Nur Millimeter liegen zwischen einem verdienten und so ersehnten Heimsieg – und einem Null-Punkte-Dolchstoß. Das Endresultat liegt irgendwo dazwischen und lautet 29:29-Unentschieden. Genau so hätte der Spielbericht vom letzten Heimspiel gegen Stuttgart beginnen können. Und genau diese Einstiegssätze treffen auch heute zu. Der Ostklassiker zwischen dem SC DHfK Leipzig entwickelte sich zu einer hochemotionalen Schlacht. Mehr Spannung war schlichtweg nicht möglich. Der SC DHfK kämpfte verbissen und lag beinahe über die komplette Partie in Führung. In der letzten Minute hätte Eisenach den Leipzigern um ein Haar jegliches Zählbare entrissen – doch am Ende holt Leipzig bereits das sechste Unentschieden in dieser verrückten Saison.
Beflügelt von seiner Vertragsverlängerung war Franz Semper von Beginn an heiß wie Frittenfett. 2:1, 3:2, 4:3 – immer wieder brachte Semper den SC DHfK in der Anfangsphase in Führung. Und dem Nationalspieler gehörten auch die Folgeminuten. Zunächst stellte der Linkshänder den 6:6-Ausgleich her, dann traf er zur 11:9-Führung und erhöhte schließlich auf 13:9. Nach 20 Minuten hatte das Leipziger Eigengewächs all seine sechs Würfe im Tor des ThSV Eisenach versenkt.
Doch dann rutschte allen DHfK-Fans das Herz in die Hose. Nachdem mit Adam Lönn, Matej Klima und William Bogojevic erneut alle drei Rückraum-Links-Spieler ausgefallen waren, blieb nun auch der Vertreter Blær Hinriksson am Boden liegen und konnte zunächst nicht weiterspielen. Für ihn kam Nachwuchshoffnung Caspar Gauer aufs Feld und machte seine Sache sehr ordentlich. Der ThSV Eisenach kam zwar etwas näher heran, und Franz Semper leistete sich in der 28. Minute seinen ersten Fehlwurf – sein Dreher landete am Pfosten –, doch Leipzig nahm immerhin eine sehr gute Zwei-Tore-Führung mit in die Pause.
Kurios: Zu allen vier Siebenmetern des SC DHfK war im ersten Durchgang ein anderer Schütze angetreten. Krzikalla, Peter und Hinriksson versenkten die Kugel, Ahmed Khairi konnte den Ball jedoch nicht im Gehäuse unterbringen. Ebenso kurios war es, dass Leipzig zur Halbzeit noch bei null Paraden stand – und dennoch verdient in Führung lag.
Die zweite Hälfte begann auf beiden Seiten etwas nervös. Inzwischen war Domenico Ebner für Tomáš Mrkva ins Leipziger Tor gekommen, der auch direkt dafür sorgte, dass die erste Leipziger Parade in den Statistiken erfasst werden konnte. 15 Minuten später waren es dann bereits sieben Paraden. Ebner wurde zu einem ganz wichtigen Faktor und legte den Grundstein dafür, dass Kapitän Lukas Binder den SC DHfK in der 45. Minute mit 20:16 in Führung warf. Der erste Sieg gegen Eisenach seit zehn Jahren war zum Greifen nah.
Eisenach antwortete mit drei Toren binnen 80 Sekunden und verkürzte rasch wieder auf minus eins. Ein Doppelschlag von Hinriksson und Piroch verschaffte Leipzig wieder etwas Luft. Doch zehn Minuten vor Spielende erkämpfte sich Eisenach den 23:23-Ausgleich. Obendrein kassierte Tomáš Piroch eine rote Karte. Domenico Ebner konnte jedoch Schlimmeres verhindern, denn er entschärfte den fälligen Siebenmeter – und die ARENA kochte über.
Nach einer Zeitstrafe für Eisenach gelang es dann Dean Bombač und Blær Hinriksson, zweimal ins leere Tor zu netzen. 29:26 für Leipzig. Dreieinhalb Minuten vor Schluss war der erste Heimsieg des Jahres so nah. Doch auch Moritz Preuss kassierte noch eine Zweiminutenstrafe, und dem SC DHfK gelang es in Unterzahl nicht mehr, die Angriffe fehlerfrei herunterzuspielen. Eisenach glich 75 Sekunden vor Ende erneut aus.
Und dann wurde ausgerechnet Acht-Tore-Mann Franz Semper zum tragischen Helden. Sein letzter Wurf wurde von Matija Špikić gehalten, sodass der ThSV Eisenach tatsächlich noch die Siegchance bekam. Immerhin konnte der SC DHfK die letzten 40 Sekunden schadlos überstehen und sich das bereits sechste Unentschieden der Saison sichern.
Für die Grün-Weißen fühlte sich das Ergebnis nach Abpfiff zwar nicht zufriedenstellend an, aber die Mannschaft und die großartigen Leipziger Fans haben heute einmal mehr gezeigt, dass gemeinsam bis zum letzten Spieltag noch einiges möglich ist – und am Ende JEDER EINZELNE PUNKT entscheidend sein kann!
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Mit der Moral meines Teams bin ich absolut einverstanden – wie wir gegengehalten haben, wie wir die Situationen insgesamt annehmen. Blær Hinriksson hat heute gezeigt, was er für eine Hilfe für diese Mannschaft sein kann. Und Ebbo mit seinen Paraden sorgt dann in der zweiten Halbzeit dafür, dass das Spiel in einer noch schwierigeren Phase für uns eben nicht weggeht. Insofern ist jetzt wichtig, aus diesem Spiel die Lehren zu ziehen.“
Sebastian Hinze (Trainer ThSV Eisenach):
„Das ist das Spiel, das wir alle erwartet haben: mit zwei Abwehrreihen, die aufopferungsvoll kämpfen, und mit zwei Mannschaften, die den Rucksack haben. Beide Mannschaften haben über 60 Minuten eine riesige Moral gezeigt. Und ich merke auch an mir: Ich bin wirklich durch, weil das ein Spiel war, das sehr, sehr intensiv war. Das lebt dann auch von ein paar Fehlern auf beiden Seiten. Wir haben dann den letzten Ball. Den hätten wir uns natürlich alle gewünscht, aber das wäre wahrscheinlich auch nicht das ganz richtige Gefühl gewesen, wenn man das ganze Spiel zurück reflektiert. Aber im Grunde: für uns ein wichtiger Auswärtspunkt.“
SC DHfK Leipzig vs. ThSV Eisenach 29:29 (15:13)
SC DHfK Leipzig: Semper 8, Hinriksson 6, Bombač 4, Krzikalla 3, Piroch 3, Rogan 2, Binder 1, Peter 1, Preuss 1
ThSV Eisenach: Solak 6, Aellen 5, Büchner 5, Leu 4, Walz 3, Ende 3, Seitz 2, Meyer 1
Paraden: Leipzig 8, Eisenach 10
Siebenmeter: Leipzig 3/4, Eisenach 1/2
Zeitstrafen: Leipzig 6 Min., Eisenach 12 Min.
Technische Fehler: Leipzig 10, Eisenach 13
Offizielle Zuschauerzahl: 5.912 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Was für grandiose Nachrichten, was für Emotionen vor Anwurf des Ostklassikers zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem ThSV Eisenach. Als Hallensprecher Sachsa Röser wenige Augenblicke vor Spielbeginn vor der pickepackevollen QUARTERBACK Immobilien ARENA die Hammer-News verkündete, entflammte der Jubel, als hätte der SC DHfK gerade das Siegtor in letzter Sekunde erzielt. Eigengewächs Franz Semper verlängert seinen Vertrag vorzeitig und ligaunabhängig bis 2030.
Der 28-Jährige hatte seinen Vertrag für die 1. Bundesliga erst im vergangenen Oktober bis 2028 verlängert. Nun legt die Leipziger Identifikationsfigur noch einen obendrauf und bekennt sich unabhängig von der künftigen Ligazugehörigkeit zu seinem Club. Für den SC DHfK hat die Verlängerung mit Franz Semper besondere Strahlkraft. Der Rückraumspieler ist ein echtes Leipziger Gesicht, trägt Grün-Weiß seit der B-Jugend und avancierte in seiner sportlichen Heimat zum Nationalspieler. Der Linkshänder kehrte jüngst mit der Silbermedaille im Gepäck von der EHF EURO 2026 zurück.
„Ich freue mich, egal was passiert, in Leipzig bleiben zu können. Ich will aber gar nicht, dass es so viel Aufmerksamkeit bekommt, weil ich den Fokus lieber darauf richten möchte, in der 1. Liga zu bleiben. Dafür haben wir noch alle Chancen, und ich werde alles daransetzen, diese zu nutzen“, so Franz Semper.
Cheftrainer Frank Carstens ergänzt: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Franz und hoffe, dass er seine starke Form der letzten Spiele bis zum Saisonende weiter stabilisieren kann. Franz ist für diese Mannschaft ein absoluter Führungsspieler geworden und hat trotzdem noch großes Potenzial.“
Mit diesem richtungsweisenden Bekenntnis von Franz Semper nimmt das Team der Zukunft weiter Konturen an. Bereits zuvor gaben Moritz Preuss, Tomáš Mrkva und Staffan Peter ihre ligaunabhängige Zusage für den SC DHfK. Zum DHfK-Aufgebot in der Saison 2026/27 zählen außerdem die Leipziger Eigengewächse Anton Voss und Caspar Gauer. Weitere wichtige Bausteine im Kader bilden Lukas Binder, Tom Koschek, Tim Hertzfeld sowie Neuzugang Anadin Suljaković. Damit umfasst der Kader für die Zukunft aktuell zehn Spieler.

Der OSTKLASSIKER steht an! Die Handballer des SC DHfK Leipzig treffen am Sonntag (Anwurf 15:00 Uhr) auf den ThSV Eisenach. Die Begegnung wird wie immer für eine knisternde Atmosphäre unter dem Hallendach sorgen und Handballfans aus ganz Mitteldeutschland in ihren Bann ziehen. 5.300 Tickets wurden bereits für den Ostklassiker verkauft. Das Spiel wird außerdem live im Free-TV bei WELT TV übertragen.
>>> Tickets sind noch an der Tageskasse sowie online erhältlich unter: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
Der SC DHfK Leipzig braucht nicht nur ganz dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, sondern kämpft auch gegen ein kleines Eisenach-Trauma: Das Hinspiel endete 31:27 für den ThSV. Der letzte Pflichtspielsieg gegen den Konkurrenten aus Thüringen ist inzwischen zehn Jahre her. Im März 2016 gewannen die DHfK-Männer mit 35:24 in Eisenach. Kapitän Lukas Binder erzielte damals fünf Tore. Zeitgleich möchte Eisenach seinen Auswärtsfluch beenden. Der ThSV konnte in dieser Saison noch keinen Punkt in der Ferne einfahren.
„Die letzten Spiele gegen Eisenach waren immer Schlachten. Wir konnten den ThSV Eisenach zwar in den letzten Jahren nicht besiegen, aber es waren durchaus einige knappe Spiele dabei, und wir haben gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, Eisenach zu schlagen. Wenn wir mit dem Messer zwischen den Zähnen in das Spiel gehen, bin ich davon überzeugt, dass wir die bessere Mannschaft sind“, so Lukas Binder.
„Duelle mit Eisenach sind besondere und hochintensive Spiele, die physisch und mental sehr fordernd sind. Der ThSV Eisenach ist eine Mannschaft, die von ihrem Kampf lebt. Wir müssen es schaffen, kämpferisch dagegenzuhalten und das sehr durchbruchlastige Spiel der Eisenacher aufzuhalten. Das Zweikampfverhalten wird ein ganz wichtiger Punkt in diesem Spiel. Die Vorfreude auf diese Aufgabe ist groß, und jetzt müssen wir die Ketten lösen“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.
Die Partie wird am Sonntagnachmittag wie immer live bei DYN und im DHfK-Fanradio übertragen:
- LIVE bei DYN: https://shorturl.at/bZcoB
- LIVE im Fanradio: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
- Außerdem: live und kostenlos bei WELT TV
Leipziger Gruppe präsentiert den OSTKLASSIKER
Der SC DHfK Leipzig begrüßt zum Ostklassiker gegen Eisenach die Leipziger Gruppe als Spieltagspräsentator. Bereits seit 2010 begleitet sie den SC DHfK Handball als Haupt- und Titelsponsor und wird auch über die laufende Saison hinaus ein verlässlicher Partner bleiben.
Die Leipziger Gruppe feiert in diesem Jahr außerdem ihr 10-jähriges Markenjubiläum. Aus diesem Anlass gibt es im Laufe des Jahres zehn Highlight-Events – eines davon ist der Ostklassiker zwischen Leipzig und Eisenach. Gemeinsam mit den DHfK-Fans wurde zudem eine stimmungsvolle Aktion vorbereitet – es lohnt sich also, frühzeitig auf den Plätzen zu sein und nichts zu verpassen!
Auch in der FANZONE wartet einiges auf die Besucherinnen und Besucher: Bei der Fotobox könnt ihr Erinnerungsfotos mit Fan-Utensilien aufnehmen und diese für eine LED-Mosaikwand freigeben – mit etwas Glück erscheint euer Bild sogar auf dem Videowürfel. Darüber hinaus gibt es einen Greifarmautomaten sowie ein Fan-Quiz mit tollen Gewinnen.
Klare Botschaft in herausfordernden Zeiten: Die Leipziger Gruppe bleibt dem SC DHfK Leipzig ligaunabhängig als Hauptsponsor treu und unterstreicht damit das langfristige Engagement für den Handballstandort Leipzig. In der aktuellen sportlichen Lage verschafft diese Entscheidung dem Verein wichtige Planungssicherheit und den nötigen Rückhalt in der entscheidenden Phase der Saison.
Frank Viereckl, Leiter Konzernkommunikation der Leipziger Gruppe: „Handball ist ein Sport der harten Kontakte und der schnellen Entscheidungen, das gilt für uns als Hauptsponsor aber nur auf der Platte – denn als Partner bewahren wir die Ruhe. Wir werfen den Plan nicht mitten in der Saison über Bord. Abgerechnet wird erst nach der 60. Minute des letzten Spieltags. Solange wir die Chance auf die stärkste Liga der Welt haben, greifen wir gemeinsam an. Und sollte es doch nicht reichen: Zusammenhalt zeigt sich im Sturm. Wir bleiben auch im Falle eines Abstiegs Hauptsponsor und kämpfen sofort für den Wiederaufstieg.“
Karsten Günther, Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig: „Die Entscheidung der Leipziger Gruppe, ihr Engagement unabhängig von der Ligazugehörigkeit fortzusetzen, hat für uns enorme Bedeutung und Signalcharakter. Dafür sind wir sehr dankbar und bereiten den Verein gemeinsam mit unseren Partnern verantwortungsvoll auf die Zukunft vor. Gleichzeitig hilft uns dieses Vertrauen, den vollen Fokus aller Beteiligten noch mehr auf das Ziel Klassenerhalt richten zu können und gibt im wahrsten Sinne des Wortes zusätzliche Energie für das Ost-Derby am Sonntag!“
Die Leipziger Gruppe ist zugleich Spieltagspräsentator des Ostklassikers gegen den ThSV Eisenach. Am Sonntag, den 29. März 2026, empfängt der SC DHfK Leipzig die Thüringer in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Anwurf ist um 15 Uhr. Die Sachsen kämpfen um die Wende im Tabellenkeller. Das Duell bietet den Grün-Weißen die Chance, gemeinsam mit ihrem fantastischen Publikum endlich den ersehnten Heimsieg zu feiern und sich sportlich unmittelbar bis an den Nichtabstiegsplatz heranzuarbeiten. Es ist die erste von zehn Schlüsselbegegnungen im Saisonendspurt, der spätestens am 7. Juni 2026 mit dem Klassenerhalt gekrönt werden soll.
Gleichzeitig wird der Verein verantwortungsvoll planen, um unabhängig vom sportlichen Ausgang dieser Saison die Zukunft des Männer-Handballs in Leipzig erfolgreich zu gestalten. In dieser Phase ist der Rückhalt aus dem wirtschaftlichen Umfeld von besonderer Bedeutung: Neben der Leipziger Gruppe haben sich zahlreiche Partner und Sponsoren klar zum DHfK-Handball bekannt und ihre Unterstützung unabhängig von der Ligazugehörigkeit zugesagt. Dadurch sind zum jetzigen Zeitpunkt bereits rund 50 Prozent des geplanten Etats sowohl für die 1. Bundesliga als auch für die 2. Liga abgesichert. Dieses gemeinsame Commitment unterstreicht die enge Verbundenheit mit der regionalen Wirtschaft und zeigt, dass der DHfK-Handball auch in stürmischen Zeiten auf ein starkes Netzwerk bauen kann.
Was für ein Abend! Unsere grün-weiße Handballfamilie hat einmal mehr gezeigt, was den SC DHfK Leipzig so besonders macht: Leidenschaft, Zusammenhalt und echte Nähe zum Team.
Los ging es mit einem exklusiven Einblick beim öffentlichen Training. Alle Fanmitglieder waren hautnah dabei, als sich unsere Jungs nach der Länderspielpause intensiv auf den Ostklassiker am Sonntag vorbereitet haben. Dank der Unterstützung von Lomb-Audio und der Audiodeskription konnten auch seheingeschränkte Fans das Training vollständig miterleben – ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion.
Im Anschluss wurde es richtig familiär: Beim gemeinsamen Grill & Chill mit der Mannschaft standen Gespräche, Fotos und viele persönliche Begegnungen im Mittelpunkt. Genau diese besonderen Momente machen unsere Fanmitgliedschaft so einzigartig.
Warum Fanmitglied sein?
• Teil unserer Handballfamilie bist du nicht nur Fan u bist mittendrin:
• Exklusive Einladungen zu besonderen Events wie dem Fanmitgliedsevent
• Vorkaufsrecht für Highlight-Spiele, zum Beispiel unseren Ostklassiker gegen Eisenach
• Einblicke hinter die Kulissen und persönliche Nähe zur Mannschaft
• Unterstützung unserer Nachwuchsarbeit – du hilfst aktiv dabei, die Zukunft unseres Vereins mitzugestalten
Alle Informationen zur Fanmitgliedschaft gibt es HIER!
5.000 Tickets gegen Eisenach sind geknackt
Jetzt schnell sein: Für den Ostklassiker haben wir bereits die Marke von 5.000 verkauften Tickets erreicht. Sichert euch jetzt noch die letzten Plätze und seid live dabei, wenn es in der QUARTERBACK Immobilien ARENA heiß hergeht.
Tickets gibt es HIER!
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Mehr InformationenDie Saison 2025/26 in der DAIKIN Handball-Bundesliga geht so langsam aber sicher in die Endphase. Noch zehn Spiele stehen für die Handballer des SC DHfK Leipzig an. Zehn Chancen – sechs davon in eigener Halle – um den Rückstand in der Tabelle auf die Nichtabstiegsplätze aufzuholen und GEMEINSAM ERSTKLASSIG zu bleiben.
Bevor die spannende Liga-Endphase beginnt, steht an diesem Wochenende erst einmal eine Länderspielpause an. In zwei Länderspielen fordert Deutschland in dieser Woche den Rekord-Afrikameister Ägypten sowohl in der Dortmunder Westfalenhalle (Donnerstag, 19. März, 18.15 Uhr) als auch in der Bremer ÖVB-Arena (Sonntag, 22. März, 15.30 Uhr) heraus. Beide Partien werden via ProSieben im Free-TV und im Livestream über Dyn übertragen. Vom SC DHfK Leipzig wurde erneut Rückraumspieler Franz Semper nominiert. Und auch beim Gegner aus Ägypten ist mit Ahmed Khairi ein Leipziger mit von der Partie.
Zudem stehen am Wochenende weitere DHfK-Spieler mit ihren Nationalmannschaften auf internationalem Parkett. Neben Semper und Khairi wurden auch Tomáš Piroch und Tomáš Mrkva (beide Tschechien) sowie Luka Rogan (Serbien) in ihre Auswahlmannschaften berufen. Domenico Ebner (krank) und der frischgebackene Papa Marko Mamic verzichten diesmal auf eine Länderspielreise.
Auch U20-Bundestrainer Martin Heuberger hat zum nächsten Lehrgang geladen. Zunächst treffen die DHB-Talente am Freitag, 20. März, um 19.30 Uhr in Steißlingen auf die österreichische Auswahl. Am Tag darauf findet das Rückspiel um 15.30 Uhr in Bregenz statt. Die beiden Tests sind aktuelle Gradmesser der U20-Nationalmannschaft auf dem Weg zur EHF EURO im Sommer, die vom 8. bis zum 19. Juli in Rumänien stattfinden wird. Vom SC DHfK Leipzig sind diesmal Linksaußen Tom Koschek und Rechtsaußen Anton Voss sowie Rückraumspieler Nick Volmert mit dabei. Spielmacher Caspar Gauer steht im Reservekader.
Beim 19-jährigen Linkshänder Nick Volmert war erst vor wenigen Tagen sein Wechsel von der U23 des SC DHfK Leipzig zum EHV Aue bekanntgegeben worden. In der kommenden Saison 2026/27 wird Volmert aber nicht nur für die Erzgebirgler auf Torejagd gehen, sondern erhält auch ein Zweitspielrecht für die Profis des SC DHfK Handball.
DHfK-Coach Frank Carstens hat jedenfalls in dieser Woche einen ziemlich kleinen Trainingskader, um mit der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel zu beginnen. Nichtsdestotrotz kommt die Länderspielpause auch einigen Akteuren ganz recht, um die Zeit für ihren Genesungsprozess zu nutzen. Schließlich laborieren mit Adam Lönn, William Bogojevic und Matej Klima sämtliche Spieler auf der Position im linken Rückraum an Verletzungen.
Am 29.03. geht es dann in der QUARTERBACK Immobilien ARENA wieder hoch her. Der Ostklassiker gegen den ThSV Eisenach wirft bereits seine Schatten voraus, denn mehr als 4.500 Tickets sind bereits jetzt verkauft.
Die Grün-Weißen und ihre Fans sind bereit für eine wahre Handballschlacht im Kampf um den Klassenerhalt!
>>> Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
50 Jahre B.A.S.: Ein Jubiläum, das Handball in Leipzig erlebbar macht! Passend dazu starten der SC DHfK Handball und die B.A.S. Verkehrstechnik AG die Nachwuchs-Aktion „Sachsens lautestes Team“.
Teilnehmen können Mannschaften von den Minis bis zur C-Jugend. Ziel der Aktion ist es, möglichst vielen Kinder- und Jugendteams ein besonderes Bundesliga-Erlebnis zu ermöglichen. Im Rahmen der Challenge werden insgesamt 500 Freikarten für Nachwuchsmannschaften zur Verfügung gestellt. Heimspiel in den Osterferien: Pro Team können bis zu 20 Tickets für das Heimspiel am 09. April 2026 um 19 Uhr gegen Frisch Auf! Göppingen angefragt werden. Zusätzliche Karten für Begleitpersonen können zu vergünstigten Konditionen erworben werden.
Jetzt als Team anmelden und zeigen, warum der Titel „Sachsens lautestes Team“ verdient ist. Was dafür getan werden muss? Das Online-Formular vollständig ausfüllen, Ticketwünsche vermerken und dem DHfK-Handball ein Jubel- bzw. Supporter-Bild via E-Mail zukommen lassen.
Neben dem Spieltagserlebnis warten attraktive Preise auf die Teilnehmer. Der Hauptpreis ist ein exklusiver Trainingsbesuch von Nationalspieler Franz Semper. Außerdem werden 25 unterschriebene Matchworn-Trikots verlost. Ein weiterer Preis geht an den Verein, der mit den meisten Fans in die Arena kommt – 20 Tickets für ein Heimspiel in der kommenden Saison.
Die Bewerbungsphase läuft bis zum 27. März 2026. Die Gewinner werden beim Heimspiel des SC DHfK Leipzig am 9. April 2026 gegen FRISCH AUF! Göppingen in der Halbzeit ausgelost.
Mit der Jubiläumsaktion unterstreichen der SC DHfK Handball und die B.A.S. Verkehrstechnik AG ihre langjährige Partnerschaft und ihr gemeinsames Engagement für den Nachwuchs- und Vereinssport in Sachsen.
In dem Zuge stärkt B.A.S. außerdem die Charity-Initiative des SC DHfK Handball: Für jedes Heimspiel der Rückrunde stellt B.A.S. 50 Tickets für sozial engagierte Einrichtungen sowie für Menschen zur Verfügung, denen ein Besuch in der QUARTERBACK Immobilien ARENA sonst oft nicht möglich wäre.
B.A.S. ist seit 36 Jahren am Standort Leipzig aktiv. Seit 2013 steht das Unternehmen auch an der Seite des SC DHfK Leipzig und engagiert sich für den Handballnachwuchs sowie für gesellschaftliche Projekte in der Stadt. „Leipzig ist ein wichtiger Bestandteil der Firmenhistorie. Am Standort Leipzig sind die meisten Mitarbeitenden beschäftigt, der Erfolg des Unternehmens hat auch starke Wurzeln in Leipzig. Deswegen liegt es uns als mittelständiges Familienunternehmen am Herzen, der Region etwas zurückzugeben“, so B.A.S.-Vorstand Ralph Goerres.
Gemeinsam Handball erleben. Gemeinsam erstklassig.
Der Geruch von Duschbad lag noch in der Luft, leichter Wasserdampf hing in der Kabine: Nur etwa 20 Minuten zuvor hatten die Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig die Kabine verlassen. Genau hier, im sonst streng abgeschirmten Heiligtum der Profis in der QUARTERBACK Immobilien ARENA, fand der exklusive Kabinen-Talk des SC DHfK Leipzig gemeinsam mit der Leipziger Volkszeitung statt.
LVZ-Redakteur Tilman Kortenhaus führte durch den Abend. In persönlicher Atmosphäre beantworteten Cheftrainer Frank Carstens, Kapitän Lukas Binder und Rechtsaußen Lucas Krzikalla die Fragen der 18 LVZ-Gewinner. Zur Einstimmung servierte das Team typische Kabinen-Snacks wie Bananen, Müsliriegel und Nüsse. Ganz wie im Alltag der Profis, zumindest fast. „Unsere Auswahl ist normalerweise etwas ausgedünnt“, scherzte Binder mit Blick auf die bereitgestellten Früchte. „Hier haben wir etwas nachgeholfen.“
Die Flügelzange berichtete von festen Abläufen vor und während der Handballspiele. „Routinen hat jeder Sportler. Das gehört einfach dazu“, sagte Krzikalla. Auch Cheftrainer Frank Carstens gab Einblicke in seine Arbeit, erklärte seine Videoanalysen und taktischen Vorbereitungen und verriet, wie oft er selbst in die Kabine kommt.
Beim Thema Integration neuer Spieler öffnete Kapitän Lukas Binder das Nähkästchen und erzählte von früheren Zeiten. Die Eingewöhnung lief früher anders, erinnerte er sich lachend: „Wir sind zusammen drei Abende in der Woche durch die Leipziger City gezogen, haben Burger gegessen und auch mal den Trainer hopsgenommen.“ Trotz sportlicher Konkurrenz profitiert die Mannschaft vom positiven Miteinander. „Man kann sich auf dem Feld reiben und danach trotzdem Freunde sein. Das gehört zum Sport“, so Binder.
Besonders zur Freude der Gäste erklärten die DHfK-Profis die Aufgabenverteilung innerhalb des Teams. Jeder Spieler übernimmt Verantwortung, auch abseits des Spielfelds. In der Mannschaft gibt es Kaffee-, Kassen-, Wasser- sowie Beauty- oder Waschmaschinenwarte. Lucas Krzikalla führt die Mannschaftskasse. Wer zu spät kommt, falsche Kleidung trägt oder zwei Minuten wegen Meckerns kassiert, muss zahlen. Matej Klima kümmert sich um die Kabine – und dass er aktuell verletzt fehlt, merkt das Team sofort.
Neben aller guten Laune stand auch der Kampf um den Klassenerhalt in der stärksten Liga der Welt im Mittelpunkt. Lucas Krzikalla zeigte sich überzeugt: „Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass wir die Klasse halten. Der Punkt gegen Stuttgart war wichtig. Jeder im Team kann das.“ Auch Binder blieb optimistisch „Das Level und die Leistung sind da. Die Punkte müssen wir uns jetzt holen.“ Cheftrainer Frank Carstens brachte es auf den Punkt: „Weil wir es können. Und weil wir es wollen.“ Auch die Unterstützung von den Rängen spielt eine große Rolle. „Gegen Stuttgart haben wir das richtig gespürt“, sagte Krzikalla. „Wenn die Halle voll ist, gibt uns das Mut und Energie.“
Der SC DHfK Leipzig treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison 2026/27 weiter voran – und sendet dabei ein starkes Signal der Geschlossenheit und Vereinstreue: Torhüter Tomáš Mrkva, Kreisläufer Moritz Preuss und Rechtsaußen Staffan Peter haben ihre Zusage gegeben, auch im Falle eines Abstiegs in die 2. Liga den Weg mit dem SC DHfK Leipzig gemeinsam weiterzugehen. Ihre Verträge besaßen bislang ausschließlich Gültigkeit für die 1. Handball-Bundesliga.
Zuvor hatten mit Kapitän Lukas Binder, Tom Koschek, Anadin Suljaković, Tim Hertzfeld, Caspar Gauer und Anton Voß bereits sechs weitere Spieler ligaunabhängige Verträge abgeschlossen. Damit schafft der SC DHfK Leipzig unabhängig von der sportlichen Ausgangslage auf vier Positionen Planungssicherheit für die kommende Spielzeit.
Vernunfts- und Zukunftsentscheidung auf Rechtsaußen
Im Zuge der zweigleisigen Kaderplanung steht nun auch fest, dass sich die Wege von Lucas Krzikalla und dem SC DHfK Leipzig zum Saisonende vorerst trennen werden. Der auslaufende Vertrag des 32-Jährigen wird nicht verlängert.
„Die Entscheidung auf der Rechtsaußenposition ist uns extrem schwergefallen. Lucas hat sich über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz für unseren Verein verdient gemacht, viele Talente für eine Handballkarriere inspiriert und ist ein echtes Aushängeschild des SC DHfK Leipzig. Auch in dieser Saison zeigt er konstant starke Leistungen. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für die zukünftige Entwicklung unseres Kaders. Auf Rechtsaußen verfügen wir mit Staffi und Anton über zwei junge Spieler mit großem Potenzial und langfristiger Perspektive, die bis 2028 an uns gebunden sind und wie Kritschi aus unserer eigenen Akademie stammen. In der aktuellen Gesamtsituation – geprägt von sportlicher Ungewissheit und wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen – war es daher notwendig, diese Entscheidung so zu treffen“, erklärt Geschäftsführer Karsten Günther.
Lucas Krzikalla spielt schon seit 2010 für den SC DHfK Handball und wird bis zum letzten Spieltag alles für den Club geben. „Der SC DHfK ist für mich nicht einfach nur ein Verein, sondern war über meine gesamte Profikarriere hinweg meine sportliche Heimat. Die vielen Erfahrungen, Begegnungen und Erlebnisse aus den vergangenen 16 Jahren hier in Leipzig haben mich geprägt und werden mich ein Leben lang begleiten. Ich bin unglaublich dankbar für diese besondere Zeit. Deshalb sehe ich es als eine Selbstverständlichkeit, alles dafür zu geben, dass der SC DHfK Leipzig auch in der kommenden Saison in der stärksten Liga der Welt spielt“, sagt Lucas Krzikalla.
Geschäftsführer Karsten Günther ergänzt: „Für unseren Verein und für Lucas ist es wichtig, nun Klarheit zu haben und den Fokus voll auf die anstehenden Aufgaben zu richten. Außerdem haben wir Lucas signalisiert, dass er auch nach seiner aktiven Karriere jederzeit einen Platz in unserem Verein haben wird, sofern er das möchte, denn er ist nicht nur ein klasse Sportler, sondern ein ganz besonderer Mensch mit dem es große Freude macht zusammenzuarbeiten!“
Neben Domenico Ebner (Wechsel zum TBV Lemgo Lippe) und Ahmed Khairi, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft, stehen damit drei Abgänge im Sommer fest.
Das war Abstiegskampf pur in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Die Handballer des SC DHfK Leipzig wollten gegen Stuttgart unbedingt zwei Punkte und gaben auf der Platte über 60 Minuten ihr letztes Hemd. Zudem mussten die Grün-Weißen den Umständen trotzen, dass mit Adam Lönn, Matej Klima und William Bogojevic alle drei Spieler auf Rückraum links nicht zur Verfügung standen. Trotzdem war Leipzig lange auf der Siegerstraße, doch kurz vor Schluss stand der SC DHfK plötzlich mit einem Drei-Tore-Rückstand mit dem Rücken zur Wand. Am Ende erkämpften sich die aufopferungsvoll kämpfenden Leipziger mit einem moralischen und emotionalen Kraftakt doch noch einen Punkt.
Mit Domenico Ebner und William Bogojevic hatte sich die Liste der Ausfälle kurzfristig um zwei weitere Krankmeldungen erweitert. So startete Spielmacher Blær Hinriksson im linken Rückraum. Nach 40 Sekunden erzielte Lucas Krzikalla die erste Leipziger Führung. Der Rechtsaußen war gemeinsam mit Nationalspieler Franz Semper der auffälligste Akteur der Anfangsphase. Viermal Krzikalla, fünfmal Semper – und so führte der SC DHfK Leipzig nach einer Viertelstunde mit 9:7.
Dann gesellten sich endlich auch weitere Torschützen hinzu. Luka Rogan erhöhte auf 10:7, Tomáš Piroch stellte auf 14:10. Die Vier-Tore-Führung der Grün-Weißen war absolut verdient und es war spürbar, dass die Jungs es unbedingt wollten. Zudem entschärfte Tomáš Mrkva einen Siebenmeter gegen Kai Häfner. Für Leipzig lief eigentlich alles nach Plan – es gab nur ein Problem: Dem TVB Stuttgart gelang es immer wieder, einen Siebenmeter herauszuholen. So netzte Häfner vom Strich zum 16:14 und 16:15.
Im letzten Angriff der ersten Hälfte ließen sich die Stuttgarter dann ganz viel Zeit und schafften es, ihren Angriff über mehr als eine Minute hinauszuzögern. Längst war Zeitspiel angezeigt, doch im allerletzten Moment brachte Lenny Rubin noch einen Wurf zustande, der unter der Latte zum 17:17-Halbzeitstand einschlug. Ärgerlich, denn gefühlt waren die Leipziger in den ersten 30 Minuten zwei oder drei Treffer besser gewesen.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs legte Leipzig wieder vor. Franz Semper knallte zwei Bälle zur 19:17-Führung in den TVB-Kasten. Lucas Krzikalla verfehlte zwar einen Siebenmeter, doch Lukas Binder schnappte sich den Rebound und traf mit seinem 999. Bundesligator zum 21:19. Dean Bombač erhöhte auf 23:20 und heizte anschließend die Fans an, den SC DHfK weiterhin so fantastisch zu unterstützen.
Doch auch diesmal konnte der SC DHfK die Führung nicht halten. Stuttgart glich zum 23:23 aus. Nach einem Ballverlust von Ahmed Khairi gingen die Gäste erstmals in diesem Match in Führung. Und der TVB legte direkt nach: Rubin traf zum 24:26, Nigg zum 24:27. Sieben Minuten vor Ende stand der SC DHfK Leipzig mit dem Rücken zur Wand und es drohte die nächste ganz schmerzhafte Heimpleite.
Doch die Zuschauer wollten das nicht akzeptieren. Jeder einzelne der 4.793 Fans erhob sich von seinem Sitz und feuerte die DHfK-Männer bedingungslos an. Beflügelt von diesem grandiosen Support traf Bombač zum 25:27, Semper zum 26:27 und Kapitän Lukas Binder stellte mit seinem 1.000. Bundesligator den 27:27-Ausgleich her. Die ARENA kochte.
Die letzten Minuten wurden zu einer Handballschlacht mit offenem Visier. Hinriksson erzielte das 28:28, erneut Binder das 29:29. Dann rührte der SC DHfK in der Abwehr Beton an und erkämpfte sich 15 Sekunden vor Schluss noch einmal den Ball. Frank Carstens nahm umgehend eine Auszeit. Mit dem letzten Angriff hatte Leipzig tatsächlich noch die Chance, dieses hochintensive Kampfspiel mit einem Last-Second-Sieg zu beenden. Die Grün-Weißen kreierten noch einmal eine gute Wurfposition für Franz Semper, doch sein abgefälschter Wurf landete knapp neben dem Kasten. Wahrscheinlich wäre sonst das Hallendach der QUARTERBACK Immobilien ARENA davongeflogen.
So blieb am Ende leider nur ein Punkt. Doch angesichts der Vorzeichen und des Spielverlaufs dürfen die Leipziger mit dem Resultat nicht völlig unzufrieden sein. Eines jedenfalls hat die Mannschaft heute über die kompletten 60 Minuten deutlich gemacht: Die Grün-Weißen werden bis über die Schmerzgrenze hinaus bis zum letzten Spieltag alles für den Klassenerhalt geben!
Weiter geht’s nach der Länderspielpause mit dem nächsten Heimspiel: Am 29. März steht der Ostklassiker gegen den ThSV Eisenach an. >>> Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
Misha Kaufmann (Trainer TVB Stuttgart):
„Leipzig hat lange geführt, eigentlich über weite Strecken des Spiels. Wir schaffen es aber, dranzubleiben. Ich denke, zur Halbzeit könnte Leipzig – so wie ich das Spiel empfunden habe – auch mit drei oder vier Toren führen. Leipzig kommt danach gut aus der Kabine, aber wir bleiben wieder dran, lassen uns nicht abschütteln, und irgendwann dreht sich das Spiel. Dann wussten wir: Wenn wir in der 45. Minute noch dran sind, wird es auch ein Kopfspiel für Leipzig. Wir hätten das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden können, tun das aber nicht – und am Ende resultiert daraus ein Unentschieden. Am Ende holen wir glücklich einen Punkt.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Wenn ich mir anschaue, in welcher Besetzung wir heute dieses Spiel gespielt haben, dann muss ich meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. In unserer Situation kann ein Spiel auch sehr schnell weggehen, wenn man in der 54. Minute nach eigener Führung plötzlich mit drei Toren hinten liegt. Ich bin sehr stolz auf das Team, dass es wieder aufgestanden ist, sich dagegengestemmt und diesen Punkt noch mitgenommen hat. Wir hatten am Ende sogar noch einen Abschluss, der vom Zeitmanagement her perfekt gepasst hätte, aber dann nicht mehr erfolgreich war. Nach dem Ausfall von allen linken Rückraumspielern, die wir im Kader haben, war das heute eine moralisch und emotional sehr starke Leistung. Wofür dieser Punkt am Ende reichen wird, wissen wir noch nicht – es sind noch zehn Spiele zu spielen. Aber anfühlen tut es sich natürlich wie ein Punktverlust.“
SC DHfK Leipzig vs. TVB Stuttgart: 29:29 (17:17)
Tore SC DHfK Leipzig: Semper 9, Krzikalla 7, Binder 4, Piroch 2, Hinriksson 2, Bombač 2, Khairi 1, Gauer 1, Rogan 1
Tore TVB Stuttgart: Matzken 7, Zieker 5, Häfner K. 5, Nigg 4, Rubin 3, Häfner, M. 2, Mengon 2, Snajder 1
Paraden: Leipzig 11, Stuttgart 10
Siebenmeter: Leipzig 5/8, Stuttgart 5/7
Zeitstrafen: Leipzig 12 Min., Stuttgart 12 Min.
Technische Fehler: Leipzig 6, Stuttgart 6
Offizielle Zuschauerzahl: 4.793 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA