebot am Spieltag
Der SC DHfK Handball und die QUARTERBACK Immobilien ARENA bieten allen Interessierten am Donnerstag wieder die Möglichkeit an, sich direkt an der ARENA spontan und OHNE VORANMELDUNG gegen COVID-19 impfen zu lassen. Beim ersten Heimspiel gegen die Füchse hatten gut 50 Besucherinnen und Besucher das freie Impfangebot genutzt.
Die Impf-Station hat am Donnerstag ab Einlassbeginn (17:30 Uhr) geöffnet und wird vom Deutschen Roten Kreuz koordiniert. Das Angebot gilt sowohl für Erst- als auch Zweitimpfungen (Impfstoff von BioNTech/Pfizer). Die 3G-Regel gilt auch an der Impf-Station.
3G-Regl gilt weiterhin – Kein Testzentrum an der ARENA!
Beim Heimspiel gegen Hamburg setzt der SC DHfK Handball wie gehabt auf die bewährte 3G-Regel. Bitte unbedingt beachten: Direkt an der Veranstaltungshalle wird es ab sofort keine Testmöglichkeit mehr geben! Der SC DHfK empfiehlt unter anderem folgende Testzentren in der Stadt:
- Testzentrum Petersbogen (Petersstraße 36-44): Mo. bis So. von 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr
- Testzentrum „Bike in“ (Wilhelm-Leuschner-Platz): Mo. bis Do. von 09:00 bis 18:00 Uhr | Fr. bis Sa. von 09:00 bis 22:00 Uhr
- Testzentrum Höfe am Brühl (Untergeschoss neben Denn’s Biomarkt): Mo. bis Sa. 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Ausnahmeregelung: Schulpflichtige Kinder, welche in der Schule regelmäßig in der Woche getestet werden, benötigen keinen tagesaktuellen Test. Zur Überprüfung ist bitte der Schülerausweis oder eine Bestätigung der Schule hinsichtlich der wöchentlichen Testung am Einlass vorzuzeigen. Für Kinder unter 6 Jahren besteht keine Testpflicht.
Das sagen die beiden Cheftrainer vor der Partie
André Haber (SC DHfK Leipzig):
„Hamburg ist eine Mannschaft, die nach der Rückkehr ins Oberhaus eine unglaubliche Gier auf die 1. Liga verspürt. Die Hamburger haben in ihrem Kader eine sehr clevere Mischung zwischen erfahrenen und talentierten Spielern. Nach dem Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen sind sie sowohl kämpferisch als auch spielerisch in der Bundesliga angekommen. Da wir sechs Jahre nicht mehr gegen Hamburg gespielt haben, ist uns die Mannschaft nicht so bekannt wie andere Teams. Deshalb fielen die Vorbereitung und die Videoanalyse diesmal noch etwas intensiver aus. Wir wollen wieder dahin kommen, dass unsere ARENA zu einer Heimfestung wird. Dafür brauchen wir einen Sieg gegen den HSV mit unseren Fans im Rücken.“
Torsten Jansen (Handball Sport Verein Hamburg):
„Natürlich wollen wir versuchen, die Euphorie vom Sieg gegen die Löwen mitzunehmen. Aber jedes Spiel steht für sich und fängt wieder bei null an. Wir haben gezeigt, dass wir an sehr guten Tagen mithalten können, aber haben davor auch schon Lehrgeld bezahlt. Auch wenn Leipzig nicht ganz optimal in die Saison gestartet ist, ist es wahnsinnig schwierig, dort zu punkten. Aber wir werden wieder alles reinwerfen und versuchen, das Bestmögliche rauszuholen. Wenn wir wieder einen richtig guten Tag erwischen, kann auch in Leipzig etwas möglich sein.“
Fakten zum Heimspiel gegen den Handball Sport Verein Hamburg
Datum: 23.09.2021
Anwurf: 19:05 Uhr
Hallenöffnung: 17:30 Uhr
Spielort: QUARTERBACK Immobilien ARENA (Am Sportforum 2, 04105 Leipzig)
Spieltagspräsentator: Universitätsklinikum Leipzig
Schiedsrichter: Thomas Kern und Thorsten Kuschel
Zugelassene Zuschauer: 5.000 (3G-Regel)
Vorverkaufs-Zwischenstand: 2.200 (Stand 22.09.2021)
Tickets: ARENA-Ticketschalter oder online: www.scdhfk-handball.de/tickets
Testzentrum: Keine Testmöglichkeit vor Ort! Folgende Testzentren werden empfohlen:
- Testzentrum Petersbogen
- Testzentrum „Bike in“ (Wilhelm-Leuschner-Platz):
- Testzentrum Höfe am Brühl
Alle Schutz- und Hygieneregeln: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/hygieneregeln/
Sicherheitsinformationen: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/sicherheitsinformationen
Seit dem 12. Juni wissen Millionen Menschen, das Wiederbelebung Leben retten kann. An diesem Tag kollabierte der dänische Mittelstürmer Christian Eriksen mit einem plötzlichen Herzstillstand während des EM-Spiels gegen Finnland. Eriksen überlebte dank schneller und kompetenter erster Hilfe. Damit im Sport jederzeit ein Herzretter zur Stelle ist, bietet der Verein "Ich kann Leben retten e.V." zusammen mit dem Universitätsklinikum Leipzig jetzt ein kostenloses Herzrettertraining für Leipziger Kinder- und Jugendsportvereine an.
Im Vorfeld des Bundesliga-Heimspiels am Donnerstag (23.9.) gegen den Handball Sport Verein Hamburg, welches präsentiert wird vom Universitätsklinikum Leipzig, durften die Nachwuchs-Handballer des SC DHfK Leipzig (A-Jugend und U23) das Herzrettertraining bereits absolvieren.
"Jeder kann Leben retten und jeder kann Herzretter werden" - davon ist Prof. Ulrich Laufs überzeugt. Der Kardiologe ist Direktor der Klinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig und Unterstützer der Herzretter-Initiative des Vereins "Ich kann Leben retten e.V". "Bei einem plötzlichen Herzstillstand sind die ersten Minuten entscheidend," so Laufs. "Wir haben gute Chancen, den Betroffenen helfen zu können, wenn sofort mit der Reanimation begonnen wird - von jedem, der zuerst vor Ort ist." So wie auf dem Fußballfeld in Kopenhagen, wo sofort ausgebildete Ersthelfer zur Stelle waren.
Damit das künftig auch in Leipziger Sportvereinen eher die Regel als die Ausnahme ist, wollen die UKL-Mediziner zusammen mit dem Verein Nachwuchssportler zu Herzrettern ausbilden. Alle Leipziger Kinder- und Jugendportvereine sind eingeladen, sich um einen kostenlosen Herzretter-Kurs zu bewerben. Für die ersten 10 Gruppen mit etwa 20 Jugendlichen stehen die Kurse dank einer Spende bereits zur Verfügung.
In den eigens vom Verein konzipierten Herzretterkursen trainieren speziell ausgebildete Schauspieler auf spielerische Art und Weise neben den medizinischen Grundtechniken zur Herz-Lungen-Wiederbelebung vor allem den Umgang mit der eigenen Angst und dem Stress in der Notfallsituation.
"Wir wollen Mut machen und helfen, Menschenleben zu retten. Denn es ist so wichtig gerade im Notfall Verantwortung zu übernehmen und die überlebenswichtige Herzdruckmassage zu beginnen", betont Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer. Die Oberärztin der Zentralen Notfallaufnahme des UKL und Notärztin am UKL-eigenen Notarzt-Standort Mitte ist Mitinitiatorin der Kooperation des UKL mit der Herzretter-Initiative. "Es ist ein Projekt, dass mir seit Jahren am Herzen liegt, denn wir sehen leider viel zu oft, dass nicht rechtzeitig geholfen wurde, mit tragischen Folgen. Dabei ist es so einfach, zum Lebensretter zu werden", so die Notärztin.
Für die Herzrettertrainings können sich Sportvereine ab sofort unter kontakt@iklr.de bewerben
Seit dem 12. Juni wissen Millionen Menschen, das Wiederbelebung Leben retten kann. An diesem Tag kollabierte der dänische Mittelstürmer Christian Eriksen mit einem plötzlichen Herzstillstand während des EM-Spiels gegen Finnland. Eriksen überlebte dank schneller und kompetenter erster Hilfe. Damit im Sport jederzeit ein Herzretter zur Stelle ist, bietet der Verein "Ich kann Leben retten e.V." zusammen mit dem Universitätsklinikum Leipzig jetzt ein kostenloses Herzrettertraining für Leipziger Kinder- und Jugendsportvereine an.
Im Vorfeld des Bundesliga-Heimspiels am Donnerstag (23.9.) gegen den Handball Sport Verein Hamburg, welches präsentiert wird vom Universitätsklinikum Leipzig, durften die Nachwuchs-Handballer des SC DHfK Leipzig (A-Jugend und U23) das Herzrettertraining bereits absolvieren.
"Jeder kann Leben retten und jeder kann Herzretter werden" - davon ist Prof. Ulrich Laufs überzeugt. Der Kardiologe ist Direktor der Klinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig und Unterstützer der Herzretter-Initiative des Vereins "Ich kann Leben retten e.V". "Bei einem plötzlichen Herzstillstand sind die ersten Minuten entscheidend," so Laufs. "Wir haben gute Chancen, den Betroffenen helfen zu können, wenn sofort mit der Reanimation begonnen wird - von jedem, der zuerst vor Ort ist." So wie auf dem Fußballfeld in Kopenhagen, wo sofort ausgebildete Ersthelfer zur Stelle waren.
Damit das künftig auch in Leipziger Sportvereinen eher die Regel als die Ausnahme ist, wollen die UKL-Mediziner zusammen mit dem Verein Nachwuchssportler zu Herzrettern ausbilden. Alle Leipziger Kinder- und Jugendsportvereine sind eingeladen, sich um einen kostenlosen Herzretter-Kurs zu bewerben. Für die ersten 10 Gruppen mit etwa 20 Jugendlichen stehen die Kurse dank einer Spende bereits zur Verfügung.
In den eigens vom Verein konzipierten Herzretterkursen trainieren speziell ausgebildete Schauspieler auf spielerische Art und Weise neben den medizinischen Grundtechniken zur Herz-Lungen-Wiederbelebung vor allem den Umgang mit der eigenen Angst und dem Stress in der Notfallsituation.
"Wir wollen Mut machen und helfen, Menschenleben zu retten. Denn es ist so wichtig gerade im Notfall Verantwortung zu übernehmen und die überlebenswichtige Herzdruckmassage zu beginnen", betont Dr. Alexandra Ramshorn-Zimmer. Die Oberärztin der Zentralen Notfallaufnahme des UKL und Notärztin am UKL-eigenen Notarzt-Standort Mitte ist Mitinitiatorin der Kooperation des UKL mit der Herzretter-Initiative. "Es ist ein Projekt, dass mir seit Jahren am Herzen liegt, denn wir sehen leider viel zu oft, dass nicht rechtzeitig geholfen wurde, mit tragischen Folgen. Dabei ist es so einfach, zum Lebensretter zu werden", so die Notärztin.
Für die Herzrettertrainings können sich Sportvereine ab sofort unter kontakt@iklr.de bewerben
Was war das denn wieder für ein Handballthriller? Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben in einem mörderisch spannenden Auswärtsspiel beim TBV Lemgo Lippe den ersten Saisonsieg eingefahren. Nach einer Pausenführung von 10:12 und dem Zwischenresultat von 16:20 für den SC DHfK schlug Lemgo zurück und hatte in einer irren Endphase alle Chancen, ein oder gar zwei Punkte in der heimischen Lipperlandhalle zu behalten. Doch die DHfK-Männer zeigten Krallen und machten mit einer Kampf-, Energie- und Willensleistung den ersten Sieg der Bundesligasaison 2021/22 perfekt.
Cheftrainer André Haber nahm in seiner Startformation im Vergleich zu den ersten beiden Saisonspielen gleich vier Änderungen vor. Lucas Krzikalla kam auf Rechtsaußen zu seinem ersten Einsatz von Beginn an, im Tor stand diesmal Kristian Seaveras zwischen den Pfosten und auf den Halbpositionen im Rückraum setzte der Leipziger Trainer in Lemgo auf Marko Mamic und Gregor Remke. Letzterer markierte auch direkt den ersten Treffer des Tages und brachte Leipzig mit 0:1 in Führung. Auch Krzikalla, Witzke und Gebala trafen, sodass der SC DHfK in den ersten zehn Spielminuten stets mit zwei Toren vorweg marschierte.
Vor knapp 2.000 Zuschauern kamen die Lemgoer jetzt auch immer besser rein ins Spiel. Besonders Torhüter Peter Johannesson drückte dem Match seinen Stempel auf. Der schwedische Keeper wehrte drei Leipzig-Abschlüsse in Folge ab, sodass seine Vorderleute zunächst den Ausgleichstreffer erzielen konnten und nach 17 Minuten mit 8:7 in Führung gingen. DHfK-Chefcoach André Haber nahm prompt eine Auszeit. „Ihr macht das super“, bekräftigte er seine Mannschaft. Einzig die Chancenverwertung wusste der 35-Jährige zu bemängeln.
Die Führung der Hausherren hatte dennoch auch fünf Minuten vor der Halbzeit noch bestand (12:10). Dann legten die Gäste aus Leipzig jedoch einen beeindruckenden Endspurt hin. Mit einem 0:4-Lauf dominierten die DHfK-Männer die Schlussphase des ersten Durchgangs. Marko Mamic erzielte bereits seinen dritten Treffer aus dem Rückraum und Sime Ivic traf mit der Sirene zum 12:14 Halbzeitstand.
Ivic war es auch, der direkt nach Wiederanpfiff den ersten Wurf im Tor versenkte. Der andere kroatische Neuzugang Lovro Jotic war inzwischen ebenfalls in die Partie gekommen und sorgte mit seinem ersten Treffer dafür, dass der SC DHfK weiter mit drei Toren vorn lag (14:17). In eigener Unterzahl – Marko Mamic musste eine Zeitstrafe absitzen – brachte Maciej Gebala Leipzig sogar mit 15:19 in Führung. TBV-Trainer Florian Kehrmann nahm eine Auszeit und sah sich gezwungen, nun alles auf einer Karte zu setzen. Er ließ sein Team nun mit dem 7. Feldspieler und zwei Kreisläufern agieren.
Der TBV Lemgo Lippe kam durch diesem Schachzug tatsächlich nochmal zurück ins Spiel. Zunächst arbeiteten sich die Blau-Weißen von 16:20 auf 19:20 heran. In der 47. Spielminute war es dann passiert. Der Vorsprung der Leipziger war dahin und das Spiel ging beim 21:21 quasi von vorn los.
In der Halle war es nun plötzlich wieder richtig laut und das Momentum lag jetzt eindeutig bei der Heimmannschaft. Obendrein kam bei den Leipzigern noch Pech dazu. Lukas Binder scheiterte an der Unterkante der Latte und Lemgo holte sich die Führung. Die DHfK-Mannschaft, die schon gegen die Füchse Berlin 35 Minuten lang ein großartiges Spiel gezeigt hatte, war drauf und dran, die Partie erneut in der zweiten Hälfte aus der Hand zu geben.
Doch diesmal ließen sich die körperkulturellen Handballer nicht aus der Bahn werfen. Nach einer Haber-Auszeit nahm Lovro Jotic das Heft in die Hand. Der Neuzugang von Vardar Skopje netzte zum 23:24 und 23:25 – und so waren die ersten Punkte der Saison für den SC DHfK wieder zum Greifen nah. Doch das letzte Wort war noch nicht gesprochen. Maciej Gebala vergab eine große Gelegenheit aus zentraler Kreisposition und schon stand es wieder 25:25 Unentschieden.
Die Schlussminuten dieser Begegnung hätten durchaus als Werbevideo für einen Hersteller von Herztabletten durchgehen können. Mit 26:26 und Ballbesitz für Leipzig ging es in die letzten 90 Sekunden. Die Grün-Weißen fanden allerdings keine Lücken in der TBV-Deckung. Es drohte der Ballverlust, denn die Schiedsrichter zeigten bereits Zeitspiel an und den Leipzigern blieb nur noch ein einziger Pass. Doch der 2,03-Meter-Mann Marko Mamic stieg beim Freiwurf höher als alle anderen und katapultierte den Ball zur 26:27-Führung in den Winkel. Der TBV hatte noch 20 Sekunden auf der Uhr, um dem SC DHfK den Auswärtssieg zu entreißen, aber die finale Parade von Joel Birlehm sicherte den Leipzigern den viel umjubelten ersten Sieg der neuen Saison.
André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig): „Ich bin natürlich unglaublich froh, dass wir zum ersten Mal in dieser Saison gewonnen haben. Ich finde, dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben. Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben bis zum 20:16 guten Handball abgeliefert. Dann kommt Lemgo auf, steigert sich und plötzlich ist es zum Schluss ein Spiel, dass wieder völlig offen ist und zu 100 Prozent in beide Richtungen kippen kann. Wir haben heute disziplinierter im Angriff gespielt, uns dort Chancen unter Zeitspieldruck erarbeitet, wichtige Tore gemacht und hatten auch an der richtigen Stelle Matchglück. Ich finde, das war heute auch für die Zuschauer ein schönes Handballspiel mit ein paar handballerisch schönen Kniffen, wie das 7-gegen-6 von Lemgo. Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen, wie sie heute in der Druckphase reagiert hat, als uns so etwas ähnliches drohte wie zuhause gegen Berlin. Da waren wir heute stabiler und sind nochmal ins Spiel zurückzukommen. Dieser Sieg fühlt sich heute sehr gut an.“
Florian Kehrmann (Trainer TBV Lemgo Lippe): „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht so gut ins Spiel gefunden. Wir hätten durch eine bessere Abwehrarbeit und ein paar schnelle Tore das Spiel auf unsere Seite lenken können. Stattdessen kamen wir in so eine ganz komische Phase kurz vor der Halbzeit, wo wir Tore wegschenken und mit einem schlechten Gefühl in die Halbzeit gehen. Da waren wir nicht konsequent genug und haben einige Gegenstoßchancen nicht genutzt. Das rächt sich dann hinten raus. Anfang der zweiten Halbzeit haben wir uns sehr schwer im Angriff getan und konnten keine guten Lösungen finden. Leipzig zieht auf vier Tore davon und dann war die Entscheidung richtig, ins 7-gegen-6 zu gehen. Am Ende hatten wir sogar noch die Chance, zwei Punkte zu holen – stattdessen müssen wir heute in den bitteren Apfel beißen und stehen mit leeren Händen da. Wir werden daran arbeiten, in den entscheidenden Phasen noch konsequenter zu sein. Jetzt freuen wir uns auf das Abenteuer Europapokal, das wir sehr seriös angehen müssen.“
Spielstatistik:
TBV Lemgo Lippe gegen SC DHfK Leipzig 26:27 (12:14)
Tore SC DHfK Leipzig: Krzikalla 6, Mamic 4, Gebala 4, Jotic 3, Witzke 3, Remke 2, Ivic 2, Binder 2, Milosevic 1
Tore TBV Lemgo: Carlsbogard 7, Guardiola Villaplana I. 5, Guardiola Villaplana G. 4, Timm 3, Zerbe 2, Hutecek 2, Schwarzer 1, Kogut 1, Elisson 1
Siebenmeter: Leipzig 4/4, Lemgo 1/2
Zeitstrafen: Leipzig 4 Min, Lemgo 4 Min
Schiedsrichter: Upanovic, Marijo / Thone, Martin
Zuschauer: 1.957 Zuschauer*innen in der Phoenix Contact Arena
Was war das denn wieder für ein Handballthriller? Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben in einem mörderisch spannenden Auswärtsspiel beim TBV Lemgo Lippe den ersten Saisonsieg eingefahren. Nach einer Pausenführung von 10:12 und dem Zwischenresultat von 16:20 für den SC DHfK schlug Lemgo zurück und hatte in einer irren Endphase alle Chancen, ein oder gar zwei Punkte in der heimischen Lipperlandhalle zu behalten. Doch die DHfK-Männer zeigten Krallen und machten mit einer Kampf-, Energie- und Willensleistung den ersten Sieg der Bundesligasaison 2021/22 perfekt.
Cheftrainer André Haber nahm in seiner Startformation im Vergleich zu den ersten beiden Saisonspielen gleich vier Änderungen vor. Lucas Krzikalla kam auf Rechtsaußen zu seinem ersten Einsatz von Beginn an, im Tor stand diesmal Kristian Seaveras zwischen den Pfosten und auf den Halbpositionen im Rückraum setzte der Leipziger Trainer in Lemgo auf Marko Mamic und Gregor Remke. Letzterer markierte auch direkt den ersten Treffer des Tages und brachte Leipzig mit 0:1 in Führung. Auch Krzikalla, Witzke und Gebala trafen, sodass der SC DHfK in den ersten zehn Spielminuten stets mit zwei Toren vorweg marschierte.
Vor knapp 2.000 Zuschauern kamen die Lemgoer jetzt auch immer besser rein ins Spiel. Besonders Torhüter Peter Johannesson drückte dem Match seinen Stempel auf. Der schwedische Keeper wehrte drei Leipzig-Abschlüsse in Folge ab, sodass seine Vorderleute zunächst den Ausgleichstreffer erzielen konnten und nach 17 Minuten mit 8:7 in Führung gingen. DHfK-Chefcoach André Haber nahm prompt eine Auszeit. „Ihr macht das super“, bekräftigte er seine Mannschaft. Einzig die Chancenverwertung wusste der 35-Jährige zu bemängeln.
Die Führung der Hausherren hatte dennoch auch fünf Minuten vor der Halbzeit noch bestand (12:10). Dann legten die Gäste aus Leipzig jedoch einen beeindruckenden Endspurt hin. Mit einem 0:4-Lauf dominierten die DHfK-Männer die Schlussphase des ersten Durchgangs. Marko Mamic erzielte bereits seinen dritten Treffer aus dem Rückraum und Sime Ivic traf mit der Sirene zum 12:14 Halbzeitstand.
Ivic war es auch, der direkt nach Wiederanpfiff den ersten Wurf im Tor versenkte. Der andere kroatische Neuzugang Lovro Jotic war inzwischen ebenfalls in die Partie gekommen und sorgte mit seinem ersten Treffer dafür, dass der SC DHfK weiter mit drei Toren vorn lag (14:17). In eigener Unterzahl – Marko Mamic musste eine Zeitstrafe absitzen – brachte Maciej Gebala Leipzig sogar mit 15:19 in Führung. TBV-Trainer Florian Kehrmann nahm eine Auszeit und sah sich gezwungen, nun alles auf einer Karte zu setzen. Er ließ sein Team nun mit dem 7. Feldspieler und zwei Kreisläufern agieren.
Der TBV Lemgo Lippe kam durch diesem Schachzug tatsächlich nochmal zurück ins Spiel. Zunächst arbeiteten sich die Blau-Weißen von 16:20 auf 19:20 heran. In der 47. Spielminute war es dann passiert. Der Vorsprung der Leipziger war dahin und das Spiel ging beim 21:21 quasi von vorn los.
In der Halle war es nun plötzlich wieder richtig laut und das Momentum lag jetzt eindeutig bei der Heimmannschaft. Obendrein kam bei den Leipzigern noch Pech dazu. Lukas Binder scheiterte an der Unterkante der Latte und Lemgo holte sich die Führung. Die DHfK-Mannschaft, die schon gegen die Füchse Berlin 35 Minuten lang ein großartiges Spiel gezeigt hatte, war drauf und dran, die Partie erneut in der zweiten Hälfte aus der Hand zu geben.
Doch diesmal ließen sich die körperkulturellen Handballer nicht aus der Bahn werfen. Nach einer Haber-Auszeit nahm Lovro Jotic das Heft in die Hand. Der Neuzugang von Vardar Skopje netzte zum 23:24 und 23:25 – und so waren die ersten Punkte der Saison für den SC DHfK wieder zum Greifen nah. Doch das letzte Wort war noch nicht gesprochen. Maciej Gebala vergab eine große Gelegenheit aus zentraler Kreisposition und schon stand es wieder 25:25 Unentschieden.
Die Schlussminuten dieser Begegnung hätten durchaus als Werbevideo für einen Hersteller von Herztabletten durchgehen können. Mit 26:26 und Ballbesitz für Leipzig ging es in die letzten 90 Sekunden. Die Grün-Weißen fanden allerdings keine Lücken in der TBV-Deckung. Es drohte der Ballverlust, denn die Schiedsrichter zeigten bereits Zeitspiel an und den Leipzigern blieb nur noch ein einziger Pass. Doch der 2,03-Meter-Mann Marko Mamic stieg beim Freiwurf höher als alle anderen und katapultierte den Ball zur 26:27-Führung in den Winkel. Der TBV hatte noch 20 Sekunden auf der Uhr, um dem SC DHfK den Auswärtssieg zu entreißen, aber die finale Parade von Joel Birlehm sicherte den Leipzigern den viel umjubelten ersten Sieg der neuen Saison.
André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig): „Ich bin natürlich unglaublich froh, dass wir zum ersten Mal in dieser Saison gewonnen haben. Ich finde, dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben. Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben bis zum 20:16 guten Handball abgeliefert. Dann kommt Lemgo auf, steigert sich und plötzlich ist es zum Schluss ein Spiel, dass wieder völlig offen ist und zu 100 Prozent in beide Richtungen kippen kann. Wir haben heute disziplinierter im Angriff gespielt, uns dort Chancen unter Zeitspieldruck erarbeitet, wichtige Tore gemacht und hatten auch an der richtigen Stelle Matchglück. Ich finde, das war heute auch für die Zuschauer ein schönes Handballspiel mit ein paar handballerisch schönen Kniffen, wie das 7-gegen-6 von Lemgo. Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen, wie sie heute in der Druckphase reagiert hat, als uns so etwas ähnliches drohte wie zuhause gegen Berlin. Da waren wir heute stabiler und sind nochmal ins Spiel zurückzukommen. Dieser Sieg fühlt sich heute sehr gut an.“
Florian Kehrmann (Trainer TBV Lemgo Lippe): „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht so gut ins Spiel gefunden. Wir hätten durch eine bessere Abwehrarbeit und ein paar schnelle Tore das Spiel auf unsere Seite lenken können. Stattdessen kamen wir in so eine ganz komische Phase kurz vor der Halbzeit, wo wir Tore wegschenken und mit einem schlechten Gefühl in die Halbzeit gehen. Da waren wir nicht konsequent genug und haben einige Gegenstoßchancen nicht genutzt. Das rächt sich dann hinten raus. Anfang der zweiten Halbzeit haben wir uns sehr schwer im Angriff getan und konnten keine guten Lösungen finden. Leipzig zieht auf vier Tore davon und dann war die Entscheidung richtig, ins 7-gegen-6 zu gehen. Am Ende hatten wir sogar noch die Chance, zwei Punkte zu holen – stattdessen müssen wir heute in den bitteren Apfel beißen und stehen mit leeren Händen da. Wir werden daran arbeiten, in den entscheidenden Phasen noch konsequenter zu sein. Jetzt freuen wir uns auf das Abenteuer Europapokal, das wir sehr seriös angehen müssen.“
Spielstatistik:
TBV Lemgo Lippe gegen SC DHfK Leipzig 26:27 (12:14)
Tore SC DHfK Leipzig: Krzikalla 6, Mamic 4, Gebala 4, Jotic 3, Witzke 3, Remke 2, Ivic 2, Binder 2, Milosevic 1
Tore TBV Lemgo: Carlsbogard 7, Guardiola Villaplana I. 5, Guardiola Villaplana G. 4, Timm 3, Zerbe 2, Hutecek 2, Schwarzer 1, Kogut 1, Elisson 1
Siebenmeter: Leipzig 4/4, Lemgo 1/2
Zeitstrafen: Leipzig 4 Min, Lemgo 4 Min
Schiedsrichter: Upanovic, Marijo / Thone, Martin
Zuschauer: 1.957 Zuschauer*innen in der Phoenix Contact Arena
Am heutigen Donnerstag hat die Handball-Bundesliga GmbH die Ansetzungen der 2. Runde des DHB-Pokals 2021/22 bekannt gegeben. Insgesamt kämpfen noch 18 Teams aus der LIQUI MOLY HBL, 12 Zweitligisten sowie 2 Vertreter aus dem DHB Amateurpokal um die begehrte Trophäe, welche am 23./24. April 2022 beim REWE Final4 in Hamburg vergeben wird.
Die 2. Runde startet am 05. Oktober mit vier Partien, darunter das Erstligaduell zwischen dem SC DHfK Leipzig und den Rhein-Neckar Löwen. Anwurf in der QUARTERBACK Immobilien ARENA ist um 19 Uhr. Tickets für den Krallenvergleich zwischen dem SC DHfK Handball und den Rhein-Neckar Löwen sind ab sofort am ARENA-Ticketschalter und im Online-Ticketshop zum tierisch guten Preis (Vollzahler 14 Euro, ermäßigt 10 Euro) verfügbar: https://bit.ly/DHfK-Ticketshop
Neben den Einzeltickets gibt es im Ticketshop zudem ein attraktives Kombi-Ticket für den Pokalkracher und das darauffolgende Bundesliga-Heimspiel am 10.10. gegen den TVB Stuttgart. Mit dem Pokal-Spezial können alle Fans in einer Woche zwei hochklassige Handballspiele besuchen und von 10 Euro Preisnachlass (für Vollzahler) profitieren.
Alle Partien der 2. Runde im Überblick:
Dienstag, 05.10.2021
19:00 Uhr: Eulen Ludwigshafen vs. GWD Minden
19:00 Uhr: SC DHfK Leipzig vs. Rhein-Neckar Löwen
19:30 Uhr: TSV Bayer Dormagen vs. TBV Lemgo Lippe
20:00 Uhr: DJK Rimpar Wölfe vs. TVB Stuttgart
Mittwoch, 06.10.2021
19:00 Uhr: EHV Aue vs. THW Kiel
19:00 Uhr: Handball Sport Verein Hamburg vs. Füchse Berlin
19:00 Uhr: SG BBM Bietigheim vs. MT Melsungen
19:15 Uhr: ASV Hamm-Westfalen vs. TV Großwallstadt
19:30 Uhr: HC Erlangen vs. SG Flensburg-Handewitt
19:30 Uhr: HSG Nordhorn-Lingen vs. HBW Balingen-Weilstetten
19:30 Uhr: TV 05/07 Hüttenberg vs. FRISCH AUF! Göppingen
20:00 Uhr: ThSV Eisenach vs. HSG Wetzlar
Donnerstag, 07.10.2021
19:30 Uhr: VfL Gummersbach vs. TuS Ferndorf
Donnerstag, 21.10.2021
18:00 Uhr: TuS N-Lübbecke vs. SC Magdeburg
Noch zu terminieren
DHB Amateurpokal-Sieger vs. TSV Hannover-Burgdorf
DHB Amateurpokal-Finalist vs. Bergischer HC
Die weiteren Spieltermine im DHB-Pokal 2021/22 im Überblick:
Achtelfinale: 14./15. Dezember 2021
Viertelfinale: 05./06. Februar 2022
REWE Final4 um den DHB-Pokal,
Halbfinals & Finale: 23./24. April 2022
Am heutigen Donnerstag hat die Handball-Bundesliga GmbH die Ansetzungen der 2. Runde des DHB-Pokals 2021/22 bekannt gegeben. Insgesamt kämpfen noch 18 Teams aus der LIQUI MOLY HBL, 12 Zweitligisten sowie 2 Vertreter aus dem DHB Amateurpokal um die begehrte Trophäe, welche am 23./24. April 2022 beim REWE Final4 in Hamburg vergeben wird.
Die 2. Runde startet am 05. Oktober mit vier Partien, darunter das Erstligaduell zwischen dem SC DHfK Leipzig und den Rhein-Neckar Löwen. Anwurf in der QUARTERBACK Immobilien ARENA ist um 19 Uhr. Tickets für den Krallenvergleich zwischen dem SC DHfK Handball und den Rhein-Neckar Löwen sind ab sofort am ARENA-Ticketschalter und im Online-Ticketshop zum tierisch guten Preis (Vollzahler 14 Euro, ermäßigt 10 Euro) verfügbar: https://bit.ly/DHfK-Ticketshop
Neben den Einzeltickets gibt es im Ticketshop zudem ein attraktives Kombi-Ticket für den Pokalkracher und das darauffolgende Bundesliga-Heimspiel am 10.10. gegen den TVB Stuttgart. Mit dem Pokal-Spezial können alle Fans in einer Woche zwei hochklassige Handballspiele besuchen und von 10 Euro Preisnachlass (für Vollzahler) profitieren.
Alle Partien der 2. Runde im Überblick:
Dienstag, 05.10.2021
19:00 Uhr: Eulen Ludwigshafen vs. GWD Minden
19:00 Uhr: SC DHfK Leipzig vs. Rhein-Neckar Löwen
19:30 Uhr: TSV Bayer Dormagen vs. TBV Lemgo Lippe
20:00 Uhr: DJK Rimpar Wölfe vs. TVB Stuttgart
Mittwoch, 06.10.2021
19:00 Uhr: EHV Aue vs. THW Kiel
19:00 Uhr: Handball Sport Verein Hamburg vs. Füchse Berlin
19:00 Uhr: SG BBM Bietigheim vs. MT Melsungen
19:15 Uhr: ASV Hamm-Westfalen vs. TV Großwallstadt
19:30 Uhr: HC Erlangen vs. SG Flensburg-Handewitt
19:30 Uhr: HSG Nordhorn-Lingen vs. HBW Balingen-Weilstetten
19:30 Uhr: TV 05/07 Hüttenberg vs. FRISCH AUF! Göppingen
20:00 Uhr: ThSV Eisenach vs. HSG Wetzlar
Donnerstag, 07.10.2021
19:30 Uhr: VfL Gummersbach vs. TuS Ferndorf
Donnerstag, 21.10.2021
18:00 Uhr: TuS N-Lübbecke vs. SC Magdeburg
Noch zu terminieren
DHB Amateurpokal-Sieger vs. TSV Hannover-Burgdorf
DHB Amateurpokal-Finalist vs. Bergischer HC
Die weiteren Spieltermine im DHB-Pokal 2021/22 im Überblick:
Achtelfinale: 14./15. Dezember 2021
Viertelfinale: 05./06. Februar 2022
REWE Final4 um den DHB-Pokal,
Halbfinals & Finale: 23./24. April 2022
Die Handballer des SC DHfK Leipzig wollen nach den beiden Auftaktniederlagen gegen den HC Erlangen und die Füchse Berlin endlich ihre ersten Punkte einsammeln. Für dieses Unterfangen gibt es allerdings deutlich angenehmere Aufgaben als ein Auswärtsspiel beim amtierenden DHB-Pokalsieger TBV Lemgo Lippe. Anwurf am Donnerstagabend in der PHOENIX CONTACT arena Lemgo ist um 19:05 Uhr.
Bei der Formulierung der Zielstellung für die Partie in Lemgo hält Cheftrainer André Haber nicht hinter dem Berg: „Wir wollen unbedingt die ersten Punkte holen!“. Wie das gehen kann, wissen die DHfK-Männer nur zu gut. In der letzten Saison gelang es den Leipzigern gleich zweimal, gegen Lemgo als Sieger von der Platte zu gehen. Beide Spiele waren jedoch denkbar knapp – und hätte Lemgo eines der beiden Spiele für sich entschieden, so wären sie in der Endtabelle vor den Leipzigern ins Ziel gekommen. Diese Konstellation verdeutlicht, wie sehr es beim morgigen Aufeinandertreffen auf Nuancen ankommen könnte.
Nach dem fulminanten Pokaltriumph in der vergangenen Saison präsentierte sich Lemgo auch mit Start der neuen Spielzeit sofort in blendender Form. Beim Pixum Super Cup agierte das Team von Trainer Florian Kehrmann über die kompletten 60 Minuten auf absoluter Augenhöhe mit Meister THW Kiel. In der Liga stehen die Lemgoer nach zwei Spieltagen allerdings ebenfalls noch sieglos da. Gegen Melsungen gab es zum Start ein 26:26-Unentschieden, in Wetzlar setzte es eine 27:25-Niederlage. Die TBV-Männer lechzen also vor den eigenen Fans ebenfalls nach ihrem ersten Saisonsieg, was die Aufgabe für den SC DHfK Handball keineswegs angenehmer macht.
Das sagt Chefcoach André Haber vor dem Auswärtsspiel:
„Der TVB ist eine starke Mannschaft im eins gegen eins, die sehr eingespielt ist und auch eine kompakte Abwehr stellt. Wir müssen es schaffen, unsere gute Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Berlin zu wiederholen und diese Stabilität über 60 Minuten an den Tag legen. Ich freue mich auf das Auswärtsspiel und natürlich wollen wir unbedingt die ersten Punkte der Saison holen.“
Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Begegnung wie immer live: www.scdhfk-handball.de/live
Alle Fans sind zudem wieder recht herzlich zum Public Viewing in der schmucken SC DHfK Handball Fanecke (Champions Bar im Leipzig Marriott Hotel) eingeladen.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig wollen nach den beiden Auftaktniederlagen gegen den HC Erlangen und die Füchse Berlin endlich ihre ersten Punkte einsammeln. Für dieses Unterfangen gibt es allerdings deutlich angenehmere Aufgaben als ein Auswärtsspiel beim amtierenden DHB-Pokalsieger TBV Lemgo Lippe. Anwurf am Donnerstagabend in der PHOENIX CONTACT arena Lemgo ist um 19:05 Uhr.
Bei der Formulierung der Zielstellung für die Partie in Lemgo hält Cheftrainer André Haber nicht hinter dem Berg: „Wir wollen unbedingt die ersten Punkte holen!“. Wie das gehen kann, wissen die DHfK-Männer nur zu gut. In der vorletzten Saison gelang es den Leipzigern gleich zweimal, gegen Lemgo als Sieger von der Platte zu gehen. In der vergangenen Spielzeit gelang hingegen kein Sieg gegen den TBV (ein Unentschieden, eine Niederlage). Hätten die Lemgoer im Laufe der Saison nur einen Punkt mehr geholt, so wären sie in der Endtabelle vor den Leipzigern ins Ziel gekommen. Diese Konstellation verdeutlicht, wie sehr es beim morgigen Aufeinandertreffen auf Nuancen ankommen könnte.
Nach dem fulminanten Pokaltriumph in der vergangenen Saison präsentierte sich Lemgo auch mit Start der neuen Spielzeit sofort in blendender Form. Beim Pixum Super Cup agierte das Team von Trainer Florian Kehrmann über die kompletten 60 Minuten auf absoluter Augenhöhe mit Meister THW Kiel. In der Liga stehen die Lemgoer nach zwei Spieltagen allerdings ebenfalls noch sieglos da. Gegen Melsungen gab es zum Start ein 26:26-Unentschieden, in Wetzlar setzte es eine 27:25-Niederlage. Die TBV-Männer lechzen also vor den eigenen Fans ebenfalls nach ihrem ersten Saisonsieg, was die Aufgabe für den SC DHfK Handball keineswegs angenehmer macht.
Das sagt Chefcoach André Haber vor dem Auswärtsspiel:
„Der TVB ist eine starke Mannschaft im eins gegen eins, die sehr eingespielt ist und auch eine kompakte Abwehr stellt. Wir müssen es schaffen, unsere gute Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Berlin zu wiederholen und diese Stabilität über 60 Minuten an den Tag legen. Ich freue mich auf das Auswärtsspiel und natürlich wollen wir unbedingt die ersten Punkte der Saison holen.“
Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Begegnung wie immer live: www.scdhfk-handball.de/live
Alle Fans sind zudem wieder recht herzlich zum Public Viewing in der schmucken SC DHfK Handball Fanecke (Champions Bar im Leipzig Marriott Hotel) eingeladen.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig begrüßen einen weiteren neuen Sponsor im grün-weißen Netzwerk. Die interim Group Leipzig überstützt die DHfK-Männer ab sofort als Bronzesponsor. Somit werden die Bundesligahandballer aus der Messerstadt zur Saison 2021/22 von knapp 500 Unternehmen unterstützt. Das breit gefächerte Netzwerk setzt sich zusammen aus 240 Sponsoren sowie fast 260 Mitgliedern im Europaclub 1966. Mehr als 130 Branchen an 75 verschiedenen Standorten gehören mittlerweile zum Businessnetzwerk des SC DHfK Handball.
„Ohne die Treue und das tatkräftige Mitwirken unserer Sponsoren und Partner würde es den SC DHfK Handball so nicht mehr geben. Ich kann mich nur einmal mehr für die heldenhafte Unterstützung aller Partner in den zurückliegenden Monaten und in der neuen Spielzeit bedanken. Das gibt unserem Verein Kraft, Mut und Motivation für die bevorstehenden Aufgaben. Die ersten beiden Saisonspiele haben uns die sportlichen Herausforderungen der neuen Saison schonungslos aufgezeigt. Jetzt wollen wir gemeinsam Krallen zeigen, werden das Vertrauen unserer Partner mit vollem Einsatz auf und neben dem Spielfeld zurückgeben und wollen möglichst am Donnerstag in Lemgo die ersten beiden Punkte einfahren“, so Geschäftsführer Karsten Günther.
Der aktuellste „Neuzugang“ im Sponsorennetzwerk, die interim Group Leipzig mit dem Geschäftsführer Ronny Böttcher, wurde im Rahmen des ersten Heimspiels am vergangenen Sonntag offiziell als neuer DHfK-Partner begrüßt und vorgestellt. Der Startschuss für die Kooperation zwischen dem Unternehmen und den DHfK-Handballern war bereits im Sommer gefallen. Bei einer Netzwerkveranstaltung hatte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther ein Trikot zugunsten der Flutopfer versteigert. Für großzügige 2.000 Euro sicherte sich interim Group Holding Geschäftsführer Dirk Griesinger das von der gesamten Mannschaft signierte Dress, welches ihm beim Heimspiel gegen die Füchse Berlin vor mehr als 3.000 DHfK-Fans überreicht wurde.
DHfK-Handballer übergeben knapp 10.000 Euro an die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe
Die grün-weiße Handballfamilie hat bei der Aktion #handballerhelfen mal wieder ihr großes Herz gezeigt. Knapp 10.000 Euro konnten Verein, Fans und Sponsoren insgesamt für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe generieren.
Der SC DHfK hatte die deutschlandweite Hilfs- und Spendenaktion unter anderem durch die Zuschauereinnahmen bei drei Benefizspielen, mehrere Trikotversteigerungen sowie zahlreiche Spenden-SMS unterstützt.