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Die Mitgliederentscheidung für den Abbruch der 54. Saison macht den Weg frei für die Bewertung der vorzeitig beendeten Spielzeit durch das achtköpfige Präsidium der Handball-Bundesliga e. V.

Die hierfür herangezogene Abbruchtabelle wurde nach eingehender juristischer Prüfung auf Basis der Quotientenregel erstellt (Pluspunkte am 12. März 2020, dividiert durch Anzahl absolvierter Spiele mit 100 multipliziert und auf eine Stelle nach dem Komma gerundet. Bei gleichem Quotienten entscheidet die Tordifferenz). Hieraus ergeben sich folgende Wertungen:

Zum jetzigen Zeitpunkt würde sich durch obige Saisonbewertung eine Aufstockung der
LIQUI MOLY HBL von 18 auf 20 Klubs ergeben, was zur Folge hat, dass der SC DHfK Leipzig in der kommenden Saison 19 statt 17 Heimspiele austragen kann.

„Die Saison abbrechen zu müssen ist ein schwerer sportlicher Einschnitt, den es so auch noch nie gegeben hat. Dennoch ist das in der aktuellen Situation die einzig vernünftige Entscheidung. Sie gibt uns die Möglichkeit, ab jetzt für die neue Saison zu planen. Um die Zeit bis dahin wirtschaftlich solide zu überstehen, kommt es jetzt umso mehr auf unsere Fans und Partner an. Wenn wir es gemeinsam schaffen, die für diese Saison geschlossenen Vereinbarungen und bereits getätigte Einnahmen im Sponsoring und Ticketing zu sichern und mit unserer Heldenaktion einen neuen Zuschauerrekord aufzustellen, können wir auch nach der Corona-Krise auf einem wirtschaftlich soliden Fundament aufbauen. Die bisherigen Signale dafür waren sehr positiv und ich bin zuversichtlich, dass wir auch diese Herausforderung mit Teamgeist und Zusammenhalt meistern“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

„Es ist sehr schade, dass die Saison nicht beendet werden kann. Wir vermissen es, in der ARENA zu spielen und vor unseren Fans um Punkte zu kämpfen. Die Entscheidung ist in der aktuellen Situation absolut verständlich, aber natürlich ist es ärgerlich, dass unsere vier restlichen Heimspiele wegfallen. Mit tut es besonders leid, dass die Spieler, die uns am Ende der Saison verlassen, keine Möglichkeit mehr bekommen, nochmal vor unseren Fans aufzulaufen, um die Würdigung zu erhalten, die sie verdient haben. Das ist eine sehr traurige Begleiterscheinung. Andererseits bin ich aber sehr stolz, dass uns so viele Fans auch virtuell unterstützen und zum Helden geworden sind. Dafür möchte ich mich bedanken und freue mich schon riesig auf den Moment, an dem wir wieder in der ARENA einlaufen und zusammen Handballfeste in Leipzig feiern können“, sagt Leipzigs Cheftrainer André Haber.

Gleichzeitig richtet der SC DHfK Handball den Blick nach vorn. „Jetzt gilt es, die volle Power und Energie in gute Konzepte für einen Neustart nach dem Sommer zu investieren. Wir werden uns mit Gewissheit etwas einfallen lassen, wie wir diese Spielzeit für alle in einem angemessenen Rahmen beenden können und die Spieler würdig verabschieden, die nach der Saison den Verein verlassen. Sensationell wäre es, in diesem Rahmen auch gemeinsam mit all unseren Helden einen neuen Zuschauer-Saisonrekord zu feiern“, so Karsten Günther.

Jetzt mitmachen und Held werden!

Alle 36 Klubs und deren Mitarbeiter, die HBL GmbH sowie alle Sponsoren und Subunternehmen hoffen, dass die Anzahl der Neuinfektionen weiter sinkt. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung bei ihrer nächsten Sitzung (30. April) eine Neubewertung der Corona-Krise vornehmen können, welche Planungssicherheit im Hinblick auf den Einstieg in die Saison 2020/21 gibt.

Liga-Präsident Uwe Schwenker: „Die vorrangige Aufgabe für uns alle bleibt es, die Infektionsrate weiter und stabil nach unten zu drücken. Nur mit äußerster Disziplin werden wir das Coronavirus in den Griff bekommen. Natürlich hätten wir unsere Saison liebend gerne zu Ende gespielt. Dafür haben wir alles getan, aber die Corona-Pandemie lässt dies derzeit einfach nicht zu. Ein Wiedereinstieg zu einem noch späteren Zeitpunkt ist nicht mehr machbar, da das Zeitfenster, das uns bis zum 30. Juni bleiben würde, zu klein wäre, um den Spielern auch nur annähernd die Chance zu geben, sich im Trainingsbetrieb auf den harten Wettbewerb vorzubereiten. Das Verletzungsrisiko wäre zu groß. Deswegen ist der Abbruch der Saison sehr bitter, aber alternativlos.“

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Nach sechs Wochen Corona-Krise bleibt unsere Situation sehr ernst. Dank eines sehr guten Krisenmanagements werden wir auch die kommenden Wochen meistern. Der Abbruch der Saison unterstreicht aber die große Bedrohung, in der wir uns mehr denn je befinden. Existentiell entscheidend wird es nun sein, wann wir wieder in unseren Arenen vor Zuschauern spielen können. Wir tun daher alles uns Mögliche, um die Corona-Krise in den Griff zu bekommen, damit die Politik möglichst zeitnah eine auch für uns praktikable Neubewertung vornimmt.“

Erstellt von JW/HBL

Die Handball-Bundesliga pausiert mindestens bis zum 23. April. Die finanziellen Verluste sind enorm. Wie steht es um den SC DHfK?

Wir gehen aktuell von einem Verlust von etwa zehn Prozent unseres Jahresetats aus. Das sind reichlich 500.000 Euro. Die schaffen wir nicht alleine aufzufangen, da brauchen wir unbedingt auch Hilfe aus der Politik. Es gibt aber Branchen, die noch schlimmer betroffen sind, als der Sport. Wir werden den Gürtel jetzt enger schnallen müssen.

 

Welche Maßnahmen kann der Verein selbst ergreifen, um die Verluste abzufangen?

 

Ich bin unglaublich stolz auf unsere Mannschaft, die sich geschlossen bereiterklärt hat, auf einen beträchtlichen Teil ihres Gehalts zu verzichten. Das wird einen Teil der Verluste abdecken. Außerdem haben wir durch die Handball-Pause geringere Kosten. Es fallen zum Beispiel die Auswärtsfahrten flach und wir werden keine Miete für die Arena zahlen müssen. Hier ist uns der Vermieter sehr entgegengekommen, das hilft uns, den Verlust so gering wie möglich zu halten – auf Null werden wir ihn aber nicht reduzieren können.

 

Ein tolles Zeichen der Mannschaft. Wie kam es zum Gehaltsverzicht der Spieler?

 

Wir haben uns gemeinsam in einer Videokonferenz beraten und ganz offen über alles gesprochen. Ich habe die Jungs auch informiert, wie die finanzielle Lage aussieht. Die Mannschaft hat sich innerhalb eines Tages geschlossen dazu entschieden, auf einen großen Teil ihres Gehalts zu verzichten. Unabhängig davon, ob sie hier noch lange spielen oder den Verein im Sommer verlassen, alle ziehen hier an einem Strang. Die Jungs haben das Herz am rechten Fleck.

 

Auch andere Vereine aus Sachsen stehen vor großen Problemen durch die Corona-Pandemie. Mit der Initiative „Teamsport Sachsen“ haben sich nun zahlreiche Clubs zusammengetan. Was soll mit dem Schulterschluss erreicht werden?

 

Die Zusammenarbeit ging mit einer WhatsApp-Gruppe los und hat sich dann schnell ausgedehnt. Inzwischen sind 21 Vereine aus Sachsen mit dabei. Bislang haben wir uns in drei Telefonkonferenzen ausgetauscht, mit Know-How gegenseitig unterstützt und mit der „stayathomechallenge“ die erste gemeinsame Aktion gestartet. Wichtigstes Ziel ist aber, dass wir unsere Interessen gebündelt und mit einer Stimme an die Politik herantragen und Gehör finden.

 

Wie kann die Politik den Profisport in Sachsen in den kommenden Wochen und Monaten unterstützen?

 

Es gibt auf Seiten der Regierung ein großes Interesse, dass die Sportvereine als soziale Institutionen, Arbeitgeber und Aushängeschilder Sachsens bestehen bleiben – langfristig ist also eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden das Ziel, um genau das zu gewährleisten. Kurzarbeitergeld, Mieterlass, Steuererleichterungen oder finanzielle Soforthilfen sind als Unterstützung dringend notwendig.

 

Viele Vereine fürchten, dass ihnen bald die Sponsoren abspringen könnten, da diese zunächst eigene finanzielle Probleme lösen müssen. Wie steht es um das Netzwerk des SC DHfK?

 

Die Konsequenzen dieser Krise sind noch nicht absehbar. Wichtig ist uns jetzt, dass wir zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Wir wollen mit unserer „Suche und Biete Hilfsbörse“ deshalb unser Netzwerk noch enger verknüpfen. Unsere 250 Partner und alle Fans können sich über diese Plattform austauschen und gegenseitig unterstützen. Einer kann Transporter beschaffen, um auf Lieferbetrieb umzustellen, ein anderer kann Kinderbetreuung anbieten, wieder andere haben vielleicht Erfahrung mit günstigen Darlehen und können vermitteln. Es soll keine Denkverbote geben.

 

Zurück zum Handball. Mannschaftstraining ist aktuell wohl kaum vorstellbar. Wie halten sich die Spieler fit?

 

Das ist eine Sondersituation für uns alle. An erster Stelle steht jetzt die Gesundheit und das Wohl aller Spieler und Mitarbeiter. Die gesamte Geschäftsstelle befindet sich deshalb im Home-Office und auch die Spieler sind Zuhause und verbringen Zeit mit ihren Familien. Einen festen Trainingsplan haben sie für diese Zeit nicht bekommen, wollen sich aber in der Wohnung oder auf dem Balkon fit halten. Unser Athletikcoach ist für sie immer erreichbar und steht ihnen mit Ratschlägen zur Seite. Disziplin und Teamgeist sind jetzt ganz besonders gefordert.

 

Auch eine Runde Joggen wäre noch erlaubt.

 

Stimmt, Sportler sind als Vorbilder aber gerade jetzt wichtig und sollten so viel wie möglich Zuhause bleiben. Während Influencer und YouTuber wie gewohnt aus der eigenen Wohnung senden können, zeigt sich im Sport eine deutliche Veränderung. Unsere Jungs können mit ihrer Disziplin, die sie im Alltag als Profisportler erlernt haben, einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben.

 

Und ab dem 23. April wieder auf der Platte stehen … oder ist eine so zeitnahe Fortsetzung der Saison doch utopisch?

 

Ich verfolge die aktuellen Entwicklungen in Deutschland, Europa und weltweit. Nun wurden sogar die Olympischen Spiele abgesagt. Ich glaube nicht daran, dass wir bis zum 30.Juni nochmal einen fairen Wettbewerb organisieren können und mit 5.000 Menschen in die ARENA dürfen. Gerade geht es um ganz andere Themen, deshalb sollte der Sport vorerst eingefroren werden. Wir dürfen uns dabei nicht von der Angst vor wirtschaftlichen Konsequenzen treiben lassen, sondern müssen unserer wichtigen gesellschaftlichen Funktion gerecht werden und mit anpacken die Lage in den Griff zu bekommen. Und dann brauchen wir alle Kraft, Solidarität und Kreativität um uns gemeinsam auf die Zeit nach dieser Krise vorzubereiten. Denn die wird brutal.

Nachdem bereits gestern die Initiative „Teamsport Sachsen“ ins Leben gerufen wurde und die sächsische Landesregierung signalisierte, den Profivereinen im Freistaat beim Meistern der Corona-Krise unter die Arme zu greifen, hat jetzt auch die Mannschaft des SC DHfK Leipzig ein starkes Zeichen gesetzt. Die Handballprofis des SC DHfK Leipzig haben sich geschlossen darauf verständigt, auf Teile ihrer Gehälter zu verzichten, um ihren Club in dieser wirtschaftlich angespannten Situation zu entlasten.

„Wir als Mannschaft sind in der aktuellen Situation natürlich bereit, über einen gewissen Zeitraum Gehaltskürzungen zu akzeptieren. Es geht schließlich darum, dass alles, was hier seit 2007 aufgebaut wurde, nicht verschwindet. Wenn ich außerdem vergleiche, wie manche Familien jetzt zurechtkommen müssen, wenn ihnen Einnahmen wegfallen, sind wir schon in einer wesentlich besseren Situation. Ich hoffe einfach sehr, dass sich die Situation beruhigt, schon allein, um die medizinische Betreuung für alle Menschen aufrechtzuerhalten“, sagt Kapitän Alen Milosevic.

„Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft! Sie nimmt diese schwierige Situation sehr verantwortungsvoll an und leistet mit ihrem Schritt einen ganz starken Beitrag dafür, dass wir die aktuelle Saison wirtschaftlich stabil beenden und damit auch einen soliden Grundstein für die Zukunft legen können. Gemeinsam mit unseren Jungs, allen Mitarbeitern, Fans und Sponsoren werden wir alles dafür geben, diese Zukunft positiv zu gestalten“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

Dabei sind jetzt vor allem Disziplin und Teamgeist gefragt um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus so gering wie möglich zu halten, die Vorgaben dazu konsequent umzusetzen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Erstellt von JW

„Franz und Philipp geht es gut und sie weisen keinerlei Symptome auf. Aber da die beiden Rückraumspieler beim Lehrgang länger als 15 Minuten in direktem physischem Kontakt mit Jannik Kohlbacher standen, gelten sie als Kontaktpersonen ersten Grades. Selbstverständlich setzen sowohl Franz und Philipp, als auch alle weiteren Mannschaftsmitglieder und Mitarbeiter des SC DHfK Leipzig die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zum sozialen Umgang allumfänglich um und halten sich strikt an den Fahrplan, den die Gesundheitsbehörden und das Robert-Koch-Institut vorgeben“, so Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp.

Konkret heißt das, dass sich Kontaktpersonen ersten Grades, die länger als 15 Minuten direkten Kontakt mit einem Betroffenen hatten, für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und ein Symptomtagebuch führen, welches auch auf der Webseite vom Robert-Koch-Institut heruntergeladen werden kann. So lange sich bei den Kontaktpersonen ersten Grades keinerlei Symptome zeigen, ist auch kein Abstrich notwendig. Kontaktperson zweiten Grades, also Menschen, die mit einer Kontaktperson ersten Grades Kontakt hatten, müssen sich nicht in Quarantäne begeben, solang sie keinerlei Symptome aufweisen und sich demzufolge ebenfalls nicht auf das Coronavirus testen lassen.

„Ich warne eindringlich davor, jede Kontaktperson direkt als Betroffenen zu dramatisieren. Gerade in der aktuellen Situation sind Besonnenheit und Disziplin notwendig, damit die Tests für diejenigen reichen, die tatsächlich Symptome aufweisen. Der SC DHfK Handball ist sich dabei seiner besonderen Wirkung als sportliches Aushängeschild bewusst und versucht mit gutem Bespiel voran zu gehen. Gleichzeitig wollen wir zur Vorbeugung beitragen und die Abwehrkräfte stärken, wie beispielsweise mit unserer Sportstunde zum Mitmachen, die heute erstmals ausgestrahlt wurde“, sagt Geschäftsführer Karsten Günther.

„Sport frei! - Die DHfK-Sportstunde zum Mitmachen“

Schulen, Kitas und ganz viele Einrichtungen für Sport- und Freizeitangebote haben derzeit geschlossen. Der SC DHfK Handball hat sich aus diesem Grund ein spaßiges Fitnessprogramm für die ganze Familie ausgedacht, wo Eltern gemeinsam mit ihren Kindern fleißig mitturnen können.

Ab sofort veröffentlicht der Verein jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 10 Uhr ein neues Fitnessvideo. Das Mitmachprogramm mit Handballprofi Lucas Krzikalla, Athletikcoach Hagen Pietrek und weiteren Gästen startete am Mittwochvormittag. Thema bei der ersten Folge von „Sport frei! - Die DHfK-Sportstunde zum Mitmachen“ war heute ein Besuch im Zoo Leipzig. Auf den Vereinskanälen der DHfK-Handballer (Facebook, Instagram, Youtube und DHfK.TV) war viel positive Resonanz zu verzeichnen.

Die DHfK-Handballer laden alle Fans, Sponsoren, Eltern und Kinder zum Mitmachen bei der nächsten virtuellen Sportstunde am Freitag um 10 Uhr ein und freuen sich über jedes Feedback in den Kommentarfunktionen.

Erstellt von JW

Deshalb hat der Verein den kompletten Trainingsbetrieb der Bundesligamannschaft und in der gesamten Abteilung Handball bis auf weiteres ausgesetzt. Auch für den administrativen Bereich wurden umfangreiche Präventionsmaßnahmen getroffen. Die Geschäftsstelle der SC DHfK Handball Verwaltung GmbH arbeitet ab sofort im Home-Office. Die Büroräume in der Schletterstraße 10a sind zwar eingeschränkt besetzt, bleiben aber bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Die postalische Erreichbarkeit ist weiterhin gewährleistet.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben selbstverständlich weiterhin für sämtliche Fragen und Anliegen erreichbar und werden auch in der Ausnahmesituation ihr bestmögliches tun, um alle Anfragen zu bearbeiten und die Wünsche der Fans, Partner und Sponsoren in gewohnter Qualität umzusetzen. Eine Übersicht aller Ansprechpartner gibt es hier: www.scdhfk-handball.de/verein/handball-gmbh/ansprechpartner/

Der SC DHfK Handball versucht außerdem innerhalb des starken DHfK-Netzwerks betroffenen Personen und Institutionen im Umgang mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu helfen. Die Geschäftsstelle kann diesbezüglich jederzeit kontaktiert werden. Infizierte Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu Mitarbeitern, Spielern oder Trainern hatten, werden außerdem darum gebeten, den Verein per E-Mail unter geschaeftsstelle@scdhfk-handball.de zu informieren.

 

Folgende Schutzhinweise sollten dringend eingehalten werden:

 

Weitere Informationen zum Coronavirus, zu Schutzmaßnahmen und dem Verhalten im Verdachtsfall sind u.a. zu finden auf der Homepage der Stadt Leipzig, der Homepage des Freistaates Sachsen und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie beim Robert Koch Institut unter www.rki.de. Außerdem hat die Stadt Leipzig eine Hotline für Verdachtsfälle eingerichtet. Diese ist erreichbar unter 0341-1236852.

„Oberste Priorität hat jetzt, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus in den Griff zu bekommen, um sowohl uns als auch unsere Mitmenschen zu schützen. Dabei haben wir als sportliches Aushängeschild eine Vorbildfunktion und wollen dieser in der aktuell kritischen Lage umso mehr gerecht werden. Das gilt auch bei der Absicherung der wirtschaftlichen Basis unserer Handball GmbH, wo wir auf viel Unterstützung seitens der Politik und Wirtschaft angewiesen sind, zuallererst aber Einschränkungen bei uns selbst vornehmen müssen. Gleichzeitig versuchen wir innerhalb unseres starken Wirtschaftsnetzwerkes verschiedene Hilfen für und von unseren Partnern zu vermitteln, denn auch sie stehen gerade vor großen Herausforderungen. Ich bin sicher, dass wir diese gemeinsam meistern werden, wenn sich alle mit einbringen. Und dann können wir uns auch bald wieder mit voller Leidenschaft den sportlichen Dingen widmen, die aktuell einfach hintenanstehen müssen“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

Auch Gesamtverein schließt Einrichtungen

Alle 17 Abteilungen des Gesamtvereins SC DHfK Leipzig e.V. stellen ab Dienstag ebenfalls jeglichen Spiel-, Sport- und Trainingsbetrieb ein und schließen ihre Einrichtungen.

LIQUI MOLY HBL stimmt weiteres Vorgehen ab, Saison ist weiterhin ausgesetzt

Im Rahmen einer mehrstündigen Telefonkonferenz, an der alle 18 Erstligisten, das HBL-Präsidium und die Mitarbeiter der HBL GmbH teilnahmen, wurde heute über konkrete Maßnahmen und das weitere Krisenmanagement diskutiert, um den sportlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie bestmöglich entgegentreten zu können.

Der deutsche Profihandball hat kurzfristige und langfristige Folgen für den Sport abgeschätzt und das weitere Vorgehen abgestimmt. In diesem Zuge wurde ein Managementfahrplan zur Erfassung des zu erwartenden wirtschaftlichen Schadens und zur Eindämmung der wirtschaftlichen Risiken vorgestellt.

Die Klubs der LIQUI MOLY HBL stellen sich den organisatorischen und ökonomischen Herausforderungen und werden dabei auch die Instrumente, die der Gesetzgeber zur Regulierung von wirtschaftlichen Schäden und Unwägbarkeiten zur Verfügung stellt, nutzen. Hier stehen die Klubs der LIQUI MOLY HBL wie viele andere Unternehmen vor nie dagewesenen Herausforderungen.

Die HBL hält zudem an ihrem Beschluss des Präsidiums fest, die Saison nach Möglichkeit zu Ende zu spielen. Dies ist allerdings von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und den damit in Zusammenhang stehenden politischen, gesetzlichen und behördlichen Rahmenbedingungen abhängig. Die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung hat dabei selbstverständlich höchste Priorität.

Alle Teilnehmer unterstrichen ihre große Bereitschaft, die sportliche und wirtschaftliche Krise aus eigenen Kräften zu bewältigen. Damit dies gelingen kann, ist größtmögliche Solidarität untereinander unabdingbar. Alle Beteiligten sind nun gefordert, ihren Beitrag zur Sicherung von Stabilität und Zukunft des professionellen Handballs zu leisten.

Die HBL begrüßt ausdrücklich den hohen Einsatz der politischen Institutionen und Behörden. Der deutsche Klubhandball ist sich seiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst und nimmt diese auf vielfältige Weise wahr. Die Handball-Bundesliga GmbH wird sich auch weiterhin mit den zuständigen Institutionen intensiv austauschen und Klubs, Sponsoren, Medienpartner und Fans transparent informieren.

Erstellt von JW

Nach aktuellem Stand sind vorerst die Spiele bis mindestens einschließlich 22. April 2020 von der Aussetzung betroffen. Ziel ist, den Spielbetrieb am 23. April wieder aufzunehmen, um die ausgesetzte Saison nach Möglichkeit beenden zu können. Die ausgesetzten Spieltage sollen im Mai nachgeholt werden.

Demzufolge behalten alle bisher gekauften Tickets für die Heimspiele des SC DHfK Leipzig gegen die SG Flensburg-H. sowie gegen den THW Kiel weiterhin ihre Gültigkeit. Nachdem der neue Spieltermin für ein ausgesetztes Spiel bekannt ist, können Sie mit Ihrem Ticket am neuen Termin das Spiel problemlos besuchen. Sollten Sie zum neu angesetzten Spieltermin verhindert sein und können das Spiel nicht besuchen, haben Sie die Möglichkeit Ihr Ticket zurückzugeben. In diesem Ausnahmefall bekommen Sie den Ticketpreis (exkl. Onlinegebühr und Versandkosten) erstattet.

Eine Rückerstattung kann nur unter Vorlage des originalen Tickets erfolgen. Erst nach Bekanntgabe des neuen Spieltermins ist eine Rückgabe von bereits gekauften Tickets möglich. Weitere Informationen zum Prozess der Rückabwicklung erhalten Sie von uns nach Bekanntgabe des neuen Spieltermins. Wir bitten um Ihr Verständnis und danken für Ihre Geduld.

Sollten sich darüber hinaus noch Fragen ergeben, steht Ihnen das Team von ARENA TICKET sehr gern für Rückfragen zur Verfügung. Sie erreichen die Kollegen von Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr oder per E-Mail unter ticket@arena-ticket.com. Aufgrund der Erwartung einer hohen Nachfrage, haben wir nachfolgend einige FAQs zusammengestellt.

Grün-weiße Grüße senden

Ihre Handballer des SC DHfK Leipzig

FAQs:

Bis wann sind die Spiele der Handball-Bundesliga ausgesetzt?
Nach aktuellem Stand sind die Spiele bis einschließlich 22. April 2020 ausgesetzt. Ziel ist, den Spielbetrieb am 23. April wieder aufzunehmen, um die Saison nach Möglichkeit zu beenden. Die ausgesetzten Spieltage sollen im Mai nachgeholt werden.

Behalten meine Tickets bei einer Spielverlegung ihre Gültigkeit?
Ja, alle bereits erworbenen Tickets behalten weiterhin Ihre Gültigkeit und berechtigen zu einem Besuch des jeweiligen Spiels am neuen Spieltermin.

Kann ich mein Ticket bereits jetzt zurückgeben?
Nein, eine Rückgabe von Tickets und demzufolge die Erstattung des Ticketpreis (exkl. Onlinegebühr und Versandkosten) wird erst nach Bekanntgabe des neuen Spieltermins geprüft. Hierbei erhalten Sie von uns weitere Informationen zum Prozess der Rückabwicklung.

Ich kann am neuen Termin das Spiel nicht besuchen.
Unter Vorlage des originalen Tickets ist eine Rückerstattung des Ticketpreis (exkl. Onlinegebühr und Versandkosten) möglich. Über den Prozess der Rückabwicklung informieren wir Sie nach Bekanntgabe des neuen Spieltermins.

Kann ich mit meinem Ticket am ursprünglichen Spieltag mit dem ÖPNV (Zone 110) fahren?
Nein, das Ticket berechtigt an dem ursprünglichen Spieltermin nicht für die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Für den neu angesetzten Spieltermin ist das Ticket für die Fahrt im MDV (Zone 110) gültig.

Wie kann ich mich über die aktuelle Situation zu den Heimspielen des SC DHfK Leipzig informieren?
Aktuelle Informationen kommunizieren wir stets auf unserer Homepage sowie den uns zur Verfügung stehenden sozialen Kanälen.

Für die HBL GmbH und alle 36 Klubs stellt diese Entscheidung einen sportlich und wirtschaftlich einzigartigen, massiven und bedrohlichen Einschnitt dar. Dennoch hat sich der gesamte Handball-Profisport zu diesem sehr schwierigen Schritt entschlossen, da die oberste Priorität natürlich die Gesundheit und der Schutz der Bevölkerung sein muss. Die HBL GmbH und ihre Klubs leisten damit ihren Beitrag, die Corona-Epidemie bestmöglich einzudämmen.

Die Aussetzung der Spieltage 28, 29 und 30 gilt in der obersten Spielklasse vorerst bis mindestens einschließlich 22. April diesen Jahres. Ziel ist es, den Spielbetrieb am 23. April wieder aufzunehmen, um die ausgesetzte Saison nach Möglichkeit beenden zu können. Die ausgefallenen Spieltage sollen im Mai nachgeholt werden.

Die Geschäftsführer der Bundesligavereine wollen sich am kommenden Montag zu den neuen Entwicklungen austauschen. Am Dienstag (17.03.) wird der SC DHfK Leipzig auf sämtlichen Vereinskanälen umfassend über das weitere Vorgehen informieren und bittet alle Fans und Sponsoren um Verständnis, dass der Verein bis dahin aufgrund der dynamischen Entwicklung keine Einzelanfragen beantworten kann und der Ticketvorverkauf bis auf weiteres ausgesetzt wurde.

„Wir wurden von der neuen Entwicklung heute etwas überrascht, aber wir begrüßen diesen Schritt, weil er in der aktuell angespannten Situation kurzfristig für Klarheit und Einheitlichkeit in der Liga sorgt. Gleichzeitig wird das Ansteckungsrisiko für allen Beteiligten bis runter zu den Nachwuchsklassen minimiert“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

DHB und Landesverbände setzen Spielbetrieb aus: Keine Spiele für Nachwuchsteams des SC DHfK

Der Deutsche Handballbund hat am heutigen Donnerstag den Spielbetrieb in der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) für den 13. bis 15. März ausgesetzt. Wie mehrere andere Landesverbände hat auch der Handball-Verband Sachsen heute bekannt gegeben, dass am kommenden Wochenende in allen Spielebenen sowie allen Spiel- und Altersklassen keine Spiele ausgetragen werden.

Ebenfalls nicht stattfinden wird das Finale Four Turnier in der B-Jugend um die Mitteldeutsche Meisterschaft, welches am kommenden Sonntag (15.03.) in Leipzig ausgetragen werden sollte. Qualifiziert hatten sich der HSV Apolda 1990, ThSV Eisenach, SC Magdeburg und Gastgeber SC DHfK Leipzig.

Update vom 13.03.: Inzwischen wurde der gesamte Spielbetrieb des deutschen Handballs bis mindestens zum 19. April auf allen Ebenen ausgesetzt! >>> Mehr Infos

Meldung vom 12.03. 14 Uhr:

Coronavirus: Ticketverkauf beim SC DHfK Leipzig vorerst gestoppt

Wie in den meisten anderen Bundesländern hat auch das sächsische Gesundheitsministerium alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern ab dem heutigen Donnerstag untersagt. Der entsprechende Erlass gilt auf unbestimmte Zeit. Davon betroffen sind auch die Heimspiele des SC DHfK Leipzig in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Aufgrund des Veranstaltungsverbots hat der Verein den Ticketvorverkauf für die weiteren Saisonspiele vorerst gestoppt.

Die DHfK-Handballer haben in der aktuellen Saison in der LIQUI MOLY HBL noch vier Heimspiele zu absolvieren. Die kommenden beiden Topspiele gegen den amtierenden Deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt und Tabellenführer THW Kiel sind auf den 26. März und 12. April terminiert. Anschließend ist für den 23. April das Heimspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen und den 7. Mai das Heimspielfinale gegen die MT Melsungen vorgesehen.

Der SC DHfK Leipzig befindet sich derzeit zusammen mit der Handball-Bundesliga GmbH, dem Hallenbetreiber ZSL sowie allen Mitarbeitern und Beteiligten in engem Austausch zu dieser hochbrisanten Angelegenheit. Die Geschäftsführer der Bundesligavereine wollen am kommenden Montag über die Auswirkungen auf die Liga und das weitere Vorgehen beraten.

Im Anschluss wird der SC DHfK Leipzig auf sämtlichen Vereinskanälen umfassend über die Ergebnisse informieren und bittet alle Fans und Sponsoren um Verständnis, dass der Verein bis dahin aufgrund der dynamischen Entwicklung keine Einzelanfragen beantworten kann und der Ticketvorverkauf bis auf weiteres ausgesetzt wurde.

„Die Auswirkung auf die komplette Sport- und Veranstaltungsbranche wird dramatisch. Wir werden selbst ein sehr dickes Fell brauchen, vor allem aber die Unterstützung der Politik und ganz viel Solidarität aller Beteiligten. Trotz der existenzbedrohenden Lage steht aktuell für uns der Schutz der Risikopatienten und somit die Eindämmung der Virusausbreitung an oberster Stelle. Wir werden unser Möglichstes tun, dafür Sorge zu tragen und verweisen in enger Abstimmung mit unserer medizinischen Abteilung auf die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts im Umgang mit dem Coronavirus“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

Zu den Einschätzungen des Robert Koch-Instituts: www.rki.de

>>> Radio-Beitrag auf MDR AKTUELL

Erstellt von JW

Das erste Spiel der Nationalmannschaft unter Gislasons Regie findet wegen der Ausbreitung des Coronavirus ohne Zuschauer statt. Mit Franz Semper ist ein weiterer Spieler des SC DHfK Leipzig im Aufgebot.

Die Partie wird am Freitag von der ARD live übertragen und ist via sportschau.de auch im Livestream zu sehen.

Erstellt von DHB/JW

„Nach der Trainingsverletzung war die Einblutung in Joels Oberschenkel so stark, dass wir ihn bereits am Sonntag punktieren mussten und direkt eine MRT-Diagnostik am Universitätsklinikum Leipzig durchgeführt haben. Die Auswertung hat einen Muskelbündelriss im Bereich des Oberschenkels ergeben, was bedeutet, dass wir mit einer Ausfallzeit von drei bis sechs Wochen rechnen“, so Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp.

Mit Torwarttrainer Milos Putera haben die Leipziger aber einen erfahrenen Mann als Vertretung in den eigenen Reihen, der in den kommenden Partien zusammen mit Kapitän Jens Vortmann das Torhüter-Gespann bilden wird. Den Posten des Co-Trainers übernimmt bei den nächsten Spielen U23-Cheftrainer Enrico Henoch.

„Der Ausfall von Joel ist für uns sehr bitter und ich wünsche ihm eine sehr schnelle Genesung. Wir haben aber mit unseren Co- und Torwarttrainer Milos Putera ein super Backup, der bereits gestern kurzfristig eingesprungen ist und sich mit auf die Bank gesetzt hat. Über diese Option, einen so erfahrenen Bundesligatorhüter als Absicherung im Team zu haben, bin ich enorm froh“, sagt Chefcoach André Haber.

Erstellt von JW

Im ersten Durchgang setzten die Männer um Clemens Uhlig (6 Tore), Jonas Hönicke und Julius  Meyer-Siebert (je 4) eindrucksvolle Akzente in der Offensive, die zunächst mit knapper Pausenführung belohnt wurden. Nach dem Seitenwechsel stabilisierten die Gastgeber ihre Abwehr und setzten sich binnen neun Minuten mit cleveren Aktionen auf  23:18 ab.

„Wir haben heute fest an einen Sieg geglaubt. Dabei hat fast alles funktioniert, denn wir konnten unsere Chancen mit geschlossener Teamleistung effektiv ausschöpfen“, sagte Meyer-Siebert. Sein Trainer Enrico Henoch fügte hinzu: „ Wir hatten uns gegen den legendären TVG sehr viel vorgenommen. Ich freue mich mit unserer jungen Truppe, dass uns durch stabile Leistungen über 60 Minuten die Überraschung gelungen ist.“

Die Grün-Weißen hielten ihren Vorsprung bis zum 27:22 (46.) konstant - und erhöhten diesen sogar auf 31:24. Damit war fünf Minuten vor Ultimo der Sieg in trockenen Tüchern. Das Ergebnis wurde schließlich durch den Treffer von DHfK-Keeper Christian Ole Simonsen zehn Sekunden vor Abpfiff noch gekrönt.

DHfK II: Guretzky, Simonsen 1; Hellmann 2, Uhlig 7, Seidler 4, Hönicke 8/4, Meyer-Siebert 8, Neumann 2, Oehlrich, Gansau 1, Ruoff, Wenzel, Fujita, Neudeck, Fritsche.

7-m: 5/4 : 3/3.

Strafminuten: 6 : 2.

 

Erstellt von Horst Hampe
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