Handball, Wiesn-Gaudi & Oehle-Rückkehr! Die Handballer des SC DHfK Leipzig empfangen am Sonntag um 18 Uhr den deutschen Rekordmeister THW Kiel. Das Heimspiel steht unter dem Motto Oktoberfest und wird präsentiert von Wiesnstern. Knapp 4.000 Tickets wurden bereits verkauft.
Nach dem engen Terminplan an den ersten vier Spieltagen war es für Leipzigs Coach Raúl Alonso das erste Mal, dass er sich mit seinem Team eine komplette Trainingswoche auf den nächsten Gegner vorbereiten konnte. Der THW geht dagegen mit einem deutlich kürzeren Vorlauf in die Partie. Am Donnerstagabend waren die Zebras in Hannover gefordert und holten einen starken 40:34-Auswärtssieg. Gemeinsam mit dem SC Magdeburg ist der THW Kiel die einzige Mannschaft in der DAIKIN HBL, die mit 8:0 Punkten nach vier Spielen noch eine weiße Weste vorweisen kann.
„Es hat sich sehr gut angefühlt, die ganze Woche mit den Jungs zu arbeiten. Wir konnten uns von den letzten Spielen körperlich und mental erholen und an einigen Dingen arbeiten, für die wir in den letzten Wochen kaum Zeit hatten. Die Jungs haben es gut gemacht und wir freuen uns sehr auf dieses Spiel. Wir müssen emotional und handballerisch auf ein sehr gutes Level kommen, um eine Chance zu haben, Punkte zu holen“, sagt Cheftrainer Raúl Alonso, der von 2010 bis 2015 als Jugend- und Assistenztrainer in Kiel tätig war.
Einer, der den THW ebenfalls sehr gut kennt, ist DHfK-Keeper Tomáš Mrkva. Als der SC DHfK vor zwei Jahren zum letzten Mal gegen den Rekordmeister gewinnen konnte, stand Mrkva im THW-Kasten und konnte trotz 18 Paraden die Niederlage nicht verhindern. Er erinnert sich: „Die Spiele in Leipzig waren für den THW immer sehr schwierig, auch aufgrund der fantastischen Kulisse in der ARENA. Kiel ist auf jeder Position doppelt weltklasse besetzt. Für uns wird es darauf ankommen, die schwächeren Phasen im Spiel von Kiel zu erkennen und gnadenlos auszunutzen. Deshalb müssen wir am Sonntag mit Überzeugung auftreten, an uns glauben und unsere eigene Leistung auf die Platte bringen.“
Ein Prosit auf den Topspieltag: Oktoberfest-Gaudi gegen den Rekordmeister
Nicht nur auf der Platte, sondern auch drumherum ist am Sonntag einiges geboten: Die Eventfläche in der ARENA verwandelt sich in ein echtes Oktoberfest-Erlebnis – stilecht mit Wiesn-Deko, Musik und bayerischem Flair.
Unser SC DHfK Rummel mit zahlreichen Mitmachaktionen von eventwerk. sorgt für jede Menge Spaß bei Groß und Klein: Alle Besucher können sich u. a. auf „Hau den Lukas!“, Maßkrugschieben und Filzhutwerfen freuen.
Aufbrezeln für Brezeln!
Alle Fans, die in Dirndl oder Lederhose kommen, erhalten zur Begrüßung außerdem eine Gratis-Brezel von LUKAS Bäcker (erhältlich am Infostand in der FANZONE).
Also: Schmeißt euch in Tracht, bringt eure Freunde mit und freut euch auf einen unvergesslichen Tag voller Handball-Action, Festzelt-Feeling und Wiesn-Gaudi!
Gratis zum Heimspiel der U23
Unmittelbar vor dem Bundesliga-Kracher ist auch die U23 des SC DHfK Leipzig in der kleinen ARENA im Einsatz. Um 16 Uhr empfangen die Leipziger am Sonntag den TSV Altenholz. Inhaber einer Dauerkarte oder einer Tageskarte vom Heimspiel gegen Kiel erhalten gegen Vorlage ihres Tickets freien Eintritt.
Die Personalprobleme am Kreis haben den SC DHfK Leipzig kurz vor dem Topspiel gegen den THW Kiel zu einer besonderen Maßnahme veranlasst: Da Moritz Preuss und Luka Rogan verletzungsbedingt weiterhin ausfallen und Ersatzmann Tim Hertzfeld am Wochenende für den Dessau-Roßlauer HV im Einsatz ist, wird Thomas Oehlrich für das Heimspiel am Sonntag in der QUARTERBACK Immobilien ARENA reaktiviert.
Der ehemalige Kapitän der Leipziger, langjährige Abwehrchef und Mitglied der DHfK Hall of Fame stellt sich damit noch einmal in den Dienst der Mannschaft und wird die Grün-Weißen gegen den Rekordmeister am Kreis unterstützen. Der SC DHfK bedankt sich bei seinem Verein Concordia Delitzsch, der diesen kurzfristigen Einsatz des 41-jährigen Routiniers ermöglicht hat.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig empfangen am Sonntag um 18 Uhr den THW Kiel. Für die Partie gegen den amtierenden Pokalsieger um Star-Keeper Andreas Wolff wird eine großartige Kulisse erwartet. Das Heimspiel steht unter dem Motto Oktoberfest und wird präsentiert von Wiesnstern.
Nicht nur auf der Platte, sondern auch drumherum ist am Sonntag einiges geboten: Die Eventfläche in der ARENA verwandelt sich in ein echtes Oktoberfest-Erlebnis – stilecht mit Wiesn-Deko, Musik und bayerischem Flair.
Unser SC DHfK Rummel mit zahlreichen Mitmachaktionen von eventwerk. sorgt für jede Menge Spaß bei Groß und Klein: Alle Besucher können sich u. a. auf „Hau den Lukas!“, Maßkrugschieben und Filzhutwerfen freuen.
Tickets: >>> https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
Aufbrezeln für Brezeln!
Alle Fans, die in Dirndl oder Lederhose kommen, erhalten zur Begrüßung außerdem eine Gratis-Brezel von LUKAS Bäcker. Also: Schmeißt euch in Tracht, bringt eure Freunde mit und freut euch auf einen unvergesslichen Tag voller Handball-Action, Festzelt-Feeling und Wiesn-Gaudi!
Gratis zum Heimspiel der U23
Unmittelbar vor dem Bundesliga-Kracher ist auch die U23 des SC DHfK Leipzig in der kleinen ARENA im Einsatz. Um 16 Uhr empfangen die Leipziger am Sonntag den TSV Altenholz. Inhaber einer Dauerkarte oder einer Tageskarte vom Heimspiel gegen Kiel erhalten gegen Vorlage ihres Tickets freien Eintritt.
Der SC DHfK Leipzig Handball kann auch künftig auf die Unterstützung von DHL vertrauen. Das DHL-Drehkreuz Leipzig hat sein Trikotsponsoring um zwei weitere Jahre verlängert. Damit bleibt DHL dem Verein langfristig treu und unterstreicht sein Engagement für den Sport, die Nachwuchsförderung und die gesellschaftliche Verantwortung in der Region.
„Gerade in unserer aktuellen Phase des sportlichen Neustarts ist die langfristige Verlängerung mit DHL für unseren Verein ein ganz wichtiges Signal. Die Partnerschaft bietet uns Planungssicherheit und stärkt unsere weitere Entwicklung – sowohl im Profibereich als auch bei der Arbeit an der Basis. Ich freue mich sehr über dieses starke Statement, was uns zusätzliche Energie für das Topspiel am Sonntag gegen Kiel verleiht“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.
„Mit der Verlängerung unserer Partnerschaft mit dem SC DHfK Leipzig ist es uns nicht nur wichtig, den erfolgreichen Weg des Vereins auch zukünftig weiter zu unterstützen. Vor allem möchten wir ein starkes Zeichen für unser langfristiges Engagement im Jugend- und Breitensport setzen. Gemeinsam wollen wir jungen Menschen Perspektiven bieten und die sportliche Entwicklung in der Region nachhaltig fördern“, erklärte Elio Curti, Geschäftsführer DHL Drehkreuz Leipzig.
Ein zentraler Bestandteil der Kooperation bleibt die Initiative MEIN VEREIN, die lokale Sportvereine gezielt unterstützt – sei es durch finanzielle Mittel, Equipment oder Projekte für junge Talente.
>>> Mehr zur Initiative: www.dhl.com/meinverein
Die Handball-Bundesliga GmbH hat die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage 11 bis 15 in der DAIKIN HBL veröffentlicht.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig empfangen am 9. November um 18 Uhr den amtierenden Deutschen Meister Füchse Berlin. Ein weiterer Heimspiel-Kracher steigt am Sonntag, den 30. November. Zum Start in die Adventszeit sind die Recken der TSV Hannover-Burgdorf mit Coach Christian Prokop zu Gast in Leipzig. Die Begegnung wird um 15 Uhr angeworfen.
Der freie Vorverkauf für diese beiden Heimspielestartet am kommenden Mittwoch (24.09.) um 10 Uhr. Fanmitglieder des SC DHfK Leipzig können sich die begehrten Plätze bereits ab Montag (22.09.) im Pre-Sale sichern. >>> Zur Fanmitgliedschaft: www.scdhfk-handball.de/fanzone/fanmitgliedschaft/
Außerdem müssen die DHfK-Männer dreimal auswärts ran: Am 14.11. in Minden (Anwurf 19 Uhr), am 22.11. in Gummersbach (19 Uhr) und am 07.12. in Stuttgart (18 Uhr).
Im ersten Heimspiel der Saison gegen den bisher ungeschlagenen Radeberger SV leistete sich unser Team in der ersten Halbzeit einen totalen Fehlstart. Mangelhafte körperliche und geistige Bereitschaft für ein Spitzenspiel führten zu einem 7 Tore Rückstand bis zur Halbzeitpause. Unsere gesamte Mannschaft war nicht in der Lage den gegnerischen Haupttorschützen und Vorlagengeber ernsthaft zu stören. 22 Gegentore in den ersten 25 Minuten zeigen große Defizite in der Einstellung zum Kampfspiel Handball.
Erst nach der Halbzeitpause steigerte sich unsere Mannschaft in allen Belangen. In der Abwehr störten wir zunehmend das Passspiel der Radeberger und konnten erfolgreich Bälle wegfangen. So holten wir bis zur 40 Spielminute die 8 Tore auf und es entwickelte sich eine äußerst spannende Schlussphase. Hier profitierten wir von der zunehmenden Ermüdung des Gegners und mit viel Einsatz konnten wir endlich auch über die Außenpositionen erfolgreich Tore erzielen. Mit den wiederum über 30 Gegentoren können wir mit unserem Abwehrverhalten absolut nicht zufrieden sein.
Der Radeberger SV wird, wie auch schon unser erster Wettkampfgegner SG LVB, in der Saison 25/26 um die Medaillen spielen und damit ein direkter, ernstzunehmender Kontrahent für unsere Mannschaft in der Endtabelle darstellen.
SC DHfK U 14 – Radeberger SV 36 : 35 (15:22)
Unser Team: Dresler 3 P.= 13%; Wilke 3 P.= 17%; Auerbach 4/2; Loest 7/7; Märten 10/2; Knoll 3/1; Richter 1/0; Schirmer; Thorn 1/0; Trautzsch 0/1; Warschun 4/1; Weber; Reuter 6/5
Oranienburger HC vs. SC DHfK Leipzig II 36:28 (17:13)
In der Vorwoche hatten die Drittliga-Handballer des SC DHfK II das Heimspiel gegen Stralsund verloren (34:37), dennoch ist der neuformierten Truppe im Vergleich mit dem Auftaktauftritt gegen Eider Harde (26:37) eine deutliche Stabilisierung der Eingespieltheit gelungen.
Am 13. September musste das junge Leipziger Team von Trainer Matthias Albrecht beim Zwölften der Sechzehnerstaffel Nord-Ost Oranienburger HC (2:4 Punkte) antreten. Angesichts der am 6. September gebotenen Vorstellung war zu hoffen, dass die Grün-Weißen an dieses Leistungsniveau anknüpfen können. Diese Erwartungen wurden allerdings nicht erfüllt, denn die Sachsen sind auch im dritten Saisonspiel mit einer 28:36 (13:17) - Auswärtsniederlage leer ausgegangen und haben nichts Zähkbares auf ihrem Konto (0:6 Punkte).
Obwohl die Gäste vor 682 Fans in der MBS-Arena im ersten Durchgang über 5:5 (9. Minute) bis zum 10:10 (20.) gleichwertige Akzente auf Augenhöhe setzten, konnten sie danach ihre Positionsangriffe und das Abwehrverhalten nicht mehr stabil halten, dadurch gerieten sie ins Hintertreffen (11:14/25.) und gingen mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Gäste nicht weiter abschütteln (20:17/36.). Die Hausherren dominierten aber danach zunehmend das Geschehen, denn sie bauten ihren Vorsprung binnen acht Minuten auf 25:19 aus. Dagegen leisteten sich die Gäste mehrfache Ballverluste durch technische Fehler, die dem cleveren OHC -Team im Gegenzug eine Erhöhung der Differenz auf 31:22 (50.) einbrachte und als vorzeitige Entscheidung der Partie nicht mehr abzuwenden war. Bester DHfK-Schütze war Franz Häcker mit sechs Treffern.
Horst Hampe
SC DHfK II: Huber, Guretzky; Voß 3, Volmert 5, Kremen 3, Hollenberg 2, Gauer 4, Häcker 6/2, Brix 1, Zimmermann, Pietrusky 2, Stürzebecher 1, Börner 1, Greilich.
Siebenmeter: 2/5 : 2/2
Strafminuten: 6 : 6.
Der SC DHfK Leipzig hat sich am vierten Spieltag der DAIKIN HBL bei FRISCH AUF! Göppingen ein 24:24-Unentschieden erkämpft und sich nach starker Auswärtsleistung einen verdienten Punkt gesichert.
Bereits vor dem Anpfiff mussten die Sachsen einen Rückschlag verkraften: Kreisläufer Moritz Preuss fällt mit einer Muskelverletzung mehrere Wochen aus. Damit ruhte die Verantwortung am Kreis auf Youngster Tim Hertzfeld, der seine Chance sofort nutzte.
Die Leipziger erwischten den besseren Start: Während Domenico Ebner im Tor wichtige Paraden setzte, glänzte die Offensive mit viel Tempo und klaren Aktionen. Hertzfeld traf früh doppelt, Franz Semper legte zweimal auf und setzte selbst einen Treffer. Über 2:4 und 3:6 zogen die Gäste davon. Nach achteinhalb Minuten hatte Hertzfeld da bereits vier Treffer auf dem Konto. Die Göppinger Abwehr fand in dieser Phase kein Mittel gegen die kompakte Spielweise der DHfK.
Ein frühes Timeout von FRISCH AUF!-Coach Benjamin Matschke und die Umstellung auf eine 5:1-Deckung änderten zunächst wenig: Leipzig erhöhte durch Staffan Peter auf 5:10. Erst danach schlichen sich beim Team von Trainer Raúl Alonso Unkonzentriertheiten ein. Technische Fehler und schwächere Abschlüsse brachten FRISCH AUF! zurück ins Spiel. Die Hausherren stellten den Spielstand in der 24. Minute auf 10:10. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hertzfeld stellte mit seinem Treffer zum 11:11 nochmals Gleichstand her, ehe Blær Hinriksson per Siebenmeter den 12:13-Pausenstand für Leipzig markierte.
Nach dem Seitenwechsel blieb es beim offenen Schlagabtausch. Leipzigs Deckung stand kompakt, Torhüter Domenico Ebner erwischte weiter einen Sahnetag und parierte mehrfach stark – darunter auch einen Siebenmeter. Doch in dieser Phase dominierten Strafwürfe, Fehlwürfe und Torwartwechsel das Geschehen. Dennoch lag Leipzig mit 15:18 in Front, behauptete die Führung und stellte durch Tomáš Piroch auf 17:22.
Sechs Minuten vor dem Ende zeigte die Anzeigetafel beim Stand von 18:23 eine Fünf-Tore-Führung. Doch FRISCH AUF! pirschte sich gefährlich heran und verkürzte auf 20:23. Raúl Alonso nahm die Auszeit und forderte von seinem Team, den Sack nun endgültig zuzumachen.
Die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. Leipzig leistete sich in dieser Phase einige technische Fehler und Ballverluste, die von den Hausherren bestraft wurden. So verkürzte Göppingen bis zur 57. Minute auf 21:23. Hinriksson brachte die Grün-Weißen zwar noch einmal auf Distanz (22:24), doch die Gastgeber antworteten postwendend. Am Ende teilten sich die Teams die Punkte bei einem Endstand von 24:24.
SC DHfK Leipzig – FRISCH AUF! Göppingen 24:24 (13:12)
Tore Leipzig:
Hertzfeld 5, Semper 2, Binder 3, Peter 3, Hinriksson 4, Piroch 3, Lönn 3, Khairi 1
Tore Göppingen:
Schiller 4, Schmidt 3, Neudeck 2, Aström 2, Gíslason 1, Hallbäck 3, Persson 3, ten Velde 3, Hofele 3
Siebenmeter: Leipzig 2/5, Göppingen 3/5
Paraden: Leipzig 15 (Ebner), Göppingen 11 (Saeverås/Buchele)
Zeitstrafen: Leipzig 12 Min, Göppingen 6 Min
Technische Fehler: Leipzig 14, Göppingen 8
Der 4. Spieltag in der DAIKIN HBL steht an: Vier Tage nach der knappen 24:25-Heimpleite gegen die HSG Wetzlar sind die Handballer des SC DHfK Leipzig in Baden-Württemberg gefordert. Am Donnerstagabend gastieren die Leipziger bei FRISCH AUF! Göppingen. Anwurf in der EWS Arena ist 19 Uhr.
Vor knapp einem halben Jahr waren die DHfK-Männer zuletzt in Göppingen zu Gast – damals endete die Partie mit einem 29:27-Heimsieg für die Gastgeber. Am Kader der Schwaben hat sich seitdem wenig verändert, Trainer Ben Matschke setzt auf viel Kontinuität. Lediglich zwei externe Neuzugänge wurden verpflichtet – die haben es allerdings in sich: Im Rückraum kam Martin Hanne (9 Länderspiele für Deutschland) aus Hannover und im Tor verstärkte sich Göppingen mit Kristian Sæverås, der zuvor über 1.000 Paraden für den SC DHfK Leipzig verbuchen konnte.
„Wir müssen gegen den SC DHfK in der Abwehr gut decken und es schaffen, dass sich Leipzig schwierige Würfe nehmen muss, um in unser Tempospiel zu kommen. Sie haben große Jungs in der Abwehr, die wir in Bewegung bringen müssen. Wenn uns das gelingt, haben wir eine gute Möglichkeit, dieses Spiel zu gewinnen. Ich freue mich sehr darauf, meine Ex-Kollegen und Freunde wiederzusehen“, so der ehemalige Leipziger Kristian Sæverås.
„Ich denke, jeder, der etwas mit Handball zu tun hat, konnte sehen, dass wir in der englischen Woche mit drei Spielen innerhalb weniger Tage bereits eine signifikante Leistungssteigerung gezeigt haben. Nun sind wir in Göppingen gefordert und treffen dort auf einen Gegner, den eine hohe Kampfbereitschaft auszeichnet und der mit viel Aggressivität in die Zweikämpfe geht. Meine Jungs arbeiten weiterhin hervorragend im Training und wir gehen mit einem positiven Gefühl in jede Einheit. Mit der gleichen Attitüde gehen wir auch die morgige Begegnung an“, sagt Cheftrainer Raúl Alonso.
Neben den Langzeitverletzten Spielern Simon Ernst und Matej Klíma muss der SC DHfK auch weiterhin auf Kreisläufer Luka Rogan verzichten. Zudem entscheidet sich erst kurzfristig, ob der zuletzt angeschlagene Moritz Preuss am Kreis für das Auswärtsspiel zur Verfügung steht.
Liveübertragung
DYN und das DHfK-Fanradio (via Audiodeskription von Lomb-Audio) übertragen die Begegnung am Donnerstagabend wie immer live:
🔗 LIVE bei DYN: https://shorturl.at/bZcoB
🔗 LIVE im Fanradio: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben auch das dritte Spiel der Saison 2025/26 verloren. Am Sonntagnachmittag machten die Grün-Weißen über weite Strecken des Spiels wieder einen Schritt nach vorn und führten nach 45 Minuten mit 19:15. Doch in der zweiten Hälfte rückte das Endergebnis nach einem medizinischen Notfall in den Hintergrund. Schlussendlich unterlagen die DHfK-Männer der HSG Wetzlar denkbar knapp mit 24:25.
Linksaußen Lukas Krzikalla stand diesmal von Beginn an auf der Platte, außerdem kehrte Franz Semper in die Anfangssieben zurück, nachdem am Donnerstag noch Neuzugang Tomáš Piroch den Vorzug erhalten hatte. Und Franz Semper lieferte prompt: Seine ersten drei Abschlüsse fanden allesamt den Weg in den Wetzlarer Kasten. So führten die DHfK-Männer nach gut fünf Minuten mit 3:2. Nach einer insgesamt sehr ausgeglichenen Anfangsphase ging Wetzlar nach einer knappen Viertelstunde erstmals mit 5:6 in Führung. Doch Leipzig antwortete unverzüglich: Semper und Krzikalla stellten die Verhältnisse wieder her, ehe Kapitän Lukas Binder nach einem Tempogegenstoß zum 9:7 erhöhte.
Dann parierte auch noch Tomáš Mrkva einen Siebenmeter. Doch die Leipziger ließen selbst einen Strafwurf liegen und vergaben eine weitere Großchance, sodass sich der SC DHfK nicht absetzen konnte. So blieb es bis zum Halbzeitpfiff eine äußerst umkämpfte Begegnung. Mit einer knappen 13:12-Führung gingen die Körperkulturellen in die Halbzeit.
Auch nach der Pause blieb es knapp. Tomáš Mrkva entschärfte den nächsten Siebenmeter, Blær Hinriksson stellte mit einem Heber auf 16:15. Nach einem medizinischen Notfall auf den Rängen musste die Partie dann jedoch für rund zehn Minuten unterbrochen werden. Dank der schnellen Hilfe und der sofortigen medizinischen Betreuung durch mehrere anwesende Ärzte konnte die betroffene Person stabilisiert werden, sodass das Spiel anschließend fortgesetzt werden konnte. Ein riesengroßer Dank geht an alle Helferinnen und Helfer für ihr schnelles Eingreifen sowie an die Fans für ihr Verständnis und die Ruhe in der Situation – da rückt der sportliche Wettstreit vollkommen in den Hintergrund.
Nach Wiederanpfiff schien der SC DHfK zunächst weiterhin voll im Rhythmus. Mrkva war hinten erneut zur Stelle und Franz Semper, dem an diesem Nachmittag zehn Tore aus dem Rückraum gelangen, knallte den Ball zum 19:15 ins Netz. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte der SC DHfK bereits den Blinker Richtung Siegerstraße gesetzt.
Allerdings war nun irgendwie der Stecker gezogen. Die Grün-Weißen erspielten sich zwar weiterhin gute Chancen, doch die Bälle wollten einfach nicht mehr rein. Stefan Cavor glich sieben Minuten vor dem Ende zum 21:21 aus. Ahmed Khairi brachte die Leipziger nochmals in Führung, doch anschließend brachen vier Gästetreffer in Folge zum 22:25 den Leipzigern das Genick. Es waren nämlich nur noch drei Minuten auf der Uhr. Die Hausherren investierten nochmal alles: Adam Lönn stellte den 24:25-Anschluss her und kurz vor Abpfiff erkämpfte sich die DHfK-Abwehr den Ball. Im letzten Abschluss blieb Franz Semper leider sein elftes Tor verwehrt. Es gab zwar noch einmal einen direkten Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit, aber Wetzlars Schlussmann Anadin Suljakovic kratzte den Wurf von William Bogojevic gerade so von der Linie.
Momir Ilic (Trainer HSG Wetzlar):
„Natürlich ist das Wichtigste heute die Gesundheit – was da in der Halle passiert ist, geht über Handball hinaus, und ich hoffe, dass alles in Ordnung ist. Sportlich gesehen war es ein schwieriges Spiel für uns. Wir hatten in den letzten Tagen nur wenig Zeit zur Vorbereitung, teilweise mit reduziertem Kader. Zwei Spieler sind heute direkt zum Spiel angereist, trotzdem hatten wir viele Chancen. Als wir vier Tore zurücklagen, mussten wir die Abwehr umstellen. Danach sind wir zurückgekommen und haben Charakter gezeigt. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, dass sie bis zum Ende gekämpft haben. Ähnlich war es schon in Kiel, und ich glaube, wir sind auf einem guten Weg. Es war ein großer Kampf gegen einen starken Gegner. Ich wünsche Raúl und seinem Team viel Glück für die nächsten Spiele.“
Raúl Alonso (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Zuerst einmal möchte ich mich im Namen der Mannschaft den Genesungswünschen anschließen. Das war ein sehr schwieriger Moment für alle, wenn der Sport plötzlich in den Hintergrund rückt – das ist völlig selbstverständlich. Zum Spiel: Glückwunsch an Wetzlar zu einem verdienten, wenn auch etwas glücklichen Sieg. Am Ende haben sie die besseren Entscheidungen getroffen. Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen. Wir haben es geschafft, das Spiel so zu gestalten, dass wir in der Schlussphase in Führung lagen und die Chance hatten, es zuzumachen. Trotz der kurzfristigen taktischen Umstellung haben wir klare Chancen herausgespielt – aber leider nicht genutzt. Das tut weh, weil wir die Punkte dringend brauchen. Es ist das dritte Spiel in einer Woche, ich sehe eine klare Entwicklung bei uns, aber am Ende stehen null Punkte. Das ist bitter und eine mentale Herausforderung, aber wir müssen weiter an uns und unsere Fähigkeiten glauben. Die Jungs haben heute alles reingeworfen und unser Publikum hat uns unglaublich unterstützt. Vielen Dank auch an die Sanitäter und Ärzte für ihren Einsatz.“
SC DHfK Leipzig – HSG Wetzlar 24:25 (13:12)
Tore Leipzig: Semper (10), Khairi (6), Hinriksson (4), Lönn (2), Binder (1), Bogojevic (1)
Tore Wetzlar: Simic (5), Ahouansou (4), Cavor (4), Nafea (4), Theiß (3), Grahovac (2), Vistorop (2), Mappes (1/1)
Siebenmeter: Leipzig 3/5, Wetzlar 2/4
Paraden: Leipzig: 13, Wetzlar 11
Zeitstrafen: Leipzig: 4 Min, Wetzlar: 4 Min
Technische Fehler: Leipzig 8, Wetzlar 7
Zuschauer: 3.713 in der QUARTERBACK Immobilien ARENA Leipzig