Auch in diesem Jahr laden Sportkoordinator Philipp Müller & BMW Leipzig wieder zu unserer traditionellen SC DHfK Abschlussfahrt!
Nachdem uns in der gesamten Saison 2021/22 das Motto #KrallenZeigen begleitete, konnten uns BalLEo und das Team Leopard vom Zoo Leipzig ein waschechtes „Leopardenmobil“ für unsere Stadtrundfahren zur Verfügung stellen.
Stilecht in einem MINI im Leoparden-Look haben unsere drei Abgänge Alen Milosevic, Gregor Remke und Marc Esche gemeinsam mit Philipp Müller noch eine letzte Runde durch Leipzig gedreht, bevor sie den SC DHfK verlassen!
Teil 1: Gregor Remke
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Teil 2: Marc Esche
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Teil 3: Alen Milosevic
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Überraschung für unsere Mannschaft nach dem letzten Spieltag in Hannover: Unser Fanclub Feuerball-L.E. und die Stehplatzbande haben am Sonntagabend an der ARENA noch bis 21 Uhr auf den Mannschaftsbus gewartet, um das Team zu empfangen und in die Sommerpause zu verabschieden!
DANKE liebe Fans, unsere Jungs haben sich riesig gefreut!
#Gemeinsam #MitEuchFürEuch
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Den Handballern des SC DHfK Leipzig ist ein versöhnlicher Abschluss der Saison 2021/22 gelungen. In einem sehr rassigen und extrem spannenden letzten Saisonspiel bei der TSV Hannover-Burgdorf holten die Sachsen ein 26:26-Untenschieden. Mit 33:35 Punkten verabschieden sich die DHfK-Männer nun in die Sommerpause und werden anschließend wieder neu angreifen.
Vor mehr als 4.700 Handballfans in der ZAG-Arena liefen Kapitän Alen Milosevic sowie Linksaußen Marc Esche zum allerletzten Mal für den SC DHfK Leipzig auf. Gregor Remke verpasste dagegen krankheitsbedingt sein letztes Bundesligaspiel. Da auch Lovro Jotic, Luca Witzke und Hendrik Hanemann nicht zur Verfügung standen, nominierte Coach André Haber Julius Meyer-Siebert für dieses Spiel, der per Zweitspielrecht erst einen Tag vorher mit den Eulen aus Ludwigshafen in Emsdetten im Einsatz war. Zudem waren auch Jonas Hönicke und Finn Leun aus der U23 bzw. A-Jugend mit nach Hannover gereist.
In den ersten 30 Spielminuten war der SC DHfK die bessere Mannschaft und lag fast immer in Führung. Mitte der ersten Hälfte sorgten die Treffer von Marko Mamic zum 5:8 sowie von Oskar Sunnefeldt zum 6:9 und 7:10 für die höchste Leipziger Führung. Auch Kapitän Alen Milosevic durfte sich in seinem „Abschiedsspiel“ noch einmal in die Torschützenliste eintragen – er netzte in der 21. Spielminute zum 8:11 für Leipzig. In den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel hatten die Hausherren aus Hannover dann aber etwas besseren Zugriff auf diese Partie und verkürzten bis zum Halbzeitpfiff auf 12:13.
Im zweiten Abschnitt übernahmen die Recken dann die Führung – auch, weil der SC DHfK Leipzig mehrfach Pech mit dem Aluminium hatte. Obendrein machte Recken-Keeper Domenico Ebner den Leipzigern das Leben schwer, u.a. scheiterte Maciej Gebala zweimal in Folge vom Kreis am Italiener. Nach knapp 40 Minuten traf Johan Hansen zum 18:16. Eine Viertelstunde vor Schluss führte Hannover sogar mit drei Toren (22:19). Trotz zweier Ballgewinne hatten es die Leipziger nicht geschafft, den Ball ins leere Tor der Gastgeber zu befördern.
Die Handballer der SC DHfK Leipzig wollten sich aber unbedingt mit einem ordentlichen Resultat aus der Saison 2021/22 verabschieden und stemmten sich gegen die Auswärtsniederlage. Binder, Ivic und Krzikalla sorgten durch einen 0:3-Lauf für den Ausgleich. Dreieinhalb Minuten vor Ende brachte Simon Ernst die Gäste aus Leipzig wieder mit 24:25 in Führung. Nach einer Balleroberung im Anschluss waren die zwei Auswärtspunkte greifbar.
In einer hochspannenden Schlussphase konnte zunächst Vincent Büchner wieder ausgleichen, dann holte Alen Milosevic in der letzten Minute seiner Profikarriere noch einen ganz wichtigen Siebenmeter heraus, den Sime Ivic cool verwandelte. Dennoch hatten die Recken noch eine Antwort parat: Per Kempa-Trick besorgte Ivan Martinovic den letztlich gerechten Endstand von 26:26.
André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Dieses Handballspiel heute war für die Zuschauer sicherlich sehr spannend. Es war nicht besonders hochklassig, aber von viel Kampf und Moral geprägt und hat vielleicht auch einen gerechten Ausgang gefunden. Rückblickend auf die Saison kann ich sagen, dass wir natürlich etwas höher in der Tabelle stehen wollten. Die Chancen dazu waren auch da. Wir haben jetzt wieder ein Jahr als Mannschaft zusammengearbeitet, da bin ich sehr stolz drauf, wie wir das durchgezogen haben. Es gab Höhen und Tiefen in dieser Saison, aber die Mannschaft hat ein Jahr lang geackert und sich jetzt den Urlaub verdient. Unser Verein entwickelt sich immer weiter und ist bei weitem noch nicht am Ende der Entwicklung. Jedes Jahr aufs Neue ist es harte Arbeit und die fängt für uns in vier Wochen wieder an.“
SC DHfK Leipzig gegen Hannover-Burgdorf 26:26 (12:13)
Tore Hannover: Hansen (10/6), Böhm (4), Feise (2), Kuzmanovski (2), Mävers (2), Büchner (1), Brozovic (1), Pevnov (1), Martinovic (1), Cehte (1), Ebner (1)
Tore SC DHfK: Ivic (6/3), Binder (4), Mamic (4), Ernst (3), Krzikalla (3), Gebala (3), Sunnefeldt (2), Milosevic (1)
Strafminuten: Hannover 4 Min, Leipzig 10 Min
Siebenmeter: Hannover Hannover 6/7, Leipzig 3/3
Zuschauer: 4.704 Handballfans in der ZAG Arena
Die Handballer des SC DHfK Leipzig treten am 34. und letzten Spieltag der Saison 2021/22 bei der TSV Hannover-Burgdorf an. Das Auswärtsspiel gegen die von Christian Prokop trainierten Recken wird um 15:30 Uhr in der ZAG Arena angeworfen.
"Hannover als letztes Auswärtsspiel ist uns bekannt aus den letzten Jahren. Es ist immer etwas Besonderes, am letzten Spieltag in die Halle zu kommen, wenn Spieler verabschiedet werden und zum letzten Mal auflaufen. Wir hatten am Donnerstag eine fantastische Zeremonie für unsere drei Abgänge. In Hannover erwartet uns am Sonntag eine Mannschaft, die eingespielt ist und mit zwei Abwehrsystemen unangenehm deckt. Dagegen müssen wir viel investieren und clevere Lösungen finden. Wir wollen unbedingt in Hannover gewinnen und einen positiven Abschluss der Saison schaffen. Das ist der Mannschaft und mir sehr wichtig", so Cheftrainer André Haber.
Personell muss der SC DHfK wie schon gegen Magdeburg auf die erkrankten Spieler Gregor Remke, Lovro Jotic und Hendrik Hanemann verzichten. Ca. 50 DHfK-Fans werden das Team nach Hannover begleiten. Sky und das Fanradio der Leutzscher Welle übertragen live.
Außerdem können alle grün-weißen Fans das Spiel auch in Leipzig gemeinsam verfolgen. Die Sportsbar der QUARTERBACK Immobilien ARENA lädt zum Public Viewing. Die Sportsbar öffnet ab 14:30 Uhr und freut sich auf einen stimmungsvollen Saisonabschluss.
Unser neues Trikot für die Saison 2022/23 wurde beim letzten Heimspiel gegen Magdeburg offiziell vorgestellt.
Ein Kernelement der Trikotgestaltung ist die ARENA – inzwischen seit 10 Jahren offizielle Heimspielstätte des SC DHfK Handball.
Außerdem wurde das neue Saisonmotto eingearbeitet und spricht die gesamte grün-weiße Handballfamilie an, egal ob Fans, Mitglieder, Partner, Sponsoren oder Unterstützer. In der Saison 2022/23 heißt es: Gemeinsam! Mit EUCH! Für EUCH!
Das neue Trikot ist ab sofort erhältlich im Fanshop und unter www.handballzeit.de
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Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Donnerstagabend einen großartigen Heimspielabschuss der Spielzeit 2021/22 gefeiert. Vor der Saison-Rekordkulisse von 5.200 Handballfans – so viele Zuschauerinnen und Zuschauer waren zuletzt im Jahr 2019 in der ARENA – mussten sich die Grün-Weißen dem Deutschen Meister vom SC Magdeburg zwar mit 31:36 (16:17) geschlagen geben, aber die DHfK-Männer zeigten eine sehr engagierte Leistung und boten dem Bundesliga-Champion bis fünf Minuten vor Schluss ordentlich Paroli.
Schon vor Anwurf herrschte in der ausverkauften ARENA Gänsehautstimmung. Das Trikot von Kapitän Alen Milosevic wurde unmittelbar vor Spielbeginn in die Hall of Fame des Vereins unters Hallendach gezogen. Zudem präsentierten die Grün-Weißen ihr neues Trikot für die Spielzeit 2022/23 und liefen direkt mit den neuen Jerseys auf. Doch es gab auch einen Wermutstropfen zu schlucken. Mit Lovro Jotic, Gregor Remke und Hendrik Hanemann musste der SC DHfK kurzfristig gleich drei krankheitsbedingte Ausfälle verkraften. Besonders bitter: Gregor Remke sollte nach dem Spiel nach 15 Jahren im Verein in einer großen Abschiedszeremonie gemeinsam mit Alen Milosevic und Marc Esche geehrt werden.
Nach fünf Minuten lag der Deutsche Meister aus Magdeburg, der von knapp 1.000 Gästefans begleitet wurde, mit 1:3 in Führung. Die Sachsen wiederum hatten mehr als 4.200 DHfK-Fans im Rücken und hielten ordentlich dagegen. Unter tosendem Jubel erzielte Alen Milosevic im letzten Heimspiel seiner Karriere seinen ersten Treffer des Abends – vier sollten es am Ende in Summe sein. Patrick Wiesmach traf zum 4:4, Sime Ivic zum 5:5 und nach elf Minuten gelang Marko Mamic mit einem sehenswerten Dreher der erneute Ausgleich zum 6:6. Nach einer knappen Viertelstunde war es dann endlich so weit: Nach einer Parade von Mohamed Essam El-Tayar brachte Lukas Binder den SC DHfK zum ersten Mal in Führung (9:8). Auch bis zum Seitenwechsel blieb es weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit der Halbzeitsirene sorgte Sime Ivic per Siebenmeter für den Pausenstand von 16:17.
In der zweiten Halbzeit zeigten die Magdeburger dann ihr typisches Gesicht. Kaum leisteten sich die Leipziger eins zwei Ballverluste oder ließen eine Chance aus, konterte die Meistermannschaft den SC DHfK gnadenlos aus. So führten die Gäste nach gut 42 Minuten mit vier Treffern (19:23). Doch Leipzig hatte auch großen Spaß an diesem Handballabend und ließ sich nicht abschütteln. Eine Viertelstunde vor Schluss verkürzte Lukas Binder wieder auf 24:25. Hier war noch alles drin.
Auch fünf Minuten vor Ende war diese Partie noch nicht entschieden. Kapitän Alen Milosevic stellte mit dem letzten Heim-Tor seiner Profikarriere auf 29:31. Jedoch konnte der SC DHfK das Ruder nicht mehr herumreißen. Omar Ingi Magnusson blieb weiter treffsicher und brachte es insgesamt auf unglaubliche 13 Derbytore. 20 Sekunden vor Ende zeigten die Magdeburger noch einmal großen Sportsgeist. Trainer Bennet Wiegert nahm eine Auszeit, damit die 5.200 Fans eine Minute lang Zeit hatten, Alen Milosevic und Marc Esche unter tosendem Applaus für ihr letztes Heimspiel zu feiern. Auf und neben der Platte flossen Tränen. Und nach Abpfiff gingen die Gänsehaumomente weiter, als der SC DHfK seine Fans bei einer Saisonabschlussparty voller Emotionen in die Sommerpause verabschiedete.
Bennet Wiegert (Trainer SC Magdeburg):
„Vielen lieben Dank für diese Stimmung heute in der ARENA. Es war ein fantastisches Handballfest, mit dem besseren Ausgang für uns. Ich möchte heute dieses Spiel gar nicht viel analysieren, da ich glaube, dass jemand ganz anderes diese Bühne hier verdient: Alen Milosevic, den ihr hoffentlich heute Abend sehr gebührend verabschiedet. Für uns war es ein fantastisches letztes Auswärtsspiel dieser Saison und ich freue mich, dass die Jungs am Ende den Schalter noch gefunden haben, mehr Mentalität einzubringen. Jetzt wünsche ich dem SC DHfK eine gute Pause und hoffe, in der nächsten Saison vielleicht in gleicher Kulisse hier stehen zu dürfen.“
André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Herzlichen Glückwunsch an den SC Magdeburg zum Sieg. Es war ein tolles Spiel mit ganz vielen Toren. Gerade für Gregor Remke tut es mir unglaublich leid, dass er auf Grund einer Krankheit nicht hier sein kann. Das ist wirklich bitter, weil er das nach 15 Jahren in diesem Verein wirklich verdient gehabt hätte. Ich denke, wir werden an anderer Stelle alle noch einmal da sein, um Gregor gebührend zu verabschieden. Die gute Nachricht ist, Marc und Milo sind hier, die haben es natürlich genauso verdient. Marc war lange hier, Milo fast ein Jahrzehnt in unserer Profimannschaft. Also lasst uns gemeinsam feiern, ich wünsche allen einen schönen Abend.“
SC DHfK Leipzig gegen SC Magdeburg 31:36 (16:17)
Tore SC DHfK: Ivic (5/1), Binder (5), Wiesmach (5), Milosevic (4), Witze (3), Ernst (3), Gebala (3), Mamic (2), Sunnefeldt (1)
Tore SCM: Magnusson (13/6), Bezjak (6), Damgaard (4), Hornke (4), Jensen (3), Gullerud (2), Kristjansson (2), Musche (2)
Schiedsrichter: Mirko Krag & Marcus Hurst
Strafminuten: Leipzig 8 Min, SCM 4 Min
Siebenmeter: Leipzig 1/1, SCM 6/6
Zuschauer*innen: 5.200 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Heimspielfinale, Saisonabschlussparty, Ostderby, Weltpokalsieger, Deutscher Meister – die Schlagworte für den morgigen Handballkracher könnten kaum mehr Action versprechen! Am Donnerstagabend um 19:05 Uhr empfangen die Handballer des SC DHfK Leipzig im letzten Heimspiel der Saison den Deutschen Meister SC Magdeburg. Präsentiert wird das Derby von der Leipziger Gruppe, Hauptsponsor des SC DHfK Handball.
Dementsprechend wird die ARENA aus allen Nähten platzen! Mehr als 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden am Donnerstagabend in der QUARTERBACK Immobilien ARENA dabei sein – so viele, wie seit dem Derby im November 2019 nicht mehr. Für den ultimativen Showdown zum großen Heimspielfinale gibt es aktuell nur noch knapp 250 Tickets unter https://tickets.arena-ticket.com/shop/114 sowie an der Tageskasse.
Milosevic, Remke und Esche verlassen den Verein
Ganz emotional wird es nach Abpfiff der Begegnung. Beim großen Fanfest feiert die grün-weiße Handballfamilie gemeinsam eine stimmungsvolle Saisonabschlussparty mit der Bundesligamannschaft. Elvis-Imitator Roman Petermann wird auf der Bühne live performen – und dann stehen die emotionalen Spielerverabschiedungen auf dem Programm. Nach 9 Jahren im Trikot des SC DHfK Leipzig bestreitet Kapitän Alen Milosevic morgen das letzte Heimspiel seiner Handballkarriere. Nach über 300 Spielen für den SC DHfK und 595 Toren, Aufstieg in die 1. Liga, Final-Four-Teilnahme und vielen weiteren Meilensteinen sagt der Capitano Adieu. „Wir wollen erhobenen Hauptes in die Sommerpause gehen und nochmal einen richtig coolen Abschluss hinlegen. Ich bin guter Dinge, dass wir mit unseren Fans im Rücken auch gegen den Deutschen Meister einen Heimsieg feiern können“, so Alen Milosevic.
Auch Eigengewächs Gregor Remke wird vorerst mit dem Leistungssport aufhören. Schon seit der E-Jugend mit Neu-Gründung der Handballabteilung im Jahr 2007 gehört Remke zum SC DHfK Leipzig – und verlässt den Verein nach unglaublichen 15 Jahren. Als dritter langjähriger DHfK-Profi sagt auch Linksaußen Marc Esche Tschüss. Der 23-Jährige ist noch auf der Suche nach einem neuen Club.
Philipp Weber kehrt zurück
Nach einem turbulenten Jahr mit Gewinn des Weltpokals und der Deutschen Meisterschaft steht für den Ex-Leipziger Philipp Weber morgen ein weiteres ganz besonderes Highlight an, wenn er vor über 5.000 Fans in sein ehemaliges „Wohnzimmer“ zurückkehrt. „Ich freue mich natürlich extrem, wieder in die ARENA zu kommen und die Fans, aber auch meine alten Mitspieler zu treffen. Das wird sicher eine emotionale Partie, die alles verspricht, was ein Derby ausmacht“, sagt der Mann, der mehr als 1000 Tore für den SC DHfK Leipzig erzielte.
Bis zu 1.000 Magdeburger Fans erwartet
Nicht nur auf der Platte wird es beim Derby hoch hergehen, sondern die Fanlager aus Leipzig und Magdeburg werden sich auch auf den Tribünen einen heißen Schlagabtausch liefern. Ca. 20 Prozent der verkauften Tickets, also knapp 1.000, gingen an die Fans des SC Magdeburg. Als Gratulation für die großartige Meistersaison der Magdeburger hat sich der SC DHfK eine Überraschung ausgedacht. Für SCM-Fans wird es nach dem Spiel vor der ARENA eine eigene Fanzone geben mit Freibier von DHfK-Partner Ur-Krostitzer.
Das sagt Cheftrainer André Haber vor dem letzten Heimspiel
„Es kommt die aktuell beste Mannschaft der Handball-Bundesliga zu uns. Ich freue mich sehr, dass wir dieses Spiel zu Hause spielen können. Schon beim Hinspiel in Magdeburg haben wir einen starken Kampf und eine fantastische zweite Halbzeit gespielt. Jetzt wollen wir das unbedingt vor unseren Fans wiederholen, wohlwissend das Magdeburg in einer herausragenden Form ist. Wir haben richtig Bock auf dieses Derby!“
Leipziger Gruppe präsentiert das letzte Heimspiel der Saison
Engagement für Leipzig – von Spitzensport bis Kindergartenfest: Leipziger Gruppe ist verlässlicher Partner für Sport, Kultur, Soziales, Umwelt und Bildung
Die Leipziger Stadtwerke, Verkehrsbetriebe und Wasserwerke sorgen nicht nur mit Energie, Mobilität und Wasser für Lebensqualität. Getreu dem Motto „Aus Leipzig für Leipzig“ engagiert sich die Leipziger Gruppe seit 30 Jahren vor allem in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Umwelt sowie Forschung und Bildung. Über ein Sponsoring oder eine Spende können sich jährlich mehr als 200 Partner freuen – von der Kita bis zum Spitzensport.
Leipziger Cup, Marathon, Markt, Musik, Bachfest, Seifenkistenrennen, Eistraum, Lange Nacht der Wissenschaften, FamilienSpieleFest, Familienfreundlichkeitspreis, Jazztage, Wasserfest – die von der Leipziger Gruppe möglich gemachten Höhepunkte ziehen sich durch das gesamte Leipziger Veranstaltungsjahr. Gefördert werden aber nicht nur Events. Unterstützung erhalten auch Vereine und Institutionen, wie die Handball-Bundesligisten des SC DHfK, die Bundesliga-Fußballer von RB Leipzig, die Icefighters Leipzig, das Gewandhausorchester, der Umweltbund Ökolöwe, der Zoo Leipzig und viele mehr. Und weil es stets um die Sache und nicht um große Namen geht, gehören auch Vereine wie die Leipziger Tafel, das Kinderhospiz Bärenherz sowie zahlreiche Kindergärten und Schulen zum Kreis der Geförderten.
Leipzig wäre nicht Leipzig ohne das Engagement der Leipziger Gruppe. Das Bürgerunternehmen ist Teil dieser Stadt – und deshalb nah dran an den Menschen. „Wir wissen, was die Leipziger bewegt, und das unterstützen wir mit vereinten Kräften im Rahmen unseres Engagements“, so Michael M. Theis, Sprecher der Geschäftsführung. „Unsere Unternehmensgruppe übernimmt Verantwortung über ihr Kerngeschäft hinaus und ist auch in schwierigen Zeiten ein verlässlicher Partner. So schaffen wir mehr als Daseinsvorsorge: Wir machen Leipzig lebens- und liebenswerter, jeden Tag aufs Neue.“
Darüber hinaus bietet die Leipziger Gruppe eine weitere Möglichkeit, um Herzensprojekte in Leipzig voranzubringen. Über die Crowdfunding-Plattform „Leipziger Crowd“ können gemeinnützige Partner Unterstützung für ihre Ideen finden. Unterstützt jemand ein Projekt mit mindestens 10 Euro, gibt die Leipziger Gruppe jeweils weitere 10 Euro pro Unterstützer dazu. Monatlich stehen dafür 1.000 Euro zur Verfügung. Mehr dazu auf: www.leipziger-crowd.de
Beim letzten Heimspiel der Saison am Donnerstag gegen den SC Magdeburg (Anwurf 19:05 Uhr) werden die Handballer des SC DHfK Leipzig bereits im nigelnagelneuen Gewand auflaufen. Das neue Trikot für die Saison 2022/23 von Ausrüster CRAFT wird vor Anpfiff in einer großen Show offiziell präsentiert und kann anschließend vorbestellt bzw. direkt im Fanshop (im Foyer der ARENA) erworben werden.
Ein Kernelement der Trikotgestaltung ist die ARENA – inzwischen seit 10 Jahren offizielle Heimspielstätte des SC DHfK Handball. Außerdem wurde das neue Saisonmotto eingearbeitet und spricht die gesamte grün-weiße Handballfamilie an, egal ob Fans, Mitglieder, Partner, Sponsoren oder Unterstützer. In der Saison 2022/23 heißt es: Gemeinsam! Mit EUCH! Für EUCH!
Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben sich zurückgemeldet und nach fünf Niederlagen endlich wieder ein Bundesligaspiel gewonnen. Beim Tabellensechsten HSG Wetzlar zeigten die Grün-Weißen eine konzentrierte Leistung und waren über 60 Minuten die bessere Mannschaft. Daran änderte auch die Schlussphase nichts, in der die Leipziger eine komfortablere Führung verspielten. Der abschließende 24:27 (12:15)-Auswärtssieg wirkte wie ein Befreiungsschlag und macht große Lust auf das Heimspielfinale am kommenden Donnerstag, wenn der Deutsche Meister SC Magdeburg in Leipzig gastiert.
Schon in der ersten Halbzeit der Auseinandersetzung in der Buderus Arena Wetzlar präsentierten sich die DHfK-Männer im Vergleich zu den vergangenen Wochen wie ausgewechselt. Sie waren im Kopf einfach freier, wirkten lockerer und spielten deutlich unbekümmerter als zuletzt. So konnte der SC DHfK seine Stärken viel besser in Szene setzen und führte bereits nach sieben Spielminuten mit drei Toren (1:4).
Die Gastgeber aus Wetzlar nutzten anschließend eine Überzahlsituation, um wieder auf einen Treffer aufzuschließen. Dann ließ Sime Ivic auch noch einen Siebenmeter liegen, sodass die HSG die Chance zum Ausgleich bekam. Die Leipziger blieben allerdings ihrer Linie treu und ließen sich nicht verunsichern. Gregor Remke war wachsam, klaute den Ball und netzte zum 7:9, Gebala erhöhte vom Kreis auf 7:10.
Nach der bereits fünften Parade von Mohamed Essam El-Tayar, der heute über die komplette Spielzeit im Leipziger Kasten stand, war der SC DHfK sogar auf dem Weg zu einer 4-Tore-Führung. Luca Witzke wurde allerdings beim Wurfversuch gestoßen, blieb danach am Boden liegen und musste behandelt werden. Da Wetzlar für die Aktion nicht bestraft wurde, gelang der HSG im Gegenzug das nächste Tor. Leipzig leistete sich nun den einen oder anderen Fehler, zudem mussten die Sachsen nach Zeitstrafen gegen Gebala und Binder nun in doppelter Unterzahl agieren. Die Hausherren nutzten die Gunst der Stunde und hatten fünf Minuten vor der Halbzeitpause per Siebenmeter die Chance zum 11:11-Ausgleich. Mohamed El-Tayar blieb aber Sieger im Duell gegen Maximilian Holst – vielleicht eine Schlüsselszene dieser ersten Hälfte. Der SC DHfK zog nochmal das Tempo an und nahm schließlich einen 12:15-Vorsprung mit in die Kabine.
Die zweite Hälfte begann zunächst vielversprechend, denn Lukas Binder, mit sieben Treffern bester DHfK-Torschütze an diesem Abend, besorgte die erste 4-Tore-Führung. Doch prompt hatte Wetzlar mit einem 3:0-Lauf die passende Antwort, was Leipzigs Trainer André Haber beim Spielstand von 15:16 nach 36 Minuten zu einer Auszeit veranlasste.
In den Folgeminuten ließen zunächst Lucas Krzikalla und Maciej Gebala gute Gelegenheiten aus, um wieder auf drei Tore zu erhöhen – und dann kam auch noch Pech dazu. Lukas Binder traf die Unterkante der Latte und der Ball überquerte mutmaßlich um einige Zentimeter die Torlinie. Das Schiedsrichtergespann Tobias Tönnies und Robert Schulze hatte den Ball allerdings nicht im Tor gesehen, wodurch es weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen beider Mannschaften blieb.
Jetzt kam aber die beste Phase der Leipziger! Torhüter Mohamed Essam El-Tayar erzielte das erste Bundesligator seiner Karriere, Lovro Jotic legte ein traumhaftes Rückraumtor aus dem Handgelenk nach und Lukas Binder stürmte zum nächsten Tempogegenstoß auf das leere Tor. Der SC DHfK Leipzig führte nun mit 19:24 und hatte noch nicht genug. Erneut Lukas Binder sowie Marko Mamic vollstreckten zur komfortablen 7-Tore-Führung (19:26). Keine zehn Minuten waren noch auf der Uhr.
Trotz dieser beruhigenden Führung geriet Leipzig in den letzten Minuten noch einmal ins Wanken – die HSG Wetzlar erzielte fünf Tore nacheinander und war wieder auf zwei Treffer dran. Doch Mo El-Tayar packte noch eine spektakuläre Parade aus und Marko Mamic machte nach mehr als neun Minuten ohne Leipziger Treffer mit dem letzten Tor des Abends den Deckel auf dieses Spiel. Mit dem Auswärtssieg schieben sich die Leipziger bis auf einen Punkt an die HSG Wetzlar heran und haben jetzt richtig große Lust auf das Ostderby am Donnerstag vor voller Hütte gegen den SC Magdeburg. Resttickets für das große Heimspielfinale sind erhältlich unter https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig): „Jeder kann sich vorstellen, dass wir über diese zwei Punkte unglaublich froh sind. Wir haben jetzt wirklich eine schlechte Zeit hinter uns, mit einigen schlechten Spielen. Zusammen haben wir viel versucht, um diese Negativ-Serie aus den Köpfen unserer Jungs zu bekommen, viel in eine gute Grundstimmung investiert, um gut vorbereitet in die letzten drei Spiele zu gehen und das ist uns nun gelungen. Mit etwas Match-Glück sind wir ins Spiel gestartet und hatten durch den konstanten Vorsprung eine Sicherheit, die man auch spüren konnte. Ich bin sehr stolz, dass wir das geschafft haben, gerade weil die Situation vor dem Spiel nicht gut war. Ich bin ebenfalls glücklich, dass wir nach wie vor aus einem vollen Kader schöpfen können, das hat uns mit Sicherheit geholfen. Den zwei verletzten Spielern der HSG Wetzlar wünsche ich gute Besserung!“
Ben Matschke (Trainer HSG Wetzlar): „Herzlichen Glückwunsch an Leipzig zu einem verdienten Sieg. Die Leipziger haben Anfang der zweiten Halbzeit sehr auf das Tempo gedrückt und wussten, dass wir nicht mehr viel wechseln konnten. Abgesehen davon: Wir schaffen es wieder nicht, in einem Heimspiel die vielen freien Chancen zu nutzen. Ich denke, wir konnten gute Durchbrüche erzielen, die Außen und Kreisläufer freispielen und enden aber mit 20 Fehlwürfen. Das ist einfach außergewöhnlich viel und tut weh, weil wir Leipzig eigentlich schlagen wollten.“
HSG Wetzlar gegen SC DHfK Leipzig 24:27 (12:15)
HSG Wetzlar: Komok, Suljakovic; Srsen (2), Nyfjäll (1), Ole Klimpke (1), Mirkulovski, Danner (2), Weiss-gerber (1), Holst (1/1), Fredriksen (1), Forsell Schefvert (4), Okpara, Mellegard (2), Rubin (8), Novak (1).
SC DHfK Leipzig: Saevaras, El-Tayar (1); Wiesmach, Ernst, Witzke (3), Krzikalla (4), Binder (7), Mamic (2), Jotic (2), Ivic (2), Remke (1), Sunnfeldt (2), Gebala (2), Milosevic (1), Esche, Hanemann
Strafminuten: Wetzlar 4 Min, Leipzig 8 Min
Siebenmeter: Wetzlar 1/2, Leipzig 0/1
Zuschauer*innen: 3.297
Nur noch drei Spiele, dann ist die Saison 2021/22 Geschichte. Nachdem sich die Handballer des SC DHfK Leipzig durch fünf Niederlagen in Folge aus dem Rennen um die internationalen Startplätze verabschiedet haben und auch ihr Saisonziel von 40 Punkten nicht mehr erreichbar ist, können die Grün-Weißen nun ohne großen Druck aufspielen und wollen in den letzten drei Bundesligaspielen nochmal ihr Potential unter Beweis stellen.
Das Gastspiel am Samstag um 18:30 Uhr in der Buderus Arena Wetzlar ist dafür ein guter Gradmesser. Die HSG Wetzlar befindet sich in Sachen Leistungsvermögen in einer ähnlichen Region wie der SC DHfK, doch die Mittelhessen konnten im Laufe der Saison etwas mehr Konstanz an den Tag legen. Zuletzt mussten allerdings auch die Wetzlarer der hohen Intensität dieser Bundesligasaison etwas Tribut zollen und verloren sechs ihrer letzten acht Begegnungen. Der Tabellensechste bringt es derzeit auf 33:29 Punkte – der SC DHfK hat dagegen aktuell ein negatives Punkteverhältnis von 30:32. Bei einer Niederlage in Wetzlar könnte Leipzig die HSG nicht mehr einholen – bei einem Auswärtssieg hingegen würde sich Leipzig bis auf einen Punkt an Wetzlar heranschieben. Eine Konstellation, die ein sehr spannendes Saisonfinale versprechen würde.
Dafür müssen bei den DHfK-Männern am Samstagabend vor allem die Köpfe frei sein und der Glaube an die eigenen Stärken sollte wieder die Oberhand gewinnen. Dass der SC DHfK gegen Wetzlar gewinnen kann, zeigten die Sachsen im Hinspiel mit einem 30:26-Heimerfolg. Daran gilt es nun anzuknüpfen…
Während beim SC DHfK alle Spieler fit sind, wird Wetzlars Punktegarant – Nationaltorhüter Till Klimpke – mit einer Knieverletzung bis zum Saisonende ausfallen. Auch der Ex-Leipziger Alexander Feld sowie Patrick Gempp können nicht auflaufen. Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Partei live: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/live-center/
Das sagen die beiden Cheftrainer
André Haber (SC DHfK Leipzig): „Wetzlar ist eine Mannschaft, die vor uns in der Tabelle steht und ein sehr ähnliches Punkteverhältnis ausweist. Im Hinspiel haben wir eine sehr ansprechende Leistung gezeigt – und die brauchen wir auch jetzt im Rückspiel. Auch wenn wir die letzten Spiele nicht gewonnen haben, müssen wir die Dinge mitnehmen, die uns gut gelungen sind und uns natürlich verbessern. Das ist uns bewusst und deshalb haben wir hart daran gearbeitet. Wir wollen in Wetzlar um Punkte kämpfen und mit etwas in den Händen nach Hause fahren.“
Ben Matschke (HSG Wetzlar): „Leipzig entwickelt sich von Jahr zu Jahr immer besser und wir bereiten uns auf die neue 3:2:1 Deckung von ihnen vor. Sie stehen für ein schnelles Umschaltspiel, weshalb wir möglichst wenige technische Fehler produzieren und gute Absprachen mit unseren Torhütern haben sollten.“