Die Krise hält an! Die Handballer des SC DHfK Leipzig können momentan einfach nicht mehr gewinnen. Am Donnerstagabend kassierten die Messestädter eine 34:30 (19:16) Niederlage bei FRISCH AUF! Göppingen. Somit warten die Leipziger nunmehr seit acht Spielen auf einen Sieg in der stärksten Liga der Welt und es droht die schlechteste Tabellenplatzierung seit dem Bundesligaaufstieg.
Bezeichnenderweise begann die Auseinandersetzung gleich mal mit einem Fangfehler von Oskar Sunnefeldt. Göppingen ging durch Marcel Schiller mit 1:0 in Führung. Dann kam Leipzig ins Rollen. Zweimal Wiesmach und Binder besorgten das 1:3 für die Sachsen. Doch was die Gäste können, können die Hausherren ebenso. Mit drei Toren in Folge holte sich Göppingen die Führung zurück. Die Leipziger Torhüter – in der ersten Viertelstunde Kristian Saeveras, danach Mohamed El-Tayar – bekamen überhaupt keinen Finger an den Ball. So baute FRISCH AUF! den Vorsprung bis zur 20. Minute auf 11:8 aus. Rúnar Sigtryggsson reagierte mit einer Auszeit.
Der DHfK-Coach brachte nun im Rückraum den talentierten Linkshänder Finn Leun, der den Ball umgehend in den Winkel des Göppinger Tores beförderte. Luca Witzke stellte den Anschluss zum 13:12 her. Doch obwohl der 20-Jährige Finn Leun in den Folgeminuten zwei weitere Treffer erzielte, gelang es Göppingen, wieder auf drei Toren wegzuziehen. Bei einem Spielstand von 19:16 wurden schließlich die Seiten getauscht. Wieder einmal hatte der SC DHfK in den ersten 30 Minuten viel zu viele Gegentore kassiert.
Den zweiten Abschnitt begann Leipzig mit zwei Minuten in Überzahl, dennoch gehörten die ersten FÜNF Treffer den Gastgebern. So war der Rückstand sechs Minuten nach der Pause schon auf 24:16 angewachsen – ein beinahe aussichtsloses Unterfangen. Matej Klíma gelang nach 37 Minuten endlich mal wieder ein Leipziger Treffer. Doch spätestens, als Jon Lindenchrone Andersen seine Mannschaft in der 42. Minute mit zehn Toren (28:18) in Führung brachte, war diese Auseinandersetzung entschieden.
In der Schlussviertelstunde konnte der SC DHfK den Abstand noch einmal halbieren (31:26 in der 51. Minute), doch natürlich war hier längst nichts mehr zu holen für die Grün-Weißen. Das abschließende 34:30 klingt letztlich deutlich knapper, als die Begegnung in Wirklichkeit war. Nach der siebten Niederlage in den letzten acht Spielen (neuer Negativrekord von 1:15 Punkten) stehen die DHfK-Handballer am Männertag in der Pflicht, gegen die HSG Wetzlar endlich mal wieder einen Sieg einzufahren und ihren Fans einen unterhaltsamen Handball-Feiertag zu bieten.
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Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Herzlichen Glückwunsch an Göppingen zum verdienten Sieg. Meiner Meinung nach haben wir das Spiel zu Beginn der zweiten Halbzeit in kürzester Zeit weggegeben. Göppingen hat das perfekt ausgenutzt und teilweise mit 10 Toren geführt. Wir hatten heute Riesenprobleme im Abwehrverhalten und in der Torhüterleistung. Unser Anspruch war es, besonders diese Punkte zu optimieren, was leider überhaupt nicht geklappt hat. Natürlich hat Göppingen auch gut gespielt, aber unsere Gegenwehr muss einfach viel größer sein. Mit 34 Gegentoren können wir auswärts keine Punkte holen.“
Markus Baur (Trainer FRISCH AUF! Göppingen):
„Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Unser Ansatz war, über 60 Minuten hohes Tempo zu spielen und mit großer Überzeugung in den Angriff zu gehen. Das konnten wir gut umsetzen. Unsere größten Probleme heute waren die guten Aktionen von Leipzig über Witzke und Klíma. Nach der Halbzeit sind wir durch ein zwei gute Ballgewinne weggezogen und haben das Spiel für uns gesichert. Ab der 50. Minute hat diese Sicherheit nochmal zu kippen gedroht. Wir sind froh, das Spiel heute gewonnen zu haben und besonders die zweite Halbzeit bestimmt zu haben. Jetzt widmen wir uns mit gutem Gefühl dem Final Four in Flensburg.“
FRISCH AUF! Göppingen gegen SC DHfK Leipzig 34:30 (19:16)
Tore Leipzig: Witzke (5), Klíma (5), Leun (4), Preuss (3), Gebala (3), Matthes (3), Wiesmach (3), Ernst (2), Krzikalla (1), Binder (1)
Tore Göppingen: Schmidt (7), Sarac (7), Kneule (5), Schiller (5/2), Gullicksen (3), Lindenchrone (3), Blagotinsek (2), Kozina (1), Malus (1)
Strafminuten: Leipzig 8 Min, Göppingen 6 Min
Siebenmeter: Leipzig 0/2, Göppingen 2/2
Zuschauer: 3.800 Fans in der EWS Arena
Das wird ein echter Handball-Feiertag, denn am Männertag bekommen alles Fans die doppelte Ladung Männerhandball geboten!
Am 18.05. empfangen die DHfK-Männer um 19:05 Uhr die HSG Wetzlar in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Bereits zuvor dürfen auch die heranwachsenden Männer, nämlich die U17 des SC DHfK Handball, in der großen ARENA ihr Können unter Beweis stellen. Im Viertelfinal-Rückspiel der Deutschen Meisterschaft in der B-Jugend empfängt der SC DHfK die Füchse Berlin. Anwurf ist um 16:30 Uhr! Tickets gelten für BEIDE SPIELE: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
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Für die Handballer des SC DHfK Leipzig stehen in der von sehr wechselhaften Leistungen geprägten Saison 2022/23 noch fünf Spiele an. Den Anfang macht die Partie am Donnerstagabend in der „Hölle Süd“. Um 19:05 Uhr duellieren sich die Körperkulturellen mit FRISCH AUF! Göppingen.
Die Göppinger können mit ihrer Bundesligasaison überhaupt nicht zufrieden sein. Der Vorjahresfünfte befindet sich derzeit nur auf einem enttäuschenden 15. Tabellenplatz. Für Furore sorgte die Mannschaft von Trainer Markus Baur dagegen in einem anderen Wettbewerb. In der EHF European League schafften die Göppinger den Sprung bis ins Final4 und kämpfen Ende Mai um den 7. Europapokalsieg ihrer Vereinsgeschichte.
Auch die DHfK-Männer haben die große Vision, sich in naher Zukunft auf europäischer Bühne zu präsentieren. Nach zuletzt sieben sieglosen Spielen ist das Thema für die aktuelle Saison jedoch längst ad acta gelegt. Vielmehr geht es für die Grün-Weißen darum, endlich mal wieder ein Bundesligaspiel zu gewinnen und die Saison mit ordentlichen Leistungen zu beenden. Auch tabellarisch ist durchaus noch einiges möglich. Als 13. der Tabelle trennen die Sachsen nur drei Punkte von Rang acht.
Die Einschätzung von Trainer Rúnar Sigtryggsson
„Göppingen ist eine sehr gut besetzte und erfahrene Mannschaft, mit vielen bekannten Namen in ihren Reihen. Mit dem Final4 in der European League haben sie noch ein ganz großes Highlight vor sich – und das zeigt auch, welche Qualität in diesem Kader steckt. Für uns geht es am Donnerstag einfach darum, das Positive aus den letzten Wochen mitzunehmen. Gegen Minden haben wir den Sieg viel zu einfach weggegeben, aber wir können auf vielen Sachen aufbauen. So gehen wir das Spiel in Göppingen an und werden weiterhin alles versuchen, um uns zu verbessern und aus diesem Tief zu kommen.“
Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Begegnung live aus der EWS Arena: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/live-center/
Für die Handballer des SC DHfK Leipzig stehen in der von sehr wechselhaften Leistungen geprägten Saison 2022/23 noch fünf Spiele an. Den Anfang macht die Partie am Donnerstagabend in der „Hölle Süd“. Um 19:05 Uhr duellieren sich die Körperkulturellen mit FRISCH AUF! Göppingen.
Die Göppinger können mit ihrer Bundesligasaison überhaupt nicht zufrieden sein. Der Vorjahresfünfte befindet sich derzeit nur auf einem enttäuschenden 15. Tabellenplatz. Für Furore sorgte die Mannschaft von Trainer Markus Baur dagegen in einem anderen Wettbewerb. In der EHF European League schafften die Göppinger den Sprung bis ins Final4 und kämpfen Ende Mai um den 7. Europapokalsieg ihrer Vereinsgeschichte.
Auch die DHfK-Männer haben die große Vision, sich in naher Zukunft auf europäischer Bühne zu präsentieren. Nach zuletzt sieben sieglosen Spielen ist das Thema für die aktuelle Saison jedoch längst ad acta gelegt. Vielmehr geht es für die Grün-Weißen darum, endlich mal wieder ein Bundesligaspiel zu gewinnen und die Saison mit ordentlichen Leistungen zu beenden. Auch tabellarisch ist durchaus noch einiges möglich. Als 13. der Tabelle trennen die Sachsen nur drei Punkte von Rang acht.
Die Einschätzung von Trainer Rúnar Sigtryggsson
„Göppingen ist eine sehr gut besetzte und erfahrene Mannschaft, mit vielen bekannten Namen in ihren Reihen. Mit dem Final4 in der European League haben sie noch ein ganz großes Highlight vor sich – und das zeigt auch, welche Qualität in diesem Kader steckt. Für uns geht es am Donnerstag einfach darum, das Positive aus den letzten Wochen mitzunehmen. Gegen Minden haben wir den Sieg viel zu einfach weggegeben, aber wir können auf vielen Sachen aufbauen. So gehen wir das Spiel in Göppingen an und werden weiterhin alles versuchen, um uns zu verbessern und aus diesem Tief zu kommen.“
Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Begegnung live aus der EWS Arena: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/live-center/
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Am 18.05. empfangen die DHfK-Männer um 19:05 Uhr die HSG Wetzlar in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Bereits zuvor dürfen auch die heranwachsenden Männer, nämlich die U17 des SC DHfK Handball, in der großen ARENA ihr Können unter Beweis stellen. Im Viertelfinal-Rückspiel der Deutschen Meisterschaft in der B-Jugend empfängt der SC DHfK die Füchse Berlin. Anwurf ist um 16:30 Uhr! Tickets gelten für BEIDE SPIELE: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
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Die Saison 2022/23 befindet sich auf der Zielgeraden – und schon jetzt wirft die neue Saison ihre Schatten voraus! Die neue DHfK-Mannschaft, verstärkt mit Rückkehrer Franz Semper, Torhüter Domenico Ebner und Rechtsaußen Moritz Strosack, wird in der kommenden Spielzeit wieder voll angreifen und die ARENA zum Beben bringen!

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Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben nach sechs Pleiten in Folge endlich wieder einen Punkt in der stärksten Liga der Welt erkämpft. Gegner GWD Minden hatte allerdings den Siegtreffer auf dem Silbertablett, doch eine überragende Fußabwehr von Leipzigs Torhüter Kristian Saeveras rettete in letzte Sekunde das 31:31-Unentschieden. Nichtsdestotrotz kann der SC DHfK mit dem Unentschieden am Sonntagnachmittag alles andere als zufrieden sein, schließlich hatten die Körperkulturellen in der 52. Minute noch mit 28:24 geführt.
Für das erste Tor des Tages sorgten zwei alte Bekannte. Maximilian Janke passte auf Niclas Pieczkowski, der den Ball zum 0:1 in den Winkel des Leipziger Tores beförderte. Luca Witzke antwortete mit dem Ausgleich, ehe Lukas Binder den SC DHfK mit zwei Treffern erstmals in Führung brachte. Dann zelebrierten die Leipziger ihren berüchtigten Tempohandball. Witzke, Sunnefeldt und Wiesmach netzten – und schon stand es 6:3 für die Hausherren. Keine sechs Minuten waren gespielt.
Doch auch Minden hatte viel Tempo in petto. Nach neun Minuten kamen die Gäste durch Mats Korte zum 7:7-Ausgleich. Nach einer Viertelstunde schnappte sich GWD die 9:10-Führung. Es ging weiter hin und her. In Manier einer Quarterbacks – passend zum Namen des Spielstätte – schickte Kristian Saeveras sehenswert Lukas Binder auf die Reise, der den SC DHfK nach gut 20 Minuten mit seinem bereits vierten Treffer wieder in Führung brachte. Durch einen 4:1-Lauf konnten sich die Sachsen in dieser Phase mit 13:11 leicht absetzen. Leipzig ließ allerdings bis zum Seitenwechsel mehrfach die 3-Tore-Führung liegen. Unter anderem verpasste Sime Ivic vom Siebenmeterstrich das 16:13. So ging es nur mit einem denkbar knappen 15:14 in die Kabine.
Nach Wiederanpfiff gehörte Leipzig das erste Tor. Diesmal war es Lucas Krzikalla, der aus sieben Metern ran durfte und sicher verwandelte. Nur 80 Sekunden später stand es aber schon wieder unentschieden. Mit drei Paraden innerhalb von einer Minute sorgte Kristian Saeveras Mitte der zweiten Hälfte dafür, dass der SC DHfK Leipzig nun den nächsten Zwischenspurt hinlegen konnte. Oskar Sunnefeldt besorgte 15 Minuten vor Schluss die bisher höchste Führung der Partie (24:20). Dann knallte Sime Ivic den Ball zum 27:23 direkt unter die Latte. Und auch in der 52. Minute, als Luca Witzke mit seinem 7. Tor das 28:24 erzielte, hatte die 4-Tore-Führung weiter Bestand.
„Was dann in den letzten Minuten passiert, ist schwer zu erklären“, sagte Kapitän Lukas Binder nach dem Spiel und tat sich mit einer treffenden Fehleranalyse sichtlich schwer „Wir haben kämpferisch und emotional alles gemacht, was wir uns vorgenommen hatten“. Trainer Rúnar Sigtryggsson formulierte es noch treffender: „Wir vergeben am Ende vier ganz freie Chancen. Beim Basketball hätten wir heute gewonnen – aber beim Handball steht eben noch ein Torhüter dahinter“. Die schwache Leipziger Chancenverwertung ermöglichte Minden zunächst einen 4:0-Lauf zum 28:28-Ausgleich – und eine Minute vor Schluss sogar die 30:31-Führung.
Die fantastischen 4.363 Handballfans erlebten dann wenigstens noch ein kleines Happy End. Matej Klíma setzte sich durch und erzielte zwölf Sekunden vor Ende das 31:31. Minden nahm nochmal eine Auszeit und erspielte sich in den verbleibenden Sekunden eine perfekte Gelegenheit, den Auswärtssieg in trockene Tücher zu bringen. Mohamed Darmoul beförderte den Ball in die linke untere Ecke des Leipziger Tores, wo Kristian Saeveras bereits auf den Weg in die andere Richtung war. Mit einem blitzschnellen Reflex konnte der norwegische Nationaltorwart seinen rechten Fuß noch nach oben reißen, um den entscheidenden Wurf abzuwehren und dem SC DHfK wenigstens einen Punkt zu sichern. Es war der erste Punktgewinn seit dem 37:29-Heimsieg am 16. März gegen die Rhein-Neckar Löwen.
Frank Carstens (Trainer GWD Minden):
„Es gab heute Situationen, in denen wir unsere Vorteile, die wir uns erspielt haben, nicht nutzen konnten. Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir oftmals in Unterzahl und hatten dann in der zweiten Halbzeit leider auch zu wenig Torhüter-Paraden. Man muss ganz klar sagen, dass Yahav Shamir nach seiner Einwechslung einen ganz wichtigen Effekt hatte. Seine Paraden haben uns unheimlich gepusht. Wir hatten zwar teilweise wilde Aktionen im Tempospiel, aber ein sehr gutes Spiel im Positionsangriff. Es ist daher nicht unverdient, dass wir diesen Punkt hier heute mitnehmen und ich bin vor allem zufrieden mit der Kampfmoral. Das war wichtig für uns.“
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Wir wollten heute natürlich gewinnen. Man muss aber auch sagen, dass die Mindener gekämpft haben. Immer wenn wir Fehler gemacht haben, war Minden da. Ich mache meiner Mannschaft kämpferisch keine Vorwürfe, da man eine klare Steigerung zu den letzten Spielen gemerkt hat. Ich finde es außerdem beeindruckend, wie viele Zuschauer heute gekommen sind, trotz der aktuellen Phase. Das ist einmalig und hat uns extrem gepusht. Den zweiten Torwart von Minden hatten wir kaum auf dem Schirm, denn er hat heute mehr gespielt als in der ganzen Saison. Er hat uns letztlich einen, fast sogar zwei Punkte gestohlen. Zum Schluss bin ich trotzdem glücklich über den einen Punkt, da Kristian den letzten Ball gehalten hat. Das hätte auch anders kommen können. Nun müssen wir weiter aufbauen, etwas Geduld haben und letztendlich besser spielen.“
SC DHfK Leipzig gegen GWD Minden 31:31 (15:14)
Tore Leipzig: Witzke (7), Binder (6), Wiesmach (5), Krzikalla (3), Klíma (3), Ivic (3), Sunnefeldt (3), Gebala (1)
Tore Minden: Korte (7/1), Ahouansou (6), Pieczkowski (4), Johannsson (4), Hakaj (3), Darmoul (3/1), Bitsch (2), Pehlivan (1), Sebetic (1)
Strafminuten: Leipzig 4 Min, Minden 6 Min
Siebenmeter: Leipzig 3/3, Minden 2/3
Zuschauer: 4.363 Fans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
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Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben nach sechs Pleiten in Folge endlich wieder einen Punkt in der stärksten Liga der Welt erkämpft. Gegner GWD Minden hatte allerdings den Siegtreffer auf dem Silbertablett, doch eine überragende Fußabwehr von Leipzigs Torhüter Kristian Saeveras rettete in letzte Sekunde das 31:31-Unentschieden. Nichtsdestotrotz kann der SC DHfK mit dem Unentschieden am Sonntagnachmittag alles andere als zufrieden sein, schließlich hatten die Körperkulturellen in der 52. Minute noch mit 28:24 geführt.
Für das erste Tor des Tages sorgten zwei alte Bekannte. Maximilian Janke passte auf Niclas Pieczkowski, der den Ball zum 0:1 in den Winkel des Leipziger Tores beförderte. Luca Witzke antwortete mit dem Ausgleich, ehe Lukas Binder den SC DHfK mit zwei Treffern erstmals in Führung brachte. Dann zelebrierten die Leipziger ihren berüchtigten Tempohandball. Witzke, Sunnefeldt und Wiesmach netzten – und schon stand es 6:3 für die Hausherren. Keine sechs Minuten waren gespielt.
Doch auch Minden hatte viel Tempo in petto. Nach neun Minuten kamen die Gäste durch Mats Korte zum 7:7-Ausgleich. Nach einer Viertelstunde schnappte sich GWD die 9:10-Führung. Es ging weiter hin und her. In Manier einer Quarterbacks – passend zum Namen des Spielstätte – schickte Kristian Saeveras sehenswert Lukas Binder auf die Reise, der den SC DHfK nach gut 20 Minuten mit seinem bereits vierten Treffer wieder in Führung brachte. Durch einen 4:1-Lauf konnten sich die Sachsen in dieser Phase mit 13:11 leicht absetzen. Leipzig ließ allerdings bis zum Seitenwechsel mehrfach die 3-Tore-Führung liegen. Unter anderem verpasste Sime Ivic vom Siebenmeterstrich das 16:13. So ging es nur mit einem denkbar knappen 15:14 in die Kabine.
Nach Wiederanpfiff gehörte Leipzig das erste Tor. Diesmal war es Lucas Krzikalla, der aus sieben Metern ran durfte und sicher verwandelte. Nur 80 Sekunden später stand es aber schon wieder unentschieden. Mit drei Paraden innerhalb von einer Minute sorgte Kristian Saeveras Mitte der zweiten Hälfte dafür, dass der SC DHfK Leipzig nun den nächsten Zwischenspurt hinlegen konnte. Oskar Sunnefeldt besorgte 15 Minuten vor Schluss die bisher höchste Führung der Partie (24:20). Dann knallte Sime Ivic den Ball zum 27:23 direkt unter die Latte. Und auch in der 52. Minute, als Luca Witzke mit seinem 7. Tor das 28:24 erzielte, hatte die 4-Tore-Führung weiter Bestand.
„Was dann in den letzten Minuten passiert, ist schwer zu erklären“, sagte Kapitän Lukas Binder nach dem Spiel und tat sich mit einer treffenden Fehleranalyse sichtlich schwer „Wir haben kämpferisch und emotional alles gemacht, was wir uns vorgenommen hatten“. Trainer Rúnar Sigtryggsson formulierte es noch treffender: „Wir vergeben am Ende vier ganz freie Chancen. Beim Basketball hätten wir heute gewonnen – aber beim Handball steht eben noch ein Torhüter dahinter“. Die schwache Leipziger Chancenverwertung ermöglichte Minden zunächst einen 4:0-Lauf zum 28:28-Ausgleich – und eine Minute vor Schluss sogar die 30:31-Führung.
Die fantastischen 4.363 Handballfans erlebten dann wenigstens noch ein kleines Happy End. Matej Klíma setzte sich durch und erzielte zwölf Sekunden vor Ende das 31:31. Minden nahm nochmal eine Auszeit und erspielte sich in den verbleibenden Sekunden eine perfekte Gelegenheit, den Auswärtssieg in trockene Tücher zu bringen. Mohamed Darmoul beförderte den Ball in die linke untere Ecke des Leipziger Tores, wo Kristian Saeveras bereits auf den Weg in die andere Richtung war. Mit einem blitzschnellen Reflex konnte der norwegische Nationaltorwart seinen rechten Fuß noch nach oben reißen, um den entscheidenden Wurf abzuwehren und dem SC DHfK wenigstens einen Punkt zu sichern. Es war der erste Punktgewinn seit dem 37:29-Heimsieg am 16. März gegen die Rhein-Neckar Löwen.
Frank Carstens (Trainer GWD Minden):
„Es gab heute Situationen, in denen wir unsere Vorteile, die wir uns erspielt haben, nicht nutzen konnten. Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir oftmals in Unterzahl und hatten dann in der zweiten Halbzeit leider auch zu wenig Torhüter-Paraden. Man muss ganz klar sagen, dass Yahav Shamir nach seiner Einwechslung einen ganz wichtigen Effekt hatte. Seine Paraden haben uns unheimlich gepusht. Wir hatten zwar teilweise wilde Aktionen im Tempospiel, aber ein sehr gutes Spiel im Positionsangriff. Es ist daher nicht unverdient, dass wir diesen Punkt hier heute mitnehmen und ich bin vor allem zufrieden mit der Kampfmoral. Das war wichtig für uns.“
Rúnar Sigtryggsson (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Wir wollten heute natürlich gewinnen. Man muss aber auch sagen, dass die Mindener gekämpft haben. Immer wenn wir Fehler gemacht haben, war Minden da. Ich mache meiner Mannschaft kämpferisch keine Vorwürfe, da man eine klare Steigerung zu den letzten Spielen gemerkt hat. Ich finde es außerdem beeindruckend, wie viele Zuschauer heute gekommen sind, trotz der aktuellen Phase. Das ist einmalig und hat uns extrem gepusht. Den zweiten Torwart von Minden hatten wir kaum auf dem Schirm, denn er hat heute mehr gespielt als in der ganzen Saison. Er hat uns letztlich einen, fast sogar zwei Punkte gestohlen. Zum Schluss bin ich trotzdem glücklich über den einen Punkt, da Kristian den letzten Ball gehalten hat. Das hätte auch anders kommen können. Nun müssen wir weiter aufbauen, etwas Geduld haben und letztendlich besser spielen.“
SC DHfK Leipzig gegen GWD Minden 31:31 (15:14)
Tore Leipzig: Witzke (7), Binder (6), Wiesmach (5), Krzikalla (3), Klíma (3), Ivic (3), Sunnefeldt (3), Gebala (1)
Tore Minden: Korte (7/1), Ahouansou (6), Pieczkowski (4), Johannsson (4), Hakaj (3), Darmoul (3/1), Bitsch (2), Pehlivan (1), Sebetic (1)
Strafminuten: Leipzig 4 Min, Minden 6 Min
Siebenmeter: Leipzig 3/3, Minden 2/3
Zuschauer: 4.363 Fans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Diese Rückendeckung ist beeindruckend! Obwohl die Handballer des SC DHfK Leipzig inmitten einer sportlichen Talfahrt stecken und in der Bundesliga sechsmal in Folge als Verlierer von der Platte gingen, steht die grün-weiße Handballfamilie geschlossen hinter den grün-weißen Handballern. Für die Partie am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten GWD Minden haben sich bereits 4.000 Fans ein Ticket gesichert, um dem SC DHfK mit lautstarker Unterstützung aus der Krise zu helfen und endlich mal wieder einen Heimsieg zu feiern!
Der abstiegsbedrohte Gegner aus Ostwestfalen kämpft auf Biegen und Brechen um den Klassenerhalt und konnte im April seine Chancen mit Siegen gegen Lemgo und die direkte Konkurrenz aus Wetzlar am Leben halten. Umso gefährlicher ist die Mannschaft mit den beiden ehemaligen Leipzigern Niclas Pieczkowski und Max Janke einzuschätzen.
Anwurf der Partie ist um 16:05 Uhr in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Sky und das DHfK-Fanradio übertragen die Begegnung live. Im Rahmen des Heimspiels werden außerdem die Mannschaften der Handball Akademie für eine erneut sehr erfolgreiche Saison ausgezeichnet.
Das sagt Cheftrainer Rúnar Sigtryggsson
„Es wird Zeit, dass wir uns wieder in besserer Form präsentieren als in den letzten beiden Spielen. Die zweite Halbzeit gegen den Bergischen HC hat Hoffnung gemacht und gezeigt, dass noch etwas in uns steckt. Darauf werden wir aufbauen und mit aller Macht versuchen, die beiden Punkte hierzubehalten. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, denn die Ergebnisse zeigen, dass sich Minden in steigender Form befindet. Sie werden mit allen Mitteln kämpfen, doch wir werden dagegenhalten, indem wir deutlich intelligenter und mit viel mehr Leidenschaft als zuletzt auftreten!“
Volkswagen Automobile Leipzig & Audi Zentrum Leipzig präsentieren den Familiensonntag
Die schönsten Geschichten erlebt man zusammen – das gilt vor allem im Handball! Kommenden Sonntag gibt es beim Spiel gegen GWD Minden eine aufregende Gewinnchance für alle Autofans! Im Foyer am Aktionsstand von VW und Audi haben alle Besucher die Möglichkeit, eine unvergessliche Probefahrt über ein ganzes Wochenende mit dem neuen ID. Buzz von Volkswagen Automobile Leipzig oder eine Probefahrt mit dem neuen Audi Q8 e-tron vom Audi Zentrum Leipzig zu gewinnen und puren Fahrspaß zu erleben.
Eltern-Kind-Ticket zum Heimspiel gegen Minden
Der DHfK-Familiensonntag ist zurück! Am 07.05. wird es exklusiv für das Heimspiel gegen Minden mit dem Eltern-Kind-Ticket ein besonderes Ticketangebot geben. Das Ticket ist ideal für Familien, die gemeinsam ein Handballspiel genießen möchten. Das Eltern-Kind-Ticket umfasst einen Erwachsenen sowie ein Kind und ist bereits ab 20 Euro erhältlich.
Für die kleinen Handballfans gibt es zum letzten Sonntagsspiel der Saison 2022/23 natürlich wieder den großen KIDS CLUB von Kindermobil24. Dort können die Kinder vor, während und nach dem Spiel auf Hüpfburgen toben, sich an der Bastelstraße kreativ betätigen und das umfangreiche Angebot an Spielemöglichkeiten entdecken. Auch Maskottchen BalLEo wird dort für gute Laune sorgen.
Mit dem Eltern-Kind-Ticket und dem KIDS CLUB bietet der SC DHfK am Sonntag ein tolles Erlebnis für die ganze Familie und freut sich auf einen spannenden Handballnachmittag vor mehr als 4.000 Zuschauern!
Diese Rückendeckung ist beeindruckend! Obwohl die Handballer des SC DHfK Leipzig inmitten einer sportlichen Talfahrt stecken und in der Bundesliga sechsmal in Folge als Verlierer von der Platte gingen, steht die grün-weiße Handballfamilie geschlossen hinter den grün-weißen Handballern. Für die Partie am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten GWD Minden haben sich bereits 4.000 Fans ein Ticket gesichert, um dem SC DHfK mit lautstarker Unterstützung aus der Krise zu helfen und endlich mal wieder einen Heimsieg zu feiern!
Der abstiegsbedrohte Gegner aus Ostwestfalen kämpft auf Biegen und Brechen um den Klassenerhalt und konnte im April seine Chancen mit Siegen gegen Lemgo und die direkte Konkurrenz aus Wetzlar am Leben halten. Umso gefährlicher ist die Mannschaft mit den beiden ehemaligen Leipzigern Niclas Pieczkowski und Max Janke einzuschätzen.
Anwurf der Partie ist um 16:05 Uhr in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Sky und das DHfK-Fanradio übertragen die Begegnung live. Im Rahmen des Heimspiels werden außerdem die Mannschaften der Handball Akademie für eine erneut sehr erfolgreiche Saison ausgezeichnet.
Das sagt Cheftrainer Rúnar Sigtryggsson
„Es wird Zeit, dass wir uns wieder in besserer Form präsentieren als in den letzten beiden Spielen. Die zweite Halbzeit gegen den Bergischen HC hat Hoffnung gemacht und gezeigt, dass noch etwas in uns steckt. Darauf werden wir aufbauen und mit aller Macht versuchen, die beiden Punkte hierzubehalten. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, denn die Ergebnisse zeigen, dass sich Minden in steigender Form befindet. Sie werden mit allen Mitteln kämpfen, doch wir werden dagegenhalten, indem wir deutlich intelligenter und mit viel mehr Leidenschaft als zuletzt auftreten!“
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Eltern-Kind-Ticket zum Heimspiel gegen Minden
Der DHfK-Familiensonntag ist zurück! Am 07.05. wird es exklusiv für das Heimspiel gegen Minden mit dem Eltern-Kind-Ticket ein besonderes Ticketangebot geben. Das Ticket ist ideal für Familien, die gemeinsam ein Handballspiel genießen möchten. Das Eltern-Kind-Ticket umfasst einen Erwachsenen sowie ein Kind und ist bereits ab 20 Euro erhältlich.
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